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7 Tage mit Gott

Ralph Llewellyn
Flexibler Einband: 228 Seiten
Erschienen bei SadWolf Verlag, 12.03.2018
ISBN 9783946446637
Genre: Romane

Rezension:

Frank ist die Personifikation der Arroganz und des Narzissmus. Nichts ist ihm wichtiger als Macht, Demütigung seines Umfelds gehört zu seinen Hobbys - bis Gott in seinem Leben auftaucht und Frank alles in Frage stellen lässt, woran er bisher geglaubt hatte...

Der relativ schlichte und einfache Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen, teilweise arteten einige Charaktere zwar in etwas poetischeren Ausschweifungen aus, diese passten dann aber gut in den Kontext. Nur die Schrift hat mich ein wenig gestört: Die Schriftgröße ist größer als in anderen Büchern, was kein Problem ist, jedoch hat sich der Autor dazu entschieden die Aussagen Gottes in Großbuchstaben zu schreiben, was - vor allem in längeren  Passagen- etwas anstrengend zu lesen ist, da hier der Effekt des Anschreiens herrscht.

Der Protagonist Frank war sehr gut beschrieben, er ist der schlechte Mensch wie er wortwörtlich im Buche steht. Sympathisch ist er sicher nicht, realistisch leider schon. Jedes Mittel ist ihm recht, um an seine Ziele, sein Wohlbefinden zu gelangen. Bis ihm zwei Wesen begegnen: Gott und Engel Nummer Sieben. Engel Nummer Sieben war wohl mein Lieblingscharakter: Gefühllos, kalt, aber nicht grausam, und mit nichts als Herablassung und Kritik für die Menschheit - ziemlich nachvollziehbar, wenn man bedenkt, womit er es tagtäglich zu tun hat. Die Darstellung Gottes hingegen hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Im Versuch das Buch von religiösen Dogmen zu befreien und eher philosophischen Charakter zu geben, hat der Autor Gott aller Eigenschaften beraubt, wodurch man diesen als Gott erkannt hätte. Dieser hier ist weder allmächtig noch allwissend, erschaffen hat er die Menschen wohl schon, hat aber jetzt eigentlich Besseres zu tun - was, das weiß man nicht so genau. So haben wir eher einen Philosophen in Lederjacke als Gott vor uns, der Geschichte tut das zwar keinen Abbruch, aber es wirkte für mich ein wenig inkonsistent.

Als diese zwei Wesen in Franks Leben treten, denkt dieser erst, sie wären verrückt - dann, dass er selbst verrückt geworden sei. Der Sprung von dieser Phase zu der, in der er anfängt die Welt und vor allem sich selbst und seine Handlungen in Frage zu stellen, ging mir viel zu schnell. Plötzlich scheint er sich zu ändern (wollen), was mir nicht besonders realistisch vorkam. Sieben Tage (und auch 200 Seiten) sind doch eine etwas zu kurze Zeit, um das Verhaltensmuster von Jahrzehnten zu Durchbrechen. Trotz dessen gab es gute Anhaltspunkte und Absätze, die zum Nachdenken anregen.

Dennoch hat mir der zweite Erzählstrang rund um Franks Großvater im Krankenhaus und dem Pastor, der ihm in seinen letzten Tagen zur Seelsorge geschickt wird, viel besser gefallen. Die zarte Freundschaft, die sich bildet und das gemeinsame Reden über Gott und die Welt, das Infragestellen und Vertrauen waren sehr schön beschrieben und bis zum letzten Moment voller Bedeutung.

Alles in allem ist 7 Tage mit Gott ein gutes Werk, um sich mit den Problemen der Gesellschaft auseinanderzusetzen und vielleicht die ein oder andere Frage für sich selbst zu beantworten.

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65 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

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Der Beste küsst zum Schluss

Susan Mallery , Ivonne Senn
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 05.02.2018
ISBN 9783956497711
Genre: Liebesromane

Rezension:

Aufgrund ihres gewalttätigen Vaters hat Shelby stets Probleme damit, Männern zu vertrauen. Aidan hingegen sieht in der Liebe wegen seiner Mutter, die stark an seinen egozentrischen Vater gebunden ist, nur das Gefühl des Feststeckens. Da scheint Shelbys Plan einer sechsmonatigen Männer-Frauen-Freundschaft, um beiden das Vertrauen ins andere Geschlecht zu lehren, die perfekte Lösung für beide zu sein. Doch was, wenn aus Freundschaft Liebe wird?

