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152 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

weltreise, reise, walz, reisen, reisebericht

Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs

Fabian Sixtus Körner
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein extra, 11.11.2013
ISBN 9783864930140
Genre: Biografien

Rezension:

Fabian reist um die Welt, von Kontinent zu Kontinent.  Er arbeitet für Kost und Logis, mal als Fotograf, mal als Architekt oder Designer. Während seiner mehr als zwei jährigen Reise lernt er woanders Leben und sich anderen Arbeitsbedingungen zu stellen.
Zu Beginn erwähne ich, dass ich mir unter diesem Buch etwas ganz anderes vorgestellt habe. Ich habe lange überlegt ob ich die positiven oder negativen Aussagen an den Anfang stellen soll. Trotz meiner vielen folgenden negativen Bewertungspunkte hat mir das Buch wirklich sehr gut gefallen. Ich konnte mich gut in die Geschichte hineinversetzen und mit Fabian auf Reisen gehen. Einige Berichte waren eher etwas langweilig, einige wiederum total spannend. Der Suchtfaktor war da und ich wollte wissen wie es mit Fabian weiter geht. Das Buch ist einfach geschrieben und lässt sich leicht lesen. Zwischendrin wurden einige Farbfotos eingebracht, welche wirklich gut zum Buch passen und das Geschriebene bildlich aufleben lassen.  Ich bewerte dieses Buch positiv, da mich die Geschichte während des Lesens sehr beschäftigt hat und auch Tage danach in meinem Kopf geblieben ist. Der Autor wirkt sehr sympathisch und freundlich.
Liest man den Klappentext, denkt man an eine abenteuerliche Berichterstattung, tausende Kilometer legt Fabian zurück. Busse, löchrige Boote, Rikschas... Davon bekommt der Leser leider herzlich wenig mit. Das große Abendteuer ist in diesem Buch leider etwas verloren gegangen. Er ist kein Abenteuerreisender sondern fliegt von Kontinent zu Kontinent um den nächsten Job anzutreten. Etwas geschummelt wird auch bei der Aussage, dass Fabian ohne Geld um die Welt reist, denn das stimmt nicht. Er erwähnt mehrmals, dass er für einen deutschen Auftraggeber arbeitet, welcher ihm regelmäßig Geld überweist, womit er dann u. a. seine Flüge bezahlt.
Fabian erzählt also von seinem Arbeitsleben in anderen Ländern und anderen Kulturen. Er findet immer einen Job und hat immer Vorgesetzte, für die er arbeiten kann. Die dafür nötigen Kontakte sind auch immer da, Freunde oder Verwandte haben immer einen passenden Tipp für ihn oder bereits einen Job organisiert - und so ist auch seine ganze Reise: organisiert. So kommt es auch, dass er innerhalb weniger Tage zum Chefgraphiker eines Festivals benannt wird.  Diese Begehrtheit seiner Person und seiner Arbeit zieht sich wie ein roter Faden durchs ganze Buch. Sehr selbstlobend und auch unglaubwürdig wirkt es dann, als er in Indien die Sperrstunde aufhebt und eine Revolution auslöst.
Etwas zu kurz kommen auch die Berichte über die Länder selbst, über die Menschen, die dort Leben, über fremde Kulturen. Das hätte ich mir gewünscht. Fabian berichtet viel darüber, wie er sein Leben in einem anderen Land meistert, welche Hürden er zu bewältigen hat und wie sich die Leute benehmen, mit denen er zu tun hat. Ebenso fehlte mir der typische Reisebericht. Es waren eher Aufenthalts- oder Praktikumsberichte. Die Kapitelübergänge sind leider etwas zu kurz geraten und abrupt beendet worden, denn auf der einen Seite berichtet Fabian noch über seine Freundin, auf der nächsten Seite befindet er sich schon wieder auf einem anderen Kontinent. Reisebericht Fehlanzeige.
Fazit Das Buch ist bestens geeignet um in Fabians Geschichte einzutauchen. Wer allerdings einen spannenden, abenteuerlichen Reisebericht erwartet, wird hier leider enttäuscht.

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174 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

greg, gregs tagebuc, tagebuch, familie, bester freund

Gregs Tagebuch 8 - Echt übel!

Jeff Kinney , Dietmar Schmidt ,
Fester Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 21.11.2013
ISBN 9783833936494
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Natürlich bekommt auch der 8. Teil von Gregs Tagebuch "Echt übel!" von mir eine sehr gute Bewertung! Ich liebe Greg und seine Tagebücher und warte schon immer sehnsüchtig auf einen neuen Teil.
Ich möchte das Buch aus zwei Sichtweisen bewerten. Als Kind und als Erwachsener.
Als Erwachsener war ich dieses Mal etwas enttäuscht. Ich dachte der Autor geht mehr auf die Situation Rupert und seine neue Freundin ein, wie auf dem Klappentext beschrieben. Leider ist dies nur ein kleiner Teil der Geschichte. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass dem Autor für einen weiteren Teil Gregs Tagebuch etwas die Ideen ausgegangen sind. Vom Witz und Lesevergnügen konnte dieser Teil leider nicht an seine Vorgänger anknüpfen. Zudem entwickelt sich Greg geistig nicht weiter. Von Buch zu Buch vergeht meist ein Schuljahr, dies ist allerdings im Verhalten von Greg nicht zu erkennen. Aus wenn sich das jetzt etwas negativ anhört, hat es mir wieder sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen!

Für Kinder und/oder Jugendliche ist dieses Buch wieder einmal perfekt geworden. Greg wie man ihn kennt und liebt!! Die kurzen Textabschnitte sind sehr einfach und flüssig zu lesen. Die Sprechblasen sind wieder einmal sehr witzig dargestellt. Greg erlebt wieder einmal total witzige Alltagssituationen und erzählt aus seinem Leben, was einfach nur irre komisch ist. Man kann sich schnell in die Geschichte reinsteigern und sich fesseln lassen.

Fazit:
Wieder mal ein tolles Lesevergnügen - auch für Erwachsene!

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 16 Rezensionen

kelly family, biografie, musik, biographie, glaube

Der Klang meines Lebens

Patricia Kelly
Fester Einband: 312 Seiten
Erschienen bei adeo, 26.02.2014
ISBN 9783863340018
Genre: Biografien

Rezension:


