Ameise

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112 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 9 Rezensionen

fantasy, insel, freundschaft, religion, tod

Eine Insel

Terry Pratchett
Fester Einband
Erschienen bei Manhattan
ISBN 9783442546558
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: freundschaft, nation, naturkatastrophe   (3)
 

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100 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 15 Rezensionen

intelligenz, forschung, experiment, genie, operation

Blumen für Algernon

Daniel Keyes , Eva-Maria Burger
Fester Einband: 298 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 01.01.2007
ISBN 9783608937824
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: experiment, forschung, gesellschaftskritik, intelligenz   (4)
 

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

star trek, tos, mccoy, pille, zeitreise

Star Trek - The Original Series 1

David R. George III
Flexibler Einband: 816 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.09.2011
ISBN 9783942649513
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: alternative realität, mccoy, science fiction, star trek, tos   (5)
 

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

facebook, humor, lustig, seltsam, witzig

geaddet, gepostet, Webfail!: Die peinlichsten und lustigsten Facebook-Einträge

Nenad Marjanovic , Manuel Iber
E-Buch Text: 208 Seiten
Erschienen bei Riva, 17.11.2011
ISBN B0069RH81C
Genre: Humor

Rezension:  
Tags: facebook, humor, statusmeldungen   (3)
 

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14 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

star trek, enterprise, romulaner, science fiction, spionage

Star Trek - Enterprise 2

Michael A. Martin , Andy Mangels , Bernd Perplies
Flexibler Einband: 504 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 17.12.2011
ISBN 9783942649421
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: enterprise, relaunch, science fiction, star trek, trip tucker   (5)
 

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

star trek, tos, abenteuer, science fiction

Die Macht der Krone. Star Trek

Howard Weinstein
Sonstige Formate
Erschienen bei HEYNE WILHELM, 01.01.1997
ISBN 9783453313545
Genre: Sonstiges

Rezension:

Es war einmal ein König, der weise und gerecht über sein Reich Shad regierte. Doch der Frieden war trügerisch, denn die kriegerischen Bewohner der Mohd-Provinz fühlten sich benachteiligt und rebellierten gegen ihren Herrscher. Schließlich flüchtete die königliche Familie ins Exil, und die Mohd-Allianz übernahm die Macht und lieferte sich fortan einen erbitterten Bürgerkrieg mit den Anhängern des Königs. Achtzehn Jahre später hat der ehemalige König genug gesehen und möchte die Bevölkerung Shads wieder vereinigen. Da er aber inzwischen zu alt geworden ist, soll seine Tochter diese Aufgabe übernehmen. Kailyn, der jungen Königstochter, steht eine sehr schwierige Aufgabe bevor: Zuerst muss sie die heilige Krone finden, die gut an einem schwer zugänglichen Ort versteckt ist. Aber vor allem Kaylins innere Stärke ist gefragt, denn nur wenn die Krone sie als würdige Herrscherin akzeptiert, könnte die junge Frau Königin über ihr Volk werden. Kailyn selbst fühlt sich von dieser Prüfung überfordert, auch wenn sie Unterstützung zweier Begleiter aus dem Weltraum hat...

Der Weltraum? Ja, auch wenn "Die Macht der Krone" stark an Fantasy erinnert, so haben wir es doch mit einem Star Trek- und somit einem Science-Fiction-Roman zu tun, denn bei Kailyns beiden Begleitern handelt es sich um niemand anderen als Spock und McCoy. Kirk persönlich war es, der dem alten König damals riet, ins Exil zu gehen. Die Föderation hat ein starkes Interesse daran, dass der ressourcenreiche Planet nicht von den Klingonen unterjocht wird, was das Machtgefüge im Alpha-Quadranten erheblich verändern würde. Während die Enterprise die Aufmerksamkeit der Klingonen auf sich ziehen soll, begeben sich Spock, McCoy und Kailyn per Shuttle zu dem unwirtlichen Planeten Sigmal 1212, auf sich die Krone befindet. Doch jemand an Bord der Enterprise hat diese Geheimaktion an die Klingonen verraten...

Zuallererst möchte ich einige Worte über das Cover verlieren. Als ich den Roman bei einem allseit bekannten Internetauktionshaus erstand, war ich einigermaßen über die abgebildeten Personen überrascht, die mir so gar nicht (mehr) bekannt vorkamen. Wie sich herausstellte, sind auf der ersten deutschsprachigen Auflage die Akteure aus "Das schwarze Loch" abgebildet, einem SF-Film aus dem Hause Disney, der mir als Kind sogar mal richtig gut gefallen hat. Bei den späteren Ausgaben wurde dann das richtige Cover verwendet. Nun muss ich allerdings gestehen, dass ich dieses fast noch schlimmer finde als das erste, weil das Trio Kirk-Spock-Pille darauf einfach furchtbar aussieht. McCoy und Kirk äugen mit verkniffenem Gesichtsausdruck nach links bzw. nach rechts, und ein unglaublich schlecht getroffener Spock schielt so stark, dass man nicht so recht sagen kann, wohin er eigentlich blickt. Mit anderen Worten: So oder so zählen beide Cover zu den schlimmsten aller Star Trek-Romane. Ich muss jedesmal lachen, wenn ich sie sehe.

