Zsolt Majsai Fiona

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Inhaltsangabe zu „Fiona“ von Zsolt Majsai

Fiona Carter ist das schwarze Schaf. Wild, unberechenbar, arrogant, macht nur, was sie will. Mit ihrem Vater in ständigem Clinch, da er ihren Lebenswandel zutiefst missbilligt. Durch einen Schicksalsschlag wird ihr Leben aus der eingelaufenen Bahn geworfen: Ihr Bruder kommt bei einem Unfall um sein Leben. Und es wird schnell klar, dass es sich in Wirklichkeit um Mord handelte. Scheinbar gegen jede Vernunft beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln, zumal der einzige Zeuge, ein Freund ihres Bruders, niemandem außer ihr zu vertrauen scheint. Schon bald und sehr nachdrücklich wird ihr jedoch klar, dass sie in ein Wespennest gestochen hat. Dass Fiona über einen scharfen Verstand und Kampfsporterfahrung verfügt, ist hilfreich, doch noch wichtiger sind die Freunde, die sie bei ihrem Kampf gegen die Mörder ihres Bruders gewinnt. Am Ende verändern die Ereignisse nicht nur sie und ihr Verhältnis zu ihrem Vater nachhaltig. Sie erkennt, wie wichtig es ist, an etwas zu glauben und eigenen Werten treu zu sein.

Der Schmerz ist dein, wenn du das liest ;)

— paulsbooks
paulsbooks

Ein mitreissender Roman voller Spannung, Action und Überraschungen

— TharinaWagner
TharinaWagner

Eine Satire auf all die vielen Actionthriller in Filmen, im Fernsehen und auf dem Büchermarkt.

— Stoeberlieschen
Stoeberlieschen

Eine Superheldin in einer spannenden Geschichte, ein temporeiches , fesselndes Buch. Die Fantasy habe ich allerdings etwas gesucht :-)

— Nayla
Nayla

Spannender 1. Teil der Serie um Fiona

— thora01
thora01

Ein spannungsgeladener Thriller über eine junge Frau, die den Tod ihres Bruders rächt!

— Lisbeth0412
Lisbeth0412

Ein Buch voller Action und Spannung mit einer starken und zynischen Protagonistin. Auf jeden Fall weiter zu empfehlen!

— Blackrapunzel
Blackrapunzel

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  • Kein Kinderbuch - lasst euch nicht vom Cover täuschen!

    Fiona
    Fire

    Fire

    11. July 2017 um 15:02

    Fiona ist vulgär, zynisch, respektlos, taff aber auch teilweise leichtsinnig und stur.Steve Connor ist Fionas Onkel. Er ist der Polizeichef und unterstützt seine Nichte bei ihren Aktivitäten. Fionas Bruder Norman wurde ermordet. Durch Normans Freund Savage erfährt sie schockierende Dinge über ihren jüngeren Bruder, was auch der Grund für den Mord ist. Fiona beschließt ihn zu rächen. Mithilfe von zwei Polizisten klärt sie den Fall wobei ihr Onkel natürlich stolz auf sie ist, wie sie heikle Situationen gemeistert hat. Doch danach ist es nicht vorbei denn der Fall zieht größere Kreise als Fiona zuerst geahnt hat. Beim Lesen merkt man schnell, dass Fiona ein polarisierender Charakter ist - entweder mag man sie oder nicht. Ich mag sie nicht da sie mir zu vulgär, zynisch und respektlos ist. Und scheinbar kann sie machen was sie will.Der Hintergrund von Normans Ermordung finde ich schon echt heftig. So was ist richtig schlimm und leider größtenteils nicht fiktiv. Was mir auch merkwürdig vorkam war eine von Steves Entscheidungen bezüglich eines Einsatzes. Wieso glaubt er es wäre besser noch jemanden in die Ermittlungen dazu zu holen?Sehr ungewöhnlich ist auch, dass es keine Kapitel gibt. Das Buch ist das Erste einer Fantasy-Thriller - Reihe. Allerdings ist dies ein Thriller der einen leichten Fantasy - Anteil haben soll, den ich allerdings nicht wirklich gefunden habe, und die Fantasy soll erst im nächsten Band richtig vorkommen. Ein Thriller mit einem schrecklichen Hintergrund und einer Hauptfigur, die mir nicht sympathisch ist. Wer keine Probleme mit deftiger Ausdrucksweise und schlechtem Benehmen hat für den ist dieses Buch das richtige.

