Zora Gienger Winterzauber - Eine Liebe am See

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Inhaltsangabe zu „Winterzauber - Eine Liebe am See“ von Zora Gienger

Ein Liebesroman voller Weihnachtszauber von Zora Gienger Romantisch und ein klein bisschen magisch - ideale Vorweihnachts-Lektüre und Wohlfühllektüre vom Feinsten voller Liebe An einem nebligen Novemberabend leuchtet ein roter Mantel durch das dichte Grau: Kathie will eben ihr liebevoll eingerichtetes Café Rosenrot schließen, dem ihr ganzes Herz gehört, seit sie einmal zu oft Pech mit einem Mann hatte. Da tritt eine Frau auf sie zu, die sich Angelina Winter nennt und einen Märchenabend im Café veranstalten möchte. Frau Winter besteht darauf, für Kathie aus dem Kaffeesatz zu lesen, und prophezeit ihr zwei besondere Begegnungen. Unsinn, findet Kathie – bis kurz darauf nicht nur ihr Lieblingsfeind aus Kindertagen wieder auftaucht, sondern auch ein geheimnisvoller Nikolaus …

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Manche Tage muss man einfach zuckern

Auch wenn die Geschichte vorhersehbar ist finde ich sie recht unterhaltsam!

buecher_bewertungen1

Liebe findet uns

Eine toller Europatrip und eine schöne Liebesgeschichte bei der man bis zum Ende mitfiebert!

Tigerkatzi

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Eine schöne und romantische leichte Lektüre, die leider etwas vorhersehbar war!

TanjaWinchester

So klingt dein Herz

Leider konnte mich dieser Roman von Cecelia Ahern nicht überzeugen! Ich habe eine etwas andere Geschichte erwartet!

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Begin Again

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Erfrischend gut! Wer etwas für zwischendurch sucht, macht mit dem Buch nichts falsch..

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  • Die Magie von Weihnachten

    Winterzauber - Eine Liebe am See
    zauberblume

    zauberblume

    11. December 2016 um 19:08

    Die Autorin Zora Gienger entführt uns in ihrem Roman "Winterzauber - Eine Liebe am See" an der wunderschönen Bodensee. Hier dürfen wir in Langenargen in Katies Café einkehren.Kurzbeschreibung: Ein Café am Bodensee, der Zauber der Winterzeit und eine romantische Liebe. Kathie führt ein kleines, romantisches Café am Bodensee – eine Oase der Idylle, in der sich die Gäste wohl fühlen. Doch die Zeiten sind hart, und Kathie muss um das Überleben ebendieser Idylle kämpfen. Das zeigt sich besonders, als ihr Lieblingsfeind aus Jugendzeiten auftaucht, der offenbar ein Konkurrenzcafé eröffnen will. Eine ausweglose Situation?Mich hat die Magie von Weihnachten schon gefangengenommen und der Schreibstil der Autorin hat mich begeistert. Ich bin sofort eingetaucht in die Geschichte und habe traumhafte Tage am winterlichen Bodensee verbracht. Ich habe eine bezaubernde Protagonistin kennengelernt. In Kathies Café habe ich ich sofort wohlgefühlt, gerne hätte ich einen ihrer leckeren Kuchen probiert. Und dann ist die diese Nikolausnacht in der Kathie "ihren Nikolaus" trifft, der sie völlig verzaubert und dann jedoch wieder verschwindet. Plötzlich taucht auch Michael, der Bruder ihrer besten Freundin, wieder am Bodensee auf und will das Strandcafe eröffnen. Und wäre das nicht genug, taucht auch eine Märchenfee auf, die Kathie immer wieder gute Ratschläge gibt. Da sind ja plötzlich zwei Männer in ihrem Leben, doch zu wem wird ihr Herz sie führen?Ein absoluter Gute-Laune-Roman, der zum Träumen einlädt. Ich habe mit dieser herrlichen Geschichte wunderbare Lesestunden verbracht. Gerne vergebe ich 5 Sterne. Das zauberhafte Cover ist auch ein echter Hingucker.

