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1.546 Bibliotheken, 37 Leser, 4 Gruppen, 237 Rezensionen

krebs, familie, tod, liebe, hospiz

Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Anna McPartlin , Sabine Längsfeld ,
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.03.2015
ISBN 9783499269226
Genre: Romane

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26 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

krankenhaus, humor, arzt, gegenwart, medizin

Dr. Marco Moor - Lesen Sie mich durch, ich bin Arzt!

NEON
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Heyne, 12.11.2012
ISBN 9783453602571
Genre: Biografien

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109 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 12 Rezensionen

freundschaft, bilderbuch, kinderbuch, anders sein, anders

Irgendwie Anders

Kathryn Cave , Salah Naoura , Chris Riddell , Chris Riddell
Fester Einband: 28 Seiten
Erschienen bei Oetinger, 01.02.1994
ISBN 9783789163524
Genre: Kinderbuch

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7 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

die botschaft der letzten helden gegen hitle, jahrhundertzeugen

Jahrhundertzeugen

Tim Pröse
Fester Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Heyne, 31.10.2016
ISBN 9783453201248
Genre: Biografien

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Der Schoppenfetzer und der Narrenwein

Günter Huth
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Hellmund, P, 29.10.2016
ISBN 9783939103912
Genre: Krimi und Thriller

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flucht, krieg, biografie, sy, paperback

Nujeen – Flucht in die Freiheit

Nujeen Mustafa , Christina Lamb
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 10.10.2016
ISBN 9783959670753
Genre: Biografien

Rezension:

Als im Jahr 2015 der Flüchtlingsstrom seinen (vorläufigen?) Höhepunkt erreichte, war auch die 16jährige Nujeen mit ihrer Familie unter den Flüchtenden. Das Besondere und auch Beschwerliche an Nujeens Flucht ist, dass sie seit ihrer Geburt an Kinderlähmung leidet und die beschwerliche Flucht nach Europa im Rollstuhl mit Hilfe von Familie und hilfsbereiten Menschen schaffte. Wichtigste Bezugsperson ist stets Nujeens ältere Schwester Nasrine, die ihre behinderte Schwester niemals alleine lässt und sie auch durch die unwegsamstem Gelände schiebt. Ich persönlich finde, dass dieser Frau ganz besonders viel Respekt gezollt werden muss, auch wenn stets ihre kleine Schwester Nujeen im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit steht.

Nujeens Geschichte beginnt 1999 in Syrien, als die Konflikte beginnen, die die Familie zu einem Umzug von Aleppo nach Manbidsch zwingen. Dann 2015 die Flucht in die Türkei und anschließend der lange Weg nach und durch Europa. Seit September 2015 lebt Nujeen mit ihren Geschwistern in Deutschland und versucht, ein ganz normales Leben in einem Land zu führen, in dem sie sich manchmal wie ein Alien vorkommt. 

Das Buch ist in drei große Abschnitte eingeteilt: "Syrien 1999-2014", "Europa August - September 2015" und "Deutschland 2015". Nujeens Leben in Syrien und alle Etappen ihrer Flucht werden detailreich, lebendig und anschaulich erzählt, so dass man das Gefühl hat, man wäre selbst dabei.

Die junge Frau hat Sinn für Humor und ein positives Naturell. Stets versucht sie, das Gute in allem zu sehen. Auch während der Flucht empfindet sie vieles anders als ihre Weggefährten. Sie betrachtet die lebensgefährliche Überfahrt nach Griechenland in einem Schlauchboot sogar als Abenteuer, und sie genießt es anfänglich, so viel Neues zu erleben, da sie in ihrer Heimat aufgrund ihrer Behinderung bislang nur im Haus bleiben musste. Nur wenige Male ist auch sie kurz vor der Verzweiflung.