So, kommen wir endlich zur Geschichte selbst! Der Roman erschien bereits 1981, und für sein Alter schlägt er sich recht wacker. Die märchenhaft anmutende Hauptstory über die Prinzessin, die anfangs ängstlich und unsicher ist, aber im Laufe der Handlung über sich hinauswächst und an Reife gewinnt, ist so klassisch wie zeitlos. Der Roman ist ganz auf die drei Personen McCoy, Kailyn und Spock zugeschnitten (in dieser Reihenfolge); der Rest der Enterprise-Crew sowie die stereotypen Klingonen sind nur schmückendes Beiwerk. Der Autor geht sehr ausführlich auf das Seelenleben des Trios ein - und das ist sowohl eine Stärke als auch eine Schwäche des Romans. Wirklich gut gelungen ist die Beziehung zwischen zwischen Spock und McCoy. Die bissigen und gleichzeitig liebenswürdigen Kabbeleien zwischen den beiden sind von soviel gegenseitigem Respekt geprägt, dass einem als Trekkie förmlich das Herz aufgeht. Leider kommen alle drei meiner Meinung nach zu gefühlsduselig rüber, sogar Spock hat scheinbar seine sentimentale Phase und zeigt sich so warmherzig und verständnisvoll wie selten zuvor. Das ist aber kein Vergleich zu den emotionalen Kapriolen, die seine beiden Begleiter gerade durchmachen! McCoy wurde offenbar schwer von der Midlife Crisis erwischt und geht mir ehrlich gesagt in diesem Roman ziemlich auf die Nerven. Fast die ganze Zeit über quengelt er umher, wirkt hilflos und voller Selbstmitleid. Auch Kailyn strapaziert als heulsusiges Nervenbündel, das sich obendrein noch in den wesentlich älteren McCoy verguckt, des Öfteren die Geduld des Lesers.

Die Geschichte ist alles andere als originell und verläuft größtenteils ohne Überraschungen: Natürlich ist der Weg beschwerlich, die Nerven liegen blank, es wird gestritten, sich wieder zusammengerauft, man meistert gefährliche Situationen, dann scheint alles umsonst gewesen zu sein - und dreimal dürft ihr raten, wie die Geschichte ausgeht. Komischerweiserweise macht genau diese Vorhersehbarkeit den Reiz der Geschichte aus, jedenfalls ging es mir so. Aus irgendeinem Grund erweist es sich beim Lesen dieses Romans als eigentümlich befriedigend, ganau das zu erhalten, was man erwartet. Man freut sich, dass alles so geschieht, wie man es sich gehofft hat. Denn auch wenn Kailyn ab und zu mit ihrer Kleinmädchentour nervte - am Ende will man ja doch die scheinbar schwachen Personen triumphieren sehen!
Die Rollen sind klar verteilt, die Handlung unkompliziert aufgebaut, und der Schreibstil so einfach gehalten, dass das Buch auch problemlos von Kindern gelesen werden könnte. Insgesamt macht der Roman einen sehr stimmigen und sympathischen Eindruck. Hin und wieder stößt man auf altersbedingte Ungereimtheiten, zum Beispiel wenn eine Klingonin einen Schrei unterdrückt und mit den Tränen kämpft, als ihr Vorgesetzter stirbt. Darüberhinaus leidet der Roman auch an der schludrigen Übersetzung und der teilweise etwas seltsamen Wortwahl der frühen Heyne-Classic-Romane.

Fazit: "Die Macht der Krone" liest man am besten, wenn einem der Sinn nach etwas "Leichtem" steht. Ein harmloses, nettes und unterhaltsames Abenteuer mit etwas zuviel Gefühlsduselei, das durch den märchenhaften Touch (und durch das falsche Cover) alte Kindheitserinnerungen aufleben lässt.

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Tags: abenteuer, science fiction, star trek, tos   (4)
 

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batman, harvey dent, comic, gotham, sammelband

Batman: Das lange Halloween

Jeph Loeb , Tim Sale
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Panini, 23.11.2010
ISBN 9783862010288
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: batman, gotham city, graphic novel, harvey dent, mafia   (5)
 

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comic, batman, robin, joker, verbrechen

Batman R.I.P.

Grant Morrison , Tony S. Daniel , Sandu Florea , Lee Garbett
Flexibler Einband: 212 Seiten
Erschienen bei Panini, 20.11.2009
ISBN 9783866078819
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: batman, comic, joker, robin   (4)
 

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batman, comic

Batman - Black Glove (Softcover, Panini, 2011)

Grant Morrison , Tony Daniel (Zeichner)
Buch: 180 Seiten
Erschienen bei Panini Verlag, 01.01.2011
ISBN 4188727090309
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: batman, comic   (2)
 

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deep space nine, star trek, mission gamma, science fiction, ds9

Star Trek - Deep Space Nine 8.08

Robert Simpson , Christian Humberg , Gene Roddenberry , Robert Simpson
Flexibler Einband: 230 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 11.10.2011
ISBN 9783941248687
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: bajor, deep space nine, mission gamma, science fiction, star trek, verschwörung   (6)
 

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ra's al ghul, batman, talia al ghul, comic

Batman Son of the Demon

Mike Barr , Jerry Bingham (Illustrator)
Flexibler Einband: 78 Seiten
Erschienen bei Dc Comics, 01.06.1987
ISBN 0930289250
Genre: Comics

Rezension:  
Tags: batman, comic, ra's al ghul, talia al ghul   (4)
 

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700 Bibliotheken, 20 Leser, 10 Gruppen, 77 Rezensionen

zamonien, fantasy, buchhaim, bücher, hildegunst von mythenmetz

Das Labyrinth der Träumenden Bücher

Walter Moers
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Knaus, 05.10.2011
ISBN 9783813503937
Genre: Fantasy

Rezension:  
Tags: bücher, buchhaim, fantasy, hildegunst von mythenmetz, humor, katakomben, literatur, ouvertüre, puppetismus, theater, walter moers, zamonien   (12)
 

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relaunch, voyager, star trek, delta-quadrant, voyager-relaunch

Unworthy

Kirsten Beyer
Flexibler Einband: 372 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 29.09.2009
ISBN 9781439103982
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: delta-quadrant, relaunch, science fiction, star trek, voyager   (5)
 

