matì

 4.3 Sterne bei 20 Bewertungen

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matìEin dunkel Licht
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Ein dunkel Licht
Ein dunkel Licht
 (16)
Erschienen am 04.07.2015
matìDes Monsters Makel: 13 ausgewählte Kurzgeschichten
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Des Monsters Makel: 13 ausgewählte Kurzgeschichten

Neue Rezensionen zu matì

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AnnabethAphrodiete97s avatar

Rezension zu "Des Monsters Makel: 13 ausgewählte Kurzgeschichten" von matì

Es ist okay
AnnabethAphrodiete97vor 2 Jahren

In diesem Buch sind 13 Kurzgeschichten über die Monster des Altages geschrieben. Hier machen sich menschliche Abgründe auf die wirklich so passiert sein können. was die Geschichten gut spannend und grausammer als jeder horrorgeschichte machen. Ich fand es eine gute abwechslung und macht spaß mal ab und zu darin zu schökern.

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inflagrantibookss avatar

Rezension zu "Ein dunkel Licht" von matì

Grandios
inflagrantibooksvor 3 Jahren

Meinung
„Ein dunkel Licht“ ist ein Buch, was ganz spontan auf dem Reader landete und ebenso spontan gelesen wurde. Bei spontanen Bücher kann es ja so oder so ausgehen. Entweder man hatte einen Glücksgriff, oder eben nicht. 2 Möglichkeiten und der Leser weiß nicht, in welche Richtung sich die Spontanität entwickeln wird. Also, welche Straße bin ich entlang gegangen und wie sah das Ziel aus?

Zuerst: Ich wusste nicht, auf was ich mich einlasse. Ich ließ bewusst den Klappentext Klappentext sein und verließ mich einzig und allein auf das Qindie-Siegel. Auch das klappt nicht immer, aber das ist eine andere Geschichte. Wer Qindie nicht kennt, einmal bitte hier entlang: KLICK.
Aber weiter im Text und weiter die Straße der Möglichkeiten entlang. Den Autor kannte ich bis jetzt auch nur von einer Kurzgeschichte, auch aus einer Qindie-Anthologie *klick* und dort hat er mich schwer begeistert. Muss ja nun auch nix heißen, aber ich steh auf Qindie und „Ein dunkel Licht“ ist mir in letzter Zeit so oft über den Weg gelaufen, dass ich das nur als Zeichen deuten konnte. Also stürzte ich mich mit Oscar Falter und seinem Gehstock in das Abenteuer eines dunkel Lichts. (Eigenlob: Was für eine nette Protagonisten-Überleitung :-D .)

Unser Hauptprotagonist Oscar Falter ist anders und dann wieder doch nicht. Er war mir von Anfang an sympathisch und es gab nicht einen Augenblick, an dem ich ihn nicht mochte oder seine Handlungen hinterfragte. Kaum war ich in der Geschichte, lief ich mit Oscar durch das London von 1966, schwelgte in Erinnerungen aus dem Jahr 1888 und verlor mich in seiner Art und Weise zu denken, zu reden und zu handeln. Er ist ein sehr gefühlvoller Mensch, dem das Wohl der anderen am Herzen liegt und der auch genau so handelt. Mr. Oscar Falter ist einer der wenigen Protagonisten, mit denen ich wohl noch 1000 Seiten weiter hätte gehen können. Zu Fuß und mit Gehstock.

Die Handlung als solche ist komplex, unvorhersehbar und von interessanten Wandlungen durchzogen. Ich ahnte nicht mal, was oder wie es weitergehen könnte, obwohl ich mir im Nachhinein dann dachte: „Klar! Logisch!“. Aber der Autor hat die Geschichte so gut (was für ein flaches Wort, oder?) erzählt, dass ich wirklich tief darin eintauchte und einfach keine Zeit hatte, zu grübeln oder zu raten. „Ein dunkel Licht“ ist kein Krimi. Kein Thriller. Keine Mystery-Erzählung. Keine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, Intrigen. Und doch ist es genau das und zwar alles zeitgleich und gleichzeitig! Ganoven, Gangster, Geschichte (historisch gesehen), Scotland Yard und Männer, die viel besser sind als James Bond. ;-)

Der Schreib- und Erzählstil des Autors trägt natürlich seinen Teil dazu bei und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Geschichte nicht dieselbe wäre, hätte sie jemand anders erzählt. Mal davon abgesehen, dass alles, also wirklich alles (Dialoge, Gedanken, jedes einzelne Wort!) an die Zeit angepasst ist. Ich weiß nicht, wie der Autor das gemacht, aber ich habe mich wirklich gefühlt, als befände ich mich im jeweiligen Jahr. Fantastisch, einfach nur fantastisch und grandios! Jedes kleine Detail hat gestimmt und sogar die Kray-Brüder waren dabei. Und japp, ich hab gegoogelt. :-D (Sollte sich das je ein Autor gefragt haben: Ja, wir überprüfen hin und wieder historische Angaben. Why not? Man lernt ja nie aus!^^) Auf jeden Fall flog ich nur so durch die Seiten. Oscar Falter, die Handlung und der Schreibstil, das alles zusammen ergeben einen verflucht interessanten Wortcocktail, dem ich mich einfach nicht entziehen konnte.

