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358 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

magie, fantasy, peter grant, england, krimi

Fingerhut-Sommer

Ben Aaronovitch , Christine Blum
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.08.2015
ISBN 9783423216029
Genre: Fantasy

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829 Bibliotheken, 27 Leser, 2 Gruppen, 144 Rezensionen

jugendbuch, thriller, ursula poznanski, layers, obdachlos

Layers

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 17.08.2015
ISBN 9783785582305
Genre: Jugendbuch

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17 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort

Alan Bradley
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Penhaligon Verlag, 25.04.2017
ISBN 9783641203627
Genre: Krimi und Thriller

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11 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

9 Tage wach

Eric Stehfest , Michael J. Stephan
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Edel Germany, 30.03.2017
ISBN 9783841905185
Genre: Biografien

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96 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

trilogie, albträume, jason segel, dritter band, nachtmahre

Nightmares! - Die Stunde der Ungeheuer

Jason Segel , Kirsten Miller , Simone Wiemken
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Dressler, 20.02.2017
ISBN 9783791519494
Genre: Kinderbuch

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(29)

42 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

abenteuer, mississippi, freundschaft, südstaaten, kinderbuch

Die Mississippi-Bande

Davide Morosinotto , Cornelia Panzacchi
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.01.2017
ISBN 9783522184557
Genre: Kinderbuch

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243 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 84 Rezensionen

familie, endzeit, dystopie, apokalypse, weltuntergang

Am Ende aller Zeiten

Adrian J Walker , Nadine Püschel , Gesine Schröder
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 25.08.2016
ISBN 9783596037049
Genre: Science-Fiction

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93 Bibliotheken, 12 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

spiegel des bösen, hass, hotel, jugendbuch, liebe

Spiegel des Bösen

Björn Springorum , Maximilian Meinzold
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Thienemann ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.02.2017
ISBN 9783522202305
Genre: Jugendbuch

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

justiz-thriller, john grisham, bestechung, grisham

Bestechung

John Grisham , Kristiana Dorn-Ruhl , Bea Reiter , Imke Walsh-Araya
Fester Einband: 500 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453270336
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein Korruptionsfall mit ungeahnten Außmaßen...

Lacy Stoltz und ihr Kollege Hugo Hatch arbeiten für das BJC (Board on Judicial Conduct), das für die Berufsaufsicht zuständig ist und Anzeigen über standeswidrigem Verhalten von Richtern in Florida untersucht. Bald bekommen sie es mit einem Fall zu tun, der alle bisherigen richterlichen Fehlverhalten in den Schatten stellt: Ein Richter in Florida soll jahrelang Bestechungsgelder in unglaublicher Höhe angenommen haben - und noch einiges mehr. Nach eingehender Überprüfung nimmt das BJC den Fall an und Lacy beginnt sofort zu ermitteln. Schnell wird klar, dass der Fall sehr brisant ist und ungeahnte Ausmaße annehmen wird. Doch so diskret sie und ihr Kollege bei ihren Ermittlungen auch vorgehen, den Gegnern bleibt nichts verborgen. Schon bald schweben sie in großer Gefahr... Wird Lacy Licht ins Dunkel bringen und den Richter überführen?

"Er suchte sich eine Bank mit Aussicht auf die Bucht, blieb lange dort sitzen und machte sich Vorwürfe. Aus einem kleinen, dunklen Komplott war plötzlich etwas sehr viel gefährlicheres geworden." - Seite 138, eBook

Ich lese seit vielen Jahren mit Begeisterung die spannenden Justiz-Thriller von John Grisham und war dementsprechend gespannt auf sein neuestes Buch. In Bestechung geht es um einen Richter, der jahrelang Bestechungsgelder entgegen genommen haben soll - doch dieses ist nur ein Punkt auf einer Liste, die immer länger wird. Lacy Stoltz ist Anwältin der Rechtsaufsichtsbehörde und beginnt in diesem besonders brisanten Fall mit ihren Ermittlungen - und gerät bald darauf in Lebensgefahr...
Die Erzählweise ist sehr klar und gut verständlich, anfangs wird viel zu dem umfangreichen Fall erklärt, mit dem es Lacy und ihre Kollegen vom BJC zu tun haben. Da dieser Fall sehr umfangreich und verstrickt ist, ist diese ausführliche Schilderung über die Hintergründe sehr sinnvoll und gut gewählt. Nur leider kommt danach die Geschichte nicht so richtig in Schwung, sie plätschert eher vor sich hin. Im Mittelteil kommt dann zwar etwas Schwung in die Geschichte, doch das Ende bleibt etwas zu vorhersehbar.
Womit Grisham aber hier wieder überzeugt, ist mit seiner Fachkenntnis als ehemaliger Anwalt. Alle fachlichen Erläuterungen -vom Rechtssystem, über den Arbeitsalltag eines Anwalts bis hin zum Prozessablauf- sind sehr gut verständlich.

Mein Fazit: Ein solider, gut geschriebener Justiz-Thriller mit kleineren Schwächen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ebenso wie die sehr gut ausgearbeiteten Fakten. Leider fehlte mir bei dieser Geschichte aber das gewisse Etwas, sie plätschert ein wenig vor sich hin - es fehlten die fesselnden und überaschenden Momente. Das ist etwas schade, denn die Idee der Story ist wirklich klasse. Es gibt aber auch positives: Die Charaktere und der Fall sind gut ausgearbeitet und das Buch lässt sich flüssig lesen und bietet eine interessante Geschichte.
Kurz gesagt: Trotz kleiner Schwächen ein gutes und durchaus lesenswertes Buch, das sich bei den John Grisham-Romanen im guten Mittelbereich befindet.

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Tags: bestechung, john grisham, justiz-thriller   (3)
 

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135 Bibliotheken, 16 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

bienen, roman, bienensterben, generationenroman, vergangenheit

Die Geschichte der Bienen

Maja Lunde , Ursel Allenstein
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei btb, 20.03.2017
ISBN 9783442756841
Genre: Romane

Rezension:

Drei Schicksale, eng verknüpft durch die Bienen... 

