Zoe Jenny Das Blütenstaubzimmer

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Inhaltsangabe zu „Das Blütenstaubzimmer“ von Zoe Jenny

Die Scheidungswaise Jo sieht ihre Mutter nach zwölf Jahren zum ersten Mal wieder. Doch die Annäherung erweist sich als schwierig, ihre Hoffnung auf Freundschaft und Nähe wird bitter enttäuscht. Desillusioniert von den Lebenslügen der Erwachsenen vollzieht Jo die Trennung. Wie eine Schlangenhaut wirft sie ihre Kindheit ab.

Berührend & traurig.

— loveisfriendship

Ich finde die Handlung hat keinen Sinn außerdem ist joe echt ein langweiliger Charakter Das Buch ist alles andere als spannend

— blue-star

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    Das Blütenstaubzimmer

    fraeuleinbuecherwald

    08. March 2014 um 14:04

    Die Schweizer Autorin Zoe Jenny gilt schon lange nicht mehr nur als Geheimtipp in der Literaturwelt. Schon ihr Debütroman „Das Blütenstaubzimmer“ stand lange Zeit auf der Bestsellerliste und räumte einige wichtige Preise, wie zum Beispiel den aspekte-Literaturpreis ab. Dabei ist das Buch wahrlich keine leichte Kost. Die Protagonistin Jo ist ein zwischen den Welten zerrissenes Mädchen. Auf der einen Seite steht der Vater, liebevoll und mit vielen positiven Kindheitserinnerungen ausgestattet, aber doch nicht in der Lage, seiner Tochter eine behütete Kindheit zu bieten, da er viel zu sehr auf der Suche nach dem eigenen Glück ist. Auf der anderen Seite die Mutter, die sich schon in der Kindheit aus dem Staub gemacht hat, nach dem Tod ihres Lebensgefährten zutiefst verstört und nicht fähig, Liebe oder Zuneigung zu ihrer Tochter zu zeigen. Nach dem Abitur reist Jo nach Italien zu ihrer Mutter, die sie schon seit Kindheitstagen nicht mehr gesehen hat. Kurze Zeit später ereignet sich ein schrecklicher Unfall, bei dem der Lebensgefährte der Mutter getötet wird. Diese schließt sich wochenlang in seinem alten Atelier – ihrem Blütenstaubzimmer – ein, in das sie Unmengen von Blumen trägt und verstreut. Jo steht dem Szenario hilflos gegenüber, ihr Vater hat eine neue Familie, ihre Mutter eine Lebenseinstellung, die sie nicht nachvollziehen kann. Keinem von beiden kann das junge Mädchen helfen. Zoe Jenny schreibt sehr verdichtet mit einer extrem bildhaften Sprache. So nehmen zum Beispiel die Symbolik der Blumen, die in beinahe jeder Szene vorkommen und die Symbolik des Schnees ganz zentrale Punkte in der Geschichte ein. Sie schreibt inhaltlich sehr viel auf sehr kurzem Raum, der Roman fasst gerade mal 112 Seiten und trotzdem erfährt man so viel über die Hauptpersonen, von Jos frühesten Kindheitserinnerungen bis hin zu einer abgebrochenen Schwangerschaft in Teenager- Jahren und dem momentanen Geschehen, dass man am Ende eher das Gefühl hat, man habe einen 800-Seiten- Wälzer gelesen als dieses kleine unscheinbare Büchlein. Ich persönlich habe es in der 11. Klasse in der Schule schon einmal gelesen und damals hat es mich ziemlich getroffen und verstört – heute bin ich in der Lage, das Beschriebene mit mehr Abstand zu lesen und alle Zusammenhänge zu verstehen. Ein Buch, auf das man sich definitiv einlassen muss und das einen nicht gleich mit Sympathien überschüttet.