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  • Rezension zu "Winterzauber"

    Winterzauber - Eine Liebe am See
    Caro_Re

    Caro_Re

    07. December 2016 um 22:04

    Erster Satz: "Dichte Nebelschwaden hingen über dem See an diesem Abend Mitte November und legten sich wie zauberhafte Schleier über unseren kleinen Ort." Meine Rezension: Es ist die Zeit angebrochen, in der man zu Weihachtsgeschichten oder zu Büchern, die im Dezember spielen, greift. So freute ich mich auch auf dieses Buch, was mich auf den Winter einstimmt und mal eine gute Abwechslung zu den Dystopien ist. Protagonistin Kathie Krämer wohnt in einem kleinen Ort direkt am Bodensee, dort führt sie ein kleines Cafe namens Rosenrot. Sie liebt ihr kleines Cafe, in der sie nicht nur Kuchen serviert, sondern auch kleine selbstgemachte Dinge aus der Region verkauft. Sie macht ihren Job gerne, doch sie merkt auch, dass ihr der Sinn fehlt, denn sie hat keinen, mit dem sie ihre Freude über das gut laufende Cafe teilen kann. Dann kommt Michael Müller zurück in die Stadt und kauft ein Cafe, sie kennen sich noch von früher, denn Michael ist der Bruder von Kathies besten Freundin. Zu Schulzeiten hat Michael Kathie immer geärgert, er war ihr "Feind", deshalb sieht sie ihn auch jetzt noch so. Doch Michael hat sich verändert und findet sehr großen Gefallen an Kathie... Auch Leon, den Kathie durch eine zufällige Begegnung kennenlernt, soll doch in kurzer Zeit Kathies Gefühle durcheinanderwirbeln. Zunächst war ich sehr skeptisch, was die Geschichte betraf, denn zu Beginn hat sie mir nicht zugesagt. Doch ich dachte mir, gib der Geschichte eine Chance und lies weiter. Schnell verflog die Skepsis und ich konnte mich auf Kathies Leben einlassen. Viele Aspekte, die vor allem mit den zwei Männern in Kathies Leben zu tun haben, entwickelten sich für mein Gefühl viel zu schnell. Auch einige Klischees waren mir an manchen Stellen zu dick aufgetragen. Doch trotz alldem hat die Geschichte mich auf eine gewisse Weise gefesselt. Man konnte während des Lesens sich gut in Kathie hineinversetzen und ihre Handlungen verstehen. Sie ist ein liebevoller und zuvorkommender Mensch, was sie zu einer angenehmen Protagonistin macht. Vom Setting her passt die Geschichte wunderbar in diese Jahreszeit, man kann sich so richtig auf die Winter- und Weihnachtszeit mit seinen Wundern freuen. Fazit: Nachdem ich die Startschwierigkeiten überwunden hatte, entpuppte sich das Buch zu einer angenehmen und winterlichen Geschichte. 3,5 von 5 Punkten

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  • Winterzauber: Eine Liebe am See

    Winterzauber - Eine Liebe am See
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    29. November 2016 um 15:27

