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273 Bibliotheken, 13 Leser, 0 Gruppen, 92 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Oh, was habe ich mich auf die Fortsetzung dieser Reihe gefreut und eins kann ich euch jetzt schon verraten: ich wurde nicht enttäuscht! Ganz im Gegenteil sogar.
Leider habe ich Trilogiemittelbände häufig als recht langweilige Lückenfüller erlebt, in denen kaum etwas passiert und ich hatte etwas Sorge, dass dies hier auch der Fall sein könnte. Doch mitnichten! Band 2 der Palace-Saga ist spannend, interessant und vielschichtig.

Rea hat es geschafft und ist nach Paris geflüchtet. Endlich weg aus dem Land, das ihren Tod möchte. Am besten den Tod aller Magdalenen. Im Gegensatz zu Großbritannien leben Magdalenen ihre Fähigkeiten in Frankreich ganz offen aus und sind sogar offiziell im Königshaus angestellt. Die Menschen dürfen einander ohne Strafe berühren und alles wirkt irgendwie leichter, offener und freizügiger. Gleichzeitig ein einziger Kulturschock aber auch eine große Befreiung für Rea. Das Leben in Paris ist so anders als in London.
Rea versucht mit aller Macht Robin – den englischen Kronprinzen – aus ihrem Leben zu streichen, doch so einfach ist das leider nicht, denn sie liebt ihn immer noch und sehnt sich nach ihm. Doch sie können nicht zusammen sein und ihr letztes Aufeinandertreffen hinterließ tiefe Spuren: Robin verabscheut Magdalenen und damit auch Rea.
Als jedoch Robin plötzlich in Paris am königlichen Hof auftaucht, wirft das Rea völlig aus der Spur. Er ist gekommen, um um Ninons Hand anzuhalten. Der Besuch des englischen Kronprinzen bringt viel Aufruhr in Rea und in ganz Paris.

Ich muss ehrlich sagen, dass es mir mit dem zweiten Band der Palace-Saga ähnlich ging wie mit dem ersten. Ich brauchte ein wenig Zeit um in die Geschichte zu finden und empfand die ersten 100 Seiten als etwas langatmig, doch dann konnte ich das Buch kaum noch aus der Hand legen. Ich musste unbedingt wissen wie es weiter geht und was mit den Charakteren passiert. Ich habe mich richtig auf meine Lesezeit gefreut und mich nach Paris zurückgesehnt und das ist bei mir eigentlich immer ein Zeichen dafür, dass mir ein Buch so richtig gut gefällt.
Beim Lesen selber war ich richtiggehend Teil der Geschichte. Ich konnte mich sehr gut in die einzelnen Charaktere hineinversetzen und habe mich – in meinem eigenen kleinen Kopfkino – im Paris von Rea, Ninon, Blanc und den anderen befunden.

Ich mochte wieder alle Charaktere auf ihre eigene Art und Weise. Sie sind so schön vielschichtig gezeichnet und das macht sie ganz besonders. Auch wenn ich Rea und Robin als Protagonisten sehr interessant finde, hängt mein Herz wieder einmal an den Nebencharakteren. Ach, ich liebe Ninon, Blanc, Liam und sogar den Comte. Mit René kam ein neuer, ganz wundervoller Charakter hinzu, der sich auch sofort in mein Herz gestohlen hatte.
Die Charaktere sind wirklich vielschichtig und manchmal muss man ganz genau gucken, um alle Nuancen zu entdecken. Und sie sind irgendwie so anders als die “typischen” Charaktere in Büchern. Gerade das Dreiergespann Comte, Blanc und René fand ich deswegen großartig.

Das Ende des Buches macht echt Lust den letzten Band zu lesen und zwar am besten sofort.

Fazit

“Palace of Silk” ist ein ganz wundervoller Mittelband, der zwar etwas leise anfängt, bis zum Ende hin aber immer lauter wird und in einem Feuerwerk an Emotionen endet. Die Autorin erzählt so viel durch und mit ihren Charakteren. Die gesamte Weltengestaltung gefällt mir ausgesprochen gut, ebenso die Umsetzung.
Ich mochte den zweiten Band sehr und hoffe, dass der dritte Band fulminant enden wird.

Von mir gibt es 5 von 5 Sterne.

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Arthur und die Farben des Lebens

Jean-Gabriel Causse , Nathalie Lemmens
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei C. Bertelsmann, 10.04.2018
ISBN 9783570103463
Genre: Romane

Rezension:

Habt ihr euch schon einmal Gedanken darum gemacht wie es in unserer Welt aussehen würde, wenn alle Farben verschwunden wären. Ja, klar – schwarz, weiß und grau. Doch das meine ich nicht. Bevor ich “Arthur und die Farben des Lebens” gelesen habe, waren Farben für mich absolut selbstverständlich. Erst durch das Buch ist mir bewusst geworden, was für einen Einfluss sie auf unser gesamtes Leben haben und das hat mir zu denken gegeben.

Arthur hatte früher das Glück nur so gepachtet, bis es ihn eines Tages ganz plötzlich verließ. Er verlor seinen Job, wurde Alkoholiker und lies sich gehen. Als das Amt nun droht seine Zuwendungen zu streichen, nimmt Arthur notgedrungen einen tristen Job in einer Buntstiftfabrik an. Doch eben diese Fabrik meldet schon nach kurzer Zeit Konkurs an. Am letzten Tag bevor die Maschinen endgültig abgeschaltet werden, folgt Arthur einem Impuls und kippt alle verbleibenden Farbpigmente in die Mischung für die Buntstifte – noch nie zuvor hat er solch intensiv leuchtende Farben gesehen. Doch diese Freude wärt nicht lange, denn nach und nach verschwinden plötzlich alle Farben. Zuerst das Gelb und dann der Rest, bis die Menschheit nur noch in schwarz, weiß und grau existiert.

Charlotte, Arthurs blinde Nachbarin und Wissenschaftlerin auf dem Gebiet der Farben, berichtet in ihrer täglichen Kolumne über den Verlust der Farben und die Auswirkungen dessen auf die Bevölkerung. Eins wird schnell klar: die Farben müssen schnellstmöglich zurück in die Welt gelangen.
Arthur, Charlotte, ihre Tochter und die Bewohner eines ziemlich speziellen Altenheims machen sich auf die Suche nach den Farben und werden dabei von einem Teil der chinesischen Mafia verfolgt.

Die Zusammenfassung des Inhalts klingt für euch leicht skurril? – Ja, genau so ist auch das gesamte Buch. Skurril, humorvoll und irgendwie leicht verrückt. Eine Mischung, die ich tatsächlich bisher eher von französischen Autoren gelesen oder auch als Film gesehen habe. Eine Mischung, auf die man sich einlassen muss, die einen dann aber sehr gut unterhält.
Ich möchte gar nicht “typisch französisch” schreiben, aber ich finde, dass man beim Lesen merkt, dass das Buch aus der Feder eines französischen Autors stammt. Wer diesen Stil so oder so gerne mag, der sollte auch unbedingt “Arthur und die Farben des Lebens” lesen.

Den Schreibstil fand ich die ersten Seiten lang etwas gewöhnungsbedürftig, aber ich hatte mich sehr schnell daran gewöhnt und danach hat er mich kaum noch losgelassen. Es war, als hätte der Autor durch seine Schreibweise Bilder direkt in meinem Kopf entstehen lassen. So etwas mag ich ja immer sehr gerne.

Die Charaktere sind meiner Meinung nach recht speziell, aber auch sympathisch. Besonders gut hat mir die Idee gefallen einer blinden Farbenexpertin gefallen. Charlotte hat Farben noch nie gesehen, sie faszinieren sie aber so sehr, dass sie sie zu ihrem Beruf gemacht hat und eine Expertin auf dem Gebiet geworden ist. Für uns Sehende sind Farben normal, alltäglich, häufig gar nichts mehr besonderes. Doch auf Charlotte üben sie eine ganz besondere Faszination aus.
Ich fand es auch ganz großartig zu lesen, wie Causse Charlotte Leben eingehaucht hat. Eine so selbstbewusste und selbstsichere Frau, der keiner etwas vormachen kann. Es war echt klasse zu lesen, wie sie all ihre Sinne einsetzt, um zu “sehen”. Sie nimmt ihre Umwelt viel deutlicher und bewusster wahr als die meisten sehenden Menschen. Während sie ihre Umwelt hört, riecht und fühlt, verlassen wir uns häufig nur auf unsere Augen und verpassen damit oft sehr spannende und interessante Dinge.
Arthur ist eine Nummer für sich. Ich konnte mich beim Lesen teilweise nicht entscheiden, ob er mich abstößt oder ob ich ihn super sympathisch und hilfsbereit finde. Irgendwie war es eine Mischung aus beidem. Er trinkt zu viel, ist ab und an auch ziemlich ungepflegt und doch ist er ein herzensguter Mensch. Ein wirklich interessanter Protagonist.
Eigentlich sind alle Charaktere, die Causse gezeichnet hat wirklich interessant. Auf jeden Fall sind sie anders als die meisten Charaktere, denen ich sonst so in Büchern begegne.