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  • eine mutige protagonistin, die sich nicht verbiegen lässt

    Fiona
    cupcakeprincess

    cupcakeprincess

    17. January 2017 um 14:44

    Fiona Carter ist die Tochter eine wohlhabenen Familie, widerspricht aber jeglichen Klischees. Sie sagt, was sie denkt. Sie folgt ihrem Herzen und hat auch keine Scheu davor fremden Leuten ihre Meinung direkt ins Gesicht zu sagen. Als ihr Bruder verunglückt und Fiona dann auch noch erfährt, dass Normans Tod beabsichtigt wurde, setzt Fiona alles dran, den Mörder ihres kleinen Bruders zu finden. Hilfreich ist dabei Normans Kumpel Savage, denn sie auf wundersame Weise wieder zum Sprechen animiert. Doch Savages Worte bringen Fionas Welt komplett ins Wanken. Norman war alles andere als der kleine liebe Junge, für den Fiona ihn immer gehalten hat. Als sich die Ereignisse überschlagen und Fiona den wahren Tätern immer näher kommt, werden auch Fionas Eltern in die ganze Sache mit hineingezogen. Nun zählt jede Minute und Fiona geht sogar noch einen Schritt weiter: Sie ist bereit sich zu opfern, wenn ihre Eltern dafür freigelassen werden. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist sehr spannend geschrieben. Wenn man auf das Cover blickt, würde man eher auf eine Kindergeschichte denken, aber Fiona – Der Beginn ist alles andere als ein Buch für Kinder. Mord und Entführung sind nur zwei Themen, die in dem Buch behandelt werden. Vor allem Fiona Carter als Protagonistin war eine sehr gute Wahl. Ich finde ihren Mut und auch ihr Selbstbewusstsein einfach nur bewundernswert. Sie schreckt vor nichts zurück, lässt sich von nichts und niemanden verbiegen. Während sie anfangs noch etwas rastlos wirkte und gegen alles versuchte anzukämpfen, wirkt sie zum Ende hin viel ausgeglichener und findet sogar ihr privates Glück. Bemängeln hätte ich nur die manchmal etwas sehr derbe Wortwahl, aber so ist Fiona nun mal. ;D

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  • Leider abgebrochen

    Fiona
    mullemaus7584

    mullemaus7584

    06. November 2016 um 12:37

    Meine Meinung Ich habe dieses Buch aus einer Gruppe bei Facebook als Wanderbuch erhalten. Der Klappentext hatte mich angesprochen und ich war gespannt, was mich erwarten würde. Der Schreibstil des Autors war eigentlich ganz angenehm. Seine Ausdrucksweise fand ich allerdings an manchen Stellen doch etwas misslungen. Der Autor hat, so vermute ich, den Hang zum Perfektionismus. Nur so kann ich mir erklären, warum die Hauptprotagonistin nahezu perfekt ist. Sie sieht nicht nur perfekt aus, sondern handelt auch so. Sie kann auf Anhieb beinahe alles. Genau das war es auch, was mich die Protagonistin und die Story nicht wirklich greifen ließ. Fiona war mir dadurch sehr unsympathisch. Ganz zu Beginn der Geschichte mochte ich sie, hatte Mitleid mit ihr. Doch nach und nach verlor sie ihre Sympathiepunkte bei mir. Die Idee der Geschichte war im Ansatz ganz gut, doch leider gefiel mir die Umsetzung überhaupt nicht. Zsolt Majsai wollte in meinen Augen einfach zu viel auf einmal. Es gab in diesem Buch keine Kapitel, dadurch fand ich es schwer, von einem Ort zum anderen zu wechseln. Ich kam einfach manchmal gar nicht wirklich mit. Es wurde Action an Action aneinander gereiht, frei nach dem Motto: "Mach viel, dann wird es eine tolle Geschichte!" Aber so ist es leider nicht. Viel heißt nicht immer gleich sehr gut. Weniger ist manchmal mehr. An dieser Stelle muss ich leider sagen, dass ich "Fiona - Der Beginn" auf Seite 150 abgebrochen habe. Das passiert wirklich sehr selten und es tut mir auch leid, aber ich konnte es einfach nicht mehr weiter lesen. Die Story begann mir einfach zu sehr auf Abwegen zu geraten. Sorry.

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  • Krasses Thema, ungewöhnliche Action-Story, eigenwillige Perspektive

    Fiona
    paulsbooks

    paulsbooks

    23. September 2016 um 15:30

    Dieses Buch fand unerwartet seinen Weg zu mir, ich habe dann etwas freie Zeit zur Lektüre genutzt. Dies ist definitiv nicht die Art Literatur, die ich für gewöhnlich lese. Man leidet sozusagen förmlich beim Lesen. Gleich im ersten Band der Serie wird sich eines der dunkelsten Kapitel der Menschheit vorgenommen und natürlich entsprechend gewürzt. Ich hörte, die Heldin sei eine Mischung aus Rocky und Rambo. So erscheint mir Fiona nicht gerade - man möchte eher "yippi ka yey, Schweinebacke" schreien. Und so ist der Roman für mich auch keinesfalls Fantasy, sondern eher ein Action-Krimi. Würde man ihn verfilmen, und dazu hätte er das Potenzial, müsste man ihn, wenn man ihn nicht kastrieren wollte, allerdings vermutlich "ab 18" machen.Die Figuren in dem Roman sind ordentlich und logisch entwickelt; an den Stellen, wo sie überzeichnet wirken, ist dies absolut gestattet - es ist halt ein Action-Knaller. Die Ich-Perspektive ist sauber durchgehalten, die Story ist spannend, und mangels Abschnittsaufteilung kann man natürlich schwerlich aufhören zu lesen, selbst wenn einen die inneren Bilder manchmal wie Faustschläge treffen. Das, was andere Rezensenten hier aus Lektorensicht so mies finden (Satzstellungen, fehlende Konjunktionen etc.) würde ich schlicht als "sehr eigenen Stil" bezeichnen. Das verdirbt einem aber keinesfalls den Lesefluss!

