Harold

von einzlkind 
3,6 Sterne bei165 Bewertungen
Harold
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Positiv (94):
Frederikes avatar

Absurd - durchaus im positiven Sinne. Stilistisch sehr überzeugend.

Kritisch (29):
QueenDebbys avatar

Satire at its worst

Alle 165 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Harold"

Alle lieben Harold

Harold bringt sich gerne um. Das ist sein Hobby. Ansonsten ist er Wurstfachverkäufer. Aber seine spezielle Feindin aus der Käseabteilung sorgt dafür, dass Harold entlassen wird. Und dann muss er eine Woche lang auf den 11-jährigen Melvin aufpassen, der behauptet, ein Genie zu sein. Ein hochintelligentes, aber auch altkluges Bürschchen, um genauer zu sein: eine Nervensäge, die den wehrlosen Harold in ein Schlamassel nach dem anderen hineinzieht. Melvin sucht seinen Vater. Harold begibt sich mit auf die Reise und bereut es spätestens, als er die Queen überfährt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453435971
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:224 Seiten
Verlag:Heyne
Erscheinungsdatum:12.09.2011
Das aktuelle Hörbuch ist am 19.09.2011 bei Random House Audio Editionen erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    L
    Lesebegeistertevor 9 Monaten
    ....sehr schräg...

    Ein unglaublich witziger Roman! Zu gerne möchte ich wissen wer sich hinter dem Pseudonym Harold verbirgt

     

     

    Harold ist 49 Jahre alt allein stehend, sein Hobby ist sich umzubringen Mindestens einmal im Monat macht er einen Selbstmordversuch. So ganz nach der Filmvorlage aus den Siebzigern „Harold & Maude“. Er ist Wurstfachverkäufer verliert aber seinen Job, da er eine „Feindin“ in der Käseabteilung hat.

     

    Aufpassen auf eine Nervensäge namens Melvin

     

     

    Seine Nachbarin bittet Harold eine Woche auf ihren elf Jahre alten Sohn aufzupassen, da sie auf Geschäftsreise muss. Melvin ist ein SAVANT ein Genie und will in dieser einen Woche seinen Vater suchen von dem er nur seinen Namen weiß. Harold ist nicht gerade begeistert davon stürzt sich aber dennoch in dieses Abenteuer. Eine Reise die das Leben von Harold verändert.

     

    Ein Abenteurer der besonderen Art

     

     

    Auf dieser Suche kommen fünf Männer in Frage für Melvin. Er hat nur deren Namen, der Jeremiah Newsoms lautet. Nach der Reihe werden diese aufgesucht und unter die Lupe genommen ob sie als Vater in Frage kommen.  Die beiden erleben total witzige und schräge Dinge. Harold schlittert wegen Melvin von einem Schlamassel in den nächsten und ich musste bei diesem Buch ständig lachen! Ein Roadmovie mit zwei besonders skurrilen aber auch sehr sympathischen Protagonisten.

     

     

    Fazit: Dieser Roman ist seit langem wieder einmal ein Lesevergnügen. Die Situationen die sie erleben sind ja so witzig. Einfach grandios!

     

     

     

     Fast schon ein Buch zum süchtig werden uns es wäre wirklich wunderbar wenn noch ein Buch mit den zweien und ein neues Abenteuer erscheinen würde.

    Kommentare: 1
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    CocuriRubys avatar
    CocuriRubyvor 2 Jahren
    Toller Humor, tolle Charaktere, aber langweilige Geschichte

    Dieses Buch wurde mir von einem guten Freund empfohlen mit den Worten: „Du magst ja schräge Figuren, lies das Buch!“

    Schräg sind in der Tat nicht nur die Figuren, sondern das ganze Buch – und ja, ich mag sowas sehr.

    Beginnen wir aber mal damit,  dass dieses Buch wirklich unglaublich komisch ist. Wir reden hier aber von trockenen, sehr schwarzen Humor – typisch britischer Humor oder mit anderen Worten: Der Humor ist unschlagbar! Wer das nicht mag, sollte um dieses Buch einen weiten Bogen machen.

