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42 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

niemand kannst du traue, nancy bus

Niemand kannst du trauen

Nancy Bush ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.04.2016
ISBN 9783426518090
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch musste ich nach dem grandiosen Band 2 einfach kaufen, allerdings lag es dann doch einige Zeit unberührt auf meinem SuB herum. Eigentlich ziemlich doof, denn die Reihe ist wirklich gelungen.

Wobei ich finde, dass dieser Band wieder ein bisschen was an Spannung verloren hat, wenn ich den Vergleich zu Band 2 ziehe. Was jedoch auch daran liegen kann, dass hier wirklich alles herein gepackt worden ist, was nur ging. Die Handlungsstränge sind so unglaublich geballt, dass es teilweise echt schwer war, wirklich dran zu bleiben, denn hier gab es mehrere Fälle, die sich dennoch zu einem großen Ganzen gefügt haben.

Aber immerhin konnte ich hier wieder einmal September Rafferty über die Schultern schauen, was jedoch teilweise recht ermüdend war, denn ihre Ermittlungen sind eher als Randnotiz herüber gekommen während ihr Liebesleben plötzlich im Mittelpunkt stand. Dennoch hat sie sich selbst großartig verändert und wurde entsprechend gut ins Leserbild gerückt, wie ich finde.

Schade hingegen empfand ich hier, dass mehr aus Sicht der Täter geschrieben war als aus Sicht der Polizei selbst, war hier die eigentliche Protagonistin doch eigentlich September und nicht Lucky oder eine der anderen erwähnten Personen (nein, ich werde hier definitiv nicht weiter spoilern!!!!). Weil diese Tatsache hat in meinen Augen dazu geführt, dass das Buch sehr langatmig daherkam und ich mich so durch die ein oder andere Stelle regelrecht habe quälen müssen.

Dabei war der Schreibstil sehr angenehm, sodass man leicht ins Buch gefunden hat und auch wirklich am Ball bleiben konnte. Aber manche Personen waren mir echt sehr unsympathisch, sodass ich dann doch recht schnell genervt war.

So kann ich hierfür wirklich nur 5 Rosenblätter fallen lassen, denn mehr als nette Unterhaltung für Zwischendurch war es dann letztlich doch nicht.

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(604)

1.113 Bibliotheken, 14 Leser, 2 Gruppen, 46 Rezensionen

feen, fantasy, liebe, fee, nimmernie

Plötzlich Fee - Winternacht

Julie Kagawa , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453314450
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Wie ihr ja schon wisst, habe ich Band 1 unglaublich gesuchtet und dennoch ein ganz kleines großes bisschen Angst gehabt, weiter zu lesen. Immerhin nehmen viele Reihen mit den Folgebänden ab.

Aber nicht so hier, denn dieser Band nimmt unheimlich an Fahrt auf.

Meghan ist wieder im Reich der Feen, doch dieses Mal nicht im Sommerkönigreich sondern im Winterkönigreich um ihren Vertrag einzuhalten. In dieser kalten und brutal unwirtlichen Gegend wird schnell klar, dass sie ihre Gefühle beiseiteschieben sollte, dennoch kann sie es nicht und wird dadurch sogar ein bisschen verbittert (was ich verstehen kann, denn ich glaube mir würde es auch so ergehen). Immerhin zieht Ash sich ja vor ihr zurück und zeigt ihr die Seite des Winters, die sie noch nicht kannte.

Aber genau das hat das Lesen dieses Buches für mich zu einer Berg und Tal Fahrt der Gefühle verwandelt. Ich wusste nie genau woran ich war und mit jeder Seite bin ich dem Feenreich mehr und mehr verfallen. Ash mochte ich jedoch in diesem Band nicht wirklich, denn er war hier einfach nur ein Arschloch mit einigen dennoch sehr niedlichen Anwandlungen. Aber mal ernsthaft, warum musste er denn ohne Erklärung so handeln????

Die arme Meghan!!!!

*hrmpf*

Ich konnte nicht anders als mit ihr zu leiden, auch wenn ich sie manchmal sehr theatralisch fand in ihren Gedanken. Dennoch ist sie eine unheimlich starke Protagonistin und in ihrem Willen unheimlich stark und beeindruckend. Sie leistet eine Menge und das imponiert mir und es ist die Hölle wie sehr sie leidet obwohl Ash….

Ah lassen wir das, sonst verrate ich euch noch zu viel, dabei müsst ihr dieses Buch unbedingt lesen! Es ist einfach unglaublich toll geschrieben, sodass man immer mehr und mehr in diese unglaublich schöne und dennoch so grausame Welt eintauchen will. Genau das gefällt mir auch besonders, denn hier sind die Feen und Elfen nicht so, wie sie in anderen Büchern beschrieben werden. Also kein Glitzer-wir-haben-uns-alle-lieb-und-sind-so-süß-Gehabe sondern wirklich wunderschön und dennoch in ihrer Schönheit unheimlich Grausam, wie auch in den originalen Sagen und Mythen. Da hat sich die Autorin etwas wirklich Besonderes einfallen lassen.

Deswegen freue ich mich auch schon darauf, die Reihe weiter zu lesen. Allerdings nicht alle hintereinander, denn so viel Gefühlschaos verträgt mein Herz einfach nicht. Aber ich kann hier nicht anders als ganze 10 Rosenblätter fallen zu lassen und eine klare Lese-Empfehlung auszusprechen.

Ihr müsst diese Reihe unbedingt lesen!

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(701)

1.189 Bibliotheken, 27 Leser, 2 Gruppen, 198 Rezensionen

liebe, erotik, rockstar, thoughtless, dreiecksbeziehung

Thoughtless - Erstmals verführt

S. C. Stephens , Sonja Hagemann
Flexibler Einband: 650 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 20.04.2015
ISBN 9783442482429
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

Um dieses Buch bin ich wirklich sehr lange herumgeschlichen, entsprechend lange hab ich hier auch mit dem Kauf gewartet. Aber es hat sich auch gelohnt zu warten, denn ich wurde mehr als nur positiv überrascht. Der Schreibstil ist wunderbar, sodass ich hier regelrecht durch das Buch geflogen bin. Es ist in der Ich-Form erzählt und wir als Leser begleiten Kiera durch ihre Gefühlswelt, die manchmal mehr als nur eindeutig ist.

Kiera selbst finde ich wirklich als Protagonistin sehr entspannend, denn trotz ihrer kleinen Fehler ist sie wirklich eine angenehme Person, die ich mir sehr gut in meinem Freundeskreis vorstellen könnte. Zudem hat sie mich auch stellenweise an mich selbst erinnert, denn auch ich empfinde mich eher als kleine graue Maus und bin sehr schüchtern. Genau wie Kiera eben.

So wie sie hätte ich wohl auch nie geglaubt das jemand wie Kellan meine Gefühle erwidern könnte. Dabei ist Kellan echt ein toller Mensch (wenn er nicht gerade mal das mega Arschloch heraushängen lässt), und auch seine Musik, okay mehr die Texte, finde ich wahnsinnig toll, denn sie finden den Weg direkt in mein Herz. Genau das hat auch Kellan selbst geschafft, denn er legt zum Teil so ein niedliches Verhalten an den Tag, dass ich nicht anders konnte, als mich ebenso in ihn zu verlieben.

Dennoch kann ich die wirren Gefühle von Kiera verstehen, denn eigentlich ist sie ja mit Denny zusammen. Allerdings kann man nichts gegen seine Gefühle und so toll Denny auch ist, er ist eben Denny. Viel zu lieb und der Bilderbuch-Freund schlechthin. Das er Kiera dann auch noch für seinen Job allein lässt hat ihn mir auch noch richtig unsympathisch gemacht, denn er hat mehrfach durchblicken lassen, dass ihm sein Job wesentlich wichtiger ist als Kiera selbst. So konnte ich auch hier ihre Reaktion sehr gut nachvollziehen.

Alles in allem ist dieses Buch pures Lesevergnügen schlechthin, gut es hat einige Schwächen, weil es mitunter recht vorhersehbar ist, dennoch habe ich es genossen das Buch zu lesen und brauche unbedingt mehr davon. Genau deswegen lasse ich für dieses Buch auch 9 Rosenblätter fallen. Für mich ganz klar eine Lese-Empfehlung.

