Die hellen Tage

von Zsuzsa Bánk 
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Die hellen Tage
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B

So schön geschrieben, sehr berührend, liebevoll langsam geprägt

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Inhaltsangabe zu "Die hellen Tage"

In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt.

Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist.

Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben.

Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien – und zur Zerreißprobe für eine Freundschaft zwischen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung.

Nach ihrem hochgelobten Debütroman 'Der Schwimmer' schreibt Zsuzsa Bánk die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden. 'Die hellen Tage' ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596512737
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:672 Seiten
Verlag:FISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum:07.03.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.01.1001 bei Audiobuch erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Golondrinas avatar
    Golondrinavor 5 Monaten
    Total überbewertet

    Wenn ich mit einem Buch nicht klarkomme, höre ich nach 100 Seiten eigentlich auf, 100 Seiten sind Pflicht. Hier war es eher so, dass ich ungläubig weiterlesen musste, ungläubig staunend, dass dieses Buch derart euphorisch gelobt wird. Vielleicht war es einfach nur der wohlig gruselige Schauer, beim nächsten "Bahnwärterhäuschen", "Glöckchen einhängen" oder "schiefhängendem Tor" in hysterisches Lachen ausbrechen zu müssen. Leicht übergriffig mutet Frau Bánk Kapitel für Kapitel dem Leser die Wiederholung solcher stereotypen Begriffe zu und ich meine, ohne diese steten Wiederholungen von der "Brücke über den Klatschmohn" und den "Maisfeldern" wären zig Bäume am Leben geblieben und pro Buch 200 Seiten eingespart worden. Ohne Verlust. Na ja, ich hätte vielleicht bei Seite 100 tatsächlich aufgehört und mit einem ungleich spannenderen Buch beginnen können.

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    Giselle74s avatar
    Giselle74vor einem Jahr
    Anrührender Roman

    "Die hellen Tage" ist die Geschichte dreier Kinder aus unterschiedlichen Verhältnissen, die miteinander groß werden. Es ist aber auch die Geschichte ihrer Mütter und deren Versuche für ihre Kinder und sich selbst "helle Tage" zu schaffen, Leid und Schmerz fern zu halten.

    Da wäre zunächst Seri, die Erzählerin, deren Vater früh gestorben ist, und ihre Mutter, die die Spedition der Familie weiterführt. Dann gibt es noch Aja, deren Vater Artist ist und nur einmal pro Jahr kurze Zeit anwesend. Sie wohnt mit ihrer ungarischen Mutter am Rande des Dorfes in einem Häuschen mit einem nahezu verwunschenen Garten. Der Dritte im Bunde ist Karl, dessen jüngerer Bruder irgendwann unbeobachtet in ein fremdes Auto stieg und seitdem verschwunden ist. Die Ehe der Eltern ist darüber zerbrochen.

    Dieser Roman erzählt unglaublich liebevoll vom Erwachsen werden, von Freundschaft und Zusammenhalt, von hellen und auch vielen dunklen Tagen, von der Stärke der Mütter, die versuchen ihre Kinder zu schützen und nicht am eigenen Schmerz zu zerbrechen und davon, wie schön und wichtig es ist, das Leben anzunehmen und sich mitten in seine Strömungen zu werfen.

    Zsuzsa Bank gelingt es, diese Geschichte leicht und fließend zu erzählen, eine Kindheit in den 60iger Jahren des vorigen Jahrhunderts zum Leben zu erwecken, mit wunderbaren Bildern und so intensiv, daß man auch nach über 500 Seiten sich nicht trennen mag von der Geschichte, der Atmosphäre und den so lebendig gewordenen Personen...

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    dominonas avatar
    dominonavor 2 Jahren
    helle und dunkle Tage

    Eigentlich findet man hier drei Familiengeschichten und noch viel mehr. So reich das Buch an Themen ist, so schwerfällig blubbert es vor sich hin und krankt am Stil. Bestimmte Umschreibungen von fremdeln und Unsicherheit haben sich leicht abgewandelt so häufig wiederholt, dass es mich genervt hat und ich gebe zu, manche Absätze habe ich übersprungen. Vielleicht ist mir die Erzählweise einfach zu gewollt einfühlsam.

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    Vecnas avatar
    Vecnavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wunderbares Buch über tiefe Freundschaften und Rätsel, die sich erst nach Jahren lösen. Zauberhaft!
    Die leisen Töne einer Kindheit, die von Geheimnissen umgeben ist

    Die Freundschaft zweier Mädchen, die sich in Kindertagen finden. Der Mikrokosmos einer beschaulichen Kindheit auf dem Lande. Die Veränderungen, die mit dem Älterwerden einhergehen. Die Lebensgeschichten, die sich gegenseitig berühren, verwickeln und beeinflussen.

