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5.820 Bibliotheken, 63 Leser, 12 Gruppen, 221 Rezensionen

harry potter, fantasy, hogwarts, magie, zauberer

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 23.01.2005
ISBN 9783551354013
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung:

Eigentlich hatte Harry geglaubt, er sei ein ganz normaler Junge. Zumindest bis zu seinem elften Geburtstag. Da erfährt er, dass er sich an der Schule für Hexerei und Zauberei einfinden soll. Und warum? Weil Harry ein Zauberer ist. Und so wird für Harry das erste Jahr in der Schule das spannendste, aufregendste und lustigste in seinem Leben. Er stürzt von einem Abenteuer in die nächste ungeheuerliche Geschichte, muss gegen Bestien, Mitschüler und Fabelwesen kämpfen. Da ist es gut, dass er schon Freunde gefunden hat, die ihm im Kampf gegen die dunklen Mächte zur Seite stehen.(Quelle: amazon.de)

Äußeres:

Ich habe das Buch in der Originalfassung auf meinem Kindle gelesen, mein erstes englisches Buch also, habe den Band aber trotzdem als gebundene deutsche Ausgabe im Schrank stehen. Es ist ein wirklich hochwertiges Buch mit einem dicken Einband und schönen Seiten. Das Cover passt perfekt zur Geschichte, genauso wie der Titel des Buches.

Das Buch:

Wie bereits erwähnt habe ich das Buch im original gelesen und kann daher die Übersetzung nicht beurteilen. Es hat sich jedenfalls wunderbar lesen lassen. Der Schreibstil von Joanne K. Rowling ist unglaublich flüssig, man hat das Gefühl in der Geschichte eingeschlossen zu werden. Es ist sehr viel Humor enthalten, welcher auch Erwachsene noch schmunzeln lässt. Man verliebt sich sofort in die Charaktere. Harry ist glaube ich von vielen der Liebling. Irgendwie tut er einem leid aber man bewundert die Stärke und die Autorität, die meiner Meinung nach schon im ersten Teil von ihm ausgeht. Man merkt sofort, dass er der Schlüssel für alles Gute und alles Böse ist. Er steht im Zentrum von allem.Auch Hermine und Ron wachsen einem ans Herzen. Man spürt sofort die Verbindung zwischen den beiden und ich liebe die Hass-Liebe, welche die beiden verbindet.Doch jeder Charakter ist gut durchdacht und geht einem beim Lesen unter die Haut. Ich würde jeden einzelnen gerne einmal persönlich kennen lernen, außer die Bösen natürlich XDDie Handlung verläuft nach einem roten Faden und verfolgt von Anfang an nur ein Ziel, das "epische" Finale. Teilweise wurde mir das ganze etwas zu umfangreich, was vermutlich an der englischen Sprache lag.Zu der Handlung kann man nicht viel sagen, außer dass sie genial ist. Ich liebe den Ablauf in Hogwarts und die mystischen Elemente, die das eigentliche Kinderbuch auch für Erwachsene zugänglich macht.Emotional hat mich das Buch auch sehr berührt, was aber vermutlich auch daran liegt, dass ich bereits alle Bücher gelesen und Filme gesehen habe.Zum Schluss vielleicht noch zum Setting. Ich liebe Hogwarts und alles, was dazu gehört. Sämtliche Orte sind durchdacht und entführen einen in eine unbekannte mystische Welt, die man nie wieder verlassen möchte. Ich wette jeder von uns würde gerne nur einen Tag in der Welt von Harry, Hermine und Ron verbringen.Ich bin wirklich froh, dass dies mein erstes Englisches Buch war und auch wenn ich einige Zeit daran zu kämpfen hatte, hat es sich ziemlich gelohnt :)

Bewertung:

Charaktere: 5 Punkte
Plot: 4,5 Punkte
S etting: 5 Punkte
Schreibstil: 4,5 Punkte
Emotionale Tiefe: 4 Punkte
Spannung: 3,5 Punkte
Gesamtwertung: 4 Punkte

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Das Isis-Tor

Marliese Arold
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.07.2011
ISBN 9783492267991
Genre: Fantasy

