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geschichte, ludwig wittgenstein. 20. jahrhundert, martin heidegger, philosophie, philosophiegeschichte

Zeit der Zauberer

Wolfram Eilenberger
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 18.03.2018
ISBN 9783608947632
Genre: Sachbücher

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Sämtliche Werke in zwanzig Bänden

Robert Walser , Jochen Greven
Flexibler Einband: 329 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 23.09.1986
ISBN 9783518376133
Genre: Sonstiges

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linguistik, sprachwissenschaft, germanistik, studium, sprawi

Studienbuch Linguistik mit Studien-CD Linguistik / Studienbuch Linguistik

Angelika Linke , Markus Nussbaumer , Paul R. Portmann , Urs Willi
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Niemeyer, Max, Verlag Imprint von de Gruyter, 01.01.2004
ISBN 9783484311213
Genre: Sachbücher

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Die RAF und der linke Terrorismus

Wolfgang Kraushaar
Fester Einband: 1.415 Seiten
Erschienen bei Hamburger Edition, HIS, 21.11.2006
ISBN 9783936096651
Genre: Sachbücher

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„Die RAF hat euch lieb“

Bettina Röhl
Fester Einband: 720 Seiten
Erschienen bei Heyne, 10.04.2018
ISBN 9783453201507
Genre: Sachbücher

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Summe der Theologie / Gott und Schöpfung

Thomas von Aquin , Joseph Bernhart , ,
Fester Einband
Erschienen bei Kröner, A
ISBN 9783520105035
Genre: Sachbücher

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Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte

Martin Walser
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 27.03.2018
ISBN 9783498074005
Genre: Romane

Rezension:

Er hat eine Ehefrau, eine Geliebte und dazu noch andere  Schwierigkeiten. Bei einem Opernbesuch stand sie in der zweiten Pause neben ihm an der Bar. Von Tristan ganz beseeligt ließ er sich dazu hinreißen, mit der Spitze seines Zeigefingers auf den "gleißenden Oberschenkel" der ihm unbekannten jungen Frau zu tippen. Er zog den Finger sofort wieder zurück und prostete ihr zu. Sie erwiderte sein Prosit. Einen Tag später berichtete die Süddeutsche Zeitung, ein Oberregierungsrat aus dem Justizministerium hätte eine Praktikantin grob begrapscht und obszön angeredet. Man verfügte darauf nach einigem hin und her seine Früh-Pensionierung.

Unter dem neuen Namen Justus Mall beginnt er einen Blog im Internet, in dem er sich an eine "liebe Unbekannte" wendet, die ihn vielleicht versteht. Er sucht eine Dritte, die keine Entscheidung von ihm verlangt. Wie das heute viele tun, postet er regelmäßig seine Wünsche und Befindlichkeiten ins Netz. Er schreibt mit einer Inbrunst, wie sie früher wohl nur im Gebet in der Zwiesprache mit dem Lieben Gott Anwendung fand, an ein unbekanntes Publikum, das hoffentlich die richtige einschließen möge. Auf günstiges Echo wird gehofft.

Nicht nur der Roman hat sich zum Blog gewandelt, sondern auch die deutsche Sprache hat sich verwandelt und ist deutlich mit Anglismen angereichert. Und zwar nicht in der einfachen fast naiven Art wie etwa damals in den Sechziger-Jahren Uwe Johnson, von New York völlig überwältigt, ein paar Wörter der Neuen Welt in die "Jahrestage" eingebaut hat, sondern mehr in der Art wie heute vielgereiste Kosmopoliten und schwarzgekleidete Intellektuelle reden und schreiben. Was heißt denn z. B. "surcease", das die Geliebte so ausdauernd und gern verwendet? Da muss der deutsche Leser schon manchmal ein Wort nachschlagen. Dieser Roman greift frech aktuelle Trends und Entwicklungen auf und thematisiert und ironisiert sie ein wenig. Daneben werden aber auch Erfahrungen eines langen männlichen erotischen Schriftstellerlebens weitergegeben, etwa wenn Martin Walser schreibt: "... der unvergessliche Blick eines seine Brüste zelebrierenden Mädchens. Andauernd zieht sie das rutschende Leinenkleid über die sich sträubenden Hügel und schaut einen an, als wisse sie, was man, wenn man sie anschaut, denkt. Dabei - das weiß man sicher - weiß sie das nicht" [1].

