Zsuzsa Bánk Die hellen Tage

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Inhaltsangabe zu „Die hellen Tage“ von Zsuzsa Bánk

In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt. Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist. Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben. Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien – und zur Zerreißprobe für eine Freundschaft zwischen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung. Nach ihrem hochgelobten Debütroman 'Der Schwimmer' schreibt Zsuzsa Bánk die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden. 'Die hellen Tage' ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern.

Manche Bücher sollten einfach nicht aufhören *_* hat mich sehr gerührt

— Alina97

Bin begeistert! Ein wunderschönes, tiefgründiges und berührendes Buch.

— Lopezita

Ein wunderbares Buch über tiefe Freundschaften und Rätsel, die sich erst nach Jahren lösen. Zauberhaft!

— Vecna

Die Geschichte einer Freundschaft, Schicksale von drei Familien in einer wundervollen Geschichte. Poetisch anmutendes Werk!

— Annafrieda

bildgewaltig und poetisch - ein beeindruckendes Buch

— missesbooklover

Poetisch, ungewöhnlich, tiefsinnig. Über die Vielschichtigkeit menschlicher Beziehungen. Verleiht den Gefühlen Flügel. Ich war berauscht.

— heerlich

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  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Anrührender Roman

    Die hellen Tage

    Giselle74

    29. September 2017 um 17:06

    "Die hellen Tage" ist die Geschichte dreier Kinder aus unterschiedlichen Verhältnissen, die miteinander groß werden. Es ist aber auch die Geschichte ihrer Mütter und deren Versuche für ihre Kinder und sich selbst "helle Tage" zu schaffen, Leid und Schmerz fern zu halten. Da wäre zunächst Seri, die Erzählerin, deren Vater früh gestorben ist, und ihre Mutter, die die Spedition der Familie weiterführt. Dann gibt es noch Aja, deren Vater Artist ist und nur einmal pro Jahr kurze Zeit anwesend. Sie wohnt mit ihrer ungarischen Mutter am Rande des Dorfes in einem Häuschen mit einem nahezu verwunschenen Garten. Der Dritte im Bunde ist Karl, dessen jüngerer Bruder irgendwann unbeobachtet in ein fremdes Auto stieg und seitdem verschwunden ist. Die Ehe der Eltern ist darüber zerbrochen. Dieser Roman erzählt unglaublich liebevoll vom Erwachsen werden, von Freundschaft und Zusammenhalt, von hellen und auch vielen dunklen Tagen, von der Stärke der Mütter, die versuchen ihre Kinder zu schützen und nicht am eigenen Schmerz zu zerbrechen und davon, wie schön und wichtig es ist, das Leben anzunehmen und sich mitten in seine Strömungen zu werfen. Zsuzsa Bank gelingt es, diese Geschichte leicht und fließend zu erzählen, eine Kindheit in den 60iger Jahren des vorigen Jahrhunderts zum Leben zu erwecken, mit wunderbaren Bildern und so intensiv, daß man auch nach über 500 Seiten sich nicht trennen mag von der Geschichte, der Atmosphäre und den so lebendig gewordenen Personen...

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  • helle und dunkle Tage

    Die hellen Tage

    dominona

    10. January 2017 um 20:09

    Eigentlich findet man hier drei Familiengeschichten und noch viel mehr. So reich das Buch an Themen ist, so schwerfällig blubbert es vor sich hin und krankt am Stil. Bestimmte Umschreibungen von fremdeln und Unsicherheit haben sich leicht abgewandelt so häufig wiederholt, dass es mich genervt hat und ich gebe zu, manche Absätze habe ich übersprungen. Vielleicht ist mir die Erzählweise einfach zu gewollt einfühlsam.

