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46 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Für immer und einen Herzschlag

Tamsyn Murray , Julia Gehring
Fester Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 17.07.2018
ISBN 9783522505703
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Für immer und einen Herzschlag“ ist nicht mein erster Roman über das Thema Organtransplantation aber das erste Buch, in dem so junge Menschen die Hauptrollen spielen.
Die Geschichte selbst ist von der Autorin sehr flüssig und emotional beschrieben und wird aus zwei Perspektiven erzählt. Hier ist zum einen die junge Nia und ihre Familie zu nennen, die ihren Bruder durch einen tragischen Unfall verliert, sodass das Leben ab diesem Zeitpunkt unweigerlich eine dramatische Wendung annehmen wird.
Zum anderen ist dort der junge Jonny, der dringend auf ein Spenderherz wartet und sich nichts sehnlicher wünscht, als ein gesunder junger Mann zu sein, um die Welt zu erkunden.
Zwei schwere Schicksale, die untrennbar miteinander verbunden sind.

Der Autorin ist es gelungen, die Geschichte von Nia und ihrer Familie sehr lebensnah zu erzählen. Ihre Trauer über den Tod des Zwillingsbruders, das wieder Aufrappeln und das wieder in das Leben zurück finden, haben mich tief berührt und mir manches Mal einen Kloß im Hals beschert. Denn wie schwer muss es sein, den geliebten Bruder und Sohn loslassen zu müssen?! Doch es ist nicht nur die Trauer, die in diesem Buch thematisiert wird, sondern auch die schweren Schuldgefühle von Nia und das Gefühl schon immer im Schatten des Bruders gestanden zu haben. Ein Gefühl, was sich auch nach dem Tod des geliebten Bruders nicht verändern wird.
Auch wenn bereits Nias Geschichte einiges in mir aufgewühlt hat, ist Johnys Geschichte nicht weniger emotional, den wir als Leser im Krankenhaus kennenlernen und seine beste Freundin, die ebenfalls unheilbar erkrankt ist. Jonny und Nia sind zwei sehr unterschiedliche Charaktere und ich gebe zu, dass ich mich mit Nias aufmüpfiger Art am Anfang des Buches sehr schwer getan habe und ich erst eine Beziehung zu ihr aufbauen musste.
Ein Gefühl für Nia entstand erst, als sie über Umwege Jonny kennen und sogar lieben lernte.
Obwohl die Protagonisten so jung sind, haftet dieser zarten Liebesgeschichte nichts Kindliches an, sondern zeigt die Aufarbeitung dieses Verlust und das eine Organspende neues Leben schenken kann. Das Buch schließt mit einem passenden Ende ab und hat mich, wie es oft in solchen Büchern ist, sehr nachdenklich zurückgelassen.

Fazit:
„Für immer und einen Herzschlag“ ist ein wunderschön emotionaler Roman über ein wichtiges Thema und das jedem Ende ein neuer Anfang innewohnt. Der Anfang eines neuen Lebens. Ich vergebe gerne 5 Sterne.

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158 Bibliotheken, 31 Leser, 0 Gruppen, 53 Rezensionen

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Vier.Zwei.Eins.

Erin Kelly , Susanne Goga-Klinkenberg
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER Scherz, 22.08.2018
ISBN 9783651025714
Genre: Krimi und Thriller

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Solange der Fluss uns trägt

Joe Monninger , Sibylle Schmidt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 06.07.2018
ISBN 9783548290782
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Mary und Cobb lernen sich auf dem Allagash River kennen und auch recht schnell lieben. Es ist die eine große Liebe, von dem man nur träumen kann. Eine große Liebe, die so viel zu geben hätte, wäre da nicht Marys schwere Krankheit...

Meine Meinung:
Marys und Cobbs Liebe, die „Yeti Liebe“ wie beide sie liebevoll nennen, ist wunderschön erzählt und wir erleben als Leser einige Stationen, die die beiden in ihrer gemeinsamen Zeit zusammen meistern. Hier sei zum einen die Zeit bei ihrem Bruder auf einer paradisischen Insel zu nennen, die Treffen und den Austausch mit den Chungamunga-Girls
, die mich mit ihren ganz eigenen Geschichten sehr berührt haben. Aber auch die Sagen und Mythen die Mary über ihr geliebte Raben einfließen lässt gefielen mir sehr gut und ich begleiten mich auch jetzt gedanklich noch.

Es sind sehr viele schöne Momente aber auch viele traurige Szenen in diesem Buch benannt, die das Ende einer langen schweren Krankheit so nah erscheinen lassen und mein Herz sehr schwer werden ließen. Mary ist nicht einfach nur ein wundervoller einfühlsamer Charakter, sondern besonders auch Marys Selbstbestimmtheit in Bezug auf ihren Lebensendweg hat mich tief berührt. Denn was tust du, wenn der Mensch, den so so bedingungslos
liebst möchte, dass du ihn im entscheidenden Moment loslässt? Wie muss sich Cobb nur gefühlt haben, wenn mein Herz als Außenstehender schon so schwer war?
Ich möchte auch eigentlich gar nicht zu viel weiter von dem Inhalt verraten, denn dies würde dem Buch diesen ganz besonderen Zauber rauben. Mary und Cobb waren von der ersten bis zur letzten Zeile ein bezauberndes Paar mit einer schweren Bürde, was ich sicherlich nicht so schnell wieder vergessen werde.

Mein Fazit:
„Solange der Fluss uns trägt“ ist nicht nur eine wunderschöne emotionale Geschichte über die eine große Liebe, sondern setzt sich auch mit der schwierigen Thematik der Selbstbestimmtheit des eigenen Todes auseinander.
Ich kann abschließend zum Buch nur noch sagen: Taschentuchalarm und meine absolute Leseemepfehlung aussprechen.

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102 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Clean

Juno Dawson , Christel Kröning
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 28.06.2018
ISBN 9783551583826
Genre: Jugendbuch

Rezension:

“Clean“ ist nicht mein erstes Jugendbuch über Drogensucht und dessen Folgen aber auch nach einigen sehr bekannten Werken aus diesem Themenbereich, die mich in meiner Jugend faszinierten, war ich sehr gespannt auf die junge Lexi die einen Weg aus der Sucht findet.

Das Buch beginnt mit dem Schritt ,wie Lexi in eine geeignete Therapieeinrichtung gebracht wird, wo ihr – so hofft ihr Bruder endlich geholfen werden wird. Und sie diese Sucht, die sie bald in Grab gebracht hätte, überwindet. Doch wer bereits andere Bücher über Drogensucht gelesen hat oder gar persönlich mit der Thematik in Kontakt gekommen ist, wird wissen, dass solch ein Entzug die Hölle sein kann. Und so unterteilt sich das Buch in zehn Schritten, die die Entwicklung von Lexi in der Klinik zeigen.

Auch wenn Lexi sich für einen überheblichen Teenager hält, der das Kind reicher Eltern ist und anscheinend immer die Welt zu Füßen gelegt bekam, wird sie in der Klinik eines besseren belehrt werden. Denn sie selbst sieht sich bisweilen nicht als süchtig an und fühlt sich im Gegensatz zu den anderen Therapiebedürftige, wie sie glaubt, absolut fehl am Platz.
Natürlich folgt der unangenehmste Part zuerst, der den knallharten Entzug darstellt und Lexi an ihre Grenzen bringt. So erbarmungslos, wie dieser Entzug ist, so ist auch die Sprache dessen. Es wird nichts beschönigt oder unausgesprochen gelassen, sondern die Realität aufgezeigt, wie sie nun mal ist. Ich bin generell kein Leser, der solch eine Ausdruckweise in Büchern bevorzugt und dies gerne liest aber in diesem Zusammenhang und zu dieser Thematik passt es perfekt. Ich kann mir bei der Autorin auch genau vorstellen, dass sie mit ihrem Buch versucht, junge Menschen wach zu rütteln und der rauen Realität ins Auge sehen. Denn wer einmal unter dieser Sucht leidet, findet schwer alleine wieder den Weg hinaus.
In der Klink selbst ist natürlich nicht nur Lexi und als Leser lernen wir auch weitere Patienten kennen, die Lexi, wie sie am Anfang glaubte, gar nicht so unähnlich sind. Diese Süchte, die die jungen Menschen so quälen und der sie verfallen sind, unterscheiden nämlich nicht nach dem sozialen Status, sondern lassen plötzlich auf der gleichen Stufe stehen. Neben all den negativen Emotionen, die die jungen Menschen quälen, entwickelt sich aber auch ein starker Zusammenhalt innerhalb der Gruppe, den ich sehr gerne verfolgt habe. Juno Dawson öffnet also den Lesern nicht nur die Augen, sondern zeigt auch ganz deutlich, dass es möglich ist, seine Sucht besiegen zu können. Besonders wenn Menschen um dich herum sind, die dich unterstützen. Es gibt also einen Weg hinaus, auch wenn dieser im ersten Moment endlos lang erscheinen mag.

