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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

selbstotimierung, tanja mairhofer;, antiratgeber, leben, faulheit

Schluss mit Muss

Tanja Mairhofer
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei ZS Verlag GmbH, 05.05.2017
ISBN 9783898836548
Genre: Sachbücher

Rezension:

„In Ihnen steckt eine fleißigere, schönere, schlauere Version – für dieses Upgrade müssen Sie sich einfach nur ganz doll anstrengen!“ Na prima, denkt man sich da doch – vielen Dank auch...


„Muss ich nicht“, hingegen sagt Tanja Mairhofer. Und ich sage: Recht hat sie !!

Gar nichts muss man, außer eines Tages sterben, das steht nun mal leider so fest...


In „Schluss mit Muss“ wird schön anschaulich erklärt, wie man das Leben echt einfacher machen kann – das ist gar nicht so schwer. Man macht sich selbst oft viel zuviel Druck und den kann man auch wieder rausnehmen aus seinem Leben. Aber wie..?? Die Autorin gibt hier ganz gute Tipps, wie ich finde und auch wenn das Buch anscheinend eher für Frauen gedacht ist, kann man auch als Mann den einen oder anderen Tipp abgreifen – oder seine Frau einfach besser verstehen bzw. unterstützen. Auch nicht schlecht...

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77 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

hummerfang, hummer, insel, familiengeschichte, fischerei

Die Hummerkönige

Alexi Zentner , Werner Löcher-Lawrence
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 09.05.2017
ISBN 9783442715442
Genre: Romane

Rezension:

„Die Hummerkönige“ war ein Buch, das ich von selbst wohl eher nicht in die Hand genommen hätte... Das mir aber sehr empfohlen und ans Herz gelegt wurde, so dass ich einen näheren Blick darauf geworfen habe – was sich rückblickend wirklich als gute Idee herausstellte. Nun zählt es nicht unbedingt zu meinen bevorzugten Genres, doch man soll ja auch mal „über den Tellerrand hinausschauen“ – auch literarisch..!

Und dieses Buch zählt für mich zu den wertvolleren seiner „Zunft“.


Loosewood Island liegt zwischen Nova Scotia und Maine und es ist eine raue Gegend, in der der Hummerfang ein einträgliches Geschäft war und ist.

So will sich auch Cordelia Kings, wie einst ihr berühmter Vorfahre Brumfitt, als Hummerfängerin verdingen – doch das ist gar nicht so einfach, denn seit jeher lastet ein Fluch auf den Kings – und der fordert Opfer, und beeinflusst das Leben der Familie nicht minder als das unergründliche, alles verschlingende Meer …


Eine tiefgründige Geschichte mit einer schönen, bildgewaltigen Sprache und beeindruckenden Menschen. Ein wirklich besonderes Buch, das ich weiterempfehlen kann, für das man sich aber Zeit nehmen sollte, damit es wirkt.



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109 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 65 Rezensionen

thriller, gerechtigkeit, mord, band 6, phil brennan

Du sollst nicht leben

Tania Carver , Sybille Uplegger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2017
ISBN 9783548613512
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Tania Carver (Pseudonym von Martyn und Linda Waites) ist ja nun schon eine bekannte Größe in der Thriller-Welt und ich habe mich sehr auf den neuen Thriller gefreut, da ich die „Vorgänger“ mit Begeisterung gelesen habe und Detective Philip Brennan sowie seine Partnerin und Profilerin Marina Esposito kommen einem schon fast vor wie gute, alte Bekannte. Man kennt schon ihre Lebensgeschichte, kann aber jeden Thriller auch unabhängig von den anderen lesen meiner Meinung nach, auch wenn der private Hintergrund natürlich immer weiter erzählt wird von Buch zu Buch.


Dieser neue Fall beginnt schon sehr grauenvoll: eine junge Mutter und ihr kleines Kind wurden mit einer Armbrust erschossen. Der Vater, der dabei war, hatte die Wahl: er oder die beiden...

Er soll für eine Ungerechtigkeit büßen...


Marina und Phil sind ja sonst ein gutes Team, doch dieses Mal begegnet Marina jemand aus der Vergangenheit und das erfordert ihre ganze Aufmerksamkeit, denn dieser Jemand ist ebenfalls sehr gefährlich...


Also nix mit Zusammenarbeit dieses Mal, aber die beiden Erzählstränge werden am Ende super zusammengeführt und halten den Leser beide in Atem, jeder auf seine Weise.


Wieder mal ein Thriller, der die 5 Sterne auch mehr als verdient hat, weil einfach alles passt !


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155 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 88 Rezensionen

thriller, serienkiller, spannung, targa, berlin

Targa - Der Moment, bevor du stirbst

B. C. Schiller
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Penguin, 10.07.2017
ISBN 9783328101512
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

B.C. Schiller wurden mir empfohlen und ich bin diesem Tipp auch gerne gefolgt nach Lektüre des Klappentextes bzw. Inhalts.

Denn Targa Hendricks ist eine beeindruckende Protagonistin mit einem interessanten Background: Sie ist Undercover-Ermittlerin und hat außer dem Job kein wirkliches Leben, sprich weder Freunde noch Familie. Doch eben das macht sie so gut darin, Serienkiller aufzuspüren und zur Strecke zu bringen. Denn sie liefert sich ihnen quasi ganz aus.

Doch Falk Sandman ist auch ein ganz besonderes Kaliber... Wird Targa mit ihm fertig ?

Die Spannung ist leider nicht das ganze Buch durch gehalten worden, das fand ich ein wenig schade, weil die Geschichte das ja im Grunde hergibt. Aber es gab für mich dann doch einige Längen, die meinen Lesefluss negativ beeinflusst haben leider.

Ich habe das Buch dann doch mal auf die Seite gelegt zwischendrin. Schlussendlich habe ich zuende gelesen und das Buch war auhc nicht schlecht, aber von einem Thriller erwarte ich einfach mehr, daher 3 Sterne, denn auch die Personen blieben für mich teilweise zu „blutleer“, sie waren nicht „fassbar“, das Ganze wirkte teilweise aufgesetzt und zu sehr bemüht.



