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5 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Sand & Wind: Die Legende der Roten Wüste

Elea Brandt
E-Buch Text: 480 Seiten
Erschienen bei Verlag ohneohren, 24.06.2018
ISBN 9783903006430
Genre: Sonstiges

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Die Rolle seines Lebens

Amalia Zeichnerin
E-Buch Text
Erschienen bei null, 28.09.2018
ISBN B07HLBWZ6N
Genre: Sonstiges

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Keine Helden

Nils Krebber
Flexibler Einband: 301 Seiten
Erschienen bei Amrun Verlag, 05.09.2017
ISBN 9783958692961
Genre: Fantasy

Rezension:

Als erstes ist mir an diesem Roman sein Humor aufgefallen, der durchgängig vorhanden ist, ohne dass es sich direkt um humoristische Fantasy handelt. Auch gibt es durchaus auch einiges an Tiefgang (kein Wortspiel beabsichtigt), zum Beispiel als einer der Charaktere von seiner Kindheit berichtet.

„Keine Helden“, das ist hier wirklich Programm, denn Aurelia, Eberhart und noch andere Charaktere kann man nur als Antihelden bezeichnen. Bei Eberhart ist mir außerdem positiv aufgefallen, dass er auch figurmäßig nicht in das übliche Heldenschema passt, sondern mehr als einmal mit seiner Leibesfülle zu kämpfen hat. Außerdem wird angedeutet, dass er Männer anziehender als Frauen findet. Wir haben es hier also mit einem queeren Hauptcharakter zu tun, was in Fantasy-Romanen, die nicht explizit das Label „Gay Fantasy“ tragen, eher selten zu finden ist. In einer Nebenhandlung gibt es auch eine kleine Romanze um diesen und einen weiteren Charakter, die sich aber nie in den Vordergrund drängt.

Die Handlung hat der Autor mal beschrieben als „Fluch der Karibik trifft auf Oceans Eleven“ und das passt tatsächlich sehr gut, denn was seine Antihelden hier vorhaben, ist ziemlich knifflig.


Der Weltenbau in diesem Roman liest sich interessant, ohne dass man an irgendeiner Stelle von „Infodumps“ erschlagen wird, und an einigen Stellen wird es richtig schön gruselig, zum Beispiel bei einer Geisterbeschwörung und später im Zusammenhang mit dem Mahlstrom. Auch gibt es hier einige interessante Ungeheuer, die mir in dieser Form noch nicht in anderen Phantastik-Romanen begegnet sind.

Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen, bisweilen gibt es hier auch sehr schöne, passend gewählte Metaphern oder Vergleiche, die für Anschaulichkeit sorgen.

Auch mit der einen oder anderen überraschenden Wendung vermag dieser Roman aufzuwarten.

Am Ende deutet sich an, dass eine Fortsetzung geplant ist, denn einige Handlungsfäden dürften wohl noch weiter gesponnen werden.

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Tags: anti-helden, high fantasy, piraten, seefahrt   (4)
 

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Zärtliche Klagen

Yoko Ogawa , Sabine Mangold
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.08.2018
ISBN 9783746634371
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch ist nach einem klassischen Musikstück benannt. Der Autorin bzw. der Übersetzerin ist hier ein interessanter, bisweilen poetischer Schreibstil gelungen, der sich sehr angenehm liest. In der Handlung gibt es nur wenig Drama, das Buch liest sich eher ruhig.
Wer hier allerdings eine romantische Liebesgeschichte erwartet, der dürfte eventuell enttäuscht werden. Denn obwohl Rurikos Sicht aus der Ich-Perspektive erzählt wird, hält die Autorin eine gewisse Distanz, so dass Rurikos Gefühle oftmals nicht wirklich deutlich werden. Auch wird nicht ganz klar, warum sie sich so stark zu Herrn Nitta hingezogen fühlt, denn dieser Charakter bleibt leider eher blass, obwohl er ja für Ruriko zunehmend wichtiger wird.
Von der im Klappentext angedeuteten Dreiecksbeziehung ist ebenfalls nichts zu spüren, da sie nicht mit Nittas Assistentin anbandelt.
Irritiert hat mich auch, dass sie Herrn Nitta selbst dann weiter siezt, als sie bereits miteinander intim geworden sind.
An ein, zwei Stellen war mir Rurikos Verhalten völlig unverständlich, weil die sonst eher ruhige Frau hier plötzlich überdramatisch reagierte.
Trotz dieser Kritikpunkte hat mir das Buch insgesamt gut gefallen und ich habe mich trotz der ruhigen, unaufgeregten Handlung keinesfalls gelangweilt. Wer sich für klassische Musik und Instrumentenbau interessiert, der dürfte hier einiges Interessantes erfahren.

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Tags: japan, musik   (2)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Christophs Street Day: GayRomance

Chris P. Rolls
E-Buch Text: 266 Seiten
Erschienen bei null, 02.09.2018
ISBN B07GT6J9XT
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Autorin sind hier eine ganze Reihe sehr liebenswerter Charaktere gelungen, angefangen bei Christoph und Fernando bis hin zu den Nebenfiguren, darunter seine Schwester und die eher schroffe Jenna, die mitten in der Pubertät ist und Christoph indirekt zu seinem Glück verhilft, als sie ihn mitsamt ihrer Freunde zum CSD mitnimmt.

Wer angesichts des Klappentextes denkt, der Protagonist würde sich im Laufe der Handlung in einen Bruce-Willis-Doppelgänger vergucken, der liegt falsch, denn Fernando ist ein ganz anderer Typ.

Ich war ein wenig überrumpelt, dass Christoph trotz seiner Gefühlsverwirrungen und der Frage, ob er nun hetero oder doch bisexuell sei, schon bei dem ersten Treffen mit Fernando ziemlich hemmungslos wird, kaum dass er die Wohnung betreten hat. Aber immerhin findet er dafür eine Erklärung und nimmt sich anschließend die Zeit, Fernando besser kennenzulernen.

