Zoran Drvenkar

 4.1 Sterne bei 1,357 Bewertungen
Autor von Sorry, Still und weiteren Büchern.
Zoran Drvenkar

Lebenslauf von Zoran Drvenkar

Nach seiner Geburt 1967 in Kroatien zog er im Alter von 3 Jahren mit seinen Eltern nach Berlin. Seit 1989 ist er als freier Schrifsteller tätig und bewohnt heute eine alte Kornmühle bei Berlin. Er ist ein vielfach ausgezeichneter Kinder-und Jugendbuch-Autor. Er schreibt auch unter den Pseudonymen Victor Caspak und Yves Lanois. Weil er die Schule langweilig fand, brach er sie vor dem Abitur ab und jobbte statt dessen u.a. als Kindergärtner oder im Ökoladen. In seiner literarischen Karriere wurde er z.B. vom Autor Paul Maar gefördert, den er bei einer freiberuflichen Tätigkeit beim Berliner Tagesspiegel kennen lernte. 2012 veröffentlichte er den Auftakt der Jugendbuchserie "Der letzte Engel".

Neue Bücher

Die Kurzhosengang und das Testament der Brüder
Erscheint am 22.10.2018 als Hardcover bei cbj.
Die Rückkehr der Kurzhosengang
 (9)
Neu erschienen am 10.09.2018 als Taschenbuch bei cbt.

Alle Bücher von Zoran Drvenkar

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Zoran DrvenkarSorry
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Sorry
Sorry
 (437)
Erschienen am 12.05.2010
Zoran DrvenkarStill
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Still
Still
 (220)
Erschienen am 08.03.2016
Zoran DrvenkarDer letzte Engel
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Der letzte Engel
Der letzte Engel
 (185)
Erschienen am 08.09.2014
Zoran DrvenkarDu
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Du
Du
 (155)
Erschienen am 13.01.2012
Zoran DrvenkarSag mir, was du siehst
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Sag mir, was du siehst
Sag mir, was du siehst
 (71)
Erschienen am 01.02.2005
Zoran DrvenkarDu bist zu schnell
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Du bist zu schnell
Du bist zu schnell
 (66)
Erschienen am 10.06.2011
Zoran DrvenkarDer letzte Engel - Der Ruf aus dem Eis
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Der letzte Engel - Der Ruf aus dem Eis
Der letzte Engel - Der Ruf aus dem Eis
 (34)
Erschienen am 11.07.2016
Zoran DrvenkarTouch the flame
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Touch the flame
Touch the flame
 (22)
Erschienen am 10.08.2015

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Neue Rezensionen zu Zoran Drvenkar

Neu
Universum_der_Woerters avatar

Rezension zu "Der letzte Engel" von Zoran Drvenkar

Ein Teenager wird zum Engel um die Welt zu retten.
Universum_der_Woertervor 3 Monaten

Als ich dieses Buch damals in der Buchhandlung in den Händen hielt war ich sehr begeistert vom Cover als auch von der Beschreibung des Romans. Ich brauchte nicht lange darüber nachdenken und habe es einfach gekauft.

Jedes Kapitel beginnt mit einem anderem Charakter. Es passiert am Anfang schon sehr viel und man muss sich merken wer zu wem gehört oder was mit wem passiert.
In den ersten 3 Kapitel passiert einiges doch der Zusammenhang blieb unklar. 
Der Schreibstil ist einfach und die Sätze sind kurz gehalten. Am Anfang kam ich damit klar doch mitten in der Geschichte wechselte der Autor seinen Stil und das Lesen wurde anstrengend.
Die Situationen die die Charaktere im Buch erleben, werden mehrmals aus anderen Blickwinkeln beschrieben. Ich hatte irgendwann das Gefühl, dass irgendwie nichts neues passiert. Jedes Kapitel ist anders und an dem Schreibstil muss man sich erstmal gewöhnen. Da es in jedem Kapitel um einen anderen Charakter geht hemmt es etwas die Leselust und der Zusammenhang war mir immer noch nicht klar.
Mal schreibt der Autor in der Erzählform, dann in der Du-Form und in der Ich-Form. Es wurde anstrengend und machte bald keinen Spass mehr.
Kaum war ich in der Geschichte drin, wird man quasi 'rausgeschleudert' da der Schreibstil sich ändert und immer aus der Sicht von anderen Charakteren geschrieben wird. Es nervte irgendwann nur noch und machte keinen Spass mehr. Man musste sich schon sehr konzentrieren damit man den Szenenwechsel innerhalb eines Abschnitte mitbekommt und versteht.

Am Anfang kommen einem die Ereignisse merkwürdig vor, doch wenn man aufmerksam liest, dann merkt man, dass es sich Stück für Stück aufklärt. Auch wenn ich mich schon bald durch das Buch schleppte, war ich doch neugierig wie die Geschichte endet. Leider hatte ich auch absolut keinen Bezug zu den Charakteren aufbauen können.
Ich hatte die Hoffnung, dass es noch ein großer 'Aha- Effekt' kommen würde. Der blieb leider aus.

