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74 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

antarktis, expedition, everland, überlebenskampf, rebecca hunt

Everland

Rebecca Hunt , pociao
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 13.06.2017
ISBN 9783630874630
Genre: Romane

Rezension:

Auf nach "Everland": Ein tolles Buch mit kleinen Schwächen

„Everland“ heißt der – nach dem für mich sehr konträren „Mr. Chartwell“ - zweite Roman der britischen Schriftstellerin und Malerin Rebecca Hunt. Diese wurde 1979 in Coventry geboren und hat am Central Saint Martin's College, einer Londoner Hochschule für Kunst und Design, studiert. Auf Deutsch erschien „Everland“ in der (sehr guten!!!) Übersetzung von pociao im Juni 2017 im Luchterhand Literaturverlag. Erhältlich sind momentan das 416 Seiten-starke Hardcover sowie die E-Book-Version.

Optisch betrachtet ist „Everland“ ein wunderschönes Buch. Das Cover-Design hat noch vor dem Klappentext mein Interesse geweckt. Die für mich zurückhaltende, aber trotzdem ausdrucksstarke (Farb-)Gestaltung ist meiner Meinung nach überaus gelungen und passt perfekt zum Thema. Hier zeigt sich wieder einmal das feine Händchen des Luchterhand-Verlages nicht nur für tolle Inhalte, sondern auch für besonders schöne Einbände.

Verlagstext:

Rebecca Hunts zweiter Roman ist Abenteuergeschichte, spannender Thriller und psychologisches Drama in einem. Die Insel Everland wird von zwei Antarktisexpeditionen erforscht, zwischen denen hundert Jahre liegen. Doch die Einsamkeit, die harten Wetterbedingungen und die feindseligen Kräfte der Natur sind heute wie damals bestimmend, und bei beiden Expeditionen zeigt sich: Die Antarktis enthüllt den wahren Charakter der Menschen, die sich ihr aussetzen.

Meine Meinung:

Wie schon oben beschrieben, erzählt „Everland“ in zwei Handlungssträngen die Geschichte zweier Antarktisexpeditionen 1913 und 2013. Ich bin von jeher ein großer Fan von Extremerfahrungen in Wort und Bild, seien es Besteigungen des Mount Everest, Expeditionen in den Regenwald oder in die Arktis/Antarktis. Daher war klar, dass ich „Everland“ lesen möchte. Mich hat fasziniert, wie die Besatzung der „Kismet“ die bisher unbekannte Insel entdeckte und sie durch drei Crewmitglieder in Besitz genommen hat. Die Schilderungen lesen sich tatsächlich wie ein Abenteuerroman aus der guten alten Zeit. Komischerweise hatte ich beim Lesen immer Bilder aus „Meuterei auf der Bounty“ vor Augen und musste mich immer wieder in die eisige, unwirtliche Welt der Antarktis zurückversetzen.

Genau 100 Jahre später findet eine Gedenkexpedition statt, die ebenfalls mit drei Personen besetzt ist und die Fauna der Gegend katalogisieren soll. Im Gegensatz zu ihren früheren Pendants verfügen diese über modernste Technik und Ausrüstung sowie eine umfangreiche Ausbildung. Doch schnell wird klar, dass auch dies in den rauen Gefilden keine Gewähr ist für einen reibungslosen Ablauf. So unterschiedlich sie auch sind, gibt es durchaus Parallelen in den beiden Unternehmungen. So werden beispielsweise Teilnehmer nicht aufgrund ihrer Qualifikation ins Team berufen, sondern aufgrund ihrer Beziehungen.

Wie entwickeln sich Menschen in Extremsituationen? Was macht das wochenlange Zusammenleben auf engstem Raum mit der eigenen Psyche und der der Mitstreiter? Wie entwickelt man sich, wenn es ans Teuerste geht, an die eigene Existenz? Welche Grenzen ist man bereit für sich und andere zu überschreiten? Das sind Kernfragen, um die sich in „Everland“ alles dreht.

Mir hat „Everland“ grundsätzlich gut gefallen. Den „spannenden Thriller“ habe ich etwas vermisst, Spannung ist zwar durchgängig da, aber nicht auf hohem Niveau. Ich fand es gleichzeitig interessant, aber auch anstrengend immer wieder in den Zeiten hin du her zu springen. Da hätte ein bisschen mehr „Ruhe“ dem Buch meiner Meinung nach gut getan. Die Charaktere waren für mich allesamt etwas farblos und oberflächlich. Es wäre allerdings wohl auch schwer geworden, sie im Kontext zur Handlung stärker herauszuarbeiten. Trotzdem blieb mir der Zugang zu den Protagonisten größtenteils verwehrt.