Ein neues, gutes und witziges Buch von Martin Walser. Die politisch korrekte Anti-Claque hat schon begonnen sich aufzuregen.  Das ist doch schon mal ein gutes Zeichen. Oder?

Ausgabe: Martin Walser "Gar alles oder Briefe an eine unbekannte Geliebte" Rowohlt Reinbek 2018, Erstausgabe  (gelesen im April 2018)

Referenzen:

 [1] Seite 33

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kindesmissbrauch;, alter, wuli highlights, sex, medienwelt

Die Liebe in groben Zügen

Bodo Kirchhoff
Flexibler Einband: 672 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.08.2014
ISBN 9783423143172
Genre: Romane

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Metternich

Wolfram Siemann
Fester Einband: 992 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 21.12.2016
ISBN 9783406683862
Genre: Biografien

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Max Frisch

Volker Weidermann
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei btb, 08.06.2012
ISBN 9783442741120
Genre: Biografien

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Das Buch Goldmann

Ingeborg Bachmann , Marie Luise Wandruszka
Fester Einband: 459 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 08.05.2017
ISBN 9783518426012
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch Goldmann schildert die Zeit in Wien, als die Österreicher gerade wieder aus den Klauen der Nationalsozialisten befreit waren und neu zu sich selber finden durften. Man spielte "in den Ruinen von Wien am laufenden Band Claudel oder O'Neill" und fragt sich, "welchen Wert dies hätte"[1]. 

Die vierfach verschmelzenden weiblichen Hauptfiguren sind die PEN-Club-Sektretärin bzw. die Schauspielerin Fanny Goldmann und die Journalistinnen Eka Kottwitz alias Aga Rottwitz. Fanny Goldmanns Liebhaber Anton Marek, auch bekannt als jener famose Herr F., beutete bekanntermaßen ihr Leben für seine Literatur aus. Nun sucht der Leser auch hier in diesem Roman-Fragment unentwegt nach autobiographischen Spuren. Ingeborg Bachmann vermag aber weit weniger zu unterhalten als jener Herr F., der sich immerhin sehend blind stellte um mehr zu sehen. Sie kann nur beklagen, "wie die schönsten Frauen oft das unwahrscheinlichste Pech und immer mit den blödesten Männern haben" [2]. 

Ingeborg Bachmanns vermutlich nicht unerhebliches Verführungspotential für einige Onkels des damaligen deutschen Literaturbetriebs bleibt nahezu unsichtbar und nicht einmal der Inkognito-Auftritt des jungen Peter Handke auf der Frankfurter Buchmesse reisst das Roman-Fragment richtig heraus.  

Ausgabe: Ingeborg Bachmann Salzburger Bachmann Edition Das Buch Goldmann Piper Suhrkamp 2017

Referenzen:
[1] Seite 274
[2] Seite 276

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sachbuch reise & abenteuer

MARCO POLO Reiseführer Usedom

Bernd Wurlitzer , Kerstin Sucher
Flexibler Einband
Erschienen bei MAIRDUMONT, 04.01.2016
ISBN 9783829729277
Genre: Sonstiges

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Der Drachen des Todes: Ein Fall für Lasse Larsson. Usedom-Krimi.