Mein Fazit:
„Clean“ ist ein schonungslos ehrliches Buch über Drogensucht und dessen Folgen. Es ist eine Erzählung, die sicherlich noch lange in mir nachhallen wird. 

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146 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 48 Rezensionen

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Bernsteinstaub

Mechthild Gläser
Fester Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Loewe, 24.07.2018
ISBN 9783785588604
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mechthild Gläser Roman ist nicht mein erster Roman aus ihrer Feder, der aus dem Fantasy Bereich stammt, aber es ist mein erster Roman über Zeitreisende junge Menschen.
Obwohl es natürlich nur eine Geschichte ist, hat mich das Buch tatsächlich dazu gebracht, wieder mehr über die Zeit nachzudenken. Denn der Zeit in dieser Erzählung eine greifbare Form zu geben, hat mir sehr gut gefallen und mir meine eigene Lebenszeit wieder viel näher vors Auge geführt. Denn unsere Zeit hat nun mal ein Verfallsdatum...

Metchilds Geschichte ist wie ihre anderen Werke sehr flüssig und bildlich erzählt und hat mich innerhalb kürzester Zeit dazu gebracht, in eine ganz andere Welt abzutauchen.
Eine Welt voller Magie,in der wir als Leser zuerst Ophelia kennen lernen, die nach und nach zu erahnen beginnt, das sie anders zu sein scheint, als ihre Freunde. Denn Ophelia kann die Zeit sehen und Zeitströme spüren. Zeitströme die plötzlich durcheinander geraten und das Raum-Zeit-Gefüge zu zerbrechen scheint. Und für Ophelia und ihre Freund beginnt sprichwörtlich ein Rennen gegen die Zeit.

Es ranken sich viele Geheimnisse um den berüchtigten Bernsteinpalast und viele spannende Momente warten auf den Leser, sodass ich von Zeile zu Zeile neugieriger wurde, was als Nächstes passieren wird. Auch wenn es wenige Stellen gab, die mich an die Abenteuer von Harry Potter erinnert haben, ist es doch eine ganz eigene Erzählung, die einen gänzlich anderen Verlauf annehmen wird. Ophelia und Leander, die beide eine entscheidende Rolle spielen werden, sind zwei junge Menschen mit Ecken und Kanten und die innerhalb der Erzählung an ihren Aufgaben wachsen werden und alles in ihrer Macht stehende tun werden, um die Zeitströme wieder unter Kontrolle zu bringen. Auch wenn dies bedeutet, dafür einen bitteren Preis zahlen zu müssen.

Mein Fazit:
„Bernsteinstaub“ ist ein zauberhafter Fantasyroman, der mit vielen Geheimnissen und spannenden Momente lockt und sogar eine zarte Liebesgeschichte bereithält.
Es ist ein Buch, welches man nicht so schnell aus den Händen legen mag, wenn man einmal den Bernsteinpalast betreten hat.

Von mir gibt es 4,5 Sterne.

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279 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 124 Rezensionen

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Cat & Cole: Die letzte Generation

Emily Suvada , Vanessa Lamatsch , punchdesign Johannes Wiebel
Flexibler Einband
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 19.06.2018
ISBN 9783522505598
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Cat & Cole ist eine Geschichte über eine hochtechnologische Welt aus dem Thienemann-Esslinger Verlag, der ich mich schon aufgrund des dystopischen Charakters des Buches nicht entziehen konnte.

Der Schreibstil des Buches ist leicht und sehr bildhaft sodass ich mich direkt sehr gut in die Geschichte eingefunden habe.
Die Handlung selbst dreht sich um eine hochtechnologische Welt, die den Menschen vieles ermöglicht aber auf der anderen Seite auch ein großes Elend auslöst und einen Virus freigibt, der die ganze Menschheit zerstören könnte. Forscher und Wissenschaftler versuchen das Rätsel zu lösen.Doch ob es noch einen Weg gibt, sie zu retten ist ungewiss.
Und auch wenn das Cover eher zu einer Liebesgeschichte verleiten mag, ist es dies weitaus weniger. Sicherlich haben auch diese Elemente ihren Platz in dem Buch aber die Spannung und eine unvorhersehbare Handlung, die sich um die Rettung der Menschheit dreht, stehen im Vordergrund.

Oft habe ich in Büchern einen Lieblingscharakter aber in diesem Buch teilen sich diesen Platz Cat und Cole gleichermaßen. An Cat hat mir besonders gut gefallen, dass sie ein mutiger Charakter mit einem scharfen Verstand ist, der sich nicht so schnell unterkriegen lässt und noch weit über sich hinauswuchs, um ihren Beitrag für die Menschheit zu leisten. Cole, der Soldat, ist ebenfalls ein starker beschützender Charakter, der hinter seiner harten Fassade doch einen weichen Kern versteckt hält, der mir sehr gut gefallen hat.

Ich habe bereits schon einige Dystopien gelesen aber dieses ganze Setting war neu für mich und viel weniger ein Jugendbuch, als ich es für die herausgebende Altersklasse gedacht hatte. Wie ich ja bereits oben schon kurz angedeutet habe, dreht sich dieses Buch um eine Welt voller fortschrittlicher Technologien, sodass auch sehr viele technische Begriffe in diesem Buch erwähnt werden. Da ich selbst technikversiert bin, hat das meinen Lesefluß weniger gestört. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass doch ein paar mehr Informationen und Erklärungen zu einzelnen Prozessen nicht geschadet hatten, um den Lesefluss nicht zu unterbrechen. Auch wenn man kurzzeitig über die Begriffe stolpern sollte, hat man auf der einen Seite kaum Zeit zu grübeln, weil es einfach sehr spannend und actionreich erzählt ist und ich das Buch ungern zur Seite gelegt habe. Denn Bücher, deren Handlungsverlauf ich nicht gleich auf Anhieb erahnen kann, machen einen ganz besonderen Reiz für mich aus. Aber wie das natürlich bei einem Start in eine neue Reihe auch ist, bleiben natürlich noch einige Fragen am Ende des Buches offen, auf die ich zu gerne jetzt schon eine Antwort hätte. Aber damit werde ich mich wohl gedulden müssen, um zu erfahren, wie es mit Cat und Cole weitergehen wird.

Mein Fazit:
Wer Dystopien mag, sollte an diesem Buch nicht vorbei gehen. Mich konnte es sehr begeistern mit seiner rasanten und actionreichen Story. Ich spreche gerne meine Leseempfehlung aus.

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98 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Die Ärztin - Das Licht der Welt

Helene Sommerfeld
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.04.2018
ISBN 9783499273995
Genre: Historische Romane

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384 Bibliotheken, 32 Leser, 2 Gruppen, 143 Rezensionen

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Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

Tomi Adeyemi , Andrea Fischer
Fester Einband: 624 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 27.06.2018
ISBN 9783841440297
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Auch ich kann mich selten einen Hype entziehen, der bereits vor der Veröffentlichung große Kreise gezogen hat und die Idee über ein afrikanisches Dorf, dass seine Magie verloren hat, zog mich magisch an und schürte meine Erwartungen an einen großartigen Fantasyroman.

Meine Meinung:
Ein Ort voller Magie und dunkelhäutigen Protagonisten, die für ihre Rechte kämpfen, fand ich sehr interessant und auch die Wesen, die durch Magie zum Leben erweckten, fanden meine Begeisterung.
Das Buch selbst ist recht einfach geschrieben und besteht hauptsächlich aus Dialogen, die in sehr kurzen Sätzen abgehandelt werden. Erzählt wird aus drei Sichtweisen, was ich grundsätzlich in Büchern begrüße und mir die Möglichkeit gibt, Gedankengänge der einzelnen Protagonisten besser nachempfinden zu können. Alle Charaktere, die eine entscheide Rolle einnehmen, dazugehört Zélie und ihr Bruder Tzain, die damals einem mächtigen Stamm angehören, die Prinzessin Amari und ihr Bruder Inan, der alles daran setzt endlich die Anerkennung von seinem Vater zu bekommen, auf die er so lange gehofft hatte.