Insgesamt gibt es hier einige heiße Szenen, und da sowohl Christoph als auch Fernando experimentiertfreudig sind, sind diese Szenen abwechslungsreich.


Angenehm aufgefallen ist mir, dass Christoph sich selbst als eher durchschnittlich aussehend betrachtet und keinen von diesen als hip geltenden Berufen hat, sondern etwas ganz bodenständiges – er ist Busfahrer und mag diesen Job.

Angesichts von vielen perfekt aussehenden Protagonisten in anderen Romanen, die dann vielleicht sogar Millionär sind oder zumindest irgendeinen hoch prestigeträchtigen Job haben, hat mir das sehr gut gefallen.

Der CSD wird sehr schön in die Handlung mit eingebunden, ohne dass er einen großen Teil einnimmt.

Das wenige Drama, was es in dieser Geschichte gibt, ergibt sich nicht aus Beziehungsproblemen, sondern einem äußerem Problem, das ich hier nicht verraten möchte.

Ein weiterer positiver Punkt für mich: Wie die Autorin mit dem Thema Bisexualität umgeht und dabei auch gleich mit einigen Vorurteilen aufräumt, die leider immer noch mancherorts in der Literatur und anderen Medien kursieren.

Das Ende fand ich sehr schön, aus meiner Sicht ist es rührend ohne rührselig zu sein.


Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und ich hatte keinerlei Schwierigkeiten, das Buch innerhalb eines Tages durchzulesen.


Fazit: Eine tolle Liebesgeschichte mit wenig Drama und viel Zucker, allerdings ohne Kariesalarm und ohne Kitsch.


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Tags: gay romance   (1)
 

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 10 Rezensionen

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Maschinenwahn

Carmen Capiti
E-Buch Text: 200 Seiten
Erschienen bei books2read, 15.06.2016
ISBN 9783733785734
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der Roman entführt den Leser nach Zürich, in eine nahe Zukunft, in der es K.I.s gibt, weitere technische Innovationen. Zwar ist es verboten, gesunde Körperteile durch Cyberware zu ersetzen, doch den Antihelden Sam kümmert das wenig. Allerdings fängt er sich einen Haufen Ärger ein und wird schon bald verfolgt.

Im Roman gibt es eine Menge Action, was für viel Spannung sorgt. Immer wieder geraten Sam und seine Mitstreiterin in Gefahr und müssen um ihr Leben kämpfen. Wer sich für Technik interessiert, dürfte hier ebenfalls seinen Spaß haben.

Der Schreibstil der Autorin passt sehr gut zu den abenteuerlichen und gefährlichen Vorfällen, und der Roman liest sich streckenweise wie ein Thriller.

Am Ende wird deutlich, dass eine Fortsetzung geplant ist, ohne dass es einen krassen Cliffhanger gibt.

Obwohl man anhand der lebendigen Beschreibungen Sams Gefühle und Handlungen immer gut nachvollziehen kann, bleibt er selbst etwas blass, was damit zusammenhängt, dass man nur sehr wenig über seine Vergangenheit erfährt – was auch für seine Mitstreiterin gilt. Bei dieser macht es allerdings aus aufgrund des Handlungsverlaufes Sinn, dass sie erst gegen Ende mehr über sich erzählt. Es gibt nur wenige Nebencharaktere, die leider auch etwas blass bleiben.

Ganz am Ende gibt es ein kleines Extra, an dem Fans von Kryptographie ihre Freude haben dürften. Und damit es nicht ganz so schwer ist, hat die Autorin auch einen kleinen Tipp da gelassen.

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Tags: cyberpunk, thriller   (2)
 

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Geistkrieger

Sonja Rüther , Konrad Hollenstein
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Edition Roter Drache, 01.03.2018
ISBN 9783946425380
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das ungewöhnliche Setting dieses Romans mit seiner alternativen Geschichte hat mich neugierig gemacht. Die Welt, die Sonja Rüther hier entwirft, erinnert teilweise an eine Utopie – durch ihre große Naturverbundenheit leben die Powtankaner praktisch ohne Umweltverschmutzung. Allerdings gibt es dennoch Probleme, was in dieser Geschichte die „Geistkrieger“ auf den Plan ruft – eine Art Einsatztruppe für übernatürliche Kriminalfälle. Hier verbindet die Autorin die Elemente eines Krimis bzw. Thrillers mit einer Fantasy-Variante des Schamanismus, in der zum Beispiel Totemtiere eine wichtige Rolle spielen.
Das Buch widmet sich auch dem Thema Rassismus – die einheimischen Powtankaner sind Eingewanderten gegenüber misstrauisch oder lehnen diese offen ab, was mit ihrer historischen Angst vor Invasoren erklärt wird. Die Landessprache ist übrigens Lakota, die Sprache der (realen) Sioux. Wie weit sich die Autorin darüber hinaus an den Sioux oder einem anderen Native American Stamm orientiert hat als Vorbild für ihre Powtankaner, kann ich nicht beurteilen, da mir die Feinheiten und Unterschiede der verschiedenen Stämme nicht bekannt sind.
Das Team der Geistkrieger besteht aus sehr unterschiedlichen Leuten, darunter auch dem schottischen Einwanderer Finnley, der ein Geheimnis hat und dem einige der anderen zu Beginn sehr abweisend, wenn nicht sogar feindselig gegenüberstehen. Jeder von ihnen hat eine spezielle Gabe, die im Verlauf der Handlung wichtig wird.
Der Schreibstil der Autorin lässt sich gut lesen, allerdings hatte ich bei einigen der übernatürlichen Vorfällen teilweise Probleme, mir diese vorzustellen. Ich hätte mir mir hier plastischere Beschreibungen gewünscht.
Im letzten Drittel des Buches gibt es eine Nebenhandlung um die Charaktere Finnley und Chenoa, die mir weniger gefallen hat, aber das ist wohl Geschmackssache.
Das Buch endet zwar nicht mit einem Cliffhanger, aber da die Handlung nicht vollends zu einem Ende geführt wird, gehe ich davon aus, dass eine Fortsetzung geplant ist.

