Leserpreis 2018

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Wie ein Fisch im Baum

Lynda Mullaly Hunt , Renate Weitbrecht
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei cbt, 12.11.2018
ISBN 9783570312421
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Wie ein Fisch im Baum" wird aus der Ich-Perspektive der 11-jährigen Ally erzählt. Sie ist in der Schule als Störenfried und Rebell bekannt, da sie sich stets die absonderlichsten Gründe einfallen lässt, warum sie nichts schreiben oder vorlesen muss. Was anfangs noch aufmüpfig wirkt, zeigt schnell das eigentliche Probleme: Ally kann nicht schreiben oder lesen. Buchstaben bewegen sich vor ihren Augen und es fällt ihr unfassbar schwer, sie zu Worten zusammenzusetzen. Jedem Leser dürfte schnell klar sein, dass Ally Legasthenie hat. Doch Ally selbst denkt, sie sei einfach nur dumm und hält ihr Problem geheim. Und weil sie wegen dem Beruf ihres Vaters (Soldat) so oft umziehen musste, hat noch kein Lehrer bemerkt, was los ist.

Mich hat "Wie ein Fisch im Baum" total überrascht. Es ist sehr einfühlsam und zeitgleich immer wieder humorvoll geschrieben. Ally ist so unglaublich sympathisch und ein sehr liebes, hilfsbereites und intelligentes Mädchen, sodass es mir immer wieder leid tat, wie sie sich selbst für dumm hält und von ihren Mitschülern ständig deswegen geärgert wird. Etwas gewundert hat mich, dass ihrer Mutter nichts auffällt und die Gründe dafür wurden auch nicht so richtig erklärt. Vor allem, da auch Allys Bruder Probleme mit dem Lesen hat, hätte ich von Seiten der Mutter mehr Aufmerksamkeit erwartet.

Auch die Nebencharaktere sind sehr individuell beschrieben und man schließt am Ende sogar die Klassenzicke etwas ins Herz. Überhaupt wirkte der Roman sehr lebendig und die Seiten flogen nur so dahin.

Inhaltlich geht es natürlich um Allys Probleme, für die es erst einen Hoffnungsschimmer gibt, als der neue Lehrer Mr Daniels in die Klasse wechselt. Wie dieser allmählich von Allys Problemen erfährt und sie - und auch den Rest der Klasse - unterstützt und sehr individuell auf die einzelnen Schüler eingeht, war total schön zu lesen! Dass die Autorin im Nachwort berichtet, Mr Daniels hätte ein reales Vorbild aus ihrer Schulzeit, hat mich wirklich gefreut. Es gibt leider viel zu wenige Lehrer, die sich wirklich mit den Schülern und nicht nur mit dem Unterrichtsmaterial auseinander setzen.

Insgesamt hat mich "Wie ein Fisch im Baum" total begeistert und ich fand es einfach nur schade, dass die knapp 300 Seiten so schnell vorbei waren. ;-) Es sollten definitiv noch mehr Menschen auf Legasthenie aufmerksam werden, da es immer noch häufig viel zu lange dauert, bis die betroffenen Schüler Hilfe bekommen (meine beiden Schwestern haben Legasthenie, daher weiß ich, wie es bei ihnen ablief...). Der Roman ist für mich eine absolute Leseempfehlung!

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9 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Moonchild: Wiege der Dunkelheit

Sandra Florean
E-Buch Text: 481 Seiten
Erschienen bei Sandra Florean, 25.11.2018
ISBN 9783981962284
Genre: Liebesromane

Rezension:

Der neue Roman "Moonchild" von Sandra Florean entführt erneut - und wohl vorerst zum letzten Mal - in eine Welt der Vampire, hat allerdings nichts mit ihrer "Nachtahn"-Reihe zu tun, sondern ist ein selbstständiger Einzelband.

Erzählt wird die Handlung abwechselnd aus der Sicht der drei Protagonisten: Rosalie, Matteo und Edmund. Während Matteo und Edmund schon ältere Vampire sind, ist Rosalie ein Mensch, der in die Welt der Vampire hinein gerät. Und damit beginnt der Roman auch. Rosalie sucht in der Stadt Fransbori eine Auszeit von ihrer Ehe, die in den letzten Monaten sehr belastend für sie war. In der ruhigen Hafenstadt trifft sie auf Matteo, der sich sofort zu ihr und ihrem Blut hingezogen fühlt. Und so gerät Rosalie unfreiwillig immer tiefer in die Welt der Vampire...

Insgesamt betrachtet verläuft die Handlung überwiegend ruhig, wobei es die Actionszenen aber sehr in sich haben und nicht unbedingt etwas für schwache Nerven sind. Auf brutale Gewalt, jede Menge Blut und Vergewaltigungen sollte man sich einstellen - es ist somit eine wirklich düstere Geschichte mit einer Vampirwelt, in der wohl niemand gerne leben möchte. Ich fand jedoch, dass gerade diese düstere, ständig bedrohliche Stimmung die Romanwelt sehr authentisch machte und die Entscheidungen der Charaktere dadurch nachvollziehbar wurden. Entsprechend passend eingeflochten sind die Intrigen und Machtspiele, die Feinde, Verbündeten und all jene Charaktere, bei denen man sich nie ganz sicher ist, auf welcher Seite sie stehen.