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70 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 56 Rezensionen

drogen, thriller, london, drohnen, brexit

Die Lieferantin

Zoë Beck , Thomas Wörtche
Flexibler Einband: 324 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 10.07.2017
ISBN 9783518467756
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Manche Menschen leben echt gefährlich...

Das trifft auch ohne Zweifel auf Ellie Johnson zu...

Denn obwohl ihre Feinde quasi an jeder Strassenecke lauern könnten, geht sie weiter unbeirrbar ihren Weg. Scheinbar unbeirrbar zumindestens...


Ellie Johnson hat ein mittlerweile sehr begehrtes „Start-Up“ ins Leben gerufen: Über ihre App bestellt man Drogen in höchster Qualität, ausgeliefert werden sie von Drohnen. Anonym, sicher, perfekt organisiert. Die Sache hat nur einen Haken – die gesamte Londoner Unterwelt fühlt sich von ihrem Geschäftsmodell bedroht und will ›Die Lieferantin‹ tot sehen. Ein Kopfgeld wird auf sie ausgesetzt.

Doch Ellie gibt sich nicht geschlagen, sondern kämpferisch...

Wie bei allen Büchern von Zoe Beck, die ich bislang las, ist auch dieses wieder fast schon erschreckend realistisch; ganz nah am wahren Leben eben, denn Drogen sind ja leider immer noch und immer wieder ein Thema und das nicht nur in London...

Gerade das macht ihre Bücher auch so gut meiner Meinung nach.

Allein der Thrill(er) macht es ja nicht – der lebt auch viel von den agierenden Personen. Mir müssen diese dann auch nicht zwingend sympathisch sein – wie könnte einem auch eine Drogendealerin sympathisch sein..?? Doch sie ist als Hauptfigur wirklich interessant.

Da für mich der Spannungsbogen leider nicht thrillerüblich durchgängig war, es einige „Längen“ für mich gab, vergebe ich hier vier Sterne.





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117 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 83 Rezensionen

krimi, mord, gina, band 8, dühnfort

Sieh nichts Böses

Inge Löhnig
E-Buch Text: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein eBooks, 16.06.2017
ISBN 9783843715362
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Konstantin „Tino“ Dühnfort mutet schon fast wie ein guter, alter Bekannter an, nach all den Krimis mit/um ihn, die ich schon mit Begeisterung gelesen habe.


Er büßt dabei nichts von seinem Charme ein und Inge Löhnig schafft es, dass man auch bei seinem neusten Fall gespannt an den Seiten hängt.


Er ist kein Ermittler, der durch Merkmale auffällt, die gerne mal bedient werden bei „Ermittlern mit Ecken und Kanten“: schwere Kindheit, Alkoholismus etc., aber in diesem Krimi hat er dann doch auch sein Päckchen zu tragen privat. Das macht ihn aber nur umso menschlicher und sympathischer. Man ist dadurch ganz nah an ihm dran und kann sich fast schon mit ihm identifizieren.

Es wird eine junge Frau gefunden, ermordet – mit einem kleinen Affen neben sich, der „Tu nichts Böses“ bedeutet... Dadurch kommt Dühnfort einem Rachefeldzug auf die Spur und dann verschwindet wieder eine Frau...

Inge Löhnig schreibt so fesselnd, dass man das Buch kaum mehr aus der Hand legen kann. 448 Seiten waren fast zu wenig und sehr schnell ausgelesen.

Ihre Krimis muten fast schon wie Thriller an und sind meiner Meinung nach erheblich besser und spannender als mancher Thriller, weil sie es einfach schafft, auch ohne viel Blut und „reißerische“ Teile auszukommen und trotzdem den Leser so an ihre Geschichte zu „binden“, dass man immer weiterlesen möchte und sich der Story nicht entziehen kann.

Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Fall von Dühnfort.

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105 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 61 Rezensionen

krimi, norwegen, oslo, serienmor, brutal

Teufelskälte

Gard Sveen , Günther Frauenlob
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 16.06.2017
ISBN 9783471351499
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Und wieder ein Buch, das man hier gesehen hat und dass man sooooofort haben musste – mein armer Geldbeutel, grins.... Aber hier hat es sich wieder mal gelohnt erfreulicherweise und ich habe einen für mich neuen Autoren entdeckt, der mir wirklich gut gefällt bzw. sein Schreibstil und seine Story – denn kaum war es käuflich erworben, war es auch schon verschlungen..! Und das will bei 416 Seiten und meiner sonstigen Lesegeschwindigkeit wirklich was heißen..!

„Der letzte Pilger“, den ersten Band um den Ermittler Bergmann, habe ich zwar nicht gelesen, aber ich fand auch nicht, dass das notwendig war, denn man versteht die Geschichte und seinen Hintergrund auch so ganz prima.

Zur Story:

Wir schreiben das Jahr 1988 und der Winter hat Oslo fest in seinem eisigen Griff.

Tommy Bergmann ist ein junger, ambitionierter Kommissar, der selbst eine grausig zugerichtete Leiche findet. Und die bleibt nicht die einzige...

Der Mörder wird zwar gefasst, doch viele Jahre später wird erneut eine junge Frau gefunden und es mutet alles an wie damals... Hat Bergmann den Falschen erwischt ?

Einfach toll geschrieben: die Atmosphäre ist spürbar düster, man hat direkt Bilder vor den Augen, als würde man einen Film anschauen. So mag ich das !

Die Personen sind glaubwürdig und absolut authentisch, man nimmt ihnen ihr Handeln ab und ist interessiert, wie es mit ihnen weitergeht.

Der Spannungsbogen ist von Beginn an hoch und bleibt es auch, das hat mir sehr gut gefallen.

Auch diese Frage, ob Bergmann vor Jahrzehnten einen Fehler gemacht hat eventuell, sehr gute Idee.