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  • weiblicher Rambo... viel Action

    Fiona
    Micha1985

    Micha1985

    24. August 2016 um 10:43

    Fiona - Beginn   Inhalt: Als Fionas Bruder Nathan umgebracht wird, nimmt ihre Mutter Fiona das Versprechen ab den Mörder zu töten. So begibt sie sich auf die Jagd...   Fazit:Mal ein etwas anderes Buch. Geht so Richtung weiblicher "Rambo". Fand ich irgendwie nicht schlecht. Zwar lies ein bisschen das Gefühl für die Verstorbenen zu wünschen übrig und die Ausdrucksweise ist sehr deftig. Daher bin ich etwas zwischen 3 1/2 und 4 Sternen geschwankt. Aber da es zumindest für mich mal was neues ist, habe ich mich für die höhere Wertung entschieden. Es wird vom Verlag als DarkFantasy eingestuft. Dies konnte ich zumindest in Band 1 noch nicht feststellen. Hier war es eher ein Action-Roman. Vielleicht ändert sich das ja in den Folgebänden. Mir gefiel die taffe Art von Fiona, auch wenn sie ihn vieles Blauäugig hineingestürzt ist. Dafür ist ja aber Fiktion. ;) Mir hat's gefallen!

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  • Wenn du etwas beginnst, dann sei bereit, es zu Ende zu bringen

    Fiona
    GabiR

    GabiR

    02. April 2016 um 13:33

    Fiona, knapp über 20, erfährt vom Unfalltod ihres Bruders. Wie sich herausstellt, war es kein Unfall, sondern Mord. Sie verspricht ihrer Mutter, den Tod zu rächen und stellt eigene Nachforschungen an. Dabei erfährt sie - im Gegensatz zur Polizei  - mehr Details über ihren Bruder als sie wirklich verkraften kann. Doch sie gibt nicht auf und eruiert weiter, bis ihre Eltern entführt werden. Da beginnt sie erst richtig zu kämpfen, setzt ihre Füße auf neue, bis dahin unbekannte Wege, von denen sie nicht weiß, wohin sie sie führen. Die Geschichte hatte mich von Anfang an in seinem Bann und ich fühlte teilweise mit Fiona mit, hab mit ihr gelitten, geliebt und gekämpft, spürte ihre Schmerzen und wie sie nachließen. Zsolt Majsais Schreibstil ist flüssig und dem Alter der Protagonistin angepasst, die teilweise sehr viel jünger rüberkommt (auch auf dem Cover) als sie wirklich ist. Das mag daran liegen, dass ihr Vater Millionär ist und ihr in ihrem bisherigen Leben noch keine echten Herausforderungen gestellt wurden. Mich interessiert schon, wie es mit ihr und ihrem Leben weitergeht und vergebe vier Sterne.

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  • Rasante Geschichte mit leider realistischen Hintergründen

    Fiona
    coala_books

    coala_books

    06. October 2015 um 15:08

    Fiona ist nicht angepasst. Sie ist hübsch und macht was sie will. Das ändert sich allerdings, als ihr Bruder tödlich verunglückt. Sie glaubt nicht, dass es sich um einen Unfall handelt und wird auf der eigenmächtigen Suche nach dem Mörder schnell in die düstere Welt der Kriminalität hineingezogen. So schnell wie Fiona abrutscht, so schnell ist man auch als Leser gefesselt. Rasant und spannend begleitet man Fiona auf ihrer mehr als gefährlichen Suche. Dabei geht es alles andere als zart zur Sache. Die Sprache ist mehr als deutlich und der Geschichte sehr gut angepasst. Die Geschichte ist komplexer, als zu Beginn vermutet und man wird das ein oder andere Male überrascht. Fiona ist eine starke Persönlichkeit, die sich nicht nur körperlich durchsetzen kann. Ihre Art ist zu Beginn sicherlich gewöhnungsbedürftig und ja, auch ihre Ausdrucksweise ist nicht immer jugendfrei. Aber es braucht so eine starke Persönlichkeit, um auch die schwierigen Wege zu gehen. Die Nebencharaktere konnten mich dabei auch größtenteils überzeugen. Teilweise wird doch schon etwas überzogen in der Handlung, aber das ist künstlerische Freiheit, die jedem Autor zusteht und einen gewissen Abgrund in die Geschichte bringt, welches sehr passend ist. Man kann die Augen nicht immer verschließen vor gewissen Themen, denn sie sind bedauerlicherweise für viele Realität. Gut, wenn auch diese schwereren Themen Beachtung in der Literatur finden und auf solch unterhaltsame und spannende Weise umgesetzt werden. Ein spannender und rasanter Auftakt, der Lust auf mehr macht. Die Geschichte ist kompakt und alles andere als leicht, weiß jedoch zu überzeugen, wenn man sich an den etwas raueren Umgangston gewöhnt hat. Vom Cover darf man sich auf jeden Fall nicht täuschen lassen, denn hier steckt jede Menge Action drin.

