Zoran Drvenkar Sorry

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Inhaltsangabe zu „Sorry“ von Zoran Drvenkar

Die fetten Jahre sind vorbei. Eine gute Geschäftsidee ist gefragt. Frauke, Tamara, Kris und Wolf, vier junge Berliner, stört, dass sich niemand mehr für nichts verantwortlich fühlt. Sie setzen auf die heilsame Kraft eines einfachen »Sorry« und gründen eine »Agentur für Entschuldigungen«. Erstaunt stellen sie fest, dass die Resonanz überwältigend ist. Bis Kris eines Tages am vereinbarten Treffpunkt nicht den Klienten, sondern eine brutal zugerichtete Leiche findet. Und den Auftrag, sich bei ihr zu entschuldigen. Die vier lassen sich auf ein gefährliches Spiel mit dem Mörder ein, das immer perfider und grausamer wird.
Ihr Angebot rüttelt die Geschäftswelt auf, denn sie entschuldigen sich für die Vergehen von Unternehmen. Sie bieten den Schuldigen Unterstützung an und helfen den Opfern. Sie selbst verdienen viel Geld damit, die vier jungen Berliner, die diese clevere Geschäftsidee hatten, irgendwann, bevor alles anfing. Immer mehr Menschen erleichtern über sie ihr Gewissen - als ihnen eines Tages jemand den Auftrag erteilt, eine Tote um Verzeihung zu bitten für die unvorstellbaren Qualen, unter denen sie starb. Hier schnappt die Falle zu. Die Lektion, die der Auftraggeber ihnen ab jetzt erteilt, ist voller Dunkelheit: Wie Schachfiguren werden sie auf eine Spur der Grausamkeit gesetzt, auf der es keine Vergebung gibt, kein Schwarzweiß mehr zwischen Opfer und Täter. Zoran Drvenkars verstörender neuer Roman erzählt auf zwingende Weise von einer Welt, in der wir der Gewalt nicht mehr ausweichen können.
Weitere Informationen über Zoran Drvenkar und 'Sorry' finden Sie hier.

Entdecken Sie auch das Hörbuch zu 'Sorry'.

'Sorry' von Zoran Drvenkar ist Gewinner des Friedrich-Glauser-Preises 2010 in der Kategorie Roman. Für weitere Informationen klicken Sie bitte hier.

Leider sehr enttäuschend. Die Erzählweise ist zwar wirklich packend, aber mit den Charakteren bin ich so gar nicht warm geworden :(

— Inibini

Kindesmissbrauch, Folter, Drogenmissbrauch, Seelische Qual und das alles in unserer Hauptstadt, das ist "Sorry" von Drvenkar.

— kassandra1010

Ungewöhnlicher Thriller - lesenswert

— knacks1965

Tolles Buch spannend traurig klasse!

— Pluviophilea

Spannend aber leider doch sehr verwirrend!

— NutellaGZ

Verwirrend. Verstörend. Teilweise nicht nachvollziehbare Handlungen der Protagonisten. Zu viele Fragen mit einem unbefriedigendem Ende!

— LadyOfTheBooks

Sehr Atmosphärisch.. Psychologisch gut Konstruiert durch in sich verlaufene Handlungsstränge.

— peggy

Ein raffinierter, spannender und gut durchdachter Thriller...

— DoReenchen306

sehr rasanter thriller mit verwirrungen, gewalt und heftigem thema kindesmissbrauch, der thriller hats in sich, "anstrengend" zu lesen

— LeseSprotte

Dieser Thriller ist auf so vielen Ebenen unglaublich!

— milkshakee

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  • Intelligenter Thriller

    Sorry

    javaline

    26. November 2017 um 18:50

    Der Thriller von Drvenkar ist beeindruckend intelligent und rational aufgebaut. Der Autor führt den Leser so durch die konstruiert wirkende Geschichte, dass erst nach und nach wie in einem Puzzle die Personen an ihren „richtigen“ Platz rücken. Das Grundthema des Thrillers: Schuld und Entschuldigung ist spannend. Und mir gefällt vor allem Drvenkars Bild, sich selbst (nicht) in die Augen schauen zu können. Es ist ein Bild, das ich in diesem Zusammenhang auch oft bemühe. Trotzdem vergebe ich „nur“ 4 von 5 Sternen, habe sogar überlegt nur drei Sterne zu vergeben. Für meinen Geschmack führt Drvenkar den Leser zu eng an seiner Leine. Er spielt mit dem Leser. Das ist ok, aber ich als Leser brauche auch etwas eigene Bewegungsfreiheit der Gedanken und möchte dem Autor nicht so eng folgen müssen. Außerdem las ich bereits Stille von Drvenkar und finde den Aufbau beider Bücher gar zu ähnlich.