In dieser Biographie erfährt der Leser viel Neues, nicht nur über Syrien oder die Flüchtlingspolitik in Europa. Nujeen lässt den Leser auch an ihrem umfangreichen Wissen aus allen möglichen Bereichen teilhaben. Denn sie ist trotz fehlender Schulbildung sehr intelligent und gebildet. Sie eignete sich ihr Wissen aus Büchern und dem Fernsehen an, entdeckte ihr Sprachtalent beim Schauen von Seifenopfern und kann sich äußerst gut Details wie Namen und Jahreszahlen merken.

Nujeens Geschichte steht stellvertretend für so viele Schicksale von Flüchtlingen, die sich nur eines mit ihrer meist lebensgefährlichen Reise nach Europa erhoffen: Endlich in Frieden leben zu können. Für alle Hetzer sollte diese Biographie Pflichtlektüre sein.

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9 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

Antonia rettet die Welt – Papageienparty

Katrin Zipse
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Magellan, 25.07.2016
ISBN 9783734850165
Genre: Kinderbuch

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78 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 42 Rezensionen

schokolade, würzburg, chocolaterie, geheimnis, liebe

Novemberschokolade

Ulrike Sosnitza
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Heyne, 11.10.2016
ISBN 9783453359062
Genre: Romane

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7 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

33 Bogen und ein Teehaus

Mehrnousch Zaeri-Esfahani , Mehrdad Zaeri-Esfahani
Fester Einband: 148 Seiten
Erschienen bei Peter Hammer Verlag, 11.01.2016
ISBN 9783779505228
Genre: Jugendbuch

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

judenverfolgung, 2. weltkrieg, aachen, holocaust, konzentrationslager

Wir waren doch so jung

Jennifer Riemek , Michael Kuhn
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Ammianus, 15.05.2016
ISBN 9783945025437
Genre: Romane

Rezension:

Michael Kuhn ist Politik- und Geschichtswissenschaftler und erarbeitete 1995 für die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V. die Dokumentation "Und wir waren noch so jung". Zusammen mit seiner Tochter Jennifer Riemek hat er anhand Zeitzeugenberichten, Fotos und Dokumenten die fiktive Geschichte um Jakob und Annie geschrieben.

Die Geschichte umfasst ca. 140 Seiten. Im Anschluss werden auf fast 50 Seiten zu den einzelnen Begebenheiten und Details des Romans die dazugehörigen historisch fundierten "Vorlagen" erläutert. Es findet so eine gelungene Verwebung zwischen Fiktion und Realität statt.

Jakobs und Annies Schicksal wird hier über einen Zeitraum von 1934-1945 geschildert, beginnend mit den ersten Anfeindungen der Bevölkerung, über den Krieg, die Verfolgung und Internierung in den KZs bis zur Befreiung durch die Aliierten. Eingerahmt wird die Geschichte von einem alten Jakob in der heutigen Zeit, der sich an die Vergangenheit erinnert. So erfährt man viel über die geschichtlichen Hintergründe, wie alles begann und sich weiterentwickelte. Interessant ist hier auch, dass der Roman nur teilweise in Deutschland spielt. Die meiste Zeit leben Jakob und Annie in Belgien, dazu kommt noch ein Aufenthalt in Frankreich. So hat man auch einen Einblick, wie es in anderen europäischen Ländern damals zuging. Dazu kommen noch Erlebnisse in den KZs, die besonders eindrücklich sind.

Der Schreibstil ist eher nüchtern-erzählend. Trotzdem kann man die Verzweiflung der Figuren nachempfinden und die Ohnmacht darüber, dass sie völlig machtlos sind gegenüber der Willkür und Grausamkeit der Nazis. Jakob, Annie und ihre Eltern waren mir von Anfang an sympathisch, so dass ich auch wirklich mitgelitten habe.

