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48 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 41 Rezensionen

trauer, raf, schuld, vergangenheit, liebesroman

In einem anderen Licht

Katrin Burseg
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 08.09.2017
ISBN 9783471351406
Genre: Romane

Rezension:

"In einem anderen Licht" von Katrin Burseg

Ein schöner, intelligenter Roman!

Kurz zum Inhalt:
Anfangs dreht sich alles um die junge alleinerziehende Witwe Miriam, die nach dem Tod ihres Mannes und ebenfalls erfolgreichem Journalisten versucht, wieder in ihr Leben zurückzufinden. Um vor den gemeinsamen Erinnerungen zu flüchten wechselte sie sogar vom Aufdeckungsjournalismus in die Redaktionsabteilung eines Frauenmagazins. Doch die zunächst so unscheinbar wirkende Aufgabe eine Preisverleihung für gemeinnützige Projekte zu organisieren, stellt sich als Reise in die Vergangenheit heraus, auf der Miriam nicht nur mit beruflichen, sondern auch persönlichen Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Denn Dorothea Sartorius, bekannte Reeders-Witwe und Stifterin als Schirmherrin dieser Preisverleihung, verbirgt eine dunkle Vergangenheit während des sogenannten "deutschen Herbstes" und stand in Verbindung mit Mitgliedern des RAF-Terrorismus.
Nun liegt es an Miriam die Wahrheit über Dorothea herauszufinden und so Ruf und Ehre des Magazins, für das sie arbeitet, zu retten.
Ganz "nebenbei" bringt sie ein Wochenend-Ausflug mit ihrem Sohn ganz anderweitig ins strudeln, als sie sich plötzlich zwischen zwei Männern entscheiden muss, obwohl sie über ihren verstorbenen Mann noch gar nicht hinweg ist.

Dieser Roman hat sehr viele Facetten - einerseits ist es interessant mehr über den damaligen Linksterrorismus und die RAF zu erfahren. Diese Thematik wurde seitens der Autorin außerordentlich gut recherchiert und im Romanstil aufbereitet.
Andererseits finden sich in diesem Buch sehr viele Einzelschicksale und Charaktere, die liebevoll und mit Hingabe "gezeichnet" wurden und Zeit bekommen sich zu entwickeln, sodass der/die LeserIn ungefähr in der Mitte des Buches mit Spannung weiterlesen möchte, um zu erfahren, wie jede einzelne Geschichte wohl endet.
Dass am Ende des Tages (bzw. Buches) alle Charaktere und deren Geschichten irgendwie miteinander verstrickt sind, kommt angenehm überraschend.
Das Happy End wirkt nicht aufgesetzt, sondern authentisch. Obwohl die Autorin am Ende darauf hinweist, dass alle Charaktere und Szenen frei erfunden sind, bleibt das Gefühl zurück, dass es genau so gewesen sein könnte!

Was es nun mit dem Huhn "Frida" auf sich hat, möchte ich nicht verraten, da das für mich persönlich der entzückendste Part des Romans ist, der einem das Herz erwärmt und den Jede/r für sich auskosten soll :-)
       

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125 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

liebe, unfall, winter, abschiedsbrief, weihnachten

Morgen ist es Liebe

Monika Maifeld
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.09.2017
ISBN 9783426654323
Genre: Liebesromane

Rezension:

"Morgen ist es Liebe" dreht sich um die Liebesgeschichte von Martin und Alexandra, die nach vielen Irrwegen, persönlichen Schicksalen, Missverständnissen und Verkettungen schließlich doch noch zueinander finden. Nachdem auf dem Weg zu ihrem Glück nicht nur eine Menge Hindernisse zu bewältigen sind, sondern die beiden sich auch permanent selbst im Weg stehen, ist es nicht zuletzt der Verdienst von Alexandras Mutter, dass die beiden am Ende doch noch zusammen kommen.

Kurz zur Storyline:
Der erfolgreiche Anwalt Martin retttet die beliebte Ärztin Alexandra nach ihrem Autounfall vor dem sicheren Verbrennungstod, zieht es allerdings vor sich nicht zu erkennen zu geben, da er eigentlich gerade dabei war vor seinem eigenen Leben zu fliehen und sich mit Schlaftabletten das Leben zu nehmen. Martin gibt sich nämlich die Schuld am Tod seiner Ex-Frau. Ein Irrtum, wie sich erst viel später herausstellt.
Da er sich schon beim ersten Anblick von Alexandra in sie verliebt, kann er nicht von ihr lassen und gibt seine Selbstmordpläne erstmal auf. Nachdem er Alexandra dann ein wenig gestalkt hat und eine gefühlte Ewigkeit herum druckst, ob er sich als Retter zu erkennen geben soll oder nicht, kommt es über Umwege dazu, dass Martin der Mutter von Alexandra, Martha, bei diversen Haushaltstätigkeiten zur Hand geht, sich dabei als armer Bettler ausgibt und so sogar zu einer Wohngelegenheit bei Martha kommt. In Wahrheit ist sein Motiv aber, dass er in der Nähe von Alexandra sein möchte, die die Weihnachtsfeiertage ebenfalls bei ihrer Mutter verbringt.
Während Martins Aufenthalt in Marthas Haus lernen sich die Protagonisten besser kennen und auch Alexandra kann vor sich selbst bald nicht mehr leugnen, dass sie Gefühle für Martin hat, tut das allerdings als Spinnerei ab, da eine Beziehung mit einem Bettler für sie nicht in Frage kommt.
Zu guter Letzt tauchen dann auch noch der vermeintliche Retter Simon (der sich selbstverständlich nur als solcher ausgibt um an Geld zu kommen) und Gerd, der Ex von Alexandra der sie zurückgewinnen will, auf.
Das Chaos ist perfekt und löst sich in einem mehr oder weniger kitschigen Finale auf, an dessen Ende ein relativ unrealistisches, aber zum Stil des Buchs passendes, Happy End steht.

