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59 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 20 Rezensionen

roman, leben, poesie, bücherliebe, liebe

Ich treffe dich zwischen den Zeilen

Stephanie Butland , Maria Hochsieder-Belschner
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.10.2017
ISBN 9783426520758
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:
So außergewöhnlich ihr Name im ersten Moment erscheint - so ungewöhnlich ist Loveday auch von ihrem Äußeren her. Eine junge rebellische Frau, die ihr Leben gänzlich auf ihrem Job im Antiquariat ausgerichtet zu haben scheint und nichts und niemanden zu Nahe an sich heranlässt  - bis dort eines Tages Nathan auftaucht und beide ins Gespräch geraten. Kann Nathan sie aus ihrer selbst gewählten Einsamkeit befreien?

Meine Meinung.
Stephanie Butland war mir bisher kein Begriff und das Buch sprach mich im ersten Moment auch nur wegen dieses schönen Titels an und nicht wegen des Covers selbst, was bei mir wirklich eher eine Seltenheit darstellt. Im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, die ich je gelesen habe, gibt dieser Buchtitel bereits einiges über die Art des Buches preis.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und bildhaft aus der Sicht von Loveday beschrieben. Als Bücherliebhaber konnte ich mich gut in die Protagonisten und ihre Zeilen über ihre Leidenschaft zu Büchern hineinversetzen. Sie war mir auf Anhieb sehr sympathisch mit ihrer nach außen wirkenden rebellischen unnahbaren Art, hinter der sich eine verletzte Seele verbarg. 

Frau Butland schlägt in diesem Buch sehr sanfte und leise Töne über eine junge Frau an, die im Laufe der Handlung durch Nathan und die Kraft der Worte der Poesie erlernt, sich einem anderen Menschen zu öffnen. Es folgen keine großen Liebesszenen zwischen beiden. Diese würden auch gar nicht zu diesem Buch passen. 
Gut gefallen haben mir hierbei die zwei parallel laufenden Handlungsstränge, die durch die Kapitelüberschriften deutlich hervorgehoben werden und dem Leser einen direkten Einblick in die damaligen Geschehnisse rund um das Thema häusliche Gewalt gaben, die Loveday so sehr prägten und letztendlich zu diesem Menschen formten.

Das Buch lebt selbst von leisen einfühlsamen Zeilen, die dem Leser die Möglichkeit geben, Loveday Schritt für Schritt in ein neues Leben zu begleiten. Ein Leben, in dem die Vergangenheit endlich ruhen kann.

Ein einfühlsamer Roman über eine junge starke Frau, dem ich gerne 4,5 Sterne vergebe.

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Tags: bücherliebe, liebe, poesie   (3)
 

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(64)

120 Bibliotheken, 17 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

du bist mein feuer, liebe, isabelle ronin, wattpad, dubistmeinfeuer

Du bist mein Feuer

Isabelle Ronin , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 752 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 09.10.2017
ISBN 9783956497728
Genre: Erotische Literatur

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(20)

31 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

verrat, liebe, hass, schmerz, trauer

Verrat

Jessica Schulte am Hülse
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Blessing, 18.09.2017
ISBN 9783896675941
Genre: Romane

Rezension:

In diesem Buch von Jesscia Schülte am Hülse werden sieben wahre Kurzgeschichten über den Verrat an der Liebe erzählt. 
Ein Verrat, wie er in seinen unterschiedlichsten Ausprägungen innerhalb menschlicher Beziehungen entstehen kann und die betreffenden Personen im ersten Moment alles Vergessen lässt, was sie je für Liebe hielten.

Meine Meinung:
Die Geschichten ähneln sich nicht in der Thematik und auch nicht im Schreibstil, was mir besonders gut gefällt und die Einzigartigkeit jeder Erzählung unterstreicht.
Teilweise werden diese aus der Ich Perspektive oder aus wechselseitiger Sicht der Protagonisten erzählt, sodass sich immer wieder eine Abwechslung im Lesefluss ergab.

Da es Kurzgeschichten sind, werden zeitliche Abfolgen bewusst übersprungen um im Wesentlichen zusammengefasst. Ich habe selbst zwischen jeder der Geschichten ein wenig Zeit verstreichen lassen, um mir dessen Tragweite bewusst zu werden.
Für mich ist es kein Buch, welches man in einem Rutsch durchlesen sollte. Dafür sind die Geschichten, die daraus resultierenden Vorkommnisse und die unterschiedlichen Emotionen, die einen als Leser berühren zu unterschiedlich. Denn teilweise sind diese Geschichten höchst emotional geschrieben, dann wiederum spannend bis zur letzten Zeile oder verlaufen in einem traurigen bitteren Ende.

Wer als Leser Geschichten mit einem Happy End bevorzugt, wird mit diesen Erzählungen nicht glücklich werden. Ich hätte mir selbst nur zu gerne einen Epilog gewünscht, um zu erfahren, was aus den jeweiligen Menschen geworden ist, die wir als Leser ein kleines Stück ihres damaligen Lebens begleitet durften. 

Mein Fazit:
Es sind schonungslose Geschichten über den Verrat an der Liebe, die zum Nachdenken anregen und einen bitteren Nachgeschmack der Liebe entfachen.

Ich gebe diesem Buch gerne 4,5 Sterne und spreche eine Leseempfehlung aus.