Der Beste küsst zum Schluss erzählt eine weitere Liebesgeschichte aus der bereits bekannten Fool's Gold Welt, sodass man zahlreiche bekannte Charaktere wiedertrifft und lesen kann, wie ihre Geschichte weitergegangen ist. Wie gehabt wird auch dieser Teil aus der Sicht beider Protagonisten erzählt.So kann der Leser gut mitverfolgen, wie sich die beiden zuerst kennenlernen, dann immer mehr Unterschiede zwischen Mann und Frau entdecken und schließlich versuchen, diese mit geschlechtertypischen Aktivitäten auszuleben. Vor allem die Pediküre, die zu einem gemeinsamen Ritual wird, war zwar immer wieder sehr lustig     mitzuverfolgen; allerdings hat mich in diesem Teil diese starke mentale     Geschlechtertrennung ein wenig gestört: Shelby als Konditorin, die ständig über ihre Gefühle reden will und oft weinen muss gegenüber dem starken Aidan, der als Outdoor-Experte durch die Wildnis stampft. Die anderen Paare aus Fool's Gold scheinen da ausgeglichener und auch plottechnisch wurde da mehr geboten. Ich hätte mir deshalb von diesem Teil, der schließlich das Finale bildet, ein wenig mehr erhofft.
Nichtsdestotrotz ist dieses Buch durch den Schreibstil und vor allem dieerfrischenden Nebencharaktere schön zu lesen und wie auch andere Bücher aus der Reihe und allgemein aus diesem Genre ist dieses Buch ideal für alle, die eine leichte Lektüre für Zwischendurch suchen und dabei über starke Stereotypisierungen hinwegsehen können.

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218 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 62 Rezensionen

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54 Minuten

Marieke Nijkamp , Mo Zuber
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.09.2017
ISBN 9783841440167
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nur 54 Minuten dauert es: Der erste Schultag an der Opportunity High School beginnt wie jeder andere. Die Schüler denken an Themen wie den nächsten Wettbewerb, Prüfungen und den Abschluss. Doch plötzlich werden sie während der Rede der Direktorin in der Aula eingesperrt und Tyler eröffnet das Feuer...

Die Geschehnisse werden aus der Sicht von vier Jugendlichen in drei unterschiedlichen Situationen erzählt: Sylvia und Autumn in der Aula, Tomas im Schulgebäude und Claire außerhalb des Gebäudes. Dabei war es interessant zu lesen, wie die Schüler auf die direkte oder indirekte Bedrohung reagieren, was die ersten Gedanken und Gefühle sind. Diese vielschichtige Erzählweise konnte nämlich zeigen, welche Auswirkungen ein Amoklauf auf die betroffenen Menschen aber auch auf diejenigen, die sich von außen um ihre geliebten Geschwister und Freunde sorgen machen und ihnen möglichst helfen wollen, hat. Das hat den Inhalt, auch durch die regelmäßigen Perspektivwechsel, sehr spannend gestaltet, da man bei allem hautnah dabei war. Am Inhalt kann man deshalb nur kritisieren, dass Tylers Vorgeschichte nicht allzu detailliert beleuchtet wurde.

Stilistisch gesehen hat mir das Buch weniger gefallen, da die Autorin von Charakter zu Charakter den Sprachstil sehr monoton gestaltet hat und bei jedem Erzähler zu dramatischen und dadurch unpassenden Phrasen neigt.

Alles in allem ist "54 Minuten" trotz der Kritikpunkte ein sehr gutes, vielschichtiges Werk, das durch die Nutzung verschiedener Blickwinkel überzeugt.

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17 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

atemübungen, entspannungstechniken, geist, gelassenheit, glücklich sein, herzz, kopf, körper, meditation, meditationstechniken, mein kopf mein herz mein weg, optimismus, pessimismus, trainingsprogramm, ulrich hoffmann

Mein Kopf. Mein Herz. Mein Weg.

Ulrich Hoffmann
Fester Einband
Erschienen bei Königsfurt-Urania Verlag , 27.03.2017
ISBN 9783868261608
Genre: Sachbücher

Rezension:

"Mein Kopf. Mein Herz. Mein Weg!" ist ein Glücksratgeber garantiert ohne Jojo-Effekt: kleine Übungen und realistische Ziele sollen hier für einen spürbaren, nachhaltigen Nutzen sorgen. 
Das Buch ist hierbei als 28-Tage-Plan angelegt, imTag 0 werden erste Tipps und Hinweise gegeben, die weiteren Kapitel sind aufgebaut mit Einleitung, der Beschreibung der Übung und dem Nutzen unter "Das bringt's". Zudem gibt es einige Zwischenkapitel wie Tests (z.B. Wie gehe ich mit mir selbst um?), Checklisten und Fragen&Antworten.