    Inhalt Ein Café am Bodensee, der Zauber der Winterzeit und eine romantische Liebe.Kathie führt ein kleines, romantisches Café am Bodensee – eine Oase der Idylle, in der sich die Gäste wohl fühlen. Doch die Zeiten sind hart, und Kathie muss um das Überleben ebendieser Idylle kämpfen. Das zeigt sich besonders, als ihr Lieblingsfeind aus Jugendzeiten auftaucht, der offenbar ein Konkurrenzcafé eröffnen will. Eine ausweglose Situation?Kathie könnte verzweifeln, wäre da nicht die geheimnisvolle Angelina, die als Märchenfee auftritt und ihr nicht nur eine ganz besondere Teemischung anbietet, sondern ihr auch die Zukunft voraussagt:Bald schon soll Kathie auf gleich zwei Verehrer treffen, die sie unter besonderen Umständen kennenlernen wird. Aber einer nur wird der Richtige für sie sein …(Quelle: Amazon )Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Feelings Verlag für das RezensionseBook bedanken. Kathie war leider überhaupt nicht mein Fall – zu Beginn hoffte ich noch auf Besserung, doch als sie den Nikolaus traf, war alles verloren. Sie gibt sich selbst auf und will nur noch mit ihm leben – jeder andere ist ihr zu dem Zeitpunkt egal. Auch ihr Café ist nur noch zweitrangig – was ich nur mit Kopfschütteln lesen konnte. Das sie dem Nikolaus nach dem Finden direkt wieder aufgibt und danach Michael näher kommt, passt für mich nicht zu ihrem Verhalten. Leider. An diesem Punkt wurde sie mir immer unsympathischer, auch wenn sie sich mit dem Kind von Michael gut versteht.Michael scheint einige Probleme in seiner Kindheit gehabt zu haben und in Australien endlich seine Freude wiedergefunden zu haben. Nun zieht es ihn zurück nach Deutschland und macht sich gleich bei der Freundin von seiner kleinen Schwester unbeliebt. Das er sich wieder in sie verliebt hätte er nicht gedacht. Er himmelt sie an und versucht alles um wieder bei ihr zu landen. Als seine Exfreundin und Mutter der gemeinsamen Tochter auftaucht, macht er alles zu nichte. Seine Handlungen sind in der Zeit nicht unbedingt nachvollziehbar – seine Exfreundin hängt an seinem Hals und er schleift sie hinterher, um Kathie dem Weg abzuschneiden. Das schafft doch sofort Konfilktpotenzial. Aber daran denkt er nicht – seine Haltung gegenüber dem One-Night-Stand von Kathie und dem Nikolaus ist interessant. Er liebt sie, will aber auch, das sie glücklich ist. Mit dem Schreibstil hatte ich zu Beginn kleine Schwierigkeiten. Ich hatte das Gefühl, das ich kapitelweise durch das Buch stolperte – gegen Mitte des Buches wurde es dann langsam besser und ich konnte flüssig weiterlesen.Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Kathie, aber widererwarten konnte ich ihre Handlungen nicht nachvollziehen. Eigentlich bekommt man immer einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt des Erzählers, aber hier war das überhaupt nicht der Fall. Ihre Gedankenspiele blieben mir ein Rätsel. Ich liebe dieses Cover, nur leider war das, zusammen mit den beiden Rentnerinnen, meine kleinen Highlights innerhalb der Story. Die Geschichte konnte mich leider nicht überzeugen, weil ich Kathie und ihre Handlungen nicht verstehen konnte. Sie ist mit Sicherheit eine herzensgute Frau, allerdings macht sie nach der gemeinsamen Nacht mit dem Nikolaus eine 18o-Grad-Wendung. Danach habe ich sie nicht mehr wieder erkannt.Auch Michael blieb hinter meinen Erwartungen zurück und mit seinen Liebesbegundungen macht er sich lächerlich.Insgesamt waren die Charaktere für mich zu oberflächlich gehalten – zumindest im Bezug auf die Hauptpersonen Michael und Kathie. Die Nebencharaktere wie Maya oder Rebecca dagegen wurden liebevoll gestaltet und gefielen mir gut. Die Gesamtstory fand ich zu langweilig und zu gestellt – für meinen Geschmack war die Handlung unrund und an einigen Stellen wirklich nicht abkaufbar – siehe die Handlungen gegenüber Michael und seiner Strandperle. Auch die Überraschung der Nikolausnacht, was im einen Augen zu gestellt und vorhersehbar.Viel zu viel Winterwonderland und zu wenig Realität – besonders die Geschichte mit der Autorin und ihrer roten Jacke waren mir ein Dorn im Auge. Es ist mir schleierhaft, was diese Nebenstory dem Buch gutes getan haben soll. Leider keine Lese- oder Kaufempfehlung.  Sterne

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  • Ein Weihnachtsliebesromant mit esoterischem Hauch

