matì Ein dunkel Licht

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Inhaltsangabe zu „Ein dunkel Licht“ von matì

London im August des Jahres 1966. Das Leben von Oscar Falter wird auf den Kopf gestellt, nachdem der Untersuchungsbeamte von Scotland Yard, eben noch gefeierter Zeuge mit brillanter Beweisführung während eines Strafprozesses vor dem Old Bailey, umgehend zum gescholtenen Beamten degradiert wird. Die routinemäßige Angelegenheit, mit der man ihn daraufhin betraut, gerät zur lebensbedrohenden Aufgabe. Welcher unbekannte Gegenspieler trachtet ihm ein ums andere Mal nach dem Leben? Und welche Absichten verfolgt die Gruppe mysteriöser Menschen, deren Existenz Oscar nie wahrgenommen hatte, die ihn aber schon sein ganzes Leben begleitet? Am Ende seiner Mission stehen zwischen der existierenden Weltordnung und dem apokalyptischen Chaos lediglich er selbst, sein Gehstock und die Sehnsucht nach einer lang verstorben Fremden.

Dieser Thriller ist ungewöhnlich, rätselhaft, dunkel. Etwas für Puzzler.

— loralee

Geniale Figuren, wundervoller Humor, spannende Handlung, doppelte Böde - ein grandioser Roman!

— Manuzio

Meisterlicher Thriller! Eine sehr facettenreiche, toll geschriebene Story mit einigen genialen, überraschenden Wendungen. Ein Must-have!

— Marianne451

Ein geschickt gebauter Roman über den Kampf gegen das Böse. Im Stile des guten, alten englischen Kriminalromans erzählt, doch voller Mystik.

— DavidPawn

Raffinierter und spannender Roman, bei dem nichts ist wie es scheint, aber doch alles einen Sinn macht!

— Klautja

interessante Idee, die mich aber nicht wirklich fesseln konnte

— Leseratz_8

Ich muss sagen, dass ich doch einige Zeit gebraucht habe, um mit dem Buch warm zu werden.

— winterdream
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  • Der etwas andere Thriller konnte mich leider nicht vollständig überzeugen

    Ein dunkel Licht

    Aer1th

    02. October 2015 um 21:11

    Worum geht’s? Oscar Falter, bis vor Kurzem noch als Untersuchungsbeamter beim Scotland Yard tätig, versteht die Welt nicht mehr. Gerade erst hat er einen der spektakulärsten Fälle seiner Zeit gelöst und die vermeintliche Mörderin Lynn Persson vor dem Strick bewahrt, als er ins Büro seines Chefs zitiert wird. Oscars geschulter Verstand begreift gleich, das das nichts Gutes bedeuten kann und er behält leider recht. Er wird ans Ende der Welt geschickt, um dort an einem “Fall” zu arbeiten, den Oscar zunächst als unter seiner Würde empfinden – viel zu einfach, denkt er. Als er nur knapp einem tödlichen Attentat entgangen ist und völlig benommen zwischen Mülltonnen wach wird, blickt er direkt in die Mündung einer Waffe und hinter dem Abzug befindet sich niemand geringeres als Lynn Persson, die Frau, der er das Leben gerettet hat. Der Fall scheint doch wichtiger als gedacht und Oscar macht sich nach diesen Vorfällen auf eine mysteriöse Suche nach der Wahrheit, dabei trifft er auf ein Mädchen, das es eigentlich gar nicht geben dürfte. Meine Meinung zum Buch Auf dem Cover des Buches steht “Thriller”, doch es handelt sich hierbei vielmehr um einen vielfältigen Genremix. Ein bisschen Thriller, ein wenig Agentenroman, eine Prise Krimi, Historisches und zuletzt auch Mystery konnte ich hier entdecken. Eine Mischung, die durchaus sehr interessant ist, mich leider aber nicht ganz überzeugen konnte. “Ein dunkel Licht” ist anders und das hat mir zu Beginn auch sehr gut gefallen. Im Laufe der Geschichte hat der Autor mich allerdings immer wieder verloren, so dass mir der komplette Zugang zum Buch verwehrt geblieben ist. matìs Schreibstil ist angenehm, leicht zu lesen, aber anspruchsvoll. Er schafft eine atmosphärisch dichte Stimmung aufzubauen und diese auch das komplette Buch über zu halten. Ich habe mich permanent gefühlt, als wäre ich in der Vergangenheit und das ist ein großer Pluspunkt. Wer viel Wert auf eine authentische Atmosphäre liegt, dem wird der Schreibstil sicherlich gefallen. Die Charaktere wollten sich mir nicht zu 100% offenbaren. Ob das so gewollt war, weiß ich nicht, aber leider konnte ich mich nicht gänzlich auf die einzelnen Figuren einlassen und die fehlende Verbindung sorgte bei mir dazu, dass das Buch stellenweise nur an mir vorbeigerauscht ist. Kaum emotionale Regung war die Konsequenz dessen. Ich habe nicht richtig mitfühlen können und teilweise tragische Ereignisse recht emotionslos verfolgt. Die Geschichte empfand ich teilweise als recht verwirrend und musste mich stellenweise immer wieder einlesen, um nicht den Faden zu verlieren. Auf die Auflösung des Mystery-Parts bin ich recht früh gekommen, was ich sehr schade finde. Ich hätte gerne noch länger gerätselt. Für meinen Geschmack konnte auch die Spannungskurve nicht konstant oben gehalten werden, so das bestimmte Abschnitte mir zu langatmig wurden. Fazit “Ein dunkel Licht” war leider nicht mein Buch, aber es ist definitiv ein gut geschriebenes Werk, das sicherlich seine Anhänger finden wird bzw. schon gefunden hat. Wer eine atmosphärisch dichte Stimmung im Stil der 60er mag, der wird sicherlich Freude an diesem Buch haben. Von mir gibt es knappe 3 von 5 Sternen.

