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blut, fantasy, kampf, liebe, mittelalter, rebellion, vampire

Unvergängliches Blut

S.C. Keidner
E-Buch Text: 237 Seiten
Erschienen bei neobooks, 30.06.2017
ISBN 9783742782052
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Meine Meinung
Das Cover trifft jetzt nicht direkt meinen Geschmack, aber es passt sehr gut zum Inhalt und spiegelt diesen sehr gut wieder. Die Kurzbeschreibung hingegen verspricht eine aufregende Geschichte, weswegen ich es nicht abwarten konnte, dieses Buch zu lesen.

Der Anfang der Geschichte beginnt mit einer kleinen Vorstellung der Hauptperson, in dessen Sicht man größtenteils liest. Alles geht ziemlich schnell voran und so schon findet man sich in einem Überfall wieder und liest mit, wie die Hauptperson entführt wird. Soweit so gut. Es wird nicht um den heißen Brei geredet, sondern man kommt zum Punkt. Dieser erste Abschnitt hatte alles, was ich mir wünschen konnte! Es war spannend geschrieben und es ging nicht zu schnell oder zu langsam voran.
Der Schreibstil war einfach zu lesen.

Im zweiten Teil des Buches, also dem Hauptteil, war die Geschichte zwar immer noch interessant aber irgendetwas hat mir hierbei gefehlt. Ab und an war es die Spannung, dann wiederum fehlte etwas an der Handlung. Es wirkte teils unvollständig beziehungsweise ging mir die Geschichte oft einfach zu schnell voran.
Was ich ganz gut fand, war, dass sich immer wieder die Sicht der Personen geändert hat. So hatte man einen ganz guten Einblick in die Gefühlswelt und in die Sicht der Dinge von den anderen Personen.
Das Ende war ein typisches Ende und hat mich nicht weiter überrascht. Es war etwas over the top aber hat zu dem Buch gut gepasst.
Die Handlung ging mir aber Richtung Ende einfach viel zu schnell voran.

Die Idee der Geschichte mit den Vampiren, die wie die richtigen Vampire sind (und nicht glitzern! ) fand ich eine interessante Idee. Auch das es Halbwesen gibt, zwischen Mensch und Vampire. An diesem Punkt hätte man gerne noch etwas verweilen können, denn das fand ich sehr interessant.
Ich finde es auch toll, dass es in einer mittelalterlichen Zeit spielt, obwohl mich sehr vieles an Wikinger erinnert hat. Was natürlich noch besser ist! So gerne hätte ich mehr von der Kultur erfahren und von den Göttern ein wenig mehr.

Die Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptpersonen war voraussehbar, hätte aber gerne mehr davon gelesen. Es war sehr angeschnitten und man hätte es doch weiter ausbauen können.

Am Ende hätte man ruhig weitere fünfzig bis hundert Seiten hinzufügen können.



Fazit
Es hätte zwar an paar Stellen gerne langatmiger sein können aber ich habe es gerne gelesen. Es ist sehr vorausschauend und gab daher groß keine Überraschungen. Der Anfang allerdings hat mich sehr überzeugt und trotz der fehlenden Überraschung, hab ich es gerne gelesen. Definitiv ein gutes Buch für zwischendurch!

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

fantasy, liebe, magie

Mirabili: Der Himmel, so rot

Charline Dreyer
E-Buch Text: 271 Seiten
Erschienen bei neobooks, 16.12.2017
ISBN 9783742759481
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung

Das Cover ist sehr schön und die Person darauf ist wirklich sehr gut getroffen. Man verbindet sie automatisch mit Geneviève (der Hauptperson).
Die Kurzbeschreibung steht da nichts nach und baut eine gewisse Spannung und Erwartung in einem auf.

Immer mal wieder schmücken Zitate, wie von Göthe, die Seiten und das finde ich eine sehr nette Idee. Vor allem passen diese sehr gut in die Geschichte hinein und sind nicht willkürlich ausgewählt worden.
Nun aber zum Buch.
Ich muss sagen, ich war ziemlich enttäuscht. Durch die Kurzbeschreibung habe ich mir alles Mögliche vorgestellt. Nur nicht das.

Die Geschichte beginnt abrupt und man kommt nicht richtig hinein. Immer mal wieder schweift die Autorin in den Beschreibungen ab, aber nicht an den richtigen Stellen. Viel mehr konzentriert sie sich auf das Innenleben der Charaktere. Aber auch darin herrschen zu viele Widersprüche und leider auch Sprünge. Oft versteht man die Zusammenhänge mit den einzelnen Handlungen auch nicht. Auch nicht, wieso plötzlich von Hass zu reden ist, obwohl es keinen großen Grund dazugab. Es wird einfach zu wenig erklärt. Auch was die Liebe oder Zuneigung von den Personen angeht.

Zwischen Geneviève und Jared herrscht am Anfang erst ein Misstrauen, und als es dann plötzlich hieß, man muss abhauen, ging es voran als würden die Charaktere sagen: Okay, wenn das so ist, verliebe ich mich halt in dich.
Ich konnte mir bei diesem Vergleich richtig das Schulterzucken vorstellen.
Auch dieses verliebt sein war unbegründet. Man konnte immer wieder lesen, dass die beiden eine tiefe Verbindung zueinander haben, aber nicht wieso. Immer wieder wurde davon geredet, wie verletzt sie sind, aber ohne Erklärung. Auch Jareds Zurückweisungen und seine Sicht der Dinge waren so voller Widerspruch und so voller Sprünge, dass man das ganze Buch über nicht in die Geschichte mit einsteigen konnte.
Man hatte einfach das ganze Buch über, das Gefühl, als würde, man nur eine Idee zu einem Buch lesen, dass ausgearbeitet und überarbeitet werden müsste.

Das Ende war abrupt. Ich würde jetzt sagen, es wirft mehr fragen als Antworten auf, aber es passt einfach zu der Geschichte. Es gab wieder einen riesigen Sprung und vieles wurde wieder einfach übersprungen. Man versteht nicht, wieso die Charaktere plötzlich dort sind. Auch hilft es nicht, dass sich die Sichten immer wieder ändern. Man verwirrt so den Leser mehr. Vor allem, da alles immer zwei Mal erzählt wird. Auch gab es einige Sichten bzw. Erzählungen, die gut hätten wegbleiben können, da sie nichts groß mit der Handlung zu tun hatten.

Eine nette Idee fand ich, dass man einen kurzen Einblick ins Leben von Geneviève hatte. Aber auch dieser war einfach plötzlich da und hatte so gut wie nichts an dieser Stelle im Buch zu suchen. Auch war er umkommentiert und wirkte einfach, als habe man in schnell hinzugefügt, damit er halt drinnen ist.

Das alles klingt alles ziemlich negativ, aber es gab auch einige gute Stellen in diesem Buch. Nur waren diese zu kurz, zu ausbaufähig oder unvollendet und haben mehr zu Widersprüchen geholfen.

Die Charakteren waren, für mich, nicht vorstellbar. Man hat ja auch groß nichts über diese erfahren können. Natürlich gab es immer mal wieder gute Ansätze, aber diese hätte man ausbauen müssen. Ich konnte keine Verbindung zu diesen aufbauen, da sie sich in ihren Charakterzügen, ihren Handlungen und ihren Ansichten so oft widersprochen.

Fazit

 

Alles in allem wirkte das Buch unvollständig und ausbaufähig. Das ist wie gesagt, meine persönliche Meinung.

Die Idee hinter der Geschichte hat mir aber sehr gut gefallen.

 

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Forever Again - Für alle Augenblicke wir

Lauren James , Franca Fritz , Heinrich Koop
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 18.09.2017
ISBN 9783785583760
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

„>>Kate<<, sagte Matt und rieb ihre Schulter.
>> Wie viel Uhr ist es?<<, murmelte sie. >>Die Versammlung fängt erst um neun an.<<
>>Welche Versammlung?<<
>>Die der Suffragetten, Matthew<<.“ -Seite 157

Weniger wäre mehr, das war mein erster Eindruck dieser Geschichte. Danach kam nervig. Die Geschichte ist eine sehr gute Idee, nur ist zu viel in einem Buch drinnen. Es wirkt alles sehr über den Haufen geschmissen und dadurch kommt man nicht wirklich in die Story hinein. Ich hätte es viel besser gefunden, wenn man sich mehr Zeit dafür genommen hätte, denn so habe ich nicht das Gefühl, als hätte die Autorin das gemacht.


Aber erst einmal zum Anfang.
Die Geschichte beginnt eigentlich recht gut. Kleines Manko: sobald man das Gefühl hat, sich in der Story zurechtzufinden, wird man mit sehr vielen Rückblicken in verschiedenen Zeiten bombardiert. An sich keine schlechte Sache, nur passiert das ziemlich oft, sobald es interessant wird. Die Rückblicke in die verschiedenen Leben und dadurch Zeiten fand ich nicht schlecht. Alle waren echt interessant und haben mir das lesen echt versüßt. Leider aber kamen diese zu abrupt und haben einen somit aus dem Lesefluss hinausgeschmissen. Auch war es am Anfang zusammenhanglos, was traurig war. Man bekommt nicht die Zeit, die Hauptcharaktere wirklich kennenzulernen oder sich in der Geschichte zurecht zu finden.

Dieses Buch hätte man gut in zwei aufteilen können!
Je weiter man liest, desto mehr hört dieses Abrupte auf und so hat es doch meine Meinung Richtung Ende ändern können.
Trotzdem fand ich die ganze Geschichte einfach zu schnell. Besser hätte ich es gefunden, wenn man mit der Hauptperson Stück für Stück mit ihr zusammen, ihre Vergangenheit erkundet hätte. Auch diese schnelle Akzeptanz, dass sie mehrere Leben hatte, verstand ich nicht. Ich wäre total verstört und hätte alles infrage gestellt. 

Nun aber zum Schreibstil. Dieser war flüssig und konnte mich ab und zu auch mal packen. Leider aber schrieb sie einfach zu schnell und hätte sich vielleicht auf ein paar Details mehr konzentrieren können. Auch verstand man einige Handlungen der Hauptpersonen nicht ganz, weil es einfach zu abrupt kam oder die Handlungen hatten nicht an tiefe, wie sie es eigentlich verdient hätten.
Die Umgebung hat sie gut beschrieben, sodass man sich etwas davon gut vorstellen konnte. Mit mehr Mühe und Details hatte sie sich der Vergangenheit gewidmet, was ich nicht schlecht fand. Auch wirkte die Recherche sehr gut, und nicht komplett aus der Nase hinaus gezogen.

Mit den Charakteren hatte ich so weit ganz gut gefunden. Matthew und Kathrine aus dem Jahr 2019 fand ich so unglaublich goldig und witzig. Die Idee, ihre Tagebuch bzw. Zettel und E-Mail Krieg (ja, richtig gelesen), zwischen den Kapiteln zu bringen, fand ich so toll. Ich hab gerne ihre Unterhaltungen gelesen, denn von denen zwei hat man am wenigsten lesen können. Trotz ihrer Präsenz, die sich fast über das ganze Buch hingezogen haben und das Jahr 2019 im Jahre 2039 eine sehr große Rolle gespielt hat.

„ >>Du bist kein Gänse-Ei<<, murmelte er im Traum.
>>Danke , da bin ich aber beruhigt<, frotzelte sie.<<“ -Seite 182


Fazit:

Alles in allem hat mich die Story etwas enttäuscht und war nicht das, was ich erwartet habe. Trotzdem werde ich wahrscheinlich dem zweiten Band eine Chance geben. An manchen stellen hat es mich schmunzeln lassen und daher hat am Ende doch meine Meinung ändern können.

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468 Bibliotheken, 9 Leser, 0 Gruppen, 132 Rezensionen

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The Promise - Der goldene Hof

Richelle Mead , Susann Friedrich
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.09.2017
ISBN 9783846600504
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
Hellblauer Hintergrund funkeln in der Luft, ein sandig gelber Schriftzug und eine blonde Frau, die den Rücken zur Kamera gewandt hat. Ich finde das Cover einfach hinreisend und die Frisur von der Frau einfach großartig (und ich will auch so eine Brosche)! Es hat etwas Magisches und auch Geheimnisvolles an sich: Perfekt zum Buch!