Ich freute mich auf eine sehr spannend und spezielle Geschichte. Am Anfang habe ich auch tatsächlich gedacht 'Wow, das ist ein tolles Buch.' Doch je weiter ich las desto größer wurde die Enttäuschung.
Es gibt noch einen zweiten Teil. Doch nachdem ich dieses Buch gelesen habe, weiß ich, dass ich absolut kein Interesse an einer Fortsetzung habe.


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haberland86s avatar

Rezension zu "Sorry" von Zoran Drvenkar

Sehr spannend und noch immer aktuell
haberland86vor 6 Monaten

Vor ein paar Jahren las ich mit "Du" meinen ersten Roman von Zoran Drvenkar. Die verschachtelte Geschichte voller überraschender Wendungen gefiel mir sehr, sodass ich nicht zögerte, als ich letzten Mai "Sorry" in einem Berliner Second Hand Laden fand.
Auch wenn ich mich grob an den minimalistischen und schonungslosen Schreibstil des Autors erinnerte, hätte ich nicht gedacht, dass mir bereits das erste Kapitel eine Spur zu heftig sein könnte. Glücklicherweise ging es in den folgenden Kapiteln wieder harmloser zu und es entwickelte sich eine spannende Geschichte über vier Freunde, die eine Agentur für Entschuldigungen gründen und damit sehr erfolgreich werden. Alles scheint perfekt, bis sie einen Auftrag erhalten, der sie in einen Sumpf aus Schuld und Kindesmissbrauch hineinzieht und den sie nicht alle überleben werden.

Drvenkar erzählt die Geschichte aus der Sicht verschiedener Protagonisten. Neben den vier Freunden Frauke, Tamara, Kris und Wolf sind das auch "Du" und "Der Mann, den es nicht gab", die man zu Beginn nicht so recht einordnen kann. Zeitlich werden die Kapitel außerdem mit "davor" oder "danach" übertitelt. Der Leser bleibt zunächst im Unklaren darüber, vor oder nach welchem Ereignis die jeweiligen Kapitel spielen. Ein kniffeliges Rätsel, das erst ganz zum Schluss komplett aufgeklärt wird.

Wie erwartet, entstand nach wenigen Seiten ein Sog, dem ich mich nicht mehr entziehen konnte und der mich immer tiefer in die Geschichte eintauchen ließ. Dies lag sicherlich auch an der realistischen Story, die fast zehn Jahre nach Erscheinen von "Sorry" nichts an ihrer Aktualität eingebüßt hat.

Eine Agentur, die sich für ihre Auftraggeber entschuldigt, könnte vermutlich wirklich gute Geschäfte machen, aber auch sehr seltsame und verstörende Aufträge erhalten. Ob natürlich jemand so weit gehen würde, Menschen umzubringen, um sich anschließend bei ihnen zu entschuldigen sei dahingestellt. Auch die vom Täter an den Tag gelegte Selbstverständlichkeit, nicht erwischt zu werden, sowie das Vermögen, das die vier Freunde innerhalb kürzester Zeit mit ihren Aufträgen scheffeln, schienen mir ein wenig übertrieben.
Für einen fiktiven Thriller geht das aber in Ordnung, zumal der Autor alles sehr plausibel verpackt und die einzelnen Figuren jederzeit logisch und absolut nachvollziehbar handeln.
Die Story ist packend geschrieben und mitunter so nervenaufreibend, dass ich es kaum aushielt. Über Hunderte von Seiten schwang eine unheilvolle Stimmung zwischen den Zeilen mit, die zwar auf Dauer bedrückend und deprimierend wirkte, aber gleichzeitig die Spannung aufrecht hielt. Ein Kunststück, das mir bislang bei keinem anderen Autoren in diesem Maße auffiel.
Wer allerdings ein positives Buch sucht, das beim Lesen ein gutes Gefühl hervorruft, wird mit diesem Buch leider nicht glücklich werden.
Sorry.

Die vollständige Rezension findet sich auf meinem Blog.

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javalines avatar

Rezension zu "Sorry" von Zoran Drvenkar

Intelligenter Thriller
javalinevor einem Jahr

Der Thriller von Drvenkar ist beeindruckend intelligent und rational aufgebaut. Der Autor führt den Leser so durch die konstruiert wirkende Geschichte, dass erst nach und nach wie in einem Puzzle die Personen an ihren „richtigen“ Platz rücken. Das Grundthema des Thrillers: Schuld und Entschuldigung ist spannend. Und mir gefällt vor allem Drvenkars Bild, sich selbst (nicht) in die Augen schauen zu können. Es ist ein Bild, das ich in diesem Zusammenhang auch oft bemühe. Trotzdem vergebe ich „nur“ 4 von 5 Sternen, habe sogar überlegt nur drei Sterne zu vergeben. Für meinen Geschmack führt Drvenkar den Leser zu eng an seiner Leine. Er spielt mit dem Leser. Das ist ok, aber ich als Leser brauche auch etwas eigene Bewegungsfreiheit der Gedanken und möchte dem Autor nicht so eng folgen müssen. Außerdem las ich bereits Stille von Drvenkar und finde den Aufbau beider Bücher gar zu ähnlich.

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Zusätzliche Informationen

Zoran Drvenkar wurde am 19. Juli 1967 in Križevci (Kroatien) geboren.

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