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  • Die leisen Töne einer Kindheit, die von Geheimnissen umgeben ist

    Die hellen Tage

    Vecna

    10. January 2017 um 16:41

    Die Freundschaft zweier Mädchen, die sich in Kindertagen finden. Der Mikrokosmos einer beschaulichen Kindheit auf dem Lande. Die Veränderungen, die mit dem Älterwerden einhergehen. Die Lebensgeschichten, die sich gegenseitig berühren, verwickeln und beeinflussen. Was im ersten Moment wie ein ganz normales Leben in einer deutschen Kleinstadt wirkt, entpuppt sich beim Lesen als kunterbuntes Kaleidoskop aus Geheimnissen, urigen Typen, die eigenwillig ihren Weg gehen, und Schicksalen, die unter der Oberfläche lauern. In leisen Tönen entfaltet sich dabei die großartige Bedeutung echter Freundschaft, kleiner Gesten der Hilfsbereitschaft und der Tatsache, das es gut ist, dass das Leben nie in geraden Bahnen verläuft. Die Fähigkeit der Autorin ihren Figuren nach und nach mehr psychologische Tiefe zu geben und die wunderbare Sprache der Erzählung ziehen den Leser in ihren Bann. Nach und nach entwickelt sich die  Geschichte hinter/unter den Geschichten und damit wird das Buch beim Lesen immer spannender und tiefgründiger. Für alle, die die leisen und tiefen Geschichten mögen absolut zu empfehlen!

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  • Ein poetisch anmutendes Buch

    Die hellen Tage

    Annafrieda

    12. November 2016 um 21:27

    Es ist die Geschichte einer Freundschaft, erzählt über Jahrzehnte. Aja, Seri und Karl, drei Kinder finden sich zusammen in einer kleinen deutschen Stadt. Ajas Vater Zigi und ihre Mutter Evi kommen aus Ungarn und waren Artisten in einem kleinen Zirkus. Sie verließen ihn, als Aja geboren worden war. Evi ließ sich nach einem Jahr Wanderschaft mit ihrem Kind in dem kleinen Ort Kirschblüt nieder und wohnte in einer kleinen, ziemlich verfallenen Hütte am Ortsrand. Zigi, der Vater fing nach Amerika und arbeitete dort weiter als Artist, besuchte seine kleine Familie jedoch regelmäßig und sorgte auch für sie. Seri, das zweite Mädchen der Dreier-Clique, lebte auch mit ihrer Mutter Maria in dem Ort. Sie hatte ihren Vater früh verloren, die Mutter jedoch sorgte immer dadür, dass er in ihrem Leben lebendig blieb. Solange, bis sie erfuhr, dass ihr Mann ein Verhältnis mit einer anderen Frau in Rom hatte. Karl, der Dritte im Bunde, hatte seine ganze Jugend gegen den Schatten seines Bruders zu kämpfen, der als kleines Kind eines Tages spurlos verschwand. Er wurde nie gefunden. Seine Eltern kamen mit dem Verlust ihres Kindes überhaupt nicht klar und es dauerte viele, viele Jahre, bis sie wieder ins Leben zurückfanden. Das Buch ist eine Ode an das Leben. Mit all seinen Facetten. Die Geschichte beschreibt den Weg der Kinder und deren Familien über mehrere Jahrzehnte. Alles ist miteinenader verwoben, alles ergänzt sich, wirkt aufeinander ein. Mittelpunkt ist die Geschichte von Aja, die sehr spät in ihrem Leben erfährt, dass ihre vermeintliche Mutter nicht ihre Mutter ist. Vorher wird sehr genau die Jugend der Kinder beschrieben, wie sie ihre Kindheit erleben. Evi und ihre Hütte sind der Mittelpunkt im Leben der Kinder, da Evi ihnen Halt gibt und man spürt zwischen den Zeilen die Liebe, die sie ausstrahlt. Unbeschwertheit erleben sie nur dort und in der Natur. Evi kst es auch, die den Eltern der beiden anderen Kindern auf ihre eigene Art wieder ins Leben zurückhilft. Die Geschichte beschreibt umfassend das Leben mit allen Facetten. Es ist ein Buch über Lebensglück, über Lebenslügen, über Verzeihen und Zusammenhalt, über Verlust und Freundschaft. Es ist das Schicksal selbst, dass aus den Zeilen spricht, und wie man es schaft, das Leben zu meistern, mit all seinen Höhen und Tiefen. Eine große Erzählkunst der Autorin, in poetischer Bildgewalt. Ein leises Buch, das Mut macht, das Leben zu meistern. Es hat mich sehr beeindruckt. Trotz allem vergebe ich vier Punkte statt fünf, da ich denke, dass es streckenweise sehr langatmig ist. Sich etwas kürzer zu fassen, hätte dem Gesamteindruck keinen Abbruch getan, im Gegenteil. Denn bei der hundersten Wiederholung schleicht sich dann doch irgendwann der Eindruck ein, dass ist zuviel des Guten. Nichts desto trotz gebe ich hier eine klare Buchempfehlung. Es ist ein tolles Buch.

