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450 Bibliotheken, 11 Leser, 0 Gruppen, 177 Rezensionen

fantasy, cora carmack, stormheart, sturm, liebe

Stormheart - Die Rebellin

Cora Carmack , Birgit Salzmann , Alexandra Rak , Carolin Liepins
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 22.05.2017
ISBN 9783789104053
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt: 

Blicke dem Sturm in die Seele und finde dein Herz! Von der jungen Königstochter Aurora wird erwartet, dass sie ihre besonderen Fähigkeiten nutzt, um ihr Volk vor den zerstörerischen Stürmen zu schützen. Was keiner weiß: Noch hat Aurora diese Fähigkeiten nicht. Um ihr Geheimnis zu wahren, scheint eine arrangierte Heirat der einzige Ausweg. Doch bevor es dazu kommt, flieht sie aus dem Palast und schließt sich einer Gruppe von Sturmjägern an. Während sie eine ganz besondere Verbindung zu Stürmen findet, läuft sie Gefahr, ihr Herz zu verlieren.

Meinung:

Im Oetinger Verlag ist die erste Fantasy Reihe von Cora Carmack erschienen. Diese hat sich bis jetzt eher auf New Adult fokussiert, die Bücher mochte ich auch sehr gerne. Deswegen war ich sehr gespannt auf den Auftakt ihrer neuen Reihe und ich muss sagen, leider wurde ich etwas enttäuscht. 
Aber kommen wir erstmal zu den Charakteren. Die Geschichte wird aus der Sicht mehrerer Charaktere erzählt zu denen die Protagonistin Aurora, die zwei männlichen Protagonisten Cassius und Lock und Roars Freundin Nova gehören. Auch der geheimnisvolle Sturmlord kommt hin und wieder zu Wort. Aurora fand ich weder besonders sympathisch, noch ist sie mir groß negativ aufgefallen. Sie ist einfach total gewöhnlich, für mich schon fast langweilig. Einfach eine 0815 Protagonistin, meiner Meinung nach. Auch die männlichen Charaktere Cassius und Lock kamen mir sehr stereotypisch vor, wobei ich Cassius von Anfang an überhaupt nicht leiden konnte. Lock schon eher, kann aber auch nicht behaupten, dass ich ihn besonders gut fand. Mehr gibt es zu den Personen leider nicht zu sagen, ich konnte einfach nicht wirklich einen Bezug zu ihnen aufbauen, was ja doch einen großen Teil dazu beiträgt, wie man ein Buch im Endeffekt findet. 
Was die Geschichte angeht, möchte ich als erstes sagen, dass ich die Idee von Anfang an super fand. Ich habe sowas in der Art bis jetzt nicht gelesen und fand es sehr innovativ und einzigartig. Mit der Umsetzung hatte ich aber so meine Probleme. Ich fand es anfangs etwas kompliziert und hab nicht alles verstanden. Das ging zwar irgendwann, aber leider konnte ich mir vieles nicht so richtig vorstellen. Ich kann nicht sagen, ob es an der Autorin lag oder ich nicht die nötige Vorstellungskraft besitze, aber mir fiel es bis zum Schluss schwer mir alles bildlich vorzustellen. Der Spannungsbogen in der Geschichte wurde, finde ich, leider nicht gehalten. Die ersten 100 Seiten waren ganz gut, in der Mitte hat es sich dann aber sehr hingezogen und konnte mich nicht richtig packen. Gegen Ende wurde es dann aufjedenfall spannender, das habe ich dann auch in einem Rutsch durch gelesen. Dennoch kann ich nicht behaupten, mich hätte die Handlung total fesseln oder mitnehmen können, was in meinem Fall denke ich an dem fehlenden Bezug zu den Charakteren gelegen hat. 
Meine größten Probleme hatte ich mit dem Schreibstil. Die Geschichte wird aus der Er-Perspektive erzählt, was ich persönlich schon mal überhaupt nicht mag in dem Genre. Das ist natürlich Geschmackssache, aber meiner Meinung nach war das in diesem Buch total unpassend, denn da die Geschichte sowieso aus mehreren Perspektiven erzählt wird, hätte auch die Ich-Perspektive funktioniert. So hätte man sich vielleicht etwas besser in die Charaktere hineinversetzen können. Aber das muss jeder für sich wissen, mich hat das aber enorm gestört. Allgemein hat mir der Schreibstil irgendwie nicht gefallen. Ich kenne ja Cora Carmacks andere Bücher und ich hatte das Gefühl, sie versucht in dem neuen Genre gezwungen einen neuen Stil reinzubringen. Sie hat teilweise versucht etwas "poetisches" reinzubringen, wenn ihr wisst was ich meine, und das hat für mich oft nicht gepasst oder kam mir zu gezwungen rüber. 
Ihr seht mich konnte das Buch im Großen und Ganzen leider nicht überzeugen. Sehr schade, vielleicht hätte die Autorin doch lieber im New-Adult Genre bleiben sollen. Naja, schaut euch das Buch trotzdem mal an wenn ihr die Handlung interessant findet, es ist aufjedenfall einen Blick drauf wert. Ich weiß nämlich, dass es auch einige gibt, die das Buch total super finden, ist halt Geschmackssache. Ich werde die Reihe denke ich nicht fortsetzen, werde aber definitiv weitere Bücher der Autorin lesen.

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308 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

magonia, jugendbuch, vögel, fantasy, mariadheadley

Magonia

M. D. Headley , Julia Walther
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.04.2017
ISBN 9783453270176
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Seit sie klein ist, leidet die 16-jährige Aza an einer seltsamen Lungenkrankheit, die ihr ein normales Leben unmöglich macht. Als sie eines Tages ein Schiff hoch in den Wolken erspäht, schiebt sie das Phänomen auf ihre akute Atemnot. Bis jemand auf dem Schiff ihren Namen ruft ... 


Nur ein Mensch glaubt ihr diese Geschichte: ihr bester Freund Jason, der immer für sie da war, den sie vielleicht sogar liebt. Aber gerade als sie versucht, sich über die neuen tiefen Gefühle zu Jason klar zu werden, überstürzen sich die Ereignisse. Aza meint zu ersticken – und findet sich plötzlich in Magonia wieder, dem Reich über den Wolken. Dort ist sie das erste Mal in ihrem Leben nicht mehr krank, sondern stark und magisch begabt. In dem heraufziehenden Kampf zwischen Magonia und Azas alter Heimat, der Erde, liegt das Schicksal aller mit einem Mal in Azas Händen.

Meinung:

Bevor ich meine Meinung zum Inhalt von 'Magonia' äußere, möchte ich unbedingt dieses wunderschöne Cover ansprechen, ich liebe es! Auch der Klappentext klang ansprechend und richtig interessant. Leider muss ich sagen, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte. Wobei mich die erste Hälfte überzeugen konnte, danach ging es leider bergab. 


Die Geschichte wird aus der Sicht der beiden Protagonisten Aza und Jason erzählt. Die Charaktere in Magonia haben mir größtenteils gut gefallen, vorallem Jason. Sein Charakter war sehr gut ausgearbeitet und war mir das ganze Buch über sympathisch. Seine kleinen Eigenheiten haben ihm was ganz Besonderes gegeben. Ganz anders bei der weiblichen Protagonistin Aza. Diese hat mir anfangs echt gut gefallen, wie sie mit ihrer Krankheit umgegangen ist und ihre ehrliche und witzige Art. Leider hat das im Laufe der Geschichte abgenommen und sie wurde mir immer unsympathischer. Ungefähr ab der Hälfte wirkte sie auf mich ganz anders, viel unsicher und mit ihrer Situation kam sie irgendwie auch nicht passend um. Ansonsten haben mir die vorkommenden Personen ganz gut gefallen, viel dazu sagen kann ich aber nicht.
Was die Handlung angeht, hatte ich so meine Probleme. Wie gesagt die erste Hälfte war richtig gut und echt spannend. Die Stimmung war bedrückt, aber dennoch irgendwie magisch. Es gab sogar eine Stelle bei der mir die Tränen gekommen sind, so emotional war es teilweise. Ich hatte das Gefühl die Handlung steuert auf etwas außergewöhnliches und einzigartiges zu und konnte dadurch gefesselt werden. Als dann jedoch die 'Auflösung' kam, was hinter Magonia steckt, war ich nicht mehr ganz so  begeistert. Mir hat die Idee einfach nicht gefallen und konnte es irgendwie nicht realistisch finden. Das ist natürlich Geschmacksache, aber für mich war die Story ab dem Moment nicht mehr zu retten. Ich fand auch, dass die Spannung nachgelassen hat und mir hat einfach der gesamte Verlauf der Geschichte nicht gefallen. Ich fand alles irgendwie komisch und konnte mich nicht mit den Hintergründen anfreunden. Obwohl alles relativ gut beschrieben wurde, konnte ich mir vieles einfach nicht vorstellen, was natürlich das Lesevergnügen negativ beeinflusst hat. An sich waren die Ansätze gut und interessant, aber nicht wirklich gut umgesetzt meiner Meinung nach.


Was ich unbedingt erwähnen möchte, ist der großartige Schreibstil der Autorin. Dieser hat mir richtig gut gefallen. Er war einerseits poetisch, andererseits sehr jugendlich und leicht. Das ist mir direkt aufgefallen und der Grund, weshalb das Buch 3 Sterne von mir bekommen. Man kann also sagen, das Buch konnte mich leider, leider nicht überzeugen. Ich wollte es wirklich mögen, aber es sollte wohl nicht sein. Dennoch kann ich euch empfehlen, sich das Buch mal anzusehen, da es an sich nicht schlecht ist, sondern einfach nicht meinen Geschmack getroffen ist.

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1.213 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 252 Rezensionen

liebe, krankheit, nicola yoon, jugendbuch, leben

Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt

Nicola Yoon
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Dressler, 17.09.2015
ISBN 9783791525402
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die 17-jährige Madeline hat noch nie das Haus verlassen, denn sie leidet an einer seltenen Immunkrankheit. Bisher war das kein Problem, weil sie es nicht anders kennt. Doch als im Nachbarhaus der geheimnisvolle Olly einzieht, kommen sich die beiden so nah, wie es für Madeline möglich ist. Plötzlich möchte sie die Welt außerhalb ihres sterilen Zimmers entdecken, die sie sonst nur aus Büchern kennt. Selbst wenn es bedeutet, dafür ihr Leben zu riskieren.

Meinung:

'Du neben mir und zwischen uns die ganze Welt' habe ich bei der deutschen Veröffentlichung damals verschlungen und geliebt! Als ich dann erfahren habe, dass es verfilmt wird, was klar, dass ich die neulich erschienene Filmausgabe rereaden muss. Und ich habe das Buch auch dieses Mal genauso geliebt wie damals - ganz  große Liebe! ♥


Ich möchte zuerst die wunderschöne Aufmachung dieses Buches erwähnen. Abgesehen von dem tollen Cover (in beiden Versionen) gibt es viele Illustrationen aus Madelines Leben. Das hat dem Buch etwas ganz besonderes verliehen. Die Idee dahinter finde ich auch richtig gut, da solltet ihr unbedingt mal einen Blick drauf werfen! 
Madeline ist eine großartige Protagonistin, die stark und positiv geblieben ist, obwohl ihr nicht viel Hoffnung bleibt. Trotz ihrer Krankheit hat sie den Mut nicht aufgegeben und versucht das Beste aus jedem Tag zu machen. Ich mochte sie als Hauptcharakterin unglaublich gerne. Auch Olly mit seinen coolen Sprüchen war mir sympathisch und ich habe das Zusammenspiel zwischen beiden sehr gemocht.  Vorallem die ersten Annäherungen waren super aufregend und was besonderes. Ansonsten kommen nicht viele andere Personen vor und das fand ich völlig in Ordnung. Nicola Yoon hat es geschafft, dass die wenig vorkommenden Charaktere richtig echt sind und man sich gut in sie hineinversetzen kann. Sie sind sehr gut ausgearbeitet. Allgemein ist der Schreibstil der Autorin unglaublich gut. Sie hat es extrem gut hinbekommen aus der Sicht eines Mädchens diesen Alters zu schreiben und mich außerdem das ganze Buch über animiert weiterzulesen. Ich war auch beim Reread total begeistert und hatte Spaß am lesen. Die Geschichte ist trotz des schweren Themas nicht auf Traurigkeit aus und hat sich ganz anders rausgestellt als erwartet. Mit dem Verlauf der Handlung habe ich nicht wirklich gerechnet und war echt überrascht. Ich möchte nicht viel zur Handlung sagen, aber die Geschichte ist wunderschön und einzigartig. Das Ende hat mir gut gefallen, ich hätte aber noch vieles mehr aus Madelines Leben lesen können. Ich war einerseits traurig, dass die Geschichte schon vorbei war und auf der einen Seite glücklich über dieses Ende.