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(1.059)

1.716 Bibliotheken, 20 Leser, 11 Gruppen, 81 Rezensionen

götter, percy jackson, griechische mythologie, fantasy, rick riordan

Percy Jackson - Im Bann des Zyklopen

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.08.2011
ISBN 9783551310590
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Auch das zweite Abenteuer von Percy ist sehr gelungen geschrieben. Sogar schriftstellerisch flüssiger als der erste Band, was die Entwicklung von Percy und dem Rest der Figuren sogar noch verstärkt.

Diesmal ist das gesamte Camp in Gefahr, denn die Grenze beginnt sich aufzulösen und somit werden auch die Ungeheuer auf die Halbblute aufmerksam. Jemand hat die Fichte Thalia vergiftet und dies kann nur durch einen Auftrag behoben werden.

Ein sehr magischer Gegenstand soll hier helfen, doch diesmal bekommt diesen Auftrag nicht Percy, sondern Clarisse, Tochter des Ares. Gut ich geb es zu, ich mag sie nicht sonderlich, zumindest in Band 1 und 2 nicht, dennoch bewundere ich ihre Stärke, ihren Mut und ihre Tapferkeit sehr. Auf ihre sehr harte Art ist sie mir dann dennoch an einigen Stellen sehr sympathisch geworden, auch wenn sie selbst sich das immer wieder kaputt macht.

Percy selbst ist in seinem ständigen Groll gefangen, was ihn manchmal echt anstrengend gemacht hat, dennoch ist er noch immer mein besonderer Liebling und durch seine Naivität oft sehr unterhaltsam. Auch diesmal imponiert mir hier seine unglaubliche Treue zu den Göttern, auch wenn er selbst nicht gerade viele positive Erlebnisse mit ebendiesen hatte. Auch die Tatsache, dass er plötzlich mit einem Bruder gesegnet ist macht für ihn die Tatsache nicht zwingend leichter, den Tyson ist nicht so, wie die anderen Halbblute.

Dennoch mag ich ihn, denn durch seine recht kindliche Art ist er mir unheimlich ans Herz gewachsen und wird diesen so schnell nicht mehr los.

Annabeth und Grover selbst haben sich auch stark weiterentwickelt, was ich persönlich sehr spannend zu lesen fand, man erfuhr sehr viel von den beiden und das hat mein Herz zum Teil sehr berührt. Auch Luke kann ich sehr gut verstehen, hat er doch einen nicht zu bändigenden Hass auf seinen Vater entwickelt. Gut meinen eigenen Vater hasse ich zwar nicht, aber ich kenne ihn kaum, was dennoch eine Gemeinsamkeit mit einem Halbblut irgendwie aufweist. Aber ich schweife ab.

So alles im allem ist dieses Buch sogar noch besser als sein Vorgänger, denn es entführt uns noch tiefer in die bestehende Welt der Götter und lässt uns dennoch mit Fragen und Spekulationen zurück. Genau das liebe ich sehr an Büchern und ich bin auch sehr froh, dass es noch weitere Abenteuer mit Percy und seinen Freunden gibt, die ich zusammen mit ihm erleben kann.

Deswegen lasse ich auch hier ganze 10 Rosenblätter fallen.

Lest die Reihe unbedingt, solltet ihr sie noch nicht kennen!!!

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(1.868)

2.685 Bibliotheken, 40 Leser, 13 Gruppen, 134 Rezensionen

götter, griechische mythologie, fantasy, percy jackson, olymp

Percy Jackson - Diebe im Olymp

Rick Riordan , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.08.2011
ISBN 9783551310583
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Sicherlich habt ihr schon mitbekommen, dass ich die Welt rund um Percy Jackson so richtig liebe und die zugehörigen Bücher verschlinge wie nichts. Genau deswegen hab ich die Bücher schon unzählige Male gelesen. Immer wieder flüchte ich mich von Zeit zu Zeit ins Camp Half Blood, vor allem dann, wenn ich Krank oder Traurig bin.

Es fühlt sich schon ein wenig wie nach Hause kommen an, finde ich. Vor allem zu entdecken, welchen Gott der junge Percy als Vater hat und sein Training im Camp und die vielen Besonderheiten und Eigenarten zu erkunden macht mir jedes Mal aufs Neue so richtig Spaß. Vor allem liest es sich dabei so unglaublich leicht, dass ich kaum wirklich davon loskommen kann.

Gut man merkt besonders beim Einstiegsband, dass schriftstellerisch noch das ein oder andere ausgefeilt werden könnte, aber schlimm finde ich es nicht, denn für mich ist und bleibt dieses Buch etwas wirklich ganz Besonderes.

Vor allem auch die bemerkenswerten Charaktere machen dieses Buch aus, denn ob es nun Percy, Annabeth, Grover oder Luke selbst ist, jeder hat eine Eigenschaft die ihn besonders charismatisch macht und meiner Meinung nach ist alles recht nachvollziehbar dargestellt. Gut empfinde ich auch, dass der Humor nie zu kurz kommt, sondern das man immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert bekommt. Und genau aus diesem Grund kann ich euch dieses Buch nur empfehlen. Wahrscheinlich würde ich jetzt noch jede einzelne Kleinigkeit aus diesem Buch durchkauen, aber das würde zum einen total spoilern und zum anderen den Rahmen meiner Rezension sprengen, sodass ich hier lieber schnell zur Bewertung weitergehe.

Sicherlich könnt ihr es euch schon denken, aber der Form halber will ich es dennoch erwähnt haben. Ich lasse hier definitiv 10 Rosenblätter fallen und wünsche mich ganz schnell zurück ins Camp, am besten das ganze Jahr lang.

Welche Gottheit wohl mein Elternteil wäre?

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

adoption, liebe, familie, scheidung, kurs

Jennissimo

Susan Mallery , Katja Henkel
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.08.2012
ISBN 9783862783496
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Dieses Buch hab ich mir gekauft, weil ich das Buch, welches ich eigentlich gelesen habe, zu Hause vergessen hatte. Aber es klang allein vom Klappentext her so witzig, dass ich es unbedingt mitnehmen musste. Außerdem war mein kleines Hippie-Herz total bezaubert.

Jenna hat eine Scheidung hinter sich und möchte einen Neuanfang wagen, ausgerechnet mit einem eigenen Laden, für den sie nicht einmal einen Geschäftsplan hat. Sie war mir direkt sympathisch, denn ich habe sie als eine Frau kennengelernt, die ihren Weg geht und dabei sehr warmherzig und zielstrebig ist. So hab ich sie sofort in mein Herz geschlossen und mit Freuden durch das Buch begleitet.

In ihrem Streben ihr eigenes Glück zu finden hat sie mir sehr imponiert und auch mir neuen Mut gegeben, mein Leben neu zu formen. Genau wie alle Figuren in diesem Buch es getan haben. Jede hat es geschafft, mir auf ihre Weise neuen Mut zu geben.

Dennoch war es durch den unheimlich seichten Stil eher ein Buch für zwischendurch gewesen, was sich auch in der Handlung das ein oder andere Mal spiegelt, denn viel überlegen muss man hier nicht wirklich. Man kann sich einfach zurücklehnen und das Buch genießen, dass mit unglaublich viel Humor und Herzschmerz einhergeht. Eben das perfekte Sommerbuch, welches sich für einen Besuch am Strand besonders gut eignet.

Aus diesem Grund habe ich mich auch entschlossen für dieses Buch ganze 7 Rosenblätter fallen zu lassen. Es ist eine super schöne, aber dennoch sehr kurzweilige Unterhaltung, bei der mir besonders die humorvolle Hippie-Seite gefallen hat.

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391 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 131 Rezensionen

thriller, genmanipulation, gentechnik, wissenschaft, marc elsberg

HELIX - Sie werden uns ersetzen

Marc Elsberg
Fester Einband: 648 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 31.10.2016
ISBN 9783764505646
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Dieses Buch war mein Erstes von Marc Elsberg und an sich war ich ehrlich gesagt positiv erstaunt darüber. Vom Thema her ist es wirklich unheimlich spannend erdacht, sodass es leicht sein sollte, den Leser zu fesseln. Forschung an sich ist eh sehr weit, daher ist es auch nicht einmal sehr weit hergeholt, was der Autor hier beschreibt.

Trotzdem hat mir hier sehr viel gefehlt. Angefangen bei der Empathie zu seinen Figuren, die mir nämlich alles andere als zugänglich erschienen, sondern nur blasse Karikaturen zu sein schienen. Keine davon ist mir so wirklich tiefgehend im Gedächtnis geblieben, woran mitunter auch einige recht merkwürdig konstruierte Handlungsstränge die Schuld tragen.