Großer Bestandteil der Handlung ist die Liebesgeschichte, die sich zwischen Rosalie und den beiden Männern abspielt. Ja, es ist eine Dreiecks-Geschichte, aber ich empfand sie tatsächlich nicht störend, da die Gefühle zwischen Rosalie und Matteo und Rosalie und Edmund auf unterschiedlichen Grundlagen (hier will ich nicht spoilern ;)) beruhen und sich übliche Probleme wie Eifersucht und Entscheidungsprobleme kaum ergeben. Natürlich gibt es auch mal Streit, aber im weiteren Verlauf nehmen alle Beteiligten die Gefühle des jeweils anderen sehr vernünftig an und es wird tatsächlich über Probleme gesprochen und nicht nur aneinander vorbei geredet. Das Liebesdreieck wurde daher - zumindest für mein Empfinden - nie nervig oder störend.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Matteos großes Geheimnis. Und hier folgt mein erster Kritikpunkt: Ich hatte erwartet, dass die Ursache dieses Geheimnisses abschließend erklärt wird, war aber nach dem Ende des Buches immer noch ein klein wenig ratlos diesbezüglich. Dabei sorgt dieses Geheimnis für allerhand unerfreuliche Entwicklungen innerhalb der Handlung, die einen Großteil der Spannung erzeugen. Ein paar weitere Kapitel - neben dem Prolog - aus der besagten Zeit hätte ich ehrlich gesagt als schöne Ergänzung empfunden. Davon abgesehen gefiel mir der Konflikt, der dadurch entstand und die Rolle, die Matteo zu kommt und die er erst aufgrund der Ereignisse innerhalb des Romans annimmt. Während Matteo anfangs noch überwiegend für sich selbst lebt, übernimmt er immer mehr Verantwortung und setzt sich zunehmend für seine Freunde und verbündeten Vampire ein.

Auch die Entwicklung von Edmund fand ich gelungen. Anfangs war er mir unsympathisch, aufdringlich und irgendwie "schmierig". Das änderte sich allmählich immer stärker bis er zum Ende hin mein Lieblingscharakter wurde! Eine so starke Wendung, die noch dazu absolut nachvollziehbar beschrieben wurde, kommt mir selten unter.

Probleme hatte ich hingegen mit Rosalie. Sie bleibt im Vergleich zu Matteo und Edmund zu oberflächlich. Sie ist naiv, handelt häufiger unvernünftig und besteht im weiteren Verlauf vor allem daraus, von den zwei Männern begehrt zu werden. Zwar gibt es auch Szenen, in denen sie Durchsetzungsvermögen und eine Erwachsene, vernünftige Haltung zeigt, aber auch die konnten mich nicht von ihr überzeugen. Während von Matteo und Edmund immer wieder Ecken und Kanten hervorgehoben werden, blieb Rosalie für mich austauschbar. Was macht sie so besonders, dass beide direkt Interesse an ihr haben? Gerade wenn bei jahrhundertealten Vampiren die "plötzliche unsterbliche Liebe auf den Blick" auftaucht, reicht es mir nicht, wenn die Herzensdame zu gewöhnlich bleibt. Wohingegen ich mit Matteo und Edmund mitgelitten und mitgefiebert habe und an ihrem Schicksal wirklich interessiert war.

Ebenfalls gefallen haben mir die ausgearbeiteten, individuellen Nebencharaktere, die zum Gesamtbild und zum Fortlauf der Handlung beigetragen haben.

3,5 von 5 Punkten

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(1.177)

2.131 Bibliotheken, 38 Leser, 1 Gruppe, 253 Rezensionen

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Maybe Someday

Colleen Hoover , Kattrin Stier
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 18.03.2016
ISBN 9783423740180
Genre: Jugendbuch

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Drachensieg

Naomi Novik , Marianne Schmidt
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 20.08.2018
ISBN 9783734161643
Genre: Fantasy

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(22)

36 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 20 Rezensionen

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Eulenherz

Mina Kamp
E-Buch Text: 449 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 28.09.2018
ISBN 9783522654012
Genre: Liebesromane

Rezension:

Aufmerksam wurde ich auf den Roman durch das schöne Cover, das mit dem Gesicht hinter der Feder sehr geheimnisvoll wirkt und farblich meinen Geschmak trifft. Auch der Klappentext klang vielversprechend und so war meine Neugier geweckt.

Zum Glück, denn mich hat "Eulenherz" positiv überrascht! Die Eulenhexen als Gegenpart zu den bekannten Nachtmahren gefiel mir als Idee sehr gut und waren auch etwas neues, von dem ich in der Form noch nie gelesen habe. Mit Eulen in der Nacht zu Träumenden zu reisen, ist eine schöne Vorstellung und die Verbindung zwischen Eulenhexe und ihren Seelentier mochte ich gerne. Definitiv eie gelungene Neuinterpretation der Sagen rund um Nachtmahre.
Zudem spielen Träume eine größere Rolle im Roman und sind nahtlos in die Handlung eingeflochten. So wechselt die Handlung öfter in die teilweise verwirrende, sprunghafte, manchmal schöne, manchmal unheimliche Traumwelt der Menschen. Ich mag sowas einfach gerne lesen und fand die Träume, deren Voranschreiten man selten erahnen kann, realistisch dargestellt.

Die Handlung wird aus der Sicht von Vivica erzählt und beginnt einige Jahre vor der eigentlichen Story mit einem recht großen Knall, der Vivicas Leben auf den Kopf stellt. Der Einstieg war somit direkt spannend und unerwartet. Auch im weiteren Verlauf wird der Leser immer wieder von unerwarteten Wendungen überrascht, sodass es nie langweilig wird.
Allerdings verläuft die Handlung im Mittelteil auch lange Zeit eher zögerlich voran, als Vivica und ihre Freundin Ella mehr herauszufinden versuchen und dabei doch relativ lange auf der Stelle treten. Hier hätte man das schnelle Tempo vom Anfang mehr beibehalten können. Vivica handelt in dieser Zeit auch nicht unbedingt immer nachvollziehbar, flüchtet beispielsweise vor einer Situation, die ihr die Lösung für ihr Verhalten/ihre Besonderheit liefern könnte und kommt erst Kapitel später auf die Idee, nochmal nachzuhaken.
Von dieser Schwäche abgesehen, konnte mich der Spannungsbogen mit den überraschenden Wendungen und der allmählichen Auflösung von Vivicas Bestimmung aber überzeugen. Im Zusammenhang damit sind regelmäßig Kapitel aus der Vergangenheit um 1700 eingebaut, die mit Vivica in Zusammenhang zu stehen scheinen... Auch hier war der Mix aus Andeutungen und Auflösungen gelungen.
Das Ende ist dann nochmal richtig spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, so dringend wollte ich wissen, wie sich alles auflöst.