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  • Packend, ungewöhnlich

    Ein dunkel Licht

    loralee

    07. September 2015 um 18:44

    Ein Thriller, der mich sofort packte. Schon allein das Setting ist klasse: London und „Das Ende der Welt“ in Wales. Wahrscheinlich auch, weil ich mit diesen beiden Orten ganz viel Verbinde. Aber auch, weil sie sich einfach genial als Setting für Thriller mit Mystikanteilen eignen. Düster, verschwörerisch und voller Intrigen. Ich finde mich atmosphärisch in der Umgebung von Frankenstein, Jack the Ripper und Jackyll und Hyde wieder. In diesem Thriller jagt eine Überraschung die nächste. Ich werde von Puzzleteil zu Puzzleteil geführt und rätsele gemeinsam mit Oscar Falters, dem kauzigen Ermittler mit dem steifen Bein um die Wette, was denn jetzt hinter der verworrenen Geschichte um das verschlüsselte Tagebuch der Elena Cross stecken mag. Wir befinden uns in den 60er Jahren. Oscar Falters ist ruhmreicher Kommissar bei Scotland Yard und bekommt einen Sonderauftrag, der ihn ausgerechnet in das allerletzte Nest von Wales verschlägt. Er gerät in ein Spinnennetz aus Intrigen, ungewöhnlichen Mordfällen, Kindesentführungen und eigenwilligen Dorfstrukturen. Es geschehen die wundersamsten Dinge, die mit klarem Verstand einfach nicht erklärbar sind. Ich gebe schnell auf und nehme sie einfach hin. Der Thriller besteht aus lauter kleinen Puzzleteilen, die sehr geschickt im Laufe der Geschichte zusammengefügt werden. Zeitenwechsel machen die Handlung noch komplexer und sehr interessant. Ich frage mich zum Beispiel sehr lange, was die Jahre 1887 und die 60er Jahre gemeinsam haben? Erst am Ende, im Epilog, als das letzte Puzzleteil seinen Platz gefunden hat, entweicht mir ein „Aha!“ Und die Frage aller Fragen des Thrillers wird annähernd beantwortet. Ich muss zugeben, dass es mir an einigen Stellen schwer fiel, der Geschichte zu folgen und die Protagonisten einzuordnen. Man muss sich verdammt konzentrieren bei diesem Buch. Ich mag das. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut, ich kann mich schnell in die Handlung hinein versetzen und folge gespannt Oscar Falters auf Schritt und Tritt (inkl. Fehltritte). Dieser Thriller ist ungewöhnlich, rätselhaft, dunkel. Er fordert dem Leser, zumindest mir, sehr viel ab. Geheimorganisationen und Verschwörer tummeln sich im London und Wales der 60er Jahre. Und mitten drin Oscar Falters, der eisern versucht den Knoten zu entwirren. Zwischendrin habe ich den Faden verloren, weil die Konzentration nachließ, konnte ihn aber glücklicherweise wieder aufgreifen. Wenn du ein Puzzler bist, dann ist dieses Buch für dich genau richtig!  