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Tags: liebe, verrat   (2)
 

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225 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 93 Rezensionen

lize spit, roman, belgien, und es schmilzt, kindheit

Und es schmilzt

Lize Spit , Helga van Beuningen
Fester Einband: 512 Seiten
Erschienen bei S. FISCHER, 24.08.2017
ISBN 9783103972825
Genre: Romane

Rezension:  
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(32)

61 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

dänemark, judenverfolgung, malerei, 2. weltkrieg, fünen

Die Fliederinsel

Sylvia Lott
Flexibler Einband: 544 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.05.2017
ISBN 9783734103353
Genre: Romane

Rezension:  
Tags: krieg, liebe, überleben, leben   (3)
 

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(253)

688 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 113 Rezensionen

fantasy, königin, erika johansen, die königin der schatten, magie

Die Königin der Schatten

Erika Johansen , Kathrin Wolf
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Heyne, 15.06.2015
ISBN 9783453315860
Genre: Fantasy

Rezension:  
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(18)

36 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

italien, freundschaft, liebe, kochbuch, nudelbar

Der Duft von Pinienkernen

Emily Bold
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.10.2017
ISBN 9783548289083
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(17)

26 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

schule, wunsch nach anerkennung, familie, mobbing, klassengemeinschaft

Almost famous - Wie ich aus Versehen fast berühmt wurde

Silke Schellhammer
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 17.08.2017
ISBN 9783845820064
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:
Zoe ist die Neue in der Klasse und findet nicht direkt zu Anfang einen Anschluss in der bestehenden Klassengemeinschaft, was sie sehr traurig stimmt. Bis sich aus einer Situation heraus die Schwindelei ergibt, einen berühmten Vater an ihrer Seite zu haben, sodass sie auf reges Interesse bei ihren Mitschülern löst und endlich die Anerkennung erhält, die sie sich so gewünscht hatte. Doch wie wird man diese Lügenmärchen ohne großen Schaden wieder los?

Meine Meinung.
Der Stil des Buches ist locker und humorvoll und als Leser begleiten wir Zoe in ihrer neuen Klasse, in der sie sich anfangs sichtlich unwohl und einsam fühlt. Da ich auch mal die Neue in einer Klasse war, konnte ich ihre Empfindungen gut nachvollziehen und hätte sie manchesmal beim Lesen der Zeilen zu gerne in den Arm genommen.
Zoe ist ihrer Art nach, recht altklug für ein 12 jähriges Mädchen, was aber wohl ihrer älteren Schwester und ihrer Oma geschuldet ist. Das macht Zoe in meinen Augen natürlich kein bisschen weniger sympathisch, sondern gestaltete die Erzählung auch für ältere Leser interessanter.
Zoe verändert sich zum Mittelteil der Erzählung hin, zu einer starken Tagträumerin, die die Realität gänzlich auszublenden scheint. Es werden einige Szenen beschrieben, die sich nur in ihrer Fantasie abspielten und die Handlung des Buches selbst kein Stück weiter vorführten. Hier flaute der Spannungsbogen also merklich ab, bis zum Letzten Drittel des Buches, indem sie sich wieder dem realen Geschehen zuwandte und die Geschichte wieder an Fahrt aufnahm.

Neben Zoe, ist ihre Oma im Buch eine Persönlichkeit, die ich sehr zu schätzen gelernt habe mit ihrer unverblümten schrulligen Art. Sie hat mir oft ein Lächeln ins Gesicht gezaubert und mich bestens über die ganze Geschichte unterhalten. Auch nachdem ich das Buch beendet hatte, blieb mir die ein oder andere sehr witzige Szene weiterhin im Gedächtnis.

Auch wenn es im ersten Moment nicht gänzlich ersichtlich ist, steckt hinter diesem Buch eine tiefer gehende Message. Kinder stehen heutzutage unter einem großen Leistungs- und Erwartungsdruck in unserer Gesellschaft. Es ist nicht nur der Druck den Eltern auf ihre Sprösslinge ausüben, sondern auch der Umgang der Schüler untereinander. In einer bestehenden Klassengemeinschaft Anschluss zu finden, kann wie in Zoes Fall, zu einem großen Problem werden und im ersten Moment wie eine schier unlösbare Aufgabe erscheinen. Eine Aufgabe, die Zoe auf ihre ganz eigene Art löst und man als Leser die Gelegenheit hat, dieser Entwicklung mit all ihren witzigen aber auch ernsten Wendungen beizuwohnen.

Mein Fazit:
Ein unterhaltsames humorvolles Buch für jüngere aber auch Erwachsene Leser die Zoe auf ihrem „glamourösen“ Weg begleiten möchten und der späteren Erkenntnis, das die Wahrheit am Ende doch immer siegt.
Ich vergebe gerne 4 von 5 Sternen.

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Tags: humor, lüge, schule   (3)
 

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1.337 Bibliotheken, 48 Leser, 3 Gruppen, 218 Rezensionen

fantasy, fae, das reich der sieben höfe, liebe, sarah j. maas

Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 10.02.2017
ISBN 9783423761635
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Feyre lebt in ärmlichen Verhältnissen mit ihrer Familie im Reich der Menschen und versucht alles um diese zu schützen. Bis sie eines Tages durch einen Vorfall im Wald einen hohen Preis zahlen muss und ins Land der mystischen Fae verschleppt wird.
Was am Anfang als ihr größter Albtraum erscheint, entpuppt sich als ihr größtes Glück im Land der Fae. 
Ein Glück, das sie mit aller Macht verteidigen wird, gegen den Rest der Welt.

Ich muss zugeben, dass mir die Autorin Sarah J. Maaß bis vor einigen Monaten noch gar kein Begriff war. 
Bis ich das Buch in der Buchhandlung in den Händen hielt und mich dieses ungewöhnliche Cover und die Kurzbeschreibung  ansprach und ich es mitnahm. Ab diesem Zeitpunkt begeisterte mich die Geschichte um das Mädchen Feyre und ihre Erlebnisse im Land der Fae.