Schon lange vor Erscheinungstermin habe ich mich auf dieses Buch gefreut und ich wurde nicht enttäuscht!! Patricia Kelly hat in diesem Buch ihre Lebensgeschichte geschrieben und lässt uns daran teilhaben. Jeder, der damals ein Fan der Kelly Family war, wird mit diesem Buch seine Freude haben. Mit diesem Buch fühlte ich mich in meine Kinder- und Jugendzeit zurückversetzt.
Patricia berichtet chronologisch über ihr gesamtes Leben, ihrer Kindheit, vom harten Leben und Musizieren auf der Straße, vom Höhepunkt der Karriere der Kelly Family bis hin zu ihrer Diagnose Brustkrebs und der Geburt ihrer zwei Kinder. Viele neue Dinge erfährt man über den Vater der Kelly Family und auch der Mutter, die bereits im Alter von 36 Jahren an Brustkrebs gestorben ist.
Patricia selbst berichtet, dass sie dieses Buch mit Stift und Zettel verfasst hat. Und dieses Gefühl hatte ich auch beim Lesen dieses Buches. Ich habe mir Patricia vorgestellt, wie sie ganz emotional ihre Zeilen verfasst und zur Recherche für ihr Buch durch die Welt reist. Das Buch ist einfach geschrieben, lässt sich schnell lesen. Alles andere wäre sicherlich auch unglaubwürdig. Patricia Kelly ist eine bemerkenswerte Frau, die viele Schicksalsschläge und Krankheiten durchleben musste. Man kann ein wenig hinter die Kulissen des Star-Lebens blicken und hinter die Kulissen der Kelly Family. Man kennt die Kellys und Patricia so, wie sie auch tatsächlich von den Medien dargestellt worden sind und wie sie sich selbst dargestellt haben. Oftmals wird von der Marke oder dem Produkt "Kelly Family" gesprochen. Wir erfahren schon auf den ersten Seiten, welchem Druck und Ansturm die Kellys den Fans und den Medien ausgesetzt waren. Als besonders interessant habe ich ihre Berichte vom Starleben und dem Leben auf der Bühen empfunden. Fans, die tagelang vor Konzerthallen campiert haben und sich kreischend um die erste Reihe gedrängt haben. Es ist wirklich beängstigend, was Patricia in diesen Situationen alles miterlebt hat.
Erst im Nachhinein, als ich mir viele Gedanken über Patricias Geschichte gemacht habe ist mir aufgefallen, dass doch einige Fakten in diesem Buch fehlen. Wo ist der rote Doppeldeckerbus geblieben?, Warum wohnt Patricia jetzt dort und dort? Es ist Patricias Geschichte, ganz klar. Dennoch haben mir an manchen Stellen einige Informationen und Fakten über die Familie und ihre Geschwister gefehlt. Ich kann mir vorstellen, dass Leser ohne Kelly Family Vorwissen hier einige Probleme haben werden, wenn sie Andeutungen über ihre Geschwister macht.

Diese kleinen Makel tun der Geschichte aber keinesfalls einen Abbruch!!! Das Buch ist eines meiner Jahreshighlights und ich wurde nicht enttäuscht. Ich habe mich perfekt in das Leben der Patricia Kelly hineinversetzen können. Ich habe dieses Buch mit Absicht ganz langsam gelesen, weil ich nicht wollte, dass es endet. Viele tolle Fotos runden die Geschichte ab.


Fazit Ein perfektes Buch über eine ganz große Künstlerin! Nicht nur für alle Kelly-Fans ein Muss! Mit dieser Geschichte kann sich jeder Kelly-Fan in alte Zeiten zurückversetzen lassen.

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123 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

föhr, gabriella engelmann, sommerwind, sommer, liebe

Sommerwind

Gabriella Engelmann
Flexibler Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2014
ISBN 9783426514320
Genre: Romane

Rezension:

Die Hamburgerin Felicitas ist Regieassistentin und beruflich auf der Insel Föhr unterwegs. Auf dem Dachboden ihrer Hamburger WG findet sie Liebesbriefe, die ein A. an Zugvogel geschrieben hat. Alle Briefe wurden auf der Insel Föhr geschrieben, somit nimmt Felicitas die Briefe mit um vielleicht etwas über sie in Erfahrung zu bringen. Auf der Insel lernt sie dann die nette Ladenbesitzerin Leevke kennen, die schnell zur guten Freundin wird und Frederick, der ihr Leben auf den Kopf stellt…   Mit "Sommerwind" hat Gabriella Engelmann DIE Liebeserklärung an die Insel Föhr geschrieben. Kein Buch hat mich jemals so mitgerissen wie dieses. Bis ins kleinste Detail beschreibt sie die Insel, die Farben, die Menschen, Gerüche, die Blumen, die Häuschen und das Meer. Ich habe mich beim Lesen gefühlt, als befände ich mich selbst auf dieser Insel. Kein anderer Autor hat es bisher geschafft mich so an einen anderen Ort zu fesseln. Die Liebe zur Insel Föhr bringt sie mit diesem Buch wahrhaftig rüber und baut genauso geschickt eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen Felicitas und Frederick ein.   Ich war beim Lesen wie gefesselt. Gebriella Engelmann hat mich in Felicitas Welt regelrecht entführt. Selten lese ich ein Buch absichtlich langsam, weil ich nicht möchte, dass die Geschichte endet. Die Hauptprotagonistin Felicitas mochte ich sehr gern. Ihre Art und Weise ist liebevoll und aufgeschlossen. Genauso toll sind alle anderen Protagonisten dargestellt. Man taucht ein in eine Geschichte, in einen Ort, in dem man selbst gern wäre. Nebenbei baut die Autorin immer wieder nordfriesische Mythologien und alte Bräuche der Insel ein. Die Geschichte ist aus Felicitas Sicht in der Ich-Form geschrieben. Im Buch befindet sich eine kleine Landkarte, auf der man immer gucken kann, wo sich die Protagonisten gerade befinden. Durch den lockeren Schreibstil lässt sich das Buch schnell und einfach lesen.   Das Hauptaugenmerk liegt auf Felicitas und Frederick und ihre Gefühle zu einander. Langsam verfolgt der Leser die Liebesgeschichte der beiden, die einfach wunderschön ist und jedem Leser ein Lächeln in Gesicht zaubert sowie auch vielerlei Emotionen hervorruft. Die beiden durchleben ein Auf und Ab der Gefühle, oftmals dachte ich einfach nur: "Hach, wie schön…".   Fazit Es ist ein wunderschönes Sommerbuch, ich kann es jedem empfehlen. Eine Geschichte voller Urlaubsfeeling und Nordseewind, die nie langweilig wird.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

science fiction, bear, generationenschiff

Das Schiff

Greg Bear , Ursula Kiausch
Flexibler Einband: 478 Seiten
Erschienen bei Heyne, 08.08.2011
ISBN 9783453533752
Genre: Science-Fiction

Rezension:

"Das Schiff" war das erste Buch welches ich bisher von Greg Bear gelesen habe. Auch aus dem Genre Fantasy war es eines meiner ersten Bücher. Ich habe dieses Buch beim Stöbern im Buchladen im Regal entdeckt. Den Rückentext fand ich wahnsinnig spannend und ich wollte etwas Neues ausprobieren. Der Anfang war auch ganz gut. Bis ich dann gut ein Viertel bis die erste Hälfte des Buches gelesen habe und immer noch nicht viel passiert ist. Das ist äußerst schade, denn die Story hat sehr, sehr viel Potential und ist wahnsinnig ausbaufähig. Alles was mich dazu angehalten hat, dieses Buch bis zum Ende zu lesen, war meine Neugier. Ich wollte wissen was hinter diesem Schiff steckt.
Es geht in diesem Buch um einen Mann der in einem riesigen Raumschiff, völlig nackt erwacht. Er weiß weder wer er ist, noch wie er in dieses Schiff gekommen ist, geschweige denn welche Mission das Schiff verfolgt. Langsam erwacht er wieder zum Leben und erkundet das Schiff und seine Umgebung.
Die Geschichte ist aus Sicht des Mannes geschrieben, dessen Namen noch unbekannt ist. Man erlebt wie er von Raum zu Raum des Schiffes findet und immer wieder ganz unterschiedliche Gefahren auf ihn lauern. Ich würde fast sagen, das Buch war langweilig. Es existiert keinerlei Spannung. Ich habe sehr große Erwartungen in dieses Buch gesteckt, jedoch wurde ich leider enttäuscht. Der Autor hätte die Idee zur Geschichte dieses Buches wahnsinnig toll ausschmücken können, einen tollen Spannungsbogen aufbauen und die Geschichte einfach lebhafter gestalten können. Schade, dass Greg Bear sein Ziel verfehlt hat. Der Leser erfährt nur stückchenweise worum es überhaupt in der Geschichte geht. Man liest und liest und liest und es passiert gar nichts.
Das Ende war ebenso anders als erhofft. Es kam nicht apprupt, sondern zog sich bereits über die letzten Seiten hin - demnach gab es auch keine Überraschungen. Das Ende war ziemlich vorhersehbar und lahm. Trotz Allem, die Idee zur Geschichte finde ich nach wie vor sehr interessant und faszinierend. Ich kann mir vorstellen, dass ich, nachdem ewig nichts Neues in diesem Buch passiert ist, wichtige Textstellen einfach überlesen oder nicht wahrgenommen habe. Irgendwann verliert man seine Aufmerksamkeit.