Klar da steht zwar Thriller drauf, aber auch da sollte ein Mindestmaß an rotem Faden erkennbar sein und nicht einfach eine Verfolgungsjagd die nächste aufkommen lassen ohne Sinn und Verstand aneinandergereiht, sodass man als Leser irgendwann der Meinung sei, hier wüsste der Autor nicht mehr weiter, sodass dies einfach nur als Lückenfüller fungiert. Zumindest kam ich mir so vor, was ich echt mega schade fand, denn hier hätte man definitiv so viel mehr daraus machen können. Selbst bei den wissenschaftlichen Beschreibungen wären einige Details glaubwürdiger herübergekommen, hätte man sie besser recherchiert, denn diese klangen für mich ziemlich Laienhaft und teilweise selbst erdacht, was mir dann auch den Lesefluss genommen hat, sodass ich es in etwa bei der Mitte daraufhin auch abgebrochen habe.

Alles in allem war es zwar ein sehr interessant gemachtes Thema, was mich jedoch schriftstellerisch nicht für sich einnehmen konnte. Deswegen lasse ich hier auch nur 4 Rosenblätter fallen.

Wie fandet ihr es denn?

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113 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

menschenhandel, scarlett bishop, thriller, spannung, cincinnati

Dornenkleid

Karen Rose , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 928 Seiten
Erschienen bei Knaur, 02.11.2016
ISBN 9783426653616
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Auf dieses Buch war ich nach dem ersten recht starken Einstiegsband wirklich unheimlich neugierig. Okay, ein wenig ernüchternd war das Lesen dann doch, was aber dem typischen Karen-Rose-Stil keinen Abbruch getan hat, denn auch bei diesem Band war man bereits ab Seite 1 vollends dem Bann der Geschichte erlegen. Schnell hatte sie mich in ihrem Erzählstil gefangen und auf eine Reise voller Gefahr und knisternder Romantik geführt, aus der ich so schnell nicht wieder hervorzukommen gewagt habe.

Besonders ein Spruch hat sich dabei in mein Gedächtnis eingebrannt, der ist auf dem Buchrücken zu finden und lautet wie folgt: „Angst ist wie ein Kleid aus Dornen.“

Genau das hat es mir auch erlaubt, einen Zugang zu diesem Buch zu finden, denn auch mich trifft dieser Spruch direkt ins Herz bzw. direkt in meine Seele. So konnte ich beinahe schon die Dornen fühlen, die sich imaginär um meinen Körper geschlungen haben und den metallischen Geruch des Blutes an mir selbst wahrnehmen. Zumindest habe ich mir Scarlett in ihrer Angst immer so vorgestellt.

Wenn ich es recht bedenke, habe ich sie wirklich oft mit mir selbst verglichen, was die Spannung noch um einiges mehr erhöht hat, denn so war ich nicht nur so tief wie nur irgend möglich in der Story versunken, sondern hatte teilweise auch Träume, von denen ich nicht einmal wusste ob ich es träumte, oder die Scarlett in mir. Es fühlte sich jedenfalls unheimlich realistisch an, genau deswegen möchte ich jetzt auch nicht unbedingt etwas zur Story selbst erzählen, denn ich bin mir nicht einmal mehr sicher, ob ich meine oder die Erlebnisse von Scarlett beschreiben würde.

Aber ich kann euch die Romane von Karen Rose wärmstens empfehlen, wenn ihr Lady-Thriller bzw. Romantic Thrill im Allgemeinen mögt, werdet ihr hier nicht mehr daraus hervorkommen können. Das ist vor allem dem locker leichten Schreibstil zu verdanken, der einem auch schnell erlaubt, die Figuren ins Herz zu schließen und immer und überall dafür zu sorgen, dass man unbedingt wissen möchte wie es weitergeht (so konnte ich nicht anders als auch innerhalb der Werbepausen zu suchten). Deswegen lasse ich hier auch 9 Rosenblätter fallen. Ein einziges Rosenblatt möchte ich für die ein oder andere recht abstruse Wendung innerhalb der Story aber auch abziehen.

Wie fandet ihr es denn?

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(9)

30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

die nacht hat krallen, werwölfe, werwolf, kat kruger, science-fiction

Die Nacht hat Krallen

Kat Kruger , Michaela Link
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei cbt, 13.10.2014
ISBN 9783570309377
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Wie ihr ja wisst liebe ich Werwölfe und Bücher darüber so richtig, aber bei diesem Buch bin ich mir absolut nicht sicher was ich nun davon halten soll. Aber fangen wir mal lieber am Anfang an.

Gefunden hab ich es eigentlich schon recht zeitig, aber mir aus irgendeinem unerfindlichen Grund nie gekauft, sondern immer was anderes mitgenommen (im Nachhinein betrachtet eine sehr gute Entscheidung). Dann jedoch gab es das bei den Taschenbuchtagen und ich dachte mir „Greif zu!“ und hab es dann doch mitgenommen.

Vom Stil her war es wirklich super zu lesen und auch recht einfach gehalten ohne allzu stark ins Schwafeln oder ins Fachliche abzudriften. Aber das war auch schon alles was sehr positiv war, denn ich musste immer wieder denken: „Ernsthaft?“

Gut Wissenschaft und Werwölfe hatte ich da schon öfter zwischen den Fingern durchrieseln lassen, aber eine solche Story zu schreiben lässt mich dann doch zweifeln. Nicht an mir selbst, sondern eher an der Autorin, denn es war so durcheinander, dass ich öfter mal mit dem Gedanken gespielt habe, der Autorin zu schreiben um ihr eine Richtung vorzugeben. Immerhin hat sie damit nicht nur mich als Leser sondern auch ihre eigenen Protagonisten verwirrt, was ein gewisser Trost gewesen ist. Aber in Puncto verrückter Wissenschaftler schlägt das Buch wohl nicht einmal Frankenstein selbst.

So, aber bevor ich zu viel verrate, komme ich lieber mal schnell zur Bewertung. Was bzw. wie ich das jetzt bewerten soll bin ich mir zwar noch nicht ganz sicher aber ich versuche mal die guten gegen die meiner Meinung nach schlechten Punkte abzuwägen. Eine unheimlich schwere Aufgabe, wenn man die komplette Story bedenkt, deswegen glaube ich, dass ich mich hier dafür entscheide, nur 1 Rosenblatt fallen zu lassen.

Kennt ihr das Buch schon und könnt was dazu sagen?

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(1.151)

1.951 Bibliotheken, 56 Leser, 6 Gruppen, 304 Rezensionen

thriller, psychothriller, sebastian fitzek, fitzek, das paket

Das Paket

Sebastian Fitzek
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Droemer, 26.10.2016
ISBN 9783426199206
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Das Buch war wieder ein Buch, das ich unbedingt habe lesen müssen! Zum einen ist es ein Fitzek, wo der Name bereits Spannung verspricht. Zum anderen geht es um ein Thema, das ich wirklich mehr als nur feier, denn auch ich erwarte mehr als genug Post. Also ist nicht ausgeschlossen, dass einem sowas auch mal passieren könnte (ja Thriller-Fan lässt grüßen).

Allerdings hat sich dieses Versprechen nicht einlösen können, denn schnell war klar:

Das Buch ist eher für den Massenmarkt geschrieben worden.

So habe ich hier schnell die Lust verloren überhaupt dranbleiben zu wollen, weswegen es mir trotz des einfach gehaltenen Schreibstils schwergefallen ist, weiter zu lesen. Von Anfang an war ich von der Protagonistin eher abgeschreckt, denn ich wurde absolut nicht warm mit ihr, sie hat dafür viel zu viele Dummheiten gemacht, wo man sich einfach nur an den Kopf packen konnte. Deswegen habe ich mir hier kaum einprägen können, welche Merkmale Emma eigentlich ausmachen.

Genau das finde ich eigentlich schade, aber es konnte mich eben leider nicht überzeugen. Nicht des Stils wegen, sondern eher von der Umsetzung und dem Tatbestand an sich.

An einigen Stellen habe ich es einfach als an den Haaren herbeigezogen empfunden, sodass ich eher schmunzeln musste als das ich mich richtig auf das Buch hätte einlassen können. Deswegen möchte ich hierfür auch nur 4 Rosenblätter fallen lassen.

Wie ist es euch beim Lesen ergangen?