Enttäuscht hat mich der Schluss. Ohne etwas zu verraten, war er mir zu abrupt und wenig aussagekräftig. Da hatte ich mir deutlich mehr versprochen.

Ich bewerte "Everland" mit 4 von 5 Sternen. 

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Tags: antarktis   (1)
 

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1.216 Bibliotheken, 12 Leser, 3 Gruppen, 81 Rezensionen

raumschiff, dystopie, liebe, godspeed, jugendbuch

Godspeed - Die Reise beginnt

Beth Revis , Simone Wiemken
Buch: 448 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.09.2013
ISBN 9783841502513
Genre: Jugendbuch

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232 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

moon chosen, jugendbuch, gefährten, p.c.cast, fantasy

Moon Chosen

P.C. Cast , Christine Blum
Fester Einband: 704 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.09.2017
ISBN 9783841440143
Genre: Jugendbuch

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320 Bibliotheken, 17 Leser, 0 Gruppen, 101 Rezensionen

liebe, der goldene hof, richelle mead, adel, neue welt

The Promise - Der goldene Hof

Richelle Mead , Susann Friedrich
Fester Einband
Erschienen bei ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 29.09.2017
ISBN 9783846600504
Genre: Jugendbuch

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73 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 25 Rezensionen

liebe, prag, winter, frauen, trauer

Wintersterne

Isabelle Broom , Uta Rupprecht
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Diana, 09.10.2017
ISBN 9783453359109
Genre: Liebesromane

Rezension:

Ein Buch wie warmer Vanillepudding: Wohlfühl-Mutmach-Geschichte für Herz und Seele

Die Fakten vorab: 

Der Roman „Wintersterne“ von Isabelle Broom ist nach „Olivensommer“  das zweite Werk der Autorin, das in Deutschland erschienen ist. Das Buch kam als Taschenbuch (499 Seiten, 9,99 Euro) und E-Book (8,99 Euro) im Oktober 2017 auf den deutschen Markt. Herausgeber ist der Diana-Verlag, der zur Verlagsgruppe Random House gehört.

Isabelle Broom, geboren 1979 in Cambridge, hat Medienwissenschaft an der University of West London studiert und arbeitet als Redakteurin und Autorin. Nach langen Reisen durch Europa und die Welt wurde sie sesshaft, als sie auf Max, ihren Bologneserwelpen, traf. Wenn sie nicht schreibt, unternehmen Isabelle Broom und Max gerne ausgedehnte Spaziergänge durch die Londoner Parks.

Wie es aussieht:

Kurz gesagt: Wunderschön. Das Cover hat mich lange vor der Geschichte in seinen Bann gezogen. Für mich ein absoluter Eyecatcher und eines der besten Titelbilder 2017. Die grafische Gestaltung wirkt in ihrer Form- und Farbgebung sehr einladend und unterstützt die Story aussagekräftig. Der geriffelte Einband vermittelt ein gutes haptisches Gefühl. Großes Kompliment an die Gestalter und den Verlag.

Worum es geht (Klappentext des Verlages):

Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.

Wie es mir gefallen hat:

„Wintersterne“ ist ein wirklich schönes Buch. Man könnte es sicherlich auch im Frühjahr und Sommer lesen, es bietet sich aber aufgrund der Handlung durchaus an für die kältere Jahreszeit, in der man es sich mit einer Wolldecke und heißem Tee auf der Couch gemütlich macht und sich in seiner Phantasie an wunderbare Orte träumt. Prag ist sicherlich ein solcher Ort. Ich war selbst schon dort und von Anfang an im Bann dieser wunderschönen Stadt. So kannte ich viele der im Buch gut beschriebenen Orte schon und konnte sie bestens vor meinem inneren Auge visualisieren. Viele schöne Erinnerungen wurden dadurch wach.

Die Geschichten rund um Megan, Hope und Sophie könnten in ihren Abläufen unterschiedlicher nicht sein. Was sie alle eint, ist die Liebe in ihren zahlreichen Facetten. Anfangs plätschert die Handlung etwas langatmig vor sich hin, auch musste ich mich erst einmal etwas an den für mich nicht ganz flüssigen Schreibstil der Autorin gewöhnen. Nach und nach entwickelt sich die Story allerdings komplexer und wartet mit einem vollkommen unerwarteten Finale auf, das mich wirklich überrascht hat. Diese Tatsache, auf die ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen möchte, hat für mich aus einem reinen Wohlfühlbuch auch ein Mutmach- und Freundschaftsbuch gemacht. Es geht plötzlich viel tiefer als eine reine Lovestory und zeigt, wie man mit dem Glauben an sich selbst und mit Freunden an der Seite auch schwierige Situationen im Leben meistern und überstehen kann.