Fazit Leider ist dieses Buch von mir nicht weiter zu empfehlen. Der Klappentext ist interessanter als das Buch. Die Grundidee ist wundervoll, jedoch sehr schlecht umgesetzt.

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206 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

britta sabbag, träume, dorf, verantwortung, zusammenhalt

Das Leben ist (k)ein Ponyhof

Britta Sabbag , Peter Frommann
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 15.04.2014
ISBN 9783404169771
Genre: Humor

Rezension:

Dieses Buch war das erste, das ich von Britta Sabbag gelesen habe, somit habe ich auch keine Vergleichmöglichkeiten mit ihren anderen Büchern. Allerdings habe ich bisher nur positive Meinungen zu ihren anderen Büchern gehört, somit wurde ich neugierig auf ihr neuestes Werk. Die Geschichte entpuppte sich als kurzweilig und humorvoll, jedoch mit einem ernsten Unterton.



Auf rund 200 Seiten hat Britta Sabbag eine Geschichte geschrieben, die für einen kurzen Lesespaß sorgt. Die Hauptprotagonistin Antonia, welche gerade einen Aufschwung in ihrer Karriere erlebt und eine tüchtige Geschäftsfrau ist, wird überraschend von ihrer Mutter zu sich gerufen. Ihre Mutter hat eine Reise gewonnen und Antonia muss auf ihren Stiefvater, der es faustdick hinter den Ohren hat, aufpassen. Somit verschlägt es Antonia, die mit Leib und Seele in der Stadt wohnt, in das kleine Dorf, in dem sie aufgewachsen ist und in dem sie eigentlich gar nicht sein will… 

Mit Antonia wurde ich erst im späteren Verlauf der Geschichte warm. Anfangs konnte ich mich mit ihrer unsymphatischen Art nicht anfreunden. Es ist ebenso Antonias Sicht, aus der wir die Geschichte erleben. Ihr Stifvater Walter habe ich als einen netten und symphatischen Zeitgenossen empfunden, der zwar leicht senil wirkt, jedoch nur gute Absichten hegt. Der Inhalt des Buches ist nichts Neues und sehr klischeehaft. Es ist eine kurzweilige Geschichte mit vorhersehbarem Inhalt und Ende. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, das Buch lässt sich sehr schnell lesen. Britta Sabbag hat ihre Idee sehr gut umgesetzt. Witz und Humor kommen ebenfalls nicht zu kurz.
 
Fazit:
Ein tolles Buch für den kurzweiligen Lesespaß mit einer echt tollen und lehrreichen Geschichte, die zum Nachdenken anregt.

Ich habe dieses Buch freundlicherweise von "BdB" (Blogg dein Buch) kostenfrei als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

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(29)

39 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 25 Rezensionen

mord, krimi, gift, pralinen, ermittlungen

Süß ist der Tod

Emma Conrad
Flexibler Einband: 317 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.02.2014
ISBN 9783839214862
Genre: Romane

Rezension:

Das Zitat auf der Rückseite des Buches "Miss Marple meets Bridget Jones!" passt perfekt. Constanze ermittelt eigenständig in dem Mordfall und erlebt dabei so einige Überraschungen. Ihr Interviewpartner Herr Molitor wird nach dem Interview tot aufgefunden. Er wurde an seinen heißgeliebten Pralinen vergiftet.
Ich würde dieses Buch ganz liebevoll "Frauenkrimi" nennen. Es ist ein tolles Buch für zwischendurch. Die Spannung wird von vorn herein gut aufgebaut und man ist die ganze Zeit am Rätseln wer wohl der Mörder ist. Ich habe dieses Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar vom Gmeiner Verlag kostenfrei zur Verfügung gestellt bekommen. Das Genre Krimi hat mir bisher nicht so gut gefallen, vor allem die Sparte Lokalkrimi nicht. Aber dieses Buch überzeugt. Ich bin zu Anfang etwas schwer ins Buch hineingekommen. Ziemlich viele Charaktere spielen in diesem Krimi neben den Hauptprotagonisten mit. Es ist ziemlich verwirrend die einzelnen Personen auseinander zu halten. Auch hier empfehle ich denjenigen, die damit Probleme haben: mitschreiben und Notizen machen. Ist man aber erstmal in der Geschichte drin kann man auch die Personen sehr gut auseinander halten. Die vielen Protagonisten sind von ganz unterschiedlicher Natur und haben ganz unterschiedliche Charaktere.
Die Sicht aus der die Geschichte erzählt wird, wechselt ständig. Zwischendurch bekommen wir immer wieder in regelmäßigen Abständen die Kolumnen von Constanze zu lesen, die sehr lustig geschrieben sind und die Geschichte aufwerten und für eine tolle Abwechslung sorgen. Ebenso hält Constanze mit ihrem Mann, der sich im Auslang aufhält regen Emailkontakt - Abwechslung pur!
Das große Rätselraten nach dem Mörder beginnt auf der ersten Seite. Die Autorin legt immer wieder heiße Spuren, man wird aber jedes Mal auf die falsche Fährte gelockt. Das Ende ist ihr toll gelungen.
Fazit
Ein ganz netter "Frauenkrimi" in dem eine Journalistin Privatermittlungen aufstellt und ganz nebenbei ihren verrückten Alltag meistern muss. Dieses Buch lässt keine Langeweile aufkommen!

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158 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

liebe, behinderung, blindheit, blind, pinguine

Pinguine lieben nur einmal

Kyra Groh
Flexibler Einband: 450 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.09.2013
ISBN 9783442380442
Genre: Liebesromane

Rezension:

Was für ein tolles Buch!! Kaum angefangen zu lesen kann man dieses Buch nicht wieder aus den Händen legen! Und was mich am meisten erstaunt: Die Hauptprotagonistin Felicitas hat ja die gleichen Eigenschaften wie ich!! "Pinguine lieben nur einmal" ist anders, ist frecher, lustiger, wilder - einfach herrlich!!
Dieser Roman ist der erste, den Kyra Groh geschrieben hat. Ich gehe an Debütromanen immer mit einer normalen Skepsis heran. In diesem Fall hat die Autorin sehr gute Arbeit geleistert. Betrachtet man das Cover denkt man - nicht schon wieder irgendein Chick-lit Roman… fängt man aber erst einmal an zu lesen steigt man sehr schnell in die Geschichte von Felicitas und ihrem Leben in ihrer WG ein. Felicitas ist unordentlich. Besonders amüsant finde ich die zwei Sätze im Rückentext: "Ordnung findet sie überbewertet. Deshalb hat sie auch kein Bücherregal.". Zusammen mit ihrem homosexuellen Freund Cem wohnt Felicitas in einer WG. Sie befinden sich mitten im Studentenleben. Und einen Mann hat Felicitas auch noch nicht gefunden. Ihr Befinden ändert sich jedoch schlagartig als Janosch, der neue Mieter ins Haus einzieht. Durch seine eigene Art fängt Janosch an Felicitas zu verzaubern, denn Janosch ist blind…
Die Autorin hat in diesem Buch Charaktere geschaffen, die unterschiedlicher nicht sein können. Man fängt schnell an sie zu mögen. Kyra Groh hat den Roman in der Ich-Form geschrieben und wir erleben die Geschichte aus Felicitas' Sicht. Herrlich chaotisch beschreibt sie ihren Alltag und ihre ständig wechselnden Gefühle. Sie ist frech und redet frei Schnauze. Janosch gefiel mir von Anfang an sehr gut, er kommt als sehr liebevoll rüber. Zudem kann ich sagen, dass die Autorin einen blinden Menschen und die Situation Blindheit sehr realitätsnah und lebensecht dargestellt hat. Das Buch ist tagaktuell, es spielt im Hier und Jetzt. Welchen Sinn haben Spielfilme im Fernsehen oder welche Rolle spielt Harry Potter im Buch? Durch den flüssigen Schreibstil lässt sich das Buch sehr schnell und einfach lesen.
Das Cover hat mich in erster Linie nicht angesprochen. Liest man aber das Buch und betrachtet man das Cover genauer, ergibt es einen Sinn, es ist genial umgesetzt worden! Die Autorin hat vor jedem Abschnitt ein Inhaltsverzeichnis mit den jeweiligen Charakteren des Folgeabschnitts erstellt. Ich finde das ist eine ganz witzige Idee und lockert die Geschichte zwischenrein noch ein wenig auf. Allerdings habe ich diese Seiten irgendwann nur noch flüchtig gelesen, weil es teilweise eine reine Aufzählung der Charaktere ist.
Fazit Ich kann dieses Buch wärmstens empfehlen. Eine lockere, lustige und wunderbare Liebesgeschichte. Dieses Buch hat genau meinen Geschmack getroffen und ich warte jetzt schon auf weitere Bücher der Autorin!! 

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141 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

zeugenschutzprogramm, liebe, jugendbuch, thriller, fbi

Spurlos

Ashley Elston
Fester Einband: 300 Seiten
Erschienen bei mixtvision, 26.02.2014
ISBN 9783944572062
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich kannte das Buch vorher nicht und ich hätte es mir vom Cover her auch nicht angeschaut, muss ich zugeben. Das Cover passt wunderbar zu diesem Buch, sogar die Blümchen haben ihren Sinn.
Ich kann sagen: Ich liebe dieses Buch!! Es ist eine wunderbare jugendliche Geschichte mit ganz wundervollen Charakteren. In der Geschichte geht es um das Thema Zeugenschutzprogramm. Ein Thema mit dem ich mich bisher noch nicht auseinander gesetzt habe. Gerade für Jugendliche wird die Thematik sehr ausführlich und vor allem leicht verständlich erklärt und dargestellt.
Die Geschichte lässt sich sehr leicht und schnell lesen und man kommt anfangs wunderbar in die Geschichte hinein. Sie fesselt beim Lesen so sehr, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann! Es war eines der seltenen Bücher bei denen ich doch etwas traurig war, dass die Geschichte schon zu Ende ist.
Es geht um Meg, die ständig ihren Wohnort und ihre Identität wechseln muss. Es geht um Ethan, ein Junge aus dem Ort zu dem sich Meg sehr hingezogen fühlt. Und es geht um Megs Familie, die die ganzen Situationen mal besser und mal schlechter verkraftet. Aus Megs Sicht wird dem Leser die Geschichte voller Spannung und Nervenkitzel dargestellt. Anfangs erfährt man wenig über die Vergangenheit, vieles bleibt im Verborgenen, bis die Geschichte zur Mitte des Buches schnell an Fahrt zunimmt.
Das Ende ist sehr rasant und aktionreich. Es war spannend, jedoch für mich vorhersehbar, was aber keinesfalls als schlimm empfunden habe. Dadurch, dass man sich so gut in die Situation von Meg hineinversetzen kann, fliegen die Seiten nur so dahin. Die Geschichte berührt sehr, das Thema ist spannend und herzzerreißend.
Fazit Dies ist ein tolles Jugendbuch mit einem spannenden Thema, welches den Leser fesselt und in seinen Bann zieht. Ich kann es nur jedem empfehlen!

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

familie, baby, freundschaft, humor, frauen

Was will ich und wenn ja, wie viele?

Felicitas Pommerening
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 17.02.2014
ISBN 9783833309458
Genre: Romane

Rezension:

"Was will ich und wenn ja, wie viele?" - Ein Entscheidungsroman wird seinem Titel auf jeden Fall gerecht! Drei verschiedene Frauen unterschiedlicher Charaktere, in unterschiedlichen Lebenssituationen. Eine von ihnen wird bald heiraten und plant Familie, eine andere bekommt ein Auslandsjobangebot, obwohl sie sich in einer festen Beziehung befindet. Die dritte Frau steht mit beiden beinen im Leben und übt einen tollen Job aus.

In diesem Roman ist nichts erfunden und nichts unwahrscheinlich. Es sind Situationen, die aus dem Alltag gegriffen sind und jeden von uns einholen können.  Die Charaktere sind sehr symphatisch beschrieben und man fühlt sehr bald mit ihnen mit und fühlt sich mit ihnen verbunden. Der ein oder andere erkennt auch viele Situationen aus dem eigenen Alltagsleben wieder. Die Geschichte stimmt nachdenklich, sie ist weder spannend noch lustig geschrieben - und genau das macht die Geschichte aus.

Das Buch ist in einer flüssigen, einfachen Schreibweise geschrieben. Wenn man sich erst einmal ins Buch hineingefunden hat, kann man sich sehr gut in die Geschichte hineinfallen lassen. Die Geschichte ist durch einen ständigen Perspektivwechsel zwischen den Charakteren aufgebaut. Zeitweise hat dies etwas verwirrt, sodass man die Hauptcharaktere schon mal verwechselt hat, was ich als einzigen Minuspunkt für dieses Buch ansehe. Wenn man Probleme damit hat, einzelne Personen oder Situationen auseinander zu halten, sollte vielleicht zu Anfang separat mitschreiben.

Die Geschichte hinterlässt einen bleibenden Eindruck. Sie zeigt, dass auch andere Menschen vor schwierigen Entscheidungen stehen, nicht nur jeder einzelne selbst. Trotzdem geht das Leben weiter. Und auch mit Mitte 30 hört das Leben noch nicht auf! Natürlich kommt auch der Humor nicht zu kurz, gerade bei den vielen Unterhaltungen der Frauen untereinander.