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Tags: alternatives universum, phantastik, urban fantasy   (3)
 

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41 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

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Liebe - lieber nicht

Andy Jones , Teja Schwaner , Iris Hansen
Flexibler Einband: 442 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 13.07.2018
ISBN 9783746633831
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dieser Roman erzählt, wie schon im Klappentext angedeutet wird, längst nicht nur Henrys und Zoes gemeinsame Geschichte, sondern auch in aller Ausführlichkeit von den vergangenen Beziehungen der beiden. Das gerät leider langatmig, da der Autor hier allerhand Einzelheiten beleuchtet, die die eigentliche Handlung nicht voranbringen.

Im zweiten Teil des Buches ab S. 99 gibt es plötzlich einen Perspektivwechsel, sowohl Henry als auch Zoe werden zu Ich-Erzählern, während bis dahin für beide ebenfalls die 3. Person Singular genutzt wurde.

Warum der Autor diesen Perspektivwechsel gewählt hat, erschließt sich mir nicht ganz, möglicherweise liegt es daran, dass im ersten Teil des Buches vor allem vergangenen Ereignisse geschildert werden.

Gewöhnungsbedürftig fand ich auch die (durchgehend verwendete) Gegenwartsform in der Erzählung, da es in den meisten Bücher die Vergangenheitsform gibt. Aber daran habe ich mich nach kurzer Zeit dann doch gewöhnt.

Im ersten Teil des Buches hält der Autor eine deutliche Distanz zu seinen Hauptfiguren, die durch die Ich-Perspektive im zweiten Teil schließlich weniger wird, so dass mehr mit den beiden Charakteren mitfühlen kann.

Allerdings gibt es auch im zweiten Teil des Buches oft Beschreibungen von Alltagsereignissen der beiden Hauptfiguren, bis hin zu Briefen, die die Mutter von Zoes Exfreund an diesen schreibt. Das liest sich zwar durchaus unterhaltsam, hat aber mit der Liebesgeschichte der beiden oft nur wenig bis gar nichts zu tun und gerät an manchen Stellen wieder recht langatmig. Der dritte Teil des Buches besteht lediglich aus einem kurzen Epilog.


Pluspunkte des Romans sind der leicht zu lesende, angenehme Schreibstil und die sympathischen Hauptcharaktere, die durch ihre Ecken und Kanten menschlich und realistisch wirken.


Mein Fazit: Die Idee zu dieser Geschichte hat viel Potential, leider hat mich die Umsetzung nicht vollends überzeugen können.

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

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Der Myrtenzweig

Dorothea Stiller
E-Buch Text: 258 Seiten
Erschienen bei dp DIGITAL PUBLISHERS, 26.07.2018
ISBN 9783960873785
Genre: Sonstiges

Rezension:

... wäre vielleicht eine ähnliche Geschichte wie diese hier entstanden.

Für Fans historischer Cosy-Krimis ist dieser Roman aus meiner Sicht empfehlenswert. Der Mordfall gibt einige interessante Rätsel auf. Wie in Cosy-Krimis üblich, dreht sich die Handlung aber nicht allein um dessen Aufklärung, sondern auch um private Probleme von Lady Beresford und ihrem Patenkind Rose, wobei letzere wiederum mit dem Mordopfer bekannt war, was ebenfalls für einige Rätsel sorgt.

Die Autorin hält hier eine gute Balance zwischen diesen verschiedenen Handlungsteilen und schreibt auf eine angenehm flüssige Weise., die gleichzeitig auch gut in die historische Ära (um 1814) passt, was in den Dialogen deutlich wird. Sie beschreibt insbesondere das Aussehen und die Kleidung der Personen ausführlich, so dass man sich diese sehr gut vorstellen kann. Lady Beresford ist eine etwas ungewöhnliche, aber sympathische Dame, die ohne die üblichen Mittel der Polizeiarbeit der damaligen Zeit schließlich durch verschiedene Schlussfolgerungen dem Täter auf die Spur kommt, was im Finale des Romans noch sehr spannend wird, da hier die junge Rose in Gefahr gerät.

Das Buch wird ergänzt um ein Rezept, das in der Handlung auftaucht, sowie ein Glossar zu historischen Begriffen.

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Tags: cosy crime, historischer krimi, regency   (3)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

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Das Lied des Paradiesvogels 2 (Polynesien-Saga)

Rebecca Maly
E-Buch Text: 52 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 05.07.2018
ISBN 9783955309923
Genre: Liebesromane

Rezension:

Nach der Einführung im 1. Teil machen sich drei der Hauptcharaktere hier auf die Reise nach Papua-Neuguina, während der dritte, Baptiste, eine wichtige, gefährliche Prüfung zu bestehen hat. Das liest sich schön spannend.
Daniel hat ein Geheimnis, das auf der Schiffsfahrt vorerst nur der Leser erfährt. Thea gerät auf der Reise in Gefahr, und damit endet dieser Teil.


