Zondra Aceman Die Angst in mir

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Inhaltsangabe zu „Die Angst in mir“ von Zondra Aceman

Nay, ist schon seit Jahren in ihren Kumpel Tim verknallt, der aber seinerseits kein Interesse an ihr zeigt. Alles ändert sich, als eines Tages nebenan ein neuer Nachbarjunge einzieht. Jason. Obwohl er sehr verschlossen und abweisend ist, fühlt sich Nay zu ihm hingezogen und sie will ihm helfen offener zu sein. Während sie versucht Jason besser kennenzulernen, zeigt auch Tim endlich Interesse an ihr. Aber will sie ihn überhaupt noch? Jason, möchte nur eines: In Ruhe gelassen werden! Allein bei dem Gedanken an kleinste Berührungen bricht ihm schon der Schweiß aus und zu allem Übel überkommen ihn Visionen von Toten, die ihn jedes Mal paralysieren. Dennoch meinen einige seiner Mitmenschen ihn berühren zu müssen, deswegen hat er viele Abwehrmechanismen entwickelt, die eigentlich immer funktionierten. Bis jetzt! Nay, heißt die neue Nachbarin, die scheinbar nur ein Ziel hat: Jason zu integrieren. Und zum ersten Mal in seinem Leben überkommt ihn der Wunsch einfach nur dazuzugehören, doch das ist einfacher gesagt als getan. Gerade als die beiden sich trotz allem näherkommen, tut sich eine paranormale Welt auf die Jason seine ganzen Ängste zwar begreiflicher machen, ihn aber wieder weiter von Nay entfernen. Doch nun ist er bereit, alles zu tun, um sie zu beschützen. Auch wenn es ihm sein eigenes Leben kosten könnte.

Spannend und fesselnd

— Alrauna
Alrauna

Beginnt etwas langatmig, steigert sich aber deutlich und bringt unvorhersehbare Fantasyelemente!

— SillyT
SillyT
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  • Tolles Buch mit überraschenden Wendungen

    Die Angst in mir
    Alrauna

    Alrauna

    08. November 2016 um 09:20

    Zu Beginn dachte ich, es handelt sich um die Geschichte eines einen traumatisierten Jungen und dem netten Nachbarmädchen, die sich in ihn verliebt und ihn retten möchte. Doch das Buch nimmt eine überraschende Wendung.Nay ist seit Urzeiten in Tim verliebt. Dieser hat aber ständig neue Freundinnen. Dann zieht im Nachbarhaus ein Junge namens Jason ein, der sich merkwürdig verhält. Er hält alle Menschen auf Abstand und geht jeder Berührung aus dem Weg. Die beiden verlieben sich Hals über Kopf ineinander und stellen zum Ende fest, dass ihr Zusammentreffen kein Zufall war.Mir hat sehr gut gefallen, dass die Geschichte aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben wurde. Wir erfahren die Perspektive von Nay, Jason, Tim und Sam. So erhält man Einblick in die Gedanken der verschiedenen Protagonisten. Der Schreibstil ist klar und flüssig; das Buch lässt sich sehr gut lesen.Die Story finde ich spannend und gut umgesetzt. Letztendlich geht es wieder um den Kampf zwischen Gut und Böse, mal anders umgesetzt. Ab der Mitte etwa wollte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil ich endlich wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht und ob das Gute oder das Böse die Oberhand gewinnt.

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  • Steigert sich innerhalb der Geschichte ungemein (3,5 Sterne)