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104 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 74 Rezensionen

krimi, münchen, mord, gewalt, misshandlungen

Tiefe Schuld

Manuela Obermeier
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 16.06.2017
ISBN 9783548288635
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich muss es leider so direkt sagen: Auch „Tiefe Schuld“ konnte mich leider nicht überzeugen...

Der Klappentext

Im Wald wird eine halb entkleidete Frauenleiche gefunden, deren Verletzungen auf jahrelange Misshandlungen hindeuten. Kommissarin Toni Stieglitz nimmt sich des Falles an – mit bitterem Beigeschmack: Ihr eigener Exfreund war gewalttätig, böse Erinnerungen werden wach. Der Ehemann der Toten wird sofort ins Visier genommen. Doch verdächtigt Toni den Partner des Opfers bloß aufgrund ihrer eigenen Vergangenheit, und ist der Fall in Wahrheit viel komplizierter? Rechtsmediziner Dr. Mulder könnte Klarheit für Toni schaffen, sowohl beruflich als auch privat …

klang so erstmal nicht schlecht, aber ich fand die Geschichte leider unausgegoren und nicht wirklich glaubwürdig; zudem fehlte mir die Spannung ein wenig. Nicht, dass sie nicht da war, aber eben nur sehr latent... Zugegebenermaßen soll ja ein Krimi auch nicht so „reißerisch“ sein wie ein Thriller, aber hier war mir das dann doch zu wenig, sorry.

Ich mag es einfach nicht, wenn sich die Geschichte zu Beginn schon so arg hinzieht. Auch wenn das nachher besser wurde – da hatte ich schon das Interesse verloren leider...

Drei Sterne, mehr sind wirklich nicht drin, aber zum Glück sind ja Bücher immer noch Geschmackssache...





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71 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

literatur, rezepte, bücher, kochen, yummy books

Yummy Books!

Cara Nicoletti , Tanja Handels , Susanne Kammerer
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 13.06.2017
ISBN 9783518467763
Genre: Sachbücher

Rezension:

Und wieder mal ein Buch, das die Frau hier zuerst entdeckt hat und gleich mal ertauscht hat und das auch schon im Familienkreis herumgereicht und zusammen ausprobiert worden ist. Ihr macht uns noch arm... Aber gut, dieses hier war ja ein Tausch und das werden wir auch jetzt behalten, denn wir sind alle von Cara´s Werk überzeugt mittlerweile !

Die Idee ist einfach toll und die Präsentation ist es ebenso. Hier gibt es wirklich nichts zu kritisieren – außer dass den Damen der Schöpfung das Cover nicht ganz so behagte, mit dem toten Tier über der Schulter, aber gut, das ist Geschmackssache und passt ja auch zu Cara´s Job in einer bekannten Metzgerei sehr gut - somit auch absolut authentisch und das mag ich ja immer sehr gerne.

Und auch das Buch ist authentisch, denn Cara hat ja ihre Lieblingslektüre gewählt, die sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist, aber darauf kommt es ja nun auch gar nicht an. Die Idee ist es, die zählt und die ist toll aufgemacht - einfach aber sehr effektiv.

Auch als Koch-Laie (der ich zugegebenermaßen einer bin, hüstel...) kann man hier tolle Sachen zaubern, die weder große Vorkenntnisse noch lange Zeit benötigen und trotzdem Freunde und Familie „bezaubern“.

Der literarische Touch dabei gefällt mir auch super und das eine oder andere Buch haben wir danach noch für uns entdeckt und gleich mal bestellt, hehehe.

Was soll man(n) sagen..? Volle Punktzahl, es geht nicht anders, sie hat es sich verdient !



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71 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 62 Rezensionen

literatur, rezepte, bücher, kochen, yummy books

Yummy Books!

Cara Nicoletti , Tanja Handels , Susanne Kammerer
Fester Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 13.06.2017
ISBN 9783518467763
Genre: Sachbücher

Rezension:

Und wieder mal ein Buch, das die Frau hier zuerst entdeckt hat und gleich mal ertauscht hat und das auch schon im Familienkreis herumgereicht und zusammen ausprobiert worden ist. Ihr macht uns noch arm... Aber gut, dieses hier war ja ein Tausch und das werden wir auch jetzt behalten, denn wir sind alle von Cara´s Werk überzeugt mittlerweile !

Die Idee ist einfach toll und die Präsentation ist es ebenso. Hier gibt es wirklich nichts zu kritisieren – außer dass den Damen der Schöpfung das Cover nicht ganz so behagte, mit dem toten Tier über der Schulter, aber gut, das ist Geschmackssache und passt ja auch zu Cara´s Job in einer bekannten Metzgerei sehr gut - somit auch absolut authentisch und das mag ich ja immer sehr gerne.

Und auch das Buch ist authentisch, denn Cara hat ja ihre Lieblingslektüre gewählt, die sicherlich nicht jedermanns Geschmack ist, aber darauf kommt es ja nun auch gar nicht an. Die Idee ist es, die zählt und die ist toll aufgemacht - einfach aber sehr effektiv.

Auch als Koch-Laie (der ich zugegebenermaßen einer bin, hüstel...) kann man hier tolle Sachen zaubern, die weder große Vorkenntnisse noch lange Zeit benötigen und trotzdem Freunde und Familie „bezaubern“.

Der literarische Touch dabei gefällt mir auch super und das eine oder andere Buch haben wir danach noch für uns entdeckt und gleich mal bestellt, hehehe.

Was soll man(n) sagen..? Volle Punktzahl, es geht nicht anders, sie hat es sich verdient !



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282 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

liebe, ruth hogan, freundschaft, england, verlorene dinge

Mr. Peardews Sammlung der verlorenen Dinge

Ruth Hogan , Marion Balkenhol
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 19.05.2017
ISBN 9783471351475
Genre: Romane

Rezension:

Dieses schöne Buch um den schrulligen Mr. Peardew hat mir meine Frau weitergereicht nach der Lektüre und ich habe es ebenso begeistert gelesen wie sie.