Besonders gut gefallen haben mir außerdem die Charaktere. Niemand von ihnen ist klar schwarz-weiß gezeichnet, jeder hat seine Gründe, seine Macken und liebenswerten Charakterzüge. Sogar Abel als fiesen Nachtmahr konnte ich ein Stück weit verstehen. Die Charaktere wirken dadurch sehr lebendig und man fiebert gerne mit ihnen mit. Auch die Liebesgeschichte war nachvollziehbar eingebaut und hielt sich zum Glück eher im Hintergrund, auch wenn der Roman als Romantasy eingeordnet wird. Ich finde es immer störend, wenn die eigentliche Handlung hinter Liebelein zurückstecken muss, aber das ist hier absolut nicht der Fall. Trotzdem ist die Liebe ein wichtiges Thema, das sich durch den ganzen Roman zieht und die verschiedenen Seiten zeigt, die Liebe mit sich bringen kann.

"Eulenherz" bekommt von mir eine klare Empfehlung an jeden, der gerne Fantasy-Geschichten mit einem Hauch Romantik liest!

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Hitman

Felix A. Münter
E-Buch Text: 149 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 12.04.2018
ISBN 9783959626156
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auch "Hitman" ist erneut ein spannungsgeladener, actionlastiger Thriller und kann mit Carter-typischem Humor und der Aussicht auf das stets letzte Wort aufweisen. Carter weiß sich auch hier wie gewohnt ohne großes Zögern zu wehren, wenn man ihm an den Kragen will.

Am Ende von Band 4 hatte ich schon gehofft, dass Carters doch sehr kaltblütige, berechnede Art, seine Aufträge nach der höchsten Belohnung auszuwählen, ins Wanken gerät. Und tatsächlich beginnt dieser neue Fall recht Carter-untypisch: Denn er beschließt, die junge Journalistin zu schützen, obwohl er nicht weiß, ob sie ihn überhaupt entlohnen kann. Was bisher nur hintergründig zu erahnen war: Carter scheint doch irgendwo einen Sinn für Moral und Gerechtigkeit zu besitzen, der über das reine Geldverdienen hinausgeht. Ich hoffe, dass dieser Ansatz weiter verfolgt wird, da die Carter-Akten sonst auf Dauer etwas eintönig werden könnten. ;)

Neben der Journalistin aus Band 4 taucht auch der Japaner Sato aus Band 2 wieder auf und Carter ist auf dessen Hilfe angewiesen. Auch dieser Umstand gefiel mir gut, denn Carter ist bei Weitem nicht so unbesiegbar wie er gerne wäre. Allerdings kommt er diesmal für mein Empfinden ein klein wenig zu schnell und folgenlos wieder auf die Füße, sodass ich das Abschlussgefecht etwas zu unrealistisch fand.

Insgesamt habe ich auch diesen Auftrag von Carter sehr genossen und fast in einem Rutsch verschlungen. Spannend schreiben kann Münter einfach!

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6 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Jagdsaison

Nina Casement
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Books on Demand, 23.10.2018
ISBN 9783752841978
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als ich den Untertitel "Mörderischer Reisebericht" las, konnte ich mir spontan nicht so ganz genau vorstellen, wie ich mir das vorzustellen habe. Aber genau das machte bei mir auch den Reiz an dem Roman aus. Und ich habe es nicht bereut, ihn zu lesen - ganz im Gegenteil, ich wurde positiv überrascht!

Der Untertitel beschreibt den Inhalt relativ gut. Frederika - kurz Fred - lässt alles hinter sich, nimmt ihre Ersparnisse und reist nach Skandinavien. Während sie auf der Suche nach Ruhe, Vergessen und einer Idee für die Zukunft von Norddeutschland über Dänemark nach Schweden reist, besucht sie kulturelle Stätten und wandert lange Strecken durch die freie Landschaft. Die Beschreibungen der Natur machen daher einen bedeutenden Teil des Romans aus und der Leser wird in weite Wälder, in Heidelandschaften und an die Meeresküsten entführt. Die Landschaftsbeschreibungen, aber auch die Beschreibungen der kleinen oder größeren Orte in Skandinavien sind gelungen und fangen die Atmosphäre wunderbar ein.

Neben Freds Erlebnissen erfahren wir von dem Männerduo Lars und "dem Älteren" sowie von einem Polizeimitarbeiter, der unerwartet einen Zusammenhang zwischen mehreren "Jagdunfällen" feststellt. Die Zusammenhänge der drei Erzählstränge ergeben sich nach und nach und führen auf das große Finale zu.

Die Spannung wird in diesem Roman auf eine ruhige, zurückhaltende Art erzeugt. Nicht alles ergibt sich auf Anhieb, durch Andeutungen und Rückblenden baut sich allmählich das Gesamtbild auf. Doch gerade die ruhige Erzählart, getragen von schönen Landschaften und ganz alltäglichen Problemen bzw. Freds kleiner Lebenskrise, weiß ungemein zu fesseln. Man fühlt sich als Leser sicher, fast schon geborgen, wenn man Freds Reise folgt - und wird zeitgleich durch die düsteren Zwischenszenen immer wieder aus dieser angenehmen Reise durch Skandinavien herausgerissen.
Dabei kommt der Roman ohne große Blutbäder und krasse Schockmomente aus und verursacht dennoch ein stets vorhandenes, hintergründiges Unwohlsein.

