fischer baumler

Zsuzsa Bánk Schlafen werden wir später

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Inhaltsangabe zu „Schlafen werden wir später“ von Zsuzsa Bánk

»Wir sehen in die Köpfe, wir sehen in die Herzen. […] Man will teilhaben, mitleiden, mitlachen, […] so poetisch und lebensklug sein wie die beiden Heldinnen.«Neue Presse. Was fangen wir noch an mit diesem Leben, jetzt, nachdem wir die halbe Strecke schon gegangen sind? Die Schriftstellerin Márta lebt mit Mann und drei Kindern in einer deutschen Großstadt, die Lehrerin Johanna lebt allein in einem kleinen Ort im Schwarzwald. Eine lange Freundschaft verbindet sie, in E-Mails von großer Tiefe, Offenheit und Emotionalität halten sie engen Kontakt. Was ist gewesen in ihrem Leben – und was wird noch kommen?Zuszsa Bánks neuer Roman ist eine Feier der Freundschaft und des Lebens.

Melancholisch und sinnierend mit dichter bildhafter Sprache. Ein brillianter Roman über zwei selbstreflexive starke Frauen

— 4Mephistopheles

Sehr Lyrisch und speziell

— Kellerbandewordpresscom

Der Roman hat eine wundervolle, eine grandiose Sprache! Aber es fehlt an Inhalt. Leider!

— katzenminze

Mir gefällt der Schreibstil und die Story super... aber irgendwie schaffe ich es nicht am Ball zu bleiben, keine Spannung.. schade

— Alina97

Ich fürchte, ich zähle nicht zur Zielgruppe, habe die Lektüre nach 100 Seiten abgebrochen. Mir ist der Text zu uferlos, zu wenig welthaltig.

— Schelmuffsky

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  • Schwülstige Sprache, langweilige Handlung

    Schlafen werden wir später

    Lilli33

    23. September 2017 um 10:11

    Normalerweise bin ich jemand, die jedes Buch zu Ende liest, egal wie ätzend es ist. Wenn ich allerdings wie hier schon nach zwanzig Seiten ob der größtenteils belanglosen Handlung nur gähnen und ob der schwülstigen Sprache die Augen verdrehen kann und noch weitere 668 Seiten vor mir habe, schaffe ich es leider nicht, mich zum Weiterlesen zu motivieren. Dabei mag ich normalerweise so dicke Wälzer ganz gerne. Ich habe mich bei diesem Buch vom Klappentext täuschen lassen, der einen interessanten  E-Mail-Roman verspricht. Die E-Mails habe ich bekommen, aber mein Interesse konnte Zsuzsa Bánk absolut überhaupt nicht wecken. Mit den Protagonistinnen, die die ganze Zeit nur rumjammern, konnte ich so gar nichts anfangen. Es gibt auch nicht wirklich eine Entwicklung in ihren Leben. Die knapp 700 Seiten sind mit ständigen Wiederholungen gefüllt - sprachliche und inhaltliche Wiederholungen. Ich habe das Buch dann quergelesen, aber es ändert sich bis zur letzten Seite nichts.

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  • Rezension schreiben - unmöglich

    Schlafen werden wir später

    Ancareen

    28. August 2017 um 18:56

    Das ist mir so noch nie passiert! Es ist mir unmöglich einen Abstand zu diesem Roman herzustellen, um so halbwegs abgeklärt etwas Vernünftiges zu Papier zu bringen. Noch nie habe ich schon nach der Hälfte der Lektüre beschlossen: das lese ich gleich noch mal. Ich rase auch nicht durch die Seiten und verschlinge. Das ist eher meine Oase in der Raserei des Alltags, des Abtauchens in zwei Leben. Nun habe ich das Pech da regelrecht drinzustecken: Ich bin so alt wie Johanna und Márta. Ich bin Lehrerin und habe Kinder, die nun schon erwachsen sind. Aber ich hab sie allein großgezogen. Die Orte, sei es Freiburg und der Schwarzwald, sei es Bonn, der Balaton oder Frankfurt, sind mir vertraut. Ich habe einen ungarischen Vater ès tanultam magyarul (und lernte Ungarisch) und meine Mutter gehörte, stets unterwegs, der schreibenden Zunft an.Beide Frauen sind zusammen aufgewachsen. Jede ging ihren eigenen Weg immer in Sichtweite zur anderen. Sie schreiben sich und telefonieren auch, besuchen sich. Dies alles erfährt man aus ihrem tagebuchartigen Briefwechsel. Höhen und Tiefen des Lebens, Alltag, das Leben.Sorry, das wird keine Rezension. Ich finde mich nicht hinaus aus den Seiten. Leider unmöglich .... für mich einfach ein großartiges Buch, absolut einmalig unvergleichlich und unbeschreiblich  schön in seiner Sprache.