Elisabeth Witmore, Gräfin von Rothford, hat vieles was sich andere wünschen würden. Sie lebt in einem Palast, gehört zum Hochadel an und ist nur so von Luxus umgeben. Doch was viele nicht sehen ist, dass sie einem goldenen Käfig eingesperrt ist. Wild entschlossen nicht ihren Cousin heiraten zu müssen, nimmt sie die Identität einer ihrer Zofen an und lebt ein Leben, dass so anders ist als das, dass sie gewohnt ist.

Die Kurzbeschreibung hat mich sehr an Selection und Bücher in dieser Richtung erinnert und so war ich zwar neugierig aber auch skeptisch. Wie würde es wohl sein?

Ich bin froh, dass ich mich nicht von den durchwachsenen Rezensionen beeinflussen lassen habe, denn sonst hätte ich nicht die Chance ergriffen, dieses tolle Buch zu lesen!

Als das Buch ankam, war ich erst einmal baff: was für ein dicker Wälzer! Doch so dick, wie es ist, ist es gar nicht.
Die Geschichte beginnt mit Elisabeths altem Leben und so hat man einen sehr guten Einblick, was sie den alles so macht und was für Probleme sie sich stellt. Auch finde ich gut, dass man Elisabeth gleich von Anbeginn kennenlernt und, da man aus ihrer Sicht liest, auch ihre Gedanken teilt. Sie hab ich wirklich sympathisch gefunden, weil sie eine Person ist, die handelt, ohne groß zu hinterfragen. Sie trotzt nicht vor falschen Versprechen und sie hat tiefe. Das merkt man schon von Anfang an!

Zurück zur Story. Diese ging relativ flott voran, aber man hatte keinerlei Schwierigkeiten dieser zu folgen. Ich hab das Tempo sehr genossen, denn es war nicht zu schnell und nicht zu langsam. Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil und schreibt nicht groß um den Brei herum. Generell habe ich nichts an der Story wenig auszusetzen. Sie hatte Spannung aber auch ruhige Abschnitte. Mal war sie süß, mal traurig. Die Idee ist auch nicht schlecht gewesen und hat meinen Geschmack genau getroffen!
An manchen Stellen hätte ich mir zwar eine Vertiefung in die Handlung gewünscht, aber bei fast 600 Seiten, hat man halt ein paar Abstriche gemacht.

Generell muss ich sagen, dass es mir gar nicht wie so viele Seiten vorkam! Ich wünschte, es wäre sogar länger gewesen, den das Ende hat mir noch zu viele Fragen offen gelassen und war mir etwas zu sprunghaft.
Man hat während des Lesens gemerkt, dass es Zeitsprünge gab. Diese waren an manchen Stellen echt passend, an manchen wiederum hätte man diese hinauszögern können. Kurz um: es hätte ruhig mehr sein können.

Der Schreibstil der Autorin war flüssig und man hat gemerkt, dass sie sich mit der Geschichte auseinandergesetzt hat. Ich hab selten ein Buch gelesen, das so gut strukturiert war und das keine Wiederholungen hatte! Das hat schon einiges zu sagen. Normalerweise vermischen sich etwas die Dinge, vor allem bei so vielen Seiten, aber hier hat man groß keine Rückblicke gebraucht, denn man ist auch so gut immer mit der Geschichte mitgekommen und bei fast 600 Seiten lernt man so einiges kennen. Auch mit dem Informationsfluss hatte ich keine Probleme und konnte mit Leichtigkeit der Handlung folgen.

Was ich auch bemerkenswert fand, war, dass es keinerlei Sinnfehler gab! Normalerweise hat man einen kleinen Widerspruch irgendwie immer mit drinnen. Hier habe ich es entweder überlesen oder es gab wirklich keinen. Um so etwas hin zu bekommen, muss man sich echt Gedanken gemacht haben und das kann man nicht von den meisten Büchern behaupten.

Alle Charaktere wirkten lebendig, selbst die, die man nur kurz kennenlernen konnte. Da man aus der Sicht von Elisabeth liest, fühlt man sich natürlich sehr zu den Personen verbunden, zu denen sie sich hingezogen fühlt. Bisher habe ich keines der Hauptpersonen wirklich unsympathisch gefunden, außer denen, die unsympathisch sein sollten.
Ich fand neben Elisabeth auch Tamsin und Mira sehr interessante Charaktere und bin froh, in Band 2 und 3 aus ihrer Sicht zu lesen, denn soweit ich es mitbekommen habe, ist diese Geschichte eine Trilogie.



Fazit
Ein wirklich gutes Buch, das ich sehr gerne gelesen habe. Es hat mich mit sich gerissen und an sich gefesselt. Die Autorin schafft es sehr gut, jede einzelne Seite interessant zu gestalten und durch den leichten Schreibstil und die gute Struktur der Geschichte, fallen es einem gar nicht auf, das es fasst 600 Seiten sind. Die Seiten fliegen wirklich nur dahin und schon bald merkt man, dass man plötzlich am Ende ist.
Ich freu mich schon Band 2 und 3 zu lesen und vor allem bin ich gespannt, wie sie diese gestalten wird!

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Wintersong

S. Jae-Jones , Diana Bürgel
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.12.2017
ISBN 9783492704588
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Es fällt mir schwer, eine anständige Rezension zu diesem Buch zu verfassen. Wintersong gefällt mir vom Cover eigentlich gut. Nicht direkt supergut, wie die englische Ausgabe, aber die deutsche Ausgabe ist auch nicht schlecht. Der Titel passt auch perfekt zum Inhalt, also bin ich eigentlich damit zufrieden.
Als ich die Beschreibung gelesen habe, um was es in diesem Buch geht, wollte ich es unbedingt lesen. Es hat mich sehr an plötzlich Fee erinnert und abgesehen davon liebe ich solche Erzählungen. Ich habe vieles erwartet. Ein Jugendroman das nur so von Liebe strotzt. Ein Buch, das einfach geschrieben ist und bei dem ich einfach abschalten könnte. Abschalten konnte ich nicht wirklich, denn die Geschichte hat mich mit sich gerissen.
Dieses Buch ist wirklich etwas Besonderes. Eigenartig, wirr, widerspenstig und so voller Tücken.

Mein erster Eindruck von diesem Buch war: eigenartig. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte. Die Handlung war wirr und ich konnte mich nicht ganz auf diese konzentrieren, weil die Autorin nie recht zum Punkt kam. Es hat gut begonnen, nur wurde es nach und nach wirr.
Was man aber von Anfang an mitbekommen konnte, war die Liebe zur Musik. Die Autorin berichtet von ihr mit solch einer Begeisterung, dass man selbst irgendwann anfängt, sich darin zu verlieren.
Es gab eine Stelle im Buch, in der hat Lisl, oder auch Elisabeth, mit ihrem Bruder Josef für einem wichtigen Vorspielen miteinander musiziert. Beim Vorspielen von Josef und Lisls Stück ist die Aufregung auch auf mich übergegangen. Mit jedem weiteren Satz schlug mir das Herz bis zum Hals. Ich konnte die Musik fühlen, die sie spielen. Ich hatte das Gefühl, als könnte ich sie hören. Das war einfach nur unglaublich. Ab diesem Zeitpunkt wusste ich, dass es WIRKLICH eine außergewöhnliche Gesichte ist.

Von Anfang an fällt einem der verwirrende Schreibstil der Autorin einem auf. Kein Buch, das ich mir zum Entspannen gesucht hätte. Der Schreibstil ist wie die Musik in diesem Buch, sie schreibt wirr, hitzig und irreführend. Sie springt und spielt mit einem, sie ist düster und arglistig aber auch verträumt.
Ich hab noch nie so einen Schreibstil gelesen.
Nach und nach gewann man den Eindruck, dass die Autorin nicht eine Geschichte schreibt, sondern etwas komponiert. Anfangs wirkten die ganzen Szenen rau und etwas ungeschliffen. Es fängt mit etwas Kindlichem an und wird nach und nach düsterer. Dann hellt sie sich auf und hat wieder seine Auf und Abs.

In dieser Geschichte feilt Elisabeth immer wieder an der Musik, die sie so sehr liebt. Und mit jedem Schleifen am Stück von Elisabeth kommt es mir so vor, als würde die Autorin der Geschichte mehr Wesen zuteilen. Was am Anfang rau und roh wirkte, verschwindet nach und nach. Mit jedem Wachsen von Elisabeths Wesen und auch ihrem Stück wandelt sich mit der Geschichte auch die Intensität.

Am Anfang, noch bevor ich das Buch gelesen habe, habe ich eine Geschichte wie plötzlich Fee erwartet. Etwas Helles, Magisches. Diese Geschichte ist eher düster und mehr wie eine Warnung. Sie erinnert mich an alte Märchen und hat nichts Zauberhaftes. Wer den Film Pans Labyrinth kennt, kann es vielleicht etwas nachvollziehen, was ich damit meine. Auch diese Geschichte hatte die Feen und die Wesen sehr gut aufgegriffen. Sie wirkten mysteriös aber waren nicht direkt die Wesen, mit denen man unbedingt lange Zeit verbringen sollte. Sie waren brutal, schön aber auch anders.
Das Buch war aber nicht die ganze Zeit über so … anders. Zwischen drinnen war sie so verspielt, dass ich nicht mehr aus dem Grinsen heraus kam. Die Geschichte wurde plötzlich irgendwie süß- zuckersüß. Sie kam mir immer mehr wie ein Märchen vor.
Dann aber wandelte sie sich wieder. Und mehr noch wie ein Märchen erinnerte sie mich an ein Lied. Ist sie vor Kurzem süß gewesen, schlägt sie um auf bösartig, sinnlich. Man ist plötzlich am Höhepunkt des Stückes angelangt. Man will weiter lesen. Man will die Musik wieder hören, die die Geschichte einem singt.
Nach und nach wurde mir bewusst, um was es wirklich in dieser Geschichte geht. Sie geht um Selbstfindung, Scham seiner Interessen, Unterdrückung durch die Eltern und Familie, nicht verstehen und schließlich erschreckende Freiheit. Die Freiheit sich selbst zu entfalten.
Alles zeigt die Züge des Lebens sehr gut dar. Ihre Rauheit und Intensität. Die Autorin hat es wirklich geschafft, das Leben einzufangen und es sehr gut zu erklären.

Während dem Lesen der Charaktere, kommt es einem nicht so vor als würde man wirklich etwas über die Charaktere lesen. Die Autorin schafft es, das ganze Dasein der Figuren darzulegen. Ihre Seele WIRKLICH auf Papier zu bringen.

Fazit:

Es ist kein leichtes Buch für zwischendurch. Es ist schwer. Nicht vom Schreibstil her, sondern von der Art der Geschichte. Was am Anfang für mich eigenartig war, und noch immer ist, wandelte sich nach und nach und ich habe angefangen, es zu lieben.
Ich muss sagen, dass kein Buch für jedermann ist. Es ist eines der merkwürdigsten Geschichten, die ich jemals gelesen habe. Eine Geschichte, das mehr, wie ein Lied klingt und einem in seinem Stück gefangen hält, bis die Autorin beschließt, diese Magie aufzulösen. Dieses Buch hat mich seit Langem so sehr gefesselt wie kein anderes.
Ich kann es kaum erwarten Band 2 zu lesen!

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397 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 91 Rezensionen

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Bitterfrost

Jennifer Estep , Michaela Link
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.10.2017
ISBN 9783492703833
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Das Cover ist wie immer sehr schön und ich liebe es einfach, wie wenig und doch so viel darauf abgebildet ist! Auch das helle Design gefällt mir sehr gut. Wenn man genauer hinschaut, merkt man, dass sich in den Augen der abgebildeten Person eine ausgestreckte Hand mit einem Schwert abgebildet ist. Die Idee finde ich super und passt auch sehr gut zum Inhalt!

Schon in der dem Teil, in dem Rory Foresti in der Frostreihe erschienen ist, fand ich sie schon interessant. Daher war ich froh, auch mal aus ihrer Sicht zu lesen. Vor allem da ihre Eltern Schnitter waren.