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

black dagger, fantasy, j. r. ward

Black Dagger - Rehvenge & Ehlena

J. R. Ward , Astrid Finke
Flexibler Einband: 928 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2016
ISBN 9783453318083
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

Auch dieser Band ist wieder einmal ein Band, der nicht direkt die Bruderschaft selbst betrifft. Irgendwie gefällt mir sowas wesentlich besser als Romane, die die Bruderschaft an sich betreffen, denn ich fühle mich außerhalb der Bruderschaft irgendwie wohler als innerhalb. Warum das so ist, kann ich jedoch nicht wirklich erklären.

Zudem beinhaltet dieser Band unheimlich viele Geheimnisse und die dadurch entstehenden emotionalen Plotwendungen haben es mir umso leichter gemacht, dieses Buch zu suchten. Okay leichter ist hier vllt das falsche Wort, denn auch hier ist der Stil wie üblich unheimlich mitreißend (ja ihr wisst schon, leichte Lektüre und sowas, aber das macht nichts). So konnte ich auch hier nicht umhin es so schnell wie nur geht beenden zu wollen. Natürlich war ich dann im Nachhinein traurig, als ich wieder in die reale Welt katapultiert worden bin, aber das war es mit wert.

Allerdings bin ich mir was Rehvenge betrifft nicht wirklich sicher, ist er doch ein Widerspruch in sich selbst. Zum einen wunderbar liebevoll und zum anderen wieder so voller Geheimnisse, dass ich nie wusste, woran ich bei ihm wirklich bin. Das hat es mir sehr schwer gemacht einen Zugang zu ihm zu finden, vor allem, weil man als Leser seine Geheimnisse kennt, aber Ehlena selbst im Dunklen tappt.

Ich mag es nicht, wenn Männer so viele Geheimnisse mit sich herumtragen, das versetzt mir einen Stich im Herzen und ich werde traurig darüber, weil so ein Geheimnis wirklich selbst an einem zehrt.

Ehlena hat dies nicht verdient, sie ist nämlich eine wirklich tolle Protagonistin. Jemand, den ich mir in meinem Freundeskreis sehr gut vorstellen kann, wenn ich ehrlich bin. Auch das sie als Krankenschwester gearbeitet hat, empfinde ich als sehr toll, denn sie weiß sich um die Vampire in ihrer Umgebung zu kümmern und tut dies auch mit sehr viel Inbrunst. Genau das hat sie auch für mich eingenommen.

Wobei ich bei diesem Band finde, dass er an einigen Stellen noch recht ungeschliffen wirkte, sodass ich mich hier dafür entscheide 9 Rosenblätter fallen zu lassen. Dennoch ist es eine Empfehlung wert, denn vor allem Fans der Reihe werden sich über diesen Band unheimlich freuen. Falls ihr noch nicht zu den Fans gehört, lest die Reihe und werdet es.

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

black dagger, heyne verlag, genial, vampire, gut gegen böse

Black Dagger - Phury & Cormia

J. R. Ward , Astrid Finke
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2016
ISBN 9783453318076
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

Auf die Geschichte von Phury war ich selbst wirklich sehr neugierig, hat er mich doch besonders interessiert. Er ist auf eine Art und Weise besonders, die mich dazu verleitet, ihn immerzu in den Arm nehmen zu wollen. Wahrscheinlich hätte ich mich sofort in ihn verliebt, wenn ich ihm auf der Straße begegnet wäre, aber ich glaube das gilt jetzt eher als Wunschtraum.

Seine innere Zerrissenheit verleitet ihn dazu, immer mehr zu wollen als gut für ihn ist, was mich an der ein oder anderen Stelle sehr zum Weinen gebracht hat, denn es war alles andere als leicht für ihn gewesen. Von Anfang an habe ich äußerst emotional auf ihn reagiert, was mich auch letzten Endes zerstört zurückgelassen hat, denn all das was er hat durchmachen müssen hat mich richtig hart getroffen. Vor allem als er sich endlich neu verlieben konnte und Cormia ihm zu verstehen gegeben hat, dass sie ihm nicht glaubt hat in mir ein großes Loch geformt, das mich in eine Art innerliche tiefe Trauer gestürzt hat.

Dabei kann ich sie sehr gut verstehen, denn sie hat miterlebt wie sehr Phury Bella liebt und als sich dies dann änderte konnte und wollte sie es nicht glauben. Okay, das würde ich an ihrer Stelle auch nicht tun, wenn ich ehrlich bin. Aber trotz ihrer starken Gefühle für ihn, ist sie stark geblieben und hat ihn wohl wissen um sich selbst kämpfen lassen.

Genau das war hier auch wirklich von Vorteil für die Geschichte, denn sie weißt dadurch eine besondere Gefühlsstärke auf. Bringt sie einen selbst doch so durcheinander, dass man an nichts anderes mehr denken kann und will. Zumindest erging es mir hier so. Ich war so unheimlich stark im Sog der Story versunken, dass ich nichts um mich herum mehr mitbekommen habe.

Und aus diesem Grund lasse ich hier volle 10 Rosenblätter fallen.

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52 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

black dagger, vampire, heyne, liebe, bruderschaft

Black Dagger - Butch & Marissa

J. R. Ward , Astrid Finke
Flexibler Einband: 656 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453317710
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Meine Meinung:

Dieser Band ist, wie ich finde, besonders gut gelungen, denn diesmal ist es endlich mal nicht direkt um die Brüder selbst, zumindest nicht vorrangig. Ein wahrer Genuss zu lesen. Vor allem, da Butch ein wirklich spannender Charakter ist, aber ich glaube ich greife mir selbst vor.

Wie üblich ist der Schreibstil wieder super zum durchfliegen gedacht, denn ich konnte und wollte einfach nicht mehr aufhören zu lesen. Ständig diese Wechsel zwischen Gefahr, Liebe und Leidenschaft fordern eben ihren Tribut, okay in meinem Fall wohl eher den Schlaf, der während ich es gelesen habe definitiv viel zu kurz gekommen ist. Aber es hat sich gelohnt darauf zu verzichten, denn sonst hätte ich niemals Butch so sehr zu schätzen gelernt wie anhand dieses Buches.

Es erfordert schon eine ganze Menge Mut sich als Mensch innerhalb der Bruderschaft zu bewegen und vor allem akzeptiert zu werden und genau das hat Butch auch geschafft. Das bewundere ich ja zugegebenermaßen sehr an ihm. Außerdem imponiert mir seine Loyalität und auch sein Kampfeswille, aber auch seine Liebe zu Marissa macht ihn mir umso sympathischer, denn das rückt ihn in ein Licht, das ich selten in einem Mann sehen kann. Und genau deswegen habe ich diesen Band außerordentlich geliebt.

Auch Marissa hat mir hier sehr zugesagt, hat sie doch versucht zu sich selbst zu finden, nach Jahren innerhalb dieser Ehe, die ihr eigentlich kaum etwas gegeben hat. Dass sie dann auch noch ihr Herz verliert scheint undenkbar und dennoch geschieht es. Auch wie sie zu ihren Gefühlen steht finde ich schön, denn sie hatte es schwer und trotz allem versucht sie diese Leidenschaft für sich einzufangen und wirkt damit mehr und mehr zugänglicher als sie zu Anfang gewesen zu sein schien.

Das hat mich selbst zum Nachdenken angeregt, wenn ich ehrlich bin. Ebenso wie Marissa diese Selbstzweifel zu überstehen hat mir selbst gezeigt, dass es möglich ist, über sich hinaus zu wachsen.

Alle die diese Reihe noch nicht kennen, sollten dies unbedingt nachholen!! An sich ist sie zwar nicht so herausragend, da es ziemlich leichte Lektüre ist, aber dennoch nimmt sie den Leser gefangen und lässt ihn atemlos zurück. Genau deswegen lasse ich hierfür ganze 10 Rosenblätter fallen.

Lest es unbedingt!!

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

dämonen, engel, zwillingsschwester, himmelsgesandte, flügel

Angels of the Dark - Sinnliches Erwachen

Gena Showalter , Freya Gehrke
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.02.2014
ISBN 9783862788774
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Ein Buch das den Leser zur absoluten Sucht verhilft!

So sollte die Beschreibung meiner Meinung nach lauten, aber ich versuche das Ganze zuerst einmal verständlich zu erklären. Also, ihr wisst ja, dass Gena Showalter meine absolute Lieblingsautorin ist und sich daran so schnell auch nichts ändern wird.

