lit.COLOGNE Lust an sich - Die Geschichte der Onanie

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Inhaltsangabe zu „Lust an sich - Die Geschichte der Onanie“ von lit.COLOGNE

Beim Thema Onanie herrscht Kalauer – Alarm. Gesteht man, daran zu arbeiten oder wird mit entsprechenden Büchern angetroffen, muss man sich gefühlte hundertmal „Bernie“ und Ert: Mütze Glatze“ auf Youtube anschauen, wird gefragt, wozu ein Blinder wichst und mit Wortschöpfungen wie „ Onan, der Barbar“ beglückt. Wir müssen es zugeben: Ganz entziehen konnten wir uns während der Arbeit an dem Programm für den Themenabend „ Lust an sich“ auf der lit.Cologne 2009 der Verführungskraft des Kalauers leider auch nicht: Wir haben Titelalternativen wie „ Alles muss man selber machen“ oder “ Wenn man´s nicht selber macht, macht´s keiner „ diskutiert. Aber je länger wir uns mit diesem Thema beschäftigt haben, desto klarer wurde, dass wie beim Erzählen dieser Kulturgeschichte nicht übertreiben dürfen. Sie ist ganz von alleine so bizarr, dass wir ohnehin fürchten mussten, man werde und der krankhaften Phantasie bezichtigen. So eine haben wir aber nicht. Der anonyme Verfasser der „ Onanie“, wie die erste Kampfschrift gegen die „Volkskrankheit“ hieß, hat hunderte Briefe von Betroffenen abgedruckt, die über ihre durch Onanie geschwächten Gliedmaßen und verformten Genitalien lamentiert. Der Pädagoge Georg Sarganeck hat tatsächlich jedem, den die „ schnöde Wollust bedrängt“ geraten, vor einem Skelett niederzuknien und zu beten. Und John Harvey Kellogg, der Erfinder der Cornflakes, hat zwei Antimasturbationsgürtel patentieren lassen – eine für Jungen und eine für Mädchen. Das sind nur einige aus einem wahren Schatz an Anekdoten, den es zu entdecken gilt. Um die eingewilligten Schönheit solcher Anekdoten zu vermitteln, benötigt man eine ganz besondere Besetzung. Die haben wir gefunden, davon können Sie sich mithilfe dieses Live- Mitschnitts der Premiere- Lesung überzeugen.An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an die wundervolle Hannelore Hoger für ihr Hänschen aus Wedekinds „ Frühlings Erwachen“ und all die anderen Missetäter, an einem fabelhaften Richy Müller für das fein dosierte „ My sweet little whorish Nora“ von James Joyce und an den Moderator und Aufklärer Andres Platthaus, dem das Geschehen auf der Bühne trotz des ausschweifenden Themas nicht eine Sekunde entglitten ist.

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  • Rezension zu "Lust an sich - Die Geschichte der Onanie" von Hannelore Hoger

    Lust an sich - Die Geschichte der Onanie
    valaeri

    valaeri

    18. December 2009 um 21:27

    Wie vergibt man denn 3,5 Sterne? Also, das Hörbuch habe ich beim Weihnachtswichteln gezogen - dies schon mal vorweg. Und an der Weihnachtsfeier haben wir dann mehr über die Situation und den Titel gelacht, als ich beim eigentlichen hören gelacht habe. Will sagen - es ist so halb lustig und irgendwie schien es mir, dass die Sprecher zuviel Hirschhausen gesehen/gehört oder gelesen haben....