Mit einem flüssigen Schreibstil und einer gewissen Leichtigkeit bringt uns Causse die Wichtigkeit der Farben in unserer Welt näher. Charlotte erzählt regelmäßig kleine historische Anekdoten zu den Farben, die ich sehr interessant fand und ehrlich gesagt auch hoffe, dass sie den Tatsachen entsprechen und keine Fiktion sind.
Causse zeigt mit seinem Buch auf, was mit uns Menschen passiert, wenn alle Farben weg sind oder wenn nur noch bestimmte Farben unser Leben dominieren. Werbung hat beispielsweise ohne Farben kaum noch eine Wirkung auf uns. Rot macht uns aggressiv und wollüstig und blau beruhigt uns. Es war wirklich sehr spannend zu lesen, wie wir teilweise mit Farben dazu manipuliert werden Dinge zu tun oder eben zu lassen.

Das ganze Buch ist wirklich sehr interessant und auch spannend aufgebaut. Einzig das Ende fand ich dann doch leicht überzogen und etwas too much. Für mich hätte es anders enden müssen für einen runden, stimmigen Abschluss.

Fazit


“Arthur und die Farben des Lebens” ist ein ganz besonderes Buch. Es ist interessant, informativ, spannend, humorvoll und auch skurril. Wer mal etwas anderes lesen möchte, dem rate ich auf jeden Fall zu diesem Buch. Und wer sowieso gerne Bücher französischer Autoren liest, der dürfte an diesem hier seine wahre Freude haben.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Alles so leicht

Meg Haston , Alexandra Ernst
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.06.2018
ISBN 9783551316110
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Nachdem mir das Buch schon häufiger über den Weg gelaufen ist, wurde es nun endlich Zeit es zu lesen. “Alles so leicht” ist frisch als Taschenbuch im Carlsen Verlag erschienen und das war der Moment, wo es auch bei mir einziehen durfte und natürlich auch gelesen wurde.
Ich persönlich finde es richtig gut, dass dieses Buch nun als recht günstiges Taschenbuch erschienen ist, da ich es für ein Buch mir sehr wichtiger Thematik halte, das definitiv als Schullektüre eingesetzt werden kann. Und da wir wissen, dass Schullektüre nicht so teuer sein darf/sein sollte, finde es ganz wunderbar, dass Carlsen das Buch in neuem Format auf den Markt gebracht hat.

Stevie ist essgestört und hat nach dem Tod ihres Bruders beschlossen selber auch aus dem Leben zu scheiden – sich einfach aufzulösen. Nichts mehr essen, bis ihr Körper aufgibt und sie einfach aus dem Leben verschwinden kann. Stevie gibt sich die Schuld an dem Tod ihres Bruders und möchte mit ihren Taten Buße tun. Doch ihre Essstörung hat schon viel früher begonnen – ab dem Zeitpunkt, an dem ihre Mutter gegangen ist.
Stevies Vater lässt sie in ein Therapiezentrum einweisen und um diese Zeit in dem Therapiezentrum geht es in “Alles so leicht”. Stevie hat einen felsenfesten Plan gefasst und den möchte sie unter allen Umständen durchziehen. Sie möchte sich weder ihrer Therapeutin öffnen noch die anderen Mädchen aus ihrem Bungalow emotional an sich heranlassen. Sie verweigert auch im Therapiezentrum die Nahrung, damit sie ihren fest gefasten Plan einhalten kann. Doch mit jedem Tag, den sie im Zentrum verbringt, lernt sie Neues über sich und fasst Vertrauen, sowohl zu ihrer Therapeutin als auch zu den anderen Mädchen. Nie im Leben hätte Stevie das für möglich gehalten.

“Alles so leicht” ist meiner Meinung nach ein wichtiges Buch, aber es ist definitiv kein einfaches Buch. Es ist schonungslos, ungeschönt und teilweise echt schwer zu verdauen. Zumindest mir ging es beim Lesen so. Ich habe die Charaktere und die Thematik an mich herangelassen und war beim Lesen des Buches sehr häufig sehr bedrückt. Zum Ende hin habe ich sogar Tränen vergossen.

Anders als der Titel, ist das Buch nicht leicht, auch wenn es dennoch voller Hoffnung ist. Es ist definitiv ein Buch über das nach dem Lesen gesprochen werden muss – ein Buch, das noch lange nachhallt.

Da die Charaktere fast alle mit ihren inneren Dämonen zu kämpfen haben, sind sie nicht unbedingt einfach und auch nicht unbedingt immer sympathisch. Aber genau das macht sie auch so authentisch; und genau das ist dieses Buch – authentisch. Ich habe mich richtig gut in den Kopf einer essgestörten 17-Jährigen versetzt gefühlt und dort zu sein ist kein schönes Gefühl. 
Die Autorin hat Stevies innere Kämpfe sehr gut beschrieben und uns während des gesamten Buches an ihrem Innenleben teilhaben lassen.

Meg Hastons Schreibstil ist poetisch und gleichzeitig knallhart. Ich brauchte beim Lesen zeitweise recht viel Konzentration, um dem Geschriebenen folgen zu können. Es ist kein Buch, das man mal eben nebenher liest. Man muss sich mit dem Gelesenen definitiv beschäftigen und dazu passen sowohl Schreibstil als auch die Umsetzung des Buches perfekt.

Fazit

“Alles so leicht” ist authentisch, schonungslos und ehrlich. Es ist definitiv keine weichgespülte Geschichte und hat mir auf jeden Fall die Augen geöffnet. Ich denke, ich weiß nun etwas besser, was es heißt nichts mehr essen zu wollen. Was es heißt, wenn Essen und Kalorien auf eine krankhafte Art und Weise das gesamte Leben bestimmen. Es ist heftig und ich bin mir sicher, dass mich das Buch noch eine ganze Weile beschäftigen wird.

Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen.

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941 Bibliotheken, 60 Leser, 0 Gruppen, 192 Rezensionen

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Save You

Mona Kasten
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736306240
Genre: Liebesromane

Rezension:

Band 1 endete mit einem wirklich fiesen Cliffhanger, daher war ich umso gespannter darauf, wie Mona Kasten die Geschichte um Ruby und James weiter erzählen wird. Während ich den ersten Band, u.a. aufgrund seiner Schnelligkeit, sehr mochte, hatte ich hier im zweiten Band ein paar Schwierigkeiten mit der langsamen Vorgehensweise der Autorin.

Gerade als Ruby sich James voll und ganz geöffnet und hingegeben hat, passiert etwas Schreckliches und James macht all das Vertrauen, dass die beiden zueinander aufgebaut haben durch einen dummen Fehler wieder zunichte.
Ruby ist verletzt und gedemütigt und möchte James um jeden Preis vergessen und aus ihrem Leben streichen. Doch so einfach geht das leider nicht, denn ihre Gefühle für James verschwinden einfach nicht. Als dieser dann noch alles daran setzt sie zurückzugewinnen, wird es für sie erst so richtig kompliziert.

Der zweite Band der Maxton Hall Reihe ist im Gegensatz zum Ersten eher ruhig, langsam, bedächtig und tiefgehender. Ich muss ehrlich sagen, dass ich dem Buch ein wenig zwiegespalten gegenüber stehe.
Auf der einen Seite mochte ich wirklich sehr wie die einzelnen Charaktere sich entwickelt haben. Gerade James und Lydia haben, im Vergleich zu “Save me”, fast eine Wende um 180 Grad hingelegt. Sie sind ruhiger, bodenständiger und überlegter geworden. Dadurch hat “Save you” an Tiefe zugelegt, die mir persönlich sehr gefallen hat. Mona Kasten beschreibt sehr viel von der Innenwelt der einzelnen Charaktere und das hat mir echt gut gefallen.
Die einzelnen Konflikte, die die Charaktere mit sich selber und auch untereinander ausfechten, hat die Autorin gut herausgearbeitet. Im Vergleich zum ersten Band gibt das viel mehr Stoff, um darüber nachzudenken und es auch sacken zu lassen.
Mona Kasten legt in diesem Band den Fokus unter anderem auch noch auf Lydia und Ember – die Geschwister der Protagonisten. Das hat mir sehr gut gefallen, da so weitere wichtige Themen in den Vordergrund gerückt sind.
Die einzelnen Kapitel sind nun abwechselnd aus der Sicht von Ruby, James, Lydia und Ember geschrieben.

