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Sophies Entscheidung (Geliebte oder Sklavin 1)

Sascha Flames
E-Buch Text
Erschienen bei moments, 24.05.2018
ISBN 9783962320270
Genre: Sonstiges

Rezension:

Sophie wacht in einem dunklen Keller auf und kann sich nicht daran erinnern, wie sie dorthin gekommen ist.


Eine Frau, Nata, taucht auf und erklärt ihr, dass sie auserwählt wurde zu einer Robinja (Sklavin) ausgebildet zu werden. Nata versucht ihr die wesentlichen Aufgaben einer Robinja zu erklären und sie auf alles vorzubereiten. Sie muss sechs Wochen ihrem Vlasnik (Eigentümer) gehorchen und kann danach gehen, wenn sie dies möchte. Nata selbst ist eine Gospodarica, was soviel wie Erzieherin bedeutet.


Sie bekommt einen Brief ihrer Großmutter ausgehändigt, welchem sie entnimmt, dass auch ihre Großmutter eine Robinja und anschließend eine Gospodarica war und dass Sophie sich auf dieses Abenteuer einlassen soll. Für ihr Großmutter lässt sie sich darauf ein, da sie ihre Kindheit bei ihr Verbracht hat und ihre Eltern sich für sie nicht interessiert haben.


Nachdem Sophie vorbereitet wurde, wird sie von dem Vater ihres zukünftigen Vlasnik ausgesucht. Der Vater bringt sie in ihr Haus, in welchem die gesamte Familie wohnt. Sophie findet sich in so einer Art Sekte wieder, welche sich über ein ganzes Viertel ausbreitet.


Sie lernt Dorian, ihren Vlasnik, in einem dunklen Raum kennen und begeht ihren ersten Fehler, für welchen sie sehr schnell bestraft wird.


Sophie taucht in eine Welt ein, welche ihr Angst macht, welche jedoch nicht stark genug ist, denn die Neugierde auf das Unbekannte und Schmerzvolle ist größer als ihre Angst. An Anfang wollte sie einfach nur diese sechs Wochen für ihre Großmutter überstehen, doch mit der Zeit beginnt ihr das Verlangen und der Schmerz zu gefallen.



Sophies Charakter ist schwer zu beschreiben. Einerseits ist sie eine sehr starke Persönlichkeit und hat ihre Prinzipen, diese lässt sie immer mehr fallen und verändert sich komplett im Laufe des Buches. Sie wirkt etwas planlos und weiß manchmal nicht so wirklich was sie will. Ihre Meinung ändert sie im Sekundentakt.


Dorian ist ein richtiger Bad Boy. Frauen sind nur für das eine gut und sonst nichts wert. Diese Einstellung zieht sich durch das gesamte Buch. Auch wenn er ab und an mal etwas „Gefühl“ Sophie gegenüber zeigt, bleibt er dennoch immer der arrogante Kerl, mit dem man eigentlich nichts zu tun haben will.


Alle beide haben das große Problem, dass sie nicht wissen, was sie eigentlichen wollen. Sie verdeutlichen, dass ihre Ansichten so und so sind, aber im nächsten Moment werden diese wieder geändert.



Die Autorin hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Das Buch konnte man sehr gut und flüssig lesen. Es wird abwechselnd aus Sophies und Dorians Sicht geschrieben. Teilweise wird die Sicht mitten in der Szene gewechselt, was ich super finde, da man von beiden einen guten Eindruck bekommen konnte. Es ist alles einwandfrei erklärt und es gibt keine Unklarheiten. Sophies Wortwahl ist eher anständig und „normal“, wobei Dorians eher ausfallend und „vulgär“ ist.


Sie Szenen wurden ausführlich und detailliert beschrieben. Sophies Beschreibung hat mich eher angesprochen als Dorians, da dieser einfach ein sehr schlechtes Frauenbild hat. Dorians Passagen haben mich leider sehr wenig angesprochen, da er immer so verachtend von Frauen gesprochen hat.



Mir persönliche hat die Geschichte überhaupt nicht gefallen. Es fehlt einfach zu viel. Man erfährt nicht, wie genau Sophie entführt wurde, man wird einfach in die Geschichte reingeworfen. In dem einen Moment hassen sie sich und im nächsten ist alles wieder vergessen, das war etwas, was mich am meisten gestört hat. Es hat alles unrealistisch gewirkt. Kein normaler Mensch verhält sich so, wenn er entführt wurde. Es vergeht zu wenig Zeit um mit dem Geschehenen klarzukommen.


Leider hat es mich auch sehr an Shades of Grey erinnert. Es waren einfach so viele Situationen, bei welchen ich mir dachte, na das kommt dir jetzt aber sehr bekannt vor. Klar sie hat keine Szene 1:1 übernommen, es wurden kleine Details geändert, aber das Wesentliche ist gleich geblieben. Wie der erste Teil ausging, war mir dann auch sofort klar und ich wurde diesbezüglich nicht enttäuscht. Finde es wirklich sehr schade, da die Idee nicht schlecht war, nur leider wurde es nicht besonders gut umgesetzt.


Das Buch konnte mich leider überhaupt nicht überzeugen, daher kann ich es auch keinem weiterempfehlen. Es bekommt 2 Sterne, da ich die Idee dahinter gut fand, die Autorin sehr gut schreiben kann und die Szenen, auf die es in solchen Büchern ankommt, auch gut beschrieben waren.