    Die Angst in mir
    SillyT

    SillyT

    02. September 2016 um 11:41

    Nay und Tim sind schon seit dem Kindergarten die allerbesten Freunde, doch eigentlich empfindet Nay viel mehr für ihn. Tim hingegen scheint davon nicht viel zu spüren und hat eine Freundin nach der nächsten. Wie sehr er Nay dadurch verletzt, ist ihm aber nicht bewusst. Als eines Tages ein junger Mann mit seiner Pflegefamilie ins Nachbarhaus zieht, ist selbst Nay überrascht, wie sehr sie sich zu ihm hingezogen fühlt. Doch Jason, so heißt der junge Mann, hat große Probleme, über die er noch nie mit jemanden gesprochen hat. Er kann keinen anderen, weder Mensch noch Tier, berühren. Nay ahnt davon natürlich auch nichts und macht es sich zur Aufgabe, Jason zu integrieren und dazu zu bringen, aus dem Haus und auch aus sich selber heraus zu gehen. Die Beiden kommen sich immer näher und finden heraus, dass Nay tatsächlich in der Lage ist, Jason zu berühren, ohne dass es ihn abschreckt. Was steckt da hinter? Ist sie tatsächlich jemand, dem er vertraut? Meine Meinung: Der Klappentext ließ mich zunächst an ein Jugendbuch mit der in letzter Zeit gerne beschriebenen Dreiecksbeziehung denken, was dann aber so gar nicht zum Cover (welches auch schon verändert wurde) passen konnte. So beginnt diese Geschichte zunächst auch mit der Beschreibung der unterschiedlichen Charaktere und nimmt dann ab ca. einem Drittel eine Wendung, die sich nicht vorausahnen ließ, denn hier kommt Fantasy ins Spiel und das belebt auch die ganze Geschichte. Der Schreibstil ist einfach gehalten und die Sprache jugendlich bis salopp, ich hatte beim Lesen auch das Gefühl Gedanken und Dialoge von Teenagern zu verfolgen. Was mich etwas stört, ist die sehr langen Gedankengänge und Dialoge im o. g. ersten Drittel. Es nimmt einfach zu viel über die Charaktere vorweg und wirkt dadurch langatmig. Hier würde ich mir wünschen, dass einfach noch vieles unausgesprochen bleibt und man als Leserin die Chance bekommt, sich da auch ein wenig mehr alleine zusammenzureimen. Auch die Gefühle zwischen Jason und Nay haben sich für mich zunächst zu schnell entwickelt, ich hatte hier den Eindruck, dass sie sich viel länger kennen müssten, um so voneinander denken zu können und füreinander zu empfinden. Denn wenn Nay seit Jahren in Tim verliebt ist, so schwankt sie mir einfach zu schnell um, sie hätte doch eigentlich über längere Zeit Zweifel haben müssen. Die Beschreibungen der Charaktere und teilweise der Umgebungen waren dann sehr detailliert und ließen schnell Bilder beim Lesen entstehen, waren aber auch zum Teil wieder zu viel. Die guten Absichten, die Charaktere hier näher zu bringen und ihre Eigenschaften heraus zu kristallisieren, sind mir persönlich etwas zu lang geraten und somit zu langatmig. Die Geschichte ist in der Ich-Perspektive geschrieben und wird abwechselnd von Nay und Jason erzählt, so dass man die beiden Protagonisten gut kennenlernen kann. Nay ist eine sehr sympathische junge Frau, die sanft und großherzig wirkt, aber sich auch schnell wendet. Ihre Gefühle für Tim waren so intensiv und plötzlich, wie aus dem nichts, ist da der andere. Hier hätte es mir wieder besser gefallen, wenn sich die Beziehung zwischen Jason und Nay langsamer entwickelt, damit es glaubhafter wirkt. Jason ist recht glaubwürdig dargestellt, hier aber das gleiche, bitte etwas langsamer, denn er ist ein durch und durch misstrauischer Mensch und wird dadurch sich nicht so schnell öffnen können. Tim, der wichtigste der Nebencharaktere, ist mir zunächst sehr unsympathisch und man fragt sich kurzzeitig, wieso sich Nay in ihn überhaupt verlieben konnte. Nach dem ersten Drittel kommt dann die große Wendung und es wird etwas Neues eingebaut, es geht in den Fantasybereich über und ab hier fiel mir auch die ganze Geschichte wesentlich leichter. Es wurde deutlich spannender, wenn auch das ein oder andere zu einfach gelöst wurde, z. B. das Auffinden von "Dr. Lange". Trotzdem wird es hier wesentlich spannender und ließ sich so weg lesen. Es gab diverse Wendungen, die überraschen konnten und auf das Ganze ein anderes Bild warfen. Ab hier verflogen die Seiten nur so und die Geschichte gefiel mir richtig gut. Es lohnt sich auf jeden Fall, hier am Ball zu bleiben. Mein Fazit: Ein leicht und schnell zu lesendes Buch, dessen Klappentext zunächst ein wenig in die Irre führt. Hier findet man deutliche Fantasyelemente, mit denen ich nur gerechnet habe, weil ich es zuvor wusste, die aber nirgendwo auf dem Klappentext erwähnt wird. Das führt potentielle Leser in die Irre und die, die Fantasy lesen, bleiben fern. Sprachlich durchaus gut für die Zielgruppe geeignet und leicht verständlich, lässt es sich so weg lesen, mir ist es vom Stil noch ein kleines bisschen zu umgangssprachlich. Der Einstieg fiel mir durch die vielen Gedankengänge und Dialoge nicht ganz leicht. So lernte ich zwar die Charaktere näher kennen, musste aber auch aufpassen um nicht gedanklich abzuschweifen. Die Grundidee der Geschichte ist sehr gut, die Fantasyelemente recht neu und bringen Abwechslung. Jetzt muss nur noch der Mut dazu da sein, mehr Geheimnisse und Puzzleteile, gerade zu Beginn zu streuen, damit ich als Leser mich noch mehr mit dem Geschriebenen auseinander setzen muss. Von mir gibt es lieb gemeinte 3,5 von 5 Sternen!

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