Das was “Save you” an Tiefe zugelegt hat, hat es allerdings auch an Schnelligkeit und Spritzigkeit verloren. Durch Band 1 bin ich regelrecht hindurchgeflogen und für den zweiten Band habe ich fast drei Mal so lange gebraucht.
Hier kommt auch meine Zwiespältigkeit durch. Einerseits mochte ich es wirklich sehr, dass das Buch an Tiefe gewonnen hat, andererseits ist es dadurch an einigen Stellen doch sehr langatmig geworden. Besonders die erste Hälfte des Buches war mir eindeutig zu langsam und zu langatmig. Meiner Meinung nach haben Ruby und James zu lange gebraucht, um wieder zu sich und zueinander zu finden. Es war zu viel Hin und Her und hat mich teilweise leider sogar ein wenig genervt.

Nichtsdestotrotz mochte ich auch den zweiten Band der Maxton Hall Reihe. Es ist eine sinnige Fortsetzung zum ersten Band, hätte für mich aber deutlich schneller sein dürfen.
Natürlich endet auch “Save you” wieder mit einem Cliffhanger, der die Vorfreude auf den letzten Band hoch halten soll. Ich persönlich bin gespannt wie die Reihe enden wird.

Fazit

“Save you” ist langsamer, ruhiger und tiefer als “Save me”, was mir einerseits sehr gut gefallen hat, das Buch andererseits aber auch etwas langatmig gemacht hat. Gerade die beiden Beauford Zwillinge haben – im Vergleich zum ersten Band – eine deutliche Wendung hingelegt, die ich definitiv positiv bewerte.
”Save you” ist eine gute Fortsetzung, die für mich allerdings etwas mehr Schnelligkeit gebraucht hätte. Von mir gibt es knappe vier von 5 Sternen.

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321 Bibliotheken, 9 Leser, 4 Gruppen, 42 Rezensionen

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Nicht weg und nicht da

Anne Freytag , Martina Vogl
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 19.03.2018
ISBN 9783453271593
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

"Alle 53 Minuten nimmt sich ein Mensch das Leben. Das sagt die Statistik. Was sie nicht sagt, ist, wie es sich für die anfühlt, die bleiben.
[…]
In „Nicht weg und nicht da“ geht es nicht um einen Selbstmord. Es geht um das Danach. Um die verschiedensten Arten von Liebe. Und um das Leben – nach dem Tod."
(Quelle: Anne Freytags Essay zum Buch)

Anne Freytag schreibt wirklich einzigartig. Meiner Meinung nach eine der besten deutschen Autorinnen. Alleine am obigen Zitat könnt ihr ihren wundervollen Schreibstil schon erkennen.
”Nicht weg und nicht da” ist mein zweites Buch von Anne Freytag und ich habe es geliebt.

In dem Buch geht es hauptsächlich um Luise und Jacob – zwei junge Menschen, die bereits früh Bekanntschaft mit dem Schicksal gemacht haben.
Luises Bruder hat Selbstmord begangen und als wäre das nicht schon schlimm genug, war es auch noch Luise selber, die ihn gefunden hat. Luise versucht dieses Erlebnis damit zu verarbeiten, dass sie sich von ihrem alten, mausgrauen Ich trennen möchte – sie rasiert sich eine Glatze und lässt sich ein Piercing stechen, doch wirklich geholfen hat ihr das nicht, mit dem Tod ihres Bruders fertigzuwerden.
Nach einer ihrer Therapiestunden begegnet sie Jacob und beide sind sofort fasziniert voneinander. Jacob, der “silent angry boy”, der Junge, der niemanden an sich heranlässt und ständig einen wütenden Eindruck macht.
An ihrem 16. Geburtstag erhält Luise aus heiterem Himmel eine E-Mail von ihrem toten Bruder, mit einer Aufgabe. Es ist die erste E-Mail von vielen. Zusammen mit Jacob macht sie sich an die Erledigung der Aufgaben.

Nein, bei “Nicht weg und nicht da” handelt es sich nicht um einen Mystery-Roman. Luises Bruder spricht nicht plötzlich aus dem Reich der Toten zu ihr. Er hat noch vor seinem Tod eine ganze Reihe an E-Mails geplant, damit es Luise einfacher fällt von ihrem toten Bruder Abschied zu nehmen – sofern man hier überhaupt von einfach reden kann.

“Nicht weg und nicht da” ist ein ganz besonderes Buch. Trotz der schweren Thematik ist das Buch gar nicht schwer. Es lässt sich wunderbar schnell und einfach lesen. Ich bin regelrecht durch die kurzen Kapitel geflogen und habe zusammen mit Luise Abschied von ihrem Bruder genommen.
Das Buch ist ganz klar emotional, aber nicht bedrückend. Es ist ein Buch voller Hoffnung, Liebe, Freundschaft und natürlich auch über die Wichtigkeit von Trauer. Und wie Anne Freytag selber bereits erwähnt hat, ist es ein Buch über das Leben nach dem Tod eines Verstorbenen. Über etwas, über das in der Regel geschwiegen wird. Meiner Meinung nach ist es ein ganz wundervolles und auch wichtiges Buch. Es zeigt, was es bedeutet ein Hinterbliebener eines Menschen zu sein, der den Freitod gewählt hat.

Auch in diesem Buch von Anne Freytag sind die Charaktere wieder sehr authentisch und tief gezeichnet. Der Leser erfährt viel vom Innenleben der einzelnen Personen und begleitet die Charaktere in ihrer Entwicklung. Was mir besonders gut gefällt, ist die Authentizität – die Ecken und Kanten, die jeder Charakter nun einmal hat.

Wie bereits erwähnt, hat Anne Freytag einen ganz besonderen Schreibstil. Ich liebe ihn. Er ist gleichzeitig ernst, voller Poesie und doch so leicht und flüssig, dass ich das Buch in kürzester Zeit fertig gelesen hatte.
Ich habe direkt nach “Nicht weg und nicht da” ein neues Buch einer anderen deutschen Autorin begonnen und da wurde mir der Unterschied zwischen den beiden Schreibstilen erst so richtig bewusst.
Falls ihr noch kein Buch von Anne Freytag gelesen haben solltet, dann möchte ich euch sehr gerne ans Herz legen, dies so bald es geht nachzuholen.

Fazit

Auch Anne Freytags neuster Jugendroman ist wieder ein ganz besonderes Werk geworden. Je mehr Bücher ich von ihr lese, desto mehr verstehe ich selber, wieso sie zu einer meiner Lieblingsautorinnen geworden ist.
Sie schreibt voller Poesie, wählt die Worte mit Bedacht und schafft es dennoch den Leser nicht zu überfordern, sondern da abzuholen, wo er steht und ihn für ein paar Stunden mit in das Leben anderer Personen zu nehmen.
”Nicht weg und nicht da” ist meiner Meinung nach wieder ein rundum gelungener Roman aus Anne Freytags Feder, den ich jedem an’s Herz legen möchte.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen und damit eine ganz klare Leseempfehlung.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Die Zeitwächterin

Lillith Korn
E-Buch Text: 304 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 26.05.2018
ISBN 9783946955863
Genre: Fantasy

Rezension:

Mein erstes Buch aus dem Zeilengold Verlag und auch mein erstes Buch von Lillith Korn. Hach, schaut euch mal dieses wunderschöne Cover an. <3 Das macht doch wirklich was her, oder?
Doch nicht nur das Cover macht etwas her, der Inhalt kann definitiv auch etwas.

Ich mag Bücher über und mit Zeitreisen. Ich finde Zeit ist ein ganz faszinierendes Konstrukt und ich bin immer sehr neugierig, wie Autor*innen mit diesem Thema umgehen. In Lillith Korns neustem Werk kann die Protagonistin – Thekla – die Zeit anhalten und sogar darin reisen. Wie gefährlich das ist, wird im Laufe der Geschichte nur allzu deutlich klar.