England, im Jahr 1852: Einst betrieb der Familienvater William einen kleinen Saatguthandel und war begeisterter Biologe. Doch seine bisherigen Forschungen konnten seinen einstigen Mentor Rahm nicht begeistern. Dieses stürzt William schließlich in eine tiefe Melancholie, er kann wochenlang das Bett nicht verlassen. Doch dann befasst er sich mit dem Leben der Bienen, wo ihm schließlich eine Idee kommt: Er beginnt damit, einen völlig neuartigen Bienenstock zu entwickeln...

Ohio, USA im Jahr 2007: In einem kleinen, verschlafenen Ort lebt der Imker George und arbeitet jeden Tag hart für seinen Traum: Er möchte den Hof und die Anzahl der Bienenstöcke vergrößern, damit sein Sohn Tom den kleinen Familienbetrieb eines Tages übernehmen kann. Doch dieser hat andere Berufsvorstellungen. Doch George zeigt für dessen Pläne nur Unverständnis und gibt die Hoffnung nicht auf. Doch eines Tages passiert das Unglaubliche: Die Bienen sind spurlos verschwunden...

China, im Jahr 2098: Die Welt hat sich drastisch verändert - längst sind die Bienen von der Erde verschwunden - und so müssen die Bäume von Hand bestäubt werden. Eine anstrengende Arbeit, so auch für die junge Frau Tao, die Tag für Tag unzählige Blüten mit einem kleinen Pinsel bestäubt. Sie hofft sehr, das ihr kleiner Sohn Wei-Wen später eine bessere Zukunft haben wird. Ihr Leben ändert sich allerdings schlagartig, als Wei-Wen einen mysteriösen Unfall hat. Noch ahnt Tao nicht, was es damit wirklich auf sich hat...

"Das Buch war 1806, vor bald 45 Jahren, in Edinburgh erschienen, sein Verfasser hieß Francois Huber und der Titel lautete 'New Observations on the Natural History of Bees' - Es handelte von Bienen, vom Bienenstock, diesem Superorganismus, in dem jedes Individuum, jedes kleine Insekt, dem großen Ganzen untergeordnet war." - Seite 73, eBook

Die Geschichte der Bienen ist ein ganz besonderes Buch - es verknüpft drei Lebensgeschichten, die über Jahrhunderte verteilt sind, mit einem einzigen Thema: Den Bienen. Die Schicksale der drei Hauptcharaktere sind sehr unterschiedlich: William (1852) versucht einen neuartigen Bienenstock zu entwickeln, George (2007) arbeitet hart für seine Imkerei und Tao (2098) bestäubt Bäume von Hand, da die Bienen längst verschwunden sind. Dazu hat jeder von ihnen noch mit dramatischen Problemen zu kämpfen. Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben, jeweils aus der Sicht der Drei. Die einzelnen Kapitel sind eher kurz und wechseln regelmäßig zwischen den Jahren/Personen hin und her. Dieses ist sehr gut gewählt, es ist jeweils sehr interessant zu verfolgen, wie die Lebenswege der Charaktere sich entwickeln und wie sich die Welt verändert hat. Freud und Leid liegen hier oft nah beieinander. Zum Ende hin warten einige Überraschungen.
In den drei Erzählungen erfährt man auch viel Informatives über die Bienen - wie ihr Leben angeordnet ist, wie ein Bienenstock aufgebaut ist und schließlich, wie wichtig sie für die Welt sind. All dieses regt sehr zum Nachdenken an.

"In nördlicher Richtung erstreckten sich die Obstbäume bis zum Horizont. Lange bepflanzte Linien, Baum um Baum um Baum. Ich hatte von Reisen gelesen, die Menschen in früheren Zeiten unternommen hatten. Von Touristen, die nur gekommen waren, um Gegenden wie diese im Frühling zu sehen, um die blühenden Bäume zu sehen. Waren sie wirklich so schön? Ich wusste es nicht. Sie waren unser Job. Jeder einzelne Baum bedeutete um die zehn Stunden Arbeit." - Seite 79, eBook

Mein Fazit: Ein sehr besonderes und wichtiges Buch. Drei Erzählungen, drei Zeitebenen und drei Schicksale - verbunden durch die Bienen. Maja Lunde erzählt in einem lockeren, detaillierten Schreibstil, wie sich die Welt verändert, wenn die Bienen plötzlich von der Erde verschwinden würden - besonders die Geschichte aus dem Jahr 2098 ist dramatisch. Die drei Schicksale sind sehr berührend und interessant zu verfolgen, auch gibt es hier viele Informationen über das Leben der Bienen. Ein außergewöhnliches und sehr lesenswertes Buch!

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58 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

historischer roma, archer, die wege der macht, die clifton-saga, jeffrey archer

Die Wege der Macht

Jeffrey Archer , Martin Ruf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2017
ISBN 9783453419926
Genre: Historische Romane

Rezension:

Band 5 der Clifton-Saga

Im Jahr 1964: Nachdem die Jungfernfahrt der MV Buckingham, dem ersten Luxusliner der Barrington Schifffahrtsgesellschaft nur knapp einer entsetzlichen Katastrophe entkommen konnte, versucht die Vorstandsvorsitzende Emma Clifton weiterhin alles, um das traditionsreiche Familienunternehmen am Laufen zu halten. Doch neue Intrigen lassen nicht lange auf sich warten und plötzlich steht alles auf dem Spiel...
Emmas Mann Harry, inzwischen erfolgreicher Schriftsteller, versucht unterdessen alles, um den in Sibirien inhaftierten Autor Anatoli Babakov zu helfen. Dafür nimmt er eine nicht ganz ungefährliche Reise in Kauf und gerät in eine Situation, mit der er niemals gerechnet hatte...
Auch die Wege der anderen Familienmitglieder der Cliftons und Barringtons sind nicht immer einfach, wie es Sebastian Clifton und sein Onkel Giles Barrington schon bald zu spüren bekommen...