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  • Fiona - liebenswürdige Antiheldin

    Fiona
    TharinaWagner

    TharinaWagner

    28. August 2015 um 19:27

    Zu Beginn der Geschichte wirkt die Hauptfigur Fiona Carter wie eine typische Millionärstochter; verwöhnt und oberflächlich. Schon bald merkt der Leser allerdings, dass sie so einige Überraschungen in sich birgt - und das tut auch dieser Roman.  Die junge Frau arbeitet in der Firma ihres Vaters, der für seine Tochter nicht viel mehr als eine große Portion Gleichgültigkeit übrig hat. Erst als Fionas jüngerer Bruder ermordet wird, scheint ihm bewusst zu werden, dass dieser bisher nicht sein einziges Kind war. Fiona wird auch etwas bewusst – nämlich, dass über so einige spezielle (körperliche und geistige) Fähigkeiten verfügt, die für die Aufklärung des Mordfalles ganz und gar nicht unpraktisch sind. Keineswegs hat sie nämlich vor diese Arbeit der Polizei zu überlassen. Schritt für Schritt bringt die junge Frau die Intrigen einer verbrecherischen Organisation ans Licht, die um einiges mehr zu verantworten hat als nur den Tod ihres Bruders.  Überrascht, oder sogar leicht irritiert hat mich anfangs die direkte Ausdrucksweise der Hauptprotagonistin. Sie profiliert sich beispielsweise damit mit mindestens zwei Dutzend Männern geschlafen zu haben, was wohl die wenigsten der Leser als besondere Heldentat betrachten. Das hat sie für mich kurz unsympathisch gemacht. Ob es sich nun um sexuelle oder andere „Errungenschaften“ handelt – grundsätzlich ist Angeberei für mich immer ein Minuspunkt. Sobald der Leser diese erste Überraschung überwunden hat, sollte es ihm gelingen Fiona trotz oder vielleicht sogar für ihre/r Fehler lieben (oder zumindest mögen) zu lernen. Auf alle Fälle wird er im Laufe der Geschichte immer besser verstehen, dass ihre Bemerkungen einwandfrei zum Rest ihres Charakters passen. Dem Autoren ist es hier gelungen eine Protagonistin zu erschaffen, die durch und durch stimmig ist, eine „Anti-Heldin“, die man vielleicht gerade deshalb mag, weil ihr herzlichst egal ist, ob sie gemocht wird. Auch die restlichen Figuren sind gut durchdacht, ihr Verhalten zu ihrer Geschichte und dem Rest ihres Charakters passend.    „Fiona – der Beginn“ ist vor allem ein actionreicher, spannender Roman. Darin eingeflochten sind einige, teils leicht poetische Erkenntnisse, die den Leser zum Nachdenken anregen. Ein oder zwei Dialoge wirkten allerdings leicht aufgesetzt auf mich; Zum Beispiel fand ich es nicht sehr realistisch, dass der Kopf der Verbrecherbande, sich am Höhepunkt einer actionreichen Entführung beinahe freundschaftlich an den von der Polizei geschickten Piloten annähert. Abgesehen davon sind die Handlungsstränge absolut nachvollziehbar – abgesehen davon, dass es einer jungen Frau gelingt ganze Verbrecherbanden zu verprügeln – doch da versteht der Leser dann, weshalb es sich um einen Fantasy-Roman handelt. Fiona ist nicht nur stärker und geschickter als ihre Gegner - auch ihre Verletzungen heilen in Windeseile. Wo sie in diesem Teil noch dabei ist, diese Fähigkeiten selbst zu entdecken, nehme ich an, dass sie sie im nächsten noch gezielter einsetzen und ausbauen wird.  Aufgrund des abwechslungsreichen Schreibstils, der viele Dialoge beinhaltet,  haben viele Schnellleser "Fiona - der Beginn" bestimmt in einem Zug durch. Ich als bekennende „Langsam-Leserin“ habe, so gut ich konnte, versucht das Ende dieses Romans heraus zu zögern. Denn es hat mir wirklich Spaß gemacht, Fiona auf ihrem Weg durch ihr großes Abenteuer zu begleiten – und so wird es mir mit Sicherheit auch beim nächsten Teil ergehen. 