    Bsp. für den Humor: Im Krankenhaus. Melvin redet mit einem Mann mit Krebs im Endstadium. Der Mann bringt seinen Satz unter großer Anstrengung gerade noch zu Ende und sein Kopf kippt zur Seite, worauf Melvin darüber sinniert, ob er die Krankenschwester oder gleich ein Bestattungsunternehmen Bescheid sagen soll. Der Mann beginnt dann aber laut zu Schnarchen und die Szene endet mit dem Satz: Pech für die Krankenkassen.

    So ziemlich alles, was beschrieben wird, wird erst einmal düster geschildert – dem Buch haftet eine gehörige Portion Pessimismus an. Aber gerade durch den Humor und sehr feinen, gewählten Formulierungen, erdrückt es einen nicht, sondern hat sogar etwas Leichtes an sich. Um zu verdeutlichen, was ich damit meine, ein (typischer) Beispielsatz: „Schon am Morgen zeigte sich das Wetter schlecht gelaunt“ (S. 165).

    Die Charaktere stehen dem in nichts nach. Harold sieht die Welt eher in dunklen Tönen, vorwiegend in schwarz. Er ist sehr introvertiert und neigt dazu mit jeder Situation überfordert zu sein und daraufhin in Starrte zu verfallen oder wenn es ganz brennzlich wird, sich mit Inbrunst auf Nichtigkeiten zu fokussieren und so zu tun, als wäre er gar nicht da. Man könnte ihn wohl als resignierten Pessimisten mit Sinn für Galgenhumor bezeichnen.

    Melvin ist ein kleiner von sich selbst eingenommenes Genie und Klugscheißer, ohne jede Sozialkompetenz und den Hang nicht aufhören zu können zu reden. Beide zusammen sind einfach genial!

    In meinen Augen ein Manko ist leider die Geschichte. Sie ist leider weder neu, noch spannend oder originell. An manchen Stellen fand ich es sogar geradezu langweilig und wenn man bei nur ca. 200 Seiten das Gefühl bekommt, dass es sich ein wenig zieht, dann läuft etwas nicht richtig.

    Es gab aber auch (in der ersten Hälfte) Szenen, die einem mehr boten. An diesen Stellen grenzt es fast an Erkenntnis-Philosophisch. Ich liebe z.B. den Vortrag von Melvin zum Thema Demokratie und Menschsein.

     

    Fazit

    Dieses Buch lebt von seinen Protagonisten und vor allem von der Sprache bzw. den Schreibstil mit dem pechschwarzen Humor. Denn Geschichtlich hat einen dieses Buch nicht viel zu bieten.

    Kommentare: 1
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    Daniel89s avatar
    Daniel89vor 2 Jahren
    Ich habe dieses Buch geliebt.

    Worum geht es in „Harold“;


    Harolds Leben ist routiniert, jeden Donnerstag spielt er mit 3 älteren Damen Bridge, jeden Dienstag übt er seinen Selbstmord, jeden Tag fährt er im überfüllten Bus zur Arbeit und zurück.

    Doch eines Tages steht seine neue Nachbarin vor seiner Tür und muss kurzfristig für eine Woche ins Ausland und er soll sich um ihr Kind kümmern.

    Melvin ist 11 und ein Genie. Harold ist 49 und verwirrt.


    Meine Meinung;

    Am Anfang hielt ich das Buch für eine Fanfiktion zu „Harald und Maude“ aber ab dem 2 Kapitel oder ende des ersten Kapitels entwickelte sich das Thema in eine ganz andere Richtung.

    Ich fand es wieder wunderbar einen Autor gefunden zu haben der alle seine Figuren liebt und nicht nur die Hauptfigur und deswegen darf ihr/ihm nichts passieren bla blub.

    Seine Figuren sind alle auf ihre Art sehr liebenswert, ob es jetzt die Oma von nebenan ist oder der Mafiaboss. Ich fand alle toll und musste sehr über das Buch lachen.

    Überhaupt ist der Humor in dem Buch typisch englisch böse und nicht jeder wird ihn mögen.


    Wenn du den zynischen und manchmal überspitzten Humor der Briten nichts abgewinnen kannst wirst du an diesem Buch definitiv keine Freude haben.