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  • Enttäuschend :((

    Sorry

    Inibini

    28. October 2017 um 21:44

    Inhalt:Die fetten Jahre sind vorbei. Eine gute Geschäftsidee ist gefragt. Frauke, Tamara, Kris und Wolf, vier junge Berliner, stört, dass sich niemand mehr für nichts verantwortlich fühlt. Sie setzen auf die heilsame Kraft eines einfachen »Sorry« und gründen eine »Agentur für Entschuldigungen«. Erstaunt stellen sie fest, dass die Resonanz überwältigend ist. Bis Kris eines Tages am vereinbarten Treffpunkt nicht den Klienten, sondern eine brutal zugerichtete Leiche findet. Und den Auftrag, sich bei ihr zu entschuldigen. Die vier lassen sich auf ein gefährliches Spiel mit dem Mörder ein, das immer perfider und grausamer wird. (Quelle: LB)Meine Meinung:Nachdem ich vor 2 Jahren 'Still' von Zoran Drvenkar gelesen habe und ich sowohl von seiner Erzählweise, als auch von der Story total begeistert war, wollte ich unbedingt mehr von ihm lesen. Endlich habe ich es geschafft. 'Sorry' konnte mich dabei aber leider nicht überzeugen.Für mich sind die Charaktere einfach mit das wichtigste an einem guten Buch und wenn diese nicht gut ausgearbeitet sind, dann habe ich einfach keinen Spaß beim Lesen. Leider bin ich diesmal nämlich mit den vier Hauptcharakteren so gar nicht warm geworden. Sie blieben mir viel zu blass und ich konnte mich nicht in sie hineinversetzen und damit auch nicht mitfiebern. Das hatte natürlich auch Auswirkungen auf die Spannung. Zu Beginn war es wirklich ganz spannend, aber schnell flachte die Spannung ab und kam auch nicht wieder. Das Story ging nur schleppend voran und hat sich einfach nur gezogen. Ich hatte nie den Gedanken 'du musst jetzt unbedingt wissen, wie es weitergeht'... Mir haben auch die grausigen Elemente und die schonungslose Beschreibung, die  ich  aus 'Still'  kannte, weitestgehend gefehlt. Schade!Das Ende konnte mich auch nicht überzeugen. Es war meiner Meinung nach zu offen...Was mich jedoch, wie schon bei 'Still', überzeugt hat, ist die Erzählweise von Drvenkar. Diese ist wirklich außergewöhnlich und das, was mich eigentlich dazu bewegt hat, nicht abzubrechen, weil ich wissen wollte, wer hinter den Erzählsträngen steckt. Mein Fazit: Ein Buch, das mich leider enttäuscht hat. Weder gut ausgearbeitete Charaktere, die einem sympatisch waren, noch einen Spannungsbogen oder grausige Elemente, wie in 'Still'. Das Ende hat mich auch nicht überzeugt. Nur die interessante Erzählweise und der ungewöhnliche Schreibstil haben mich weiterlesen lassen... Sonst war die Story an sich leider gar nicht packend und kam nur schleppend voran.Von mir gibt es diesmal leider keine Leseempfehlung. Wer etwas Gutes von Drvenkar lesen möchte, der sollte lieber zu 'Still' greifen.2/5 Thrillersternchen 

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  • Sorry war für mich eine echte Herausforderung

    Sorry

    kassandra1010

    16. August 2017 um 20:51

    Sorry war für mich eine echte Herausforderung. Der Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig. Die grammatische Ausarbeitung ebenfalls. Ich sehnte mich wärend des ganzen Buches nach der normalen wörtlichen Rede, diese Bindestrichaufzählungen sind sehr gewöhnungsbedürftig, oft erkennt man nicht, wer hier spricht oder ob das überhaupt gesprochen wurde. Aber wir schreiten ja im Zeitalter voran, warum nicht also auch in der schrifltichen Ausdrucksform.Der Autor hat eine mehr oder weniger glaubwürdige Story geschaffen, bei der die Idee einer Agentur für "Entschuldigungen" aufkommt. Vier Freunde aus Berlin gründen nun diese Agentur und verdienen sich dumm und dämlich, da ja unsere Menschheit soweit menschlich fortgeschritten ist, das man sich selbst ja nicht mehr entschuldigt. Nein, wir beauftragen eine Agentur damit. Dienstleister sind nun mal nicht mehr wegzudenken.Die Vier stoßen jedoch auf einen Auftrag, der ihr Leben verändern wird. Es sterben Menschen, die es vielleicht selbst nicht wehrt waren, selbst überhaupt zu leben. Das Team wird letztlich auf 2 Personen dezimiert und ein offenes Ende pakt Zoran auf noch oben drauf.Verwirrende Dialoge und seltsame Einblicke und immer aus der Sicht der einzelnen Personen geschrieben, erfährt man ein paar Hintergründe, die vielleicht der Auslöser für das ganze Gemorde gibt....Kindesmissbrauch, Folter, Drogenmissbrauch, Seelische Qual und das alles in unserer Hauptstadt, das ist "Sorry" von Drvenkar.Es war etwas anders zu lesen, als gewohnt, aber storytechnisch nicht schlecht. Es hätte etwas unspektakulärer sein können.