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  • Ein fesselnder, rasanter, spannender und auch unterhaltsamer Kriminalroman

    Ein dunkel Licht

    Buchfeeling

    03. July 2015 um 09:07

    In diesem Buch folgen wir einem Polizisten bei seiner Suche nach einer verschwundenen Frau. Den Auftrag erhält er aber nicht von Scotland Yard, sondern von einer geheimnisvollen Organisation, die auch zum Verschwinden ihrer Agentin wenig Informationen preis gibt… so begibt sich Oscar auf eine Mission, deren Ausgang niemand absehen kann. Die Schreibweise des Romans ist dem Zeitalter des späten 19. Jahrhunderts in England angepasst akkurat, ein wenig steif und absolut passend. Man kann sich sehr gut in die Zeit hineinversetzen und der Hauptprotagonist Oscar ist mit seinem körperlichen Handycap, einem steifen Knie nach einem Unfall und seinem analytischen Verstand ein erstklassiger Charakter. Als Oscar zu seiner abenteuerlichen und sehr gefährlichen Reise aufbricht, hatte mich die Story schon vollkommen in ihren Bann gezogen. Und so folgen wir als Leser Oscar in abgelegene Orte, zu lange verschollenen Geheimnissen und unglaublichen Todesfällen. Was geschah wirklich mit Elena Cross? Was geht im abgelegenen Internat vor sich? Wohin verschwinden die Kinder? Und was geschah eigentlich mit Jack the Ripper?? All diese Fragen und noch viel mehr enthüllt dieser einzigartige, fesselnde Kriminalroman und hielt mich bis zur letzten Seite in Atem. Hier ist nichts so wie es scheint und jeder verdächtig. Und am Ende enthüllt sich ein Geheimnis, das so unglaublich ist, dass es den Leser fast sprachlos zurückläßt.

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  • Ein dunkel Licht

    Ein dunkel Licht

    Manuzio

    19. June 2015 um 14:34

    Ein britischer Agent, dessen Leben nach allen Regeln der Kunst auf den Kopf gestellt wird, ist an sich schon eine solide Grundlage für ein Buch. Wenn nun auch noch der britische Humor hinzufügt, samt wundervollen Figurenbeschreibungen, Figuren mit einem Hang zur Selbstironie, eine rührende Liebesgeschichte, aber auch nicht gerade wenig Spannung, reicht es aus, um nicht gerade wenige Leser zu euphorischen Gefühlsausbrüchen zu animieren. [...] Weiterlesen auf meinem Blog unter unter: http://manuzio.jimdo.com/2015/06/19/ein-dunkel-licht/

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  • Einfach großartig

    Ein dunkel Licht

    DavidPawn

    07. January 2015 um 14:34

    Ich habe "Ein dunkel Licht" förmlich verschlungen. Die Geschichte die sich in mehreren Zeitebenen entfaltet, erinnert an einen klassischen Kriminalroman der englischen Schule. Es gibt den Detektiv, Oskar Falter, der sich durch ein Labyrinth von Widrigkeiten zur Wahrheit vorkämpfen muss. Das ist einfach grandios gebaut. Vieles, was auf den ersten Blick vertraut scheint, vor dem Auge des Lesers als Wahrheit aufblitzt, erweist sich später als Seitenweg im Irrgarten der Geschichte. Aber an der Hand von Oskar wird man dennoch immer tiefer hinein, dem Ziel entgegengeführt. Ich muss sagen, ich habe im ganzen vergangenen Jahr kein nur annähernd gleichgutes Buch gelesen. Wer Geheimnisse, Mythen, Verschwörungstheorien, England, James Bond und Agatha Christie mag, der sollte sich "Ein dunkel Licht" nicht entgehen lassen.

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  • Spannend von Anfang bis Ende!