18 Jahre lang lebte Thekla ein ganz normales Leben. Nichts Ungewöhnliches, keine besonderen Vorkommnisse – nehmen wir ihre schwierige Geburt mal außen vor, denn Thekla kam tot auf die Welt. Bis auf eine übervorsichtige und häufig besorgte Mutter, hatte Thekla also ein Leben wie jede*r andere auch. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie zum ersten Mal die Zeit angehalten hat. Noch völlig unbewusst und im ersten Moment an ihrem Verstand zweifelnd.
Durch einen Zufall begegnet Thekla daraufhin dem Antiquar Matteo, der sich mit dem Thema Zeit bzw. Zeitreisen auszukennen scheint. Sie begibt sich bei ihm in die “Lehre” und versucht hinter ihr eigenes und hinter Matteos Geheimnis zu kommen.

Ja, Thekla…ich muss ehrlich zugeben, dass ich meine Schwierigkeiten mit ihr als Protagonistin hatte. Ich mag grundsätzlich Charaktere, die nicht immer alles sofort schlucken und zu allem Ja und Amen sagen. Doch Thekla war hart an der Grenze zu “Boah, geht die Alte mir auf den Sack!”. Nicht völlig naiv zu sein und alles sofort zu glauben ist eine wirklich gute Eigenschaft, die ich auch mag, doch Thekla war mir doch etwas zu ungläubig und daher teilweise auch irgendwie zu störrisch. Sie hat sich meiner Meinung nach zu lange dagegen gesträubt, zu glauben, dass sie das kann, was sie eben kann. Ein bisschen weniger davon und ich hätte sie durchgehend durch die gesamte Geschichte gemocht. So hat sie irgendwann dann glücklicherweise doch noch die Kurve gekriegt und sich zu seiner wirklich tollen Protagonistin gemausert.

Matteo mochte ich auch gerne, nur irgendwie ist er mir ein wenig zu flach geblieben. Der Leser erfährt zwar recht viel von ihm, doch irgendwie hat er auf mich einen unnahbaren Eindruck gemacht und dass, obwohl er sich so rührend um Thekla gekümmert hat. Vielleicht war das so auch von der Autorin beabsichtigt. Ich hätte ihn mir, für mich persönlich, nur etwas greifbarer gewünscht.
Theklas beste Freundin – Holly – war ebenfalls ein Charakter ganz nach meinem Geschmack. Sie ist aber wirklich nur ein Nebencharakter, von dem wir nicht so viel erfahren, gerade das Nötigste. Ich hätte mir noch mehr Infos und mehr Kapitel mit und über Holly gewünscht.

Insgesamt mochte ich eigentlich alle Charaktere sehr gerne. Sie waren gut und authentisch und nicht überzogen gezeichnet. Ich hätte mir bei einigen einfach nur ein wenig mehr Tiefe gewünscht.

Lillith Korns Schreibstil ist angenehm flüssig und lässt sich daher gut lesen. Beim Lesen konnte ich durch den Schreibstil immer wieder mein Kopfkino anknipsen, was mir besonders gut gefällt, da ich so mehr mitgehe mit der Geschichte und den Charakteren.

Die Geschichte an sich war spannend und interessant zu lesen. Besonders das Ende fand ich sehr interessant, da es sich schon ein wenig von der Masse abhebt und unterscheidet. Ich mochte das Ende und richtig gut gefallen hat mir, dass das Buch ein Einzelband ist. Ich lese sehr gerne Einzelbände, da es momentan einfach zu viele Reihen auf dem Markt gibt, meiner Meinung nach.

Fazit


“Die Zeitwächterin” hat mir gut gefallen und ich habe das Buch gerne gelesen, auch wenn ich ein paar Kritikpunkte habe. Wen das Thema Zeit interessiert, der sollte einen Blick auf dieses Buch werfen. Ich könnte mir vorstellen, dass es euch auch gefällt.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen und damit eine Leseempfehlung.

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27 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Der Fluch des Erlkönigs

Carola Wolff
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei fabulus Verlag, 01.03.2018
ISBN 9783944788609
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(12)

29 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Dein Lächeln an diesen verdammten Tagen

Katie McGarry , Lisa Maria Rust , Carolin Liepins
Flexibler Einband
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.04.2018
ISBN 9783841505118
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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20 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Die Dinge, über die wir schweigen

Lea Dittrich
Fester Einband: 200 Seiten
Erschienen bei Südpol Verlag, 28.02.2018
ISBN 9783943086560
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Worum geht’s?


Mimis Mutter ist bei ihrer Geburt gestorben – das behauptet zumindest Mimis Vater. Doch Mimi möchte nicht so recht daran glauben und “sammelt” daher Vielleicht-Mütter. Frauen, die ihr ähnlich sehen und vom Alter her ihre Mutter sein könnten. Die Erinnerungsfetzen in ihrem Kopf kann sie sich doch auch nicht nur einbilden, oder?
Mimi möchte endlich die Wahrheit erfahren und fasst eine folgenschwere Entscheidung – sie möchte ihren Onkel finden, zu dem sie schon jahrelang keinen Kontakt mehr hatte.

Meine Meinung zum Buch


Ich entspreche zwar nicht mehr ganz der anvisierten Zielgruppe, doch das Thema des Buches hat mich gerade als noch recht frische Mutter doch sehr angesprochen und gereizt. Ist Mimis Mutter wirklich verstorben, hat sie sie verlassen oder musste sie aus einem anderen Grund gehen?
Muttersein ist ohne Frage anstrengend und ich wünsche mir manchmal mein “altes Leben” zurück, doch mein Kind dafür verlassen, würde ich nie. Daher wollte ich unbedingt den Grund für die Abwesenheit von Mimis Mutter erfahren.

Ohne Mutter aufwachsen zu müssen ist schon hart genug, noch viel schlimmer wird es allerdings, wenn man das Gefühl hat, dass das, was einem erzählt wird, gar nicht stimmt.
Ich kann Mimis Bedürfnis – ja schon fast Besessenheit – ihre Mutter zu finden bzw. die Wahrheit zu erfahren voll und ganz verstehen.

Lea Dittrich greift mit ihrem Debütroman ein sehr intensives und auch wichtiges Thema auf. Sie scheut nicht davor zurück den (jungen) Leser auch ab und an zu fordern. “Die Dinge, über die wir schweigen” ist ganz klar ein Jugendbuch, doch ein Jugendbuch mit Tiefe und anspruchsvoller Schreibweise. Keinesfalls schwer – doch zum einfach so “weg lesen” , ist es meiner Meinung nach auch nicht gedacht. Es ist ein Buch, mit dem man sich während des Lesens beschäftigt und auch noch danach. Ein Buch, dem man seine volle Aufmerksamkeit schenken muss und sollte.

Die Autorin greift vorsichtig und auch mehr am Rande noch weitere Themen auf, als da wären Freundschaft, die erste Liebe und Homosexualität. Diese Themen nehmen nicht viel Raum ein, das ist aber auch ok. Ich persönlich hätte mir ein klein wenig mehr Raum dafür gewünscht – der Grad zwischen “gerade richtig” und “zu viel” ist hier jedoch sehr schmal, daher finde ich, dass Lea Dittrich das schon sehr gut gemeistert hat.

Als Debütroman ist dieses Buch wirklich ein kleines Meisterwerk – ich bin vollkommen begeistert von dem Buch und besonders von dem Ende. Und ich bin mir sicher, dass ihr zweiter Roman sogar noch ein kleines Bisschen besser werden wird.

Fazit


Mit “Die Dinge, über die wir schweigen” ist Lea Dittrich ein ganz besonderes Debüt gelungen. Ein Buch, mit so einer schweren und wichtigen Thematik, das sich aber leicht und einfach lesen lässt, obwohl es einen doch schon fordern kann.
Ich bin einfach nur begeistert von dem Buch und muss ehrlich gestehen, dass bei mir das ein oder andere Mal sogar ein paar Tränchen geflossen sind.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Schnatter und Lieschen

Claudia Raab , Peter Oedekoven , Herman Rarebell , Ulli Essmann
Fester Einband: 39 Seiten
Erschienen bei Raab-Verlag und Versandhandel GmbH, 09.03.2015
ISBN 9783981715101
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Bei diesem Buch muss ich euch erst einmal erzählen, wie ich überhaupt darauf aufmerksam wurde. Und zwar lief ich dieses Jahr durch die Hallen der Leipziger Buchmesse. Ich hatte es eigentlich total eilig, weil ich zu einem Termin musste, doch dann wurde ich wie magisch von einem riesigen Bild zweier Entchen angezogen: Schnatter und Lieschen.