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  • Was macht uns glücklich? - Ein Briefroman der besonderen Art

    Schlafen werden wir später

    4Mephistopheles

    22. August 2017 um 15:56

    In einer Zeitschrift hatte ich eine kurze Buchbesprechung gelesen und war neugierig, da darin ein außergewöhnlicher Briefroman angepriesen wurde. Als ich eines Tages in einer Buchhandlung in das Buch hineinschauen konnte, nahm mich schon der erste Absatz so gefangen und ich war berührt.In diesem ersten Absatz schildert die Schriftstellerin Márta ihrer besten Freundin Johanna, dass ihr Mann und der Vater der gemeinsamen drei Kinder ihr beim frühen Kaffee scheinbar nebensächlich und achtlos mitgeteilt hatte, dass er sie bereits verlassen hätte, wäre er zehn Jahre jünger und hätten sie die Kinder nicht. Márta verknüpft diese Neuigkeit jedoch nicht mit emotionalen Zerreißproben, sondern mit Beobachtungen aus ihrer Umwelt: "Eine Drossel hatte sich ans nachtbeschlagene Fenster gesetzt und mit ihrem Schnabel angeklopft, als wolle sie uns warnen und bremsen [...]". Dieser erste Absatz zeigt deutlich, worum es hier in diesem Buch geht: Keine schnellen Handlungen oder große Ereignisse, sondern das Leben, wie wir es nur zu gut kennen. Die beiden Frauen, die sich in dem Buch gegenseitig schreiben sind beide sehr literaturaffin, ihre Mails sind gespickt mit literarischen Anspielungen und Ritualen, allen voran natürlich aus dem Werk "der Droste", Annette Droste-Hülshoff. Diese literarische und lyrische Prägung durchzieht das Werk auch sprachlich. Kunstvolle Metapher und Allegorien durchziehen die Mails. Der Satzbau ist abwechslungsreich und bedeutungsvoll.Beide Frauen sind scharfe Beobachterinnen und ihre Eindrücke von den Personen, Tieren und der Natur, die sie umgibt, wird kunstvoll dargestellt und in Beziehung mit ihrem eigenen Leben gesetzt.Ebenso ähneln sich die Frauen, indem sie sich selbst stark reflektieren und an ihren eingeschlagenen Lebenswegen zweifeln.Ich war vollkommen gefangen und habe mir dennoch viel Zeit für das Buch genommen und schon ein, zwei Mails brachten mich mitten in die Welt von Johanna und Márta, mit denen ich mich einerseits ein wenig identifizieren konnte und die mir mit fortschreitender Seitenzahl realer wurden. Ich lachte mit ihnen, erinnerte schöne Momente, weinte bei einer unverhofften Tragödie. Obwohl ich versuche, meinen Buchbestand klein zu halten, ist dieses Buch nun auch dauerhaft in mein Regal gewandert. Viele schlecht erzählte Romane erschufen bei mir eine Art körperlichen Schmerz, wieder so ein sprachlich-brillianten Roman zu lesen.

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  • Schlafen werden wir später

    Schlafen werden wir später

    Kellerbandewordpresscom

    16. August 2017 um 11:11

    Das Buch ist ein Schriftwechsel zweier Freundinnen. Beide kennen sich schon sehr lange und sind mittlerweile Anfang 40.Auch ich bin Anfang 40 und denn och nicht so verzweifelt, wie es die Schreiberin wohl sein musste.In den Emails schildern sie ihren Alltag und ihre Sorgen. Der gegenseiter Neid und eine pessimistische Dauerbeschallung machte es mir schwer das Buch zu lesen.Auch die lyrische Schreibart liegt mir nicht so. Ich mag eher den modernen Erzählstil.Daher leider nur 3 Sterne.