Mehr gibt es zu diesem einzigartigen Buch eigentlich nicht zu sagen. Ich persönlich habe keine negativen Kritikpunkte und finde, dass es jeder gelesen haben sollte. Wer es nicht kennt, hat definitiv was verpasst.! Ich kann jedem von ganzem Herzen empfehlen es sich anzuschauen, egal in welchem Alter man ist. Es ist ein Buch, das mir in Erinnerung bleiben wird und das ich bestimmt nicht das letzte Mal gelesen habe. 

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125 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

laufen, jugendbuch, blindheit, blind, weibliche protagonistin

Wie ich dich sehe

Eric Lindstrom , Katarina Ganslandt
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 25.11.2016
ISBN 9783551583475
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

»Ich bin wie du mit geschlossenen Augen, nur schlauer!« Das ist Parkers Credo, und sie hat strenge Regeln aufgestellt, wie sie behandelt werden will. Seit der Trennung von ihrem Freund Scott und dem Tod ihres Vaters verlässt sie sich nur noch auf sich selbst. Für jeden Tag, an dem sie nicht heult, gibt sie sich einen Goldstern. Sie trainiert fürs Laufteam – okay, sie ist blind, aber ihre Beine funktionieren ja. Und sonst hält sie sich die meisten Leute mit Ruppigkeit vom Hals. Bis Scott ihrer Liebe doch noch eine Chance geben will.

Meinung:

Mir war sofort klar, dass "Wie ich dich sehe" ein ganz besonderes Buch ist. Ich habe noch nie was in der Art gelesen und es hat mir richtig gut gefallen! 
Als Erstes möchte ich die großartige Aufmachung erwähnen. Die Überschrift und die Kapitelüberschriften stehen zusätzlich in Blindenschrift da, was ich sehr passend und besonders finde. Mir gefällt die Idee persönlich sehr gut. Allgemein finde ich die Idee hinter dem Buch sehr spannend. Ich habe mich nie mit dem Thema Blindheit oder dem Leben einer blinden Person auseinandergesetzt und mich nie gefragt, wie so jemand seinen ganz normalen Alltag bewältigt. Parkers Geschichte hat mir aber einen guten Einblick gegeben, den ich so nie betrachtet habe. Das Buch zeigt einem, dass Blindheit kein Handicap sein muss. Allein das spricht meiner Meinung nach für das Buch und macht es lesenswert. 


Parker als Protagonistin hat mir gut gefallen. Es ist einfach ganz anders aus der Sicht eines blinden Hauptcharakters zu lesen, denn man weiß nicht genau wie Charaktere oder Umgebungen aussehen. Dennoch hat der Autor es geschafft, dass ich mich sehr gut in Parker hineinversetzen und mir vieles vorstellen konnte. Mir hat außerdem gefallen, dass keine große Sache aus ihrer Blindheit gemacht wurde und nicht versucht wurde das in eine deprimierende Schiene oder sowas zu lenken. Ich mochte Parkers ironische Art echt gerne und fand ihre Sprüche echt witzig und unterhaltsam. Sie hat viel in ihren jungen Jahren erlebt und das merkt man ihr auch an, denn sie hat eine dicke Schutzwand um sich errichtet. Ihre Regeln fand ich sehr spannend und ebenfalls eine gute Idee. Hin und wieder fand ich Parker aber auch etwas anstrengend, denn manchmal hatte ich das Gefühl ihre Welt dreht sich nur um sich selbst. Ich denke sie war zu sehr auf ihre eigenen Probleme fixiert und hat so die Sorgen anderer nicht wahrgenommen. Die anderen Charaktere, wie beispielsweise Parkers beste Freundin, haben mir ebenfalls gut gefallen und waren gut ausgearbeitet. Scott als männlicher Protagonist fand ich sympathisch und mir hat das Zusammenspiel zwischen den beiden gut gefallen, trotz ihrer schwierigen, gemeinsamen Vergangenheit. Die Geschichte fand ich sehr schön und unterhaltend. Es gab ein paar wenige langatmige Stellen, über die ich aber hinwegsehen kann, weil mir der Rest wahnsinnig gut gefallen hat. 


Ich muss außerdem ein großes Lob an den Autor aussprechen, der es sehr glaubwürdig geschafft hat aus der Sicht einer Jugendlichen zu schreiben, hätte ich es nicht gewusst, wäre ich niemals drauf gekommen, dass das Buch von einem Mann geschrieben wurde. Sein Schreibstil war locker, jugendlich und hat zum Weiterlesen animiert. 
Das Ende fand ich ganz gut, ist aber sehr offen geblieben. Da hätte ich mir persönlich etwas mehr gewünscht, das ist aber Geschmackssache. Ich kann mir vorstellen, dass es einigen zu wenig sein wird, viele das so aber mögen werden. Insgesamt kann ich euch das Buch wirklich empfehlen, es ist definitiv einen Blick drauf wert! 


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61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

freundschaft, liebe, krimi, humor, entführung

Digby #02. Zu cool zum Sterben

Stephanie Tromly , Sylke Hachmeister
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 20.03.2017
ISBN 9783789148101
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die Ermittlungen gehen weiter! Monatelang kein Lebenszeichen und jetzt steht er wieder vor Zoes Tür: Digby. Zähneknirschend hilft sie ihm auch diesmal bei seinen Ermittlungen zum Verschwinden seiner kleinen Schwester Sally. Von jetzt auf gleich stecken beide mittendrin im reinsten Chaos. Aber Digby wäre nicht Digby, hätte er nicht bereits einen Plan. Zumindest so ungefähr. Außerdem läuft es ja sowieso nie genau nach Plan. Schon gar nicht zwischen ihm und Zoe.

Meinung:

Endlich, endlich ist der zweite Band der Digby Reihe erschienen, ich habe mich riesig gefreut, es bei einer Lovelybooks Leserunde mitlesen zu dürfen! Den ersten Teil fand ich ja super und kann zum Glück sagen, dass mich auch der Folgeband nicht enttäuscht hat. 


In diesem Band taucht Digby wieder in Zoes Leben auf und sorgt wieder für viel Wirbel in ihrem nun beliebteren Lebensstil. Es war schön wieder was über die Charaktere zu lesen, die ich im ersten Band richtig lieb gewonnen habe. Es kamen wieder die gleichen Personen vor und es war toll das unterschiedliche Grüppchen miteinander zu erleben. Natürlich haben sich Charaktere weiter entwickelt. Zoe hat während Digbys Abwesenheit quasi einen sozialen Aufstieg hingelegt und das merkt man ihr auch an. Ich konnte nicht unbedingt nachvollziehen wieso sie sich so entwickelt hat, denn sie schien mir vorher schon gut klar zu kommen. Sie schien mir am Anfang des Bandes irgendwie gestellt, was sich zum Glück relativ schnell wieder gelegt hat. Ansonsten war sie mir genauso sympathisch wie im Band davor. Auch Digby hat sich verändert. Er wirkte reifer und irgendwie ernster, das hat mir gut gefallen. Er war definitiv auch hier mein Lieblingscharakter. Die Unterhaltungen und Aktionen zwischen Zoe und Digby waren wieder super. Schade fand ich nur, dass sie ewig den Kuss vom Ende des letzten Bandes ignoriert haben. Ich hätte mir schon gewünscht, dass die Beziehung zwischen den beiden ein bisschen schneller voran kommt, aber naja. 


Die Handlung kam nur langsam in die Gänge und es gab ein paar kleinere langatmige Stellen. Es lag vielleicht an meiner Leseflaute, aber ich kam anfangs etwas schwer in die Geschichte rein, obwohl ich total Lust auf das Buch hatte. Erst ab ca. der Hälfte wurde es richtig spannend und konnte mich dann mitreißen. Dann hat mich die Story aber auch richtig unterhalten können.  Man hat ein paar Erkenntnisse zu Sallys Verschwinden gewinnen, ich persönlich kann mir aber noch nicht wirklich denken, was da wohl passiert ist. Da werde ich wohl auf den dritten Band warten müssen. Das Ende hat mir dann nochmal richtig, richtig gut gefallen. Es kam genauso wie ich es mir gewünscht habe und auch wenn noch einiges offen geblieben ist, waren die letzten Kapitel super. Der Schreibstil der Autorin war auch in diesem Band locker und flüssig, aber das Beste daran war der Humor. Das hat mir ja auch schon im 1. Teil so gut gefallen und konnte mich auch hier an der ein oder anderen Stelle zum Schmunzeln bringen. 


Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat. Es kam zwar nicht an den 1. Band ran, dennoch fand ich es sehr unterhaltsam. Ich bin aufjedenfall froh, dass mich Digby #02 nicht enttäuscht und meine Meinung über die Reihe nur bestätigt hat. Ich kann euch die Bücher definitiv empfehlen und freue mich riesig auf den 3. Band!



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(1.140)

1.804 Bibliotheken, 13 Leser, 12 Gruppen, 212 Rezensionen

liebe, gang, alex, jugendbuch, freundschaft

Du oder das ganze Leben

Simone Elkeles , Katrin Weingran
Flexibler Einband: 430 Seiten
Erschienen bei cbt, 10.01.2011
ISBN 9783570307182
Genre: Jugendbuch

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76 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

all the pretty lies, liebe, heyne, young adult, schmerz

All The Pretty Lies - Befreie mich

M. Leighton , Julia Flynn , Ursula C. Sturm
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.01.2017
ISBN 9783453419261
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:

Kennedy Moore hat Jahre gebraucht, um ihr Leben wieder zu ordnen, nachdem Reese Spencer es zerstört hatte. Heute ist sie stark und unabhängig und verfolgt ihren Traum – Tänzerin zu werden. Da taucht eines Tages Reese auf und verspricht ihr, ein Vortanzen zu arrangieren. Kennedy muss nichts weiter tun, als hart zu arbeiten und Reese zu widerstehen. Klingt gar nicht so schwer, oder?

Autor/in:

Michelle Leighton wurde in Ohio geboren und lebt heute im Süden der USA, wo sie den Sommer über am Meer verbringt und im Winter regelmäßig den Schnee vermisst. Leighton verfügt bereits seit ihrer frühen Kindheit über eine lebendige Fantasie und fand erst im Schreiben einen adäquaten Weg, ihren lebhaften Ideen Ausdruck zu verleihen. Sie hat bereits 13 Romane geschrieben. Derzeit arbeitet sie an weiteren Folgebänden, wobei ihr ständig neue Ideen, aufregende Inhalte und einmalige Figuren für neue Buchprojekte in den Sinn kommen. Lassen sie sich in die faszinierende Welt von Michelle Leighton entführen – eine Welt voller Überraschungen, ausdrucksstarken Charakteren und trickreichen Wendungen.

Meinung:

Dies ist der zweite Band der 'All the pretty lies' Reihe. Den ersten Band habe ich nicht gelesen, weil er mich nicht soo interessiert hat, aber da die Teile größtenteils unabhängig sind, wollte ich mich an diesem Band versuchen. Mir hat das Buch ganz gut gefallen, hat mich aber nicht umgehauen.