Der Anfang war ähnlich wie bei der Frost Reihe. Man liest aus der Sicht von Rory, die ihren ersten Tag an der Schule gleich wieder von den anderen geschnitten wird. Sie geht trotzdem mit erhobenem Haupt in die Schule und meistert den Tag. Ganz nach Spartaner Art. Das finde ich echt bemerkenswert. Ich hätte aber gerne noch mehr von ihrem Unterricht mitbekommen oder ihrem Alltag an der Schule. Einfach mehr Details. Diese kam mir etwas zu knapp. Bei der Frostreihe konnte man da immer so schön hineinblicken.

Trotzdem war es nicht schlecht. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer fesselnd und sie weiß, wie sie in wenigen Worten einen an das Buch binden kann. Etwas mehr Details bei der Beschreibung hätte ich mir zwar gewünscht, aber es war jetzt nicht so, als hätte man sich nichts vorstellen können. Das Vorwissen, das man durch die Frostreihe schon gesammelt hat, hat hier definitiv weiter geholfen.

Die Charaktere sind wie immer alle Spitze! Sogar Gwen hat hier eine ganz bestimmte feste Rolle, was ich toll finde.

Rory finde ich als Person unglaublich sympathisch. Sie passt perfekt als Hauptfigur und ist sehr interessant zu lesen.

Fazit:

Eine kurze und knappe Rezension. Wer meine Meinung zu der Frostreihe schon kennt, weiß, wie sehr ich es genossen habe, diese zu lesen. Hier ist es nicht anders! Es ist ein toller Auftakt in ein neues Abenteuer aber diesmal in der Sicht von Rory Forseti, Gwens Cousine.

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29 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

histofantasy, orkney, schottland, steinzeit

Winterfeuer

Aileen P. Roberts , Stephan Lössl
Buch: 502 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 02.11.2017
ISBN 9783959623452
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieser Titel hat so einen Widerspruch in sich, dass ich einfach lesen musste, um was es geht. Das war der Grund, weshalb ich auf diesen Titel bei Lovelybooks geklickt, und direkt an der Leserunde teilgenommen habe. Schon am Anfang hat mich die rührende Geschichte von den Personen hinter diesem Buch mich an dieses gefesselt und ich bin froh darüber, dass ich die Chance bekommen habe, dieses Buch zu rezensieren. Dafür nochmals ein Herzliches Dank!


Die Geschichte beginnt vorab erst einmal mit einer Einleitung vom Co-Autor. Der Mann von Aileen P. Roberts richtet sich hier an den Leser und entschuldigt sich vorab, falls es einen kurzen Bruch in der Geschichte gibt, weil er es nach der Idee seiner verstorbenen Frau weiter geschrieben hat. Diese Zeilen haben mich wirklich berührt und so bin ich Ernstafter an ein Buch herangegangen, als ich es je gemacht hätte.

Schon seit Langem interessiert mich Archäologie sehr und, würde es nicht so schlecht bezahlt werden, wäre es neben Journalismus mein Traumjob! So aber begnüge ich mich, darüber zu lesen. Ich muss sagen, man kann hier sogar sehr viel darüber lesen! Die Autorin hat sich sehr mit der Gegend, in der die Geschichte spielt, auseinandergesetzt. Man liest sehr viele kleine Details, die einem helfen selbst an diesen Ort zu gehen. Für manch aber könnte es zu viel Details sein und auch die Spannung heraus nehmen. Da ich es aber interessant fand, habe ich trotzdem weiter gelesen, obwohl es leider wirklich etwas von der Spannung genommen hat. ABER es gehörte einfach dazu.

Es war mal interessant, dass die Sichten der Personen sich immer wieder gewechselt haben und man so einen genaueren Einblick in das Innenleben der einzelnen Personen bekommen hat. Das hat die Autorin und ihr Mann sehr gut hinbekommen und die beiden haben es so geschafft, dass wirklich jede Person in diesem Buch einen eigenen Charakter hatte.

Der Schreibstil an sich war flüssig und den Wechsel an Autor habe ich kaum mittbekommen. So aber hatte ich einfach das vergnügen, eine interessante Story zu lesen.

Andrew (einer der Hauptpersonen) war mir am Anfang etwas weinerlich und daher verstand ich nicht, was Cait in ihm fand. Er verkörperte aber sehr gut die heutige Gesellschaft und diese „weiche“ Seite. Cait, die von der Vergangenheit war, war hingegen sehr viel interessanter. Sie hat versucht sich etwas anzueignen, wie die ihr völlig fremde Sprache, als vorn herein zu sagen, dass sie es nicht kann. Ihre Sicht, eigentlich alle Sichten aus ihrer Zeit, las ich wirklich gerne.

Durch den angenehmen Schreibstil hatte ich keine Probleme das Buch mal auf die Seite zu legen und später weiter zu lesen. Es war zwar interessant, aber wirklich die große Spannung hat mich jetzt nicht gepackt. Viel mehr das Interesse was die Archäologen noch ausgraben werden, und wie es wohl enden wird. Versteht mich nicht falsch! Spannung gab es schon hier und da, aber nicht direkt durch das ganze Buch hinweg. Leider auch etwas zu selten.

Das Ende fand ich rührend aber auch viel zu kurz geraten. Es lässt viel zu viel offen und wirkt eher so, als würde man schnell ein Ende schreiben. Es ist einfach zu abrupt und hätte auch ruhig weiter ausgebaut werden können. So bleiben einfach Fragen, wie „Was passierte mit Andrew und den anderen?“ offen.

Fazit

Alles in allem war es ein wirklich gutes Buch, das ich gerne gelesen habe. Es war mal eine neue Geschichte, die ich bisher so noch nie gelesen habe. Leider fehlte für meinen Geschmack zu oft die Spannung, auch wenn sie hier und da mal vorhanden war. Auch hat mich das abrupte Ende gestört, denn es hätte ruhig noch weiter ausgebaut werden können oder langatmiger sein können. Trotzdem habe ich mich kein einziges Mal gelangweilt und habe es genossen, es weiter zu lesen und mich entführen zu lassen. Es war definitiv ein gutes Buch für zwischendurch!

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55 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 26 Rezensionen

dystopie

Last Haven – Tödliche Geheimnisse

Lisbeth Jarosch
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.01.2018
ISBN 9783492500098
Genre: Science-Fiction

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

70ziger jahre, hypnose, pakistan, rückführung, teenager

Abenteuer Halbmond

Evadeen Brickwood
Flexibler Einband: 306 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 06.09.2015
ISBN 9781502732705
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich hatte mich kurz entschlossen, mich bei einer Leserunde bei Lovelybooks für dieses Buch zu bewerben. Ich fand die Idee echt interessant und war gespannt, wie es wohl weitergehen wird. Ich hatte vieles erwartet aber nur das nicht!

Der Klapptext lässt vieles vermuten, allen voran eine Liebesgeschichte. Womit ich allerdings nicht gerechnet hätte, war ein so außergewöhnlicher Schreibstil wie dieser hier. Es gab zwar hier und da paar Fehler über, die man nochmals drüber schauen sollte (einfach vom Satzbau und der Grammatik her, die ich mir aber nicht markiert habe), aber alles in allem hat mich der Schreibstil sehr gefesselt, sodass ich dieses Buch innerhalb eines Tages durchgelesen hatte.
Ich finde es interessant, dass sich die Autorin die siebziger Jahre ausgesucht hatte und vor allem ein Land wie Pakistan. Auch ihre Schilderungen waren recht lebendig und man konnte durch die ausführlichen Beschreibungen alles so gut vorstellen, als wäre man selber dort. Diese Beschreibungen waren aber keineswegs zu lang, sondern genau richtig. Ab und an ging mir zwar die verständnislose und unbekümmerte Art von Isabell (Hauptperson) auf die Nerven aber sie war trotzdem eine gute Hauptperson, in dessen Sicht man gerne gelesen hatte.
Schade allerdings fand ich, ihre Abneigung nicht mehr über ihr vergangenes Leben zu erfahren. Darauf hatte ich mich am meisten hier gefreut. Worüber ich froh allerdings war, dass es nicht eine Typische 0815 Liebesgeschichte war. Generell kann ich nicht gerade behaupten, dass es eine typische Geschichte ist. Sie ist viel mehr ungewöhnlich und hat sehr gute Höhepunkte und einen interessanten Schreibstil. Das ist das, was dieses Buch und diese Geschichte so besonders macht!
Die Hauptperson Isabell kommt aus Karlsruhe und ist am Anfang der Geschichte noch relativ jung. Man hat immer mal wieder Zeitsprünge und so bekommt man nur die wichtigsten Ausschnitte aus Isabells Leben mit. So kann es dann auch mal passieren, dass sie dann plötzlich neunzehn ist. Die Geschichte an sich fand ich sehr gut und die Idee dahinter einfach genial!
Wie schon oben erwähnt, hätte ich es klasse gefunden, wenn man noch mehr über Isabells altes Leben erfahren hätte. Teils aber kam sie mir unrealistisch vor (ja ich weiß sie das jetzt anhört). Meine Schule hätte sich quer gestellt, wenn ich mit 15-19 gesagt hätte, ich nehm mir jetzt einfach 2 bzw. 6 Wochen frei und fahre ins Ausland. Dafür sind die Ferien da. Auch gab es hier ein paar Fehler. Am Anfang ihrer Pakistanreise bekommt man noch mit, wie es die Rede von zwei Wochen ist. Plötzlich waren es zwei Monate. Dann wieder sechs Wochen.

Gerne hätte ich auch noch viel mehr über die Kultur und die Lebensart der Menschen gelesen. Vor allem über das Leben der Menschen, die sie auf ihrer Reise kennengelernt hatte und auch mehr über die Lebensbedingungen in deren Länder.
Worüber ich auch gerne noch mehr gelesen hätte, wäre, was mit den Mädchen passiert ist, die auch mit bei der Entführung waren. Generell, wie es mit den Personen weiter ging.
Auch fand ich es komisch, wie Isabell das ganze heruntergespielt hat. Von der Unverständnis ihrer Mitmenschen ganz zu schweigen.
Ich hätte gerne mehr darüber gelesen, wie sich Isabell weiter entwickelt und auch mehr von ihren Reisen generell gelesen.

Interessant wiederum fand ich, dass jede Person in diesem Buch einen eigenen Charakter zu haben schien und wirklich lebendig wirkten. Sie waren auf ihre Weise sehr unterschiedlich und besaßen auch das Potenzial eine Hauptperson zu sein. Ich habe selten erlebt, dass die Nebencharaktere solch eine tiefe zugesprochen wurden, selbst wenn sie nur einmal vorkam! Auch las man sehr gerne die unterschiedlichen Meinungen der Charaktere und durch diese Vielfalt an Meinungen, wirkte das Ganze sehr real.

Das Ende der Geschichte war wie zu erwarten ein offenes Ende, aber ich hätte gerne noch mehr gehabt. Ich muss aber zugeben, dass es ein gutes Ende war, und bin somit größtenteils damit zufrieden.

Interessant fand ich, eine Geschichte zu lesen, dessen Ort ich auch kenne. Wo ich schon einmal war und wo ich selber gerne meine Zeit verbringe. Lustig ist auch, dass ich an diesem Ort studiere (Karlsruhe). So habe ich mich jedes Mal gefreut, etwas Vertrautes zu lesen, wie, dass die Isabell auch gerne im Schlossgarten ist.

Fazit:

Eine sehr schöne Idee, die zwar noch ein paar Feinschliffe braucht, aber einen mit sich reist in ferne Länder. Es hat mich an sich gefesselt und durch den außergewöhnlichen Schreibstil, konnte man die Erlebnisse sehr gut nachvollziehen. Ich freue mich schon, mehr von dieser Autorin zu lesen!
Es ist ein gutes Buch für zwischen durch, dass man sicherlich nicht mehr aus den Händen legen will!

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22 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

die geschwister, eigenes versagen, fantasy, geheimnis, jugendbuch, urban fanstay, urban fantasy, verdrängte verantwortung, vergänglichkeit, viel sarkasmus und ironische schreibweise

Anderswelt – Schattensuche

Evelyne Aschwanden
Flexibler Einband: 628 Seiten
Erschienen bei epubli, 07.09.2017
ISBN 9783745017410
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Mit diesem Buch habe ich mich echt herumgeschlagen. Es viel mir ungewöhnlich schwer mich auf die Geschichte zu konzentrieren und diese erschien mir auch daher ungewöhnlich lang. Auch fällt es mir sehr schwer diese Rezension zu verfassen.