„Wintersterne“ ist lesenswert für alle Anhänger unterhaltsamer und zugleich gefühlvoller Frauenliteratur.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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22 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

horror, schnee, christopher golden, winter, cross cult

Snowblind

Christopher Golden
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 04.09.2017
ISBN 9783959811941
Genre: Krimi und Thriller

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76 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

thriller, dänemark, menschenjagd, michael sander, heyne

Trophäe

Steffen Jacobsen , Maike Dörries
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.11.2014
ISBN 9783453437623
Genre: Krimi und Thriller

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74 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

bürgerkrieg, usa, krieg, dystopischer roman, zukunftsvision

American War

Omar El Akkad , Manfred Allié , Gabriele Kempf-Allié
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 27.07.2017
ISBN 9783103973198
Genre: Romane

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Fortunas Rache

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492500562
Genre: Historische Romane

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45 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

trier, römer, sklaven, rabe, sklaverei

Die Legion des Raben

Maria W. Peter
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.06.2017
ISBN 9783492500555
Genre: Historische Romane

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

französische literatur, jugendliche, abenteuer, probleme, reise

Nordnordwest

Sylvain Coher , Sonja Finck
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 13.01.2017
ISBN 9783423280907
Genre: Romane

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393 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 83 Rezensionen

siena, jugendbuch, ursula poznanski, thriller, italien

Aquila

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Loewe, 14.08.2017
ISBN 9783785586136
Genre: Jugendbuch

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104 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

gabe, dystopie, superio, liebe, superior

Superior

Anne-Marie Jungwirth
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Drachenmond-Verlag, 08.07.2017
ISBN 9783959912112
Genre: Science-Fiction

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(287)

730 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 135 Rezensionen

pandemie, dystopie, apokalypse, überleben, shakespeare

Das Licht der letzten Tage

Emily St. John Mandel ,
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 14.09.2015
ISBN 9783492060226
Genre: Science-Fiction

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26 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

adrian j walker, england, familie, endzeit, tor

Am Ende aller Zeiten

Adrian J Walker
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 21.09.2017
ISBN 9783596037056
Genre: Fantasy

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

postapokalyptisch, jax, naomie, stadt, rae

Die Neunte Stadt

J. Patrick Black , Markus Mäurer
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2017
ISBN 9783453317888
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Fast 800 Seiten umfasst das beeindruckende Erstlingswerk des US-amerikanischen Schriftstellers J. Patrick Black. Black hat als Barmann, Rettungsschwimmer, Rechtsanwalt, Bauherr und als Maskottchen in einem Freizeitpark gearbeitet. Seine wahre Leidenschaft gehörte jedoch schon immer dem Schreiben, das er jetzt zu seinem Beruf gemacht hat. Erschienen ist „Die Neunte Stadt“ im Juni 2017 als Klappenbroschur (16,99 Euro) und E-Book (13,99 Euro) im Heyne-Verlag.


Das Äußere:


Rein optisch ist das Buch für mich bereits auf den ersten Blick ein Highlight. Das flammende Rot fällt dem Betrachter sofort ins Auge. Titel und Titelbild, eine bedrohlich wirkende Skyline, sind in kostrastreichem Schwarz und erhaben gestaltet. Das Cover unterstreicht perfekt den Inhalt des Buches und gefällt mir wirklich sehr gut.


Das Innere (Klappentext des Verlags):


Die Erde in der Zukunft: Ausgerechnet am Valentinstag wurde die Menschheit von einer unbekannten, mächtigen Alien-Spezies angegriffen. Innerhalb kürzester Zeit wurden Länder zerstört und Städte dem Erdboden gleichgemacht. Und doch waren die Menschen nicht völlig wehrlos, denn der Angriff der Aliens stattete sie mit einer Macht aus, die sie bisher ins Reich der Magie verbannt hatten. Nun, fünfhundert Jahre später, tobt der Kampf um die Erde noch immer, und das Schicksal der gesamten Menschheit ruht auf den Schultern von acht ungleichen Helden. Dies ist ihre Geschichte…