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  • Fiona, eine ungewöhnliche junge Frau

    Fiona
    Stoeberlieschen

    Stoeberlieschen

    25. August 2015 um 10:29

    Rezension   Zsolt Majsai – „Fiona – Der Beginn“   Sie ist schon ein bemerkenswerter Mensch, diese Fiona Carter. Mutig und stark, abenteuerlustig und kämpferisch begegnet sie dem Leben. Sportlich ist sie. Seit zehn Jahren betreibt sie Kampfsport und trainiert täglich sehr intensiv. Sie entspricht so gar nicht dem Bild, das die Gesellschaft sich von einer dreiundzwanzigjährigen jungen Frau macht. Auch der Vater akzeptiert sie nicht, so, wie sie ist. Und das ist eine wunde Stelle in ihrem Innern, die schmerzt. Vielleicht ist der Kampfsport für sie auch ein Ventil, wo sie ihren ganzen Frust darüber loslassen kann.   Ihr jüngerer Bruder wird ermordet, ein Schock für die ganze Familie, auch für Fiona. In dieser Ausnahmesituation mobilisiert sie ihre ganze Energie. Sie ist entschlossen, der Sache auf den Grund zu gehen, aufzuklären, was passiert ist und die Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen. Ihr Gerechtigkeitsgefühl und die Liebe zu ihrem Bruder geben ihr ungeahnte Kräfte. Bei ihren Nachforschungen gerät sie in gefährliche Situationen und muss so manche enttäuschenden und frustrierenden Wahrheiten hinnehmen. Sie prügelt sich mit neun Männern, wird vergewaltigt und erleidet Schussverletzungen. Sie erfährt, dass ihr Bruder bei Pornofilmen aufgetreten ist und den Chef der Kinderschänderbande erpressen wollte. Unter Lebensgefahr befreit sie ihre Eltern, die auch in die Hände der Verbrecherclique gefallen waren. Und schließlich gelingt es ihr nach einer langen Verfolgungsjagd, den obersten Ganoven unschädlich zu machen.   Ich habe das Buch mit großem Spaß gelesen und es als Satire, als Persiflage auf all die Actionthriller verstanden, die, meistens aus Amerika, in Büchern und Filmen zu uns herüberschwappen. Zsolt Majsai setzt noch etwas drauf. Mit Humor, Witz und viel Phantasie übertreibt er alles, was geschieht. Er überzieht, was realistisch möglich ist und lässt so das Unmögliche realistisch erscheinen. Seine Fiona kommt mir wie ein weiblicher James Bond vor, allerdings mit einer weichen, gefühlvollen Seite, weiblich eben. Aus dem Kampf mit neun Männern, der sich wie ein Wirbelwind aus Armen und Beinen, Schlägen, Tritten und herumfliegenden Möbelstücken liest, lässt er Fiona als Siegerin hervorgehen. Schussverletzungen scheinen ihr nichts auszumachen und auch die Vergewaltigung durch vier Männer schwächt ihren Kampfesmut nicht. Die humorvollen, witzigen Dialoge und die überzeichneten Gefahrensituationen sind so spannend geschrieben und geben dem Buch ein solches Tempo, dass ich es kaum aus der Hand legen konnte. Ich wollte immer wissen, wie es weiter geht mit Fiona. Und wie es weitergehen wird, das werden wir im Laufe der Zeit erfahren. Das ganze Projekt ist auf mehrere Bände angelegt. Der zweite Band „Fiona – Entscheidungen“ ist bereits erschienen. Er ist genau so spannend und aufregend wie der erste und noch viel phantastischer.                                                                                    Ellinor Wohlfeil                            

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  • Fiona - oder auch "Vom IT-Girl zur Heldin

    Fiona
    RBlade

    RBlade

    16. August 2015 um 22:31

    Fiona ist zuallerst einmal ein in Wohlstand geborenes, 21-jähriges Mädchen das sich auch entsprechend gibt und das Leben einfach so lebt wie es ihr passt und wie es ihr in den Sinn kommt, aber dabei bleibt es natürlich nicht.... Die namesgebende Protagonisten ist eine sehr hübsche, allerdings auch extrem forderne junge Frau. SIe lebt wie sie es für richtig hält, und nimmt sich was sie will, egal was es kostet und ohne Rücksicht auf Verluste. Das einzige in Ihrem Leben was sie liebt, ist ihr kleiner Bruder. Der gewaltsame Tod von ihm weckt ihn ihr einen Rachedurst, der sich in einer komplett "neuen" Frau zeigen wird. Die Wandlung von ihr und was sie erlebt soll aber hier nicht erwähnt werden, da es sich lohnt das Buch selbst zu lesen. Die Story an sich gefällt mir gut, sie nimmt sehr schnell Fahrt auf, und ist spannend und schnell zu lesen. Es passiert teilweise recht viel, so das sich das ganze Buch sehr kurzweilig liest und es auch wirklich Spaß macht die Story um Fiona und den Rest der Protagonisten zu verfolgen. Die Sprache ist allerdings recht "vulgär" teilweise, und in aller Deutlichkeit gesagt, auch nicht für Kinder geeignet. Auch wenn das Cover mit Sicherheit einige Kids & Teens ansprechen wird. Für junge Erwachsene, die 15/16+ erreicht haben als Alter, denen dürften die Begriffe und so weiter eh schon geläufig sein, und somit ist dies auch das Alter, ab dem ich das Buch empfehle. Das Buch hat mit persönlich gut gefallen, und ich werde bestimmt bei Gelegenheit auch den nächsten Teil der mehrteiligen Story um Fiona lesen. Das Ende des Buches lässt mich auch absolut interessiert zurück. Im Nachwort wird Bezug auf andere Titel vom Autor genommen, womit er mein Interesse an den Werken geweckt hat, da alles wohl zusammenführt in einem Finale...