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  • "Das Blütenstaubzimmer" von Zoe Jenny

    Das Blütenstaubzimmer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. August 2013 um 17:23

    Inhalt: Jo, die Protagonistin, reist nach ihrem Abitur zu ihrer Mutter, die mit ihrem neuen Mann in einem südlichen Land lebt. Jo hat ihre Mutter seit 12 Jahren nicht gesehen. Die Annährung erweist sich als schwierig und nachdem auch Alois, der Ehemann ihrer Mutter, stirbt, verschließt sich diese endgültig von Jo im Blütenstaubzimmer. Jo ist die einzige, die sie retten kann. Sie muss aber auch lernen erwachsen zu werden. Meine Meinung: Zoё Jenny schreibt hart, eindringlich und schnörkellos aber für meinen Geschmack ohne bleibenden Eindruck, enttäuschend und meiner Meinung nach wurde dieser Erstling vielleicht ein wenig deswegen so hochgejubelt, weil die Autorin jung, gut aussehend und somit medientauglich und damit vermarktbar erschien. Der Konflikt zwischen Jo und ihrer Mutter rückte zum Ende hin, immer weiter in den Hintergrund, was ich sehr schade fand. Als Leser erfährt man zwar die Gedanken und Gefühle der Protagonistin aber nicht ihrer Mutter, was mich sehr enttäuschte. Obwohl das Buch recht gut anfing, wurde es zum Ende hin immer schlechter und deshalb würde ich es nicht weiterempfehlen. 

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  • Rezension zu "Das Blütenstaubzimmer" von Zoë Jenny

    Das Blütenstaubzimmer

    emeraldeye

    15. October 2008 um 12:04

    ich kann mich den anderen RezensentInnen nur anschließen....
    Ich habe es im übrigen in der Jugendbuchabteilung der hiesigen Bibliothek gefunden und genau da gehört es auch hin.....

  • Rezension zu "Das Blutenstaubzimmer" von Zoe Jenny

    Das Blütenstaubzimmer

    antonia

    26. June 2008 um 11:08

    sehr gute einführung in die welt der protagonistin, jedoch ziemlich eigensinnig geschrieben!

  • Rezension zu "Das Blütenstaubzimmer" von Zoë Jenny

    Das Blütenstaubzimmer

    buxe1877

    19. June 2008 um 12:55

    Überladen mit Bildern die zur Nabelschau verkommen, keine Handlung, kein Lesevergnügen, keine Ahnung warum damals so ein Tohuwabohu um dieses Büchlein gemacht wurde. Es wäre besser gewesen, aus dem Thema "Scheidungskind", ein Jugendbuch zu machen. Hier jedenfalls zerfällt alles zu Blütenstaub...

  • Rezension zu "Das Blütenstaubzimmer" von Zoë Jenny

    Das Blütenstaubzimmer

    roseF

    08. April 2008 um 12:33

    Erst einmal weiß ich nicht, warum dieser Buch so viele Auszeichnungen erhalten hat.
    Die Geschichte fand ich sehr flach, es ist so gut wie nichts (spannendes) passiert und ich musste mich zeitweise sehr durch dieses, wenn auch dünne, Buch quälen. Leider! Ich hatte mir mehr erhofft.
    Sprachlich und literarisch ist es aber sicher sehr gut geschrieben und regt zum Nachdenken an.

  • Rezension zu "Das Blutenstaubzimmer" von Zoe Jenny

    Das Blütenstaubzimmer

    amilee

    13. April 2007 um 20:57

    Das beste am Ganzen Buch? Die ersten 2 Seiten. Den Rest empfand ich als sinnloses Geschwafel durch das ich mich durchgequält habe. Zwar nur ein dünnes Büchlein, dennoch weiß ich nicht wie es mit dem aspekte-Literaturpreis ausgezeichnet werden konnte. Bin durch einen Auszug (ersten beiden Seiten) den wir in der Schule gelesen haben drauf gestoßen und war gespannt auf mehr. Leider wars einfach nur enttäuschend. Denn diese beiden Seiten waren wirklich das beste. Schade. Stark angefangen und noch stärker nachgelassen. Fazit: Finger weg!

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