Ruth Hogan hat mit „Mr. Peardew und die Sammlung der verlorenen Dinge“ ein ganz besonderes Buch geschaffen, das man nicht einfach mal so „weglesen“, sondern wirklich genießen sollte !


Solche Bücher finden sich in der heutigen Medienlandschaft nicht mehr so häufig leider und umsomehr sollten wir sie dann schätzen !


Der Schreibstil ist wirklich schön, auf den Punkt, bildhaft und einfach authentisch.


Und Mr. Peardew ist ein Protagonist, wie man ihn sich wünscht als Leser: er wächst einem irgendwie ans Herz, ist ein Guter...


Für mich war dieses Buch ein Juwel und ich bin froh und dankbar, dass ich es hier finden durfte, denn zugegebenermaßen wäre ich ihm Buchhandel wohl eher daran vorbeigelaufen...


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120 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 79 Rezensionen

mord, schweden, psychothriller, stockholm, thriller

Wenn das Eis bricht

Camilla Grebe , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 10.04.2017
ISBN 9783442757176
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eine „Ermittlerin“, die diesen Beruf an sich gar nicht wirklich gelernt hat und zudem mit Alzheimer kämpft, wird in einen Mord involviert. Sie ist Kriminalpsychologin und muss sich dadurch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzen, was ihr schwerfällt durch ihre Krankheit; und nicht nur durch diese...

Die Preisfrage hier ist: Wann bricht das Eis und was kommt dann zum Vorschein ?

Der Mord an einer jungen Frau, gefunden in der Wohnung eines nicht unbedingt sympathischen Geschäftsmannes, der zudem auch noch verschwunden ist: alles schon mal super ausgedacht und auch wirklich spannend erzählt.

Einige Längen hatte das Buch für mich schon, daher ziehe ich einen Stern ab und vergebe vier gut gemeinte Sterne, denn das Buch hat mich absolut gut unterhalten; nur eben nicht ganz durchgängig, dass ich begeisterte fünf Sterne gegeben hätte...

Aber diese Kombination mit Hanne, die an Alzheimer leidet, ist wirklich gut durchdacht und hat mir gut gefallen. Nicht alltäglich, gute Idee !





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101 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

wien, carlotta fiore, krimi, oper, österreich

Die unbekannte Schwester

Theresa Prammer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 07.04.2017
ISBN 9783471351390
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bevor ich mit diesem Buch begann, habe ich mir noch rasch „Wiener Totenlieder“ ausgeliehen, den ersten Band um die gescheiterte Opernsängerin und ehemalige Kaufhausdetektivin Lotta Fiore. Man kann die Bücher allerdings getrost auch unabhängig voneinander lesen; es sind keine Vorkenntnisse nötig. Natürlich wird die Geschichte der Protagonistin weitererzählt, aber man versteht die Hintergründe so auch sehr gut.

Lotta hat Einiges hinter sich: ihre Mutter ist ein berühmter Opernstar – sie selbst hat jedoch wenig Erfolg in dieser Sparte. Sie verdingt sich daher als Kaufhausdetektivin eine Weile. Doch nun hat sie einen neuen Job, der ein neues Leben verspricht: sie fängt bei der Polizei an. Doch die Kollegen machen ihr das Leben recht schwer... Sie passt so gar nicht zu den altgedienten Kollegen, die den Job „von der Pieke auf“ gelernt haben...

Dann verschwindet ihre Halbschwester Henriette und Lotta findet einen Zettel, auf dem ihr Name steht. Ist sie die Nächste ? Und ist Henriette tot ?

Vom Spannungsbogen her ein typischer Kriminalroman, gut ausgedachte Geschichte, die auch prima präsentiert wurde und die Charaktere überzeugen ebenfalls.





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(85)

168 Bibliotheken, 1 Leser, 3 Gruppen, 73 Rezensionen

thriller, john katzenbach, cold cases, usa, mord

Die Grausamen

John Katzenbach , Anke Kreutzer , Eberhard Kreutzer
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 03.04.2017
ISBN 9783426306031
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

John Katzenbach ist ja im Grunde ein wahrer Garant für spannende Thriller mit unterhaltenden Wendungen, die den Leser gerne mal auf die komplett falsche Fährte tappen lassen und ich habe schon mehrere Bücher von ihm gelesen. Zugegebenermaßen hinterließen die mich aber recht „zwiegespalten“, denn während mir einige wirklich gut gefielen, fand ich andere wiederum zu vorhersehbar oder teilweise leider sogar langweilig bzw. langatmig... Das hatte ich so bei keinem anderen Autor zuvor – fast schon bekam man das Gefühl, dass er nicht alle Bücher selbst geschrieben hat, weil es so weit auseinander klaffte vom Stil/Inhalt her.


„Die Grausamen“ fand ich wieder wirklich gut.

Ein nobler Vorort an der US-Ostküste: Unzählige Male schon ist die dreizehnjährige Tessa diesen Weg gelaufen. Von ihrer besten Freundin nach Hause. Doch in dieser Herbstnacht kommt sie dort nicht an, verschwindet spurlos. Die Stadt ist schockiert, Angst breitet sich aus, Tessas Familie zerbricht – der Fall wird nie aufgeklärt.

20 Jahre später werden zwei abgehalfterte Ermittler darauf angesetzt. Gabriel ist Alkoholiker, eine Familientragödie verfolgt ihn. Marta, eine ehemalige Drogenfahnderin, hat versehentlich ihren Partner erschossen. Als die beiden auf eine bislang unentdeckte Spur stoßen, merken sie schnell: Wer nachforscht, spielt mit seinem Leben.

Der Spannungsbogen hält sich konstant und Katzenbach führt den Leser langsam an die Lösung heran. Ich mag es, wenn das Buch/die Story nicht vorhersehbar ist und der Autor noch mit Überraschungen aufwartet.

Alles in allem gute vier Sterne für den neuen Katzenbach.

