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506 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 71 Rezensionen

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Pearl - Liebe macht sterblich

Julie Heiland
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 24.05.2017
ISBN 9783841440174
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der neue Roman von Julie Heiland ist leichtes Urban-Fantasy mit ganz vielen Gefühlen. Die Geschichte spielt in Venedig und dreht sich um Pearl, welche bereits seit über zewihundert Jahren auf der Erde lebt, aber trotzdem noch wie 20 aussieht. Warum? Sie ist eine Suchende. Nur durch die wahre Liebe und einen Kuss wird sie erlöst. Doch jeder Kuss stellt ein Risiko dar. Denn wenn die Liebe nicht wahrhaftig ist, nimmt sie der anderen Person für ihr gesamtes Leben die Liebe. Die Hoffnung schon fast aufgegeben begegnet sie Noah. Der junge Mann fasziniert Pearl sofort und sie schöpft ein letztes Mal Hoffnung. Doch Noah ist nicht bloss ein junger, gutaussehender Mann. Auch er verbirgt ein Geheimnis; er ist ein Jäger. Wird Pearl von ihrem Fluch erlöst oder muss sie etwa sterben?

Die Geschichte beginnt damit, wie wir Pearl kennenlernen. Sie erzählt von ihrem Leben, ihrem Schicksal und ihrem Alltag. Gemeinsam mit Alexa und Damien, zwei anderen Suchenden, lebt sie in einem riesigen Pallazzo inmittem von Venedig. Sie leben wie eine Familie zusammen und trotzdem sind alle einsam. Julie Heiland erweckt die Charaktere gekonnt zum Leben. Mit Ecken und Kanten und vielen speziellen Angewohnheiten wirken sie authentisch und sympathisch. Besonders gut hat mir gefallen, dass man immer wieder zu spüren bekommen hat, wie alt diese Charaktere wirklich schon sind und was sie alles schon erleben durften.

Die Handlung an sich spielt sich innerhalb eines Monats ab und wird uns aus zwei Perspektiven erzählt. Pearl erzählt uns aus ihrer Sicht mit vielen Emotionen die Geschichte, wie sie sich in Noah verliebt und welche Schwierigkeiten das mit sich bringt. Hubertus erzählt uns in kurzen Abschnitten seine Geschichte. Als Jäger versucht er die bösen Suchenden von den guten zu unterscheiden und die Bösen zu vernichten. Einen Monat gibt er Noah Zeit um Pearl zu testen.
Als Leser fiebert man natürlich mit, ob Pearl es schafft. Gleichzeitig habe ich auch mit Pearls Freunden mitgefühlt. Denn was wenn sie die wahre Liebe auch nicht finden? Eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit sehr sympathischen Charakteren. Das Ende war zwar stimmig, trotzdem hätte ich mir ein anderes Ende gewünscht.

Die Handlung besitzt genau das richtige Mass an Romantik, Düsternis und Fantasy. Julie Heiland baut eine wunderschöne Atmosphäre auf. Sommerfeeling in Venedig und jede Menge düstere Emotionen vermischt ergeben ein Setting, welches mir absolut zugesagt hat.

Fazit

Julie Heiland ist eine grossartige deutsche Autorin! Mit Pearl: Liebe macht sterblich hat sie einen Romantasy Roman geschrieben, welcher mir sehr gut gefallen hat. Mit einer tollen Idee, einem wunderschönen Setting und sympathischen Charakteren hat mich das Buch von sich überzeugen können. Einzig das Ende entsprach nicht ganz meinem Geschmack. Deshalb vergebe ich 4,5 von 5 Sterne. Ein Buch, welches mich positiv von sich überrascht hat. Jetzt kann ich gar nicht mehr auf Julie Heilands nächsten Roman warten. Ich kann euch das Buch wirklich nur ans Herz legen und empfehle es besonders Fans von Jennifer L. Armentrout, Cassandra Clare und Rena Fischer.

Herzlichen Dank an den FJB Verlag für mein Exemplar!


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73 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Submarin

Andreas Eschbach
Fester Einband: 456 Seiten
Erschienen bei Arena, 19.06.2017
ISBN 9783401600239
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sahas Abenteuer geht weiter. Als Submarine lebt sie nun unter Wasser. Sie lernt die Kultur des faszinierenden Wasservolks kennen, begegnet wunderschönen Tieren und gerät in die Fänge eines schrecklichen Königs. Eigentlich will sie bloss ihren Vater finden. Doch wird ihr das gelingen?
Andreas Eschbach schreibt atmosphärisch, geheimnisvoll und voller Emotionen. Er lässt uns eintauchen in eine uns unbekannte Welt. Der erste Band überzeugt mit Action und vielen unterschiedlichen Charakteren. Eine Handlung scheint in diesem Band lange jedoch gar nicht recht vorhanden zu sein. Als Leser begleitet man Saha auf ihrer Reise und trotz einiger Spannungsmomente schafft es die Geschichte nicht, mich zu fesseln. Die Charaktere sind allesamt ziemlich blass gehalten und bis auf zwei drei Submarine lernt man alle nur sehr distanziert kennen. Über den Plot an sich möchte ich gar nicht zu viel schreiben. Das Lesen hat zwar durchaus Freude bereitet, aber mir hat es eindeutig an Emotionen gefehlt.

Letztendlich kommt dann trotzdem nochmals einiges an Spannung auf und Andreas Eschbach bringt den Leser gekonnt an den Rand der Verzweiflung. In Submarin werden ausserdem Thematiken wie Genmanipulation, Ökoverschmutzung und Gleichberechtigung thematisiert. Auch wenn sich die Handlung in der Zukunft abspielt, sind diese Themen durchaus auch jetzt aktuell.

Fazit

Ich habe mich sehr auf diesen zweiten Band gefreut. Andreas Eschbach hat es auch in diesem Buch geschafft mich mit seiner Schreibweise zu überzeugen. Diese Unterwasseratmosphäre hat es auf eine wunderschöne Art beschrieben. Weniger gut gefallen haben mir die Charaktere. Alle waren ziemlich blass gezeichnet, Emotionen waren kaum spürbar und bis auf Saha lernten wir nur sehr wenige Personen näher kennen. Die Handlung scheint für mich lange gar nicht vorhanden zu sein und ohne den genialen Showdown hätte mir das Buch nicht gefallen. Für mich stellt sich die Frage, ob dieser zweite Band wirklich nötig gewesen wäre. Wäre es nicht besser gewesen nach dem ersten Band aufzuhören? Ich vergebe 2,5 von 5 Sterne da ich das Buch zwar gerne gelesen habe, aber trotz einigen Seiten nur wenig Handlung und Emotionen erleben durfte.

Ich danke dem Arena Verlag für mein Exemplar!


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Aquila

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Loewe, 14.08.2017
ISBN 9783785586136
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nika wacht auf. Alles was in den letzten zwei Tagen geschehen ist, hat sie vergessen. Eine Suche nach Erinnerungen beginnt. Alleine in Siena, mit schlechten Italienischkenntnissen und ohne Freunde steht sie kurz vor der Verzweiflung.

Dann erfährt sie, dass ihre Mitbewohnerin Tod aufgefunden worden ist. Die Polizei ermittelt in Mord und Nika wird als Verdächtige behandelt. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Nika hat bloss einige Notizen, Fotos und und verschwommene Erinnerungen um herauszufinden, was geschehen ist.

Ursula Poznanski geht die Geschichte langsam an. Zuerst scheint alles bloss nach zu viel Alkohol und Party auszusehen, doch nach und nach baut sich eine sehr düstere Stimmung auf. Gemeinsam mit der Protagonistin Nika rätseln wir mit, weshalb ihre Mitbewohnerin gestorben ist. Verbunden mit einer spannenden Schatzsuche nach Erinnerungen, hat mich die Handlung sehr von sich überzeugen können. Was mich jedoch gestört hat, war die Auflösung. Die Autorin hat mich zwar überraschen können und die Ansätze haben gepasst, aber es wirkte auf mich zu konstruiert und an den Haaren herbeigezogen.

Mit den Charakteren hat mich die Autorin auch nur teilweise überzeugen können. Alle wirken heimtückisch und selbst Nika scheint ein doppeltes Spiel zu spielen. Sie haben jedoch für die Geschichte funktioniert und das ist dann doch auch wichtig.

Besonders gut gefallen hat mir die Atmosphäre, mit welcher die Autorin spielt. Italienisches Sommerfeeling und düstere Szenarien geben der Handlung einen ganz besonderen Touch.

Hörbuchstimme

Laura Marie hat mich persönlich leider nicht ganz mit ihrer Stimme überzeugen können. Ihre Stimme hat mich an vielen Stellen nicht in die Geschichte hineinversetzen und die Emotionen authentisch rüberbringen können. Was mir aber gut gefallen hat, dass sie die Protagonistin mit ihrer Stimme sehr gut vertont hat. Wegen der Stimme alleine würde ich mir das Hörbuch nicht anhören.

Fazit

Ursula Poznanski hat in Aquila eine nicht ganz neue Idee mithilfe der speziellen Atmosphäre überzeugend umgesetzt. Die verzweifelte Suche nach der Wahrheit gemeinsam mit Nika erleben zu dürfen, hat mir sehr viel Freude bereitet. Mit der Auflösung bin ich nicht ganz so zufrieden, da diese meiner Meinung nach zu konstruiert gewesen ist und ich mir mehr davon erhofft habe. „Aquila“ hat mich gut unterhalten und ich bin mir sicher, dass ich in Zukunft nochmals zu einem (Hör-)Buch der Autorin greifen werde. Dementsprechend vergebe ich verdiente 4 von 5 Sterne, da es mir doch noch an Spannung, sowie an starken Charakteren gefehlt hat. Ich kann euch das Buch besonders für den Sommer empfehlen.

Tipp!

Wenn ihr dieses Buch gelesen habt, solltet ihr euch unbedingt „Blackout“ von Alice Gabathuler anschauen. Da geht es ebenfalls um ein Blackout, wie der Titel bereits verrät.

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208 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 121 Rezensionen

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Aura - Die Gabe

Clara Benedict , Eva Schöffmann-Davidov
Fester Einband
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 12.03.2018
ISBN 9783522202411
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Hannah erlebt innerhalb weniger Wochen einige gruselige Dinge. Was sie zuerst bloss für Einbildung hält, bewahrheitet sich als übersinnliche Kräfte. Hannah kann Dinge mit der Kraft ihrer Gedanken beeinflussen. Sie muss lernen mit dieser neuen Kraft umzugehen. Gleichzeitig nimmt Jan, in den Hannah verliebt ist, endlich Notiz von ihr. Hannahs Leben verändert sich von Tag zu tag und ihre Freunde, Familie und die Schule leiden unter ihrer Beziehung und der entdeckten Gabe. Der Auftakt zu einer spannenden neuen Trilogie.