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  • Schuld

    Sorry

    radmoth

    29. January 2017 um 13:41

    Vier Freunde, deren Jugend zu Ende ist und die nie erfolgreich waren, haben plötzlich eine Geschäftsidee. Schuld ist die Grundlage ihrer Idee.Wer ist schuldig? Wie geht man mit Schuld um? Ich fand den Wechsel zwischen den Perspektiven klasse! Nur wenige Autoren wagen es, zwischen "Ich/Du/Er"-Perspektive zu wechseln, Drvenkar ist ein Meister darin! Vor allem diese Ungewissheit, wer "Du" und "Der Mann, der nicht da war" sind, macht das ganze noch viel spannender.Die Charaktere gefielen mir auch unglaublich gut, man hat sich oft dabei ertappt, in die Psyche von ihnen einzutauchen. "Hätte ich auch so gehandelt? Haben sie nicht völlig übertrieben reagiert? Oder eher doch nicht?" Bis zum Ende habe ich mitgefiebert.Das Buch war keine Sekunde langweilig und ich empfehle es allen, die auf schaurige Geschichten stehen, die nicht blutrünstig sind.

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  • Leider abgebrochen

    Sorry

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. January 2017 um 22:34

    Mit "Still" konnte mich Zoran Drvenkar im letzten Jahr sehr begeistern. "Sorry" war leider gar nicht mein Fall. Allein der Schriftsatz hat mir zu Schaffen gemacht - durch die sehr kleine Schrift und dem geringen Zeilenabstand konnte ich nie so viele Seiten am Stück lesen wie sonst, da meine Augen schnell schmerzten. Auch die Spannung ließ zu wünschen übrig: Die im Klappentext genannte Leiche, die die Geschichte überhaupt ins Rollen bringt, taucht erst nach knapp 100 (!) Seiten auf. Auch danach konnte mich das Buch überhaupt nicht packen.

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  • Ein erschütternder, herausragender, innovativer und auch literarisch hochwertiger Thriller

