0_chrlaine_0

0_chrlaine_0s Bibliothek

77 Bücher, 31 Rezensionen

Zu 0_chrlaine_0s Profil
Filtern nach
77 Ergebnisse
Wähle einen Buchstaben, um nur die Titel anzuzeigen, die mit diesem beginnen.



LOVELYBOOKS-Statistik

(329)

733 Bibliotheken, 14 Leser, 9 Gruppen, 109 Rezensionen

dystopie, zombies, tom, alex, ashes

Ashes - Tödliche Schatten

Ilsa J. Bick , Robert A. Weiß , Gerlinde Schermer-Rauwolf , Sonja Schuhmacher
Fester Einband: 571 Seiten
Erschienen bei INK, 09.08.2012
ISBN 9783863960063
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Schon von Anfang an bebt das Buch auf und zieht einen in den Strom der Geschichte hinein. Zwar muss ich sagen, dass es schwierig war, da es keine Wiederholungen des bisher Geschehen gibt, und ich oftmals mit einigen Verwirrungen zu kämpfen hatte (hierzu gibt es auch noch ein kleines "Was bisher geschah", welches sehr geholfen hat, aber trotzdem nicht ganz gereicht hat), aber der Kampf um Leben und Tod der Jugendlichen in der Geschichte macht das fast gänzlich wett!
Gleich auf den ersten Seiten ist das Buch spannend und voller aktionsreicher Szenen, was ich echt erstaunlich fand. Was aber vor allem durch den großen Cliffhanger des ersten Teils erreicht wird.

Meiner Meinung nach hat die Autorin es jedoch sehr gut geschafft, mit diesem Teil noch eins auf den Auftakt drauf zu setzen, durch viele Faktoren, die mich begeister haben.
Zum einen sind da die Sichtweisen; nicht nur Alex ist nun vertreten, sondern auch Chris, Peter, und ("Trommelwirbel") TOM! Das fand ich toll, weil ich mag! Ständig habe ich mich im ersten Teil gefragt, was nun aus ihm geworden ist, und nun kommt die Antwort!
Und das ist nicht die einzige der Fragen aus dem ersten Band, die geklärt werden! Dagegen stellen sich auch die ganze Zeit neue Fragen, die man aufdecken möchte: Was hat es mit Rule auf sich? Was passiert noch? Kann es jetzt noch schlimmer kommen? Was dagegen tun? Wie weit würde man gehen, um zu überleben?

Auch durch die Sichtweisen hat Mrs. Bick viel Freiraum für unterschiedlichste Gedanken geschaffen.
Sichtweisen haben oft positives aber auch negatives. Man kann so zwei Strängen gleichzeitig folgen, was oft sehr wichtig für die Handlungen und das Verstehen ist und bekommt auch so ein gewissen Hintergrundwissen mit, manchmal jedoch entwickelt es sich zu einer kleinen Qual, während man in der einen Person steckt jedoch die andere viel besser und spannender findet.
Die Qual empfand ich immer nur in den ersten paar Zeilen. Auf jedem Strang ist es die ganze Zeit furchtbar spannend und ich tauchte so ins Geschehen ein, dass ich jedes Mal regelrecht aufstöhnte, als ich nicht sofort erfahren durfte, was nun weiter geschieht. Doch auf dem anderen Strang wurde es dann wieder genauso spannend, sodass ich dann damit mehr als entschädigt wurde. :D
Aber die Sache mit dem Hintergrundwissen hat sie am besten hinbekommen. Denn obwohl man mit einem Wissen aus dem einem Kapitel herauskommt, wird dieses gleich wieder hinterfragt, und so konnte ich viel besser mit den Protagonisten mitfühlen. Es gibt zwar ein paar Sympathieträger wie Tom oder Alex, die einfach aufrichtig sind, aber viel mehr zweifelhafte Personen. Ich wusste so oft nicht, ob der nun zu den Guten oder den Bösen gehört, oder es dies denn im Buch überhaupt gibt? Gibt es Schatten und Licht? Oder gibt es überhaupt Licht in dieser Schrecklichen Welt?
Diese Unsicherheit fand ich toll, da ich dadurch viel mehr mit gefiebert habe und sich das Buch allein durch diesen Punkt von den anderen Jugendbüchern absetzt.

Wobei dies durch einen ganz anderen Punkt deutlich unterstützt wird. In meiner Rezension zum ersten Band schrieb ich am Ende: "Jeder der leicht Albträume bekommt, sollte sich zweimal überlegen, ob er dieses Buch liest oder es lieber bleiben lässt, da es manchmal wirklich brutal sein kann."
Der zweite Teil ist im Gegensatz zum ersten fast schon blutrünstig. Überraschen sollte dies niemand, aber es ist auf jeden Fall erwähnenswert. Statt einem klein b in „Brennendes Herz“, kann man das „B“ hier bei „Brutal“ und „Blutig“ großschreiben! Es wird kein Blat vor den Mund genommen.
Und genau das fand ich toll! Die Autorin hat eine beindruckende Art alles bildlich zu beschreiben, daher muss man so etwas wirklich mögen und darf nicht dagegen abstoßend reagieren. (GRUNDVORAUSSETZUNG!)
In meinem Fall daher: TOP! Sogar die Gerüche durch Alex hat sie gut beschrieben, sodass mir nicht nur etwas darunter vorstellen, sondern auch riechen konnte.

Wie schon gesagt, war das Buch eigentlich durch und durch spannend. Es ist fast die ganze Zeit etwas passiert, die Atmosphäre ist dadurch so düster und gefährlich, dass man Nervenitzel bekommt. Als ich langsam gegen Ende des Buches steuerte, fragte ich mich, ob es vielleicht etwas wie ein Highlight geben würde. Etwas großen, gewaltiges, wie in jeden Buch eigentlich. Die Spitze des Berges! Ich meine, klar die langweiligste Stelle des Buch ist noch meilenweit besser, als die spannendste der meisten Bücher, aber trotzdem: So ein großer Blitz dem dann ein friedvoller Rausch mit großen geöffneten Augen folgt, wäre schon cool.
Ich kann nur sagen: Das Buch hat mit auch in diesem Punkt nicht enttäuscht!

Doch zum Schluss habe ich leider noch einen Kritikpunkt. Es wird viel herumgereist und gegangen. Man hat oft über Richtungen gesprochen und Orte und nach kurzer Zeit habe ich völlig die Orientierung verloren. Ich hatte keine Ahnung, wo genau sie waren, in welcher Richtung, welcher bekannter Ort war, noch wohin sie jetzt gingen. Da hat mir echt eine Karte oder so etwas gefehlt, wie es sie in einigen Büchern, besonders High-Fantasy, gibt.
Doch ohne, war das etwas verwirrend, bis ich nach einer Zeit gedacht hatte: Ach, das ist mir doch egal! Die werden schon den richtigen Weg finden, was dort dann passiert ist wichtiger!
Daher mein Tipp: Informiert euch vielleicht ein bisschen, dann könnte es euch unter Umständen besser ergehen als mir.

Fazit:

Das Buch setzt auf Spannung und Aktion und überzeugt in voller Linie! Nur mit einigen Verwirrungen hat der Leser zu kämpfen. Trotzdem:
Nach einem aufregenden Schluss des Auftakts haben alle Ashes-Fans, genauso wie ich, dem zweiten Band der Trilogie entgegengefiebert - und werden nun dafür mit einer tollen Fortsetzung belohnt! Deswegen 4,5 Sterne!

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(167)

330 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 79 Rezensionen

tryll, trolle, fantasy, amanda hocking, wendy

Verborgen

Amanda Hocking , Violeta Topalova
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 27.08.2012
ISBN 9783570161449
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Anfang war sehr interessant, da die Protagonistin kein zukersüßes Mädchen war, sondern eher ein "Problemfall". Nach einer Rückblende zu ihrem schrecklichen sechsten Geburstatg erlebt man ihren Schultag, erfährt, wie oft sie schon von der Schule geflogen ist und welche Eigenheiten sie auch noch hat.
Zudem taucht auch gleich der geheimnissvolle Finn auf, jedoch konzentriert man sich eher auf Wendy.
Sie war mir etwas mürrisch und distanziert und doch besitzt sie durchaus Mitgefühl. Wie gesagt, fand ich sie ziehmlich interessant, da dies nicht ganz so oft in dem Fantasy-Genre aufzutreffen ist.

Doch leider fand ich die Geschichte es trüb. Trotz ihrer ausergewöhnlichen Fähigkeit, gelang es mir nicht, den besonderen Funken, das Aufregende und Herausstechende darin zu sehen, da es mir zu gewöhnlich beschreiben wurde. Mir fehlten die Höhepunkte und die Spannungsfetzen. Auch das Ausßergewöhnliche fand ich nicht ganz, bis es zur Enthüllung kam, welche ich mochte da diesmal keine Vampire oder Engle im Mittelpunkt standen sondern (Trommelwirbel) TROLLE! Yeah, für mich ein Schritt in die richtige Richtung! Einfach mal weg vom Mainstream.
Doch leider war das auch schon fast alles.
Die gesammte Grundidee der Tryll und die dadurch entstehenden Fäden in Sachen Familie und Gefühlen innerhalb der Famile fand ich toll, da ich dies außergewöhnlich fand. Der Rest glich jedoch dann wieder stark einem schon abgenutzen Muster.
Wer Wendy am Anfang als kalt angesehen hätte, hätte wahrscheinlich sie jetzt nicht mehr so betrachtet. Sie durchlebt einen ziemlichen Wechsel, was sie von Distanzier zu wirklich sympathisch, aber dann leider für mich am Ende hin zu naiv brachte. Daher fehlte mir auch wieder dieser Pepp.
Ziehmlich am Ende gab es dann doch noch einiges an Spannung, was bei mir die Stimmung hebte und ich mich dann auf einen tollen Schluss freute.
Doch hier kam dann das Enttäuschenste. Auf wenigen Seiten hat man so viel Handlung verfrachtet, das ganze als eine Art Erzählung dargestellt und mit so einer Geschwindgkeit den Leser von A nach Y gebracht, dass ich mich gefragt habe ob ich a) 50 Seiten übersprungen habe, b) eine Kurzgeschichte lese oder doch eher c) ein Monster hinter mir her ist, dass mich durch das Ende der Geschichte scheucht. Und dann wurde an einer solchen Stelle abgebrochen, dass ich nicht zu wagen glaubte, dass das hier nun alles sein sollte.
In Hinsicht auf das ganze Buch davor, war das Ende so lieblos und apprupt, dass ich darüber nur den Kopf schüttel möchte. Es hat sich einfach nur angefühlt, als würde man versuchen das Buch endlich so schnell wie möglich wegpacken zu können.

Fazit:

Das Buch hat eine sehr interessante Grundidee, die wirklich etwas Außergewöhliches hat, jedoch auch einige Schwächen. Auch eine starke Entwicklung ist während des Lesen gut zu beobachten, was von einem Mittelmaß zu einem tollen Höhepunkt steigt, aber dann jedoch ziehmlich abfällt. Vor allem das Ende ist aus meiner Sicht überhaupt nicht gut gelungen, was meinen Gesamteindruck beeinträchtigt.

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(328)

707 Bibliotheken, 14 Leser, 4 Gruppen, 144 Rezensionen

zirkus, magie, liebe, fantasy, celia

Der Nachtzirkus

Erin Morgenstern , Brigitte Jakobeit
Fester Einband: 460 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 15.03.2012
ISBN 9783550088742
Genre: Fantasy

Rezension:

"Dann bebt das Eisentor kurz und öffnet sich wie von selbst. Die Torflügel schwingen auf und laden die Menschen ein. Jetzt ist der Zirkus geöffnet.
Jetzt darfst du eintreten."

Mir war von Anfang an klar, dass mir das Buch gefallen würde. Ich ging also mit hohen Erwartungen an das Buch heran, doch schon ab der ersten Seite wurde von dem Buch überrascht, denn die Atmosphäre des Buches ist einfach atemberaubend und umfängt einen sofort.
Es ist, als stehe man wirklich im Zirkus und sähe das gesamte Schauspiel vor sich.
Die wunderschönen Details, das Fantastische und Unmögliche, nur allein beim Anfang. Das alles wird wunderschön beschrieben.

„In diesem Zelt schweben hoch über dir Menschen. Artisten Trapezkünstler,, Luftakrobaten, beleuchtet von vielen runden Glühlampen, die an der Zeltdecke hängen wie Planeten oder Sterne“

Der Anfang in die Geschichte mit den sich bekämpfenden Magiern ist sehr interessant. Die Wette wird zwar schon ganz vorne geschlossen, doch gleich danach sind überall Geheimnisse. Man schwirrt durch Zeit und Ort und oftmals kam es mir so vor, als ob die Autorin mit jeder Seite Vorsicht nehmen wollte. Nicht zu viel zu verraten, jedes geschirebene Wort mit Bedacht gewählt.
Und so wurde es nie langweilig, sondern es blieb spannend und fesselnd. Ich wollte ständig wissen, wie es weiter geht, was hinter dem Gesamten steckt und wie es sich entwickelt. Und auch durch die Geheimniskrämerei war das Buch stehst unvorhersehbar.

Auch die Charaktere gefielen mir wirklich sehr gut, auch wenn sich die Hauptrollen bedeckt hielten, als seien sie mit der Autorin unter einer Decke und hielten sich vor uns versteckt. Man konnte sie kaum greifen, denn schon waren sie wieder weg. Man lernt dabei jedoch auch andere Charaktere, Mitspieler kennen und wundert sich ständig, was als nächstes passiert.
Doch natürlich lernt man die Protagonisten auch kennen. Celia ist eine starke selbstbewusste Frau und Marco ein ehrgeiziger Mann. Beide passen wunderbar zusammen und sind auch für sich mir sehr sympathisch gewesen.

Ach schön ist der Aufbau des Buches, da man einige andere Sichtweisen hat. Andere Zeiten, Orte, andere Personen. Mal ist es eine andere Artistin, oder du bist es, wie du selber in den Zirkus eintrittst. Es ist einfach wundervoll, da man so viel besser die Vielfalt der Geschichte sieht!

Auch all die Ideen des Buches haben mich fasziniert. Die Grundidee allein finde ich schon toll! Doch auch die Umsetzung ist so fantasievoll, dass es einem das Herz erblüht. Überall findet an wahre Wunderwerke. Ein Wunschbaum oder Flaschen mit Düften von seinen Lieblingsplätzen.

"Als sie die Augen öffnet, steht sie auf dem Achterdeck eines Schiffs mitten im Meer. das Schiff besteht aus Büchern, mit Segeln aus Tausenden von überlappenden Seiten, und das Meer, auf dem es Treibt, ist tiefschwarze Tinte."