Ich liebe die Illustration der beiden kleinen Entchen einfach sehr! Ich blieb also neugierig an dem Stand stehen und wurde prompt von einem sehr sympathischen Herren angesprochen – im Nachhinein habe ich dann erfahren, dass es sich um niemand anderen als den Hörbuchsprecher der Schnatter und Lieschen CD handelt.
Da ich leider nicht ganz so viel Zeit hatte, konnte ich nur relativ kurz mit ihm plaudern, aber das Buch wollte ich unbedingt haben! Auf dem Rückweg, nach meinem Termin, habe ich dann mit der Autorin gesprochen, die mir Band 1 dann freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Auch an dieser Stelle nochmal ein herzliches Dankeschön!

Das Buch hat eine Altersempfehlung von drei bis sieben Jahren. Meine Tochter ist noch nicht einem zwei Jahre als, aber ich wollte definitiv  probieren mit ihr das Buch gemeinsam anzuschauen, vorzulesen und zu sehen, was sie zur beigelegten CD zu sagen hat.

Ich muss ehrlich zugeben, dass die CD sie eher weniger interessiert hat. Das Lied fand sie ganz toll und hat auch fleißig mitgetanzt, als dann aber der Sprecher angefangen hat das Buch vorzulesen, war ihr Fokus weg von der CD und ich musste unbedingt vorlesen.
Dennoch finde ich die Idee Buch und Hörbuch gleich in einem zu verkaufen echt klasse. So können etwas ältere Kinder sich auch prima ohne Begleitung der Erziehungsberechtigten das Buch anschauen und bekommen es quasi vorgelesen.
Die Stimme des Hörbuchsprechers ist sehr angenehm und ruhig und lädt zum Lauschen ein. Das Lied (gleich der erste Track auf der CD) ist wirklich niedlich und bringt Spaß.

Die CD war also nur semiinteressant für meine 22 Monate alte Tochter, dafür haben es ihr die Illustrationen umso mehr angetan. Sie war gleich von Anfang an total verliebt in Lieschen und auch all die anderen, wunderbar gezeichneten Charaktere mussten wir uns immer und immer wieder anschauen. Puschel war total aufgeregt als wir uns gemeinsam das Buch angeschaut haben und beim ersten Mal gucken, musste ich das Buch auch zwei Mal komplett mit ihr durchlesen.
Ich persönlich liebe die Illustrationen auch sehr und kann mich gar nicht satt daran sehen. Es gibt kaum ein Bilderbuch, das ich mir so gerne angeguckt habe, wie das von Schnatter und Lieschen.

Auch die Geschichte um Lieschens Namenstag ist wirklich süß und wird dazu genutzt, alle Charaktere ausführlich vorzustellen, so dass dies der perfekte Einstieg für alle Folgebände ist, in denen die Charaktere natürlich immer wieder vorkommen und Abenteuer miteinander erleben.

Fazit


Auch mit ihren 22 Monaten hat Puschel den ersten Band von Schnatter und Lieschen geliebt. Ich mit meinen 33 Jahren bin auch ein ganz großer Fan. Die CD mit dem Hörbuch wird sicherlich später eine größere Rolle bei uns spielen und solange schauen Puschel und ich uns einfach immer und immer wieder die tollen Illustrationen von Peter Oedekoven anzuschauen und die gut durchdachte und wirklich süße Geschichte von Claudia Raab zu lesen.

Von uns gibt es eine ganz klare Leseempfehlung und somit volle 5 von 5 Sternen!

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Petronella Apfelmus (Sonderausgabe)

Sabine Städing
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Boje, 23.02.2018
ISBN 9783414825100
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Ja, ich muss es (leider) zugeben – ich habe bis vor Kurzem tatsächlich noch kein Buch über Petronella Apfelmus gelesen. Es ist tatsächlich wahr. Auch wenn die Hexe schon etwas älter ist und ihr Name mir natürlich bereits ein paar Mal über den Weg gelaufen ist, hatte ich noch nie ein Buch von ihr in der Hand.
Das wird sich jetzt aber definitiv ändern! Ich bin ein großer Petronella Apfelmus Fan geworden.

Im Boje Verlag ist Ende Februar eine limitierte Sonderausgabe vom ersten Band der Petronella Apfelmus Reihe erschienen. Das Buch ist broschiert und kein Hardcover, wie sonst. Doch DAS macht es nicht zu einer Sonderausgabe. Besonders an dieser Ausgabe sind die beigelegten Kressesamen und die dazugehörigen Pflanzensticks mit Petronella und einem Apfelmännchen drauf. Super süß.
Außerdem befindet sich nach Abschluss der Geschichte noch ein kleiner Aktivteil mit Rezepten zum Ausprobieren, Ideen für den Garten und Basteltipps im Buch.
Diesen Teil finde ich ganz besonders schön, da hier Bezug zum Buch und zu der davor gelesenen Geschichte genommen wird. Das finde ich sehr wertvoll für die Kinder, die so noch nicht sofort loslassen müssen, sondern noch weitere, eigene Abenteuer erleben können.

Für alle, die den ersten Petronella Band noch nicht kennen: Petronella Apfelmus ist eine Apfelhexe und wie es sich für so eine Hexe gehört, lebt sie in einem Apfel in einem ganz besonderen Apfelbaum.
Zusammen mit ihren Freunden, den Apfelmännchen und Lucius, dem Hirschkäfer, hält die kleine Hexe den Garten rund um die Mühle und die Apfelbäume dort in Schuss.
Erfolgreich haben die Hexe und ihre Freunden den alten Müller aus seinem Heim vertrieben und genießen nun die Ruhe in ihrem wunderschönen Garten.
Eines Tages stehen plötzlich drei große und zwei kleine Menschen vor der Mühle. Petronella schwant böses – sie möchte keine neuen Nachbarn. Doch es kommt, wie es kommen soll, die Zwillinge Lea und Luis ziehen zusammen mit ihren Eltern in die alte Mühle und Petronella ist alles andere als begeistert. Es wäre aber gelacht, wenn sie die Vier nicht auch vergraulen könnte.

Ihr werdet es sicherlich schon ahnen, Petronella versucht die vier Menschen zwar erst zu verjagen, doch dann werden gerade die beiden Zwillinge die besten menschlichen Freunde, die sie sich nur wünschen kann.

Die Geschichte ist wirklich sehr süß und für Kinder definitiv auch spannend genug. Empfohlen wird das Buch für Erstleser im Alter von 8-10 Jahren. Das finde ich auch gerechtfertigt, da die Geschichte schön einfach und kindgerecht geschrieben ist. Die ganz jungen Erstleser müssen definitiv beim Lesen noch unterstützt werde, doch gemeinsames Lesen macht ja noch viel mehr Spaß.
Allerdings finde ich auch, dass das Buch durchaus auch schon jüngeren Kindern vorgelesen werden kann. Auch Fünfjährige werden keine Probleme haben de Geschichte zu verstehen und werden beim Lesen “mitgehen”.

Aufgelockert wird der Text durch wirklich süße Illustrationen in Schwarz/Weiß von Sabine Büchner. Ich habe mir beim Lesen die kleinen Bildchen sehr gerne angeschaut.

Fazit

Ich gehöre nun auch zu den Petronella Apfelmus Fans und kann sagen, dass dies definitiv nicht mein letztes Buch mit ihr gewesen sein wird. Später, wenn Puschel alt genug ist, werde ich es ihr auch garantiert vorlesen.
Die limitierte Sonderausgabe kann ich euch wärmstens ans Herz legen. Bei uns ist die Kresse zwar nicht gekeimt, doch die gesamte Idee und den Aktivteil am Ende des Buches finde ich wirklich ganz großartig.

Ich vergebe sehr gerne 5 von 5 Sternen und spreche eine klare Leseempfehlung aus.