Ich habe bei diesem Teil drei Kritikpunkte:
Mehrmals können Charakter allein anhand der Gesichtsabdrücke
von anderen nicht nur deren Stimmung erahnen, sondern auch deren Gedanken. Das wäre aber nur möglich, wenn sie Gedanken lesen könnten und wirkt hier unglaubwürdig.
Ich fand es etwas unrealistisch, dass Baptiste sich schwer verletzt
und es dennoch schafft, danach noch eine ganze Zeit mit seinem Kanu zu paddeln, ohne dass auch die Schmerzen eingegangen wird,
die er eigentlich haben müsste.
Dann wird erwähnt, dass Thea Expeditionskleider ohne Schnürmieder anzieht. Das Schnürmieder bzw. Korsett war allerdings zu dieser Zeit obligatorisch und wurde tagsüber immer getragen, egal zu welcher Gelegenheit oder Unternehmung.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Das Lied des Paradiesvogels 1 (Polynesien-Saga)

Rebecca Maly
E-Buch Text
Erschienen bei Edel Elements, 05.07.2018
ISBN 9783955309916
Genre: Liebesromane

Rezension:

In diesem 1. Teil werden die Protagonisten Thea, Daniel, Leopold und Baptiste vorgestellt und auch schon ihre unterschiedlichen Probleme aufgezeigt. Baptiste ist als "Halbblut" hin und hergerissen zwischen seinem polynesischen Erbe und den Traditionen seiner Ziehfamilie.
Während Daniel am liebsten malt, hat seine Schwester Thea eine Schwäche für die Photographie, sehr zum Umwillen ihres jähzornigen Vater, da sich eine solche Tätigkeit im Jahr 1884 nicht für junge Damen ziemt. Leopold wiederum soll seinen Halbbruder in Papua-Neuguinea suchen, dem er sehr zwiespältig gegenüber steht.

Schon in diesem Teil der Saga bekommt der Leser einen Eindruck des exotischen Schauplatzes Papua-Neuguinea. Einen starken Kontrast bilden die Szenen in Hamburg dazu, und es gelingt der Autorin, die historischen Gegebenheiten anschaulich darzustellen.
Zugleich kann man die Probleme und Nöte der Protagonisten nachempfinden, da sie lebendig geschildert werden.

Teil 1 endet mehr oder weniger mit einem Cliffhanger.
Ich bin etwas irritiert, warum eine Geschichte von insgesamt ca. 300 - 400 Seiten in 5 Bände aufgeteilt worden ist, aber ich vermute, dies ist ein spezielles Konzept des Verlags.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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Das Geheimnis der Madame Yin

Nathan Winters
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Pro-Talk , 15.03.2017
ISBN 9783939990345
Genre: Historische Romane

Rezension:

Celeste als Protagonistin war mir auf Anhieb sympathisch, sie ist eine starke weibliche Figur. Der Ermittler Edwards wirkt dagegen oft launisch und aufbrausend, und die Dynamik zwischen diesen beiden Charakteren ist von Konflikten geprägt.

Dem Autor gelingt es sehr gut, sowohl die vornehmeren als auch die heruntergekommenen Seiten des viktorianischen Londons lebendig zu gestalten, so dass man sehr gut in diese Ära eintauchen kann. Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig. Mir hat es gut gefallen, dass einige ungebildete Leute aus dem East End Silben oder Konsonnanten verschlucken in ihrer Aussprache.

Mehr als einmal geraten die beiden ungleichen Ermittler Celeste und Inspector Edwards in Gefahr und am Ende kommt es nach allerhand Rätseln zu einer unerwarteten Wende.
Dass Edwards gegen Ende des Buches plötzlich tatkräftige Hilfe von einem völlig Fremden bekommt, der bis dahin nie erwähnt wurde, fand ich allerdings ein bisschen unglaubwürdig.


Mir sind einige kleinere historische Recherchefehler aufgefallen, z.B. wird einmal beschrieben, wie Celeste abends das Oberteil ihres Kleides öffnet und erleichtert tief durchatmen kann. Dazu hätte sie allerdings im Jahr 1877 zusätzlich ihr Korsett öffnen müssen – damals ein obligatorischer Bestandteil der Damenmode, was allerdings nicht erwähnt wird. Dieser und andere kleine Fehler stören aber weder den Handlungsverlauf noch hemmen sie das Lesevergnügen.

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29 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 19 Rezensionen

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Unter einem Banner

Elea Brandt
Flexibler Einband: 442 Seiten
Erschienen bei Dead Soft Verlag, 02.02.2018
ISBN 9783960891772
Genre: Fantasy

Rezension:

Das in sich abgeschlossene Buch spielt in einer vom Mittelalter inspirierten Low-Fantasy-Welt, ohne Magie oder Wesen wie Elfen, Orks, Zwerge etc, also „nur“ mit Menschen. Die gesamte Geschichte wird aus Reykans Perspektive geschildert, bei dem mehr als einmal deutlich wird, dass er von den Schrecken des Krieges traumatisiert ist. Auch wenn Benriks Sicht auf die Dinge nicht direkt geschildert wird, wird anschaulich dargestellt, was für ein Charakter er ist, mit allen Schwächen und Stärken, wobei sich letztere erst im Laufe der Handlung herauskristallisieren.

Eine größe Stärke des Romans ist, dass der Spannungsbogen konstant hoch bleibt, da immer wieder neue Gefahren und Konflikte auf die beiden Hauptcharaktere Reykan und Benrik zukommen und sie mehr als einmal in Lebensgefahr geraten. Es gibt keinen typischen „Wir müssen die Welt retten“-Fantasy-Plot, allerdings steht das Königreich vor einer großen Gefahr.

Die Liebesgeschichte fügt sich bestens in die sonstige Handlung ein, ohne sich allzusehr in den Vordergrund zu drängen, auch wird sie niemals rührselig – auch auch nicht zum Thema des Buches passen würde.
Der Schreibstil der Autorin ist mitreißend und lebendig, das passt sehr gut zur Spannung der Geschichte. Das Finale kommt fast ein wenig zu kurz, finde ich, aber letztendlich werden alle offenen Fragen gut gelöst. Es hat mich neugierig gemacht auf weitere Bücher der Autorin.