Clara Benedict schreibt auf lockere Weise und versucht die passende Atmosphäre aufzubauen, bei den düsteren Szenen gelingt ihr das jedoch nur teilweise. Die Szenen wirken fast schon lächerlich und erinnern an schlechte Horrorfilme. Ansonsten gefiel mir der Schreibstil ganz gut und ich bin mir sicher, dass wir noch viel von der Autorin lesen werden.

Die Charaktere überzeugen nicht mit Sympathie, dafür umso mehr mit Authentizität. Jugendliche sind manchmal eben böse, naiv oder unfreundlich. Kein Mensch ist fehlerfrei und der Traumtyp kann eben auch mal gar nicht so toll sein, wie gedacht. Der Badboy ist tatsächlich bad. Clara Benedict hat keine Protagonisten erschaffen, welche einem ans Herz wachsen, aber sie versucht Klischees zu umgehen. Ob es ihr immer gelingt, ist schwierig zu sagen, aber ich finde es trotzdem gut, dass es in der Jugendliteratur auch unsympathische Charaktere geben darf.

Die Handlung kommt leider nur sehr langsam in Fahrt. Es geht sehr viel um Hannahs Probleme, ihren Schulalltag und ihre Beziehung mit Jan. Für mich wirkt leider alles schon bekannt. Ich habe das Buch ohne Probleme weglegen können, da mich die Geschichte leider nicht packen konnte. Interessant ist es dann jedoch geworden, als es darum gegangen ist, wie Hannah ihre Kräfte anwendet. Wie weit darf sie gehen? Clara Benedict stellt den Leser selbst vor die Frage, wo die moralische Grenze liegt. Ich selbst habe mich diesen Fragen gestellt und dadurch ist das Buch gleich viel interessanter geworden.
Das Ende ist genial und ich bin überzeugt, dass die beiden weiteren Teile sehr viel besser werden.

Fazit

Clara Benedict hat mir Aura eine spannende Idee umgesetzt, welche im ersten Band noch nicht so zu überzeugen weiss, aber für die weiteren Teile Spannung übriglässt. Die Protagonisten überzeugen mit ihrem realitätsnahen Verhalten, auch wenn sie dadurch teilweise an Sympathie verlieren. Der Schreibstil hat mir persönlich ganz gut gefallen, auch wenn die düstere Atmosphäre für mich nicht ganz so düster gewesen ist. Die Geschichte an sich lässt sich schnell lesen, mich persönlich haben die Teenager- und Liebesprobleme von Hannah zwar nur mässig interessiert, aber wie bereits gesagt, das Ende verspricht ganz anderes. Ebenso die moralischen Fragen, vor welche man als Leser gestellt wird, wissen zu überzeugen.

Für eine mittelmässige Geschichte, authentische Charaktere und ein geniales Ende vergebe ich knappe drei von 5 Sterne. Ich freue mich sehr auf die weiteren beiden Bände und empfehle euch das Buch, wenn ihr mal etwas Anderes lesen wollt. (Auch wenn der erste band noch nicht so anders ist.)

Ich bedanke mich beim Thienemann-Verlag für mein Exemplar!

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(39)

62 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 36 Rezensionen

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Auf den ersten Blick verzaubert

Sonja Kaiblinger
Fester Einband
Erschienen bei Dressler, 19.02.2018
ISBN 9783791500713
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ophelia will eigentlich bloss Adrian zu ihrer Geburtstagsparty einladen, doch dann wächst ihr plötzlich ein Bart. Einfach so. Nun hat es sie also doch noch erwischt. Ophelia hat die Gabe der Verwandlungen, welche in ihrer Familie liegt, also auch geerbt. Von nun an könnte Ophelia sich in jede beliebige Person verwandeln. Theoretisch. Denn so leicht ist die Sache mit den Verwandlungen nicht. Und Ophelia kriegt nur zwei Wochen um ihre Verwandlungen in den Griff zu kriegen, denn dann wird sie geprüft. Sie soll sich in den verschlossenen, beliebten Fussballcaptain Cliff verwandeln. Was geschieht, wenn die Verwandlung nicht funktioniert? Ophelias Leben steht Kopf.

Sonja Kaiblinger wirft uns direkt in die Geschichte. Auf humorvollste Weise stellt sich uns die Protagonistin vor, ihre Familie und ihren Alltag. Nach nicht mal vierzig Seiten habe ich nicht mehr aufhören wollen mit Lesen. Ophelias Leben ist ein riesen Chaos. Ihre drei schrulligen Tante, Ophgelias Zwillingschwester und die vielen Personen von ihrer Schule haben Auftritte in den verrücktesten Szenen und öfters mal musste ich laut lachen.

Die Idee der Geschichte hat viel Potential, welches auch genutzt worden ist. Die Gabe der Verwandlungen hat ihre Reize und verführt einen zu Gedankenspielen. „Einen Tag lang in die Rolle eines Superstars schlüpfen? Oder vielleicht mal das Geschlecht wechseln? Mal ganz gross oder ganz klein sein?“ Die Gabe der Verwandlung setzt keine Grenzen, wenn man sie beherrscht und das macht das Lesen zu einem spannenden Abenteuer. Denn Ophelia muss immer aufpassen, dass sie nicht erwischt wird. Da kann es durchaus mal zu peinlichen Szenen kommen.

Der Geschichte fehlt es auch nicht an Spannung, denn Ophelias Aufgabe sich in Cliff zu verwandeln hat es ganz schön in sich. Was für Geheimnisse verbirgt er und weshalb ist das Verwandeln in ihn so schwierig?

Fazit

„Auf den ersten Blick verzaubert“ ist der wundervolle Auftakt zur neuen Trilogie von Sonja Kaiblinger. Mit einer sympathischen Protagonistin, vielen verschiedenen Nebencharakteren und einer spannenden Story überzeugt das Buch. Besonders gut gefallen hat mir der Schreibstil der Autorin. Mit der richtigen Portion Witz und einer gemütlichen Atmosphäre wird das Buch zu einem wahren Leseerlebnis. Magie, Humor und Liebe! Ich vergebe für diese urkomische Geschichte 5 von 5 Sterne und empfehle sie allen Fans von Kerstin Gier. Für mich ist es ein unterhaltsames, kurzweiliges Highlight. Ich freue mich sehr auf Band 2, welcher bereits im Herbst erscheinen wird.

Ich danke dem Dressler Verlag für mein Exemplar!

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506 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 158 Rezensionen

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der Auftakt zur neuen Young-Adult Reihe von Sarina Bowen ist Ende März im LYX-Verlag erschienen. In dem ersten Teil der Reihe geht es um Corey, welche seit knapp einem Jahr im Rollstuhl sitzt. Gemeinsam mit ihrer Mitbewohnerin zieht sie direkt in das Zimmer neben den gutaussehenden Adam Hartley. Doch hat der überhaupt Augen für Corey? Sein Leben scheint perfekt zu sein: Spieler in der Eishockey Mannschaft des College, eine wunderschöne Freundin und viele Freunde. Doch da Hartley derzeit ebenfalls verletzt ist und dementsprechend keinen Sport machen kann, freunden sich die beiden an. Beim gemeinsamen Videospiel spielen, kommt es zu intimen Gesprächen. Doch kann aus der Freundschaft auch mehr werden?
Corey ist eine sehr kämpferische junge Frau, welche trotz Schicksalsschlägen ihr Leben weiterlebt und versucht glücklich zu sein. Sie hat sofort sympathisch auf mich gewirkt und ich habe sehr gerne die Geschichte mit ihr erlebt. Adam Hartley ist ebenfalls ein sympathischer Charakter, welcher glücklicherweise kein Badboy ist und auch nicht als so einer dargestellt wird. Er ist sehr fürsorglich und ein guter Freund für Corey.

Die Geschichte wird aus der Perspektive der beiden Protagonisten erzählt und ich finde, dass Sarina Bowen auch die männliche Perspektive gut gelungen ist. Ihr Schreibstil und ihre Wortwahl ist relativ einfach und lässt sich dementsprechend leicht lesen. Die Seiten fliegen dahin und das Lesen macht viel Spass.

Eine Frau im Rollstuhl als Protagonistin in einem Young-Adult Roman habe ich bisher noch nie gelesen, aber ich bin der Meinung, dass Sarina Bowen die Thematik schön umgesetzt hat. Sie hat es nicht zur Dauerthematik gemacht, aber auch nicht versucht das ganze zu verharmlosen. So haben ich als Leser mit Corey mitgelitten, wenn sie traurig gewesen ist.

Einzig gestört hat mich das Ende. Nach einer unterhaltsamen Geschichte rund um den College-Alltag, Partys und gemeinsame Videospielabende hat die Autorin unbedingt noch mehr Drama mithineinbringen wollen. Für mich leider nicht mehr authentisch und auch irgendwie schade, da ich mir sicher bin, dass die Geschichte auch ohne die konstruierte Dramatik nicht an Unterhaltungswert verloren hätte.

Fazit

„The Ivy Years: bevor wir fallen“ hat mir insgesamt gut gefallen. Sympathische Charaktere, eine lockere Geschichte aus zwei authentischen Perspektiven sowie ein flüssiger Schreibtsil. Auch mit der Thematik hat mich das Buch voll überzeugen können. Auch wenn das Ende meiner Meinung überdramatisiert gewesen ist, finde ich, dass dieses Buch gut unterhält. Sarina findet die richtige Mischung aus Spannung, Erotik und Humor. Ein schönes, kurzweiliges Leseerlebnis für welches ich verdiente 4 von 5 Sterne vergebe. Eine Empfehlung an alle Fans von Mona Kasten, Lily Oliver und Colleen Hoover.

Ich danke dem Verlag für mein Exemplar!

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1.792 Bibliotheken, 80 Leser, 0 Gruppen, 364 Rezensionen

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Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:

Hörbuchstimmen

Milena Kara erzählt die Kapitel aus Rubys Sicht. Ihre Stimme passt ganz gut und sie verpasst der Geschichte genau die richtige Leichtigkeit. Michael Che Koch spricht die Kapitel von James Beaufort. Seine Stimme klingt jedoch zu alt für die Geschichte, so dass man keinen jungen Mann vor Augen hat. Insgesamt sind die Hörbuchsprecher nicht auffallend gut oder schlecht und sie erzählen auf angenehme Weise die Geschichte.

Fazit

Eine platte Story, welche sich bis zur Hälfte hin kaum entwickelt. James belächelt Ruby lange Zeit nur und fühlt sich als etwas Besseres. Die Geschichte dreht sich hauptsächlich um das Planen einer Schulparty. Handlung ist kaum vorhanden, die Charaktere sind sehr klischeehaft und das Drama völlig übertrieben. Das alles wäre nicht so schlimm, denn Mona Kasten schreibt toll, aber ich habe kaum Geknister zwischen den beiden Protagonisten gespürt. Als sie dann plötzlich miteinander im Bett landen, fehlen mir Emotionen. Ruby Bell ist sehr naiv und verhält sich oft ziemlich dumm. Die Geschichte unterhält zwar, aber sie kann nicht mit der Again-Reihe mithalten, welche mir sehr gefallen hat. Insgesamt hat mich „Save Me“ enttäuscht, da es an Handlung, richtigen Emotionen und sympathischen Charakteren gefehlt hat. Ich vergebe 2,5 von 5 Sterne, da ich das Hörbuch ganz gerne gehört habe. Ich empfehle das Buch höchstens jenen, die auf sehr seichte Romane stehen. Ich bin mir noch unsicher, ob ich die Reihe weiterhören werde.