    Was im ersten Moment wie ein ganz normales Leben in einer deutschen Kleinstadt wirkt, entpuppt sich beim Lesen als kunterbuntes Kaleidoskop aus Geheimnissen, urigen Typen, die eigenwillig ihren Weg gehen, und Schicksalen, die unter der Oberfläche lauern. In leisen Tönen entfaltet sich dabei die großartige Bedeutung echter Freundschaft, kleiner Gesten der Hilfsbereitschaft und der Tatsache, das es gut ist, dass das Leben nie in geraden Bahnen verläuft.

    Die Fähigkeit der Autorin ihren Figuren nach und nach mehr psychologische Tiefe zu geben und die wunderbare Sprache der Erzählung ziehen den Leser in ihren Bann. Nach und nach entwickelt sich die  Geschichte hinter/unter den Geschichten und damit wird das Buch beim Lesen immer spannender und tiefgründiger.

    Für alle, die die leisen und tiefen Geschichten mögen absolut zu empfehlen!

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    Annafriedas avatar
    Annafriedavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein sehr poetisches Buch mit bildgewaltiger Sprache.
    Ein poetisch anmutendes Buch

    Es ist die Geschichte einer Freundschaft, erzählt über Jahrzehnte. Aja, Seri und Karl, drei Kinder finden sich zusammen in einer kleinen deutschen Stadt. Ajas Vater Zigi und ihre Mutter Evi kommen aus Ungarn und waren Artisten in einem kleinen Zirkus. Sie verließen ihn, als Aja geboren worden war. Evi ließ sich nach einem Jahr Wanderschaft mit ihrem Kind in dem kleinen Ort Kirschblüt nieder und wohnte in einer kleinen, ziemlich verfallenen Hütte am Ortsrand. Zigi, der Vater fing nach Amerika und arbeitete dort weiter als Artist, besuchte seine kleine Familie jedoch regelmäßig und sorgte auch für sie.
    Seri, das zweite Mädchen der Dreier-Clique, lebte auch mit ihrer Mutter Maria in dem Ort. Sie hatte ihren Vater früh verloren, die Mutter jedoch sorgte immer dadür, dass er in ihrem Leben lebendig blieb. Solange, bis sie erfuhr, dass ihr Mann ein Verhältnis mit einer anderen Frau in Rom hatte.
    Karl, der Dritte im Bunde, hatte seine ganze Jugend gegen den Schatten seines Bruders zu kämpfen, der als kleines Kind eines Tages spurlos verschwand. Er wurde nie gefunden. Seine Eltern kamen mit dem Verlust ihres Kindes überhaupt nicht klar und es dauerte viele, viele Jahre, bis sie wieder ins Leben zurückfanden.

    Das Buch ist eine Ode an das Leben. Mit all seinen Facetten. Die Geschichte beschreibt den Weg der Kinder und deren Familien über mehrere Jahrzehnte. Alles ist miteinenader verwoben, alles ergänzt sich, wirkt aufeinander ein. Mittelpunkt ist die Geschichte von Aja, die sehr spät in ihrem Leben erfährt, dass ihre vermeintliche Mutter nicht ihre Mutter ist. Vorher wird sehr genau die Jugend der Kinder beschrieben, wie sie ihre Kindheit erleben. Evi und ihre Hütte sind der Mittelpunkt im Leben der Kinder, da Evi ihnen Halt gibt und man spürt zwischen den Zeilen die Liebe, die sie ausstrahlt. Unbeschwertheit erleben sie nur dort und in der Natur. Evi kst es auch, die den Eltern der beiden anderen Kindern auf ihre eigene Art wieder ins Leben zurückhilft. 
    Die Geschichte beschreibt umfassend das Leben mit allen Facetten. Es ist ein Buch über Lebensglück, über Lebenslügen, über Verzeihen und Zusammenhalt, über Verlust und Freundschaft. Es ist das Schicksal selbst, dass aus den Zeilen spricht, und wie man es schaft, das Leben zu meistern, mit all seinen Höhen und Tiefen. 
    Eine große Erzählkunst der Autorin, in poetischer Bildgewalt. Ein leises Buch, das Mut macht, das Leben zu meistern. Es hat mich sehr beeindruckt.
    Trotz allem vergebe ich vier Punkte statt fünf, da ich denke, dass es streckenweise sehr langatmig ist. Sich etwas kürzer zu fassen, hätte dem Gesamteindruck keinen Abbruch getan, im Gegenteil. Denn bei der hundersten Wiederholung schleicht sich dann doch irgendwann der Eindruck ein, dass ist zuviel des Guten.
    Nichts desto trotz gebe ich hier eine klare Buchempfehlung. Es ist ein tolles Buch.