Grundsätzlich konnte ich mich allen Protagonisten etwas anfangen, jedoch hätte ich mir zum Beispiel Zélie erwachsener vorgestellt, die mich mit ihrer extremen Sturheit und Naivität doch manches Mal nervte. Amari, die Prinzessin hingegen war eher ein Charakter, der im Laufe des Buches sehr an Stärke gewonnen hat und mir der liebste Charakter geworden ist. Obwohl ich mich gerne den Ortschaften hineingeträumt habe und der Magie, die alle umgab, waren einige Szenen sehr rasch abgehandelt, sodass die Gefahr und die Trageweite der Entscheidungen viel zu kurz kamen. Auch werden diese fremden Wesen viel zu wenig erklärt, um sich ein wirkliches Bild von ihnen machen zu können. Auch diese Stellen hätte ich mir ein wenig ausführlicher gewünscht, um ganz in der Geschichte versinken zu können. Der Schluss überrascht mit einem offenen Ende, welches im Folgeband wieder aufgegriffen werden wird. Trotz der kleinen Schwächen bin ich also sehr gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickeln wird.

Mein Fazit:
Ein interessanter magischer Fantasy Auftakt, der sein Potenzial bisher nicht gänzlich ausgeschöpft hat. Trotz allem bin ich gespannt auf den Folgeband und vergebe gute 4 Sterne.

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204 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 126 Rezensionen

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Miss Gladys und ihr Astronaut

David M. Barnett , Wibke Kuhn
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 28.05.2018
ISBN 9783548289540
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Major Tom, ein Mann der lieber für sich alleine ist, beginnt seine Reise zum Mars ohne Rückfahrschein, um auch endlich die Ruhe zu finden, die er sich so sehr wünscht. Ja, wenn er sich denn nicht verwählt hätte und bei Mrs. Gladys gelandet wäre. Denn damit ist es mit der himmlischen gewünschten Ruhe einfach vorbei.

Meine Meinung:
Der Schreibstil des Buches ist herrlich leicht und locker und besonders mit viel Humor gespickt, sodass ich aus dem Schmunzeln oft nicht mehr heraus gekommen bin und mich immer wieder gefreut habe, wenn ich endlich weiter lesen konnte. Denn wer kennt nicht die liebe alte Dame von nebenan, die immer einen herzlichen und netten Eindruck vermittelt? Miss Gladys ist mit ihren nun fast 71 Jahren leider auch ein wenig dement, sodass ihr auch erst keiner glauben schenken mag, dass sie tatsächlich mit einem Menschen telefoniert hat, der sich auf einer Marsmission befindet. Besonders gut haben mir an diesem auch Buch die unterscheidlichen Erzählweisen gefallen und die Zeitsprünge, sodass ich als Leser noch viel mehr von den Protagonisten erfahren habe und sie mir ein großes Stück an Herz gewachsen sind und mir bei dieser ungewöhnlichen Freundschaft ganz warm ums Herz geworden ist.

Mein Fazit:
Es ist kein gewöhnliches Buch und auch keine Lektüre für jeden Tag aber sie hat mich mit ihrem humorvollen Szenen sehr gut unterhalten, sodass mir die Geschichte der sehr unterschiedlichen Freundschaft noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben wird.

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279 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 92 Rezensionen

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Palace of Silk - Die Verräterin

C. E. Bernard , Charlotte Lungstrass-Kapfer
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Penhaligon, 29.05.2018
ISBN 9783764531973
Genre: Fantasy

Rezension:

Ich war von Anfang an ein großer Fan des ersten Bandes von Palace of Silk, sodass es natürlich nahelag, auch den zweiten Band zu lesen, um endlich zu erfahren, was mit Rea in einem so fremden Land wie Paris geschehen wird.

Die Geschichte an sich setzt nahtlos an den ersten Band an und bindet auch einige Wiederholungen aus dem ersten Band mit ein, sodass ich direkt wieder einen Anschluss an die Geschichte hatte und nicht das Gefühl entwickelte, ich hätte etwas Entscheidendes vergessen. Der Schreibstil ist wie im ersten Band sehr belebend und wunderbar bildlich, sodass ich das Gefühl hatte, in den Straßen von Paris zu wandern oder an einem wunderschönen farbenfrohen Ball teilzunehmen. Auch die Kreatur die Rea bereits im ersten Band begleitete, hat wieder ihre Daseinsberechtigung und hat mir manches Mal eine echte Gänsehaut beschert.

Rhea gehörte im ersten Band zu meinem liebsten Protagonisten, was im zweiten Band aber leider etwas durch die Dreiecksgeschichte abflachte, obwohl diese Rea nur bedingt selbst betraf. Dadurch zog sich der Mittelteil ein wenig und brachte erst zum Ende hin wieder eine große Spannung ein und lüftete zudem ein großes Geheimnis, was mich sprachlos zurückließ. Dieser Überraschungsmoment ist der Autorin also voll gelungen. Wenn man also von dem schwächeren Mittelteil absieht, hat der Schluss es fast wieder wettgemacht und in mir eine Begeisterung für den dritten Band hervorgerufen, der ich mich nicht entziehen kann.

Mein Fazit:
„Palace of Silk – Die Veräterin“ ist ein spannender zweiter Band, der mich trotz der kleinen Schwächen überzeugen konnte und mich voller Vorfreude auf den dritten Band zurück lässt.

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67 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Die Inselgärtnerin

Sylvia Lott
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 16.04.2018
ISBN 9783734104909
Genre: Liebesromane

Rezension:

Für die Bücher von Sylvia Lott konnte ich mich bereits seit dem ersten Roman begeistern und so lag es natürlich nahe, dass ich auch ihr neuestes Werk kennenlernen musste und mich unbedingt auf eine Reise nach Florida begeben wollte.

In ihrem neusten Roman lernen wir Sonja kennen, die Ende 30 ist und ihr Leben nach einigen bösen Überraschungen gerne eine neue Wendung verleihen möchte. Wie es der Zufall wollte, fällt ihr ein geerbtes Häuschen der verstorbenen Tante in Florida zu, was sie besucht und sich sehr in das Land und die Menschen verliebt. Doch alles hat natürlich seinen Preis und das bekommt auch Sonja sehr schnell zu spüren.

Sylvia Lotts Roman ist wie ihre anderen Werke auch sehr bildhaft erzählt und leicht und locker geschrieben. Ich gebe zu, dass ich noch nie im Ausland war, geschweige denn im schönen Florida aber Sylvia Lott hat es geschafft mir einen Einblick in das tolle sonnige Dolphin Island zu geben und mir die Möglichkeit zu geben in meinen Gedanken den Delfinen beim Toben im Wasser zu zusehen und den Sonnenuntergang mit Sonja und ihren Freunden in Gedanken zu genießen.

Sonja ist im Buch eine liebenswerte Protagonisten, mit der ich mich am Anfang des Buches etwas schwer tat aber sobald sie selbst auf der Sonneninsel gelandet ist und ihr Leben eine starke Wendung nimmt, konnte ich mich viel besser mit ihr identifizieren. Auch sind die Nebenfiguren sehr liebevoll gezeichnet und ich habe so einige in Herz geschlossen, die mit Sonja gemeinsam zu einer Einheit heranwuchsen.
Was mir auch besonders gut gefallen hat, ist dass nicht im Vordergrund eine Geschichte stand, sondern, dass auch ernstere Themen angesprochen worden sind, die die Umwelt betrafen und die geschickt in der Geschichte verarbeitet worden sind und sich keinesfalls zu sehr in den Vordergrund drängten.
Natürlich darf bei all den schönen bildhaften Szenen auch das Thema Liebe nicht in Vergessenheit geraten. Denn nach diesem steinigen Weg hat Sonja auch ihr Glück verdient. Aber mit wem, dass wird nicht verraten.

Fazit:
„Die Inselgärtnerin“ ist ein Roman zum Träumen und Abschalten vom Alltag.
Wer so wie ich auf den nächsten Sommerurlaub wartet, kann sich die Zeit bestens mit diesem Roman versüßen.

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(190)

277 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 165 Rezensionen

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Die Frauen vom Löwenhof - Agnetas Erbe

Corina Bomann
Flexibler Einband: 736 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.05.2018
ISBN 9783548289960
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:
Schweden 1913, Agneta wünscht sich ein Leben fernab dem starren Adel und lebt in Stockholm um ein selbstbestimmtes Lebenweit weg von ihrer Familie führen zu können. Doch eine schreckliche Nachricht bringt sie zurück an den Löwenhof und wird einige schwierige Entscheidungen von ihr abverlangen, die ihr Leben grundlegend ändern werden.

Meine Meinung:
Ich bin schon lange ein Fan der Bücher von Corinna Bormann und konnte auch so an einer neuen Trilogie über die Frauen vom Löwenhof nicht vorbeigehen.