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  • Zsuzsa Bánk - Die hellen Tage

    Die hellen Tage

    Aoibheann

    25. June 2016 um 22:25

    Den Klappentext finde ich durchaus ansprechend und für diese Art von Geschichten bin ich auch immer zu haben.Zu Anfang war ich noch so optimistisch. Die Sätze waren zwar teilweise sehr lang und verschachtelt, aber sprachlich war es sehr schön geschrieben.Ab etwa Seite 100 war mein Optimismus angekratzt. Die langen Sätze begannen mich mit der Zeit zu nerven, ich musste oft nachlesen, wie ein Satz eigentlich begann.Viele Beschreibungen wiederholten sich, die Erzählung dümpelte vor sich hin - gefühlt trat ich auf der Stelle.Jetzt bin ich etwa auf der Hälfte und gebe mich geschlagen. Die Sprache finde ich immer noch schön. Aber die Personen selbst bleiben für mich so ungreifbar, so unverstehbar, dass mich ihr Schickssal schlicht und ergreifend einfach nicht (mehr) interessiert. Ich habe nicht das Gefühl, dass es in dieser Geschichte ein "vorwärts" gibt. Die Kinder werden offenbar älter, aber ich kann das an nichts festmachen, außer an geschwurbelten Äußerungen."Die hellen Tage" und ich werden keine Freunde werden und ich habe das Buch nach einer Woche und vielen krampfhaften Anstrengungen abgebrochen.

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  • Die Hellen Tage

    Die hellen Tage

    ClaryBlack

    20. May 2016 um 11:02

    Es ist eine zauberhafte Geschichte, die Zsusa Bank da geschrieben hat. Eine Geschichte über Heimat, Freundschaft, Erwachsenwerden, Familie und Abschied. Im Mittelpunkt stehen Seri, die dem Leser die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, ihre beste Freundin Aja und Karl. Die drei Kinder wachsen zusammen in dem kleinen Ort „Kirchblüt“ auf, doch obwohl sie eine schöne Kindheit erleben, ist diese nicht immer leicht. Seris Vater stirbt, als sie sehr klein ist, und sie kann sich kaum an ihn erinnern. Ajas Vater Zigi arbeitet im Zirkus, ist dauernd unterwegs und sieht seine Tochter nur für wenige Wochen im Jahr. Karls Bruder wurde entführt und bleibt vermisst, woran vor allem sein Vater zerbricht. So sind es hauptsächlich die Mütter, die das Leben der Kinder prägen, wenn auch jede auf sehr unterschiedliche Art und Weise. Als die drei größer werden, versuchen sie aus der deutschen Provinz auszubrechen und ziehen nach Rom. Doch egal wohin ihr Weg sie führt, Kirchblüt bleibt für die Drei stets als Heimat in ihnen verankert und ist wie ein sicherer Hafen, den sie ansteuern können, wenn ihr Leben turbulent wird... Trotz der Hürden, die sich den drei Hauptcharakteren in den Weg stellen, trotz der Traurigkeit, die unterschwellig immer präsent bleibt, so trotzt das Buch der Schwermut und wirkt dennoch trunken vor Glück. Die beschriebenen Orte wirken beinahe magisch, sie schweben genauso wie das schiefe Häuschen von Ajas Mutter zu schweben scheint. Die Sprache ist blumig, sie hat mich an die Geschichte gefesselt, sodass ich eigentlich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen. Ab und zu nähert sich das Buch zwar gefährlich nahe dem Kitsch, doch gelingt es ihm, gerade so daran vorbei zu schrammen. Es ist vielleicht ungewöhnlich, dass keine wörtliche Rede verwendet wird, doch der Erzählfluss plätschert so ungestört und leicht vor sich, dass mir das Fehlen der direkten Rede zuerst gar nicht aufgefallen ist. Und letztlich habe ich sie überhaupt nicht vermisst. Das Buch entführt in eine eigentümliche Welt, in die man gerne eintaucht und die Charaktere sind so faszinierend gezeichnet, dass man sie am liebsten über das Ende der Geschichte hinaus durch ihr Leben begleiten möchte. http://www.fischerverlage.de/buch/die_hellen_tage/9783100052223