Vieles vom Buch, nimmt die, für mich, perfekte Umsetzung ein, doch auch die eigentliche Handlung ist wirklich sehr interessant. Wahre Romantiker haben eine herzergreifende Liebe gefunden, doch nicht ab der ersten Seite! Das ist ein weiterer Punkt, den ich bewundere und den ich sehr schätze. Eine sofortige Liebe wäre für mich, sogar bei diesen Verhältnissen, etwas unecht.
Zudem gibt die Wette dem Buch einen gefährlichen Strich.

Das Buch ist kein Buch, das einfach von einem Zirkus erzählt. Nein, es ist der Zirkus selbst, bloß durch etwas Zauberei in etwas verwandelt, was wir fassen können. Jedes Kapitel ist ein Zelt, welches seine eigene Attrition zur Schau stellt und die begeistet, doch erst zusammen ergeben sie den Zirkus, welcher durch Magie für leider nur wenige Tage seine Auftritte in meinem Herzen vorgeführt hat, doch das Gefühl bleibt genauso wie meine Liebe zu dem "Cirque des rêves".

"Der Schritt durch das Tor, der dich von bemaltem Boden auf nacktes Gras führt, fällt schwer. Während du dich vom Cirque des Rêves entfernst und dem hereinbrechenden Tag entgegen schreitest, ist dir als hättest du dich in der Enge des Zirkus wacher gefühlt. Du bist dir nicht mehr ganz sicher, auf welcher Seite des Zauns der Traum ist."

Fazit:

Ich habe am Buch nichts Negatives gefunden! Kein einziges bisschen! Ich liebe die Idee, ich liebe den Zirkus und auch die Charaktere sind einfach nur toll! Doch am meisten liebe ich die fantastische Umsetzung mit der Vielfalt von kleinen Ideen, der Atmosphäre und dem einfach nur atemberaubenden Schreibstil, der mich ständig fasziniert hat und dessen Magie in mein Herz eindrang.
Was gibt’s noch zu sagen?Viel zu viel, doch das hier ist die Punktezahl: 5!

  (7)
Tags: fantasy, magie   (2)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(241)

542 Bibliotheken, 2 Leser, 6 Gruppen, 121 Rezensionen

dystopie, königin, liebe, fantasy, sprachen

Dark Queen - Schwarze Seele, schneeweißes Herz

Kimberly Derting , Tanja Ohlsen , Ugla Huld Hauksdóttir
Fester Einband: 362 Seiten
Erschienen bei INK, 08.03.2012
ISBN 9783863960179
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Charlaina lebt im Königreich Ludania, welches seit Jahrhunderten nur von Frauen regiert wurde.
Doch dies ist nicht das einzige, welches in dieser Zeit zu beachten ist. Der gesellschaftliche Stand bestimmt, welche Sprachen du sprechen und verstehen darfst. Die Todesstrafe hängt ständig lauernd über deinem Kopf wie der Himmel.
Doch Charlie ist anderes. Sie hat eine gefährliche Fähigkeit, die sie ihr ganzes Leben verheimlichen muss. Doch dann kommt Max und er knackt ihren Panzer, während sie auf viel tiefere Geheimnisse stößt, die nicht nur zukunftsverändernd sind.
Kann sie Max trauern und auf welcher Seite wird er stehen?

Meine Meinung

Geschichte
Man kommt sehr schön in die Geschichte hinein, da man von Anfang an etwas von Hintergrund erfährt.
Ich fand vor allem die Grundidee dieser starken und alten Monarchie der Frauen beeindruckend, die zusammen mit dem Klassenunterschied, den verschiedenen Sprachen und der Situation der Bevölkerung mit eingeht. Es hat mich als Leser in eine Umgebung dieser machtvolle Atmosphäre geschickt, die fast mittelalterlich wirkt, doch da man aus der Sicht einer Handelstochter sieht, spürt man vor allem auch die Unterdrückung. Das hätte ich vom Buch nicht erwartet, da es schließlich eine Dystopie ist, und fand das umso faszinierender.
Abgesehen von den Namen der Charaktere, ha man nur wenige Schritte der Moderne gesehen. Ein paar Male gab es elektrisches Licht, einmal gab es ein Auto, doch ich fand, man hätte diesen Kontrast zwischen Altertümlichkeit und Industriellen Fortschritten der Geschichte noch ausweiten können.
Das Buch wurde durch Charlies Geheimnis spannend. Anfangs verstand man nicht gleich, was es damit auf sich hatte, sodass man es in Laufe des Buches allmählich erfuhr. Das Gleiche galt mit dem geschichtlichen Hintergrund des Königreichs. Ach die Liebesgeschichte fand ich anfangs sehr geheimnisvoll und etwas düster. Bis dann das Geheimnis gelüftet wurde und ich ah, dass ich ordentlich hinters Licht geführt wurde. Es gab wirklich viele unvorhersehbare Entdeckungen, welche ich alle sehr gelungen fand.
Jedoch habe ich auch einen negativen Kritikpunkt, welcher mit der Romantik zwischen Charlie und Max, nach der Enthüllung zutun hat, da es mir dann wirklich etwas zu schnulzig wurde. Ich habe diese anfängliche Düsternis vermisst, welche dann durch große Beschützerinstinkte ausradiert wurde.
Das Ende fand ich toll, da es fesselnd war und ich bin schon gespannt auf den zweiten Teil.

Charaktere
Charlie müsste als Protagonistin eigentlich gut geeignet sein. Sie ist mutig und warmherzig, sie hat eine gute Seele und eine besondere Fähigkeit. Doch ich finde sie ist damit nicht besonders. Sie hat keinen Kick, keinen Wiedererkennungswert zwischen all den Jugendbüchern.
Max gefiel mir auch nicht ganz. anfangs fand ich ihn sehr interessant, da er gefährlich wirkte, jedoch wurde diese Illusion schnell zerstört und danach war er einfach nur... okay. Er war nicht schlecht, aber ich mag keine Traumhelden.
Die Nebencharaktere waren ebenfalls nicht besonderes, doch das hätte der Geschichte nur geschadet. Einen fand ich aber doch sehr toll, da er interessante Handlungsweisen hat.

Fazit
Das erste, was einen auffällt, ist das wunderschöne Cover, doch auch dahinter steckt eine tolle Geschichte, die wirklich königlich und machtvoll ist! Die Grundidee ist einfach fantastisch und auch die Umsetzung nicht schlecht. Es gibt viel Spannung und ist unvorhersehbar, doch die Charaktere gefallen mir nicht wirklich und auch nicht die zentrale Beziehung.
Insgesamt ist das Buch ganz gut und weiter zu empfehlen:

  (5)
Tags: dystopie   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(59)

75 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 46 Rezensionen

liebe, geist, mord, london, geister

...und der Preis ist dein Leben - Mächtiger als der Tod

C. M. Singer
Flexibler Einband: 319 Seiten
Erschienen bei AAVAA, 19.12.2011
ISBN 9783845900209
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(146)

469 Bibliotheken, 5 Leser, 12 Gruppen, 50 Rezensionen

dystopie, endzeit, julianna baggott, memento, jugendbuch

Memento - Die Überlebenden

Julianna Baggott , Axel Merz
Fester Einband: 461 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 16.03.2012
ISBN 9783833901133
Genre: Jugendbuch

Rezension:

9 Jahre nach der Katastrophe, die unzählige Menschenleben kostete. Die Welt steht am Abgrund, der einzige Platz auf Erden, auf dem es schön ist, ist unter einer Kuppel abgeschottet. Doch außerhalb sind die Überlebenden in furchtbarer Armut und kämpfen tagtäglich mit ihren Schwierigkeiten. darunter gehört nicht nur das panische Überleben, sondern auch das zurechtkommen mit ihrem Handikap, das jeder hat. Denn jeder ist durch die Explosion vor Jahren, mit etwas verschmolzen.
Unter den Überlebenden ist Pressia, doch an ihrem 16. Geburtstag verändert sich ihr Leben. Sie muss vor dem gesetzt fliehen und trifft auf den „Reinen“, Patridg, der ebenfalls geflohen ist. Doch nicht wie Pressia, sondern er ist aus dem Kapitol, seiner Heimat unter der Kuppel, geflohen.
Doch wieso sollte jemand vor dieser Sicherheit, die ihm da geboten wird, fliehen?

Meine Meinung:

Geschichte:
Angefangen hat es echt sehr krass. Die ganze Situation, in der die Geschichte spielt ist mehr als brutal, sie ist schrecklich und grausam und wirklich, wirklich Nichts für schwache Nerven! Es war für mich erst einmal wie eine Schockwelle der furchtbarsten Horrorszenarien, die mich überrollte.
Diese Verschmelzungen empfand ich anfangs als widerlich und konnte mir nicht vorstellen, wie das passiert säen könnte. Trotzdem war es interessant, zu lesen, was vor Jahren passiert ist und wie die Leute mit dem Umstand umgehen.
Zudem gab es manchmal auch ein paar Szenen aus dem Kapitol, die das ganze aufgelockert haben.
Das ganze hat sich dann echt immer weiter sehr gut verbessert. Diese gesamte Situation ist einfach gewöhnungsbedürftig und ich hab mich nach einigen Seiten auch daran gewöhnt, sodass sich Abscheu zu Neugier verwandelt hat.
Zudem war das Buch auch immer wieder unvorhersehbar, was ich sehr gemocht habe.
Weiteres positives ist auch, dass ich einige Beziehungen sehr mag.
Andere fand ich dann aber auch irgendwie etwas seltsam. Auch manche Fügungen schienen mir eher unreal, was sich dann aber am Ende aufklärte. Trotzdem waren aber diese entfremdenden Gedanken beim Lesen da.
Das Ende war dann ebenfalls sehr überraschend. Ob negativ oder positiv kann ich nicht sagen, da es in gewisser Weise für mich beides war.

Charaktere:
Die Charaktere haben mir eigentlich alle an sich sehr gut gefallen. Sie waren sympathisch und stark. Sie haben viele Erfahrungen durch diese schwierige Zeit gesammelt und das hat man an ihnen gemerkt.
Das einzige was mir manchmal nicht ganz gefallen hat, waren einige Gefühle untereinander, manche dagegen, fand ich fantastisch. Zum Beispiel gab es etwas Romantik, was echt super als Kontrast in die Geschichte hineingepasst hat!

Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich toll! Er war detailreich und ausführlich, man hat durch ihn Emotionen sehr schön gespürt! Toll! Anfangs hat er zwar auch durch die Beschreibungen der Situation das Feeling des Ekels verstärkt, doch das will ich nicht negativ sehen.

Fazit:

Das Buch ist insgesamt von vielem Schrecklichen geprägt und daher wirklich nichts für schwache Nerven. Die, die eine wunderschöne hübsche Geschichte suchen sind hier definitiv fehl am Platz.
Doch die, die mit solchen Sachen normalerweise umgehen können, habe hier eine interessante Geschichte gefunden, die zwar definitiv noch nicht perfekt ist, aber mit schönen Wendungen und tollen Charakteren zum Teil überzeugen kann. Deshalb lautet meine Bewertung:
3,5 Punkte

  (6)
Tags: horror-dystopie   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(594)

1.199 Bibliotheken, 20 Leser, 9 Gruppen, 116 Rezensionen

ash, fantasy, liebe, feen, puck

Plötzlich Fee - Winternacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.10.2011
ISBN 9783453267220
Genre: Fantasy

Rezension:

Geschichte:
Das erste, was ich an der Geschichte toll fand, war die Atmosphäre dieses Winterwunderlandes! Man kann sich die Kälte, die Farben und die Gefühle, die die Umgebung in einem Auslösen und damit natürlich auch bei Meghan, super vorstellen und es hat es faszinierendes! Dazu die Gefahr, aber auch diese Politische Höflichkeit, die einem entgegen kommt! Sehr toll!
Doch dann kommt das, was mir schon im ersten Band etwas missfallen hat: Sehr schnulzige und wirklich etwas zu romantische Geständnisse oder eher Handlungen. Es war mir einfach zu typisch und zu naiv, zu wenig Härte.
Und das zog sich leider, da es die ganzen Handlungsstränge beeinflusst und dominiert hat.
Doch dann kam der Moment, der eine Wendung in die Geschichte gebracht hat. Auch wenn diese nicht fabelhaft war, fand ich sie sehr gut, da sie einfach das ganze beendet und interessanter gemacht hat.
Wie einige wahrscheinlich schon wissen, ist, dass es einen Teil ohne Ash gibt, welchen ich auf Grund der oben genannten Sachen angenehm fand. Zudem hat dies auch mit den Charakteren zu tun (siehe unten).
Weiterhin positiv gefallen haben mir einige weitere Handlungsorte in der Geschichte, da sie sich in einer schönen Vielfalt und Abwechslung zeigen. Von pompös über stahlhart und kalt zu märchenhaft. Sehr schön!
Und nicht vergessen möchte ich vor allem einige Stellen, die wirklich geheimnisvoll waren und Rätsel aufgebracht haben!
Nach dem Anfang gab es nur noch wenige kitschige, sondern eher standhafte und mehr berührende Momente, wodurch ich dann doch noch begeistert war.
Zudem lässt das Ende einiges offen, wodurch man einige Vermutungen, aber in anderen Sachen einfach keinen Plan hat, wie es weiter geht!

Charaktere:
Meghan hat sich während des Buches in meinen Augen verändert. Ganz am Anfang mochte ich sie wegen einigen Sachen nicht mehr so sehr. Sie war mir einfach zu naiv. Doch das hat sich geändert, wozu ich nur sagen kann: SPITZE!
Auch Puck spielt eine entscheidende Rolle und kann mit Ash mithalten. Er zentriert die Geschichte oftmals auf eine andere Stelle oder andere Sichtweise. Obwohl er nicht die Geschichte dominiert, finde ich dass man ihn nicht einfach als Nebencharakter abstempeln kann!
Ash hat viele interessante Positionen im Buch gehabt, die mich oftmals erstaunt haben und ich finde ihn sehr geheimnisvoll aber auch total sympathisch!
Grimelkin aber bleibt wegen seiner Genialität einfach ganz vorn bei mir :D

Schreibstil:
Der Schreibstil ist wieder einmal sehr schön und detailliert. Er ist umschreibend und passt sich der Handlung an! Mehr muss man nicht mehr sagen. TOP!

Fazit:

Das Buch hat mich wegen der Geschichte anfangs etwas enttäuscht, was sich mit der Zeit aber verbessert hat und am Ende dann explodiert ist. Zudem kann das Buch in Sachen Atmosphäre, Charaktere und Schreibstiel begeistern und es bleibt einiges am Ende offen, was mich neugierig auf den zweiten Band macht.
Insgesamt eine gute Fortsetzung und auf jeden Fall empfehlenswert!