Rezension:

Kurzbeschreibung:

Für die Wissenschaftlerin Sonja erfüllt sich der Traum eines jeden Archäologen: Sie reist durch die Zeit in das alte Ägypten. Doch wie lange kann ein Mensch aus unserer Zeit in der grausamen Epoche des Pharaos Echnaton überleben?
Ägypten – das geheimnisvolle Land der Pharaonen. Als die Archäologin Sonja dort eine Ausgrabung leiten soll, ist sie begeistert. Doch als sie am Ufer des Nil eintrifft, ereignen sich unheimliche Vorfälle. Warum ist ihr Vorgänger spurlos verschwunden, und was hatte er zu verbergen? Stimmt es etwa, was der Physiker Jonas behauptet: dass es mysteriöse Tore gibt, durch die man in die Vergangenheit reisen kann? Bei einem Ausflug in die Wüste gelangen Sonja und Jonas durch ein Portal ins alte Ägypten – 3000 Jahre vor unserer Zeit! Schon bald geraten sie in höchste Gefahr, da man die Fremden des Hochverrats bezichtigt. Nur die Anhänger des verbotenen Isiskults könnten ihnen noch helfen, denn sie wissen mehr über Zeitreisen, als wir uns vorstellen können …

(Quelle: amazon.de)


Äußeres:

Ich besitze das Buch in der gebundenen Version, da ich es vor Jahren als Mängelexemplar erworben habe. Mir gefällt das Cover sehr gut, die Göttin Isis passt perfekt zur Handlung des Buches. Auch der grüne Einband gefällt mir. Die Seiten sind hochwertig und dick, ein wirklich schönes Buch.


Das Buch:

Endlich hab ich dieses Buch fertig :) Mal wieder habe ich mich durch die vielen Seiten quälen müssen aber ich habe es geschafft!

Beginnen wir mit der Handlung. Die Idee, zwei Menschen des 21. Jahrhunderts in das alte Ägypten zu schicken, fand ich von Anfang an eigentlich ziemlich gut. Doch wie so häufig handelt es sich um ein Buch, das in der Theorie richtig toll hätte werden können, in der Praxis jedoch völlig versagt hat. Die komplette Vorgeschichte, wie Sonja nach Ägypten gekommen ist und ihre Beziehungskrise hätte man sicherlich auch auf zwei oder drei Seiten zusammenfassen können aber nein, es wurden fast 100 Seiten beschrieben, bevor es mit der eigentlichen Handlung, der Reise in die Vergangenheit, los ging. Das hat den Spannungsbogen ziemlich lange unter Null gehalten, leider, denn die Geschichte entwickelte sich nach und nach zu etwas brauchbarem. Die Anfänge in der Vergangenheit waren sehr spannend zu lesen und haben mich sogar glauben lassen, dass das Buch gut sein könnte...Bis zu dem Punkt, an dem Sonja von Seth befallen wurde. Das war so ziemlich das unrealistischste und unbedachteste, was ich je gelesen habe. Von da an ging es meiner Meinung nach wieder abwärts mit dem Spannungsbogen.

Die Figuren jedoch haben mich ziemlich überzeugt. Ich mochte Sonja sehr gern, sie war sympathisch, hatte einige Fehler, die sie jedoch menschlich machten. Auch Jonas, der typische Physiker, oder die Ägypter, die Sonja kennen lernt, haben mir sehr gut gefallen. 

Auch die Kreativität, was das Setting angeht ist großartig. Es war genau so beschrieben, wie ich mir das alte Ägypten vorgestellt habe, viel Sand, Hütten aus Lehm usw.

Doch das alles wurde meiner Meinung nach durch den Schreibstil völlig zunichte gemacht, der hatte mir nämlich überhaupt nicht gefallen. Ich kann nicht mal genau sagen, was mich daran gestört hat, ich fand es einfach nur unangenehm zum Lesen. 

Auch einige Szenen hätte ich weggelassen, besonders die sehr detaillierten Szenen über das Sexleben der einzelnen Charaktere, das war vollkommen überflüssig und hat eigentlich nichts in einem solchen Buch zu suchen.