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

star trek, tos, science fiction, kirk, spock

Das Prometheus- Projekt. Star Trek

Sandra Marshak , Myrna Culbreath
Flexibler Einband
Erschienen bei HEYNE WILHELM, 01.05.1997
ISBN 9783453313828
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: kirk, science fiction, spock, star trek, tos   (5)
 

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star trek, voyager, relaunch, voyager-relaunch, sf

Full Circle

Kirsten Beyer
Flexibler Einband: 564 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 31.03.2009
ISBN 1416594965
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Ich weiß noch genau, wie es für mich war, als die letzte "Voyager"-Folge "Endspiel" erstmals bei Sat 1 lief. Die ganze Zeit war ich völlig hingerissen von diesem packenden Zweiteiler, aber als sich die Sendezeit bedrohlich dem Ende näherte und sich Captain Janeways Crew immer noch im Delta-Quadranten befand, stellte ich mir die bange Frage, wie um alles in der Welt die Geschichte in den paar Minuten noch zu einem angemessenen Abschluss gebracht werden sollte. Und zack - auf einmal erreichte die Voyager wieder den heimatlichen Alpha-Quadranten, und damit war die Serie vorbei. Das war also der Moment, dem man sieben Staffeln lang entgegenfieberte. Und nun?

Wie schon bei anderen Star Trek-Serien auch, wurde erfreulicherweise auch VOY in Romanform weitererzählt. In vier Romanen von Christie Golden erlebten die Crewmitglieder neue Abenteuer. Und dann... starb Kathryn Janeway. Noch nicht mal in einem "Voyager"-Roman, sondern in "Heldentod" aus der TNG-Reihe. Kurze Zeit später wirbelten die Ereignisse aus "Destiny" die Star Trek-Bücherwelt gehörig durcheinander. Wieder stellte sich die Frage: Und nun? Wie ging es jetzt mit der Voyager und ihrer Crew weiter?

Sicher hatten es die Romane, die sich unmittelbar an die spektakuläre "Destiny"-Trilogie anschlossen, nicht gerade einfach. Captain Picards Crew widmete sich in "Den Frieden verlieren" der humanitären Hilfe, die Titan kehrte in "Stürmische See" sehr schnell wieder zum Forschungsalltag zurück, und mit "Einzelschicksale" erlebten wir eine sachliche Sichtweise aus Politikerperspektive auf die Auswirkungen der verheerenden Borg-Schlacht. Kirsten Beyer ging die Sache ein wenig anders an. Statt die Handlung ihres "Voyager"-Romans ebenfalls direkt an die "Destiny"-Trilogie anknüpfen zu lassen, erzählt sie eine komplexe Geschichte, die sich über den Zeitraum von drei Jahren hinzieht, die Handlungsstränge aus den Vorgängerromanen aufgreift und das Geschehen vor, während und nach "Destiny"einschließt. Dabei springt die Handlung in der Zeit vor und zurück, und wer bei so etwas leicht den Überblick verliert (wie ich zum Beispiel), sollte sich beim Lesen besser ein paar Notizen machen. Es lohnt sich auf jeden Fall!

Schon der Epilog hat es in sich: In einem Restaurant in Venedig wartet Chakotay auf Janeway, mit der er sich verabredet hat, doch sie taucht nicht auf. Von ihrem ehemaligem Verlobten muss Chakotay erfahren, dass Kathryn tot ist.
Knapp zwei Jahre zuvor (2378): Die alte Stammbesatzung arbeitet noch einmal zusammen, um B'Elannas und Toms kleine Tochter Miral, die laut einer Prophezeihung eine Art Messias für das klingonische Volk sein soll, vor zwei rivalisierenden Sekten zu beschützen. Danach trennen sich die Wege der meisten wieder, um erst wieder zu einem tragischen Anlass zusammenzufinden: Kathryn Janeways Trauerfeier.

Damit wäre knapp die Hälfte des recht umfangreichen Romanes vorbei und wir wieder beim Anfang des Buches, aber eigentlich geht es jetzt erst richtig los. Die Zeit fliegt nun dahin, und zwischendurch kommt es immer wieder zu Rückblicken, wodurch das Tempo deutlich anzieht und der Leser mehr als vorher gefordert wird. Im ersten Teil war der Roman ein reines "Voyager"-Abenteuer, das die Handlung der Vorgängerromane weitererzählte. Ab jetzt jedoch fügt sich das Geschehen nahtlos in die Ereignisse anderer ST-Romanreihen ein, insbesondere natürlich denen von "Destiny". Im zweiten Band der Trilogie konnte man ja schon erfahren, dass auch die Voyager an vorderster Front gegen die Borg kämpfte und schwer beschädigt aus der Schlacht hervorging. Wer jetzt ausufernde Raumschiff-Ballerszenen erwartet, irrt: Mehr als alles andere stehen die Charaktere im Vordergrund. Kirsten Beyer trifft jede einzelne der bekannten Figuren perfekt und stellt deren Seelenleben so anschaulich dar, dass man als Leser so richtig schön mitfühlen, oder in diesem Fall, mitleiden kann. "Full Circle" ist gerade deshalb ein Roman, der einen streckenweise ganz schön runterzieht. Die Grundstimmung ist sehr bedrückend und manchmal regelrecht deprimierend. Je weiter ich las, umso stärker kam bei mir der Gedanke auf, die Voyager wäre wohl besser im Delta-Quadranten geblieben. Für fast alle Charaktere brachte die Heimkehr kein Glück, ganz im Gegenteil. Ausgerechnet Harry Kim, wohl derjenige, der sich am allermeisten auf die Rückkehr in den Alpha-Quadranten freute, zieht am Ende verbittert Bilanz:

"It's not right. And no matter how I try to look at it, it's never going to be right again. It doesn't make any sense. It's like I had this life, and then I somehow wandered down the wrong path and ended up in some alternate reality."