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(756)

1.595 Bibliotheken, 19 Leser, 9 Gruppen, 223 Rezensionen

paris, liebe, revenants, fantasy, vincent

Von der Nacht verzaubert

Amy Plum , Ulrike Brauns
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Loewe, 26.03.2012
ISBN 9783785570425
Genre: Fantasy

Rezension:

" Aber zuerst musste ich loslassen, was ich noch so fest umklammert hielt, dass meine Fingerknöchel ganz weiß waren: meine Vergangenheit.
Mir wurde ein neues Leben im Tausch gegen mein altes geboten. Es fühlte sich an wie ein Geschenk. Ich fühlte mich hier zu Hause.
Ich öffnete meine Hand und ließ los.
"

Geschichte:
Nach einem Start, den ich etwas fad, aber trotzdem sehr passend fand, kommt man sofort in die wunderschöne Welt von Paris.
Man merkt sofort, dass die Stadt das Buch prägt, was man durch die detaillierten Beschreibungen merkt. Ich finde das außergewöhnlich und wunderschön, da es man sich dadurch mehr in die Handlung hineinversetzen kann und es sich ein bisschen wie ein Rundgang anfühlt. Zudem merkt man, dass die Autorin sich viel Mühe gemacht hat, denn dies benötigt einige Recherchen.
Man durchläuft auch schön die Phasen von Kate.
Dann taucht Vincent auf und anfangs hatte ich wirklich Schwierigkeiten mit ihm, ausgelöst durch Handlungen und Gespräche bei Begegnungen von den beiden.
Doch nach diesen kurzen Stellen, die mir missfallen haben, ging es sehr interessant weiter. Vor allem durch die Enthüllungen der "Geheimnisvollen" kam die Geschichte dann richtig in Schwung.
Ich finde die Grundidee mit den Revenants sehr interessant. Was sie sind und weshalb sie so sind, ist einfach etwas neues und sehr schön durchdacht. Es sticht zwischen Vampir und Werwolf hervor und auch deren Aufgabe ist heldenhaft, aber nicht klischeehaft oder kitschig, sondern kommt aus Inneren und wirkt echt! Das hat mir wirklich mit am Meisten gefallen und ist einfach nur TOP!
Weitere Schwierigkeiten und Gefahren kommen, und machen das Buch etwas spannender und auch die Liebesgeschichte ist etwas ungewöhnlich, da sie anfangs nicht so schnulzig ist. Sie versuchen sich erst einmal in klaren zu werden wo sie beide stehen, was ich wirklich gut fand. Nachher ging's aber wieder in die altbekannte Richtung, etwas schade, aber es ist trotzdem ein schönes Ende gewesen!

Charaktere:
Die Personen haben mir alle samt gefallen. Angefangen bei Kate und ihrer Bodenständigkeit, die sehr gut zum Buch passt. Weiter geht’s mit Vincent, welcher natürlich eine außergewöhnliche Art hat, aber dennoch sehr offen und sympathisch ist. Auch seine Companie hat eine Vielfalt von Persönlichkeiten, die miteinander harmonieren.

Schreibstil:
Auch der Schreibstil konnte mich überzeugen, da er recht angenehm zu lesen war, an einige Stellen, wie bei Spannung oder so, einfach war, aber dann bei anderen Seiten, in denen Gefühle hervorstechen, sehr detailiert war und es schöne Metaphern gab oder Vergleiche. Das fand ich echt schön und deshalb ist auch hierführ mein Daumen oben!

Fazit:
Das Buch hat mir insgesamt gut gefallen. Die Geschichte ist interessant und die Grundidee hat ein paar wirklich schöne neuartige und untypische Elemente. Zudem durchgeht man sie mit sympathischen Charakteren und einem schönen Schreibstil. Doch manchmal gab es Stellen, die dann doch in Muster gingen, die einfach schon so bekannt und vorhersehbar waren, was ich sehr Schade fand.
Zudem gibt es ja auch noch diesen Vergleich mit Twillight. Bei manchen Stellen muss ich sagen: Ja, man sieht deutlich die Ähnlichkeit, aber es gibt genügend Sachen, die einfach anders sind und viel Entscheidender.
Vor allem die Atmosphäre ist ganz anderes!
Unterm Strich: Empfehlenswert für die, die genug von Vampieren haben und ich freu mich schon auf den zweiten Teil!

  (6)
Tags: fantasy, liebe, unsterblich   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(57)

112 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

nano, bzrk, technologie, mikro, krieg

BZRK

Michael Grant , Jakob Schmidt
Fester Einband: 408 Seiten
Erschienen bei INK, 08.03.2012
ISBN 9783863960391
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Geschichte:

Als ich angefangen habe, das Buch zu lesen bin ich sofort in eine völlig eigenartige, fremde, seltsame und geheimnisvolle Welt eingetaucht, die zwar fast in der Gegenwart spielt, bei der man aber sofort merkt, dass sie anders ist.
Geheimnisvoll! Einfach wunderbar!
Und trotzdem befindet man sich erst an dem Absatz der langen, sich windenden Treppen und kann kaum die nächste Stufe erahnen, denn nur ein paar Seiten weiter lockt das Unvorhersehbare! Wirklich, es hat mich umgehauen und es ist nichts für schwache Nerven! Und wir sind ja erst am Anfang!
Dazu kam noch eine Erzähler-Sicht, die wirklich sehr gut zur Geschichte passt, mir aber als erstes etwas fremd war, doch mit der Zeit habe ich mich nicht nur mit ihr angefreundet, sondern sie wirklich hervorragend gefunden.
Weiter auf den Stufen der Handlungstreppe erklimmen wir weiter Welten, verschiedene Sichten in vielerlei Hinsicht und ich habe begonnen die Geschichte nun wirklich zu erfassen. Im Klappentext erfahrt ihr schon ein bisschen von dieser Nano und Makro-Welt, welche wirklich kompliziert ist, wodurch ich auch dieses Gefühl am Anfang des Buches hatte, doch der Autor hat es geschafft es alles so gut zu erklären, wobei er das auf eine so interessante und spanende Weise dargestellt hat, dass man wie aus einem Nebel herauskommt und das sich dahinter verborgene zeigt, an das man gebannt ist!
Die Unterschiede sind einfach sehr gut herausgearbeitet und fabelhaft beschrieben (siehe Schreibstil)
Und auch verschiedene Parteien entwickeln sich, wobei ich als erstes nicht wusste, wer Gut und wer Böse ist, oder ob es das überhaupt gibt. Das fand ich auch sehr toll, denn es machte das Buch noch geheimnisvoller und interessanter und geht vom Mainstream ab, wobei ich hier leider sagen muss, dass das dann ab einer Stelle doch eingetroffen war, doch für den Anfang war es perfekt.
Mit jeder Seite die ich weiter gelesen habe, verstand ich viel mehr und gleichzeitig wird alles so viel spannender und aufregender. Verrückter, und ich liebe Verrücktes!
Auch die Nano-Welt steigert sich, sodass man immer weiter in dieses Loch der eigenartigen Anschauung der Realität hineinfällt und ich dadurch selber angefangen habe, in erschreckenden Weisen zu denken. Hier ein Zitat, das so fabelhaft zum Buch passt:

"Stell dir vor, du wärst ein Ökosystem. Du bist ein Regenwald. Du bist eine ganze Welt. Ein Planet, bewohnt von fremdartigeren Lebensformen, als man sie sich in der Science-Fiktion jemals vorgestellt hat."

Denn genau so ist es. Und ständig holt das Buch weiter aus und versetzt dem Leser einen Schlag! Mehr Spannung und Ereignisse, mehr Emotionen, mehr Gefahr und Verlust! So geht es weiter bis zum Ende und es ist einfach genial, dramatisch und erschreckend.

Charaktere:

Viel von den Charakteren habe ich noch nicht gesagt, doch auch diese spielen eine sehr große Rolle. Im Klappentext wurden keine Namen genannt, weshalb ich das jetzt nachhole.
Noah ist der Junge, der seinen Bruder an die Irrenanstalt verloren hat und er ist einfach nur symphytisch. Er ist so ein ruhiger Typ, eher schüchtern, zurückhaltend höflich und nicht aufdringlich, sodass es einen kleinen Kontrast gibt, zu der Sache in die er hineingeraten ist, wo er viel Stärke beweisen muss.
Und einen großen Kontrast zu Sadie, die ihr Leben nun ohne Familie weiter durchläuft und zu der die ganze Organisation besser passt. Das fand ich wirklich sehr interessant und schön heraus gearbeitet. Und auch die anderen Charaktere sind sehr interessant! Vor allem einen namens Vincent ist mein Lieblingscharakter durch seine ungewöhnlichen Umstände.
Auch sehr gut an dem Buch fand ich die Entwicklung der Charaktere und das Ende, in dem mehr Schmerz und Emotionen hinzukommen, was die Charaktere aufblühen lässt!

Schreibstil:

Der Schreibstil ist wirklich genial und macht das Buch erst einzigartig, da er so detailliert und umschreibend ist. Durch ihn versteht man die Geschichte erst wirklich und kann sich alles so gut vorstellen, was so wichtig bei dem Buch ist! Es ist alles so bildhaft und lebendig beschrieben, auf eine neue Art und Weise, obwohl es doch direkt vor unseren Augen ist, im wahrsten Sinne des Wortes.
Aber durch die lebhafte Beschreibung werden einige Szenen sehr ausdrucksstark betont, die eher etwas eklig sind.

"Er sah nicht, wie ein Teil von Grays Kopf, der wie eine Melone zerplatzt war, weiterflog und dabei eine Spur von grauem und rosafarbenem Gewebe hinterließ. Ein Stück eines der größten Geister der Gegenwart - nicht größer als eine Kinderfaust - landete in einem Pappbecher mit Cola light und versank im Schaum"

Bei einigen Stellen wurde mir daher echt schlecht, aber ich finde das nicht schlimm sonder sehe das sehr positiv, da man dies erstmals schaffen muss, bei meinem eher robustem Magen!

Fazit:

Ich fand das Buch wirklich atemberaubend gut! Die Geschichte war sehr interessant und gut durchdacht, aber auch erschreckend, dramatisch, nichts für Schwache nerven. Dazu noch die Charaktere, und der wahnsinnig tolle Schreibstil! Man taucht wirklich eine verrückte Welt ein, die doch die unsere ist, nur aus einem anderen Blickwinkel und es regt zum Nachdenken an, auf eine völlig andere Weise. Das Buch ist für mich ein absolutes Highlight und ich empfehle es jedem weiter, der etwas neues und fesselndes Lesen will, aber einen guten Magen und starke Nerven hat.

  (5)
Tags: nachdenken, science fiction, spannung, technologie   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(346)

760 Bibliotheken, 9 Leser, 7 Gruppen, 152 Rezensionen

dystopie, liebe, kyria, reb, flucht

Kyria & Reb - Bis ans Ende der Welt

Andrea Schacht
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei INK, 09.02.2012
ISBN 9783863960162
Genre: Jugendbuch

Rezension:

ღ Inhalt ღ

Kyria ist eine Gendefekte und lebte schon immer mit der Angst bald sterben zu müssen, doch als sie dann plötzlich von einer Hornisse an ihrem 18. Geburtstag gestochen wird und sie wieder einmal ins Krankenhauseingeliefert wurde, verändert sich ihr Leben. Sie trifft auf den Subcultura Reb und als sie dann noch nie Nachricht aufnimmt, dass sie 3 Wochen zu leben hat, flieht sie mit ihm in die Reservate zu ihrer Freundin Hazel. Doch auf der Reise dorthin, erfährt sie einige Wahrheiten, die ihr Leben nochmals Grund auf verändern...

ღ Meine Meinung ღ

Geschichte:
Also ich hab mir wirklich etwas ganz anderes vorgestellt. Zu Anfang war ich noch ganz gespannt, da sich das alles viel dunkler und düsterer angehört hat, doch dann kam etwas ganz anderes.
Kyria kam ins Krankenhaus und prompt trifft sie Reb, wobei ich ebenfalls dachte, dass das etwas später kommt, aber nun gut. Was mich aber die ganze Zeit und auch immer noch ziemlich verwirrt ist die Geschichte und die ganze Welt. Ich hab leider wirklich einige Zeit gebraucht bis ich das mit den Männern und den Frauen heraus gefunden habe, und im Nachhinein muss ich sagen, dass man das etwas besser hätte ausbauen können, da es wirklich eine sehr interessante Grundidee ist, die viel Potenzial hat!
Aber gehen wir mal weiter mit der Handlung. Den jetzt wird es etwas düsterer, aber auch humorvoll, denn die Konversationen von Reb und Kyria waren wirklich witzig. Das mit dem düster fand ich dann wieder toll!
Hier wiederum fand ich den Klassenunterschied sehr gut beschrieben. Auf der einen Seite alle Bürger mit den Id's (Identitäten-Chips), die jeder hat, alles total sauber und etc. und auf der anderen Seite die verstoßenen, die Subcultura, die in den Schächten leben muss.
Doch dann verließen Reb und Kyria die Subcultura und machten sich auf. Ab hier ging es dann mit der "Geheimniskrämerei" los, bei der man dann all die Unwahrheiten erfährt und selber mit rätselt, was das alles zu bedeuten hat.
Und dann kamen sie in die Reservate und naja, ein kleines Stück fand ich die Geschichte noch sehr interessant, aber dann ging es bei mir Berg ab.
Es kam der Punkt, an dem ich dacht: Und was jetzt? Was soll jetzt noch groß passieren?
Und leider passierte dann für eine Weile nicht sehr viel. Ich fand das sehr schade, weil es dem Buch die ganze Spannung entzogen hat. Der Witz war nicht mehr da und auch die Atmosphäre hat mir nicht so wirklich gefallen. Auch hier fand ich wieder diesen Unterschied zwischen New Europa und den Reservaten zu schwach, bzw. viele Unterschiede wurden nicht ganz ausgebaut, sondern eher nur angesprochen. Das Ganze hat auch viel mit Kyrias Gefühlswelt zu tun. (Siehe Charaktere)
Aber leider hat mich das Ende auch nicht wirklich begeistert. Das Tempo, in dem alles kam fand ich etwas überstürmt und vor allem das Ganze mit Kyria und Reb! Ich will wirklich hier nicht zu viel verraten, aber es war einfach so, dass sie von der einen auf die andere Sekunde völlig ausgewechselt waren, im Gegensatz zu der ewigen Periode davor.
Viele Fragen bleiben zum Schluss noch offen, was einen neugierig auf den zweiten Teil machen und ich hoffe, man kann sich darauf freuen.