George Tenner
E-Buch Text: 288 Seiten
Erschienen bei null, 04.07.2016
ISBN B01HZIY16I
Genre: Sonstiges

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Richard Löwenherz: König - Ritter - Gefangener


Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Schnell & Steiner, 13.09.2017
ISBN 9783795431655
Genre: Sonstiges

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roman, österreich, mondsee, antikriegsroman, drachenwand

Unter der Drachenwand

Arno Geiger
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 10.01.2018
ISBN 9783446258129
Genre: Romane

Rezension:

Der Zweite Weltkrieg neigt sich dem Ende zu.  Nach einer Verwundung in Russland erholt sich Veit Kolbe, ein österreichischer  Wehrmachtsangehöriger, in Mondsee im Salzburger Land. Hinter dem kleinen Ort, dessen Einwohner der Leser  nach und nach kennenlernt, erhebt sich drohend die Drachenwand. Veit steht unter der Obhut seines ortsansässigen Onkels Johann, dem  Postenkommandanten in Mondsee. Die Quartiergeberin Trude Dohm ist ein Ekel, aber dafür findet  er in Lilo, einer "Reichsdeutschen" mit einem Neugeborenem, eine nette Nachbarin. 

Veit durchlebt posttraumatische Belastungsstörungen, die damals  und im Roman noch nicht diese Bezeichnung führen, und versucht,  seine kranke Seele mit Pervitin zu kurieren, von dem er immer abhängiger wird. Veit freundet sich mit dem "Brasilianer" an, einer unkonventionellen Existenz mit Hitler-Allergie. Nachdem er sich im Dorf allzu offen äußert, verschwindet der Brasilianer eine Weile im Gefängnis. Dann gibt es noch ausserhalb der Ortschaft ein Lager für Mädchen aus Wien mit einer jungen Lehrerin, das  "Schwarzindien" genannt wird. Hitler wird übrigens immer mit H. oder mit F. abgekürzt, um des Autors Distanz auszudrücken, an der ohnehin kein vernünftiger Leser zweifeln würde. Das wird den Roman vielleicht in den kommenden Jahrzehnten vor Wortstürmern und Namensbereiniger jeglicher Art schützen.

Parallel zu diesem Hauptstrang des Romans erfährt man vom Unglück des jüdischen Zahntechnikers Oskar Meyer, seiner Frau Wally und seinem Sohn Georg in Wien. Die Ausreise in ein sicheres Land gelingt ihnen nicht, während die Lage immer bedrohlicher wird. In großer Not fliehen sie nach Budapest und kommen dort nur unter elenden Umständen unter. Nach einer Razzia im Stadtzentrum verschwinden Wally und Georg. Oskar kann zunächst nur abwarten und hoffen. Nach längerer Zeit muss er ihre Verschickung in den Tod vermuten. Schließlich gerät Oskar in die Zwangsarbeit. Veit Kolbe begegnet ihm beiläufig irgendwo an einem Straßenrand, fast ohne ihn wahrzunehmen. So wie man Tag für Tag an Menschen vorbeigeht, deren Probleme man nicht hat. Oskar stirbt auf dem Transport ins KZ Mauthausen. 

Zwischen der verheirateten Lilo und Veit entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte, die weder der Vermieterin noch dem Onkel gefallen. Die beiden jungen Menschen erfüllt sie jedoch mit tiefem Glück. In "Schwarzindien" verschwindet ein 13-jähriges Mädchen, das später in der Drachenwand tot aufgefunden wird. In regen Schriftwechseln verschiedener  Protagonisten zeigen sich Erlebnisse und Sichtweisen weiterer Beteiligter, so etwa Lilos ausgebombter Mutter in Darmstadt, Veits Mutter in Wien und die Briefe des Geliebten des verschwundenen Mädchens. Veit greift zu riskanten Mitteln, um seine Krankheit mittels einer Urkundenfälschung in die Länge zu ziehen und radikalisiert sich allmählich. Schliesslich hilft er durch eine überraschende Tat seinem Freund, dem Brasilianer, einer zweiten Verhaftung zu entgehen. Am Schluss ist der Krieg zu Ende, viele sind gestorben und wir verstehen den ersten Satz des Romans: "Im Himmel, ganz oben, konnte ich einige ziehende Wolken erkennen, und da begriff ich, ich hatte überlebt" [1].