Die Geschichte wird aus der Sicht der beiden Protagonisten Kennedy und Reese erzählt. Mit diesen habe ich mich relativ schwer getan und konnte einfach nicht mit ihnen warm werden. Sie blieben für mich das ganze Buch über irgendwie oberflächlich und flach. Ich habe Kennedy als bodenständige und starke Frau erwartet und das war sie am Anfang auch. Im Laufe des Buches ging das aber komplett flöten. Ihre charakterliche Entwicklung hat mir leider überhaupt nicht gefallen. In Gegenwart von Reese kam sie mir aber dann vor wie ein Teenager. Man sollte meinen, dass sich eine Frau in ihrem Alter besser beherrschen kann und nicht nur von ihren Trieben gesteuert wird. Ich fand das teilweise echt too much und konnte ihr Verhalten oft nicht nachvollziehen, es war schon fast unrealistisch. Auch Reese war nicht ganz mein Fall. Er ist der typische New-Adult Protagonist: Reich, unglaublich heiß und arrogant hoch 10. Ich mag ja selbstbewusste Charaktere, aber bei Reese war es für meinen Geschmack zu viel des Guten. Mal abgesehen davon, dass er sich an der ein oder anderen Stelle benommen hat wie der letzte Arsch (Sorry für diese Ausdrucksweise) und ich konnte nicht ganz verstehen, was Kennedy abgesehen von seinem Aussehen an ihm fand. Ich fand ihn nicht besonders interessant. 


Was die Geschichte angeht, hat mich Kennedys Tanzkarriere sehr interessiert. Leider kam dieser Teil viel zu kurz, ich hätte mir da schon mehr draus erhofft. Es ging hauptsächlich um die Beziehung zwischen den Hauptcharakteren, die ich nicht wirklich mochte, deswegen habe ich was das angeht auch nicht mitfiebern können. Die Handlung war einfach nichts neues und teilweise echt langatmig. weshalb ich echt lange gebraucht habe um das Buch zu lesen, obwohl es nicht besonders dick ist. Es gab nichts, das mich mitreißen oder animieren konnte es weiter zu lesen. Es ging alles auch viel zu schnell, so dass ich vieles nicht nachvollziehen oder verstehen konnte. Gegen Ende wurde es dann etwas spannend, hat meine allgemeine Meinung über das Buch aber nicht ändern können. Der Schreibstil der Autorin war sehr locker und flüssig. Sie hat immer wieder mal Humor mit reingebracht, was mir sehr gut gefallen hat. 


Wie ihr seht konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Es war nicht Neues und hatte nichts Besonderes an sich. Ich habe in dem Genre einfach schon viel Besseres gelesen, kann es also eher Leuten empfehlen, die noch nicht allzu viel in dieser Richtung gelesen haben. Wenn euch der Klappentext anspricht, schaut es euch an, mein Fall war es leider nicht. 

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265 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 49 Rezensionen

erotik, lauren rowe, liebe, sex, the club

The Club – Love

Lauren Rowe , Lene Kubis
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2016
ISBN 9783492060431
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:

Sarah hat nur knapp überlebt. Nachdem ihre Wunden verheilt sind, beschließt sie zusammen mit Jonas, den Club endgültig zu Fall zu bringen. Nichts darf jemals wieder zwischen ihnen stehen. Deshalb folgen sie der Spur nach Las Vegas, wo ein riskantes Spiel beginnt, bei dem Sarah und Jonas einander vollkommen vertrauen müssen, wenn sie das kriminelle Netzwerk ein für alle Mal zerschlagen wollen. Doch dann stellt sich heraus, dass die Machenschaften des Clubs noch viel tiefer reichen, als sie je ahnen konnten.

Meinung:

Der erste Band war super, der zweite eher ein Überbrückungsband, umso gespannter war ich auf The Club - Love, den 3. Band der Reihe. Mir hat das Buch ganz gut gefallen, mich aber auch nicht umgehauen.


Die Geschichte wird wieder abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Jonas und Sarah erzählt, die ich auch in diesem Teil sehr sympathisch fand. Das Zusammenspiel der beiden war mal wieder total unterhaltsam. Man hat auch direkt zu Beginn der Handlung mehr aus Jonas Vergangenheit erfahren, was ich sehr gut fand da man ihn so ein wenig besser verstehen kann. Über die Nebencharaktere, wie die Freunde von Jonas und Sarah erfährt man leider nicht allzu viel, da hätte ich mir an diesem Punkt der Geschichte schon mehr Hintergrundinfos gewünscht. Gut gefallen haben mir die Interaktionen innerhalb der Gruppe, ich mochte es ihren Weg zu verfolgen.


Die Handlung um den Club steht in diesem Buch eindeutig am meisten im Vordergrund. Die Liebesgeschichte und die Erotik kamen aber trotzdem alles andere als zu kurz, was ich nicht wirklich für nötig gehalten habe. Mich haben die Erotikszenen ehrlich gesagt garnicht mehr interessiert, nachdem dieses Thema im 1. Band so sehr im Fokus stand. Diese Stellen habe ich auch mehr oder weniger überflogen. Die zahlreichen Liebesbekundungen waren mir irgendwann auch zu viel, ich denke inzwischen müsste jeder verstanden haben, wie sehr sich die beiden mögen. Die Jagt auf den Club hingegen fand ich spannend und interessant. Ab einem gewissen Punkt wurde es für meinen Geschmack zwar etwas unrealistisch, trotzdem konnte mich die Handlung mehr oder weniger gut unterhalten. Der Schreibstil der Autorin war wieder sehr angenehm und flüssig zu lesen, er hat viel dazu beigetragen, dass ich das Buch weiter gelesen habe. Es gab humorvolle, aber auch emotionale Stellen.


Im Großen und Ganzen muss ich sagen, dass dieser Band aufkeinenfall den 1. toppen konnte. Meiner Meinung nach hätte die Geschichte nach dem 1. Band auch enden können, diesen Band fand ich relativ unnötig um ehrlich zu sein. Ich mag die Charaktere und den Schreibstil ganz gerne, nur deswegen habe ich die Reihe fortgesetzt. Wem es da auch geht wie mir, sollte sich diesen Band aufjedenfall ansehen.

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1.355 Bibliotheken, 24 Leser, 1 Gruppe, 195 Rezensionen

aliens, dystopie, außerirdische, rick yancey, jugendbuch

Die fünfte Welle

Rick Yancey , Thomas Bauer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 14.04.2014
ISBN 9783442313341
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Inhalt: 

Die erste Welle brachte Dunkelheit. Die zweite Zerstörung. Die dritte ein tödliches Virus. Nach der vierten Welle gibt es nur noch eine Regel fürs Überleben: Traue niemandem! Cassie hat seit der Ankunft der Anderen fast alles verloren: Ihre Freunde und ihre Familie sind tot, ihren kleinen Bruder haben sie mitgenommen. Und dann begegnet sie Evan Walker. Er rettet sie vor dem Tod. Aber kann sie ihm trauen? Sie geht das Risiko ein und findet schon bald heraus, welche Grausamkeit die fünfte Welle für sie bereithält.


Meinung

Sehr lange lag dieses Buch auf meinem SuB und hat darauf gewartet gelesen zu werden und ich bereue so sehr, dass ich es nicht schon längst gelesen habe. Ich denke mich hat vielleicht  das Filmcover abgeschreckt, das mag ich nämlich so gar nicht. Die Geschichte interessierte mich direkt, denn "Aliens" fand ich schon immer super spannend und ich muss sagen: Das Buch war einfach hervorragend!


Ich mochte einfach alles daran: die Charaktere, die Geschichte und auch den Erzählstil. Die Geschichte wird nämlich aus der Sicht von mehreren Charakteren erzählt, was ich nicht erwartet habe und mir sehr gut gefallen hat. Normalerweise ist das nicht so mein Ding, ich mag normal höchstens 2 Protagonisten, hier fand ich es aber sehr passend und überhaupt nicht störend. Ich mochte alle Charaktere sehr gerne, vorallem Cassie und Evan. Mir haben auch die Szenen zwischen den beiden mit am besten gefallen und auch das Kennenlernen war super aufregend. Allgemein hat der Autor es geschafft Protagonisten zu erschaffen, in die ich mich total hineinversetzen konnte, selbst in den gegebenen Situationen. 
Die Geschichte fand ich super spannend und hat mir wie gesagt richtig gut gefallen.  Es ist halt eine Dystopie und jeder muss für sich entscheiden, wie realistisch er die Ausgangslage findet, ich persönlich habe es nicht als unrealistisch empfunden. Ich konnte mir so ein Szenario jedenfalls vorstellen und habe es als glaubwürdig gefunden. Mich interessiert dieses Thema einfach sehr und so wie es da passiert ist total interessant. Mich hat die Handlung von Anfang an packen können.Ich fand keine Handlungsstränge unnötig und hab mich nie gelangweilt. Ganz im Gegenteil, ich wollte garnicht mehr aufhören zu lesen und hab das Buch dementsprechend auch relativ schnell durchgelesen und mir direkt den nächsten Band geholt. (Den ich btw auch mega gut fand :D) Der Schreibstil des Autors hat mir ebenfalls gut gefallen und mich packen können. 


Mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen, ich hab auch keine Kritikpunkte. Es gab einfach nichts, das mir negativ aufgefallen ist, mir hat das Buch durchwegs super gut gefallen. Bis auf das Cover vielleicht, dafür kann das Buch aber nichts. Ich kann es aufjedenfall jedem empfehlen, der solche Geschichten mag oder sich allgemein für dieses Thema interessiert. Für mich ist es definitiv ein Top Buch! 

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204 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 77 Rezensionen

digby, jugendbuch, liebe, krimi, entführung

Digby #01

Stephanie Tromly , Sylke Hachmeister , Carolin Liepins , Christiane Schultz
Fester Einband
Erschienen bei Oetinger, 22.02.2016
ISBN 9783789148095
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Beschossen. Inhaftiert. Gekidnappt. Ein ganz normaler Tag mit Digby: Bei Digby muss man auf alles gefasst sein. Das war Zoe in dem Moment klar, als sie seine Bekanntschaft machte. Nicht klar war ihr allerdings, dass sie mit ihm auch gleich von einer gefährlichen Situation in die nächste geraten würde. Denn Digby setzt alles daran, den Fall seiner kleinen Schwester, die vor acht Jahren entführt wurde, aufzuklären.Wie er es aber anstellt, dass Zoe mit ihm bei einem Gynäkologen einbricht,kurzzeitig auf der Polizeiwache landet und an einen Drogenhändlerring gerät? Keine Ahnung. Nur eines weiß sie genau: Ein Plan B wäre jetzt gerade sicher nicht verkehrt. Bei Stephanie Tromlys Held Digby muss man sich auf spannende Unterhaltung auf höchstem Niveau gefasst machen, immer mit einer Prise schrägem Humor gewürzt und einem besonders lässigem Detektiv à la "Sherlock".


Meinung:

Von diesem Buch hab ich nie viel gehört und wurde aufgrund des coolen Covers und des Klappentextes neugierig. Und was soll ich sagen? Ich fands absolut super! 


Ich mochte einfach alles: die Charaktere, die Handlung, einfach alles. Am meisten hat mir natürlich der außergewöhnliche Digby gefallen, aber auch Zoe als Protagonistin hat mir sehr gut gefallen. Ich konnte mich gut in sie hinein versetzen und fand sie echt sympathisch. Aber Digby ist natürlich ein Ding für sich. Jeder der das Buch gelesen hat, wird wissen was ich meine. Da hat die Autorin einen echt tollen Charakter mit einer spannenden Background Story erschaffen. Die Dialoge zwischen den beiden Hauptcharakteren waren einfach super amüsant und zum schmunzeln. Es fiel mir irgendwie extrem leicht eine Bindungen zu den beiden aufzubauen und sie ins Herz zu schließen. Auch die anderen Charaktere wie Henry und Felix mochte ich total gerne. Die Handlung hat mir ebenfalls gut gefallen. Es gab witzige Momente und auch sehr spannende. Es gab einen gewissen Krimi Faktor, was ja nicht unbedingt mein Ding ist, hier fand ich es aber genau passend. Ich fands echt richtig spannend und auch nicht unbedingt vorhersehbar. Ich hab mitgefiebert und wollte immer wissen wie es weiter geht. Dass ich das Buch in fast einem Tag durchgelesen hab, spricht ja für sich. Es gab auch einige ernste Themen, die angesprochen wurden und die einen mitgenommen haben, dazu möchte ich aber nicht zu viel verraten.
Was ich unbedingt noch erwähnen muss ist der Schreibstil der Autorin. Dieser ist definitiv ein großer Pluspunkt und hat viel dazu beigetragen, wie sehr ich das Buch mochte. Er war passend zum Genre jugendhaft und humorvoll, an den richtigen Stellen aber auch ernst. Der Humor hat mir extrem gut gefallen und allgemein war der Stil sehr flüssig, so dass man immer weiter lesen wollte. Ich konnte das Buch jedenfalls kaum aus der Hand legen. Das lesen hat einfach richtig Spaß gemacht. Irgendwie konnte mich das Buch richtig packen, das hatte ich schon länger nicht mehr. Das Ende hat mich zwar etwas unzufrieden zurück gelassen, jetzt freu ich  mich aber umso mehr auf den 2. Band, der im März erscheinen wird! 