Charaktere:
Seite 94:

" >Aufgeschlossen ist nicht das Wort, das ich auf sie verwenden würde. Sie ist stur, abweisend, beleidigend, wenn auch manchmal ziemlich witzig.<
Ich sah Reb mit zusammengekniffenen Augen an.
Genau so hatte ich ihn auch für mich beschrieben.
>Ja, Reb, sie ist Ihnen ähnlich. So, und nun überlasse ich euch euren Zankereien.<"

Eigentlich steht in dem Zitat fast alles über die beiden drin. Beide rebellisch, aber durch ihre Zankereien witzig. Dadurch fand ich sie beide wirklich sympathisch und ich fand, dass das wirklich das Beste an dem ganzen Buch war!
Doch leider hat mir ihre Beziehung zueinander ab der zweiten Hälfte nicht mehr gefallen und das war für mich eine herbe Enttäuschung.

ღ Fazit ღ

Das Buch hat mich leider an vielen Ecken und Kanten enttäuscht. Einerseits ist die Geschichte wirklich interessant und die Idee, die dahinter steckt hat viel potenzial, aber es wurde leider nicht genügend ausgeschöpft, was ich schade finde. Die Charaktere fand ich auch wirklich toll, aber leider nur in der ersten Hälfte und danach, ging es. Hier wieder gleiche Ursache. An sich, verstehe ich was die Autorin bezwecken wollte, aber leider hat mir die Umsetzung nicht gefallen.
Trotzdem kann ich das Buch weiter empfehlen, da manche von euch, die Umsetzung ja doch mögen könnten.
Deshalb 3,5 Punkte!

  (4)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(697)

1.512 Bibliotheken, 18 Leser, 9 Gruppen, 200 Rezensionen

dystopie, liebe, dark canopy, joy, rebellen

Dark Canopy

Jennifer Benkau
Fester Einband: 524 Seiten
Erschienen bei script5, 01.03.2012
ISBN 9783839001448
Genre: Science-Fiction

Rezension:

ღ Inhalt: ღ

Wir schreiben das Jahr 40 des neuen Zeitalters.
Die Menschen sind von "menschlichen" Mutanten unterworfen worden, von grausamen Kampfmaschinen, für den dritten Weltkrieg geschaffen,den Percents.
Sie sind schneller und stärker, hören, sehen und richen besser, vor allem mit ihrer Haut, die zugleich ihre Schwachstelle ist.
Doch noch immer gibt es Rebellen - Clans, die diese Unterdrückung nicht hinnehmen und gegen die Percents vorgehen, obwohl dieser Weg beschwehrlich und gefährlich ist.
Unter ihnen ist die 20-jährige Joy.
Als sie jedoch eines Tages von den Percents in eine Falle gelockt und danach gefangen wurde, hat sie um ihr Leben zu kämpfen, wobei sie merkt, dass manche Percents doch ganz anderes sind als gedacht...

ღ Meine Meinung: ღ

Geschichte:
Was ich von Anfang an toll fand, war diese düstere Atmosphäre bei der man sofort die Gefahr erkannt hatte. Der Lebensraum von Joy, die zusammen in ihrem Clan zusammen mit ihren Freunden im versteckten Leben.
Das Buch zieht einen in den Bann, es ist wirklich eine komplett eigene Welt, die mir sehr gut gefällt.
Man spürt das Verbotene in allem was sie machen, verstärkt durch die Gefühle von Joy.
Ich weiß leider nicht genau wie ich weiter machen soll, denn ich hab das Buch gelesen und mit jeder Seite habe einfach alles miterlebt, habe mitgelitten, mit allem. Dadurch wird es auch so fesselnd und spannend ist es auch, da immer etwas passiert. Und du weißt auch nicht was passieren wird. Es ist alles einfach komplett einzigartig!

Alles ist wirklich sehr realistisch und echt. Man spricht über Dinge, die dessen alltägliches Leben beeinflussen, obwohl natürlich Joys Leben derart aus den Fugen gerät. Die Veranschaulichenden sind alle samt sehr gut beschrieben. Das Alles ist wirklich wahninnig, aber es werden auch sehr Dinge in dem Buch thematisiert, die sich in unsere Zeit übertragen lässt.
Bevor Joy von den Percents kommt, hat man die Percents als das Böse, die Unterdrücker, die mächtige Gewaltsame Regierung vor sich, vor der man sich fürchten und vor der man sich verstecken muss.
Und dann kommt sie zu den Percents. Die Gefühlswelt war dort mal wieder, fand ich, überwältigend, aber eigentlich war das fast überall der Fall, aber hier sind diese Eindrücke einfach fantastisch!
Und dann kommt alles ganz anderes als sie dachte. Ich will wirklich nicht zu viel verraten, aber sie entdeckt vieles, sodass sich ihre Sicht auf die ganze Welt verändert, dass sie nun vieles einsieht/ anders sieht.
Ich weiß, dass hört sich gewöhnlich an, in vielen Büchern wurde dies ebenfalls als Grundidee genommen, aber hier wurde es ganz anderes beschrieben, und sie erfährt trotzdem noch einiges das viel Schlimmer ist als gedacht.
Oft ist es auch so, dass sich die Person, die diese gesamten Eindrücke erlebt, sich dann vom Charakter auch verändert, aber das ist hier nicht der Fall!
Und ich liebe diesen schmalen Grad zwischen Gut und Böse, Vorurteile und Realität, Klassenunterschiede, Behauptung und Recht. Och mei, ich will echt nicht zu viel verraten, aber ich hibbelte die ganze Zeit mit Joy mit.

Das Ende ist einfach „WoW“!. Es ist echt genial, es ist perfekt, ich liebe es, aber ich hasse es auch! Wisst ihr, ich weine gerade immer noch darüber,( obwohl ich das Buch seit einigen Tagen beendet habe,) dass es vorbei ist. Das Buch hat während des Lesens einen Platz in meinem Herzen genommen, einen so großen und hat sich darin verankert und dann wurde es wieder herausgerissen!
Und jetzt springe ich noch einmal zum gesamten Buch über.
Das alles klingt jetzt sehr begeistert, weil ich das ja auch bin, aber der Grund liegt hierbei, dass es wirklich perfekt meinen Geschmack getroffen hat!
Die Grundidee fand ich einfach genial, aber auch Charaktere und Schreibstil.

Charaktere:
Joy ist meiner Meinung nach der perfekte Charakter. Sie ist so taff und mutig, stark, selbstbewusst, trotzig, neugierig und rebellisch! Sie ist eine Kämpferin. Und und und... Doch sie ist nicht kalt! Sie ist nicht herzlos, sie kümmert sich um andere, sorgt sich um sie. Sie ist gefühlvoll und sie ist warmherzig. Und auch ihre Sicht auf die gesamte Situation fand ich sehr gut gewählt und beschrieben. Sie hat ihre eigene Meinung zu vielen, und durch ihre vielfältige Persönlichkeit, bekommt man einen sehr guten Durchblick über das Buch.
Es gibt viele andere Charaktere. Die meisten kann ich davon nicht wirklich beschreiben, da durch einige drastische Wendungen im Buch, auch die Charaktere in einem anderen Licht stehen, doch, wie ihr euch wahrscheinlich schon denken könnt, hat ein Percent auch viel Joy zu tun und diesen fand ich ebenfalls einfach überwältigend!

Schreibstil:
Seite 406:
"Er hatte einmal gesagt, man müssen weinen, wenn man traurig ist, sonst würden die Tränen nach innen in den Kopf laufen und den Verstand verwässern, bis man nicht mehr man selbst ist."
Ich fand den Schreibstil ebenfalls sehr schön. Er war einfach, aber immer der Situation angepasst. Vor allem fand ich toll, dass die Sätze oft kurz und knapp waren, an Stellen, an denen die Stärke von Joy ausgedrückt wurde. Er war einfach zu lesen, aber es gab immer wieder einmal Stellen, die wirklich sehr schön waren.

ღ Fazit: ღ

Das Buch hat, wie schon gesagt, perfekt meinen Geschmack getroffen und deswegen, finde ich es auch so toll, nein, mehr als das! Es ist nun mein absolutes Lieblingsbuch!
Es ist düster, brutal, echt, spannend und fesselnd, spricht wichtige Themen an, die einen zum nachdenken anregen, romantisch und durchgehend toll!! Ich brauch eigentlich ein neues Bewertungssystem dafür.

  (6)
Tags: düster, düster, dystopie, dystopie, junge erwachsene, kämpferin, liebe, lieblingsbuch, spannung, vorurteile   (10)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(109)

184 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 62 Rezensionen

avalon, feen, rosendorn, jenna black, liebe

Rosendorn

Jenna Black , Christiane Meyer
Flexibler Einband: 397 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 26.01.2012
ISBN 9783426283509
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Klappentext spiegelt den Inhalt eigentlich ziemlich gut wieder!
Also, vielleicht sollte ich aber trotzdem noch erklären, weshalb die 16-jährige Dana in Avalon ist. Sie besucht dort zum ersten Mal ihren Feen-Vater, der ein sehr hohes Tier in Avalon ist, doch sie merkt schnell, dass es hier nicht so einfach ist und dann wird sie zum Seil beim Tauziehen.
Das tolle jedoch beim Klappentext ist, dass es nicht nur so gut einen Einblick in die Handlung gibt, sonder auch den Humor des Buches wiederspiegelt.
Durch die Charaktere (siehe unten) wird alles wirklich sehr witzig und man schmunzelt, lacht oder lächelt, oder man ist wenigstens einfach immer gut drauf.
Die Geschichte ist auch wirklich sehr gut! Die Idee mit Avalon, das sowohl in Feari als auch in der Menschenwelt liegt, fand ich toll und auch die neue Interpretation von Feen, die aber trotzdem noch ziemlich ähnlich wie die gängige Version ist!
Man ist auch sehr gut in die Geschichte eingestiegen und das Kennenlernen von Dana hat man damit wirklich aufs höchste gebracht, das eigentlich durch die Sicht schon sehr groß war. Wirklich sehr gut!!
Weiterhin ist sind die Handlungen auf sehr gute positive Weise unvorhersehbar und spannend.
Natürlich gibt es auch noch diese Liebesgeschichte, die aber vor allem in der ersten Hälfte und ganz am Ende dominiert, was ich auch wieder sehr gut finde.
Das Buch konzentriert sich immer auf verschiedene Handlungsstränge, und blendet die anderen dabei fast aus, aber genau das fand ich daran toll, da man so wirklich die Wirkung am besten auffassen und mit verfolgen konnte! Es klingt etwas abgehackt, aber das schöne ist, dass der Humor nicht verloren geht und ständig da bleibt. Auch die Phasen, in denen Dana Richtigkeit finden muss, fand ich sehr interessant und auch schlüssig und nachvollziehbar. Ich schreibe das, da ich selber zurzeit bei einige Bücher damit zu kämpfen hatte ;)
Auch das Ende war wieder toll und man merkt, dass da noch etwas im zweiten Band auf einen zukommen wird, und dass sich die Geschichte steigern wird.
Trotzdem, nach all dem hat mir etwas Winziges gefehlt und zwar war es diese Einzigartigkeit, die zwar durchaus da war, aber meiner Meinung nach etwas zu schwach.

Charaktere und Schreibstil:
Dana, die Protagonistin, hat mir sehr gut gefallen und sie ist wirklich sympathisch durch ihre etwas rebellische, sture, sensible und warmherzige Art. Sie ist schlagfertig und hat eine ironische Art, sodass sie der ganzen Handlung etwas pfiff verleiht und vor allem den Witz, aber auch in anderen Charakteren ist dieser zu finden und insgesamt eigentlich im Schreibstil der Autorin. Es gibt einige verschiedene Nebencharaktere, die alles umrunden, wie den heißen Feenjungen Ethan, der durch sein Selbstbewusstsein, seine Stärken und seinen Charme besonders auffällt und den man einfach die ganze Zeit neben Dana haben möchte!
Doch wir gehen nochmals kurz zum Schreibstil, den ich gut passend zum Buch fand. Einfach aber detailreich geschrieben.

ღ Fazit: ღ

Das Buch ist wirklich sehr gut und auf jeden Fall empfehlenswert. Es reicht zwar nicht als Lieblingsbuch, jedoch ist es nicht nur ein Buch, dass sich für das Zwischendurch lesen eignet, da man mit fiebert was nun geschieht. Vor allem aber zeichnet es sich durch seinen Humor aus, der dort wirklich anzutreffen ist und auch die Grundidee ist sehr gut ausgefeilt!
Deshalb bekommt es von mir 4,5 Punkte!

  (5)
Tags: fantasy, feen, humor, liebe   (4)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(45)

68 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 14 Rezensionen

fantasy, fee, jugendbuch, liebe, nimmernie

The Iron King

Julie Kagawa
Flexibler Einband: 363 Seiten
Erschienen bei Harlequin Books, 01.02.2010
ISBN 9780373210084
Genre: Sonstiges

Rezension:

Geschichte:
Das Buch fängt echt sehr gut an! Nach einem kurzen sehr interessantem und geheimnisvollen Auszug und der Vorgeschichte Meghans mit ihrem verschwundenen Vater, kommt man gleich in einen total typisch amerikanischen Schultag, wie man ihn sich vorstellt, alla High School Musical & Co.
Ich fand das echt cool, da es diesen großen Kontrast darstellt, zwischen ihrem normalen Leben und den Ausschnitt aus das, was noch kommen wird.
Tja, und dann kommt es!
Man taucht in die Welt, die an Shakespears Roman "Ein Sommernachtstraum" angelehnt ist. Ein Feenland, das Nevernever, samt ihrer Charaktere, Höfe und Eigenschaften. Diese Grundidee finde ich sehr gut da, sie dieser feenhaften "Mädchenwelt", wie man sich das manchmal vorstellt, ihre Naivität nimmt und sie mir Gefahr ersetzt. Zudem finde ich es immer sehr schön, wenn Werke auf anderen basieren.
Doch mitten drin ist Megan. Ihre Gefühle, Irritationen und Anpassungsversuche sind wirklich toll beschrieben, wodurch man sich mit ihr verbunden fühlt und ihre Handlungen gut nachvollziehen kann.
Auch die gesamte Landschaften, also das Nevernever, kann man sich nicht nur sehr gut vorstellen, sondern es fasziniert einen auch sehr. Es ist eine schöne phantastische Welt.
Die Geschichte kann am Anfang natürlich durch den Klappentext nicht immer überraschen und auch sonst sind die Handlungen oftmals sehr klischeehaft und manchmal habe ich mir einfach nur gedacht: Das war ja irgendwie klar!
Das kam leider sehr oft vor und hat mir oftmals nicht ganz so gut gefallen.
An anderen Stellen überrascht das Buch mich aber sehr und schafft es oftmals in Sachen Spannung zu überzeugen.
Vor allem die Bedrohungen und Intrigieren hätte ich mir so nicht vorgestellt, wodurch man wieder diesen großen Unterschied hat, aber auch einen Ausgleich.
Die Liebesgeschichte fällt leider wieder in dieses alt bekannte, was ich echt Schade fand, da es die gesamte Handlung so beeinflusst.
Insgesamt finde ich jedoch das Buch von der Geschichte her sehr gut!