Arno Geiger verdankt die Idee zu diesem Roman dem "Zufallsfund eines Packen Papiers auf einem Flohmarkt" und hat das Thema über zehn Jahre mit sich herumgetragen [2].  Er hat mit seiner teilweise als Briefroman ausgeführten Beschreibung der Geschehnisse und Empfindungen aus der Sichtweise vieler Romanfiguren eine berührende multidimensionale Darstellung der Endzeit des Zweiten Weltkriegs im Großdeutschen Reich und in Osteuropa und speziell in Österreich geschaffen. Im letzten Kriegsjahr war der Untergang absehbar. "Die Menschen waren in den Krieg geworfen worden, ohne gefragt worden zu sein" [2]. Sie mußten diese schwere Zeit, jeder in seiner Situation, wohl oder übel bewältigen. 

Die schönen und bedeutungsschwangeren Ortsbezeichnungen "Drachenwand", "Mondsee" und "Schwarzindien" haben Arno Geiger Pflöcke zur Markierung der Route des Romans geliefert. Ausserdem verwendet er ein paar formale Besonderheiten:  der erste Satz eines Kapitels wird zur Kapitelüberschrift, der Schrägstrich dient dem Autor neben Komma, Punkt und Absatztrennung als zusätzliches Trennungszeichen. Mir ist es aber nicht gelungenen - allerdings ohne Experimente mit lautem Lesen - hinter den besonderen Sinn des Schrägstrichs zu kommen. Dass der "Brasilianer" seine kritische Haltung und seine Lebensfreude quasi mit südländischer Mentalität und Lebensart äussert, kommt sicher bei der heutigen Toskanafraktion gut an, die solches der nationalen deutschen Eigenart eher nicht zutraut. In Besprechungen des Romans im Feuilleton war mehrfach von Bezügen zu Arno Schmidt zu lesen. Es erscheint allerdings gewagt, aus  der Verwendung von Schrägstrichenn, eine Nähe zum Layout von ZETTEL'S TRAUM herzuleiten. 

Geigers Sprache ist präzise und bleibt in der Regel ganz in der beschriebenen Zeit. Ein  Roman, und so steht es auf dem Titel, ist natürlich literarische Fiktion, der vorliegende scheint allerdings einen hohen Anteil an Realitätsgehalt zu besitzen.In den Nachbemerkungen zum Roman schildert der Autor, was aus seinen Figuren "wirklich" geworden ist. Durch die Briefe und durch die Entstehungsgeschichte wirkt der Text authentisch und es ist packend, das Buch zu lesen. Arno Geiger hat mit seinem neuen Roman wieder bewiesen, daß er einer der besten jüngeren deutschsprachigen Autoren ist. 

AusgabeArno Geiger: „Unter der Drachenwand“, Hanser 2017, Hardcover, 480 Seiten, 978-3-446-25812-9

Autor: Arno Geiger,  1968 geboren, lebt in Wolfurt und Wien. Sein Werk erscheint bei Hanser, zuletzt Alles über Sally (Roman, 2010), Der alte König in seinem Exil (2011), Grenzgehen (Drei Reden, 2011) undSelbstporträt mit Flusspferd (Roman, 2015). Er erhielt u. a. den Deutschen Buchpreis (2005), den Hebel-Preis (2008), den Hölderlin-Preis (2011), den Literaturpreis der Adenauer-Stiftung (2011) und den Alemannischen Literaturpreis (2017) [3].