Ich kann euch das Buch echt ans Herz legen und empfehle jedem mal ein Blick drauf zu werfen! Ich finds echt schade, dass es so unbekannt ist, es verdient aufjedenfall mehr Aufmerksamkeit. Ich kann's kaum abwarten den 2. Teil zu lesen und freu mich riesig drauf.


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168 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 33 Rezensionen

driven, driven - tiefe leidenschaft, k. bromberg, erotik, badboy

Driven - Tiefe Leidenschaft

K. Bromberg , Kerstin Winter
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.12.2016
ISBN 9783453420267
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt: 


Nach dem Tod ihrer Schwester will Haddie Montgomery nichts mehr von Beziehungen wissen. In den Armen von Beckett Daniels sucht sie eigentlich nur ein wenig Ablenkung von ihrer Trauer. Doch so sehr sie es auch versucht: Haddie kommt nicht von ihm los. Ist die Aussicht auf wahre Liebe das Risiko der Enttäuschung wert?

Meinung:


Den ersten Band der Reihe mochte ich leider überhaupt nicht, was hauptsächlich an den Charakteren lag. Nun wollte ich der Autorin nochmal eine Chance geben mit neuen Charakteren und dieses Buch mochte ich aufjedenfall mehr, auch wenn es mich nicht umgehauen hat.


Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive der beiden Protagonisten Haddie und Becks erzählt. Haddie hat etwas schlimmes durchgemacht und das merkt man ihr auch an. Ihr dazu widersprüchliches Verhalten konnte ich oft nicht nachvollziehen. Außerdem ist sie mir auf der ein oder andere Seite tierisch auf die Nerven gegangen. Ihre Sturheit ging teilweise echt zu weit und war schon fast unrealistisch. Meine Lieblings Protagonistin ist sie also definitiv nicht. Irgendwo ist sie eine typische New Adult Protagonistin, ohne etwas besonderes an sich zu haben. Becks ist im Gegensatz dazu nicht der typische Bad Boy, Gottseidank! Er ist  bodenständig und der Typ Mann mit dem man sich was ernstes vorstellen kann. Ich fand es sehr gut zur Abwechslung mal so einen männlichen Protagonisten zu haben. Auch wenn ich mir von seiner Seite aus manchmal ein wenig mehr Emotionen oder Leidenschaft gewünscht hätte, an den Stellen wo nicht alles rund lief. Er war irgendwie zu glatt und hätte mehr Ecken und Kanten vertragen können. Man sieht also im Gegensatz zum 1. Band der Reihe mochte ich die weibliche Protagonistin hier nicht wirklich, den männlichen schon eher.


Die Geschichte an sich war ganz unterhaltsam und konnte mich stellenweise auch packen. Wie schon erwähnt konnte ich einige Handlungen nicht nachvollziehen, anderes war wiederum sehr vorhersehbar. Das Buch hatte aber auch seine spannenden und auch emotionalen Stellen, die mich gut unterhalten konnten. Allerdings hat mich das Hin und Her, das man aus vielen Büchern des Genres nur zu gut kennt, zwischen Haddie und Becks irgendwann schon genervt. Das war für mich aber wirklich klar. Der lockere Schreibstil der Autorin hat es einem leicht gemacht das Buch trotz der hohen Seitenanzahl schnell zu lesen und für zwischendurch in meiner Klausurenphase ganz angenehm.


Im Großen und Ganzen kann ich leider nicht sagen, dass mich das Buch großartig begeistern konnte. Es war okay, aber eben nichts besonderes und wird mir auch nicht in Erinnerung bleiben. Es konnte meine Meinung über die Autorin oder die Reihe leider nicht ändern, ein Fan werde ich wohl nicht mehr. Ein weiteres Buch der Reihe werde ich also nicht mehr lesen.Ich schätze ich hab schon zu viel Besseres aus diesem Genre gelesen. Wer die anderen Teile aber mochte, sollte sich dieses aber definitiv anschauen.



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liebe, jugendbuch, hanser, jennyhan, erste liebe

P.S. I still love you

Jenny Han , Birgitt Kollmann
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 30.01.2017
ISBN 9783446254800
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:


Alles begann mit heimlichen Liebesbriefen… Nach „To all the boys I’ve loved before“ folgt Band 2 der romantischen und witzigen Trilogie von Jenny Han.
Die 16-jährige Lara Jean hatte nie ernsthaft vor, sich in den gut aussehenden Peter zu verlieben. Ihre Beziehung sollte nur vorgetäuscht sein, um seine Exfreundin eifersüchtig zu machen. Aber dann werden die beiden tatsächlich ein Paar?–?auf einer Skifreizeit der Schule küssen sie sich überraschend. Dass sie zusammen im Whirlpool gefilmt werden: peinlich. Dass das Video plötzlich in der ganzen Schule kursiert: ein Desaster. Und dass sich John auf Laras letzten Liebesbrief meldet, macht das Chaos perfekt – denn kann man in zwei Jungen gleichzeitig verliebt sein? Die charmante Fortsetzung des Bestsellers "To all the Boys I`ve loved before" ist eine Geschichte über das Erwachsenwerden, die Liebe und den Liebeskummer.



Meinung:


Zuallererst möchte ich eins erwähnen: Wie wunderschön ist bitte dieses Cover?! Ich liebe es! Das vom 1. Band war ja schon super, aber dieses finde ich noch um einiges schöner. Mit dem Beibehalten der originalen Cover hat der Hanser Verlag definitiv die richtige Entscheidung getroffen, oft sind die deutschen Cover leider viel schlechter als die Originalen. 


Nachdem mich der erste Band "To all the boys I've loved before" echt begeistern konnte, habe ich mich riesig (und lange) auf dieses Buch gefreut. Die Geschichte setzt genau da an, wo Teil 1 aufhört. Ich muss sagen, dass der Einstieg mir relativ schwer fiel. Ich musste erst nochmal etwas in den ersten Band reinlesen, weil ich nicht mehr alles im Kopf hatte. Jedenfalls hab ich gebraucht, um wieder reinzukommen.  In der ersten Hälfte ist leider auch nicht allzu viel passiert, deswegen habe ich dafür auch relativ lange gebraucht. Ich fand's nicht schlecht, wurde aber auch nicht umgehauen. Das hat sich dann ca. ab der Hälfte geändert und es wurde richtig spannend. So habe ich die 2. Hälfte innerhalb weniger Stunden gelesen, was natürlich für sich spricht. 


Lara Jean mochte ich wieder sehr gerne, obwohl sie mir in diesem Band für ihr Alter recht kindlich vorgekommen ist. Ihre Familie habe ich schon im 1. Teil ins Herz geschlossen und ihr Familienzusammenhalt ist einfach toll. Wen ich in diesem Band wieder sehr mochte war Peter, auch wenn er mich an der ein oder anderen Stelle ein wenig aufgeregt hat, ich konnte mich da sehr gut in Lara Jean hineinversetzen. Ich hätte gerne mehr von ihm gelesen, er ist in diesem Band leider etwas zu kurz gekommen. Für John konnte ich leider keine Sympathien aufbringen. Ich weiß garnicht genau wieso, vielleicht war er mir einfach zu glatt. Ich war also aufjedenfall Team Peter! 


Die Handlung an sich hat mir wie gesagt erst ab der Hälfte richtig gut gefallen. Vorher ist einfach kaum was passiert und es gab viele recht unwichtige Stellen. Aufgrund des tollen Schreibstils von Jenny Han hat mir trotz dessen die ganze Geschichte gefallen. Man bekommt einfach das Feeling in Lara Jeans Welt zu versinken und ihre Gefühle zu fühlen. Die Protagonistin muss sich mit Dingen auseinandersetzen, mit denen sie noch nie konfrontiert wurde und muss mit einigem klar kommen. Sie bewältigt alles sehr gut meiner Meinung nach, ohne groß rum zu jammern und zeigt eine tapfere und selbstbewusste Seite, die man von ihr nicht oft erwartet hat. Das Ende war meiner Meinung nach großartig und genau richtig. So habe ich es mir auch gewünscht und meiner Meinung nach beendet es auch gut Lara Jeans Geschichte. Deswegen hat es mich auch gewundert, dass es einen 3. Teil geben wird, das war glaube ich eine kurzfristigere Entscheidung, soweit ich weiß war es ursprünglich eine Dilogie. Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat und mich mitreißen konnte, muss aber 1 Stern abziehen, weil ich den 1. Band ehrlich gesagt besser fand. 


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29 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

spielkarten, mädchen, gewalt, spanisch, tagebuch

Sonne, Mond und Sterne

Mario Alberto Zambrano , Birgitt Kollmann , Jarrod Taylor
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Luchterhand, 21.03.2016
ISBN 9783630874418
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:

Ein junges Mädchen erzählt die tragische Geschichte ihrer Familie mit Hilfe eines Kartenspiels – des lateinamerikanischen Lotería. Elf Jahre alt ist Luz. Ihre ältere Schwester Estrella liegt auf der Intensivstation, ihr Vater sitzt im Gefängnis, die Mutter hat Mexiko verlassen. Luz, allein auf sich gestellt, zieht sich hinter eine Mauer des Schweigens zurück. »Lass dir von den Karten helfen«, sagt man ihr im Heim. Jedes der bunten Motive – die Meerjungfrau, der Tod, die Sterne – lässt ihre Erinnerung Funken schlagen. Zusammengesetzt wie ein Satz Spielkarten erzählen die Kapitel dieses Romans Luz‘ Leben, sie erzählen von allem Schönen und allem Schrecklichen – berührend und poetisch, lebenssatt und so bunt, wie die vierfarbigen Illustrationen von Lotería-Karten.

Meinung:

"Sonne, Mond und Sterne" von Mario Alberto Zambrano ist ein ganz besonderes Buch, dessen Cover mich darauf aufmerksam gemacht hat. Es ist leider noch sehr unbekannt. Zuerst möchte ich was zu der Aufmachung sagen. Das Buch kostet 22,99 € und das nicht grundlos. Es ist zwar klein, aber ein richtig hochwertiges Hardcover. Finde ich schon erwähnenswert irgendwie, denn es ist wirklich gut gemacht. Auch innen ist die Aufmachung echt toll. Die farbigen Illustrationen sind wunderschön und machen das Buch einzigartig.

Das Buch erzählt die tragische Geschichte des lateinamerikanischen Mädchens Luz und ihrer Familie. Stück für Stück werden einzelne Teile ihrer Vergangenheit mit Hilfe von Spielkarten zusammen gesetzt. Diese Idee finde ich schon mal super und ist mal was anderes. Mich hat das Schicksal des Mädchens sehr berührt, denn sie hat in ihren jungen Jahren schon viele schlimme Dinge erlebt. Im Laufe der Geschichte wächst sie einem richtig ans Herz und man fühlt mit ihr mit, also würde man sie kennen. Auch wenn es nicht nur schlechte Erinnerungen gab, herrschte größtenteils eine bedrückende Stimmung. Mir hat das Lesen großen Spaß gemacht, weil man sich quasi von Kapitel zu Kapitel vorgearbeitet hat. Das hat das ganze irgendwie spannend gemacht, auch wenn durch den Stil nicht wirklich ein Spannungsbogen aufgebaut werden konnte. Das braucht man bei so einer Geschichte aber meiner Meinung nach garnicht. Das Buch hat mich auch so mitgenommen und zum Nachdenken gebracht.