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  • Ein Roman über Menschen und Menschliches

    Die hellen Tage

    YvonneKaeding

    „Die hellen Tage“ ist ein wunderbarer, sehr leiser Roman über Kindheit, Freundschaft, Verlust, über das Erwachsen werden und Erwachsen sein. Die drei Kinder Aja, Serie und Karl wachsen gemeinsam im fiktiven Städtchen Kirchblüt bei Heidelberg auf. Ajas Vater ist nur zwei Monate im Jahr anwesend; Series Vater starb kurz nach ihrer Geburt und Karls Bruder stieg in ein Auto und kam nie wieder. Der Roman erzählt von den schönen, als auch den schwierigen Tagen die die drei durchleben, von Erlebnissen, die sie aneinanderbinden und entzweien, um sich doch wieder zu finden. Mittelpunkt ihrer Kindheit sind der Garten und das Haus von Ajas Mutter Evi. Karls Eltern (getrennt) leiden schwer unter dem Verlust von Karls Bruder, sie igeln sich in ihre Trauer, mauern sich in ihr ein, und für Karl bringen sie kaum noch Kraft auf. Evis Haus, Evi selbst, Aja und Serie sind seine Inseln des Glücks, der Zuneigung und Aufmerksamkeit. Series Mutter hat nach dem Tod ihres Mannes die Spedition übernommen, sie ist Geschäftsfrau und alleinerziehende Mutter, auch für Serie wird Evis Heim ein Zufluchtsort. Denn Evis scheint von allen Erwachsenen diejenige zu sein, die dem Leben am meisten abgewinnen kann und es mit Freude zu füllen weiß. Materiell ist sie am schlechtesten aufgestellt, als Imigrantin aus Ungarn, als ehemalige Zirkusartistin und Analphabetin, wohnhaft in einer schiefen Gartenlaube nahe dem Bahnhofshäuschen und am Rande der Felder, etwas außerhalb des Städtchens, ist ihre Wohnsituation ein Gleichnis für ihre Stellung innerhalb der Gesellschaft, innerhalb von Kirchblüt. Kinder sind unbefangen, Kinder achten nicht auf Normen und Konventionen und so richten sie sich in Evis Garten und Leben ein, weil sie sie lässt, weil sie den Kindern etwas bieten kann, was das Geld (bei Karl und Serie vorhanden) nicht ermöglicht. Evi ist für mich die heimliche Protagonistin des Romans, denn der Fokus liegt auf den Kindern, aber sie ist die stille Heldin, weil sie ihr eigenes Glück/Leben hinter das der Kinder stellt. Und so finden sich auch die Mütter und Karls Vater in Evis Garten ein und die Evis Lebenslust und -mut bleibt nicht ohne Wirkung. Evi öffnet für Karls Eltern wieder die Fenster zur Welt, die Fenster zum Leben außerhalb ihrer selbsterichteten Mauern und auch für Series Mutter wird Evis Wohnort zu einem Platz des Aufatmens, Durchatmens, des zu sich selbst kommen. Der zweite Teil spielt hauptsächlich in Rom, wohin es Karl, Serie und Aja zieht, nachdem sie den Elternhäusern entwachsen sind. Wärme und Licht sind für sie die Synonyme des Lebens, der Lebensfreude. Doch ausgerechnet an diesem Ort offenbaren sich weitere Schatten. Schwer und dunkel hängen die in Rom kaum vorhandenen Wolken über ihnen. Nichts scheint mehr so sein, wie es einst Kirchblüt war. Ihre Freundschaft scheint daran zu zerbrechen, zu schwer die Schuld, die Last, die Unmöglichkeit des Vergessen und Verzeihens. Als der Satz aus Irvings Hotel New Hampshire: „Bleib weg von offenen Fenstern“ sich in den Roman einschlicht und wie auch bei Irving zu einem roten Faden wird, hatte ich die Befürchtung, er würde ein Spoiler sein und war fast sauer, Satz und Roman bereits von Irving zu kennen. Er wurde es nicht und dafür bin ich der Autorin tatsächlich dankbar. Ein stiller Roman. Ein Roman über das Leben. Alltag. Ein Psychogramm. Nein, sieben Psychogramme über die Arten mit Verlust, mit Ängsten umzugehen, über die Kraft von Freundschaft, wie Freundschaft wächst und woran sie zerbrechen kann. Ein Roman über die Stärken und Schwächen, ein Roman über Menschen und Menschliches. Ein großer Roman! Jedenfalls für Leser, die sich auf die Langsamkeit/Genauigkeit, auf die Detailliebe und die wunderbar poetische Sprache von Zsusa Bánk einlassen können und wollen.

