Zygmunt Miloszewski Warschauer Verstrickungen

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Inhaltsangabe zu „Warschauer Verstrickungen“ von Zygmunt Miloszewski

Weil einem Mann ein Bratspieß durchs Auge ins Hirn getrieben wurde, muss Staatsanwalt Szacki – groß, schlank, eisgraue Haare, nicht uneitel – den heiligen Sonntag opfern und die Ermittlungen aufnehmen. Der Tote war Teil einer Therapiegruppe und, da sind sich alle einig, der unglücklichste Mensch auf dieser an Unglücklichen nicht armen Welt. Der Mörder wird wohl trotzdem nicht gerade ein Wohltäter sein. Zur Lösung des Falls muss sich Szacki durch ein Dickicht aus Korruption und politischen Verstrickungen kämpfen. Und sein Engagement stößt nicht gerade auf Gegenliebe …

interessant aber leider zu voll gepackt

— Anneja

Ein polnischer Staatsanwalt, eine tödliche Familienaufstellung. Genial

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein Krimi mit den "politischen" Zutaten Intrige und Korruption, intelligent und detailgetreu geschrieben.

— CorneliaHaertl

Für mich war es ein völlig neues Leseerlebnis: Ein Thriller aus Polen! Trotz einiger Schwächen, ein empfehlenswertes Werk!

— Floh

Am Anfang langweilig wird zu Ende hin besser.

— MissSweety86

Intelligenter und realistischer Krimi. Entspricht nicht den üblichen Krimiklischees und ist dadurch erfrischend anders. Klasse.

— Buchhandlung_am_Schaefersee

Sehr gut geschrieben, Miloszewski hat eindeutig Talent. Spannend bis zur letzten Seite, mit einem sympathischen Hauptdarsteller!

— Chilischote

Gute angefangen, stark nachgelassen.

— LiberteToujours

Die polnischen Ermittler kommen!

— cLooch

Ungewöhnlich aber gut gelungen

— vormi

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  • Theodor Szacki ermittelt

    Warschauer Verstrickungen

    Anneja

    15. June 2017 um 13:21

    Mein erster polnischer Krimi und ich bin mehr als überrascht, denn in Polen scheint so einiges anders zu sein als bei uns. Was wir als, fast schon normal, in Krimis bezeichnen würden, gibt es in unserem Nachbarstaat nicht. Sich da rein zu finden erfordert dabei sehr viel Aufmerksamkeit, denn nicht nur die Gepflogenheiten sind gewöhnungsbedürftig sondern auch die Namen, welche für Laien teils unaussprechlich sind. Gelesen wurde er trotzdem und war am Ende doch recht gut.Während eines Therapie-Wochenendes wird ein Mann ermordet aufgefunden. Ein Bratspieß wurde ihm direkt ins Auge gerammt. Theodor Szacki, ein Staatsanwalt ,ermittelt. Dabei lernen wir nicht nur etwas über die polnische Kultur sondern auch über eine Therapie kennen, welche sich Familienaufstellung nennt. Die Suche nach dem Täter beginnt und führt Szacki nicht nur zu den Therapieteilnehmern sondern auch in das Netz des polnischen Geheimdienstes. Eine Geschichte voller Emotionen beginnt, in der man niemals weiß wer sein gegenüber wirklich ist.Die Geschichte spielt im Jahr 2005 und wir erhalten immer zu Kapitelbeginn, Informationen zum aktuellen Tag. Dies sind die aktuellen Geschehnisse in der Welt, der polnischen Regierung und die derzeitigen Wetterverhältnisse. Wer nicht mit der polnischen Kultur aufgewachsen ist oder sich für jene nicht direkt interessiert, wird allerdings leichte Probleme haben, den Verlauf dieser Neuigkeiten zu verstehen.Ich kenne eigentlich nur Kriminalromane in denen die Polizei die Hauptermittlungen durchführt. In Polen übernehmen dies anscheinend die Staatsanwälte, was erst einmal sehr verwirrt. Dazu kommt das Theodor Szacki, ein für mich sehr schwieriger und nicht immer sympatischer Charakter war. Zum einen wirkt er stark, zum anderen einfach nur schwach. Gespräche mit Verdächtigen oder Zeugen, sind für ihn kein Problem, mit seiner Frau zu reden ein Ding des Unmöglichen, dabei ärgert er sich in einem Atemzug über sämtliche Angewohnheiten von ihr. An sich scheint er aber ein sehr emotionaler Mensch zu sein, der über seine Handlungsschritte gut nachdenkt, eine der wenigen Eigenschaften die mir an ihm gefiel.Grundsätzlich gibt es keinen Charakter im Buch der auch nur ansatzweise glücklich ist. Jeder ist unzufrieden, rachlüstig oder überfordert. Dies macht das Buch nicht gerade spannender sondern zog es ehr in die Länge. Ich muss leider zu geben, das ich nach einer gewissen Seitenzahl, die Namen nur noch überflog, da es teilweise unmöglich war jene zu lesen oder gar auszusprechen. Dies machte es dann auch schwierig der Geschichte zu folgen, da einen Namen genannt werde, die man auch nach 200 gelesenen Seiten nicht zu ordnen konnte.Der Schreibstil war sehr angenehm und machte Spaß zu lesen. Leider fehlte es dem Buch hin und wieder an Spannung, was ich den vielen Nebengeschichten zusprechen würde. Der Fall bricht immer aus dem rotem Faden aus und verwirrt dadurch meist. Die Nebengeschichten waren einfach zu massig. Egal ob die Therapie, sein Familienleben + Probleme oder der polnische Geheimdienst, etwas weniger hätte dem Buch gut getan, so wirkte es überfüllt.Etwas, was mich zudem sehr irritierte, war der Umgang mit der Währung Zloty. Im Buch erfährt man immer wieder das Szacki und seine Frau zwar Staatsbedienstete sind, aber dafür nicht gerade gut bezahlt werden. Immer wieder liest man das nicht genug Geld übrig bleibt um mal Essen zu gehen oder ähnliches. Immer wieder fragte ich mich dann wie der Protagonist einen Einkaufskorb mit 2 Zloty Inhalt einfach stehen lassen konnte oder einer Fremden einfach mal 10 Zloty gibt. Ich kenne mich mit der Währung nicht aus und entnahm die Informationen, die das Buch mir gab, wunderte mich aber doch.An sich war das Buch interessant, da es einfach mal anders war, als das was ich bisher kannte. Leider sagten mir weder der Protagonist, noch sein Umfeld wirklich zu. Mehr über diese Art der Therapie zu erfahren, weckte mein Interesse wurde aber durch den Umstand, das der polnische Geheimdienst mit ins Spiel kam, sehr in den Hintergrund geschoben. Dieser war für mich einfach zuviel, für eine Geschichte.Traut euch ruhig mal an dieses Buch und bildet euch eure eigene Meinung, auch zum Land selbst. 