Positiv aufgefallen ist mir auch der Schreibstil des Autors. Dieser ist sehr besonders und hat einen poetischen Touch. Es ist aufjedenfall angenehm zu lesen und obwohl ich mich erstmal daran gewöhnen musste, hat mir der Stil gut gefallen. Die Kapitel sind recht kurz, was mir persönlich sehr gut gefällt. Ich  mag es überhaupt nicht, wenn Kapitel kein Ende finden. Was ich nicht so gut fand, waren die zahlreichen spanischen Begriffe. An sich keine schlechte Idee, nur habe ich keine Ahnung von der Sprache und musste deswegen immer wieder das Lesen unterbrechen, um hinten nach der Übersetzung zu schauen. Das hätte man vielleicht besser regeln können, man kann damit aber leben.

Fazit:

Ich kann das Buch jedem empfehlen, der mal etwas besonderes lesen möchte mit einer tragischen Geschichte, die keineswegs eine leichte Lektüre ist. Ich werde bestimmt noch des öfteren einen Blick in das Buch werfen und kann euch nur raten, es euch mal anzusehen.

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295 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

liebe, almost, anne eliot, vergewaltigung, verlieben

Almost

Anne Eliot , Birgit Niehaus
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 18.03.2016
ISBN 9783423716710
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Viel mehr als eine Liebesgeschichte

Drei Jahre ist die Nacht her, die das Leben der heute siebzehnjährigen Jess für immer veränderte. Nun will Jess nichts mehr, als wieder ein normales Leben führen – und dazu braucht sie 1. das Sommerpraktikum bei der Firma geekstuff.com, 2. ein soziales Leben und 3. einen Freund. Denn nur, wenn sie all das hat, werden ihre Eltern ihr glauben, dass alles wieder okay ist bei ihr, und sie endlich wieder ein normales Leben führen lassen. Als ausgerechnet ihr Mitschüler Gray sich als Mitkonkurrent für das Praktikum entpuppt, bietet sich für Jess die perfekte Lösung für alle drei Punkte: Sie teilen sich den Job, Gray bekommt das ganze Geld und tut dafür so, als wäre er ihr Freund. Was Jess aber nicht weiß: dass Gray seine ganz eigenen Gründe hat, sich auf den Deal einzulassen.

Meinung:

Dieses Buch aus dem Dtv Verlag hat mich direkt angesprochen und auch wenn ich noch nicht allzu viel davon gehört habe, hatte ich total Lust drauf. Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten Jess und Gray erzählt. Leider nicht aus der Ich-Perspektive, was für mich persönlich leider ein negativer Punkt ist und in Liebesgeschichten nicht wirklich nötig ist, meiner Meinung nach. Mir fällt es da etwas schwerer mich in die Charaktere zu versetzen, aber das ist ja Geschmackssache. 

Die Protagonistin Jess fand ich ganz interessant, aber etwas gewöhnungsbedürftig. Was ihr zugestoßen ist spiegelt sich sehr in ihrem Verhalten und ihrer Stimmung wieder, was ihr einen traurigen Touch verliehen hat. Ihre Geschichte hat mich total interessiert und ich habe gerätselt, was ihr denn schreckliches widerfahren ist. Gray fand ich super. Er war mir direkt sympathisch und ein echt toller Charakter. Auch seine Entwicklung hat mir echt gut gefallen. Die anderen Charaktere hatten viel Tiefe und ob ich den ein oder anderen mochte oder nicht, waren alle recht gut ausgearbeitet. Sie hatten außerdem einen großen Unterhaltungsfaktor, vorallem die besten Freunde der beiden.

Was die Geschichte angeht, kam ich irgendwie nur schwer rein. Das lag teilweise an der Erzählweise,  mich hat aber persönlich auch gestört, dass alles nur so stückchenhaft erzählt wurde. Von Anfang an wurden gefühlt die ganze Zeit Sachen angedeutet und ohne Erklärung in den Raum geworfen. Das hat mich irgendwann etwas genervt. Klar ist das quasi ein Stilmittel um den Spannungsbogen zu halten und das hat es natürlich auch, war mir teilweise aber etwas zu viel. Dennoch hat mir die Geschichte gut gefallen und konnte mich nach den anfänglichen Schwierigkeiten echt mitreißen. Die Story war ernster als erwartet und die Auflösung von Jess' Trauma hatte es echt in sich, auch wenn ich es teilweise erahnt habe. Die Liebesgeschichte war total mein Ding, ich mag solche "Deal" Geschichte echt gerne. Find das immer voll aufregend. Es gab ein paar Stellen, die etwas vorhersehbar waren, haben aber trotzdem nicht die Spannung genommen. Nachdem ich richtig drin war im Geschehen, hatte ich das Buch relativ fix gelesen und fand das Ende echt super. 
Anne Eliots Schreibstil war jugendlich und flüssig, auch wenn mir der Erzählstil wie gesagt nicht gefallen hat. Fesselnd war der Schreibstil definitiv.

Fazit:

Ich kann euch das Buch aufjedenfall empfehlen. Es hat was sehr bedrückendes aber auch schönes an sich. Wer es nicht kennt, sollte es sich unbedingt mal ansehen!

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

Über mir der Himmel

Jandy Nelson , Catrin Frischer
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei cbt, 14.11.2016
ISBN 9783570311233
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Siebzehn Jahre hat Lennie glücklich im Schatten ihrer strahlenden Schwester gelebt. Doch jetzt ist Bailey tot. Es ist, als hätte jemand den Himmel ausgeknipst. Bis Lennie sich verliebt – zum ersten Mal in ihrem Leben und gleich in zwei Jungen: Joes magisches Lächeln wird nur noch von seinem musikalischen Talent übertroffen; Toby ist stiller Cowboy, mutiger Skater – und Baileys große Liebe. Für Lennie sind sie wie Sonne und Mond; einer stößt ein Fenster in ihrem Herzen auf und lässt das Licht herein, bei dem anderen hat ihr Schmerz ein Zuhause. Als Liebe und Schuldgefühl auf Kollisionskurs gehen, explodiert Lennies Welt.

Meinung:

Über dieses Buch hat man nicht allzu viel gehört, was definitiv ein Fehler ist, denn es ist großartig! Das Cover ist relativ unscheinbar, der Inhalt aber umso besser. Ich fand es einfach super und ich finde es verdient viel mehr Aufmerksamkeit. 

Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht wo genau ich anfangen soll, aber als erstes möchte ich sagen, wie unglaublich gut Jandy Nelsons Schreibstil ist. Sie schreibt mit so viel Einzigartigkeit und verleiht dem Buch etwas poetisches, das mir direkt in den ersten Seiten aufgefallen ist. Es ist einfach kein 0815 Schreibstil, sondern was ganz besonderes und trotzdem sehr flüssig und angenehm zu lesen. Was ich außerdem echt toll fand waren die kleinen "Zettelchen", die in fast jedem Kapitel vorgekommen sind. Diese waren wie ich finde eine echt gute Idee und konnten mich alle berühren. Die Auflösung, was es mit ihnen auf sich hatte, fand ich ebenfalls gut gelöst und habe damit auch nicht gerechnet.

Die Protagonistin Lennie, die immer im Schatten ihrer Schwester stand, dreht nach ihrem Tod, verständlicherweise, durch. Und auch wenn viele einige ihrere Handlungen wahrscheinlich nicht nachvollziehen können, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Jeder bewältigt sowas anders und sie eben auf ihre Art. Ich hab sie sehr schnell ins Herz geschlossen und habe mit ihr mitgefühlt und mir gewünscht, dass sich bei ihr alles zum besseren wendet. Auch die anderen wichtigen Charaktere (Es waren nicht allzu viele was ich auch gut fand) habe ich extrem gemocht und sie waren gut ausgearbeitet. Vorallem der Onkel und die Oma waren echt super. Die Autorin hat Charaktere geschaffen, die alle individuell und was besonderes sind.

Die Geschichte an sich fand ich auch sehr, sehr gut. Es gab quasi mehrere Nebenhandlungen, die aber alle miteinander zu tun hatten. Ich mochte alle Handlungsstränge und fand absolut garnichts überflüssig. Wenn ich gelesen habe, wollte ich nicht mehr aufhören und war total in Lennies Welt vertieft. Die etwas andere Liebesgeschichte hat mir gut gefallen und ist so ausgegangen, wie ich es mir gewünscht habe. Auch wenn über das ganze Buch eine gedrückte und traurige Stimmung präsent war, konnten mich Lennies Sprüche immer wieder zum Schmunzeln bringen. Es wurde nicht alles todernst genommen, aber genau an den richtigen Stellen und sowas mag ich wie ihr wisst ja sehr gerne und ist mir irgendwo auch wichtig in einem Buch. Es gab auch im ganzen Buch verteilt immer wieder Stellen die mich traurig gemacht haben, das werden vorallem diejenigen unter euch verstehen, die ebenfalls Geschwister haben. Gegen Ende gab es auch die ein oder andere Stelle, wo ich tatsächlich weinen musste, was bei mir beim Lesen sehr selten passiert. Das spricht schon dafür, wie gut die Emotionen in dem Buch rüber gebracht wurden und wie sehr es mich packen konnte.

Ihr seht, ich bin restlos begeistert und habe eigentlich keine negativen Kritikpunkte, außer vielleicht, dass ich das Cover etwas unspektakulär finde. Dieses ist im Originalen übrigens fast genauso, hat also nichts mit dem deutschen Cover zu tun. Sehr schade, denn dadurch wird man meiner Meinung nach auf das Buch nicht so aufmerksam. Ich möchte aufjedenfall noch das andere Buch der Autorin lesen, allein des großartigen Schreibstils wegen.

Fazit:

Ich kann euch das Buch persönlich von ganzem Herzen empfehlen, es war für mich ein echtes Lesehighlight. Wer es noch nicht kennt, sollte unbedingt mal reinlesen. Mich konnte es definitiv begeistern und wird mir auch länger im Gedächtnis bleiben.

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752 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 128 Rezensionen

liebe, elle kennedy, college, the deal, eishockey

The Deal – Reine Verhandlungssache

Elle Kennedy , Christina Kagerer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.07.2016
ISBN 9783492308571
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:

Hannah Wells ist verknallt. Doch während die gewissenhafte Einser-Studentin für gewöhnlich nicht auf den Mund gefallen ist, bringt sie ihrem Schwarm gegenüber leider kein Wort heraus. Sie ist ... verzweifelt. Warum sonst hätte sie sich auf das Angebot von Garrett Graham, dem selbstverliebten, kindischen und vor allem sturen Captain des Eishockey-Teams einlassen sollen? Der Deal: Sie gibt ihm Nachhilfe, damit er die Abschlussprüfung besteht, und er steigert Hannahs Popularität und damit auch ihre Attraktivität, indem er so tut, als wäre sie sein Date. Traurig aber wahr: Der Plan könnte aufgehen.

Meinung:

Von 'The Deal' hat man sehr viel gehört und meist nur Positives. Da ich anscheinend alles aus dem Genre lesen muss :D wollte ich es natürlich auch haben, und Leute: es war super!! Das Buch war ganz nach meinem Geschmack und durfte in meine Top 5 New Adult Bücher. ( Die ihr übrigens hier findet )

Aber kommen wir erstmal zu den Charakteren. Hannah als Protagonistin mochte ich sehr gerne und hab sie total schnell ins Herz geschlossen. Die Sprüche, die sie hin und wieder bringt und ihre sarkastische Art machen sie sehr sympathisch. Ich konnte ihre Handlungsweisen nachvollziehen und mir fiel es nicht schwer mich in sie hinein zu versetzten. Auch Garrett hat mir gut gefallen mit seiner selbstbewussten und humorvollen Art. Das Zusammenspiel zwischen den beiden war einfach herrlich! Allgemein finde ich, dass alle wichtigen Charaktere gut ausgearbeitet wurden, das hat die Autorin echt gut hinbekommen. 