Fazit
Jede Frau muss irgendwann Entscheidungen treffen, ob es die richtigen sind, bleibt abzuwarten. Dieses Buch zeigt, dass auch anderen Frauen Entscheidungen für's Leben treffen müssen, mit all ihren Konsequenzen. Ein Buch für alle Frauen, die auch mal eine etwas ernstere Lektüre zur Hand nehmen, die zum Nachdenken anregt.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

brand, komödie, geburt, sommer, not am mann

Not am Mann

Claudius Pläging
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 09.12.2013
ISBN 9783746629780
Genre: Humor

Rezension:

Claudius Pläging hat auf rund 200 Seiten einen kleinen witzigen Roman geschaffen, der anfangs etwas lahm beginnt, dann allerdings sehr schnell an Fahrt zunimmt. Sebastian wird als etwas trottelig oder treudoof dargestellt, der von einer ulkigen Situation in die nächste rutscht. Beginnend bei einem Wohnungsbrand bis hin zum Knastaufenthalt über seinen Job im Schlachtbetrieb. Trotzdem meistert er sein Leben perfekt und hat für alles eine Lösung parat.
Das Buch lässt sich mit seinen einfachen Sätzen und flüssigem Schreibstil sehr schnell lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin. Die Protagonisten konnten perfekter nicht sein. Allesamt weisen sie unterschiedliche Charaktere auf.  Alle, die sarkastischen Humor mögen, werden mit diesem Buch auf ihre Kosten kommen!
Besonders an diesem Buch sind die kleinen verwirrenden und lustigen Kapitelüberschriften, welche aus zwei Aussagen bestehen, die auf den Inhalt des folgenden Kapitels hinweisen.
Durchlaufend werden nach und nach kleine Alltagssituationen geschildert, die jeder nur zu gut kennt. Somit wirkt die Geschichte sehr realitätsnah und nicht fremd. Die Handlung an sich, bzw. der rote Faden ist allerdings etwas überspitzt und sowas von realitätsfremd, dass es einfach nur noch urkomisch wirkt. Niemand erlebt all das, was Sebastian in dieser kurzen Zeit erlebt. Das Ende ist perfekt durchdacht, klassisch aber dennoch nicht vorhersehbar.   Ein perfekter Roman für Zwischendurch, für den Urlaub oder die Badewanne. Ein perfekter Roman für lustige Stunden!

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1.198 Bibliotheken, 24 Leser, 6 Gruppen, 189 Rezensionen

thriller, helgoland, entführung, obduktion, mord

Abgeschnitten

Sebastian Fitzek , Michael Tsokos
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.09.2012
ISBN 9783426199268
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich liebe Fitzek und habe bisher alle seine Bücher nur so verschlungen. Dieses Buch war anders. Kein typischer Fitzek. Aber trotzdem sehr gut! Dieser Fitzek ist definitiv blutiger als seine Vorgänger, dafür allerdings leider auch nicht einmal annähernd so spannend wie seine Vorgänger, der Gruselfaktor fehlte mir komplett. Man erfährt so einiges über die Leichenobduktion und die Patologie. All diejenigen, die dieses Thema interessiert, kommen mit diesem Buch allemal auf ihre Kosten.
Die Geschichte spielt größtenteils an einem Ort, die Handlungen sind nicht sehr abwechlungsreich. Die typische Fitzek-Spannung fehlt in diesem Buch leider komplett. Teilweise habe ich mich durch dieses Buch gequält, was eigentlich sehr, sehr schade ist. Die Bezeichnung "Thriller" und nicht wie gewohnt "Psychothriller" sagt so einiges. Die Story an sich ist nichts besonderes, eine Tochter wird entführt, der Entführer droht mit Ermordung und der Vater tut alles, um seine Tochter wieder zu finden... Wie abwechlungsreich....

Bemängeln kann ich auch das Cover. Wäre es kein Fitzek, hätte ich dieses Buch nie zur Hand genommen, so langweilig finde ich es. Zudem habe ich erst im Nachhinein erfahren, dass es Hardvocerausgaben mit einer Telefonnummer auf dem Cover zu kaufen gibt. Leider habe ich eine Ausgabe ohne diese Telefonnummer gekauft. Schade, dass sie nicht auf jedes Cover gedruckt wurde.
Typisch Fitzek ist das Buch schnell zu lesen, kurze Sätze und eine einfache Wortwahl zeichnen es aus. Die Geschichte wird aus der Sicht des Vaters erzählt. Das Ende war meiner Meinung nach ziemlich vorhersehbar und abzuschätzen. Die Hauptprotagonisten haben in der Story keinen Bezug zueinander, sie verbindet nur der Fall, den es zu lösen gilt. Alle haben sie unterschiedliche Charaktere.
Trotz meiner harten recht negativen Meinung ist dieses Buch ein toller Thriller! Kennt man allerdings alle anderen Fitzeks, ist dieses Buch im Vergleich sehr schwar oder eben "nur" ein Thriller, wenn nicht sogar ein Krimi.
Fazit Ein tolles Buch, ein toller Thriller, wenn man den Namen Fitzek auf dem Cover nicht beachtet. Die Geschichte leider etwas vorhersehbar.

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159 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 36 Rezensionen

schlaganfall, biografie, krankheit, gaby köster, schicksal

Ein Schnupfen hätte auch gereicht

Gaby Köster , Till Hoheneder
Fester Einband: 255 Seiten
Erschienen bei Scherz, 07.09.2011
ISBN 9783502151883
Genre: Biografien

Rezension:

Gabi Köster erlitt am 8. Januar 2008 einen schweren Schlaganfall. Durch schnelle Hilfe hat sie diesen nur knapp überlebt. Nun lebt Gabi ein anderes Leben und lässt uns alle daran teilhaben. Gabi Köster, wie man sie kennt und liebt!! Ich habe mir dieses Buch aus zwei Gründen gekauft: weil ich Gabi im Fernsehen geliebt habe und weil ich in der Familie selbst mit einem Schlaganfall konfrontiert worden bin. In so einer Situation liest man so ein Buch natürlich anders als es Menschen lesen, welche damit noch keine Erfahrungen gemacht haben. Gabi hat sehr ehrlich über ihr Schicksal berichtet und sogar haarklein beschrieben, wie es zu diesem schrecklichen Vorfall gekommen ist. 

Nebenbei erfährt man sehr viel über ihre TV-Karriere bei "Ritas Welt" oder "7 Tage, 7 Köpfe" und ihren Start in die Comedy-Welt. Alle, die Gabi lieben kommen hier auf ihre Kosten. Sehr interessant ist auch das Kapitel über die Drehtage bei "Ritas Welt". Details, die mich einfach nur schockieren, kommen ans Tageslicht. Alle Zeilen sind Gabi pur. Obwohl dieses Buch sehr ergreifend ist, musste ich an einigen Stellen doch lachen. Eben typisch Gabis Humor!!
Mit diesem Werk möchte Gabi mit den Medien und sich selbst aufräumen, denn vieles wurde ihr über die Krankheit angedichtet. Sie gibt vielen Menschen Mut - durch ihren Lebenswillen und ihre aufbauenden Worte. Sie beschreibt ihre komplette Krankheitsgeschichte sehr direkt. Wie man Gabi kennt, hat sie durch diese Krankheit keinesfalls ihren Witz und Humor verloren.

Ein sehr mitreißendes Buch über Gabi Köster und die Erkrankung Schlaganfall. Sie trotzt dem Schlaganfall und findet über Umwege wieder zurück ins Leben. Manchmal muss man eben zwei Schritte zurück und einen vorwärts gehen, um ans Ziel zu gelangen.