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  • Ein interessanter Thriller mit viel Hintergrundwissen

    Warschauer Verstrickungen

    Krimine

    24. November 2016 um 19:25

    Als der Warschauer Staatsanwalt Teodor Szacki an einem Sonntagmorgen in eine Kirche gerufen wird, ahnt er noch nicht, dass sein neuer Fall mit mehr als nur Arbeit verbunden ist. Denn neben den Ermittlungen zu einem klassischen Tötungsdelikt gerät der als kompromisslos bekannte Jurist schon bald in Verstrickungen, die seine Moral auf die Probe stellen. Doch es soll noch dauern, bis er sich für Gut oder Böse entscheiden muss und deshalb steht er zunächst vor einem Toten, dessen Leben einem simplen Bratspieß zum Opfer gefallen ist. Eine merkwürdige Waffe, die ihm keine Chance mehr ließ, seine seelischen Probleme in einer Gruppentherapie darzulegen. Denn genau deshalb war er an dem heiligen Ort, wo Thedor Szacki gemeinsam mit dem Warschauer Kommissar Oleg Kuzniecow steht und aus vier völlig unterschiedlichen Tatverdächtigen die Wahrheit herausbekommen muss.„Warschauer Verstrickungen“ ist das Thriller-Debüt des polnischen Schriftstellers Zygmunt Miloszewski, der einen Staatsanwalt ins Rennen schickt, der überaus zwiespältig agiert. So trifft der Leser zum einen auf eine Mann, der völlig ausgebrannt vor der Frage steht, was ihm die Ehe mit der Juristin Weronika noch bedeutet, zum anderen erlebt er einen knallharten Ermittler, der sich trotz vehementer Versuche durch niemanden beeinflussen lässt. Eine interessante Kombination, die zusammen mit einem verzwickten Fall und politischen Ränkespielen für packende Unterhaltung sorgt. Jedenfalls so lange, wie die Ermittlungen nicht durch parallel verlaufende Fälle unterbrochen werden oder aufgrund umfangreicher Hintergrundinformationen zum Stocken kommen. Deshalb ist Szackis erster Fall vor allem für Leser interessant, die mehr über die Umstände der Tat und damit einhergehende Verwicklungen erfahren möchten und nicht ihr Hauptaugenmerk auf atemlose Spannung legen. Fazit:Ein interessantes Debüt für aufmerksame Leser, die sich gerne mit politischen Querelen und ihren unlauteren Folgen beschäftigen.

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    • 2
  • Stellungskampf

    Warschauer Verstrickungen

    walli007

    14. August 2016 um 18:58

    Von der Therapiegruppe versprach er sich Hilfe und am Ende war er tot. Staatsanwalt Teodor Szacki ist der leitende Ermittler. Er muss die Untersuchung zusammenhalten. Unzufrieden mit seinem Leben und seiner Arbeit nimmt er sich doch der Sache an. Kann einer aus der Gruppe der Täter sein? Vier Menschen - zufällig zusammengewürfelt und der Therapeut. Sie wollten ihre Familienkonflikte lösen und haben doch das Gefühl, dass alles noch schlimmer ist. Zwangsweise bricht Szacki in diese Welt ein, die ihm fremd ist und die ihn doch manchmal an sich selbst erinnert. Die Tochter des Toten hat sich vor einigen Jahren umgebracht, Szacki muss an seine eigene Tochter denken, die zum Glück noch klein und unbeschwert ist.  Nach Warschau lädt dieser Staatsanwalt ein, er zeigt sein Leben, seine Berufsausübung, seine Familie. Akribisch untersucht er auch die kleinsten Hinweise, es arbeitet in ihm, da muss etwas sein, dass ihn weiterbringt. Er zermartert sich das Hirn bis er endlich darauf kommt. Und da ist seine Unzufriedenheit, seine Ehe ödet ihn an, aber ist das ein Grund sie aufzugeben? Die Strukturen in der Verwaltung sind auch nicht immer leicht zu ertragen. Da scheint es manchmal an Unterstützung zu mangeln. Wer sind nur diese geheimnisvollen Personen, die möglicherweise im Hintergrund die Fäden ziehen. Wie umtriebig ist dieser Staatsanwalt, hochintelligent, nicht immer ganz sympathisch, aber doch sehr menschlich. Er bohrt so lange nach, bis die Antwort einen Hauch von Wahrheit verströmt. Dabei ist sein erster Fall durchaus sehr verzwickt. Unglaublich, dass eine Therapie zum Tode führen soll. Mitreißend ist die Schilderung des Weges des Ermittlers zu einer Lösung, die einige Überraschungen bietet. Auch dem System wird so mancher Satz gewidmet, ein System, das um seiner selbst willen zu bestehen scheint, das nur im Geheimen wirken kann. Bleibt zu hoffen, dass dieses System eher dem Bereich der Fiktion zuzuordnen ist. Ein fesselnder Krimi, der wie ein kleiner Besuch in unserem Nachbarland wirkt.