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    • 3
  • Die hellen Tage

    Die hellen Tage

    Daphne1962

    03. December 2015 um 14:46

    In Zsuzsa Banks Roman "Die hellen Tage" wird  eine Geschichte von 3 Familien erzählt. In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist.   Für mich zog sich das Buch wie Kaugummi, ich habe es nach wenigen Seiten immer wieder Beiseite legen müssen. Das passiert mir selten, aber das hat mich sehr ermüdet. Zumal die Geschichte um die Kindheit der 3 einfach zu lange erzählt wurde. Zu viele Kleinigkeiten, die sich oft wiederholten. Zigi, Ajas Vater ist Trapezkünstler beim Zirkus und kommt nur 1 x im Jahr im Winter nach Hause. Später gehen die 3 Freunde nach Rom zum Studieren und ihre Freunschaft wird auf eine harte Probe gestellt.   Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen und ich habe es dann eher mit Freude weggelegt und mich spannenderer Lektüre gewidmet.

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  • Helle und dunkle Tage

    Die hellen Tage

    sommerlese

    "*Zsuzsa Bánk*" schrieb 2012 ihren Roman "*Die hellen Tage*". Dieses Buch erscheint im "*Fischer Taschenbuch Verlag*", mittlerweile in der 15. Auflage. In Kirchblüt, einem beschaulichen kleinen Ort bei Heidelberg, bietet sich für Kinder die besten Voraussetzungen für eine naturnahe Kindheit. Es gibt noch Wiesen und Felder, einen kleinen See und viel Natur zu entdecken. Hier erleben Seri, Aja und Karl in den 60er Jahren in ihrer verschworenen Dreier-Gemeinschaft eine unbeschwerte Kindheit, die sie besonders bei Evi im Garten und in ihrem kleinem Häuschen ausleben dürfen wie sie wollen. Und doch tragen alle drei Kinder schon Verluste auf ihren kleinen Seelen und alle sind Einzelkinder, das verbindet und prägt ihre Freundschaft und macht sie unzertrennlich. "Wir hatten unsere Mütter, und trotz der kleinen und großen Wunden, die sie uns zufügten, klammerten wir uns an sie und hielten uns fest an ihren Händen, als könnten wir sonst umfallen, als könne uns etwas umstoßen, in dieser Zeit, in der wir Abschied nahmen von den vielen Dingen, die unsere Kindheit eingerahmt hatten“. (Seite 256) In diesem Roman verweben sich drei Familien und ihre Geschichten zu einer einzigen, die dann das gemeinsame Aufwachsen von Seri, Aja und Karl zeigt. Diese Kinder wachsen ohne Väter auf, ihre Mütter bringen sie allein auf ihren Weg ins Leben und ermöglichen ihnen eine wunderbare Kindheit. Die jeweiligen Verluste werden erst langsam im Verlauf des Buches deutlich und die Schicksale der Mütter verbinden sie. Trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere freunden sie sich an und geben sich gegenseitig Halt und Vertrauen. Der Erzählstil der Autorin hat mich nahezu berauscht. Es ist ein einzigartiger Stil, dem man entweder verfällt oder mit ihm nichts anzufangen weiß. Zsuzsa Bánks Sprache ist melancholisch und still, aufmerksam vermittelnd, poetisch und wiederholend. Sie beschreibt mit bildhafter Tiefe. Das muss man auf sich wirken lassen und sich von dieser speziellen Erzählart tragen lassen. Ihre teilweisen langen Sätze bauen regelrechte Gefühlswelten auf und erinnern mich an eigene Erlebnisse. Das bewirkt beim Lesen ein Gedankenspiel und wiederholende Phrasen erinnern wieder