Anett_Heincke

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20 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

krimi, verhör, rasant, thriller, prostituierte

Entfesselter Tod

Marcus Johanus
E-Buch Text: 334 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 22.08.2017
ISBN B0752MDMD2
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der ehemalige Entfesselungskünstler Christopher Vanick ist nach seinem Unfall wieder gesund und könnte wieder auftreten, aber er ist noch nicht so weit. Seine Assistentin Mara will nicht mehr warten und probt selbst einen Trick für eine Weihnachtsfeier, der sehr gut ankommt.
Inzwischen vergnügt sich Christopher mit der Journalistin Vicky, die am nächsten Tag tot aufgefunden wurde und zwar so, wie Chris es in einem seiner Shows vorgeführt hatte. Der Verdacht fällt natürlich auf ihn und er wird verhaftet.
Die beiden Polizisten Ria und Eike gehen ziemlich rapiad vor, sie stellen sich Christopher nicht vor, die Beamten stürmen ins Haus, ohne den Durchsuchungsbeschluss zu zeigen, Christopher wird auf dem Revier sozusagen in Ketten gelegt. Das erscheint mir doch recht heftig.   Was Eike da abzieht, grenzt schon an Folter. Für ihn steht Christopher als Täter fest, nur weil er reich  ist.  Auch Ria hat mit eigenen Problemen zu kämpfen, sie ist schwanger und weiß nicht, ob das Kind von ihrem Kollegen Eike oder ihrem Freund Matti ist. Aber sie versucht, Eike immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzubringen, wenn er sogar gewalttätig Christopher gegenüber wird.
Diesem gelingt es dann allerdings, mit Hilfe seines Anwaltes, zu fliehen. Er versucht, den Fall selbst aufzuklären.
Ab etwa Mitte des Buches erfährt man sogar, wer der Täter ist und ab dann geht es rasant weiter. Die Ereignisse überschlagen sich. Am Ende trifft man sich wieder.
Es ist erstaunlich, was ein Mensch aushalten kann. Den Handlungen nach müssten sie eigentlich nicht mehr in der Lage gewesen sein, sich überhaupt zu bewegen und schon gar nicht, sich gegenseitig zu befreien und zu helfen. Aber Ende gut – alles gut – für die Guten.
Eike war mit von Beginn an unsympathisch, er ist ein egoistischer Narzisst der übelsten Sorte. Meine Meinung zu Ria hat sich doch noch sehr gebessert.
Das Buch hat mir sehr gefallen. Am Anfang fand ich es noch nicht so spannend, da gab es, gerade von Ria, viele Gedankengänge über ihre Beziehungen. Auch Christopher hat seit seinem Unfall mit körperlichen Beeinträchtigungen und Angstzuständen zu kämpfen. Aber als es dann spannen wurde, hielt diese auch und wurde bis zum Ende noch gesteigert.

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3 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

island. mord

SOG

Yrsa Sigurdardottir
E-Buch Text: 448 Seiten
Erschienen bei btb Verlag, 18.09.2017
ISBN 9783641172305
Genre: Sonstiges

Rezension:

Das Buch hat mir sehr gefallen. Es ist eine recht komplexe Geschichte, beginnend 2004, wo  die achtjährige Varka vergebens vor der Schule auf ihren Vater wartet. Nachdem sie zu einer Mitschülerin nach Hause gegangen ist, um zu telefonieren, wird sie vermisst. Weiter geht es mit der Gegenwart  und dem Fund einer Zeitkapsel in einer Schule und der Vorhersage, dass 2016  jemand sechs Personen töten wird.

Nachdem Hulder nach einem schief gegangenen Einsatz von seinem sehr kurzen Chefposten degradiert wurde, muss er sich mit der Zeitkapsel befassen. 
Inzwischen werden zwei abgetrennte Hände in einem Garten gefunden. Erla, die neue Chefin, übernimmt die Ermittlungen.
Ein Zusammenhang mit der Drohung in der Kapsel wird noch nicht gesehen. Hulder findet den Schreiber. Pröstur, seine Schwester Sigrun und auch die Mutter verhalten sich merkwürdig.
Freyja aus dem Kinderhaus wird von Hulder zur Mitarbeit gebeten. Diese hat wegen Hulders Fehler auch ihren Posten als Leiterin verloren und ist nicht gut auf ihn zu sprechen. Aber ihre Arbeit macht sie toll. Bei Pröstur’s Überprüfung stellt sich heraus, dass es keinerlei Unterlagen in mehreren Behörden über ihn gibt, obwohl er eine Vorgeschichte hat.
Es wird noch ein Toter in einem Parkhaus gefunden, Menschen verschwinden, ein Sarg und abgetrennte Füße tauchen auf.
Im Laufe des Buches werden komplizierte Zusammenhänge aufgedeckt, die alle mit der Vergangenheit von Pröstur und seiner Familie zu tun haben. 

