Zora Neale Hurston Vor ihren Augen sahen sie Gott

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Inhaltsangabe zu „Vor ihren Augen sahen sie Gott“ von Zora Neale Hurston

Florida 1928. In einer einzigen Nacht erzählt Janie ihrer besten Freundin Pheoby, wie sie aufbrach, ein anderes Leben zu führen, wie sie den viel jüngeren Tea Cake traf, endlich das Glück fand und was geschah, als der große Hurrikan kam. In Janies Geschichte geht es um nicht weniger als um das, was Menschen, ob Frau oder Mann, schwarz oder weiß, im Innersten ausmacht. Von ihrer Reise kehrt Janie als ein neuer Mensch zurück – und mit ihr alle, die ihre Geschichte hören. Zu Recht gilt der Roman als eine der schönsten, traurigsten und herzergreifendsten Liebesgeschichten, die je geschrieben wurden.

Ein Roman über die Entdeckung, was letztlich wirklich wichtig ist im Leben. Sympathisch, liebevoll und mit einem einzigartigen Schreibstil.

— AnneEstermann

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  • Vor ihren Augen sahen sie Gott von Zora Neale Hurston [Buchrezension]

    Vor ihren Augen sahen sie Gott

    AnneEstermann

    26. October 2017 um 10:05

    Zum Buch Florida 1928. Als Janie als neuer Mensch in ihre alte Heimat zurückkommt, wird sie mit gemischten Gefühlen in der Gemeinde willkommen geheißen. Doch Pheoby setzt sich mit ihr auf die Veranda und hört ihrer besten Freundin zu, die viel zu berichten hat. So erzählt Janie ihr alles von Anfang an: Wie sie aus ihrer ersten Ehe weglief, aus ihrer zweiten Ehe entkam und schließlich mit dem viel jüngeren Tea Cake in neue Abenteuer aufbrach. Und auch warum Janie von ihrer Reise als neuer Mensch zurückgekehrt ist. Mein Fazit Auf den Roman wurde ich durch eine englische Booktuberin aufmerksam, als sie diesen als einer der schönsten und traurigsten Liebesgeschichten beschrieb, die je geschrieben wurde. Und in der Tat hat mich das Buch auch sehr berührt. Janie ist eine Frau, die einem sofort sympathisch ist und viel erlebt hat. Sie, die von ihrer Großmutter aufgezogen wurde, welche noch die Sklaverei miterlebt hat und ihre Enkelin an einen Mann verheiratet, der viele Jahre älter ist als sie und mehr von ihr verlangt, als Janie bereit ist zu geben. Im Irrglauben, dass sie ihn irgendwann lieben wird, verliebt sie sich schließlich in Jody, der ihr Avancen macht. Sie brennt eines Tages mit ihm durch und Jody baut eine Gemeinde auf und wird deren Bürgermeister. Janie führt den Lebensmittelladen, doch als ihr Ehemann stirbt, steht eines Tages der viele Jahre jüngere Tea Cake im Laden und macht ihr schöne Augen. Viele warnen die mittlerweile vierzigjährige Janie, sich nicht auf ihn einzulassen, doch mit ihm erlebt sie allerhand Abenteuer! Der Roman ist in einem Schreibstil gehalten, den ich bis anhin so noch nie gelesen habe. Es macht aber Spaß diesen zu lesen, auch, wenn die ersten 100 Seiten nicht gerade von Spannung getränkt sind. Doch mit Tea Cake wird es noch einmal richtig abenteuerlich. Und genau das ist das Schöne an diesem Buch: Es ist eine Geschichte einer Frau, die ihr Leben lang auf der Suche nach Liebe ist und dabei merkt, was wirklich wichtig ist im Leben. „Zwei Sachen müssen alle Menschen selber machen. Sie müssen selber zu Gott gehen, und sie müssen lernen, ihr eigenes Leben zu leben.“ (Janie zu ihrer Freundin Pheoby auf Seite 254) Autorin Zora Neale Hurston hat einen bemerkenswerten Roman geschrieben, jedoch von seinem Erfolg nicht viel mitbekommen. Sie starb 1960 in ärmlichen Verhältnissen. Hierzulande ist ihr Werk noch weitgehend unbekannt, doch ich hoffe, dass noch mehr Leser auf diesen lesenswerten Roman aufmerksam werden. Ich kann ihn auf jeden Fall sehr empfehlen!  

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