Zunächst einmal ist das Buch rein von der Aufmachung her ein Genuss: Es ist ein wenig größer, aber dennoch handlich, die Seiten sind schön angenehm zu blättern, die Bilder sind stets passend und die Farben leuchtend. Kurzum: Die Gestaltung ist perfekt gelungen!


Doch das Buch glänzt auch im Hinblick auf Sprache und Inhalt. 
Die Texte sind schhön zu lesen, der Stil angenehm und teilweise sehr bildich, was vor allem bei den Übungen hilfreich war, um sich in die einzelnen Situationen einzudenken.
Inhaltlich sind diese sehr abwechslungsreich und haben mir im allgemeinen gut gefallen. Natürlich sind hin und wieder Übungen dabei, die weniger nützlich scheinen - was allerdings eine rein subjektive Wahrnehmung ist- doch diese halten sich in Grenzen. Was außerdem erwähnenswert ist, ist, dass die zeitlich intensiveren Übungen ins Wochenende gelegt wurden, sodass es keinen Stress bei der Durchführung gibt.


Alles in allem ein sehr schönes Werk, das man in einem Monat durcharbeiten kann. Jedoch bin ich mir sicher, dass ich auf viele der Aufgaben immer wieder zurückkommen werde!

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ablaufplan, anfänger, computerprogramm, fachbuch/sachbuch, lai, programmier, relationales datenmodel

Grundlagen der Programmierlogik

Marcus Pérez
E-Buch Text: 143 Seiten
Erschienen bei marpes.de, 29.11.2016
ISBN B01MYU2SH5
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ziel des Werkes „Grundlagen der Programmierlogik“ von Marcus  Pérez ist es, den Einstieg in das Erlernen von Programmiersprachen zu bieten. Dieser Einstieg basiert auf keiner besonderen Programmiersprache sondern erklärt Konzepte, die helfen sollen, logische Lösungswege für gegebene Probleme zu finden und zu beschreiben.

 Das Buch ist aufgebaut in vier größere Kapitel: Grundlegendes, Einstieg in die Programmierung, Übungen und Weitere Aspekte der Programmierung.

Im ersten Kapitel werden bestimmte Begriffe und die Arbeitsweise des Computers erklärt; und es ist eher eine Art Vokabeln lernen. Im zweiten Kapitel bekommt man bereits Strukturen beigebracht, die die Lösung von Problemen erleichtern sollen, welche man dann im nächsten Kapitel erstmals selber anwenden kann. Das letzte große Kapitel bietet schließlich einen Ausblick auf die nächsten Schritte zum Erlernen von Programmiersprachen.

 Die wirklich ausgefeilte Struktur, graue Untermalungen und schematische Darstellungen sowie die Wahl einer sehr einfachen Sprache führen dazu, dass das Buch sehr gut verständlich ist und einen wirklich guten Einblick in die Grundlagen der Programmierlogik bietet!

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hausmittel, humor, irene berres, irrtum, irrtümer, julia merlot, kolumne, medizin, mythen, mythos, pflaster, ratgeber, sachbuch, spiegelonline, tipps

Mythos oder Medizin: Brauchen Wunden Luft oder Pflaster?

Julia Merlot , Irene Berres
E-Buch Text: 225 Seiten
Erschienen bei Heyne Verlag, 13.10.2014
ISBN 9783641146191
Genre: Sachbücher

Rezension:

Jeder hat mindestens einen schlauen Gesundheits-Tipp auf Lager, aber kaum jemand weiß, was sein medizinisches Alltagswissen wirklich taugt. Das Buch zur beliebten Spiegel-Online-Kolumne „Mythos oder Medizin“ zeigt, welche Hausmittel tatsächlich helfen und auf was wir getrost verzichten können.

 

Das Buch ist zunächst in sechs Kapitel gegliedert, die bestimmte Oberthemen behandeln. Pro Thema gibt es etwa fünf Fragen, die schrittweise innerhalb von wenigen Seiten beantwortet werden. Am Ende gibt es ein Fazit, in welchem die Antwort zusammengefasst widergegeben wird. Dieses Fazit wäre nicht immer vonnöten gewesen, denn es ist oftmals stark repetitiv ausgefallen und die wenigen Seiten hätte man auch so nachlesen können. Die Fakten waren größtenteils sehr interessant und wurden humorvoll  erklärt. Das Buch wirkt gut recherchiert und die Ausführungen sind alle anhand von Studien und Zitaten von Ärzten belegt. An einigen Stellen hätte ich mir eine anspruchsvollere und  ausführlichere Erklärung gewünscht. Die zusätzlichen Beschreibungen früherer medizinischer Methoden, ausführliche Tabellen und das Glossar waren ebenfalls sehr informativ.

Insgesamt ist das Buch lehrreich, unterhaltsam und empfehlenswert.

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