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Schlank an einem Tag

Patric Heizmann
Flexibler Einband
Erschienen bei Südwest, 12.12.2016
ISBN 9783517095400
Genre: Sachbücher

Rezension:

Meine Meinung zum Buch

“Schlank an einem Tag”! – Was für ein Versprechen und doch ist es natürlich nicht wörtlich zu nehmen. Niemand kann an nur einem einzigen Tage alle seine angefutterten Kilos wie durch ein Wunder abnehmen. Darum geht es Patric Heizmann natürlich auch nicht.
Sein Konzept basiert darauf, dass man mit einem perfekten Tag in der Woche startet. Einem Tag, an dem man sich ausgewogen, gesund und möglichst zuckerfrei ernährt – ganz nach seiner Ernährungsuhr und zusätzlich dazu noch ein wenig Bewegung macht.
Diesen perfekten Tag nimmt man sich zunächst für einen Tag in der Woche vor und steigert das dann Stück für Stück bis man eigentlich nur noch perfekte Tage hat, die ab und an von Heimwehtagen unterbrochen werden.
An sich ein wirklich gutes Konzept, da es sich hierbei um keine Diät mit falschen Versprechungen und vorprogrammiertem Jojo-Effekt handelt und es auch nicht um Verzicht geht. Laut Heizmanns Ernährungsuhr sind sogar Süßigkeiten in Maßen völlig in Ordnung, wenn man sie zur richtigen Tageszeit nascht.

Ich muss sagen, ich habe schon Vieles versucht, um Gewicht (dauerhaft) zu verlieren und habe mich daher selber schon ziemlich gut kennengelernt. Ich weiß beispielsweise, dass wenn ich mir etwas verbiete, ich eigentlich nur noch daran denke und mich irgendwann dadurch eine Heißhungerattacke überfällt, die alle vorherigen Erfolge zunichte macht. Ergo, ich weiß, dass ich persönlich nicht mit Verboten arbeiten darf und Schritt für Schritt gehen muss, also nicht alles auf einmal wollen darf, weil ich es dann leider nicht so konsequent durchhalte.
Daher fand ich Heizmanns Konzept, mit “nur” einem perfekten Tag in der Woche zu starten, wirklich klasse und habe gedacht, dass das mein Weg sein könnte. Beim Lesen habe ich dann allerdings festgestellt, dass ich Vieles von dem, was er aufgeschrieben hat, schon kannte und seine Ernährungsuhr für mich so nicht umsetzbar ist. Wieso, erkläre ich später noch ausführlicher.

Natürlich erfindet Heizmann mit seinem Buch und seinem Konzept das Rad nicht neu und den Anspruch hat er auch gar nicht. Was ich sagen möchte, ist, dass wer schon Vieles über Ernährung weiß und schon viele Bücher dazu gelesen hat, hier nicht unbedingt viel Neues entdecken wird, also auch nicht enttäuscht sein sollte.
Da ich selber schon Vieles gelesen hatte und mir auch von professioneller Seite habe erklären lassen, muss ich ehrlich sagen, dass mich dieses Buch auch ein wenig verwirrt hat. Heizmann sagt beispielsweise, dass man morgens ordentlich Kohlenhydrate futtern soll, dafür mittags und abends nicht mehr. Ich habe es anders gelernt. Mir wurde gesagt, morgens und mittags viele Proteine und dafür abends Kohlenhydrate, da diese müde machen.
Vor ein paar Monaten habe ich meine Ernährung dahingehend umgestellt, dass ich von den morgentlichen Brötchen = Kohlenhydraten auf ein sehr proteinreiches Frühstück umgeschwenkt habe. Ich muss sagen, dass ich, seitdem ich mich so ernähre, viel vitaler, fitter und wesentlich wacher in den Tag starte. Ich habe zwischendurch auch mal wieder Kohlenhydrate morgens gegessen und habe mich danach so schwer und müde gefühlt.
Ergo, ich persönlich komme mit diesem Punkt seiner Ernährungsuhr nicht klar, da es mir mit einer anderen Essensweise augenscheinschlich besser geht. Verwirrt hat es mich halt, weil ich es eben anders gelernt bzw. gehört habe. Je mehr ich über die richtige Ernährungsweise lese, desto verwirrter werde ich, weil irgendwie alle etwas anderes als richtig propagieren. Vermutlich muss man einfach selber herausfinden, was einem wann gut tut.

Das Buch selber ist in fünf Abschnitte gegliedert:

Prinzip
Leitlinien
Rezepte
Bewegung
Anhang inkl. Tipps und Checkliste

Ich finde die Aufteilung des Buches sehr sinnvoll. Erst wird erklärt, was “Schlank an einem Tag” überhaupt bedeutet und was dieses Buch für ein Ziel hat. Danach geht es darum wie das Schlank an einem Tag – Konzept umgesetzt werden kann, mit viel Hintergrundwissen und Tipps.
Im Rezepteteil wurde darauf geachtet, dass die einzelnen Rezepte recht vielfältig sind, aber dennoch möglichst einfach, schnell und auch ohne exotische Zutaten hergestellt werden können, für die man erstmal fünf Supermärkte abklappern muss. Mir persönlich waren zu viele Rezepte mit Fleisch dabei, die leider auch keine Alternativmöglichkeit für Vegetarier geliefert haben.
Im Abschnitt “Bewegung” werden zwei kurze Trainingseinheiten sehr detailliert gezeigt und geschildert, die man problemlos zu Hause und ohne weitere Kosten absolvieren kann. Im Anhang befinden sich dann noch Tipps in einer Kurzzusammenfassung, eine Checkliste und ein vollständiger Trainingsplan, den man ausfüllen kann.

Fazit

Alles in allem ist “Schlank an einem Tag” ein gut durchdachtes und ausführlich erklärtes Prinzip, das sich für Einzelpersonen gut umsetzen lassen kann. Sobald man, wie ich, Abhängigkeiten in Form eines Kleinkindes hat, wird das Prinzip schon zu einer größeren Herausforderung, ist aber immer noch umsetzbar. Jedoch kann ich mich mit der Ernährunguhr von Heizmann nicht vollständig identifizieren, da meine Erfahrung mir gezeigt hat, dass ich mich anders ernähren muss, damit es mir gut geht.
Das Buch ist auf jeden Fall einen Blick wert, vor allem für Personen, die noch nicht so viel Ahnung von Ernährung haben. Diejenigen, die dahingehend schon etwas bewanderter sind, werden Vieles entdecken, was sie schon kennen.

Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.

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224 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 54 Rezensionen

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Mein Sommer auf dem Mond

Adriana Popescu
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.03.2018
ISBN 9783570311981
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ok, ich bin ehrlich. Ich habe dieses Buch beim Verlag angefragt, ohne mir vorher den Klappentext durchgelesen zu haben. Überall wurde von dem Buch geschwärmt und außerdem wollte ich endlich einmal selber ein Buch von Adriana Popescu gelesen haben.
Was soll ich sagen? – Alles richtig gemacht!

Die 16-jährige Fritzi leidet unter Panikattacken und genau deswegen steht sie nun zusammen mit ihren Eltern vor einem Therapiezentrum auf Rügen. Ein Ort, wo sie unter keinen Umständen hinwollte. Doch da ausgerechnet das Scheidungsgefecht der Eltern Fritzis Panikattacken ausgelöst haben, kann sie nur anderorts Hilfe finden.
Auch Bastian befindet sich in Therapie. Das zweite Mal bereits. Für ihn ist es höchste Zeit sich seinen eigenen inneren Dämonen zu stellen.
Zusammen mit Tim und Sarah landen die Vier auf einer Etage. Für diesen einen Sommer sind sie die Astronauten, die gemeinsam eine Reise zum Mond und zurück bewältigen müssen – zumindest fühlt es sich so an. Dabei wachsen sie zusammen und über sich hinaus, beweisen Mut und entdecken die erste große Liebe.

“Mein Sommer auf dem Mond” ist ein Jugendbuch, das gleichzeitig voller Witz und Humor steckt, aber auch sehr ernste und wichtige Themen behandelt.
Die Geschichte wird abwechselnd von Fritzi und Bastians Seite erzählt. Als Leser erhalten wir so auch Einblicke in die Gedankenwelt dieser beiden Charaktere. Auch wenn Sarah und Tim keine eigenen Kapitel erhalten haben, sind sie nicht minder wichtig für die gesamte Geschichte.
Die vier Jugendlichen sind so unterschiedlich, jeder hat mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen und doch wachsen sie zu einer Einheit zusammen, die in jeder Situation für die Anderen einsteht – einfach nur wunderschön.
Es ist total schön die Entwicklung der einzelnen Charaktere mitzuerleben, zu sehen wie sie wachsen und zu sich selbst (zurück) finden.