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  • Die Aufstellung mit dem Tod

    Warschauer Verstrickungen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. July 2016 um 18:50

    Teodor Szacki ist Staatsanwalt in Warschau und seine Motivation ist so hoch wie sein Gehalt, also eher mäßig. Und so kommt ihm die männliche Leiche, die nach einer Gruppentherapie im Kirchenzentrum gefunden wird, eher ungelegen. Aber was solls, die Arbeit muss getan werden. Schnell stellt Szacki fest, dass der Tote keineswegs nur in Therapie war, sondern noch viel dunklere Geheimnisse mit sich trug. Kann er den Mörder finden? „Warschauer Verstrickungen“ ist der Auftakt zur Teodor-Szacki-Reihe von Zygmunt Miloszewski und hat mir ausnehmend gut gefallen. Der Autor entführt seine Leser in die graue und zumeist wenig sexy Stadt Warschau und führt mit dem Staatsanwalt eine eher ruhige und nicht durchweg sympathische Hauptfigur ein. Dennoch haben mich der Plot und auch Szacki gefesselt. Die Geschichte wird aus der Sicht eines auktorialen Erzählers berichtet. Dabei folgt man zum Großteil dem Staatsanwalt und seinen Ermittlungen, nur in wenigen Kapiteln kommen auch die Hintermänner zu Wort. Wer bei Zygmunt Miloszewski rasantes Tempo und viele Tote erwartet, ist falsch gewickelt. Der Autor lässt Szacki ruhig und besonnen, teilweise auch ruppig Nachforschungen anstellen. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so konnte ich mit ihm viele Details ermitteln. Besonders gut fand ich die Darstellung der Familienaufstellung. Dieser Therapieansatz ist zentraler Bestandteil des Tathergangs gewesen und auch das Opfer musste durch diese harte Therapie gehen. Miloszewski lässt den Leser hier tief in die Welt der Therapeuten und der Auswirkungen einer solchen Aufstellung eintauchen. Dennoch kam für mich dabei keine Langeweile auf, denn je weiter die Ermittlungen fortschritten, desto mehr erfährt man auch über die Geschichte Polens und die Verstrickungen der alten Garde mit der Gegenwart. Toll! Die Figuren, die der Autor einführt, haben alle Ecken und Kanten. Gerade Teodor Szacki, der als Staatsanwalt nicht durchweg glücklich ist, löste bei mir von Sympathie bis hin zu „ehrlich jetzt?“ alles aus. Dennoch oder gerade deswegen konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Denn neben den Mordermittlungen erfährt man auch sehr viele Details aus dem Privatleben des Warschauers. Und da herrscht nicht gerade eitel Sonnenschein. Entgegen der typischen Klischees von Bier oder Tabletten hadert Szacki mit seiner Ehefrau und dem Familienleben. Und dies ist sehr glaubwürdig und realitätsnah dargestellt, ohne dass das Privatleben zu sehr in den Vordergrund rückt. Klasse! Die Story an sich ist fesselnd und steigert sich im Verlauf. Dabei hetzt man aber nicht durch die Stadt, jagt mit Waffengewalt die Bösen und muss jeden Abend Wunden versorgen, sondern leistet solide Polizeiarbeit, wälzt Akten und befragt Zeugen. Diese ruhige, dennoch nie langweilige Art hat mir sehr gut gefallen. Je tiefer die Ermittlungen gingen, desto stärker sollte man sich allerdings konzentrieren, denn Szacki wagt sich in Kreise vor, die allein durch Andeutungen Angst verbreiten. Das Finale ist gelungen, rund und in meinen Augen sehr passend für den gesamten Verlauf. Die Art der Überführung erinnerte mich an Columbo, machte den Staatsanwalt aber nur noch sympathischer. Der Stil von Zygmunt Miloszewski ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist ruhig, gelassen und detailreich. Für mich war es absolut passend. Fazit: diese Therapie hilft dir aus dem Leben. Lesen!

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  • Rezension zu Moskau - Washington

    Moskau - Washington: Thriller

    KruemelGizmo

    Welchen Verlauf hätte die Weltgeschichte genommen, wenn die ersten beiden Atombomben nicht durch die USA 1945 abgeworfen worden wäre, sondern schon 1943 von Nazi-Deutschland über Moskau und Washington. Als man beim Manhattan-Projekt herausfindet wie sich die gezielte Kettenreaktion erzeugen lässt und welche Art die kritische Masse und erforderliche Menge sein muss, verrät ein deutschstämmiger Spion die Daten an die Nazis. Der junge Physiker Klaus von Münsterberg entwickelt für die Nazis in Nordhausen die Bombe. Nach Abwurf der Bomben über Washington und Moskau kapitulieren die Alliierten vor Hitler und eine neue Weltherrschaft scheint zu beginnen. Doch an Hitlers 54. Geburtstag nimmt die Weltgeschichte einen überraschenden Verlauf.  Bei diesem Buch habe ich irgendwie was anderes erwartet. Der Klappentext versprach die fiktive Geschichte des Physikers Klaus von Münsterberg eingebettet in teils reale Ereignisse. Auch dachte ich da es sich um einen Thriller handelt das der Versuch der Alliierten dies zu verhindern ein Teil der Geschichte ausmachen wird.  Klaus von Münsterberg nimmt aber nur einen Teil der Geschichte ein, wie er in dem naiven Glauben durch den Bau ein Gleichgewicht der Mächte zu erreichen, durch die reine Abschreckung durch die Bombe.  Aber für mich schwer zu lesen bzw. zu ertragen war das große Teile des Buches aus der Sicht von Goebbels geschrieben wurde, und auch Hitler kommt hier zu reichlich Wort. Diese Ergüsse, die in ihrer Art tatsächlich von ihnen hätte stammen können, sind einfach nur schwer in ihrer Menschenverachtung und Wahn zu ertragen. So etwas wollte ich nicht lesen, und ich muss zugeben hier überflog ich die Seiten nur. Gelungen fand ich dagegen die Beschreibungen des zerstörten Washington, sie ging mir wirklich unter die Haut und zeigte in aller Deutlichkeit die Zerstörung und Grausamkeit eines Atomkrieges und die Folgen der Verstrahlung.  Über den überraschenden Verlauf der Geschichte an Hitlers Geburtstag weiß der Leser schon ab ca. der Mitte des Buches Bescheid, was auch gut ist, sonst hätte ich die Geschichte auch nicht bis zum Ende lesen können. Mein Fazit: Dieses Buch war nichts für mich. Ganze Teile des Buches waren für mich einfach nur schwer zu ertragen, da ich sowas nicht lesen wollte. 