Referenzen:
[1] Seite 7 
[2] Interview Arno Geiger von Dennis Scheck gesendet am 11.1.2018         in "lesenswert" im SWR
[3] Verlagsangabe Hanser

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Die Etrusker


Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG), 01.12.2017
ISBN 9783806236217
Genre: Sachbücher

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Systemtheorie der Gesellschaft

Niklas Luhmann
Fester Einband: 1.132 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp Verlag, 12.12.2017
ISBN 9783518587058
Genre: Sonstiges

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Der Meister von Meßkirch: Katholische Pracht in der Reformationszeit


Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Hirmer, 01.12.2017
ISBN 9783777429182
Genre: Sonstiges

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Gärten an den italienischen Seen

Steven Desmond , Anke Albrecht , Marianne Majerus
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Gerstenberg Verlag, 27.06.2016
ISBN 9783836921121
Genre: Sachbücher

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Das Migrationsproblem: Über die Unvereinbarkeit von Sozialstaat und Masseneinwanderung: 1 (Die Werkreihe von Tumult)

Rolf Peter Sieferle
E-Buch Text: 136 Seiten
Erschienen bei Manuscriptum Verlagsbuchhandlung Thomas Hoof KG, 27.02.2017
ISBN 9783944872421
Genre: Sonstiges

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Das Leben wortwörtlich

Martin Walser , Jakob Augstein
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Rowohlt , 27.11.2017
ISBN 9783498006808
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es gab immer wieder Gerüchte. Vor allem der schwatzhafte Karasek konnte nie seinen Mund halten. Die Mutter bestätigte es dem Sohn 2002. Im August 2005 trafen sich Vater und Sohn zum ersten Mal in einem Münchner Hotel. Jakob Augsteins Vater ist nicht der Ehemann seiner Mutter, der Publizist Rudolf Augstein, sondern der Schriftsteller Martin Walser. Die junge Übersetzerin Maria Carlsson war damals, als sie in einem Schloss in Südtirol Nobokovs "Lolita" neu übersetzt hat, ein "Literaturgerücht erster Ordnung" wie Martin Walser in diesem Buch zu Protokoll gibt.    

Nun haben Vater & Sohn zusammen dieses Buch gemacht. Die interessantesten Passagen handeln von Martin Walsers Kindheit und Jugend und von der Zeit des Nationalsozialismus. Mühsam versucht er dem linksliberalen Sohn zu erklären, warum man man als Kind kein Antifaschist ist. Aber der Sohn kann das anscheinend nicht begreifen. Das gesellschaftliche Leben in einem kleinen Dorf nahe des Bodensees beruhte in den 30er und 40er Jahren vor allem auf harter Arbeit und auf einem täglichen Existenzkampf um das tägliche Brot und gegen den stets drohenden Ruin. Das wichtigste sind die Beziehungen zu den Kunden und der regelmäßige Kirchenbesuch. Mit 16 Jahren hatte Walser sich freiwillig zur Wehrmacht gemeldet. "Da hat man schon jeden komisch angeschaut, der sich nur zur Flak meldete. Da hat man gedacht: Alle anderen gehen jetzt an die Front und sterben, und der will sich drücken." Die heutigen linksliberalen Intellektuellen hätten das alles mehrheitlich viel besser gemacht. Da kann der Walser lange reden.

Die anderen großen Themen sind Marcel Reich-Ranicki, die Rede Martin Walsers in der Pauls-Kirche und ihre Folgen und die Religion. Gar kein übles Buch. 

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Vis-à-Vis Reiseführer Niederlande


Flexibler Einband: 472 Seiten
Erschienen bei Dorling Kindersley, 01.02.2017
ISBN 9783734201332
Genre: Sonstiges

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Der Dreißigjährige Krieg

Herfried Münkler
Fester Einband: 976 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Berlin, 20.10.2017
ISBN 9783871348136
Genre: Sachbücher

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bericht, gallien, geschichtsschreibung, historie, krieg

Der Gallische Krieg /Bellum Gallicum

Caesar , Otto Schönberger
Flexibler Einband: 546 Seiten
Erschienen bei Artemis & Winkler, 07.09.1998
ISBN 9783760813523
Genre: Sachbücher

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Der über zweitausend Jahre alte authentische Bericht aus dem damaligen  Wilden Westen in Gallien beginnt mit den berühmten Worten "Gallia est omnis divisa in partes tres", einer Beschreibung des damaligen Kriegsgebiet, das aus den drei Ländereien der Belger, der Aquitanter und der Kelten bestand.  Die Belger waren die tapfersten, weil sie von der Verfeinerung und Kultur der Römer am weitesten entfernt waren und sie noch keine "verweichlichenden Waren" [1] kannten.