Durch diese komplizierten Verwicklungen und auch durch die fremden isländischen Namen musste ich mich beim Lesen schon ziemlich konzentrieren. Der Schreibstil war zum Glück nicht so schwierig und es ließ sich alles gut lesen. Am Ende war es eine sehr bedrückende und schlimme Familiengeschichte bzw. zwei Familiengeschichten.  Und das Ende vom Ende war noch einmal überraschend.
Das Cover gefällt mir, sagt aber eher nichts über das Buch aus.

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(33)

40 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 31 Rezensionen

thriller, profiling, flucht, sadie scott, wüste

Die Seele des Bösen - Erbarmungslose Jagd

Dania Dicken
E-Buch Text: 255 Seiten
Erschienen bei null, 15.01.2016
ISBN B0181CFJP4
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich finde den Anfang des Buches schon sehr spannend. Eine junge Frau wurde von ihrem Entführer nach Tagen frei gelassen und irrt nun durch die Wüste. Knapp vor dem Verdursten merkt sie, dass er ihr folgt.
Sadie hat den Job bei der BAU bekommen und Matt ist ihr zuliebe mit umgezogen, er hat sich beim FBI beworben und hofft, dass er den Job bekommt. Auch Sadie hofft, dass er beim FBI angenommen wird. Sie hat Angst, dass Matt sie für den Umzug verantwortlich machen könnte und er nun unzufrieden ist. Für Sadie ist die Situation auch nicht einfach, sie muss ihre Vergangenheit verschweigen und somit alle anlügen. Ihr Vater ist ein Serienmörder, der nun doch nicht hingerichtet werden soll. Im Laufe des Buches erfährt man auch mehr über Sadies Vergangenheit.
Während Matt vorübergehend bei der Polizei Streife fahren muss, ist Sadie unterwegs zu ihrem ersten Einsatz. Es gibt in einem anderen Bundesstaat eine Serie von Entführungen und Morden, bei denen der Täter die Opfer durch die Wüste jagt.
Während der Ermittlungen erfährt Sadie, dass ihr Vater bei einer Überstellung in ein anderes Gefängnis fliehen konnte und ihre Identität heraus bekommen hat. Erst jetzt merkt sie, wie viele ihr Nahestehenden von ihrer Vergangenheit und dem Zeugenschutzprogramm wissen und ihr helfen wollen. Zu diesen Ängsten kommt noch die Ungewissheit, ob das letzte Opfer des Serientäters noch lebt.
Gut finde ich, dass auch Teile aus Sicht der Opfer geschrieben sind und ihr Leiden und ihre Ängste beschrieben werden. Das ist sehr grausam. Ebenfalls wird aus Sicht des geflohenen Vaters geschrieben.
Das Ende ist sehr dramatisch und hat mich erschüttert.
Störend für mich sind die ewig wiederkehrenden Gedankengänge von Sadie, ob Matt wohl zufrieden ist. Die unterbrechen ständig die spannende Handlung.
Aber ansonsten hat mir das Buch sehr gefallen und eigentlich wollte ich gleich das nächste lesen, werde mir aber das vorherige vornehmen, damit ich die Zusammenhänge besser noch verstehe.

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(23)