Wenn man sich die Handlung von "Full Circle" so ansieht, kann man ihm da nur beipflichten. Harry selbst: lebensgefährlich verletzt und von seiner Verlobten verlassen. Janeway: tot. Chakotay: körperlich und seelisch ein Wrack. Seven: ebenfalls psychisch in einem desolaten Zustand. Paris und Torres: aus Angst um ihre Tochter zu einer verzweifelten Maßnahme gezwungen. Tuvok: verlor seinen Sohn (siehe "Destiny 3"). Einzig der Doktor brachte sein Leben nach dem unfreiwilligen Aufenthalt im Delta-Quadranten recht gut auf die Reihe.

Ja, der Roman ist deprimierend, aber er ist gut - verdammt gut sogar. Die "Voyager"-Romanserie ist bis auf wenige Ausnahmen ja eher von bestenfalls mittelmäßigen Werken geprägt, aber "Full Circle" ist ein echter Hammer. Es ist eines jener Bücher, die einen völlig gefangennehmen; eines jener Werke, bei denen man sich den Feierabend herbeisehnt, um endlich weiterlesen zu können. Die emotionale Wucht der Geschichte haut einen förmlich um, und mehr als einmal hatte ich beim Lesen einen dicken Kloß im Hals. Zwar hat der erste, etwas zu klingonenlastige Teil des Buches eine leichte Überlänge, aber dafür ist die zweite Hälfte schlichtweg zum Niederknien. Ganz ehrlich: Schon allein dieser Roman würde die Veröffentlichung der VOY-Relaunchreihe in Deutschland rechtfertigen (kleiner Wink mit dem Zaunpfahl an den Cross Cult-Verlag). Als einziger Roman im Kielwasser von "Destiny" kommt "Full Circle" ähnlich episch und mitreißend wie die Borg-Trilogie daher, mit dem Vorteil, dass Kirsten Beyer ein noch besseres Gespür für die Charaktere aufbringt als ihr Kollege David Mack. Dieses Buch wird sicher auch ST-Romanleser begeistern, die sich normalerweise nicht so recht für "Voyager" erwärmen können. Obwohl er vorwiegend von starken Charaktermomenten und großen Emotionen geprägt wird, weist er auch einen beachtlichen Spannungsbogen auf. Bemerkenswert sind noch die clever aufbebaute Handlung und der sehr einfühlsame Schreibstil.

Lange Rede, kurzer Sinn: "Full Circle" ist wirklich ganz großes Kino und für mich einer der besten Star Trek-Romane überhaupt. Unbedingt empfehlenswert!

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Tags: relaunch, science fiction, star trek, voyager   (4)
 

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1 Bibliothek, 1 Leser, 1 Gruppe, 0 Rezensionen

science fiction, star trek, tos

Star Trek: A Choice of Catastrophes

Steve Mollmann , Michael Schuster
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Simon & Schuster, 30.08.2011
ISBN 9781451607161
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: science fiction, star trek, tos   (3)
 

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star trek, titan, science fiction, ki, sci-fi

Star Trek - Titan 6

James Swallow , James Swallow
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 01.06.2011
ISBN 9783941248670
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
Tags: ki, maschinen, riker, science fiction, star trek, titan   (6)
 

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

star trek, new frontier, science fiction, u.s.s. grissom, captain's table

Star Trek - New Frontier

Peter David , Stephanie Pannen
Flexibler Einband: 252 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 19.09.2011
ISBN 9783942649001
Genre: Science-Fiction

Rezension:

"The Captains Table" ist eine Bar der besonderen Art: Sie ist nur für Captains oder vergleichbare Anführer aller Zeiten geöffnet. Es gibt keinen bestimmten Ort für diese Bar; von Zeit zu Zeit erscheint sie einfach irgendwo, so auch für Mackenzie Calhoun. Weil es im "Captain's Table" üblich ist, eine persönliche Geschichte zu erzählen, berichtet Calhoun, warum er vor Jahren seine Sternenflottenuniform an den Nagel hängte.

Viel mehr möchte ich vom Inhalt gar nicht verraten, weil man in dieser Geschichte schon recht früh erahnen kann, wie sie ausgeht. Schon in den ersten "New Frontier"-Romanen wurde erwähnt, dass Calhouns Kündigung irgendwie mit einem Vorfall während seiner Zeit als Erster Offizier auf der U.S.S Grissom zu tun hatte; worum es dabei genau ging, blieb allerdings unklar. Hier erfahren wir endlich alles über dieses Ereignis, und zwar aus Calhouns Sicht. Es ist eine sehr bedrückende, tragische Geschichte um Loyalität, innere Zerrissenheit und menschliche Abgründe, die wirklich an die Nieren geht. Als Peter-David-Roman ist dieses Buch zwar trotzdem nicht hundertprozentig bierernst, aber weit entfernt von den typischen Gute-Laune-Geschichten des Autors.

Dieses Werk bringt uns Mackenzie Calhoun weit näher als die bisher erschienenen "New Frontier"-Romane. Bislang wirkte er auf mich wie eine Art Superhelden-Captain, dessen Instinkte unfehlbar sind, der keinerlei Respekt vor seinen Vorgesetzten hat und der in jeder Hinsicht ein Macher ist. Hier lernen wir mal eine ganz andere Seite seiner Persönlichkeit kennen: Zunächst als jungen Rebell auf seinem Heimatplaneten Xenex, der zum ersten Mal jemanden getötet hat und dies nur schwer verarbeiten kann. Später erleben wir Calhoun als jungen Commander auf der Grissom, der sich mit seiner schroffen Art nicht überall beliebt macht, der sich Dinge schönredet, anstatt sie zu hinterfragen, der Befehle ausführt, obwohl er spürt, dass sie falsch sind. Auch die Crew der Grissom erscheint tief gespalten. Die Offiziere beäugen sich misstrauisch, es bilden sich Verbündete und Gegner - ganz anders als die üblichen Sternenflottencrews, die fast stets tadellos wie eine gut geölte Maschinerie funktionieren.

