matì Ein dunkel Licht

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Inhaltsangabe zu „Ein dunkel Licht“ von matì

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    Ein dunkel Licht

    inflagrantibooks

    19. January 2016 um 10:45

    Meinung „Ein dunkel Licht“ ist ein Buch, was ganz spontan auf dem Reader landete und ebenso spontan gelesen wurde. Bei spontanen Bücher kann es ja so oder so ausgehen. Entweder man hatte einen Glücksgriff, oder eben nicht. 2 Möglichkeiten und der Leser weiß nicht, in welche Richtung sich die Spontanität entwickeln wird. Also, welche Straße bin ich entlang gegangen und wie sah das Ziel aus? Zuerst: Ich wusste nicht, auf was ich mich einlasse. Ich ließ bewusst den Klappentext Klappentext sein und verließ mich einzig und allein auf das Qindie-Siegel. Auch das klappt nicht immer, aber das ist eine andere Geschichte. Wer Qindie nicht kennt, einmal bitte hier entlang: KLICK. Aber weiter im Text und weiter die Straße der Möglichkeiten entlang. Den Autor kannte ich bis jetzt auch nur von einer Kurzgeschichte, auch aus einer Qindie-Anthologie *klick* und dort hat er mich schwer begeistert. Muss ja nun auch nix heißen, aber ich steh auf Qindie und „Ein dunkel Licht“ ist mir in letzter Zeit so oft über den Weg gelaufen, dass ich das nur als Zeichen deuten konnte. Also stürzte ich mich mit Oscar Falter und seinem Gehstock in das Abenteuer eines dunkel Lichts. (Eigenlob: Was für eine nette Protagonisten-Überleitung :-D .) Unser Hauptprotagonist Oscar Falter ist anders und dann wieder doch nicht. Er war mir von Anfang an sympathisch und es gab nicht einen Augenblick, an dem ich ihn nicht mochte oder seine Handlungen hinterfragte. Kaum war ich in der Geschichte, lief ich mit Oscar durch das London von 1966, schwelgte in Erinnerungen aus dem Jahr 1888 und verlor mich in seiner Art und Weise zu denken, zu reden und zu handeln. Er ist ein sehr gefühlvoller Mensch, dem das Wohl der anderen am Herzen liegt und der auch genau so handelt. Mr. Oscar Falter ist einer der wenigen Protagonisten, mit denen ich wohl noch 1000 Seiten weiter hätte gehen können. Zu Fuß und mit Gehstock. Die Handlung als solche ist komplex, unvorhersehbar und von interessanten Wandlungen durchzogen. Ich ahnte nicht mal, was oder wie es weitergehen könnte, obwohl ich mir im Nachhinein dann dachte: „Klar! Logisch!“. Aber der Autor hat die Geschichte so gut (was für ein flaches Wort, oder?) erzählt, dass ich wirklich tief darin eintauchte und einfach keine Zeit hatte, zu grübeln oder zu raten. „Ein dunkel Licht“ ist kein Krimi. Kein Thriller. Keine Mystery-Erzählung. Keine Geschichte über Freundschaft, Vertrauen, Intrigen. Und doch ist es genau das und zwar alles zeitgleich und gleichzeitig! Ganoven, Gangster, Geschichte (historisch gesehen), Scotland Yard und Männer, die viel besser sind als James Bond. ;-) Der Schreib- und Erzählstil des Autors trägt natürlich seinen Teil dazu bei und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Geschichte nicht dieselbe wäre, hätte sie jemand anders erzählt. Mal davon abgesehen, dass alles, also wirklich alles (Dialoge, Gedanken, jedes einzelne Wort!) an die Zeit angepasst ist. Ich weiß nicht, wie der Autor das gemacht, aber ich habe mich wirklich gefühlt, als befände ich mich im jeweiligen Jahr. Fantastisch, einfach nur fantastisch und grandios! Jedes kleine Detail hat gestimmt und sogar die Kray-Brüder waren dabei. Und japp, ich hab gegoogelt. :-D (Sollte sich das je ein Autor gefragt haben: Ja, wir überprüfen hin und wieder historische Angaben. Why not? Man lernt ja nie aus!^^) Auf jeden Fall flog ich nur so durch die Seiten. Oscar Falter, die Handlung und der Schreibstil, das alles zusammen ergeben einen verflucht interessanten Wortcocktail, dem ich mich einfach nicht entziehen konnte. Auch wenn die Spannung nicht Herzschlag erhöhend war, so war „der Fall“ doch auf seine eigene Art und Weise spannend. Der Autor schlug den Boden vom Anfang zum Ende und verfolgte rigoros seinen roten Faden, auch wenn es manchmal nicht so aussah. Es gab einige Stellen, an denen ich mich fragte, warum das Yard handelt, wie es nun mal handelt. An diesen Stellen musste ich mir immer wieder in Erinnerung rufen, dass wir nicht 2015 in der Geschichte haben, sondern 1966. Da tickten die Uhren noch anders. Das Ende war etwas eigen, ich hätte gerne noch einige offene Fragen geklärt. Sagen wir mal so, ich hoffe an dieser Stelle auf eine Fortsetzung, denn manche Geschichten brauchen ein anderes Ende. Und solange es noch nicht gut ist, ist es nicht das Ende! Stimmt´s?! Fazit Ich begab mich bei „Ein dunkel Licht“ blind in die Hände eines Autors, der es versteht mit dem Leser zu spielen. Ihn in seine Welt zu locken und darin gefangen zu halten. Mit Worten zu jonglieren und sich ganz der Geschichte hinzugeben. Das fühlt der Leser und deswegen macht das Lesen von „Ein dunkel Licht“ auch Spaß! Ein Krimi, ein Thriller, ein bisschen Mystery, ein bisschen Salz und Pfeffer. Dazu trockenen Rotwein und der Abend kann beginnen. Bewertung „Ein dunkel Licht“ von matì bekommt an dieser Stelle volle, ganze und verdiente 5 von 5 Marken. Die Straße der Möglichkeiten führte mich spontan zu einem Glücksgriff und das Date mit Qindie war wieder einmal grandios.

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