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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Du bist mein

Patrick S. Nussbaumer
Flexibler Einband: 109 Seiten
Erschienen bei Flying Grandpa, 16.11.2016
ISBN 9783033053021
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sabrinas Leben verändert sich schlagartig, als sie sich eine DVD ansieht, welche nicht für ihre Augen bestimmt sind. Das zu dieser Zeit ihre Eltern in einem dreiwöchigen Urlaub sind, ist natürlich auch ein Zufall. Auf dem Video ist eine Vergewaltigung sowie die Ermordung eines Mädchens zu sehen. Der Mann, der Täter, beginnt Sabrina zu drohen, sie zu verfolgen und drängt sie an den Rand der Verzweiflung.

Die Geschichte startet damit, dass Sabrina verschläft und ihre Eltern sie nicht zum Verabschieden aufgeweckt haben, obwohl sie zum ersten Mal für drei Wochen ohne ihre Tochter in die Ferien fahren. Bereits dieser beginn scheint mir sehr unglaubwürdig, denn Sabrina betont immer wieder, dass sie sich nicht sehr wohl dabei fühlt, so lange alleine zu sein und dass das ihre Eltern auch gewusst haben. Weshalb also verabschieden sich die Eltern nicht anständig von ihr?

Als nächstes folgt eine Szene aus der Sicht des Täters, in der er die DVD in den falschen Briefkasten (also Sabrinas) geworfen hat, zuerst wird es als grosses Problem dargestellt, aber im gesamten Buch danach, scheint das keine Rolle mehr zu spielen und bereits da fehlt es für mich an Logik.

Das Buch entwickelt sich rasant schnell weiter. Auch wenn Sabrina als sehr offenes und aufgewecktes Mädchen dargestellt wird, unternimmt sie absolut nichts um sich zu wehren. Sie akzeptiert, dass dieser Mann sie bedroht und missbraucht. Obwohl sie lange und genug oft die Chance bekommt, sich jemandem anzuvertrauen, zur Polizei zu gehen oder sich sonst irgendwie Hilfe zu suchen, entscheidet sie lieber in ihrem grossen . Dazu kommen die Eltern, welche ihre Tochter einfach zu vergessen scheinen. Sie rufen nie an. Sabrinas Leben fällt in kürzester Zeit in sich zusammen. Es kommt allerdings keinerlei Spannung auf, nur ein sehr negatives Gefühl, welches sich beim Lesen bemerkbar gemacht hat. Gegen Ende scheint alles aussichtslos für Sabrina auch wenn bereits am nächsten Tag ihre Eltern nach Hause gekommen wären, nimmt sie sich das Leben.

Fazit

Diesem Buch hat mich geschockt. Nicht auf eine positive Art, wie es Thriller sonst bei mir tun. Es hat mich geschockt mit seiner Thematik. Sabrina bringt sich aus Angst um. Natürlich gibt es solche Fälle, aber dass ist die Minderheit bei Selbstmorden. Die Thematik wirkt verfehlt und auf mich nicht authentisch. Genauso wirkt die Geschichte auf mich komplett konstruiert; die Eltern, welche sich nicht für ihr Kind zu interessieren scheinen, die vielen Zufälle, welche zusammenspielen und die Naivität, welche dieses Mädchen zu Tage legt. Natürlich will sie mit niemandem über ihre Probleme reden und als sie es dann doch passiert, hört ihr diese eine Person nicht zu. Dieses Buch baut keine Spannung auf, es baut Angst auf. Ich habe keinerlei Freude beim Lesen dieses Buches verspürt und bis auf den Schreibstil des Autors, welcher flüssig war, hat mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen können. Ich vergebe 1,5 von 5 Sterne.

Ich danke dem Autor für mein Exemplar!

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

brutal, cbt, gewalt, manfred theisen

Angst sollt ihr haben

Manfred Theisen
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei cbt, 11.09.2017
ISBN 9783570311547
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension
Felix hasst die Araber, die Syren und alle anderen Ausländer. Er schlägt sie zusammen. Tötet sie fast. Gewalt und Hass. Doch dann lernt er über den neuen Freund seiner Mutter eine neue Form des Rechtsextremismus kennen. Er beschliesst endlich mal ein richtiges Zeichen zu setzten.
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog aus dem Gefängnis. Es ist klar, dass Felix Plan gescheitert ist. Ebenso ist klar, dass er seine Taten bereut und das hat ihn mir eigentlich sofort sympathisch gemacht. In der nächsten Szene, vor der Zeit im Gefängnis, geht er mit Schlagringen auf zwei Araber zu und verletzt die beiden schwer. Der Autor beschreibt diese Szene so erschreckend real aus Felix Sicht, dass man fast meinen könnte, dass der Autor selbst so denkt. Dem ist natürlich nicht so, aber der Autor schafft es die gesamte Handlung über Felix Blickwinkel auf die Welt einzufangen und mir als Leser die Denkweise der extremen Rechten zu erklären. Eine unverständliche Denkweise, welche einem Angst macht. Dementsprechend passt der Titel sehr gut. Die Geschichte an sich plätschert danach dahin. Wenig Handlung, nur selten Emotionen und wenn dann Hass oder Wut. Der Alltag von Felix ist anders als meiner. Sein Alltag ist hart, mit viel Brutalität und ohne jegliche Verpflichtungen. Felix lebt so wie er es will. Er geht dann arbeiten, wenn er Geld will und nicht, wenn sein Boss ihn braucht. Er schläft mit einem Mädchen, welches auch mit all seinen Freunden schläft und wenn ihn das stört, dann verprügelt er die anderen. Felix nimmt uns mit auf seine Entwicklung vom Mitglied einer kleinen Gruppe Jugendlicher Fremdenhasser zum Anführer dieser Gruppe und einer Person, welche skrupellos handelt und alles tun würde um die Ausländer los zu sein.
Die Handlung ist zeitweise langweilig und es fehlt an richtigen Emotionen. Dann gibt es einige Phasen in denen der Autor uns jedes Gefühl des Protagonisten näher bringt und in denen ich das Buch kaum weglegen konnte. Fremdenhass auf diese Weise direkt aus der Sicht der Täter aufzugreifen ist dem Autor gelungen. Er legt keinen Filter über die Story, lässt nichts aus und zeigt uns knallhart, wie manche Menschen wirklich denken. Das Buch lässt einen geschockt zurück. Entsetzt über die Skrupellosigkeit, die Brutalität und die Wahrheit, dass es solche Taten gibt.

Fazit
Manfred Thesen hat mich mit diesem Buch voll abgeholt. Er trifft einen Nerv. Rüttelt Emotionen in mir wach. Er hat einen erschreckend realitätsnahen Protagonisten erschaffen. Erzählt die Geschichte ohne zu urteilen und schafft es trotzdem, dass allen klar wird, wie unlogisch dieser Fremdenhass ist. Die Handlung an sich ist ziemlich emotionslos bis auf den Hass und die Wut. Das hat mir persönlich nicht so gefallen, denn auch Rechtsextreme haben mehr Gefühle als Hass und Wut. Ebenso der erste Teil des Buches in dem die Geschichte eher so vor sich hin plätschert, hat mich nicht überzeugen können. Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen und ich bin begeistert, wie gut der Autor die Thematik umgesetzt hat. Von mir gibt’s 4 von 5 Sterne. Eine Empfehlung an alle! Eine Thematik, welche hochaktuell ist und in diesem Buch sehr gut auch für junge Leser behandelt wird.

Ich bedanke mich beim cbt-Verlag für mein Exemplar und bei Alice Gabathuler für die Empfehlung!


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30 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Verzogen

Susanne Fröhlich
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 08.03.2018
ISBN 9783810530240
Genre: Humor

Rezension:

Rezension
Andrea Schnidt lebt ein unspektakuläres Leben in einem Vorort. Ihre Kinder sind mittlerweile erwachsen, sie ist bereits einmal geschieden. Ihr Freund Paul überzeugt sie, gemeinsam mit ihm aufs Land zu ziehen. Ausgerechnet Palsdorf, in welchem es nichts gibt, was einem den Alltag versüssen könnte. Das denkt zumindest Andrea. Als sie in Palsdorf ankommt, wird sie sehr herzlich von einigen sehr aufdringlichen Frauen mit Kuchen und Auflauf begrüsst. Privatsphäre existiert nicht mehr. Als sie dann auch noch ihren Job verliert und gezwungenermassen zustimmt, dass sie beim alljährlichen Weihnachtsmarkt mithelfen wird, weiss Andrea, dass sie sich irgendwie mit Palsdorf arrangieren muss.
«Verzogen» ist bereits der zehnte Teil der Andrea Schnidt Reihe und ich habe bisher keinen anderen Teil gelesen. Obwohl die Bücher miteinander zusammenhängen, kann man sie unabhängig voneinander lesen und Susanne Fröhlich schafft es, dass ich beim zehnten Band einsteigen konnte und trotzdem alles verstanden habe! Sie schreibt mit einer Lockerheit und einem Hauch schwarzem Humor. Sie beschreibt, wie sich Andrea fühlt und wie schrecklich das Leben für sie auf dem Land ist. Ich habe den Schreibstil genossen und bin geradezu durch die Geschichte geschlittert.
Die Handlung hat kein Ziel, keinen roten Faden, der Leser erlebt einfach den Alltag der Protagonistin. Auch wenn es viele witzige Szenen gibt, haben mir die Nebencharaktere gefehlt. Interessante Nebencharaktere und deren Geschichte machen solche Bücher aus. In «Verzogen» fehlt dies leider. Dadurch schafft es das Buch nicht immer zu unterhalten. Einzig Andreas Mutter hat eine wwitzig Geschichte zu erzählen. Durch ihre Demenz kommen Gefühle für ihren alten Liebhaber auf und so ist es an Andrea und ihren Geschwistern herauszufinden, wer dieser Liebhaber gewese ist. Die Geschichte plätscherte teilweise dahin und auch wenn das Lesen Spass macht, hätte ich mir mehr Witz und Spannung erhofft.
Die Charaktere haben alle ihre Facetten und auch wenn die Autorin auf gewisse Klischees setzt, funktionieren diese ganz gut und haben mich mehrmals zum schmunzeln gebracht. Andrea ist zwar sympathisch, aber auch sie hat ihre Ecken und Kanten. Sie denkt oft negativ, kann schlecht ihre Meinung sagen und ist undiszipliniert.