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Drachenmut

Alexis Snow
E-Buch Text: 247 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 19.07.2018
ISBN 9783959629195
Genre: Sonstiges

Rezension:

Drachenmut (Welt der Elemente 2) ist der zweite Teil einer Buchreihe der Autorin Alexis Snow. Das Buch erschien erst am 19.07.20018 bei dem Papierverzierer Verlag und der dritte Teil wird wohl noch auf sich warten lassen.



Leas Abenteuer geht weiter.


Das Team ist noch sehr erschöpft und geschockt von dem Ereignis, welches Ihnen zugestoßen ist. Anstatt jedoch für einander da zu sein, geht fast jedes Teammitglied seinen eigenen Weg.


Lou macht eine erschreckende Wandlung durch und nur Lea ist in der Lage ihr zu helfen. Doch Lou macht es ihrer ehemaligen Seelenverwandten nicht leicht. Sie entfernt sich von ihr und verfällt in Selbstmitleid und Trauer. Doch Lea wäre nicht ihre beste Freundin, wenn sie nicht versuchen würde Lou wieder auf die richtige Bahn zu führen.


Sirion dagegen gibt sein bestes, um Lea auf alles vorzubereiten und sein Wissen mit ihr zu teilen, da er sich an Lous Problem die Schuld gibt. Lea macht auch gute Fortschritte.


Natürlich macht Silvia Lea das Leben sehr schwer, jedoch schafft das Team Silvia zu überzeugen, dass sowohl Chris als auch Lou zu ihrem Team gehören.


Lea muss nunmehr nicht nur eine Lösung für Lous Problem finden, sondern auch noch dem Extraunterricht gerecht werden. Es wird immer deutlicher, dass die Zukunft der Welt auf ihren Schultern ruht.


Eine Vision von Lea wird wieder wahr und das Team bekommt magischen Zuwachs. Der Kampf gegen die Zeit beginnt die Zeit ist erbarmungslos.



Der zweite Teil erschien mir etwas flach, als ob das ganze Potenzial schon in dem ersten Teil verbraucht wurde. Die Geschichte verläuft etwas schleichend und teilweise wirkt das Geschehen sehr unrealistisch und nicht nachvollziehbar. Man hat den Eindruck, dass die Autorin sich Mühe gibt den Leser bei der Stange zu halten. Jedoch passiert in diesem Teil einfach viel zu wenig.


Im zweiten Band erfährt man auch sehr viel mehr von Lou und kann sich gut in ihre Situation hineinversetzen, obwohl sie jedoch nach einer gewissen Zeit sehr nervig und anstrengend wird. Lea wirkt in diesem Teil noch naiver und noch kindischer. Es wird kurzzeitig ihr Ex-Freund mit in die Geschichte eingebaut und man erfährt etwas von ihrer Vergangenheit, jedoch wirkt dies einfach nicht echt und soll wohl das Interesse der Leser wecken, verwirrt einen aber eigentlich nur noch mehr.


Die Autorin schreibt sehr fließend und angenehm und in einer einfachen Sprache. Es macht Spaß etwas von ihr zu lesen. Genauso wie der erste Teil auch, ist der zweite Teil jeweils aus der Sicht von Lea und Lou geschrieben. Es wäre auch ganz interessant, wenn man auch aus der Sicht der Jungs etwas lesen könnte, jedoch passiert den Jungs nicht genug.


Der erste Teil hat mich von den Socken gehauen und fasziniert. Leider war der zweite Teil nicht so stark wie der erste und konnte mich nicht ganz überzeugen. Das Geschehen verläuft einfach zu langatmig und es wird eher auf Unwichtiges eingegangen. Mir hat einfach etwas gefehlt. Lea hat so eine große Aufgabe, jedoch hat sie in diesem Teil keine großen Erfolge erzielen können.


Man hat etwas mehr von der Vergangenheit der Drachen und deren Geschichte erfahren, was ich sehr gut fand und natürlich endet das Buch mit einem sehr interessanten Cliffhanger. Der dritte Teil wird vermutlich noch etwas länger auf sich warten lassen. Meine Interesse für den nächsten Band ist auf jeden Fall geweckt.


Es ist sehr schade, dass der zweite Band eher flach ist, jedoch wurde das Interesse an der Buchreihe, meiner Meinung nach, nicht vollends zerstört. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt, wie es weiter geht und dass die Autorin mich wieder vollends begeistern kann.


Trotz des holprigen Fortgang der Geschichte, kann ich die Fortsetzung jedoch weiterempfehlen.

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Die Feuer von Atlantis

Amber Lawrence
E-Buch Text
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 21.06.2018
ISBN 9783959622271
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Feuer von Atlantis von der österreichischen Autorin Amber Lawrence erschien am 21.06.2018 bei dem Papierverzierer Verlag und ist eine abgeschlossene Geschichte um die sagenumwobene Insel Atlantis.


„Sonne und Mond im Einklang des Lebens. Das Prinzip vom Gleichgewicht der Kräfte darf nicht verletzt werden; niemals darf das eine dem anderen untertan sein. Das Feminine musste mit dem Maskulinen auf einer Ebene sein. Die Frau durfte nicht über dem Mann stehen, und genauso verhielt es sich umgekehrt. Dies ist der Wille der Götter zum Wohle der Menschheit.“


Vor Jahren hat Rhea sich gegen dem Mondtempel gewandt und sich für die Liebe entschieden, aus dieser Liebe ist ihr Sohn Thoth entsprungen.