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    Aoibheanns avatar
    Aoibheannvor 2 Jahren
    Zsuzsa Bánk - Die hellen Tage

    Den Klappentext finde ich durchaus ansprechend und für diese Art von Geschichten bin ich auch immer zu haben.
    Zu Anfang war ich noch so optimistisch. Die Sätze waren zwar teilweise sehr lang und verschachtelt, aber sprachlich war es sehr schön geschrieben.
    Ab etwa Seite 100 war mein Optimismus angekratzt. Die langen Sätze begannen mich mit der Zeit zu nerven, ich musste oft nachlesen, wie ein Satz eigentlich begann.
    Viele Beschreibungen wiederholten sich, die Erzählung dümpelte vor sich hin - gefühlt trat ich auf der Stelle.

    Jetzt bin ich etwa auf der Hälfte und gebe mich geschlagen. Die Sprache finde ich immer noch schön. Aber die Personen selbst bleiben für mich so ungreifbar, so unverstehbar, dass mich ihr Schickssal schlicht und ergreifend einfach nicht (mehr) interessiert. Ich habe nicht das Gefühl, dass es in dieser Geschichte ein "vorwärts" gibt. Die Kinder werden offenbar älter, aber ich kann das an nichts festmachen, außer an geschwurbelten Äußerungen.

    "Die hellen Tage" und ich werden keine Freunde werden und ich habe das Buch nach einer Woche und vielen krampfhaften Anstrengungen abgebrochen.

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    ClaryBlacks avatar
    ClaryBlackvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Beinahe magisch, regt zum Träumen und Nachdenken an und ist berührend schön geschrieben.
    Die Hellen Tage

    Es ist eine zauberhafte Geschichte, die Zsusa Bank da geschrieben hat. Eine Geschichte über Heimat, Freundschaft, Erwachsenwerden, Familie und Abschied.


    Im Mittelpunkt stehen Seri, die dem Leser die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, ihre beste Freundin Aja und Karl. Die drei Kinder wachsen zusammen in dem kleinen Ort „Kirchblüt“ auf, doch obwohl sie eine schöne Kindheit erleben, ist diese nicht immer leicht. Seris Vater stirbt, als sie sehr klein ist, und sie kann sich kaum an ihn erinnern. Ajas Vater Zigi arbeitet im Zirkus, ist dauernd unterwegs und sieht seine Tochter nur für wenige Wochen im Jahr. Karls Bruder wurde entführt und bleibt vermisst, woran vor allem sein Vater zerbricht. So sind es hauptsächlich die Mütter, die das Leben der Kinder prägen, wenn auch jede auf sehr unterschiedliche Art und Weise.

    Als die drei größer werden, versuchen sie aus der deutschen Provinz auszubrechen und ziehen nach Rom. Doch egal wohin ihr Weg sie führt, Kirchblüt bleibt für die Drei stets als Heimat in ihnen verankert und ist wie ein sicherer Hafen, den sie ansteuern können, wenn ihr Leben turbulent wird...


    Trotz der Hürden, die sich den drei Hauptcharakteren in den Weg stellen, trotz der Traurigkeit, die unterschwellig immer präsent bleibt, so trotzt das Buch der Schwermut und wirkt dennoch trunken vor Glück. Die beschriebenen Orte wirken beinahe magisch, sie schweben genauso wie das schiefe Häuschen von Ajas Mutter zu schweben scheint. Die Sprache ist blumig, sie hat mich an die Geschichte gefesselt, sodass ich eigentlich gar nicht mehr aufhören wollte zu lesen.

    Ab und zu nähert sich das Buch zwar gefährlich nahe dem Kitsch, doch gelingt es ihm, gerade so daran vorbei zu schrammen.

    Es ist vielleicht ungewöhnlich, dass keine wörtliche Rede verwendet wird, doch der Erzählfluss plätschert so ungestört und leicht vor sich, dass mir das Fehlen der direkten Rede zuerst gar nicht aufgefallen ist. Und letztlich habe ich sie überhaupt nicht vermisst.