Wie schon erwähnt, ist die Handlung ziemlich vorhersehbar. Dies wurde aber vom Autor bewusst so angelegt, denn viele Kapitel enden mit einer Andeutung, dass sich etwas Schlimmes anbahnen wird. Gerade dieses Wissen ist es aber, was die Spannung gewaltig ansteigen lässt. Man zittert regelrecht vor dem, was da kommen mag. Für Action ist ebenfalls gesorgt, und vor allem das Kapitel "Der Schacht" ist mit das Spannendste, was ich jemals in ST-Romanen gelesen habe! Aber es sind vor allem die nachdenklichen Momente, die diesen Roman so stark machen: Die moralische Zwickmühle in der Calhoun steckt, ist so greifbar, dass sie schon allein vom bloßen Lesen kaum zu ertragen ist. Erfreulicherweise verzichtet Peter David hier gänzlich auf die für ihn typischen Übertreibungen, die hier einfach fehl am Platze wären. Die beklemmende Atmosphäre wird allein durch die ironischen Dialoge etwas aufgelockert, die mir beim Lesen trotz des ernsten Themas ab und zu ein Schmunzeln entlocken konnten.

Neben Calhoun sind auch die anderen Figuren wunderbar gelungen. Jede einzelne von ihnen wird so bildhaft zum Leben erweckt, dass man sie regelrecht vor sich sieht. Als erstes muss ich natürlich sagen, dass es mich freut, dass mit Katerina Müller endlich mal ein wiederkehrender deutscher Charakter einen Platz im (inoffiziellen) Star Trek-Universum gefunden hat. Zwar ist Frau Müller als typische Deutsche natürlich ein Ausbund an Förmlichkeit, Disziplin und Humorlosigkeit (man stelle sich jetzt mein genervtes Augenrollen vor), aber wirklich eine sehr coole, starke Person mit dem Herz auf dem richtigen Fleck. Gut finde ich auch, dass ihr Nachname, im Gegensatz zum Original, mit "ü" statt mit "ue" geschrieben wird.
Romeo Takahashi hingegen ist ein echter Sympathiebolzen, genau wie Mick Gold. Ich war aber schon einigermaßen überrascht zu erfahren, dass Müller, Takahashi und Gold zur Stammbesetzung der Excalibur gehören. Entweder habe ich das in den Vorgängerromanen überlesen, oder die drei wurden bisher noch nicht erwähnt. Jedenfalls würde ich mich sehr über ein Wiedersehen freuen. Am eindrucksvollsten ist aber Norman Kenyon geschildert, der Captain der Grissom. Ich würde zuviel von der Handlung vorwegnehmen, wenn ich genauer auf ihn eingehen würde, deshalb verrate ich nur, dass die Szenen mit ihm die eindringlichsten und besten im ganzen Buch sind.

Das Konzept mit dieser Bar, die sich, wenn überhaupt, nur für Captains öffnet, wirkt im Star Trek-Universum freilich ein wenig deplaziert. Ich finde ja, dass diese wunderbare Kneipe eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Haus der Familie Black oder dem Raum der Wünsche aus den "Harry Potter"-Romanen hat. Tatsächlich wäre die Bar dort besser aufgehoben als bei Star Trek, aber wenn sie als Aufhänger für solche tollen Geschichten wie "Gebranntes Kind" dient, soll es mir nur recht sein.

Fazit: "Gebranntes Kind" gehört zu den besten Peter-David-Romanen, und wenn man die fast durchweg hohe Qualität seiner Werke betrachtet, will das wirklich etwas heißen. Auf verhältnismäßig wenigen Seiten entfaltet sich eine beklemmende Geschichte mit Tiefgang und von einer beeindruckenden Intensität. Dies ist keiner der unzähligen ST-Romane, die man durchliest und abhakt, sondern der noch lange nachwirkt. Ich jedenfalls werde Mackenzie Calhoun von nun an mit ganz anderen Augen sehen.

P.S. Ich persönlich finde ja diese große Ameise auf dem Cover toll! - Wie bitte? Habe ich da Xindi-Insektoid gehört?

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Tags: captains table, loyalität, mackenzie calhoun, new frontier, rache, science fiction, star trek, u.s.s. grissom   (8)
 

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

star trek, vulkanier, zeitreise, umgedrehte zeitliche abfolge, science fiction

Fremde vom Himmel. Star Trek

Margaret Wander Bonanno
Sonstige Formate
Erschienen bei HEYNE WILHELM, 01.01.1998
ISBN 9783453039360
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Fremde vom Himmel" - so lautet der Titel eines Buches, das im späten 23. Jahrhundert für Furore sorgt. Immerhin widerspricht es der allgemein gängigen Geschichte des ersten Kontaktes zwischen den Menschen und einer außerirdischen Rasse. Offiziell fand der Erstkontakt im Jahre 2058 statt, als ein Raumschiff von der Erde Alpha Centauri erreichte. Und nun schlägt "Fremde vom Himmel" ein wie eine Bombe, indem es eine völlig andere Version erzählt. Laut diesem Buch fand der tatsächliche Erstkontakt schon drei Jahre früher statt, als ein vulkanisches Raumschiff in den Pazifik stürzte und zwei der Insassen gerettet werden konnten.