Durch die im Anhang aufgezeigten Zeitzeugenberichte sowie die zahlreichen anderweitigen Dokumentationen, die ich bereits kenne, bin ich mir sicher, dass Jakobs und Annies Geschichte genau so oder ganz ähnlich hätte passiert sein können. Jakob, Annie und ihre Familien und Freunde stehen exemplarisch für all diejenigen, die im Holocaust ihr Eigentum, ihre Würde, ihre Familie und oft auch ihr eigenes Leben verloren. Man kann nur jedes Mal aufs Neue entsetzt darüber sein und hoffen, dass die Menschheit aus der Geschichte lernt, auch wenn ich befürchte, dass Dummheit, Gier und Hartherzigkeit immer wieder für weitere Gräueltaten und Ungerechtigkeiten sorgen werden, so lange es Menschen gibt.

"Wir waren doch so jung" ist ein weiterer Roman über die Grausamkeiten des Holocausts, der fundiert auf historischen Fakten erzählt wird. Aufgrund des Alters des Protagonisten empfehle ich es auch jungen Lesern sehr, die durch Jakobs Augen die Wirren des Weltkrieges und Folgen der Judenfeindlichkeit durchleben können.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

essen, humor, lebensmittel, überschätzte lebensmittel, vollmondwasser

Soja-Steak an Vollmondwasser

Markus Barth
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Lappan, 29.09.2016
ISBN 9783830334415
Genre: Humor

Rezension:

Markus Barth ist Autor und Headwriter für Fernsehshows wie "Ladykracher" oder "Die Wochenshow" und tritt selbst als Stand Up-Comedian auf. In seinem neuen Buch macht er sich über den total übertriebenen Hype um diverse Lebensmittel lustig.

Das Buch ist in vier Kapitel unterteilt: "Gesund! Vegan! Geschmacksneutral! Trendfood", "Besonders schlechte Ideen der Lebensmittelindustrie", "Auch Mutter Natur hat mal 'nen schlechten Tag" und "Leck mich am Arsch, sind wir kultiviert!". Seine Auswahl der Nahrungsmittel scheint dennoch recht willkürlich zu sein, und die jeweiligen Kapitelüberschriften sind im Endeffekt austauschbar. Von daher ist es eher ein Sammelsurium ohne wirklichen Sinn, dem ein roter Faden oder eine bestimmte Richtung fehlt.

Der Untertitel ist sowieso etwas irreführend. Es geht nicht nur um überschätztes Trend- oder Superfood. Hier wird einfach alles querbeet beschimpft und schlecht gemacht. Ich dachte erst, man könnte es z. B. diesen ewigen Öko-Bio-Faschisten in die Hand drücken und sagen: "Da, schau hin, dein Chia-Samen-Grünkohl-Smoothie ist für die Tonne." Aber es werden auch Sachen beschimpft, die wirklich ganz offensichtlich ungesund sind (z. B. Mars-Riegel, Maggi Fix, Schokopudding). Manche Lebensmittel wiederum werden zu Unrecht verunglimpft. Ich denke bzw. weiß, dass manche Sachen durchaus besser schmecken oder gesünder sind, als hier behauptet wird. Selbst das Grundnahrungsmittel Wasser wird gemobbt. Hier ist wirklich nichts Ess- oder Trinkbares vor Barth sicher!

Man lernt immerhin auch so manches über diverse Lebensmittel. So wusste ich z. B. nicht, dass die teuer verkauften Goji-Beeren auch in Deutschland wild wachsen. Aber es war schade, dass die meisten interessanten Fakten nicht weiter ausgeführt wurden.

Die wenigen s/w-Fotos im Buch waren nicht unbedingt nötig, da (fast) nur Lebensmittel gezeigt wurden, deren Aussehen den meisten Leuten eher geläufig sein dürfte. Ich weiß, wie Reiswaffeln, Physalis oder Ingwer aussehen. Mich hätte da eher interessant, wie man sich Tempeh oder Surimi vorstellen muss.