Fazit
«Verzogen» hat mir Freude beim Lesen bereitet und auch wenn die Geschichte mich nicht komplett überzeugen konnte und ich mir mehr Nebengeschichten gewünscht hätte, so hat mich Susanne Fröhlich überzeugen können. Die «Andrea Schnidt» Romane kommen zwar niemals an die Bücher von Kerstin Gier ran, aber es war ein schönes Buch. Es unterhält und hat mich einige Male sogar zum Lachen gebracht. Insgesamt sticht dieses Buch nicht aus der Masse hervor. Mir hat es trotzdem gut gefallen und ich gebe gute 3 von 5 Sterne. Eine Empfehlung an alle Fans von Kerstin Gier, Petra Hülsmann und Sophie Kinsella.

Ich danke dem Fischer Verlag für mein Exemplar!

 

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531 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 127 Rezensionen

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One of Us Is Lying

Karen M. McManus , Anja Galić
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei cbj, 26.02.2018
ISBN 9783570165126
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Der New York Times Bestseller! Vier junge Erwachsene, welche von einem Tag auf den anderen zu Mordverdächtigen werden. Wer von ihnen mögt und welche Geheimnisse verbergen sie?
Karen M. McManus erzählt die Geschichte aus vier Perspektiven. Sie verrät uns allerdings jeweils nur in geringem Masse, wie es emotional in den Charakteren aussieht. Relativ schnell habe ich Verdächtige gehabt und einen Liebling gefunden. Doch die Geschichte entwickelt sich nicht etwa in die Richtung eines Thrillers, wie ich erwartet habe, sondern eher in einen New-Adult Roman mit gewissen Spannungselementen. Die Handlung dreht sich nicht um Ermittlungen, sondern viel mehr um die Charakterentwicklung und Beziehungen. Zuerst bin ich ziemlich enttäuscht gewesen, aber dann hat mich die Story plötzlich gepackt und ich habe regelrecht mitgefiebert. Der Schreibstil hat mich gefesselt, die Charaktere sind mir sympathisch gewesen und einige Plottwists haben mich echt überraschen können. Leider hat der ganz grosse Plottwist nicht funktioniert, da ich bereits seit Beginn eine Theorie im Kopf hatte und circa fünfzig Seiten davor fest davon überzeugt gewesen bin, dass diese stimmen muss. Das hat der Spannung zwar einen kleinen Abbruch getan, aber trotzdem hat mir die Handlung sehr gut unterhalten können.

Fazit
Der Start in die Geschichte fiel mir ziemlich schwer, die Geschichte plätscherte nur so dahin und der erhoffte Thriller bekam ich auch nicht. Aber dann nach circa hundert Seiten wurde ich von der Geschichte und den Charakteren begeistert. «One of us is lying» ist ein überraschender Roman, welcher besonders auf die Charakterentwicklung setzt und es schafft den Leser in die Irre zu führen. Da ich jedoch die Auflösung selbst herausgefunden habe, hat der Überraschungseffekt nicht funktioniert und das war natürlich doch ein wenig schade. Die Erzählweise, die Charaktere und der Grossteil der Handlung gefiel mir sehr gut und so vergebe ich für dieses starke Jugendbuch 4 von 5 Sterne. Ich empfehle dieses Buch allen Fans von Pretty Little Liars, Alice Gabathuler und Gossip Girl.

Ich bedanke mich beim cbj-Verlag für mein Exemplar!

 

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72 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

altersunterschied, ebook, ehrlichkeit, frech, freunde, für fotofreunde, generationen, intoleranz, junger liebhaber, liebe, liebesroman, one-night-stand, romantik, unloyalität, vertrauen

Wenn Funken über Wolken tanzen

Sandra Binder
E-Buch Text: 254 Seiten
Erschienen bei beHEARTBEAT by Bastei Entertainment, 01.01.2018
ISBN 9783732542185
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sandra Binder hat sich einem Thema gewidmet, welches eher selten in der Liebesroman-Szene aufgegriffen wird. Liebe zwischen zwei Menschen, welche einen hohen Altersunterschied haben. Etwas, dass in derGesellschaft nicht ernst genommen oder kritisiert wird. Aber Sandra Binder gibt der Thematik etwas so normales, dass ich mich als Leser lange Zeit auf die neu entstehende Beziehung zwischen Nico und Kosta konzentrieren konnte. Eine Geschichte, welche sehr authentisch auf mich wirkt, leider aber nicht unbedingt mit Spannung zu überzeugen weiss. Die Handlung plätschert irgendwie nur so vor sich hin und für dass es ein Buch ist, bei dem das Ende praktisch schon klar ist, hätte ich mir mehr Handlungsnebenstränge und mehr Details zu Nebencharakteren gewünscht. Diese Geschichte hätte vielleicht einige Seiten mehr und zwischendurch einige Spannungsmomente vertragen. Der Schreibstil ist solide, für mich persönlich aber nicht hervorstechend. Die Emotionen springen nicht immer ganz auf den Leser über, aber die Autorin schafft es in gewissen Momenten sehr gut die Probleme der beiden Protagonisten zu beschreiben und mich als Leser so in die Geschichte hineinzuversetzten. Nico hat einen ruppigen Charakter und hat Schwierigkeiten damit ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und die Beziehung mit Kosta auch ausserhalb ihrer Wohnung zu leben. Das macht sie das ganze Buch über nicht sonderlich sympathisch. Gestört hat mich das aber nicht, denn mit ihr funktioniert die Story. Kosta dagegen ist ein sehr sympathischer junger Mann. Er kämpft für seine Liebe und versucht alles um seine Beziehung mit Nico aufrecht zu behalten.
Für mich persönlich war die Handlung nicht bloss eine Liebesgeschichte. Die Thematik fand ich sehr interessant. Denn ganz ehrlich: auch ich habe mich schon gewundert, weshalb ein jüngerer Mensch mit einem deutlich älteren Mensch zusammen sein will. Aber Sandra Binder hat mir mit diesem Buch gezeigt, dass es keinen Grund gibt eine solche Beziehung zu hinterfragen, wenn die Gefühle der beiden Personen echt sind!

Fazit
Ein unterhaltsames Buch mit einer Liebesgeschichte, welche sowohl gewöhnlich und ungewöhnlich war. Eine Liebe wie jede andere, das zeigt die Autorin mit dieser Story. Auch wenn mir die Charaktere nicht unbedingt immer sympathisch waren und mir die Geschichte an gewissen Stellen zu emotionslos und im gesamten ein bisschen zu kurz geraten vorkam, habe ich das Buch gerne gelesen und sogar ein wenig mit Nico und Kosta mitgefiebert. Von der Thamtik her ein sehr gelungener Roman, im Gesamten jedoch nicht ganz so, da mich die Geschichte auf Emotionaler- sowie Handlungsebene nicht komplett von sich überzeugen konnte. So kann ich am Ende solide ⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne für das Buch geben und empfehle euch dieses Buch zu lesen, wenn ihr gerne Liebesromane mögt, welche nicht immer ganz gewöhnlich sind. Für Fans von Colleen Hoover, JoJo Moyes und Petra Hülsmann.

Ich bedanke mich bei be Heartbeat für mein Exemplar!


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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

bastei lübbe, diven-reihe, lucy holliday, lyx verlag, marilyn & ich

A Girls' Night In - Marilyn & Ich

Lucy Holliday , Marion Herbert
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305526
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nach dem humorvollen ersten Band dieser Trilogie startet die Handlung im zweiten Band einige Monate nach dem Ende des ersten Bandes. Libbys glamouröse Beziehung mit Dillon endet auf sehr unschöne Weise. In ihrer neuen Beziehung läuft auch nicht alles rund und ihr bester Freund Olly flirtet mit der überperfekten Freundin von Libbys bester Freundin. Irgendwo ist ihr Leben also nicht besser, nur anders. Ihre Schwester plant ausserdem ihre eigene Reality-Show. Als dann auch noch Marilyn Monroe auf dem magischen Sofa von Libby auftaucht, wird Libbys Leben schnell wieder zum Chaos.
Sofort fühlt man sich wieder mitten in der Geschichte rund um Libby und dank der sehr gelungenen Übersetzung ist das Leseerlebnis grandios. Libby Lomax ist einfach eine wunderbare Protagonistin, welche auch im zweiten Band dieser Trilogie funktioniert. Mit noch mehr Familiendetails, peinlichen Missgeschicken und dem ungeklärten Beziehungsstand zu Olly weiss die Handlung locker mit dem ersten Band mithalten. Die Seiten sind nur so dahingeflogen, ich habe sehr oft laut lachen müssen und das Buch in einem Abend komplett durchgelesen. Ich bin ein Fan von solchen humorvollen Romanen. Dieses Buch befasst sich in keinster Weise mit einem ernsten Thema, noch schafft es irgendwelche Tiefe hinein zubringen, aber ich habe nur wenige Bücher gelesen, bei welchen mir der Humor so zugesagt hat und mich die Handlung so gut unterhalten hat. Für mich spricht so etwas für ein Buch, denn Unterhaltung ist für mich genauso wichtig wie Tiefe und Spannung.
Marilyn Monroe hat in diesem Teil einige Auftritte gehabt. Leider ist sie mir eher unsympathisch rüber gekommen. Das Dumme Blondchen könnte man fast schon sagen. Das hat der Geschichte aber keinen Abbruch getan, denn wie Audrey Hepburn im ersten Band, hat auf Marilyn zu einigen witzigen Szenen beigetragen und die Story komplett gemacht.

Fazit
Noch besser als der 1. Band. Auch wenn Marilyn Monroe auf mich nicht so sympathisch wirkte wie Audrey Hepburn, habe ich selten so viel gelacht wie bei diesem Buch. Mit einem guten Humor, schöngezeichneten Charakteren und einer Handlung, welche spannend, humorvoll und sehr gut unterhält hat mich «Marilyn & ich» mehr als nur überzeugt. Keine tiefgründige Lektüre aber trotzdem so unterhaltsam, dass ich mit guten Gewissen und voller Begeisterung für diesen Teil 5 von 5 Sterne vergebe. Ich empfehle dieses Buch allen Fans von Kerstin Gier, Sophie Kinsella und Petra Hülsmann! Ich freue mich schon sehr auf den dritten und somit letzten Band!

Ich bedanke mich beim LYX-Verlag für mein Exemplar!