"Er wusste genau, was er vom Augenblick der Landung an zu tun hatte, und ihm blieb noch mehr als genug Zeit, um während des langen Fluges über den Kontinent die Feinheiten seines Plans auszuarbeiten." -Seite 298, eBook

Die Wege der Macht ist inzwischen der 5. Band der packenden Clifton-Saga und schließt nahtlos an die dramatischen Ereignisse am Ende des Vorgängers an. Um nach einem halben Jahr wieder in die Geschichte reinzukommen, gibt der Prolog nochmal einen sehr hilfreichen Rückblick auf die letzten Geschehnisse des 4. Teils - der fiese Cliffhanger wird am Anfang sehr schnell aufgelöst.
Auch danach geht es sofort packend weiter - im Mittelpunkt stehen hier Emma und Harry Clifton, ihr gemeinsamer, inzwischen erwachsener Sohn Sebastian und Emmas Bruder Giles, mit dem Harry seit Kindertagen eine tiefe Freundschaft verbindet. Alle vier haben unterschiedliche, spannende Geschichten, die neben Freude und Erfolg auch Leid und Missgunst enthalten. Hier gibt es, wie auch schon in den vorigen Bänden, wieder einige Intrigen und Verschwörungen, doch dieses wird nie langweilig - im Gegenteil: Jeffrey Archer macht es auch hier wieder unheimlich spannend - die ganzen Verwicklungen sind wirklich raffiniert und völlig unvorhersehbar.
Das Stil des Covers schließt sich dem seiner Vorgänger an und passt mit dem historischen Flair sehr gut zum Buch. Um die Geschehnisse und Zusammenhänge in "Die Wege der Macht" zu verstehen, sollte man die Reihe auf jeden Fall von Anfang an lesen. Dieses lohnt sich in jedem Fall.

"Obwohl die ersten sieben Kapitel faszinierend gewesen waren, hatte Harry den Eindruck, dass er den wahren Grund für die Zerstörung jedes einzelnen Exemplars noch nicht herausgefunden hatte, was ihn nur umso entschlossener machte, auch die übrigen vierzehn Kapitel zu lesen."
-Seite 320, eBook

Mein Fazit: Wieder ein gelungener Band der Clifton Saga - ein Roman, der im historischen Bereich angesiedelt ist, sich aber so spannend wie ein Krimi liest. Der Schreibstil ist flüssig, die Handlung an vielen Stellen rasant - in Verbindung mit kurzen ruhigeren Abschnitten aber sehr gut kombiniert. Es gibt ein fesselndes Ende und natürlich wieder den schon berühmten Cliffhanger. Dieser macht schon sehr neugierig auf den Folgeband, der im September 2017 erscheinen wird. Die Reihe ist und bleibt weiterhin sehr lesenswert!

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Tags: die clifton-saga, die wege der macht, england, historischer roma, jeffrey archer   (5)
 

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dark fantasy, vampire, thriller, fantasy, buchreihe

Exkarnation - Seelensterben

Markus Heitz
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 10.01.2017
ISBN 9783426518793
Genre: Fantasy

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78 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

markus heitz, thriller, fantasy, claire, #exkarnation

Exkarnation - Krieg der alten Seelen

Markus Heitz
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2016
ISBN 9783426505922
Genre: Fantasy

Rezension:

Band 1 der Exkarnation-Dilogie 

Als Claire Riordan morgens ihr kleines Café betritt, ahnt sie noch nicht, dass sich gleich ihr ganzes Leben ändert: Als sie am Fenster beobachtet, wie ihr Mann Finn überfallen wird, will sie ihm zur Hilfe eilen - und wird von einem Wagen überrollt. Claire stirbt an Ort und Stelle - doch ihre Seele verlässt die Erde nicht. Hilflos muss sie schließlich mit ansehen, wie ihr Mann erschossen wird. Ehe Claire versteht, was mit ihr geschieht, fährt ihre Seele in den Körper der jungen Frau Lene von Bechstein ein, die gerade einen Selbstmordversuch hinter sich hat. Nun möchte Claire nur noch eines: Den Mörder ihres Mannes finden. Doch Lenes Körper war für eine andere Seele vorgesehen - ohne es zu ahnen, gerät sie mitten in einen Krieg alter Seelen, der weit zurückreicht...

"Jeder wich ehrfürchtig vor ihm zurück, ob Besucher oder Angestellte. Dazu brauchte er weder eindrucksvolle Kleidung noch Waffen. Die Aura der Macht drängte sie zur Seite, ohne dass er sie anschauen oder die Stimme erheben musste." - Seite 244

Krieg der alten Seelen ist der erste Band von Markus Heitz' Exkarnation-Dilogie und beginnt schon mit einem rasanten Anfang - auf den ersten 25 Seiten passiert schon eine Menge und lässt erahnen, dass da noch einiges kommt. Der Verlauf der Geschichte ist spannend: Es gibt verschiedene Erzählstränge, die im ersten Anschein noch nicht viel miteinander zu tun haben. Doch nach und nach erfährt man, in welcher Weise diese tatsächlich zusammenhängen.
Dieser Mystery-Thriller, in dem Seelenwanderer und viele weitere interessante und phantastische Figuren eine zentrale Rolle spielen, ist meiner Meinung nach sehr hochwertig und erfordert so manches Mal vollste Konzentration: Die Geschichte ist umfangreich, enthält viele Details und ist wirklich gut konstruiert. Auch wenn es manches mal etwas kompliziert wird, bleibt sie durchgehend spannend und sehr gut verständlich.
Sehr passend finde ich hier die die sorgfältig ausgewählten Zitate rund um die Thematik der Seele und Unsterblichkeit, die man am Anfang eines jeden Kapitel findet.
Die Entwicklung der Geschichte hält einige Überraschungen bereit und sehr gut gelungen.