Bei aller Kritik: Der Humor an sich ist schon klasse. Das ist ein Feuerwerk an Wortwitzen, und die Beleidigungen sind sehr kreativ und einfallsreich. Ich hatte nicht damit gerechnet, dass die Nahrungsmittel direkt angesprochen werden, was doch etwas kurios wirkt. Lustig zu lesen, aber leider so überspitzt, dass es mit der Zeit nichts Neues mehr ist und zu gewollt wirkt.

Ich glaube, das Buch würde zumindest bei mir als Hörbuch besser rüberkommen. Ich habe mir immer vorgestellt, wie sich jemand immer mehr in Rage brüllt. Richtig vorgetragen ist es bestimmt amüsant, aber wenn man es selbst liest, wird es irgendwann anstrengend.

Alles in allem hatte ich mir bei Titel und Klappentext etwas Anderes vorgestellt. Das Buch ist durchaus unterhaltsam, aber wirkt etwas kopf- und zusammenhanglos geschrieben. Nette Unterhaltung für zwischendurch, nicht mehr und nicht weniger.

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23 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

koma, frauen, belletristik, berlin, humorvoll

Dornröschen hatte es leichter

Vanessa Mansini
E-Buch Text
Erschienen bei null, 10.10.2016
ISBN B01MDKSJSJ
Genre: Humor

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biografie, koch, krankheit, köln, familie

Und plötzlich guckst du - bis zum lieben Gott

Markus Lanz
Flexibler Einband: 239 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 09.03.2009
ISBN 9783442155477
Genre: Sachbücher

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Der Dackel und die Königin

Melania G. Mazzucco , Verena von Koskull
Fester Einband: 110 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 08.10.2014
ISBN 9783455650105
Genre: Romane

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prävention, deutschland, amok, jugendsachbuch

Die Schüler von Winnenden

Daniel O. Bachmann
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.01.2014
ISBN 9783401503455
Genre: Jugendbuch

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persönlichkei, selbstbewusstsein, biographie, depression

Fräulein Jacobs funktioniert nicht

Louise Jacobs
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.08.2014
ISBN 9783426785973
Genre: Biografien

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Colin Firth

Sandro Monetti , Madeleine Lampe
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Schwarzkopf & Schwarzkopf, 01.03.2013
ISBN 9783862652273
Genre: Biografien

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90 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

liebe, jugendbuch, märchenadaption, prinzessin, märchen

Lizzy (Cinderellas Tochter): Princess in love 1

Ashley Gilmore
E-Buch Text: 107 Seiten
Erschienen bei null, 17.02.2016
ISBN B01BXAIO6C
Genre: Sonstiges

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klassentreffen, frauenroman, unterhaltung, suche nach mr. right, blanvale

In der Liebe und beim Bügeln ist alles erlaubt

Sabine Zett
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.12.2014
ISBN 9783442383924
Genre: Liebesromane

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

The Lovers

Rod Nordland , Michael Windgassen
Fester Einband: 368 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 13.05.2016
ISBN 9783550081002
Genre: Biografien

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kinder, adoption, familie, unterstützung, erziehung

Wie Bäume ohne Wurzeln

Marie-Luise Schmidt
Flexibler Einband
Erschienen bei Bastei Lübbe, 01.10.1995
ISBN 9783404612130
Genre: Biografien

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39 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 5 Rezensionen

aids, familie, erfahrungsberichte, mann, schule

Kein Engel an meiner Seite

Elizabeth Glaser , Laura Palmer
Flexibler Einband: 431 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 02.11.2005
ISBN 9783404612161
Genre: Biografien

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13 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

fluchthelfer, ddr, berlin, flucht, mauer

Fluchthelfer

Klaus-M. von Keussler , Peter Schulenburg
Flexibler Einband: 334 Seiten
Erschienen bei Berlin Story Verlag, 25.05.2011
ISBN 9783863680015
Genre: Sachbücher