Die Autorin erschuf eine Welt voller Fantasie, mit einer bildgewaltigen Sprache, die vor meinem inneren Auge lebendig wurde und ich sogar beim Lesen der Zeilen manches Mal den Duft des Frühlings in der Nase hatte. Nicht nur ihre erschaffene Welt Prythian ist gut durchdacht worden, sondern auch die Figuren, dessen Fokus nicht nur auf den Hauptcharakteren liegen, sondern auch auf vielen Nebencharakteren, die diese Geschichte facettenreich werden lassen.

Besonders gefiel mir hierbei auch, das es sich nicht nur um eine reine Liebesgeschichte handelte und es nur an eine Adaption von „die Schöne und das Biest“ erinnern würde. Nein, es ist vielmehr ein Abenteuer über die Liebe und über Freundschaft, die Feyre über sich hinaus wachsen lässt und ihr vielschichtiges Wesen offenbart. Eine junge Frau, die bereit ist, ihr eigenes Leben über das all der anderen zu stellen und für Ihre Liebe und ihre Werte zu kämpfen.

Diese Entwicklung ist im Buch von Zeile zu Zeile spürbar und hat mich zum Ende hin so stark gefesselt, das ich es nicht mehr zur Seite legen konnte. Diese Geschichte nimmt rasant an Fahrt auf und enthüllt so manche bitterböse Überraschung, die mich im ersten Moment atemlos zurückgelassen hat.

Dieses Buch verzaubert mit seinen vielschichtigen Charakteren, einer abwechslungsreichen und spannungsgeladenen Geschichte und einem bildgewaltigen Schreibstil. Ich kann es jedem Fantasie Leser nur ans Herz legen in die Welt von Prythian einzutauchen. Ich vergebe gerne 5 Sterne.

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(16)

18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

wien, krimi, erpressung, morde, kindesmissbrauch

Bilder des Bösen

Britta Hasler
E-Buch Text: 382 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 01.08.2017
ISBN 9783958249912
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lischka und Julius sind zurück. Nach dem ersten Band „Das Sterben der Bilder“, befinden wir uns wieder in Wien des Jahres 1906.
Eine Zeit, in der der Lebensunterhalt von jungen Mädchen und Frauen aufgrund der großen Armut nicht selten durch die Vermietung des eigenen Körpers bestritten wurden und zum großen Übel auch noch Kriminelle mit dubiosen Geschäftsideen anlockte. Das Geschäft mit jungen Mädchen als Handelsgut blühte förmlich auf.


Nach Aufdeckung der Morde aus dem ersten Band, entschließen sich beide eine kleine Privatdetektei zu eröffnen, die hauptsächlich Ehesünder verfolgt. Jedoch läuft die kleine Detektei mehr schlecht als recht, bis beide einen größen Auftrag eines alten Bekannten bei der Polizei erhalten und um Mithilfe an der Aufklärung der Morde an Prostituiertengebeten werden. Lischka und Julius wittern ihre große Chancen, um nicht nur kleinen Fischen hinterher jagen zu müssen.
Nichts ahnend, welche Abgründe sich beiden noch offenbaren werden...

Meine Meinung:
Auch Britta Haslers zweiter Krimi ist gut recherchiert und spiegelt die dunkle Zeit in Wien um die Jahrhundertwende sehr gut wieder und entführt den Leser mitten ins Geschehen. Der Schreibstil ist angenehm flüssig und zu großen Teilen dem Sprachgebrauch der damaligen Zeit angepasst.

Wie auch im ersten Band versteht es die Autorin, interessante Einblicke in die Gefühlswelt der verschiedenen Protagonisten zu geben und geschickt den Leser auf falsche Fährten zu locken. So lernen wir die Welt des Mörders, von Julius und Nebenfiguren kennen, die zunehmend an Bedeutung gewinnen werden. Zudem werden wieder zwei Handlungsstränge parallel nebeneinander erzählt, die es als Leser zu ergründen gilt und die so manche Überraschung im Laufe des Buches offen legen.

Das Thema Prostitution, in dessen Milieu sich auch die Morde zutragen haben, wird natürlich ausführlich thematisiert. Generell habe ich nichts gegen erotische Szenen in einem Buch, jedoch liegt der Schwerpunkt hierbei auf der SM-Szene und deren Praktiken, die einen recht großen Anteil in der Geschichte einnehmen. Für mich persönlich hätten es zeitweise auch etwas weniger ausführlichere beschriebene Erotikszenen sein können, die der Aufklärung und Jagd nach dem Mörder keinen Abbruch getan hätten. Aber das ist eben einfach Geschmackssache.

Das letzte Drittel des Buches nimmt im Gegensatz zu den vorherigen Abschnitten rasant an Fahrt auf und die Ereignisse überschlagen sich förmlich bis zum Showdown. Diese letzten Szenen hätte ich mir persönlich detaillierter in der Beschreibung gewünscht, um als Leser mit weniger offenen Fragen am Ende des Buches dazustehen. Aber wer weiss, ob es nicht doch noch einen dritten Band geben wird....

Mein Fazit:
Ich vergebe 4 Sterne für den zweiten Band, der trotz kleinerer Schwächen mich gut zu unterhalten wusste und mir gleichzeitig Gelegenheit gab, das dunkle Wien um die Jahrthundertwende besser kennenzulernen. 