 Die Handlung habe ich persönlich so noch nicht gesehen und hat mir gut gefallen. Ich hab zwar vieles voraussehen können, dennoch ist dadurch die "Spannung" nicht abgeklungen. Ich hatte durchgehend Lust weiterzulesen und konnte sehr gut in Hannahs Welt eintauchen. Es war jetzt keine unglaublich spannende Handlung, aber das brauche ich bei so einer Geschichte auch nicht. Ich wurde einfach sehr sehr gut unterhalten und das ist mir das Wichtigste.
Ellen Kennedys Schreibstil war sehr angenehm und leicht zu lesen. Und am aller wichtigsten: HUMORVOLL! Ich musste total oft schmunzeln und mir ein Lachen verkneifen und sowas mag ich wie ihr wisst voll gerne in Liebesgeschichten. Das fehlt ja leider zu oft in dem Genre. Das Buch ist genau das Richtige, wenn man eine schöne und witzige Lovestory lesen möchte. Es ist für meinen Geschmack einfach perfekt in dem Genre. Ich kann euch nur raten es zu lesen und freu mich schon auf die weiteren Bücher der Autorin!

Fazit:

Ich kann euch das Buch einfach nur ans Herz legen, wenn ihr New Adult Romane genauso liebt wie ich! Ich habe bis jetzt nichts Negatives darüber hört und wurde wie ihr seht nicht enttäuscht. Schaut es euch also unbedingt an!

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1.357 Bibliotheken, 22 Leser, 4 Gruppen, 266 Rezensionen

magie, jennifer estep, black blade, fantasy, liebe

Black Blade - Das eisige Feuer der Magie

Jennifer Estep ,
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Piper, 05.10.2015
ISBN 9783492703284
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.

Meinung:

Schon lange wollte ich ein Buch der Bestseller Autorin Jennifer Estep lesen, sie wird ja von sehr vielen gelobt. Da mich Black Blade sehr interessiert hat, habe ich mich dafür entschieden. Mir hat es gut gefallen, habe mir aber irgendwie mehr erhofft. 

Die Welt um Black Blade herum hat mir schon mal sehr gut gefallen. Ich konnte mir Cloudburst Falls sehr gut bildlich vorstellen und fand die Stadt voller Magie und Monstern und auch wie sie geführt wird total interessant und spannend. Die allgemeine Beschreibung des Umfeldes hat die Autorin ansprechend gestaltet. Allerdings hätte ich mir mehr von den magischen Kräften und den Monstern gewünscht. Der magische Touch kam mir irgendwie ein bisschen zu kurz, sehr schade. 

Die Protagonistin Lila (Ihr Name gefällt mir btw total gut) ist eine unabhängige und starke Persönlichkeit. Sie hat früh gelernt auf sich allein gestellt zu sein und war mir die meiste Zeit über relativ sympathisch. Auch die anderen Charaktere fand ich gut ausgearbeitet und haben mir gut gefallen, vorallem Mo und Felix. Devon fand ich auch nicht schlecht, aber im Allgemeinen nur so lala. Die Liebesgeschichte, die man sich vom Klappentext her schon hat denken können, hatte zum Glück keine allzu große Rolle in diesem Band gespielt. Ich kann mir vorstellen, dass es in den Folgebändern präsenter sein wird, fand es hier aber sehr gut. In diesem Genre muss es meiner Meinung nach nicht im Vordergrund stehen. 

Trotz des angenehmen und flüssigen Schreibstils der Autorin hat mich die Geschichte nicht umgehauen. Was mich echt gestört hat war, dass man bei der Hälfte des Buches erst an dem Punkt war, den man schon aus dem Klappentext kennt. Das heißt ich wusste die ganze Hälfte über worauf es hinaus läuft, wenn ihr wisst was ich meine. Also hat sich das Buch für mich erstmal lange hingezogen. Allgemein habe ich verhältnismäßig lange für das Buch gebraucht, wenn man bedenkt, dass ich die Tage viel Zeit hatte zum Lesen. Die Lust auf  das Buch war irgendwie nicht da, weil mich die Handlung einfach nicht packen konnte. Trotzdem gab es in der zweiten Hälfte einige Stellen, die mich dann doch ganz gut unterhalten konnten. Das Ende hat zwar nicht viele Fragen offen gelassen, aber trotzdem Lust auf den Folgeband gemacht.

Fazit:

Vielleicht habe ich mir von der gehypten Autorin einfach zu viel erhofft, leider konnte mich das Buch nicht zu 100% überzeugen. Ich werde aufjedenfall die Folgebänder lesen und evt. auch eine andere Reihe der Autorin anfangen. Ich kann euch das Buch an sich schon empfehlen, da es nichts gab was ich richtig schlecht fand.

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(83)

192 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 27 Rezensionen

norwegen, thriller, horror, survival, wald

Dark Wood

Thomas Finn
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2016
ISBN 9783426518748
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt:

Die Handlung: Ein gnadenloser Kampf ums Überleben
Die Schauplätze: Norwegens undurchdringliche Wälder. Ein unheimliches Höhlensystem. Ein geheimes Militärlager aus dem Zweiten Weltkrieg mit Forschungslabor. Ein uraltes Wikingergrab.
Die Charaktere: sechs Angestellte einer Hamburger Werbeagentur, vier Männer, zwei Frauen, die sich nicht besonders mögen. Das TV-Team einer neuen Reality-Show. Ein Verräter. ETWAS, das in den Wäldern lauert: uralt, grausam – und ansteckend!

Meinung:

"Dark Wood" ist der erste Horror Thriller, den ich gelesen habe, da ich mich mal an ein neues Genre ranwagen wollte. Die Beschreibung klang super spannend und ganz nach meinem Geschmack. Leider musste ich feststellen, dass dieses Buch nicht ganz mein Fall ist.

Das Buch ist aus der auktorialen Erzählperspektive, also aus der Dritten Person erzählt. Das gefällt mir persönlich nicht, ist bei einem solchen Genre aber oft vorteilhafter. Das kann ich auch nachvollziehen, trotzdem fiel es mir erst schwer mich daran zu gewöhnen. Ist aber natürlich Geschmackssache. Dennoch war ich in den ersten Seiten noch guter Dinge und hatte richtig Lust auf die Geschichte. Leider wurde mir recht schnell klar, dass sich das Buch sehr, sehr viel Zeit nimmt. In gefühlt den ersten 100 Seiten wurden nur die Charaktere und die Spielregeln erklärt. Die Spielregeln fand ich interessant, die Charaktere eher weniger. Für meinen Geschmack wurde sich da zu viel Zeit gelassen, es wurde beispielsweise ein großer Fokus auf die Kleidung gelegt, die man vielleicht hätte kurz anschneiden können ohne das in die Länge zu ziehen. Die Beschreibungen erschienen mir irgendwie trotzdem oberflächlich. Und obwohl alle so detailreich beleuchtet und vorgestellt wurden, konnte mich keiner von ihnen packen, ich würde sogar behaupten, dass sie mir relativ egal waren. Keiner war mir besonders sympathisch oder konnte mir nahe gehen. Es gab auch zu viele unnötige Interaktionen zwischen den Charakteren, die zur Handlung nichts beigetragen haben und die man sich oft hätte sparen können. 

Was die Handlung angeht, ist einfach ewig nichts passiert. Alles wurde in die Länge gezogen, man hätte meiner Meinung nach so viel weglassen können. Meine Motivation sank von Kapitel zu Kapitel, weil der langgezogene Schreibstil mich einfach nicht packen konnte und es ja auch einfach nichts packendes passiert ist. Ab etwas der Hälfte wurde es dann etwas besser, nur wurde der Spannungsbogen nicht gehalten, so dass es immer wieder langweilig wurde. Die vorkommenden Horrorelemente, auf die ich mich total gefreut hatte, waren dann auch nur so semi spannend. Die erhoffte, düstere Atmosphäre kam leider nicht zustande, ich hätte da echt mehr erwartet. Den Plot fand ich dann ganz okay, hat mich aber auch nicht umgehauen. 

Im Großen und Ganzen hatte ich das ganze Buch über das Gefühl, es würde etwas fehlen. Ich habe ehrlich gesagt auch ewig gebraucht für das Buch. Nach etwa der Hälfte habe ich erstmal eine lange Pause gemacht, weil ich einfach keine Lust mehr hatte weiter zu lesen. Ich kam mit dem Schreibstil überhaupt nicht klar und insgesamt hatte mich bis auf die Idee fast alles gestört.

Fazit:

Das Buch hat sehr viel Potential, nur leider haperte es an der Umsetzung, meiner Meinung nach. Mein Ding war es leider überhaupt nicht, was größtenteils am Schreibstil lag. Ich kann also nicht sagen, das Buch wäre nicht empfehlenswert. Diejenigen unter euch, die einen detailreichen Erzählstil aus dieser Perspektive mögen und allgemein oft dieses Genre lesen, sollten sich Dark Wood aufjedenfall mal ansehen.

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147 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

julia engelmann, poetry slam, gedichte, liebe, leben

Jetzt, Baby

Julia Engelmann
Flexibler Einband: 96 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.10.2016
ISBN 9783442485680
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt

Seit ihr Slam „One Day“ ein sensationeller Interneterfolg wurde, fängt Julia Engelmann wie keine andere das Lebensgefühl einer ganzen Generation ein. Ob auf der Bühne performt oder auf Papier gedruckt – ihre Texte sind mitreißend, ehrlich und berührend. So auch in ihrem neuen Buch: Mit ihrem einzigartigen Sound und ihrer besonderen Sprache schreibt sie darüber, wie wir unser Glück in die Hand nehmen, Träume wahr machen und uns dabei treu bleiben. Lass uns Glücksmomente feiern, im bunten Konfettiregen tanzen und das Leben leben – jetzt, Baby!

Meinung: 

Nach dem großen Erfolg der beiden Vorgänger erscheint mit "Jetzt, Baby" das neue Poetry Slam Buch von Julia Engelmann. Mir haben die beiden sehr, sehr gut gefallen gehabt, weshalb ich natürlich auch dieses lesen musste. Es ist natürlich relativ schwer solche Bücher zu rezensieren, da es weder Handlung noch Protagonisten etc. gibt. Ich werde einfach mal auf ein paar Aspekte eingehen, die ich gut fand und die ich für nennenswert halte. 

Jetzt, Baby ist wie die anderen Teile aus vielen verschieden Poetry Slams aufgebaut. Einige sind mehrere Seiten lang, ein paar nur eine einzige. Man kann also problemlos immer wieder mal reinstöbern und sich ein Gedicht rauspicken, so habe ich das gemacht. Außerdem sind überall kleine Illustrationen, die zu den jeweiligen Poetry Slams passen, was ich total toll fand in allen 3 Büchern. Sie sind sehr schlecht, aber trotzdem irgendwie vielsagend. 

Das allerwichtigste ist natürlich: Julia Engelmann hat es einfach drauf Poetry Slams zu schreiben. Sie schafft es einfach einen mitzureißen und sich voll und ganz in den Seiten zu verlieren. Die Gedichte sind alle unglaublich kreativ, gut geschrieben einfühlsam. Ich hatte bei so vielen das Gefühl sie spreche mir aus der Seele. Ich werde aufjedenfall auch in Zukunft immer wieder mal reinlesen, so wie ich das bei den anderen Teilen auch mache.

Mein persönliches Highlight ist "Liegst du niemals nachts wach?" auf Seite 7, da ich mich total in die Worte hineinversetzen konnte. 

"Denn ich liege wach, es ist vier Uhr acht,die letzten fünf Stundenhaben gar nichts gebracht.Nur Wälzen im Laken,knurrenden Magen,drastischen Fragen und wachsende Panik.Davor, dass ich echt einfach so da bin." 
(S.11) 

Fazit:

Ich kann die Poetry Slam Bücher von Julia Engelmann jedem empfehlen, da sie einfach super geschrieben und einzigartig sind. Selbst wenn ihr euch nicht für Gedichte oder Poetry Slam interessiert, schaut euch das einfach mal an. Ich persönlich konnte mit sowas vorher kaum was anfangen, als ich aber ihr erstes Buch entdeckt habe, habe ich mich direkt darin verliebt. Es ist aufjedenfall einen Blick drauf wert!