Fangen wir aber von vorne an. Das Cover finde ich nicht schlecht und passt gut zum Titel und zum Klappentext. Ich mag die hellen Farben sehr. Es macht es insgesamt interessant und das ist auch der Grund, weswegen ich es lesen wollte.

Schon von Anfang an viel es mir schwer, mich in der Geschichte zurechtzufinden und einzusteigen. Am Anfang hat mich die ungewohnte Formation des ebooks aus dem Konzept und damit aus dem Lesefluss gebracht. Nach und nach konnte ich es mehr recht als echt ignorieren. Danach kamen ein paar Rechtschreibfehler und Grammatikfehler hinzu, die mal jedem passieren kann (deswegen berücksichtige ich es auch in meiner Rezension nicht). Zu diesen Punkten kam noch hinzu, dass es ab und an sehr umgangssprachlich geschrieben worden war. Wer mich kennt und meine Beiträge durchgelesen hat, weiß, dass ich auch sehr umgangssprachlich schreibe. Hier allerdings war es so, dass es manchmal keinen Sinn ergeben hat. Auch hatte ich das Gefühl, das die Autorin ab und zu den roten Faden verloren hatte. Oft konnte ich nämlich Wiederholungen lesen. Vielleicht war es aber auch Absicht.

Zu dem Ganzen haben sich auch ein paar Sinnfehler eingeschlichen, worüber ich schmunzeln konnte. So konnte ein Mann mit nur einem Auge sie mit beiden Augen anstieren und mit beiden Augen sie im Blick haben. Das wäre ja nicht so schlimm, aber es hat sich über das ganze Buch hinweg gezogen.
Zum Schreibstil hab ich ja bereits schon gesagt, dass ich es sehr ungewöhnlich fand. Der Schreibstil hat sich während des Lesens oftmals plötzlich geändert. Am Anfang war alles sehr chaotisch aber trotzdem noch interessant. Nach und nach aber wurde es unübersichtlicher und durch die ständigen Wiederholungen, und um ehrlich zu sein, sinnlosen Absätzen, hatte man das Gefühl, dass kaum etwas Neues zur Handlung hinzukam. Viel mehr wirkte es, als wäre sehr viel Zeit vergangen (in der Geschichte, was aber nicht so war).

Mir ist aufgefallen, dass die Geschichte der von Chroniken der Unterwelt ähnelte. Ich vermute mal, dass die Autorin diese Bücher einfach verschlungen hat, genau wie ich. Was mich das vermuten lässt? Weil es ein paar Szenen gibt, die fast 1 zu 1 aus dem Buch sind (naja, Szenen oder mehr Sätze wie: Du weißt aber schon, dass das hier die Mädchentoilette ist?).
Auch hat es mich an Chroniken der Unterwelt erinnert, weil es auch um die Schattenwelt ging und um Hüter, die zwischen den Grenzen beider Welten agierten.

Nun zur Hauptperson in dessen Sicht es auch geschrieben ist. Maret ist mir so was von gegen den Strich gegangen. Ich hatte es noch nie, dass mir eine Person so unsympathisch war wie sie. Sie wiederholt sich ständig und ist oft auch weinerlich. Zu diesem Wiederholen kommt auch hinzu, dass sie über 22 Mal sagt, das sie naiv ist. Man liest zwar in ihrer Sicht, man hat aber nicht das Gefühl, als wäre sie echt. Viel mehr bekommt man den Verdacht, dass sie gezwungen wirkt. Auch nervte mich ihre Art, wie sie genervt war, wenn Yannik Fragen stellte, die nur ein Blickloser stellen kann (so heißen die "ahnungslosen" Menschen hier). Ja sorry, aber er ist erst neu hier und bisschen Verständnis muss man ja auch mal aufbringen. Immerhin erklärt es ihm ja niemand. Sie betont auf fast jeder Seite, dass sie eine Hüterin ist, aber am Anfang des Buches bekommt man mit, dass man nur ein Hüter ist, wenn man das Examen bestanden hat. Was sie nicht hat. Da wir schon mal beim Examen für die Hüter sind: Man bekommt am Anfang mit, wie sie versucht diesen zu bestehen aber je weiter man liest, desto weniger bekommt man davon mit.
Bereitet sie sich jetzt gar nicht mehr vor? Trainieren tut sie auch so gut wie nicht und dafür lernen auch nicht. Was man stattdessen mitbekommt, ist, dass sie sehr große Angst hat und doch lieber eine Blicklose wäre, weil diese es ja so viel einfacher haben. Gleichzeitig aber schaut sie irgendwie auf diese herunter und spricht eher abwertend von ihnen.
Sie versucht tough zu sein, was vielleicht zeigen sollte, dass sie auch trotz ihrer Angst mutig sein will. Das geht aber nach hinten los. Sie reagiert oft auch grundlos zickig und beklagt sich über ihr leben andauernd. Am besten fand ich es noch, als sie meinte, sie wolle aussteigen und nicht mehr weiter helfen ihren Bruder und dessen Freund zu finden. Das ist nicht dass, was mich aufgeregt hat. Viel mehr was danach kam. Sie gab sich just im gleichen Moment die Schuld, dass Yannik und ihr Bruder Lukas jetzt dank ihr die beiden nie wieder sehen werden. Ähm, ich hab nicht mitbekommen, dass sie etwas Hilfreiches zu dieser Suchaktion beigetragen hat und viel mehr hatte ich das Gefühl, das sie durch ihre Art es viel mehr behinderte. Außerdem hängt das Ganze nicht von ihr ab. Das realisiert sie auch einmal kurz, dass die Welt sich auch so weiter dreht. Kurz darauf aber verfällt sie wieder in Selbstmitleid und stellt noch einmal klar, wie naiv sie doch ist.

Die Geschichte hat sehr viel Potenzial, und wenn die Hauptperson nicht nur immer wieder auf sich selber konzentriert wäre, sondern auch mal ihre Umgebung betrachten würde, dann wäre es um einiges besser. So allerdings dreht sich alles im Kreis und es wiederholt sich vieles immer und immer wieder.
Lukas, Marets (Hauptperson) Bruder, ist um einiges interessanter und hat, im Gegensatz zu Maret, um einiges mehr Tiefe. Ihn kann man sich als Hauptperson schon besser vorstellen als Maret. Auch finde ich seine Ansichten überzeugender und wie schon gesagt: er hat einfach mehr Tiefe.


Fazit:

Auch, wenn die Rezension bis jetzt etwas harsch klingt, fand ich die Idee der Geschichte nicht schlecht. Es gibt sicherlich viele da draußen, denen es gefallen würde, nur hat es nicht meinen Geschmack getroffen. Was mich vor allem aber gestört hatte, neben der Hauptperson, war der sich ständig wandelnde Schreibstil. Auch wirkten die Stellen, an denen es spannend sein sollte, sehr gekünstelt. 

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278 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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Plötzlich Prinz - Die Rache der Feen

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453268685
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:


Ich muss ehrlich gestehen, es ist so lange her, dass ich die anderen Bänder gelesen habe, dass ich erst nicht mehr wusste, um was es ging. Da hab ich mir zum ersten Mal gewünscht, dass es alles am Anfang wieder durchgekaut wird.
Nach einer Weile kam aber Stück für Stück die Information wieder und ich bin nach wie vor gefesselt von Julie Kagawas Schreibstil. Eigentlich wird sich diese Rezension nicht groß von denen zu Band 1 und Band 2 unterscheiden. Sie ist eine der wenigen Autorinnen, die es schafft, alles interessant zu schreiben und einen damit zu fesseln. Bis zum Ende hatte sie mich mit ihrem Schreibstil gefesselt und ich bin nach wie vor einfach geflashed. Das beschreibt es ziemlich gut.

Das Cover ist, wie bei den anderen der "Plötzlich Fee" und "Plötzlich Prinz" Reihe einfach unglaublich toll und ich kann nicht oft genug den Gestalter des Covers Loben. Es ist ein wahres Schmuckstück im Regal und ich bin so Stolz diese Reihe zu besitzen.

Nun aber zum Inhalt. Ich habe nicht von Anfang an gewusst, dass dieser Band sozusagen das Ende der Reihe ist. Nach so vielen Bändern ist jetzt Schluss? Ich kann es einfach nicht fassen.
Es lag schon etwas von einem Finale in der Luft aber ich, dachte, das wäre einfach nur das Ende des Bandes.
Julie Kagawa hat es geschafft, dass man zwar vorausahnen konnte, wie es enden wird, aber nicht genau den Weg dorthin. Das hat mir echt oft Kopfschmerzen bereitet, weil ich unbedingt wissen wollte - musste!- wie es weiter geht. Leider braucht man ja so was wie Schlaf, Essen und am Tag muss man ja auch zur Uni und etwas mit seinem sozialen Umfeld machen.
Wie man schon lesen kann, hat mich das Buch mehr als nur gefesselt.
Ich habe mehr als nur bereitwillig und voller Freude, den Weg von Ethan verfolgt, wie er sich allen entgegen gestellt hat, um zu seinem Neffen zu gelangen. Auf dem Weg dorthin hat er so viel von sich entdeckt und er ist so sehr an seinen Aufgaben gewachsen, das hätte ich nie dacht. Trotz allem, was war, hat er den wahren Wert seiner Familie entdeckt und das finde ich so faszinierend. Man konnte wirklich sehen, wie aus dem naiven Ethan, der Ethan wurde, der Stolz auf seine Familie ist. Auf seine ganze Familie.
Trotzdem hätte ich mir hier am Ende gewünscht, das mehr seine jetzige Familiensituation dargestellt wird, nach allem was zwischen Ethan und Keirran war.

Trotzdem hätte ich nie erwartet, dass es so eine Endung nimmt. Ich hätte viel lieber noch weitergelesen und erfahren, wie zum Beispiel die Großeltern reagieren, wie es an den Höfen weiter geht und auch mit Robin Goodfellow und den anderen... ich liebe Puck einfach!

"Bitte erinnert mich daran, dass ich nie, nie, niemals, unter gar keinen Umständen Kinder bekomme, ja?", fügte Puck noch hinzu.
Da grinste der Wolf hechelnd." Ich denke, in diesem Entschluss wird dich die gesamte Welt gerne bestärken, Goodfellow." - S. 453

Diese Stelle im Buch MUSS ich einfach mit euch teilen, weil mir da nur ein Gedanke durch den Kopf gegangen ist: Hoffentlich gibt es ein Spin-off mit Puck! Er zählt zu einem meiner Lieblingscharakteren in diesem Buch und über ihn und dem Wolf zu lesen, wäre einfach nur großartig!

Fazit:


Ich bin irgendwie schockiert, tieftraurig aber auch glücklich über das Ende dieser wunderschönen und unsagbar fesselnden Reihe. Ich kann jedem nur ans Herz legen, diese wunderbare Reihe anzufangen. Sie sieht nicht nur toll aus, sondern hat auch eine solche Tiefe in sich, dass sie Dich in eine ganz andere Welt entführt. In die Welt des Nimmernies und damit ins Reich der Feen!

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Der Prinz der Elfen

Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei cbj, 03.04.2017
ISBN 9783570164099
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung

Ich muss ehrlich gestehen: Das Cover ist nicht wirklich meins. Es sieht sehr nach einem Buch für jüngere aus und das dachte ich auch am Anfang beim Lesen (darauf komme ich später nochmals zurück). Obwohl ich schlichte bzw. weiße Cover mag, und vor allem Grün meine Lieblingsfarbe ist, war es trotzdem einfach zu viel. Man hätte es schlichter und vor allem ohne Personen gestalten können und hätte so dem Leser es selbst überlassen, sich die Personen vorzustellen. Die Personen auf dem Cover scheinen viel älter zu sein als die 15 bzw. 16 jährigen in dem Buch und daher ist es vollkommen nach hinten losgegangen. Man hätte auch eine Person darstellen können, dessen Gesicht man nicht sieht.
Alles in allem ist es ein Cover, das mich nicht dazu verleitet, das Buch zu kaufen.