Auch wenn die Spannung nicht Herzschlag erhöhend war, so war „der Fall“ doch auf seine eigene Art und Weise spannend. Der Autor schlug den Boden vom Anfang zum Ende und verfolgte rigoros seinen roten Faden, auch wenn es manchmal nicht so aussah. Es gab einige Stellen, an denen ich mich fragte, warum das Yard handelt, wie es nun mal handelt. An diesen Stellen musste ich mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass wir nicht 2015 in der Geschichte haben, sondern 1966. Da tickten die Uhren noch anders.

Das Ende war etwas eigen, ich hätte gerne noch einige offene Fragen geklärt. Sagen wir mal so, ich hoffe an dieser Stelle auf eine Fortsetzung, denn manche Geschichten brauchen ein anderes Ende. Und solange es noch nicht gut ist, ist es nicht das Ende! Stimmt´s?!

Fazit
Ich begab mich bei „Ein dunkel Licht“ blind in die Hände eines Autors, der es versteht mit dem Leser zu spielen. Ihn in seine Welt zu locken und darin gefangen zu halten. Mit Worten zu jonglieren und sich ganz der Geschichte hinzugeben. Das fühlt der Leser und deswegen macht das Lesen von „Ein dunkel Licht“ auch Spaß! Ein Krimi, ein Thriller, ein bisschen Mystery, ein bisschen Salz und Pfeffer. Dazu trockenen Rotwein und der Abend kann beginnen.

Bewertung
„Ein dunkel Licht“ von matì bekommt an dieser Stelle volle, ganze und verdiente 5 von 5 Marken. Die Straße der Möglichkeiten führte mich spontan zu einem Glücksgriff und das Date mit Qindie war wieder einmal grandios.

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Aer1ths avatar

Rezension zu "Ein dunkel Licht" von matì

Der etwas andere Thriller konnte mich leider nicht vollständig überzeugen
Aer1thvor 3 Jahren

Worum geht’s?

Oscar Falter, bis vor Kurzem noch als Untersuchungsbeamter beim Scotland Yard tätig, versteht die Welt nicht mehr. Gerade erst hat er einen der spektakulärsten Fälle seiner Zeit gelöst und die vermeintliche Mörderin Lynn Persson vor dem Strick bewahrt, als er ins Büro seines Chefs zitiert wird.
Oscars geschulter Verstand begreift gleich, das das nichts Gutes bedeuten kann und er behält leider recht. Er wird ans Ende der Welt geschickt, um dort an einem “Fall” zu arbeiten, den Oscar zunächst als unter seiner Würde empfinden – viel zu einfach, denkt er.
Als er nur knapp einem tödlichen Attentat entgangen ist und völlig benommen zwischen Mülltonnen wach wird, blickt er direkt in die Mündung einer Waffe und hinter dem Abzug befindet sich niemand geringeres als Lynn Persson, die Frau, der er das Leben gerettet hat.
Der Fall scheint doch wichtiger als gedacht und Oscar macht sich nach diesen Vorfällen auf eine mysteriöse Suche nach der Wahrheit, dabei trifft er auf ein Mädchen, das es eigentlich gar nicht geben dürfte.

Meine Meinung zum Buch

Auf dem Cover des Buches steht “Thriller”, doch es handelt sich hierbei vielmehr um einen vielfältigen Genremix. Ein bisschen Thriller, ein wenig Agentenroman, eine Prise Krimi, Historisches und zuletzt auch Mystery konnte ich hier entdecken.
Eine Mischung, die durchaus sehr interessant ist, mich leider aber nicht ganz überzeugen konnte.

“Ein dunkel Licht” ist anders und das hat mir zu Beginn auch sehr gut gefallen. Im Laufe der Geschichte hat der Autor mich allerdings immer wieder verloren, so dass mir der komplette Zugang zum Buch verwehrt geblieben ist.
matìs Schreibstil ist angenehm, leicht zu lesen, aber anspruchsvoll. Er schafft eine atmosphärisch dichte Stimmung aufzubauen und diese auch das komplette Buch über zu halten. Ich habe mich permanent gefühlt, als wäre ich in der Vergangenheit und das ist ein großer Pluspunkt. Wer viel Wert auf eine authentische Atmosphäre liegt, dem wird der Schreibstil sicherlich gefallen.
Die Charaktere wollten sich mir nicht zu 100% offenbaren. Ob das so gewollt war, weiß ich nicht, aber leider konnte ich mich nicht gänzlich auf die einzelnen Figuren einlassen und die fehlende Verbindung sorgte bei mir dazu, dass das Buch stellenweise nur an mir vorbeigerauscht ist. Kaum emotionale Regung war die Konsequenz dessen. Ich habe nicht richtig mitfühlen können und teilweise tragische Ereignisse recht emotionslos verfolgt.