Dieses Buch ist perfekt für einen gemütlichen verschneiten Ferientag, den man mit unanstrengender Lektüre vor dem Kamin verbringt.
Es regt nicht auf, da das Happy End von der ersten Seite an absolut vorhersehbar ist. Aus diesem Grund kann sich der/die LeserIn entspannt zurücklehnen und die diversen Ereignisse, Verkettungen, Missverständnisse und glücklichen Zufälle ohne Spannung auf sich einprasseln lassen und sich auf den Moment freuen, in dem Alexandra und Martin sich endlich in den Armen liegen dürfen.

Für meinen ganz persönlichen Geschmack hätte dem Buch ein bisschen mehr Knistern und weniger Vorhersehbarkeit gut getan. Für ein "feel-good-reading" ist dieses Buch aber mehr als geeignet.
Vor allem Romantiker kommen voll auf ihre Kosten!
       

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(98)

129 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 92 Rezensionen

thriller, action, spannung, auftragskiller, evan smoak

Projekt Orphan

Gregg Hurwitz , Mirga Nekvedavicius
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 07.08.2017
ISBN 9783959671088
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

 Dieses Buch ist der zweite Teil nach "Orphan X". Selbigen habe ich persönlich nicht gelesen und mich glücklicherweise dennoch sofort in das Buch, die Story und den Hauptdarsteller Evan eingefunden!

Evan, ein ehemaliger Orphan, hat sich losgemacht von dem geheimen Regierungsprojekt, welches ihn "erschuf", und verbringt seine Zeit seither damit Kinder und Jugendliche zu retten, die sich in irgendeiner Art von Gefahr befinden. Die meisten seiner Schützlinge sind von Entführung und Ausbeutung durch Menschenhändlerringe bedroht. Dabei macht sich Evan selbstverständlich nicht nur Freunde! Eines tages ist es dann schließlich soweit und eine ihm gestellte Falle schnappt zu... und darin tappt er nun herum und der/die LeserIn erfährt erstmals mehr über Schwächen und "Achillesferse" des sonst so unbesiegbar wirkenden Evans.
Was darauf folgt ist ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen Evan und seinem persönlichen Entführer, das einen extrem mitreißt! Vor allem deshalb, weil der ultimative Bösewicht der Geschichte vom Autor dieses Buches wahnsinnig gut gezeichnet wurde. Wobei "wahnsinnig" hier durchaus wörtlich zu nehmen ist! Ich will nicht zuviel verraten, aber man stolpert von einer grausigen Überraschung zur nächsten und ständig ist der Bösewicht Evan einen kleinen Schritt voraus...

Dieses Buch findet schnell in die Handlung und bleibt dann spannend bis zur letzten Seite! Dicke Bücher schrecken mich oft ab und ich befürchte langatmige Seitenfüller - diese Angst war bei diesem Buch vollkommen unbegründet. Ich habe es in 4 Tagen ausgelesen und jede Seite genossen.

Besonders gefallen hat mir auch, dass der Autor sich große Mühe mit Background-Recherchen und technischen Details gegeben hat! Großes Kino im Kopf!
       

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(91)

128 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 81 Rezensionen

krebs, familie, brustkrebs, adhs, liebe

Sieh mich an

Mareike Krügel
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.08.2017
ISBN 9783492058551
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch handelt von nur einem einzigen Tag im Leben der Hauptdarstellerin. Dabei ist es aber gleichzeitig nicht dünn und schnell abgehandelt, sondern von einer Tiefe, wie ich es persönlich bei Büchern liebe.
Wer schnelle Szenenwechsel und eine rasche Abfolge von Ereignissen bevorzugt ist hier falsch.
Wer sich wirklich auf die Protagonisten einlassen, sie intensiv kennenlernen möchte, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen!

Seite für Seite taucht man immer tiefer in das Leben der Hauptdarstellerin ein und lernt sie und ihre Familie in allen schönen, faszinierenden, aber auch traurigen und unschönen Facetten kennen. Mitreißend ist dieses "Kennenlernen" einer eigentlich recht normalen Familie deshalb, weil die Hauptakteurin des Buches kürzlich erfahren hat, dass sie wahrscheinlich schwer an Krebs erkrankt ist. Diese Tatsache möchte sie vor ihrer Familie allerdings vorerst verheimlichen. Mit wievielen Ängsten, Zweifeln, Missverständnissen, depressiven Verstimmungen und schwierigen Situationen das verbunden ist, lässt sich erahnen ;-)

Es ist der Autorin gelungen eine Verbindung zwischen LeserIn und Protagonistin herzustellen! Man fühlt sich ein bisschen wie ihre Vertraute. So als ob sie ihr Innerstes mit dem/der LeserIn teilen würde! Gleichzeitig fühlt man sich, bei gewissen Gedankengängen etc. der Hauptakteurin, selbst ertappt.

Ein Buch mit Tiefgang für LeserInnen, die sich gerne "einlassen".

Der einzige Kritikpunkt ist das Ende. Es wirkt ein wenig unrealistisch und überzogen für meinen Geschmack. So realistisch die ersten drei Viertel des Buches sind, so schräg ist der Schluss. Da hätte ich mir mehr Authentizität gewünscht.

Trotzdem 5 Sterne für das Buch und meinen Respekt davor wie humorvoll und gleichzeitig realitätsgetreu man an das Thema "Ich habe vielleicht Krebs !" herangehen kann!
       

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