Die Hauptcharaktere werden mit wenigen Worten ausreichend beschrieben und vor allem durch ihre Taten charakterisiert. So bekommt man ein Gefühl für sie, versteht ihr Leben, ihre Entscheidungen - oder kann sie zumindest ein Stück weit nachvollziehen. Einzig über "den Älteren" hätte ich gerne noch mehr erfahren, denn dieser bleibt bis zum Ende absolut undurchsichtig - was auch daran liegt, dass aus seiner Sicht nicht erzählt wird.

Fazit: "Jagdsaison. Ein mörderischer Reisebericht" konnte mich überzeugen und ist jedem Fan von Thrillern mit ruhigen Tönen zu empfehlen, die zeitgleich auch gegen schöne Landschaftsbeschreibungen und Reiseanregungen nichts einzuwenden zu haben.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Bloodhound

Felix A. Münter
E-Buch Text: 177 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 25.01.2018
ISBN 9783959626132
Genre: Sonstiges

Rezension:

Auch im vierten Teil der Carter-Akten geht es wieder gewohnt actionlastig, spannend und mit unerwarteten Wendungen voran. Diesmal muss Carter eine entführte Person im Kongo finden und retten - doch wie stellt man das am besten an, so ganz ohne jegliche Hinweise?

Mit der Stadt Boma im Kongo verschlägt es Carter diesmal in eine etwas weniger angenehme Gegend der Erde, in der er als "Weißer" einer unbeliebten Minderheit in der durch die Kolonialzeit geprägten Gegend angehört. Allein deswegen werden ihm die Nachforschungen nicht gerade leicht gemacht. Doch mit Scharfsinn, trockenem Humor und einer beachtlichen Reaktionsfähigkeit schlägt er sich durch - im wahrsten Sinne des Wortes. Und Carter wäre nicht Carter wenn er es nicht trotz aller Widrigkeiten zeitig schaffen würde, an den ungewöhnlichsten Orten die merkwürdigsten - und gefährlichsten - Personen aufzutreiben und der Spur zum Entführten zu folgen.

Man liest es sicherlich schon heraus: Ich bin weiterhin ein Fan der Carter-Akten und fühlte mich erneut bestens unterhalten! Vor allem am Ende konnte Carter mich mit seiner Einstellung nochmal überraschen - hoffentlich wird auf mögliche Gewissenskonflikte zukünftig noch mehr eingegangen.

Einziges Manko: Der Roman ist einfach zu schnell vorbei! ;)

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603 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 21 Rezensionen

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Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Heinrich Böll
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.1976
ISBN 9783423011501
Genre: Klassiker

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Hijacker

Felix A. Münter
E-Buch Text: 205 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 07.12.2017
ISBN 9783959626118
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der dritte Auftrag von Carter führt den Leser nach Saudi-Arabien, wo er eine Schiffsladung Öl auf dem Weg nach Kapstadt begleiten soll. Diesmal handelt er jedoch nicht alleine, sondern gemeinsam in einer größeren Gruppe Söldner, darunter auch Joan, die bereits in Band 1 der Reihe ihren Auftritt hatte.

Erneut legt Felix A. Münter einen spannenden Action-Thriller vor, der sich fesselnd und kurzweilig liest. Mir hat dieses dritte Abenteuer bisher am besten gefallen, denn der Vorlauf ist kürzer, die Action startet recht frühzeitig und bleibt bis zum Ende des kurzen Romans auf einem konstant hohen Niveau. Man fliegt also förmlich durch die Seiten und bekommt nur kurze Atempausen. Denn natürlich kann man auf einem Schiff nicht einfach abhauen und sich in Sicherheit bringen, um in Ruhe einen Plan auszutüfteln, und auch die verfügbaren Mittel sind deutlich begrenzt. Wie Carter es dennoch schafft, einigermaßen unbeschadet aus der Geschichte raus zu kommen, ist wie schon in den vorherigen Bänden ein Mix aus Können und Glück, der bestens zu unterhalten vermag.

Dass weitere Söldner vorkommen, war zudem etwas neues in der Reihe und sorgte für ein breiteres Bild dieses "Berufsfeldes", auch wenn Carters "Kollegen" überwiegend etwas kurz kamen. Hier wären mehr Interaktionen schön gewesen. Dafür mischt Joan als taffe Frau ordentlich mit und liefert sich unterhaltsame Dialoge mit Carter. Ich finde die beiden als Team echt klasse!

Das Ende war dann erneut ein würdiger Showdown, der einem Hollywood-Blockbuster in nichts nachsteht.

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41 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 1 Rezension

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Dunkelherzen und Sternenstaub

Halo Summer
Flexibler Einband: 230 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 17.07.2012
ISBN 9781478144731
Genre: Fantasy

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520 Bibliotheken, 7 Leser, 1 Gruppe, 68 Rezensionen

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Der Winter der schwarzen Rosen

Nina Blazon
Fester Einband: 544 Seiten
Erschienen bei cbj, 05.10.2015
ISBN 9783570163641
Genre: Jugendbuch

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(67)

171 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 56 Rezensionen

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Das Herz der Kämpferin

Adrienne Young , Henriette Zeltner , Sylvia Bieker
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 01.10.2018
ISBN 9783959672481
Genre: Jugendbuch

Rezension:

"Das Herz der Kämpferin" entführt in eine durch germanische Mythologie inspirierte Wikingerwelt, in der der Leser der jungen Eelyn begegnet. Diese ist, ganz der Tradition ihres Volkes folgend, eine Kämpferin, die mit Schwert, Messer und Axt umzugehen und ihre Gegner zu töten weiß. Alle fünf Jahre trifft ihr Volk der Aska in einer Schlacht auf das Volk der Riki, wo nur der Tod des Feindes wichtig ist. Doch dann sieht Eelyn bei einer solchen Schlacht ihren tot geglaubten Bruder - auf der Seite der Riki!