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  • Für mich leider eine Enttäuschung

    Schlafen werden wir später

    Laramaria

    07. July 2017 um 17:39

    Zsuszu Bank schreibt in "Schlafen werden wir später" über zwei Freundinnen, die für sich unterschiedliche Lebensmodelle gewählt haben. Beide leiden unter ihren Entscheidungen und beneiden das Leben der anderen. Der Roman ist in Briefform verfasst und erstreckt sich über drei Jahre.Beim Lesen des Klappentextes war ich vom Inhalt sofort begeistert, dass meine Entscheidung zum Kauf des Buches relativ schnell fiel. Doch als ich anfing zu lesen, kamen mir schon bei den ersten Sätzen Zweifel, die ich aber zur Seite schob. Ich dachte mir, es würde schon noch gut werden. Bis Seite 26 hielt ich durch. Für mich war jeder Satz gewollt poetisch und dadurch anstrengend zu lesen. Nicht dass es schlecht ist, wenn Sätze poetisch oder anstrengend sind, doch dann sollten sie wenigstens Freude bereiten !Zudem empfand ich eine große Abneigung gegenüber den Protagonistinnen, denen ich am liebsten hätte zuschreien wollen, sie sollen aufhören zu jammern. Letztendlich eine großartige Idee mit ernüchternder Umsetzung. 

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  • zweischneidiges Schwert

    Schlafen werden wir später

    katzenminze

    06. June 2017 um 18:43

    Zsuzsa Bánk muss ziemlich genau gewusst haben, was sie nach ihrem neuen Roman Schlafen werden wir später für Kritik zu erwarten hat. Sie nimmt es ja im Buch schon vorweg. Da geht es an einer Stelle nämlich um den gerade erschienenen Roman einer der beiden Haptcharakterinnen: „Habe die Zeitungen gelesen. Mich geärgert über die Besprechung in der Rundschau. […] Angeblich geschieht nichts. Ja, muss denn etwas geschehen? […] Na ja, und dann noch mildere Gemeinheiten wie: Nur für Lagstreckenleser geeignet. Aber du bist doch eine Langstreckendichterin!“ S. 556 Und eigentlich sagt das fast alles. Aber von vorn: Der Roman ist der E-Mail Austausch zweier langjähriger Freundinnen. Márta ist Schriftstellerin und Mutter von drei Kindern, die oft in Alltagschaos und Geldsorgen versinkt und sich verzweifelt jede Minuten zum schreiben freikämpfen muss. Johanna ist Lehrerin und schreibt an ihrer Doktorarbeit über Anette von Droste Hülshoff, die nicht so richtig vorankommen will. Sie hat mit der Trennung von ihrem Langjährigen Lebensgefährten und einer überstandenen Krebserkrankung zu kämpfen. Das alles erfährt man nach und nach aus dem Mailwechsel der zwei. Und der hat mich gleich in seinen Bann gezogen! Der ganze Roman ist einfach superschön geschrieben. Die Mails sind sehr lyrisch und man kann das Buch auf jeder beliebigen Seite aufschlagen und findet überall mindestens einen hübschen, runden, herzerwärmenden Satz. Es gibt ein paar Phrasen die immer wieder auftauchen. Die mochte ich sehr gerne. Die „dreimal hintereinander“ oder das Titelgebende „schlafen werden wir später“ oder andere dieser kleinen Insidersätze gaben einem das Gefühl Teil der innigen Gemeinschaft von Márta und Johanna zu sein. Ich mochte den Ton des Romans einfach sehr gerne. Nur leider kommt jetzt noch ein großes ABER. Es gibt nämlich keine wirkliche Entwicklung im Leben der beiden Frauen. Es plätschert so vor sich hin und nur ein schöner Ton kann nicht durch einen Roman mit fast 700 Seiten tragen. Da hätte weniger Umfang doch gut getan. Hin und wieder passiert natürlich schon etwas, aber auf dem Weg dahin habe ich Márta verwünscht für ihre ständig gleiche Klage über die Kinder und über den Zeitmangel und das wenige Geld. Oder Johanna die immer in die gleichen Sädte fährt und über „die Droste“ sinniert. Ich habe im letzten Drittel gekämpft mit dem Buch und einiges nur noch überflogen aber ich habe es trotzdem gerne gelesen! Zwischendurch habe ich überlegt, ob ich es „Häppchenweise“ versuchen und etwas anderes dazwischenschieben soll. Aber dann stand ich vor meinem Bücherregal und wollte nichts anderes zwischen Márta, Johanna und mich lassen. Mochte ich das Buch jetzt, oder mochte ich es nicht? Irgendwie beides. Der Ton, die Sprache und die beiden Frauen sind wunderbar. Aber sie „reden, reden, reden, dreimal hintereinander reden sie“ über die immer gleichen Dinge. Es zieht sich sehr. Andererseits ist es so auch authentisch, was Bánk hier so lyrisch beschreibt. Letztlich ist es ganz einfach: Wer Johanna im folgenden Zitat zustimmt sollte hier auf jeden Fall zugreifen. „Entscheidend ist nicht, über was, sondern nur wie geschrieben wird.“ S. 363