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Tags: fantasy, gay fantasy, low fantasy   (3)
 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

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Geisterland

T.S. Orgel , Ralf Sandfuchs , Marco Ansing , Ann-Kathrin Karschnick
Flexibler Einband: 306 Seiten
Erschienen bei Low, Torsten, 18.11.2017
ISBN 9783940036452
Genre: Fantasy

Rezension:

Wenig ist in diesen düsteren Geschichten so, wie es auf den ersten Blick scheint, das wird bereits in „Wie Motten im Licht“ von T.S. Orgel deutlich. Ganz unterschiedliche Menschen sind die Helden (und Antihelden) in dieser Anthologie, vom jungen Seelenfänger-Lehrling, über einen einfachen Waldbewohner bis hin zu Kindern, die in einer verfluchten Stadt ums Überleben kämpfen, eine Seele, die sich ihr Dasein im Jenseits ganz anders vorgestellt hat, Gaukler und noch viele mehr. Für viele nehmen die Ereignisse ein schlimmes oder gar bitterböses Ende, doch manche Geschichte endet auch hoffnungsvoll, wie zum Beispiel Marco Ansings „Der Ring“ und Florian Wehners „Die letzte Wacht“. Oft, aber nicht immer, spielt ein Seelenfänger eine entscheidende Rolle, und auch der verräterische „Täuscher“ wird in einigen Beiträgen behandelt. Intrigen, Verrat, Illusionen, Mord, Rache und andere finstere Themen ziehen sich durch die Anthologie. Gloria H. Manderfelds Geschichte „Das Traumhaus“ fällt durch seine ungewöhnliche Form auf, denn der Ich-Erzähler hinterlässt Tagebucheinträge, in die sich erst nach und nach das Grauen schleicht.


Zu jeder Geschichte gibt es eine passende Illustration von Hanna Böving, die auch das Titelbild gestaltet hat. Alle Beiträge der Anthologie sind übrigens verständlich ohne den Hintergrund des Pen & Paper Rollenspiels genauer zu kennen, auch wenn hin und wieder auf Details angespielt wird, die nicht näher erklärt werden.

Wer wiederum manche dieser Geschichte gern in Rollenspiel-Form erleben möchte, kann das ebenfalls tun, denn vier Beiträge sind am Ende des Buches als Kurzabenteuer für das Spielsystem Fate Core zu finden.

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Tags: dark fantasy, geister, grusel   (3)
 

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

1920er, feuerahorn, hass, krimi, leningrad, morde, musik, mysteriös, mystik, nachtclub, orchester, paris, stumm, tagebuch, taktstock

Der Bund der Zwölf

Miriam Pharo
E-Buch Text: 290 Seiten
Erschienen bei null, 10.01.2016
ISBN B01AG9HXH2
Genre: Romane

Rezension:

Wer in diesem Roman Fantasy-Kreaturen erwartet, der wird enttäuscht, stattdessen gibt es hier übernatürliche, unerklärliche Ereignisse und magische Objekte.

Man merkt, dass die Autorin ein Faible für Musik hat, dafür spricht ihre bildhafte, anschauliche Sprache, mit der sie über diese – und andere Dinge – schreibt.

Ebenso wird deutlich, dass sie viel über die historischen Verhältnisse in den 1920ern in Paris recherchiert hat und es gelingt ihr, diese Epoche sehr lebendig und glaubwürdig darzustellen.

Mit den Hauptcharakteren konnte ich mit gut identifizieren, sie wirken sympathisch und alles andere als eindimensional. Schade fand ich, dass eine Protagonistin im Finale teilweise fehlt, allerdings macht dies innerhalb der Handlung durchaus Sinn.

Im letzten Drittel des Romans verschlägt es die Helden gar in die Pariser Unterwelt und was sie hier erleben, das liest sich sehr spannend.

Gefreut hat mich auch, dass die Autorin eine historische Persönlichkeit auf originelle Weise mit eingebaut hat.

Lesenswert ist dieser Roman aus meiner Sicht vor allem für Menschen, die ein Faible für Musik und/oder die 1920er Jahre mitbringen.

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Tags: 1920er, fantasy, goldene zwanziger, historisch, krimi, paris   (6)
 

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22 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Tödlicher Fokus

Sonja Rüther
E-Buch Text: 363 Seiten
Erschienen bei dotbooks, 03.05.2016
ISBN 9783958245280
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Roman beginnt mit einem Interview, das anderthalb Jahre nach der eigentlichen Handlung stattfindet, so dass die eigentliche Geschichte quasi eine Rückblende darstellt. Die Protagonistin Marike wurde mir schnell sympathisch. Immer wieder wird deutlich gemacht, dass sie versucht, es allen recht zu machen und nett zu jedem zu sein – sogar zu Menschen wie ihrer Freundin Jutta, die sehr besitzergreifend und ziemlich unberechenbar ist. Aber am Ende hat sich viel verändert für sie und auch das wird in ihrer Charakterentwicklung deutlich.

Bald schon sorgen einzelne Texte, die zwischen den Kapitel zu finden sind, für Irritation und später dann für verstörende Momente; hier deuten sich schon die späteren Verbrechen gut an, bei denen einer der Hauptcharaktere des Romans schließlich in Lebensgefahr gerät.

Mit wem sie es dann letztendlich zu tun bekommen, das kann ich nicht ohne Spoiler verraten. Auf jeden Fall passt hier das Setting eines Filmdrehs mit einem prominenten Schauspieler perfekt.

Die Eigenheiten der Protagonistin Marike werden sehr ausführlich dargestellt und machen sie aus meiner Sicht zu einem facettenreichen Charakter.

Es gibt übrigens ein Wiedersehen mit Ermittlern aus dem Thriller „Blinde Sekunden“

Insgesamt fand ich den Thriller schön spannend, vor allem im letzten Drittel, weil es hier zu mehr als einem unerwarteten, bitterbösem Twist kommt, der noch mal alles gehörig auf den Kopf stellt.