Der Roman beginnt direkt mit einer ordentlichen Portion Action und Kampfgetümmel. Man wird sofort in das Geschehen hineingezogen und findet sich zügig in der fremden Welt zurecht. Eelyn und ihrem Volk geht alles um die Ehre - und wenn sie dafür sterben müssen. Entsprechend todesmutig werfen sie sich in ihre Kämpfe gegen die Riki. Mich konnte dieses raue Feeling sofort überzeugen, das von der kargen, schneebedeckten Landschaft noch unterstützt wird, die in diesem Roman sehr atmosphärisch beschrieben wird. Man fühlt sich wirklich mitten drin in der harten Welt.

Nach dem fesselnden Start wird Eelyn von den Riki gefangen genommen und muss fortan als Sklavin bei ihnen leben. Ab da wurde die Handlung lange Zeit sehr ruhig, schon etwas zu ruhig für meinen Geschmack. Der Fokus liegt dort auf Eelyns Entwicklung, als sie allmählich erkennen muss, dass Riki und Aska gar nicht so verschieden sind. Doch kann sie ihr von Kindesbein an festgelegtes Feindbild ändern? Diese Entwicklung von Eelyn war trotz aller Ruhe in der Erzählung nachvollziehbar beschrieben und keine Änderungen in ihren Gedanken oder Einstellungen erschienen zu weit hergeholt.

Überhaupt gefiel mir Eelyn als Protagonistin unglaublich gut. Sie ist sehr willensstark, weiß sich zu wehren und durchzusetzen. Gleichzeitig kann sie auch unsicher sein, andere Meinungen akzeptieren, ist offen für neue Eindrücke. Man merkt, wie schwer es ihr fällt, ihren Glauben zu hinterfragen, dennoch beharrt sie nicht zwanghaft darauf.
Auch die anderen Charaktere sind lebendig gestaltet und tragen zum Fortlauf der Handlung bei, allen voran natürlich Eelyns Bruder und dessen bester Freund, die der Hauptgrund für Eelyns langsam wandelnde Einstellung den Riki gegenüber sind. Familienbande stehen in der Geschichte ganz weit oben, ebenso Fragen zu Freundschaft, Glaube, Tradition und Vertrauen.

Insgesamt hat mich "Das Herz der Kämpferin" positiv überrascht, verlief mir jedoch im Mittelteil zu lange zu ruhig. Da ging mir irgendwann etwas die Spannung verloren. Das fesselnde, actionreiche Ende kann dafür wieder richtig überzeugen und sorgte dafür, dass ich schlussendlich doch gerne noch mehr aus der schönen, schneebedeckten Welt erfahren hätte.

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(85)

220 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 16 Rezensionen

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Oliver Twist

Charles Dickens , Gustav Meyrink
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 01.04.2008
ISBN 9783596900428
Genre: Klassiker

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(131)

299 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 66 Rezensionen

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Worte für die Ewigkeit

Lucy Inglis , Ilse Rothfuss
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 01.09.2016
ISBN 9783551520876
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Dieser Roman fiel mir schon mehrfach ins Auge und durchweg waren die Stimmen positiv. Ich war demnach sehr gespannt, ob es mich auch fesseln könnte.

Vom Aufbau her fand ich es grundsätzlich schon mal gelungen. Man erlebt abwechselnd zwei Zeitebenen: die Gegenwart rund um Hopes unfreiwilligen Urlaub irgendwo im Nirgendwo in Montana und die Geschichte von Emily aus 1867, die ihre Erlebnisse als Tagebuch in "Du"-Form aufgezeichnet hat. Dieses Tagebuch fällt Hope in Montana zufällig in die Hände und so entsteht die Verbindung zwischen den beiden Frauen.
Diese "Du"-Form liest man eher selten und so war sie im ersten Moment gewöhnungsbedürftig, hat mir aber sehr gefallen, da dadurch eine besondere Nähe zu den Charakteren - vor allem zu Emily - entstand.

Überhaupt ist die Geschichte von Emily der bedeutsame Teil des Romans. Man verfolgt gespannt wie die stets behütet und bevormundet aufgewachsene junge Frau aus reichem Hause lernt, Alltagsdinge selbst zu erledigen und eine eigene Meinung zu entwickeln. Sie lernt ihre Wünsche und Stärken kennen, erlebt so viel neues und meistert die Herausforderung mit einer bewunderswerten Entschlossenheit. Dabei spielt natürlich auch die wachsende Beziehung zu Nate eine große Rolle, aber auch zu anderen seines Indianerstammes. Da bleiben auch Missverständnisse durch die sprachliche und kulturelle Distanz nicht aus. Dadurch erfährt man ganz nebenbei viel historisches Hintergrundwissen aus der Zeit und fühlt sich in den Weiten Montanas mehr als wohl. Alles in Allem war der Teil mit Emily wunderschön und berührend zu lesen und hat mir sehr gefallen. Hätte das Buch nur aus ihrer Geschichte bestanden, wäre es perfekt gewesen.