Alles in allem konnte dieses Buch mich nicht überzeugen und ich würde es lediglich großen Genrefans, die jedes Buch dieser Art lesen wollen, empfehlen.


Bewertung:

Charaktere: 4 Punkte

Plot: 2 Punkte

Setting: 4 Punkte

Schreibstil: 1 Punkt

Love interest: 2 Punkte

Spannung: 2 Punkte


Gesamtwertung: 2,5 Punkte

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(1.303)

2.596 Bibliotheken, 29 Leser, 28 Gruppen, 240 Rezensionen

märchen, fantasy, cornelia funke, spiegel, brüder

Reckless - Steinernes Fleisch

Cornelia Funke , Lionel Wigram ,
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Dressler, 14.09.2010
ISBN 9783791504858
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung:

Treten Sie ein in die Welt hinter dem Spiegel!

Obwohl Jacob Reckless immer darauf geachtet hat, die Welt hinter dem Spiegel vor seinem Bruder Will geheimzuhalten, ist dieser ihm gefolgt. Doch in dem wunderbaren Reich lauern tödliche Gefahren: Will wird von einem Goyl angegriffen und beginnt, zu Jade zu versteinern. Verzweifelt will Jacob ihn retten, aber nur die Feen haben die Macht, das Steinerne Fleisch aufzuhalten. Gemeinsam mit Clara, Wills großer Liebe, und der Gestaltwandlerin Fuchs macht Jacob sich auf die gefährliche Reise …

(Quelle: Dressler)


Äußeres:

Das Cover... naja. Es ist nicht grade mein Geschmack. Es passt zwar wunderbar zur Geschichte aber ich finde es einfach nicht schön.

Das gebundene Buch an sich ist aber sehr hochwertig. Mir gefallen die Illustrationen auf den ersten Seiten des Kapitels sehr gut.


Das Buch:

Um ehrlich zu sein habe ich gar keine Ahnung, wie ich diese Rezension beginnen soll xD

Dieses Buch war schon ziemlich lange in meinem Sub und ich hatte es schon mehrere Male angefangen zu lesen, die Geschichte hatte mich aber niemals so richtig gepackt.

Doch dieses Mal habe ich mich durch die ersten Kapitel gekämpft und gesiegt!

Die Welt, die Cornelia Funke erschaffen hat, ist unglaublich spannend und faszinierend. Die ganzen Wesen, die es in der Spiegelwelt gibt haben mich total in den Bann gezogen. Die Orte, die sie geschaffen hat, sind so wunderschön gewesen. Auch der Grundgedanke was die Geschichte angeht fand ich supergut. Es war irgendwie etwas Anderes, Neues. Für die Kreativität würde ich ganz klar 5 von 5 Punkten geben.

Mir haben auch die vielen Märchenelemente sehr gut gefallen. Rapunzel, Schneewittchen und Dornröschen sind da nur einige Beispiele.

Auch die Figuren waren wirklich toll. Jacob musste man irgendwie mögen, obwohl er Dinge tut, die nicht unbedingt mögenswert sind. Fuchs habe ich auch sofort ins Herz geschlossen, genau wie Clara und Will. Die Figuren waren Originell und man hat auch die Hintergründe, weswegen die Figuren tun was sie eben tun, sehr gut verstanden.

Abzüge muss ich aber leider bei der Spannung geben. Das Buch hat mich irgendwie nicht mitgerissen und den Schreibstil fand ich teilweise ziemlich anstrengend. 

Und mehr kann man zu diesem Buch irgendwie nicht schreiben..

Ich bin was dieses Buch angeht ziemlich unentschlossen, da es mir zwar sehr gut gefallen hat, aber der Funke nicht übergesprungen ist. 