    Winterzauber - Eine Liebe am See
    AnjaSc

    AnjaSc

    28. November 2016 um 21:13

    Ich hatte mich auf einen Weihnachtsliebesroman gefreut, der mich in die erste richtige Weihnachtsstimmung versetzt. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen, da es der Autorin nicht gelungen ist mich einzufangen mit Ihrer Geschichte. Zu unrealistisch ist es für mich, dass man nach einer gemeinsamen Nacht mit einem wildfremden Mann, seinen Seelenverwandten gefunden hat und die große Liebe erlebt. Geschweige denn lässt man diesen Mann ziehen ohne seinen Namen oder seine Adresse zu haben, doch all das passiert.  Die Protagonistin verliert sich ab diesem Zeitpunkt in Selbstmitleid, wird zickig und meiner Meinung nach auch bösartig gegenüber Ihren Angestellten. Der böse Konkurrent ist der Bruder Ihrer besten Freundin, der sie als Kind drangsaliert hat. Wie könnte es anders sein, als dass er der zweite Anwärter auf Ihr persönliches Glück ist, was sie natürlich nicht wahr haben möchte, da Ihre wahre Liebe ja der Fremde Leon ist – allerdings nicht schrecklich lange denn dann erorbert der zweite Mann Ihren Körper, Geist und Seele. Klingt romantisch, könnte es durchaus sein, wenn man auf Esoterik und den damit verbundenen Glaube an Heilsteine, Kristallen, Seelenverwandtschaft, Schicksalsmächte u.ä. steht. Leider gehöre ich gar nicht dazu und von daher war das Buch für mich eher nichts. Der Glaube an das Schicksal und Beschreibungen vom „Leuchten der Liebe aus dem Inneren heraus“ konnte mich leider nicht fesseln oder überzeugen. Sicherlich gibt es einen Leserkreis, den das Buch anspricht und bezaubern wird, ich gehöre leider nicht dazu.

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  • Leider war für mich der Winterzauber nicht spürbar

