Die Protagonistin tritt nach acht Jahren Studium hochmotiviert ihren Dienst in der öffentlichen Verwaltung Frankreichs an.Schnell erfährt sie,die große Kunst der Tötigkeit die Arbeitsvermeidung ist,bzw, die zugeteilten Aufgaben erfolgreich auf andere Schultern abzuwälzen.
Mit spitzer Feder und sehr viel Humor schildert sie die“ anstrengenden“Zeiten zwischen Arbeitsbeginn ,den diversen Pausen und Büroschluss.Jeder bemüht sich ,mal mehr ,mal weniger gestresst zu wirken und die Kunst der Prokrastination stetig zu verbessern.
Köstlich beschrieben sind die ellenlangen Sitzungsmarathons,die ohne jegliches Ergebnis beendet oder vertagt werden.
Auch wenn es hier speziell um die Verwaltung geht, findet man solche Arbeitspraktiken quer durch alle Berufe und der ein oder andere kann sich (wenn er das will) sicher wieder erkennen.
Das Buch hat mich für einige Stunden gut unterhalten und ich vergebe vier Sterne.