Bewertung:

Charaktere: 5 Punkte

Plot und Setting: 5 Punkte

Schreibstil: 3,5 Punkte

Love interest: 3 Punkte

Spannung: 2,5 Punkte


Gesamtwertung: 4 Punkte




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701 Bibliotheken, 6 Leser, 9 Gruppen, 53 Rezensionen

wald, stephen king, horror, angst, mädchen

Das Mädchen

Stephen King , Wulf Bergner
Fester Einband: 299 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 09.02.2011
ISBN 9783426283561
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung:

Um zehn Uhr sitzt Trisha noch im Auto ihrer Mutter. Um halb elf hat sie sich im Wald verirrt. Um elf Uhr versucht sie, sich nicht zu fürchten. Nicht daran zu denken, dass Leute, die sich verirren, vielleicht nie mehr zurückkehren. Hunger und Durst, Mücken und wilde Tiere, Einsamkeit und Dunkelheit – Trisha hat dem Grauen der Wälder wenig entgegenzusetzen. Und vor allem nicht dem, was sich aufgemacht hat, sie heimzusuchen …(Quelle: PAN)

Äußeres:

Ich besitze die gebundene Version vom PAN-Verlag und finde diese auch sehr viel schöner, als die Taschenbuchversion des KNAUR TB - Verlags. Das Cover meiner Version passt ziemlich gut zum Inhalt und der Stimmung des Buches.Die Qualität ist auch unglaublich gut und ich mag die Abbildungen des Waldes am Anfang jedes Kapitels.

Das Buch:

Ach ja, ich glaube, dass dies nicht wirklich mein Genre ist. Obwohl dieses Buch nur 304 Seiten hat, habe ich mich durchquälen müssen.Anfangen sollte ich vielleicht mit dem Schreibstil. Mir hat die auktoriale/allwissende Erzählperspektive sehr gut gefallen, auch wenn ich normalerweise ein großer Fan der personalen-ich Perspektive bin. Doch seine Wahl hat sehr gut zur Stimmung des Buches gepasst. Dadurch, dass man immer wieder einen Blick aus einer anderen Richtung auf die Geschehnisse bekommen hat, ist einem manchmal ganz mulmig geworden. (Vor allem als es hieß, dass, wenn sie weiter in die eine Richtung gelaufen wäre, sie schon bald wieder aus dem Wald herausgefunden hätte.)Das komplette Buch setzt sich eigentlich mit dem (naja fast schon) Überlebenskampf im Wald auseinander. Man sollte sich dabei nicht von der sehr jungen Protagonistin einschüchtern lassen, denn sie ist in manchen Stellen viel reifer als einige Erwachsene. Trisha ist eine sehr sympathische Protagonistin, die eigentlich jeder mögen sollte, andere Charaktere kommen in diesem Buch nur am Rande vor, da es hauptsächlich im Wald spielt.Zum Gruselfaktor lässt sich sagen, dass es Änfängerlektüre in diesem Genre ist. Es wird an einigen Stellen etwas gruselig und die nächsten Tage möchte man vielleicht nicht mehr in einen Wald gehen, aber wirklich schlimm ist dieses Buch nicht.
Mitgerissen hat mich diese Geschichte nicht wirklich. Es ging ziemlich viel um Baseball (wovon ich so gut wie keine Ahnung habe), weswegen ich manchmal einfach nur gelangweilt ein paar Zeilen überflogen habe. Das Buch an sich war spannend aber das Ende natürlich von Anfang an klar.

Bewertung:

Charaktere: 4 Punkte
Plot und Setting: 5 Punkte
Schreibstil: 4 Punkte
Love interest: 0 Punkte
Spannung: 3 Punkte
Gesamtwertung: 3,5 Punkte

  (1)
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(1.620)

2.711 Bibliotheken, 56 Leser, 10 Gruppen, 126 Rezensionen

dystopie, liebe, veronica roth, jugendbuch, tris

Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 17.03.2014
ISBN 9783442480623
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Kurzbeschreibung:

Die Aufnahme in eine der fünf Fraktionen sollte ein feierliches Ereignis für Beatrice werden – und endete in einer Katastrophe: Zwar konnte die 16-Jährige, die als Unbestimmte über besondere Fähigkeiten verfügt, verhindern, dass ihre gesamte ehemalige Fraktion ausgelöscht wird. Doch viele mussten ihr Leben lassen. Mit den Überlebenden haben Beatrice und ihr Freund Tobias sich zu den Amite geflüchtet. Aber auch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Beatrice entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt ...