36 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

spannung, thriller, die gaben des todes, mor, winter-und-parkov-thriller

Die Gaben des Todes

Martin Krüger
E-Buch Text
Erschienen bei Edition M, 25.07.2017
ISBN 9781542096850
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch beginnt gleich spannend mit einer jungen toten Frau, ausgestellt in einem Kaufhausschaufenster. Der Täter hat die Botschaft hinterlassen „Holt Daniel Parkov“. Er bezeichnet sich als Dezembermann und scheint Marie zu kennen.  Diese ermittelt nun und sucht Daniel Parkov auf. Der verarbeitet immer noch sein persönliches Schicksal und hat sich komplett zurückgezogen. Als Parkov Marie mit ihrer eigenen Vergangenheit konfrontiert, erfährt man auch, was mit Marie’s Mann Erik passiert ist. Das war schockierend.
Als Parkov seinen Dienst beim BKA wieder aufnimmt, um an den Ermittlungen beteiligt zu werden, sind nicht alle begeistert. Ihm wird sogar unterstellt, selbst der Mörder zu sein, was ich allerdings ziemlich bösartig fand. Parkov selbst scheint ein sehr interessanter und sympathischer Mann zu sein. Aber was davon ist nur Maske? Die Ermittlungen gehen spannend weiter. Marie wird von Piotr, dem Vater des toten Mädchens, angegriffen, der daraufhin festgenommen wird. Wichtige Rollen spielen auch der arrogante Kaufhauschef Fortloff, der Hausmeister Müller und der Lehrer Holdinger, der angeblich ein Verhältnis mit der Toten hatte. Da muss es irgendeine Gemeinsamkeit geben.
Kaum vorstellbar, dass es noch spannender werden kann, aber es ist so. Als Parkov verletzt bei Marie auftaucht, mag man sich die Behandlung gar nicht vorstellen. Es ist auch absolut gruselig, dass der Dezembermann in Maries Wohnung war und in seiner Botschaft  Andeutungen auf Lucie und Maries Mutter macht.
Ab dem 2. Teil hatte ich auch einige Probleme mit den dazugekommenen Personengruppen, mit der bulgarischen Mafia, der russischen Mafia, der Familie, die vor einigen Jahren ihre Tochter durch einen Mord verloren hat und der Familie, deren Sohn Marie verhaftet hat und die sich dafür an ihr rächen wollte. Da muss man schon  am Ball bleiben, um den Faden nicht verlieren.
Auch kommen die österreichische Perchttradition ins Spiel und der Einbruch in ein Museum, aus dem das Tierkostüm dafür gestohlen wurde.
Die Charaktere von Marie und Parkov sind sehr interessant, aber auch sympathisch. Gerade Parkov umgibt eine Aura von Geheimnis und Gefährlichkeit und mit seinen Alleingängen bringt er sich in große Gefahr. Auch Marie hält sich nicht immer an die Vorschriften. Vielleicht knistert es deshalb fast von Beginn ihrer Bekanntschaft an zwischen ihnen, vielleicht aber auch, weil sie ähnliche Schicksale erlebt haben.
Das Ende war für mich nicht vorhersehbar, vor allem, weil der Täter bisher nicht in Erscheinung getreten ist. Außerdem ist es wohl auch nicht das Ende, wenn es neben dem Schüler und dem Lehrer nun auch noch einen Professor gibt.
Auch wenn die komplexen Handlungen letztendlich ziemlich überzogen und übertrieben sind, ist es ein wahnsinnig spannendes Buch und das Lesen lohnt sich auf alle Fälle.
Das Cover ist recht nichtssagend und weißt in keiner Weise auf den Inhalt des Buches hin, das sollte aber Käufer nicht abschrecken. Ich werde auf jeden Fall auch den zweiten Teil lesen und freue mich schon darauf.

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(68)