Als Leser lernen wir direkt Agneta in Schweden 1913 kennen und folgen ihr von ihren anfänglichen kurzen Schritten in Stockholm, zurück in ihre Heimatstadt an den Löwenhof. Der Schreibstil ist wie bei all ihren Büchern sehr leicht und bildlich, sodass ich mich direkt so gefühlt habe, als wäre ich auch zu Gast am Löwenhof. Ich mag sowieso gut recherierte Romane und so lernte ich auch die Anfänge der Suffragetten kennen und ihr Kampf um ein selbstbestimmtes Leben und auch im Gegensatz dazu das gesellschaftliche strenge Leben, was Frauen in Agnetas Stellung damals noch zugeschrieben worden ist. Agneta ist eine Protagonistin die ich sehr gemocht habe, weil ich ihre Stärke und die Auflehnung gegen die alten Zeiten sehr bewundert habe. Zudem sind auch alle anderen Charaktere, von Agnetas Freundinnen bis hin zu den Hausangestellten sehr bildhaft beschrieben und geben der Erzählung eine ganz eigene Dynamik. Auch wird der Spannungsbogen konstant hochgehalten und es kamen immer wieder neue wichtige Ereignisse zu Tage, die mich einfach gefesselt und mir einen großen Lesegenuss auf über 700 Seiten beschert haben.

Fazit:
„Die Frauen vom Löwenhof“ ist ein grandioser Auftakt, der mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistern konnte. Ich freue mich sehr auf den nächsten Band und kann Lesern, die zum Beispiel auch die „Tuchvilla-Reihe“ mochten oder die Serie „Downtown Abbey“ dieses Buch sehr ans Herz legen.

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218 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 70 Rezensionen

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Immerwelt - Der Anfang

Gena Showalter , Tess Martin
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.05.2018
ISBN 9783959672092
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als großer Fan der „Alice im Zombieland“ Reihe konnte ich mir auch den neuen Fantasyauftakt von Gena Showalter nicht entgehen lassen und war ganz gespannt auf den Inhalt.

Ungewöhnlich war hier auch bereits der Anfang, der in einem Schlagabtausch zwischen zwei Personen per Mail begann und eine ganz anderen und aufregenden Auftakt versprach. Denn eine Erzählung über die Wahl eines Ewigleben, welches noch zu Lebzeiten getroffen werden musste, faszinierte mich einfach sehr.
Der Schreibstil in diesem Buch ist anders als in der Zombiereihe. Er ist humorvoll aber teilweise auch sehr direkt, sodass ich einige Seiten gebraucht habe, um mich mit diesem doch ungewöhnlichen Schreibstil anzufreunden. Auch mit Tenley habe ich mich am Anfang gar nicht so leicht getan, wobei sie eine junge und rebellische Protagonisten ist, die für ihre Ideale kämpfte und auch bis zum bitteren Ende einstand. Das muss ich dieser jungen Dame doch lassen.

Normalerweise kann ich mich sehr schnell in eine neue Welt hinein denken und in die unterschiedlichen Charaktere aber in diesem Fall fiel es mir sehr schwer. Weder zu Tenley noch zu ihrer Umgebung und den Sphären konnte ich mir wirklich etwas vorstellen. Auch wenn es von der Autorin vermutlich eher geheimnisvoll herüberkommen sollte, blieben in meinem Kopf viele Fragen unbeantwortet und ich hatte von Zeile zu Zeile gehofft, dass nun ein Teil der Welten aufgeklärt werden würde. Ich mag es ja generell gerne, wenn ein Buch mich dazu anregt, mich damit intensiver zu beschäftigen aber hier fehlte mir einfach das große Ganze. Ich hatte viele kleine Puzzlestücke aber nichts passte bis zum Schluss wirklich zueinander, was ich sehr schade fand. Die Idee an sich, diese Welten zu erschaffen und das die Bevölkerung eine Wahl treffen muss, gefiel mir richtig gut. So was hatte ich bisher noch nicht gelesen aber die Umsetzung war nicht gänzlich ausgereift und ließ mich sehr vielen Fragen zurück, die zu einem besseren Verständnis sehr wertvoll gewesen wären. Und so hoffe ich nun, nachdem das Buch mit einem Cliffhänger endete, dass vielleicht auch meine Fragen im Folgeband beantwortet werden.

Mein Fazit:
„Immerwelt“ ist ein interessanter neuer Auftakt, der in meinen Augen noch nicht ganz ausgereift ist und mich so nicht gänzlich überzeugen konnte. Ich vergebe gute 3 Sterne und warte trotz allem gespannt auf den Folgeband.

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128 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 43 Rezensionen

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Der kleine Brautladen am Strand

Jane Linfoot , Inken Kahlstorff
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.05.2018
ISBN 9783956497957
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
„Bridges by the Sea“ ist ein kleiner Brautladen mitten in Cornwall, der keinen Wunsch an Brautkleidern und Leckereien offenlässt. Hier lebt auch Poppy, die diese verführerischen Kuchen backt und mit ihrem Leben ganz zufrieden scheint. Doch plötzlich verändert sich ihr sorgenloses Leben und sie soll als Hochzeitsplanerin einspringen. Kann sie dieser Aufgabe gewachsen sein?

Meine Meinung:
„Der kleine Brautladen“ am Strand ist das erste Buch der Autorin aus der „Wedding Shop“ Reihe, dass mich gleich mit seinem liebevoll gestalten Cover in den Bann gezogen hat und das Interesse nach mehr weckte.

Der Schreibstil des Buches ist von Anfang an herrlich leicht und locker und als Leser lernen wir direkt Poppy kennen, die oberhalb des kleinen Brautladens lebt und mit einer Inbrunst Kuchen und andere Leckereien für Kunden zaubert. Poppy habe ich als Mensch von Anfang sehr gemocht, weil sie ein liebevoller Charakter ist und sehr für Ihre Freundinnen einsteht, die auch nicht unerwähnt beiben dürfen. Die Autorin hat nicht nur Poppy einen wundervollen Charakter verliehen, sondern auch ihren engsten Freunden, die nicht unterschiedlicher sein könnten aber gemeinsam eine wunderbare Mischung an ergaben.
Neben der leichten Schreibweise ist dieses Buch auch sehr bildhaft beschrieben, sodass ich mich ganz oft dabei erwischt habe, wie ich mich selbst in den Brautladen geträumt habe, um all die tollen Kleider anzuprobieren. Die Geschichte an sich ist sehr unterhaltsam und natürlich darf auch die Liebe nicht fehlen. In meinen Augen ist es keine klassische Liebesgeschichte, weil das Thema der Freundschaft auch einen großen Stellenwert einnimmt und somit einen hohen Unterhaltungswert erzeugt, der mich begeistern konnte.

Mein Fazit:
Eine sommerlich leichte Lektüre, die auch ideal für den anstehenden Sommerurlaub ist. Mich hat sie sehr gut unterhalten, sodass ich gerne 5 Sterne vergebe und gespannt auf den zweiten Band warte, der im Dezember erscheinen wird.

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512 Bibliotheken, 15 Leser, 0 Gruppen, 162 Rezensionen

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Seit einem Unfall ist Corey auf den Rollstuhl angewiesen und versucht sich in ihrem neuen Leben am College zurecht zu finden. Bis ihr Adam über den Weg läuft, der leider vergeben ist und ihr den Kopf verdreht. Doch kann es bei all den Hindernissen trotzdem eine Chance für beide geben?

Meine Meinung:
Sarina Bowen war mir vor „The Ivy Years“ nicht bekannt und ihr neuer Auftakt also auch nicht. Aber das Thema einer jungen Frau, die durch einen Unfall an einen Rollstuhl gefesselt ist und versucht ihr Leben wieder in normale Bahnen zu lenken, hat mich sehr angesprochen, sodass ich es unbedingt lesen musste.

Sarina Bowen´s Buch sind aber von der Art her mit viel Witz und Charme geschrieben, was die einzelnen Situationen immer wieder auflockert und mir viele schöne Momente mit dem Buch bereitet hat. Überhaupt kam ich mir oft so vor, als wäre ich selbst an dem College gerade und nicht nur als Leser dabei.

Der Einstieg ist sehr leicht und teilweise mit viel Witz und Charme geschrieben, was einzelne Situation im Buch immer wieder aufgelockert hat und mir viele schöne Momente mit der Geschichte bereitet hat. Die Perspektiven wechseln von Corey zu Adam , sodass ich als Leser auch die Chance hatte, Corey´s Ängste, die Hoffnung endlich wieder ein normales Leben führen zu können und die starken Gefühle, die sie für Adam empfindet, miterleben zu können.