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Tags: bilder des bösen, krimi, mord, morde   (4)
 

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255 Bibliotheken, 8 Leser, 0 Gruppen, 84 Rezensionen

dschinny, jessica khoury, aladdin, ein kuss aus sternenstaub, liebe

Ein Kuss aus Sternenstaub

Jessica Khoury , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 360 Seiten
Erschienen bei cbj, 10.07.2017
ISBN 9783570403532
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(52)

117 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 39 Rezensionen

liebe, zweiter weltkrieg, krieg, winterhonig, verlust

Winterhonig

Daniela Ohms
Fester Einband: 592 Seiten
Erschienen bei Knaur, 01.04.2016
ISBN 9783426653975
Genre: Romane

Rezension:  
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(573)

1.293 Bibliotheken, 50 Leser, 2 Gruppen, 278 Rezensionen

fantasy, prinz, der kuss der lüge, prinzessin, attentäter

Die Chroniken der Verbliebenen - Der Kuss der Lüge

Mary E. Pearson ,
Fester Einband: 560 Seiten
Erschienen bei ONE ein Imprint der Bastei Lübbe AG, 16.02.2017
ISBN 9783846600368
Genre: Fantasy

Rezension:

Lia ist mit siebzehn die älteste Königstochter aus dem Hause Morrighan und muss sich in ihren jungen Jahren bereits der großen Herausforderungen stellen und einen völlig fremden jungen Prinzen heiraten. Doch Lia erkennt früh, dass sie ein selbstbestimmtes Leben führen will und flüchtet aus ihrem Heimatort in ein selbstbestimmtes Leben. Natürlich bleibt ihre Flucht nicht lange unentdeckt und sie wird verfolgt. Nicht nur von dem Prinzen, den sie heiraten soll, sondern auch von einem Attentäter, der nach ihrem Leben trachtet.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft beschrieben. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Den größten Teil nimmt Lia selbst ein, jedoch werden auch die Sichtweisen des Prinzen und des Attentäters beleuchtet. Interessant und vor allem geschickt eingefädelt, empfand ich hierbei, dass die Autorin nie den Namen der jeweiligen Person nannte, sondern diese mit „der Prinz“ oder „der Attentäter“ in der Kapitelüberschrift betitelte. So blieb noch eine ganze Weile die Frage offen, wer denn nun der Prinz und der Attentäter seien. Die Auflösung erfolgte erst sehr viel später und hatte mich gerade am Anfang des Buches immer wieder über die Frage grübeln lassen und mich bis zur Auflösung nicht mehr aus seinen Fängen gelassen.

Durchweg wurden alle Charaktere sehr facetten- und detailreich beschrieben, sodass man als Leser einen guten Einblick in die Gefühlswelt jedes Einzelnen erhaschen konnte. Besonders gut gefiel mir der Hauptcharakter Lia, die sich mutig und unerschrocken in ein neues großes Abenteuer fernab ihrer Heimat stürzte. Im Buch wurde ihr Wandel von einer jungen Königstochter zu einer selbstbewussten jungen Frau gut wiedergegeben und beschrieben.

Natürlich waren aber auch ihre Verfolger nicht zu vernachlässigen, die im Laufe des Buches viel mehr zu sein schienen, als ein verwöhnter Prinz und ein hinterlistiger Attentäter.

Die Handlung selbst unterlag zum Mittelteil hin größeren Schwankungen und der Plot nimmt weniger schnell an Fahrt auf. Die anfängliche Spannung und das Gefühl von Abenteuern flauten ab und weichen Lias Gefühlen und ihrer Integration in ein neues fremdes einfaches Leben.

Erst in der zweiten Hälfte des Buches nahm die Handlung wieder an Fahrt auf und entlockte der Geschichte eine teils dramatische Wendung, mit der ich gar nicht gerechnet hatte. Auch das Gerüst aus Lügen und Intrigen, in der alle Personen verstrickt zu sein schienen, stand kurz vom Einsturz. Unweigerlich stand die Frage für mich im Raum, ob Lia den Attentäter rechtzeitig entlarven wird oder ob es ihr Ende bedeuten könnte.

Und wie konnte es auch anders sein, endet das Buch mit einem gemeinen Cliffhänger, der noch eine menge Fragen völlig unbeantwortet ließ.

Insgesamt kann ich also sagen, dass "der Kuss der Lüge" ein mitreißender Fantasyauftakt, mit kleineren verzeihlichen Schwächen im Mittelteil ist, der durch den spannenden zweiten Abschnitt umso mehr entschädigt worden ist.

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Tags: der kuss der lüge, fantasy, liebe, spannung   (4)
 

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

freundschaft, krieg, ungarn, 2. weltkrieg, liebe

Im Frühling sterben

Ralf Rothmann
Flexibler Einband: 233 Seiten
Erschienen bei Suhrkamp, 08.08.2016
ISBN 9783518466803
Genre: Romane

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(327)

594 Bibliotheken, 19 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

harry potter, fantasy, schmuckausgabe, hogwarts, zauberei

Harry Potter und der Stein der Weisen

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz , Jim Kay
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 06.10.2015
ISBN 9783551559012
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
Tags: fantasy, harry potter, magie, zaubern   (4)
 

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(67)

150 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 45 Rezensionen

2. weltkrieg, judenverfolgung, berlin, freundschaft, cornwall

Die verbotene Zeit

Claire Winter
Fester Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Diana, 14.04.2015
ISBN 9783453291683
Genre: Romane

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859 Bibliotheken, 10 Leser, 7 Gruppen, 132 Rezensionen

dystopie, jugendbuch, teri terry, zersplittert, trilogie

Zersplittert

Teri Terry , Petra Knese , Marion Hertle
Fester Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 01.01.2014
ISBN 9783649611844
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(61)

142 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 19 Rezensionen

teufel, engel, fantasy, liebe, jugendbuch

Teufelstod

Sabrina Qunaj
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Baumhaus Verlag, 22.11.2013
ISBN 9783843210669
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Lang erwartet und endlich da, der 2. Band um Emily und Damian :-)



Meine Meinung:

Ich habe mich sehr gefreut endlich den Weg der beiden weiter verfolgen zu können und war dementsprechend auch sehr neugierig, wie sich ihre Liebe weiterentwickeln wird.