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43 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

liebe, frauenroman, familie, demenz, kinder

Das Herz hat viele Zimmer

Franziska Stalmann
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Diana, 08.07.2013
ISBN 9783453357396
Genre: Romane

Rezension:

Chick lit? Denkste! Ich hatte mich bei diesem Buch darauf vorbereitet, eine lustige typische Frauenstory zu lesen. Stattdessen bekam ich eine Geschichte über Alla, die mich sehr nachdenklich gestimmt hat. Es geht um ein Thema, dass wohl jeder kennt oder jedem schon einmal irgendwo begegnet ist.
Alla verliebt sich neu und verlässt für den neuen Mann ihr altes Leben. Sie verlässt ihren Mann, ihre Kinder und ihr Heim. Doch was hat das für Folgen? Womit muss Alla dann klar kommen? Die Geschichte ist offen und ehrlich geschrieben, sie handelt über das wirkliche Leben. Es wirkt nichts ausgedacht, so, als könnte es jedem von uns passieren. Die Hauptprotagonisten hat die Autorin lebensecht dargestellt. Man kann sich in sie und deren Lage komplett hineinversetzen und fühlt jedes Ereignis mit. Alla wirkt beim Lesen wie eine Freundin oder eine vertraute Person. Sie wächst einem ans Herz und es fällt schwer sie am Ende des Buches gehen zu lassen.
Franziska Stalmann erzählt die Geschichte aus der Ich-Perspektive. Obwohl die Geschichte in kurzen Sätzen und einer einfachen Wortwahl geschrieben ist, zieht sie den Leser in seinen Bann. Die Handlung enthält keinerleit Spannung oder Action, jedoch fesselt sie den Leser ungemein. Man ist fast schon dazu gezwungen weiter zu lesen um das Ende zu erfahren. Das Buch verkörpert viele erschiedene Emotionen, es ist traurig, man erfährt Glück oder auch Hass und Eifersucht.
Für mich absolut ein 5-Sterne Buch!! Einziger Kritikpunkt über den man ja eigentlich nicht urteilen sollte, ist das Cover. Natürlich hat das Cover überhaupt nichts mit dem Inhalt und der Geschichte zu tun. Trotzdem finde ich das Cover überhaupt nicht ansprechend und auch nicht schön. Hätte ich das Buch im Buchladen entdeckt, hätte ich es mir nicht zur Hand genommen. Aber nun gut, das ist Meckern auf hohem Niveau.
Ein tolles Buch, das nachhaltig beeindruckt und lange nach dem Lesen im Kopf bleibt!!

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

liebe, münchen, lilli beck, oldies, frauenroman

Liebe verlernt man nicht

Lilli Beck
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 22.07.2013
ISBN 9783746629469
Genre: Romane

Rezension:

Es war das erste Buch, das ich von der Autorin gelesen habe. Das Buch wurde für mich durch das Alter der Protagonisten interessant. Ich habe selten oder wohl noch nie ein Buch gelesen, in dem die Hauptprotagonisten wesentlich älter sind als ich selbst bin. Zudem fand ich den Rückentext wahnsinnig spannend und auch sehr realitätsnah. Eine Inhaltsangabe möchte ich mir an dieser Stelle sparen, denn der Rückentext sagt alles aus, was man vornweg wissen muss – ich möchte ja auch nicht zu viel verraten!!

Die Idee der Geschichte ist genial, witzig und einfach aus dem puren Leben gegriffen. Die drei Damen um die 50 wirken wie Freundinnen für den Leser, sie kommen sehr nett und offen rüber und harmonisieren perfekt miteinander. Von ihren Charaktereigenschaften können sie allerdings anders nicht sein. Aber genau das macht die drei so einzigartig! Jede auf ihre eigene Art und Weise mit ihren vielen Problemen und Macken.
Ich bin eigentlich kein Fan von lustigen oder humorvollen Büchern. Ich finde sie gut, sie bringen mich aber nur selten richtig zum Lachen. Lillie Beck hat es geschafft, dass ich mich richtig amüsieren konnte, sie hat genau mein Geschmack getroffen. Ich musste nicht nur schmunzeln, sondern an einigen Stellen sogar lachen. Das ist für mich wirklich ein Highlight.
Die Story ist perfekt ausgeschmückt. Sie ist ohne Spannungsbogen aufgebaut, was meiner Meinung nach für dieses Buch auch gar nicht notwendig ist. Sie ist flüssig geschrieben und lässt sich leicht lesen. Trotzdem fesselt die Geschichte den Leser. Zum Ende hin fiel es mir nicht leicht, mich von den Protagonisten zu verabschieden. Ich hätte gern noch mehr gelesen!!
Wieder einmal wurde mir gezeigt, dass das Leben ab 50 noch lange nicht zu Ende ist, sondern gerade erst beginnt. Die Hauptprotagonistin nimmt ihr älter werden mit Humor und teilt uns einige Etappen fröhlich mit. Trotz einiger Beschwerden und Wehleiden steht sie mit beiden Beinen im Leben und hat Spaß, Tag für Tag.
Meine Erkenntnis aus diesem Buch: Man hat nicht nur Spaß am älter werden, man findet ganz nebenbei auch noch die ganz große Liebe…

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7.111 Bibliotheken, 83 Leser, 13 Gruppen, 552 Rezensionen

träume, kerstin gier, silber, liebe, fantasy

Silber - Das erste Buch der Träume

Kerstin Gier
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 20.06.2013
ISBN 9783841421050
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ein tolles Jugendbuch von Kerstin Gier!! Ich liege vom Alter her nicht mehr ganz in der Zielgruppe, für die Kerstin Gier dieses Buch geschrieben hat. Es ist allerdings ein perfektes Buch für Mädchen im jugendlichen Alter, wobei natürlich auch Jungs ohne Bedenken zu diesem Buch greifen dürfen!! "Silber" ist etwas ganz anderes als "Die Edelstein-Trilogie" und ich werde beide Bücher nicht miteinander vergleichen. 
Es geht in dieser tollen Geschichte um Träume. Um die Träume von Liv Silver und ihre Klassenkameraden. Die Idee der Geschichte ist grandios und toll umgesetzt. Alle, die sich für Träume interessieren, werden mit diesem Buch voll auf ihre Kosten kommen.
Wer Kerstin Gier kennt, wird auch in diesem Buch ihren Humor wiederfinden und sich köstlich amüsieren. Die Autorin hat ein typisches Jugendbuch geschrieben. Liv zieht mit ihrer Mutter immer und immer wieder um. Nirgendwo fühlt sie sich wohl. Nun kommt sie in eine neue Klasse und lernt viele neue Mitschühler kennen. Mit einigen freundet sie sich an und träumt…
Es geht ums Erwachsen werden, Schulstress, jugendlichen Problemen und nicht zuletzt die ständigen Problemen mit den Eltern. Die typischen Themen die junge Leser interessieren.

In der Geschichte steckt etwas Fantasy, etwas Mystery, Spannung und auch Herzschmerz. Die Geschichte beginnt etwas langsam und steigert sich dann in der Spannung zunehmend zum Ende hin. Auch wenn ich sonst kein Fan von unwirklichen Geschichten bin, hat es dieser Roman tatsächlich in sich. Liv Silber (nach ihr wurde auch das Buch benannt) ist als Hauptprotagonistin sehr gut dargestellt und ausgeschmückt. Sie wirkt auf den Leser sehr symphatisch, nett und freundlich. Alle anderen Charaktere können unterschiedlicher nicht sein. Sie ergänzen sich total und passen perfekt zueinander. Der Schreibstil ist, wie es in einem Jugendbuch üblich ist, einfach gehalten und lässt sich schnell lesen. Etwas ganz tolles ist auch die Covergestaltung. Hier gibt es so einiges zu entdecken und wer genau hinschaut, kann sogar den Schlüssel zur Tür der Träume entdecken. "Silber - Das erste Buch der Träume" ist ein toller Auftakt Giers neuer Trilogie. Der zweite Band "Silber - Das zweite Buch der Träume" erscheint am 26. Juni 2014 (lt. Amazon.de). Fazit: Lasst euch ins Reich der Träume entführen, geht den dunkelroten Korridor entlang und wählt eure persönliche Tür der Träume!