    Das Buch entführt in eine eigentümliche Welt, in die man gerne eintaucht und die Charaktere sind so faszinierend gezeichnet, dass man sie am liebsten über das Ende der Geschichte hinaus durch ihr Leben begleiten möchte.


    http://www.fischerverlage.de/buch/die_hellen_tage/9783100052223

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    YvonneKaedings avatar
    YvonneKaedingvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Wer Familienromane mag, wer ruhig erzählte Geschichten mag, wer sich gern an die Kindheit erinnert ... unbedingt Lesen!
    Ein Roman über Menschen und Menschliches

    „Die hellen Tage“ ist ein wunderbarer, sehr leiser Roman über Kindheit, Freundschaft, Verlust, über das Erwachsen werden und Erwachsen sein.

    Die drei Kinder Aja, Serie und Karl wachsen gemeinsam im fiktiven Städtchen Kirchblüt bei Heidelberg auf. Ajas Vater ist nur zwei Monate im Jahr anwesend; Series Vater starb kurz nach ihrer Geburt und Karls Bruder stieg in ein Auto und kam nie wieder.

    Der Roman erzählt von den schönen, als auch den schwierigen Tagen die die drei durchleben, von Erlebnissen, die sie aneinanderbinden und entzweien, um sich doch wieder zu finden.

    Mittelpunkt ihrer Kindheit sind der Garten und das Haus von Ajas Mutter Evi. Karls Eltern (getrennt) leiden schwer unter dem Verlust von Karls Bruder, sie igeln sich in ihre Trauer, mauern sich in ihr ein, und für Karl bringen sie kaum noch Kraft auf. Evis Haus, Evi selbst, Aja und Serie sind seine Inseln des Glücks, der Zuneigung und Aufmerksamkeit.

    Series Mutter hat nach dem Tod ihres Mannes die Spedition übernommen, sie ist Geschäftsfrau und alleinerziehende Mutter, auch für Serie wird Evis Heim ein Zufluchtsort. Denn Evis scheint von allen Erwachsenen diejenige zu sein, die dem Leben am meisten abgewinnen kann und es mit Freude zu füllen weiß. Materiell ist sie am schlechtesten aufgestellt, als Imigrantin aus Ungarn, als ehemalige Zirkusartistin und Analphabetin, wohnhaft in einer schiefen Gartenlaube nahe dem Bahnhofshäuschen und am Rande der Felder, etwas außerhalb des Städtchens, ist ihre Wohnsituation ein Gleichnis für ihre Stellung innerhalb der Gesellschaft, innerhalb von Kirchblüt. Kinder sind unbefangen, Kinder achten nicht auf Normen und Konventionen und so richten sie sich in Evis Garten und Leben ein, weil sie sie lässt, weil sie den Kindern etwas bieten kann, was das Geld (bei Karl und Serie vorhanden) nicht ermöglicht. Evi ist für mich die heimliche Protagonistin des Romans, denn der Fokus liegt auf den Kindern, aber sie ist die stille Heldin, weil sie ihr eigenes Glück/Leben hinter das der Kinder stellt. Und so finden sich auch die Mütter und Karls Vater in Evis Garten ein und die Evis Lebenslust und -mut bleibt nicht ohne Wirkung. Evi öffnet für Karls Eltern wieder die Fenster zur Welt, die Fenster zum Leben außerhalb ihrer selbsterichteten Mauern und auch für Series Mutter wird Evis Wohnort zu einem Platz des Aufatmens, Durchatmens, des zu sich selbst kommen.

    Der zweite Teil spielt hauptsächlich in Rom, wohin es Karl, Serie und Aja zieht, nachdem sie den Elternhäusern entwachsen sind. Wärme und Licht sind für sie die Synonyme des Lebens, der Lebensfreude. Doch ausgerechnet an diesem Ort offenbaren sich weitere Schatten. Schwer und dunkel hängen die in Rom kaum vorhandenen Wolken über ihnen. Nichts scheint mehr so sein, wie es einst Kirchblüt war. Ihre Freundschaft scheint daran zu zerbrechen, zu schwer die Schuld, die Last, die Unmöglichkeit des Vergessen und Verzeihens. Als der Satz aus Irvings Hotel New Hampshire: „Bleib weg von offenen Fenstern“ sich in den Roman einschlicht und wie auch bei Irving zu einem roten Faden wird, hatte ich die Befürchtung, er würde ein Spoiler sein und war fast sauer, Satz und Roman bereits von Irving zu kennen. Er wurde es nicht und dafür bin ich der Autorin tatsächlich dankbar.

