Zoe Zander Nebelkerze

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Inhaltsangabe zu „Nebelkerze“ von Zoe Zander

Inspektor Jalak liebt seinen Job. Und er liebt Frauen. Eine Affäre kostet ihn schließlich seine Position und er landet hinter dem Schreibtisch. Ein Kunstraub beschwert ihm unverhofft die Chance, seine kriminalistischen Fähigkeiten erneut unter Beweis zu stellen. Doch bald muss er einsehen, dass es in diesem Fall um mehr geht als nur um ein paar gestohlene Kunstwerke. Die Jagd nach den Dieben führt ihn quer durch Europa bis nach Spanien. Dort wird er plötzlich mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert. Sein bester Freund ist ihm mit einem Mal völlig fremd und die Diebe scheinen nur eines im Sinn zu haben: Sein Leben zu beschützen.

Raffiniertes Katz-und-Maus-Spiel und eine ungewöhnliche Handlung - ein Krimi, ganz und gar nicht nach Schema F.

— Igelmanu66

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    Nebelkerze

    Igelmanu66

    »Du bist gut«, steigt Hugo aus dem Wagen aus und kommt zu mir. Es ist für jedermann ersichtlich, dass er unter Schock steht. Er zittert mindestens so stark wie ich. »Echt gut! Hätte ich dir gar nicht zugetraut!« Ich grinse und wische mir das Wasser von den Lippen. »Aber«, er hebt den Finger hoch und fängt ebenfalls an zu grinsen. »Du musst selbst zugeben – sie ist um Welten besser.« Nikola Jalak ist Polizist – und zwar ein guter. Noch vor einem Jahr war er Mitglied einer Sondereinheit und ständig auf Auslandseinsätzen. Vor einem Jahr bestand seine Aufgabe darin, international gesuchte Verbrecher zu jagen, heute ist er zu einem Schreibtischtäter geworden. Seine Schwäche sind Frauen und eine Affäre mit der falschen Frau bescherte ihm diesen Karriereknick. Ein bedeutender Kunstraub verschafft ihm die Chance auf ein Comeback, begeistert stürzt sich Nikola in die Arbeit - um schon bald festzustellen, dass ausgerechnet eine Frau im Zentrum der kriminellen Aktivitäten zu stehen scheint. Die Jagd nach den Dieben führt ihn kreuz und quer durch Europa, immer sind sie eine Spur besser und schneller als er. Zudem wird die Jagd immer gefährlicher, mehr als einmal ist Nikolas Leben in Gefahr. Und mehr und mehr stellt sich heraus, dass es um viel mehr geht, als nur um Kunstraub… Interessant! Das war mal ein Krimi, der ganz und gar nicht bekannten Mustern folgt. Der Fall ist ungewöhnlich und verwirrend und nicht nur Nikola wird regelmäßig von neuen Entwicklungen überrascht. Der Leser muss gut auf Feinheiten und Details achten, das mag ich sehr. Auch, dass man sich – genau wie Nikola – lange fragt, um was es hier jetzt eigentlich wirklich geht, machte das Buch für mich reizvoll. Gewöhnen musste ich mich erst mal an die Erzählweise. Nikola ist der Ich-Erzähler und er lässt den Leser durchgehend an seinen Gedanken und Gefühlen teilhaben. Da Nikola ein Macho ist, wie er im Buche steht, erlebt man (oder in meinem Fall „frau“) beispielsweise seine Blicke auf weibliche Hinterteile mit und seine Grübeleien, wie er sich wohl der aktuellen Freundin entledigen könnte. Zunächst war er mir auch nicht wirklich sympathisch, das änderte sich aber im Laufe der Handlung. Zudem er eine trockene Art hat, die mir enorm zusagte: »In meinem Kopf herrscht gerade eine sehr beunruhigende Stille und das obwohl ich mir genügend Gedanken zu machen wüsste.« Sein Wesen passt haargenau zu dem Charakter, den er darstellen soll, zu diesem Agenten, der ständig unterwegs ist, diverse Sprachen beherrscht, in körperlicher Hochform ist… Gedanken an James Bond drängen sich da auf und passend dazu steigen der Action-Gehalt und die Spannung im Laufe der Handlung stetig an. Allerdings beginnt Nikola, über sich und sein Verhalten nachzudenken und entwickelt sich weiter, was ihn dann doch von dem bekannten Agenten mit der Lizenz zum Töten unterscheidet ;-) Besonders raffiniert ist das Katz-und-Maus-Spiel, das sich Nikola und seine Gegnerin liefern. Aber ist sie überhaupt seine Gegnerin? Nicht alle ihre Aktionen passen dazu. Die Positionen der Katze und der Maus ändern sich ständig, diese wirklich mindestens ebenbürtige Gegenspielerin ist für einen Macho wie Nikola ein ganz besonderer Reiz – und für den Leser streckenweise höchst unterhaltsam. Fazit: Raffiniertes Katz-und-Maus-Spiel und eine ungewöhnliche Handlung - ein Krimi, ganz und gar nicht nach Schema F.

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