Corey ist im Buch ein sehr liebenswürdiger Charakter und ich habe gerne ihren Werdegang verfolgt, denn ein Leben so anders als früher, kann sehr beschwerlich sein. Doch Corey meistert diese Situation und verliebt sich in den Eishockeyspieler Adam, der nach und nach auch seine Geheimnisse offen legt und klar wird, dass auch er von Ängsten geplagt ist und Geheimnisse schwer auf seinen Schultern lasten.
Ein wenig Schade fand ich aber in diesem Zusammenhang, dass Adam recht im Hintergrund geblieben ist und seine eigene Gefühlslage weniger zum Tragen kommt. Sicherlich ist er hier der verschwiegene Part aber ich habe mir durchaus gewünscht, ihn besser verstehen zu können, denn gegen Corey wirkte er eher blass und war nicht richtig zu fassen.
Nichtsdestotrotz war es eine sehr schöne Geschichte, die ich sehr leicht und schnell lesen ließ und mich sehr gut unterhalten hat.

Mein Fazit:
„The Ivy Years“ ist ein schöner Auftakt über das Leben, die Liebe und einen Neuanfang zweier junger Menschen. Ich warte gespannt auf den nächsten Band aus dieser Reihe und vergebe gerne 4 von 5 Sternen.

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551 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 191 Rezensionen

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Iron Flowers – Die Rebellinnen

Tracy Banghart , Anna Julia Strüh
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 25.04.2018
ISBN 9783737355421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Serina und Nomi konnten unterschiedlicher nicht sein und trotz allem sind sie ein Herz und eine Seele. Serina, ausgebildet als Grace um den jungen Thronfolger zu dienen und Nomi die rebellische junge Schwester, die ihre Zukunft als Dienerin ihrer Schwester verbringen soll. Doch es kommt anders und beide Schwestern werden am Hofe nach einem Vorfall grausam getrennt. Es erwartet sie ein Schicksal, mit dem sie niemals gerechnet hätten...

Meine Meinung.
Die Autorin Tracy Benghart erschafft eine Welt, in der Frauen schwer unterdrückt werden und es für diese nur das Leben einer feinen Grace oder ein sehr ärmliches Leben an der Seite ihres Mannes geben kann.
Iron Flowers wird aus der Sicht abwechselnd von Nomi und Serina erzählt, die uns als Leser tief in ihr Seelenleben blicken lassen. Der Schreibstil ist sehr rasant und schnell fortlaufend und zeigt am Anfang Serina, als feine junge Dame und die junge rebellische Nomi, die ich beide gleichermaßen gerne mochte.
Sehr gut hat mir in diesem Buch gefallen, dass nicht alles so bleibt, wie es auf den ersten Blick erscheint und viele spannende aber auch dramatische Wendungen im Buch verbaut sind, die mich regelrecht an die Zeilen gefesselt haben.
Überhaupt mussten die Charaktere sehr über sich hinaus wachsen und ihr altes Leben hinter sich lassen und eine Stärke beweisen, wovon sie nie dachten, dass diese überhaupt existieren würde. Serina hat, was das angeht, im Laufe der Handlung für mich den spannenderen Part übernommen und ihr Kampf ums überleben auf einer fremden Insel hat mich stellenweise sehr an „Panem“ erinnert.

Der Hauptfokus der Erzählung liegt auf den beiden Schwestern und weniger auf der hintergründlichen Erzählungen der Welt. Ich hätte mir an dieser Stelle gerne noch weitere Informationen über das Leben, die erschaffene Welt und den Nebencharakteren gewünscht, weil sie einfach noch Fragen in meinem Kopf zurück gelassen haben und kein richtiges Bild in meinem Kopf erstand.

So rasant, wie die Geschichte fortschreitet, so spannend ist natürlich auch das offene Ende, was auf einen interessanten zweiten Teil hindeutet. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt und möchte zu gerne erfahren, wie es weiter gehen wird. Denn es gibt noch viel zu entdecken und vielleicht auch die Welt von dieser Unterdrückung zu befreien.

Mein Fazit:
Ein spannender Reihenauftakt, der mich trotz weniger Hintergrundinformationen der erschaffenen Welt mit seinen starken Charakteren überzeugen konnte. Ich bin gespannt auf den zweiten Band und vergebe gerne 4 von 5 Sternen.

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455 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 98 Rezensionen

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Die Chroniken der Verbliebenen - Der Glanz der Dunkelheit

Mary E. Pearson , Barbara Imgrund
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ONE, 29.03.2018
ISBN 9783846600603
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Endlich könnten Rafe und Lia zusammen ein glückliches zukünftiges Leben im Königreich Dalbreck verbringen. Doch Lia spürt tief in ihrem Inneren, dass sie in ihrem Heimatland gebraucht wird und Rafe seinen Weg als König alleine antreten muss. Vor Kummer betrübt verlässt Lia, Rafe und stellt sich ihrem Schicksal. Doch kann sie ihre Heimat retten? Und kann es für sie beide noch ein glückliches Ende geben?

Meine Meinung:
Nachdem ich die drei vorherigen Teile verschlungen habe, dürfte auch der vierte Band aus der Reihe der Chronik der Verbliebenden nicht fehlen und bildet somit den Abschluss der Reihe.
Wie auch bei den vorherigen Büchern überzeugt dieser auch wieder mit einer leichten und bildhaften Sprache und setzt mühelos an das Ende von Band 3 an, als sich Rafes und Lias Wege trennten und jeder in sein Königreich zurück ritt. Viele Fragen standen noch im Raum und umso neugieriger war ich natürlich, ob sich diese innerhalb der Geschichte klären werden.
Die Perspektiven wechseln hauptsächlich wieder zwischen den Protagonisten Lia, Rafe und Kaden hin und her und gaben mir somit wieder einen tiefen Einblick in das Seelenheil der einzelnen Charaktere. Ich gebe zu, dass ich manche Stellen im dritten Band recht lang gezogen empfand, sodass doch die Sorge bestand, dass sich dies noch durch den vierten Teil ziehen würde, doch dem war nicht so. Das Buch war durchweg spannend erzählt und mit einigen Wendungen versehen, die ich so nicht bedacht hatte.

Lia entwickelte sich innerhalb der ganzen Geschichte zu einer selbstbewussten jungen Frau und von dieser Stärke hat sie auch in diesem Band nichts eingebüßt, denn sie bietet Rafe immer wieder die Stirn und lässt sich nicht entmutigen und steht für ihre Ziele ein. Das ist eine ihrer Charakterzüge, die ich bis zum Schluss an ihr sehr gemocht habe. Auch Kaden und Rafe wachsen an ihren Aufgaben. Auch wenn Rafe im Gegensatz zu Kaden ein Königreich auf seinen Schultern trägt und versucht dieser Verantwortung gerecht zu werden. Eine Verantwortung, die auch viel Kummer innerhalb des letzten Bandes mit sich bringen wird.

Natürlich geht es bei dem Abschluss der Reihe auch um das finale Ende und den Kampf gegen Gut und Böse. Ich werde natürlich nicht verraten, wer hier gewonnen hat.
Jedoch kann ich sagen, dass mir diese letzte Schlacht von der Umsetzung sehr gut gefallen hat und der Spannungsbogen bis zur letzten Seite kontinuierlich hochgehalten
wurde.
Obwohl das Ende für mich nicht hätte passender gewählt werden können, bin ich ein wenig wehmutig nun doch das Ende der Chroniken erreicht zu haben. Gerne hätte ich doch noch ein wenig länger dort verweilt.

Mein Fazit:
„Der Glanz der Dunkelheit“ ist ein würdiger Abschluss der Reihe, der alle Facetten der vorherigen Bände miteinander vereint. Liebe, Freundschaft und Abenteuer standen im Vordergrund und fordertern nochmals alles von den Protagonisten bis zum bitteren Ende.
Ein spannender Abschluss, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

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285 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 123 Rezensionen

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Dumplin'

Julie Murphy , Kattrin Stier
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 21.03.2018
ISBN 9783841422422
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als das Buch erschien, habe ich bereits relativ viel von dem Hype mitbekommen, der um das Buch gemacht wurde und so war ich natürlich auch sehr neugierig, Willowdean kennenzulernen, die sich anscheinend nicht viel aus ihrer Körperfülle zu machen schien und allen trotze. Denn Dick kann doch auch schön sein, oder?

Das Buch ist sehr leicht und locker geschrieben und erzählt aus der Sicht der 16 jährigen Willowdean, die sich auf den ersten Seiten nicht viel aus ihrer Körperfülle zu machen scheint.
Will ist ein typischer Teenager, dessen Leser auch nach einigen Zeilen klar werden wird, dass sie bei Weitem nicht immer so tough zu sein scheint, wie es das Buch für mich auf den ersten Blick vermittelt hat. Will muss sich Hänseleien aussetzen, die sie zutiefst kränken und ihr geliebter Halt, ihre Tante Lucy, starb viel zu früh. Will steht also ziemlich alleine auf weiter Flur und erzählt aus ihrem Leben. Hier spielen natürlich auch die Freunde, die charakterlich sehr unterschiedlich waren und auch die Mutter eine Rolle, die mit ihrere Tochter ein angespanntes Verhältnis teilt.
Ein besonders großes Augenmerk, wird in diesem Buch auf den Schönheitswettbewerb gelegt an dem Will nach einigen Stolpersteinen teilnimmt und als Leser verfolgen wir hauptsächlich diese Entwicklung.
Ich habe über Will sehr gerne gelesen und es gab viele schöne aber auch traurige Momente, die mich nachdenklich gestimmt haben. Denn dieses Thema ist so präsent wie nie in der heutigen Gesellschaft.