Nach langem Zureden ist es Dr. McCoy endlich gelungen, Admiral Kirk zum Lesen dieses Buches bewegen - und bereut es kurze Zeit schon wieder: Zwar ist sein bester Freund sofort Feuer und Flamme für den Roman, allerdings in einem ungesunden Ausmaß, das schon an Besessenheit grenzt. Kirk glaubt sich an die Ereignisse in diesem Buch erinnern zu können, so als wäre er damals dabei gewesen, und dass die Sache in einer Katastrophe endete. Nach und nach zweifelt Kirk an seinem Verstand, bis Spock ihm mitteilt, ganz ähnliche Visionen zu haben. Mittels Gedankenverschmelzung versuchen die beiden, die verborgenen Erinnerungen wieder ans Tageslicht zu bringen. Ausgangspunkt der gemeinsamen "Reise" in die Vergangenheit ist die Zeit, als Kirk gerade das Kommando über die Enterprise bekam und mit seinem neuen Ersten Offizier Spock zunächst nicht ganz glücklich war...

Wie man sich anhand der Inhaltsangabe schon denken kann ist dieser Roman in der Zwischenzeit natürlich hoffnungslos veraltet. Nicht nur der offzielle Star Trek-Kanon setzte die Ereignisse dieses Buches mit dem achten Kinofilm gnadenlos außer Kraft, sondern auch das wirkliche Leben. In dieser Geschichte, die sich größtenteils im Jahr 2045 abspielt, sind beispielsweise die Ostblockstaaten noch genau so sozialistisch wie anno 1987, dem Erscheinungsjahr des Buches. Wer sich nicht darauf einlassen kann oder will, dem entgeht einer der lesenswertesten TOS-Romane überhaupt. Denn ob überholt oder nicht: Die Handlung dieses Buches ist so dicht, originell und gut durchdacht wie in kaum einem anderen Star Trek-Roman. "Fremde vom Himmel" ist enorm kurzweilig und unterhaltsam, so dass man das Buch trotz seiner verhältnismäßig hohen Seitenzahl zügig durchlesen kann. Der Aufbau der Geschichte ist sehr geschickt gemacht und trotz der recht komplexen Struktur gut nachvollziehbar. Was Star Trek-Romane für mich so reizvoll macht ist unter anderem die Möglichkeit, die Serien und Filme durch Geschichten zu bereichern, die auf dem Bildschirm bzw. der Kinoleinwand kaum zu realisieren wären. "Fremde vom Himmel" hat mit seiner breit angelegten Rahmenhandlung und den vielen Schauplätzen definitiv Kinoformat, nur eben in Romanform.

Die Geschichte spielt sich in drei verschiedenen Zeiten ab: im Jahr 2045, in der Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Film und unmittelbar vor der Episode "Die Spitze des Eisbergs". Zu den Hauptprotagonisten des Romans zählen neben Kirk und Spock daher Figuren aus eben jener Folge: Gary Mitchell, Dr. Elizabeth Dehner und Lee Kelso. Auffällig ist hierbei das sehr freundschaftliche, fast schon kumpelhafte Verhältnis zwischen dem damals blutjungen Captain und seiner Crew, mit Ausnahme von Spock. Wie man erfährt, konnten sich Kirk und Spock am Anfang ihrer gemeinsamen Dienstzeit nicht besonders gut leiden; eine interessante Parallele zum 11. Kinofilm. Während der Reise in die Vergangenheit lernt Kirk dann, Spock zu vertrauen, bis sich diese einzigartige Freundschaft zwischen den beiden entwickelt - hier für meinen Geschmack ein wenig zu sehr! Man lasse sich nur mal folgenden Ausschnitt auf der Zunge zergehen (S. 471):

Spock trat näher heran - eine hilfsbereite, schützende Präsenz. "Es war eine starke Stimulation notwendig, um unsere Reminiszenzen zu reaktivieren."
"Mir ist kalt", stieß Kirk hervor, von sich selbst überrascht. Er wandte sich dem Kamin zu, entzündete ein Feuer. Spock blieb neben ihm, um seine Seele zu wärmen.


Anhänger der K/S-Fanstorys dürften ihre helle Freude daran haben...

Und damit wären wir auch schon bei den Schwächen des Romans. Nein, es sind nicht die Kanon-Widersprüche, die meine Begeisterung ein wenig dämpfen, sondern etwas wesentlich Schlimmeres: Die Charaktere sind meiner Meinung nach sehr unglaubwürdig dargestellt. Spock wirkt gefühlsduselig, Kirk zu unbeherrscht, Kelso scheint einfach alles zu können. Ganz am Anfang werden zwei Tangfarmer namens Yoshi und Tatya vorgestellt, die zunächst sehr gut beschrieben werden und große Teile der Handlung tragen, aber gegen Ende hin immer mehr in der Bedeutungslosigkeit versinken. "Fremde vom Himmel" hat ein sehr simples Gut-Böse-Schema: Es gibt nur das eine oder das andere, ohne Grauzonen. Entweder sind die Figuren edel, hilfreich und gut (wie z.B. Spocks Vorfahr Jeremy Grayson) oder aber Schurken der übelsten Sorte, die in einem James-Bond-Film nicht stereotyper sein könnten. Die einzige, leider unrühmliche Ausnahme stellt Melody Sawyer dar. Sie steht zwar eigentlich auf der Seite der "Guten", nervt aber total mit ihrer engstirnigen Sichtweise und ihrem Rassismus.

Kritik muss sich auch der Heyne-Verlag gefallen lassen. Der Name der Autorin besteht aus drei Wörtern, und man hat es tatsächlich fertiggebracht, auf dem Cover jedes einzelne von ihnen falsch zu schreiben ("Margret Wonder Bonano" statt "Margaret Wander Bonanno")! Wenigstens auf dem Buchrücken steht der Name dann korrekt da.