Gerade psychische Krankheiten sind leider immer noch ein großes Tabuthema in unserer Gesellschaft heutzutage. Lieber schweigen und still leiden, als offen zuzugeben, dass man ein Problem hat. Als Jugendlicher, der mitten in der Pubertät steckt, ist das nochmal eine ganze Nummer härter.
Umso schöner finde ich es, dass Adriana Popescu sich an dieses Thema herangewagt hat. In der Danksagung verrät sie sogar, dass in diesem Buch “Mosaiksteine ihrer eigenen Geschichte versteckt liegen”. Ich finde, dass man das beim Lesen gemerkt hat. Gerade in den Charakteren und ihrer Entwicklung steckt sehr viel Herzblut.

Ich persönlich mag den Schreibstil der Autorin sehr. Locker und leicht, gespickt mit sehr viel Witz und in diesem Fall mit sehr vielen Anspielungen auf mein Lieblingsfandom – Harry Potter. Man merkt dem Buch einfach an, das es von einem Geek geschrieben wurde und das ist ein sehr großes Kompliment!!

Ich finde, dass das Buch schön viel Tiefe besitzt, dafür, dass es ein Jugendbuch ist. Wichtige Themen werden thematisiert und es wird auch nicht davor zurückgeschreckt die “unschöne Seite” zu zeigen.
Das Buch macht Mut zu sich selbst zu stehen und zeigt, dass es definitiv ok ist sich Hilfe zu holen und nicht alles alleine meistern zu müssen.

Fazit

Ein Buch, das Mut macht und trotz ernster Themen mit einer großen Portion Witz und Humor glänzen kann. Ich finde, es ist ein wichtiges Buch, das die richtige Message vermittelt. Daher gibt es von mir 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Du kannst schlank sein, wenn du willst

Jan Becker , Jan Becker
Audio CD
Erschienen bei Random House Audio, 18.12.2017
ISBN 9783837140132
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich beschäftige mich gerade ganz intensiv mit dem Thema Gewichtsreduktion und als mir dieses Hörbuch von Jan Becker aufgefallen ist, wollte ich wissen, was hinter diesem vollmundigen Versprechen steckt.

Abnehmen ganz ohne Frust, Verzicht und Diäthalten? Klingt sehr gut und ist auch der einzig richtige Weg sein Gewicht dauerhaft zu halten und nicht dem fiesen Jo-Jo-Effekt zu erliegen. Jan Becker möchte mit seinem Buch/Hörbuch aufzeigen wie sehr unsere Psyche bzw. unser Unterbewusstsein an den Fettpolstern des Körpers festhält und bietet u.a. mit Hilfe von Selbsthypnose einen Weg nachhaltig und dauerhaft abzunehmen.

Von gezielten Übungen, geführten Meditationen und einer abschließenden Selbsthypnose über Hintergrundwissen wie unser Unterbewusstsein funktioniert, ist alles dabei.
Jan Becker arbeitet mit positiver Bestätigung. Wer Kinder hat, wird diesen Begriff kennen.Verhaltensänderung durch positive Bestätigung. Und was bei Kindern funktioniert, dürfte doch auch bei uns Erwachsenen funktionieren.

Das Hörbuch beginnt gleich mit einer kleinen Übung. Der Autor möchte, dass der Hörer laut jubelt, hüpft und sich jetzt schon über das zukünftige schlanke Ich zu freuen. Peinlich? Ja, vielleicht in der Öffentlichkeit, aber zu Hause sollte diese Übung nun kein Problem darstellen. Und eins kann ich euch sagen, nach der Übung bin ich mit einem fetten Grinsen durch’s Haus gelaufen – sie hat mir richtig gut getan.
Was Jan Becker damit bezweckt, ist das Gehirn bzw. das Unterbewusstsein umzuprogrammieren, dahingehend, dass es das schlanke Ich bereits jetzt als Tatsache akzeptiert und sich nicht selber beim Abnehmen torpediert.

Wer ganz genau wissen möchte, was es damit auf sich hat, muss natürlich das Hörbuch hören. Ich bin keine Expertin und könnte es auch auch nicht annähernd so gut erklären wie Jan Becker das tut.

Der Autor gibt seinen Lesern bzw. Hörern Handwerkszeug an die Hand, keine Patent- oder Wunderlösung. Ihr werdet also nicht das Hörbuch hören und kurz darauf purzeln die Pfunde wie von Zauberhand. Nein, nein. Ihr müsst schon mitarbeiten. Ihr müsst scon selber den Hauptteil der Arbeit leisten. Jan Becker hat ein fundiertes Programm aufgebaut, das er hier mit uns teilt. Hält man sich an das Programm, wird man sicherlich recht bald erste Erfolgserlebnisse haben.
Ich werde auf das Hörbuch auf jeden Fall noch ein zweites Mal hören und dann all seine Tipps umsetzen.

Gesprochen wird das Hörbuch übrigens von Jan Becker selber, was mir persönlich sehr gut gefällt. Da er selber Hypnotiseur ist, ist er daher sehr gut in der Lage seine Meditationen und Selbsthypnoseübungen im richtigen Sprachmuster zu sprechen.

Fazit


“Du kannst schlank sein, wenn du willst” ist kein Wunder(hör)buch, das sofort nach Beendigung erste Erfolgserlebnisse mit sich bringt. Es ist ein Ratgeber mit vielen wertvollen Tipps, die man aber schon selber umsetzen muss.
Mir persönlich hat das Hörbuch sehr gut gefallen und ich finde, dass es auf jeden Fall das Potential dazu bietet mir beim Abnehmen zu helfen. Was ich darauf mache, ist einzig und allein mir überlassen.

Ich vergebe hier sehr gerne eine Hörempfehlung und somit auch 5 von 5 Sternen.

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185 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 108 Rezensionen

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Fanatisch

Patricia Schröder
Fester Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 05.02.2018
ISBN 9783649624547
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein neues Buch von Patricia Schröder? Natürlich musste ich dieses Buch lesen. Die Autorin hat mich bisher noch nie enttäuscht und auch mit “Fanatisch” ist ihr erneut ein ganz wunderbares Buch gelungen.

Sechs Mädchen verschwinden ganz plötzlich spurlos und kehren nach genau sechs Tagen wieder nach Hause zurück. Keines der Mädchen spricht auch nur ein Wort, sie haben alle die gleiche Kleidung an und eine genähte Wunde an der Hand. Was haben diese sechs Mädchen gemeinsam und warum schweigen sie alle so beharrlich?
Die 17-jährige Nara ist eines dieser Mädchen und die Protagonistin des Buches. Nara ist eigentlich ein ganz normales Mädchen, das ein eher langweiliges Leben führt – Freunde, Schule und der Familienalltag. Auf den ersten Blick gibt es nichts, was sie besonders macht. Wieso wurde also ausgerechnet sie entführt? Schnell wird klar, dass es sich bei den Entführern um religiöse Fanatiker handelt. Nara ist eine Muslimin, die anderen sechs Mädchen allerdings Christen. Was für einen Intention steckt also hinter der Entführung der Mädchen?

Diese Frage bleibt tatsächlich bis kurz vor Schluss des Buches ungeklärt und hält damit den Spannungsbogen konstant aufrecht. Normalerweise bin ich immer recht gut darin den Täter bzw. die Intention des Täters relativ früh aufzudecken – daher Hut ab an Patricia Schröder, die es tatsächlich bis zum Schluss geschafft hat, dass ich nur eine Ahnung hatte und nichts zu 100% vorher aufdecken konnte. Das schaffen wirklich nur ganz wenige Autoren.
Mit gekonnten Wendungen und falschen Fährten führt die Autorin den Leser durch das Buch. Spannt viele kleine und größere Fäden und schafft es, diese losen Fäden, am Ende zu einem stimmigen Großen und Ganzen zusammenzufügen. Es wirkt nichts konstruiert oder gekünstelt, sondern rundum echt und authentisch.

Authentisch sind vor allem auch die Charaktere, die Patricia Schröder hier geschaffen hat. Ich habe jedem Charakter sozusagen seine Rolle abgekauft. Ich habe mit Personen sympathisiert und andere einfach nur gehasst.
Besonders schön fand ich die Freundschaft zwischen Nara und ihrer besten Freundin Charlie. Die Autorin hat die beiden und ihre Beziehung zueinander ganz wundervoll gezeichnet und ich hatte wirklich Tränen in den Augen beim Lesen. Einfach nur wunderschön.