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142 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

monica murphy, liebe, heyne, sisters in love, lily

Lily - So sexy

Monica Murphy , Evelin Sudakowa-Blasberg
Flexibler Einband: 422 Seiten
Erschienen bei Heyne, 13.06.2016
ISBN 9783453419636
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt: 

Ich bin einfach davongelaufen. Dieses Mal weit weg, so dass mich auch meine jüngeren Schwestern Violet und Rose nicht einholen können. Auf Hawaii kennt niemand die Chaotin Lily Fowler. Und ich genieße jede Minute. Nun sind alle böse auf mich, und ich weiß nicht, an wen ich mich noch wenden kann … außer Max.

Meinung:

"Sisters in Love, so hot " ist der finale Band der Sisters in Love Trilogie. In diesem Band geht es um Lily, der verrücktesten und meiner Meinung nach interessantesten Schwester. Die ersten beiden Teile fand ich ja nur so semi gut, auch wenn sie mich unterhalten konnten. 

Die Vorgänger haben viel Lust darauf gemacht die älteste Fowler Schwester kennenzulernen, weil sie als ausgelassenes Partygirl mit der ein oder anderen Eskapade beschrieben wird. Mich hat das aufjedenfall neugierig gemacht. Wie es dann oft der Fall ist, steckt natürlich viel mehr dahinter. Lily entpuppte sich als sehr unsichere Person, die sich nach Anerkennung und Bestätigung sehnt. Das versucht sie durch ihr Verhalten zu verstecken. Irgendwann hat mich das leider etwas genervt, da sie teilweise zu unbedacht und für mich nicht nachvollziehbar gehandelt hat. Aber das ist vielleicht Typsache. Ansonsten kann ich zu Lily nicht mehr viel sagen, sie war mir mit ihrer frechen Art größtenteils ganz sympathisch, mehr aber auch nicht. Max fand ich auch ganz in Ordnung, hatte eine interessante Background Story, gehört aber auch nicht zu meinen Favoriten. Schade fand ich, dass in diesem Teil die Charaktere aus den anderen Büchern zu kurz kamen. Ich hätte mir gewünscht etwas mehr über sie  zu lesen, vorallem weil es der letzte Band ist. 

Die Geschichte fand ich ebenfalls zu kurz gekommen. Auch wenn es an vielen Stellen spannend war, ging es teilweise nur um Sex. Die beiden sind gefühlt in jeder 3. Szene übereinander hergefallen und wenn sie mal nicht miteinander geschlafen haben, dachten sie darüber nach. Die richtige Handlung lief quasi nur nebenbei ab. Irgendwann hab ich die Sexszenen auch nur noch überflogen. Klar gehört das alles zu dem Genre dazu und ganz ohne hätte es mir auch nicht gefallen. Hier war es mir aber viel zu viel. 

 Fazit:

Durch den tollen Schreibstil von Monica Murphy hat mich das Buch trotzdem ganz gut unterhalten können. Ich würde jetzt nicht sagen, dass es mir im Gedächtnis bleiben wird, aber naja es war auch kein Flop.  Insgesamt konnte mich die Reihe leider nicht zu 100 % überzeugen, aber dazu werde ich noch einen einzelnen Blogpost verfassen. 

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68 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

australien, thriller, doppelgänger, verschwinden, teenager

Ihr letzter Sommer

Anna Snoekstra , Jan Schönherr
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 15.08.2016
ISBN 9783959670357
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt: 

„Mein Name ist Rebecca Winter. Ich wurde entführt.“ 

Im Sommer 2003 verschwindet die 16-jährige Rebecca Winter spurlos. Elf Jahre später greift die Polizei eine junge Rumtreiberin auf, die behauptet, Rebecca zu sein – und der Gesuchten tatsächlich so täuschend ähnlich sieht, dass deren Familie sie mit offenen Armen aufnimmt. Die vermeintliche verlorene Tochter genießt die ungewohnte Zuwendung und schlüpft mit wachsender Begeisterung in Rebeccas Kleider und Leben. Doch je intensiver sie sich mit ihrer Rolle identifiziert, desto tiefer dringt sie in Rebeccas Gefühlswelt vor. Und kommt der tödlichen Wahrheit um ihr Verschwinden immer näher. 

Meinung:

Lange Zeit habe ich keine Thriller mehr gelesen, weil mich einfach lange keine interessiert haben. "Ihr letzter Sommer" hat mir wieder Lust auf das Genre gemacht und hat mir trotz seiner Schwächen gut gefallen. 

Die Geschichte wird aus zwei Perspektiven erzählt, einmal aus der Sicht der namenlosen Protagonistin und einmal aus der der echten Rebecca. Die Handlung springt also kapitelweise zwischen den Jahren 2014 und 2003 hin und her. Ich hab mit dieser Erzählstil sehr gut zurecht und kam nicht durcheinander, so wie es oft der Fall ist. Das lag bestimmt auch an der angenehmen Schreibweise der Autorin, der sehr flüssig und schnell zu lesen war. 

Mein größtes Problem hatte der Sympathie für die beiden Protagonistinnen. Ich konnte mit keiner von ihnen richtig warm werden. Vorallem die Namenlose wurde nur sehr oberflächlich beschrieben, so dass ich mit ihr nicht wirklich warm werden konnte. Ich  konnte teilweise ihre Handlungen nicht nachvollziehen und war nicht fähig mich in sie hinein zu versetzen. Die echte Rebecca mochte ich schon mehr, kann bei ihr aber auch nicht sagen, dass mir ihr Schicksal so nahe gegangen ist. Hätte ich die Charaktere mehr ins Herz schließen können, hätte ich die gesamte Geschichte ganz anders empfunden. Etwas mehr Tiefe hätten den Charakteren echt gut getan. So nahm mein anfängliches Interesse im Laufe des Buches ab, wurde aber zum Ende hin wieder geweckt. Dazu komme ich aber später. 

Der zweite Kritikpunkt ist die Logik bzw. die Glaubwürdigkeit. Ich möchte nicht spoilern und sag nur so viel, dass es einige Stellen gab, die ich unglaubwürdig und unlogisch fand. Es kam für mich so rüber, als hätte die Autorin die Story nicht zu 100% durchdacht und gehofft kleine Ungereimtheiten würden den Lesern nicht auffallen. Das wird bei vielen vielleicht der Fall sein, mich hat das teilweise aber schon gestört. 

Der Grund, weshalb "Ihr letzter Sommer" von mir trotz der Kritikpunkte 3 Sterne bekommt, ist die Spannung. Diese ist das ganze Buch über da und der Spannungsbogen steigt von Kapitel zu Kapitel. Auch wenn die Aufregung durch mein mangelndes Interesse an den Protagonisten in der Mitte etwas nachgelassen hat, wurde es aufs Ende zu immer spannender. Es gab keine Kapitel, die mich gelangweilt haben und ich wurde immer zum Weiterlesen motiviert. Ich konnte bis zur Auflösung nicht erkennen, wohin das ganze führt und was dahinter steckt und das hat die Geschichte für mich sehr unterhaltsam gemacht. Ich hatte aufjedenfall Spaß beim Lesen!

Fazit:

Wenn ihr über meine Kritikpunkte hinwegsehen könnt, euch das Thema interessiert und ihr einfach was spannendes und unterhaltsames Lesen wollte, kann ich euch das Buch aufjedenfall empfehlen! Ich wurde gut unterhalten und das ist das Wichtigste.

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61 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

one night stand, schwuler bester ex-freund, sarkasmus, natalie, natalie rabengut

Das erste Date

Natalie Rabengut , ,
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 30.10.2015
ISBN 9783499271618
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt:

Das Chaos im Leben der Studentin Mo ist nahezu perfekt: Mit einem Ex-Freund (der in Wirklichkeit schwul ist), zwei Brüdern und vier Mitbewohnern hat sie mehr Männer um sich, als eigentlich gut für ihre Nerven ist. Doch dann lernt sie Daniel kennen, der sehr energisch ein Date mit ihr fordert. Mo gerät in Panik und lehnt ab – immerhin kommt sie gerade aus einer Beziehung. Leider ist Daniel ein Freund ihres Bruders und lässt sich nicht so leicht abschütteln … 
Eine knisternde Lovestory – und eine handfeste Heldin, die weiß, was sie nicht will.

Meinung:

  Cover:

Das Cover ist halt typisch New Adult, wenn ihr wisst was ich meine. Das Pärchen drauf sieht gut aus und allgemein gefällt mir das Cover ganz gut. Das einzige was mich stört, ist die Schrift des Titels. Ich bin da sehr perfektionistisch und ich finde da passt die Schrift garnicht, aber ist ja Geschmackssache. 

Positives & Negatives:

Mit "Das erste Date" habe ich mich auf eine fesselnde Liebesgeschichte gefreut und wurde leider nicht ganz überzeugt. Ich muss gestehen, ich hatte eine ganz anderen Vorstellung von dem Buch. Nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, habe ich eine humorvolle und spritzige Geschichte erwartet, nur leider war dem nicht wirklich so. Es war viel mehr in die Richtung Erotikroman. 

Die Protagonistin Mo wurde nur oberflächlich beschrieben, so dass man nicht die Möglichkeit hatte sie richtig kennen zu lernen. Bis auf ihre Vorlieben im Bett erfährt man kaum was über sie. Das was man erfahren hat, hat sie für mich nicht unbedingt hervorgehoben. Sympathisch, aber nichts besonderes. Allgemein finde ich, dass die Charaktere nicht ausführlich genug ausgearbeitet wurden. Ich konnte zu keinem einen Bezug aufbauen und so fehlte an den meisten Stellen einfach der Tiefgang. Was mich definitiv überzeugen konnte, ist der Schreibstil der Autorin. Passend zu dem Genre war es ein flüssiger und locker gehaltener Schreibstil, weshalb ich das Buch auch schnell durchgelesen hatte.
Die Handlung war in Ordnung, hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen. Ich lese ja gerne Bücher aus dem Genre, hier war es mir aber zu viel des Guten. Es lief alles nur auf Sex hinaus, weshalb ich im Laufe des Buches immer weniger Lust hatte auf die Geschichte. Klar es gehört zum Genre, aber dadurch, dass der Handlung der Tiefgang fehlte, wurden diese Stellen zu sehr in den Vordergrund gestellt. Solche Bücher gibt es inzwischen wie Sand am Meer, weshalb ich mir eine schöne und besondere Liebesgeschichte gewünscht hätte. Ich hab einfach schon zu viele Bücher aus dem Bereich gelesen. 
Mehr hab ich zu dem Buch ehrlich gesagt nicht zu sagen. Es hat mich an der ein oder anderen Seite schon unterhalten, trotzdem konnte es mich im Großen und Ganzen nicht begeistern. 

Fazit:

Auch wenn das Buch ganz unterhaltsam war, konnte es mich nicht überzeugen. In dem Genre gibt es einfach zu viele Bücher, die im Vergleich viel besser sind. Da kann "Das erste Date" leider nicht mithalten. Ich würde es Leuten empfehlen, die noch nicht so viel aus dem Genre gelesen haben, allen anderen würde ich eher abraten.