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  • "Trost in Schmerz und Leiden"

    Schlafen werden wir später

    Ginevra

    04. June 2017 um 15:25

    Johanna und Márta sind Schulfreundinnen, die einander nie aus den Augen verloren haben. Heute sind beide Anfang 40, und führen völlig unterschiedliche Leben: Márta ist Lyrikerin, verheiratet mit einem Theaterschriftsteller und gestresste Mutter dreier Kleinkinder. Die Lehrerin Johanna lebt alleine im Schwarzwald, schreibt an einer (nicht enden wollenden) Dissertation über "die Droste", hilft in einem Blumenladen aus und versucht, eine Brustkrebserkrankung und eine gescheiterte Beziehung zu verarbeiten.Ganz schön harte Kost - aber die beiden finden einen offenen, gefühlvollen und lebensfrohen Ton, der - trotz vieler romantischer Zitate - nicht kitschig wirkt. Mich hat sehr beeindruckt, wie wertschätzend sich die beiden Freundinnen in allen Lebenslagen unterstützen, auch wenn ihre Gefühle und Gedanken gegen den Strom schwimmen. Die Männer spielen zwar eine wichtige Rolle, geraten aber immer mehr in den Hintergrund, und die beiden Frauen entwickeln immer mehr Stärke. So habe ich es zumindest erlebt. Am Anfang hat mich der Mix aus poetischer Sprache und Alltagssprache etwas befremdet, aber mit der Zeit hat mich dieser Roman immer mehr in seinen Bann gezogen und bewegt.Zsuzsa Bánk, geb. 1965, hat Publizistik, Politik und Literatur studiert, lebt als freie Schriftstellerin in FFM und wurde bereits mehrfach für ihre Veröffentlichungen ausgezeichnet. Fazit: ein Buch über die schönen und schattigen Seiten des Lebens, tiefgründig und unterhaltsam, sprachlich auf hohem Niveau - was will man/frau mehr?5 von 5 Sternen!

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  • Ein Buch über die Zumutungen und die Freuden des Lebens

    Schlafen werden wir später

    maria1

    15. May 2017 um 23:07

    Marta und Johanna, 42, sind seit ihrer Kindheit befreundet. Da sie an verschiedenen Orten leben, tauschen Sie sich per E-Mail über die Ereignisse in ihrem Leben, ihre Gedanken und Empfindungen aus. Dabei haben sie den Wunsch dem Leben alles abzutrotzen, getreu dem Motto: Schlafen werden wir später.Ja, ich gebe zu, anfangs habe ich mir gedacht: Sie haben ja recht, aber muss man das alles so ausbreiten, muss man immer wieder klagen? Muss sich das alles wiederholen? Mich hat die Lektüre deprimiert.Ich mochte den Stil nicht, der irgendwie gedrechselt und unnatürlich daherkommt; sehr schön - aber es ist nicht "mein"Stil. Und die immer gleichen Wendungen haben mich genervt.Eigentlich wollte ich die Lektüre abbrechen. Da mir das Buch aber eine Freundin geschenkt hat, die auch immer nach meinen Eindrücken gefragt hat, bin ich drangeblieben.Und dann hat mich die Geschichte gepackt. Das Buch hat mich sehr berührt; die Freundinnen habe ich ins Herz geschlossen. Ein wunderbares Buch über Leben, Liebe und Freundschaft. Durch die Form des E-Mail-Schriftwechsels kann man gar nicht anders, als auch das eigene Leben zu hinterfragen, darüber zu reflektieren, was das Leben ausmacht. Ich mag die Intensität, mit der dieses Buch daherkommt.Und an den Stil habe ich mich beinahe gewöhnt...