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    • 9
  • "Es gibt keine Bösen, es gibt nur Verstrickte.",

    Warschauer Verstrickungen

    Tanzmaus

    16. November 2015 um 17:37

    Bei einem Therapiewochenende nach Bert Hellinger wird einer der Teilnehmer mit einem Bratspieß im Auge tot aufgefunden. Da die Umstände des Todes unklar sind, nimmt Staatsanwalt Teodor Szacki die Ermittlungen auf ' Das Buch fängt gut an, was nicht zuletzt dem tollen und flüssigen Schreibstils des Autors geschuldet ist. Natürlich stören zu Beginn die ganzen ungewohnten polnischen Namen und Ortsbezeichnungen. Bei vielen überlegt man dann, wie spricht man dies aus, so dass der Lesefluss automatisch ins Stocken gerät und es nicht wirklich vorangeht in der Geschichte. Aber nach und nach gewöhnt man sich daran und der Lesefluss wird etwas besser. Die Grundidee hinter der Geschichte war sehr interessant, leider glückte die Umsetzung nicht so ganz. Manche Situationen oder Handlungen waren einfach unlogisch oder aus meiner Sicht nicht nachvollziehbar, wie z.B. die Beziehung zwischen dem Staatsanwalt Teodor Szacki und der Journalistin Monika Grzelka. Auch hatte ich manchmal das Gefühl, irgendetwas verpasst oder überlesen zu haben, da die Geschichte plötzlich verworren wurde oder unübersichtlich war. Jedoch konnte ich selbst beim nochmaligen Nachlesen nichts an diesem Gefühl ändern. Was mir dagegen sehr gut gefiel, man erfährt viel über Warschau und das Leben bzw. die Arbeitswelt der Polen. Das fand ich schon sehr interessant, auch wenn zum Fortgang der Geschichte nicht wirklich beitrug. Dementsprechend langatmig war die Geschichte teilweise und die Spannung blieb leider auf der Strecke. Fazit: Im Nachhinein kann ich sagen, es war ein sehr verwirrendes Buch, kurzlebig, bei dem mir vor allem die Beschreibungen und Informationen zur polnischen Lebens- und Arbeitswelt im Gedächtnis bleiben werden.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
  • Für mich war es ein völlig neues Leseerlebnis: Ein Thriller aus Polen!