Doch es gibt ja auch noch Hopes Geschichte, die leider immer wieder aus Emilys Zeit herausreißt. Hier passiert kaum etwas und das wenige, was passiert, fand ich nicht immer nachvollziehbar.
Es begann schon mit Hopes Mutter, die extrem feministisch ist und jede noch so kleine Aussage oder Tat der männlichen Bevölkerung als Beleidigung auffasst. Ich finde Gleichberechtigung durchaus wichtig und erstrebenswert, aber wenn mein Gastgeber mich nach einer langen Anreise fragt, ob er meine Koffer tragen soll, finde ich das freundlich und mich nicht als schwaches Geschlecht hingestellt. Zum Glück spielte Hopes Mutter den meisten Teil des Buches keine Rolle.
Doch auch Hope war anstrengend. Eigentlich ist sie unfassbar schüchtern und bekommt in den ersten Kapiteln kaum den Mund auf. Doch sobald sie mit Cal in einer Berghütte "strandet" schmeißt sie ihre Schüchternheit quasi über Bord und die beiden sind sich verdammt schnell verdammt nah (und dabei verdammt unvorsichtig). Ich bin selbst früher extrem schüchtern gewesen und kann daher überhaupt nicht nachvollziehen wie Hope so schnell über ihren Schatten springen kann. Nur weil Cal zufällig gut aussieht?
Auch das "stranden" in der Berghütte habe ich nicht recht verstanden. Sie waren erst wenige Stunden mit dem Auto unterwegs gewesen, warum also nicht einfach die Straße zurücklaufen? Da hätte man sie sicherlich auch früher gefunden.

Der Mittelteil des Buches wurde durch die irgendwie sinnlosen Kapitel mit Hope und Cal, in denen nicht wirklich etwas passierte, recht zäh. Zudem gelang es der Autorin nicht, mir Hope und Cal wirklich nahe zu bringen. Sie bleiben bis zum Ende im Vergleich zu Emily und Nate sehr blass. Es wirkte einfach, als würde auf Zwang diese Verbindung zwischen den zwei Zeiten geschaffen werden sollen - was der Handlung einfach nicht gut tat. Auch das Ende fand ich dadurch übertrieben dramatisch und dann auch noch viel zu zügig abgehandelt.

Fazit: Eine schöne Geschichte, die perfekt gewesen wäre, hätte sie nur aus Emilys Zeitstrang bestanden. Die Kapitel mit Hope haben mich leider gestört und dazu geführt, dass ich kaum Lust hatte, weiter zu lesen.

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(48)

80 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Feenlicht und Krötenzauber

Halo Summer
Flexibler Einband: 146 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 10.07.2012
ISBN 9781478123972
Genre: Fantasy

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154 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 58 Rezensionen

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Königreich der Träume - Sequenz 1: Die schlafende Prinzessin

I. Reen Bow
E-Buch Text: 95 Seiten
Erschienen bei null, 25.02.2018
ISBN B079SDSY4J
Genre: Fantasy

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

The Strange Case of Dr Jekyll and Mr Hyde and Other Stories

Robert Louis Stevenson
Fester Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Crw Publishing Limited, 24.01.2012
ISBN 9781904633433
Genre: Romane

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Der Totengräbersohn: Buch 1

Sam Feuerbach
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei bene Bücher, 16.01.2018
ISBN 9783947515004
Genre: Fantasy

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Das Lied der Wächter - Das Erwachen

Thomas Erle
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 04.10.2018
ISBN 9783839223376
Genre: Fantasy

Rezension:

"Das Erwachen" ist der Auftakt einer All-Age-Fantasy-Trilogie und spielt im Schwarzwald. Das Setting allein fand ich schon ansprechend und Thomas Erle schafft es, die Landschaft durch stimmungsvolle Beschreibungen lebendig werden zu lassen - auch wenn man noch nie im Schwarzwald war.

Im ersten Kapitel erleben wir direkt das Unglück aus Sicht zweier junger Eltern, die ein halbes Jahr nach der Geburt ihres Sohnes das erste Mal wieder nur zu zweit Wandern gehen. Natürlich wissen die beiden so abgeschieden von der Zivilisation nicht, was genau passiert, aber die Naturphänomene, die sie erleben, lassen schlimmes erahnen. Dieser Start in das Buch war direkt spannend, mysteriös und fesselnd und baute eine dichte, bedrückende Atmosphäre auf, die neugierig auf die weitere Handlung im Schwarzwald machte.

Nach dem gelungenen Auftakt folgte ein Zeitsprung von 16 Jahren und der Leser begegnet Felix, einem Teenager kurz vor seinem 17. Geburtstag. Es wird berichtet, dass der Vorfall im Schwarzwald auf ein Reaktorunglück zurückzuführen ist und der Schwarzwald seitdem wegen der radioaktiven Strahlung mit Mauern und Zäunen abgesperrt ist und streng bewacht wird. Das alles ist für die Anwohner in den angrenzenden Orten Alltag geworden und kein besonderes Ereignis mehr. So macht auch Felix sich kaum Gedanken um das Geschehen in der abgesperrten Zone und wir erleben zuerst einmal seinen Alltag kurz vor dem Geburtstag - ein ganz normaler Teenageralltag mit typischen jugendlichen Problemen.

Alles ändert sich als seine Mutter ihm offenbart, dass er adoptiert ist und seine Eltern damals während des Unfalls im Schwarzwald wandern waren... Die Ereignisse überschlagen sich und kurzentschlossen begibt Felix sich in die Gefahrenzone...