Aber Gott sei Dank geht es nicht nur um das Cover, sondern auch um den Inhalt. Der war anfangs nicht meins. Es begann sehr kindlich trotz der versucht toughen Art der Protagonistin (Hazel). Die Autorin versuchte sie draufgängerisch darstellen zu lassen, was ihr am Anfang nicht gelungen ist. Trotzdem war es ein guter Einstieg in das Buch und man hat durch den leichten Schreibstil sehr schnell und ohne Probleme weiter lesen können.

Spannend wurde das Buch erst, nachdem man mehr über Hazel und ihr Leben erfahren hat. Die Flashbacks in ihre Kindertage habe ich sehr gerne gelesen und hätte am liebsten immer weiter gelesen. Hazel an sich ist später eine sympathische Person, die für andere alles geben würde.
Auch Jack, der ein Wechselbalg und der beste Freund von Hazels Bruder ist, war ganz interessant. Ihn fand ich zusammen mit Hazel sehr sympathisch. Ich könnte mir sehr gut vorstellen, ein Buch in seiner Sicht Mal zu lesen.
Hazels Bruder Ben hingegen war zwar ganz nett aber für meinen Geschmack viel zu .... Weich. Manhat gemerkt, wer in dieser Bruder-Schwester-Beziehung die Hosen anhat und das war nicht Ben.

Der Schreibstil der Autorin wurde flüssiger und ich hatte mehr Lust es zu lesen. Ich muss sagen, es wurde auch verständlicher, um was es überhaupt geht und in welche Richtung die Autorin die Geschichte voranbringen will. Auch Richtung Ende hatte der Schreibstil einen Schwenker und wurde spannender. Die Art wie sie schrieb wurde flüssiger und man hat sich wirklich in dem Buch verloren. Das hatte ich anfangs nicht gedacht, das es möglich wäre.
Trotz allem wünschte ich, sie hätte ein paar Details ausführlicher beschrieben. Zum Beispiel was mit Hazel und dem Fluch passiert, der auf ihr liegt oder was mit den Jahren passiert ist, die sie noch dem kleinen Volk schuldig ist. Was passiert mit Ben und Severin oder Hazel und Jack? Man sieht hier schon: Es sind einige Fragen offengeblieben.

Die Geschichte ist mal etwas anderes. Ich hatte einen Plötzich Fee abklatsch erwartet gehabt und das war es nicht (Gott sei Dank.Die Geschichte baut sich um einen kleinen Ort auf, in dem das kleine Folk lebt. Die Autorin baut hier ihre eigenen Mythen auf und bringt aber auch Mythen/Sagen mit hinein. Dass der Ort fest an das kleine Folk und ihre Wesen glaubt und weswegen Touristen extra in diesen Ort kommen, erinnert mich an Black Blade von Jennifer Estep.



Fazit

Kurz und knapp: Das Ende hat es wirklich herausgerissen und hat mich überzeugt, statt gute 3 Sterne nun 4 zu geben. Das passiert mir selten und ich bin wirklich froh darum.
Die Autorin schafft es in knappen Worten einen mit zu reisen und Richtung Ende verliert man sich vollkommen in dem Buch. Ich persönlich bekomme nie genug von Geschichten über Elfen und mystische Wesen, was hier genug vorhanden ist.
Das Ende ist ein offenes Ende, was mich hoffen lässt, dass es später vielleicht doch einen zweiten Band geben wird. 

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Call of Crows - Entfesselt

G. A. Aiken , Karen Gerwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492280822
Genre: Fantasy

Rezension:


Meine Meinung:


Einmal eine Marine, immer eine Marine. Für Kera gibt es kein Ex Marine. Sie ist, laut ihrer Definition eine Marine, die pensioniert worden ist. Dem entsprechend schaltet sich ihr Gerechtigkeitssinn ein, als sie eine junge Frau in einer Gasse schreien hört. Ohne groß nachzudenken, rennt sie zu dessen Hilfe und es passiert etwas, mit das sie nicht gerechnet hätte. Sie stirbt. Als sie jedoch die Augen wieder öffnet, ist sie im Haus der Crows und sie sieht sich gezwungen, in ihr neues Leben sich einzufügen.

Endlich eine neue Reihe von G.A. Aiken! Die Dragon-Reihe habe ich verschlungen und so hab ich mich sehr auf dieses Buch gefreut.
Das Cover ist ähnlich wie die der Dragon Reihe. Leider. Ich muss zugeben, dass ich nicht ein Fan von der Gestaltung bin. Naja, von der Person darauf. Es scheint mir einfach nicht passend. Ich finde, sie sieht weder aus wie eine Person aus dem Buch noch spiegelt sie dessen Geschichte gut dar. Gott sei Dank geht es nicht nur um das Cover. Leider gibt es viele Coverkäufer und so wäre das für mich ein Grund es nicht zu kaufen (da ich selber auch oft nach dem Cover gehe).

Die Geschichte spielt allerdings auch eine Rolle. Ich bin letzter Zeit sehr auf nordische Götter fixiert, und da ich permanent versuche, meinen Horizont zu erweitern, passte dieses Buch sehr gut hinein. Nett fand ich, dass dieses Buch aufgebaut war, wie die englische Ausgabe. Die Danksagung und auch die Worte des Autors an die Leser gleich zu Anfang an.

Man hat durch das ganze Buch hinweg gemerkt, dass sich G.A. Aiken große Mühe gegeben hat, Fakten wieder zu geben und ich fand es auch interessant, wie sie diese Aussagen gleich darauf mit den Quellen (sozusagen) belegt hat. Natürlich alles gut verpackt. Das hat mir am besten an dieser Geschichte gefallen. Die Art, wie sie erzählt hat, wirkte so real und man hat angefangen, darüber nachzudenken. Gleichzeitig konnte man auch gut abschalten und sich mit der Geschichte ziehen lassen, da es einfach zu lesen und zu verstehen war. Man konnte sich wirklich fast alles bildlich vorstellen.

Es gibt groß nichts zu bemängeln außer vielleicht, dass die Charaktere manchmal zu oberflächlich wirkten. Vielleicht liegt es daran, dass ich die Dragon Reihe wirklich verschlungen habe und es noch immer, und immer wieder lesen kann, aber dieses Buch scheint mir ein schwacher Abklatsch von dem zu sein, was die Autorin wirklich drauf hat. Sie schafft es normalerweise den Charakteren leben einzuhauchen und in wenig Worten ihnen tiefe zugeben. Das hat sie in diesem Buch allerdings kaum geschafft. Das besondere Etwas hat hier gefehlt und man hat umsonst danach gesucht.
Trotzdem ist es eine gute Idee.

Fazit:

Trotz des gewöhnungsbedürftigen Covers und auch das Fehlen der Tiefe bei den Charakteren konnte mich die Autorin überzeugen, es weiter zu versuchen. Es mag zwar vielleicht so klingen als hätte ich keinen Spaß gehabt es zu lesen, was nicht stimmt. Es war eine wunderschöne Idee und auch die Umsetzung und die Recherche war toll! Was allerdings gefehlt hat, war die Tiefe der Charaktere. Es hat Spaß gemacht es zu lesen und daher ist es ein gutes Buch für zwischen durch.

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Taintless

Annie Mae Gold
Flexibler Einband: 488 Seiten
Erschienen bei Stand-Up Publishing S.à r.l., 10.02.2017
ISBN 9789995999605
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Meine Meinung:

In diesem Buch geht es um Summer Snow, die mit ihrer Familie in einer Kolonie lebt. Wie man schon heraushören kann, ist es eine Dystopie. Summer träumt von nichts andere, als frei zu sein. Um das zu sein, versucht sie mit allen Mitteln in die Elite aufzusteigen. Die Elite scheint jedoch nicht so zu sein, wie sie es sich erträumt hatte. Auch scheinen ihre engsten Freunde und Verwandte dagegen zu sein, dass sie in die Elite, wenn nicht sogar die neue Welt aufsteigt. In der Elite allerdings lernt sie die bittere Wahrheit kennen und erkennt, wie einfach und frei ihr Leben doch war.

Es klingt definitiv interessant. Das Cover ist sehr ansprechend und schreit praktisch nach Dystopie. So gesehen viel es mir auch nicht schwer freudig der Autorin zu antworten, dass ich liebend gern ihr Buch rezensieren würde.
Leider hat es mich jetzt mehr Zeit gekostet als geplant.
Die Idee der Geschichte ist wirklich einmal was Neues. Natürlich ist es eine Dystopie, wie es im Buche steht, doch die Haupthandlung ist an sich ganz interessant gestaltet.
Das klingt, als wäre ein ganz Großes ABER hier und das ist es auch. Je weiter ich mit dem Buch voran gekommen bin, ist es mir mehr und mehr vorgekommen, als würde ich nicht vorankommen. Die Handlung verlief einerseits zu schnell, andererseits hatte man nicht, dass Gefühl von einem weiter kommen der Geschichte. Es kam mir einfach vor, als wäre ich noch immer am Anfang des Buches und würde nur sehr langsam und zäh vorankommen.
Die Autorin hat es geschafft, Stellen so schnell und kurzzufassen, wo andere mehrere Seiten dafür gebraucht hätten. Diese Stellen im Buch waren Schlüsselstellen. Mit Schlüsselstellen meine ich, dass es Spannung hineingebaut hätte, aber auch tiefe. So kam es einen vor, als würde sich die Autorin zu sehr auf die falschen Stellen konzentrieren und verliert daher an tiefe und Spannung.
Nach Spannung hab ich selbst am Höhepunkt verzweifelt gesucht. Sobald es einigermaßen hinaufging, hat es die Autorin geschafft, dass man diese wieder abbaut. Schade eigentlich, denn wie gesagt finde ich die Idee klasse!
Kommen wir mal zu den Charakteren. Das ist ein ganz heikles Thema. Die anfänglich sympathische Summer Snow wurde mit jeder weiteren Seite des Buches mir unsympathisch. In ihrer Sicht liest man die ganze Geschichte. Die anfängliche Tiefe, die ihr Charakter zeigte, war schnell verschwunden und irgendwann war sie für mich nur noch oberflächlich. Sie wirkte für mich wie ein Nebencharakter. Ihre ganze Aufmerksamkeit lag plötzlich auf ihrer Liebe zu Clay. Er scheint der Inbegriff von Freiheit zu sein. Diese Freiheit scheint am Anfang für sie das wichtigste in ihrem Leben zu sein und das macht sie sympathisch. Sie hebt sich dadurch ab. Allerdings versinkt sie im Laufe des Buches immer mehr in ihrem ICH, statt einmal herauszuschauen. Sie sagt im Laufe des Buches, das sie zu sehr mit sich selber beschäftigt ist, verspricht sozusagen sich zu ändern, und doch macht sie immer wieder dieselben Fehler. Der anfängliche Wunsch nach Freiheit verliert sich immer mehr in ihrem Gefühlschaos, das größten Teils von ihrer Seite verkompliziert und widersprüchlich ist. Sie ist nur noch auf das Gefühl Liebe konzentriert und so auf sich selber fokussiert. Sie ist schlicht weg ich bezogen, und obwohl die Autorin versucht, sie mehr opferungsvoll dazustellen, ist sie das nicht. Die Paar stellen an denen Summer an Sympathie gewonnen hätte, hat sie gleich wieder zunichtegemacht. Vor allem hat es mich aufgeregt, dass sie versucht hat, sich Reif zu verhalten, immer wieder betont, dass sie die bereit ist,, die Wahrheit zu erfahren, und das, obwohl sie es nicht war. Sie versprach Dinge, die sie nicht einhielt und war, wie immer, nur auf sich konzentriert, statt das ganze einmal zu überdenken oder eine zweite Chance zu geben. Sie konnte sich auch nicht in Leute hinein versetzen. Sie konnte nicht verstehen, was es heißt, auch mal Opfer zu bringen. Vor allem das mit dem Opfer bringen, ist doch eine ganz typische Beschreibung eines Hauptcharakters, oder etwa nicht?
Wie man merkt, hallte ich nicht viel von ihr.
Clay hingegen scheint mehr tiefe als Summer zu haben. In ihm hab ich wirklich einen interessanten Charakter gefunden. An ihn und Will. Die beiden stellen die Liebe dar und in dem ganzen Buch dreht sich um nichts anderes als das Summer in beide verliebt ist. Dabei hatte es so viel versprechend angefangen gehabt. Ich hätte viel lieber in der Sicht von Clay oder Will das Buch gelesen, weil sie wirklich aufrichtige Personen zu sein scheinen.