Trotz der Kritikpunkte muss man dem Roman zugutehalten, dass er auf jeden Fall ein ganz besonderer Star Trek-Roman ist, den man nicht so schnell wieder vergisst. Und ganz ehrlich - meiner Meinung nach steht der hier beschriebene Erstkontakt jenem im achten Film in nichts nach. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Reaktionen auf Außerirdische auf der Erde ungefähr so ausfallen könnte wie in dieser Geschichte. Schön finde ich übrigens noch, dass die "Aliens" zur Abwechslung mal nicht in den USA landen, sondern im Südpazifik, und dass die Ehre des Erstkontakts einem Japaner und einer Ukrainerin zuteil wird. Originelle Ideen wie das "Buch-im-Buch"-Konzeptes und des rückwärts durch die Zeit reisenden Ägypters werten das Buch gehörig auf. Erfreulicherweise sind auch die Szenen, die ohne die bekannten Charaktere auskommen, sehr interessant; etwas, das längst nicht in jedem Star Trek-Roman der Fall ist.

Fazit: Wenn man den Kanon einfach mal ausblenden kann, würde ich dieses Werl jedem trekbegeisterten Bücherwurm empfehlen. Punktabzug gibt es lediglich für die ziemlich platten Charakterbeschreibungen.

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Tags: erstkontakt, kirk, science fiction, spock, star trek, terroristen, tos, vulkanier, zeitreise   (9)
 

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ddr, kinderbuch

Das dreieckige Kaninchen

Bodo Schulenburg , Christiane Knorr
Fester Einband: 62 Seiten
Erschienen bei Der KinderbuchVerlag Berlin
ISBN 9783358021965
Genre: Sonstiges

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trompeter-buch, hasen, ddr, kinderbuch

Schnurzel, das Neinchen

Friedrich Wolf , Sigrun Pfitzenreuter
Pappbuch: 80 Seiten
Erschienen bei Der Kinderbuchverlag
ISBN B001UO2IYG
Genre: Sonstiges

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voyager, star trek, seven of nine, raben, star trek voyager

Star Trek, Voyager, Seven of Nine

Christie Golden
Flexibler Einband: 217 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.01.2000
ISBN 9783453179455
Genre: Science-Fiction

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comic, asterix, korsika, römer, obelix

Asterix auf Korsika

Albert Uderzo , René Goscinny
Flexibler Einband: 48 Seiten
Erschienen bei Delta, Stuttgart, 01.01.1975
ISBN 9783770400201
Genre: Comics

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star trek, vanguard, tos, science fiction, sci-fi

Star Trek - Vanguard 6

Dayton Ward , Kevin Dilmore , David Mack , Christian Humberg
Flexibler Einband: 471 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 06.07.2011
ISBN 9783941248106
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Endlich, endlich geht sie weiter, die beste Star Trek-Romanserie der letzten Jahre, wenn auch anders als gewohnt: Statt einer normalen Romanfortsetzung werden hier vier Kurzgeschichten erzählt, die sich zwar alle um die Raumstation 47 alias Vanguard drehen, sonst aber nicht allzuviel miteinander zu tun haben. Keine schlechte Idee - immerhin war die Serie von Anfang an in mehrere Handlungsfäden an den verschiedensten Schauplätzen angesiedelt.

"Beinahe Morgen" von Dayton Ward ist sozusagen ein Prequel, da es noch vor dem ersten Band "Der Vorbote" spielt. Der Bau der Station ist noch nicht komplett abgeschlossen, und nach und nach finden sich Personal, Händler und auch so einige zwielichtige Zeitgenossen ein. Das ungewöhnlich starke Interesse der Klingonen an dieser Weltraumregion weckt das Misstrauen der Sternenflotte: Sollten sie etwa auch hinter dem geheimnisvollen Meta-Genom her sein?

Die erste Geschichte ist ruhig, unspektakulär und erzählt im Grunde kaum etwas Neues, ist aber als kleine Gedächtnisauffrischung ganz nützlich. Es ist ja auch schon eine gefühlte Ewigkeit her, als die Saga ihren Anfang nahm, noch niemand eine leise Ahnung über die Hintergründe des Meta-Genoms hatte, Diego Reyes noch der Stationskommandant war und T'Prynn noch von der bösartigen Katra ihres Ex-Verlobten gepeinigt wurde. Die neuen Bewohner der Station müssen sich erst einmal beschnuppern, die ersten Beziehungen bilden sich, und nicht alle Personen erweisen sich als vertrauenswürdig. Das ist durchaus ganz reizvoll; mehr jedenfalls als die Handlung, die unaufgeregt vor sich hinplätschert und sehr abrupt endet, so dass man am liebsten gleich noch mal "Der Vorbote" lesen würde.

Kevin Dilmores Beitrag, "Schlechte Nachrichten", dreht sich ganz um den Reporter Tim Pennington. Dieser hat gerade seinen größten Triumph als Journalist gefeiert, indem er in Reyes' Auftrag streng geheime Informationen veröffentlichte. Nun nimmt eine ehrgeizige junge Kollegin mit Tim Kontakt auf und überredet ihn dazu, gemeinsam mit ihr auf dem Schiff des Gangsterbosses Ganz nach brisanten Informationen für die nächste große Story zu suchen. Schon sehr bald stellt sich die Aktion als noch gefährlicher heraus als befürchtet...