    Ein stiller Roman. Ein Roman über das Leben. Alltag. Ein Psychogramm. Nein, sieben Psychogramme über die Arten mit Verlust, mit Ängsten umzugehen, über die Kraft von Freundschaft, wie Freundschaft wächst und woran sie zerbrechen kann. Ein Roman über die Stärken und Schwächen, ein Roman über Menschen und Menschliches. Ein großer Roman! Jedenfalls für Leser, die sich auf die Langsamkeit/Genauigkeit, auf die Detailliebe und die wunderbar poetische Sprache von Zsusa Bánk einlassen können und wollen.

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    Daphne1962s avatar
    Daphne1962vor 3 Jahren
    Die hellen Tage


    In Zsuzsa Banks Roman "Die hellen Tage" wird  eine Geschichte von 3 Familien erzählt. In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt. Karl, der gemeinsame Freund
    der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist.
     
    Für mich zog sich das Buch wie Kaugummi, ich habe es nach wenigen Seiten immer wieder Beiseite legen müssen. Das passiert mir selten, aber das hat mich sehr ermüdet. Zumal die Geschichte um die Kindheit der 3 einfach zu lange erzählt wurde. Zu viele Kleinigkeiten, die sich oft wiederholten.

    Zigi, Ajas Vater ist Trapezkünstler beim Zirkus und kommt nur 1 x im Jahr im Winter nach Hause. Später gehen die 3 Freunde nach Rom zum Studieren und ihre Freunschaft wird auf eine harte Probe gestellt.
     
    Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen und ich habe es dann eher mit Freude weggelegt und mich spannenderer Lektüre gewidmet.

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    Aliras avatar
    Aliravor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Hat mich nicht erreicht.
    Hat mich nicht erreicht

    Das Buch hat schöne Schilderungen, aber keinen Inhalt. Trotzdem habe ich mich bis auf Seite 150 durchgekämpft und danach noch einmal ca. 20 Seiten quergelesen.

    Bis dahin hasste Evi gefühlte 200 Mal den Winter, und Zigi hatte gefühlte 100 Mal seine Schuhe Fremden überlassen.


    Was mir allerdings vollkommen
    gefehlt hat, war 'die Freundschaft' . Ich konnte weder unter den
    Erwachsenen, noch unter den Kindern Freundschaft erkennen. Da lehrt
    eine erwachsene Frau (die Mutter der Erzählerin) eine andere Frau
    (Evi) Lesen, aber man "spürt" die Beziehung der beiden
    Frauen nicht.


    Begonnen habe ich das Buch, weil mich der
    Bericht einer Freundschaft zwischen drei Menschen interessiert hätte.
    Möglicherweise war ich zu ungeduldig, aber das Leben ist für
    langweilige Bücher zu kurz.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    DieBertas avatar
    Ich möchte hier gern ab und zu ein gebrauchtes Buch verlosen. Mir kam die Idee, da bei mir so viele Bücher im Regal stehen und ich fast keinen Platz für neue Bücher finde. Wenn ich also ein Buch für besonders lesenswert halte und es bei mir nur so rumsteht und außerdem schon ein Exemplar in unserer Bücherei vorhanden ist, denke ich es ist zu schade zum nur rumstehen und sollte vielleicht noch einmal gelesen werden. Ich fände es auch schön, wenn das Buch weiter verschenkt würde. Aber ich möchte das hier mal ganz ohne Regeln lassen, damit sich niemand ärgern muss.  

    Also: Wer interessiert sich für "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bank

    Beschreibung:
    In einer süddeutschen Kleinstadt erlebt das Mädchen Seri helle Tage der Kindheit: Tage, die sie im Garten ihrer Freundin Aja verbringt, die aus einer ungarischen Artistenfamilie stammt und mit ihrer Mutter in einer Baracke am Stadtrand wohnt.
    Aber schon die scheinbar heile Welt ihrer Kindheit in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts hat einen unsichtbaren Sprung: Seris Vater starb kurz nach ihrer Geburt, und Ajas Vater, der als Trapezkünstler in einem Zirkus arbeitet, kommt nur einmal im Jahr zu Besuch. Karl, der gemeinsame Freund der Mädchen, hat seinen jüngeren Bruder verloren, der an einem hellblauen Frühlingstag in ein fremdes Auto gestiegen und nie wieder gekommen ist.
    Es sind die Mütter, die Karl und die Mädchen durch die Strömungen und Untiefen ihrer Kindheit lotsen und die ihnen beibringen, keine Angst vor dem Leben haben zu müssen und sich in seine Mitte zu begeben.
    Zsuzsa Bánk erzählt die Geschichte dreier Familien und begleitet ihre jungen Helden durch ein halbes Leben: Als Seri, Karl und Aja zum Studium nach Rom gehen, wird die Stadt zum Wendepunkt ihrer Biographien – und zur Zerreißprobe für eine Freundschaft zwischen Liebe und Verrat, Schuld und Vergebung.