an bestimmte Stimmungen im Buch. Es ist eine Geschichte, die einen so schnell nicht wieder losläßt. Über Sehnsucht und Warten, über Freundschaft und den Verlust von Menschen und Verlust des Vertrauens und über Festhalten und Loslassen können. Diese Gefühlswelt breitet Zsuzsa Bánk eindrucksvoll vor dem Leser aus und man taucht dabei tief in die Geschichte ein. Fast scheint man das fröhliche Kinderlachen zu hören, aber dann auch die traurigen Erlebnisse mit zu erleben. Helle und dunkle Tage gehören zum Leben dazu, so wie Sommer und Winter, aber die Erinnerungen an die hellen bringen Zufriedenheit und Glück in die Seele. Und die Sehnsucht nach dem Glück der Kindertage setzt sich bis ins Erwachsenenalter fort. Nicht nur in den Personen des Romanes, sondern auch beim Leser. Das macht dieses Buch so einzigartig und berührend.

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    • 7
  • Buchverlosung zu "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk

    Die hellen Tage

    DieBerta

    Ich möchte hier gern ab und zu ein gebrauchtes Buch verlosen. Mir kam die Idee, da bei mir so viele Bücher im Regal stehen und ich fast keinen Platz für neue Bücher finde. Wenn ich also ein Buch für besonders lesenswert halte und es bei mir nur so rumsteht und außerdem schon ein Exemplar in unserer Bücherei vorhanden ist, denke ich es ist zu schade zum nur rumstehen und sollte vielleicht noch einmal gelesen werden. Ich fände es auch schön, wenn das Buch weiter verschenkt würde. Aber ich möchte das hier mal ganz ohne Regeln lassen, damit sich niemand ärgern muss.   Also: Wer interessiert sich für "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bank Beschreibung: In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt. Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist. Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben. Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien – und zur Zerreißprobe für eine Freundschaft zwischen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung. Nach ihrem hochgelobten Debütroman »Der Schwimmer« schreibt Zsuzsa Bánk die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden. »Die hellen Tage« ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern. Bitte einfach melden. Falls sich mehr als ein Interessent meldet wird ausgelost.

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    • 20

    DieBerta

    23. September 2015 um 20:32
  • Hat mich nicht erreicht

    Die hellen Tage

    Alira

    Das Buch hat schöne Schilderungen, aber keinen Inhalt. Trotzdem habe ich mich bis auf Seite 150 durchgekämpft und danach noch einmal ca. 20 Seiten quergelesen. Bis dahin hasste Evi gefühlte 200 Mal den Winter, und Zigi hatte gefühlte 100 Mal seine Schuhe Fremden überlassen. Was mir allerdings vollkommen gefehlt hat, war 'die Freundschaft' . Ich konnte weder unter den Erwachsenen, noch unter den Kindern Freundschaft erkennen. Da lehrt eine erwachsene Frau (die Mutter der Erzählerin) eine andere Frau (Evi) Lesen, aber man "spürt" die Beziehung der beiden Frauen nicht. Begonnen habe ich das Buch, weil mich der Bericht einer Freundschaft zwischen drei Menschen interessiert hätte. Möglicherweise war ich zu ungeduldig, aber das Leben ist für langweilige Bücher zu kurz.