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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

leserunde, paperback, peter barlach, roman

Caroline hat einen Plan

Peter Barlach , Ulla Ackermann
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.12.2017
ISBN 9783959671521
Genre: Romane

Rezension:

Caroline hat ihre Arbeit früher geliebt: Chefin der Fleischtheke! Aber dann wurde der Supermarkt übernommen und so hat sie eine neue Chefin, neue Arbeitsbedingungen und im Besonderen keine Motivation für ihre Arbeit mehr. Um Geld zu sparen und als Ablenkung beginnt sie auf raffinierte Weise Fleischwaren zu klauen. Als sie von einem Kollegen erwischt wird und dieser ihr vorschlägt gemeinsam einen Überfall auf einen Fleischlieferanten zu machen, beginnt das gesamte Chaos. Die Ware soll ihr Vater weiterverkaufen und mit dem Geld will Carolin sich anschliessend Selbständig machen. Doch dann wird sie von ihrer Vergangenheit eingeholt, die Polizei ist ihnen auf der Spur und da ist noch das Drama mit Benke, in welche Carolin sich unpassender Weise verliebt hat.
Die Geschichte beginnt humorvoll und wir werden direkt in Carolins Alltag eingeführt. So empfinde ich sie als sympathisch, allerdings zeigt sie auch immer wieder, wie fehlerhaft sie ist und dadurch wird sie authentischer. Der Plan ist auf der einen Seite genial, allerdings auch so verrückt, dass ich mir ein lautes Lachen nicht immer verkneifen konnte. Irrwitzige Charaktere, Carolins traurige Familiengeschichte und die teilweise nicht nachvollziehbaren Handlungen geben dem Buch einen besonderen Touch! Ebenfalls genial fand ich, Carolins spontaner Plan sich ein Alibi zu beschaffen, als sie von der Polizei beschattet wird. Leider ist das auch der einzige wirklich spannende Moment im Buch. Alles in allem fehlte es mir nämlich an Spannung. Carolin hat interessante Probleme und auch die Ausgangslage ist unterhaltsam, aber ein bisschen mehr Spannung hätte ich trotzdem gerne gehabt.

Hörbuchstimme: Auch dieses Hörbuch wird von Irina von Bentheim gelesen. Für mich eine der angenehmsten Stimmen, welcher ich immer wieder gerne zuhören. Ich mag es, wie sie es schafft eine angenehme Atmosphäre aufzubauen und den einzelnen Charakteren ein Leben einzuhauchen. Wann kommt das nächste Hörbuch mit Irina von Bentheim?

Fazit
«Carolin hat einen Plan» ist ein humorvoller Roman mit Krimi-Elementen, welcher auf überspitzte Weise eine unterhaltsame Geschichte erzählt. Mit authentischen Charakteren, welche auf kreativste und nicht ganz legale Weise versuchen ihre Lebensträume zu verwirklichen. Besonders Carolin empfand ich als sehr interessante Protagonistin. Sie überzeugt mit ihrer guten Mischung aus Sympathie und fehlerhaften Charakterzügen, welche sie authentisch machen. Gefehlt hat mir ehrlich gesagt Spannung, aber ob es diese wirklich gebraucht hätte, ist dann jedoch auch wieder Geschmackssache. Eines der besten Bücher für Zwischendurch, welches ich in den letzten Monaten gehört habe. Letzten Endes bekommt das Buch von mir 4 von 5 Sterne. Ich empfehle es allen Fans von Kerstin Giers Frauenromanen und Petra Hülsmann.


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267 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 119 Rezensionen

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Wenn's einfach wär, würd's jeder machen

Petra Hülsmann
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.05.2018
ISBN 9783404176908
Genre: Liebesromane

Rezension:

Annika Paulsen macht sich ihr Leben so leicht wie möglich. An der angenehmen Schule im Hamburger Luxusviertel fordert sie kaum und Annika geniesst die viele Freizeit am liebsten mit ihrer besten Freundin und ihren beiden Nachbarn. Doch dann wird sie versetzt. An die Brennpunktschule Ellerbrook. Annika weiss, sie wird alles machen um möglichst schnell wieder von da wegzukommen. Dafür gründet sie eine Musical AG, welche einen Preis gewinnen soll. Doch wird ihr Plan aufgehen? Annika bemerkt plötzlich, wie ihr die Kinder ans Herz wachsen und da ist auch noch Tristan. Ihre erste grosse Liebe. Annika hat plötzlich ganz schön viel zu tun und als wäre alles noch nicht genug, holt sie plötzlich ihre Vergangenheit ein. Wird Annika endlich das Mobbing ihrer Schulzeit hinter sich lassen können?

Petra Hülsmann hat einen frischen neuen Roman geschrieben. Fast die gesamte Handlung spielt sich dieses Mal in der Schule ab. Der Fokus liegt nicht unbedingt auf der Liebe sondern viel eher auf Annikas Berufsleben. Wenig spektakulär beginnt das Buch und für circa hundert Seiten werden dem Leser erstmal alle Charaktere vorgestellt. Besonders auffallend sind Annikas Schüler. Heaven Tanita, Mesut, Hamed & Meikel wachsen einem alle ans Herz. Die Handlung entwickelt sich trotz dem Plan der Musical AG nur sehr langsam. Als Leser begleiten wir Annika durch ihren Alltag. Normalerweise mag ich das bei den Petra Hülsmann Romanen sehr gerne, aber Annikas Leben hat mich eher gelangweilt. Mit einer sehr naiven und trotzigen Art hat sie mich auf die Dauer genervt und als Schüler bin ich nicht sonderlich interessiert zu sehen, wie ein Schulalltag aussieht.

Die Geschichte lässt sich leicht lesen und auch bei diesem Buch habe ich wieder einmal gemerkt, wie sehr ich Petra Hülsmanns Schreibstil mag. Besonders gut hat mir an diesem Buch auch gefallen, dass Musik eine grosse Rolle spielt. Da ich viele der Lieder gekannt habe, hat mir das viel Freude bereitet und ich habe die Protagonistin durchaus verstehen können, wenn sie gesagt hat, dass sie immer und überall Musik hört.
Emotional hat mich das Buch lange nicht mitreissen können. Die Liebesgeschichte hat mich mehr genervt als berührt, da die Protagonistin ihre Gefühle lange Zeit nicht wahrhaben konnte. Was mich aber fast zum Weinen gebracht hat, war das Ende des Buches. Gänsehaut und ganz viel Emotionen habe ich beim Lesen der letzten Kapitel empfunden. Das hätte ich nicht erwartet.

Fazit

Petra Hülsmann schreibt grossartig! Mit „Wenn’s einfach wär, würd’s jeder machen“ legt sie ihr fünftes Buch vor. Mich persönlich hat das Buch sehr gut unterhalten. Das Lesen hat Spass gemacht und auch wenn die Idee nach einem Abklatsch von „Fack Ju Göthe“ klingt, kann ich euch versichern, das ist keineswegs so. Für mich hat das Buch trotzdem einige Schwachstellen. Die Protagonistin ist dermassen naiv und stur, dass es nervt. Ich hab Annika zwar durchaus lieb gewonnen, aber trotzdem habe ich immer wieder den Kopf über ihr Verhalten geschüttelt. Die Liebesgeschichte ist auch anstrengend, da sie für mich nicht glaubwürdig und möglichst kompliziert konstruiert worden ist.

Das Buch ist meiner Meinung zu lang. Einige Stellen sind weder notwendig für die Geschichte noch unterhalten sie besonders gut. Hundert Seiten weniger hätten sicherlich gut getan.

Trotzdem möchte ich positiv abschliessen. Mit dem gewohnten humorvollen Schreibstil, vielen authentischen Charakteren, Gastauftritten von Charakteren aus alten Büchern und einer schön umgesetzten Idee hat mich das Buch sehr gut unterhalten. Nicht das beste Buch der Autorin und mit einigen Schwachstellen, deshalb vergebe ich 3,5 von 5 Sterne. Für den Sommer wieder sehr zu empfehlen und für Fans sowieso.


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173 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 93 Rezensionen

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Totenweg

Romy Fölck
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 23.02.2018
ISBN 9783785726228
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Frida Paulsen, Kripo-Anwärterin, Tochter eines Apfelbauern, kehrt nach Jahren zurück in ihr Heimatdorf. Das Dorf in dem ihre beste Freundin getötet wurde. Sie hat nie gesagt, wer der Mörder ist, obwohl sie es gewusst hat. Ihr Vater ist niedergeschlagen worden, der Apfelbauern steht kurz vor der Insolvenz. Wer hat ihren Vater angegriffen, was hat der Gemeinderat Grossbauer Schucht mit den finanziellen Problemen des Bauernhofs zu tun und warum stellt der Polizist von damals immer noch Fragen zu ihrer besten Freundin?
Bjarne Haverkorn ist unglücklich. Seine Frau depressiv, ihre Ehe kurz vor dem Scheitern. Als dann auch noch ein Fall aus dem selben Dorf, in dem damals das Mädchen getötet wurde, dessen Mord er nie aufklären konnte, ihm zugetragen wird, zweifelt er an sich. Doch gleichzeitig hat er die Hoffnung, dass er jetzt vielleicht endlich seine Fehler von damals beheben könnte.
Das Buch beginnt ziemlich unspektakulär. Nicht rasant, wie man es sich von anderen Krimis gewöhnt ist. Die Protagonisten werden beide in ihrem Alltag vorgestellt, bis dann die Spannung aufkommt. Frida muss zurück in ihr Dorf und gemeinsam mit Haverkorn herausfinden, wer ihren Vater niedergeschlagen hat. Die Autorin schafft es die Spannung immer aufrechtzuerhalten, gleichzeitig aber auch die privaten Probleme der Protagonisten näher zu bringen. Ihr gelingt damit, dass sie sehr authentische Charaktere erschafft, welche auf einem schmalen Grad zwischen Sympathie und Antipathie wandern. Ausserdem bringt sie immer mehr Informationen, Verstrickungen und Beziehungen hinein, so dass es irgendwann nicht mehr bloss um den versuchten Mord an Fridas Vater geht. Es geht um die Wirtschaft in einem Bauernhof, den Zusammenhalt unter den einzelnen Familien, Streite, Liebe und Geheimnisse. Ausserdem kommt auch immer wieder der Mord an Fridas bester Freundin ins Spiel. Mit kurzen Rückblenden gibt uns Romy Fölck so nicht nur einen Eindruck in die Emotionswelt von Frida, sie ermöglicht uns auch Einblicke in die Sicht eines Mädchens, welches Teil einer Mordermittlung gewesen ist.
Ich habe verglichen und verdächtigt, beschuldigt und gegrübelt. Auf genialste Weise spinnt die Autorin ein Netz aus Verbrechen, Beziehungen und Verdächtigen, welche den Leser in den Wahnsinn treiben. Vielleicht teilweise zu dick aufgetragen, aber letzten Endes hat sie alles so intelligent aufgelöst, dass ich aus allen nähten gefallen bin.

Fazit
«Totenweg» ist der geniale Auftakt einer neuen Krimireihe rund um Frida Paulsen und Bjarne Haverkorn. Mit den beiden sympathischen und authentischen Ermittlern hat sie eine gute Basis für viele weitere Fälle geschaffen. Ihr erster Fall hat es in sich und weiss den Leser in die Irre zu führen. Mit dutzenden Nebencharakteren, bildhaften Settings und spannenden Nebenhandlungen schafft es die Autorin zu unterhalten. Mit dem verstricken Netz aus Verbrechen Spannung aufzubauen, welche bis am Ende anhält. Romy Fölck schreibt wirklich gut. Aus der Erzählperspektive und mit gut eingebauten Rückblenden erzählt sie uns eine Geschichte, welche mich wirklich überziehen konnte. Für mich ein kleines Minus sind jedoch die fast zu vielen Verbrechen auf einmal. Auch wenn die letzten Endes nachvollziehbar gewesen sind, ist es mir zu übertrieben vorgekommen. Deshalb vergeben ich ⭐⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne, so dass noch Luft nach oben ist für die weiterleben Teile. Ich empfehle dieses Buch allen Sebastian Fitzek, Jean-Luc Bannalec und Robert Galbraith Fans. Romy Fölck beweist mit diesem Buch, dass sie einen Platz in der Riege der besten deutschsprachigen Krimiautoren verdient hat.