"Die Ausstrahlung des Ortes gefiel Claire nicht und passte zu dem, was sie gerade gehört hatte. Die Bedrohung, das Unheimliche und Böse griff nach ihr, sogar das Licht war feindlich und schuf Schatten, die sich ohne Zutun bewegten."- Seite 301

Mein Fazit: Ein spannender und hochwertiger Mystery-Thriller, der einen sehr interessanten Verlauf nimmt. Es wird mal unheimlich, mal geheimnisvoll und dann wieder rasant spannend mit einigen Horror-Elementen. Zusammen mit den teils phantastischen Figuren und Geschehnissen eine tolle Mischung. Einen halben Stern ziehe ich ab, da es immer mal kleine Momente gab, wo ich kurzzeitig den Überblick über die verschiedenen Ziele der unterschiedlichen Organisationen/Personen verloren habe. Doch ich habe den Faden immer schnell wieder gefunden und muss sagen, das mich das gelungene Finale nun sehr neugierig auf den zweiten Teil gemacht hat. Von mir gibt es 4,5 Sterne und auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Tags: exkarnation-dilogie, fantasy, krieg der alten seelen, markus heitz, mystery-thriller   (5)
 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

das neue geheime tagebuch des hendrik groen, hendrik groen, roman, tanztee, amsterdam

Tanztee

Hendrik Groen , Wibke Kuhn
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.03.2017
ISBN 9783492058278
Genre: Romane

Rezension:

Das neue geheime Tagebuch des Hendrik Groen...

Nach einem Jahr Pause beschließt der sympathische Senior Hendrik Groen, 2015 wieder ein neues Tagebuch zu schreiben, um seinen Alltag in einem Amsterdamer Altenheim festzuhalten. Inzwischen 85 Jahre alt, aber immer noch einigermaßen fit, widmet sich Hendrik zusammen mit seinen Freunden den Aufgaben des 2013 gegründeten Clubs "Alanito" (Alt aber nicht tot), mit dem sie regelmäßig Ausflüge organisieren, um den etwas eintönigen Alltag im Altenheim zu entfliehen. Auch in diesem Jahr haben sie wieder schöne Pläne und es steht sogar der erste kleine Urlaub an. Nach wie vor wird der kleine Club kritisch beäugt, zum einen von der Heimleitung und zum anderen von den Nichtclubmitgliedern - bei letzteren wohl eher aus Neid. Das neue Jahr hält für Hendrik und seine Freunde einige Abenteuer bereit, aber neben vielen Schönen gibt es auch traurige Momente...

"Die Angst vor der Fahrt war ganz unbegründet gewesen. Ich war mit mir selbst zufrieden, weil ich mich nicht in irgendwelche faulen Ausreden geflüchtet hatte. Die weisen Worte meiner Frau fallen mir immer noch regelmäßig ein: Man bereut in erster Linie die Dinge, die man nicht getan hat." - Seite 272, eBook

Nachdem mich im vergangenen Jahr schon das erste Groen-Tagebuch Eierlikörtage sehr begeistert hat, war ich dementsprechend gespannt auf das neue Tagebuch. Dieses ist, wie schon gewohnt wieder im Tagebuchstil erzählt. Diese Erzählweise ist sehr gut gewählt, denn auch wenn dieses Buch in Tagesabschnitte unterteilt ist, so lässt es sich trotzdem so fesselnd lesen wie ein Roman. Der charmante Hendrik ist zwar nun fast zwei Jahre älter, aber von seinem manchmal trockenen Humor hat er nichts verloren. Neben Einträgen, die oft zum Schmunzeln sind, gibt es auch immer wieder rührende und auch traurige Abschnitte, denn das Alter hinterlässt auch bei den Alanito-Mitgliedern seine Spuren.
Sehr schön beschrieben sind hier wieder die Ausflüge und Ideen des "Alt aber nicht tot"-Clubs, die zeigen, dass man auch im höheren Alter und trotz einiger Einschränkungen noch schöne Sachen unternehmen kann.
Mit dabei sind auch wieder viele bekannte Charaktere, über die Hendrik wieder fleißig berichtet; neben der bissigen Bewohnerin Frau Slothouwer darf natürlich auch Hendriks bester Freund Evert nicht fehlen, der immer einen flotten Spruch auf den Lippen hat und dem sprichwörtlich der Schalk im Nacken sitzt.

"Evert kam gestern vorm Essen vorbei, um sich einen Schnaps zu holen, denn sein Vorrat war erschöpft, und er hatte keine Lust, Sturm und Regen zu trotzen, um zum Laden zu gehen. Er hat schon mal eine Anfrage an die Direktorin gestellt, ob unser Supermarkt unten nicht auch Alkohol verkaufen könnte." - Seite 32, eBook

"Früher bildete Frau Slothouwer ein unausstehliches Duo mit ihrer Schwester. Seit diese letztes Jahr plötzlich verstorben ist, hat die übrig gebliebene Slothouwer die Portion Bosheit von ihrer Schwester noch auf ihre draufgepackt." - Seite 20, eBook

Das Cover ist ganz im Stil seines Vorgängers gehalten -wieder schlicht mit einer gelungenen Illustration von Hendrik Groen, den man ja inzwischen schon ins Herz geschlossen hat.

Mein Fazit: Eine wunderbare Fortsetzung, die seinem Vorgänger in nichts nachsteht. Neben den Berichten aus seinem Alltag wirft Hendrik auch immer wieder einen kritischen Blick auf die Geschehnisse in der Welt. Es wird wieder humorvoll und interessant, aber auch berührend und traurig. Gerade diese vielen Facetten machen dieses Buch sehr lesenswert. Wer Eierlikörtage schon mochte, wird auch vom neuen Tagebuch begeistert sein. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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Tags: amsterdam, das neue geheime tagebuch des hendrik groen, eierlikörtage, hendrik groen, roman, tanztee   (6)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Zeitmaschine / The Time Machine (Zweisprachige Ausgabe, Englisch-Deutsch)

H. G. Wells , Jan Strümpel
Flexibler Einband
Erschienen bei Anaconda Verlag, 31.01.2017
ISBN 9783730604816
Genre: Sonstiges

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761 Bibliotheken, 2 Leser, 5 Gruppen, 45 Rezensionen

harry potter, magie, fantasy, tierwesen, joanne k. rowling

Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

Joanne K. Rowling , Newt Scamander
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 17.03.2010
ISBN 9783551359483
Genre: Fantasy

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64 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

bahnhof, italien, zug, tagebuch, suche

Die wundersame Reise eines verlorenen Gegenstands

Salvatore Basile
E-Buch Text: 352 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 13.03.2017
ISBN 9783641195021
Genre: Romane

Rezension:

Eine wundersame Reise, die einige Leben verändert...