Etwa die Hälfte des Buches spielt entsprechend innerhalb des Schwarzwaldes und Felix muss einige seltsame Begebenheiten erfahren, die das Rätsel um den Vorfall noch vertiefen. Was geht dort im Schwarzwald tatsächlich vor sich? Diese Frage zieht sich durch den ganzen Roman und schürt die Spannung, obwohl vordergründig tatsächlich eher wenig passiert. Stellenweise wurde die Handlung auch etwas langatmig und man erfährt vorerst nur wenig rund um das große Geheimnis, sondern begleitet Felix mehr oder weniger beim Wandern. Angesichts des spannenden Einstiegs hatte ich da ein bisschen mehr erwartet, bin aber ziemlich sicher, dass es ab Band zwei noch mysteriöser und intensiver wird. Band 1 ist in der Hinsicht eher als Einleitung zu betrachten.

Felix als Protagonist handelt zu Beginn oft unüberlegt und sprunghaft. Das mag der Pubertät zuzuschreiben sein, machte ihn aber leider in einigen Situationen schwer nachvollziehbar. Über mögliche Gefahren im Schwarzwald, der immerhin radioaktiv verseucht sein soll, macht er sich kaum Gedanken und bereitet sich auch sonst kaum auf das Abenteuer vor. Ohne Hilfe - die ihm zu seinem Glück von mehreren Seiten zukommt - wäre sein Vorhaben ein totales Himmelfahrtskommando geworden. Auch sonst hatte ich oft das Gefühl, dass Felix für sein Alter recht wenig weiß und oft die falschen Fragen stellt. Mich zumindest hätten an einigen Stellen im Buch andere Fragen mehr beschäftigt als ihn. Dafür ist er für sein Alter wiederum sehr mutig und entschlossen, zieht sein Vorhaben konsequent durch und macht innerhalb des Schwarzwaldes eine ordentliche Entwicklung durch, lernt Verantwortung zu übernehmen und besonnenere Entscheidungen zu treffen.

Fazit: "Das Erwachen" ist ein solider Auftakt einer Trilogie, der viele Fragen aufwirft, jedoch noch kaum Antworten liefert, und überwiegend ruhig verläuft. Die erste Hälfte beginnt dabei als recht typisches Jugendbuch und erst später treten immer wieder dystopische/fantastische Elemente auf. Trotz einiger langatmiger Phasen war die Handlung durchweg spannend und fesselnd und lässt für die Folgebände eine mysteriöse, dichte Atmosphäre mit einigen Gefahren und Geheimnissen erwarten, auf die ich unglaublich gespannt bin!

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Hunter

Felix A. Münter
Flexibler Einband: 156 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 14.06.2018
ISBN 9783959626064
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im zweiten Band der Carter-Akten reist Carter nach London, um an streng geheime Informationen zu gelangen. Wie schon aus Band 1 bekannt ist das Unterfangen nicht so einfach, wie es sich im ersten Moment anhört und Carter tut gut daran, den Auftrag nicht unbewaffnet anzutreten. Sehr actionreich erkämpft Carter sich den Weg ans Ziel und stößt diesmal auf gleich mehrere gegnerische Parteien, die ihn aufzuhalten versuchen bzw. zuerst ans Ziel gelangen wollen.

Die erste Hälfte des mit ca. 150 Seiten recht kurzen Thrillers verläuft jedoch recht entspannt. Carter erfährt die Auftragsdetails, reist nach London, sondiert erst einmal die Lage.
Doch dann geht es plötzlich mit deutlich angezogenen Tempo weiter und man klebt förmlich an den Seiten, wird von der Action mitgerissen und kann kaum erwarten, wie Carter das Problem schließlich löst. Schusswechsel und ein paar Verletzungen dürfen da natürlich nicht fehlen. Das Ende folgt dann aufgrund der Kürze recht schnell, die Auflösung war aber unerwartet. Zurück bleibt die Frage, wie Leeland das Chaos, das Carter angerichtet hat, wieder gerade biegen will.

Ich mag Carters sarkastische Art, wie er stets die Ruhe bewahrt, auch wenn es mal eng wird, und immer das letzte Wort hat. Das macht ihn - trotz seiner zweifelhaften Arbeit - sympathisch und man fiebert gerne mit ihm mit. Ich bin auf die weiteren Bände und die noch folgenden Aufträge und Handlungsorte schon gespannt.
Für Fans kurzweiliger, temporeicher Action sehr zu empfehlen!

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37 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

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Lory-X: Das Spiel ihres Lebens

V.T. Melbow
E-Buch Text: 303 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 31.07.2018
ISBN 9783522654029
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Lory-X" ist ein Gaming-Roman und entführt entsprechend in die Welt der Profi-Gamer. Für mich, die mich Videospielen aufgewachsen ist, also ein Lese-Muss. ;)
Erzählt wird der Roman aus Sicht von Lory, die eine Videospiel-Messe besucht und dort von einem der großen Spieleentwickler eingeladen wird, an einem neuartigen Virtual Reality Game teilzunehmen. Da die Story keinen langen Vorlauf hat, sondern fast direkt auf dieses besondere Spiel aufmerksam macht, ist es durchweg spannend. Während man anfangs unbedingt wissen möchte, was genau dieses Virtual Reality Game so besonders macht, fiebert man danach mit den Spielern mit, ob sie es gewinnen können. Etwa ab der Hälfte wechselt die Handlung dann zurück in die reale Welt und es gilt, ein Geheimnis zu lüften... Langatmig war es somit nie und ich hätte das Buch auch in einem Rutsch lesen können, wenn die Zeit gewesen wäre. Das Ende kam aber tatsächlich etwas zu plötzlich, da wären ein paar Seiten mehr schön gewesen.