    Nach ihrem hochgelobten Debütroman »Der Schwimmer« schreibt Zsuzsa Bánk die bewegende Geschichte dreier Kinder, die den Weg ins Leben finden. »Die hellen Tage« ist ein großes Buch über Freundschaft und Verrat, Liebe und Lüge – über eine Vergangenheit, die erst allmählich ihre Geheimnisse enthüllt, und die Sekunden, die unser Leben für immer verändern.


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    DieBertas avatar
    Letzter Beitrag von  DieBertavor 3 Jahren
    LenchenLeseratte
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    Daniliesings avatar


    In diesem Jahr hat das LovelyBooks-Team wieder fleißig gelesen und dabei tolle Bücher entdeckt. Natürlich möchten wir euch auch 2014 nicht vorenthalten, welche Bücher uns am meisten begeistert, berührt und gefesselt haben. Deshalb findet ihr hier nun jeweils das Lieblingsbuch von allen Teammitgliedern aus diesem Jahr. Ein glücklicher Gewinner darf sich später über ein Buchpaket mit allen 12 Büchern freuen und damit eine wunderbare Lesezeit verbringen.

    Unsere Buchtipps:

    1. Jules1988 empfiehlt: "Miss Blackpool" von Nick Hornby
    Mein Lieblingsbuch 2014 ist Nick Hornbys neuer Roman „Miss Blackpool“. Obwohl es kein typischer Hornby ist, liebe ich das Buch als Fan trotzdem. Hornbys feinsinniger Humor und seine liebevolle und einfühlsame Art, seine Figuren zu beschreiben - sowohl ihre Stärken als auch ihre Schwächen - machen diesen Roman so besonders. Man verliert sich in der Geschichte des Teams rund um Barbara, ihre Höhen und Tiefen, Freundschaft und Liebe und hat dabei das Gefühl, diese Menschen wirklich zu kennen.

    2. Daniliesing empfiehlt: "Der Träumer" von Pam Muñoz Ryan und Peter Sis
    Für mich war "Der Träumer" eine ganz zufällige Entdeckung beim Büchershopping. Nur selten finde ich noch Bücher, die ich nicht zuvor schon irgendwo gesehen habe, doch hier wurde ich überrascht. Einmal aufgeschlagen und die ersten Sätze gelesen, hatte mich dieses wunderbare Buch aus dem Aladin Verlag sofort verzaubert. Als ich dann die großartigen Illustrationen von Peter Sis entdeckte, war es um mich geschehen: dieses Buch musste mir gehören!

    Schnell stellte sich heraus, dass ich mit meiner Entscheidung absolut richtig lag. Im Urlaub nahm ich das Buch zur Hand und konnte es gar nicht mehr zur Seite legen. Zwar ist das Buch als Kinderbuch ausgezeichnet, doch mit seinen 380 Seiten und einer wunderbar poetischen Sprache ist es für jeden erwachsenen Buchliebhaber ein wahrer Genuss. Pam Muñoz Ryan erzählt tiefgründig und bewegend die Geschichte des kleinen Neftali, dem der Leser beim Erwachsenwerden zuschauen darf. Der Junge hat keine leichte Kindheit - sein Vater macht es ihm mit hohen Erwartungen schwer, er ist häufig krank und lebt lieber in seiner eigenen Phantasie, statt draußen rumzutollen. Neftali ist ein Träumer! Wie der Junge sich trotz aller Schwierigkeiten durchschlägt und die Lebensgeschichte welches bekannten Dichters sich dahinter verbrigt, das solltet ihr am besten selbst herausfinden. Dieses Buch geht zu Herzen und ist mein persönliches Jahreshighlight!