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  • Fiona -Der Beginn: gelungener,fesselnder Auftakt einer neuen Reihe

    Fiona
    LadySamira091062

    LadySamira091062

    15. August 2015 um 16:39

    Fiona ist eine  junge Frau aus reichem Hause, deren  dreizehnjähriger Bruder Norman bei einem Autounfall verstirbt.schnell wird klar das es kein Unfall sondern Mord war. Fionas Eltern trauern nur um  Norman, Fiona  ist ihnen völlig egal ,ist sie doch alles andere als eine  vorzeigbare Tochter .Sie fällt  aus dem Rahmen ,sie ist handelt  wie sie  es für richtig hält, läuft in Klamotten rum ,die nicht unbedingt jungedfrei sind und hat eine vorlaute Klappe und geht keiner Schlägerei aus dem Weg.Und aus auasggerüstet macht sich Fiona auf  die Suche nach den Mördern ihres Bruders ,sich völlig bewußt das sie ins Wespennst sticht.  Als nun auch noch ihre Eltern entführt werden rollt eine Lawine   über  Fiona hinweg ,die sie fast das Leben kostet,doch  mit Hilfe ihres Freundes  und ihrer Cleverness schafft sie es Stück für Stück die Täter zu entlarven.Doch der Preis dafür ist hoch.  Auf Grund des Covers vermutet man ein Jugendbuch ,doch ich denke  manche Szenen  und Ausdrücke sind da etwas deftig,sodasss   ich es  erst ab 16  frei geben würde.Die Geschichte an sich ist  jedoch spannungsreich und  gut geschrieben .Manchmal  finde ich Fionas Aktionen zwar etwas zu dick aufgetragen ,doch entspricht es ihrem Charakter. Fantasymäßig   ist  für mich eigentlich nur ihre immense Reaktionsschnelligkeit ,sowie ihre  schnelle Heilung  nach all den  Aktionen ,doch    wird  es vielleicht in den Folgebänden    mehr in Richtung Fantasy gehen. Die Handlung an sich war spannend und fesselnd beschrieben  ,das Cover sehr schön . Für meine Begriffe ein sehr ansprechendes Buch ,das ich gerne weiter empfehle                    

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  • Actionreich und spannend

    Fiona
    Rilana

    Rilana

    Die Handlung Fionas dreizehnjähriger Bruder Norman ist tot. Er wurde von einem Auto überfahren. Schnell stellt sich heraus, dass dies mit Absicht geschah. Fiona entschließt sich dazu, den Mörder ihres kleinen Bruders zu finden, um Rache zu üben. Ihrer Mutter verspricht sie, den Mörder zu töten. Allerdings ist Fiona nicht auf das vorbereitet, was sie über Norman herausfindet. Denn er war keinesfalls das brave kleine Nesthäkchen, dass er zu Hause allen vorgespielt hat. Fionas Ermittlungen führen sie in dunkle Abgründe, in denen Mord, Erpressung, Entführung und Schlimmeres auf sie warten. Denn durch ihre Hartnäckigkeit scheucht Fiona eine Organisation von Schwerverbrechern auf. Mein Eindruck Zuerst möchte ich anmerken, dass Fiona - Der Beginn kein Buch für Kinder ist. Das Cover ist zwar gezeichnet, aber wer genau hinsieht, sieht eine junge Erwachsene mit Schrammen im Gesicht durch eine düstere Gasse hetzen. Und genau das ist Programm in diesem Buch. Fiona - Der Beginn ist ein äußerst spannendes Buch, mit vielen actiongeladenen Szenen. Ob Fiona in brutale Schlägereien, Schießereien, Entführungen oder rasante Verfolgungsjagden verwickelt wird, die Atempause danach ist niemals lang. Fiona sprintet regelrecht von einer gefährlichen Situation in die nächste, beflügelt davon den Mörder ihres kleinen Bruders zu finden. Fiona selbst ist eine Protagonistin, wie sie mir so noch nie untergekommen ist. Sie ist 23 Jahre alt, klug, sexy und mit einem Wagemut gesegnet (oder gestraft), der oft an Lebensmüdigkeit grenzt. Sie ist verdammt schlagfertig und meistert so jede Situation, ob mit ihrem unverblümten Mundwerk, durch Einsatz ihrer Kurven oder dank ihrer 10 Jahre Kampfsporterfahrung. Andererseits gibt es auch Szenen in denen sie sehr nachdenklich ist, ihre Gedankengänge sind tiefgründig, regelrecht philosophisch. Außerdem hat sie ein starkes Rechtsbewusstsein und scheut sich nicht, sich für andere einzusetzen. Fiona entwickelt sich in diesem Roman sehr viel weiter, als man es anfangs vermuten würde. Der Beginn wird als der erste Band einer Fantasyreihe beschrieben. Allerdings ist der Fantasy-Anteil in diesem Band nur ganz grob angedeutet. Dies soll sich wohl in den nächsten Bänden ändern. Der Beginn liest sich jedenfalls wie ein packender Thriller. Mein Fazit Ein actiongeladener, sehr spannender Einstieg in die Reihe Fiona. Ein Thriller, der einen nicht loslässt, bis man ihn zu Ende gelesen hat. Allerdings ist er keinesfalls was für Zartbesaitete.