    Warschauer Verstrickungen

    Floh

    Ich liebe skandinavische Spannungsliteratur, das lässt sich in meinem Leserleben wohl nicht mehr ändern. Doch der ganz neuartige Thriller „Warschauer Verstrickungen“ vom polnischen Autor Zygmunt Miłoszewski könnte dieses Ruder doch in eine andere Richtung lenken. Mit „Warschauer Verstrickungen“ zeigt sich der Autor von einer ganz spannenden, intensiven, durchdachten und actionreichen Seite. Hier gibt es rasante Action, Hetzjagden, verborgene Forschungen, Verschwörungen und das unwürdige Spiel um Macht und Herrschaft. Mit seinem packenden Thriller hat Zygmunt Miłoszewski einen hochbrisanten, thematisch stets aktuellen und grandios anspruchsvollen Polit- und Actionthriller erschaffen. Alles vermengt, entstand dieser mitreißende und sehr bedacht temporeiche Thriller, der jedoch mit einigen Längen überwunden werden muss. Erschienen im Berlin Verlag (http://www.berlinverlag.de/) Inhalt / Klapptext: Weil einem Mann ein Bratspieß durchs Auge ins Hirn getrieben wurde, muss Staatsanwalt Szacki – groß, schlank, eisgraue Haare, nicht uneitel – den heiligen Sonntag opfern und die Ermittlungen aufnehmen. Der Tote war Teil einer Therapiegruppe, und, da sind sich alle einig, der unglücklichste Mensch auf dieser an Unglücklichen nicht armen Welt. Der Mörder wird wohl trotzdem nicht gerade ein Wohltäter sein. Zur Lösung des Falls muss sich Szacki durch ein Dickicht aus Korruption und politischen Verstrickungen kämpfen. Und sein Engagement stößt nicht gerade auf Gegenliebe… Handlung: Nach einer Therapiesitzung wird einer der Patienten bestialisch zugerichtet aufgefunden. Henryk Telak ist das Opfer, doch wer könnte diesen Mann an einem Sonntag auf dem Gewissen gehabt haben? Für die Ermittlungen wird der eigensinnige Staatsanwalt Teodor Szacki betraut, da scheinbar keine geeigneten Kommissare und Ermittler für den Fall im Stande zu sein scheinen. Dieser Fall entführt und Thrillerleser ins tiefste Polen, zeigt behördliche Einrichtungen, Land und Leute und bietet eine erstaunliche, teils zögerlich anlaufende, dann unheimlich rasante und facettenreiche Ermittlung in einem ungewöhnlichen Team, mit ungewöhnlichen Mitteln, Gesetzen und Facetten. Die Hintergründe und Motivationen dieser Tat sind erst der Anfang tiefster menschlicher und seelischer Abgründe… Fesselnd, stark, innovativ und von ganz neuer Präsenz. Schreibstil: Das knapp 445 Seiten starke Buch beginnt gleich zu Beginn sehr fesselnd und dubios. Der Schreibstil des Autors ist unheimlich erfrischend, da es mal eine ganz andere Art des Thrillers ist. Aus Polen ist mir bisher noch keine Spannungsliteratur begegnet, und umso neugieriger war ich natürlich. Hat man sich erst einmal an die neuen Behörden, schwierigen Namen und Ortsbezeichnungen gewöhnt, so liest es sich doch recht flüssig und flott. Bis auf wenige Längen kann der Autor mit verblüffenden Spannungsspitzen glänzen und versorgt den Leser mit Lokalcharakter, Atmosphäre, Verstrickungen und sonderbare Ermittlungsarbeit. Wie erwartet handelt die Geschichte sowohl vom Privatleben des Staatsanwaltes, als auch von den Ermittlungen im vorliegenden Mordfall, diese Mischung gefällt mit stets sehr gut und ist ein geschickter Schachzug der Abwechslung und Schwung bringt. Hier lernen wir neben den verstrickten Ermittlungen auch den sonderbaren Staatsanwalt Teodor Szacki intensiv kennen und erfahren mehr aus seinem Privatleben und seiner Vergangenheit, mitsamt seinen Gedanken, Gefühlen und seiner unbeugsamen Weltanschauung. Das Verbrechen selbst basiert auf einer interessanten Idee, wohingegen die Ermittlungen erst sehr spät die richtige Richtung einnehmen und nur schwachen Nervenkitzel bieten. Den absoluten Nervenkitzel gibt es dann gegen im großen Showdown und Finale, in dem sich die Handlungsstränge bündeln und für einen gekonnt abgeschlossenen Fall sorgen. Meinung / Leseeindrücke: Absolutes Plus für mich in diesem Thriller sind die Facetten und der Lokalcharakter aus Schilderungen und Beschreibungen örtlicher Gegebenheiten in Warschau, typischer Alltagssituationen der Menschen, die Ebenen der Behörden und authentischer lokaler Tagesnachrichten, ist die polnische Atmosphäre für mich nahezu greifbar gewesen. Da ich sonst eher zu skandinavischer Literatur greife, war dies ein ganz besonders neues und intensives Erlebnis für mich. Hier verzeihe ich auch gern die erst spät aufkommende Spannung und Rasanz im eigentlichen Ermittlungsfall. Das Konstrukt der Zusammenhänge und Hintergründe ist wirklich verblüffend. Ich habe auch den Wechsel aus Privatleben des Staatsanwalts und der beklemmenden Ermittlung sehr genossen. Die Geschichte selbst zog sich jedoch lange hin, das ist ein großes Manko und kostet dem Thriller einen Stern in der Wertung. Stellenweise liest es sich wirklich wie ein Roman, wie ein Lokalbericht und Zurschaustellung sämtlicher Einrichtungen und Arbeitsweisen der Behörden und Kliniken, das konnte mich lange nicht fesseln, dafür aber sehr informieren. Ein wenig Spannung bei den eigentlichen Ermittlungen und Handlungsverlauf wäre schön gewesen. So bleiben ein paar interessante Informationen über die Ermittlertätigkeit in Polen und ein Einblick in den polnischen Alltag. Später wird man aber mit einem grandiosen Showdown voller Tempo, Verblüffung und Aufklärung belohnt! Pressestimme: „In Polen wurde diese realistische, historisch fundierte, kritische und politisch brisante Story bereits verfilmt und hat den bedeutendsten Krimi-Preis des Landes erhalten.“ (Zitat: Literaturkurier Newsletter) Charaktere: Staatsanwalt und „Ersatz-Kommissar“ Teodor Szacki hat, wie könnte es anders sein, neben den verstrickten Verhältnissen, die es zu klären gibt, natürlich auch private Probleme. Mit der Ehefrau ist es ein wenig langweilig geworden und es wäre an der Zeit für eine Geliebte, doch als Beamter scheint man in Polen direkt an der Armutsgrenze zu leben und so ist ein Treffen mit der Journalistin auf die er ein Auge geworfen hat, schon recht teuer, immerhin kostet die Einladung zum Kaffee Geld. Geld, was Szacki nur wiederwillig locker machen will… Jaja, das besagt schon so einiges über diesen sonderbaren Staatsanwalt mit seinen skurrilen und teils fragwürdigen Ermittlungsmethoden. Interessant dagegen ist der geschilderte typisch polnische Alltag und die Beobachtungen und Gedanken, die Teodor über Warschau und seine Bewohner anstellt. Die Namen der Haupt- und Nebenrollen sind für mich ein wirklicher Zungenbrecher. Viele Charaktere heißen für mich ähnlich, und da wurde es schwierig, den Überblick zu behalten. Diese Schwierigkeit wird einfacher, je mehr man über einzelne Darsteller erfährt. Denn die Charaktere weisen so typische Psychogramme und Charakterstudien auf, das eine Verwechselung ausgeschlossen ist. Der Autor: „Zygmunt Miłoszewski, geboren 1976 und früher Journalist bei Newsweek Polen, katapultierte sich mit »Die Verstrickung« in die erste Reihe der osteuropäischen Autoren, die gerade die internationale Krimiszene aufmischen. Für das Buch erhielt er den Preis Wielki Kaliber, die höchste polnische Auszeichnung für Kriminalliteratur.“ Mein Fazit: An diesem Thriller gibt es außer einiger störender Längen und ein spät anschwillendes Spannungsniveau eigentlich nichts auszusetzen. Die Charaktere, die Umstände, die Konstellationen, der Lokaltouch, die Konstruktion von Mordfall und Motiv, sowie der ziemlich verblüffenden Aufklärung des Falls sind einzigartig und der neue Landcharakter macht die einzige Schwäche im Buch fast schon wieder wett. 4 wohlverdiente Thriller-Sterne!