    Ein dunkel Licht

    Klautja

    16. December 2014 um 09:13

    Wir schreiben das Jahr 1966 in London. Ein Beamter des Scotland Yard, Oscar Falter, wird vermeintlich strafversetzt und soll das Schicksal einer vor Jahren verschwundenen Agentin, Elena Cross, klären. Auf seiner Reise durch England und Wales muss sich Falter immer wieder gegen einen mysteriösen Gegner behaupten, denn hinter der Strafversetzung steckt weit mehr als der vorgegebene Auftrag.  Eine Verschwörung unvorstellbaren Ausmaßes zeichnet sich ab und Oscar Falter erlebt eine Zeit, die sein Leben verändert. Neben den detailreichen und zeitgetreuen Beschreibungen der Umstände und Personen gelingt es dem Autor eine Spannung aufrechtzuerhalten, welche mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ. War es zu Beginn doch ein bisschen schwer die beiden Handlungsstränge zu verbinden, so kam es während des Lesens zunehmend zu einem Aha-Effekt, welcher mich immer wieder dazu brachte, doch noch ein Kapitel weiterzulesen und weiter und weiter...bis sich  die Ereignisse schließlich ineinander verwoben und zu einer komplexen Geschichte wurden. Zum Inhalt möchte ich nicht zu viel verraten. Doch kann ich diesen Thriller nur  jedem wärmsten empfehlen, denn er zeigt auf eine besonders realistische, raffinierte und spannende Weise, dass nichts ist wie es scheint, aber doch alles einen Sinn macht.

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  • Leserunde zu "Ein dunkel Licht" von matì

    Ein dunkel Licht

    cRytZel

    Ein dunkel Licht von matì ... ... ist ein mystischer Thriller, der mit den Stilelementen BritCrime und Romance historische Realität und Fiktion miteinander verknüpft. London im August des Jahres 1966. Das Leben von Oscar Falter wird auf den Kopf gestellt, nachdem der Untersuchungsbeamte von Scotland Yard, eben noch gefeierter Zeuge mit brillanter Beweisführung während eines Strafprozesses vor dem Old Bailey, umgehend zum gescholtenen Beamten degradiert wird. Die routinemäßige Angelegenheit, mit der man ihn daraufhin betraut, gerät zur lebensbedrohenden Aufgabe. Welcher unbekannte Gegenspieler trachtet ihm ein ums andere Mal nach dem Leben? Und welche Absichten verfolgt die Gruppe mysteriöser Menschen, deren Existenz Oscar nie wahrgenommen hatte, die ihn aber schon sein ganzes Leben begleitet? Am Ende seiner Mission stehen zwischen der existierenden Weltordnung und dem apokalyptischen Chaos lediglich er selbst, sein Gehstock und die Sehnsucht nach einer lang verstorben Fremden. Ein dunkel Licht ist das Ergebnis einer vierjährigen Reise durch verstaubte Archive, vergilbte Zeitungsartikel und von zahlreichen Aufenthalten in Großbritannien, die für spannende Recherchen genutzt wurden. Nun möchte ich einige Leser mit auf eine Zeitreise nehmen, auf der ich bis jetzt nur alleine unterwegs war. Ich suche Menschen, denen ich anvertrauen kann, welch unglaubliche Dinge ich herausfand. Die Reisenden werden die wahren Hintergründe erfahren, die zur Geburt des berühmtesten Schlitzers von England führten, wer tatsächlich hinter dem Attentat von Dallas steckte und welche dunkle Macht damals bereit war, das englische Königreich und die gesamte Welt ins Chaos zu stürzen. Wir werden den traurigen Helden kennenlernen, der sich dieser Bedrohung entgegenstellte und den die Zeit vergessen ließ, wer wirklich das Ziel seiner Suche war. Wer an diesem Genremix seinen Spaß hat, den lade ich herzlich ein, mit mir ein paar spannende Stunden zu verbringen. Da der Roman noch nicht als Print zur Verfügung steht, nennt bitte mit der Bewerbung euer Readerformat (Kindle/Mobi, Epub, PDF).

