Zoran Živkovic Das letzte Buch

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Inhaltsangabe zu „Das letzte Buch“ von Zoran Živkovic

Warum ist Lesen so schrecklich gefährlich? Spuren von Gewalt gibt es nicht. Und doch ist Vera Gavrilovic äußerst beunruhigt. Noch nie ist in ihrer Buchhandlung jemand gestorben. Der Notarzt kommt, und auch ein Inspektor der Kriminalpolizei. Die Untersuchung ergibt gar nichts. Der Tote ist einfach beim Lesen gestorben. Weder medizinische noch kriminelle Ursachen lassen sich finden. Aber bald darauf liegt wieder jemand tot in der Buchhandlung. Aus lauter Verzweiflung verliebt sich die schöne Buchhändlerin in den Kriminalisten, der ein echter Literaturkenner ist. Aber die Serie von Todesfällen in der Buchhandlung "Papyrus" reißt einfach nicht ab. Hat der Geheimdienst etwas damit zu tun? Steckt eine Sekte dahinter? Und was führt der Besitzer des Tee-Salons im Schilde, wo Vera und Lukic sich treffen? Ein spannender, postmoderner Thriller von einem Meister des schwarzen Humors.

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  • Rezension zu "Das letzte Buch" von Zoran Zivkovic

    Das letzte Buch
    Duffy

    Duffy

    25. April 2011 um 11:01

    Es ist interessant, auch einmal Krimis aus diesem Genre nicht so häufig vertretenen Ländern zu lesen. Zivkovic ist Serbe und in seiner Heimat recht bekannt. Sein Kommissar Lukic wird mit Toten in einer Buchhandlung konfrontiert, deren Dahinscheiden weder medizinisch noch kriminalistisch erklärt werden kann. Im Verlauf der Handlung gibt es die Liebesgeschichte zwischen dem literaturkundigen Kommissar und der Buchhändlerin, weitere Tote (sechs), eine Sekte, die auf das "letzte Buch" wartet, den üblichen übergeordneten nationalen Sicherheitsdienst, ein Ende, hinter dem eine gute Idee, aber eine schwammige Umsetzng steht. Zivkovic schreibt routiniert, aber ohne große Leidenschaft und Spannungsbögen. Verzichtbar.

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  • Rezension zu "Das letzte Buch" von Zoran Zivkovic

    Das letzte Buch
    Ritja

    Ritja

    15. October 2009 um 10:10

    Ein dünnes Buch über die Gefahren des Bücherlesens. In einem Buchladen sterben an drei Tagen drei Kunden. Immer direkt im Laden und immer ohne ein Anzeichen von Gewalt oder organischem Versagen. Der Inspektor weiß nicht, wie er es werten soll und die Buchhändlerinnen haben Angst um ihre Kunden und den Laden. Neben den Morden gibt es auch noch viele sonderbare Bücherfans, die der Buchhändlerin begegnen und immer wieder für Verwunderung, aber auch Misstrauen sorgen. Aber nicht nur Mord und Bücher stehen im Mittelpunkt der Geschichte, sondern auch die kleine leise Liebesgeschichte zwischen dem Inspektor Lukic und der Buchhändlerin. Und es stellt sich immer wieder die Frage was ist "das letzte Buch" und wo ist es?

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  • Rezension zu "Das letzte Buch" von Zoran Zivkovic

    Das letzte Buch
    Marion

    Marion

    13. June 2009 um 08:34

    Der "Postmoderne Thriller", wie das Cover dieses Buch ankündigt, hat mich sowohl vom Stil, in der Sprache und in der Ausarbeitung der Charaktere absolut überzeugt. Es ist sehr gut und flüssig zu lesen. Probleme hatte ich mit der Auflösung des Plots; alles gleitet sehr ins Mystische ab und ist plötzlich nicht mehr schlüssig. Sehr, sehr schade. Abgesehen vom Schluss hätte dieses Buch mehr als 3 Sterne verdient.

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  • Rezension zu "Das letzte Buch" von Zoran Zivkovic

    Das letzte Buch
    ZwergPinguin

    ZwergPinguin

    06. March 2009 um 16:35

    Was verbirgt sich hinter dem seltsamen Todesfall in einer Buchhandlung? Dieser Frage geht Inspektor Lukic nach und zwar mit zunehmendem Vergnügen, da er selbst ein Freund des geschriebenen Wortes ist - und zunehmend Interesse an der Besitzerin der kleinen Buchhandlung gewinnt. Weniger erfreulich als das private Stöbern in besagter Buchhandlung bei der attraktiven Vera Gavrilovic ist jedoch die Entwicklung des Falles: alles ist rätselhaft und unklar und die Zahl der Todesfälle in der Buchhandlung reißt nicht ab. Auf der Suche nach den Ursachen für die unerklärlichen Todesfälle gerät Inspektor Lukic in seltsame Gesellschaft, er lernt einiges über Tee und ergründet schließlich das Geheimnis um das “letzte Buch”. Ein Buch, dass sich schnell liest: flüssiger Stil und eine handliche Seitenzahl (223 Seiten) bringen den Leser schnell in die Geschichte hinein und - leider - ebenso schnell wieder heraus. Das Ende ist … wie soll ich sagen? … schon fast etwas philosophisch, aber auch skurril und etwas seltsam anmutend hier und da. Zumindest kein herkömmlicher 08/15-Krimi, das kann man diesem Buch bescheinigen! Und für Literaturliebhaber bieten die ein oder anderen Querverweise auf andere Literatur einen zusätzlichen Genuss, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Einziges Manko neben der Kürze: das letzte Drittel war zwar überraschend, aber nach meiner Intuition her nicht ganz stimmig, auch wenn ich nicht sagen kann, woran das liegt. Vielleicht ist das der Grund, warum dieses Buch auch bei renommierten Internet-Anbietern keine5-Sterne-Bewertung bekommen hat. Insgesamt aber durchaus lesenswert!

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