Der Schreibstil passt sich dem ersten Band an und lässt sich sehr gut und flüssig lesen, sodass es auch keine Schwierigkeiten bereitet in den zweiten Teil hinein zu finden. Wie auch in Teufelsherz spielen Emily und Damian wieder die Hauptrollen und ich habe gespannt darauf gewartet, wie Damian sein Leben auf der Erde bestreiten wird. Denn ein Leben als Mensch ist alles andere als einfach…

Ich muss sagen, ich war im ersten Band von ihrer Liebe und ihren Gefühlen zueinander regelrecht beflügelt. Und jeden Satz über die beiden habe ich regelrecht verschlungen, weil er so ein schönes Knistern auslöste. Dementsprechend lagen meine Vorstellungen auch in dieser Richtung genau wieder an diese Gefühle anzuknüpfen aber der zweite Band ist eine ganze Spur ernster und auch erwachsener. Ich muss zugeben, dass mir dieses Knistern erst zwischen den beiden  gefehlt hat und die ersten Seiten mit vielen Selbstzweifeln und Emiliy´s Zerrissenheit ausgefüllt waren. Sicherlich ist es nicht möglich immer alles nur durch die rosarote Brille zu betrachten und das auch die Liebe und das Zusammenwachsen seine ernste Seiten und Tücken hat aber  ihre starken Gefühle zueinander kamen mir einfach erst zu kurz.

Wobei ich jetzt auch nicht sagen möchte, dass es zwischen den beiden keine schönen Momente gab und ich gar nicht dieses Knistern gespürt hätte. Es war bloß viel weniger und erst zum Ende hin der Geschichte waren dort wieder die alten tiefen Gefühle. Wie aber im ersten Band hat mir auf jeden Fall die Spannung gefallen, die am Schluss noch einmal richtig aufgekommen ist. Es war ein regelrechter Showdown, der dem Leser noch mal alles abgefordert hat und mich erst wieder hat ausatmen lassen, als die Szenen vorüber waren.
Der Schluss war passend zur Geschichte ausgearbeitet worden und gibt dem Leser die Chance noch ein wenig länger in Gedanken bei Emily und Damian zu verweilen.

Mein Fazit:

Teufelstod würde ich jetzt nicht als den „schwächeren „ Band beschreiben. Er war im Gegensatz zum Ersten ernster und erwachsener aufgebaut und hat Emily noch mal von einer ganz anderen Seite beleuchtet. Eine Emiliy, die an ihrer Liebe zu Damian gewachsen ist und gezeigt hat, das sich Himmel und die Hölle manchmal näher sind als erwartet.

Wer also den ersten Band gelesen hat und begeistert war, sollte die Fortsetzung nicht verpassen und eine reifere Emily kennenlernen, die für ihre Liebe zu einem „Teufel“ gekämpft hat :-)-)

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(35)

66 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

selbstmord, tod, haus der verlorenen, sekte, thriller

Notizen einer Verlorenen

Heike Vullriede
Flexibler Einband: 264 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 28.11.2013
ISBN 9783943408225
Genre: Romane

Rezension:

Meine Meinung:
Bücher, die mich bewegen und mich zum Nachdenken anregen sind immer lange in meinem Kopf verankert. Und so ist es auch mit "Notizen einer Verlorenen"

Heike Vullriede spricht hier ein schwieriges Thema an. Der Selbstbestimmtheit des Todes mit einem Hauch Dramatik, die mich an das Buch regelrecht gefesselt hat.
Die Erzählung beginnt genau am Ende und zeigt uns bereits den Tod der Protagonisten Sarah an. Unweigerlich kam direkt die Frage in mir auf, wie diese junge Frau hät so grausam sterben müssen. Wer würde sich dies freiwliig antun?
Und so beginnt die Erzählung einer verloreren jungen Frau...

Die Handlung verläuft in der Vergangenheitsform und Sarah berichtet in diesen Zeilen über die Umstände, die sie in diese Lage versetzt haben. Langsam tatset sich die Autorin an das Thema daran,beschreibt Sarah und gibt uns auf der Homepage (hausderverlorenen.de) noch die Chance weiter in Sarah "Seelenleben" eindringen zu können und einen weiteren Teil ihrere Vergangenheit hinterfragen zu hinterfragen.
Es gab keine Zeile die mir überflüssig vorkam oder mich gar gelangweilt hätte, denn die Handlung hat mich einfach in ihren Bann gezogen. Sie hat mir manches mal eine Gänsehaut bereit, mich sprachlos zurück gelassen oder mich einfach den Kopf schütteln lassen.
Eine Geschichte, die ich nicht detailierter beschreiben möchte, um den Leser keine Zeile vorweg zu nehmen und ihn selbst darin versinken lassen zu können.

Auch außerhalb des Buches habe ich viel über das Thema nachgedacht. Die Selbstbestimmtheit des eigenes Todes. Ist es tatsächlich möglich von anderen manipuliert zu werden in dieser Sache? Kann es Jemanden geben, der dich immer weiter in diese Richtung treibt und die keinen Ausweg mehr weisst? Und ist es richtig, über sein eigenes Abbleben und den Zeitpunkt so frei entscheiden zu dürfen?!
Fragen über Fragen die mir im Laufe der Geschichte immer wieder im Kopf herum schwirrten und mich nicht los gelassen haben. Auch jetzt noch nicht, obwohl ich es bereits zu Ende gelesen habe. Es ist ein Thema in meinen Augen, welches die ein oder andere Person irgendwann in seinem Leben beschäftigen wird. Den einen früher, den anderen erst später.
Aber am Schluss wartet eben auf uns alle das Ende..

Mein Fazit:
Eine Geschichte die sehr zum Nachdenken anregt und teilweise mit einer Dramatik einhergeht, die mich an die Zeilen gebunden hat.
Eine mutige Erzählung über eine junge Frau, die über ihr eigenes Schicksal entschieden hat.