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    • 48
  • Ein raffinierter und spannender Mystik-Thriller im Großbritannien der 1960er Jahre

    Ein dunkel Licht

    odenwaldcollies

    20. November 2014 um 21:50

    Oscar Falter, Beamter des Scotland Yard, hat eine gewisse Berühmtheit erlangt, als er die Unschuld der vermeintlichen Killerin Lynn Persson bewiesen hat. Dennoch stellt ihn sein Chef auf das Abstellgleis und läßt ihn in eine Abteilung außerhalb des Yards versetzen, die kaum bekannt ist. Dort erhält er den Auftrag, den Abschlußbericht der verschwundenen Agentin Elena Cross ausfindig zu machen, den sie vor ca. 80 Jahren verfasst hat. Der Name Elena Cross ist Oscar nicht unbekannt, ist er doch einer Frau mit gleichem Namen in den Trümmern des Zweiten Weltkriegs bereits begegnet, die ihm damals das Leben gerettet hat. Nur: die Elena Cross aus den 40er Jahren war nicht viel älter als die Elena Cross von 1886. Ist es nur ein Zufall, daß beide Frauen den gleichen Namen tragen? Mithilfe von Elenas Tagebuch, das er an sich bringt, nimmt er ihre Spur auf – aber nicht jeder scheint mit seiner Suche einverstanden zu sein. Seine Verfolger sind Oscar bereits dicht auf den Fersen ist und wollen ihn um jeden Preis aufhalten. Wie beschreibe ich das Buch am besten, um ihm gerecht zu werden? Es ist eine Mischung aus Ganoven- und Agententhriller, gespickt mit einer Prise Mystik. Nein, das wird dem Buch noch nicht gerecht. Der Autor versteht es auf eine faszinierende Art und Weise, historische Personen, Geschehnisse und Orte in einer fiktiven Art zu verbinden, besser gesagt, richtiggehend miteinander zu verweben, ohne daß störende Brüche oder Unlogiken auftreten. Mir ist nicht klar, wie der Autor über diesen komplexen Plot mit seinem ganzen Personal den Überblick behalten kann – aber er behält ihn! Nichts ist zufällig, hinter allem steckt eine Absicht und es hat mir als Leser zunehmend Spaß gemacht, zu spekulieren und diese Rätsel zu lösen. Manchmal lag ich richtig, aber oft genug hat mich der Autor in die Irre geführt und mich mit der richtigen Lösung überrascht. Alles hängt miteinander zusammen, was mich aber überhaupt nicht gestört hat, denn es wirkt nicht bemüht konstruiert, sondern es passt einfach zusammen – außerdem darf es bei einem mystischen Thriller auch ruhig etwas anders zugehen als normal. Man muß konzentriert lesen, damit man keine Hinweise übersieht, aber wie schon geschrieben, die Schatzsuche hat mir als Leser ebenfalls einen großen Spaß bereitet. Zu Beginn des Buches eröffnet der Autor einige Handlungsstränge, deren Zusammenhang sich natürlich dem Leser zu dem Zeitpunkt noch nicht erschließt: der Prolog beinhaltet die Erinnerungen von Jack the Ripper an sein Zusammentreffen mit Elena. Außerdem geht es um das seltsame Verschwinden von Kindern aus einem Waisenhaus, das Elena aufklären will. Und dann geht es natürlich um Oscar Falter und seine neue Aufgabe. Der Anfang des Buches ist eher düster und melancholisch, was auch an Oscar liegt. Seine Antrittsgespräch mit seinem neuen Arbeitgeber Mr. Potts mutet regelrecht kafkaesk an und ich habe mich gefragt, bei wem er da bloß gelandet ist. Seine neue Aufgabe wirft nicht nur bei Oscar eine Menge offener Fragen auf. Die düstere und melancholische Atmosphäre wandelt sich allmählich in eine spannende und rasante Suche nach Elena und ihrem Abschlußbericht, hinter dem weit mehr steckt, als Oscar und der Leser anfangs ahnt und das jedem Abenteuer von James Bond locker Konkurrenz machen kann. Ein weiteres Highlight des Buches sind seine Charaktere: vielschichtig, undurchsichtig, teilweise skurril und alles andere als zufällig gewählt. Das fängt schon bei Oscar Falter an: er ist ein junger Mann, der seit einer schweren Verletzung bei einem Einsatz vor gut einem Jahr ein verkrüppeltes Knie hat und auf einen Stock angewiesen ist. Allerdings ist der Stock kein gewöhnlicher Stock: in seinem Inneren befindet sich eine scharfe Klinge – ein Geschenk, das er von seinem eheamligen Partner und besten Freund nach dem Unfall geschenkt bekommen hat. Die Ehe mit seiner Frau Daphne läuft seit einiger Zeit alles andere als gut, sie trauert den guten alten Zeiten nach, als sie noch finanziell in der Lage waren, rauschende Partys zu geben. Auch Oscar hängt in der Vergangenheit fest und steht sich damit selbst im Weg. Durch seine Suche nach Elena bekommt er allerdings ein neues Ziel, das ihn aus seiner Melancholie reisst und nach vorne schauen läßt. Übrigens ist auch der Name von Oscar nicht zufällig gewählt, wenn man sowohl die deutsche als auch die englische Bedeutung seines Nachnamens berücksichtigt. Auf seiner Suche begegnet Oscar Fremden und alten Bekannten, aber wem kann er wirklich trauen? Wer sind seine Verbündete, wer seine Verfolger? Zum Schluß fallen alle Puzzlestücke an ihren Platz – und gleichzeitig wird eine Brücke geschlagen für den zweiten Band um Oscar: es gibt einen neuen Bösewicht sowie einen Punkt, den Oscar betrifft und der sicherlich im zweiten Teil noch eine Rolle spielen wird. Ich freue mich in jedem Fall sehr auf die Fortsetzung und bin gespannt, mit welchem Rätsel der Autor den Leser dann überraschen wird.