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    • 2
  • Frühlings-Lese-Marathon vom 6.-8. März 2015!

    Queenelyza

    Ihr Lieben, wird es nicht wirklich langsam Zeit für den Frühling, für wärmere Tage ohne Heizungsluft, ohne Handschuhe und ohne Pelzstiefel? Wir meinen "ja", und deswegen läuten meine liebe Lesefreundin Lissy und ich zu einem Frühlings-Marathon! Von Freitag, 6. bis Sonntag, 8. März darf nach Herzenslust gelesen werden - es wäre jedoch kein richtiger Themen-Marathon, wenn es nicht eine kleine thematische Einschränkung geben würde. Und zwar wollen wir den Frühling dadurch hervorkitzeln, dass wir "Sonnenbücher" lesen. Also einfach Lektüre, die uns so richtig auf dem Frühling einstimmt. Das können Bücher mit Sonne auf dem Cover oder im Titel sein, die am Strand oder in einem fernen warmen Land spielen, mit tropischen Blüten drauf oder einfach einem schönen Garten in der Sonne - das schlechte Wetter muss für dieses verlängerte Wochenende einfach draußen bleiben und wir tanken Sonne, Wärme und einfach "good feelings". Freundliche helle Cover, bitte nichts Schwarzes oder Dunkles - auch wenn da Blumen drauf sind. Sonst wollen wir Euch aber nur wenig Vorgaben machen, es soll ja auch Freude machen, den Frühling herbeizulesen! Um Euch einen kleinen Eindruck zugeben, was für Bücher gemeint sein könnten, haben wir einige angehängt. Ich bin mir sicher, dass die Regale da mehr als genug hergeben. Schön wäre es natürlich, wenn ihr hier rege teilnehmt und postet, was ihr gerne lesen wollt und werdet und wie Eure Fortschritte so sind beim Lesen, dann macht es nämlich noch viel mehr Spaß! Wir freuen uns auf zahlreiche Mitleserinnen und Mitleser!

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    • 76
  • Das helle Licht der Freundschaft

    Die hellen Tage

    BrittaRoeder

    Eine Bemerkung vorneweg: Wer mit Zsuzsa Bánks Sprache nicht klarkommt, der sollte den Roman lieber schnell zur Seite legen und wissen, dass er nicht alleine ist. Aber wer sich auf die ganz besondere Sprache der Autorin einlassen kann, wird dieses Buch zu lieben. Was ihren Erzählstil so einzigartig macht? Bánks Sprache ist wie ein fließendes Gewässer, voller Wiederholungen, flirrend, voller Assoziationen, ohne die feste Struktur einer wörtlichen Rede. Das wird mancher Leser als anstrengend empfinden, andere fühlen sich genau dadurch verzaubert. Erzählt wird die Geschichte des Freunde-Trios Seri, Aja und Karl und ihrer Familien. Bánks begleitet die Freunde von Kindertagen an bis ins Erwachsenenalter hinein. Idyllisch ist die Kindheit der drei, liebevoll nennt Bánk den Hauptschauplatz ihres Romans Kirschblüt, und tief ihre Verbundenheit zueinander, die sich auch auf ihre Mütter erstreckt. Dennoch ist das Leben der Drei nicht nur sorglos. Aja lebt mit ihrer Mutter Evi, einer ehemaligen ungarischen Artistin in einer Gartenhütte am Stadtrand, „dort wo die Wege sich  verlieren“, der Vater kommt nur einmal im Jahr vorbei. Seri lebt alleine mit ihrer früh verwitweten Mutter, die den frühen Tod des geliebten Mannes betrauert, und Karl  hat seinen Bruder verloren, der als vermisst gilt seit er bei einem Fremden ins Auto stieg. Bánk lässt die Handlung fließen wie einen langen breiten Fluss, in dem sich die Zeit scheinbar langsamer bewegt als anderswo. Nahtlos reihen sich die Jahreszeiten aneinander und der Leser wird Zeuge, wie fast heimlich die Freundschaft der Mutter zueinander wächst. Wie die Frauen sich untereinander helfen und stützen. Überhaupt ist der ganze Roman ein wahres Loblied auf die Freundschaft! Die Freundschaft ist es, die alles zusammenhält. Die Freundschaft, die uns die hellen Tage des Lebens schenkt und vor den dunklen Tagen schützt.