    Die Geschichte fand ich eher solala. Man hat sie schon hundertmal gelesen und wirklich neu fand ich sie nicht aber gerade wegen den unglaublich sympathischem Harold und Melvin habe ich das Buch sehr gerne gelesen.

    Ich kann es eigentlich auch jeden ans Herz legen der auf etwas absurde Menschen und zu weilen sehr bösen Humor steht.

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    Babschas avatar
    Babschavor 2 Jahren
    Zwei irre Typen

    Harold und Melvin (man beachte die feine Anspielung auf die legendäre Soultruppe der 70er) heißen die beiden. Harold ist 49, lebensgescheiterter, aber durchaus sympathischer Einzelgänger mit einem Hang zum Morbiden, da er sein Leben so gut wie nicht auf die Reihe kriegt und im Grunde gar nicht weiß, warum er eigentlich lebt. Melvin ist 11, ein neuer Nachbar von ihm und ein kleines Genie mit großer Klappe und leicht autistischen Zügen. Harold verliert gerade seine Stelle als Fleischereifachverkäufer und eiert jetzt nur noch orientierungslos rum, der kleine Melvin wird ihm von seiner alleinerziehenden Mutter aufgrund dringender Geschäfte für eine Woche zwecks Betreuung zugeschanzt. Und damit beginnt für die beiden Chaoten eine irrwitzige Reise durch Großbritannien auf der Suche nach Melvins Vater. 

    Das gelungene Erstlingswerk des dubiosen Autors mit der vollen Breitseite von Satire, schwarzem Humor, und Comedyelementen, dass wie seine anderen Werke von umwerfendem Sprachwitz und subtiler Situationskomik lebt. Einfach nur lustig.  

    Kommentare: 5
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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 2 Jahren
    Einfach nur schlecht

    Das Werk eines unbekannten Autors, der sich selbst "einzlkind" nennt, kann getrost als Potpourri verschiedenster literarischer und filmischer Vorlagen bezeichnet werden. Die Hauptfigur Harold ist dem gleichnamigen Helden aus dem Film "Harold & Maude" nachempfunden. Die zweite zentrale Rolle, Melvin, ist die männliche Version von Flavia de Luce. Jede weitere Figur im Buch ist so stark überzeichnet und dabei gleichzeitig doch so stereotyp gehalten, dass man als Leser nur ob der Einfallslosigkeit der Charakterisierung mit dem Kopf schütteln kann. Stilistisch ähnelt "Harold" sehr den Werken des großen Terry Pratchett. Es wurde so offensichtlich imitiert und abgekupfert, dass es einer Frechheit gleicht. Der unmotiviert wirkende Schluss rundet dieses furchtbar schlechte Machwerk ab. Nicht mehr als ein Punkt und auf gar keinen Fall eine Empfehlung.

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    J
    JoeCoolvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Unheilvolle Mischung aus ödem Plot, stilistischer Überbemühtheit und orthographisch-grammatischer Inkompetenz.
    Völlig überbewertet

    Wer im einschläfernden Handlungssträngchen und dem ebenso krampfhaft wie vergebens um Originalität bemühten Stil von Harold ´schwarzen britischen Humor` verortet, dem erlaube ich mir profunde Unkenntnis selbigen Sprachwitzes zu unterstellen.

    Der zeichnet sich nämlich vor allem durch Understatement aus, durch ein intuitives, pointiertes Weniger-ist-Mehr. Harold hingegen verweigert sich der alten Binsenweisheit von der Kürze und der Würze hartnäckig und setzt stattdessen auf wenig geistreiche Wortschöpfungen, aufgeblasene Schachtelsätze und Charaktere, die ostentativ auf skurril getrimmt sind.

    Frei nach Goethe – man erkennt die Absicht und ist verstimmt.