Trotz allem habe ich mir ein wenig mehr von dem Buch versprochen, besonders in Hinblick auf die Thematik des Übergewichtes und dem daraus resultierendem eigenen postivem Körpergefühl. Dazu zählt natürlich Will als Mensch und nicht nur die Vorbereitungen auf den Schönheitswettbewerb. Auch ist das Ende des Buches für mich sehr offen und ich habe noch so viele Fragen, auf die ich gerne eine Antwort hätte, dass ich das Buch gedanklich einfach nicht ganz ruhen lassen kann.

Fazit:
„Dumplin“ ist eine Erzählungmit einer sympathischen jungen Protagonistin doch leider fehlte mir das gewisse Etwas und ich hätte gerne viel mehr von Willowdean erfahren und der Grundthematik. Das ist leider für mich alles ein wenig zu kurz gekommen. Aus diesem Grund vergebe ich 4 von 5 Sternen.

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449 Bibliotheken, 20 Leser, 2 Gruppen, 161 Rezensionen

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Scythe - Der Zorn der Gerechten

Neal Shusterman , Kristian Lutze , Pauline Kurbasik
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei FISCHER Sauerländer, 14.03.2018
ISBN 9783737355070
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Citra hat es geschafft und ist Sycthe geworden. Doch das Scyethum steht vor einer großen Veränderung und alles bereits Bekannte scheint auseinander zu brechen.
Doch Citra glaubt an das Gute und nimmt den Kampf gegen das Böse auf.

Meine Meinung:
Nach dem spannenden Ende des ersten Bandes habe ich natürlich sehnsüchtig auf Band 2 gewartet und konnte es kaum abwarten, ihn endlich in den Händen zu halten.
Der Einstieg in den zweiten Band gelang mir sehr leicht und ich habe mich direkt wieder sehr gut zurechtgefunden. Das lag auch zum einen einfach daran, dass immer wieder kleine Auffrischungen aus Band 1 erwähnt worden und wie selbstverständlich in die Erzählung eingebunden worden sind.

In diesem Band spielen nicht nur Rowan und Citradie Hauptrollen, sondern es tauchen noch weitere neue Charaktere auf, die dem Buch eine ganz neue interessante Wendung geben und mich in wilden Spekulationen zurück ließen. Denn das ist etwas, was ich an Büchern sehr mag. Die nicht einfach nur dahin plätschern, sondern mich auch immer wieder zum Nachdenken animieren. Neal Shusterman versteht auch in diesem Band sein Handwerk und baut viele Irrungen und Wirrungen ein, die mich manches Mal zutiefst schockiert zurückgelassen habe und ich diese erst mal verdauen musste. Es passieren Dinge innerhalb des Buches, die ich niemals für möglich gehalten habe und mich fast atemlos an das Buch gefesselt haben. (Das ist wohl auch eines der Hauptgründe, wieso ich das Buch in nicht mal 24 Stunden beendet hatte)

Gut gefiel mir in diesem Band auch, dass der Thunderhead nun viel greifbarer ist, als im ersten Teil. Im ersten Teil konnte ich mit dieser künstlichen Intelligenz noch wenig anfangen und habe sie in meinem Bewusstsein weit nach hinten geschoben. Ihn im zweiten Band eine eigene Stimme zu verleihen und den Thunderhead nun besser verstehen zu können, hat mir sehr gut gefallen. Dafür fehlten nun die Tagebucheinträge der Sycthe aber das kann ich persönlich sehr gut verschmerzen, denn das Gefühlsleben wird innerhalb des Buches der einzelnen Charaktere sehr gut wiedergegeben.

Auch wenn neue Charaktere auftauchen, haben Citra und Rowen immer noch eine sehr großen Anteil an dem Buch und ich mochte es sehr, den beiden zuzusehen, wie sie erwachsen wurden und an ihren Aufgaben wuchsen, wie es kein anderer konnte. Rowan und Citras Liebesgeschichte habe ich im ersten Band bereits als etwas besonders empfunden und ich habe innerlich natürlich gehofft, dass es für die beiden auch eine Chance geben wird, die auch einen ganz kleinen Part einnehmen wird. Es ist definitv kein Buch über große romantische Gefühle aber das muss es auch nicht und würde für mich deplatziert wirken.

Wie bereits in Band 1 endet auch dieser Band mit einem spektakulären Cliffhänger, der mir die Wartzeit auf den nächsten Band unendlich schwer macht.

Mein Fazit:
„Der Zorn der Gerechten“ steht Band 1 in keinster Weise nach und hat mich wieder sehr gut unterhalten. Spannung, Action und viele unerwartete Ereignisse haben mich an das Buch bis zum Schluss gefesselt. Ich warte sehnsüchtig auf Band 3.

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217 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 138 Rezensionen

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Für immer ist die längste Zeit

Abby Fabiaschi , Barbara Christ
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Krüger, 21.03.2018
ISBN 9783810524799
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Eve und Brady erleiden einen schrecklichen Verlust. Denn ihre geliebte Frau und Mutter ist plötzlich Tod. Vom Dach einer Bibliothek gestürzt. Nagende Schuldgefühle plagen beide immer mehr und der Verlust scheint sie fast zu zerbrechen. Doch Maddy schafft es vom Himmel aus Kontakt zu ihnen aufzunehmen und möchte ihren Liebsten den Weg weisen. Doch kann dies überhaupt gelingen?

Meine Meinung:
Ein Buch über die Thematik der Trauerbewältigung lese ich nicht alle Tage und hätte mich nicht dieses Frühlingshafte Cover so angelacht, hätte ich es wohl auch nicht so rasch entdeckt.
Denn „Für immer ist die längste Zeit“ erzählt nach der Zeit des Todes der Mutter und stellte für mich die zentrale Frage in den Raum, was Maddy zu diesem Selbstmord bewog und ob all die Schuldgefühle, die Vater und Tochter so stark empfinden ihre tatsächliche Daseinsberechtigung hatten. Denn könnte es nicht auch einen ganz anderen Grund für ihr Ausscheiden aus dem Leben geben?

Eve und Brady nehmen als zurückgelassene Familienmitglieder einen sehr großen Anteil der Handlung ein und berichten im Wechsel von ihrem Alltag und ihren Gefühlen. Ich gebe zu, dass ich recht lange gebraucht habe, um zu beiden eine Beziehung aufzubauen.
Zu einem Buch mit solch einer Thematik habe ich mir eher die leiseren und sanfteren Töne vorgestellt, die von beiden mit ihrem Sarkasmus zeitweise überschattet worden. Ich habe generell überhaupt nichts gegen Sarkasmus und mag generell gerne Bücher, die durch ihre lockere Art auffallen aber in diesem Buch kam es mir eher deplatziert vor und ich habe eine ganze Zeit gebraucht, um mich näher in die Geschichte einfühlen zu können.

Das Buch behandelt in der Gänze die Zusammenführung von Brady und Eve und Maddys Eingreifen vom Himmel aus, die sich nichts sehnlicher wünscht, als das ihre beiden liebsten Menschen wieder zueinander und einen Weg finden mit ihrer Trauer umzugehen.
Das Buch selbst lebt so von den unterschiedlichsten Emotionen, die aus traurigen, nachdenklichen aber auch humorvollen Szenen bestanden und mir manches mal ein lachendes und auch weinendes Auge beschert haben.
Besonders schön war hierbei zu sehen, welchen Reifeprozess beide innerhalb der Zeilen durchlebt haben und besonders die junge Eve ist mir im Laufe des Buches ans Herz gewachsen. Denn Eve, der rebellische Teenager reift zu einer erwachsenen selbstbewussten jungen Frau heran, die ich als Leser gerne ein ganzes Stück auf ihrem Weg begleitet habe. Ein Weg heraus aus dem Tal der Tränen.

Mein Fazit:
„Für immer ist die längste Zeit“ ist ein emotionales Buch über den Verlust eines geliebten Menschen und der Bewältigung dieser schweren Zeit. Ein Buch, zu einem ergreifenden Thema, welches lange nachhallt. Ich vergebe gerne 4 von 5 Sternen.