Und ihre Vorstellung von Engeln hat mich so richtig für sie eingenommen. Man könnte wirklich meinen, sie hätte damit ihren eigenen Glauben erschaffen und verfolgt diesen in Form ihrer Bücher nun weiter. Genau das gefällt mir auch besonders, denn hier erfährt man als Leser wieder ein bissen mehr über die Engel und deren Aufgabe bzw. auch über ihren Schöpfer selbst.

In diesem Buch lernen wir Koldo kennen, der jedoch nur zur Hälfte das Blut der Engel in sich trägt. Die andere Hälfte bleibt lange ein sehr dunkles Geheimnis, welches sich leider sehr nervenaufreibend durchs Buch zieht, denn er selbst hat äußerst schwer daran zu leiden. Was es für ihn nicht unbedingt leichter macht, facht es doch seinen enormen Durst nach Rache mehr und mehr an. Sicher, nach allem was er erlebt hat kann ich ihn schon bis zu einem gewissen Punkt verstehen, aber vieles blieb für mich dann dennoch vollständig überzogen, sodass Koldo schnell zwischen die Extreme gerückt erschien, was bei einem solchen Charakter wahrlich nicht leicht ist. Dennoch habe ich ihn auf eine gewisse Art und Weise in mein Herz schließen können, sind wir doch auf eine bestimmte Weise völlig gleich. Aber hierzu möchte ich nicht allzu sehr ins Detail gehen, denn es würde sowohl das Buch Spoilern, als auch zu viel über mich selbst verraten, also lieber weiter im Text.

Neben Koldo lernen wir auch die schöne aber ziemlich schwer kranke Nicola kennen, zu der er sich schnell hingezogen fühlt. Bei ihr wird schnell klar, dass sie eine ziemliche Kämpferin ist, es jedoch selbst nicht wahrhaben möchte, weil sie ihre Schwester als die Stärkere sieht und nicht sich selbst. Aber das ist auch in meinen Augen völliger Unsinn, denn man merkt schnell wie hart sie zu kämpfen hat und wie stark sie ist, sodass es eigentlich eher eine echte Farce ist. Doch mir gefällt hier sehr, wie sie sich im Laufe des Buches verändert und das auch positiv auf Koldo selbst überträgt.

Selbst der beschwingt leichte Schreibstil macht es leicht, das Buch in nahezu einem Rutsch durchzusuchten, sodass man am Ende nicht anders kann, als mit gebrochenem Herzen vor dem bereits beendeten Buch zu sitzen und sich zu fragen ob es wirklich bereits das Ende gewesen ist. Es ist nämlich unheimlich aufwühlend erzählt und rüttelt sehr viel in einem selbst wach (sofern man das ein oder andere schlimmere Erlebnis innerhalb der eigenen Familie vorweisen kann). Genau das war für mich auch eine Art Weckruf für mich selbst, auch wenn ich Koldos Weg noch nicht so ganz folgen kann.

Aber bevor ich mich hier wirklich noch verplappere, möchte ich lieber schnell zur Bewertung kommen. So gesehen hat mir das Buch super gefallen, aber es hatte auch die ein oder andere kleinere Schwäche, wie einige Wortwiederholungen oder auch ziemlich nervige Situationen in denen Koldo ziemlich anstrengend wurde. Was das Lesen ein bisschen gebremst hatte. Deswegen habe ich mich hier entschieden ganze 8 Rosenblätter fallen zu lassen.

Ein Lesemuss ist es trotz allem!

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

nancy bush, thriller, niemals wirst du ihn vergessen, nancy bsh, trilogie

Niemals wirst du ihn vergessen

Nancy Bush ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.02.2016
ISBN 9783426518083
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung: Dies ist der zweite Fall der Rafferty Zwillinge, wobei hier der Fokus ganz klar auf September selbst liegt und August (Auggie) eher in den Hintergrund gerückt worden ist. Er kommt eher als Nebenfigur auf, was mir hier auch sehr recht war, denn mehr als den großen und beschützenden Bruder hat er oft nicht gemimt, zu beschäftigt war er doch durch die Arbeit als Undercover-Cop. Was mir allerdings besonders gut gefallen hat, war September selbst. Sie hat eine starke Entwicklung durchgemacht, was sich vor allem in den Ermittlungen selbst und im Umgang mit ihrer Familie spiegelt. So war es spannungstechnisch wesentlich gelungener als Band 1 der Trilogie. Eigentlich wollte ich ja nach Band 1 auch nicht wirklich weiterlesen, weil ich mir dachte „Eigentlich reicht mir das, so Thriller begeistert bist du jetzt auch nicht“, aber irgendwie hat dieses Buch nach mir gerufen. Also musste ich anfangen (natürlich morgens vor der Arbeit, ist doch klar) und kam letzten Endes so gar nicht mehr davon weg. Zum einen ist das auch dem Täter selbst zuzuschreiben, denn irgendwie hat mich seine persönliche Gedankenwelt in den Bann ziehen können. Man hat ja auch nicht täglich mit einem Soziopaten zu tun, aber ich finde, die Autorin hat seine Gedankenwelt sehr gut geschildert und es dem Leser selbst auch unheimlich leichtgemacht, ins Buch und somit in den Fall selbst zu finden. So hab ich auch bis zuletzt gerätselt, wer eigentlich der Täter war. Auch das war nicht einfach herauszufinden, blieb es doch, bis zu den letzten Seiten ein Rätsel, dessen Schatten so langsam dem Licht gewichen ist. Genau dafür lese ich auch Thriller, denn es muss eine gewisse Art an Spannung und Nervenkitzel vorhanden sein und hier war der Mix einfach perfekt, weswegen ich es wirklich empfehlen kann. Gut gelungen finde ich auch, dass alle 3 Fälle ineinander übergreifen und so nicht nur die Romane aufeinander aufbauen, sondern auch die Fälle selbst, was mitunter auch zum Nachdenken anregt. Ich jedenfalls bin hin und weg und da ich gerade unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht, lese ich direkt Band 3, denn ich muss wissen was jetzt geschieht. Aber vorher möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten, wie ich dieses Buch bewerte. Wer meine Rezi zu Band 1 bereits gelesen hat, weiß das ich das eher durchschnittlich empfunden hatte, jetzt jedoch bin ich geflasht und absolut in der Story gefangen, weswegen ich versuche ein Mittelmaß zu finden, da ich hoffe, dass Band 3 mich hier wirklich genauso aus den Socken hauen kann. Selbst der flüssige Schreibstil trägt dazu bei, dass man geradezu durch die Seiten fliegt. Okay, nach langem hin und her überlegen glaube ich, dass es am sinnvollsten ist, hier ganze 8 Rosenblätter fallen zu lassen, denn das Buch hat mir echt gut gefallen und ich hoffe auf noch eine Steigerung.

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98 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

norwegen, liebe, 19. jahrhundert, historischer roman, sägewerk

Das Geheimnis der Mittsommernacht

Christine Kabus
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.09.2016
ISBN 9783404174034
Genre: Historische Romane

Rezension:

Meine Meinung: Dieses Buch habe ich durch eine Aktion der Autorin selbst zur Rezension erhalten und mich unheimlich darüber gefreut. Vielen lieben Dank an Christine Kabus für diese wundervolle Möglichkeit. Schon als ich das Cover gesehen habe, war ich verliebt, denn es strahlt eine besondere Aura aus, bei der ich mich sofort heimisch gefühlt habe. Es ist, als ruft es einen zu sich. Genau das hat auch der Inhalt getan. Bereits ab der ersten Seite war ich angekommen, weil Christine es geschafft hat, ihren Zauber von Beginn an in dieses Buch zu verflechten. Clara selbst empfinde ich als eine unglaublich starke Frau, die nichts von ihren Kämpfen abbringen kann, auch wenn sie ab und an wirklich ein wenig überängstlich herüberkommt. Dennoch hat mir ihre Kraft imponiert und teilweise auch selbst Kraft gegeben das ein oder andere zu überstehen. Auch die junge Sofie ist eine solche Frau, steht sie doch gerade am Anfang ihres Weges, von dem der Leser erst mitten im Buch mitbekommt, wie sich dieser auf ihr Leben auswirkt. Sie ist unheimlich stark und dennoch beeinflusst von einer Gesellschaft, in der Rang und Namen den Ton angeben. Vor allem das Geld jedoch trägt seinen größten Teil dazu bei, eine nahezu unüberwindbare Kluft zwischen der Arbeiterklasse und den gut betuchten Familien zu bilden. So gesehen nicht wirklich ein ziemlich großer Unterschied zur heutigen Zeit. Doch so verschieden es anmuten mag, so gleich sind sich die beiden Familien um die es geht, denn nicht nur Ereignisse wie plötzliche Todesfälle finden sich zu beiden Seiten, sondern ein dunkles Geheimnis, dass untrennbar mit beiden Familien verbunden ist. Worum es sich bei diesem Geheimnis handelt? Das müsst ihr schon selbst lesen. Aber ich kann euch verraten, dass es sich unheimlich zu lesen lohnt, denn dieses Buch ist nicht nur überaus gut recherchiert, sondern auch noch angenehm zu lesen. Zugegeben, einige Stellen muten recht langatmig an, was jedoch die Passagen, in denen (endlich) Informationen zur Lösung dieses Geheimnisses folgen, allemal aufwiegeln können. Besonders gut gemacht empfand ich auch die vielen kleineren Erklärungen, die es auch einem Leien leicht verständlich machen z.B. der Politik des Buches zu folgen. Auch die Verbindung mit dem Bergbau hat mir gefallen, wohne ich doch in einer Gegend, in der es von Zechen nur so wimmelt. Da ich mich bisher noch nicht sonderlich damit beschäftigt hatte, hatte ich dementsprechend wenig Ahnung wie der Verlauf der Arbeit unter Tage so ist, dieses Buch aber, vermittelt dies sehr gut. Selbst die wirklich anstrengenden Bedingungen der Minenarbeiter haben mir schier das Herz gebrochen, weswegen ich die Beweggründe, für deren Arbeitsrechte zu kämpfen, mehr als nur verstanden habe. Ich hätte nicht anders gehandelt, wie ich zugeben muss. Aber bevor ich hier noch weiter schwärme oder euch spoilere, will ich mal lieber schnell zur Bewertung kommen. Gut, so ganz sicher war ich mir nicht, wie ich bewerten soll. Immerhin hat es mich wirklich sehr in einen inneren Zwiespalt gebracht und mich auch sehr zum Nachdenken angeregt. Andererseits gab es Passagen, wo ich es am liebsten beiseitegelegt hätte, eben weil sie sich so langwierig gestaltet haben. Dennoch konnte und wollte ich nicht aufgeben, denn die Geschichte an sich war wirklich außerordentlich gut gelungen und hat zugleich einen schönen Eindruck Norwegens hinterlassen. Deswegen entscheide ich mich dafür, ganze 6 Rosenblätter regnen zu lassen. Allerdings empfinde ich das Ende des Buches so, als sei die Geschichte noch lange nicht zuende erzählt….

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268 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

fantasy, wüste, markus heitz, wedora, magie

Wédora – Staub und Blut

Markus Heitz
Flexibler Einband: 608 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.08.2016
ISBN 9783426654033
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung: Bei diesem Buch habe ich sehr lange mit mir gerungen und gekämpft, wirklich in das Buch eintauchen zu können. Daher hat sich die Rezension auch sehr lange herausgezögert. Noch immer hing mir das ‚Aera-Fiasko‘ nach, was mich irgendwie daran gehindert zu haben scheint, in dieses Buch eintauchen zu können. Dabei war das vollkommen unbegründet, denn dieses Buch ist wieder ein Heitz, wie ich ihn mir gewünscht habe. Markus Heitz hat hier eine wüstenbeschaffene Welt geschaffen, die wirklich sehr hart zu bestehen ist. Mitten drin seine beiden Protagonisten Liothan und Tomeija, die zusammen die Wüstenstadt Wedora betreten, jedoch so rasch getrennt werden, dass man als Leser abwechselnd den Wegen der beiden mittels wechselnder Perspektiven folgen kann. Das gestaltete sich für mich äußerst spannend, denn es gab immer wieder etwas Neues zu entdecken, sodass ich aus der Faszination, die dieses Buch auf mich ausgeübt hat, nicht mehr herausgekommen bin. Beide Protagonisten haben mich in ihren Bann ziehen können, sodass ich sie nicht nur sehr schnell in mein Herz geschlossen habe, sondern auch unbedingt aus dem Buch habe ziehen wollen um meine Wege mit ihnen zu verflechten. Dabei hat mir aus irgendeinem Grund (den ich mir selbst nicht einmal erklären kann) Liothan besonders imponiert. Fantasy Liebhabern kann und muss ich diesen Roman einfach empfehlen, vor allem, wenn ihr Fan davon seid, dass sich wunderschön gestaltete Karten der Gegebenheiten vor Ort innerhalb des Buches befinden. Es fehlt hier nie an Spannung und/oder Nervenkitzel, sodass man dieses Buch, einmal begonnen, nicht mehr aus der Hand wird legen wollen. Deswegen ärgere ich mich auch, dass nicht eher der sprichwörtliche Knoten geplatzt ist, sondern ich wirklich so unglaublich lange hierfür gebraucht habe. So kann ich nicht umhin hierfür ganze 10 Rosenblätter fallen zu lassen und eine klare Lese Empfehlung auszusprechen!

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

euthanasie, zigeuner, jenische, jugendbuch, irrenanstalt

Nebel im August

Robert Domes
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbj, 12.09.2016
ISBN 9783570403280
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung: Normalerweise mache ich um Bücher wie dieses einen großen Bogen, möchte ich doch nicht an diese äußerst dunkle Zeit der Geschichte erinnert werden. Hier aber habe ich aus irgendeinem Grund eine Ausnahme gemacht und ehrlich gesagt bin ich sehr froh darüber, denn so viel dieses Buch nimmt, es gibt auch eine Menge. Vor allem Informationen darüber, wie es ziemlich vielen Menschen ergangen ist. Das hat mich teilweise sehr oft an den Rand der Tränenstürze gebracht, sodass ich vor lauter Weinen nicht einmal weiterlesen konnte und das Buch kurzzeitig aus der Hand habe legen müssen. Dabei war Ernst Lossa eine Figur, die mir außerordentlich stark imponiert hat. Vor allem sein Wille zu kämpfen, auch wenn die Lage noch so aussichtslos erschien, empfand ich als sehr berührend. Dabei wurde die Lebensgeschichte von Ernst Lossa nur rekonstruiert als Roman wiedergegeben, wie man innerhalb der Einführung zu lesen bekommt. Allerdings wurde das mit so viel Gefühl gemacht, dass ich oft geglaubt habe, Ernst stünde vor mir und ich folge ihm durch sein Leben und die harten Zeiten, die er hat durchmachen müssen. Aber ich möchte lieber nichts mehr zu Ernst und dem Inhalt an sich verraten, denn ihr sollt dieses Buch für euch selbst entdecken, denn es lohnt sich gelesen zu werden. Ich finde sogar, es sollte (wenn das Thema im Geschichtsunterricht behandelt wird) sogar Schullektüre werden. So ist dieses Buch für mich ein Mahnmal dessen geworden, was sich in keinster Weise wiederholen sollen darf, dafür sollte jeder von uns auch kämpfen! Auch wenn die Bewertung hier bereits klar sein dürfte, möchte ich sie euch dennoch nicht vorenthalten. Da mich dieses Buch sehr beeindruckt hat, zum Nachdenken angeregt hatte und vor allem zur Recherche bewegt hat, lasse ich hierfür ganze 10 Rosenblätter fallen. Auch einen Lesetipp meinerseits gibt´s hierfür!

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91 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

dystopie, virus, clans, chris weitz, young world

Young World - Nach dem Ende

Chris Weitz , Gerald Jung , Katharina Orgaß
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 27.05.2016
ISBN 9783423761376
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung: Nachdem ich von Band 1 bereits so begeistert gewesen bin, war es für mich mehr als klar, dass auch der 2. Band gelesen werden muss. So ging ich doch mit recht hohen Erwartungen an dieses Buch heran und ich muss hier auch sagen: Das Cover ist wieder genial geworden und macht total Lust, diese Reihe unbedingt besitzen zu wollen! Allerdings wird beim Lesen dieses Bandes schnell klar, dass die Luft, die sich durch den ersten Band elektrisiert hatte, ein wenig herausgenommen worden ist. Es wird ruhiger und die Passagen wirkten um einiges mehr in die Länge gezogen, als sie es gemusst hätten. Das lässt vermuten, dass der Autor hier unbedingt noch die ein oder andere Tatsache einzubauen versucht hat, damit ja eine Trilogie daraus entsteht, obwohl eventuell eine Dilogie hier besser gepasst hätte. Dennoch ist der Schreibstil so toll gehalten, dass man es recht schnell durch bekommt und letzten Endes dennoch ein klein wenig Wehmut empfindet, eben weil es schon zu Ende ist. Sehr schade empfinde ich jedoch, dass die Protagonisten sich nicht weiterentwickeln, sondern eher recht einsilbig oder engstirnig daherkommen und sich somit in ihrer Entwicklung behindern, was dem Buch dann auch das gewisse Etwas nimmt. Deswegen lasse ich hierfür nur ganze 5 Rosenblätter fallen, da es ein schönes Buch für zwischendurch ist, jedoch nicht einprägsam genug ist, um mich vollends zu überzeugen.