90 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 66 Rezensionen

krimi, gesine cordes, friedhofsgärtnerin, bestatter, annette wieners

Wildeule

Annette Wieners
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.08.2017
ISBN 9783548612591
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Wildeule ist das dritte Buch von Annette Wieners um die ehemalige Polizistin Gesine Cordes, welches ich lese. 
Gesine arbeitet als Friedhofsgärtnerin, nachdem sie nach einem tragischen Unfall ihren Sohn und dann ihren Job, ihren Mann und ihre Wohnung verlor. Ihr macht die Arbeit Spaß, aber das Ermitteln kann sie trotzdem nicht lassen. 
Sie beobachtet eine ominöse und sehr teure Beerdigung mit nur einem alten Herrn als Angehörigen, einem Pfarrer, der überhaupt nichts über die Tote weiß und einem abwesenden Bestatter. Als sie am Sarg Auffälligkeiten entdeckte, kommt ihr Polizisteninstinkt durch und sie findet den fehlenden Bestatter Schellhorn im Sarg. Dafür fehlt die Leiche von Frau Jablin. Schellhorn soll den anderen Bestattungsunternehmen Kunden abgeworben haben, die deshalb ziemlich sauer auf ihn waren. 
Als sie erfährt, dass ihr Freund Hannes, auch ein Bestatter, unter Verdacht steht, versucht sie ihm zu helfen, obwohl sie sich eigentlich ziemlich gestritten hatten. Außerdem trifft sie den alten Herrn Jablin wieder, der sie für die verpfuschte Beerdigung seiner Zwillingsschwester verantwortlich macht und sich äußerst seltsam benimmt. 
Nebenbei fürchtet sie, dass sie den Standplatz für ihren Wohnwagen verliert, weil ihr alter Nachbar und Grundstücksbesitzer einen Teil seines Landes verkaufen und seine Angelegenheiten für nach seinem Tod regeln will. Sie hat also eine Menge zu tun und heraus zu finden. 
Dann wird eine weitere Leiche ausgerechnet in Hannes‘ Bestattungsfahrzeug gefunden und er selbst flieht daraufhin. 
Gesine kommen doch manchmal Zweifel an Hannes Glaubwürdigkeit und es gibt Gerüchte, wonach die Witwe Schellhorn ein Verhältnis mit ihm gehabt haben soll, ebenso wie mit Leon, ihrem Praktikanten. 
Eine dubiose Rolle spielt auch der Pfarrer Franz Faust, der sich in alles einmischt. 
Von der Kommissarin wird Gesine für Undercover-Ermittlungen eingesetzt, die sie letztendlich selbst in Gefahr bringen. 
Auch in diesem Buch sind Auszüge aus ihrem Notizbuch über giftige Pflanzen, ihre Auswirkungen und Behandlungsmethoden zu lesen. 
Leider war das Buch zu schnell ausgelesen. 
Es war von Anfang an spannend geschrieben, man konnte mitfiebern und ermitteln. Die Charaktere waren gut beschrieben und lebhaft vorstellbar. Auch das Cover ist wieder sehr schön. Vorkenntnisse zu den anderen Büchern sind nicht unbedingt nötig, da in diesem Buch Gesines Vergangenheit kurz zusammengefasst wird. 

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(60)

71 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 60 Rezensionen

krimi, montana, mord, drogen, entführung

Finster ist die Nacht

Karin Salvalaggio , Sophie Zeitz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 11.08.2017
ISBN 9783471351574
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Philip Long, der bekannte Radiomoderator, wurde entführt. Nach drei Tagen meldet er sich, sodass sein Anruf geortet werden kann. Detectiv Macy Greeley ist auf dem Weg dorthin, als ihr plötzlich Long vor das Auto springt. Ihr Auto überschlägt sich, sie wird verletzt. So muss sie untätig zusehen, wie er  getötet wird. Sie selbst entkommt nur knapp. Die Polizei findet das Haus, in dem Long gefangen gehalten wurde. Der Inhaber sitzt eine Haftstrafe ab und weiß angeblich von nichts. Trotz ihrer Verletzungen will Macy die Ermittlungen leiten. Als zwei tote Junkies gefunden wurden und der Wagen der Entführung,  scheint der Fall schnell aufgeklärt zu sein. Aber so einfach ist es wohl dann doch nicht, als festgestellt wurde, dass die beiden Toten bewegt wurden. Das Umfeld der beiden wird beleuchtet und es folgen weitreichende Untersuchungen, die Macy in das Gefängnis führen, wo der Hausbesitzer zurzeit einsitzt. Dort trifft sie auch ihren ehemaligen Geliebten Ray wieder, den Vater ihres Sohnes. 
Macy’s Vergangenheit ist sicher interessant mit ihren vielen Fehlgriffen bei Männern. Hier gibt es immer nur Anspielungen. Für den Fall selbst ist ihr Vorleben auch nicht relevant.  Erst am Ende des Buches taucht Ray's Tochter auf und will wohl Macy's Sohn entführen. Aber das wird sicher ein anderer Fall werden. 
Außerdem ist sie aktuell mit Aiden zusammen, dem Sheriff von Wilmington Creek. 
In Philip Long’s Leben wird natürlich auch ermittelt. Die Tochter Emma kommt wieder nach Hause, nachdem sie vor 12 Jahren weggegangen ist. Es muss damals eine schwierige Zeit gewesen sein. Auf die Vorfälle wird im Verlaufe des Buches näher eingegangen. Das Verhältnis zur Mutter ist schwierig, aber den Kontakt zu ihrem Vater hat sie immer gehalten. Sie weiß auch, dass er Tagebuch über seine Mitmenschen geführt hat. Dort hat er akribisch deren Geheimnisse aufgelistet. Vielleicht hat es jemand herausgefunden und Angst gehabt, enttarnt zu werden und hat Philip deswegen umgebracht? 
Für Macy ist die gesamte Situation nicht einfach, sie wohnt mit ihrem kleinen Sohn wieder bei der Mutter und arbeitet jetzt als Sonderermittlerin der Landespolizei. In diesem Job muss sie immer dahin, wo sie gebraucht wird. Sie hat ein schlechtes Gewissen ihrem Sohn gegenüber. Und auch Aidan will wissen, wie es mit ihnen weiter geht. 
Es ist eine rasante und recht komplexe Geschichte um Drogen- und Medikamentenmissbrauch und man muss schon konzentriert lesen, um bei den Verwicklungen und den vielen Personen nicht den Überblick zu verlieren. Einige Geschehnisse gehen bis in die Vergangenheit zurück. 
Auch das Buch hat mir, ebenso wie die beiden Vorgängerbücher, sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist verständlich und man kann gut Folgen. 
 Das Cover ist düster, aber sehr schön.