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Das Geheimnis von Silent Rose

Isabell Schmitt-Egner
E-Buch Text
Erschienen bei Impress, 03.05.2018
ISBN 9783646604399
Genre: Sonstiges

Rezension:

Für mich war dieses Buch ein richtiger Page-Turner, den ich nicht aus der Hand legen konnte.
Was für die Protagonistin Nina zunächst harmlos und geradezu langweilig beginnt, entwickelt sich schnell zu einem rasanten Albtraum, bei dem es ums nackte Überleben geht. Aber zum Glück ist sie dabei nicht ganz auf sich gestellt.
Der Roman ist eine Mischung aus Coming-of-age Geschichte und Survival-Thriller, könnte man sagen, gemischt mit ein wenig Romantik, ohne explizit zu werden. Die Ereignisse überschlagen sich alle paar Seiten und als ich gerade noch dachte, nun wären die Protagonisten in Sicherheit, lauerte ihnen schon die nächste Gefahr auf.
Auch das Szenario eines geschlossenen Sanatoriums inmitten eines riesigen Wildparks - also meilenweite Wildnis ringsum,
fand ich sehr gelungen. Der Schreibstil der Autorin liest sich angenehm flüssig und ich finde ihn passend für das Genre.

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Tags: abenteuer, survival, thriller, young adult   (4)
 

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Der Stern des Seth: Steampunk-Abenteuer-Roman

Amalia Zeichnerin
Flexibler Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Independently published, 05.07.2018
ISBN 9781983369230
Genre: Sonstiges

Rezension:  
Tags: abenteuer, ägypten, expedition, steampunk, viktorianisch   (5)
 

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Blinde Sekunden

Sonja Rüther
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Aufbau TB, 17.06.2016
ISBN 9783746632261
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In diesem Thriller ist nur wenig so wie es scheint und die Handlung spielt in zwei verschiedenen Städten. Lange habe ich mich gefragt, wie diese verschiedenen Schauplätze und die verschiedenen Charaktere miteinander in Verbindung stehen, aber es gibt einen Punkt, an dem sie sich treffen, und der verändert alles.
Ungefähr ab der Hälfte des Romans hatte ich einen Verdacht, der sich angesichts der klug eingestreuten, aber nicht zu offensichtlichen Spuren und Hinweise immer mehr erhärtete. Allerdings war auch ab diesem Punkt das Rätsel nicht offensichtlich und gegen Ende kommt es zu einem spannenden Twist. Ich habe mich auch gefragt, wann denn der ermittelnde Kommissar und noch eine andere Person endlich die Hinweise verstehen würden, die mir als Leserin bereits klar wurden.
Und obwohl ich wie gesagt, schon einen Verdacht hatte hinsichtlich des Täters war das Ende so spannend zu lesen, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

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Tags: spannung, thriller   (2)
 

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dystopie, science fiction

Anno Salvatio 423 - Das Licht der Ketzer

Tom Daut
Flexibler Einband: 624 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 17.03.2016
ISBN 9783959623049
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ich habe auch Teil 1 dieser Reihe gelesen. Auch hier in der Fortsetzung wird es schön dystopisch-düster und der komplexe detaillierte Weltenbau, der mir schon in Teil 1 gut gefallen hat, wird noch um weitere Aspekte ergänzt.
Desmond ist mittlerweile bei den Ketzern akzeptiert und beliebt, er hat den Ehrentitel „Licht der Ketzer“ erhalten.

Und wie in jeder guten Dystopie wird auch in diesem Roman Gesellschafts- und Sozialkritik deutlich - nicht nur bezogen auf (über-)mächtige religiöse Institutionen und deren Tendenz zum Fundamentalismus. Der Autor nimmt sich im ersten Teil des Buches der schwierigen Thematik Kindesmissbrauch an – und das auf eine Weise, die nichts für schwache Nerven ist.

Das Buch ist in handlungsmäßig quasi in zwei Teile geteilt, da es in der ersten Hälfte
wie gesagt um diesen Missbrauch geht und Desmond entsprechend Schritte unternimmt, dagegen vorzugehen. In der zweiten Hälfte muss er sich einem ganz anderen Problem widmen und noch dazu eine Ausbildung zum Exorzisten absolvieren – ausgerechnet bei einem Mann, der in seiner Vergangenheit eine wichtige Rolle spielte.
Im Showdown schließlich bekommen die Ketzer und Desmond es mit fast übermächtigen Feinden zu tun, was sich sehr spannend liest.


Der Stil ist auch in diesem Band wieder sehr detailliert, anschaulich und lebendig, so dass die die Gefühle und Empfindungen der handelnden Personen stets deutlich werden, die Actionszenen spannend wirken und man sich auch die beschriebenen Räumlichkeiten sehr gut vorstellen kann.

Das Buch endet mehr oder weniger mit einem Cliffhanger bzw. einem kleinen Ausblick, was wohl im folgenden Band auf den Leser zukommt.

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Tags: düstere phantastik, dystopie, science fiction   (3)
 

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Magic Berlin

Julia Heller
Flexibler Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 27.12.2017
ISBN 9783744864718
Genre: Fantasy

Rezension:

Rezension
„Magic Berlin: Der Weg des Sterns“ von Julia Heller
🧙‍♀️🧙‍♂️🧜‍♀️🧜‍♂️🧚‍♀️
Klappentext:
Seit ihrer Kindheit träumt die melancholische Studentin Lucia immer wieder das Gleiche: ein See bei Nacht, ihre Mutter, ein geheimnisvolles Wasserwesen ...
Als sie Hals über Kopf ihren gewalttätigen Exfreund verlässt, folgt Lucia endlich einem Zeichen aus ihrem Traum und geht nach Berlin. Dort begegnet sie Brigid, die sich Hexe nennt und Lucia in eine verborgene Szene einführt: Unter Hexen, Schamanen und Hoodoo-Priesterinnen, die uralten heidnischen Göttern folgen, lernt die 27-Jährige, was wahre Freundschaft bedeutet und dass die große Liebe keine Stereotype kennt.
Gemeinsam mit den magischen Berlinern lüftet sie ein dunkles Familiengeheimnis, das ihrem Traum zu Grunde liegt. Dabei muss sich Lucia einigen Herausforderungen und Gefahren stellen, bevor sie ungeahnte Kräfte in sich entdeckt. Ohne es zu wissen, ist sie Teil eines Plans, der die Welt grundlegend verändern wird. Das magische Berlin hat ihre Ankunft bereits erwartet, doch nicht alle heißen die Veränderung willkommen ...
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Eigene Meinung:
Wer hier einen klassischen Urban Fantasy Roman mit verschiedenen Wesen und vielen Phantastik-Elementen erwartet, wird vermutlich enttäuscht. Stattdessen befasst sich der Roman stark mit Naturspiritualität, den modernen Hexen und Heiden sowie modernem Schamanismus – was es alles real gibt und auch realistisch geschildert wird. So einiges aus diesem Bereich wird der Anfängerin Lucia von auf diesem Gebiet erfahrenen Charakteren erklärt, so dass auch Leser, die sich mit diesen Themen nicht auskennen, keine Verständnisschwierigkeiten haben.