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    • 2
    ZsoltMajsai

    ZsoltMajsai

    25. July 2015 um 20:39
  • Leserunde zu "Fiona" von Zsolt Majsai

    Fiona
    Verlag30

    Verlag30

    Fiona Carter ist das schwarze Schaf. Wild, unberechenbar, arrogant, macht nur, was sie will. Mit ihrem Vater in ständigem Clinch, da er ihren Lebenswandel zutiefst missbilligt. Durch einen Schicksalsschlag wird ihr Leben aus der eingelaufenen Bahn geworfen: Ihr Bruder kommt bei einem Unfall um sein Leben. Und es wird schnell klar, dass es sich in Wirklichkeit um Mord handelte. Scheinbar gegen jede Vernunft beginnt sie auf eigene Faust zu ermitteln, zumal der einzige Zeuge, ein Freund ihres Bruders, niemandem außer ihr zu vertrauen scheint. Schon bald und sehr nachdrücklich wird ihr jedoch klar, dass sie in ein Wespennest gestochen hat. Dass Fiona über einen scharfen Verstand und Kampfsporterfahrung verfügt, ist hilfreich, doch noch wichtiger sind die Freunde, die sie bei ihrem Kampf gegen die Mörder ihres Bruders gewinnt. Am Ende verändern die Ereignisse nicht nur sie und ihr Verhältnis zu ihrem Vater nachhaltig. Sie erkennt, wie wichtig es ist, an etwas zu glauben und eigenen Werten treu zu sein. Das ist die kurze Beschreibung des Romans „Fiona – Der Beginn“. Der Beginn, weil es sich um den ersten Band einer Reihe handelt. Dabei geht es einerseits um das Leben von Fiona, andererseits erleben wir mit ihren Augen, ihren Ohren, ihren Gefühlen ein ganzes Universum: die Kristallwelten https://buch-ist-mehr.de/forum/projekt-fiona-kristallwelten. Im ersten Band lernen wir Fiona und ein wenig ihre Familie kennen. Der Fantasy-Anteil wird nur diskret angedeutet. Durch das tragische Familienereignis erwacht Fiona gleichsam aus ihrer Lethargie, doch erst im nachfolgenden Band wird ihr klar, dass es um mehr geht, als sie sich je hätte vorstellen können. In dieser Leserunde erfahren wir also, wer Fiona eigentlich ist, wie sie denkt, was sie fühlt, was ihr wichtig ist. Teilnehmen kann jeder. Neben den drei Druckexemplaren verloren wir noch sieben E-Books in den Formaten ePub oder Mobi (geeignet auch für kindle). Um an der Verlosung teilzunehmen, beantwortet bitte zwei Fragen: 1. Was meint Ihr, was macht ein schwarzes Schaf eigentlich aus? 2. Gilt die Bewerbung nur für Print oder auch für ein E-Book? Die Fortsetzung erscheint in Kürze:  https://buch-ist-mehr.de/buecher/fiona-entscheidungen Und zum Schluss noch ein kleines Video:

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    • 256
    ZsoltMajsai

    ZsoltMajsai

    02. July 2015 um 21:00
    Zsadista schreibt Hi! ^^ Hier nun auch der Link zu meinem Blog. Dort ist dann auch zu finden, wo ich sonst noch poste. Facebook kann gerne weiter verlinkt werden. http://zsadista.blogspot.de LG und Danke, dass ich ...

    Danke von mir auch. :-)

  • Rezension zu "Fiona - Der Beginn"