(Quelle: Goldmann)


Äußeres:

Das Cover gefällt mir mal wieder unglaublich gut. Das Zeichen der Amite sowie der Schriftzug sind wie beim ersten Teil hervorgehoben. Außerdem passt das Cover unglaublich gut zur Handlung. Ich habe das Buch ebenfalls als Taschenbuch gelesen und bin auch dieses Mal mit der Qualität zufrieden. Das einzig Negative ist, dass bei meiner Taschenbuchausgabe die letzte Seite nicht ganz richtig geklebt ist.


Das Buch:

Vorab möchte ich sagen, dass hier Spoiler zum ersten Teil auftauchen werden, solltet ihr diesen noch nicht gelesen haben, würde ich euch empfehlen, diese Rezension nicht zu lesen.


Ich hatte unglaublich hohe Erwartungen an dieses Buch, da der erste Teil schließlich 5 Punkte von mir bekommen hat. 

Der Einstieg hat mir auch sehr gut gefallen. Zwischen dem Ende des ersten Teils und dem Ende des zweiten ist nichts passiert, die Handlung setzte sofort im Zug wieder ein.

Der weitere Handlungsverlauf bei den Amite gefiel mir auch ziemlich gut. Man könnte also sagen, dass ich bis Seite 100 sehr gerne gelesen habe und auch bereit gewesen wäre dem Buch 5 Punkte zu geben.

Doch dann kamen 400 weitere Seiten auf mich zu, 400 Seiten, von denen mir vielleicht 100 wirklich gut gefallen haben. Ich habe mich beim Lesen teilweise zwingen müssen, das Buch nicht zu verbrennen oder aus meinem Fenster zu werfen.

Warum?

Ich finde es gut, wenn ein Tod in einem Buch verarbeitet wird, für vielleicht 10 Seiten, 15 vielleicht auch, aber in diesem Buch kam es mir so vor, als wäre es komplett vollgestopft mit der emotionalen Auseinandersetzung seitens Tris des Todes ihrer Eltern und Will.

Ständig hat sie sich "aufopfern" wollen und sich, nachdem dies nicht so ganz geklappt hat, mit Tobias darüber gestritten. Am liebsten hatte ich Tris eigenhändig die rote Spritze verpasst!!!

Doch der Höhepunkt bildete sich für mich, als sie sich schließlich aufgeopfert hatte und ihr dann GANZ PLÖTZLICH einfiel, dass sie doch nicht streben will.

Zwischendurch gab es natürlich auch sehr gute Szenen, die leider jedes Mal durch einen Streit zwischen Tris und Tobias oder einer "Aufopferung" von Tris zerstört wurden (Bspw. die Kämpfe), was zur Folge hatte, dass die Spannung zwischendurch irgendwie bei Null lag.

Der Schreibstil von Veronica Roth an sich gefällt mir auch eigentlich ziemlich gut, doch bei diesem Buch hat sie einige Dinge viel zu lang beschrieben.



Doch ich sollte auch etwas Gutes über das Buch sagen, da es mir eigentlich ziemlich gut gefallen hat. Wie gesagt hat mich der Anfang sehr gut gefallen, doch auch das Ende fand ich persönlich ziemlich gut. Ziemlich viele Fragen kommen durch das Ende auf, doch ich sehe das eher als etwas Positives, da ich so auf eine (hoffentlich) gute Fortsetzung hoffen kann. Die Szenen zwischen Tris und Tobias, in denen sie sich nicht gestritten oder gehasst haben, haben mir natürlich wieder ein "Awwww" abringen können, da die beiden meiner Meinung nach ein tolles Paar sind.

Außerdem hat Veronica Roth viele neue Ideen in das Buch gepackt, bei denen die Umsetzung manchmal etwas schlecht war.

Zum Schluss möchte ich jedoch sagen, dass dieses Buch keines Falles schlecht war, mir haben die vielen Streitereien und Aufopferungen einfach nicht gefallen. Dadurch ist die eigentlich tolle Handlung nämlich in den Hintergrund gerückt und man hat sich nur darauf konzentriert, Tris zu hassen.