Nun ist ihr Sohn erwachsen und der scheidende Hohepriester Melenos holt ihn in den Sonnentempel, damit dieser sein Amt als Hohepriester weiter fortführt. Nachdem Rhea vor Jahren ihren Liebsten verloren hat, muss sie sich jetzt auch von ihrem einzigen Sohn verabschieden. Voller Trauer flüchtet Sie in den Mondtempel um der Dunklen zu huldigen. Rhea wird von der Göttin berührt und sie schenkt ihr eine wertvolle Gabe, doch diese Gabe hat ihren Preis und zwar ihre Stimme. Tiana, die Hohepriesterin des Mondtempels, empfängt sie und nimmt sie in den Dienst des Tempels auf.


Thoth lernt schnell, doch er hinterfragt einige Dinge, was Melenos verärgert und so beugt sich Thoth seinem Schicksal. Rheas Sohn ist nun soweit und wird zum Hohepriester geweiht und für ihn wird eine Mondpriesterin ausgesucht, welche mit ihm die Heilige Hochzeit vollführen soll. Die wunderschöne Briseis ist die Auserwählte und freut sich sehr auf dieses heilige Ereignis. Thoth ist sehr angetan von Briseis, doch bei der Heiligen Hochzeit verhält er sich wie ein wild gewordenes Tier und verschreckt sie vollends.


Von nun heißt der Hohepriester nicht mehr Thoth sondern Malache. Jeder neugeweihte Hohepriester bekommt einen neuen Namen. Briseis trägt nun ein Kind unter ihrem Herzen, obwohl Tiana dies mit allen Mitteln verhindern wollte, doch Rhea konnte sie davon abhalten. Dieses Kind wird ein Heiliges Kind sein und über diese Kinder gibt es eine grausame Prophezeiung, welche Rheas Großmutter vor Jahren prophezeit hat.


Malache ist etwas Besonderes und für Großes auserkoren. Er bricht die Traditionen mit dem Mondtempel und stellte den Sonnengott über die Dunkle. Tiana missfällt sein Verhalten sehr und als er alte Traditionen mit neuen vermischt, ohne sie vorher davon in Kenntnis zu setzen, fängt sie an den jungen Hohepriester zu hassen. Diese ist felsenfest davon überzeugt, dass Malache den Untergang von Atlantis bringen wird.


Der Hohepriester ist aber nicht zu stoppen und will immer mehr und das Volk fängt an sich gegen ihn zu stellen und Melenos, dem alten Hohepriester, um Rat zu bitten, doch dieser will sich nicht in diese Angelegenheit einmischen.


Malache ist sehr wissbegierig und die Macht, welche ihm geschenkt wurde, übermannt ihn langsam. Sein bester Freund ist der Sonnenpriester Selenio. Er ist der einzige, welchem er vertrauen kann und mit ihm über alles sprechen kann. Von ihm erhält er den Schlüssel für die Kammer der Schriften. Was ihm sich dort offenbart verändert seine ganze Sicht der Dinge die bereits geschehen sind.


Die Zukunft liegt nun in seinen Händen. Malache wird immer gieriger und vergisst seine Aufgabe, welche ihm von seinem Gott auferlegt wurde. Doch jetzt muss er sich auf das Voranbringen von Atlantis und seine Reise in fremde Länder vorbereiten. Malache blüht auf und Tiana wird immer mehr und mehr von Hass und Neid zerfressen. Es stellt sich heraus, dass noch einige Geheimnisse gelüftet werden müssen und diese sind alles andere als unbedeutend.



Die Autorin schreibt der Zeit angemessen. Es werden einige Wörter und Floskeln verwendet, welche man in der heutigen Zeit definitiv nicht mehr hört. Sie schreibt in der dritten Perspektive, so dass man von jedem Charakter etwas mitbekommt. Die Charaktere sind sehr verschieden und jeder hat seine guten und schlechten Momente. Die Autorin schreibt definitiv sehr ausführlich und detalliert. Man kann sich alles bildlich vorstellen und alle Sinne werden in diesem Buch gebraucht.


Manche Passagen waren etwas anstrengend zu lesen und teilweise vollführt das Buch große Zeitsprünge und was in dieser Zeit passiert ist, darauf wird nicht wirklich eingegangen. Es wird auch wirklich sehr religiös, was teilweise schon an die Bibel erinnert.


Mir hat dieses gewisse Etwas gefehlt. Ich habe mich auf das sagenumwobene Atlantis gefreut, doch meine Erwartungen wurden nicht ganz erfüllt. Ich hätte mich sehr über mehr Details der Insel gefreut und der Stadt selber. Das Ende war zwar so zu erwarten, jedoch haben mir da noch ein paar Details gefehlt.


Das Buch ist auf jeden Fall empfehlenswert, es hat viel Historischen und etwas weniger Magisches. Dennoch hat es sehr viel Spaß gemacht die Geschichte zu lesen. Es war erfrischend auch mal etwas Anderes über Atlantis zu lesen. Jeder der Atlantis schon immer faszinierend fand, darf sich dieses Buch nicht entgehen lassen.