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20 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

würzburg, tanzschule, krimi, franken, mord

Mainschatten

Anja Mäderer
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 22.09.2016
ISBN 9783954519774
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Zum Inhalt:

In einer renommierten Würzburger Tanzschule wird Sebastian Dreher, Tanzlehrer und Sohn der Besitzer, tot aufgefunden. Geht man anfänglich noch von einem Unfall aus, stellt sich bald heraus, dass es Mord war. Die Kommissare Nadja Gontscharowa und Peter Steiner tappen im Dunkeln, und auch die Mutter des Opfers scheint an einer Aufklärung des Falls nicht interessiert zu sein.

Da Staatsanwalt de Mancini sich in den Fall verbissen hat, soll Nadja undercover in einem Tanzkurs Freunde und Kollegen des Toten auf den Zahn fühlen. In der Tanzschule trifft sie auf Sebastians Clique, in der Eifersucht und Geheimnisse eine große Rolle spielen. Wem kann Nadja trauen und vor wem muss sie sich in Acht nehmen? Und was hat der mysteriöse Todesfall einer Tanzschülerin von vor einem Jahr mit dem Fall zu tun?

Meine Meinung:

"Mainschatten" ist Anja Mäderers zweiter Würzburg-Krimi rund um die Kommissare Gontscharowa und Steiner und ihr sympathisches Ermittlerteam. Bereits der erste Band konnte mich überzeugen, und so hatte ich mich schon sehr auf eine Fortsetzung gefreut.

Da ich selbst in Würzburg lebe, macht es mir immer viel Freude, in einem Regionalkrimi bekannte Schauplätze in Gedanken mitzulaufen, und auch hier wurde ich nicht enttäuscht und folgte den Ermittlern kreuz und quer durch meine schöne Stadt. Auch der fränkische Dialekt durfte zwar selten, aber immerhin ein paar Male zur Geltung kommen, wenngleich er sicherlich für Nicht-Franken etwas anstrengend - und amüsant! - zu lesen ist.

Die Figuren werden sehr detailliert gezeichnet. Das Würzburger Team kennt man schon aus dem ersten Teil, wobei Nadja und Peter sehr im Fokus stehen. War Nadja in "Mainleid" noch recht introvertiert und litt unter einem gebrochenen Herzen, so ist sie nun viel gelöster und zugänglicher, wodurch ich sie viel sympathischer fand. Ihr Kollege Peter hingegen ist diesmal etwas ernster. Die beiden sind durch eine enge Freundschaft verbunden, was einen Synergieeffekt erzeugt, aber in diesem Band auch zu Konfrontationen führt. Schön finde ich, dass Nadja und Peter ihre Gefühle nicht einfach ausblenden können, sondern auch mit den Opfern und ihren Familien mitleiden und sich emotional an den Fall binden. Das mag vielleicht auf den ersten Blick unprofessionell wirken, ist aber einfach menschlich und macht sie dem Leser nur noch sympathischer.

Mehr zur Geltung kommt im zweiten Band auch der Rechtsmediziner Lars Nauke, der schon in "Mainleid" gut bei den Lesern ankam und deshalb nun in der Fortsetzung präsenter ist. Ich mag Nauke sehr, denn er ist ein ungewöhnlicher und skurriler Charakter, der für viele witzige Momente sorgt.

Auch die anderen Personen, die hier auftreten - Familie und Freunde des Opfers, Verdächtige u.a. - werden gut skizziert. Durch die wechselnden Erzählperspektiven lernt man die Figuren, Verhältnisse, Verwicklungen und Geheimnisse langsam immer besser kennen und erschließt sich so gemeinsam mit den Ermittlern die Zusammenhänge.