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  • Der Name ist Programm

    Ein dunkel Licht

    Leseratz_8

    14. November 2014 um 20:59

    Klappentext: "London im August des Jahres 1966. Das Leben von Oscar Falter wird auf den Kopf gestellt, nachdem der Untersuchungsbeamte von Scotland Yard, eben noch gefeierter Zeuge mit brillanter Beweisführung während eines Strafprozesses vor dem Old Bailey, umgehend zum gescholtenen Beamten degradiert wird. Die routinemäßige Angelegenheit, mit der man ihn daraufhin betraut, gerät zur lebensbedrohenden Aufgabe. Welcher unbekannte Gegenspieler trachtet ihm ein ums andere Mal nach dem Leben? Und welche Absichten verfolgt die Gruppe mysteriöser Menschen, deren Existenz Oscar nie wahrgenommen hatte, die ihn aber schon sein ganzes Leben begleitet? Am Ende seiner Mission stehen zwischen der existierenden Weltordnung und dem apokalyptischen Chaos lediglich er selbst, sein Gehstock und die Sehnsucht nach einer lang verstorben Fremden." Ehrlich gesagt fällt es mir sehr schwer dieses Buch zu rezensieren, ich habe es realtiv zügig durchgelesen, aber es läßt mich ratlos zurück. Unsterblichkeit - Zeitreise - Seelenwanderung und was will der Autor mir sagen.  Es ist spannend geschrieben und fesselt eigentlich auch, hat aber für mich keine wirkliche Auflösung - ja es ist ein Genremix und ja man muss nicht immer alles auflösen und erklären, aber irgendwie hat mich der Autor wohl unterwegs verloren. Die Idee hinter dem Buch finde ich sehr interessant - eine geheime Institution?, die sich gegen das Böse stellt. Das Böse, das sich in den schlechten Taten der Menschen manifestiert, der Wunsch mit wissenschaftlichem und technischem Fortschritt die Welt und die Menschen zu beherrschen...  Andererseits hat mir der Stil weniger gefallen, zwischendurch habe ich gedacht, wenn ich jetzt noch einmal etwas über das grün leuchtende Zifferblatt der Timex lesen muss, schreie ich und schmeiße meinen Reader an die Wand... Ich bin ratlos und vergebe für die Idee drei Sterne. Aber ein wirkliches Vergnügen hat mir das Buch nicht bereitet.