Am besten gefallen hat mir die Beschreibung des Virtual Reality Games. Es war abwechslungsreich und interessant, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob man es tatsächlich so umsetzten könnte, allein schon, weil man auch in runden Räumen gegen Wände rennen kann und die fünf Spieler nicht alle unbedingt Fitness-Freaks waren, aber dennoch problemlos Ausweichmanöver usw. ausführen konnten. So wie das Spiel beschrieben war, müsste man vorher wohl erstmal diverse Kampfsportarten meistern. Dennoch hat es großen Spaß gemacht, die fünf Personen auf ihrem Weg durch das Spiel zu verfolgen, und ich hätte gerne noch mehr Szenen aus dem Spiel miterlebt.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und jeder hat seine Fähigkeiten, die sich im Laufe der Handlung als nützlich erweisen. Leider war aber vor allem Lory anfangs schwer zu ertragen. Sie hat die Schule geschmissen, um Profi-Gamer zu werden und beklagt sich gerne über ihre Eltern, die das nicht gut heißen. Ihre Überheblichkeit war wirklich anstrengend. Zum Glück bessert sie sich aber im Laufe der Handlung. Auch Thron war zu Beginn zu überheblich und hat sich sofort als Anführer aufgespielt. Seine herablassende Haltung - vor allem gegenüber Lory und Max - machte ihn zu einem richtigen Arsch. Aber auch er macht eine Wandlung durch, sodass sich später eine Liebesgeschichte anbahnt, die auch nicht wirklich überraschend kam. Sie bleibt gegenüber der Haupthandlung aber erfrischend im Hintergrund.

Insgesamt hat mir "Lory-X" richtig gut gefallen und ich empfehle es jedem Spielefan, der über ein paar kleine Schwächen hinweg sehen kann.

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18 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

Blut und Eis: Horror

Nika S. Daveron
E-Buch Text: 299 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 05.07.2018
ISBN 9783959621311
Genre: Sonstiges

Rezension:

"Blut und Eis" entführt den Leser an einen etwas speziellen Handlungsort: South Georgia, irgendwo mitten im Atlantik vor der Küste Südamerikas. Die Walfängerkolonie ist ein trister, kalter Ort, an dem es nicht viel mehr als Schnee, Steine und das endlose Meer gibt. Dorthin verschlägt es Trêve, die nach dem Tod ihrer Mutter aus London zu ihrem Vater - ein Walfänger - auf die kleine Insel zieht. Dieser Schnitt in ihrem Leben könnte nicht drastischer sein und macht die Trostlosigkeit auf der Insel mehr als deutlich.

Die Landschaft wurde wunderbar beschrieben und man konnte sich direkt in den grauen, kalten Alltag einfühlen, der die Menschen dort im Griff hat. Neben der Fischerei gibt es in Grytviken nicht viel zu tun und so besteht Trêves Tagesablauf zu Beginn aus mehr oder weniger sinnlosem Wandern durch den Ort. Dann begegnet sie Haya und die beiden jungen Frauen freunden sich schnell an. Und fast ebenso schnell lässt Trêve sich dazu überreden, Hayas verrückte Tagträume aufzuschreiben...

Die Handlung wird abwechselnd aus der Sicht der beiden Frauen und aus Sicht von Kendall, einem Dieb, erzählt. Die relativ kurzen Kapitel lesen sich dadurch zügig weg und man erfährt schnell verschiedene Handlungsstränge, die aufeinander zulaufen und im fulminanten Finale aufeinander treffen. Dadurch, dass vieles nicht sofort klar wird, bleibt das Buch durchweg spannend und man rätselt mit den Charakteren mit, was genau auf der Insel vor sich geht.

Der Gruselfaktor hält sich allerdings in Grenzen. Obwohl das Buch als "Horror" eingeordnet ist, fand ich es eher ungruselig und hatte da irgendwie mehr erwartet. Stattdessen überwiegt der Fantasy-Anteil, in Form von Hayas düsteren Fantasien, der magischen Komponente beim Aufschreiben ihrer Tagträume und den Nixen, die vor der Insel South Georgia im Wasser leben und einen bedeutenden Bestandteil der Handlung ausmachen. Mir hat dieser Mix aus karger, trostloser Landschaft und den Fantasyelementen gefallen, aber wer hier richtigen Horror erwartet, wird wohl enttäuscht sein.

Was mir nicht ganz so gefallen hat, waren die oft zu ausführlichen und wiederholenden Gedankengänge der Charaktere, die stellenweise überflüssig waren und eher den Lesefluss hemmten. Der Leser kann sich ja so einiges aus selbst denken, das muss dann nicht immer erklärt werden. ;-) Beispielsweise erfährt man von Trêve oft, dass ihr Grytviken nicht gefällt und wie viel toller London war und was sie dort alles tun konnte, auf der einsamen Insel aber nicht.
Auch wurde erst spät erklärt, warum die Nixen sich versklaven lassen, wenn sie doch einfach wegschwimmen könnten. Das wird erst nach etwa 60% erklärt, wodurch man sich vorher dauernd fragt, ob das ein Logikfehler ist.

Zum Ende hin nehmen die Ereignisse Fahrt auf und die Handlung wird temporeich und recht episch, fast schon übertrieben fulminant, endet dann aber doch sehr plötzlich. Den finalen Kampf fand ich jedoch gelungen und die Idee des Infernos gescheiterter Schöpfung cool.
Insgesamt empfehle ich das Buch jedem, der an einem etwas anderen Handlungsort eine spannende Fantasy-Geschichte mit dem Schreiben von Geschichten als wichtigem Bestandteil lesen mag.

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54 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 13 Rezensionen

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Froschröschen - Das wahre Märchen

Halo Summer
E-Buch Text: 351 Seiten
Erschienen bei null, 08.05.2018
ISBN B07CRVM778
Genre: Sonstiges

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86 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

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Frost & Payne - Die Schlüsselmacherin

Luzia Pfyl
E-Buch Text: 124 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 15.09.2016
ISBN 9783958342132
Genre: Science-Fiction

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