Achtung! In den nächsten Tagen wird hier ein exklusives Interview mit Romy Fölck veröffentlicht!

Ich bedanken mich beim Verlag für mein Exemplar!


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199 Bibliotheken, 5 Leser, 2 Gruppen, 95 Rezensionen

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Pheromon

Rainer Wekwerth , Thariot , Frauke Schneider
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.01.2018
ISBN 9783522505536
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Endlich! Der heiss angekündigte Trilogieauftakt von Spiegel-Bestsellerautor Rainer Wekwerth und Thariot. «Pheromon: sie riechen dich»
Jake ist Schüler einer Highschool, Footballspieler und eine Niete in Mathe. Er lebt im Jahr 2018. Travis ist Pensioniert, ein Mörder und arbeitet als Arzt auf einer Hilfsstation. Er lebt im Jahr 2118.
Beide bemerken eine Veränderung. Jake kann plötzlich aussergewöhnlich gut riechen und Travis wird mehrmals Opfer einer kriminellen Bande. Das am Ende alles viel grösser ist, als sie dachten und die Welt einer schrecklichen Katastrophe naht, verändert alles. Was steckt hinter der angeblichen Organisation HFP? Und weshalb kann Jake plötzlich so gut riechen?
Die Geschichte beginnt ziemlich unspektakulär. Der ganz normale Highschool-Alltag eben. Jake verhaut in einem wichtigen Footballspiel die Chance nochmals aufzuholen und bemerkt am nächsten Tag, dass er aussergewöhnlich gut riechen kann. Travis, hundert Jahre in der Zukunft, will nur zur Arbeit und wird dann überfallen. Beide Protagonisten sind mir grundsätzlich sympathisch gewesen, allerdings verliert Jake im Verlauf des Buchs seine Authentizität. Seine Handlung wirken zu unüberlegt, zu naiv und zu riskant, für dass er doch schon 17 ist. Er hat keinerlei handfeste Beweise und beschliesst trotzdem Dinge zu tun, welche ihn für mehrere Jahre ins Gefängnis bringen würden. Das wirkte für mich nicht ganz schlüssig, auch wenn ich natürlich wusste, dass seine Theorie stimmt. Travis ist mir richtig ans Herz gewachsen. Als seltsamer Alter Mann, welcher einfach gerne anderen Menschen hilft, entdeckt er etwas, was die Welt für immer verändern wird.
Der Schreibstil der beiden Autoren gefiel mir sehr gut. Bildhaft, spannend und so, dass ich mich gut in die Geschichte hineinversetzten konnte. Die abwechselnde Erzählweise aus Gegenwart und Zukunft gibt dem Buch zusätzlich eine Besonderheit und ich fand es eigentlich ziemlich angenehm zum lesen. Auch wenn gesagt werden muss, dass dadurch manchmal auch Spannung genommen wird. Wenn in der Zukunft Action und in der Gegenwart aber noch Schulalltag herrscht, nimmt der Wechsel die Lesefreude teilweise.
Die Handlung plätschert fast 250 Seiten nur so vor sich hin. Vieles wirkt überflüssig und trotz der sympathischen Charakteren und dem futuristischen Setting kommt kein Lesegenuss auf. Worauf wollen die Autoren hinaus? Wie soll sich die Geschichte entwickeln? Diese Fragen bleiben meiner Meinung nach zu lange unbeantwortet oder es hätte mehr Spannung gebraucht. Eines von beiden auf jeden Fall! Die Auflösung hat mich dann trotzdem überrascht und der Showdown hat mich richtig ans Buch.

Fazit
«Pheromon» überzeugt mit zwei sympathischen Protagonisten, welche durch die zwei verschiedenen Autoren eine schöne Identität verschaffen bekommen. Auch wenn Jake im Verlauf des Buchs an Authentizität einbüsst, haben mich besonders Travis und alle anderen zukünftigen Charaktere überzeugen können. Am Schreibstil kann nicht gemeckert werden. Obwohl alles vorhanden gewesen ist, wirkt das Buch für mich eher wie eine Einleitung in eine Geschichte. Zu wenig Handlung für zu viele Seiten und erst gegen Ende Spannung. Letzten Endes bin ich ein wenig enttäuscht, da ich mich sehr auf das Buch gefreut habe. Da mir der Schreibstil, die Erzählweise und die Charaktere aber sehr zugesagt haben und ich sicher weiterlesen werde, vergeben ich ⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne. Ich freue mich auf den zweiten Band, welcher voraussichtlich im Herbst 2018 im Planet! Verlag erscheinen wird.

Ich bedanke mich beim Planet! Verlag für mein Exemplar!

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44 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

angst, dasschicksalisteinmieserverräter, drachenmond, drachenmondverlag, dunkelheit, furcht, hass, irjamhhüberli, johngreen, liebe, trott, vergangenheit, vergessen, verlassen, wenndienachtträumeregnet

Wenn die Nacht Träume regnet (Teil 2)

Mirjam H. Hüberli
E-Buch Text
Erschienen bei null, 17.01.2018
ISBN B07943B6ZJ
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension
Davis hatte einen Unfall. Wie schlimm es ist, weiss Chloe noch nicht, aber sie beschliesst sofort zu ihm zu gehen. Doch er ist nicht etwa in Köln. Nein er ist in Berlin. Warum? Als dann auch noch seine Ex-Freundin im Krankenhaus auftaucht, ist Chloe komplett verwirrt. Was geht hier ab? Was ist mit Davis los und warum kann er sich nicht mehr an ihre Beziehung erinnern?
Im zweiten Teil der Trilogie der Preisgekrönten Schweizer Autorin Mirjam H. Hüberli herrscht eine traurige Stimmung. Chloes Einsamkeit, Ängste und Verzweiflung werden uns sehr nahe gelegt und ich habe oft mit ihr mitgelitten. Warum nur ist das Leben manchmal so ungerecht? Das ist wohl die grösste Frage in diesem Teil der Trilogie. Damit spricht die Autorin eine Frage an, welcher sich jeder bestimmt einmal gestellt hat. Wird Davis sich erinnern? Wird es ein Happy End geben? Viel Handlung gibt es ehrlich gesagt nicht in diesem zweiten Teil. Natürlich haben wir einige interessante Szenen, aber der Fokus liegt hier vielmehr auf den gesamten Emotionen von Chloe. Wie wird sie weiterleben? Wird sie ihre Ängste besiegen? Eine Hilflosigkeit hat mich als Leser überkommen. Chloe ist innerhalb kürzester Zeit von einem Hoch in ein Tief gefallen und ich finde, dass die Autorin, dass sehr schön dargestellt hat. Das Leben überrascht einen immer wieder und manchmal eben auch negativ. Das Ende des zweiten Teils ist wieder sehr fies und lässt einen gespannt zurück. Dementsprechend freue ich mich auf den letzten Teil der Trilogie.

Fazit
Der 2. Teil der Trilogie ist um einiges emotionaler und berührender als der 1. Teil. Das hat mir gut gefallen und ich habe mich dank des guten Schreibstils der Autorin sehr gut in Chloe hineinversetzen können. Was mir jedoch in diesem Teil einfach fehlte, war Handlung. Es geschieht relativ wenig und so wurde mir beim lesen teilweise langweilig. Den Plottwist am Ende des Buches holte aber vieles wieder raus und so vergeben ich für diesen zweiten Teil, wie bereits beim ersten, ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne. Ich kann die Trilogie wirklich allen Fans von Colleen Hoover, Lily Oliver und Cecelia Ahern empfehlen.

Ich bedanke mich bei der Autorin für mein Exemplar!

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258 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 14 Rezensionen

chick-lit, familie, fluch, frauen, frauenroman, humor, kerstin gier, kettenbrief, klassentreffen, komödie, liebe, mr. right, nachbarn, pannen, single

Die Laufmasche

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 269 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.09.1998
ISBN 9783404161782
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension
Wer meinen Blog liest, stolpert früher oder später über die Bücher von Kerstin Gier. Ich lese diese Bücher nicht nur sehr gerne, die Hörbücher höre ich auch immer wieder. «Die Laufmasche» hörte ich zum ersten Mal und ich habe es zuvor auch noch nicht gelesen.

Auf Humorvolle Weise wird einem das schreckliche Leben von Felicitas zu Beginn nähergebracht. Als sie auf ein Klassentreffen geht, ist sie die einzige, welche bisher noch nicht eine ernsthafte Beziehung oder Ehe hat. Das muss geändert werden. Doch ihr Plan funktioniert nicht. Eine Laufmasche funkt ihr dazwischen und sie kommt nicht dazu mit dem hübschen Erik zu flirten. Zusätzlich dazu kommt ein Kettenbrief, zugesteckt von einer alten Bekannten, sollte sie ihn an zehn weitere Personen verteilen. Wie Felicitas nun mal ist, vergisst sie es und plötzlich geht alles schief. Sie verliert ihren Job, muss sich eine neue Wohnung suchen und trotz ihren Bemühungen will es einfach nicht funktionieren. Liegt alles nur am Brief? Sie begegnet Erik noch einige Male, findet eine neue Stelle und schliesst Freundschaften.
Die Geschichte unterhält von Beginn weg. Die humorvolle Erzählweise, die Sympathie für Felicitas und die witzige Story geben dem Buch den typischen Kerstin Gier Hauch. Aber trotzdem bleibt die Handlung auf ihre Art eigen. Die Beziehung zwischen Felicitas und Till ist von Beginn weg zum scheitern verurteilt. Die beiden empfinden nichts mehr füreinander, aber aufgeben will Felicitas es auch erst nicht. Dadurch entstehen Situationen mit ganz viel Fremdschäm-Potential und Momente, in denen laut und herzlich gelacht werden kann. Für mich ebenfalls typisch Kerstin Gier sind die vielen Nebencharaktere, welche meist ziemlich überzeichnet, aber trotzdem glaubwürdig dargestellt sind. Egal ob es Felicitas neues Chef ist, eine Mitarbeiterin oder bloss der eventuelle zukünftige Mitbewohner ist, diese Personen geben der Handlung ihren besonderen Charme.