    Und da red ich noch nicht mal von den orthographischen und grammatikalischen Schwächen dieses angeblichen Meisterwerkes…

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    letusreadsomebookss avatar
    letusreadsomebooksvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Abgedreht und sprachwitzig. Zwei unglaublich seltsame Charaktere, die einen von der ersten bis zur letzten Seite unterhalten.
    Ein wahnwitziger Roadtrip durch England und Irland

    Harold glaubte, nach Mutters Tod erbe er die Villa und erhänge sich zweimal die Woche in der Vorhalle.
    Harold ist 49, lebt in London und bringt sich gerne um. Ansonsten spielt er jede Woche Bridge mit drei alten Damen. Eines Tages verliert er seinen Job als Fleischfachverkäufer und zu allem Übel muss er auch noch dem kleinen Genie Melvin bei der Suche nach dessen Vater behilflich sein. Melvin ist zwar eine altkluge Nervensäge, dennoch macht sich Harold mit ihm auf den Weg in ein völlig verrücktes Abenteuer, in welchem sie auf abstruse Gestalten treffen und blöderweise die Queen überfahren.

    Harold ist zwar in der Taschenbuchversion beim bekannten Heyne-Verlag erschienen, trotzdem habe ich bisher noch keinen Menschen kennengelernt, der es gelesen hat. Über den Autor, der unter dem Pseudonym Einzlkind schreibt, weiß man absolut gar nichts, der Klappentext verrät lediglich, dass er in England lebt. Oder auch in Deutschland. Alles ist ein einziges großes Mysterium. Ich bin rein zufällig beim Herumstöbern auf dieses Buch gestoßen und das ist einer der aufregendsten Zufalls-Funde, die mir bisher in Buchhandlungen passiert sind.

    Dieser Roman ist verrückt. Vollkommen Banane. Wer den Klappentext gelesen hat, sollte wissen, worauf er sich einlässt: Auf eine total surreale Geschichte mit ausschließlich skurrilen Charakteren. Wirklich niemand ist normal in diesem Buch. Und das ist auch gut so! Der Protagonist Harold ist natürlich angelehnt an seinen Namensvetter aus Harold und Maude. Doch statt seinen Selbstmord nur vorzutäuschen, bringt er sich tatsächlich immer um. Am liebsten erhängt er sich an einem Strick im Hausflur und baumelt so herum, während seine Nachbarn sich mit vollgepackten Einkaufstüten an ihm vorbeischieben. Harold ist kein fröhlicher Mensch, dennoch wird das Buch nie traurig. Denn da ist immer noch Melvin, der eloquent und hochintelligent ist wie ein Quantenphysik-Nobelpreisträger. Er ist ein absoluter Klugscheißer und muss ununterbrochen seinen Senf dazugeben, was dazu führt, dass er und Harold ständig in unangenehme Situationen geraten. Ein solch unterhaltsames Pärchen gab es schon lange nicht in der Literatur.

    Einzlkind hat einen Roman geschaffen, der von der ersten bis zur letzten Seite unterhält. Humor ist bekanntlich Geschmackssache und das trifft denke ich vor allem bei Harold zu: Wer britischen Humor mag, insbesondere Monty Python, wird sehr schnell mit dem Buch warm. Political Correctness gibt es hier nicht. Als Harold in einem gelben Elch-Pullunder, cremefarbenem Hemd und hellblau-grau-violetten Anzug auftaucht, wundert sich Melvin: Hatte er vielleicht gesagt: Ziehen Sie bitte etwas aus den Siebzigern an, in dem Sie aussehen wie ein homosexueller Gebrauchtwarenhändler aus Bristol[…]? Wer darüber nicht lachen oder schmunzeln kann, sollte es am Besten direkt sein lassen.

    Alle anderen erwartet ein einmaliges Buch mit trockenen und bitterbösen Witzen, das mit seinem berauschenden Schreibstil und wild wüsten Wortkonstruktionen zu einem einzigen Sprachfeuerwerk wird. Einzlkinds Harold ist ein bisschen wie ein versunkener Goldschatz ganz tief unten am Meeresgrund – schwer zu entdecken aber wirklich exquisit!

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    CarolinHafens avatar
    CarolinHafenvor 3 Jahren
    Herrlich abstrus!