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30 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

pferde, familie, verrat, konsequenz, küste

Friesenglück: Ein Nordsee-Roman

Anni Deckner
E-Buch Text
Erschienen bei Forever, 07.08.2017
ISBN 9783958181991
Genre: Sonstiges

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

krimi, sommer, mor, urlaub, der letzte tanz

Der letzte Tanz

Moa Graven
E-Buch Text: 170 Seiten
Erschienen bei Criminal-kick-Verlag Moa Graven, 30.07.2017
ISBN 9783946868156
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Es ist gar nicht so einfach, für so ein kurzes Buch eine Rezension zu schreiben, ohne zu viel zu verraten. 



Eva und Jürgen haben sich getrennt und nun sitzt sie allein auf ihrer Terrasse und grübelt, ob sie eine schrullige alte Dame werden würde. Aber nach ihrer morgendlichen Joggingrunde lernt sie Hendrik Stiller kennen, einen Hotelbesitzer, was ihr wieder etwas Mut macht. 


Thorsten Magolf packt seine Koffer, um mit seinem Sohn Bastian zur Kur zu fahren, nachdem seine Frau gestorben war.


Auch die alleinerziehende Annika und ihre Tochter Anna fahren nach Langeoog zur Kur. In ihrem Zimmer findet sie unter der Bettdecke eine Hand und die Inselpolizistin Eva hat endlich wieder etwas zu tun, denn eine Leiche gab es bisher dazu nicht.
Als sie dann erfährt, dass Herr Magolf und sein Sohn verschwunden sind, befürchtet sie Schlimmes.


Jürgen meldet sich auch wieder und Eva bezieht ihn in ihre Ermittlungen mit ein und es fühlt sich an, wie in guten alten Zeiten. Allerdings hat Jürgen eine neue Beziehung. 


Ein schönes Buch, was idyllisch, ruhig und verträumt beginnt und ein unerwartetes Ende hat. Die Personen sind sympathisch beschrieben und auch das Cover passt prima zu den Örtlichkeiten. Der Schreibstil  ist sehr einfach und man ist schnell durch mit dem Buch.


Obwohl ich inzwischen fast alle Bücher von Moa Graven habe, habe ich sie leider noch nicht gelesen und kenne somit Evas Vorgeschichte auch nicht. Aber ich denke, dass diese auch nicht wichtig für den jetzigen Fall ist.

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73 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 47 Rezensionen

oliver pötzsch, historischer roman, serie, band 7, reihe

Die Henkerstochter und der Rat der Zwölf

Oliver Pötzsch
Flexibler Einband: 688 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 14.07.2017
ISBN 9783548288376
Genre: Historische Romane

Rezension:

 

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39 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

krimi, sylt, band 11, mamma carlotta, mama charlotta reihe

Vogelkoje

Gisa Pauly
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Piper, 02.05.2017
ISBN 9783492308762
Genre: Krimi und Thriller

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112 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 84 Rezensionen

krimi, münchen, mord, gewalt, misshandlungen

Tiefe Schuld

Manuela Obermeier
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 16.06.2017
ISBN 9783548288635
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Beim Geochachen finden zwei Jungs eine tote Frau im Wald.
Kriminalhauptkommissarin Toni Stieglitz  ist zum Kaffee bei ihren Eltern. Diese können immer noch nicht akzeptieren, dass sie sich von Mike getrennt und ihn sogar angezeigt hat. Als sie  ihnen erzählt, dass er gewalttätig war, erntet sie nur Vorwürfe und Unverständnis. Zum Glück wird sie  zu einem Einsatz gerufen.
Die Tote im Wald wurde schwer misshandelt und Toni denkt daran, dass sie hätte auch so enden können.