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    • 4

    Angie*

    08. October 2014 um 10:19
  • ein sommer buch...

    Die hellen Tage

    liyah40

    auch bei diesem buch habe ich lange gezögert, ob ich es lesen soll oder nicht. ich bin froh, dass ich es getan habe. ein buch, dass perfekt in den sommer passt, ein buch, bei dem man sich wünscht, selbst wieder kind zu sein und die hellen tagen noch einmal so erleben zu können, wie es vielleicht nur kindern bestimmt ist.

    lesen!

    • 4

    HamsterHerkules

    10. July 2014 um 16:37
  • Leserunde zum Filmstart von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" von John Green am 12. Juni 2014

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

    Daniliesing

    2012 habe ich wahrscheinlich jedem hier von meinem absoluten Lieblingsbuch in diesem Jahr vorgeschwärmt - und dieses ganz besondere Buch war "Das Schicksal ist ein mieser Verräter". Nicht nur ich, sondern auch ganz viele andere Leser waren und sind begeistert von der außergewöhnlichen Liebesgeschichte um Hazel Grace und Augustus Waters. Am 12. Juni ist es nun endlich soweit und wir dürfen uns auf die Verfilmung von "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" in den deutschen Kinos freuen. In der Leinwandversion verkörpern Shailene Woodley und Ansel Elgort die beiden Hauptfiguren aus dem Roman. Seid ihr auch schon so neugierig wie ich? Passend dazu bieten wir hier noch einmal eine Leserunde zum Buch an, für die uns John Green sogar extra ein kleines Video gedreht hat. Schaut doch gleich mal rein! Jeder, der das Buch gern gemeinsam zum ersten mal oder noch einmal lesen möchte, ist hier herzlich eingeladen. Ihr möchtet euch einfach so über das Buch oder den Film austauschen? Dann macht doch ebenfalls gern hier mit! Wer das Buch noch nicht hat, kann jetzt seine Chance nutzen und eins von 15 Exemplaren des Jugendromans in der Filmausgabe gewinnen! Zusätzlich verlosen wir drei Fanpakete, jeweils bestehend aus: einem Filmplakat, zwei Kinotickets, einem Buch und einem Shirt zum Film! Wenn ihr euch hier bewerbt, gebt bitte an, ob ihr ein einzelnes Buch oder eines der Fanpakete gewinnen möchtet bzw. ob ihr an beidem interessiert wärt. Für eure Gewinnchance beantwortet bitte außerdem die folgende Frage bis zum 5. Juni 2014: Welches Buch und / oder welcher Film konnte euch bisher am meisten berühren und wieso? (Und vielleicht habt ihr ja schon bald mit "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" eine neue Nr. 1 in dieser Hinsicht :-)) Im Gewinnfall solltet ihr euch dann natürlich auch am Austausch hier in der Leserunde über das Buch beteiligen und eine Rezension schreiben. Hier noch etwas mehr zum Inhalt des Films / Buches: Hazel (Shailene Woodley) und Gus (Ansel Elgort) sind zwei außergewöhnliche junge Menschen, die den gleichen Humor und die Abneigung gegen Konventionelles teilen und sich ‚unsterblich‘ ineinander verlieben. Ihre Beziehung ist so einzigartig und wundervoll, dass die beiden es furchtlos mit ihrem gemeinsamen schonungslosen Schicksal aufnehmen. Gus macht Hazels großen Traum wahr: Gemeinsam fliegen sie nach Amsterdam, um dort Peter Van Houten (Willem Dafoe) zu treffen, den Autor von Hazels absolutem Lieblingsbuch. Eine Reise, die das Leben der beiden entscheidend verändern wird. Eine faszinierende, poetische und zutiefst bewegende Liebesgeschichte über den Mut zu leben und zu lieben und die Kunst das Schicksal zu meistern. Und hier gibt es noch einen Blick in den Filmtrailer:

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