    3. TinaLiest empfiehlt: "Wurfschatten" von Simone Lappert
    Mich hat dieses Jahr besonders der Debütroman von Simone Lappert begeistern können: „Wurfschatten“ ist nicht nur äußerlich ein wunderschönes Buch, sondern es besticht auch durch die beeindruckende Schreibkunst, die die Autorin an den Tag legt. Sie schafft es, die Ängste, die die Protagonistin Ada beherrschen, beklemmend und dunkel zu beschreiben und die Geschichte doch zart wirken zu lassen, einfühlsam und authentisch. Mit dem kleinen, wenn auch vorhersehbaren Hauch Liebe, der Adas Ängste zurückzudrängen versucht, und der Prise Drama am Ende hat "Wurfschatten" mich dann endgültig abgeholt und den Roman für mich zu etwas Besonderem gemacht. Ich hoffe sehr, dass bald ein zweites Buch von Frau Lappert folgen wird und kann in der Zwischenzeit nur jedem ihr Erstlingswerk empfehlen!

    4. JohannaE1988 empfiehlt: "Die hellen Tage" von Zsuzsa Bánk
    In "Die hellen Tage" erzählt Zsuzsa Bánk auf eine besonders schöne und ruhige Art eine Geschichte über Freundschaft, Familie und die schwierige Zeit des Erwachsenwerdens. Beim Lesen begleitet man die drei Freunde Aja, Seri und Karl von der glückvollen und teils auch tragischen Kindheit bis zum Erwachsenenalter und wünscht sich bei einem der so unbeschwerten Tage im zauberhaften Garten, die die drei so oft erlebten, dabei gewesen zu sein. Alle drei, so unterschiedlich sie auch sind, teilen das Schicksal, mehr oder weniger ohne Vater aufzuwachsen.
    Neben der Geschichte über eine besondere Freundschaft und der innigen Beziehung zwischen den Kindern und ihren Müttern, hat mich vor allem die unaufgeregte Erzählweise Bánks und ihre einfühlsame und warme Sprache beeindruckt und mich richtig entspannen lassen. Auch bei den Zerreißproben und Schwierigkeiten, die die drei im Laufe der Geschichte durchleben müssen, bangt und hofft man mit und fühlte ich mich oft an meine eigene Kindheit und Jugend erinnert.


    5. aba empfiehlt: "Unterholz" von Jörg Maurer
    Ich habe sehr gute Bücher gelesen in diesem Jahr. Manche Bücher haben mich tief berührt, andere haben mich nachdenklich gemacht - aber mit Jörg Maurer habe ich auf hohem Niveau gelacht! Für mich kam dieses Buch im richtigen Moment. Es hat mich amüsiert und abgelenkt.
    "Unterholz" ist der fünfte Band um den oberbayrischen Kommissar Jennerwein, einer meiner literarischen Lieblingsfiguren überhaupt. Krimis gehören nicht zu meiner Lieblingslektüre, aber nachdem ich den ersten Band dieser Serie gelesen habe, konnte ich nicht anders, als ein Fan von Jörg Maurer und vom ganzen Team um Kommissar Jennerwein zu werden!


    6. doceten empfiehlt: "Beginners" von Raymond Carver
    Raymond Carver gilt neben Hemingway als einer der ganz großen Autoren der American Short Story: mit geschliffener und schnörkelloser Sprache auf den Punkt gebracht sind seine Themen Verlust, Einsamkeit und das Scheitern der amerikanischen Mittelschicht. Seine Geschichten deprimieren, erschüttern mit jeder Zeile.

    Mit Beginners erscheint seine Buch "Wovon wir reden, wenn wir über Liebe sprechen" erstmalig in der Urfassung, ohne die stark kürzenden Eingriffe seines Lektors Gordon Lish. Nicht ganz so lakonisch und brachial, dadurch aber viel berührender. Ein Buch, um dunkle Wintertage noch dunkler zu machen - manchmal braucht man das ja.


    7. clickclackboom empfiehlt: "Das Haus des Windes" von Louise Erdrich
    Auch wenn Lieblingsbücher zu bestimmen mir schwer fällt, da es immer so viele gute Bücher gibt, kann ich sagen, dass „Das Haus des Windes“ eines meiner liebsten Bücher 2014 ist. Es erzählt die Geschichte vom 13-jährigen Joe, der das unaufgeklärte Verbrechen an seiner Mutter rächen möchte und dabei erwachsen werden muss. Die Protagonisten des Romans sind Nachfahren der
    nordamerikanischen Indianer und so bekommt man interessante Einblicke in das Leben im Reservat, die Stammesgeschichten und die Gesellschaftsverhältnisse in den USA. Obwohl es um ein ernstes, trauriges Thema geht, ist „Das Haus des Windes“ ebenso ein lustiges Buch über das Leben als Teenager und die Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens. Louise Erdrich hat Charakter geschaffen, die vielschichtig sind und die einem beim Lesen ans Herz wachsen.