    Fiona
    Zsadista

    Zsadista

    02. July 2015 um 13:49

    Fionas Welt ist erschüttert. Ihr Bruder Norman fiel einem Unfall zum Opfer und starb. Doch war es wirklich nur ein Unfall? Für Fiona war es eher Mord. Rastlos geht Fiona ins Krankenhaus zu Sava, Normans bester Freund, der ebenfalls bei dem Unfall verletzt wurde. Dieser erzählt ihr merkwürde Dinge, die Fiona so kaum glauben mag. Da sie eine energische junge Frau ist, macht sie sich auf die Suche nach den möglichen Tätern und dem Hintergrund der ganzen Geschichte. Mittlerweile glauben ihr auch die Ermittler und bitten sie, ihnen bei den Ermittlungen zur Seite zu stehen. Dass sie sich auf dünnem Eis bewegt, wird ihr leider erst bewusst, als es schon zu spät ist. Ist es Fiona möglich, sich aus diesem Sumpf noch einmal zu befreien oder geht sie mit allem was sie weiß unter? „Fiona – Der Beginn“ ist der erste Teil einer Reihe um die junge Frau Fiona. Diese Reihe kreuzt sich auch mit anderen Reihen des Autors um am Ende in einem großen Showdown zu enden. Daher denke ich, um alles zu verstehen muss man am Anfang anfangen und jede Reihe durchlesen. Meiner Meinung nach, also nichts für Quereinsteiger bei zum Beispiel Band drei. Das sei aber nur zur allgemeinen Info erwähnt. Die Story selbst ist flott und recht spannend geschrieben. Bis zum Ende hin hält sich der Spannungsbogen auch aufrecht. Der Hintergrund ist sehr interessant und auch überraschend, wer hinter dem ganzen steckt. Das Buch ist allerdings ohne Kapitel geschrieben, da sich die Geschichte komplett aneinander reiht und auch nur aus Fionas Sicht geschrieben ist. Mir ist das Lesen dadurch etwas schwer gefallen, weil ich gerne an einem Kapitel zu Ende kommen kann. Die Figur Fiona selbst war mir leider schlichtweg unsympathisch. Sie war für mich eine verwöhnte, reiche Frau, die sich einfach nur unmöglich verhalten hat und ein Vokabular besaß, dass ich lieber nicht wiedergeben möchte. Dabei muss ich sagen „Hut ab!“ an den Autor Zsolt Majsai, dass er so eine, für mich, nervende Person erschaffen hat und soweit an ihr fest hielt bis zum Ende. Sie wurde mir mit keiner Seite sympathischer, was normal in Büchern ja immer irgendwie eine Wendung findet und die Protagonisten irgendwann immer plötzlich nett und verständnisvoll werden. Das große Manko was ich an dem Buch finde ist, dass es vom Cover und der Inhaltsangabe für mich aussieht, wie ein Jugend-Krimi. Allerdings ist das weit vom eigentlichen Thema entfernt. Es verwunderte mich auf den ersten Seiten schon, dass Fiona ja schon fast Alkoholabhängig ist. Dazu kommt die Art wie sie sich verhält, die extreme Wortwahl ihrerseits. Auch in den restlichen Handlungen kann man dann erkennen, dass man von einem Jugend-Krimi weit entfernt ist. Im Buch werden harte Tatsachen beschrieben und behandelt. Diese Tatsachen haben mich sehr verwirrt, da ich das Buch eben unter einem anderen Gesichtspunkt lesen wollte. Nach dem Ende des Romans wird dann auch erwähnt, dass es sich um eine High Fantasy Saga handelt, was ich jetzt im ersten Band wiederum nicht wirklich feststellen konnte. Somit bleibe ich erst einmal etwas verwirrt mit einer Protagonistin zurück, die gerne jedem auf die Nase boxt, sich mehr als derbe in ihren Gesprächen äußert und die ich gerne einmal durchschütteln möchte. 

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  • Vielschichtige und wandlungsfähige Spannungsrakete

    Fiona
    BastianWeinert

    BastianWeinert

    04. June 2015 um 22:57

    Fiona Carter ist jemand, der Grenzen überwindet. Aus Leidenschaft und einer schier unglaublichen Willenskraft. Ihr kleiner Bruder wird ermordet und sie fordert Rache. Sie geht unbeirrt ihren Weg und zerbricht nicht an den Schicksalsschlägen, die sie auf diesem Weg heraufbeschwört. Das Buch ist mal Actionroman, mal Horrorgeschichte, mal Liebesstory und immer wieder gespickt mit viel Drama einerseits und einem munteren Gagfeuerwerk andererseits. Das alles macht es so interessant. Und natürlich die Hauptfigur. Eigentlich ist sie kaum zu beschreiben. Auf jeden Fall einer der spannendsten literarischen Charaktere, die ich je in einem Buch gefunden habe.Die Geschichte verlangt dem Leser aber auch Einiges ab. Sie ist nichts für prüde Menschen oder Menschen mit allzu schwachen Nerven. Schonungslos offen trifft es, glaube ich, ganz gut. Doch darunter leidet die Qualität des Buches nicht. Erzählzeit und -perspektive sind sehr geschickt auf die Darstellung des spannungsgeladenen Inhalts abgestimmt und sprachlich gibt es durchweg einen angenehmen Kontrast zwischen einem Jargon auf bewusst niedrigem Niveau und einer sehr gepflegten Ausdrucksweise mit jeder Menge sehr feiner linguistischer Nuancen. Ein extra bissiger Humor mit viel Ironie und Sarkasmus ist außerdem inklusive. Ein Buch, das auf vielschichtige Weise unterhält, aber auch sehr zum Nachdenken anregt.

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