    Winterzauber - Eine Liebe am See
    Kitsune87

    Kitsune87

    24. November 2016 um 18:15

    Rezension zu Winterzauber von Zora Gienger Titel: Winterzauber „Eine Liebe am See“ Autor: Zora Gienger Verlag: Feelings Seitenzahl: 293 Genre: Liebesroman Preis: 2,99 € (eBook only) Erscheinungsdatum: 26.10.2016 ASIN: B01K62WIFQ Als Feelings-Blogger wurde mir das Buch zu Rezensionszwecken vom Verlag zur Verfügung gestellt. Klappentext: Ein Café am Bodensee, der Zauber der Winterzeit und eine romantische Liebe. Kathie führt ein kleines, romantisches Café am Bodensee – eine Oase der Idylle, in der sich die Gäste wohl fühlen. Doch die Zeiten sind hart, und Kathie muss um das Überleben ebendieser Idylle kämpfen. Das zeigt sich besonders, als ihr Lieblingsfeind aus Jugendzeiten auftaucht, der offenbar ein Konkurrenzcafé eröffnen will. Eine ausweglose Situation? Kathie könnte verzweifeln, wäre da nicht die geheimnisvolle Angelina, die als Märchenfee auftritt und ihr nicht nur eine ganz besondere Teemischung anbietet, sondern ihr auch die Zukunft voraussagt: Bald schon soll Kathie auf gleich zwei Verehrer treffen, die sie unter besonderen Umständen kennenlernen wird. Aber einer nur wird der Richtige für sie sein. Meinung: Ich habe mich bei Feelings als Blogger beworben und erhalten nun jeden Monat ein Buch von dreien zur Auswahl, welches ich lesen und rezensieren darf. Leider habe ich mit „Winterzauber: Eine Liebe am See“ keinen guten Start gehabt. Der Einstieg in den Roman erwies sich schon als sehr holprig, da mir der Schreibstil der Autorin nicht zugesagt hat. Andauernde Wiederholungen in den Beschreibungen des Cafés brachten den Lesefluss schon früh zum Stocken. Am aller meisten störte mich allerdings, dass Offensichtliches durch die Charaktere in den Raum geworfen wurde, um den Lesern ins Bild zu bringen. Dies ist auch in vielen Filmen ein beliebtes Stilmittel, welches mir aber jedes Mal sauer aufstößt. Es werden Unterhaltungen begonnen, die niemand im echten Leben so führen würde, nur um dem Leser weitere Informationen zu geben. Die Autorin geht sogar soweit, Situationen, die man gerade erst selbst gelesen hat, durch ihre Charaktere nacherzählen zu lassen. Mein größter Störfaktor war jedoch Hauptcharakter Kathie selbst. Sie war mir von Anfang an unsympathisch und sie schaffte es bis zum Schluss nicht, dass ich sie ins Herz schließen konnte. Dies lag zum einen an ihrer zickigen Art, die wahrscheinlich den Eindruck erwecken sollte, dass sie besonders schlagkräftig ist. Für mich als Leser kam sie jedoch als sehr überheblich und voreingenommen rüber. Ständig blaffte sie die Menschen ihrer Umgebung an und blickte von dem sprichwörtlich Hohen Ross auf ihre Mitmenschen hinuntern. Besonders darunter zu leiden hatte ihre schwangere Mitarbeiterin Rebecca. „Ich wollte Rebecca nicht vor den Kopf stoßen, aber so, wie sie im Augenblick aussah, wirkte sie dermaßen ungepflegt und unappetitlich, dass ich mir ernsthaft überlegte, sie einfach wieder nach Hause zu schicken.“ - 30 % in der .mobi Version Der im Klappentext erwähnte Konkurrent wurde das letzte Mal in der Kindheit gesehen, aber man hatte natürlich immer noch das schlechte Bild von damals im Kopf. Auf die Idee, dass er sich vielleicht verändert haben könnte, kam Kathie leider nicht. Ein weiterer Punkt, der mich an ihr störte war ihre Naivität. Ich wollte mich trotz allem auf sie einlassen. Viele Charaktere durchlaufen während eines Romans eine Entwicklung durch und besonders so überzeichnete Figuren wie sie sind dafür bekannt. Doch als sie dann den zweiten Kandidaten kennenlernte, setzte anscheinend ihr Verstand gänzlich aus. Ich lese neben dem Fantasy- und Thrillergenre gerne Liebesromane. Sonst hätte ich mich auch nicht als Blogger bei Feelings beworben. Jedoch müssen sie authentische Figuren besitzen. Kluge, witzige Frauen. Männer, die es so auch im realen Leben gibt. (Konstellation egal (Cis, Gay, Bi etc.)) Sobald es in eine Kitsch- oder gar Schundecke abdriftet, schaltet bei mir sich auch die Leselaune ab. Dieses Buch hat diesen Punkt bereits bei 22 % erreicht. Schwülstige Liebeserklärungen bereits nach ein paar gemeinsam verbrachten Stunden (in denen viel unternommen wurde, außer zu reden) schrecken mich komplett ab. Die Szenen zwischen den beiden Figuren wurden so überzeichnet, dass ich den Reader erst einmal weglegen und tief durchatmen musste. Und als sich dann (ACHTUNG kleiner Spoiler:) ihr vermeintlicher Loveinterest nach der einen Nacht zunächst doch als Aufreißer herausstellte, verfiel Kathie in eine regelrechte Depression. Mich hätte an dieser Stelle ihre Vorgeschichte interessiert und was ein solch naives Verhalten auslöst. Genau wie Kathie verzweifelt hinter diesem Mann her rennt, ist der andere Kandidat damit beschäftigt, sie von sich zu überzeugen. Auf die gleiche seltsame und naive Art und Weise. Ich muss leider zugeben, dass ich mich aufgrund dieser Charaktere durch das Buch gequält habe und auch schon daran dachte, es einfach abzubrechen. Da ich dies bei Rezensionsexemplaren jedoch ungern mache, habe ich bis zum Schluss durchgehalten immer in der Hoffnung, dass es nur besser werden könnte. Doch die Geschichte plätscherte trostlos vor sich hin. Kathie immer noch auf der Suche nach ihrem verloren gegangenem Traumprinz und verfolgt von dem ehemaligen Schulkameraden, der ebenfalls die Hoffnung nicht aufgeben wollte. Eine später aufkommende Dramatik konnte es dann leider auch nicht mehr für mich retten. Ein Ausgang des Romans war mir schnell klar und so wie ich es erwartet habe, ist es dann auch letzten Endes ausgegangen. Fazit: Leider hat mich mein erstes Buch der Autorin Zora Gienger enttäuscht. Unsympathische und überzeichnete Figuren sowie ein vor sich hin plätschernder Plot konnten mir keine Lesefreuden bereiten. Von der winterlichen Atmosphäre war leider auch wenig zu spüren. Ein Roman, den ich leider nicht weiter empfehlen kann.

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