    Sorry

    ClaudiasWortwelten

    11. November 2016 um 18:53

    Inhalt: Bislang waren Kris, sein Bruder Wolf, Frauke und Tamara in ihrem Leben nicht sehr erfolgreich, hangelten sich von Job zu Job, sind immer wieder gescheitert und haben es nie geschafft, beruflich richtig Fuß zu fassen. Doch als sie eines Abends zusammensitzen und über den Sinn des Lebens philosophieren, hat Kris eine neue Geschäftsidee. Tagtäglich wird gelogen und betrogen, Menschen werden erniedrigt, verletzt und beleidigt, aber kaum jemand ist in der Lage, sich zu entschuldigen. Selbst wenn man sich seines Fehlverhaltens bewusst wird und einsieht, dass man sich falsch verhalten hat, schafft man es nicht, um Verzeihung zu bitten, sodass die Schuld für immer am Gewissen nagt. Und so beschließen die vier Freunde, eine Agentur für Entschuldigungen zu gründen und sich im Namen ihrer Klienten zu entschuldigen. Sie schalten eine Anzeige und schon kurz darauf melden sich die ersten Interessenten. Die vier Freunde haben mit ihrer Geschäftsidee erstaunlich schnell Erfolg, denn offenbar haben viele Menschen das Bedürfnis, auf diese Weise ihr Gewissen zu erleichtern. Schon bald können sie eine alte Villa am Kleinen Wannsee kaufen, gemeinsam dort einziehen und ihre florierende Agentur betreiben. Doch ihre Glückssträhne reißt ab, als sie eines Tages von einem Klienten gebeten werden, sich in seinem Namen bei einer Toten zu entschuldigen, der unsägliche Qualen zugefügt wurden, bevor sie starb. Er geht mit seiner Forderung noch weiter, denn er beauftragt die Agentur „Sorry“ auch, die Leiche zu entsorgen. Kris, Wolf, Frauke und Tamara bleibt nichts anderes übrig, als sich seinem Willen zu beugen, denn ihr Kunde lässt sie wissen, dass er alles von ihnen weiß und nicht davor zurückschrecken wird, ihre Familien zu besuchen. Sie müssen sich auf sein perfides Spiel einlassen, wenn sie ihre Liebsten beschützen wollen – und dieses grausame Spiel ist noch lange nicht vorbei. Meine persönliche Meinung: Ich habe erst vor ein paar Monaten Zoran Drvenkars Thriller Still gelesen, ein Buch, das mich zwar häufig an die Grenzen dessen brachte, was ich ertragen kann, aber mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird und in jeder Hinsicht grandios, originell und innovativ war. Da Still vor allem sprachlich und stilistisch wirklich herausragend war und man im Thriller-Genre nur sehr selten Bücher findet, die literarisch so hochwertig sind, war ich nun auch sehr gespannt auf Sorry, das Buch, für das Drvenkar 2010 mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis in der Sparte Roman ausgezeichnet wurde. Ich habe bereits auf den ersten Seiten gemerkt, dass es sich auch bei Sorry um einen Thriller handelt, der sich deutlich von anderen Büchern dieses Genres abhebt. Außergewöhnlich ist nicht nur das hohe sprachliche Niveau, sondern auch die formale und stilistische Originalität. Das mag zunächst etwas verwirren, weil man es eben nicht gewohnt ist, aber dennoch war ich sofort von diesem Buch gefangen, was nicht zuletzt an Drvenkars Sprachstil liegt, der zwar äußerst poetisch, aber auch so knapp, eindringlich und ungemein intensiv ist, dass man sich seinem Sog kaum entziehen kann und in die Abgründigkeit der Geschichte förmlich hineingezogen wird. Ich bin nach wie vor ein großer Anhänger der alten deutschen Rechtschreibung, fand es sehr sympathisch, dass Drvenkars 2014 erschienenes Buch Still auf ausdrücklichen Wunsch des Autors in der alten deutschen Rechtschreibung gesetzt wurde und er bereits 2009 in Sorry an dieser Schreibweise festhielt. Eine weitere Eigenheit des Autors besteht darin, wörtliche Rede nicht in Anführungszeichen zu setzen, sondern sie mit Spiegelstrichen kenntlich zu machen, was zunächst allerdings etwas gewöhnungsbedürftig ist. Ungewöhnlich ist aber vor allem die formale Struktur des Textes, denn die Kapitel sind mit „Dazwischen“, „Davor“, „Danach“, „Du“, „Kris“, „Tamara“, „Frauke“, „Wolf“ und „Der Mann, der nicht da war“ überschrieben, wechseln also zwischen mehreren Zeitebenen und werden abwechselnd aus der Sicht der vier Freunde, des Mörders und einer weiteren unbekannten Person geschildert. Bis zum Schluss weiß man nicht, wer sich hinter „Du“ und dem „Mann, der nicht da war“ verbirgt. Allerdings weiß man, dass es sich bei den