Diese Spionagestory wäre ja ganz spannend, wenn sie nicht so belanglos wäre. Belanglos deshalb, weil wir am Anfang des vierten Romans zwar erfuhren, dass Tim schwer an T'Prynns Zustand zu knabbern hatte, von einem unliebsamen Zwischenfall mit den Orionern aber keine Rede war. Es fällt auch schwer, Interesse für Penningtons neue Komplizin Amity Price zu entwickeln, denn auch sie wurde später mit keiner Silbe erwähnt. Folglich schien das Abenteuer an Bord der Omari-Ekon keinen bleibenden Eindruck auf Tim gemacht zu haben, was mir beim Lesen dann ganz genauso ging. Das Ende der Geschichte stellt unter diesen Umständen auch keine Überraschung dar. So bleibt der zweite Teil des Buches dann wohl hauptsächlich auf Grund der Ich-Perspektive im Gedächtnis, die bei Star Trek-Romanen Seltenheitswert hat. Wenigstens erfährt man hier den wahren Grund, warum Tim kurze Zeit darauf ausgerechnet T'Prynn hilft, die ja immerhin einst seine Karriere ruinierte.

"Die letzten edlen Männer" von Marco Palmieri sind eigentlich zwei Geschichten, die sich kapitelweise abwechseln. Die eine ist nun endlich die langersehnte Fortsetzung des fünften Romans. Rana Desai und Ezekiel Fisher sollen zu einem Planeten in der Taurus-Region fliegen, der von Menschen kolonisiert wurde und in Zukunft nicht mehr von Sternenflottenschiffen angeflogen wird. Die Bewohner wären etwaigen Angriffen der Klingonen oder Tholianer schutzlos ausgeliefert und sollen deshalb evakuiert werden. Außerdem haben Desai und Fisher den Auftrag, die Leiche des Sternenflottenoffziers Aole Miller zu bergen, der dort aus bislang ungeklärten Gründen ums Leben kam.
Währenddessen erfahren wir in Rückblicken von einer anderen Mission, die neun Jahre zuvor stattfand. Damals kam die U.S.S. Dauntless einer Föderationskolonie zu Hilfe, die von den Klingonen besetzt wurde. Im Orbit des Planeten angekommen, fand man die Lage unerwartet friedlich vor, was sofort Reyes' Misstrauen weckte: Warum kooperierten die Klingonen mit den Kolonisten, anstatt sie wie üblich einfach zu unterwerfen?

Die dritte Kurzgeschichte konzentriert sich zum großen Teil auf Fisher und Desai, die beiden Personen, die Diego Reyes am nächsten stehen und nun darunter leiden, dass ihr Freund bzw. Geliebter für sie so nah und doch so fern ist. Die Nebenstory bringt ein unerwartetes Wiedersehen mit Hallie Gannon, die man als Leser eigentlich schon längst geistig abgehakt hat, weil sie bereits im ersten Roman das Zeitliche segnete. Beide Handlungsstränge sind zwar nicht unbedingt spannend, aber zumindest rätselhaft, und verbreiten eine ganz eigentümliche, melancholische Stimmung. Zwar lässt sich das alles ganz prima lesen, nur ist mir absolut entgangen, welchen Zusammenhang diese beiden Handlungen haben sollen. Gibt es denn überhaupt einen?

"Und die Sterne blicken herab" spielt ungefähr sechs Monate nach "Vor dem Fall" und erzählt von Cervantes Quinn und seiner Partnerin Bridget "Bridy Mac" McLellan, die in einem Geheimauftrag der Sternenflotte unterwegs sind. Weil das Jinoteur-Muster von einem orionischen Frachter aufgezeichnet wurde, sollen Quinn und Bridy dessen Sensorlogbücher stehlen. Eine hochgefährliche Mission, die sich noch zuspitzt, als ihnen der Gangsterboss Ganz einen Kopfgeldjäger auf den Hals schickt...

Wie eigentlich fast vorherzusehen war, kommt das große Highlight des Romans zum Schluss. Nicht umsonst ist David Mack momentan sozusagen der Superstar unter den Trekautoren. Gekonnt brennt er ein rasantes und hochgradig spannendes Actionfeuerwerk ab, das gleichzeitig sowohl humorvoll als auch abgrundtief tragisch ist. Endlich mal eine Geschichte zum Eintauchen, die man atemlos in einem Rutsch durchlesen kann, aber leider viel zu schnell vorbei ist. Dieser vierte Teil ist wirklich große Klasse, auch wenn ich meinem Vanguard-Liebling Quinn ein besseres Schicksal gegönnt hätte...

Fazit: Ich muss gestehen, abgesehen von der letzten Geschichte reißt mich der sechste Vanguard-Band nicht unbedingt vom Hocker. Diese Reihe lebte zwar schon immer davon, dass die Handlung an vielen Orten und von vielen Personen getragen wurde, aber dennoch war es immer EINE Geschichte, eine runde Sache. Die vier Kurzgeschichten hingegen wirken etwas aus dem Zusammenhang gerissen und können den Zauber nicht so ganz hervorrufen, wie es die Vorgänger vermochten. "Enthüllungen" ist zwar kurzweilig und alles andere als enttäuschend, aber den hohen Standart der anderen Vanguard-Romane kann es nicht halten. Im Grunde wirkt das Buch wie ein Appetithäppchen, das die Vorfreude auf den nächsten "richtigen" Roman erst recht anheizt. Also heißt es wieder warten...

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Tags: kurzgeschichten, raumstation 47, science fiction, star trek, vanguard   (5)
 

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graphic novel, comic, horror, freak, freaks

Freaks of the Heartland

Steve Niles , Greg Ruth , Greg Ruth
Fester Einband: 167 Seiten
Erschienen bei Cross Cult, 26.08.2008
ISBN 9783936480894
Genre: Comics

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Tags: brüder, freaks, geheimnis, graphic novel, horror, mittlerer westens, usa   (7)
 
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