    8. kultfigur empfiehlt: "Die Hyperion-Gesänge Band 1-2" von Dan Simmons
    Dan Simmons erzählt fantastisch, die Bücher entwickeln einen Sog, den ich bisher sehr selten erlebt habe. Jeder, der gerne Science Fiction liest und philosophisch angehauchte Bücher liebt, wird die insgesamt rund 3.000 Seiten nur so verschlingen. Die beiden Bücher sind nicht nur mein persönliches Highlight 2014, sondern ganz weit oben auf der Liste meiner Herzensbücher. Ich wünschte, ich könnte noch einmal von vorne beginnen!

    9. Katha_Luko empfiehlt: "Pfaueninsel" von Thomas Hettche
    Hettches Buch öffnet die Türen zu einer Welt voller Exotik, Groteske und Kuriositäten aber auch zu der komplexen und zerbrechlichen Architektur der menschlichen Seele. Die Hauptfigur ist Marie, die als Kleinwüchsige auf die preußische Lustinsel verfrachtet wird, um dort zum Vergnügen des Königs als Schlossfräulein ihr Dasein zu verbringen. Neben einem Mohr, einem Riesen, wilden Tieren und geheimnisvollen Pflanzen gilt sie als eine von vielen verqueren Launen der Natur. Damit steht sie im krassen Kontrast zu einer damals weit verbreiteten naturphilosophischen Auffassung, die nur das Wohlgeformte und Regelmäßige für schön und wertvoll erklärt – eine Auffassung, die mit ihren Jahren auf der Insel Maries Menschenwürde und Lebensmut beständig abträgt. Hettches „Pfaueninsel“ fängt Atmosphären ein als wäre er selbst Zeuge des merkwürdigen Lebens auf der Insel gewesen, seine Charakterzeichnungen und Schilderungen seelischer Zustände und schließlich seine authentische Zeichnung der historischen Gegebenheiten ziehen den Leser in ihren Bann: Ich war selten so berührt von einem Buch und seiner Hauptfigur!

    10. peckomingo empfiehlt: "Cobra" von Deon Meyer
    Viel Zeit zu lesen hatte ich leider nicht in diesem Jahr, doch bei meiner Südafrika-Reise wurde natürlich ein Deon Meyer-Buch gelesen. Cobra ist nicht nur ein Thriller, sondern gleichzeitig auch eine Mischung aus Politik und psychologischen Betrachtungen. Das Tempo und die Spannung werden durchgehen hoch gehalten. Schauplätze, Eigenheiten und Sitten des Landes werden authentisch vermittelt.

    11. Sophia29 empfiehlt: "Rosen, Tulpen, Nelken" von Heike Wanner
    Zu meinen Lieblingsbüchern 2014 gehört definitiv „Rosen, Tulpen, Nelken“ von Heike Wanner. Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen, aber dieses hat mir ganz besonders gut gefallen. Es geht darin um Sophie, die ihre Mutter schon in frühen Jahren verloren hat. Zufällig fällt ihr eines Tages das Poesiealbum ihrer Mutter in die Hände und als sie es durchblättert, stellt sie fest, dass sie keinen der darin enthaltenen Namen kennt. Um mehr über das Leben ihrer Mutter und somit auch mehr über sich selbst zu erfahren, macht sie sich mit ihren zwei besten Freundinnen in einem Wohnmobil auf den Weg und versucht die Personen zu finden, die im Leben ihrer Mutter eine Rolle gespielt haben …
    Heike Wanner ist es in diesem Buch gelungen, zwei Geschichten – die Geschichte von Sophie und die ihrer Mutter – auf spannende Weise miteinander zu verbinden und gleichzeitig zu verdeutlichen, wie unverzichtbar wirklich gute Freunde in unserem Leben sind.


    Seid ihr neugierig auf unsere 12 Lieblingsbücher 2014 geworden? Dann habt ihr bis einschließlich 7. Januar Zeit bei der Verlosung eines Buchpakets mit allen 12 Büchern mitzumachen.

    Jetzt müsst ihr uns nur noch folgendes verraten und dann seid ihr dabei:

    Da wir immer gerne Bücher verschenken, würden wir von euch gern wissen, welche Bücher ihr dieses Jahr zu Weihnachten verschenkt und wieso ihr euch für genau diese entschieden habt?


    Wir wünschen euch ein wunderschönes Weihnachtsfest & einen guten Rutsch ins neue Jahr!
    Letzter Beitrag von  Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren
    Na dann wünsche ich dir gaaaanz viel Spaß mit deinen Büchern! :)
    Zur Buchverlosung

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