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(795)

1.371 Bibliotheken, 11 Leser, 15 Gruppen, 310 Rezensionen

dystopie, liebe, fraktionen, zukunft, ferox

Die Bestimmung

Veronica Roth , Petra Koob-Pawis
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei cbt, 19.03.2012
ISBN 9783570161319
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt

"Die Bestimmung" ist der Auftakt einer tollen Dystopie von Veronica Roth. Die Geschichte spiegelt die Welt - Nordamerika, Chicago - in der Zukunft wieder. Die Bevölkerung ist eingeteilt in fünf Fraktionen: Alturan - die Selbstlosen, Candor - die Freimütigen, Ken - die Wissenden, Amite - die Friedfertigen, Ferox - die Furchtlosen.

Beatrice ist eine Alturan.

An ihrem sechzehnten Geburtstag entscheidet sie sich. Bleibt sie ihrer Fraktion treu? Wechselt sie in eine andere Fraktion, mit der sie sich identifizieren kann? Entscheidet sie sich für oder gegen ihre Familie? Sie entscheidet sich für die Ferox. Nachdem der Test, dem sie sich als sechzehnjährige unterzogen hat, kein eindeutiges Ergebnis angezeigt hat, muss sie ihr Leben als "Unbestimmte" meistern. 

In ihrer neuen Fraktion schließt sie sich Four, ihrem Ausbilder an, welcher ihr dabei hilft, sich den mit den Ferox gleich zu tun, sich wie eine Ferox zu benehmen und vor allem, ihr Geheimnis sie sei eine Unbestimmte zu wahren.

Dann braut sich zwischen den Fraktionen ein Aufstand an und Beatrice, die sich fortan Tris nennt, muss sich entscheiden, wem sie vertrauen kann und wer sie verraten könnte...



Rezension

Wir erleben die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Beatrice/Tris. Man bekommt einen sehr guten Einblick in ihr Leben, ihre Gedanken und Wünsche. Durch die unterschiedlichen Fraktionen soll es den Menschen leicht gemacht werden, sich für den weiteren Lebensweg und die innere Einstellung zu entscheiden. Doch kann sich ein Mensch überhaupt für eine einzige Einstellung entscheiden? Verkörpert man nicht alle Fraktionen gleichzeitig? Beatrice kann sich für keine Fraktion entscheiden. Durch diese Unentschlossenheit bekommt der Leser einen tiefen Einblick in die Empfindungen und Gedanken der Hauptprotagonistin. 

In der neuen Fraktion der Ferox muss Tris lernen, sich ihren Ängsten zu stellen. Gemeinsam durchlebt der Leser mit ihr zusammen die Ängste, die tief in ihr schlummern und wird auf eine angenehme Art und Weise angeregt, über seine eigenen Ängste nachzudenken.

In meinen Augen wurde Tris als typische sechzehnjährige dargestellt, ein Mädchen, das nicht so recht weiß, was es will. Nach und nach identifiziert sie sich mit den Ferox. Sie wird mutiger, möchte vieles ausprobieren und ihre eigenen Grenzen austesten. Somit nähert sie sich auch Four an, ihrem Ausbilder, ein gutaussehender junger Mann, zu dem sie sich sehr hingezogen fühlt.

Wir durchleben mit Beatrice eine komplette Veränderung ihrer Persönlichkeit, von einem schüchternen Mädchen, das stets nur an andere dachte und weniger an sich selbst, zu einer mutigen, furchtlosen jungen Frau.

Ein wesentlicher Bestandteil der Geschichte sind die fünf Fraktionen, welche nach einem Krieg eingeführt worden sind, um den Frieden unter den Menschen zu wahren. Sehr schnell merkt der Leser, dass auch innerhalb sowie zwischen den Fraktionen Auseinandersetzungen und Rivalität herrscht. Grundsätzlich sind die Lebenseinstellungen der Menschen komplett verschieden. 

Es ist eine fesselnde Geschichte, die zum Weiterlesen animiert. Nur schwer kann man das Buch aus der Hand legen. An vielen Stellen entwickelt sich die Geschichte weiter und nimmt an Spannung zu. 

Die Nebencharaktere sind sehr gut ausgeschmückt. Man lernt viel über sie kennen, sie bereichern die Geschichte und halten sie am Leben.  

Vom Ende war ich ebenso begeistert. Es bleibt offen und der Leser wird auf den zweiten Teil neugierig gemacht. 

Fazit

Ein sehr toller Auftakt einer neuen Dystopie. Ich bin von der Handlung sehr begeistert und bin schon sehr auf den zweiten Teil der Trilogie gespannt.

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Tags: dystopie, gesellschaf, liebe   (3)
 

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

liebe, strand, urlaub, sommer, insel

Inselmelodie

Katrin Jäger , Cornelia Niere , Cornelia Niere
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei Thienemann-Esslinger, 18.05.2012
ISBN 9783522201469
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Katrin Jäger hat ein perfektes Urlaubsbuch geschrieben! Die deutsche Gara, die ihren Vater auf der wunderschönen Insel Gomera sucht. Der Leser taucht komplett in die Inselwelt ein, welche wunderschön bildhaft dargestellt ist.


Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten und das kleine Büchlein lässt sich sehr flüssig und schnell lesen. Etwas schade finde ich, dass das Buch tatsächlich nur 174 Seiten „dick“ ist. Die Story ist super… leider aber etwas zu kurz geraten. Die Geschichte hätte noch um einiges ausgeschmückt werden können. Somit lernt man beim Lesen auch nicht viel über die Hauptprotagonisten kennen. Während man liest folgt ein Ereignis dem nächsten. Wie auch sonst, bei so wenig Seiten?! Trotzdem, das perfekte Sommerbuch für Zwischendurch!!


Fazit:
Obwohl das Buch so wenige Seiten enthält, ist das Buch ein perfektes Sommer-Leseerlebnis für Zwischendurch. Man kann sich richtig gut in die Geschichte hineinfallen lassen und bekommt Lust, sofort in den nächsten Flieger zu steigen und in den Urlaub zu fliegen!!

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Tags: familie, inse, liebe, sommer, sonne, strand, urlaub   (7)
 

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2.440 Bibliotheken, 46 Leser, 9 Gruppen, 270 Rezensionen

thriller, psychothriller, schlafwandeln, sebastian fitzek, schlafwandler

Der Nachtwandler

Sebastian Fitzek
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 14.03.2013
ISBN 9783426503744
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Endlich gab es wieder ein neues Buch meines absoluten Lieblingsautoren des Genres Psychothriller! Wie man es von Sebastian Fitzek gewohnt ist, wird man auch von dieser Geschichte nicht enttäuscht. Eigentlich brauche ich zu dem Buch gar nicht viel sagen… außer absolute Suchtgefahr!!
Dieses Mal geht es um eine etwas andere Geschichte…. Fitzek spielt mit Traum und Wirklichkeit, verwirrt den Leser gekonnt und reißt ihn in eine andere Welt. Durch abwechselnde Sprünge zwischen Traum und Realität weiß der Leser schon bald nicht mehr, ob der Hauptprotagonist Leon gerade schlafwandelt oder wach ist. Sehr kurze Kapitel befähigen einen schnellen Lesefluss, lässt die Spannung sehr schnell aufbauen und ein echtes Gruselfeeling aufkommen.