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(68)

73 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 70 Rezensionen

kochbuch, kochen, einfach, gemüse, fleisch

Smart Cooking

Björn Freitag , Hubertus Schüler
Fester Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Becker Joest Volk Verlag, 21.04.2017
ISBN 9783954531288
Genre: Sachbücher

Rezension:

Da hatte er sich ja ganz schön was vorgenommen, der gute Björn:

„Nicht viel mehr Aufwand als belegte Brote“, das war die Zielsetzung von Björn Freitag für sein Smart Cooking.

Mir als Mann kommt das sehr entgegen, denn ich habe auch oft wenig Zeit abends bzw auch meistens keine Lust mehr, großartig den Kochlöffel zu schwingen... Da klang es gut, einfache Rezepte, die auch schnell gehen – das machte mich neugierig und ich habe mir dieses Kochbuch zugelegt.

€ 28,-- für gerade mal 168 Seiten ist nun wirklich mal „eine Hausnummer“, aber ich habe mir (in Ermangelung wirklicher Erfahrungswerte...) sagen lassen, dass Kochbücher meistens nicht wirklich kostengünstig sind, egal wie dünn sie sind. Man zahlt vielleicht auch den bebilderten Teil mit sozusagen, denn Fotos kosten ja nun auch nochmal Geld und fehlen in anderen Büchern zumeist...

Aber das Geld war hier recht gut angelegt, das muss ich sagen.

Vielleicht hatte Björn Freitag ja hier auch besonders die Herren der Schöpfung im Visier beim Erstellen seines Buches, denn er erklärt es wirklich einfach, so dass auch „der größte Kochdussel“ bzw. „Küchen-Chaot“ hier mithalten kann ~ sehr fein, vielen Dank dafür.



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(95)

142 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

irland, geister, mord, tote, roman

Der Freund der Toten

Jess Kidd , Klaus Timmermann , Ulrike Wasel
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei DuMont Buchverlag , 18.05.2017
ISBN 9783832198367
Genre: Romane

Rezension:

Ich mag diesen beißenden Humor, mit dem Jess Kidd ihr erstes Buch „Der Freund der Toten“ erzählt. Man möchte fast schon bemerken, dass man ihren Worten durchaus anmerkt, dass sie Literatur studiert hat, denn jedes Wort „sitzt“ und sie vermag es, so mit Worten/Buchstaben zu spielen, dass eine helle Freude war, ihrem Debütroman zu folgen und dass ich diesen schon fast als „literarisches Kleinod“ bezeichnen möchte. Im Ernst, sie hat mich begeistert. Und das mich, der sonst eigentlich die Sparte „Literatur“ eher meidet.

Aber die Geschichte hat mich einfach interessiert und ich bin wirklich froh, dass ich mich für dieses Buch entschieden habe, das mir ehrlicherweise im Buchladen wohl eher nicht aufgefallen wäre (falsche Abteilung, wie gesagt – da hätte ich eher nicht geschaut...) und dann wäre mir definitiv etwas entgangen.

Hippie Mahony (allein schon der Name, genial !) macht sich auf den Weg, seine Vergangenheit zu erkunden. Er ist ein Gelegenheitsdieb und ein auf den ersten Blick wirklich angenehmer, sympathischer Zeitgenosse, er hat Charme und weiß zu überzeugen ~ nicht nur sein Umfeld, sondern auch den Leser.

Hippie glaubte anfangs, seine Mutter habe ihn ausgesetzt, weil sie sich nichts aus ihm gemacht hat, doch dieser Verdacht wird durch einen Brief entkräftet, der ein ganz anderes Licht auf seine Vergangenheit und seine Mutter wirft, woraufhin er in ihren Geburtsort fährt, um zu recherchieren. Dort hilft ihm nicht nur eine ehemalige, ältere Schauspielerin, nein sogar der eine oder andere Tote ist ihm behilflich...

So macht der Titel auch gleich Sinn, denn in diesem kleinen irischen Dorf, in dem er mehr als misstrauisch beäugt wird, sind nicht nur die Lebenden zuhause...

Das ist einfach mal eine wirklich innovative Idee, die mir so noch nicht untergekommen ist und wirklich begeistert hat.

Dieses Buch hat einfach alles:

„beißenden, englischen“ Humor, den ich einfach wahnsinnig gerne mag,

eine spannende Geschichte,

einen Protagonisten, dem man so auch nicht alle Tage „begegnet“, der u. U. Vielleicht polarisieren wird, mich aber gleich von sich eingenommen hat und

einen Schreibstil, der so herrlich eindringlich und individuell ist, dass dieses Buch zurecht in das Genre „Literatur“ gehört.


Und somit verbleibt natürlich auch nur ein Fazit: volle Punktzahl und auf das nächste Buch dieser talentierten, tollen Autorin warten !



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(157)

208 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 136 Rezensionen

thriller, psychothriller, schweden, stockholm, krimi

Glücksmädchen

Mikaela Bley , Katrin Frey
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548288444
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das ist mal ein Debüt, wie ich sie liebe: man ist so gebannt von der Geschichte, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann..!


320 Seiten waren mir fast schon wieder zu wenig, obwohl die Geschichte dann hinreichend auserzählt ist, aber ich war von dieser Geschichte wirklich sehr angetan.


Der Klappentext

Ellen Tamm ist besessen vom Tod, seit ihre Zwillingsschwester vor acht Jahren starb. Sogar während ihrer Arbeit verfolgt sie der Verlust: Sie ist Kriminalreporterin bei einem Stockholmer Fernsehsender und sucht sich mit Absicht die schlimmsten Fälle aus. Als könne sie damit den Tod überwinden und die Trauer aus ihrem eigenen Leben verdrängen. Dann verschwindet an einem kalten, verregneten Tag die achtjährige Lycke spurlos. Ellen soll über den Fall berichten. Aber mit einem Mal funktionieren ihre Abwehrmechanismen nicht mehr. Es ist, als hätte sie ihre Zwillingsschwester erneut verloren. Panisch sucht sie nach Lycke. Kann sie das Mädchen retten und endlich Frieden finden?


wird meines Erachtens diesem Buch gar nicht wirklich gerecht, denn nach diesem denkt man „Och ja danke, habe ich alles schon mal so gelesen, brauche ich nicht nochmal...“


Tatsächlich aber erzählt Mikaela Bley ihre Geschichte so „feinsinnig“ und ruhig, dass man eher denkt, einen Kriminalroman als einen Psychothriller vor sich zu haben. Aber genau das empfand ich als besonders und nicht alltäglich.