    Harold, 49 Jahre alt, Fleischwarenfachverkäufer, bringt sich ein Mal wöchentlich um. Mehr Hobbies hat er nicht. Melvin ist 11 Jahre alt, ein Savant wie er sagt, und obendrein eine Woche allein. Die Geschichte ist aus Sicht von Harold erzählt, der den schnellen Dialogen nur seine sehr langsamen Gedanken beisteuert. Ich habe manches Mal laut gelacht!
    Die zwei müssen sich, unfreiwillig, umeinander kümmern. Emotional und in ihrer Entwicklung stehen sie auf der selben - untersten - Stufe. :)
    Der Schreibstil ist distanziert, emotionsarm, trieft aber in jedem Satz vor Sarkasmus, Ironie und Übertreibung. Eine Mischung die mit sehr zusagt. Harold und Melvin sind zwei menschgewordene Aliens, die sich in einer Realität durchschlagen müssen, für die sie nicht geschaffen sind. Die Sorge um die beiden und sich für sie fremdschämen wechseln sich ab. Letztlich ist es ein Roadtrip auf der Suche nach Antworten zu denen es keine Fragen gibt. Klingt komisch, ist aber so. Ich habe mich köstlich amüsiert. 

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    D
    dermoeblierteherrvor 4 Jahren
    Bemühter Sprachwitz

    Die Rezensionen versprachen zwar keinen großartigen Plot, dafür aber grandiosen Sprachwitz- leider ging mir beim Lesen aber gerade die Sprache gehörig auf den Nerv; sie ist unnötig kompliziert (das soll wohl das lustige daran sein, ist es aber nicht), bemüht gehoben und von entschieden zu vielen Adjektiven durchsetzt. Eben, als wolle ein altkluger Zehnjähriger die Erwachsenenwelt beeindrucken.
    Wer Sätze wie "Individuen, die euphemistisch mit dem Gattungsbegriff Homo Sapiens bezeichnet werden, lassen beim Flanieren ein verwahrlostes optisches Erscheinungsbild nicht missen" (kein Originalzitat, aber in diesem Stil ist das Buch geschrieben) lustig findet, mag dieses Buch mit Vergnügen lesen, aber solche Leute sind in der Regel entweder minderjährig oder Internet-Trolle.

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    Wassollichlesens avatar
    Wassollichlesenvor 5 Jahren
    Rezension "Harold"

    Der Klappentext lässt schon mal auf eine wunderbar skurrile Geschichte hoffen. Und das ist sie auch. ABER: so lustig das Buch auch an manchen Stellen ist, an denen ich auch lauthals lachen musste, meinen Humor hat der Autor zu selten getroffen.Es geht los mit der Beschreibung von Harold, in welcher Umgebung er lebt und was er den "schönen" langen Tag so macht. Da war ich schon drauf und dran, das Buch wieder in mein Bücherregal zu stellen. Harolds Verhalten hat mich so dermaßen aufgeregt und genervt, dass ich mich so richtig zusammenreißen musste, es nicht zu tun. Kurz bevor es dann so weit gewesen wäre, kam zum Glück die Rettung: Melvin.Melvin ist die eigentliche Hauptfigur in der Geschichte, ein elfjähriges Superhirn, das die Geschichte rettet.Er bringt die beiden in so komische Situationen, dass ich, wie oben erwähnt, lauthals lachen musste. Aber leider in zu wenige dieser Situationen.

    Letzen Endes habe ich das Buch nur aus 3 Gründen zu Ende gelesen: 1. Melvin2. Es ist nicht sonderlich dick3. Ich wollte dann doch wissen, wie es ausgeht Die Frage, warum ich mir das Buch gekauft habe, habe ich mir grade zu Anfang häufig gestellt, aber ich hatte nur Gutes über das Buch gehört und deshalb nach einigen wirklich unwitzigen Büchern (z.B. "Die Abenteuer meines ehemaligen Bankberaters") darauf vertraut, dass "Harold" endlich mal ein durchweg lustiges Buch ist.Die Geschichte an sich ist ganz nett und hat mich irgendwie an "Extrem laut und unglaublich nah" (besser, aber anderer Erzählrahmen..) erinnert.
    Dank Melvin immerhin 3 Sterne.

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