Die Geschichte empfand ich teilweise als recht verwirrend und musste mich stellenweise immer wieder einlesen, um nicht den Faden zu verlieren. Auf die Auflösung des Mystery-Parts bin ich recht früh gekommen, was ich sehr schade finde. Ich hätte gerne noch länger gerätselt.
Für meinen Geschmack konnte auch die Spannungskurve nicht konstant oben gehalten werden, so das bestimmte Abschnitte mir zu langatmig wurden.

Fazit

“Ein dunkel Licht” war leider nicht mein Buch, aber es ist definitiv ein gut geschriebenes Werk, das sicherlich seine Anhänger finden wird bzw. schon gefunden hat. Wer eine atmosphärisch dichte Stimmung im Stil der 60er mag, der wird sicherlich Freude an diesem Buch haben.
Von mir gibt es knappe 3 von 5 Sternen.

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Gespräche aus der Community

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cRytZels avatar

Ein dunkel Licht

von matì ...

... ist ein mystischer Thriller, der mit den Stilelementen BritCrime und Romance historische Realität und Fiktion miteinander verknüpft.

London im August des Jahres 1966. Das Leben von Oscar Falter wird auf den Kopf gestellt, nachdem der Untersuchungsbeamte von Scotland Yard, eben noch gefeierter Zeuge mit brillanter Beweisführung während eines Strafprozesses vor dem Old Bailey, umgehend zum gescholtenen Beamten degradiert wird. Die routinemäßige Angelegenheit, mit der man ihn daraufhin betraut, gerät zur lebensbedrohenden Aufgabe. Welcher unbekannte Gegenspieler trachtet ihm ein ums andere Mal nach dem Leben? Und welche Absichten verfolgt die Gruppe mysteriöser Menschen, deren Existenz Oscar nie wahrgenommen hatte, die ihn aber schon sein ganzes Leben begleitet? Am Ende seiner Mission stehen zwischen der existierenden Weltordnung und dem apokalyptischen Chaos lediglich er selbst, sein Gehstock und die Sehnsucht nach einer lang verstorben Fremden.

Ein dunkel Licht ist das Ergebnis einer vierjährigen Reise durch verstaubte Archive, vergilbte Zeitungsartikel und von zahlreichen Aufenthalten in Großbritannien, die für spannende Recherchen genutzt wurden.

Nun möchte ich einige Leser mit auf eine Zeitreise nehmen, auf der ich bis jetzt nur alleine unterwegs war. Ich suche Menschen, denen ich anvertrauen kann, welch unglaubliche Dinge ich herausfand. Die Reisenden werden die wahren Hintergründe erfahren, die zur Geburt des berühmtesten Schlitzers von England führten, wer tatsächlich hinter dem Attentat von Dallas steckte und welche dunkle Macht damals bereit war, das englische Königreich und die gesamte Welt ins Chaos zu stürzen.
Wir werden den traurigen Helden kennenlernen, der sich dieser Bedrohung entgegenstellte und den die Zeit vergessen ließ, wer wirklich das Ziel seiner Suche war.

Wer an diesem Genremix seinen Spaß hat, den lade ich herzlich ein, mit mir ein paar spannende Stunden zu verbringen. Da der Roman noch nicht als Print zur Verfügung steht, nennt bitte mit der Bewerbung euer Readerformat (Kindle/Mobi, Epub, PDF).
Klautjas avatar
Letzter Beitrag von  Klautjavor 4 Jahren
Hallihallo an alle, leider konnte ich wegen privatem Tohuwabohu und imenser Stress auf der Arbeit nicht aktiv an der Leserunde teilnehmen. Dafür erstmal ein dickes Sorry! Trotzdem will ich unbedingt meinen Senf dazugeben! Das hat matì mit diesem Buch definitiv verdient. Ich war begeistert. Wir schreiben das Jahr 1966 in London. Ein Beamter des Scotland Yard, Oscar Falter, wird vermeintlich strafversetzt und soll das Schicksal einer vor Jahren verschwundenen Agentin, Elena Cross, klären. Auf seiner Reise durch England und Wales muss sich Falter immer wieder gegen einen mysteriösen Gegner behaupten, denn hinter der Strafversetzung steckt weit mehr als der vorgegebene Auftrag. Eine Verschwörung unvorstellbaren Ausmaßes zeichnet sich ab und Oscar Falter erlebt eine Zeit, die sein Leben verändert. Neben den detailreichen und zeitgetreuen Beschreibungen der Umstände und Personen gelingt es dem Autor eine Spannung aufrechtzuerhalten, welche mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ. War es zu Beginn doch ein bisschen schwer die beiden Handlungsstränge zu verbinden, so kam es während des Lesens zunehmend zu einem Aha-Effekt, welcher mich immer wieder dazu brachte, doch noch ein Kapitel weiterzulesen und weiter und weiter...bis sich die Ereignisse schließlich ineinander verwoben und zu einer komplexen Geschichte wurden. Zum Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten. Doch kann ich diesen Thriller nur jedem wärmsten empfehlen, denn er zeigt auf eine besonders realistische, raffinierte und spannende Weise, dass nichts ist wie es scheint, aber doch alles einen Sinn macht. Zwei *THUMBSUP* und melde dich, sobald eine Fortsetzung lesebereit ist :) Gruß Klautja!
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