Durchweg herrscht wieder einmal Spannung vom Anfang bis zum Ende. Während des Lesens ist man so gespannt auf das Ende, dass man es wieder einmal nicht schafft, das Buch weg zu legen. Sebastian Fitzek schafft es auf einer spannend gruseligen Art und Weise den Leser zu verwirren und ihn in die Irre zu führen. Denkt man „das Rätsel gelöst“ zu haben, werden alle Vermutungen wieder umgeworfen. Am Ende schafft es der Autor gekonnt alles Aufzuklären und Klarheit durch die ganze Geschichte zu ziehen.
Fazit:
Mir bleibt nichts anderes zu sagen: Spannung vom Anfang bis zum Ende. Eine absolute Leseempfehlung!! Und uns allen bleibt die Frage: Was tust du wenn du schläfst?

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Tags: mord, nach, schlafen, schlafwandeln, traum, wirklichkei   (6)
 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

freundschaft, sommer, familie, kinder, sommerferien

Die Penderwicks, Band 1: Die Penderwicks

Jeanne Birdsall , Sylke Hachmeister
Flexibler Einband: 285 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 17.02.2012
ISBN 9783551311061
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Die Penderwicks – Rosalind, Skye, Jane und Batty machen Ferien in einem knallgelben Ferienhaus auf dem Anwesen Arundel. Mit dabei ihr Vater und Hound, der Hund, welcher der kleinen Batty nicht von der Seite weicht.
Die Geschichte verstreut Ferienhausfeeling pur! Zusammen erleben die Geschwister in den Sommerferien ein Abendteuer nach dem anderen – woran der Nachbarsjunge Jeffrey und seine stets schlecht gelaunte Mutter nicht ganz unschuldig sind. Während des gemeinsamen Urlaubes werden die Penderwicks und Jeffrey unzertrennliche Freunde.


Man taucht in die unbeschwerte Welt der Kinder ein, die ihre Sommerferien genießen. Das Buch lässt sich durch seine einfachen Sätze und dem tollen Schreibstil sehr schnell lesen. Die Charaktere sind sehr gut ausgeprägt, sodass man jede einzelne Penderwicks-Tochter sehr gut kennen lernt und tief in ihr Inneres schauen kann.

Fazit:
Ein unbeschwertes Kinder-/Jugendbuch, welches einen gern noch einmal Kind sein lassen möchte. Bestens für die Ferien oder den Urlaub geeignet. …auch für erwachsene Kinder zu empfehlen!!

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Tags: abenteuer, ferie, ferienhaus, freundschaft, geschwister, hund, kinder, sommer, sommerferien   (9)
 

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108 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

schwestern, liebe, krankheit, merle, lydia

Fremde Schwestern

Renate Ahrens
Flexibler Einband: 297 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 04.04.2011
ISBN 9783426508060
Genre: Romane

Rezension:

Renate Ahrens hat mit „Fremde Schwestern“ einen Roman geschrieben, welcher einen von Anfang an in seinen Bann zieht und nicht mehr so schnell los lässt.
Es geht um die beiden Schwestern Franka und Lydia. Franka, welche mit beiden Beinen fest im Leben steht und Lydia, eine Rebellin, welche durch`s Ausland tourt. Beide Schwestern sind unterschiedlich wie Tag und Nacht. Als Kinder standen sie sich sehr nah, dann verloren sie sich aus den Augen. Dann steht Lydia mit ihrer Tochter Merle, völlig verwahrlost vor Frankas Tür. Widerwillig bittet Franka sie herein. Später stellt sich heraus, dass Lydia schwer krank ist und für längere Zeit im Krankenhaus bleiben wird. Franka kümmert sich um Merle, eine Beziehung die sich als nicht einfach darstellt. Dann ist Lydia verschwunden…
Die Geschichte ist ruhig geschrieben und lässt sich auch flüssig lesen. Wir erleben die Geschichte aus Frankas Sicht. Der Schreibstil dieses Buches fasziniert. Teilweise sehr kurze Sätze lassen den Leser in die Geschichte hineinversinken und die Hauptcharaktere besser kennen lernen und sich in die Geschichte einzufinden. Während des Lesens wird man sehr neugierig, man möchte natürlich wissen, wo liegt das Geheimnis zwischen Franka und Lydia. Das Ende geschieht plötzlich und ohne Vorwarnung. Die Hauptprotagonisten sind sehr dominant ausgeprägt und gut dargestellt. Man lernt sie sehr gut kennen und kann sich in sie hineinfinden.
Fazit:  Als ein sehr „leises“ Buch erlebt der Leser die Geschichte, in die er hineintaucht. Eine sehr tiefgründige Geschichte, die lange im Kopf bleibt und Nachdenklichkeit verursacht. Absolute Leseempfehlung!!!

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Tags: drama, familie, geschwister, tod   (4)
 

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50 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

flora, sommer, liebe, jugendbuch, lustig

Total durchgeknallt, die Jungs! - Roman

Tina Zang
E-Buch Text: 205 Seiten
Erschienen bei edition tingeltangel, 27.06.2013
ISBN B00DP648CC
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Das Cover ist doch mal total gut gelungen, es passt wunderbar zur Story und spiegelt den Witz und Humor dieses Buches wieder!!

Tina Zang hat eine tolle sommerliche Geschichte geschrieben, voller Witz und jugendlichem Irrsinn, in die man sich sehr gut hineinversetzen kann. Aus der Sicht von Flora erfahren wir eine tolle Geschichte über "die Verrückten", die drei T's, ihren Freund Theo oder Yannick... 

Die Geschichte ist mit tollen Charakteren ausgeschmückt, welche sich alle zu ergänzen scheinen und wunderbar zusammen harmonieren. Lebensecht meistert Flora die Probleme des Alltags und gerät dabei häufig in etwas Schwierige Situationen, die wir alle nur zu gut kennen.


Am Anfang der Geschichte bekommen wir einen sehr guten Einblick über die Hauptcharaktere und Floras Umfeld wird uns bekannt gemacht. Daraus entwickelt sich eine spannende Story, die man nicht mehr aus der Hand legen möchte. Alte und neue Liebesgeschichten, Verwicklungen und unerwartete Wendungen tragen dazu bei, dass man das Buch in einem Rutsch durchlesen möchte. Immer wieder gerät man ins Grinsen, wenn man mit Flora zusammen ihre Liebesgeschichte durchlebt - ihre erste Beziehung, Freundschaft und Liebeskummer...

Der Schreibstil ist unbefangen und einfach und lässt sich sehr flüssig lesen, ohne groß darüber nachzudenken. Die Idee ist toll und spiegelt den Alltag eines ganz normalen jugendlichen Mädchens wieder.

Besonders toll und unterhaltsam fand ich Floras Erläuterungen (hervorgehoben durch kleine Blümchen) und Hintergrundinformationen, welche sie immer wieder zwischendurch gibt und ihre Sicht der Dinge preis gibt. Somit bekommt man einen guten Einblick in ihre Gedanken und Ansichten und erfährt vielerlei wichtiger Hintergrundinformationen.

Auch ich fand es etwas schade, dass man nicht viel über Floras Vater erfahren hat. Ich denke dieser Aspekt hätte die Geschichte noch ein wenig aufwerten können, beeinträchtigt jedoch überhaupt nicht das Lesevergnügen.

Fazit

Für alle Jugendlichen oder Erwachsenen, die sich gern nochmal in die Jugend hineinversetzen wollen ein absolutes Muss! Etwas kurzweilig, jedoch eine sehr spannend und sommerlich erzählte Geschichte - perfekt für einen Tag am Strand?!


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