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  • Hat mich leider nicht gepackt

    Ein dunkel Licht

    winterdream

    28. October 2014 um 10:57

    Inhalt: In dem Buch gibt es zwei unterschiedliche Handlungsstränge. Es spielt einmal in London im Jahr 1888, als Jack the Ripper sein Unwesen dort treibt. Doch er hat auch eine Geliebte, Elena Cross, die in ihm keinen Verbrecher sieht. Und dann spielt das Buch noch in London im Jahr 1966. Die Zeit von Scotland Yard und dem Beamten Oscar Falter. Eine Frau, die wegen Mordes angeklagt war, wird durch seine Aufklärung in dem Fall freigesprochen, was einer Behörde nicht gefällt und er wird daraufhin von dieser Behörde beauftragt, einen alten Fall zu lösen und zwar, was es mit dem Verschwinden von Elena Cross auf sich hat. Wird er den Fall lösen können oder steckt vielleicht viel mehr dahinter? Cover: Das Cover finde ich in Ordnung, aber auch nichts Besonderes. Da hätte man vielleicht noch mehr rausholen können. Mein Fazit: Ich muss sagen, dass ich doch einige Zeit gebraucht habe, um mit dem Buch warm zu werden und leider ist mir dies bis zum Schluss auch nicht wirklich gut gelungen. Ich habe das Buch zwei Mal angefangen und wollte es eigentlich auch schon wieder weglegen. Habe es aber dann doch durchgelesen. In dem Buch gibt es zwei Handlungsstränge und ich hatte Schwierigkeiten, mich in beiden zurecht zu finden. Das Buch war zwar flüssig geschrieben und auch die Charaktere konnte man sich gut vorstellen, aber mich hat das Buch leider nicht so sehr gepackt, auch wenn es doch einige Überraschungen in der Story gab, die man so nicht vorhersehen konnte. Mich konnte der Autor mit der Story nicht fesseln. Auch die Spannung fand ich teilweise nicht wirklich gut aufgebaut. Deshalb kann ich leider nur 2 Sterne vergeben.

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  • Rezension zu "Ein dunkel Licht"

    Ein dunkel Licht

    Zsadista

    27. October 2014 um 10:37

    London, die Zeit um 1888. Jack the Ripper treibt sein Unwesen. Doch nicht für alle ist er das Monster. Elena Cross, eigentlich Agentin, sieht etwas anderes in ihm und wird seine Geliebte. London, 1966. Oscar Falter ist Beamter beim Scotland Yard. Durch seine Beweisführung wird eine des Mordes angeklagte Frau frei gesprochen. Damit tritt er einer anderen Behörde gewaltig auf die Füße und wird versetzt. Nun wird er von dieser Behörde beauftragt, das Verschwinden von Elena Cross, der Agentin des Scotland Yard, nach all den Jahren aufzuklären. Doch damit tritt er in ein Wespennest ungeahnter Größe. „Ein dunkel Licht“ war für mich ein etwas schwieriger Fall. Ich brauchte lange, um in die Geschichte einzutauchen. Der Schreibstil an sich war flüssig und verständlich. Ich tat mir am Anfang jedoch schwer die zwei Handlungsstränge mit einander zu verknüpfen. Gelungen fand ich im Nachhinein, dass nicht alles voraussehbar gewesen ist. Überraschungen in der Handlung gefallen mir, da es doch selten vorkommt. Ich hatte zwar anfängliche Probleme mit der Story, vergebe aber trotzdem 4 Sterne für das Gesamtkonzept. 

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  • Die „helle“ und die „dunkle“ Seite ...

    Ein dunkel Licht

    nyls

    16. October 2014 um 23:12

    Die Geschichte entfaltet sich im Wechselspiel von Ereignissen Ende des 18ten Jahrhunderts und des Jahres 1966: Ein Spiel zwischen der „hellen“ und der „dunklen“ Seite. Elena/Anna und Oskar begegnen sich im Fluss der Zeit immer wieder, wobei Elena – im Gegensatz zu Oskar – auf die „Erinnerung“ frühere Leben zurückgreifen kann. Am Ende schließt sich Kreis mit dem Prolog: Oskar war in seinem früheren Leben u. a. „Jack the Ripper“. Der Roman greift die Themen Verschwörung, Kindesmissbrauch, Gehirnmanipulation und Wiedergeburt auf. Die Kombination dieser mächtigen Themen in einem Roman ist heikel. Bis zum Kapitel „Der Inder“ bewegt sich das Werk auf das Genre bezogen – für mich! – im „Roman Noir“ Bereich. Und bis dahin war für mich die „Welt“ noch in Ordnung. Ab Kapitel verändert sich der Charakter des Romans und mit ihm, die des Hauptprotagonisten – das war jedenfalls mein Eindruck. Insbesondere ab dem Handlungsstrang mit Peter und der Entführung von Anna waren mir die „Bösen“ etwas zu stereotyp böse und einfältig.

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