Hörbuchstimme: Gelesen wird das Buch von Irina von Bentheim. Sie liest einige Bücher von Kerstin Gier und auch dieses Mal hat sie mich überzeugen können. Ihre Stimme ist angenehm und die humorvolle, ironische oder emotionale Stimmung im Buch bringt sie sehr gut, aber niemals übertrieben rüber. Ich mag ihre Stimme immer noch sehr gerne und bin mir sicher, dass ich mir noch öfters ein Hörbuch mit ihr anhören werde.

Fazit

«Die Laufmasche» von Weltbestseller-Autorin Kerstin Gier hat mir wieder einmal gezeigt, warum ich so ein Fan von ihr bin. Eine ganz alltägliche Geschichte wird von ihr auf humorvollste, teilweise übertriebene Weise zu einem unterhaltsamen Buch gewandelt. Felicitas ist eine tollpatschige Protagonistin, welche das Buch noch witziger macht. Das Buch kann nicht allzu ernst genommen werden. Ich finde es trotzdem sehr schön, wie Kerstin Gier hier die negativen und positiven Aspekte einer Firma darstellt, welche von einem Chef geführt wird, welcher immer allen alles recht machen will. Was muss sich eine Angestellte bieten lassen und wie kann ein Geschäft sich weiterentwickeln, wenn die Leitung, das gar nicht wünscht. Felicitas beweist sich als überaus professionelle Geschäftsfrau, aber wird sie auch ernstgenommen? Alles in allem hat mir die Geschichte sehr gut gefallen und ich wüsste nicht, was ich negatives daran auszusetzen hätte. Dementsprechend gibt es von mir ein weiteres Mal ⭐⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne für ein Kerstin Gier Buch.


Hier gibt es mehr Rezensionen: https://josiajourdan.ch/wordpress/

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Blackout

Alice Gabathuler , Isabel Thalmann
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 22.04.2013
ISBN 9783522201841
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension
Nick wird in einer Unterführung aufgefunden. Drei Tage waren er und seine Cousine Carla verschwunden. Wo sie waren? Alles deutet darauf hin, dass sie ein Wochenende in Berlin verbracht haben. Doch Nick kann sich einfach nicht daran erinnern und wo ist Carla? Die Polizei muss handeln! Wer ist der Schuldige? Alles spricht gegen Nick, doch der ist sich sicher, dass er Carla nie etwas antun könnte. Glaubt man jemandem, welcher sein Leben lang gelogen hat, Drogenabhängig war und sein Leben für längere Zeit nicht unter Kontrolle hatte? Wird Nick die Wahrheit aufdecken können?
Als Leser wird man direkt in die Geschichte gerissen. Mit einem spannenden Prolog bekommen wir einen Ausschnitt, was geschehen sein könnte und warum Nick in einer Unterführung liegen könnte. Doch was genau wie und warum geschehen ist, wissen wir auch nicht. Wir haben gleich viele Informationen wie Nick und so ist es mir sehr leicht gefallen mich in seine Lage zu versetzen. Verzweiflung, Ungewissheit und ständige Überlegungen, wie man Carla retten könnte, haben das Buch für mich auch zu einem emotionalen Leseerlebnis gemacht. Gleichzeitig ist es für mich teilweise unnachvollziehbar gewesen, wie Nick gehandelt hat. Seine Sturheit und eigenwillige Art haben ihn in noch grössere Schwierigkeiten gebracht und das hat mich immer wieder zum Verzweifeln gebracht. Grundsätzlich konnten mich die einzelnen Charaktere aber überzeugen. Nick als Aussenseiterfigur, welche es nicht immer leicht hat, aber durch verschiedenste Personen unterstützt wird. Da stach für mich natürlich besonders der Polizist Caduff hervor, welcher Nick unterstützte, obwohl alles gegen ihn sprach.
Alice Gabathuler schreibt kein Wort zu viel, jeder Satz ist genau richtig. Spannung, Emotionen und eine angenehme Sprache haben mich das Buch regelrecht verschlingen lassen. Die Seiten sind nur so dahin geflogen. Mir haben auch die eingeschobenen Rückblenden gefallen. Erinnerungen von Nick, welche der Geschichte nochmals mehr Spannung gegeben haben, aber auch eine gewisse Tiefe welche mir gefallen hat.

Fazit

Das Debüt der Preisgekrönten Schweizer Autorin Alice Gabathulers ist ein Jugendthriller, welcher auf der einen Seite ziemlich typisch ist, aber mich besonders mit seinen Charakteren, der Schreibweise und dem gewissen Tiefgang von sich überzeugen konnte. Nicks Geschichte hat mich emotional mitgerissen und mir einige wunderschöne Lesestunden bereitet. Das Buch hat mich immer wieder überrascht und besonders gegen Ende hin, musste ich einfach wissen, wie es ausgehen würde. Ob Crala noch lebte und ob Nick der Schuldige war oder nicht. Und Alice Gabathuler hat bis kurz vor Ende die Spannung auf erhalten. Deshalb kann ich für diesen spannenden Jugendthriller, welcher nicht nur absolut ehrlich und authentisch ist, sondern auch mit tollen Charakteren überzeugen kann, voller Freude ⭐⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne geben. Ich kann das Buch allen Lesern ab ca. 12 Jahren empfehlen und hoffe, dass noch viele dieses Buch lesen werden.
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abenteuer, frankfru, gefahr, höhe, jugendbuch, kick, klettern, liebe, liebesbeweis, mu, mut, mutprobe, risik, roofer, spannung

Roofer

Jutta Wilke
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 14.06.2017
ISBN 9783649615095
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension
Alice Leben wird auf den Kopf gestellt, als ihre beste Freundin Nasti sich in Trasher verliebt. Das Nasti einen seltsamen Geschmack hat, was Männer betrifft, ist für Alice nichts neues. Trasher ist allerdings nochmals eine Spur krasser. Er ist ein Roofer. Seine Leidenschaft; auf Gebäude klettern, wahnwitzige Stunts ausprobieren und sich dabei filmen lassen, damit später alles auf YouTube hochgeladen werden kann. Die Roofer ignorieren Verbote und schrecken vor nichts zurück. Nicht selten riskieren sie ihr Leben um einen neuen Rekord aufzustellen. Rivalitäten bestimmen ihren Alltag und so kommt es, dass ich als Leser mehrmals mitgefiebert habe und gehofft habe, dass alles gut ausgeht. Grenzen werden überschritten und als Alice beste Freundin Nasti ihre Liebe zu Trasher beweisen soll, reicht es Alice. Wird sie Trasher aufhalten und ihre beste Freundin davon abhalten ihr Leben zu riskieren?
«Roofer» ist mein erstes Buch der Deutschen Autorin Jutta Wilke und nach diesem Buch kann ich sagen, dass es nicht mein letztes sein wird. Sie schreibt wirklich gut und so bin ich von der ersten Seite in der Geschichte gefangen gewesen. Die Seiten sind nur so dahingeflogen und das Lesen hat mir Freude bereitet. Mit den Charakteren habe ich leider einige Schwierigkeiten gehabt. Die Welt in welcher sie leben, ist einfach nicht meine und so habe ich mich schwergetan, mich in sie hinein zu versetzen. Alice ist mir grundsätzlich sympathisch gewesen, da sie versucht hat, etwas zu unternehmen um diesen Wahnsinn zu beenden. Ihre beste Freundin Nasti habe ich nicht nur als unzuverlässig empfunden, mit ihrer leichtsinnigen und egoistischen Art hat sie auch kaum Sympathie bewiesen.
Die Handlung hat mich gepackt und die Thematik an sich hat mir sehr zugesagt. Ich habe mitgefiebert und gehofft. Ich habe das Buch kaum aus den Händen gelegt und bis zum Ende gefiel mir die Handlung. Das einzige was mir nicht gefallen hat, ist die Liebesgeschichte zwischen Nikolas und Alice. Für mich hat das zu erzwungen gewirkt und auch sehr unauthentisch. Es ist alles zu schnell vorangegangen und ich habe das Gefühl gehabt, dass ich nicht mitbekommen habe, wie sich Alice in Nikolas verliebt hat.

Fazit
«Roofer» überzeugt als starker Jugendroman mit leichten Thriller-Elementen. Eine kurzweilige Geschichte, eine interessante Thematik und ein Schreibstil, welcher mich das Buch nicht mehr aus den Händen legen gelassen hat. Die Charaktere und die Liebesgeschichte können nicht ganz so überzeugen, wie erhofft, aber alles in allem hat mir das Buch gefallen und ich kann mit gutem Gewissen ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne geben. Eine Empfehlung an alle Fans von Ursula Poznanski, Alice Gabathuler und John Grishams Theo Boone Reihe.

Ich bedanke mich beim Coppenrath Verlag für Mein Exemplar!
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Voll Risiko

Alice Gabathuler
Flexibler Einband: 56 Seiten
Erschienen bei da bux, 21.09.2017
ISBN 9783906876078
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Rezension
Ein Buch aus der Edition 2 des DaBux Verlags ist «Voll Risiko». Alice Gabathuler hat sich dafür eine besonders knifflige Aufgabe gestellt. Sie hat dieses Buch für Heilpädagogische Schulen und Deutschlernende Jugendliche geschrieben. Etwas, was es bisher kaum gab. Doch schafft die Autorin trotz leichtester Sprache noch Spannung aufzubauen? Die Antwort ist JA! Die drei Kurzgeschichten in «Voll Risiko» sind leicht lesbar und trotzdem spannend.
Geschichte eins handelt von Nino. Er soll eigentlich nur schnell Zigaretten für seinen Vater holen, als er Emma sieht. Er ist schon lange in sie verliebt und nachdem er sie zuerst vor einem anderen Jungen beschützt, will er ihr beweisen, dass er mutig ist. Volles Risiko um sie zu beeindrucken. Geschichte eins ist meiner Meinung nach die stärkste. In kurzen Sätzen und auf wenige Seiten wird und Nino als Person näher gebracht. Spannung kommt ebenfalls viel auf und das Lesen bereitet auf einfachste Weise ganz viel Freude.

Geschichte zwei handelt von Lenny, welcher mit seiner grossen Schwester und einigen Freunden um Mitternacht den Friedhof besucht. Eine Mutprobe. Die Jugendlichen erschrecken sich gegenseitig und am Ende konnte der eine doch tatsächlich Tod sein, oder etwa doch nicht? Diese Geschichte ist witzig, unterhaltsam, aber nicht wirklich spannend. Wer glaubt denn noch an Zombies in dem Alter? Trotzdem hat mir das Lesen Spass gemacht und ich muss zwischendurch sogar ein paar mal schmunzeln.

Jessy und Nuria wollten eigentlich nur an eine Party, als sie Carlo sehen. Er ist mit einer Gruppe Stadtbekannter Schläger unterwegs und das wolle Jessy und Nuria verhindern. Denn wenn Carlo sich heute schon wieder prügelt, fliegt er aus dem Boxverein, in welchem auch Jessy und Nuria Mitglieder sind. Werden sie gegen die brutalen Schläger ankommen und Carlo vor einer Dummheit bewahren können? Geschichte drei ist die wohl heftigste von allen. Die Charaktere sind taff und cool, das Setting passend und der Schreibstil wie im gesamten Buch leicht und trotzdem spannend. Auch diese Geschichte gefiel mir sehr gut.