Du-Kapiteln nur um die Perspektive des Mörders handeln kann. Besonders verstörend an diesen Kapiteln ist, dass sie in der zweiten Person Singular geschrieben sind, der Mörder den Leser also direkt anspricht. Damit wird eine äußerst unbehagliche Nähe und Vertrautheit zu dem unbekannten und brutalen Mörder erzeugt, was überaus irritierend und befremdlich ist. Da ich ja bereits Still gelesen hatte, wusste ich ungefähr, worauf ich mich einlasse, und da der Autor zugibt, beim Schreiben selbst Angst vor seinem Buch gehabt zu haben, ist es nicht verwunderlich, dass auch ich bereits auf den ersten Seiten von Sorry schockiert war. Drvenkars Thriller sind wirklich nur für äußerst nervenstarke Leser geeignet, denn im weiteren Verlauf der Erzählung sollte es noch weitaus schlimmer kommen als bei dem Mord, der zu Beginn des Buches geschildert wird. Zweifellos ist Kindesmissbrauch eine der schlimmsten Perversionen, zu der Menschen fähig sind. Es ist ein Thema, das nur schwer zu ertragen ist, über das aber eben auch so eindrücklich geschrieben werden muss, dass es unerträglich ist. Es muss geradezu wehtun und aufs Äußerste erschüttern, wenn man sich mit dieser Thematik literarisch auseinandersetzt, denn nur so kann das unsägliche Leid, das diesen Kindern angetan wurde, deutlich werden. Drvenkar verzichtet darauf, Gewalt und Missbrauch detailliert zu beschreiben, setzt nicht auf effekthascherische Brutalität, die allenfalls platt, aber keineswegs erschütternd wäre. Stattdessen schafft er es mit seiner intensiven Sprache, mit der er fast beiläufig Einblicke in die schlimmsten Abgründe der menschlichen Seele gewährt, dass das Erzählte umso verstörender und schockierender wirkt. Das Grauen, das häufig nur angedeutet wird und zwischen den Zeilen steht, sich wie ein Film im Kopf des Lesers abspielt, ist viel ergreifender und wirkungsvoller als es detaillierte Gewaltbeschreibungen jemals sein könnten. Das muss man aushalten können, weshalb ich zartbesaiteten Gemütern eher abraten würde, Drvenkars Bücher zu lesen. Da die Perspektive des Mörders in der zweiten Person erzählt wird und er dem Leser damit unangenehm nahekommt, begleitet man ihn nicht nur bei der Durchführung seiner Morde, sondern assistiert ihm geradezu, was auch mehr als verstörend ist. Besonders irritierend ist jedoch, dass die Grenzen zwischen Opfern und Tätern, zwischen Gut und Böse immer wieder verschwimmen und man die abscheulichen Taten des Mörders am Ende des Buches auf erschreckende Weise verstehen und nachvollziehen kann. Während der Täter mit der Agentur „Sorry“ sein perfides Spiel spielt, wird jeder der vier Freunde auch mit seinen eigenen Abgründen und auch immer wieder mit dem Thema Schuld konfrontiert. Wirklich sympathisch war mir leider keiner dieser vier Hauptprotagonisten. Bereits ihre hirnrissige Geschäftsidee fand ich schon von Anfang an sehr fragwürdig, da Vergebung meiner Meinung nach nur persönlich und niemals über Dritte erfolgen kann und wahre Reue auch auf innerer Einsicht und aufrichtigem Eingeständnis der Schuld beruht und deshalb keine Dienstleistung sein kann, für die man einen Außenstehenden bezahlt. Ich fand es äußerst anmaßend, dass sich die vier Freunde als Vermittler zwischen Schuld und Reue verstehen und aus dem schlechten Gewissen anderer ihren Profit ziehen wollen. Manchmal war ich mir auch nicht sicher, ob nicht einer von ihnen der Täter sein könnte. Der Autor hat jeden der vier Freunde zwar sehr präzise gezeichnet, aber dennoch blieben sie bis zum Schluss undurchschaubar und waren mir stets ein wenig suspekt. Leider waren auch ihre Handlungen manchmal weder logisch noch nachvollziehbar. Der ständige Zeit- und Perspektivwechsel führt auch dazu, dass der Plot häufig etwas konfus wirkt. Doch am Ende fügen sich alle Puzzleteile zu einem schlüssigen Ganzen zusammen. Im Zentrum der Handlung steht immer wieder die Frage um Schuld, Strafe, Reue und Vergebung, und am Ende stand für mich die Erkenntnis, dass es Taten gibt, für die es keine Entschuldigungen geben kann und die niemals vergeben werden können. Für mich war Sorry ein in jeder Hinsicht herausragender und innovativer Thriller von hoher literarischer Qualität, den man nicht mehr vergessen wird, auch wenn oder gerade weil er dem Leser einiges abverlangt und ihn aufs Äußerste erschüttert.