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183 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 64 Rezensionen

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Eiskalter Atem

Alyxandra Harvey , Ann-Kathrin Karschnick
Fester Einband: 440 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 10.12.2014
ISBN 9783944544267
Genre: Fantasy

Rezension:

„Als Penelope Emma über die Treppe nach oben folgte, hielt sie inne. „Was tust du da?“ „Glaubst du wirklich, dass ich dich in der Nacht alleine lasse nach dem, was gerade passiert ist?“ Penelope schüttelte den Kopf. „Ehrlich, das verletzt mich.“ Sie stach Emma in die Rippen, um sie zum Weitergehen zu bewegen. „Komm schon. Wir können uns eine Höhle aus den Kissen bauen, so wie wir es früher gemacht haben. Und Schokolade. „ Sie hielt ein vorbeihuschendes Hausmädchen an. „Wir werden eine Kanne Schokolade benötigen.“ Dann drehte sie den Kopf, überlegte kurz. „Machen Sie zwei daraus.““


Auch im 19. Jahrhundert hat Schokolade so manche Sorgen verblassen lassen.


Eiskalter Atem – Das Vermächtnis der Lovegroves – von Alyxandra Harvey ist das erst Buch einer zweiteiligen Buchreihe. Der zweite Teil, Flüstern der Toten – Das Vermächtnis der Lovegroves 2 – ist ebenfalls beim Papierverzierer Verlag im März 2017 erschienen.



Das schöne England im 19. Jahrhundert. Es wimmelt von Dienern, Anstandsdamen, protzigen Kleidern und Debütantinnen in weißen Kleidern. Und Emma mittendrin.


Die junge Emma lebt als Adelsdame mit Ihrem Vater in dessen Familienhaus. Dieser ist eher verschlossen und Emma ist die meiste Zeit auf sich alleine gestellt. Ihre Mutter, Theodora Lovegrove, lebt in dem Familienanwesen der Lovegroves, seitdem sie verrückt geworden ist und ihre eigene Tochter nicht mehr erkennt. Ein Flakon, welchen Emma in den Privatsachen ihrer Mutter gefunden hat, ist das einzige was ihr geblieben ist und diesen hat sie stets bei sich.


So verbringt Emma ihre Zeit mit ihren beiden Cousinen mütterlicherseits Penelope und Gretchen.


Als die drei einen langweiligen Ball unsicher machen, trifft Emma auf ihren ehemaligen Schwarm Cormac, welchen sie gekonnt ignoriert. Ein Feuer bricht auf dem Gelände aus und in dem Gedrängel zerbricht der Flakon von Emmas Mutter und diese verletzt sich am Finger. Eine Leiche voll mit Eis taucht auf und Emma wird verdächtigt.


Danach ist für Emma und Ihre Cousinen nichts mehr wie es war. Sie werden gewaltsam in eine Welt geschubst, von welcher sie noch nie gehört haben. Bei allen drei taucht ein Hexenknoten auf ihrer Handinnenfläche auf und sie bemerken Veränderungen ihrer selbst.


Emma und ihre Cousinen werden vom Orden, welcher sich zur Aufgabe gemacht hat auf die Hexenfamilien aufzupassen, gejagt, zu welchem auch der Bewahrer Cormac gehört, doch diese wollen nur Emma, da diese die Tochter der berüchtigten Theodora Lovegrove ist.


Emma gelingt die Flucht leider nicht und Cormac, welcher zwar ein Bewahrer ist, jedoch über keine Magie verfügt, liefert sie dem Orden aus. Emma wird auf eine Akademie für Hexen gesteckt und darf das Gelände nicht verlassen. Auch ihre Cousinen besuchen die Akademie. Dort sollen sie lernen ihre Fähigkeiten zu kontrollieren.


Seit dem Zwischenfall auf dem Ball haben sich Portale zur Unterwelt geöffnet und auch hierfür wird Emma verantwortlich gemacht. Durch diese sind die Greymalkin Schwestern Magdalena, Lark und Rosmerta entkommen. Drei sehr mächtige Schwarzmagierinnen, welche gefürchtet werden. Die Tore müssen geschlossen und die Schwestern wieder verbannt werden und der Orden macht sich dies zur Aufgabe, doch die Schwestern sind sehr stark und gerissen.


Als Emma ein Geweih auf dem Kopf wächst, ist ihre Schmerzensgrenze erreicht. Und dann taucht auch noch ein Mann mit einem Geweih auf dem Kopf in einem Portal auf. Doch was hat dieser mit Emma gemein?


Der große Kampf gegen die Greymalkin Schwestern beginnt. Und der Madcap Moira schließt sich dem Abenteuer ebenfalls an. Das Hexen-Abenteuer beginnt.



Die Autorin schreibt wirklich sehr angenehm. Es sind zwar längere und teilweise verschachtelte Sätze dabei, jedoch sind auch diese sehr leicht und verständlich geschrieben. Dafür, dass es im 19. Jahrhundert spielt, ist die Sprache sehr modern und in dem Sinne nicht „alt“. Der Anfang war doch etwas holprig und es hat gedauert, bis man reingekommen ist, jedoch wurde es Seite für Seite immer besser. Die Autorin verfolgt einen tollen Handlungsstrang und baut die Spannung konstant auf. Eine sehr ausgefallene Geschichte und tolle Idee. Es ist immer aus der dritten Person geschrieben, so dass man von allen Charakteren etwas erfährt.



Trotz des etwas holprigen Einstieges kann ich dieses Buch wirklich weiterempfehlen. Die Spannung wird super aufgebaut und es wird immer besser. Band 2 steht schon auf meiner Leseliste und wird auch bald gelesen. Ein sehr gelungenes Buch.