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710 Bibliotheken, 18 Leser, 0 Gruppen, 186 Rezensionen

nina mackay, plötzlich banshee, banshee, fantasy, feen

Plötzlich Banshee

Nina MacKay
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.09.2016
ISBN 9783492703932
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung:

Oh mein Gott, dieses Buch frisst mich echt auf und zwar mit Haut und Haar!!

Vielen lieben Dank an den Piper Verlag/IVI Verlag, dass ich es habe lesen dürfen.

Es liest sich so absolut genial, dass man es schnell in einem Rutsch weglesen kann und sich dann ärgert, dass es schon zuende ist. Denn genauso habe ich mich hierbei gefühlt. Eigentlich ging es Schlag auf Schlag und ich konnte kaum wirklich eine Atempause einlegen, da ich immerzu wissen musste, was Alana als nächstes passiert. Irgendwie war für mich diese junge Banshee wie eine tollpatschige kleine Schwester, mit der ich ein Abenteuer nach dem anderen erleben durfte und noch so vieles mehr.

Immerhin konnte ich ihre Gefühle entdecken und miterleben, sodass ich mich ihr noch sehr viel näher gefühlt habe. Was mit der Wahl der Ich-Perspektive sogar noch unterstrichen worden ist. Dennoch hat mich ihre Fixierung auf die Mode dann doch ab und zu gestört, denn sie hat wesentlich mehr auf modische Details geachtet, als auf ihre eigentliche detektivische Nachforschung (was sie eher wie bei CSI hat wirken lassen, zumindest hab ich es mir so vorgestellt). Als eine sehr coole Idee empfand ich das mit den Uhren über den Personen und dass Alana die Menschen vor dem Tod eher beschützt, als eine wirklich übliche Banshee zu sein und einfach nur den Tod zu prophezeien.

Clay hingegen mochte ich von Anfang an, denn er ist ein Freund, wie ich ihn auch gerne in meinem Leben hätte. Loyal, verträumt und vor allem mega Lustig. Ein Mensch den man nicht missen möchte und für mich der absolute Höhepunkt dieses Buches.

Auch mit dem Humor wurde hier nicht gegeizt, denn Nina führt Alana durch so manch unfreiwillig komische Situation, die wirklich die Lachmuskeln strapazieren und mich auch innerhalb der öffentlichen Verkehrsmittel in denen ich unterwegs war, zu lautem Lachen animiert haben.

Weniger passend empfinde ich jedoch den Titel, denn so ganz plötzlich, wie dieser es verrät, wird Alana dann doch nicht zur Banshee. Der Leser erahnt es, denn auch der Klappentext ‚plaudert‘ dies liebevoll aus, was dann doch ein wenig den Spaß am Entdecken der eigentlichen Situation genommen hat.

Dennoch ist das Buch alles in allem ein herrliches kleines Lesevergnügen, dass einem die Lachtränen in die Augen treibt. Genau deswegen vergebe ich auch hierfür 9 Stöberkisten und gleichzeitig eine Lese-Empfehlung an euch.

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393 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

vampire, spade, dämon, denise, fantasy

Nachtjägerin

Jeaniene Frost , Sandra Müller , Andreas Kasprzak
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 17.04.2012
ISBN 9783442378678
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Woher genau ich dieses Buch habe, weiß ich gar nicht mehr so ganz genau, was mir eigentlich selten passiert. Fast könnte man meinen, es sei wie von Zauberhand auf meinem SuB aufgetaucht, als ich keine Ahnung hatte, was ich denn als nächstes lesen solle. Die hatte ich wirklich nicht, also haben meine Leser kurzerhand entschlossen, dass sie für mich gern aussuchen würden.

Nachdem ich meine kurze Auswahl gepostet hatte, war schnell klar, dass dieses Buch offensichtlich äußerst beliebt bei den Lesern war, was mich letztlich auch dazu animiert hat, dieses Buch zu lesen. Also habe ich mal reingelesen und dabei festgestellt, dass es wirklich sehr gut zu lesen ist, da der Schreibstil sehr dazu einlädt, nicht wirklich aufhören zu wollen. Gut, beim Prolog hatte ich ein wenig Angst gehabt, ich müsste zuerst noch die ‚Cat & Bones‘ Reihe lesen, aber bis auf die ein oder andere Angst, die Denise erlebt, stellt sich hier kein größerer Bezug zu der Reihe auf, weswegen es sich auch sehr gut als eigenständiges Buch fernab dieser Reihe lesen lässt und vor allem für Fans von Vampiren außerordentlich spannend ist.

Denise war für mich allerdings teilweise eine regelrechte Zumutung. Klar hat sie schlimme Dinge erlebt (wer hätte das bei nach Blut gierenden Vampiren mit einem außerordentlich starken Beschützerinstinkt bitte nicht?), aber ihr Drang ständig vor allem davon zu laufen, machte es mir sehr schwer, in ihr die starke Frau zu sehen, die die Autorin einem hat zeigen wollen. Nicht mal ihre betont witzigen Bemerkungen konnten daran etwas ändern. Einzig die Tatsache, dass sie sich sehr stark von Spade angezogen gefühlt hat, ließen mich dann doch noch weiterlesen.

Spade ist jemand, den ich sofort bewundern würde, würde ich ihm im echten Leben begegnen. Das liegt jetzt nicht nur daran, dass er außerordentlich sexy daherkommt und durch sein Verhalten mehr als nur ein zuvorkommender Gentleman ist. Als Meister seiner Sippe und einziger Kontakt zur Welt der Untoten ist er derjenige, der letzten Endes auch Denise seine Hilfe zusichert und sich auf ein gefährliches Spiel einlässt.

Das scheint mehr oder minder sein eigenes und das Herz von Denise zu betreffen, denn die Spannung und das Knistern kann man direkt vom ersten Augenblick an spüren. Fast so, als sei sie mit beiden Händen greifbar. Dennoch gerät die eigentliche Suche, die die beiden verbindet, sehr schnell in den Hintergrund, sodass es hier teilweise etwas langatmig daherkam, wie ich fand.

Trotz einiger Längen war dieses Buch doch eine Art kleinere Schachtel Pralinen, denn einmal angefangen, konnte ich absolut nicht mehr aufhören (okay, das Wortspiel war jetzt doch unbeabsichtigt). Daher bekommst dieses Buch von mir auch ganze 8 Stöberkisten und die Reihe um Cat und Bones wird definitiv noch ihren Weg in mein Buchregal finden.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

krimi, psychothriller, kontrolle, klaus schuker, thriller

Kontrolle. Macht. Tod.

Klaus Schuker
Flexibler Einband: 271 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 28.09.2016
ISBN 9783944788319
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Meine Meinung:

Dieses Buch hat mich durch sein schlichtes und dennoch einprägsames Cover in Verbindung mit seinem ziemlich interessanten Klappentext in seinen Bann geschlagen. Es versprach sehr spannend zu werden. Was Kapitel 1 ja letztlich auch war. Dann jedoch, wo die eigentlich Hauptfigur Detektiv Molden ins Spiel kam, wirkte der Schreibstil sehr abgehakt, teilweise schon recht auf Schulaufsatz-Niveau gehalten, sodass die Sätze eher wie nicht ausgefeilte Stichpunkte wirkten, denn als in sich stimmiger und flüssiger und vor allem fortlaufender Text.

Ob das jetzt mit meiner gewissen Erwartungshaltung an das Buch zusammen hängt oder ob ich das Buch in dem Sinne einfach überschätzt habe kann ich nicht sagen, denn das ist mein erstes Buch dieses Autors und ich wage zu behaupten, dass es auch das letzte Buch dieses Autors sein wird, das ich lese, denn mir persönlich gefällt sein Stil nicht. Dabei fühle ich mich eher als unbeteiligter Beobachter.