Bewertung:

Charaktere: 3

Plot und Setting: 5

Schreibstil: 4

Love interest: 2

Spannung: 3


Gesamtwertung: 3,5 Punkte


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(2.284)

2.945 Bibliotheken, 32 Leser, 6 Gruppen, 203 Rezensionen

dystopie, liebe, fraktionen, die bestimmung, veronica roth

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 21.10.2013
ISBN 9783442479443
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Kurzbeschreibung:

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und Ferox – die Furchtlosen … Fünf Fraktionen, fünf verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Test, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte. Die aber gelten in ihrer Welt als hoch gefährlich ...(Quelle: cbt)

Äußeres:

Ich habe das Buch als Taschenbuchversion gelesen und bin mit dieser vollends zufrieden. Mir gefallen die hervorgehobene Schrift und das Zeichen auf dem Cover sehr gut, ich denke, dass dies das Zeichen der Ferox wiederspiegeln soll. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass das Cover in der Originalausgabe sowie im Deutschen gleich ist, was man von den meisten Büchern ja nicht behaupten kann. Was mir wiederum nicht gefällt, ist die Änderung des Titels. "Divergent" gibt meiner Meinung nach genau das wieder, was gewollt ist, nämlich das Unbestimmt sein.

Das Buch:



Einige Menschen sagen, dass diese Bücher Panem ziemlich ähneln. Ich kann diesen Leuten nicht so ganz zustimmen. Zum einen ist die Handlung der beiden Reihen  TOTAL unterschiedlich und zum anderen sich die Charaktere sehr verschieden. Katniss ist stark und etwas kühl, Tris ist eher schwach und (wie ich finde) etwas liebebedürftig (was keines Falls schlecht ist).Das einzige, worin die Bücher sich gleichen, ist das Genre, beide sind Dystopien. Dort hören die Gemeinsamkeiten aber auch schon wieder auf.Trotzdem bin ich begeistert.
Schon lange hatte ich kein Buch mehr in der Hand, das ich so sehr geliebt und verschlungen habe xD. Zum einen liebe ich diese Idee von Veronica Roth, die Menschen nach ihren Eigenschaften einzuteilen finde ich ziemlich faszinierend (wobei ich fast alle "anderen" Systeme faszinierend finde). Doch allein eine gute Idee bedeutet ja nicht gleich ein gutes Buch, die Umsetzung der Idee muss ebenso gut sein und das war sie tatsächlich. Durch wunderbar sympathischen Charaktere hat Veronica Roth es geschafft, dass man jeden Moment mitgefiebert hat. Anfangs muss ich sagen hat mich der Name Beatrice etwas abgeschreckt. Ich hasse es, wenn Protagonisten Namen haben, die ich nicht leiden kann, und Beatrice ist ein solcher Name, zu meinem Glück wurde sie ja dann in Tris umbenannt :) Von da an war ich vermutlich der größte Tris-Fan dieser Welt. Ich habe sie geliebt, Peter gehasst und Four am liebsten geheiratet. Das einzige an den Charakteren, das ich nicht nachvollziehen konnte, war die Beziehung zwischen Christina und Tris. Irgendwie habe ich mir so eine  richtige Freundschaft zwischen den beiden gewünscht aber irgendwie ist es nie so richtig dazu gekommen...Liebe. Ich war verliebt und zwar richtig. Meiner Meinung nach hat man sehr schnell bemerkt, wer wen liebt (was vielleicht daran liegen könnte, dass ich ZUERST den Film gesehen und DANN das Buch gelesen habe). Sehr gut fand ich, dass die Liebesgeschichten nicht im Vordergrund standen, sondern eher neben der Handlung. Wenn es denn solche Szenen gab, waren sie total hinreißend und ich dachte nur "awwwwwwwww".Zum Schreibstil kann ich sagen, dass sich das Buch ziemlich flüssig hat lesen lassen und dass Veronica Roth die Begabung hat, viele Dinge sehr ausführlich zu beschreiben. 

Bewertung:


Charaktere: 4 Punkte Plot und Setting: 4,5 Punkte Schreibstil: 5 Punkte Love interest: 5 Punkte Spannung: 5 Punkte
Gesamtwertung: 5 Punkte

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