Zora del Buono

 3,7 Sterne bei 77 Bewertungen
Autorin von Die Marschallin, Canitz Verlangen und weiteren Büchern.
Autorenbild von Zora del Buono (©Yvonne Boehler)

Lebenslauf

Architektur und Literatur: Zora del Buono, 1962 in Zürich geboren, ist eine Schweizer Journalistin, Schriftstellerin und Architektin. Sie studierte Architektur in Zürich und in Berlin und fing nach ihrem Abschluss an als Architektin zu arbeiten. Darüber hinaus gründete sie zu dieser Zeit zusammen mit ihren Kolleg*Innen die Zeitschrift Mare. 

2008 gab sie dann schließlich ihr Debüt als Autorin mit ihrem Roman „Canitz´ Verlangen“.  Seitdem veröffentlicht sie neben Romanen auch erfolgreiche Reisebücher. 

Für ihre herausragenden Arbeiten wurde sie zudem unter anderem mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet. Heute lebt sie als freie Autorin zusammen mit ihrer Familie in Berlin.

Alle Bücher von Zora del Buono

Cover des Buches Die Marschallin (ISBN: 9783257246339)

Die Marschallin

 (56)
Erschienen am 27.04.2022
Cover des Buches Canitz Verlangen (ISBN: 9783866480919)

Canitz Verlangen

 (6)
Erschienen am 19.08.2008
Cover des Buches Big Sue (ISBN: 9783866481350)

Big Sue

 (4)
Erschienen am 24.08.2010
Cover des Buches Gotthard (ISBN: 9783406727986)

Gotthard

 (4)
Erschienen am 13.07.2018
Cover des Buches Hinter Büschen, an eine Hauswand gelehnt (ISBN: 9783406696909)

Hinter Büschen, an eine Hauswand gelehnt

 (4)
Erschienen am 29.08.2016
Cover des Buches Das Leben der Mächtigen (ISBN: 9783957571656)

Das Leben der Mächtigen

 (2)
Erschienen am 19.10.2015
Cover des Buches Hundert Tage Amerika (ISBN: 9783866481459)

Hundert Tage Amerika

 (1)
Erschienen am 30.08.2011
Cover des Buches Gotthard (ISBN: 9783257247466)

Gotthard

 (0)
Erscheint am 29.05.2024

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Zora del Buono

Cover des Buches Die Marschallin (ISBN: 9783257246339)
sabatayn76s avatar

Rezension zu "Die Marschallin" von Zora del Buono

'die Gewissheit, einer Unglücksfamilie anzugehören'
sabatayn76vor 10 Monaten

‚Es ist das, was uns Cousins und Cousinen von klein auf verband: die Gewissheit, einer Unglücksfamilie anzugehören.‘ (Seite 11)

Als der Erste Weltkrieg ihre Heimat erreicht, flieht die Familie von Zora von Bovec im Sočatal nach Ljubljana, kehrt nach dem Ende des Krieges jedoch in ihr Dorf zurück. Hier trifft Zora ihren späteren Ehemann, Pietro Del Buono, der mit 23 Jahren der jüngste Arzt Italiens ist.

Die beiden heiraten und ziehen ins süditalienische Bari, wo sie ein großbürgerliches Leben führen, aber auch der Partito Comunista d’Italia beitreten, Mussolini und seine Schwarzhemden verabscheuen und gegen den Faschismus kämpfen.

Ich wollte den Roman sehr gerne sehr mögen, denn ich liebe Slowenien, mag Geschichten, die im historischen Berlin spielen, interessiere mich für die beiden Weltkriege und die Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, finde die Geschichte des Faschismus in Italien und den Widerstand sehr spannend.

Dieser Roman vereinigt all das und noch viel mehr, und obwohl mir der Einstieg ins Buch sehr gut gefallen hat, bin ich letztendlich nicht recht warm geworden mit der Geschichte.

Der Schreibstil ist lebendig und stimmungsvoll, die beschriebenen Szenarien wirken authentisch und überzeugend, sprachlich ist das Buch anspruchsvoll - und dennoch hat mich ‚Die Marschallin‘ nicht packen und auch nicht wirklich berühren können.

Vielleicht war mir die Geschichte einfach etwas zu opulent, zu überladen. Vielleicht war es nicht die richtige Zeit, um das Buch zu lesen. Ziemlich sicher werde ich irgendwann ein zweites Mal zu diesem Roman greifen, der eigentlich genau in mein Beuteschema fällt.