Meine Meinung:


Dystopien habe ich schon immer gerne gelesen. Durch positive Erfahrungen in den letzten Monaten habe ich mich dem Bereich Science-Fiction etwas angenähert. Die Neunte Stadt“ verknüpft für mich beide Genres gekonnt miteinander. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten finde ich den Anfang nicht zäh, im Gegenteil, das Lesen der sehr flüssig verfassten ersten Seiten hat mein Interesse für dieses Buch erst geweckt. Ich finde den Einstieg leicht und gut verständlich. J. Patrick Black schreibt so wortgewaltig, so phantasievoll, dass mich sein Roman sofort gefesselt hat. Was er sich ausdenkt, ist wirklich grandios. So bezeichnet beispielsweise der blumig-liebreizend klingende Name „Valentines“ die futuristischen, alles verschlingenden Monster, die die Erde seit vielen Jahren bedrohen. Ihnen entgegen stehen zahlreiche irdische Lebensformen. Diese wirken so trotz ihrer Absurdität aufgrund der so detailreichen Beschreibungen des Autors überaus plastisch und authentisch. Ständig schwirrten mir Menschen mit außergewöhnlichen Fähigkeiten, Ritter, Flugmaschinen und Räume mit verborgener Technik im Kopf herum und brachten mich zum Nachdenken. Ich bin beim Lesen vollkommen in eine andere Welt abgetaucht, die mich gleichzeitig fasziniert und geängstigt hat. Bestes Popcorn-Kino in Buchform.


Allerdings: 200 Seiten weniger und ein bisschen mehr Struktur hätten der Geschichte meiner Meinung nach auch nicht geschadet. Es gab ca. ab der Hälfte des Buches einige Längen im Text, die ich persönlich zum Verständnis der Handlung nicht gebraucht hätte. Zu viele Details und ellenlange Erläuterungen haben mich irgendwann etwas überfordert. Leider sind auch einige Fehler durch das Lektorat unentdeckt geblieben.


Trotzdem ist „Die Neunte Stadt“ für einen Debütroman ein wirklich besonderes Buch, das sich sicher auch als Drehbuch für einen Hollywood-Blockbuster gut machen würde. Freue mich, auf diesen Autor gestoßen zu sein und bin gespannt darauf, was uns die Zukunft von seiner Seite noch bringt.

Trotz meiner Kritikpunkte vergebe ich 5 von 5 Sternen. Hat das Buch einfach verdient.

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Tags: dystopie, sci-fi   (2)
 

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158 Bibliotheken, 10 Leser, 2 Gruppen, 58 Rezensionen

neapel, freundschaft, italien, freundinnen, klassenkampf

Die Geschichte der getrennten Wege

Elena Ferrante , Karin Krieger
Fester Einband: 540 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 27.08.2017
ISBN 9783518425756
Genre: Romane

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53 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

www.die-rezensentin.de

Das Original

John Grisham , Kristiana Dorn-Ruhl , Bea Reiter , Imke Walsh-Araya
Fester Einband: 350 Seiten
Erschienen bei Heyne, 21.08.2017
ISBN 9783453271531
Genre: Krimi und Thriller

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283 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

sklaverei, amerika, flucht, underground railroad, usa

Underground Railroad

Colson Whitehead , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 21.08.2017
ISBN 9783446256552
Genre: Romane

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47 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

schweden, band 2, winter, molly blom, serienmörder

Sechs mal zwei

Arne Dahl , Kerstin Schöps
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2017
ISBN 9783492058117
Genre: Krimi und Thriller

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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

band 1 der reihe berger und blom

Sieben minus eins

Arne Dahl , Kerstin Schöps
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2018
ISBN 9783492311816
Genre: Krimi und Thriller

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34 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

antarktis, freundschaft, expedition, ghosting, verlust

Whiteout

Anne von Canal
Fester Einband: 192 Seiten
Erschienen bei mareverlag, 29.08.2017
ISBN 9783866482470
Genre: Romane

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177 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 110 Rezensionen

thriller, dänemark, mord, geheimbund, geheimdienst

Oxen - Das erste Opfer

Jens Henrik Jensen , Friederike Buchinger
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 08.09.2017
ISBN 9783423261586
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hoch aus dem Norden: Vielversprechender Auftakt, der Lust auf mehr macht