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 20.10.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   259 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  691 Punkte Beust                                          ---   352 Punkte Bibliomania                               ---   233 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  444,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 285 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   154,5 Punkte Code-between-lines                ---  154 Punkte DieBerta                                    ---   ?  Punkteeilatan123                                 ---   80 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   216 Punkte Frenx51                                     ---  103 Punkte glanzente                                  ---   94 Punkte GrOtEsQuE                               ---   84 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   181 Punkte Hortensia13                             ---   148 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  191 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   135 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte Kattii                                         ---   88 Punkte Katykate                                  ---   121 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   145 Punkte Kuhni77                                   ---   129 Punkte KymLuca                                  ---   110 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   285 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   257 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   94 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktemy_own_melody                     ---   18 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  148 Punkte Nelebooks                               ---  245 Punkte niknak                                       ----  313 Punkte nordfrau                                   ---   143 Punkte PMelittaM                                 ---   242 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   132 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 76 PunkteSandkuchen                              ---   241 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   195 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   315 Punkte SomeBody                                ---   189,5 Punkte Sommerleser                           ---   215 Punkte StefanieFreigericht                  ---   236,5 Punkte tlow                                            ---   165 Punkte Veritas666                                 ---   151 Punkteverruecktnachbuechern         ---   97 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   184 Punkte Yolande                                       --   189 Punkte

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    • 2582
  • LovelyBooks Romane-Challenge 2017: Die Challenge mit Niveau

    aba

    LovelyBooks lädt im neuen Jahr wieder zu spannenden Challenges ein.Und auf euch warten tolle Gewinne.Die anspruchsvolle Gegenwartsliteratur ist 2017 wieder dabei!Liest du gerne Bücher mit Niveau?Dann ist diese Challenge genau das Richtige für dich.15 anspruchsvolle Romane möchten wir vom 01.01.2017 bis 31.12.2017 lesen.Es gelten Bücher - Gegenwartsliteratur -, die in diesem Zeitraum erscheinen (Ersterscheinungen) und an diesem Beitrag angehängt sind.Auch Neuauflagen – 2017 erschienen - von Klassikern.Die Regeln: Melde dich mit einem kurzen Beitrag hier im Thread an. Einstig ist jederzeit möglich. Und du kannst dich jederzeit wieder abmelden. Du verpflichtest dich zu nichts. Schreibe bitte zu jedem Buch, das du für die Challenge gelesen hast, eine Rezension bei LovelyBooks, und verlinke diese in einem einzigen Beitrag in diesem Thread. Dieser Beitrag, wird von mir unter dem entsprechenden User-Namen in der Teilnehmerliste verlinkt. Das wird dein Sammelbeitrag für deine Rezensionen sein. Es gelten nur Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind! Bitte beachten: Die Liste der Bücher erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Nimmst du die Herausforderung an? Unter allen Teilnehmern, die es schaffen, 15 Romane mit Niveau bis zum 31.12.2017 zu lesen und zu rezensieren, wird ein tolles Buchpaket verlost.Natürlich mit den passenden Büchern zum Thema. Ich freue mich auf viele Anmeldungen! Teilnehmer: AgnesM aljufa Ancareenanneschuessler anushka Arietta ArizonaAspasia ban-aislingeachbanditsandra Barbara62 blaues-herzblatt BookfantasyXY bookgirl Buchina Buchraettinc_awards_ya_sin CaroasCaro_LesemausCornelia_Ruoff Corsicana Curin cyrana czytelniczka73 dia78 DieBerta Dionemma_vandertheque erinrosewell Federfee Flocke86 Fornika Frau_J_von_T Gela_HK Ginevra Gruenentegst Gwendolina hannelore259 imitas Insider2199 Isaopera jenvo82 JoBerlin kalestraKatharina99 katrin297Katze21 krimielse lesebiene27 leselea LibriHolly maria1 Maritzel marpije Mercado Miamou Mira20 miro76  miss_mesmerized moni_lovesMotte_muqqel Nane_M naninka Nilonce-upon-a-time parden Petris Pocci Sandra_Halbesar89 schokoloko29 serendipity3012 SikalSimi159 sofie solveig SorR StefanieFreigericht Sumsi1990 suppenfee Susibelle TanyBee Tinchen07 TochterAliceulrikerabe vielleser18 Weltensucher Xirxe xlxn Yolande