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    • 9
  • Solider Krimi

    Warschauer Verstrickungen

    bookgirl

    09. September 2015 um 14:33

    Inhalt Der Staatsanwalt Teodor Szacki wird mit den Ermittlungen an einem ungewöhnlichen Mordfall betraut. In einem ehemaligen Kloster wird ein Teilnehmer einer Therapiegruppe ermordet. Tatwerkzeug ist ein Grillspieß, der durch das Auge ins Gehirn gestoßen wurde. Als Verdächtige gelten die anderen Teilnehmer der Gruppe sowie der Therapeut. Szacki macht sich auf die Suche nach dem Täter und muss dabei ein dichtes Netz aus Korruption und politischen Verstrickungen bekämpfen. Meine Meinung "Warschauer Verstrickungen" ist der erste Band um den Staatsanwalt Teodor Szacki. Das Buch ist bereits im Jahr 2007 veröffentlicht worden und erscheint nun auch in Deutschland. Beworben wird es mit den Worten "Platz da, Skandinavien! Hier kommen die polnischen Ermittler". Leider muss ich schon alleine diesem einen Satz widersprechen, denn bei "Warschauer Verstrickungen" habe ich vermisst, was die skandinavischen Krimis einfach können. Allem voran fehlte es hier an Spannung. Viel zu oft schleppt sich die Handlung langsam voran und so manches Mal hätte ich mir gewünscht, dass Szacki ein wenig mehr Gas in seinen Ermittlungen gibt. So plätschert das Geschehen vor sich hin und man wartet vergebens auf fesselnde Momente. Die Geschichte ist nicht schlecht geschrieben und auch die Grundidee ist originell, aber die Umsetzung hätte für einen guten Krimi mehr bieten müssen, als nur eine Leiche, deren Mörder zu finden ist. Eine interessante Komponente ist die psychologische Therapie der Familienaufstellung, die mir zuvor nicht bekannt war. Ziel dieser Methode ist es, Beziehungen zwischen Familienmitgliedern oder Mitgliedern einer Gruppe bildhaft darzustellen und so die damit verbundenen Wahrnehmungen, Gefühle und Gedanken bewusst zu machen. Dabei werden häufig auch bisher unbewusste Konflikte oder ungünstige Beziehungsmuster aufgedeckt. Diese können durch die aktuelle Situation, aber auch durch Einflüsse aus der Vergangenheit geprägt sein. Zygmunt Miłoszewski beschreibt diese Therapie in so eindringlichen, fast schon ein wenig gruselig wirkenden Worten, dass mir teilweise der Atem stecken blieb. Nein, so einer Gruppentherapie würde ich niemals beiwohnen wollen (auch, weil sie nicht unumstritten ist). "Warschauer Verstrickungen" lebt von seiner Hauptfigur Teodor Szacki. Er ist 35 Jahre alt, verheiratet, Vater einer Tochter und mitten in einer Midlife-Crisis. Sein Leben und vor allem sein Job nervt ihn nur noch. Als er eine Journalistin kennenlernt, bahnt sich mit dieser eine Affäre an, aber Szacki wäre nicht Szacki wenn er nicht ständig das Für und Wider jeder seiner Aktionen in Frage stellen würde. Anfangs konnte ich darüber schmunzeln, ab der Hälfte der Geschichte hätte ich ihn jedoch gerne geschüttelt und gesagt, dass er sich doch bitte endlich entscheiden soll, was er nun möchte. Fazit "Warschauer Verstrickungen" ist ein solider Krimi, der wenn auch ganz gut, dann doch leider nicht spannend genug geschrieben ist

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  • Hüten Sie sich vor Familienaufstellungen sie könnten tödlich enden

    Warschauer Verstrickungen

    misswinniepooh

    23. August 2015 um 22:44

    Dies ist mein bisher erster Krimi aus Polen, und ich war wirklich sehr gespannt. Den anders wie bei uns ermittelt in Polen ein Staatsanwalt und die Polizei ist nur Helfer. In diesem Mordfall ist es der 35jährige Staatsanwalt Theodor Szacki, der an einem Juni Sonntag zu einem Toten mit Bratspieß im Auge in ein Warschauer Kloster gerufen wird. Das Opfer Henryk Telak war Teilnehmer eines Gruppentherapiewochenendes mit Familienaufstellung. Szacki beginnt mit seinen Ermittlungen und gewinnt interessante neue Erkenntnisse über Psychologie und Familienaufstellungen die kurz vor dem Mord durchgeführt wurde und laut den restlichen Teilnehmern so sehr emotional wurde, das sie abgebrochen werden musste. Liegt der Schlüssel zu dem Mord an Telak hier verborgen? Allerdings geraten Theodor Szacki und sein Kollege von der Warschauer Polizei Oleg Kuzniecow bei jedem neuen Ermittlungsansatz in immer neue Sackgassen, da hilft Szacki auch nicht die aufkeimende Liebschaft zu der jungen Journalistin Monika weiter. So verstrickt er sich mehr und mehr in den Ermittlungen und seinem Privatleben. Und das ist das große Problem in diesem Krimi. Der Schreibstil ist zwar flüssig und der Autor Zygmunt Miloszenwski hat die Arbeit der Staatsanwaltschaft in Polen und das Thema Familienaufstellung sehr gut und präzises recherchiert und im Buch wiedergegeben. Doch genau mit diesen Ausführungen kann sich kein Spannungsbogen aufbauen noch erhalten bleiben, ganz im Gegenteil. Diese Ausführungen ziehen sich so zäh wie Kaugummi durch das ganze Buch was mir fast den letzten Nerv geraubt hat, nur ganz zum Schluss kommt wieder etwas Spannung auf. Aber das war es auch schon. Auch der Hauptprotagonist Theodor Szacki wirkt zu Beginn durchaus sympathisch und mit seinem trockenem Humor auch authentisch. Leider wird er im Laufe der Geschichte immer farbloser und ist mir mit seiner „Pseudo Midlifecrisis Frage gehe ich nun fremd oder nicht? Gehörig auf den Nerv gegangen Deshalb von mir nur 3 Sterne für eine gute Geschichte und die tolle Recherchearbeit um dem Leser die Arbeit der Staatsanwaltschaft näher zu bringen.

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  • Polnische Familienaufstellung