Das Buch beginnt mit einem abgedruckten Zeitungsartikel, der mich gleich so richtig neugierig gemacht hat. Ich liebe diese Stilmittel in Büchern ja – genau so wie abgedruckte Chats oder WhatsApp Nachrichten. Ich finde, die lockern das Ganze nochmal so richtig auf und bringen Schwung in die Geschichte. In “Fanatisch” wurden nicht nur Zeitungsartikel mit eingebunden, sondern auch besagte Chats. Richtig klasse.
Außerdem gibt es zwischendrin Kapitel, die nicht aus der Sicht von Nara geschrieben wurden, sondern von ER und DU. Ich habe immer wieder meine Meinung geändert, wer denn ER und wer DU sein könnte. Patricia Schröder hat es da geschafft mich immer wieder zu verwirren.
Generell mag ich es sehr, wenn ich – gerade bei einem (Jugend-)Thriller – auch Abschnitte aus Sicht des Täters lesen kann. Das macht das Ganze nochmal eine ganze Ecke spannender.

Fazit

Auch wenn das erste Drittel des Buches für mich noch ein kleines Bisschen spannender und rasanter hätte sein können, hat Patricia Schröder es mal wieder geschafft mich in ihren Bann zu ziehen und mich begeistert das Buch zuklappen zu lassen. Zum Ende hin habe ich beim Lesen regelrecht gezittert, so spannend war es.
Das Buch ist zwar ein Jugendthriller, aber dennoch nicht ganz ohne, daher würde ich die Altersempfehlung von ab 14 Jahren unbedingt einhalten

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und somit 5 von 5 Sterne.

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740 Bibliotheken, 26 Leser, 0 Gruppen, 181 Rezensionen

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Palace of Glass - Die Wächterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 19.03.2018
ISBN 9783764531959
Genre: Fantasy

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Save Me

Mona Kasten
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei LYX, 23.02.2018
ISBN 9783736305564
Genre: Liebesromane

Rezension:

“Save me” war mein erstes Buch von Mona Kasten, daher war ich umso gespannter, was mich erwarten würde. Die Again-Reihe kenne ich (wie fast alle anderen) natürlich auch, aber eben nur vom Sehen und den begeisterten Stimmen zu den Büchern.
Mein erster Mona Kasten und dann auch noch ein Buch aus dem New Adult Genre. Kann gut gehen – muss es aber nicht.

Ab und an lese ich tatsächlich sehr gerne New Adult Bücher, aber ich muss dafür in Stimmung sein. Bin ich es nicht, fangen die Klischees mich häufig an zu nerven und man findet mich fast nur noch augenrollend vor dem Buch sitzen.

Bei “Save me” war ich in Stimmung und ich habe tatsächlich nur ein Mal am Schluss mit den Augen gerollt. Aber fangen wir von vorne an.

Ich mag Ruby Bell – die Protagonistin. Sie ist ein Charakter ganz nach meinem Geschmack. Weder schüchtern noch ängstlich, sondern sehr zielstrebig und tough.
In meiner Schulzeit war ich zwar nicht ganz so ambitioniert und perfektionistisch wie Ruby, doch ich konnte mich in ihrem Verhalten dennoch wiedererkennen, was sie für mich noch greifbarer und sympathischer gemacht hat.

Ruby ist “der Normalo” an einer Schule voller privilegierter Jugendlicher. Sie muss sich ihr Stipendium mit harter Arbeit und Fleiß erkämpfen und bekommt den heißbegehrten Studienplatz in Oxford nicht durch ihren Namen oder die Beziehungen, die Papa zu pflegen scheint. Und genau dieser Umstand sorgt dafür, dass Ruby so wenig wie möglich auffallen möchte. Wer sie nicht kennt, kann sie auch nicht auf dem Kieker haben.
Durch einen sehr unglücklichen Zufall gerät Ruby in eine Position, in der sie die reichste und bekannteste Familie von ganz Maxton Hall zerstören könnte. Die Familie Beaufort hat das Sagen und so benehmen sich James und Lydia – die Kinder der Beauforts – auch.
Während Ruby dafür lebt einen Platz an einem College in Oxford zu bekommen, scheint James nur für die nächste Party zu begeistern zu sein – unterschiedlicher könnten die beiden nicht sein. Aus dem Nicht-mehr-Auffallen wird daher nichts mehr, nachdem ausgerechnet James Beaufort ein Auge auf Ruby geworfen hat – er muss um jeden Preis den Ruf seiner Familie schützen. Doch was anfänglich wie ein Kampf beginnt, wandelt sich zur Überraschung aller und Ruby wird Teil der Welt der Reichen und Schönen.

Ich muss sagen, Mona Kastens Schreibstil gefällt mir. Er ist schön locker, leicht und flüssig und selbst nach sehr stressigen Tagen konnte ich mich abends noch gut auf das Buch konzentrieren. Was unter anderem auch ein Grund dafür war, warum ich es für meine Verhältnisse recht schnell beendet hatte.
Anspruchsvolle Literatur zum Nachdenken ist es natürlich nicht, aber ich denke auch nicht, dass das von jemandem erwartet wird. Ganz klar liegt der Fokus hier auf dem Unterhaltungswert und der ist definitiv gegeben.

Weiter oben erwähnte ich ja bereits, dass mir Ruby, als Protagonistin sehr gut gefällt. James, als Protagonist gefiel mir auch sehr gut und das, obwohl ich ansonsten mit reichen, verwöhnten Schnöseln nichts anzufangen kann. James hat irgendwas an sich, dass dafür sorgt, dass ich ihm sogar recht grobe Fehler verzeihe. Da hat die Autorin ihn wirklich ganz wunderbar gezeichnet.
Außerdem habe ich auch nicht damit gerechnet, dass mich ein New Adult Buch unbedingt zum Weinen bringt, es gab aber tatsächlich eine Stelle, da konnte ich die Tränen nicht zurückhalten - definitiv ein weiterer Pluspunkt.

Bisher klingt diese Rezension ja äußerst positiv und man könnte meinen, ich würde die voll Sternenzahl vergeben. Doch leider muss ich sagen, dass ich das Ende etwas verbesserungswürdig finde.
Was an Klischees in den ersten 80% des Buches vielleicht gefehlt hat, wird in die letzten 20% gequetscht und dadurch wirkt das Ende für mich leider überladen, konstruiert und nicht mehr so authentisch wie der Rest des Buches. Sehr schade, aber nichtsdestotrotz möchte ich unbedingt wissen wie es mit Ruby und James weitergeht und kann daher die Veröffentlichung des zweiten Bandes kaum erwarten.

Fazit

Mein erstes Buch von Mona Kasten hat mir erstaunlich gut gefallen. Ich lese zwar sehr gerne ab und an etwas aus dem New Adult Genre, doch leider bin ich häufig auch recht schnell genervt davon. Von “Save me” war ich allerdings nicht genervt, sondern habe es regelrecht verschlungen. Einzig das Ende hätte für mich nicht ganz so dramatisch und daher überzogen sein müssen.
Dennoch bin ich schon sehr gespannt auf den zweiten Teil und vergebe gerne sehr gute vier von fünf Sternen.

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220 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 49 Rezensionen

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Partials - Fragmente

Dan Wells , Jürgen Langowski
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Piper, 10.03.2014
ISBN 9783492702836
Genre: Jugendbuch

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199 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Sternenfeuer - Vertraue Niemanden

Amy Kathleen Ryan ,
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur, 03.12.2012
ISBN 9783426653272
Genre: Jugendbuch

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Während ich schlief

Anna Sheehan , Karin Diemerling
Flexibler Einband: 351 Seiten
Erschienen bei Goldmann Verlag, 17.10.2011
ISBN 9783442475650
Genre: Fantasy

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331 Bibliotheken, 4 Leser, 2 Gruppen, 39 Rezensionen

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Jenseits

Meg Cabot , Michael Pfingstl
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 18.02.2013
ISBN 9783442379675
Genre: Fantasy

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Godspeed - Die Suche

Beth Revis , Simone Wiemken , null
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger Taschenbuch, 01.08.2014
ISBN 9783841502520
Genre: Jugendbuch

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1.060 Bibliotheken, 7 Leser, 3 Gruppen, 107 Rezensionen

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Mythos Academy - Frostfluch

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Piper, 20.08.2012
ISBN 9783492702485
Genre: Jugendbuch

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1.764 Bibliotheken, 21 Leser, 7 Gruppen, 206 Rezensionen

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Mythos Academy - Frostkuss

Jennifer Estep , Vanessa Lamatsch
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Piper, 12.03.2012
ISBN 9783492702492
Genre: Jugendbuch

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126 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Alisik 1: Herbst

Hubertus Rufledt , Helge Vogt
Flexibler Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 02.07.2013
ISBN 9783551770264
Genre: Comics

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