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    • 1933
  • Wunderbarer Roman über Freundschaft, Selbstverwirklichung und Neufindung

    Schlafen werden wir später

    Girdie

    25. February 2017 um 16:43

    „Schlafen werden wir später“ von Zsuzsa Bánk ist ein Briefroman in moderner Form. Johanna und Mártha sind Freundinnen seit Kindertagen und schreiben einander E-Mails über das, was sie gerade bewegt. Sie schreiben einander auch Briefe und Postkarten, telefonieren miteinander und besuchen sich gegenseitig. Doch es sind die E-Mails die ihnen den Platz einräumen, ihre Gedanken zu ordnen, der anderen ihre Gefühle begreifbar zu machen, Vergessenes zu erfassen, Ungesagtes zu äußern und zu kurz Gekommenes zu ergänzen. Sie ermöglichen eine schnelle Reaktion auf eine erhaltene E-Mail, nehmen Platz ein für ein nicht stattgefundenes Telefonat und erlauben eine wohldurchdachte Antwort auch nach mehreren Tagen. Selbst wenn in der Hektik des Alltags die Möglichkeit zum erholsamen Schlafen fehlt, sind meistens ein paar schnelle Zeilen an die Freundin rasch geschrieben, egal zu welcher Tageszeit. Johanna und Mártha sind beide 42 Jahre alt. Johanna ist Lehrerin und wohnt in einem Haus im Schwarzwald. Sie hat sich vor nicht allzu langer Zeit von ihrem Freund Markus getrennt und eine schwere Krankheit überstanden. Außerdem schreibt sie an ihrer Doktorarbeit über die Schriftstellerin Annette von Droste-Hülshoff steht, deren Werke sie bewundert. Ihre Eltern sind früh verstorben, doch ihre Gedanken verweilen häufig bei ihnen und ihren besonderen Charakteren. Mártha ist Autorin und hat bisher zwei Lyrikbände geschrieben. Sie arbeitet an einem Buch mit Erzählungen, wenn ihre Zeit als dreifache Mutter es erlaubt. Mit ihrem Mann Simon und den Kindern lebt sie in Frankfurt am Main in einer Erdgeschosswohnung. Wenn sie zu Lesungsterminen fährt kümmert sich oft eine alte Freundin der Familie oder ihre aus Ungarn stammenden Eltern um die Kinder. Ihr großer Wunsch ist es, von ihrer Arbeit ohne Not leben zu können. Durch diese besondere Form des Romans hat der Leser es mit zwei Ich-Erzählerinnen zu tun. Die Gedanken beider Protagonistinnen liegen also offen vor ihm. Es sind nicht die großen weltpolitischen Ereignisse über die die beiden Frauen schreiben, sondern das ganz normale Leben und die Zwänge des Alltags. Beide sind in Frankfurt-Höchst aufgewachsen und immer füreinander da gewesen. Sie kennen einander so gut, dass ihre Unterhaltungen ganz tief gehen. Sie scheuen sich nicht den anderen zu kritisieren, ihren Ärger übereinander zu benennen oder ihre Enttäuschung. Sie nutzen die Möglichkeit, um sich zu beschweren und ihre Gefühle, die sie in bestimmten Situationen empfinden, von der Freundin bestätigen oder korrigieren zu lassen. Sie verzeihen einander und lassen sich auch gerne von der anderen ermutigen oder loben. Sie sprechen sich wie zu Kinderzeiten mit Kosenamen an und genießen dadurch die Erinnerung gemeinsamer wohliger Vergangenheit, sie streicheln sich mit Worten und verschenken ihre Aufmerksamkeit um der Freundin Halt und Wärme zu geben. Zsuzsa Bánk schreibt ohne Kapiteleinteilung und lässt die Freundinnen immer im Wechsel mailen. Nicht jeder Tag wird verschriftlicht, denn dazwischen erfolgen Telefonate, Briefe und Besuche auf die die folgenden Mails dann eingehen. In manchen E-Mails sind die Sätze nicht ausformuliert, sondern eine Aneinanderreihung von Worten die direkt aus dem Gedankenkarussell des Alltags kommen und ungefiltert in den Text fließen. Der Roman beginnt im März 2009 und endet im Juni 2012. Natürlich ist es interessant zu verfolgen, ob Mártha in dieser Zeit ihre Erzählungen fertig stellen und Johanna ihre Doktorarbeit beenden wird. Aber was diesen Roman so besonders macht ist die Ehrlichkeit. Beide Charaktere sind aus dem Leben gegriffen und so, dass sie jedem schon einmal begegnet sind oder man sich in ihnen selbst erkennt. Sie wirken authentisch und ich denke, dass viele eigene Erfahrungen der Autorin in sie hinein geflossen sind. Ich habe mich immer tiefer in den Text hineingelesen und war stellenweise sehr berührt von den realistisch eingefangenen Stimmungsbildern des Alltags. „Schlafen können wir später“ ist ein wunderbarer Roman über Freundschaft, Selbstverwirklichung, Zusammenhalt und Neufindung, der mich am Ende mit Wärme im Herzen zurücklässt und den ich gerne an empathische Leser weiterempfehle.

