Zora del Buono

 3,8 Sterne bei 66 Bewertungen
Autorin von Die Marschallin, Gotthard und weiteren Büchern.
Autorenbild von Zora del Buono (©Yvonne Boehler)

Lebenslauf von Zora del Buono

Architektur und Literatur: Zora del Buono, 1962 in Zürich geboren, ist eine Schweizer Journalistin, Schriftstellerin und Architektin. Sie studierte Architektur in Zürich und in Berlin und fing nach ihrem Abschluss an als Architektin zu arbeiten. Darüber hinaus gründete sie zu dieser Zeit zusammen mit ihren Kolleg*Innen die Zeitschrift Mare. 

2008 gab sie dann schließlich ihr Debüt als Autorin mit ihrem Roman „Canitz´ Verlangen“.  Seitdem veröffentlicht sie neben Romanen auch erfolgreiche Reisebücher. 

Für ihre herausragenden Arbeiten wurde sie zudem unter anderem mit dem ITB BuchAward ausgezeichnet. Heute lebt sie als freie Autorin zusammen mit ihrer Familie in Berlin.

Neue Bücher

Cover des Buches Die Marschallin (ISBN: 9783406754821)

Die Marschallin

 (51)
Neu erschienen am 26.03.2021 als Hardcover bei C.H.Beck.

Alle Bücher von Zora del Buono

Cover des Buches Die Marschallin (ISBN: 9783406754821)

Die Marschallin

 (51)
Erschienen am 26.03.2021
Cover des Buches Big Sue (ISBN: 9783866481350)

Big Sue

 (4)
Erschienen am 24.08.2010
Cover des Buches Gotthard (ISBN: 9783406727986)

Gotthard

 (4)
Erschienen am 13.07.2018
Cover des Buches Hinter Büschen, an eine Hauswand gelehnt (ISBN: 9783406696909)

Hinter Büschen, an eine Hauswand gelehnt

 (4)
Erschienen am 29.08.2016
Cover des Buches Das Leben der Mächtigen (ISBN: 9783957571656)

Das Leben der Mächtigen

 (2)
Erschienen am 19.10.2015
Cover des Buches Hundert Tage Amerika (ISBN: 9783866481459)

Hundert Tage Amerika

 (1)
Erschienen am 30.08.2011
Cover des Buches Die Marschallin (ISBN: B08DP15HQ4)

Die Marschallin

 (2)
Erschienen am 28.07.2020

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Zora del Buono

Cover des Buches Die Marschallin (ISBN: 9783406754821)Lindeas avatar

Rezension zu "Die Marschallin" von Zora del Buono

Familiengeschichte zu Zeiten Mussolinis und Titos
Lindeavor 2 Monaten

Die Enkelin der Protagonistin - beide namens Zora - beschreibt im 1. Teil chronologisch in einzelnen Geschichten mit boigrafischen Anteilen der Großmutter die Zeit von 1919 bis 1948 und dann wieder ab 1980 deren letzten Jahre  im Altersheim. Der 2. wesentlich kürzere Teil ist ein Monolog der Hauptfigur selbst und schildert Biografisches der wichtigsten Nebenfiguren; Ehemann, ihre 4 Brüder mit Ehefrauen sowie ihre 3 Söhne und Schwiegertöchter.

Es ist ein Familienroman, eingebettet in die historisch politische Zeit Italiens und Sloweniens, so dass ich über die Ereignisse um Mussolini und Tito mehr erfahren konnte und angeregt war, das eine oder andere darüber nachzulesen.
Die Charakteresierng der Protagonistin finde ich sehr gelungen; eine eigenwillige, selbstbewusste , intelligente, despotische Frau, die für mich kühl und lieblos rüber kommt. Ich konnte mich sowohl mit ihren Eigenschaften als auch Handlungen nicht anfreunden und schon gar nicht mit ihr identifizieren.

Trotz des großbürgerlichen Hintergrundes sehen sich Zora und ihr Mann als überzeugte Kommunisten. Sie sind gegen Mussolini und den Faschismus. Vor allem Zora verehrt Tito und möchte ihn und die Partisanen unterstützen. Doch ihr Engagement im Widerstand und konkrete Handlungen erschließen sich mir nicht bzw. kommen zu kurz. Vielmehr ist es der Alltag, der beschrieben wird und weniger die politische Auseinandersetzung. Am Anfang des Buches ist es mir schwer gefallen, in die Geschichte reinzukommen, fand es teilweise zähflüssig, langweilig und ohne Tiefgang. Ich musste häufig nachschlagen, um mich unter den handelnden Personen zurechtzufinden.  