Fazit:

Ich habe mich so über Summer geärgert, aber auch über die verstrichenen Gelegenheiten etwas Spannung in die Geschichte zu bringen. An sich ist die Geschichte echt spannend und auch das Ende ist mal etwas anderes. Allerdings fehlen mir zu viele Details und auch an Tiefe der Charaktere bzw. Eigentlich nur einem Charakter.
Es heißt aber nicht, dass das Buch schlecht war, eher das Gegenteil! Es war an sich interessant. Ich würde es vor allem aber jüngeren Lesern empfehlen, die sehr viel Wert auf die Gerissenheit einer Person und ihrem Liebesleben Wert legen, denn mit Dystopie hatte es Mal mehr Mal weniger zu tun gehabt. Trotz allem bin ich auf den zweiten Band gespannt und freue mich schon, dieses auch dann (hoffentlich) in naher Zukunft zu lesen.

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

3 sterne, der schwarze thron, die schwestern, elementwandler, fantasy, fennbirn, gaben, giftmischer, göttin, high fantasy, königinnen, naturbegabte, penhaligon verlag, rezensio, time.for.nele

Der Schwarze Thron 1 - Die Schwestern: Roman

Kendare Blake
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon Verlag, 03.04.2017
ISBN 9783641170516
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Zu allererst: Ich liebe das Cover! Natürlich könnte man einiges anders anordnen (und schauen das man keine sieben verschiedene Schriftachsen hat, aber das ist Geschmackssache) aber das Bild von der Krone und den Raben, den Pferden, den Bären, der Schlange und dem schwarzen Nebel auf weißen Hintergrund sieht einfach toll aus! Auch passt der Titel sehr gut zum Buch und natürlich auch zu der Geschichte.
Nachdem ich das Buch nun gelesen habe, fällt mir auf, dass all diese Wesen, diese Elemente auf dem Cover eine Rolle im Buch spielen. Sie sind nicht sonderlich im Fokus, abgesehen von der Krone, sondern schmücken diese viel mehr. Dezent im Hintergrund aber trotzdem noch pressend. Durch diese in Szene Setzung und den dezenten Hinweisen ist das Cover ein absoluter Traum!

Alles dreht sich um die drei Königinnen, um die drei Schwestern. Sie sind dazu bestimmt sich gegenseitig umzubringen. Drei sind mit Gaben geboren und nur eine kann auf dem Thron sitzen. Klingt ganz schön spannend, oder nicht?
Anfangs hab ich etwas gebraucht, um in das Buch einzusteigen, aber das ist ja normal. Die Spannung hat mir hier etwas gefehlt.
Was ich aber toll fand, ist, dass man gleich in verschiedenen Sichten die Geschichten der Schwestern und auch von ihrem Umfeld Lesen konnte. Man konnte sehr gut differenzieren, wer jetzt spricht und auch aus welcher Sicht gerade erzählt wird. Nach und nach ist mir aufgefallen, dass ich mir während dem Lesen sehr gut alles Vorstellen konnte, das Aussehen der Charaktere, die Umgebung. Es kam mir nicht vor als würde ich ein Buch Lesen. Sobald ich aber das Buch auf die Seite gelegt hatte, hat ich kein Bild mehr vor Augen. Nur den Wunsch das Buch wieder in die Hand zu nehmen und weiter zu Lesen. Weiter meinen Film im Kopf abspielen zu lassen.
Der Schreibstil fand ich anfangs etwas eigen, wurde aber nach einer Weile besser. Anfangs war es etwas distanziert. Nach und nach hatte ich das Gefühl, dass die Autorin auftaut. Sie schreibt flüssig und in einer leichten Sprache.
Was ich besonders toll fand war, dass sie nicht ihren ursprünglichen Plan aus den Augen verloren hat. Bei so vielen Handlungen, wie in diesem Buch, verliert man schnell den Überblick normalerweise. Kandare Blake allerdings nicht, wofür sie einen großen Pluspunkt bekommt. Vor allem hat mich die Autorin überraschen können und das nicht nur einmal.

Von all den Charakteren war mir Arsinoe, Jules und Mirabella am sympathischsten. Nicht falsch verstehen. Ich mag Katharine genauso gerne, aber sie sehe ich eher wie eine kleine Schwester oder ein Mädchen an, dass man eher beschützen will, statt sie sein zu wollen. Arsinoe, Jules und Mirabella haben etwas Starkes an sich. Auch Nathalia ist eine Persönlichkeit, die ich als Stark ansehe, was ich auf Anhieb sympathisch finde. Mirabella ist aber die Person, mit der ich mich am besten identifizieren kann. Immerhin liebt sie ihre Schwestern, was die ganze Geschichte verkompliziert.


Fazit:

Das Buch hat definitiv mein Interesse geweckt und ich kann verstehen, wieso alle davon reden. Es ist spannend und es ist mal etwas anderes. Trotz den vielen Handlungen verliert man nicht den Überblick. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und kann es kaum erwarten den zweiten Band in den Händen zu halten. Gott sei Dank kommt es noch dieses Jahr. 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

hoffnung, jugendbuc, leben, liebe, liebesroman, neuanfang, trauer, vergangenheit, zukunft

Ein Jahr zum Leben (Die Jahr-Reihe 1)

Emilia Fuchs
E-Buch Text: 184 Seiten
Erschienen bei null, 29.12.2016
ISBN B01N7KY2AW
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:

Normalerweise lese ich eigentlich nichts in diese Richtung. Nichts mit diesem Cover, nichts mit diesem Titel und vor allem nichts mit so einem Thema.
Die Neugier hat mich allerdings gepackt und ich wollte ja eh mal was Neues ausprobieren. Also warum nicht?
Nicht, dass ihr mich falsch versteht. Ich finde das Cover interessant und hat irgendwie alles auf sich, um was es in diesem Buch eigentlich geht. Auch die Farbgestaltung finde ich klasse, da Blau (und Grün) meine Lieblingsfarbe ist. Auch passt die Schrift super zum Buch! Ich könnte mir kein anderes Cover dafür wünschen.

Aber das Cover ist ja nicht alles. Es kommt auch auf den Inhalt an! Gleich zu Anfang fällt einem bei jedem Kapitel auf, dass ein anderes Symbol in der Mitte oben ist. Ich finde die Idee großartig! Diese Gegenstände spielen in diesem Kapitel eine zentrale Rolle und daher ist es nicht nur ein kleiner Hinweis, sondern auch schön anzusehen.

zb. wie dieses hier



Eve geht an einem Weihnachtsmorgen nach Hause und hat ein schlechtes Gefühl dabei. Als sie einen Krankenwagen vor dem Haus sieht, versucht sie sich zu beruhigen, doch so ganz gelingen tut es ihr nicht. Schnell eilt sie nach Hause und findet ihren Vater auf einer Trage und die Sanitäter tragen ihn heraus. Kurz darauf im Krankenhaus erfährt sie, dass er an Krebs erkrankt war. Nach so einer Neuigkeit ist man zu gutem Grund am Boden. Man braucht seine Zeit, um aus so einem Verlust wieder auf die Beine zu kommen.
Silvester Abend beschließt sie auf das Drängen ihrer besten Freundin Maria hin, ihre Vorsätze für das neue Jahr aufzuschreiben.
Nachdem ich das mit den Vorsätzen gelesen hatte, war ich schon voll dabei. Ich schnappte mir einen Zettel und Stift und schrieb auch meine Vorsätze auf! Aber genau wie Eve lasse ich es gerade etwas schleifen. Erst Mitte des Jahres fängt sie an, ihre Vorsätze zu erfüllen. Sie geht zur Blutspende und lernt den arroganten Bad Boy Ben kennen, mit dem sie kurzerhand nach Frankreich geht, um ihre Vorsätze zu erfüllen.

Also erstens: Ich will auch einen gut aussehenden jungen Mann mit strahlend blauen Augen wie das Meer bei der Blutspende kennenlernen.
Zweitens: mit ihm auch gerne irgendwohin fahren. So ganz spontan!
Aber das Leben ist ja kein Buch und ich muss mich damit zu frieden geben, eines zu lesen, um so etwas zu erleben.
Zurück zum Buch also. Das Treffen dieser beiden Hauptcharaktere war ganz interessant. Meiner Meinung nach hätte noch mehr Witz hineingepasst, aber so war es auch ganz in Ordnung. Geschmunzelt hab ich trotzdem.
Zum ersten Mal seit dem Tod ihres Vaters schien Eve so was wie Lebensfreude wieder zu haben und das man das Bemerken konnte, finde ich unglaublich gelungen. Man musste nicht lange auf das Treffen der zwei warten aber lange genug, um zu Bemerken, wie sehr der Tod ihres Vaters Eve doch mitgenommen hat.
Es war von Anfang an interessant das Buch zu lesen und nach und nach kam auch mehr Spannung hinein. Das Tempo war nicht zu schnell und auch nicht zu langsam, also genau richtig! Langweilige Stellen gab es eigentlich gar keine. Ich verfolgte mit großem Interesse die Reise der beiden auf einer Harley durch Frankreich (ich liebe Harleys!).
Die Autorin hat es geschafft mit ihrem flüssigen Schreibstil und der einfachen Sprache einen an das Buch zu fesseln. Auch gelang es ihr, den Charakteren Leben einzuhauchen. Nicht nur den Charakteren, sondern auch der Umgebung und den Rest! Ich konnte mir das ganze Buch über wirklich bildlich vorstellen, wie alles aussieht und das ist ein sehr großer wichtiger Punkt für mich. Man reiste praktisch mit den Charakteren quer durch Frankreich; und da ich eh weiter als Roppenheim nie gekommen bin, war es praktisch wie Urlaub 😉.
Leider muss ich doch einen negativen Kritikpunkt abgeben. Am Ende war es zu abrupt. Man hätte es noch länger schreiben können und vor allem war es so ein typisches Ende.

Was ich aber noch klasse finde, ist, dass am Ende des Buches noch mal ein Appell der Autorin an die Leser kam, indem sie noch Mals verdeutlicht wie wichtig es ist, Blut zu spenden und auch als Spender eingetragen zu sein (im Bezug auf Blutkrebs).


Fazit:

Ein fesselndes Buch über Tod, Liebe und natürlich Jahresvorsätze. Ein Abenteuer mit einem Bad Boy durch Frankreich! Ein Buch, das alles hat, was man von einem Buch erwartet.
Durch ihren flüssigen Schreibstil schafft es die Autorin den Charakteren Leben einzuhauchen und alles so gut zu beschreiben, dass es einen vorkommt, als wäre man mit dabei!
Ein ganz klares must-read.

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447 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 74 Rezensionen

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Aschenkindel - Das wahre Märchen

Halo Summer
Flexibler Einband: 276 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.12.2016
ISBN 9783959671248
Genre: Fantasy

Rezension:  
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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Essenz der Götter - Sammelband

Martina Riemer
E-Buch Text: 717 Seiten
Erschienen bei Impress, 07.04.2016
ISBN 9783646602470
Genre: Fantasy

Rezension:  
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727 Bibliotheken, 13 Leser, 2 Gruppen, 112 Rezensionen

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Black Blade - Die helle Flamme der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Piper, 04.10.2016
ISBN 9783492703574
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:
Es ist schwer in Worte zu fassen, wie wunderbar ich diese Reihe finde. Erst am Ende dieses Bandes habe ich realisiert, dass die Geschichte vorbei ist. Es ist völlig an mir vorbei gegangen, dass dies nur eine Trilogie ist und nicht mehr weiter gehen wird. Was wirklich überraschend für mich und meine Mitmenschen war (da ich es im Bus fertig gelesen hatte und etwas laut geworden bin).