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150 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

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Die schwarze Zauberin

Laurie Forest , Freya Gehrke
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 05.03.2018
ISBN 9783959671699
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Elloren Gardner ist die Enkelin der letzten große Hexe ihres Volkes. Doch Elloren selbst spürt keine dieser Kräfte in sich und ist neben der Magie viel mehr daran interessiert, das Apothekerhandwerk zu erlernen. Als sich endlich dieser Traum erfüllt und sie die berühmte Universität besuchen kann, gerät sie in eine für sie völlig fremde Welt. Eine Welt, in der ein dunkler Sturm aufzieht und das Leben der Bevölkerung bedroht.

Meine Meinung:
Die schwarze Zauberin stammt von der Autorin Laurie Forest und lässt sich dem High Fantasy zuordnen. High Fantasy aus diesem Grund, weil die Autorin eine völlig eigenständige Welt erschafft, mit fremden Kulturen, Religionen und gesellschaftlichen eigenen Regeln. Natürlich darf auch hier die Magie nicht zu kurz kommen, die einen Großteil des Buches ausmacht.

Diese Erzählung „Der schwarzen Zauberin“ ist sehr leicht und flüssig und besonders sehr bildhaft beschrieben. Beim Lesen der Zeilen habe ich zeitweise das Gefühl gehabt, mich auch in dieser für mich völlig fremden Welt zu bewegen und ein Teil dieser Gemeinschaft zu werden.

Elloren als Hauptprotagonistin habe ich sehr gemocht und auch ihre Entwicklung in dem Buch. Elloren die so behütet mit ihrem Onkel und den Brüdern aufgewachsen ist und sich nun an der Universität an ein ganz anderes Leben anpassen muss. Ein Leben fern ab der Abgeschiedenheit, und mit Kulturen, die ihr Volk immer als Feinde betrachtet haben. Denn die Elben, gestaltwandlerischen Lykaner und die geflügelten Icarale sind auf den ersten Blick alles andere als freundlich zu ihr und machen ihr das Leben sehr schwer. Doch Elloren gibt nicht auf und so werden sie im Laufe der Geschichte zu Freunden, die sich gegen das Böse verbunden.

Das Buch selbst beinhaltet viele humorvolle Momente, die mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben aber auch das Thema Liebe und Freundschaft zu anderen wird thematisiert und fand großen Anklang bei mir. Natürlich gibt es neben all den positiven Empfindungen, auch das Thema Krieg, welcher zwischen den verschiedenen Völkern herrscht und Elloren und Ihre Freunde geraten mitten hinein und versuchen mit allen erdenklichen Mitteln die Situation zu retten. Spannende Szenen entstanden dadurch, die mich ab der Hälfte so gefesselt und mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen haben und ich Ellorens Welt mit einem bösen Cliffhänger verlassen musste. Und leider muss ich mich nun gedulden, denn die deutsche Übersetzung ist noch nicht erschienen.
Nichtsdestotrotz freue ich mich sehr darauf bald wieder in ein Leben voller Magie abtauchen zu dürfen und noch länger ein Teil der Gemeinschaft sein zu können, denn es sind noch weitere Teile geplant über die schwarze Zauberin.

Mein Fazit:
Mit „Die schwarze Zauberin“ hat Laurie Forest einen spannenden Fantasy-Auftakt erschaffen, der mich in eine Welt der Magie entführt hat und mich bis zum Schluss nicht mehr losgelassen hat. Liebevoll gezeichnete Charaktere rundeten für mich das Buch ab.
Nach diesem offenen Ende bin ich sehr auf den nächsten Band gespannt.
Ich vergebe gerne 5 von 5 Sternen.

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(66)

119 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 55 Rezensionen

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Die geliehene Schuld

Claire Winter
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 05.03.2018
ISBN 9783453291942
Genre: Historische Romane

Rezension:

Inhalt:
Der Krieg ist vorbei, doch auch die Zeit nach den schrecklichen Kriegsjahren hinterlassen ihre tiefen Spuren. Deutschland ist im Umbruch und vieles ist immer noch ungeklärt.
Jonathan, ein junger Redakteur stößt durch einen Zufall auf grausige damalige Machenschaften, die er am Ende mit seinem Leben bezahlen wird. Doch wer wollte seinen Tod? Vera, eine gute Freundin und Kollegin, die seinen Verlust nicht einfach hinnehmen kann, nimmt seine Arbeit an diesem Fall wieder auf und beginnt Fragen zu stellen.
Nichts ahnend, in welche Gefahr sie sich begeben wird....


Meine Meinung:
Nun habe ich auch den dritten Roman meiner Lieblingsautorin Claire Winter beendet und ich bin wieder so begeistert , wie bei ihren zwei vorherigen Büchern. Neben den „Schwestern von Sherwood“, reiht sich dieses Buch zeitlich nach „Die geliehene Zeit“ ein und behandelt die Zeitspanne von 1948 bis 1949 und beschreibt die deutsche Nachkriegszeit, mit all ihren dunklen Facetten.

Claire vermittelt uns mit einem bildhaften Schreibstil einen Einblick in die damalige Zeit, indem sie vier fiktiven Protagonisten Leben einhaucht und der Geschichte durch eine sehr gute Recherchearbeit eine Authentizität verleiht, die ich so in dieser Art selten gelesen habe.
Die Erzählung wechselt also zwischen den vieren immer wieder hin und her und hat eine schiere Spannung heraufbeschworen, die seines Gleichen sucht.
Bereits am Anfang des Buches konnte ich gar nicht sagen, welchen Protagonisten ich mehr mochte, denn zu allen habe ich innerhalb der Erzählung eine Beziehung aufgebaut und habe sie gleichermaßen gerne verfolgt.
Jeder der vieren hatte sein Päckchen nach dem Krieg zu getragen. Besonders Vera und Lina traf der Verlust geliebter Menschen schwer. Und anstatt sich zurückzuziehen und dem Leben seinen Lauf zu lassen, wachsen sie über sich hinaus. Auch Marie und Jonathan, der oft in Form von Rückblenden erzählt, nehmen eine tragische Rolle ein. Ihre unterschiedliche Entwicklung im Buch ist spürbar und ließ mich an manchen Stellen einfach atemlos zurück. Es ist also nicht nur eine Erzählung über die damaligen Verhältnisse, sondern dieses Buch verarbeitet auch eine verzwickte Familiengeschichte und sogar eine kleine zarte Liebesgeschichte, die sich sehr gut einfügt.

Ganz am Anfang des Buches habe ich mich tatsächlich gefragt, wie die Autorin es schaffen wird, vier Protagonisten einen gleichbedeutsamen Platz in der Handlung einzuräumen, ohne das eine dieser Person so in den Hintergrund rückt, dass sie nachher nur noch eine schemenhafte Gestalt darstellt und in der Erzählung ihren Platz verliert. Dies kann ich in diesem Buch tatsächlich verneinen. Claire Winter hat es von der ersten bis zur letzten Zeile geschafft, dass ich gerne allen gefolgt bin und nie den Faden zu ihnen verloren haben.
Geschickt waren auch die Handlungsverläufe verknüpft, sodass ich als Leser immer nur einen Teil erfahren habe und als es gerade so spannend war, es wieder zum nächsten wechselte. Es begeisterte mich also ungemein und ließ den Spannungsbogen bis zum Ende des Buches nie abflauen.

Wenn es mir nur um die freudige Erwartung auf den weiteren Verlauf gegangen wäre, hätte ich das Buch wohl in einem Abend ausgelesen. Jedoch hat es in mir eine große Begeisterung hervorgerufen, das Buch tatsächlich nur kapitelweise zu lesen und meinen Gedanken zu dem Inhalt freien Lauf zu lassen.
Was könnte diese Menschen miteinander verbinden? Welche Gefahren werden sie sich weiterhin aussetzen müssen? Werden alle Personen, diese rasanten Handlungsverlauf überleben? Diese Erzählung hat mich sehr in seinen Bann gezogen, sodass ich mich auch in meiner Freizeit damit beschäftigt habe.
Dieses darüber Nachdenken betraf nicht nur Vera, Marie, Lina und Jonathan, da sie nur fiktive Persönlichkeiten darstellten. Vielmehr war es auch die damalige dunkle Zeit mit all ihren verarbeiteten Fakten im Buch. Fakten, die mir nicht so bewusst waren und eine Zeit in Deutschland aufzeigen, die sehr grausam war und die noch viele Menschen das Leben gekostet haben. Einen Teil einer Zeitgeschichte, der mein Wissen auf jeden Fall bereichern hat und mir noch lange Zeit im Gedächtnis bleiben wird.

Mein Fazit:
Claire Winters Buch „Die geliehene Schuld“ ist wieder einmal ein kleines Meisterwerk, was mich von der ersten Seite bis zur letzten restlos begeistern konnte und mich in ihren Bann gezogen hat.
Es ist eine authentische Erzählung über eine dunkle Epoche unserer Zeit die noch lange in mir nachhallen wird.
Ich vergebe sehr gerne verdiente 5 Sterne.