Die Protagonistin empfand ich manchmal als ein wenig überzogen in ihren Handlungen, aber es passt durchaus zu ihrer Vergangenheit. Wer weiß, wie wir reagieren würden mit dieser Vorgeschichte ? Man muss sich auch mal in die Figuren hineinversetzen, um sie besser verstehen zu können...


Die Spannung ist gut dosiert, die Autorin „haut“ einem nicht alles gleich um die Ohren, Vieles muss man sich auch selbst eruieren, auch das hat mich ausnehmend gut gefallen.


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226 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 96 Rezensionen

thriller, drama, vergangenheit, familie, perfect girl

Perfect Girl - Nur du kennst die Wahrheit

Gilly Macmillan , Maria Hochsieder
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2017
ISBN 9783426520567
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Perfect Girl – Nur Du kennst die Wahrheit“ ist nach „Toter Himmel“ der zweite Spannungsroman von Gilly MacMillan und wird genauso wieder in zig Ländern die Leser begeistern, da bin ich ganz sicher.


Die Geschichte ist wieder sehr ausgeklügelt, genauestens beobachtet und die Charaktere sind wieder sehr vielschichtig, interessant und charismatisch.


Im Fokus steht hier Zoe Maisey, ihres Zeichens Pianistin, und schuld am Tod dreier Schulkameradinnen. Sie hat ihre Strafe verbüßt, doch die Vergangenheit verfolgt Zoe...


Nun, drei Jahre später, hat ihre Mutter Maria hat den erfolgreichen Geschäftsmann Chris Kennedy geheiratet, und alles scheint sich endlich zum Guten zu wenden.

Doch auf dem Konzert, das Zoe´s Musikerkarriere neu anstoßen soll, taucht unerwartet der Vater einer der umgekommenen Jugendlichen auf und beschimpft Zoe vor allen Anwesenden.


Und nur wenige Stunden später ist Maria tot...


Spannender kann man einen Thriller kaum noch präsentieren: ich konnte ihn nicht aus der Hand legen, bevor ich die 512 Seiten (für die ich sonst erfahrungsgemäß schier ewig gebraucht hätte...) ausgelesen habe.


„Toter Himmel“ kenne ich zwar nicht, aber dieses Buch hat mich wirklich begeistert – mehr davon !!



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87 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 50 Rezensionen

portugal, krimi, algarve, mord, autismus

Lost in Fuseta

Gil Ribeiro
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 31.03.2017
ISBN 9783462048872
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Leander Lost ist erstmal schon ein ziemlich cooler Name für den neuen Ermittler, der uns hier von Autor Gil Rebeiro präsentiert wird.

Ich kenne den Autor bereits von seinem Roman „Isenhart“ (unter dem Namen Holger Karsten Schmidt), der mir gut gefallen hat und war sehr gespannt auf diesen Portugal-Krimi. Portugal – mal was Anderes, interessant.

Und Leander Lost ist es ebenfalls. Mit einem Mal ist er im Rahmen eines Austauschprogramms Teil eines Teams – ein ganz neues Leben für ihn.

Auf der schwierigen Suche nach dem Mörder eines Privatdetektivs, der mit seinem Boot auf einer vorgelagerten Atlantikinsel gestrandet ist, kommt das portugiesisch-deutsche Ermittlertrio um Sub-Inspektorin Graciana Rosado, ihren Kollegen Carlos Esteves und Leander Lost nicht nur den schmutzigen Geschäften eines Unternehmens auf die Spur, das die Wasserversorgung an der Algarve übernommen hat. Die vermeintlichen Defizite und Inselbegabungen des deutschen Kommissars entpuppen sich dabei immer mehr als kriminalistischer Gewinn.

Leander ist mal nicht so ein „geleckter“ Ermittler, er hat Ecken und Kanten, ist schon sympathisch, dennoch ein wenig schräg. Keiner, der unbedingt polarisieren wird, aber schon ein wenig „sperrig“. Aber mir gefällt sowas immer total gut.

Für einen Krimi genau die richtige Dosis Spannung – nicht so, dass man abends das Licht anlassen muss, um schlafen zu können wie bei manchen Thrillern, aber absolut lesenswert !

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83 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 66 Rezensionen

abenteuer, fantasy, freundschaft, akademie, jugendbuch

Saint Lupin´s Academy 1: Zutritt nur für echte Abenteurer!

Wade Albert White , Ulrike Köbele , Timo Grubing
Fester Einband
Erschienen bei Planet! ein Imprint der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 16.02.2017
ISBN 9783522505437
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Empfohlenes Lesealter: ab 10 Jahre. „Prima, das passt ja !“ dachte ich mir grinsend und lieh mir dieses Buch gleich mal, denn zwischendurch darf es gerne auch mal was sein, das man „einfach so runterlesen kann“ und dafür eignen sich Kinder- und Jugendbücher ja nun mal ganz hervorragend.

Dieses hier fand ich wirklich sehr unterhaltsam. Da ist ein wenig von allem dabei, was sich in den letzten Jahren so auf dem Jugendbuch-Markt tummelte, aber dennoch kommt es einem nicht wie abgeschrieben vor, sondern wie eine ganz neue Geschichte. Auch eine Kunst, das so zu hin zu kriegen...


Hauptfigur ist hier ein Mädchen namens Anne, die auf einer berühmten Abenteuerakademie lernt. Erstmal cool, dass sie hier ein Mädel genommen haben, wo doch ein Junge irgendwie naheliegender gewesen wäre – aber der kommt ja auch noch dazu...

Unterstützt von ihrer Freundin Penelope, einem magischen Handbuch und dem Zauberer Hiro muss Anne eine schwierige und zudem noch tödliche Prophezeiung lösen, hat dafür aber nur drei Tage Zeit... Wow !