Aber erst einmal zum Cover. Wie immer ist dieser schlicht gehalten und in meinen Lieblingsfarben: Blau und Lila (Grün gehört zu meinen Lieblingsfarben auch dazu, ist aber hier nicht dabei). Es ist dezent ein Frauengesicht abgebildet, dass so überlichtet worden ist, dass der Fokus klar auf ihre Augen, Augenbrauen, und ihr Mund liegt. Das alles wird von einem weißen Hintergrund dominiert, was ich sehr toll finde, aber es schnell zu abdrücken kommt.
Man sieht bei Band eins, zwei und drei, dass sie zueinander gehören, da sie alle sich ähneln, was ich toll finde. Das Cover vom ersten und dritten Band gefallen mir aber mit Abstand am besten!

Lila und Devon sind in diesem Band endlich zusammen, was von Anfang an irgendwie klar war. Am Anfang bekommt man noch relativ viel von ihrer Zuneigung zueinander zu lesen, was es mir etwas schwer gemacht hatte, richtig einzusteigen. Meiner Meinung nach war es anfänglich einfach zu viel des Ganzen. Ich mag es ja eher, wenn sich eine Romanze im Hintergrund abspielt.
Dieses zur Schau stellen der Gefühle hat sich nach einer Weile gelegt und man kam wieder zu dem eigentlichen Thema bzw. zur Geschichte zurück.
Relativ schnell kam ein Gefühl auf, dass ich so früh nicht erwartet hätte. Das war Spannung auf höchstem Niveau. Normalerweise baut sich die Spannung nach und nach auf, bis es kurz vor ihrem Ende ihren Höhepunkt hat. Hier in diesem Band war es so, dass es sogar zwei Höhepunkte hatte, wenn nicht sogar mehr. Es war praktisch durchgehend spannend.
Die Autorin hat es aber geschickt geschafft, diese Spannung je nach dem, noch zu toppen. Sie schreibt noch immer flüssig und auch kann man der Handlung durch ihre leichte Sprache leicht folgen. So hatte ich auch keine Probleme beim Lesen. Sie schafft es auch, sich kurzzufassen, was ich auch klasse finde. Was mich bis jetzt immer an den meisten Büchern gestört hatte, waren ihre ausschweifenden Rückblicke. Das macht Jennifer Frost nicht. Sie fasst sich kurz und schafft es trotz allem, alle so lebendig erscheinen zu lassen.
In diesem Band kommen sich Lila und ihre Cousine Deah kommen sich hier in diesem Band näher und man kann gut beobachten, wie Lila sie Stück für Stück als Familie ansieht. Außerdem erfährt man auch mehr über die Vergangenheit von Lilas Eltern, was ich persönlich klasse fand und ruhig noch etwas länger hätte sein können.
Die Geschichte endet wie zu erwarten, war aber trotzdem toll, es zu lesen, auch wenn ich etwas schockiert war, dass es schon zu Ende ist. Hätte ich das gewusst, hätte ich mir mehr Zeit gelassen. Immerhin liest man ein Buch nur einmal zum ersten Mal.


Fazit:
Ich habe versucht so wenig vom Inhalt zu Spoilern wie möglich, den ich finde, man sollte einfach seinen eigenen Eindruck davon machen. Es macht mehr Spaß und man kann sich auch überraschen lassen. Was ich aber sagen kann, ist, dass es sich wirklich lohnt, diese Reihe anzufangen und ich es jedenfalls nicht bereut habe, es getan zu haben.

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ann-kathrin karschnick, claudia octavia, dystopie, eleazar, fantasy, finale, hamburg, katharina, leon, mystische wesen, papierverzierer, phoenix, tesla-punk, tilly, trilogie

Phoenix - Kinder der Glut

Ann-Kathrin Karschnick , Timo Kümmel
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 01.10.2015
ISBN 9783944544533
Genre: Science-Fiction

Rezension:

MEINE MEINUNG

Meine Meinung zum Cover brauche ich euch ja nicht unbedingt wieder zu sagen. Ich könnte mir hier diesmal echt gut einfach Flügel vorstellen ohne die Person. Oder eine Person die hinauf schaut und ihr Flügel wachsen.

Die Geschichte geht wieder nahtlos weiter. Tavi und Leon haben diesmal aber noch mehr Begleiter, die fast so oft im Buch auftauchen wie die beiden selbst. Tavi hatte am Ende des zweiten Bandes Nathan endlich wieder gefunden. Dieser heißt hier aber jetzt Nathania, da er in einem weiblichen Körper steckt. Eleazar und Jörenson schließen sich derweil Leon und Katharina an.
Die Geschichte liest man weiterhin in der Er/Sie Perspektive aus Tavis und Leons Sicht.

Eigentlich gibt es groß zu den anderen Dingen nichts mehr zu sagen ohne das ich mich wiederhole. Die Autorin hat es wieder einmal geschafft mich voll und ganz in ihren Bann zu ziehen und mit Freuden habe ich dieses Buch praktisch in mich aufgesogen. Die Charaktere, die Umgebung, alles hat einfach gepasst.
Die Geschichte geht weder zu schnell noch zu langsam voran und man erfährt immer wieder was neues zu den Charakteren, ohne das viel wiederholt wird. Sie schafft es die Spannung Stück für Stück aufzubauen und somit gibt sie einem keine Chance sich zu langweilen!
Durch ihren einfachen Schreibstil versteht man alles sehr gut und kommt gut mit der Geschichte mit.

FAZIT

Diese Rezension fällt sehr kurz aus, weil es einfach groß nichts dazu zu sagen gibt. Die Autorin hat es mit diesem Band geschafft alle vorherigen Bänder in den Schatten zu stellen! Ich bin einfach hin und weg und kann wirklich jeden empfehlen diese Reihe anzufangen. Die Autorin schafft es in wenigen Worten viel Spannung auf zubauen. Zudem hab ich bisher noch nie eine Geschichte in dieser Richtung gelesen oder gesehen, was ein gutes Zeichen ist.

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ann-kathrin karschnick, banshee, cupido, dschinn, dystopie, fantasy, geisterwächter, hexe, kampf, liebe, paris, phoenix, phönix, saiwalo, teslapunk

Phoenix - Erbe des Feuers

Ann-Kathrin Karschnick , Timo Kümmel
Flexibler Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 09.10.2014
ISBN 9783944544519
Genre: Fantasy

Rezension:

MEINE MEINUNG

Von den Covern bin ich immer noch nicht ganz überzeugt. Es ist nicht schlecht und es passt sicherlich auf seine Art zum Buch, doch ein anderes, mehr realistischeres Bild wäre passender. Würde mehr die breitere Masse ansprechen aber das ist ja alles nur Geschmackssache.

Es geht ja auch nicht um das Cover, sondern um den Inhalt. Da es hier sich um den zweiten Band der Reihe handelt, werden hier eventuell paar Spoiler drinnen sein.
Band eins war ein guter Start. Band zwei eine grandiose Fortsetzung! Normalerweise bin ich es gewohnt das der zweite Band einer Trilogie eher zäh und ziehend ist. Dieser hier war mit Spannung gefüllt, dass ich es kaum aus den Händen legen konnte.
Ich bin einfach nur hin und weg.
Die Geschichte setzt am Ende des ersten Bandes fast nahtlos an und so verpasst man kaum etwas. Tavi und Leon sind auf dem Weg nach Paris und stoßen dort auf Seelenlose, die sich gegen die KA auflehnen. Sie erfahren mehr und mehr über diese Bewegung und merken schnell, dass in Paris so einiges nicht stimmt. Nicht nur die Seelenlosen, sondern auch die Menschen verhalten sich eigenartig und so versuchen sie herauszufinden, was überhaupt los ist...
Der zweite Band hat fast alles, was mir im ersten Band gefehlt hatte: Spannung und Informationen. Vor allem erfährt man mehr über Leon und Tavi, sodass sie noch lebendiger einem erscheinen. Nach einer Weile hat man wirklich das Gefühl mit echten Menschen tun zu haben!
An dem ersten Band hatte ich kritisiert, dass die Umgebung und auch die Menschen bzw. das System zu wenig beschrieben worden sind. Im zweiten Band erfährt man genauer wo und was genau passiert. Die Nebencharaktere und auch einfach die Menschen, denen Tavi und Leon auf der Straße begegnen, wirken realer. Alles insgesamt wirkt viel echter.
Was ich besonders toll fand, war, dass die Autorin sich die Mühe gemacht hat, dem Leser durch Paris zu führen. Durch die Nennung der Straßen wie sie im Französischen heißen, und wie sie in diesem Buch heißen, hat die Autorin es geschafft eine Atmosphäre geschaffen, die so schnell nicht jeder kann. Oft werden diese Details zu lange erklärt, sodass sie eher langweilig erscheinen und auch manchmal fehl am Platz.Nicht aber in diesem Buch! Die Autorin hat es geschafft eine Spannung aufzubauen, mit anfangs Kleinigkeiten, und diese dann im Laufe der Geschichte immer wieder zu steigern bis kurz vor Schluss.
Der Schreibstil ist flüssig und noch immer strukturiert. Der erste Band war etwas vorausschauender. Man wusste einfach, was ca passieren wird. Der zweite Band hingegen war voller Überraschungen und auch die neuen Charaktere konnte man so gar nicht einschätzen. So war die Geschichte nicht nur spannend. Sie war spannend UND nicht vorhersehbar!
Zum ersten Mal seit Langem hatte ich während dem lesen wieder Herzklopfen und das ist für mich ein Zeichen, dass es sich echt lohnt, das Buch zu lesen!

FAZIT

Ein Band, was man so schnell nicht mehr aus den Händen legt! Es hat nicht nur Spannung und eine gute und originelle Geschichte. Es hat das besondere Etwas, was einem das Herz höher schlagen lässt. Ich kann jeden nur empfehlen mit dieser Reihe anzufangen: Bereuen werdet ihr es sicherlich nicht!

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Phoenix - Tochter der Asche

Ann-Kathrin Karschnick
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 02.10.2013
ISBN 9783944544052
Genre: Fantasy

Rezension:

MEINE MEINUNG

Ich habe mich anfangs mit dem Buch etwas schwer getan. Die Geschichte fängt so abrupt an, dass ich nicht ganz wusste, was ich genau hier lese. Eine Dystopie, das war mich schon klar. Der Klapptext war jedenfalls sehr ansprechend und ... dachte ich mir: Augen zu und ...rch. Wie schlimm kann es den werden? Ohne große Erwartungen habe ich weiter gelesen und ... was soll ich dazu sagen?
Es hat sich mehr als nur gelohnt!
Die anfänglichen Schwierigkeiten waren schnell wie weggeblasen und man kam nach ein paar Seiten gut mit der Story mit.
Der Schreibstil der Autorin hatte sich auch nach ein paar Seiten komplett verändert und ich konnte mir plötzlich alles bildlich vorstellen. Die Personen und auch die Umgebung wirkten realer und dadurch schaffte es die Autorin mich zu fesseln und mich weiter anzutreiben es zu lesen.

Man liest in diesem Buch aus zwei Sichten: einmal aus der Sicht von Tavi, die die übernatürliche Seite der Geschichte vertritt, und von Leon, der zu den Ermittlern gehört. Diese erscheinen mit jedem Kapitel, das man liest. Mehr und mehr real. Da der Schreibstil einfach ist, kann man sich gut in der Geschichte verlieren und man kommt daher in dieser fremden Welt gut zurecht.
Nach und nach hatte sich auch Spannung aufgebaut und bald darauf habe ich mich schon darauf gefreut zu erfahren, wie es wohl zu Ende geht. Eines kann ich euch jedenfalls sagen: etwas ist passiert, dass ich mir so nicht vorgestellt habe. Durch diese kleine Überraschung (die ich nicht vorhersehen konnte) hat die Geschichte um einiges an Pluspunkten gewonnen.