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310 Bibliotheken, 4 Leser, 3 Gruppen, 115 Rezensionen

zodiac, sternzeichen, fantasy, romina russell, weltall

Zodiac

Romina Russell ,
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 09.11.2015
ISBN 9783492703819
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die 16-jährige Rhoma vom Planeten Krebs verfügt – wie viele andere in der Galaxie Zodiac – über die Fähigkeit, in den Sternen zu lesen. Doch während ihre Mitschüler die Zukunft anhand genauester Berechnungen und wissenschaftlicher Erkenntnisse vorhersagen, schaut Rho nur zu den Sternen auf und wartet auf ein Zeichen. Deswegen gilt sie bei den Lehrern als unverbesserliche Träumerin und ist kurz davor durch ihre Prüfung zu fallen. Doch als eine schreckliche Katastrophe das Sternbild Krebs heimsucht, bei der unzählige Menschen sterben, war Rho die einzige, die die Gefahr in den Sternen hat kommen sehen. Völlig überraschend wird sie zur neuen Wächterin von Krebs ernannt, zur obersten Sterndeuterin ihrer Heimat. Aber Rho entdeckt ein Omen in den Sternen, das nichts Gutes verheißt: Die Katastrophe von Krebs war kein Unfall. Andere werden folgen. Und vielleicht wird ganz Zodiac untergehen. Doch wer glaubt einem unerfahrenen Teenager, der ein Monster in den Sternen sieht?

Meinung:

Mit Zodiac wollte ich mich mal an ein neues Genre ranwagen und musste leider feststellen, dass es nicht so ganz mein Ding war, auch wenn der Klappentext vielversprechend klang.


Positiv:

Was mir direkt positiv ins Auge gestochen ist, ist das wunderschöne Cover. Das hat mich auch auf das Buch aufmerksam gemacht. Die Idee hinter dem Buch ist sehr speziell und spannend. Das ganze Grundszenario ist super interessant, da es ja nicht auf der Erde spielt, die da garnicht existiert, sondern auf einem ganz anderen Planeten. Die ganze Welt in Zodiac ist sehr gut durchdacht und mal was ganz anderes. Die Umgebung wurde detailliert beschrieben und ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Die Protagonistin Rho mochte ich auf Anhieb und hab sie schnell ins Herz geschlossen. Auch die anderen Charaktere waren ganz gut ausgearbeitet, waren bis auf die speziellen Namen, aber nichts besonderes, bzw sind mir nicht wirklich nahe gegangen. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und leicht zu lesen.

Negativ: 

Leider konnte mich vieles im Buch überhaupt nicht überzeugen. Trotz des angenehmen Schreibstils der Autorin, hat sich das Buch besonders in der Mitte sehr hingezogen. Ich habe auch extrem lange gebraucht um es fertig zu lesen, weil ich einfach keine Lust hatte. Ich kann garnicht genau sagen wieso, aber es hat mich einfach nicht packen können. Die Handlung war zwar stellenweise spannend, die langatmigen Stellen haben aber überwogen. Ich glaube es war für meinen Geschmack zu Science Fiction lastig, was mir nicht so gut gefallen hat wie erhofft. Es war mir einfach zu viel und zu kompliziert alles. Ich musste mich auch immer voll konzentrieren beim Lesen, weshalb ich nie Lust hatte lange Zeit am Stück zu lesen. Das Ende hat zwar Lust gemacht auf mehr, aber momentan habe ich ehrlich gesagt keine Lust den 2. Band zu lesen, irgendwann aber bestimmt. 

Fazit:

Auch wenn das Buch nichts für mich war, kann ich es nicht direkt nicht empfehlen. Ist halt Geschmackssache. Wen die Thematik interessiert sollte es sich mal ansehen, es wird bestimmt vielen gut gefallen. Vorallem Fans des Genres.

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1.521 Bibliotheken, 34 Leser, 2 Gruppen, 274 Rezensionen

dystopie, flawed, cecelia ahern, fehlerhaft, jugendbuch

Flawed – Wie perfekt willst du sein?

Cecelia Ahern , Anna Julia Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 29.09.2016
ISBN 9783841422354
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

›Flawed – Wie perfekt willst du sein?‹ ist der erste atemberaubende Band des neuen Zweiteilers von Bestsellerautorin Cecelia Ahern. Spannend und emotional erzählt sie in dieser Dystopie die Geschichte der 17-jährigen Celestine, die darum kämpft, etwas anderes sein zu dürfen als perfekt. 

Celestines Leben scheint perfekt: Sie ist schön, bei allen beliebt und hat einen unglaublich süßen Freund. Doch dann handelt sie in einem entscheidenden Moment aus dem Bauch heraus. Und bricht damit alle Regeln. Sie könnte im Gefängnis landen oder gebrandmarkt werden – verurteilt als Fehlerhafte. Denn Fehler sind in ihrer Welt nicht erlaubt. Nichts geht über die Perfektion. Auch nicht die Menschlichkeit. Jetzt muss sie kämpfen – um ihre eigene Zukunft und um ihre große Liebe.

Meinung: 

Das erste mal habe ich bei einer lovelybooks Leserunde mitgemacht und direkt gewonnen, was mich riiiesig gefreut hat! Von dem Buch Flawed habe ich aus dem englischen Bereich sehr viel Gutes gehört und wollte es deswegen unbedingt lesen. Es ist übrigens auch das erste Buch von Cecelia Ahern, das ich durchgelesen habe. Normal sind ihre Bücher nicht so meins und um so glücklicher war über dieses großartige Buch. 

Cover:

Das Cover passt perfekt zu dem Inhalt und gefällt mir richtig gut. Die Farben passen perfekt zusammen und ergeben ein tolles Farbenspiel. Solche Cover lieb ich einfach.

Positiv:

Der Einstieg in die Geschichte viel mir leicht und ich wusste direkt, dass es mir gefallen wird. Die Idee der Dystopie fand ich ganz interessant, dazu aber später mehr. Die Protagonistin Celestine mochte ich sofort und fand die Entwicklung, die sie durchgemacht hat sehr gut. Ihr Charakter war gut ausgearbeitet, so dass ich mich leicht in sie hinein versetzen konnte. Sie ist eine sehr starke Person und steht zu ihren Entscheidungen und ihrer Meinung. Das hat mir gut gefallen, denn ich mag es überhaupt nicht, wenn die Handlungen von Charakteren nicht mit ihren Gedanken übereinstimmen. Auch die anderen Charaktere, wie zum Beispiel ihre Mutter oder Schwester sind der Autorin gelungen. Cecelia Aherns Schreibstil war zu meiner Erleichterung ganz anders, als in ihren Romanen. Damit kam ich nie klar, hier war der Stil aber sehr locker und leicht, so dass die Seiten nur so dahin geflogen sind. Was die Handlung angeht, wusste ich die meiste Zeit nicht, wo das Ganze hinführt. Es war anders als erwartet und einige Sachen fand ich auch echt krass, was auch nichts für schwache Nerven ist. Ich fand aber gut, dass die Autorin sich da durchgesetzt hat, auch wenn man als Leser Mitleid bekommt. Was ich außerdem gut fand war, dass die Liebesgeschichte nicht im Vordergrund stand, was ich an einigen Stellen am Anfang befürchtet habe. Ich fand die Geschichte aufjedenfall spannend und hatte echt Spaß beim Lesen. Das offene Ende hat große Lust auf den Folgeband gemacht. 

Negativ: 

Der einzige negative Punkt war, dass ich die gesellschaftliche Idee in Flawed nicht ganz so realistisch fand. Es ist natürlich eine Dystopie und jeder muss für sich entscheiden, ob er sich das vorstellen kann, aber ich für meinen Teil habe mich an mehreren Stellen gefragt, ob das wirklich so sinnvoll ist alles. Ich versteh schon, was die Autorin im Hinterkopf hatte und wie sie darauf gekommen ist, glaube persönlich aber nicht, dass sowas passieren könnte. [Achtung Spoiler!] Wenn man bedenkt, dass die "Fehlerhaften" schlechter dran sind, als z.B. Schwerverbrecher wie Mörder, die "nur" ins Gefängnis kommen, ist das irgendwie nicht so logisch. Oder dass jedem Fehlerhaften, und davon gibt es anscheinend sehr viele, ein persönlicher Whisleblower zugeteilt wird, der aufpasst was derjenige isst usw. klingt nicht gerade machbar. [Spoiler Ende] Ich denke, das hat die Autorin nicht ganz so gut durchdacht, aber ich hab das Ganze einfach so hingenommen und meine Bedenken ignorieren können.

Fazit:

Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und tatsächlich aus meiner Leseflaute geholt. Ich kann's euch aufjedenfall empfehlen, wenn ihr Dystopien mögt, auch wenn ihr die anderen Bücher von Cecelia Ahern nicht mögen solltet. Ich freu mich schon riesig auf den 2. Band, der im November erscheinen wird und bin gespannt wie es weiter geht!

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195 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

monica murphy, erotik, rose, sisters in love, dieb

Rose - So wild

Monica Murphy , Pauline Kurbasik
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.05.2016
ISBN 9783453419629
Genre: Erotische Literatur

Rezension:

Inhalt: 

Anders als meine beiden Schwestern Violet und Lily stehe ich nie im Mittelpunkt. Jetzt bin ich an der Reihe. Die Zeit ist gekommen, meine Schwestern in den Schatten zu stellen, alles hinter mir zu lassen – und schon laufe ich direkt in die Arme eines geheimnisvollen Fremden. Doch was, wenn Caden mehr ist, als ich wollte? Sicher, bei ihm fühle ich mich begehrenswert und frei, doch da ist noch mehr, das ich nicht ganz einordnen kann – etwas Gefährliches. Vielleicht hat sich unsere „zufällige“ Begegnung doch nicht einfach so ergeben. Vielleicht hat er aus gutem Grund nach mir gesucht. Was immer seine Beweggründe sein mögen – ich kann nicht mehr zurück.

Und vielleicht will ich das auch gar nicht.

Meinung: 

Nachdem mir der 1. Teil der Reihe ziemlich gut gefallen hat, musste natürlich auch der nächste gelesen werden. Dieser konnte mich dann leider nicht ganz so überzeugen. 

Positiv:

Leider habe ich nicht allzu viel Positives zu dem Buch zu sagen, sehr schade. Der Einstieg fiel mir ganz leicht und ich war direkt wieder in der Welt der Schwestern. Das ganze Grundszenario fand ich auch in diesem Band sehr schön. Man erlebt mit Rose das Leben der Reichen und Schönen und ihre Arbeit in der Kosmetikfirma ihrer Großmutter. Die ganze Idee hat mir im 1. Teil schon total gut gefallen. Man erfährt durch zahlreiche Skandale viel über die 3. Schwester Lilly, was mich neugierig gemacht hat auf den 3. Band, das hat die Autorin gut hingekriegt. Ansonsten war der Schreibstil leicht zu lesen, auch wenn mich ein paar Sachen gestört haben, dazu aber mehr bei Negativ. Mehr habe ich zu dem Punkt leider nicht zu sagen.

Negativ: 

Im 1. Buch mochte ich Rose noch sehr gerne, sie hatte Biss und war selbstbewusst, hier war sie mir irgendwie zu flach. Auf der einen Seite war ihr unabhängiges Verhalten echt erfrischend, andererseits hat aber was gefehlt. Vielleicht weil zu viel Caden gewidmet wurde, bei ihm ist die Entwicklung nämlich viel deutlicher. Nur leider fand ich auch Caden nicht besonders gut ausgearbeitet. Er ist halt der typische Bad Boy, was sein Verhalten widerspiegelt, auch wenn man es ihm nicht ansieht. Was mich teilweise auch gestört hat, war der vulgäre Schreibstil. Das hat zwar zu den Charakteren gepasst, war mir an der ein oder anderen Stelle aber too much. Der größte Kritikpunkt ist aber die Handlung. Fast alle Begegnungen der Protagonisten liefen auf Sex hinaus und man könnte sagen, dass fast die ganze Handlung nur daraus besteht. Ein kleiner Teil dreht sich um die Vergangenheiten der Charaktere, aber ansonsten stand das Eine im Vordergrund. Das wurde besonderes im Mittelteil echt langweilig und hat sich total hingezogen. Ich gebe zu, ich habe sogar einige Stellen übersprungen, weil es immer wieder dasselbe war. Ich war dann auch froh, als ich mit dem garnicht so dünnen Buch fertig war. 

Fazit:

Mich hat das Buch leider sehr enttäuscht, dennoch werde ich den 3. Teil definitiv lesen, ich glaube dieser ist der spannendste der Trilogie. Wer sich überlegt nur ein Buch der Reihe zu lesen, sollte sich also lieber ein anderes aussuchen. 

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