Charaktere:
Es gibt einige beeindruckende Charaktere, die alle sehr gut ausgearbeitet sind, sodass man alles von ihnen erfasst, als ob man wirklich mit ihnen zusammen wär und ich finde, dass das Buch sehr von ihnen dominiert wird. Zum einen wegen ihrer Präsenz und zum anderen durch ihre Vielfalt und den Fabelwesen, die im Buch herausstechen.
Allen voran steht Meghan, die ein kluges und gutmütiges Mädchen ist, aber auch mutig und stark.
Sie ist als Protagonistin sehr gut gewählt und es macht einem unheimlich viel Spaß, ihre Überlegungen, Handlungen und Gefühle zu verfolgen.
Zudem gibt es auch noch den berühmten Puck, Meghans bester Freund und er ist einfach zum lieb haben. Er ist witzig, charmant, ebenfalls gutmütig, aber er scheut sich natürlich nicht zur Waffe zu greifen. Und wenn er auftaucht, dann gibt es immer eine Stelle, bei der man lachen kann.
Zudem gibt es ja auch noch den unnahbaren Prinzen, welcher mir zwar sympathisch war, aber er schien mir auch sehr geheimnisvoll.
Jedenfalls eine Gestalt oder ein Fabelwesen in Buch ist, Grimalkin. Doch viel über ihn sagen werde ich nicht, sondern nur, dass er mich die ganze Zeit an die Ginsterkatze aus Alice im Wunderland erinnert hat ;)

Schreibstil und Schwierigkeit der Sprache:
Das Buch ist sehr schön geschrieben und das Englisch im Buch ist wirklich nicht schwer.
Ich habe das Buch fast komplett ohne Wörterbuch gelesen und habe die Handlungen immer mit verfolgen können, Witze und Ionien verstanden und auch noch zu einem großen Teil, die Schönheit des Schreibstiles mitbekommen.
Als ich dann aber auch noch einige Wörter, die ich nicht kannte, nachgeschlagen habe, habe ich gesehen wie wunderbar der detaillierte und verschmückende Schreibstil ist.
Wie gesagt, man kann das Buch auch noch ohne Wörterbuch sehr gut verstehen und nur so zur Info: Mein Englisch ist gerade einmal dem Stand der Mittelstufe.

Fazit:

Das Buch ist verständlich und auch ohne Wörterbuch kann das Buch sehr gut lesen. Zudemist der Schreibstil sehr schön und die Handlung ist dominiert von einer Vielfalt sehr guter Charaktere.
Kontraste findet man an vielen Stellen, jedoch gefiehlen mir einige Szenen nicht so ganz, da sie zu einfälltig waren. Trotzdem ist das Buch voller Überraschungen und ich kann es jeden weiter empfeheln, vor allem aber auch, es in der Orginalsprache zu lesen, da die Umsetztung einfach sehr schön zu lesen ist und es nicht schwierig ist! Deshalb gibts von mir 4,5 Punkte!!

  (2)
Tags: englisch, fantasy, feen   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(249)

576 Bibliotheken, 5 Leser, 3 Gruppen, 120 Rezensionen

eisenheim, fantasy, liebe, schatten, flora

Stadt aus Trug und Schatten

Mechthild Gläser
Fester Einband: 412 Seiten
Erschienen bei Loewe, 09.01.2012
ISBN 9783785574027
Genre: Jugendbuch

Rezension:

ღ Inhalt: ღ

Flora ist ein einfaches Mädchen, auch wenn sie nur einen Vater hat, der nach ihrer besten Freundin Wieke, sehr seltsam ist! Doch dann ändert sich alles in ihrem Leben.
Alles beginnt mit eigenartigen "lebendigen" Schatten. Und dann kommt auch noch Marian aus heiterem Himmel zu ihnen.
Bis sie plötzlich einen verrückten Traum hat! Doch es ist kein Traum sondern eine zweite Welt.
Eisenheim, eine Stadt, in der alles grau ist, in der es von Zeppelinen und berühmten Gebäuden aus aller Welt an jeder Ecke wimmelt.
Doch das ist nicht das verrückteste: Sie soll angeblich einen wichtigen Stein gestohlen haben und sich dann ihre Erinnerungen für eine unbestimmte kurze Zeit genommen haben. Doch sie kehren wieder. Solange sie jedoch noch nicht da sind, hat sie mit der neuen Welt der Nacht zu kämpfen und dabei stößt sie auf erstaunliche Geheimnisse die zum Teil auch mit Marian zu tun haben....

ღ Meine Meinung: ღ

Geschichte:
Es fängt richtig toll an! Ein schöner Prolog und dann lernt man gleich Flora kennen. Was ich natürlich total schön finde, ist, dass die ganze Geschichte in Deutschland spielt. Dadurch ist die ganze Atmosphäre total entspannt und ich fühlte mich wirklich selber in den Alltag zurück versetzt.
Doch dann gibt es natürlich auch gleich die seltsamen Indizien, die ganz schön geheimnisvoll sind.
Dann kam Marian. Die Umstände, wegen denen er da ist, könnten wirken, als ob sie von den Haaren herausgezogen wären, aber ich fand das überhaupt nicht! Ich fand es als sehr interessant, da es mal etwas Neues ist.
Und dann kam sie nach Eisenheim, die wundersame Traumwelt. Und ich fand das soooo toll. Ich kann nur über diese Stadt schwärmen!
1. Die Idee ist ja mal der Oberhamma, nicht? Ein genialer Einfall.
2. Die Atmosphäre ist einfach so angenehm. Man kann sich alles so gut vorstellen, vor allem, da alles wie in einem Schwarz-weiß-Film wirkt. Doch sie hat auch noch etwas Düsteres. Zudem kommt auch noch, dass das Ganze in die Richtung Steampunk wandert, aber dennoch phantastisch ist.
Und das Ganze ist auch noch richtig spannend. Da es ja aus Floras Sicht geschrieben ist, weiß man selber nicht genau was richtig und falsch ist.
Und man weiß nicht was jetzt passieren wird.
Doch dann legt sich das natürlich wieder, da es ja noch den "Tag" gibt, in dem sie einige zur Rede stellt.
Ach, ich fand das alles so unvorhersehbar und interessant!
Sie lernt sich auszukennen, jedoch wird sie überhaupt nicht wie früher gewesen sein.
Die gesamte Geschichte ist amüsant, spannend, düster und auch romantisch!
Die Erinnerungen kommen natürlich auch wieder und man erlebt sie zusammen mit Flora, sodass man mit fiebert, als sie plötzlich viele Geheimnisse erfährt und alles hinterfragen muss.
Auch schön anzusehen war, dass sie Flora immer wieder etwas verändert und doch die gleiche bleibt.
Das Ende fand ich auch einfach gigantisch!
Vor allem: Es ist keine schnulzige Liebesgeschichte!!! Überhaupt nicht! Und das ist der springende Punkt, was das Buch, außer dem genialen Grundidee, einzigartig wären lässt und sich von all den anderen Fantasy-Büchern abhebt!

Charaktere:
Also erstmals: Ich finde die ganzen Namen mal echt einzigartig! Es gibt keine Alex, oder einen Peter, sondern es sind originelle Namen, die auch zu dieser träumerischen Geschichte passen. Zum Beispiel Flora, Marian, Wiebke, Christabel, Amadé, Fluvius Grindeaut... Einfach toll, denn es ist so eine Kleinigkeit, die doch so viel ausmacht!
Dann kommen wir mal zu Flora: Sie ist sehr klug, nett und verantwortungsbewusst. Trotzdem auch sehr schlagfertig und mutig, auch wenn sich das im Laufe steigert, da sie anfangs noch etwas ängstlicher ist.
Hier ist mal ein Zitat:

>> >Furcht und Mut sind gar nicht so gegensätzlich, wie wir oft meinen. Im Grunde wird das eine aus dem anderen gewonnen, nicht wahr? <, sagte ich ohne zu wissen, woher die Worte stammten, die noch nicht einmal gedacht hatte, bevor sie über meine Lippen gekommen waren.
> Ja Das klingt nach dir. <
> Finde ich nicht. < <<

Sie ist mir wirklich sehr sympathisch!
Aber da ich ja schon von Marian spreche, kommen wir gleich zu ihn, denn er ist von anfang an sehr geheimnisvoll, auch nachdem Flora über ihn und Eisenheim bescheid weiß. Er bliebt es und mit Flora fragt man sie warum bzw. was er zu verbergen hat. Das Ende mit ihm ist auch wirklich sehr schön und kein Ende, wie in den meisten Büchern, sondern einzigartig!
Er ist auch sehr mutig und waghalsig, aber auch tiefgründig. Mir ebenfalls sympathisch, ach ja und schmacht :DD
Fast alle anderen Personen sind wie die Atmosphäre von Eisenheim (siehe oben), und doch sind sie alle verschieden! Sie gefallen mir total gut!

Schreibstil:
Am Anfang habe ich einen total schönen Schreibstil entdeckt, der mich aufatmen ließ und mich in seinen Bann zog. Was ich etwas schade, aber nicht sehr schlimm fand, war, dass er nicht so geblieben ist, sondern etwas geschwächt wurde. Das soll nicht heißen, dass es sich in einen schlechten Schreibstil entwickelt hat! Nein!!!! Er war immer noch sehr schön. Zwar nicht ganz so schön, wie am Anfang, aber dennoch bemerkenswert und ich fand ihn sehr gut zu lesen! Er hat immer noch sehr gut zur Geschichte gepasst.
Wäre der Schreibstil durchgängig so, dann gäbe es so NIX zu bemerken! Also: ein winzig, winzig, winzig kleiner Punkt in meinem Meer der Bewunderungen ;)

Gestaltung:
Ich weiß, in meinen Rezensionen erwähne meistens ich nicht die Gestaltung des Buches, da es mir um den Inhalt des Buches geht und nicht, wie es verpackt ist. Dieses Mal muss ich eine Ausnahme machen, da sie mir diesmal am Herzen liegt. Sie geht aber natürlich nicht in die Bewertung ein.
Also, das Cover sieht anfangs sehr unscheinbar aus. Zwei Farben, eine große Schrift und darunter ein Halbkreis mit einer Stadt und vielen Bändern. Doch je mehr ich es angeschaut habe, desto schöner fand ich es. Es ist sehr schlicht, aber es passt trotzdem so gut zum Buch. Die Schrift liebe ich nun und mir fallen immer mehr Details auf, die ich mit meinen Augen verschlinge. Es ist nicht überfüllt und so rein! Die Kapitelanfänge sind sehr schön und was mich total begeistert hat: Es gibt einen Index!!!
Es ist wahre, unbeschreibliche Liebe auf dem dritten Blick!
Und ich finde den Titel einfach traumhaft! Einder der besten Titel, die ich seid langem gehört habe! ♥

ღ Fazit: ღ

Das Buch ist wirklich genial! Mir gefällt alles daran und deshalb liebe ich es! Es ist sowohl düster, als auch romantisch, wenn auch auf eine einzigartige Weise. Es ist spannend und fesselnd, man rätselt mit, die Atmosphäre ist ein Traum. Geheimnisvolle Charaktere und eine tolle Protagonistin! Ich erwarte den zweiten Band sehnsuchtsvoll und will wissen was als nächstes in Eisenheim passiert!

5 Sterne + 1 Extrapunkt, weil ich das Buch so toll finde!

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(359)

792 Bibliotheken, 1 Leser, 7 Gruppen, 150 Rezensionen

zeitreise, bamberg, liebe, hexen, hexenverbrennung

Purpurmond

Heike Eva Schmidt
Fester Einband: 351 Seiten
Erschienen bei PAN, 01.03.2012
ISBN 9783426283660
Genre: Jugendbuch

Rezension:

ღ Inhalt:ღ

Cat ist nun nach Bamberg gezogen, doch was soll sie da machen? Da passiert doch nichts, dachte sie sich, doch als sie plötzlich einen alten Halsreif findet, verändert sich alles. Aus Neugier legt sie sich ihn um, sodass sie sich Plötzlich im 17. Jahrhundert wiederfindet. Sie kann das Schmuckstück nicht entfernen und damit die unkontrollierten Zeitreisen nicht stoppen, also begibt sie sich auf die Suche nach der Lösung. Die Person, die den Fluch über den Halsreif gelegt hat, zu finden.
Bis sie auf Dorothea trifft und das Schicksal sie in die Hexenverfolgung von 1630 führt.
Die Zeiht rinnt davon, denn der Halsreif wird immer enger....

ღ Meine Meinung: ღ

Geschichte:
Als erstes lernt man Cat kennen, aber auch Dorothea, da man immer wieder zwischen Vergangenheit und Gegenwart wechselt.. Ich fand es sehr schön, dass man auch schon ,bevor Cat zum ersten Mal in die Vergangenheit reist, die Zeiten des 17. Jahrhunderts und Dorotheas Umstände kennen lernt und wie es dort überhaupt ist. Das war sehr interessant und habe das am Anfang überhaupt nicht erwartet, sodass ich es umso toller fand. Man konnte sich dann sehr gut in die Zeit hineinversetzten, aber es gibt natürlich auch noch Cat. Sie ist anfangs sehr über ihre Lage erschüttert, da sie jetzt in das öde Bamberg gezogen ist.
Doch dann findet sie den Halsreif und reißt zum ersten Mal zurück.
Doch sie kann wieder zurückreisen. Nur kann sie die Zeit nicht bestimmen.
Diese Grundidee mit der Zeitreise finde ich total interessant, aber sie kann auch Schwierigkeiten mit sich bringen, die die Autorin jedoch perfekt gemeistert hat!
Doch dann merkt sie, dass sie in Gefahr schwebt und dass sie dieses Problem lösen muss, sonst wird sie sehr bald sterben.
Sie besorgt sich Hilfe in der Gegenwart. Das fand ich ganz wichtig und toll, da das natürlich eine naheliegende Möglichkeit ist und manche Autoren das vergessen.
Doch sie muss diesen Fluch in der Vergangenheit lösen
Da um 1630 gerade der Höhepunkt der Hexenverfolgung ist, geht es natürlich auch darum.
Dann trifft Cat auf Dorothea und sie merkt sofort, dass Cat anders ist. 7
Das alles ist total witzig, da Cat sich anpassen muss, aber es nicht immer schafft. Es gab so dann unzählige Momente, in denen ich mich einfach vor Lachen weggeschissen habe!