Sandwölfe, sprechende Vögel, Zombiehaie, Drachenfeuerbälle – Wade Albert White fährt hier die ganz großen Geschütze auf. Und das hat richtig Spass gemacht zu lesen !

Ich fand es auch an keiner Stelle übertrieben oder an den Haaren herbei gezogen,was bei vergleichbaren Büchern leider manchmal der Fall war.

Hier war es einfach „nur“ flüssig zu lesen, spannend, unterhaltsam, mit einem Wort: prima !


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91 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

spreewald, erntehelfer, krimi, gurkenbauern, klaudia wagner

Spreewaldtod

Christiane Dieckerhoff
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548287614
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dem „Spreewaldtod“ ging das „Spreewaldgrab“ voraus – hier sehen wir uns also schon mit dem zweiten Teil einer Reihe (oder Trilogie, wer weiß das schon so genau...) konfrontiert, in der die Kommissarin Klaudia Wagner die Hauptrolle spielt bzw. die tragende.


Mich nervt es langsam ein wenig, dass die meisten Ermittler immer auch zwingend noch psychische Probleme haben müssen, ein Kindheitstrauma oder Ähnliches. Reicht es nicht, dass sie Verbrecher jagen müssen, die einen verqueren Geist haben – müssen sie den jetzt auch selbst haben..??

Zweiter, sich leider sehr häufig wiederholender Punkt ist dann ein schwieriger, missgünstiger Kollege, der dem/der Ermittler/in das Leben zusätzlich noch schwermacht...


Und tatarata: Christiane Dieckerhoff holt hier gleich Beides aus der Kiste... Juchhu... Das hat die Welt ja noch nie gelesen... Echt jetzt, schon wieder ??


Die Story ist laut Klappentext


„Ein Toter im Fließ stellt Kommissarin Klaudia Wagner vor eine neue Herausforderung. Dabei ist sie nach ihrem letzten spektakulären Fall noch psychisch angeschlagen und hat Probleme, mit ihrem verhassten Kollegen Demel zusammenzuarbeiten. Erste Spuren führen die beiden zu einem scheinbar korrupten Gurkenbauern, schließlich war der Tote ein Erntehelfer aus Rumänien. Aber bald gibt es eine weitere Leiche. Wer will diese Menschen aus dem Weg räumen? Klaudia droht in einem Strudel aus Intrigen unterzugehen...“


ja noch recht unterhaltsam und klingt auch irgendwie spannend – war es aber leider dann nicht...

Die Geschichte dümpelte mehr oder minder vor sich hin und ich habe immer noch auf den Spannungsbogen gewartet, der sich bei mir leider so gar nicht zeigen wollte...


Sorry, aber zum Ende hin habe ich nur noch „quer gelesen“, weil mir das zu doof wurde...

Da gibt es einfach viel bessere Krimis – das ist nun mal so, auch wenn mein Eindruck natürlich ein rein subjektiver ist und auch bleibt..!


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63 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 38 Rezensionen

jugendbuch, schrumpfen, action, infinity, drake

Infinity Drake - Scarlattis Söhne

John McNally , Christian Dreller
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Loewe, 14.01.2015
ISBN 9783785580646
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich hatte recht hohe Erwartungen an "Infinity Drake: Scarlattis Söhne" zugegebenermaßen... Doch leider wurden diese nicht wirklich erfüllt.

Der Klappentext

Ein Actionthriller aus der Froschperspektive: Winzigkleine Helden kämpfen gegen riesige Gegner wie Insekten, Regentropfen und Hauskatzen. Ihre Waffen sind Witz, Scharfsinn und Coolness. Endlich eine Abenteuerreihe mit Humor. Großartig!
„Witzig, aufregend, hi(r)nreißend gut!“ Derek Landy
Infinity Drake, genannt Finn, und sein verrückter Onkel Al sind gerade auf dem Weg in die Ferien, als Al zu einer internationalen Krisenkonferenz abberufen wird. Die Welt steht vor einer globalen Katastrophe: Im Süden Englands wurde ein sogenannter Scarlatti freigesetzt, ein Killerinsekt, das innerhalb weniger Tage die halbe Menschheit auslöschen könnte.
Sofort wird ein Interventionsteam zusammengestellt, das den Scarlatti verfolgen und vernichten soll. Es gibt bereits eine heiße Spur, aber der Scarlatti ist so klein wie ein Daumen und schwirrt durch ein Gebiet so groß wie die ganze Grafschaft Surrey. Nur ein Team, das genauso winzig ist, hat eine reale Chance ihn zu finden.
Eine durchgeknallte Idee?
Nein, denn Onkel Al hat eine Maschine erfunden, mit der die gesamte Crew auf durchschnittlich 9 Millimeter geschrumpft werden kann. Ein hochriskanter Auftrag, für den nur speziell ausgebildete Agenten in Frage kommen.
Kurz nachdem er das Team auf seine gefährliche Mission geschickt hat, vermisst Onkel Al plötzlich seinen Neffen Infinity.
„Scarlattis Söhne“ ist der erste Band der Infinity Drake-Trilogie.

verspricht viel und hält meiner Meinung nach leider wenig...
Der Actionthriller war für mich leider nur ein müdes Gähnen, ich fand das Buch total langweilig und schlecht geschrieben. Sorry, aber ich habe es nicht zuende gelesen und vergebe immerhin noch zwei Sterne, weil ich die Idee an sich super fand, nur eben nicht so gut umgesetzt...

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(889)

1.484 Bibliotheken, 30 Leser, 1 Gruppe, 381 Rezensionen

erin watt, paper princess, liebe, new adult, erotik

Paper Princess

Erin Watt , Lene Kubis
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2017
ISBN 9783492060714
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

„Paper Princess: Die Versuchung“ ist der erste Teil einer Trilogie, auf die noch die Teile


Paper Prince: Das Verlangen“ (wird am 03. April 2017 erscheinen) sowie

Paper Palace: Die Verführung“ (wird am 02. Mai 2017) erscheinen


folgen werden.