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(1.874)

2.597 Bibliotheken, 19 Leser, 4 Gruppen, 346 Rezensionen

liebe, tod, layken, familie, krebs

Weil ich Layken liebe

Colleen Hoover , Katarina Ganslandt
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.11.2013
ISBN 9783423715621
Genre: Jugendbuch

Rezension:  
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(20)

35 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

tod, krebs, sterben, heike vullriede, der tod kann mich nicht mehr überraschen

Der Tod kann mich nicht mehr überraschen

Heike Vullriede
Flexibler Einband: 234 Seiten
Erschienen bei Luzifer-Verlag, 01.08.2012
ISBN 9783943408072
Genre: Gedichte und Drama

Rezension:

Meine Meinung:
Ja, wie soll ich anfangen? Ich weiß es gar nicht so genau, wie ich diesem Buch gerecht werden könnte. Ich kann jetzt nach dem Lesen sagen, dass es mich sehr berührt hat, mich bis heute noch nicht ganz losgelassen hat und ich mich immer wieder dabei erwische, doch nochmal an Marvin zu denken…

Aber beginnen wir von vorne:

Wie im Klappentext schon bekannt ist, ist Marvin ein Mann, der früh an einem tödlichen Gehirntumor erkrankt. Als Leser begleiten wir ihn in seinen letzten Monaten und lauschen seinen Gedanken und tiefen Gefühlen. Gedanken, die so unterschiedlich und höchst emotional sind. Denn wer kann es Marvin übel nehmen, dass er an seiner Krankheit zweifelt, sogar an eine Verschwörung gegen ihn glaubt, weil er einfach so jung nicht sterben möchte?! 

Er zeitweilig resigniert ist und das Ende kommen sieht aber sich auch immer wieder auf die Beine kämpft, obwohl ihn so viele Rückschläge in der Zeit quälen.  Und ich habe  nicht nur einmal mit ihm mitgelitten, seinen Schmerz fast selbst körperlich gespürt und den Verlust und die Wahrheit über seine Freunde nah an mich heran gelassen. Denn in den letzten Stunden des Lebens wird ihm plötzlich so viel mehr bewusst. Sein Gespür für seine Umgebung und das Leben wird langsam immer intensiver und die eigene schnelle Vergänglichkeit tauchte immer wieder in meinem Kopf auf.

Es ist eine wirklich sehr eindringliche Geschichte, die sich in kurzen Kapiteln unterteilt und alle Facetten, die teilweise so schonungslos ehrlich sind, wiederspiegelt.

Der Schluss dieses Buches ist wie der Anfang. Er entspringt mitten in einer Handlung und endet dort auch wieder. Er endet so, dass die Autorin es geschafft hat, mich auch noch im Nachhinein mit Marvin und seinem Leben auseinander zu setzen, was tragischer endete, als ich je gedacht hätte.

Mein Fazit:
Ein hoch emotionales Buch über die letzten Monate eines noch so jungen Mannes. Ein Buch, welches den Leser in seinen Emotionen fesselt und erst an der letzten Seite wieder entlässt. Eine Geschichte die nachhallt...

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liebe, vergangenheit, isabella falk, stein, brude

Die Frau im Stein

Isabella Falk
Buch: 384 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 30.06.2013
ISBN B00DUBCEBE
Genre: Sonstiges

Rezension:

Meine Meinung:
Nachdem ich von dem ersten Buch der Autorin „Die Gräfin der Wölfe“ so begeistert war, konnte ich natürlich nicht das zweite außer Acht lassen und hab mich nach dem Erscheinungstermin gleich darüber hergemacht :-)

Im Gegensatz zum ersten Roman ist dieser hier eher auf der „Mystery“ Schiene anzusiedeln. Wobei auch wieder viele Fakten über geschichlichte Ereignisse untergebracht worden sind. Die, wie eine Rezensentin schon vor mir schrieb, absolut nicht überladen wirken.

Überhaupt ist es wieder sehr leicht und locker geschrieben und Antonia ist eine Protagonistin mit der man wohl Pferde stehlen kann. Sie ist überladen, manchmal ein wenig verwirrt aber im allem eine liebenswerte Person.
Der Handlungsverlauf wird aus der Sicht von Antonia und von Anna erzählt, die vor 400 Jahren lebte. Möglich sind diese Gespräche durch einen außergewöhnlichen Grabstein, der beiden die Möglichkeit gibt über Raum und Zeit miteinander zu kommunizieren.

Und Antonia und Anna erleben so im Laufe des Buches nebeneinander spannende Abenteuer und decken Geheimnisse auf, die den Leser in die Richtung bewegen, einfach mehr erfahren zu wollen. Und von Zeile zu Zeile erwarten den Leser immer wieder neue Überraschungen, die entdeckt und entschlüsselt werden wollen.

Ich muss aber sagen, ich habe mich persönlich teilweise sehr schwer damit getan, mich mit dieser Idee der Art der Kommunikation anzufreunden und einen Weg in die Geschichte zu finden. Ich habe in meinem Leben bisher viele Fantasie Romane gelesen und ich lasse mich auch sehr gerne in andere Welten entführen aber mit diesem Raum -Zeit Gefüge über einen Grabstein ist es mir einfach sehr schwer gefallen.
Schön ist auf jeden Fall, dass die Autorin es nicht nur als eine Tatsache hinstellt, dass sie so miteinander reden können, sondern das immer wieder Thesen eingebaut werden, die das ganze belegen sollen und dem Leser so die Chance zu geben weiter in diese Materie einzutauchen. Das empfinde ich als sehr positiv umgesetzt und hat mich im Endeffekt mehr in die Richtung gelenkt, der Geschichte ein kleines Stück näher zu kommen.