Die Story verlief nach einem guten Leitfaden. Man hatte kein einziges Mal das Gefühl, dass die Autorin den Faden verloren hat und dadurch von der Story abgewichen ist. Bei einer Dystopie braucht man einen Leitfaden unbedingt! Eigentlich wie bei jedem anderen Buch auch...
Sie ging strukturiert an die Sache heran. Erst hat man etwas über die beiden Hauptpersonen erfahren, und wie ihr Alltag aussieht und schon wurde man in die Ermittlungen hineingeworfen. Tatverdächtige war Tavi, mit der alles irgendwie zusammenhing. So hängte sich Leon an ihre Versen und irgendwann haben sie zusammengearbeitet und versucht den Mörder zu finden.
Ich persönlich hätte mir hier gerne ein paar Witze, sarkastische Anmerkungen oder sonst etwas in der Richtung gewünscht. So hätte die Story etwas Lockeres gehabt und von dem schlichten aber strengen Faden ein bisschen abgelenkt. Es hätte die Story um einiges interessanter gemacht und dadurch die Spannung angehoben.
Diese hatte am Ende des Buches ihren Höhepunkt und so ist man automatisch gespannt, wie es wohl weiter gehen wird.
Da es eine Dystopie ist und es hier in Europa, um genau zu sein in Hamburg spielt, konnte man sich gut vorstellen, wie Hamburg in diesem Buch aussieht. Ich persönlich war noch nie in Hamburg und weiß jetzt, nicht ob es diese Orte wirklich gibt. Was ich hier ein bisschen vermisst habe, waren detaillierte Beschreibungen über die Orte bzw. einfach mehr über das System in dieser Geschichte. Die Autorin hat sich hier ziemlich kurz gefasst. Dadurch kam die Geschichte an manchen Stellen etwas kurz vor. Trotz alledem war es ein guter Start.

FAZIT

Es hat mir Spaß gemacht dieses Buch zu lesen, trotz der anfänglichen Schwierigkeiten. Die Autorin hat einen guten Start hingelegt und ich bin schon jetzt gespannt, wie es wohl weiter gehen wird. Karschnick hat es jedenfalls geschafft mir die Story schmackhaft zu machen, sodass ich es kaum erwarten, kann es weiter zu lesen.
Es hat fast alles, was ich mir von einem guten Buch wünsche: Spannung, einen Faden (ohne das dieser irgendwann verloren geht und durch einen anderen ersetzt wird), real wirkende Charaktere und Umgebung. Ich hätte mir zusätzlich noch ein paar auflockernde Sätze gewünscht und mehr Informationen über die Umgebung und einfach die Struktur des Staates. Auch gut kann ich mir ein anderes Cover sehr gut vorstellen.

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fluch, gardasee, geheimnis, griechische mythologie, hass, impress, italien, jugend, julia, liebe, luca und allegra, magie, masken, romeo und julia, stefanie hasse

Liebe keinen Montague

Stefanie Hasse
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.06.2016
ISBN 9783646602258
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:


Um ehrlich zu sein fehlen mir die Worte. Nachdem Being Beastly für mich ein Reinfall war, bin ich hier etwas vorsichtiger herangegangen. Immerhin heißt es auch hier es sei eine Adaption (von Romeo und Julia).
Das Cover hatte mich jedenfalls gleich angesprochen. Es ist schlicht und hat vor allem etwas von der Geschichte in sich.

Gleich nachdem ich die erste Seite auf dem Kindle gelesen hatte, war ich schon wie gebannt. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und wie automatisch griff ich nach dem Kindle. Gleich zu Anfang merkt man, dass man etwas Besonderes in den Händen hält und liest. Von Anfang an hatte ich das Gefühl, in der Geschichte drinnen zu sein.

Durch den einfachen Schreibstil konnte man super in die Geschichte hineinfinden. Es war, als würde man einen Film anschauen. Ich hatte die meiste Zeit eigentlich nicht das Gefühl ein Buch zu lesen, sondern eher einen Film zu schauen. Das passiert mir manchmal bei richtig guten Büchern. Man ist so vertieft in die Geschichte, dass man gar nicht merkt wie die Seiten nach und nach schrumpfen.

Dass es einem wie bei einem Film vorkam, lag auch daran, dass man sich alles so gut vorstellen konnte. Die Umgebung war so realistisch beschrieben, dass man sich gefühlt hat, als wäre man selber dort!
Auch die Charaktere haben hier ihren Teil dazu beigetragen. Man liest die ganze Geschichte in Allegras Sicht, die eine angenehme Person zu sein scheint. Eigentlich kann ich großartig nichts zu den Charakteren sagen außer, dass man sie in diesem Band sehr gut kennen lernen konnte und ich gespannt bin, wie es in Band 2 ist.

Die Geschichte beginnt gleich an dem Punkt, dass Allegra plötzlich nach Italien will. Schon da an merkt man, dass etwas wie Spannung in der Luft schwebt. Je mehr man weiter liest, desto spannender wird es. Bis ich am Ende nicht glauben konnte, das es schon zu Ende ist!


Fazit:


Dieses Buch gehört jetzt schon zu meinen Top 10 Büchern dieses Jahr! Es hat alles was ich mir von einem guten Buch wünsche: Einen guten Schreibstil (bzw. angenehmen), glaubwürdige, lebendig wirkende Charaktere und eine tolle Geschichte.
Da ich sowieso ein Fan von Romeo und Julia bin, war ich gespannt, was Stefanie hier gezaubert hat. Ich kann nur eines sagen: Es hat es verdient sich eine Adaption zu nennen. Man findet so viele Details von Romeo und Julia wieder, die sehr gut in die Geschichte eingearbeitet sind.
Es ist nicht so als würde ich ein Buch lesen, sondern einen Film schauen. Das macht für mich ein sehr gutes Buch aus.
Ein Muss für alle Romeo und Julia Fans. Ihr werdet nicht enttäuscht sein!

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156 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 76 Rezensionen

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Being Beastly. Der Fluch der Schönheit

Jennifer Alice Jager
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 02.06.2016
ISBN 9783646602562
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Meine Meinung:

Ich liebe Märchen und ich liebe Märchenadaptionen. So war es ziemlich klar, dass ich dieses Buch unbedingt haben musste. Der Inhalt hat mir zugesprochen und ich hab es gleich vorbestellt! Als es endlich da war, habe ich gleich angefangen zu lesen.
Das Cover ist einfach nur unglaublich gut und es passt sehr gut zur Geschichte bzw. zum Titel!

Der Anfang war eigentlich ein guter Anfang. Ich fand die Idee, dass jedes Mädchen mit sechzehn Jahren zum König muss, grandios! Auch, dass es zu einer Zeit spielte, indem es einen König gab. Gleich von Anfang an wurde erwähnt, dass es auch Magie in dieser Welt gibt.
Als Valeria zu einem Fremden gehen muss, und zwar nur mit ihrer besten Freundin als Begleitung, fand ich es noch immer nicht schlecht.
Ab dem Zeitpunkt, wo sie sich zum ersten Mal begegnet sind, ging es praktisch bergab. Stück für Stück wurde es mehr und mehr oberflächlicher und bald wollte ich es schon abbrechen und es einfach hinter mich bringen.
Ich konnte einfach nicht Valerias Handlungen verstehen. Größtenteils fand ich es einfach irrsinnig. Man ist in einem fremden Haus. Es wird zu einem gesagt: Geh abends nicht raus! Also was macht Valeria wohl? Sie geht raus!
Dann wird ihr auch noch gesagt, nicht in den Ostflügel oder zu dem Schrank wieder zu gehen. Was macht sie? Sie geht dahin!
Es hat mir einfach hier an Tiefe gefehlt. Die Idee wie die Handlung verlaufen soll, war eigentlich an sich gut. Allerdings war es nur einfach an der Oberfläche geschabt oder teils hat das gewisse Etwas gefehlt, um es realistisch erscheinen zu lassen (bzw. leben einzuhauchen).
Es ging alles viel zu schnell. Vieles hätte man gut ausschmücken und länger schreiben können. Länger schreiben müssen!
Man hatte einfach das Gefühl, dass alles zu schnell verläuft.
Erst nachdem ich bei ca. 60% des Buches angekommen war, wurde es endlich etwas spannender. Die Wendung fand ich zwar etwas eigen und war nicht mein Fall, da sie zu oberflächlich ausgefallen ist, aber es hat zu dem Buch irgendwie gepasst.
Die Charaktere gewannen an etwas Tiefe und es wurde interessanter das Buch zu lesen. Das Ende hat dann alles herausgerissen, sodass ich echt froh war, es fertig gelesen zu haben.


Fazit:

Leider hat mich dieses Buch im großen und ganzen nicht wirklich überzeugt. Der Begriff Märchenadaption hat es hier meiner Meinung auch nicht verdient, da ich kaum (bzw. gar nichts)etwas von die Schöne und das Biest darin gefunden habe. Es war mir anfangs zu oberflächlich und kaum Spannung vorhanden, was sich bis zum Ende hin gezogen hatte.
Die Autorin hat viele Gelegenheiten verstreifen lassen Spannung aufzubauen und den Charakteren Tiefe zu geben. An sich war die Idee nicht schlecht und auch die Idee wie die Handlung verlief auch nicht. Nur auch hat es hier an Tiefe gefehlt.
Das Ende hat es alles allerdings wieder besser gemacht. Trotz allem war es ein Buch, was sicherlich anderen gut gefallen könnte, mir aber nicht wirklich zugesagt hatte.

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Black Blade - Das dunkle Herz der Magie

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2016
ISBN 9783492703567
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Ich liebe das Cover! Es ist fast das gleiche wie bei Band 1, mit dem Unterschied, dass die Farbe anders ist. Das Rot passt recht gut zum Band, da es auch blutiger darin zugeht.
Nachdem ich Band eins beendet hatte, konnte ich es kaum erwarten, den zweiten Band zu lesen! Gleich machte ich mich daran und ich bin einfach hin und weg!

Die Geschichte geht fast ohne zeitlich großen Unterschied da weiter, wo man in Band eins aufgehört hatte. Daher ist der Einstieg leicht und man kommt durch die kurzen und knappen Informationen auch gut wieder in die Geschichte rein. Vor allem ist hier die Betonung auf kurz und knapp. Ich habe schon oft erlebt, dass die Informationen länger sind als die Story, die danach kam (gefühlt).
Da die Geschichte genau nach meinem Geschmack ist, war es für mich von Anfang an spannend. Diese Spannung hat sich bis zum Ende des Buches durchgezogen. Es gab eigentlich keinen einzigen Moment, wo ich mich gelangweilt hätte.

Der Titel sagt hier eigentlich alles, was man wissen muss und hat somit den Inhalt gut erwischt. In diesem Band geht es vor allem darum, dass mehr und mehr Morde an den Monstern passieren. Als während eines Turniers ein Mitstreiter ermordet wird, geht Lila der Spur nach. Was sie herausfindet, werde ich hier jetzt nicht sagen, sonst verrate ich Euch ja noch das Ende ;)
Sagen wir es mal so: Ich hatte es ab und an Mal vermutet, aber nie wirklich gedacht, dass es wirklich so ist. Anders ausgedrückt: Ein Jugendbuch, dass mal nicht vorausschauend ist, ist mal wirklich eine tolle Abwechslung!
In diesem Band erfährt man zudem mehr über Lilas Mutter und die Vergangenheit der Familien (nicht viel aber immerhin etwas).

Generell finde ich Lila sehr sympathisch und ich mag es in ihrer Sicht die Dinge zu lesen. Sie ist witzig und ist nicht gleich eingeschnappt, wenn etwas passiert was ihr nicht gefällt. Sie ist eine schlaue Person, die gut auch Sachen alleine erledigen kann. Von sich behauptet sie zwar, dass sie kein gutes Mädchen wäre, was meiner Meinung nicht stimmt. Natürlich ist sie eine Diebin und hat auch so ihre Macken aber das macht sie eigentlich nur … menschlich.

Die Autorin schafft es auch in diesem Band alles lebendig wirken zu lassen und jeder einzelnen Person eine Seele einzuhauchen, ist, egal wie kurz sie auch vorkommt. So habe ich das Buch nicht gelesen, sondern hatte eher das Gefühl, ich würde einen sehr guten Film sehen.

Fazit:

Ein zweiter Band, der mich vollkommen überzeugen konnte! Ich bin hin und weg und kann nur betonen, wie sehr ich mich jetzt schon auf den dritten Band freue! Es hat alles, was ich mir an einem Buch wünsche: Spannung, Witz, eine Liebesgeschichte sie sich eher im Hintergrund entwickelt, eine gute Geschichte/Idee und vor allem eine Hauptperson, die nicht langweilig ist (oder unsympathisch).

Ich kann allen, die die Reihe noch nicht begonnen haben, es ans Herz legen es anzufangen!

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