Lucia zieht mit Brigid in eine WG mit Magiewirkenden und verliebt sich wenig später in eine lesbische Frau, die Schamanismus praktiziert. Aber auch einer ihrer WG-Mitbewohner, Panait, fasziniert sie. Hier greift die Autorin das Thema Polyamorie auf, das die drei Charaktere sehr unterschiedlich betrachten. Entsprechend sind Konflikte vorprogrammiert.
Hier hätte ich mir von einem der Charaktere, der diesen Lebensstil schon länger lebt, eine ausführlichere Erklärung gewünscht, was Polyamorie ist – also ein auf Konsens, guter Kommunikation und gegenseitigem Vertrauen basierendes Beziehungskonstrukt, mit dem alle Beteiligten einverstanden sind. Das kommt im Text nicht deutlich herüber, der Schwerpunkt liegt auf den entstehenden Konflikten. Aber wer weiß, vielleicht wird dieses Thema ja in einer Fortsetzung noch genauer beleuchtet. (Von der Autorin habe ich erfahren, dass ein Prequel erscheinen wird, Teil 2 Ende des Jahres oder 2019.)

Lucia, Brigid und die übrigen Charaktere wirkten auf mich sympathisch und ich konnte mit ihnen sehr gut „mitfiebern“ bei ihren Erlebnissen. Ein Charakter, ein weiterer WG-Mitbewohner namens Phillip, blieb aus meiner Sicht sehr blass, er tritt kaum in Erscheinung. Der Charakter Göndlir wirkte auf mich sehr rätselhaft, bis ich den Epilog gelesen habe.

Der Schreibstil der Autorin liest sich angenehm flüssig. Hier und da hätte ich mir etwas mehr „Show, don‘t tell“ gewünscht, vieles wird erklärt und erzählt, anstatt es zu veranschaulichen.

Ein Großteil der Handlung dreht sich anfangs um diese Beziehungsgeschichten und Lucias Entwicklung. In der zweiten Hälfte gibt es dann deutlich mehr Fantasy-Elemente.

Fazit: Kein klassischer Urban Fantasy Roman, sondern eher ein esoterischer Entwicklungs- und Liebesroman mit Fantasy-Elementen und starken, interessanten Charakteren. Besonders lesenswert, wenn man sich für Naturspiritualität, moderne Hexen und Heiden und/oder Schamanismus interessiert, weil dies hier realistisch und positiv repräsentiert wird.

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Tags: heiden, hexen, magischer realismus, schamanismus, urban fantasy   (5)
 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Feuererbe: Lee und Caldwell 1

Celia Jansson
E-Buch Text
Erschienen bei null, 29.04.2018
ISBN B07CRPJFNM
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dieser Roman folgt in vielen Dingen der klassischen Urban Fantasy:
Es gibt weltweit Magie und verschiedene Wesen-Clans, die teilweise miteinander verfeindet sind: Tierwandler, Vampire, Fae (Feenwesen), Magier, Dämonen und Elementare. Der menschlichen Bevölkerung ist seit Anbeginn der Zeit unbekannt, dass es diese Wesen und Magie gibt und warum das so ist, dafür hat die Autorin einen originellen Ansatz gefunden, der zugleich die spannende Handlung vorantreibt.
Die verschiedenen Clans bleiben größtenteils unter sich, treffen sich gern in eigenen Clubs und es gibt so manche komplizierten Familien- bzw. Clangeheimnisse, die im Laufe der Handlung zu Tage treten. Dem gegenüber steht die Supernatural Agency, der Wesen verschiedener Herkunft angehören und die neutral sind. Diese Agency, in der Allan Lee als Ermittler arbeitet, sorgt für die Verbrechensaufklärung bei den Übernatürlichen.Mehr möchte ich zum Worldbuilding an dieser Stelle nicht verraten.

Die Handlung ist wie gesagt, sehr spannend, ich mochte das Buch kaum aus der Hand legen, zumal sich der Stil auch sehr gut lesen lässt aus meiner Sicht. Es gibt ingesamt einige schöne Ideen in diesem magischen London, auch was die wichtigen Nebenfiguren betrifft, die in der Agency tätig sind.
Angenehm fand ich, dass es zwischen den beiden Protagonisten ordentlich knistert, dies aber anders als in vielen Gay Romanen nicht gleich dazu führt, dass sie im Bett landen - was mit dem Temperament von einem der beiden zu tun hat.

Kritikpunkte:
London spielt als Stadt leider kaum eine Rolle, zwar werden hier und da Straßennamen oder U-Bahnstationen genannt, und in einer Szene spielt die Themse eine wichtige Rolle, doch insgesamt fehlte es mir an etwas ausführlicheren Beschreibungen zur Stadtszenerie, die man an einigen Stellen problemlos hätte einbauen können. Ich bin übrigens kein Freund von ellenlangen Beschreibungen, aber ein paar mehr Details hätte ich mir doch gewünscht. Von dem Aussehen der Fae werden z.B. nur die Haare und das Kleid ihrer Königin beschrieben und an anderer Stelle angedeutet, dass sie spitze Ohren haben, aber ich habe mich die ganze Zeit gefragt, ob sie sonst ganz menschlich wirken, oder etwas mystischer.