Und da Geschmäcker ja bekanntlich sehr verschieden sind, solltet ihr euch nicht davon abhalten lassen, dieser wirklich spannenden Mystery Geschichte zu folgen und Antonia und Anna kennen zu lernen.

Mein Fazit:
Eine außergewöhnliche Zeitreisegeschichte über zwei junge Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Eine Geschichte gespickt mit geschichtlichen Ereignissen und der Prise Spannung, die auf keinen Fall fehlen sollte.

Lernt "Die Frau im Stein" kennen und entscheidet, wie weit eure Fantasie reicht... :-)

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liebe, vergangenheit, liebesroman, reihe, sänger

St. Elwine - Pampelmusenduft

Britta Orlowski
Buch: 500 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 30.06.2013
ISBN 9789963727025
Genre: Liebesromane

Rezension:

Endlich zurück in St. Elwine... :-)

Nachdem ich den ersten Teil regelrecht verschlungen hatte, war natürlich die Vorfreude sehr groß auf den zweiten Teil und mein Wunsch wieder in die Stadt mit den Bewohner einzutauchen ließ sich kaum mehr bremsen. Sicherlich hatte auch ich meine Vorstellungen, wie es weiter gehen könnte und ob dieser Teil meinen Erwartungen standhalten kann. Und ich kann es bereits jetzt schon sagen: Ich wurde keinesfalls enttäuscht aber dazu mehr im Einzelnen... :-)

Wie der erste Band, lässt es sich wunderbar leicht lesen. Die Sprache ist leicht und flüssig und mit vielen detaillierten Beschreibungen des Ortes versehen, um sich genau wieder bildlich an diesen Ort träumen zu können. Mir gefielen auch hier wieder die Beschreibungen die immer wieder meine Fantasie anregt haben. Die jedoch keinesfalls zu genau und ausführlich gewesen wären, dass die gesamte Handlung klein gewirkt hätte. Auch hier findet ihr in kurzen Szenen das Hobby der Autorin wieder. Das Quilten mit all den Möglichkeiten und die kleine Nähgruppe in der Stadt.

Oft habe ich die Abende mit Taylor an seinem kleinen Steg in Gedanken verbracht. Die leichte Brise des Windes, die vom Wasser her rührte um mich herum gespürt und die intensiven Sonnenstrahlen die meine Haut langsam immer mehr bräunten. Und wie ihr merkt, ich kam mir sehr oft vor wie ein Zuschauer des Geschehens und habe meine allabendlichen Ausflüge sehr genossen.

Als ich den ersten Band zu Ende gelesen hatte, mochte ich gar nicht daran denken, mich vielleicht von Josh und seiner Liz trennen zu müssen. Und Britta Orlowski schafft es in diesem Buch einen wirklich guten Spagat zwischen der Anknüpfung der beiden und neuen Bewohner von St. Elwine zu gestalten und eine ganze neue Handlung und spannende Elemente mit einfließen zu lassen. Eine Handlung die sich ganz leise von hinten anschlich und ich auch mit der Zeit nicht anders konnte, als die neuen Protagonisten, wie Taylor oder Charlotte ins Herz zu schließen. Denn Taylor als einer der Hauptakteure ist so ein liebevoller und verletzlicher Charakter, dass ich gar nicht anders konnte, als ihn immer näher an mich heran zu lassen. Er ist in meinen Augen absolut keine Figur, die bloß einer Geschichte entsprungen sein könnte. Nein, Britta Orlwoski beschreibt ihn sehr genau, seinen Charakter, seine Art, all die Fehler, die er, wie jeder andere Mensch im Leben begeht und natürlich seine Vergangenheit, die schwer auf ihm lastet und mich oft sehr tief beim Lesen der Zeilen bedrückt hat. Eben ein Charakter mit wirklichen Ecken und Kanten.

Und wie auch im ersten Teil waren mir die Seiten bei weitem nicht genug und ich musste mich mit dem Gedanken erst mal abfinden, meine Abende nicht mehr in St. Elwine zu verbringen und den Bewohner und ihrem Leben zu lauschen. Denn im Gegensatz zum ersten Band lässt dieser Band noch einige Fragen offen, auf die ich natürlich brenne eine Antwort zu erhalten und mich die natürlich jetzt noch unruhiger macht, weil ich noch auf diesen Teil warten muss, um zu erfahren, was aus Taylor und all den anderen werden wird.

Wie bereits in meiner vorherigen Rezension spreche ich auch hier wieder eine klare Leseempfehlung aus und alle die "Rückehr nach St- Elwine" nun noch nicht kennen, kann ich diesen ersten Teil sehr ans Herz legen, um darauf mit Band zwei weiter zu machen.

Natürlich ist es hierbei auch möglich, die Bücher getrennt voneinander lesen zu können ohne als Leser, das Gefühl zu haben, zu viel Hintergrundinformationen verpasst zu haben. Aber um wirklich einen Einblick in diese Welt zu erhaschen und dieses Städtchen von Anfang an kennen zu lernen, kann ich euch nur empfehlen es von Anfang an zu lesen.

Mein Fazit:

Der zweite Band steht dem ersten in nichts nach und bietet eine sehr tolle Fortsetzung der Geschichte um das kleine Städtchen. Eine Geschichte, die mit tiefen Emotionen verbunden ist und mich oft durch einen Sturm der Gefühle gejagt hat. Und das sind definitiv Gefühle und Momente, die ich so schnell nicht vergessen werde.

Ein gelungener zweiter Teil, der jeder begeisterte Leser des ersten Bandes folgen sollte und wer die Reihe noch nicht kennt, dem wünsche ich eine gute Reise nach St. Elwine.

Lass euch verzaubern...