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  • Frauenfreundschaften

    Schlafen werden wir später

    Clari

    25. February 2017 um 15:50

    Die Schriftstellerin Márta lebt mit ihrer Familie, Mann und drei kleinen Kindern, In einer Großstadt in Hessen. Ihre Freundin Johanna wohnt im Schwarzwald, bezeichnend von ihr „schwarzer Wald“, genannt. Sie liebt die Natur, ist Lehrerin, unverheiratet und promoviert schon lange über Annette von Droste-Hülshoff. Beide sind an die 40 Jahre alt. Márta ist mit ihrer großen Familie anderen Anforderungen ausgesetzt als ihre alleinstehende Freundin, die sich mit ihrem Leben als Lehrerin einrichten musste und schon eine Krebserkrankung und eine zerbrochene Beziehung zu einem Mann hinter sich hat. Die Frauen stehen in einer überschwänglichen und unverbrüchlichen Freundschaft zueinander. In täglichen Mailkontakten teilen sie einander mit, was sie denken und tun, woran sie arbeiten, und wie es ihnen ergeht. Es sind gefühlvolle, tiefschürfende und ihr Inneres aufschlüsselnde Befindlichkeiten, über die sie sich austauschen. Dass man als LeserIn daran teilnehmen darf, wirkt fast ein wenig indiskret. Die Briefe sprechen eine eigene Sprache, die von Zuneigung, ja fast Liebe, berichten, und sie sind voller Gefühlsergüsse. Auch die detailreiche Sprache, die alles, was man so beobachten kann, sezierend wiedergibt, ist nicht immer beeindruckend! Wen interessieren die leer gegessenen Müslischalen, das Tirilieren der Vögel oder wie „.. die Sommervögel den Tag bin die Welt schicken“! ..... Diese Art Tagesbeschreibungen füllen einen großen Teil des Werks. Naturbeschreibungen und Mondscheintage finden ebenso reichlich Erwähnung wie die täglichen Nöte. Obwohl sie in verschiedenen Sphären leben, können sie einander gut verstehen, ermutigen, zuhören und am Leben der jeweils anderen teilnehmen. Mir selbst wurden die intimen Bekenntnisse leider allmählich zu viel. Es ereignet sich zu wenig, und diese ewigen Ergüsse haben mich genervt. Stimmungen wechseln täglich, und Selbstanklagen und Klagen sind Hauptthema der beiden. Lebt man das richtige Leben? Kann man allen Anforderungen, die man an sich stellt erfüllen? Und können andere die eigenen Erwartungen erfüllen? Die Erzählung wächst sich zu einer Art Lebensbilanz aus. Einzig interessant ist die Tatsache, dass wohl Frauen zu solcher Art Freundschaften fähig sind, während sich Männerfreundschaften m.E. auf anderem Boden bewegen. Für Frauen bedeuten derartige Freundschaften viel, sind sie doch fast Ersatz für geführte Tagebücher, auf deren Einträge man allerdings keine Antwort bekommt. Insofern erfüllen sie einen wichtigen Lebensbereich zur Reflexion und zu Kommentaren über das tägliche Allerlei. Das Buch konnte mich in seiner literarischen Form nicht überzeugen!

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