Michele Airone war damals noch ein Kind, als seine Mutter mit einem Koffer in den Zug stieg und damit aus seinem Leben verschwand. Heute ist Michele dreißig Jahre alt und lebt abgeschottet in dem kleinen Bahnhofshäuschen in Miniera di Mare, einem idyllischem Küstenort in Italien, wo er jeden Tag die Ab- und Einfahrt des Zuges erwartet. Abends macht er seinen Kontrollgang durch den Zug und sammelt liegengebliebene Gegenstände ein - diese sind die einzige Gesellschaft in seinem kleinen Zuhause.
Doch sein zurückgezogenes Dasein ändert sich mit der Begegnung der sympathischen Elena, die sein sonst so geplantes Leben mit ihrer heiteren Art ordentlich durcheinanderbringt. Kurze Zeit später entdeckt Michele im leeren Zug ein kleines rotes Notizbuch, das ihm sofort bekannt vorkommt: Sein geheimes Tagebuch aus Kindertagen, das seine Mutter damals mitgenommen hat. Wie kommt an diesen Ort? Elena ermuntert ihn schließlich, sich auf die Suche nach seiner Mutter zu machen. Und so beginnt für Michele schließlich eine Reise, die sein Leben verändert...

"Er spürte, wie die Erinnerung an die Gefühle des vorigen Abends verblasste, während die Schatten der Pappeln, die den Bahnhof umstanden, mit dem Lauf der Sonne länger wurden und sich über einen Nachmittag legten, den er ebenso wie alle anderen in Einsamkeit verbrachte. Dann kam der Zug zurück. Pünktlich auf die Minute erreichte er sein Ziel und brachte die abendliche Dunkelheit mit" - Seite 27, eBook

Auf den ersten Seiten dieses Buches merkt man schon diesen kleinen Zauber der Geschichte. Die Handlungsorte, wie beispielsweise am Anfang der kleine Bahnhof, der Micheles Zuhause ist, oder auch die kleinen italienischen Orte auf seiner Reise werden auf eine schöne idyllische Art und Weise beschrieben. Auch sein kleines Häuschen, in dem er die unzähligen verlorenen Gegenstände liebevoll aufbewahrt, wirkt etwas verwunschen. Die Hauptfiguren lernt man schnell gut kennen: Der in sich gekehrte Michele, der auch nach so vielen Jahren den Weggang seiner Mutter nicht überwunden hat und Elena, die wie ein Wirbelwind in dessen Leben einbricht. Aber auch die so verschiedenen Nebencharaktere, die nach und nach auftauchen, machen die Geschichte interessant.
Micheles Reise beginnt ruhig und steigert sich langsam, er erlebt das ein oder andere Abenteuer. Allerdings fand ich den zweiten Abschnitt seiner Reise etwas zu überladen. Der idyllische Flair, den die Geschichte anfangs ausmachte, geht hier ein wenig verloren. Das Ende hat mir dann aber wieder gut gefallen.
Sehr schön ist hier die Covergestaltung, die mit der Bahnhofsuhr, den Koffern und dem einfahrenden Zug den Inhalt sehr gut präsentiert.

"In diesem Moment erkannte sie in ihm das Kind im Körper des Erwachsenen, selbst ein Verlorener unter seinen verlorenen Gegenständen, den leblosen Dingen, die er im Zug gefunden und sich zu eigen gemacht hatte, als würde er über ihr Schicksal wachen. Michele hatte ihnen ein Happy-End beschert, dachte Elena plötzlich." -Seite 59, eBook

Mein Fazit: Eine sehr schöne Geschichte, die in einem passenden, leicht märchenhaften Stil erzählt wird. Man findet hier viele Facetten: Es wird mal fröhlich und traurig, mal nachdenklich und berührend, aber auch abenteuerlich - und natürlich darf eine kleine Liebesgeschichte hier nicht fehlen. Bis auf einen etwas zu überladenen Zwischenteil hat es mir gut gefallen. Ein lockeres Buch mit idyllischem italienischen Flair, das man sehr gut zwischendurch lesen kann.

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Tags: die wundersame reise eines verlorenen gegenstands, gegenwartsliteratur, italien, roman, salvatore basile   (5)
 

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Johnny und Jean

Teresa Präauer
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 28.07.2016
ISBN 9783596033218
Genre: Romane

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(6)

10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

psychothriller, gewinn, kindheit, signiert, thriller

Abgewiesen

Melisa Schwermer
E-Buch Text
Erschienen bei Edition M, 31.01.2017
ISBN 9781477848043
Genre: Krimi und Thriller

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780 Bibliotheken, 78 Leser, 5 Gruppen, 110 Rezensionen

thriller, sebastian fitzek, achtnacht, berlin, fitzek

AchtNacht

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2017
ISBN 9783426521083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ein bizarres Experiment, das außer Kontrolle gerät...

Im Leben von Ben Rühmann läuft zurzeit nicht alles so, wie es sein sollte - als Musiker ist er nur mäßig erfolgreich und seine Tochter Jule liegt nach einem mysteriösen Unfall im Koma. Umso mehr rätselt er nun über Jules Nachricht, die sie ihm einige Stunden zuvor geschickt hatte. Anscheinend wollte sie ihm etwas wichtiges mitteilen...
Während Ben noch darüber nachdenkt, gerät kurz darauf sein Leben völlig aus den Fugen - zusammen mit einer jungen Frau wurde er aus einer bizarren Todeslotterie gezogen: Die AchtNacht, die gerade begonnen hat - für die nächsten 12 Stunden ist er vogelfrei, jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten und erhält obendrauf noch ein Kopfgeld. Was Ben erst für einen bitteren Scherz gehalten hat, entpuppt sich nun als tödlicher Ernst. Er ist auf der Flucht und fragt sich, wie er diesen Irrsinn stoppen kann. Doch damit nicht genug: Er hat Gegner, die bald darauf völlig in der Hand haben...