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49 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

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Die andere Schwester: Roman

Kristin Hannah
E-Buch Text: 515 Seiten
Erschienen bei Aufbau Digital, 16.02.2018
ISBN 9783841215314
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt:
Nach einer bewegten Vergangenheit zweier Schwestern geht jeder der beiden seinen eigenen Weg und ihre enge Verbindung verblasst über die Jahre.
Es dauert viele Jahre, bis wieder ein zartes Band zwischen beiden entsteht und es scheint so, als würden beide nun endlich wieder zueinanderfinden.
Bis ein plötzlicher Schicksalsschlag alles auf den Kopf stellt...

Meine Meinung:
Kristin Hannah erzählt hier wieder eine sehr berührende Familiengeschichte, die sich dieses Mal um die beiden Schwestern Claire und Meghan dreht, die nach einer bewegten Kindheit langsam wieder zueinanderfinden.
Claire und Meghann sind zwei sehr gegensätzliche Schwestern. Die eine machte Karriere und verlor den Glauben an die Liebe und die andere führte ein häusliches Leben als Leiterin eines Campingplatzes.

Die Autorin erzählt die Geschichte aus drei Perspektiven und bindet zu den Schwestern zusätzlich den Protagonisten Joe in die Erzählung ein, der am Anfang des Buches sehr mysteriös wirkt und sich erst nicht so recht einordnen lässt. Im Laufe der Erzählung aber immer mehr Raum einnehmen wird und für beide Schwestern eine tragende Rolle spielen wird.
So unterschiedlich beide Schwestern in ihrem Lebensstil auch sind, so unterschiedlich verarbeiten sie auch das Vergangene im Buch. Ein Gefühl von Verbitterung und Traurigkeit breitet sich innerhalb der Zeilen aus und verstärkt das innere ungute Gefühl von Claire und Meghann.In meinen Augen beschrieb die Autorin die Annäherung der beiden sehr gefühlvoll und ich konnte mich gut in beide Frauen hineinversetzen, die so gänzlich gegensätzlich erschienen aber sich im Herzen ganz nah waren.

Beiden Schwestern fiel es schwer, der Vergangenheit den Rücken zu kehren und wieder einen gemeinsamen Nenner zu finden, der sie endlich wieder zueinander führt und sie erkennen müssen, dass das Leben viel zu kurz ist, um sich an dieser Verbitterung festzuhalten.

Mein Fazit:
„Die andere Schwester“ ist eine wunderschöne emotionale Erzählung über die Bewältigung der Vergangenheit, dem Verzeihen und einem Neuanfang zweier Schwestern.
Mich hat auch dieses Buch der Autorin wieder sehr begeistert und ich vergebe gerne 5 Sterne.

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Mein Leben oder ein Haufen unvollkommener Momente

Peter Bognanni , Anja Hansen-Schmidt
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 29.01.2018
ISBN 9783446258631
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Jonathan und Tess haben sich nur einmal in ihrem Leben gesehen und doch pflegten beide über 7 Monate eine intensive „Internetbeziehung“. Bis Tess aus dem Internet erfahren muss, dass ihr Freund sich das Leben genommen hat.
Tess weiss sich nicht anders zu helfen, als immer wieder an ihn zu schreiben, obwohl er Tod ist. Doch eines Tages erhält Tessa eine Antwort auf ihre Nachrichten...

Meine Meinung:
So ungewöhnlich das Cover und der Titel sein mag, so anders ist auch diese ganze Geschichte.
Diese Geschichte über das Social Network, die „Internetliebe“, das Thema Depression und weitere aktuelle Trends empfand ich als sehr modern für die jetzige Zeit, sodass ich es einfach näher kennenlernen musste.

Die Erzählung selbst ist sehr flüssig und leicht geschrieben und wir folgen direkt zu Anfang der 16 jährigen Tess, die ihre große Internetliebe verlor, mit der sie 7 Monate eine intensive Zeit pflegte.
Tess ist ein typischer Teenager mit einer sehr sarkastischen Ader, die nicht immer bei mir Anklang fand. Ich bin auch kein Mensch, der zum Lachen in den Keller verschwindet, und es ist auf der einen Seite auch sehr positiv zu sehen, dass solche eine schwere Thematik anders aufgearbeitet wird und dem Buch eine gewisse Lockerheit verleiht. Jedoch empfand ich Tess in einigen Situation sehr schwermütig, als würde sie teilweise den Ernst der Lage nicht begreifen.
Gerade auch, als sie erfuhr, dass sie nicht nur mit ihrem geliebten Jonathan über die ganze Zeit schrieb, sondern mit seinem besten Freund. Ihre Reaktion, dass sie nicht heraus finden wollte, wie viel davon tatsächlich er war, störte mich und ließ mich gedanklich keine Ruhe.

Überhaupt wird das Thema Tod und die Aufarbeitung dessen, ganz anders systematisiert, als ich dies angenommen hatte. Jeder Mensch geht mit dem Thema Tod und dem Verlust einen geliebsten Menschen anders um aber Tess kam mir von Anfang an so vor, als würde sie nicht wirklich hinter der Sache stehen.Dazu kam die skurrile Geschichte über den Vater und sein ungewöhnliches Bestattungsinstitut, welches sich durch die ganze Geschichte zog und einige ungewöhnliche Auftritte zur Folge hatte. Hierbei hätte ich mir auch gewünscht, dass die Mutter und auch der Vater nicht nur Randfiguren geblieben wären und Tessa Halt gegeben hätten. Halt der über die Geschäftsidee und das Vorantreiben dieses Bestattungsinstitutes hinaus gegangen wäre.

Zum Ende hin, hatte ich die Hoffnung, dass die Geschichte noch einmal Schwung aufnehmen würde, als sich Daniel und Tess näher kamen aber er blieb als Protagonist sehr blass an ihrere Seite und seine Rolle verfestigte sich nicht mehr. An dieser Stelle hätte dem Buch ein paar Seiten mehr nicht geschadet.

Mein Fazit:
„Mein Leben und ein Haufen unvollkommener Momente“ ist ein ungewöhnliches Buch über das Thema Trauerbewältigung 2.0 in den Zeiten des Internets. Die Grundidee selbst gefiel mir sehr gut aber die Geschichte blieb in meinen Augen einfach zu farblos und ohne hinreichenden Tiefgang. Ich vergebe 3 von 5 Sternen.

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Wie die Stille unter Wasser

Brittainy C. Cherry , Katja Bendels
Flexibler Einband: 350 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305502
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
Nach einem traumatischen Erlebnis in jungen Jahren verliert Maggie ihre Stimme und lebt fortan in einer sehr stillen Welt, die nur durch ihren Sandkastenfreund Brooker in wenigen Momenten des Tages durchbrochen wird. Er wird zu ihrem Halt, ihrem persönlichen Anker, den Maggie nie mehr loslassen möchte. Doch beiden werden älter und Brooker verlässt das Nest und Maggie bleibt zurück. Kann es trotz allem eine Zukunft für die beiden geben?

Meine Meinung:
Dies ist der dritte Teil aus der Romance Elements Serie von Brittany C. Cherry, die aber alle in sich abgeschlossen sind und sich unabhängig voneinander lesen lassen.
Ich gebe zu, dass mich die ersten beiden Bände bisher nicht so gereizt haben, wie Band drei, der direkt mein Herz gewinnen konnte.

Die Autorin erzählt abwechselnd aus der Sicht von Maggie und Brook, die wir als Leser über ein halbes Leben begleiten werden.
Maggie und Brooks Geschichte ist sehr emotional geschrieben und hat mich somit auf eine Achterbahnfahrt der unterschiedlichsten Gefühle geschickt. Die innerliche Traurigkeit, die Zerissenheit und natürlich auch das Glück, das Brooks und Maggie empfanden, waren fast greifbar, so klar formulierte Brittany diese Gefühle.

Auch wenn ich Momente innerhalb des Buches hatte, die mich immer wieder über die Frage grübeln ließ, wieso man nicht mehr unternahm, um Maggie dieses Trauma vergessen zu lassen, hat mich diese Geschichte sehr überrascht und emotional an das Buch gefesselt.
Brooks und Maggie waren beides Charaktere, die ich sehr in mein Herz geschlossen habe und die ich sicherlich nicht so schnell vergessen werde.

Fazit:
„Wie die Stille unter Wasser“, Ist eine herzerwärmende Geschichte, die den Leser auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle schicken wird. Ich kann nur meine absolute Leseempfehlung aussprechen und vergebe gerne 5 Sterne.

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