Die Story ist dynamisch und hält bis zum Schluss die Spannung aufrecht. Ich tappte bis zum Finale im Dunkeln, hatte zwar mehrere mögliche Täter und Motive im Kopf, lag aber letztendlich doch daneben. Was ich persönlich gut fand, denn so kam zusätzlich zur Spannung noch der Überraschungseffekt dazu. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass der Kreis der Verdächtigen nicht gerade klein war. Zusätzlich zu der Hauptstory gibt es noch Nebenhandlungsstränge: Man lernt den Staatsanwalt Mancini etwas besser kennen, und es wird von einer Person erzählt, deren Identität sich erst recht spät erschließt. Erst am Ende fügen sich alle Erzählstränge stimmig zusammen.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, er ist lebendig, mit vielen Dialogen und lässt sich flüssig lesen. Man merkt einfach, dass die Autorin Germanistin ist - nicht zuletzt auch daran, dass ich hier erfreulicherweise über (fast) gar keine Fehler gestolpert bin, was meiner Meinung nach tatsächlich nicht selbstverständlich ist, selbst wenn ein Buch in einem großen Verlag erschienen ist.

"Mainschatten" hat mich äußerst gut unterhalten. Neben einer komplexen und spannenden Handlung trifft man hier auf liebevoll und detailliert gezeichnete Charaktere und Ermittler mit Herz und Verstand. Ich freue mich schon auf den dritten Band!

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160 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 30 Rezensionen

dänemark, schloss, hypnose, geheimnis, glimmer

Glimmernächte

Beatrix Gurian
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Arena, 01.07.2016
ISBN 9783401602165
Genre: Jugendbuch

Rezension:

3,5 von 5 Sternen

Zum Inhalt

Pippas Begeisterung hält sich in Grenzen, als ihre Mutter Anna den reichen Grafen Frederik von Raben heiraten will, denn sie muss ihre Heimat Berlin verlassen und mit Anna und Frederik fortan auf Schloss Ravensholm in Dänemark leben.

Doch dort angekommen, wird Pippa sofort von ihrer Stiefschwester Kirsten mit offenen Armen empfangen. Und das Leben in einem herrschaftlichen Schloss scheint gar nicht sooo übel zu sein. Abgesehen von den vielen Gästen, die während der tagelangen Feierlichkeiten ebenfalls auf Ravensholm residieren. Einige von ihnen sind Pippa regelrecht unheimlich. Und was hat es mit ihrem mysteriösen Stiefbruder Niels auf sich, der in einer psychiatrischen Klinik weggesperrt ist und angeblich gefährlich ist?

Als sie dann unverhofft auf Niels trifft, fällt es ihr schwer, auf Distanz zu bleiben. Er warnt sie vor seiner Familie, und tatsächlich geschehen mit Pippa seltsame Dinge. Sie hat Halluzinationen, schläft mitten am Tag einfach stundenlang ein und kann sich danach an nichts mehr erinnern. So langsam versteht Pippa, dass ihre Familie in großer Gefahr ist und der Schlüssel zu ihrer Rettung Niels ist...

Meine Meinung

Pippa ist eine sympathische junge Dame, die ich von Anfang an mochte. Sie ist eigentlich recht vernünftig und gescheit. Nur bei Niels wirft sie ständig jegliche Vorsicht über Bord. Bei ihm war ich dann auch etwas zwiegespalten. Vielleicht lag es daran, dass er einerseits angeblich psychisch krank und gefährlich sein soll, auf Pippa wiederum einfach nur sexy-mysteriös wirkt. Bei mir kam gar nichts davon an, und ich konnte Pippas Faszination für ihn leider nicht nachvollziehen. 

Überhaupt: Die Liebesgeschichte zwischen Pippa und Niels geschah im Hau-Ruck-Verfahren. Hier gibt es die berühmte Liebe auf den ersten Blick, und das L-Wort fällt für meinen Geschmack viel zu schnell. Am meisten nervte mich Niels' unerträgliches Süßholzgeraspel, sobald er mit seiner Pippa zusammen war. Ich versuche dies aber durch die Augen der eigentlichen Zielgruppe zu sehen: Ich denke, dass die Geschichte zwischen den beiden Protagonisten bei so mancher jugendlichen Leserin durchaus einen „Hach, wie schön!“-Effekt erzielt. Ich bin mit Mitte 30 nunmal nicht die angesprochene Altersgruppe, was ich bei dieser Kritik auch berücksichtigen möchte.