    Warschauer Verstrickungen

    Gulan

    Er schaute ihm in die Augen und hielt dem Blick stand. Der Staatsanwalt hatte ein junges Gesicht, aber von einer jugendlichen Attraktivität konnte man nicht sprechen, eher von einer zurückhaltend männlichen. Der Sanftheit seiner Gesichtszüge widersprachen die leicht gerunzelten Brauen und die unangenehm kühlen grauen Augen. Das war nicht das Gesicht eines Mannes, der oft lacht. In wenigen Wochen wurden er sechsunddreißig, aber viele hätten ihn für jünger gehalten, wären da nicht die dichten weißen Haare gewesen. Der Kontrast mit den schwarzen Augenbrauen verlieh ihm etwas Strenges, leicht Beunruhigendes. Er war perfekt monochrom, nur schwarz, grau und weiß. Keine Farbe verdarb die Komposition. Schließlich wandte der Staatsanwalt seinen Blick langsam ab, ohne auch nur einmal mit der Wimper gezuckt zu haben. Dieser Beamte, dachte er, macht keine Kompromisse. (S.258-259) Staatsanwalt Teodor Szacki wird an seinem freien Sonntag zu einem ungewöhnlichen Tatort gerufen: In den Räumlichkeiten eines ehemaligen Klostergebäudes liegt ein Teilnehmer einer Therapiegruppe ermordet, mit einem Grillspieß, der durch Auge ins Gehirn gestoßen wurde. Höchstverdächtig sind die drei weiteren Teilnehmer und der Therapeut. Die Gruppe hat an einer durchaus umstrittenen Therapieform teilgenommen, der sogenannten Familienaufstellung. Teodor Szacki hat alle Hände voll zu tun, die Konstellationen zu entwirren und gerät letztlich auch einen alten Mordfall aus dem Jahr 1987. „Warschauer Verstrickungen“ ist der erste Band um den Warschauer Staatsanwalt Teodor Szacki. Autor Zygmunt Miłoszewski veröffentlichte den Kriminalroman im Jahr 2007 und gewann damit den Polnischen Krimipreis „Nagroda Wielkiego Kalibru“. Erstaunlich, dass der Roman erst jetzt auf Deutsch erscheint, nachdem er bereits erfolgreich in der englischen und französischen Übersetzung veröffentlicht wurde. Der Originaltitel „Uwikłanie“ bedeutet auf Deutsch ebenfalls so viel wie Verstrickung, Verwicklung. Warum auf dem deutschen Cover eine blutige Nadel (noch nicht mal eine Stricknadel) prangt, bleibt mir allerdings rätselhaft. Ein interessanter Bestandteil des Romans ist die psychologische Therapieform der Familienaufstellung. Dabei übernehmen die übrigen Therapieteilnehmer stellvertretend die Rolle der Familienmitglieder des Patienten und mit Hilfe eines Rollenspiels werden die Muster der Familienkonstellation wahrnehmbar. Ebenfalls eine Rolle spielt ein alter Mordfall, der, wie Szacki ermittelt, offenbar auf das Konto des „Służba Bezpieczeństwa (SB)“ geht. Der SB, der polnische Sicherheitsdienst, das Pendant zur DDR-Staatssicherheit, war im kommunistischen Polen für die Einschüchterung und auch die Ermordung zahlreicher Oppositioneller verantwortlich. Ein Kapitel, das heutzutage immer noch nicht vollständig aufgearbeitet ist. Zahlreiche Verantwortliche, so wird im Roman angedeutet, sind nie zur Rechenschaft gezogen worden und haben im demokratischen Polen noch bedeutende Posten eingenommen. Im Roman spricht ein Informant Szackis von der einflussreichen Organisation „OdeSBa“, eine Anspielung an Frederick Forsyths Klassiker „Die Akte Odessa“. Trotz allem ist aber die Hauptfigur das Herzstück des Romans. Der beflissene Staatsanwalt Teodor Szacki übernimmt die Ermittlungen (diese Rolle ist in Polen anders als in Deutschland) in diesem Fall und muss zeitgleich noch weitere Fälle zum Abschluss bringen. Er ist ein biederer, unterbezahlter und durch seine Arbeit zunehmend zynisch gewordener Beamter und Familienvater. Er ist Mitte 30, die Haare ergraut und er steckt mitten in der Mid-Life-Crisis. Zu Beginn des Romans wird eine neue junge Journalistin bei ihm beruflich vorstellig, die zunehmend seine Fantasien weckt. Er beginnt, sich mit ihr zu verabreden und steuert langsam aber sicher auf eine Affäre zu. Der Autor verwendet viel Raum des Buches auf die inneren Konflikte seines Protagonisten, der zwischen seinem Verantwortungsbewusstsein und dem Verlangen nach (sexueller) Abwechslung schwankt und mit sich hadert. Ich habe zunehmend amüsiert das Herumlavieren von Szacki verfolgt. Ich darf es nicht tun, dachte er, nein, ich darf es nicht tun. Ich bin fünfunddreißig, fast sechsunddreißig. Ich darf nicht im Hauptlesesaal der Stadtbücherei zur Toilette gehen und mir dort einen runterholen. Aber er tat es. (S.269) Alles in allem ein durchaus gelungener polnischer Kriminalroman mit psychologischen und politischen Komponenten. Das Tempo ist manchmal schleppend und vom politischen Hintergrund hätte ich gern noch mehr gelesen, aber insbesondere die (möglicherweise etwas zu dominierende) Hauptfigur ist Autor Zygmunt Miłoszewski wirklich hervorragend gelungen.

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    • 6

    Cridilla

    17. August 2015 um 04:52
    Igelmanu66 schreibt Einen polnischen Krimi habe ich auch noch nie gelesen. Und diesen hier aufgrund des Covers bislang missachtet (ich mag diese Art von Covern überhaupt nicht) Setze ich mal auf meine WL.

    Gerade das Cover hat mich jetzt auch - außer deiner tollen hintergründigen Rezi - angesprochen; hier lohnt sich wirklich ein 2.Blick !

  • Leserunde zu "Warschauer Verstrickungen" von Zygmunt Miloszewski

    Warschauer Verstrickungen

    Berlin_Verlag

    »Platz da, Skandinavien! Hier kommen die polnischen Ermittler.« New York Times Weil einem Mann ein Bratspieß durchs Auge ins Hirn getrieben wurde, muss Staatsanwalt Szacki – groß, schlank, eisgraue Haare, nicht uneitel – den heiligen Sonntag opfern und die Ermittlungen aufnehmen. Der Tote war Teil einer Therapiegruppe, und, da sind sich alle einig, der unglücklichste Mensch auf dieser an Unglücklichen nicht armen Welt. Der Mörder wird wohl trotzdem nicht gerade ein Wohltäter sein. Zur Lösung des Falls muss sich Szacki durch ein Dickicht aus Korruption und politischen Verstrickungen kämpfen. Und sein Engagement stößt nicht gerade auf Gegenliebe… Das Buch erscheint zwar erst am 13. Juli, doch wurden uns bereits 30 Stück ins Verlagsgebäude geliefert, die wir umgehend an euch weitergeben wollen – wenn ihr uns eine Frage beantwortet: Wie findet ihr eigentlich den ermittelnden Staatsanwalt Teodor Szacki? Hier könnt ihr ihn kennenlernen (Leseprobe) Wir freuen uns auf eure Bewerbung!

