d.p. r. Machs halt selber!: Nachrichten aus dem Leben eines Selfpublishers

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Inhaltsangabe zu „Machs halt selber!: Nachrichten aus dem Leben eines Selfpublishers“ von d.p. r.

Du bist Selfpublisher? Dann wird dir dieses Buch nicht gefallen und du solltest es kaufen, um dich einmal tüchtig ärgern zu können. Du bist Leser und magst keine Selfpublisher? Dann ist dieses Buch genau richtig für dich. In launigen Satiren lästert der Autor über seinesgleichen (und damit auch ein wenig über sich selbst), er gibt gute Tipps zu Plots und wirft einen entlarvenden Blick auf »den Betrieb«, erklärt, wie man Sexszenen schreibt und Werbung macht, warum Lektoren und Rezensenten Pack sind. Außerdem findet sich hier der weltweit erste Selfpublisher-Thriller, ganz zu schweigen von Plagiatus Expert, der führenden Plagiatssoftware, und der inzwischen berüchtigten Glosse »Woran erkenne ich, dass ich schreiben kann?«, dem meistgehassten Text bei Facebook. »Machs doch selber!« ist das erste aus einer Facebook-Gruppe für Selfpublisher hervorgegangene Buch und gibt in seiner Machart exakt wieder, was man von Selfpublishern mit Fug und Recht erwarten kann: selbstverständlich unlektoriert, zusammengeschustert, nur flüchtig auf Fehler durchgesehen, mit einem binnen fünf Minuten gebastelten Zehn-Euro-Cover, sowohl politisch als auch sozial unkorrekt, in diversen Facebook-Gruppen zudem via Schleichwerbung vorgestellt und gewiss das eine Sternchen wert, das mir Leute, die notorisch mit verschluckten Stöcken durchs Leben laufen, gerne geben wollen. Tut es! Satire, die jedermann erfreut, heißt Erbauungsliteratur und ist nicht einmal die Pfeife wert, in der man sie rauchen sollte. Eine Printausgabe wird es nur geben, wenn mich mindestens zehn Personen lieb darum bitten. Entweder bei Facebook unter meinem Künstlernamen Dieter Paul Rudolph oder per Mail (siehe Impressum). Wer an weiteren Weisheiten des Autors zum Selfpublishing interessiert ist, den verweisen wir an die Seite einhornarmee.wordpress.com - natürlich kostenlos und unverbindlich. Zum Autor: d.p.r. ist die Abkürzung eines Namens, unter dem ich unter anderem Bücher für Verlage sowie im Selbstverlag veröffentliche. Ihr tätet gut daran, sie zu lesen.
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    Machs halt selber!: Nachrichten aus dem Leben eines Selfpublishers

    JulianSkupin

    06. March 2016 um 22:15

    Das E-Book „Machs halt selber!: Nachrichten aus dem Leben eines Selfpublishers“ von dem Autor d.p.r. ist im Eigenverlag am 29. Februar 2016 erschienen. Auf 107 Seiten beleuchtet die Satire Nöte, Hoffnungen und Irrsinn eines Selfpublishers.  Die Satire ist in einem bissig-ironischen Ton geschrieben, der sehr erfrischend die Fehler und die Naivität des gemeinen Selbstverlegers offenbart. Über die gesamte Lektüre hinweg merkt man, dass der Autor die Szene sorgfältig studiert hat. Man kennt die Situation als Selfpublisher, wenn man alle zwei Minuten seinen Amazon-Account aktualisiert, nur um festzustellen, dass man sein eigenes Buch durch bloßes Mausklicken nicht von Platz 356.291 des Bestseller-Rankings in die Top Ten katapultiert.  Der kritische und humorvolle Ton zieht sich durch das gesamte Buch: An zwei Stellen, u.a. bei der Analyse der Liebes- und Sexszenen verschiedener Autoren, musste ich so laut lachen, dass mir mein Kindle fast aus der Hand gefallen wäre. Trotz der Ironie kann man als Selbstverleger - wenn man zwischen den Zeilen liest - Tipps für sein eigenes Oeuvre finden. Prägend für den Grundtenor des Buches ist die Aussage: „Es gibt kein korrektes Deutsch in der Literatur“. Natürlich kann es hilfreich sein, sich an bestimmte Schreibregeln zu halten, wie sie in gängigen Ratgebern herunter gebetet werden. Allerdings ist das blinde Vertrauen auf die Lektoratsfunktion von Papyrus oder das unkritische Befolgen von Dogmen wie z.B. das Weglassen von Adjektiven kontraproduktiv und führt zu einem Verlust künstlerischer Freiheit und Vielfalt.  Zusammenfassend ist dem Autor d.p.r. eine originelle und erfrischend freche Satire über das Thema Selfpublishing gelungen.  Alle zartbesaiteten Selbstpublisher, die glauben, dass sie mit der 200. Vampir-Saga die nächste Stephenie Meyer werden, sollten lieber die Finger von dem Buch lassen, denn dann wird schnell die Ernüchterung Einzug halten.  

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