Weitere Personen wie Pippas Familie, die Familie des Grafen, die Gäste auf dem Schloss und das Personal werden gut skizziert. Irgendwie sind alle etwas seltsam bzw. haben scheinbar Dreck am Stecken (außer Pippas Familie natürlich). Allerdings lernt man keinen der Charaktere wirklich gut kennen und sie bleiben lediglich Nebenfiguren. Nur Kirsten spielt eine größere Rolle. Bei ihr hat man erst ein gutes Gefühl, doch auch hier fängt man bald an zu zweifeln, ob sie wirklich so lieb und nett ist, wie sie tut. Ich fand sie lange Zeit undurchschaubar, und für mich war sie der interessanteste Charakter in dieser Geschichte.

Pippas kleiner Bruder – ebenfalls nur eine Nebenfigur – sorgte mit seinem frechen Welpen für ein paar Lichtblicke und erheiternde Momente in der ansonsten eher düsteren Stimmung. Ich fragte mich jedoch, wieso ein Kind im Vorschulalter, dessen Mutter für einige Zeit außer Haus ist, in einem großen Schloss herumläuft, ohne dass sich jemand kümmert? Er geht scheinbar nicht in die Schule/KiTa. Auch Pippa sieht ihren Bruder nur phasenweise. Und von einer Gouvernante o.ä. ist nie die Rede. Eine weitere Sache, über die ich gestolpert bin, ist, dass Pippa alles versteht, was die Dänen sagen. Zwar beherrschen die meisten von ihnen Deutsch, aber wenn sie unter sich sind, sprechen sie doch sicherlich Dänisch miteinander - eine Sprache, die Pippa nicht beherrscht.

Der lebendige Schreibstil der Autorin hat mir gut gefallen, und ich flog förmlich durch die Seiten. Sie schafft es, die Spannung kontinuierlich aufrecht zu erhalten. Es passieren viele seltsame Dinge, Zusammenhänge werden erst nach und nach deutlicher, man wird ständig mit neuen Informationen gefüttert, und so ist man als Leser unaufhörlich dabei, zusammen mit Pippa die Knoten zu entwirren.

Das Setting mit einem Schloss an einem abgelegenen Ort in Dänemark war sehr passend, da es viel zur Mystik der Geschichte beiträgt. Überhaupt fließen in die Geschichte viele geheimnisumwitterte und spannende Themen ein, so werden z. B. die nordische Mythologie und Runen erwähnt. Auch ein tatsächlich existierender Geheimbund sowie ein weiteres interessantes Thema spielen hier eine große Rolle, aber diesbezüglich werde ich mich bedeckt halten, da ich sonst zu viel verrate.

Das Ende ist zwar an sich stimmig, aber ging mir dann doch nach all dem Hin und Her zu schnell. Nachdem im Buch haufenweise Spannung aufgebaut wurde, löst sich dann, wenn man glaubt, die Protagonisten seien nun wirklich in allerhöchster Gefahr, alles doch recht schnell auf. Hier hätte ich persönlich den „Showdown“ etwas länger herausgezögert und stattdessen vorher ein paar Passagen gekürzt. Außerdem fehlten mir am Schluss noch ein paar Zusammenhänge und Aufklärungen.

Die Story enthält Thriller-, Fantasy- und romantische Elemente. Ich habe das Buch trotz meiner Kritikpunkte ganz gerne gelesen und denke, dass es vor allem für die jugendliche Zielgruppe eine unterhaltsame, spannende Lektüre ist.

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