Dabei ist die Handlung jetzt auch eigentlich nicht wirklich schlecht gewählt und verspricht vor allem nervenaufreibende Spannung. Okay, auch die Namensgebung der im Buch geschaffenen Protagonisten und Nebenfiguren lässt sehr zu wünschen übrig, erinnert sie doch eher an ein vorangegangenes Jahrhundert, denn an ein aktuelles Zeitgeschehen. So war es für mich, als jemand der nur dann Thriller liest, wenn sie wirklich gut sind, nicht gerade ein Erlebnis dieses Buch zu lesen.

Das Einzige, was mir an diesem Buch wirklich außerordentlich gut gefällt, ist der rot eingefärbte Buchschnitt, denn dieser macht wirklich etwas für sich her und ich liebe generell eingefärbte Buchschnitte.

Dennoch konnte mich das Buch leider so gar nicht von sich überzeugen, weswegen ich hier nur 2 Rosenblätter vergebe. Vielen Dank an Literaturtest für das Rezensions-Exemlar.

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76 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

serie, 1 band, vampire, fantasy, hexen

Hexenlicht

Sharon Ashwood , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.09.2012
ISBN 9783426507278
Genre: Fantasy

Rezension:

Meine Meinung:

Ich kaufe ja nicht sehr oft, ausschließlich nach dem Cover, aber hier ist es passiert und ich war noch nie so froh, ein Buch gekauft zu haben, wie bei diesem. Besticht es nicht nur durch ein unheimlich einladendes Cover, sondern auch durch einen unheimlich intensiven Schreibstil, der einen von Anfang an in das Buch hineinzieht. Es gleicht eher einem Sog, dem man sich unheimlich schwer zu entziehen vermag.

Genau deswegen frage ich mich, wieso ich so dumm war und dieses Buch so lange auf dem SuB habe warten lassen. Das war unverzeihlich und mich möge dafür bitte ein mehr oder minder schwerer Fluch treffen!

Äh nein, wenn ich es mir recht überlege, wäre das evtl. doch eine schlechte Idee, weil ich nicht wüsste, ob ich dadurch auch dem schwarzen Raub zum Opfer fallen würde *angestrengt nachdenk*

Aber kommen wir mal zum Buch. Hier geht es um die junge Hexe Holly, die sich direkt zu Anfang des Buches mit einem ziemlich fiesen Horror-Haus anlegt, währenddessen man einen enorm guten Einblick in ihre Gefühlswelt erhält. Dabei merkt man schnell, dass sie zwar Magie wirken kann, allerdings dort irgendwie eingeschränkt ist, denn starke Magie zu wirken bereitet ihr körperliche Schmerzen, sodass ich genau in diesen Momenten mit ihr geweint habe.

Auch den Vampir Alessandro lernen wir auf dieser Mission kennen, denn als Holly´s Partner hilft er ihr, gegen dieses Haus zu bestehen. Dabei ist er so verschlossen, wie ein Vampir nur sein kann. Dennoch ist seine Seele eine, die man, je mehr man von ihm kennenlernt, unbedingt retten möchte. Fordern doch Unsterblichkeit und Einsamkeit so langsam ihren Tribut.

Hier hat sich jedoch die Autorin etwas mehr als nur wundervolles ausgedacht, denn so wie hier, habe ich Vampire niemals erleben dürfen und ich muss zugeben, dass es mir mehr als nur ein bisschen gefallen hat. Es ist definitiv die romantischste Form des Vampirismus, von der ich je gelesen habe und das, trotz des natürlichen Blutdurstes der raubtierhaften Vampire.

So hat mich dieses Buch gleichermaßen für sich eingenommen wie fasziniert, sodass ich hier mehr als nur beeindruckt zurückgelassen worden bin. Ungemein froh darüber, auch Band 2 direkt mitgenommen zu haben. Wenn ihr das Buch noch irgendwo finden könnt: Kauft es unbedingt!

Ich vergebe hier definitiv ganze 10 Stöberkisten für dieses meisterhafte Buch.

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486 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 93 Rezensionen

liebe, vermont, familie, marie force, alles was du suchst

Alles, was du suchst

Marie Force , Tatjana Kruse
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 22.09.2016
ISBN 9783596036288
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Als ich dieses Buch gesehen habe, wusste ich bereits, dass es mir gefallen würde. So einladend wirkten bereits Cover und Klappentext auf mich. Umso glücklicher war ich, als ich die Möglichkeit bekam, dieses Buch zu rezensieren. Vielen Dank an den Fischer Verlag hierfür.

Bereits der Einstieg war absolut traumhaft und vor allem sehr witzig. Cameron legt zu Anfang einen wirklich genialen Auftritt hin und lernt Fred mehr oder weniger unfreiwillig sofort kennen und durch ihn trifft sie auf Will, den ebenso sturen wie wirklich sexy aussehenden Bewohner der kleinen Stadt in Vermont, in die sie beruflich unterwegs ist.

Dieser Einstieg hat mich so gefangen genommen, dass ich mittlerweile unbedingt in einer solchen Kleinstadt in Vermont leben möchte und vor allem auch die Familie Abbott unbedingt kennenlernen möchte. Die Gegebenheiten vor Ort sind so wundervoll beschrieben, dass ich mich sofort heimisch gefühlt habe. Ich habe den Geschmack des Ahornsirups geschmeckt, als dieser durch Cameron verkostet wurde. Habe den Schnee unter meinen Füßen gespürt, als Cameron über diesen geschwebt ist. Vor allem aber habe ich mit Cameron zusammen ihre Ängste durchlebt und die Liebe gefunden, was mich oft zum Lachen, sowie zum Weinen gebracht hat.

Zudem ist der Schreibstil auch wirklich gelungen, sodass dieser einen sofort in den Bann zieht und dafür sorgt, dass man es in einem Rutsch durchsuchtet, wie es mir passiert ist. Alles in allem ist es ein wirklich wunderschönes Buch, dass zwar seine Schwächen hat, da es ab und zu sehr seicht ist, was aber die enorm großen Gefühle, die dieses Buch weckt, absolut wieder ausgleichen können.

Weil ich mich in diesem Buch so wohlgefühlt habe und unbedingt wieder dorthin zurück will, vergebe ich dafür auch 9 Stöberkisten. Einfach weil ich hoffe, dass es noch eine Steigerung gibt und weil ich die seichten Stellen in meiner Bewertung dennoch nicht außer Acht lassen möchte.

Lesetipp für alle Fans von Liebesromanen!

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40 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

rachel corenblit, einmal lieben geht noch, liebe, single, suche nach dem partner fürs leben

Einmal lieben geht noch

Rachel Corenblit , Ina Kronenberger
Flexibler Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Penguin, 12.09.2016
ISBN 9783328100089
Genre: Liebesromane

Rezension:

Meine Meinung:

Auf dieses Buch machte mich der Klappentext unheimlich neugierig, versprach der doch eine sehr witzige Geschichte über die Jagd nach dem einen richtigen Mann. Die Wirklichkeit allerdings sah dann komplett anders aus. Neben einem äußerst nüchtern gehaltenem Schreibstil, der kaum bis gar keine Emotionen transportierte, wartet dieses Buch mit Kenntnissen eines gut gemeinten Ratgebers auf. Alles was ich daraus gelernt habe, ist, welchen Typ Mann Frau nun besser doch meiden sollte.

So kam mir die Protagonisten, von der man ausschließlich erfährt, dass sie Single und auf der Suche ist, sehr flach vor und zeigte auch keinerlei Anzeichen einer Entwicklung.

Naja gut, so ganz kann ich das nicht sagen, denn ich habe eine wachsende Antipathie zur Protagonistin entwickelt, was diesem Buch nicht unbedingt gutgetan hat. Immerhin war sie wirklich äußerst verzweifelt und hat sich irgendwann an alles und jeden herangemacht und sogar Gelegenheiten verstreichen lassen, bei denen ich dachte: ‚Ernsthaft?‘

So hab ich das Buch auch zur Seite gelegt, da ich glaube ich sonst in der Versuchung gewesen wäre, die Protagonistin aus dem Buch zu ziehen und sie kräftig durchzuschütteln und danach mit meiner imaginären Bratpfanne zu verprügeln. Daher vergebe ich hierfür auch nur 1 Rosenblatt, da dieses Buch wirklich meinen Geduldsfaden strapaziert hat und ich mit solchen Figuren/Menschen generell auf Kriegsfuß stehe.

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