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78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Der Fluchsammler

Ann-Kathrin Karschnick
Flexibler Einband: 306 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 26.08.2017
ISBN 9783959629065
Genre: Fantasy

Rezension:

„Dazu hatte sie ihm eine Geschichte erzählt, in der eine ihrer Fluchaufhebungen schiefgelaufen war. Ein Prinz war zu ihr gekommen, um sich von einem einfachen Hässlichkeitsfluch befreien zu lassen. Leider hatte Magda nicht gewusst, dass die Hexe, die den Prinzen verflucht hatte, einen Zusatz in den Fluch eingearbeitet hatte. Als sie mit dem Ritual fertig gewesen war, saß ein Frosch mit einer winzigen Krone dort, wo zuvor der Prinz gesessen hatte. Bevor sie ihm hatte helfen können, war er davongehüpft und auf Nimmerwiedersehen verschwunden.“



Der Fluchsammler von Ann-Kathrin Karschnick erschien am 26.08.2017 bei dem Papierverzierer Verlag und ist eine abgeschlossene Geschichte.


Die ehemalige Streetworkerin Elisabeth wollte nur einem kleinen Jungen helfen und wurde mit einem grausamen Fluch belohnt. Der Vater des Jungen hat sich als Hexer herausgestellt und verfluchte sie im Verhandlungstermin, als er den Jungen verloren hatte.


Elisabeth wurde gezwungen sich von ihren Liebsten abzuschirmen und niemanden mehr an sich heran zu lassen. Für jeden Toten gab sie sich die Schuld und zog sich immer mehr zurück. Am Ende verließ sie nicht mehr ihre Wohnung. Der einzige menschliche Kontakt den sie noch hatte, war ihre alte, im Rollstuhl sitzende, Nachbarin, diese konnte sich sehr schlecht bewegen und das war Elisabeth Absicherung genug.


Sie vermisste zwar ihre geliebte große Schwester sehr, doch diese der Gefahr des Fluches auszusetzen war ihr einfach zu heikel. Von der starken jungen Frau, die all ihren Mitmenschen geholfen hat, war nichts mehr übrig geblieben. Die alte Elisabeth starb langsam und die ängstliche und zurückgezogene Elisabeth begann die Überhand zu übernehmen.


Als Vincent in ihr Leben trat, wusste sie nicht was sie von ihm halten sollte. Erst tauchte er einfach in Ihrer Wohnung auf und dann rettete er ihr das Leben, als ein Feuer in dieser ausbrach. Er bat ihr seine Hilfe an, denn er meinte, dass er ihr helfen könnte den Fluch aufzuheben, damit sie wieder ihr altes Leben führen könnte. Es hatte sehr lange gedauert bis Elisabeth sich an Vincent gewöhnt hat und diesem auch glaubte was er behauptete. Er erzählte ihr von Magda, der Hexe für welche er als Fluchsammler arbeitete, und versuchte so ein bisschen ihr Vertrauen zu gewinnen.


Vincent hatte natürlich Vorarbeit geleistet und sich über Elisabeth und den Fluch informiert und war auf alle Eventualitäten vorbereitet. Er war von Anfang an immer sehr verschlossen, er wollte alles über Elisabeth und den Fluch erfahren, jedoch hatte er auf Elisabeths Fragen über ihn nie geantwortet. So wenig wie möglich wollte er von sich preisgeben.


Da Elisabeths Wohnung vollständig abgebrannt war und sie nirgendwo mehr hin konnte, hatte sie Vincent in ein altes leerstehendes Theater verfrachtet, bei dem er wusste, dass sie dort ungestört waren.


Es war sehr wichtig, dass sie alles über den Fluch in Erfahrung brachten, denn der kleinste Fehler würde das Leben von Elisabeth in Gefahr bringen. Doch dies stellte sich schwieriger als gedacht heraus. Als dann auch noch Elisabeths große Schwester auftauchte und von ihr die Wahrheit verlangte, wurde die ganze Situation auf den Kopf gestellt. Und als auch noch Vincent ihren heimlichen Verehrer Stefan mitbrachte, wurde die ganze Sache nur noch komplizierter.


Nun musste der Fluch schnellstmöglich gebrochen werden, denn der Hexer hatte einiges in der Hinterhand als er den Fluch ausgesprochen hatte.



Das Buch ist unglaublich leicht und angenehmen geschrieben. Es ist super verständlich und man kommt auch schnell in die Geschichte rein. Es ist alles in der dritten Person geschrieben, aber immer aus der Sicht von Elisabeth oder aus Vincents. Die Spannung wird sehr gut aufgebaut. Am Anfang ist alles noch so geheimnisvoll und es wird immer mehr und mehr aufgedeckt, so dass man schnell weiterlesen möchte, damit man endlich weiß wie es weiter geht.


Die Geschichte von den beiden hat mir sehr gut gefallen. Es entwickelt sich alles etwas schleichend, was die Sache aber nicht weniger gut macht. Auch der Hintergedanke an der ganzen Geschichte und das Ende an sich ist sehr einfallsreich. Vor allem hat man überhaupt nicht damit gerechnet, wie das Buch letztendlich ausgeht und was alles noch dazu kommt.


Das Buch ist wirklich sehr empfehlenswert und es lohnt sich auf jeden Fall es zu lesen. Diese spezielle Geschichte sollte man sich nicht entgehen lassen.