Erin Watt ist das Pseudonym zweier amerikanischer Bestsellerautorinnen, die ihre Begeisterung für großartige Bücher und ihre Schreibsucht verbindet. Beide sind sehr erfolgreiche Autorinnen in den Bereichen Young und New Adult. Die »Paper«-Serie ist ihr erstes gemeinsames Projekt, mit dem ersten Band »Paper Princess« eroberten sie die US-Bestsellerlisten im Sturm.


Ella hatte es bislang im Leben nicht wirklich leicht und dann stirbt auch noch ihre Mutter... Ein erneuter Schicksalsschlag für die junge Frau, der sich nicht mal eben so leicht „verdauen“ lässt...

Callum Royal erscheint da wie ein Engel in der Not und sagt ihr, dass er ihr Vormund ist. Doch stimmt das auch ? Verkünden kann man ja viel...

Zumal seine fünf Söhne Ella das Leben denkbar schwer machen... Besonders Reed Royal ist wirklich fies zu ihr. Und dennoch fühlt sie sich zu ihm hingezogen...


Ein wenig zu verkitscht der Testleserin nach – die hätte es sich etwas weniger kitschig gewünscht, weil es doch teilweise sehr an den Haaren herbeigezogen anmutete und einfach total unauthentisch. Gut, das ist bei solchen Büchern ja meistens der Fall, doch hier wurde das dann doch ein wenig übertrieben.

Die Geschichte ist ja ganz gut durchaus, aber der Kitsch-Faktor eben einfach zu hoch...

Wir haben uns schlussendlich für drei Sterne entschieden...


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132 Bibliotheken, 3 Leser, 2 Gruppen, 82 Rezensionen

krimi, flüchtlinge, schweden, organhandel, tom stilton

Schlaflied

Cilla Börjlind , Rolf Börjlind , Christel Hildebrandt
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 20.02.2017
ISBN 9783442757169
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Grandioser Krimi


Das Thema Organhandel ist nun nicht neu, aber dieses Autoren-Duo schafft es, dass man denkt, man habe das SO ja noch nie gelesen..! Super gemacht !

Das liegt wohl auch bzw. vornehmlich daran, dass die Figuren so überzeugend authentisch sind bei diesen talentierten und zurecht „hochdotierten“ Autoren. Sie sind alle so lebendig und charismatisch, sogar die Bösen, man nimmt ihnen ihre Aktionen ab.

Und Tom Stilton, der nur langsam wieder auf die Beine kommt, ist mittlerweile schon fast sowas wie ein Kumpel für mich.


Klappentext

Der neue Fall des schwedischen Ermittlerteams Olivia Rönning und Tom Stilton
Am Stockholmer Hauptbahnhof herrscht Chaos. Ein Mädchen im Strom der Asylsuchenden schlägt sich ganz alleine durch. Aus Angst vor den Behörden lebt sie mehr schlecht als recht auf den Straßen Stockholms – bis sie auf die Obdachlose Muriel trifft, die sich ihrer annimmt. Gemeinsam suchen sie Zuflucht in einer einsamen Hütte auf dem Land. Aber ist es in den Wäldern Smalands wirklich sicherer als auf den Straßen von Stockholm? Zur selben Zeit versucht der frühere Kriminalkommissar – und frühere Obdachlose – Tom Stilton seinen Polizeikollegen zu beweisen, dass er wieder ganz auf der Höhe ist. Er soll dabei helfen, den grausamen Tod eines Jungen aufzuklären, der vergraben im Wald gefunden wurde. Wenig später bittet ihn Muriel um Hilfe, weil sie ihren Schützling in Gefahr glaubt. Haben die Fälle etwa miteinander zu tun? Tom Stilton und Olivia Rönning kommen der Wahrheit nur langsam auf die Spur ...


Die Börjlinds sind wirklich Meister ihres Fachs und legen mit „Schlaflied“ wieder einmal einen ausgeklügelten, raffinierten und sehr spannenden Krimi vor, bei dem einen auch die 576 Seiten nicht schrecken und man schon fast das Gefühl hat, man hat einen Thriller in den Händen, so gefesselt ist man von der Story und den agierenden Personen, toll !


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(155)

240 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 123 Rezensionen

schweden, krimi, fabian risk, dänemark, mord

Minus 18 Grad

Stefan Ahnhem , Katrin Frey
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2017
ISBN 9783471351246
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Stefan Anhem ist ja nun auf dem „Parkett“ des Kriminalsromans weiß Gott kein Unbekannter mehr (in Schweden ja sogar einer der erfolgreichsten Autoren überhaupt) und ich habe mich sehr auf sein neues Buch gefreut. Und – um es gleich vorweg zu nehmen – ich wurde auch nicht enttäuscht.


Der Klappentext


In Helsingborg an der schwedischen Westküste wird ein Auto aus dem Hafenbecken geborgen. Eigentlich wäre der Fall klar: ein Unfall. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass der Fahrer schon lange tot war, als das Auto ins Wasser stürzte. Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen untersuchen den mysteriösen Todesfall. Jemand glaubt, den Toten erst letzte Woche gesehen zu haben. Wie ist das möglich? Risk hat einen Verdacht, aber der ist so absurd, dass er ihn zunächst selbst nicht glauben will. Die Indizien lassen nur einen Schluss zu - es handelt sich um einen Mörder, der das Leben seiner Opfer komplett übernimmt. Er tötet sie, kleidet sich wie sie, spricht wie sie. Nur durch Zufall ist die Polizei jetzt auf seine Spur gekommen. Der Tote im Hafenbecken war nicht sein erstes Opfer, und noch lange nicht sein letztes ...


fasst das Geschehen absolut treffend zusammen – was leider ja nicht immer der Fall ist...


Die Spannungskurve steigert sich eher langsam, aber konstant, das hat mir gut gefallen.


Auch die Charaktere waren durchaus überzeugend und wirkten authentisch.


Der Schreibstil ist angenehm flüssig und liest sich prima.

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