"Unwillkürlich fiel sein Blick auf seine Uhr. Es war acht nach acht. Ein metallischer Geschmack füllte seinen Mund. Sein Herz raste wie nach einem Sprint. Was geht hier vor?" - Seite 58

In dem neuen Thriller von Sebastian Fitzek geht es um ein wahnwitziges Experiment, das innerhalb kürzester Zeit ungeahnte Ausmaße annimmt: Es geht um die AchtNacht, einer sogenannten Todeslotterie, für die man einen Kandidaten nominieren kann. Am 08.08. um 08:08 Uhr am Abend wird dann ein Name gezogen. Dieser Unglückliche darf nun in den folgenden 12 Stunden straffrei gejagt werden - die Informationen darüber überschlagen sich im Netz, jeder weiß Bescheid. Es gibt sogar ein Kopfgeld. Doch handelt es sich hier vielleicht einfach nur um einen sehr schlechten Scherz?
Im Mittelpunkt steht Ben, der bis zu seiner Wahl noch nie etwas von der AchtNacht gehört hat - für ihn beginnt eine Flucht auf Leben und Tod. Kann er vielleicht zusammen mit der Studentin Harezu Herzsprung, die ebenfalls als Kandidatin gewählt wurde, diesen Irrsinn stoppen?
Wie schon aus anderen Thrillern von Sebastian Fitzek bekannt, geht es auch hier schnell zur Sache, sofort ist man mittendrin im Geschehen und lernt im Eiltempo die Hauptcharaktere und deren Lebensumstände kennen. Es tauchen viele rätselhafte Details auf, auch Überraschendes tritt zutage. Doch vor allem fragt man sich eins: Was hat es tatsächlich mit der Achtnacht auf sich? Und wie wird sie enden? Im Finale überschlagen sich dann schließlich die Ereignisse und es kommt alles anders als gedacht. Genau dieses macht einen guten Thriller aus.

"Er rannte. Rannte und rannte schneller als je zuvor die Seestraße hinunter. Ohne auf Ampeln, Fahrradfahrer oder Fußgänger zu achten. Ohne sich zu fragen, ob er gerade beobachtet oder gar verfolgt wurde von einem Teil jener anonymen Masse, die sich gegen ihn formiert hatte. Unsichtbar und dennoch tödlich, wie radioaktiver Abfall, der sich in rasender Geschwindigkeit im Netz verbreitete."
-Seite 113

Mein Fazit: AchtNacht ist ein typischer Fitzek-Pageturner! Es wird sofort rasant und spannend, man möchte das Buch am liebsten in einem Rutsch durchlesen. Der Schreibstil ist flüssig, man findet sich sofort in der Geschichte zurecht. Vieles ist zu Anfang mysteriös, doch die auftauchenden Fragen klären sich im Laufe der Handlung. Gerade hier gibt es einige unvorhersehbare Wendungen, mit denen man so nicht gerechnet hat, besonders zum Ende hin. Bis auf eine kleine Passage im Mittelteil, die mir etwas zu wirr war, ist dieses Buch wirklich gelungen. Für Thriller-Fans ein Muss!

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Tags: achtnacht, berlin, sebastian fitzek, thriller   (4)
 

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märchen, harry potter, zauberer, fantasy, magie

Die Märchen von Beedle dem Barden

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz (Übersetzer) ,
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 11.12.2008
ISBN 9783551599995
Genre: Fantasy

Rezension:  
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thriller, dänemark, kopenhagen, sonderdezernat q, jussi adler-olsen

Selfies

Jussi Adler-Olsen , Hannes Thiess
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.03.2017
ISBN 9783423281072
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Band 7 der Reihe um Carl Morck und dem Sonderdezernat Q

Das Sonderdezernat Q bekommt es momentan gleich mit mehreren Fällen zu tun: Der aktuelle Todesfall einer älteren Dame weist überraschende Parallelen mit einem zwölf Jahre zurückliegenden Mord an einer jungen Frau auf, der nie aufgeklärt werden konnte. Gibt es da vielleicht einen Zusammenhang? Carl Morck, der zurzeit noch einigen mysteriösen Missverständnissen in der Aufklärungsstatistik auf den Grund geht, fängt sofort an zu recherchieren. Zusammen mit seinen Mitarbeitern Assad und Gordon durchleuchtet er die Fakten der undurchsichtigen Verbrechen. Gerade jetzt könnten sie die Hilfe und das Gespür ihrer Kollegin Rose gut gebrauchen, doch diese wird zurzeit von Dämonen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Was ist damals in Roses Kindheit wirklich geschehen? Um Rose zu helfen, wendet sich das Sonderdezernat Q auch diesem sehr persönlichen Fall zu - und findet etwas heraus, mit dem sie so nicht gerechnet haben...

Gleichzeitig ereignen sich mehrere rätselhafte Verbrechen auf Kopenhagens Straßen, die weitere Fragen aufwerfen...

"Da sah sie sich selbst im Flurspiegel, zwischen den vielen roten und schwarzen Zeilen, und fühlte sich an die verzerrten Gesichter und verlorenen Seelen in den geschlossenen Abteilungen des Landes erinnert. In dem Moment wurde ihr endgültig klar, dass sie zugrunde gehen wurde, wenn sie nicht augenblicklich etwas unternahm." -Seite 111, eBook

Auch im siebten Band um Carl Morck und seinen Mitarbeitern Assad, Rose und Gordon vom Sonderdezernat Q wird es spannend. Hier bekommen die Ermittler es gleich mit mehreren unterschiedlichen Fällen zu tun, die auf den ersten Blick nicht miteinander in Verbindung stehen - jedoch nur auf den ersten Blick...
Da die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln erzählt wird, muss man sich anfangs zunächst mal einen Überblick verschaffen. Doch nach einer kurzen "Einlesungsphase" findet man sich sehr gut zurecht.
Eine Besonderheit in diesem Band ist, dass man hier noch mehr über Roses persönliche Geschichte erfährt und diese auch zum Ermittlungsgegenstand wird. Hier wird es traurig, es gibt einige dunkle Enthüllungen. Auch die anderen Fälle, in denen das Sonderdezernat Q diesmal ermittelt, haben es in sich - es kommen nach und nach schockierende Details ans Licht. Auch die Charaktere sind mit ihren Handlungen und Gedanken sehr gut beschrieben - und diese sind oft sehr erschreckend.