Es gibt einige sehr glückliche Zufälle, die ein bisschen gewollt wirken, z.B. dass Personen just in dem Moment aus heiterem Himmel auftauchen, als sie gebraucht werden.

Protagonist Jessie muss über weite Strecken der Handlung beschützt werden, was ihn teilweise ungewollt (?) passiv wirken lässt, aber er bricht aus diesem Handlungsmuster später doch noch aus.

Fazit: Ein spannender Urban-Fantasy-Roman mit interessanten Charakteren und einigen originellen Einfällen, dem aus meiner Sicht hier und da etwas mehr Beschreibungen von (Stadt-)Szenerien und den Fantasy-Wesen gut getan hätte.

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bettina kiraly, gay-romance, liebesgeschichten, love

forever love - Ich sehe Liebe

Bettina Kiraly
Flexibler Einband: 280 Seiten
Erschienen bei Dead Soft Verlag, 10.10.2017
ISBN 9783960891437
Genre: Romane

Rezension:


Jonas lebt in Wien, ist nebenberuflich Autor und hat eine besondere Gabe: Er kann Liebe sehen und weiß, wer füreinander bestimmt ist. Diese Gabe nutzt er, um Menschen zu verkuppeln. Sein eigenes Herz gibt ihm dagegen Rätsel auf und das merkt er besonders, als der Schotte Gordon Mitglied in seiner Autorengruppe wird und ihn ziemlich verwirrt. Bisher war Jonas nur mit Frauen zusammen. Warum geht Gordon ihm nicht aus dem Kopf?


„Forever Love – Ich sehe Liebe“ habe ich innerhalb von zwei Tagen gelesen und hatte ein kurzweiliges und leichtes Lesevergnügen. Das soll allerdings nicht heißen, dass dieser Roman oberflächlich wäre: Die Autorin schlägt auch ernstere Töne an, denn sowohl Gordon als auch Jonas haben schwierige Erlebnisse in ihrer Vergangenheit gehabt, die sich noch bis in die Gegenwart auf sie aufwirken.

Die Perspektive wechselt zwischen Jonas und Gordon, jeweils als Ich-Erzähler, wobei Jonas‘ Perspektive leicht überwiegt. Dieser Protagonist wirkte auf mich wie ein sehr rationaler, analytischer Mensch, der seinen eigenen Gefühlen kaum traut – und der sich in eine fixe Idee verrennt, die sich durch einen Großteil des Romans zieht.

Mir hat der Stil der Autorin gut gefallen, er liest sich flüssig, so dass man sehr gut in die Handlung abtauchen und mit den beiden Protagonisten mitfühlen kann – die um ein sympathisches „Team“ aus Nebencharakteren ergänzt werden, welche die Handlung und die Charakterentwicklung der beiden weiter vorantreiben.


Das Buch ist meiner Meinung nach auch interessant für Leser, die gern einmal hinter die Kulissen schauen möchten, wie (manche) Autoren arbeiten – das wird hier anhand der anschaulich geschilderten Autorengruppe und eines Besuchs der Frankfurter Buchmesse deutlich.

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11 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 6 Rezensionen

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Berlingtons Geisterjäger 3 - Die Türme von London

Amalia Zeichnerin
E-Buch Text
Erschienen bei null, 30.03.2018
ISBN B07BTPF7W1
Genre: Sonstiges

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abenteuer, erotik, humor, icepunk, luftpiraten, luftschiff, luftschiffe, steampunk, steampunk-romane

Die zerbrochene Puppe

Judith Vogt , Christian Vogt
Buch: 400 Seiten
Erschienen bei Feder & Schwert, 01.09.2012
ISBN 9783867621564
Genre: Fantasy

Rezension:

Es ist ein dystopische, ungewöhnliche Welt mit dem Flair des ausgehenden 19. Jahrhunderts, in das der Leser hier entführt wird. Denn große Teile Europas und anderer Kontinente sind vereist, viele sind auf der Suche nach Rohstoffen und Energiequellen, die Wärme erzeugen.

Aus der Ich-Perspektive (die im gesamten Roman nur einmal durchbrochen wird durch eine kurze Szene) berichtet der Künstler Naðan von seinen Erlebnissen, die ihn von Venedig zu der schwimmenden Stadt Æsta bis hin nach Helgoland und „Hochgotland“ bringen. Zusammen mit mehreren Friesen, gesetzlosen Luftschiffpiraten, mit denen er einen Feind gemeinsam hat, setzt er alles daran, seine Frau zu retten.

Immer wieder wird deutlich, dass der Protagonist Künstler ist, oft malt er Bilder und entsprechend malen auch die Vogts lebendige Bilder mit ihrer Sprache, welche Landschaften, technische Erfindungen, Menschen und Maschinen veranschaulichen. Naðan ist im Grunde ein Antiheld, oft unsicher, von Kummer geplagt und angesichts der sprechenden Puppe, deren Worte nur er hören kann, wähnt er sich mehr als einmal dem Wahnsinn nah.
Es hat mir Vergnügen bereitet, den detaillierten Weltenbau in diesem Roman zu sehen und mit dem Protagonisten mitzufiebern, dem so viel Pech an den Fersen haftet und der dennoch nicht aufgibt.
Zwischenzeitlich gibt es auch romantische Passagen, die sich gut in das Gesamtbild einfügen.

Und auch sozialkritische Töne werden deutlich, die an das Arbeiterelend in der Ära der Industrialisierung erinnern.


Mein Fazit: Dieses Buch wurde aus meiner Sicht zu Recht 2013 mit dem Deutschen Phantastik Preis ausgezeichnet.

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