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  • Mein Favorit

    Sorry

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. July 2016 um 17:58

    Definitiv eines der besten Bücher, die ich bisher gelesen habe. Drvenkars besonderer Schreibstil, die außergewöhnliche Beziehung zwischen Autor, Leser und fiktiven Charakter ist immer wieder ein neues, spannendes Erlebnis. Ich bewundere vor allem die genialen Ideen und die spitzenmäßige Umsetzung! Großes Lob!

  • So ungewöhnlich wie genial!

    Sorry

    Aleshanee

    26. June 2016 um 11:24

    "Und niemand kann dir helfen, wenn du dir selbst gegenüber nicht ehrlich bist." S. 346Sich zu entschuldigen fällt nicht jedem leicht, erleichertert aber sehr das Gewissen ... diese Geschäftsidee verfolgen in "Sorry" von Zoran Drvenkar vier junge Erwachsene und bieten damit einem Mörder eine perfekte Plattform, seine Taten zu sühnen. Meine MeinungDas war jetzt nach "Still" mein zweites Buch von Zoran Drvenkar. Der Anfang war wieder etwas konfus bzw. musste ich mich erstmal an den Schreibstil und den Aufbau gewöhnen, der sehr ausgefallen und anfangs auch etwas anstrengend ist. Aber das ist wohl einfach sein Stil und wenn man sich mal reingelesen hat, ist es ein ganz besonderes Leseerlebnis!Die Perspektiven wechseln hier zwischen "Du", bei dem der Autor praktisch aus der Lesersichtweise schreibt, als ob man selbst gemeint wäre und den anderen Figuren, die eine wichtige Rolle spielen: Kris, ein 29jähriger Journalist, der von heute auf morgen auf die Straße gesetzt wurde und seinem jüngeren Bruder Wolf, der unstet und ständig auf der Suche ist.Tamara, die nach ihrem Studium keine Anstellung und dafür bei ihrer Schwester Unterschlupf findet und der freien Mediengestalterin Frauke, deren beste Freundin. Sie alle führt ein schicksalhafter Zufall zusammen, ein Zufall, aus dem die Idee der Agentur "Sorry" entsteht.Im ersten Moment eine total schräge Idee: Sich für andere Leute zu entschuldigen und ihnen damit das schlechte Gewissen zu nehmen. Einfach mit Geld zu bezahlen, ohne dass man selber etwas dafür tun muss - das Prinzip ist ja nicht neu in unserer Gesellschaft, aber was sich daraus entwickelt, hätten die vier jungen Leute sicher nicht erwartet!Dabei gibt es dann aber auch noch zeitliche Wechsel zwischen "davor", "danach" und "dazwischen", wodurch die Handlung noch verstrickter wird - nachdem ich dann reingefunden hatte, war es aber kein Problem mehr und ich bin immer noch fasziniert von diesem Konzept.Zu den vier Charakteren, die die Agentur gründen, gibt es anfangs kleine Häppchen über ihr Vorleben und ihre Eigenschaften, die sie sehr gut skizzieren. Als dann der Auftrag des Mörders kommt, weiß man noch nicht so recht, was man davon halten und wo das hinführen soll. Aber der Autor entwickelt hier sehr geschickt mit Rückblicken eine subtile Spannung, die mich nicht mehr losgelassen hat. Das Tempo ist angenehm und man bekommt immer wieder kleine Hinweise, die mich zum Miträtseln animiert haben. Ich hab das Buch dann auch an einem Abend in einem Rutsch durchgelesen. Es wirkte zu Beginn alles noch verwirrend, aber je mehr man in die Hintergründe eintaucht, umso fesselnder entwickelt sich die Geschichte. Es sind wirklich grausame Zusammenhänge aus der Vergangenheit, die hier eine große Rolle spielen und die Frage nach Schuld, Vergebung und Rache steht konstant im Vordergrund. Wer Probleme beim Thema Missbrauch hat, sollte es sich gut überlegen, denn hier wird wenig geschönt, auch wenn es nur wenige Szenen sind.In einer anderen Rezension hab ich gelesen, dass hier viele Unstimmigkeiten sein sollen - ist mir aber nicht aufgefallen. Man muss natürlich schon gut aufpassen, denn durch das Verwirrspiel wird man auf falsche Fährten gelockt; aber das macht natürlich auch gerade den Reiz aus.FazitObwohl es anfangs sehr verwirrend ist, entwickelt die Geschichte einen regelrechten Sog. Viele Andeutungen und Fährten, denen man mit Spannung folgen kann. Insgesamt ein sehr eigenwilliger, aber genialer Aufbau der Handlung, der mich nicht losgelassen hat.© AleshaneeWeltenwanderer

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  • Selbst nach Monaten bin ich noch verstört.

    Sorry

    Frauelein_S8

    29. April 2016 um 23:27

    Hätte ich gewusst, dass es um Pädophilie geht, hätte ich es wahrscheinlich nicht gelesen. Nicht, weil ich die Augen davor verschließen will, sondern weil ich sowieso den Glauben an die Menschheit verloren hab und das nur ein weiterer Beweis ist. Es war schwer für mich all die "Ich/Du/Er" Perspektiven richtig einzuordnen. Aber mit mehr gelesenen Seiten ging es einfacher. Ich bewundere den Schreibstil der Autoren. Er ist einerseits sachlich, andererseits schafft er es die "Kindermomente" so liebevoll und unschuldig widerzugeben. Ich musste das Buch teils aus der Hand legen und spazieren gehen um das gelesene zu verarbeiten. Das gesamte Buch ist so verstörend ohne blutrünstig zu sein. Es ist nun einige Monate her, dass ich es gelesen hab und es lässt mich nicht los. Vor allem die Sicht des "Familienvaters" hat sich in mein Gedächtnis gebrannt. Das Buch ist mehr als nur gut und es ist mehr als nur ein Buch.

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

    Die Chinesische Astrologie. So erstellen Sie Ihr chinesisches Horoskop selbst.

    stebec

    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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    • 2100
  • Ein aussergewöhnliches Buch!

