einzlkind

 3,8 Sterne bei 285 Bewertungen
Autor von Harold, Billy und weiteren Büchern.

Lebenslauf von einzlkind

Einzlkind, geboren 19XX, ist das Pseudonym eines deutschsprachigen Autors mehrerer erfolgreicher Romane. Der Autor lebt vermutlich in Deutschland oder England und schreibt in beiden Landessprachen.

Alle Bücher von einzlkind

Cover des Buches Harold (ISBN: 9783453435971)

Harold

 (174)
Erschienen am 12.09.2011
Cover des Buches Billy (ISBN: 9783518467411)

Billy

 (53)
Erschienen am 06.03.2017
Cover des Buches Gretchen (ISBN: 9783453438019)

Gretchen

 (46)
Erschienen am 10.11.2014
Cover des Buches Minsky (ISBN: 9783893202638)

Minsky

 (2)
Erschienen am 09.12.2021
Cover des Buches Harold (ISBN: 9783837108798)

Harold

 (9)
Erschienen am 19.09.2011
Cover des Buches Billy (ISBN: 9783957130181)

Billy

 (1)
Erschienen am 31.08.2015

Neue Rezensionen zu einzlkind

Cover des Buches Harold (ISBN: 9783453435971)M

Rezension zu "Harold" von einzlkind

Sehr absurder Humor
MatthewGreenvor 3 Monaten

Ich persönlich finde das Buch extrem lustig und hab es darum auch schon mehrmals gelesen. Trotzdem ist der Humor an einigen Stellen wahrscheinlich etwas eigenwillig. Es geht so in Richtung einer Mischung aus britischem Humor, cleveren Dialogen und sehr absurden Szenen. Wenn man selbst vom Typ her zu dem Buch passt, kann es da auf jeden Fall Klick machen.

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Cover des Buches Minsky (ISBN: 9783893202638)B

Rezension zu "Minsky" von einzlkind

Schade drum ...
BillDoorvor 4 Monaten

Ich bin - oder war - ein großer Fan der EINZLKIND-Bücher. „Gretchen“, „Billy“ und „Harold“ gehören zu meinen absoluten Lieblingsromanen. Als ich vor etwa über einem Jahr zufällig erfuhr, dass mit „Minsky“ ein viertes Buch des anonymen Außnahmeautors veröffentlicht werden sollte, war ich entsprechend begeistert. Dieser Begeisterung taten auch die vielen, unangekündigten Verschiebungen des Releasedatums keinen Abbruch. Seit Dezember ist „Minsky“ beim Extrawurstverlag Edition Tiamant erhältlich – nur in gebundener Form natürlich, man ist ja unter Gebildeten. Leider hat sich das Warten nicht gelohnt.

Obwohl sämtliche der bisher erschienenen EINZLKIND-Romane durchaus sehr unterschiedlich gestaltet waren, so zeichneten sie sich doch alle durch eine exquisite Wortgewandtheit, eine bösartig-präzise Beobachtungsgabe und einen charmant zynischen Sarkasmus aus. Leider ist nichts davon in „Minsky“ zu finden.

Stattdessen serviert EINZLKIND seinen Leser*innen eine erschreckend platte und vorhersehbare Dystopie, rund um die ausgeleierte Thematik der künstlichen Intelligenz. Eher schlecht als recht verpackt er darin auf nicht sonderlich subtile Art und Weise einen ganzen Haufen an „satirischer Gesellschaftskritik“.

Tatsächlich bemüht EINZLKIND hier eher das gesamte Repertoire des pseudo-provokanten Boomer-tums: 

Zockende Millenials, handyabhängige Influencerinnen, extreme Fridays For Future Aktivisten, panische Virologen, naive Gutmenschen, machtgeile Politiker, lächerliche Gendersternchen – alle bekommen ihr Fett weg. Naja, mehr oder weniger. Sämtliche der mit viel selbstgefälliger Überheblichkeit hervorgebrachten „Ist-es-wirklich-noch-ein-Witz-oder-nicht-denk-mal-drüber-nach“-Witze sind unheimlich abgehalftert und so schon tausendmal dagewesen. Jaja, alle sind dem Selbstoptimierungswahn verfallen und so politisch überkorrekt, dass sie zwischen Cancel-Culture und Opferrolle gar nicht mitbekommen, wie die Diktatur der Wokeness die Welt umkrempelt. Gähn. Man hat das Leuchtreklameschild “VORSICHT BISSIGE SATIRE, NICHT FÜR SCHNEEFLÖCKCHEN GEEIGNET” quasi vor Augen.

Zwischendrin gibt es dann noch vermeintlich hochphilosophische Ergüsse zu Themen der menschlichen und nichtmenschlichen Existenz, die so übertrieben wirr und aufgesetzt spitzzüngig formuliert werden, dass es wehtut. Holzhammerironie fürs Feuilleton. Was zum nachdenken.

Sowas ist vielleicht für Fans von Dieter Nuhr und Abonnenten des TikTok Feeds der Jungen Union unterhaltsam.  Für alle anderen ist es höchstens langweilig und peinlich. Es ist wirklich traurig, dass sich EINZLKIND nicht zu schade für so einen plumpen Quatsch ist.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Billy (ISBN: 9783518467411)B

Rezension zu "Billy" von einzlkind

Spiels nochmal, Billy!
BillDoorvor einem Jahr

In "Billy" begleiten wir einen irischen Auftragskiller auf einen Roadtrip durch die U.S.A.. Dort treffen wir auf eine ganze Reihe von skurrilen Charakteren, die allesamt auf der Verlierer-Seite der Gewinn-und-Verlust-Rechnung des amerikanischen Traums stehen. Vom schrulligen Elvis-Imitator bis zum halbandroiden Technonerd ist alles dabei.

Wer jetzt schwarz-blutigen Humor im Stil von Quentin Tarantino erwartet wird enttäuscht. Stattdessen geht es um Philosophie, Moral und Popmusik.

Wie man es von Einzlkind gewohnt ist, bekommt man genau das, was man nicht vermutet hat:
Auftragsmörder Billy ist feinfühlig, nachdenklich und wirkt zwischen den schrägen Gestalten, auf die er während seines Abenteuers trifft, beinahe schon erschreckend normal. 

Ein Buch, das einen auch noch Tage nach dem Umblättern der letzten Seite zum Nachdenken bringt.

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