" ' Oh Shit! ', platze es aus mir heraus, ehe ich mich hastig korrigierte: ' Ich meine, welch Misere!' ''

Hierbei hat man auch oft gemerkt, dass es ein original deutscher Roman ist, denn es hatten zum Beispiel auch Otto Waalkes oder Barbara Salesch ihren Aufritt.
Der Humor ist wirklich ein großer Aspekt im Buch gewesen, den ich liebe.
Aber auch die Spannung, die mich nie los ließ. Dadurch, dass man öfters auch Dorotheas Sicht hatte, wurde einem einiges mehr klar und ich dachte anfangs, die Spannung würde oftmals dadurch schon weggenommen, aber das wurde sie nicht!
Man lernt zudem auch wirklich sehr viel, wie es alles zu sich gegangen ist und wie schlimm die Hexenverfolgung doch war.
Das Ende fand ich auch wirklich toll, da die Autorin die perfekte Mitte aus Trauer und Freudigkeit getroffen hat und der Epilog hat für mich persönlich auch eine berührende Bedeutung, die ich hier jetzt aber nicht erklären möchte.

Nochmals möchte ich sagen, dass ich die gesamte Grundidee sehr toll fand. Hexenverfolgung, Zeitreise und dazu noch viele kleine Details, die alles viel echter machen und perfekt dazu gepasst haben. Das Lied, gleich auf der ersten Seite, ist eins dieser Sachen. In der Anmerkung der Autorin steht auch, dass sie sich schon einige Gedanken gemacht hat. Zum einen kann man das als selbstverständlich sehen, aber ich finde es trotzdem richtig, richtig toll! Man merkt, dass das alles sehr realitätsgetreu ist und nicht an den Haaren herausgezogen!

Charaktere:
Cat ist eine so tolle Protagonistin! Sie ist mutig, aber auch etwas vorlaut und redet bevor sie denkt. Trotzdem ist sie sehr klug und nett und freundlich! Sie ist nicht abgehoben, aber auch nicht schüchtern.
Die perfekte Mischung aus allem!
Dorothea ist auch sehr, sehr nett. Sie ist eher die schüchterne und deswegen, sagen wir mal, " klaut sie Cat nicht die Show", obwohl sie eine wichtige Rolle spiel!
Die Nebencharaktere sind auch alle toll. Es gibt einen Bösewicht eine alte Weise und natürlichen den reichen Jungen, der sich in die ärmere Schönheit verliebt. Trotzdem ist das kein Standard-Märchen!

Schreibstil:
Ich fand den Schreibstil erstaunlicherweise richtig schön! Obwohl das Buch von viel Humor dominiert wird, gibt es trotzdem eine schöne Wortwahl und an vielen Stellen gab es auch Formulierungen, die mir sehr gut gefallen haben, da sie etwas Poetisches hatten.
Wieder einmal total erstaunt! :D

ღ Fazit: ღ

Ich hatte von Anfang an hohe Erwartungen an das Buch. Ich habe den Klappentext gelesen und dachte dieses Buch wird super! Doch das Buch hat sogar meine Erwartungen getoppt! Ich liebe es! Die Grundidee ist phänomenal und die Umsetzung gigantisch. Es ist wirklich super witzig und trotzdem spannend. Tolle Charakter und ein toller Schreibstil! Einfach perfekt!
Klar verdiente 5 Sterne! Das Buch ist wundervoll!

  (5)
Tags: zeitreise; 17. jahrhundert; fantasy; historisches   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(195)

449 Bibliotheken, 6 Leser, 5 Gruppen, 104 Rezensionen

weltall, liebe, dystopie, waverly, raumschiff

Sternenfeuer - Gefährliche Lügen

Amy Kathleen Ryan , Momo Evers , Falk Behr
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei PAN , 01.03.2012
ISBN 9783426283615
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Seit 42 Jahren reißt das Raumschiff Empyrean durch den Weltraum um "New Earth" zu besiedeln.
Überraschend taucht das Schwesterschiff New Horizon auf, doch nach einigen Tagen tut sich dort nicht.
Auf Bord der Empyrean sind Kieran, der 16-jährigezukünfige Capitan, und seine ein Jahr jüngere Freundin, Waverly.
Alle erwarten, dass sie sich verloben, doch dann bricht plötzlich Chaos aus.
Denn die New Horizon greift sie an.
Sie sabotieren das Raumschiff, entführen alle Mädchen und töten die, die sich ihnen entgegenstellen.
So gelangt Waverly an Bord des Feindes und setzt alles daran zu entkommen, während Kieran mit ganz eigenen Problemen zu kämpfen hat.

Meine Meinung:

Die Grundidee des Buches finde ich sehr interessant und spannend. Sie ist originell, auch wenn ich mich ganz kurz am Anfang an "Godspeed" erinnert habe, doch sie schlägt in vielen Punkten eine Andere Richtung ein und so sind die beiden Bücher doch ganz verschieden.

Doch leider hapert‘s für mich oftmals an der Umsetzung. Schon gleich am Anfang geschieht so viel, dass ich mich komplett überrumpelt gefühlt habe! Einerseits ist ein schneller Einstieg in die Geschichte toll, aber hier gab es kaum eine "Einleitung", sodass ich kaum verstanden habe, was vor sich geht. Zudem kamen auch noch einige Raumschiff-Begriffe, mit denen ich nichts anfangen konnte und mir das Verstehen erschwert hat.

Das Ganze hat einige Zeit angehalten, wurde jedoch dann von einem anderen negativen Kritikpunkt abgelöst. Doch erst einmal wieder ein bisschen Info zum Buch: Es ist in 6 Abschnitte aufgeteilt. In den Abschnitten wird entweder aus Waverlys oder aus Kierans Sicht die Lage erzählt, außer in dem 1 und dem 6, in denen sie sich abwechselten.
Also, dann kamen wird zum zweiten Teil, in dem Waverly auf der New Horizon war. Doch hier fand ich ihre Gefühlswelt einfach seltsam. Entweder ihre Gefühle waren zu schwach oder zu verwirrend.

Dazu kam leider auch, dass ich ihren Schreibstil etwas zu ausdrucksschwach oder zu einfach fand. Wahrscheinlich ist es aber nur der Punkt darüber.

Doch dann wurde es immer besser! Es wurde wirklich richtig spannend und interessant! Richtig los ging es meiner Meinung in Teil 3, also bei Kieran. Es war so unvorhersehbar und spannend und fesselnd! Es war auch noch so mitreißend, vor allem die Gefühlswelt von Kieran.
Danach war es dann auch bei Waverly sehr spannend und aufregend.
Das ging dann wieder weiter, bis hin zu Kieran.

Und hier gibt es einen wirklich interessanten Aspekt. In dem Buch wird nämlich auch sehr "Gott" thematisiert, da ich aber nicht gläubig bin, ist das nicht positiv für mich, ABER auch nicht negativ. Zum einen sich ich das Gute und zwar, dass sich manche Jugendromane sich damit beschäftigen, da es wichtig ist! Zum anderen bin ich nicht gläubig, sodass es für mich kaum eine Bedeutung hat und ich es nicht mitfühle.
Ich muss aber noch dazusagen, dass es jedoch hier noch sehr um Hoffnung und Zukunft geht!

Das Ende fand ich dann jedoch wieder nicht so gut, und ich habe gemerkt, dass ich Waverly nicht sympathisch fand, was (wie ihr oben sehen könnt) ausschlaggebend war.
Da das aber wahrscheinlich eine persönliche Abneigung ist, denke ich, dass das Buch vielen gefallen wird!
Kieran dagegen habe ich total ins Herz geschlossen und mag ihn sehr.

Fazit:

Die Grundidee ist wirklich genial und lesenswert! Die Umsetzung hat mir oftmals jedoch nicht gefallen, durch Startschwierigkeiten und vor allem einer mir unsympathischen Protagonistin. Jedoch ist dies, glaube ich, Geschmackssache und ich empfehle das Buch weiter, da es auch sehr viele eindrucksvolle Stellen hat und sehr spannend ist!
Deswegen gebe ich dem Buch 4 Sterne (mit einem zugedrücktem Auge)!

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(795)

1.371 Bibliotheken, 11 Leser, 15 Gruppen, 310 Rezensionen

dystopie, liebe, fraktionen, zukunft, ferox

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 19.03.2012
ISBN 9783570161319
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der Anfang allein war wirklich atemberaubend gut. Man steigt sofort in die Geschichte ein, kurz vor dem Eignungstest. Es ist spannend und fesselnd was geschehen wird und trotzdem lernt man all die Umstände kennen. Die Umgebung, was das alles bedeutet und vor allem natürlich Beatrice.
Zudem sieht man auch alles aus ihrer Sicht, sodass man in ihre Gefühlswelt eintaucht, in ihre Zweifel und ihre Besorgtheit. Ihr Gewissen und, dass sie nicht ganz in diese Fraktion gehört.
Das heißt, es war zugleich fesselnd (wirklich sehr fesselnd) und nicht überrumpelnd oder verwirrend.
Ich glaube sogar, dass es wegen Beatrices Gefühlen und diesen Ereignissen so fesselnd ist.
Dann kommt der Entscheidungstest und der war ebenfalls sehr spannend und interessant, da sie Entscheidungen treffen muss, bei denen ich mich selber gefragt habe, welche ich wohl getroffen hätte. Das gleiche genauso als sie vor der Entscheidung steht, für welche Fraktion sie sich entscheiden soll.
Der Anfang regt wirklich zum Nachdenken an und das gibt dem Buch einen großen Pluspunkt!

Diese Grundidee mit den Fraktionen finde ich sehr interessant und wirklich gelungen! Die Unterteilung nach Wertvorstellungen, der Friede der dadurch entstehen soll. Auch weshalb das ganze entstanden ist, wie oder was gilt, wie sich die Fraktionen auszeichnen.

Dann kommt sie zu den Ferox. Hier bekommt die Geschichte ihren erstengroßen "Cut" von mir, da es wirklich ein totaler Unterschied ist, schließlich ist es eine komplett andere Fraktion, komplett andere Wertvorstellungen, komplett andere Leute, auch wenn sie mit einigen anderen, die ebenfalls ihre Familie verlassen haben, zusammen ist.
Hier kommt alles hart auf hart, denn was die Ferox alles machen ist krass. Messerkämpfe, Mutproben und anderes. Mindestens die Hälfte hätte ich mich nicht getraut oder hätte sie nicht geschafft, doch das tolle ist, dass es hier so gut beschrieben wurde, dass es sich nicht weit hergeholt oder anderes angefühlt hat, sondern sehr passend und natürlich!

Doch ohne Romantik oder wenigstens Geheimnisse geht‘s nicht oder? Genau, und deswegen sind die auch enthalten! Das Ganze ist aber keine typische Romanze, sondern sehr viel schwieriger und geheimnisvoller.
Und genau das war dann nochmals spannend und aufregend. Ich war wirklich fast wahnsinnig davor, das alles jetzt zu lüften!

Insgesamt war das Buch sehr unvorhersehbar, vor allem der Anfang und die Mitte! Ich habe echt gar nicht gewusst was nun geschehen wird, denn es die Handlung verläuft nicht nur im Guten, nichts ist perfekt. Natürlich hofft man sich es, doch manchmal ist es eben nicht so! Es gibt Niederlagen und Tiefen, was die ganze Situation echt und, wie schon viel zu häufig gesagt, spannend! Und deshalb finde ich es auch noch so toll! Auch noch dazu beitragend war, dass ich manches nicht so stark gewertet habe, sodass es, als es dann doch Mega wichtig war, total erstaunlich gewesen ist und so einen "WoW"-Effekt ausgelöst hat!

Zwischen drin gab es aber einige Stellen die ich leider nicht ganz so toll fand. Manches war dann doch etwas ... seltsam, verwirrend und ich habe es mir etwas anderes vorgestellt, aber wahrscheinlich hat das viel mit Tris zu tun (siehe Charaktere) und dadurch ist meine Meinung etwas geschwächt.
Wiederum muss ich sagen, dass es durchaus auch einige Stellen gab, die ich fabelhaft fand! Vor allem durch die Ideen der Autorin, die Romantik, Kampf und Verlust.

Das Ende fand ich dann aber doch sehr schön! Es war wieder spannend. Es gab zwar hier eine Stelle, die mich etwas an "Die Tribute von Panem" erinnerte, aber das war nicht wirklich im Vordergrund.
Es hat dann doch nochmals einige Verwirrungen geglättet und danach dachte ich nur noch "WOW!"

Charaktere:
Bei Beatrice merkt man zu Anfang des Buches, wie ich schon geschrieben habe, dass sie noch ziemliche Gewissensbisse hat, gegenüber ihrer Familie und überlegt, was das Richtige ist.
Man merkt, dass sie nicht in ihre Fraktion gehört, aber in gewisser Weise ist sie dennoch eine Altura.
Als sie aber zu den Ferox kommt, verändert sich ihre Persönlichkeit sichtlich. Anfangs fand ich das wirklich toll! Sie war stark, mutig und ehrgeizig! Dazu kam auch noch, dass aus Beatrice Tris wurde. Das hat wirklich perfekt gepasst. Doch irgendwann kam dann die Phase, in der ich Tris etwas kalt fand. Sie war nicht so wie vorher, sondern viel distanzierter und verschlossener. Mir hat es leider nicht gefallen, aber ich kann trotzdem verstehen, dass es enthalten ist, da Tris wirklich viel durchgemacht hat!
Doch am Ende, war sie dann perfekt. Eine Art Mischung aus beiden.
Bei den anderen Charakteren waren auch immer wieder sehr interessante dabei und sie haben perfekt ins Buch gepasst.

Schreibstil:

Es liest sich wirklich sehr gut und zügig, was der Spannung und Fesselung des Buches sehr hilfreich ist. Man kann es dadurch wirklich in einem Rutsch lesen!

ღFazit:ღ

Wenn man das Buch lesen will, sollte man sich wirklich einen Tag frei nehmen, denn es lässt einen kaum mehr Pausen, ohne, dass man gequält aufstöhnt: "Oh ne! Ich will aber noch wissen, was jetzt passiert"!
Es ist nun mal wirklich spannend und fesselnd! Zudem auch voller Gefühle und man erlebt wirklich fast alles mit, als wäre man selbst in dieser Lage, obwohl dies ja wirklich mal außergewöhnlich und oftmals sehr krass ist! Die Ideen sind genial, genauso wie die Umsetzung! Aber ich muss leider einen halben Punkt abziehen, da ich zeitweise Tris nicht ganz so sympathisch fand. Trotzdem ist es eine der lesenswertesten Dysopien des Jahres!