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Drachenblut

Alexis Snow
E-Buch Text: 310 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 30.11.2017
ISBN 9783959629171
Genre: Fantasy

Rezension:

Drachenblut (Welt der Elemente 1) ist der erste Teil einer Reihe. Die Autorin ist im Moment dabei Teil 2 fertig zu schreiben.


Die 18 jährige Aileana, von ihren Freunden Lea genannt, besucht die Abiturklasse mit ihrer besten Freundin und Seelenverwandten Louisa, Lou, in Köln. Dort macht ihr ihre selbsterkorene Feindin Joelle das Leben sehr schwer, da sie von dieser geärgert und aufgezogen wird. Ihr Zwillingsbruder Christof, Chris, versucht sie zu beschützen, jedoch klappt dies nicht immer.


Von einem Tag auf den anderen verteidigt sich Lea und lässt sich Joelle‘s Sticheleien nicht mehr gefallen, was sehr untypisch für Lea ist, da sie eher zurückhaltend ist.


Als die Klasse einen Ausflug zum Kölner Dom macht, sieht Lea eine Drachenstatue, von welcher sie sich magisch angezogen fühlt, sie fällt in Ohnmacht und hat eine „Vision“ von einer Zukunft, welche komplett zerstört ist. In dieser spricht Sirion zu ihr, welcher sich als ihr Schutzdrache vorstellt. Als sie aufwacht sieht sie in die grauen Augen von Niklas und ist sofort begeistert von diesen, jedoch ist sie so durcheinander, dass sie von ihrem Lehrer Herr Buchmann nach Hause geschickt wird.


Völlig aufgelöst macht sie sich auf den Weg zum Bahnhof und wird dort von einem Mann angegriffen, welcher davon redet ihr ihr Feuer wegzunehmen, sie versucht sich zu verteidigen, jedoch ohne Erfolg. Zum Glück wird ihr von dem rothaarigen Thomas geholfen und der gruselige Mann flieht.


Lea flüchtet zu ihrem Lieblingsplatz, dem Park, und hat wieder eine „Vision“ von einer zerstörten Welt und kann in dieser mit Sirion sprechen.


Lea ist sehr verwirrt, jedoch wird ihr von Niklas erklärt, dass sie ein Element, das Feuer, in sich trägt, und es mehr von ihnen gibt und sie, wenn sie das möchte in die Welt der Elemente aufgenommen wird. Lea entscheidet sich dafür die Welt der Elemente kennenzulernen. Niklas erklärt ihr, dass es fünf Elemente gibt und diese eine Einheit bilden.


Ihre Einheit besteht aus Niklas, der das Element der Erde in sich trägt, Thomas, der das Wasser repräsentiert, Simon, Geist, und Estelle, welche die Luft beschert, und natürlich aus ihr selber.


Lea wird mit ihrer Einheit gemeinsam ausgebildet und unterrichtet. Einer der Lehrer ist ihr Abiturlehrer Herr Buchmann, welcher ihr die Legende der Drachen und der Elemente erzählt:



„Als sich die Menschen entwickelten, banden sich die Drachen an sie und zeigten ihnen, was es bedeutete, die Welt zu beschützen. Dies waren die ersten Elementaren, die man einst Druiden nannte.


Als sich ein Drache jedoch in seinen Schützling verliebte, traf diese Verbindung bei uns Menschen und auch bei den Drachen auf Protest. Aus dieser Liebe entstand allerdings ein Kind, das die Macht der Drachen in sich trug, aber an seinen Menschenkörper gebunden war. Die Mutter versteckte dieses Kind bei einer Freundin, und ließ alle anderen glauben, dass sie eine Fehlgeburt hatte.


Als die Elementaren und Drachen von ihrer Schwangerschaft erfuhren, ließen sie die Frau und den Drachen hinrichten.


Das Kind, von dem alle dachten, dass es tot sei, wuchs heran und wurde älter. Als es erfuhr, was mit seinen leiblichen Eltern geschah, entschuldigte es sich bei seiner Ziehmutter und zog los, um Rache zu nehmen.


In all seinem Hass verbannte es die Drachen von unserer Erde und verdammte uns damit dazu irgendwann zugrunde zu gehen.“



Lea ist nun Teil dieser Welt und muss sich mit den Geheimnissen, Legenden und Gefahren dieser Welt auseinandersetzen. Ihr Abenteuer mit ihrer Einheit beginnt.



Die Autorin schreibt sehr fließend und einfach. Das Lesen geht sehr fließend und leicht. Sie verwendet weder komplizierte Wörter oder Satzbau. Es wird abwechselnd aus der Sicht von Aileana und Louisa geschrieben. Es wird immer aus der Sicht von derjenigen geschrieben. Die Personen werden sehr lebendig beschrieben. Man kann sich in jede beschriebene Situation sehr gut hineinversetzen. Lea ist für ihre 18 Jahre zwar ein bisschen naiv und kindisch, jedoch finde ich, dass es trotzdem sehr gut in die Geschichte passt.


Der erste Teil dieser Reihe hat mir sehr gut gefallen. Die Geschichte hat mich fasziniert und sehr begeistert. Ich freue mich sehr auf die nachfolgenden Bänder und bin gespannt wie die Geschichte von Lea und ihren Freunden weitergeht.