    Sorry

    Zinu

    30. January 2016 um 21:03

    Klappentext Vier Freunde in Berlin betreiben eine florierende Agentur für Entschuldigungen. Doch eines Tages findet Kris am vereinbarten Treffpunkt nicht den Klienten, sondern eine brutal zugerichtete Leiche. Und den Auftrag, sich bei ihr zu entschuldigen. Die vier lassen sich auf ein gefährliches Spiel mit dem Mörder ein, das immer perfider und grausamer wird. Über den Autor Zoran Drvenkar wurde in Kroatien geboren und zog im Alter von drei Jahren mit seinen Eltern nach Berlin. Seine Thriller Sorry und Du wurden in 14 Sprachen übersetzt, 2010 wurde Sorry mit dem Friedrich-Glauser-Preis ausgezeichnet. Er ist auch der Autor vielfach ausgezeichneter Kinder- und Jugendbücher, unter anderem schrieb er unter Pseudonym die Bestsellerreihe Die Kurzhosengang. Zoran Drvenkar lebt in der Nähe von Berlin in einer alten Kornmühle. (Quelle: amazon.de) Mein Leseeindruck Dies war mein erstes Buch von Zoran Drvenkar und ich kann die vorwiegend positiven Meinungen anderer Leser meinerseits bestätigen. Sorry ist ein aussergewöhnliches Buch, das mir ein paar wirklich spannende Lesemomente beschert hat. Anfangs hatte ich zwar ein bisschen Mühe, mich wirklich hineinzulesen und in der Geschichte zurechtzufinden. Zum einen wurde der Plauderton nach dem Mord, der gleich zu Beginn verübt wird, für meinen Geschmack ein bisschen zu sehr in die Länge gezogen. Es geschah einfach zu lange nichts, so dass mich einige Seiten schon fast langweilten. Zum anderen brauchte ich einen Moment, um mit dem ständigen Perspektivwechsel klar zu kommen. Die Art, wie Drvenkar mit diesem Stilmittel spielt und mich als Leser mit einbezieht, war neu für mich. Ein tolles, neues Leseerlebnis, das endlich nicht mehr unentdeckt im SuB rum gammelt! Denn trotz der anfänglichen Schwierigkeiten hat mich das Buch schnell in seinen Bann gezogen und nicht mehr los gelassen, bis ich's zu Ende gelesen hatte. Fazit Es dauerte zwar einige Seiten, bis ich mich in die Geschichte hineingelesen habe, aber davon abgesehen hat mir das Buch sehr gut gefallen. Drvenkar ist für seinen Einfallsreichtum zu bewundern, und so kann ich Sorry allen empfehlen, die mal einen etwas anderen Thriller lesen möchten.

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  • Klasse!

    Sorry

    _Jassi

    Inhalt: Da die vier Freunde Kris, Wolf, Frauke und Tamara mit Ende zwanzig alle beruflich nicht wirklich erfolgreich sind, beschließen sie eine Agentur zu gründen. Eine Agentur, die sich im Namen von Firmen bei ehemaligen Angestellten entschuldigt. Die Idee funktioniert und die vier sind nach kurzer Zeit schon ziemlich gefragt. Bis Wolf einen Auftrag erhält sich bei einer Leiche zu entschuldigen. Meinung: Mir fällt es gerade ziemlich schwer, diese Rezension zu schreiben. Erstmal weiß ich nicht so richtig wo ich anfangen soll und dann will ich auch nicht zu viel verraten! Die Geschichte wird aus mehreren verschiedenen Perspektiven geschildert. Das erste Kapitel ist aus der Sicht von „DU“. In diesem wird der ziemlich brutale Mord geschildert. Die nächsten Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht der vier Freunde und dem „DU“ erzählt. Zwischendurch gibt es noch Kapitel mit der Überschrift „danach“ und „Der Mann der nicht da war“. Besonders diese sorgen für reichlich Verwirrung. Der Schreibstil von Zoran Drvenkar ist sehr außergewöhnlich und ich liebe ihn einfach. Ich habe bereits „Still“ von ihm gelesen und auch in „Sorry“ konnte er mich wieder völlig an die Geschichte fesseln. Man braucht ein paar Seiten Gewöhnungszeit, aber danach liest es sich sehr flüssig. Die verschiedenen Sichten wechseln sich super ab. Ich hatte immer wieder eine Vermutung wer hinter „danach“ oder „DU“ stecken könnte, aber man muss wirklich bis zur letzten Seite lesen um alles zu verstehen. Wie auch in „Still“ werden wieder sehr sensible Themen angesprochen, die mir wirklich unter die Haut gegangen sind. Durch den besonderen Schreibstil fühlt man mit den Opfern und manchmal auch mit dem Täter mit. Die vier Protagonisten waren sehr authentisch. Mit Frauke bin ich nicht sehr warm geworden. Sie war mir nicht unsympathisch, aber die anderen drei konnte ich doch besser verstehen und sie sind mir teilweise wirklich ans Herz gewachsen. Zwischendurch hatte ich immer wieder verschiedene Vermutungen wie alles zusammenhängen könnte. Ab einem bestimmten Punkt war ich aber nur noch verwirrt. Man muss wirklich bis zur letzten Seite lesen um zu verstehen, wie alles zusammenhängt und was die vier Freunde überhaupt damit zu tun haben! Nach dem Buch saß ich etwas hilflos da und wusste nicht so recht, wie ich das verarbeiten sollte. Erst dann begreift man die kranke Psyche des Täters und wie er überhaupt so geworden ist. Fazit: Auch mein zweites Buch von Zoran Drvenkar hat mich absolut mitgerissen. Ich habe mit den Protagonisten mit gerätselt, mit gefiebert und mitgeweint. Ich werde auf jedenfall noch weitere Bücher von dem Autor lesen und hoffe inständig, dass er noch mehr Thriller schreibt! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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    • 2
  • Sorry