Alice Gabathuler ist mit «Voll Risiko» ein Buch gelungen, welches mit Spannung, leichter Sprache und tollen Kurzgeschichten überzeugt. Die Charaktere wirken sympathisch und entsprechen vielleicht nicht immer dem Norm und das macht sie für mich authentisch und interessant. Ich bin überzeugt, dass dieses Buch seinen Zweck erfüllen wird, da Alice Gabathuler wieder einmall Thematiken aufgreift, welche mich als Jugendlichen ansprechen. Ich gebe dem Buch ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne, da mir die Zombie Thematik ein wenig zu kindlich erschien.

Ich bedanke mich beim Verlag für mein Exemplar!


Hier gibt's noch mehr Rezensionen: https://josiajourdan.ch/wordpress/

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Wenn die Nacht Träume regnet (Teil 1)

Mirjam H. Hüberli
E-Buch Text: 136 Seiten
Erschienen bei null, 07.01.2018
ISBN B078W97HYW
Genre: Romane

Rezension:

Rezension
Der Auftakt einer neuen Trilogie der preisgekrönten Autorin!Für Chloe ist Davis ein Held, seit er ihr bei einem Sandkastenstreit geholfen hat. Die beiden sehen sich jedoch nicht allzu oft in ihrer Jugend, denn er ist zwei Jahre älter als sie. Erst nach einem schrecklichen Unfall und vielen Jahren sehen sich die beiden wieder. Und das in Paris; ganz zufällig mitten auf der Strasse. Zufall oder Schicksal? Zuhause in München kommen sich die beiden wieder näher und lernen einander besser kennen. Welche Ziele werden verfolgt, wie erging es einem in den letzten Jahren und die wichtigste Frage: ist er/sie Single? Natürlich sind beide Single und so entwickelt sich eine Liebe der ganz besonderen Art, denn beide tragen ihre Päckchen mit sich Rum.
Die Geschichte startete mit der Szene im Sandkasten, darauf folgen weitere Szenen aus der Kindheit und Jugend von Chloe, bis wir uns dann wieder in der Gegenwart befinden. Der Einstieg ist mir sehr leicht gefallen, da ich mich sofort in die Geschichte hineinversetzt gefühlt habe. Der flüssige und leicht lesbare  Schreibstil der Autorin  hat dazu beigetragen, dass die Seiten nur so dahingeflogen sind. Auch wenn ich das Treffen in Paris ich als konstruiert bezeichnen könnte, so gibt es doch immer wieder solche Zufälle! Die nächsten Begegnungen zwischen Chloe und Davis habe ich jeweils als gut geschrieben empfunden, aber ich habe das Gefühl gehabt, dass ich irgendwas verpasst habe. Plötzlich sind sie sich küssend in den Armen gelegen und kurz darauf zusammengewesen. Da hätte ich persönlich gerne mehr an der Geschichte teilgehabt. Mehr Gefühle und intime Momente um das ganze authentischer wirken zu lassen. Aber es wird ja zum Glück auch noch einen 2. & 3. Teil geben und auf 135 Seiten lässt sich auch nicht wahnsinnig viel schreiben. Das was geschrieben worden ist, lässt sich auf jeden Fall super leicht lesen und die geschaffenen Charaktere sind mir ebenfalls sympathisch und geben einen tollen Vorgeschmack auf die weitere Geschichte.
FazitEine Geschichte, welche auf Zufällen aufgebaut ist und viel Freude beim Lesen bereitet. Chloe, Davis und die weiteren Charaktere wirken auf mich authentisch und sympathisch. Die Geschichte unterhält zwar und das Lesen bereitet Freude, aber wirklich berührt hat mich die Geschichte noch nicht. Dafür hat es mir noch an Handlung und Spannung gefehlt. Ich hoffe sehr, dass sich das in Teil zwei und drei ändern wird. Mehr Emotionen und eine Vertiefung der Gefühle von Chloe und Davis wären schön gewesen und deshalb gibt es für das Buch ⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne. Ich bin jetzt schon gespannt, wie es mit Chloe und Davis weitergehen wird und kann euch dieses Buch nur ans Herz legen, denn schon alleine aufgrund der sympathischen Protagonisten und dem wundervollen Schreibstil sollte es gelesen werden. 
Ich danke der Autorin für mein Exemplar!  

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a girls' night in, audrey hepburn, diven-reihe, frauenliteratur, lucy holliday, lustig, lyx verlag, selbstfindung

A Girls’ Night In – Audrey & Ich

Lucy Holliday , Marion Herbert
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.11.2017
ISBN 9783736305335
Genre: Liebesromane

Rezension:

Rezension

Libbys Leben wird an nur einem einzigen Tag ziemlich auf den Kopf gestellt. Sie verliert ihren Job, blamiert sich vor dem Traummann schlechthin und ihre neue Wohnung ist plötzlich nur noch halb so gross. Als leidenschaftliche Träumerin und Audrey Hepburn Fan beschliesst sie diesen verkorksten Tag mit «Frühstück bei Tiffany» und einer Flasche Sekt ausklingen zu lassen. Als dann plötzlich die echte Audrey Hepburn neben ihr sitzt, kann Libby ihren Augen nicht mehr trauen. Mit Audreys Hilfe entwickelt sich Libbys Leben zwar nicht unbedingt zu einem Blockbuster, aber es werden neue Wege eingeschlagen, welche Libby viele Möglichkeiten eröffnen. Audreys Tipps sind zwar teilweise ganz hilfreich, doch einige Szenen endeten auch weniger gut.

Libby ist tollpatschig, verträumt und nicht wirklich eine Aufsteigerin im harten Filmbusiness. Trotzdem ist sie mir ziemlich schnell sympathisch gewesen und so habe ich mit ihr mitgefiebert. Ich habe gehofft, dass sie ihr Glück findet und mit ihr gelitten, wenn etwas mal wieder nicht geklappt hat. Die vielen Nebencharaktere wie Libbys Bester Freund Olly, ihre famegeile Schwester Casa, der «Traummann» Dillon oder Audrey Hepburn selbst haben diesem Buch viele Facetten verliehen, so dass die einzelnen Begegnungen und Dialoge zwischen den Charakteren toll mitzuverfolgen gewesen ist. Libby Lomax ist nicht die perfekte Frau schlechthin und mag vielleicht nicht mit den Victoria’s Secrets Model mithalten (welche in diesem Buch keine unwesentliche Rolle spielen), aber mit ihrer fröhlichen Art, ihrer Kreativität und ihre Bodenständigen Art machen sie für mich zu einer leicht überspitzten dargestellten Protagonistin, welche einen Platz in meinem Leserherz verdient hat und von der ich noch mehr lesen will.

Die Geschichte wurde aus Libbys Sicht erzählt und mit vielen eingeschobenen Gedankengängen, Witzelein oder Kommentaren von ihrer Seite her hat das Lesen viel Freude bereitet. Das Buch lässt sich schnell lesen und die Zeit geht beim Lesen vergessen.

Fazit

Der erste Band der «A Girls’ Night In»-Reihe von Lucy Holliday überzeugt mit viel Humor, tollen Charakteren und einem Plot, welcher einen wunderbar unterhaltet. Der Schreibstil gibt dem Buch das gewisse etwas und die Begegnungen mit Audrey Hepburn haben die Neugierde in mir geweckt, so dass ich jetzt unbedingt «Frühstück bei Tiffanys» schauen will. Die tollen (vielleicht überspitzt dargestellten) Einblicke in die Welt der Stars hat mir ebenfalls sehr gut gefallen und ich bin schon gespannt wie es in Band zwei der Trilogie weitergehen wird. Ich gebe diesem Buch ⭐⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne. (So bleibt noch Luft nach oben für Band 2 & 3). Eine Empfehlung für alle Fans von Sophie Kinsella, Kerstin Gier und Petra Hülsmann.

Ich danke dem LYX-VERLAG für mein Exemplar!

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328 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 51 Rezensionen

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Infiziert

Teri Terry , Petra Knese
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 04.07.2017
ISBN 9783649625995
Genre: Jugendbuch

Rezension:

«Infiziert» ist nun mein drittes Buch von Teri Terry und diesmal ist es eine Mischung aus Thriller, Fantasy und Übernatürlichem. Shay erinnert sich dank eines Vermissten Plakats an Kais verschollene Schwester Callie. Gemeinsam mit ihm und der Polizei will sie versuchen Callie zu finden, doch ihr Unterfangen wird von einer Krankheit unterbrochen, welche sich rasend schnell ausbreitet. Tausende Menschen sterben an der Krankheit und niemand weiss woher sie kommt. Nur jemand; Callie. Oder besser gesagt der Geist von Callie. Denn Callie ist eigentlich Tod. Sie lebt als Geist weiter und bis auf die Überlebenden der Krankheit wird sie von niemandem gesehen oder gehört. Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Wie lange dauert es, bis ganz Grossbritannien der Krankheit unterliegt?

Teri Terry erzählt uns die Geschichte jeweils aus der Sicht von Shay und Callie. Das hat mir grundsätzlich gut gefallen, allerdings hatte ich besonders mit Callie so Meine Schwierigkeiten. Sie ist Träger dieser schrecklichen Krankheit und so habe ich mir wirklich gewünscht, dass sie einfach verschwinden wird. Ihre egoistische Art haben sie mir dann zusätzlich unsympathisch gemacht. eBay überzeugte als selbstlose Protagonistin, welche diesem Buch durch ihre clevere Art eine interessanten Touch verliehen hat.

Die Handlung an sich gefiel mir ganz gut, konnte mich allerdings nicht vom Hocker reissen. Meiner Meinung nach verlor sich der rote Faden teilweise und das Buch wäre auch mit ein paar Seiten weniger gut ausgekommen. Trotzdem wollte ich immer wissen wie es weitergehen würde und das Buch überzeugte letzen Endes mit Spannung. Gar nicht gefallen hat mir der übernatürliche Teil am Buch. Das ist wohl Geschmackssache, aber mir hat es überhaupt nicht zugesagt.

Fazit

«Infiziert» ist düster, komplex und spannend. Die Charaktere überzeugen nur teilweise. Die Erzählweise hat mir zugesagt, da ich es mag, wenn eine Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird. Die Thematik rund um eine schreckliche Epidemie und ihre Folgen empfand ich als faszinierend und beängstigend zugleich. Für mich persönlich fällt dieses Buch ein wenig von den anderen Büchern von Teri Terry ab. Ich bin trotzdem gespannt auf Band 2 der Trilogie, welcher in diesem Frühjahr erscheinen wird und vergebe diesem Buch ⭐⭐⭐,5 von 5 Sterne. Eine Empfehlung für alle Fans der Gone Reihe und übernatürlichen Geschichten sowie Thriller und Mystery Romanen.

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