In dem sehr viel kürzeren 2. Teil des Buches denkt Zora über ihr Leben nach und erzählt im Zeitraffer (1948 bis 1980) aus dem Leben ihrer Familienangehörigen. Der Monolog der Protagonistin hat mir gut gefallen, weil hier noch einiges zur Familiengeschichte erklärt wird, und mir vieles verständlicher wurde, so dass ich mir diesen 2. Teil umfangreicher gewünscht hätte. Für mich eher eine anstrengende als unterhaltsame Lektüre, jedoch für geschichts- und politikinteressierte Leser zu empfehlen.

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Cover des Buches Die Marschallin (ISBN: 9783406754821)Buecherfreundinimnordens avatar

Rezension zu "Die Marschallin" von Zora del Buono

Eine eigenwillige Frau
Buecherfreundinimnordenvor 7 Monaten

Die  Informationen über den zeitgeschichtlichen Hintergrund fand ich durchaus interessant. Ich hatte bisher wenig bis überhaupt keine Kenntnisse über das Schicksal der Völker auf dem Balkan während des zweiten Weltkriegs. General Titos Aufstieg, der Sturz des Duce, alles neu für mich und durchaus lesenswert. Nun sollte das Ganze ja ein Roman sein und kein Sachbuch, doch da fehlte es mir an Spannung. Vielleicht lag es daran, dass die weibliche Hauptfigur mir nicht sonderlich sympathisch war. Ich durchschaute diese Frau nicht so recht, es fehlte mir an Emotion. Ganz glaubwürdig fand ich auch ihr Engagement für den Kommunismus nicht - nichts als Lippenbekenntnisse von jemandem, der selbst ziemlich wohlhabend ist. Ich glaube, man hätte diese Story dramatischer und emotionaler darstellen können und müssen. Schade, denn die Geschichte hätte Potential gehabt...

Kommentare: 37
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Cover des Buches Die Marschallin (ISBN: 9783406754821)K

Rezension zu "Die Marschallin" von Zora del Buono

Ein Leben als Verlust
Konrad_Stachlvor 8 Monaten

Es ist die Geschichte einer starken Frau, die es aus Slowenien in den Süden Italiens verschlägt. Aus Liebesgründen? Aus wirtschaftlicher Berechnung? Diese Frage kann nicht eindeutig beantwortet werden. Zora del Buono ist nicht nur der Name der Heldin des Buches, sondern auch der Autorin (Sie ist die Enkelin der Protagonistin) . Die Familiengeschichte entpuppt sich als höchst politische Parabel auf das Scheitern von politischen Utopien im Europa des zwanzigsten Jahrhunderts. Die Heldin eine glühende Kommunistin und Tito Verehrerin ist im Privatleben eine herrschsüchtige Despotin, die uneinsichtig ist bis an der Schwelle des Todes. Auch der Verlust ihrer Familienmitglieder erweicht kaum ihr Herz.  Es ist ein Buch wie ein Spiegel der politischen Entwicklungen im letzten Jahrhundert: Faschisten und Kommunisten in einer Familie, die Nachwehen der K & K Monarchie alles verpackt in einer großen italienischen Familiensaga. Ein wunderbares Buch, das nicht nur unglaublich unterhält sondern auch zum Denken und Innehalten einlädt und anregt. 

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Gespräche aus der Community

In ihrem Roman "Die Marschallin" erzählt Zora del Buono über das eindrucksvolle Leben ihrer Großmutter, die ebenso herrisch wie begabt ist und der Welt ihren eigenen Stempel aufdrückt. Wir suchen 40 Leser und Leserinnen, die Lust haben einen bildgewaltigen Roman über Liebe, Kämpfe, Hass und Verrat zu lesen & auf LovelyBooks sowie drei weiteren Seiten zu rezensieren.

"Wäre sie ein Mann gewesen, sie wäre Major geworden, eher noch Marschall, vielleicht sogar Staatspräsident."


Willkommen zur LovelyBooks-Premiere von "Die Marschallin"!

Gemeinsam mit C.H. Beck verlosen wir vor dem offiziellen Erscheinungstermin 40 Rezensionsexemplare von "Die Marschallin" von Zora del Buono.

Wir möchten alle Gewinner*innen bitten, ihre Rezension bis zum 19.7.2020 nicht nur hier auf LovelyBooks zu teilen, sondern auch auf drei anderen Plattformen (Buchshops, Blogs und Co.).

Hier können die Rezensionen geteilt werden:

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- Pustet

- buecher.de

Wir freuen uns auf eure Rezensionen!

289 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

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Community-Statistik

in 89 Bibliotheken

auf 11 Wunschzettel

von 36 Lesern aktuell gelesen

von 1 Lesern gefolgt

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