  (9)
Tags: dystopie, nachdenken, romatik   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(588)

1.014 Bibliotheken, 23 Leser, 7 Gruppen, 56 Rezensionen

fantasy, kvothe, magie, universität, patrick rothfuss

Die Furcht des Weisen Band 1

Patrick Rothfuss , Jochen Schwarzer , Wolfram Ströle
Fester Einband: 859 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 07.11.2014
ISBN 9783608938166
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Weiter geht’s mit den Geschichten von Kvothe! Wie er die Universität verlässt und die Welten bereist. Wie er sich in die Dienste des Königs von Mear begibt, oder sich auf macht, um Banditen zu töten und dabei den Chandarin gefährlich nahe kommt!

Meine Meinung:

Geschichte
In dieser Rezension werde ich noch einiges zum ersten Teil "Der Name des Windes" sagen, da ich das in der Besprechung zu dem Buch nicht machen wollte. Das besondere an diesen Büchern ist ja, das man nicht genau weiß, was passieren wird, sodass das Buch die ganze Zeit fesselnd ist. So auch in diesem Buch.
Als erstes geht es natürlich mit der Zeit an der Universität weiter. Es wird noch witziger und spannender als im ersten Teil. Die Situation zwischen Ambrose und Kvothe wird zunehmend interessanter und gefährlicher und spitzt sich zu. Gleichzeitig verbringt Kvothe mehr Zeit mit Elodin, sodass es so viel witziger wird!
Da mir jedoch die Zeit Kvothes an der Universität schon im ersten Teil am besten gefallen hat, wusste ich nicht, was mich danach erwarteten würde.
Aber ich muss sagen, dass es danach genau so interessant war, wie in der Universität!
Die Umgebung, die Leute, alles ist komplett verschieden, und doch bleibt er gleich, obwohl "gleich", das falsche Wort ist.
Da Kvothe immer wieder mit seiner Intelligenz und Weltgewandtheit heraus jagt und dann auch noch zum Helden wird, konnte ich wieder lachen und schmunzeln über das, was Kvothe alles kann!
Auch Denna bekommt zunehmend Bedeutung für den jungen Kvothe.
Es gibt so vieles Neues. Das Buch steigert sich einfach die ganze Zeit und DAS ist genau das Toll!
Es ist keine einfältige Geschichte, die immer gleich bleibt. Sie verändert sich und vor allem auch Kvothe verändert sich nun. Der erste Band war zum Kennenlernen, der zweite um mit ihm weiter zu gehen.
Was mir auch noch aufgefallen ist, war, dass nun die Gegenwart, also Kvothe als Gastwirt, mehr Bedeutung bekommt und auch das ist faszinierend.
Der zweite Band wurde ja in zwei Bücher aufgeteilt.
Dadurch entsteht vor allem auch ein Cliffhanger, der wirklich hart ist, aber auch unglaublich gut!
Das gesamte Ende ist sehr spannend und richtig gut beschrieben.

Charaktere:
Ich werde hier jetzt NICHT nur von Kvothe reden, denn es gibt noch einiges zu andern zu erzählen!
Kvothe ist natürlich der Protagonist und deshalb muss ich auch einige Worte an ihn vergeben.
In der Universität ist er ganz am Anfang noch der alte und danach eigentlich auch, aber man merkt immer zunehmend, dass er sich viel mehr eingewöhnt hat. Er fällt nicht mehr soooo drastisch auf.
Man kann sich das ein bisschen wie einen Kreisel vorstellen. Er ist ein Teil davon, aber er ist einer der wenigen blauen Punkte unter den vielen gelben. Doch es passiert trotzdem noch einiges, sodass er vielleicht doch der eher Violett ist.
Danach aber geht er ja weg und hier beginnt er sich zu verändern. Er wird viel reifer und erwachsener.
Diese ganze Entwicklung ist einfach sehr real, weil man sich ja selber auch verändern würde, und sie passt sehr gut zur Geschichte.
Aber wir haben auch andere Charaktere. Das ganze Buch hat die verschiedensten Personen, die immer wieder zu einer Gegend oder einer Situation passen.
Und mein Lieblingscharakter, Kvothe einmal ausgenommen, ist eindeutig Elodin. Er ist einfach so genial!
Er ist der verrückte Hutmacher der Geschichte! Ich liebe ihn!

Schreibstil:
Eigentlich genauso wie im ersten Band, finde ich den Schreibstil einfach phantastisch! Poetisch, erzählerisch, detailreich, ein Traum!

Fazit:
Die Geschichte hat sich gesteigert und dadurch wird es wie im ersten Teil nicht langweilig! Zudem passieren noch mehr Sachen bezogen auf die Gegenwart.
Charaktere und Schreibstil sind grandios und hervorragend!
Ein würdiger Nachfolger und einfach Spitze!

  (5)
Tags: high-fantasy   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(21)

46 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

engel, dämonen, paradies, kirche, hölle

Die Wächter Edens

Stephan R Bellem , Stephan Bellem
Flexibler Einband: 311 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, C, 01.09.2011
ISBN 9783800095483
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(17)

20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

jugendliche, pubertät, ratgeber, aufklärung, eltern

Du bist kein Werwolf

Ralph Caspers , Christine Henning , Daniel Westland , Lennart Andresen
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.12.2011
ISBN 9783499626340
Genre: Sachbücher

Rezension:  
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(45)

101 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

thriller, regensburg, autounfall, alex, familie

Fragmente des Wahns

Michael Schmid
Flexibler Einband: 287 Seiten
Erschienen bei AAVAA Verlag, 18.01.2012
ISBN 9783845900049
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Handlung:
Ein wunderschöner und spannender Prolog macht den Anfang. Daraufhin kommt auch schon gleich der Unfall von Alex, aber der genaue Vorgang wird nicht beschrieben.
Im Krankenhaus aufgewacht, kann sich Alex nicht mehr an den Unfall erinnern und einige Sachen scheinen nicht ganz zu stimmen.
Allein diese ersten Zeilen machen einen neugierig und, was ich vor allem sehr daran mag, ist, dass man noch keine Vorstellung hat, was kommen wird! Im Nachhinein, merke ich erst, wie ich meinen Fixpunkt völlig falsch gelegt habe und DAS find ich sehr interessant.
Jedoch ist das erstmals die "Einleitung". Zu harmlos, aber man erfährt viel über die Familie, die Charaktere also, und die Situation, in denen sie sich nun befinden. Zudem kommen diese Rückblenden von Alex, sodass man einfach noch etwas von ihm erfährt. Ich habe dort als erstes leider den Thrill gesucht, aber nicht gefunden.

DOCH es geht noch weiter!

Denn dann verändert sich alles! Die Geschichte nimmt einen drastischen Wendepunkt und es wird wirklich spannend. Da habe ich gemerkt, dass ich alles total falsch eingeschätzt habe und alles viel verstrickter und tiefgründiger ist. Es war wirklich sehr interessant und spannend. Und ständig steigert sich die Geschichte.
Die Spannung zerriss mich und ich musste weiter lesen, da der Wahn so gefühlsstark beschrieben wurde!
Die Gefühle waren es, die mich so mitgenommen haben! Sehr gelungen fand ich auch die erotischen Szenen der Geschichte, die meiner Meinung nach, auf jeden Fall dazu gehören.
Alles ist so gewaltig! Und vor allem natürlich die Halluzinationen, die einen selber grübeln und nochmals nachlesen lassen.
Das hier ist ein Zitat aus dem Buch, dass das ganze sehr gut beschreibt:

"Warum kann ich Fiktion und Wirklichkeit nicht mehr auseinanderhalten?"

Doch als dann das Meiste gelüftet wurde, verlor sich leider dieser Effekt des ersten Teils, obwohl auch dann noch etwas Unvorhersehbares kam.
Ich weiß leider nicht genau, was es gewesen war. Ich denke es war, dass die die schöne umschriebene Wortwahl, die auch den Wahn so schön zu Ausdruck gebracht hat, nicht mehr da war, und dass einige Aspekte nicht mehr ganz so originell waren, obwohl ich doch sagen muss, dass es sehr erstaunlich und krass war. Mit hat einfach kurz am Ende der "WoW"-Effekt von vorhin gefehlt.
Zudem gab es ein paar Seiten, wo sich kurz die Spannung verlor, doch das wurde wieder aufgehoben von tollen "Erzähler-Flosken", sodass diese Seiten dann wieder super waren!

Schreibstil:
Den Schreibstil fand ich ganz besonders und er hat mir sehr gefallen. Es gibt viele Bücher, bei denen ich den Schreibstil bewundert habe und all diese haben sich immer etwas geähnelt, doch dieser hier ist sowohl schön als auch eigen. Er sticht durch seine präzise Beschreibung des Wahns hervor und beeindruckt mich von seiner Wortwahl.
Er passt sich immer dem Buch an, aber er behält seine Vielfalt.

Charaktere:
Ich fand alle Charaktere sehr sympathisch. Alex ist klug und liebevoll, da er sich sehr um seine Frau und Tochter kümmert, die auch sehr nett sind.
Aber dieser Perfektionismus der Familie, den einige am Anfang sehen, wird schnell aufgehoben! Und genau das finde ich super!
Zudem hat das Buch auch einen eigenen Humor, der sehr stark über die Charaktere hervortritt.

Fazit:

Schreibstil und Charaktere sind einfach toll! Die Geschichte steigert sich die ganze Zeit und ist einfach der pure WAHNsinn! Spannung pur, unvorhersehbar und explosiv! Ich liebe es, aber wegen dem Ende und ein paar Kleinigkeiten, die ich aber nicht ohne Spoiler sagen kann.
Deswegen habe ich dem Buch 4 Sterne gegeben!

  (3)
Tags: psychothriller   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(131)

242 Bibliotheken, 3 Leser, 6 Gruppen, 48 Rezensionen

steampunk, london, maschinen, freundschaft, liebe

Das Mädchen mit dem Stahlkorsett

Kady Cross , Jürgen Langowski
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 23.08.2011
ISBN 9783453267404
Genre: Jugendbuch

Rezension:

_"Mein Name ist Finley Jayne.
Ich lebe in London - der Stadt, in der Licht und Dunkelheit
ganz nahe beieinander liegen.
So wie bei mir selbst. Ich habe übermenschliche Kräfte,
und wenn mir jemand dumm kommt,
kann das für den Betreffenden schon mal böse enden.
Als auf die Königin ein Mordanschlag verübt werden soll,
bittet man mich,
England zu retten..
.und der Spaß beginnt! _

Inhalt:
London 1879
Finley Jayne ist kein ganz normales sechzehnjähriges Mädchen sondern sie hat ein Geheimnis. Eine dunkle Seite, die sie oft zu überkommen versucht.
Als sie gerade auf der Flcuht vor ihr selbst ist, stößt sie mit dem jungen Herzog Griffen zusammenstößt, bekommt ihr Leben eine große Wendung.
Griffin nimmt sie in sein mysteriöses Zuhause, in dem die kluge Erfinderin Emily, der starke Sam und Griffins Tante, die Thelekinetin.
Doch dies ist nicht mal, das verrückteste. Zusammen versuchen sie den geheimen Maschinisten, der für Terror in Londons Straßen verantwortlich ist, zu schnappen.
Doch bald entdecken Griffin und Filey, dass eine bedeutende Verganngenheit miteinander verbindet.

*Bewertung: *

Geschichte:
Die Geschichte hat mich wirklich fasziniert! Das ist das erste Buch mit dem Genre Steampunk, das ich lese und die Umsetzung hat mich in diesem Buch umgehauen. Schon am Anfang hat man den wundervollen Kontrast gesehen, zwar war es etwas verwirrend, doch das Interesse war größer und so bin ich schon bald in die Geschichte eingetaucht. Immer futuristischere Maschinen kamen dazu, was einfach nur faszinierend war.
Die Handlung war anfangs sehr toll. Die Handlungen bestand am meisten aus dem Hintergrund, also wie sie zum spannenden, aktionsreichen Teil kommen. Aber auch wie sie etwas über die Vergangenheit herausfinden, die Personen werden einem näher gebracht und all dies. Man hat das Buch sehr gut kennen gelernt oder eher, man versetzte sich in das Buch. Auch gut, ist, dass man von Kopf zu Kopf spring. Man sieht die Geschichte aus fast jeder Sicht. Und auch Emotionen werden hier in den Vordergrund gestellt, unter anderem Romantik und Mistrauen.
Dann fing der spannende Teil an. Finley wird als Komplizin betrachtet, der Maschinist manipuliert und die anderen wollen in Schnappen. Anfangs war das noch richtig interessant und spannend. Doch als es dem Ende zuging, verwandelte sich diese einzigartige Geschichte in einen Abklatsch einer herkömmlichen Abenteuer Geschichte.
Das war leider ein kleiner Rückschlag für das Buch, doch ich möchte das Ende nicht so stehen lassen und hoffe auf einen mindestens genauso guten zweiten Teil.

Charaktere:
Finley hat ja eine zweigespaltene Persönlichkeit. Eine dunkle und eine gute Seite. Doch ich fand, dass man es zwar gemerkt hat, man Finleys Seiten nicht einzeln beschreiben muss. Ihre zwei Seiten heben ihren Charakter meiner Meinung nach nicht auf. Sie ist schüchtern aber mutig. Sie ist klug und selbstbewusst, stark und verliebt. Einfach ein sehr sympathischer Charakter, obwohl ich das von allen sagen kann.
Griff ist auch klug, mutig und selbstbewusst. Das schöne war auch, seine Einfersucht. Sehr romantisch. Doch ich finde ihn auch etwas geheimnisvoll.
Die anderen Charaktere unterscheiden sich auch alle etwas und erzeugen somit eine tolle Vielfallt.

Schreibstil:
Ich fand ihn sehr gut und sehr passend. Die Autorin hat alles sehr schön und detailreich beschreiben und hat
mich in diese Zeit versetzt. Mit Korsett und Metallkatze. Einfach wundervoll.

Fazit:
Die Idee ist sehr gut und auch die Umsetzung ist sehr gut. Das Genre hat mich wirklich fasziniert. Ein Buch voller Kontraste die miteinander harmonieren. Das Ende war aber leider nicht so gut, sodass ich einen Punkt abziehen muss.

  (4)
Tags: steampunk   (1)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(123)

293 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 42 Rezensionen

liebe, geist, tod, geister, brücke

Wenn du mich siehst

Tara Hudson , Ute Brammertz
Fester Einband: 351 Seiten
Erschienen bei Heyne HC, 25.08.2011
ISBN 9783453267237
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Amelia ist ein Geist. Ertrunken im Fluss. Sie weiß weder wie, wann, weshalb noch wer sie war. Nur ihr Name bleibt ihr. Alleine streift sie durch die Stadt, bis sie plötzlich jemanden im selben Fluss ertrinken sieht. Sie versucht ihn zu retten und schafft es. Doch zugleich kann sie es nicht fassen. Denn eigentlich kann sie niemanden anfassen und niemand kann sie hören, doch Joshua tut es.