Von mir gibt es wieder: 5 von 5 Pfoten

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68 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

hamburg, mord, schwert, vergangenheit, geheimnisse

Falsche Nähe

Alexandra Kui
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei cbt, 28.05.2013
ISBN 9783570162569
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Meine Meinung
In Alexandras Kui´s Thriller "Falsche Nähe" erwartet euch ein Fall, der euch bis zuletzt in Atem halten wird :-)

Das Buch wird hauptsächlich aus der Sicht der jüngeren Schwester Noa erzählt, die immer wieder von Audreys Manuskriptseiten und dem Täter unterbrochen werden.
Die Kapitel sind nicht zu lang gehalten und lassen sich leicht und flüssig lesen.
Schön finde ich, dass das Hauptaugenmerk hier auf den beiden Schwestern liegt. Auf ihrem Wesen, ihrer Art und die Stärken und Schwächen, die mir beide viel näher gebracht haben, als in manch anderen Thrillern. Denn ich hatte so die Chance, die Gefühle und Erlebnisse viel besser mit ihnen teilen und mich gut in die Rollen hinein versetzen können. Was die Spannung und das Erleben viel mehr intensiviert hat beim Lesen der Zeilen.

Die CBT- Reihe des Verlages richtetet sich aber auch danach aus, dass Erleben in diesem Fall der jungen Frauen und den psychologischen Hintergrund viel mehr zu beleuchten und die Elemente, die die Morde betreffen zweitrangiger zu sehen.
Was jetzt auf keinen Fall heißen soll, dass es deswegen weniger spannend wäre. Ich habe von Anfang an gegrübelt und mit geraten, wer hier der Übeltäter sein könnte, der solche bestialische Morde begehen konnte.
Und ich kann sagen, dass ich bis zum Ende ein paar Mal ganz danebengelegen habe :-) Denn in
dieser Geschichte machen sich viele verdächtig und irgendwie hat auch jeder sein ganz eigenes Motiv. Und wer kann das Buch dann schon zur Seite legen, wenn er dem Mörder doch so nahe auf der Spur ist?! Ich konnte es auf jeden Fall nicht und habe Zeile um Zeile verschlungen.

Der Schluss ist für einen Mädchenthriller sehr passend gewählt worden. Diese Erzählung gibt dem Buch in Bezug auf die beiden Schwestern, die noch fehlenden Antworten auf die vielen Fragen, die sich mir im Buch bis zuletzt noch gestellt haben. Sodass ich es mit einem guten Gewissen schließen konnte.

Mein Fazit
Ein spannender Mädchenthriller, der den Leser tief in die Welt von Noa und Audrey eintauchen lässt und den Leser auf eine emotionale Achterbahnfahrt schickt.

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wechseljahre, frauenroman, chaos, neuanfang, ersatzoma

Ich bin alt und brauche das Geld

Eva Völler
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 17.05.2013
ISBN 9783404168217
Genre: Humor

Rezension:

Meine Meinung:
Nachdem ich bereits beide Zeitreiseromane verschlungen hatte, fiel mir doch auch dieser Titel ins Auge. Und da mir der Klappentext schon ein Schmunzeln abbringen konnte, habe ich dann doch zugeschlagen :-)

Eva Völler erzählt hier auf witzige weise die Geschichte von Charlotte. Die sich zwar in ihren besten Jahren befindet aber ihr das Pech sprichwörtlich hinterher rennt. Erst ist der Mann ihrer Träume weg, dann das Haus und zuguter letzt, findet sie sich als Babysitterin zwei kleiner Rabauken wieder, die ihr Leben mächtig auf den Kopf stellen...

Ich habe selten so gelacht, wie am Anfang dieses Buches, als Charlotte von ihrer unmöglichen jetztigen Situation erzählt, wie es dazu gekommen ist und welche Peinlichkeiten ihr noch im Laufe dessen geschehen werden. Denn hier ist nicht nur sie der Auslöser dessen, sondern auch die Kinder Mäxchen und Paula sorgen für mächtigen Wirbel und sehr gute Unterhaltung.

Neben an all den Sache fand ich die Zeilen aber keineswegs zu überzogen. Viele Situation haben mich sogar an mein eigenes Leben, als große Schwester erinnert. Da wird lauthals geschrien, gelacht, getobt oder dem zukünftigen Chef die unverblümte Wahrheit ins Gesicht gesagt, die den Satz:
"Sie hören von uns" gleich überflüssig machen.

Ja, der Schreibstil ist wirklich herrlich locker und leicht und lässt sich sehr gut mit einem breiten Lächeln lesen.

Neben den all den peinlichen Situation, die sich Charlotte unterziehen muss, darf ja eine kleine Liebesgeschichte nicht völlig außer acht gelassen werden :-) Diese empfand ich im Buch keineswegs als störend, sondern sehr geschickt eingesetzt. Und natürlich wurde ich von Zeile zu Zeile neugieriger, was nun aus den beiden werden wird. Auch wenn Charlotte sonst ein großes Mundwerk an den Tag gelegt hat... bei diesem Mann ist sie gaaanz klein :-)

Schade fand ich bloß, dass diese Geschichte am Ende in die "Krimi-Schiene" hinein rutschte und sie plötzlich auch noch die Gejagten waren. Für meinen Geschmack, nahmen sie einen großen Teil der lockeren und skurilen Atmosphäre, die mich so gut über die Zeilen hinweg unterhalten hat.
Aber das ist bekannterweise ja auch Geschmackssache und auch richtig so. :-)

Mein Fazit
Wer eine unterhaltsame und vor allem lockere, spritzige Lektüre sucht, sollte an diesem Buch nicht vorbei gehen und in die verrückte Welt von Charlotte und den kleinen Rackern eintauchen.
Hier erwartet euch eine amüsante und humorvolle Frauengeschichte.

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