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Märtyrerkunst (Elfenlicht 1)

Judith Laverna
E-Buch Text: 586 Seiten
Erschienen bei Papierverzierer Verlag, 01.05.2018
ISBN 9783959622219
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Das wahre Wort einer Elfe“, lachte Onhíon. „Auch die Ishìternì waren der Meinung. Nach dem Motto: Sterben muss jeder, tot bist du vielleicht besser dran. So grausam, so mitfühlend, so kalt, so liebevoll. Ein Volk der Widersprüche.“


Märtyrerkunst – Elfenlicht Band 1 – ist der erste Teil einer Elfen-Fantasy-Trilogie. Durch den Papierverzierer Verlag wurde es überarbeitet und frisch verlegt und erschien neu am 01.05.2018. Auf dem wunderschönen Cover sieht man die bildhübsche Elfe Ayleen in ihrem geliebten Wald.


Exodus – Elfenlicht 2 – erscheint bereits neu überarbeitet am 10.05.2018. Band 3 Phantomschmerz – Elfenlicht 3 – erscheint leider erst am 21.09.2018.



Die Geschichte dreht sich um junge Elfe Ayleen, welche zwar dem Elfenadel angehört, jedoch sich nicht wirklich wohl in ihrer Haut und fühlt. Von Anfang an rebelliert sie gegen die Königin, welche die Kultur der Elfen eher untergraben und die Schwachen ausstoßen will und gegen Ihren Vater, welcher die reche Hand der Königin ist. Das Verhältnis zu Ihrem Vater ist sehr kompliziert. Sie versucht ständig seine Liebe zu gewinnen, wird jedoch jedes Mal zurückgewiesen und enttäuscht.


Ayleen ist eine Einzelgängerin, sie ist eine sehr gute Kämpferin, liebt es sich unter Beweis zu stellen und sich in der Natur aufzuhalten, jedoch hat sie keine Freunde. Sie wird von den anderen Elfen, vor allem von der Prinzessin Astary und dem höherrangigen Krieger Breth geärgert und gedemütigt.


Im Laufe der Geschichte lernt sie den Krieger Viktor, welcher ein Freund von Breth ist, kennen und die beiden kommen sich langsam näher und werden gute Freunde.


Die junge Elfe Ayleen ist sehr wissbegierig und will mehr über die Elfen, ihre Kultur und alles Vorherige erfahren, jedoch wird ihr dieses Wissen verwehrt und ihr werden nur Steine in den Weg gelegt.


Jedoch schafft Ayleen sich aus der Gesellschaft herauszureißen und beginnt ihre Reise der Erkenntnis, auf dieser erfährt sie einiges, was sie fasziniert und sehr überrascht, jedoch ist nicht jeder so begeistert von ihren Erkenntnissen, wie sie selber….



Die Autorin schreibt sehr flüssig, jedoch verwendet sie sehr lange und teilweise komplizierte Sätze. Sie schreibt teilweise in einer „alten Sprache“, damit ist gemeint, dass es so vorkommt, dass man in einer anderen Zeit ist, da die Wortwahl auch eher altertümlich ist, vor allem in den Dialogen zwischen den adeligen Elfen. Judith Laverna hat sogar eine eigene Elfensprache für das Buch erfunden, dies hat sie mit sehr viel Liebe und Hingabe getan.


Am Anfang des Buches passiert noch nicht wirklich etwas und man weiß nicht wohin die Reise führt. Je weiter man in dem Buch voran kommt, erfährt man immer mehr kleine Details, wohin die Reise wohl gehen soll. Spannung ist vorhanden, jedoch eher schleichend und wenig präsent. Langweilig wird einem auf jeden Fall nicht, da immer irgendetwas passiert, teilweise wird man von den ganzen Informationen erschlagen, da ein Ereignis aufs nächste folgt.


Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, es war meiner Meinung nach konstant spannend und gegen Ende wurde es dann noch ein bisschen spannender.


Die Elfensprache ist eine sehr kreative und schöne Idee, jedoch hat sie mich manchmal doch etwas gestört und genervt. Ich fand es sehr anstrengend teilweise ganze Seiten in dieser „Sprache“ zu lesen, welche ich auch teilweise überflogen habe. Genauso hat es sich mit den Gedichten von Ayleen verhalten. Sie waren schön, jedoch einfach zu viele und dies empfand ich als störend. Die „Liebe“, welche Ayleen für ihren Vater empfindet ist teilweise sehr verstörend. In meinen Augen war dies kein Vater-Tochter-Verhältnis mehr.


Alles in allem war das Buch sehr erfrischend und gut umgesetzt. Ich freue mich auf Band 2 und bin gespannt, wie es weiter geht.

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Die wundersame Welt der Fabelwesen. Abigail & Darien

Vanessa Riese
E-Buch Text: 267 Seiten
Erschienen bei Impress, 01.06.2017
ISBN 9783646602753
Genre: Fantasy

Rezension:

Auf dieses wunderbare Buch bin ich durch eine FB-Gruppe gestoßen und für 3,99 € kann nichts schief gehen. Und ich muss sagen das Buch ist unglaublich.


Gleich zu Beginn ist man sofort im Geschehen drin und fühlt sich richtig wohl zwischen den ganzen Fabelwesen. Am Anfang hat mich der Handlungsstrang nicht so begeistert, es hat super angefangen, aber dann dachte ich, ne das ist ja doof, aber ich lag falsch! Das Buch habe ich innerhalb von 2 Tagen verschlungen und empfehle es wirklichen JEDEM der schon immer fasziniert war von Fabelwesen!