Meine Meinung:

Geschichte:
Joshua ertrinkt gleich am Anfang des Buches, was ich sehr gut finde ( ich meine nicht das ertrinken an sich), da man sofort in die Geschichte einsteigt und man erfährt dabei natürlich auch gleich, dass Amelia ein Geist ist, wodurch keine Verwirrung entsteht. Danach kommt, wer Amelia überhaupt ist, was natürlich sehr interessant ist und worauf man natürlich sehr neugierig ist.
Danach war alles sehr unvorhersehbar und vor allem überraschend. Ich will nichts verraten, da ich selber positiv überrascht war, in welche Richtung das Buch geht. Aber danach hat sich das auch wieder gelegt.
Aber ich denke ich kann verraten, dass Amelia sich in ihn verliebt.
Es ist wirklich sehr schön zu lesen, was passiert und vor allem auch, da man mit Amelia Geheimnisse erfährt.
Denn es, wie gesagt, es kommt etwas sehr überraschendes, was in der Geschichte nicht so gut für sie ist.
Dadurch wird die Grundidee natürlich nochmals erweitert und sehr interessant.
Insgesamt war die Geschichte schön, romantisch und sehr interessant und auch etwas spannend, aber das Ende hat mir dann doch nicht so sehr gefallen. Vielleicht, weil es mir etwas plötzlich und ein bisschen überstürzt vorgekommen ist.
Was mir aber noch beim Buch gefehlt hat, war der "WoW"-Effekt. Obwohl die Geschichte eine große Individualität hat, war die Geschichte nicht so herausstechend.

Schreibstil:
Gleich am Anfang ist mir der Schreibstil aufgefallen. Er war detailliert und wirklich sehr gut zu lesen. Die Wortwahl ist auch sehr abwechslungsreich, wodurch der Schreibstil nicht langweilig wird. Er passt sehr gut zur Geschichte.

Charaktere:
Amelia ist mir sehr sympathisch. Sie ist nett und freundlich und ich finde sie gut ausgearbeitet, da sie auch etwas verschlossen ist. Ihre Gedankengänge fand ich immer sehr toll, vor allem, da ich genau das gleiche getan hätte wie sie.
Joshua fand ich auch sehr gut und sympathisch, da er vor allem sehr nett war und andere Eigenschaften hatte, die mir sehr gefielen.
Die Nebencharaktere fand ich leider etwas einfältig, was sich dann auch auf die Geschichte ausgewirkt hat.

Fazit:
Obwohl das Buch eine interessante und schöne Geschichte, hat das Buch mich nicht umgehauen. Das Buch eignet sich sehr gut zum zwischendurch lesen und deswegen empfehle ich es weiter.
Von mir gibt es für das Buch 4 Sterne, wenn auch leider die leichte Tendenz zu 3,5 Sternen liegt.

  (7)
Tags: fantasy, geist, liebe   (3)
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(516)

881 Bibliotheken, 19 Leser, 8 Gruppen, 36 Rezensionen

fantasy, kvothe, magie, musik, liebe

Die Furcht des Weisen Band 2

Patrick Rothfuss , ,
Fester Einband: 520 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 27.02.2015
ISBN 9783608939262
Genre: Fantasy

Rezension:

ღ Inhalt ღ

Die Reise von Kvothe geht weiter und schickt in durch die ungewöhnlichsten Welten.
Er trifft Mythen und Legenden, und spielt mit ihnen.
Er jagt der Landkarte hinterher und kommt ins Land der sagenumwogenden Adem, die stillen Kämpfer.
Er erlangt viele Namen, wird zum Retter und Krieger, aber ihn erwartet auch Unheil und leht sich gegen Mächtige auf...

ღ Meine Meinungღ
Geschichte:
Das Schöne an diesem Teil ist, dass er sich die Geschichte gesteigert hat und es vieles neues gibt!
Da das Buch dort ansetzt, wo der vorige Teil aufgehört hat, geht es natürlich auch gleich weiter.
Schön war dabei auch, dass die letzten zwei Zeilen nochmals aufgenommen wurden:
"... Wie Tabolin der Große, dachte ich. Und schlief lächelnd ein. "
Danach, ging es also sofort weiter und es war wirklich richtig toll, denn man kommt wirklich sofort in eine andere Welt, in die Welt von der Fae Feluria.
Und hier kommt es, dass man sieht, dass die Bücher nicht immer dieselben sind. Wo hingegen die ersten beiden Bänder etwas prüde sind, geht es hier mal zur Sache, aber auf stilvolle Weise.
Das fand ich wirklich richtig gut, denn Kvothe ist schließlich ein junger Mann, der nicht nur von akademischen Leistungen träumt. Die ganze Geschichte wurde so um einiges realistischer und echter, aber auch geheimnisvoller, da sich mit der Feenwelt noch einiges heraus kristallisiert, dass auch für die Gegenwart wichtig war.
Doch dann ging’s irgendwann auch weiter und nahm eine andere Richtung, wenn auch nicht ganz von den vorherigen Zusätzen des Buches abgeschnitten.
Kvothe kommt zu den Kriegern von Ademre und lernt dort einiges, aber etwas völlig anderes als auf der Universität. Die Horizont Erweiterung ist natürlich auch eine Abwechslung für mich als Leser gewesen, auch wenn man diese schon die ganze Zeit hatte. Hier waren auch immer wieder unerwartete Dinge, die die Geschichte wirklich interessant gemacht haben und auch anderweitige körperliche Betätigungen, die man bei Feluria hatte, wurden nicht völlig abgeschoben.
Da Kvothe in einer völlig anderen Situation ist, gibt’s auch manchmal etwas zum Schmunzeln.
Aber auch weiterhin gibt es einige Überraschungen und heldenhafte Taten, die ganz interessant sind.
Zum Schluss kehrt er auch noch in die Universität zurück, aber ich fand leider diese Zeit nicht ganz so interessant wie in den ersten beiden Teilen, da Kvothe ein etwas anderer geworden ist und seine Genialität nicht mehr so wirklich herausgestochen ist.
Dafür gibt’s wieder einen kleinen Schubs in der Gegenwart. Man sieht diese Gegensätze und leidet mit, da man die ganze Zeit über mit Kvothes früheren großartigen Erlebnissen mit fiebert und dann der heutige Kvothe so ist. Wirklich gut vom Autor gemacht finde ich und man sieht, wie schon im Buch davor, da kommt noch etwas!!

Charaktere:
Kvothe hat sich zwar verändert, aber nicht so viel. Vom Charakter her ist er eigentlich immer noch der gleiche Geblieben, seine Umstände sind nur andere geworden.
Es gibt zwar einige Nebencharaktere, die alle völlig unterschiedlich ist, aber Kvothe ist ein Reisender und wir mit ihm, sodass die Charaktere immer andere Merkmale und Landschaften sind, aber man eigentlich nur an dem einen fest hängt, am Protagonisten.
Aber ich muss sagen, dass ich nach den drei Büchern wirklich sehr an Kvothe hänge und ich die Auswirkungen bei dem älteren spüre.

Schreibstil:

Uuuuuh! Aber hier gibt es einiges zu sagen, denn er hat sich tatsächlich noch gesteigert. Er ist zwar immer noch so schön ausführlich doch vor allem bei Feluria hat man die gesamten Ausmaße miterlebt und das war vor allem auch ein Grund, weshalb all die Szenen total Stilvoll geblieben sind. Aber auch noch beeindruckend fand ich die Gedichte, die es dort gab. Hier auch noch ein Lob an den Übersetzter, denn sie reimen sich!!! :D
Hier ist ein kleiner Ausschnitt: Seite 44

"Die Augen mondsilbern und mitternachtsblau,
Zarte Schmetterlinge die Lieder der Frau,
die wogenden Haare wie das dunkle Schwingen,
Einer Sense im Wald zu des Windes Singen..."

Ich liebe Gedichte und fand das noch umso schöner, das es hier auch ein paar gab.
Weiterhin war alles immer noch total detailliert und poetisch. Wirklich toll! ♥

ღ Fazit ღ

Insgesammt ist das Buch wirklich toll. Die Geschichte steigert sich, was ich wirklich beeindruckend an dem Buch finde. Der Schreibstil ist fabelhaft wie immer, sogar mit Gedichten und auch Kvothe bleibt mir sympathisch. Trotzdem muss ich einen halben Punkt abziehen, da mir die Zeit ander Universität nicht ganz gefallen hat und mir die Genialität, welche ich so geliebt habe, gefehlt hat.

  (5)
Tags:  
 

LOVELYBOOKS-Statistik

(458)

964 Bibliotheken, 29 Leser, 9 Gruppen, 74 Rezensionen

engel, liebe, fantasy, daniel, dämonen

Engelsmorgen

Lauren Kate , Doreen Bär
Fester Einband: 445 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.09.2011
ISBN 9783570160787
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Luce und Daniel haben sich endlich gefunden, doch schon gleich müssen sie sich trennen. Luce muss auf eine Schule gehen, in der sie nicht als einzige über Engel weiß und nun ist sie auf sich allein gestellt, Geheimnisse zu lüften, denn währenddessen versuch Daniel alles, damit sie in Sicherheit ist und ein Krieg nicht ausbricht.
Luce stellt sich der Vergangenheit und den Schatten, die sie ihr Leben lang verfolgen, doch zugleich zerbricht ihre Liebe langsam.

Meine Meinung:

Geschichte:
Nach dem ersten Teil, war ich leider enttäuscht und wurden leider mit vielen Fragen zurück gelassen. Dementsprechend war meine Hoffnung, dass viele Fragen geklärt werden und, dass das Chaos sich legt, aber meine Erwartungen waren nicht so groß, wie beim ersten.
Doch schon der Prolog, hat mich ermuntert.

"Luce war immer noch völlig ahnungslos, aber sehr bald würde sie alles von allein herausfinden ... alles"

Dieser Satz hat mich erleichtert und mich entspannt, denn nun weiß ich, dass ich als Leser genauso wenig weiß, wie Luce und ich es mit ihr herausfinden werde.
Die ersten Seiten waren den Erwartungen dann dem auch völlig gerecht. Ich hab mich in die Geschichte eingefädelt und habe auch etwas erfahren. Die Umstände waren zwar neu und plötzlich, jedoch kommt das wahrscheinlich von der Verwirrung des ersten Teils.
Doch dann zieht sich das Buch leider. Ich habe nicht mehr so viel erfahren und die Geschichte war leider fad und etwas langweilig.
Hier und da war es interessant, was passiert, aber leider auch nicht sehr oft. Auch waren manche Geschehnisse etwas vorhersehbar.
Oft musste ich mich wirklich durchkämpfen, da es fast keine Spannung vorhanden war, jedoch wurde es dann zur Hälfte hin, interessanter, da die Schatten eine größere und geheimnisvollere Bedeutung bekamen.
Die Liebesgeschichte zwischen Daniel und Luce gefiel mir mit zwiespältige Gefühlen, genauso wie bei Luce, die ihn ja liebt, sich aber von ihm befremdet fühlt. Hier ein Zitat:

"Sie wünschte sich nur, ihn zu lieben, wäre nicht immer so schwer."

Dazu kommen auch noch Daniel und Luce selbst (siehe Charaktere) und auch einige Handlungsweisen, die ich nicht ganz nachvollziehen kann oder die meiner Meinung nach zu Plötzlich kamen.
Wie im ersten Teil, gibt es jedoch noch andere Mitschüler an der Schule, die zu Freunden werden. Und zwar sind das vor allem Shelby und Miles. Zu den beiden gibt es eine Sache, die ich den zukünftigen Lesern nicht vorweg nehmen möchte, weshalb ich sie unten unsichtlich gemacht habe. Jedenfalls war diese Stelle ein ziemliche Überraschung und genau diese Stelle fand ich vom ganzen Buch am besten, auch, wenn sie nicht gerade sehr für die gute Moral der Charaktere spricht. Danach hatte ich mehr Lust zu lesen und war motivierter und das Ende war dann auch gut. Wobei ich sagen muss, dass einige Parte vorhersehbar war.
Der Schluss war dann doch schon ein Cliffhanger, der wirklich gut war, denn er hat den Effekt, dass ich nun auch noch wissen möchte wie es ausgeht.
In der Geschichte gab es noch einen entscheidenden Punkt, den ich wirklich gut fand. Dieser ist, dass die vorherige drastische Unterscheidung von gut und böse, also von Dämonen und Engel hinterfragt wurde und auch ein Stück weit aufgehoben.

Charaktere:
Leider finde ich einige Charaktere oder eher gesagt zwei, nicht sehr sympathisch. Und zwar handelt es sich leider um Luce und Daniel.
Luce ist mir oft viel zu naiv gewesen und zu engstirnig. Obwohl sie wegen der schwierigen Zeit, die sie durchmachen muss, natürlich oftmals sehr verwirrt und emotional ist und dass auch versucht worden ist, auszudrücken, hatte ich doch viele Schwierigkeiten ihre Gefühle und Handlungsweisen zu verstehen. Das ist leider ein großes Problem gewesen. Jedoch war das nicht immer so gewesen, sodass ich manches wirklich nachvollziehen konnte, was mich oftmals diese Szene mögen ließ.
Doch leider kommt auch noch Daniel, den ich nicht sympathisch fand. Bei der Grundidee ist es schwierig, Daniel oft vorkommen zu lassen, aber trotzdem war er zu wenig in als anwesend, sodass ich natürlich sehr eine beschränkte Auffassung von ihm hatte. Und in diesen wenigen Augenblicken war er nicht wirklich so nett oder er war befehlerisch oder aber zu zurückgezogen. Was natürlich durch den starken Kontrast zu Miles sehr herausgestochen ist.
So kommen wir zu Miles, meinen Lieblingscharakter in diesem Buch, weil er nett, freundlich, hilfsbereit und klug ist. Er ist nicht der Stärkste, doch er wird oftmals sehr anziehend beschrieben, sodass er auch damit Punkten kann. Vor allem hat er aber immer die Sachen gesagt, die man (Luce und auch ich) hören will, etwas das bei Daniel nicht der Fall war.

Fazit:
Die Charaktere haben mich leider enttäuscht, doch die Geschichte konnte an einigen Stellen punkten, vor allem das Ende. Insgesamt war es jedoch etwas langweilig und die Spannung hat mir gefehlt.
Viele Fragen wurden wie erhofft geklärt, wodurch es das die Gesamtwertung hochgehoben hat.
Obwohl mir der zweite Teil besser gefallen hat als der erste Band, gebe ich dem Buch, wie auch dem Ersten: 3,5 Sterne

  (5)
Tags: engel, liebe   (2)
 
77 Ergebnisse