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    • 298
  • Warschauer Verstrickungen

    Warschauer Verstrickungen

    MissSweety86

    16. August 2015 um 10:43

    Inhalt: Theodor Szacki ist Staatsanwalt in Warschau. Er ist verheiratet und hat eine kleine Tochter.Weronika und Hela. Doch trotzdem scheint er nicht zufrieden mit seinem Leben zu sein.  Szacki neuer Fall stellt viele Fragen einem Mann wurde ein Bratspieß durchs Auge gerammt. Er war Mitglied einer Gruppe die an einer Therapie Sitzung teilnehmen. Szacki begibt mit den Ermittlungen und ahnt nicht in welches Wespennest er gestochen hat. Meinung: Am Anfang fand ich das Buch ziemlich langweilig. Es kam kaum Spannung auf was zur Mitte des Buches dann besser wurde. Die vielen Polnischen Straßennamen hätte man meiner Meinung nach auch weglassen können. Es ist zwar schön zu wissen wo man sich gerade befindet aber auf Dauer kann es nervig werden. Der Schreibstil des Autors finde ich gut. Auch gut finde ich das man zwischen zeitlich andere Fälle von Szacki kennen lernt. Szacki selbst fand ich in seiner Entscheidungsfindung ob er was mit Monika anfangen soll oder nicht sehr nervig.  Fazit:  Alles in allem fand ich das Buch ganz ok. Es sollen wohl noch weitere Bücher von Szacki geben und darauf bin ich schon gespannt. Das Buch ist im Berlin Verlag erschienen hat 448 Seiten und kostet 9,99€.

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  • Sehr gut geschrieben, der Krimifall selbst ist etwas zu kompliziert gestrickt

    Warschauer Verstrickungen

    Chilischote

    07. August 2015 um 11:12

    Warschauer Verstrickungen gehört zu den besseren Krimis, die ich in meinem Leben lesen durfte. Einmal wegen dem Krimi-Fall an sich, der von der Idee her über weite Teile sehr gut konstruiert ist, und nur gegen Ende zerfasert. Dann aber vor allem wegen der Hauptfigur Szacki, der als ermittelnder Staatsanwalt gegen unsichtbare Machenschaften ankämpfen muss, dem aber auch die Liebe zu seiner Frau abhanden kommt, und man als Leser mittten drin steht, wenn er sich in eine jüngere Journalistin verliebt. Der Fall selbst ist etwas verworren, und imo gerade gegen Ende zu viel gewollt, die Familien-Aufstellung Bert Hellingers spielt eine grosse Rolle, aber eher scheint der Autor von diesem System fasziniert zu sein, und verliert im Lauf des Buches die Distanz zu dieser durchaus kritisch zu betrachtenden Spielart der psychotherapeutischen Therapien. Gut gefallen hat mir das Buch deshalb aus einem anderem Grund. Miloszewski kann toll schreiben, er seziert das Gefühlsleben seines Staatsanwaltes gekonnt und sehr, sehr lesenswert. Das sozialistische Polen und seine Geheimdienste kommen vor, und man sollte politisches und historisches Interesse und Wissen mitbringen, sonst wird man beim Lesen dieses Buches nicht glücklich werden. Die Übersetzung ist sehr gut, und sehr gelungen. Bis in die Nebenrollen sind die Figuren gut ausgearbeitet, teilweise ist das Buch sehr sarkastisch und humoresk geschrieben, was wohl auch dazu beigetragen hat, dass ich einmal angefangen, nicht mehr mit dem Lesen aufhören konnte. Fazit: wäre das Ende etwas besser und klarer geschrieben, die Lösung des Falles nicht so kompliziert gestrickt, gäbe es die 5 Sterne. So gibt es spannende 4 Sterne. Das Buch selbst ist bereits 2007 in Polen erschienen, ist aber immer noch akutell und durchaus relevant, weil es politische und historische Sphären anschneidet, welche in Polen bis in die heutige Zeit hinein eine Rolle spielen. Der Nummer mit der Familien-Aufstellung Hellingers muss man kritisch gegenüber stehen, aber diese genaue Beschäftigung innerhalb des Buches mit Familienaufstellungen und Psychotherapie gibt dem Krimi ein nachvollziehbares Gewicht, und verleiht eine angemessene Ernsthaftigkeit, die mir bei vielen Krimis sonst oft fehlt.

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  • Warschauer Verstrickungen

    Warschauer Verstrickungen

    cLooch

    03. August 2015 um 19:47

    Warschauer Verstrickungen erschienen im Berliner Taschenbuchverlag zum Preis von 9,99 Teodor Szakis ist polnischer Staatsanwalt. Sein Leben allerdings ist eine Aneinanderreihung immer gleicher Abläufe und auch seine Ehe ist zum Stillstand gekommen. Derzeit macht ihn auch sein Job nicht glücklich, doch als er an einem Sonntag zu einem Mordfall gerufen wird, verändert sich die Situation. Während eines psychotherapeutischen Workshops, veranstaltet vom Psychologen Rudzik, wird ein Teilnehmer tot aufgefunden. Teodor Szacki ermittelt mit Feuereifer und sticht dabei sogar die Polizei aus. Mit „Warschauer Verstrickungen“ hat Zygmunt Miloszewski keinen typischen Thriller geschrieben. Im Mittelpunkt steht vielmehr das Leben des Staatsanwaltes. Wir lernen Teodor Szakis mit all seinen Fehlern und Zweifeln kennen. Ein Mann, der sich mit seinem Leben abgefunden hat und sich nicht wirklich als glücklich bezeichnet. Beim Lesen zieht sich die Geschichte etwas in die Länge und eine richtige Spannung wird nicht aufgebaut. Das wird aber durch den mitreißenden und flüssigen Schreibstil von Miloszewski wettgemacht. Die Ermittlungen, die Szakis bis ins Detail ausführt, machen die Geschichte spannend. Polen wird als Schauplatz des Geschehens auf eine spezielle Weise dargestellt und auf diese Weise bekommt der Leser einen anderen Eindruck der Stadt, in der ermittelt wird. Die polnischen Namen verwirren, aber auch an diese gewöhnt man sich beim Lesen. Detaillierte Beschreibungen und interessante Gedankengänge bringen immer wieder den verlorenen Anreiz zum Weiterlesen. Besonders ist, dass zum Anfang der Kapitel ein Überblick über die Ereignisse des Landes gegeben wird. In diesem Roman stehen eindeutig die Psychologie und das Leben des Ermittlers im Vordergrund und der Fall an sich rückt in den Hintergrund. Dennoch weiß das Buch zu unterhalten, hinterlässt aber keinen bleibenden Eindruck. Kurzes Lesevergnügen, von einem Staatsanwalt, über den wir bestimmt noch mehr zu lesen bekommen werden.

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