Cover des Buches Die Marschallin (ISBN: 9783406754821)
Lindeas avatar

Rezension zu "Die Marschallin" von Zora del Buono

Familiengeschichte zu Zeiten Mussolinis und Titos
Lindeavor 3 Jahren

Die Enkelin der Protagonistin - beide namens Zora - beschreibt im 1. Teil chronologisch in einzelnen Geschichten mit boigrafischen Anteilen der Großmutter die Zeit von 1919 bis 1948 und dann wieder ab 1980 deren letzten Jahre  im Altersheim. Der 2. wesentlich kürzere Teil ist ein Monolog der Hauptfigur selbst und schildert Biografisches der wichtigsten Nebenfiguren; Ehemann, ihre 4 Brüder mit Ehefrauen sowie ihre 3 Söhne und Schwiegertöchter.

Es ist ein Familienroman, eingebettet in die historisch politische Zeit Italiens und Sloweniens, so dass ich über die Ereignisse um Mussolini und Tito mehr erfahren konnte und angeregt war, das eine oder andere darüber nachzulesen.
Die Charakteresierng der Protagonistin finde ich sehr gelungen; eine eigenwillige, selbstbewusste , intelligente, despotische Frau, die für mich kühl und lieblos rüber kommt. Ich konnte mich sowohl mit ihren Eigenschaften als auch Handlungen nicht anfreunden und schon gar nicht mit ihr identifizieren.

Trotz des großbürgerlichen Hintergrundes sehen sich Zora und ihr Mann als überzeugte Kommunisten. Sie sind gegen Mussolini und den Faschismus. Vor allem Zora verehrt Tito und möchte ihn und die Partisanen unterstützen. Doch ihr Engagement im Widerstand und konkrete Handlungen erschließen sich mir nicht bzw. kommen zu kurz. Vielmehr ist es der Alltag, der beschrieben wird und weniger die politische Auseinandersetzung. Am Anfang des Buches ist es mir schwer gefallen, in die Geschichte reinzukommen, fand es teilweise zähflüssig, langweilig und ohne Tiefgang. Ich musste häufig nachschlagen, um mich unter den handelnden Personen zurechtzufinden.  


In dem sehr viel kürzeren 2. Teil des Buches denkt Zora über ihr Leben nach und erzählt im Zeitraffer (1948 bis 1980) aus dem Leben ihrer Familienangehörigen. Der Monolog der Protagonistin hat mir gut gefallen, weil hier noch einiges zur Familiengeschichte erklärt wird, und mir vieles verständlicher wurde, so dass ich mir diesen 2. Teil umfangreicher gewünscht hätte. Für mich eher eine anstrengende als unterhaltsame Lektüre, jedoch für geschichts- und politikinteressierte Leser zu empfehlen.

Cover des Buches Die Marschallin (ISBN: 9783406754821)
Buecherfreundinimnordens avatar

Rezension zu "Die Marschallin" von Zora del Buono

Eine eigenwillige Frau
Buecherfreundinimnordenvor 3 Jahren

Die  Informationen über den zeitgeschichtlichen Hintergrund fand ich durchaus interessant. Ich hatte bisher wenig bis überhaupt keine Kenntnisse über das Schicksal der Völker auf dem Balkan während des zweiten Weltkriegs. General Titos Aufstieg, der Sturz des Duce, alles neu für mich und durchaus lesenswert. Nun sollte das Ganze ja ein Roman sein und kein Sachbuch, doch da fehlte es mir an Spannung. Vielleicht lag es daran, dass die weibliche Hauptfigur mir nicht sonderlich sympathisch war. Ich durchschaute diese Frau nicht so recht, es fehlte mir an Emotion. Ganz glaubwürdig fand ich auch ihr Engagement für den Kommunismus nicht - nichts als Lippenbekenntnisse von jemandem, der selbst ziemlich wohlhabend ist. Ich glaube, man hätte diese Story dramatischer und emotionaler darstellen können und müssen. Schade, denn die Geschichte hätte Potential gehabt...

Gespräche aus der Community

In ihrem Roman "Die Marschallin" erzählt Zora del Buono über das eindrucksvolle Leben ihrer Großmutter, die ebenso herrisch wie begabt ist und der Welt ihren eigenen Stempel aufdrückt. Wir suchen 40 Leser und Leserinnen, die Lust haben einen bildgewaltigen Roman über Liebe, Kämpfe, Hass und Verrat zu lesen & auf LovelyBooks sowie drei weiteren Seiten zu rezensieren.

289 BeiträgeVerlosung beendet
Lindeas avatar
Letzter Beitrag von  Lindeavor 3 Jahren

Ich danke für mein Buch. Verspätet, aber dennoch hier meine Rezension:

https://www.lovelybooks.de/autor/Zora-del-Buono/Die-Marschallin-2570015759-w/rezension/2937247056/

Wortgleich auf amazon, hugendubel und thalia.

Zusätzliche Informationen

Zora del Buono im Netz:

Community-Statistik

in 103 Bibliotheken

auf 13 Merkzettel

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