Es ist humorvoll, ein bisschen romantisch und vor allem bezaubernd. Lest dieses Buch, es wird euch begeistern und in eine unglaubliche Welt der Fabelwesen entführe.

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Wenn Lichter fliegen (Lichter-Trilogie 1)

Marie S. Laplace
E-Buch Text
Erschienen bei Selfpublishing, 19.08.2017
ISBN 9781521985618
Genre: Fantasy

Rezension:

Dieses wunderbare Buch, kann ich herzlichst allen weiterempfehlen, die Magie, Liebe und Abenteuer lieben. Es lässt sich einfach unbeschreiblich leicht lesen. Man ist sofort involviert und man kann das Buch gar nicht aus der Hand legen, da man wissen muss wie es weiter geht.


Ein unglaublicher Start der Bücherreihe. Ich bin sehr gespannt auf die Fortsetzung.


Dieses Buch bekommt 5 von 5 Sternen, da es einfach mal was vollkommen neues ist und so noch nicht verfasst wurde. Ein Muss für jeden Fantasy-Fan.

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Sog der Finsternis (Die Chroniken der Götter 3)

Anke Unger
E-Buch Text: 346 Seiten
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.09.2017
ISBN 9783646300611
Genre: Sonstiges

Rezension:

Band 3 hat mir bis jetzt wirklich am besten gefallen. Das Cover ist wieder so wunderschön wie die anderen, vor allem dieses Dunkle im Hintergrund und das Leuchtende im Vordergrund. Super Idee und sehr schön umgesetzt.


Der 3. Teil hat genau dort wieder angefangen, wo der zweite Teil geendet hat, ein nahtloser Übergang, was mir sehr gefällt. In diesem Buch ging es dann wirklich zur Sache, es wird der Weg zur Hohepriesterin beschrieben, ob Areshva sie erreicht, bleibt erstmal geheim.


Die Spannung war unglaublich in diesem Teil, ständig wollte ich einfach nur weiterlesen, weil ich wissen musste wie es weiter geht. Es war sehr aufregend diesen Weg zusammen mit Areshva zu gehen.


Areshva macht auch hier, wie ich finde eine erstaunliche Veränderung durch, obwohl sie doch eher der dunklen Seite verfallen ist, bleibt ihr Herz immer der hellen Seite treu. Genau das zaubert atemberaubende Wendungen in dieses Buch, weil man sie einfach nicht einschätzen kann. Sie bleibt meine Heldin.


Ihr kleines Anhängsel (Pirina) steht ihr auch in diesem Teil wieder treu zur Seite. Ein bisschen naiv ist ihr Verhalten schon, aber das passt sehr gut zu der Kleinen. Areshva ist immer noch ihre Retterin, was Areshva immer noch nervt.


Silvrin hat in diesem Teil leider keine guten Karten gezogen, aber lest selbst. Ich finde persönlich, dass er in diesem Teil stärker wird. Sein Charakter wächst, was ihn wieder sehr sympathisch macht, trotzdem hat er sein Herz immer am rechten Fleck und lässt sich nicht unterkriegen.


Es ist wirklich ein sehr gelungenes Buch und ich freue mich auf die Fortsetzung.

Ein großes Lob an Anke Unger.

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Der magische Blick

Anke Unger
E-Buch Text
Erschienen bei Dark Diamonds, 28.07.2017
ISBN 9783646300451
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit Freuden habe ich auch den zweiten Teil der Chroniken der Magie von Anke Unger verschlungen.


Das Cover ist wieder so wunderschön, wie das vom ersten Teil. Man merkt, dass da viel Mühle und Liebe hineingesteckt wurde. Der zweite Teil hat gleich dort angefangen, wo der erste geendet hat, also ein fortlaufender Einstieg. Ich liebe den Schreibstiel der Autorin, er ist einfach zu verstehen und es lässt sich flüssig lesen. Areshva verfolgt auch hier immer noch ihr Ziel das Gute wieder an die Macht zu bringen, auch wenn sie auf das Böse zurückgreifen muss, um ihre Ziele zu erreichen.


Ich persönlich liebe Areshva und finde ihren Charakter einzigartig. Silvrin vollzieht eine sagenhafte Wandlung in dem Teil. Von dem Schmied zum Krieger. Langsam werde ich auch mit Silvrin warm, er war mir am Anfang einfach zu lieb, da hatte Areshva schon mehr Pfeffer. Nichtsdestotrotz gehört Silvrin zur Geschichte dazu und ich will ihn auch nicht missen wollen. Die Idee mit den Göttern, habe ich so in dem Umfang noch nicht davor gelesen und das gefällt mir auch. Es ist eine sehr einzigartige Geschichte. In diesem Teil kam noch ein weiterer Charakter dazu, welcher eine wichtige Rolle spielt, aber das sollte man selbst lesen. Sie hat auf jeden Fall mein Herz erweicht und ist mir schon sehr ans Herz gewachsen.


Ich kann „Die Chroniken der Magie“ allen empfehlen, die gerne Fantasy lesen und Magie in ihren Herzen haben. Es ist eine unglaublich und wunderschöne Reihe, in welcher die Charaktere Höhen und Tiefen erleben. Es ist mit so viel Liebe und Hingabe geschrieben und genau das macht diese Reihe so einzigartig.


PS: Am 28.09.2017 kam der dritte Teil dieser sagenhaften Reihe raus und mit Stolz kann ich sagen, dass auch der dritte Teil sich schon in meinem Besitz befindet und gelesen wird.

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