Sehr interessant und erfrischend sind hier wieder die Dialoge zwischen Carl und Assad, der seinen Chef natürlich auch aktuell wieder mit einigen Kamel-Weisheiten zum grübeln bringt:

Er wandte sich zu Assad um, der hinter ihm stand. "Was soll man mit diesem Schund anfangen?" Der schüttelte den Kopf. "Tja, Carl. Da kannst du genauso gut fragen, warum das Kamel so große Füße hat." Carl merkte, wie sich die Falten auf seiner Stirn verschoben. Konnten diese verdammten Kamele nicht mal für einen Tag woanders niederlassen?
-Seite 113, eBook

Wie schon bei seinen Vorgängern besticht das Cover hier wieder durch ein markantes Merkmal - ein blutiges, ausgefranstes Stück Seil- und einer auffallenden Farbe, die einem im Buchhandel sofort ins Auge fällt. Es reiht sich damit perfekt in die Dezernat Q-Reihe ein. Zwar ist es hier von Vorteil, wenn man die anderen Bände gelesen hat, weil es immer wieder kleine Anspielungen zu vergangenen Ereignissen gibt, jedoch nicht zwingend erforderlich. Der Fall ist eine in sich abgeschlossene Geschichte und daher auch einzeln lesbar.

Mein Fazit: Der siebte Band um Carl Morck und sein Sonderdezernat Q ist wieder sehr lesenswert! Nachdem mich der Vorgängerband Verheissung nur teilweise überzeugen konnte, findet Jussi Adler-Olsen mit Selfies wieder zu seinem gewohnten, spannenden Erzählstil zurück, den man schon aus den ersten Bänden der Reihe kennt. Bis auf einen etwas unübersichtlichen Anfang, der durch die verschiedenen Erzählstränge entsteht, findet man sich aber schon nach wenigen Seiten zurecht. Es ist sehr spannend zu verfolgen wie die einzelnen Puzzleteile schließlich an seinen Platz kommen. Die Fälle haben es in sich - es wird mal traurig, mal erschreckend und schockierend. Doch der Thriller ist auch fesselnd und hat einige Überraschungen zu bieten. Sehr empfehlenswert für alle Thriller-Fans! Ich vergebe 4,5 Sterne.

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Tags: carl morck, dänemark, jussi adler-olsen, kopenhagen, selfies, sonderdezernat q, thriller   (7)
 

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barcelona, spanien, carlos ruiz zafón, zafón, der friedhof der vergessenen bücher

Das Labyrinth der Lichter

Carlos Ruiz Zafón , Peter Schwaar
Fester Einband: 944 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 16.03.2017
ISBN 9783100022837
Genre: Romane

Rezension:

Band 4 aus der Reihe um den 'Friedhof der Vergessenen Bücher' 

Barcelona, im Jahr 1959: An einem grauen Wintertag im Dezember kehrt die junge Frau Alicia Gris von Madrid in ihre Heimatstadt Barcelona zurück. Sie hat den Auftrag, dem mysteriösen und plötzlichen Verschwinden den Ministers Mauricio Valls nachzugehen. Dessen Auto wurde verlassen in den Straßen Barcelonas gefunden. Bei ihren Recherchen findet sie in Valls' Besitz ein geheimnisvolles und äußerst seltenes Buch, das dieser sehr gut versteckt hatte. Um mehr über das besondere Buch zu erfahren, führt ihr Weg sie unter anderem in die Buchhandlung Sempere & Söhne. Schon beim Betreten des Ladens kommen bei Alicia Kindheitserinnerungen auf, zuerst nur schemenhaft - die besondere Atmosphäre und die vielen Bücher nehmen sie sofort gefangen...
Doch nicht nur die Erinnerungen an ihre Vergangenheit, sondern auch der aktuelle Fall erfordert ihre ganze Aufmerksamkeit. Noch ahnt sie nicht, dass sie bereits mitten in einer dunkle Intrige mit noch ungeahntem Ausmaß steckt...

"Ich durchschritt den Gang bis zu einem Bogen, hinter dem sich ein mächtiges Gewölbe auftat, und blieb hier stehen. Vor mir erhob sich das große Labyrinth wie eine unendliche Luftspiegelung. Eine Spirale aus Treppen, Tunneln, Brücken und Bögen verflocht sich zu einer ewigen, aus sämtlichen Büchern der Welt errichteten Stadt und stieg zu einer riesigen Glaskuppel an."
-Seite 10

Da mir von Carlos Ruiz Zafón besonders die Bücher um den Friedhof der Vergessenen Bücher gefallen haben, war ich dementsprechend gespannt auf den neuen und finalen Band der Reihe. Auch wenn bei mir das Lesen der drei vorigen Bände schon eine Weile her ist, war der Zauber der Bücher sofort wieder da. Schon ganz an Anfang wird man (innerhalb eines Traums) schon kurz wieder an den besonderen Ort mitgenommen: In die Kathedrale, die von oben bis unten bestückt ist mit alten Büchern.
Das Buch beginnt mit einigen losen Erzählsträngen, wo man noch nicht genau weiß, wie sie sich später zusammenfügen werden. Doch danach findet man sich sehr gut zurecht. Man lernt Alicia kennen, die den Auftrag erhält, einen hochangesehenen Minister zu finden, der vor kurzem spurlos verschwand. Während ihrer manchmal speziellen und ungewöhnlichen Ermittlungsmethoden findet sie unglaubliches heraus...
Es wird überraschend spannend mit einigen Krimi- und Thriller-Elementen - doch trotzdem geht der "Bücher-Zauber" nicht verloren. Denn auch die Welt der Bücher spielt hier eine zentrale Rolle - hier steht neben den rätselhaften Verschwinden von Mauricio Valls (dass noch ungeahnte Ausmaße annehmen wird) auch ein äußerst seltenes Buch und dessen Autor im Vordergrund, um den sich einige Geheimnisse ranken. Das hat mir besonders gut gefallen, genauso wie das Ende des Buches, das noch einige Überraschungen bereithält.