„OXEN – Das erste Opfer“ ist der Beginn einer Trilogie um den traumatisierten ehemaligen Elitesoldaten Niels Oxen und spielt in Dänemark. Erdacht und verfasst wurde die Geschichte von Jens Henrik Jensen, der im Mai 1963 in Søvind geboren wurde. Jensen hat vor seiner Autorenkarriere 25 Jahre lang in der Nachrichtenindustrie gearbeitet. Er ist verheiratet und hat zwei Söhne. Die OXEN-Trilogie ist in Dänemark bereits komplett erschienen und mit 100.000 verkauften Exemplaren ein riesiger Erfolg. Im Mai wurde Jensen hierfür der „Danish Crime Award“ verliehen. Mehr zum Autor findet man auf seiner Website: jenshenrikjensen.de. Auf Deutsch erschienen ist „Das erste Opfer“ im September 2017 in der dtv-Verlagsgesellschaft. Meine Rezension bezieht sich auf die Ausgabe als Klappenbroschur.

Wie es aussieht:


Rein optisch hat mich „Das erste Opfer“ direkt angesprochen. Düster, reduziert, mit prägnantem Titel, so muss für mich ein Skandinavien-Thriller aussehen. Eher schlicht, aber trotzdem aussdrucksstark. Dank der Vorschau kennt man schon die Cover der beiden Folgebände, das wird gut im Bücherregal aussehen. Hinzu kommt der große Wiedererkennungseffekt.  Etwas verwirrt hat mich der Untertitel „Das erste Opfer“, das könnte man besser und schlüssiger ausdrücken.

Um was es geht:


Niels Oxen, hochdekorierter Elitesoldat, leidet nach seiner Zeit beim Militär an einer schweren Posttraumatischen Belastungsstörung und, zieht sich mit seinem Hund in die Einsamkeit der dänischen Wälder zurück, um dort  seinen immer wiederkehrenden inneren Dämonen zu entkommen. Aufgrund eines nächtlichen Ausflugs zum Schloss Nørlund wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall: Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer des Thinktanks „Consilium“, wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert. Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes. Seine einzige Chance, seine Unschuld zu beweisen ist die Zusammenarbeit mit der hartgesottenen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck. Auf der Jagd nach den wahren Tätern führen die Spuren zu einem übermächtigen Geheimbund.

Wie es mir gefallen hat:


Dänemark. Skandinavien. Spannung. Trilogie sind Schlagwörter, die bei mir sofort triggern, das heißt, einen Schlüsselreiz auslösen. Ich kann nicht anders, ich muss diese Bücher lesen . Dementsprechend viel habe ich bereits in diesem Genre gelesen. Manches hat mir gefallen, manches nicht.  „OXEN – Das erste Opfer“ gehört auf jeden Fall zur ersten Kategorie. Ich gebe zu, anfangs hatte ich einige Probleme, in die Handlung reinzukommen. Ich musste mich erst auf den Erzählstil von Jens Henrik Jensen einstellen. Nach einer kurzen Aufwärmphase konnte ich mich dem Bann des Buches allerdings dann schon nicht mehr entziehen. Die Handlung liest sich flüssig und auf einem hohen Spannungslevel, leider manchmal aber auch etwas zu unrealistisch – auch, wenn es sich um ein Buch handelt. Manche Dinge erschienen mir bei näherem Nachdenken zu abstrus und konstruiert. Einfach etwas too much. Der Charakter Oxen an sich war für mich ein zweischneidiges Schwert, ich schwankte stets zwischen Mitleid, Hochachtung, mögen und nicht mögen. Auf jeden Fall fand ich ihn authentisch dargestellt. Die Figur der Margarethe Franck ist mir nicht sonderlich sympathisch. Ich hoffe, ich kann mich in den Fortsetzungen noch mehr mit ihr anfreunden.


„OXEN – Das erste Opfer“ ist ein empfehlenswerter Thriller mit kleinen Schwächen. Diese werden mich allerdings nicht davon abhalten, die komplette Trilogie zu lesen. Ich freue mich darauf und bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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Tags: dänemark, skandinavien, thriller, trilogie   (4)
 

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114 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

norwegen, familie, tod, vater, geheimnisse

Das Lügenhaus

Anne B. Ragde , Gabriele Haefs (Übers.)
Flexibler Einband: 334 Seiten
Erschienen bei btb, 02.02.2009
ISBN 9783442738687
Genre: Romane

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(2)

5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Hitzewelle

Anne B. Ragde , Gabriele Haefs
Flexibler Einband
Erschienen bei btb, 14.08.2017
ISBN 9783442715718
Genre: Romane

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