Man erfährt ganz genau, wie der römische Legionär sich rüstete, marschierte, in den Militärlagern hauste und wie er sich ernährte. Er erhielt damals noch keine Fertig-Pizza sondern im Abstand von zwei Wochen wurden lediglich jeweils 14 kg ungemahlenenes Getreide zur Gestaltung des individuellen Speisezettels ausgegeben. Nicht nur die Kampfkraft der römischen Legionien war auf der Basis dieser gesunden Ernährung nahezu unbezwingbar, auch der römischen Ingenieurs-Kunst gelangen erstaunliche Leistungen, die die Feinde in Furcht und Schrecken versetzten. So überschritten die Legionen zur nicht geringen Überraschung der Germanen zweimal den Rhein. Caesar beschreibt auf das genaueste den Bau einer festen hölzernen Rhein-Brücke durch römische Pioniere in nur 10 Tagen [2].

Die berühmteste militärische Leistung war aber zweifellos Caesars Belagerung von Alesia, das auf einem Hügel lag, und in das sich Vercingetorix zurückgezogen hatte. Ihm gelang es noch, seine Reiterei zu entlassen und ins Land hinauszuschicken, um ganz  Gallien aufzurufen, Truppen zum Entsatz Alesias zu schicken. Der innere befestigte römische Belagerungsring um die Stadt, hatte einen Umfang von 16 km. Gleichzeitig liess Caesar einen äußeren Belagerungsring zur Sicherung der Legionen gegen das anrückende Entsatzheer mit einem Umfang von 22 km anlegen [3]. Trotz großer Überzahl gelang es den Galliern nicht, den Belagerungsring zu sprengen und schließlich ergab sich Vercingetorix und Gallien gelangte nach dieser Entscheidungsschlacht 52 v. Chr. unter römische Oberhoheit. Man kann sich auch heute noch vor Ort im MuséoParc Alésia bei Alise-Sainte-Reine nicht soweit entfernt von Dijon ein Bild von der einstmals belagerten Stadt und von der Anlage und Struktur der Belagerungseinrichtungen machen, die durch das Museum hervorragend dokumentiert werden.

Es ist ein wirklicher Luxus etwa 50 Jahre nach den zahllosen Lateinstunden, die damals zum Großen Latinum führten, sich nochmals in dieses Werk aus der römischen Antike in einer zweisprachigen Ausgabe vertiefen zu können. Die Festsetzung römischer Kultur in Gallien für viele Jahrhunderte hat Europa nachhaltig historisch geprägt. Natürlich ist Caesars Werk auch eine Propaganda-Schrift ersten Ranges, aber das schmälert sein Werk nur wenig, denn das gilt zum Beispiel mindestens genauso für Churchills monumentale Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Wir haben diese großen Helden der Weltgeschichte doch nicht dafür, dass sie ihr Licht unter den Scheffel stellen.

Ausgabe: C. Julius Caesar, Der Gallische Krieg / De Bello Gallico lateinisch-deutsch, herausgegeben und übersetzt von Otto Schönberger, Tusculum Studienausgaben, 8. überarbeitete Auflage 2012, Akademie Verlag, Berlin

Referenzen:
[1] Seite 7
[2] Seite 167
[3] Seite 516

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Architekturtheorie

Dietrich Erben
Flexibler Einband: 128 Seiten
Erschienen bei C.H.Beck, 19.09.2017
ISBN 9783406714313
Genre: Sachbücher

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