Das Cover finde ich sehr passend - schlicht und mit dem Jungen, der sich die Nase an dem Schaufester einer Buchhandlung plattdrückt sehr nostalgisch und sympathisch - passend zum Stil der Zafón-Bücher.
Der Autor erwähnt am Anfang des Buches, dass man den Zyklus um den Friedhof der Vergessenen Bücher in beliebiger Reihenfolge oder auch einzeln lesen kann. Am besten ist natürlich, wenn man die Bände der Reihe nach liest, da die Bücher alle durch Personen und Handlungen miteinander verbunden sind, doch das ist kein Muss. Auch wenn vielleicht einige Fragen auftauchen, kann man "Das Labyrinth der Lichter" auch ohne Vorkenntnisse lesen. Es ist trotz Verbindungen schon eine eigene Geschichte.

"Sie eilte die Treppe hinunter und blieb erst stehen, als sie in ihrem Zimmer war. Dort lehnte sie sich an die Tür und rutschte dann auf den Boden; sie spürte, dass ein Fluch die Luft vergiftet hatte und dass diese Nacht die letzte in diesem trüben Märchen war, dass sie allzu lange Jahre inszeniert hatten. " -Seite 94

Mein Fazit: Das Finale des Zyklus um den Friedhof der Vergessenen Bücher ist sehr gelungen. Neben dem wunderbaren Bücher-Zauber wartet auch ein wirklich spannender Krimi, verbunden mit dem besonderen Schreibstil Zafóns. Zu Anfang braucht man einen Moment, um die vielen Fäden der Geschichte zu ordnen, doch im Laufe des Buches fügt sich alles zusammen. Er schafft es auch hier wieder, einzelne Orte wundervoll zu beschreiben - man ist sofort gefangen von der Geschichte! Es wird spannend und abenteuerlich mit einigen überraschenden Wendungen. Mir hat dieser Roman mit seinen vielen Facetten sehr gut gefallen. Mit einem perfekten Ende ein würdiger Abschluss der Reihe!

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Tags: barcelona, carlos ruiz zafón, das labyrinth der lichter, der friedhof der vergessenen bücher, roman, spanien   (6)
 

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erzählungen, kurzgeschichten, der muschelsammler, anthony doerr

Der Muschelsammler

Anthony Doerr , Barbara Rojahn-Deyk
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei btb, 13.03.2017
ISBN 9783442733989
Genre: Romane

Rezension:

Der Zauber von Meer und Natur...

Der Muschelsammler ist erstmals im Jahr 2002 in der amerikanischen Originalausgabe erschienen und Anthony Doerrs preisgekröntes Debüt. Die acht wunderbaren Erzählungen sind zwar inhaltlich völlig unterschiedlich, jedoch haben sie alle etwas gemeinsam: Den beeindruckenden Erzählstil Doerrs. Oft steht das Meer mit seinen vielen Facetten im Vordergrund, aber auch der Zauber des Winters wird hier mit Liebe zum Detail beschrieben.

Das Buch enthält folgende Geschichten:

- Der Muschelsammler
- Die Frau des Jägers
- So viele Chancen
- Lange Zeit war das Griseldas Geschichte
- Der 4. Juli
- Der Hausmeister
- Verwicklungen am Rapid River
- Mkondo

"Über ihm zogen die Sterne herauf in myriadenfachem Erschauern. Sein Leben hatte die letzte Windung vollführt und tauchte hinab. Dorthin, wo es nicht mehr weiterging, wo es am dunkelsten war, wo sich das Schneckenhaus im Schattenhaften verlor."
- Seite 39 (Der Muschelsammler)

Nachdem ich schon mit Begeisterung die anderen Werke des Autors gelesen habe, war ich nun sehr gespannt auf diese Erzählungen, die nun im März 2017 als Taschenbuch veröffentlicht wurden. (Die gebundene Ausgabe erschien bereits 2007).
Die einzelnen Geschichten sind völlig unterschiedlich: In "Der Muschelsammler" entdeckt ein blinder Muschelsammler zufällig die Heilkraft einer hochgiftigen Meeresschnecke; in "So viele Chancen" begeistert sich ein vierzehnjähriges Mädchen nach einem Umzug ans Meer für das Fliegenfischen und in "Der 4. Juli" spielt ein skurriler Wettkampf eine zentrale Rolle.
Die Erzählungen sind in dem typischen Stil Anthony Doerrs erzählt, den man schon aus "Winklers Traum vom Wasser" oder auch "Alles Licht, das wir nicht sehen" kennt - immer leicht poetisch, zwischendurch -besonders bei Beschreibungen von Landschaften- auch immer mal in langen, verschachtelten Sätzen. Die Kurzgeschichten, die zwischen 20 und 50 Seiten lang sind, haben alle ausdrucksstarke Charaktere, die man selbst auf den wenigen Seiten sehr gut kennen lernt. Dieses hat mir sehr gut gefallen.

Das Cover ist mit dem einzelnen Segelboot auf dem Meer eher schlicht gehalten und passt meiner Meinung nach sehr gut zu dem Inhalt.

"Der Fluss taute auf und trieb riesige Eisschollen in Richtung Missouri. Das Glucksen und Plätschern des fließenden Wassers, das Geräusch der Befreiung, des Schmelzens drang durch die offenen Fenster der Hütte herein. Der Jäger spürte die alte Erregung, spürte, wie seine Seele auflebte."
- Seite 60 (Die Frau des Jägers)

Mein Fazit: Acht Kurzgeschichten, jede auf besondere Art erzählt. Auch hier sticht Doerrs einzigartiger Erzählstil hervor: Leicht poetisch und mit detailreiche Beschreibungen, die aber perfekt zu den Storys passen. Das nur 256 Seiten dünne Buch lässt sich flüssig lesen, eine schöne Lektüre für zwischendurch. Insgesamt hat mir diese Story-Sammlung sehr gut gefallen - nur bei ein, zwei Geschichten war das Ende etwas zu abrupt, es blieben ein paar Fragen offen. Ansonsten ein sehr lesenswertes, wunderbares Buch. Ich vergebe 4,5 Sterne hierfür.

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Tags: anthony doerr, der muschelsammler, erzählungen, kurzgeschichten   (4)
 

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fantasy, götter, markus heitz, krimi, urban fantasy

AERA - Die Rückkehr der Götter

Markus Heitz
Flexibler Einband: 784 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.11.2015
ISBN 9783426518618
Genre: Fantasy

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