    Sorry

    Virginy

    07. January 2016 um 23:22

    Tamara, Frauke und die Brüder Kris und Wolf sind Ende 20 und nicht gerade erfolgreich im Berufsleben, Kris hat seinen Job verloren, Tamara ist arbeitslos. Als sie abends zusammensitzen und sich über Kris' Kündigung unterhalten und wie emotionslos sein Chef ihn gefeuert hat, kommt ihnen eine verrückte Idee, wie wäre es, wenn man sich im Namen von Firmen bei den Leuten entschuldigt, denen Unrecht getan wurde. Nach einer kleinen Anzeige in einer Zeitung brummt das Geschäft, man handelt für die Opfer höhere Abfindungen heraus und sogar die Chefs fühlen sich danach gut, immerhin hat man jetzt ein reines Gewissen. Einige Wochen später haben die Vier genug verdient, um sich eine alte Villa zu kaufen und dort gemeinsam einzuziehen. Das die guten Tage schon bald vorbei sein sollen, ahnen sie da noch nicht, das Unheil nimmt seinen Lauf, als sie den Auftrag bekommen, sich bei einer Frau zu entschuldigen, man ist angekündigt, doch keiner öffnet. Als Wolf die Wohnung betritt, findet er eine an die Wand genagelte Frauenleiche, sofort ruft er die anderen an. Die Polizei will man nicht verständigen, denn neben der Leiche liegt eine Papiertüte mit 3 Fotos und einem kurzen Brief. "Ich weiß, wo ihr lebt, ich weiß, wer ihr seid. Ich bin euch sehr dankbar. Ihr habt das alles hier möglich gemacht. Ihr werdet nicht in Panik ausbrechen. Ihr werdet weiter leben wie zuvor. Denn sonst besuche ich eure Familien. Eure Freunde. Euch." Man beschließt, die Leiche verschwinden zu lassen und die Wohnung zu putzen in der Hoffnung, dass dann alles vorbei ist, aber natürlich fängt es gerade erst an und der nächste Tote läßt nicht lange auf sich warten... Auch mit "Sorry" weiß Zoran Drvenkar wieder zu begeistern, sein nüchterner Schreibstil ist gewöhnungsbedürftig, aber nicht stöhrend, eher untermalt er das Geschehen, das einen auch diesmal nicht kalt läßt. Am Ende bleibt die Frage aller Fragen, wie weit kann/darf man gehen, um seine Lieben zu schützen?

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  • Spannendes Verwirrspiel

    Sorry

    DianaJames

    04. September 2015 um 14:44

    "Vier Freunde in Berlin betreiben eine florierende 'Argentur für Entschuldigungen'. Doch eines Tages findet Kris am vereinbarten Treffpunkt nicht den Klienten, sondern eine brutal zugerichtete Leiche. Und den Auftrag, sich bei ihr zu entschuldigen. Die vier lassen sich auf ein gefährliches Spiel mit dem Mörder ein, das immer perfider und grausamer wird." Meine Meinung: Das Buch " sorry " von Zoran Drevenkar ist im Ullstein Buchverlag erschienen und fällt direkt durch einen ungewöhnlichen Schreibstil auf. Zum einen wird zwischen verschiedenen Zeitsträngen gewechselt und zum anderen wechseln auch die Perspektiven. Neben den Sichtweisen der Protagonisten gibt es auch eine Sichtweise des "Du". Anfangs weiß man als Leser erst nicht, in welche Rolle man als "Du" denn eigentlich schlüpft. Schon der Anfang verwirrt einen und man stellt sich viele Fragen: Was sollen die Kapitelüberschriften 'Davor', 'Danach', 'Der Mann, der nicht da war' ? Dieses und auch viele weitere Rätsel fügen sich geschickt im Laufe des Buches zusammen und die Spannung hielt sich bei mir während des ganzen Buches. Auch die Kulisse, nämlich Berlin, ist modern beschrieben und schafft eine angenehme Atmosphäre, in der man sich schnell zurecht findet. Die Grundidee der Story ist mal was ganz anderes - kreativ.  Zuvor habe ich noch kein ähnliches Buch mit dieser Thematik gelesen, denn auch ein ernstes Thema wird mit in die Geschichte eingebaut. Vorausahnen, was weiter in der Geschichte passieren wird, konnte ich in dem Buch auch nicht, ich wurde immer wieder überrascht. Die Auflösung finde ich gut gelungen und deshalb ist "sorry" ein sehr gutes Buch, das man sich mal anschauen sollte. Das einzige kleine Manko für mich war, dass ich einige der Charaktere ein wenig zu "blass" fand und deshalb gibt es von mir einen Punktabzug.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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