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patrick hemstreet, die gotteswelle, telekinese, militär, science fiction

Die Gotteswelle

Patrick Hemstreet , Fred Kinzel
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 18.07.2016
ISBN 9783959670326
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:



In Patrick Hemstreets »Die Gotteswelle« werden wissenschaftliche Fragestellungen und Gedankenspiele geschickt eingebunden in ein spannendes und unterhaltsames Geschehen. Der Leser wird gepackt und mitgerissen in eine faszinierende, fantastische, aber im Verlaufe des Geschehens auch immer beängstigender werdende Welt.

Zwei Männer treffen aufeinander und wollen nichts Geringeres, als mit Hilfe ihrer gemeinsamen innovativen Forschung die Welt aus den Angeln heben. Da ist zunächst Chuck, ein mit geradezu leidenschaftlichem Engagement seiner Forschung hingegebener Neurowissenschaftler. Auf Grund eines kühnen Gedankenspiels, das er öffentlich vorträgt, sucht ihn Matt, ein sachlich-kühler Mathematiker auf. Gemeinsam schicken sie sich an, die Frage zu beantworten, was man erreichen kann, wenn man technisch-mathematische Forschung mit biologischer (neurowissenschaftlicher) kombiniert. Was sie dann – in Zusammenarbeit mit einem handverlesenen Team – entwickeln, ist ungeheuerlich. 

Der Thriller ist von Beginn an spannend. Die Befürchtung, dass es von unverständlichen Fachtermini wimmelt, muss man - obwohl es sich im weitesten Sinne um einen Wissenschafts-Thriller handelt -  nicht haben. Es ist auch für Laien alles gut verständlich. Und die unglaublichen Entdeckungen und Erfindungen betreffen ohnehin das Gebiet der Telekinese, sind also letzten Endes reine Fantasie. Interessant ist, zu verfolgen, wie das unter den beiden Männern arbeitende Team, bestehend aus Wissenschaftlern/Technikern auf der einen und Probanden auf der anderen Seite zunächst in die bestehenden Aufgabenstellungen hineinwächst, dann aber durch die unweigerlich auftretenden Widersprüche, Fragestellungen und letzten Endes Ängste in Bezug auf ihre geradezu unheimlichen Entwicklungen auch zunehmend in Verwirrung gerät. 

Ethische Fragestellungen werden aufgeworfen, allerdings - ebenso wie die »großen Fragen« nach Gott und der Welt - letztlich nur kurz angerissen. Hier liegt m.E. einer der Schwachpunkte des Romans. Es wird zu bravourös durch den Dschungel der unweigerlich auftauchenden moralischen Fragen gepflügt. So macht es sich der eigentlich doch als sehr humanitär dargestellte Chuck, der zunächst den innigen Wunsch hat, seine Forschung der Medizin zur Verfügung zu stellen, mit seiner Verantwortung als Versuchsleiter erstaunlich leicht. Erst als allzu offensichtlich wird, dass seine Entdeckungen von Mächten missbraucht zu werden drohen, die »nichts Gutes« im Sinn haben, kommen auch ihm Bedenken. Sein Partner Matt ist sogar dermaßen resistent gegen jegliche kritische Überlegungen und so ausschließlich auf den wirtschaftlichen Erfolg des neu geründeten Unternehmens ausgerichtet, dass es schon fast aberwitzig ist. Und das, obwohl ihn anfangs der leidenschaftliche Wunsch angetrieben hat, die letzte - von ihm im EEG festgehaltene - Gehirntätigkeit seiner innig geliebten, verstorbenen Frau zu entschlüsseln.

Alles in allem wird man in eine fantastische Welt voller Überraschungen entführt, die auch krimihafte Elemente enthält. Die Frage: »Wo soll das alles hinführen?« begleitet den Leser durch den ganzen Roman bis hin zum furiosen Ende.

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Tags: sciencefiction, spannung, wissenschaftskrimi   (3)
 

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Erschienen bei Rowohlt TB.
ISBN 9783499149214
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