Die Aufklärung des Falles wird immer wieder von Tonis Privatleben bzw. ihren Gedanken an ihre Vergangenheit mit Mike unterbrochen. Es entwickelt sich alles recht zäh. In den Fallbesprechungen teilt sie mit, dass sie mit verschiedenen Leuten gesprochen hat, was überhaupt vorher nicht erwähnt wurde. Ständig wird sie durch ihre Gefühle  wegen der Gewalttaten an der toten Frau abgelenkt. Sie ist voreingenommen, weil der Ehemann der Toten ebenfalls gewalttätig sein soll und beißt sich an diesem als Täter fest, lässt keine andere Theorie zu.
Gegen Ende des Buches wird es doch noch etwas spannender und die Geschehnisse entwickeln sich etwas zügiger.

Insgesamt hat mir das Buch leider nicht wirklich gut gefallen

Es gibt zu häufig Rückblicke, die wohl zu einem andern Fall oder einem Vorgängerbuch gehören. Ich weiß nicht, wie der Rechtsmediziner Mulder dazu passt oder welches Verhältnis Toni mit ihm hatte. Dann taucht auch noch Raphael auf, ein Ex-Geliebter und Kollege, für dessen Tochter sie Patentante werden soll. Mehr wird von ihm nicht erwähnt. Und warum sie und ihre Kollegin Beate nicht mehr klar kommen, weiß ich auch nicht. Vielleicht muss man dazu das erste Buch gelesen haben. Aber es wird in diesem einfach zu oft angedeutet.

Das Cover ist sehr schön mit dem roten Wald.

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(64)

69 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 61 Rezensionen

golfplatz, mord, golf, abgeschlagen, katrin schön

Abgeschlagen

Katrin Schön
E-Buch Text
Erschienen bei Midnight, 05.06.2017
ISBN 9783958191167
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lissie Sommer ist seit einem Jahr Pächterin der Apfelweinwirtschaft „Zum Grünen Kränzchen“ und bereitet ihr Lokal auf den Frühling vor. Dabei denkt sie an ihren Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff zurück, an die beiden Morde und an das Kennenlernen des Kriminalkommissars Sebastian Loch. Aber erst einmal musste sie sich von Micha trennen, was gar nicht so einfach war. Aber nach der Karnevalsfeier in ihrem Lokal hatte es sich  dann doch erledigt.
Bei einem Date mit Sebastian in einem Golfclub werden sie Zeugen eines Streites zweiter älterer Herren am Nebentisch. Ein bisschen später werden sie vom Platzwart gebeten, sich eine Leiche in der Umkleide anzusehen. Lissie kennt ihn, er wollte demnächst seinen 60. Geburtstag bei ihr feiern und am Tag vorher hatte er, angeblich unverdient, ein Golfturnier gewonnen. Nun wurde er mit einem Golfschläger erschlagen. 
Es stellte sich heraus, dass der Golfclub erweitert werden soll und dafür werden Grundstücke gebraucht, aber nicht alle wollen verkaufen. Auch der tote Gerlach nicht. Allerdings will seine Frau schon lange nach Mallorca auswandern und kann das Geld gut gebrauchen.
Da der Kommissar nun ermittelt und Lissie eine Zeugin ist, können sie sich privat nicht mehr treffen. Also ermittelt Lissie selbst ein bisschen und gerät von einen Schlamassel in den nächsten. Sie bucht einen Wochenendkurs im Golfclub und findet den nächsten Toten, dem auch ein begehrtes Grundstück gehört. Der Sohn des Toten ist extremer Naturschützer und wollte nicht, dass sein Vater verkauft.
Das Buch ist locker und mit viel Wortwitz geschrieben. Da kommt der verpeilte Privatdetektiv Schneider genau so lustig rüber, wie die Unterhaltungen zwischen Lissie und ihren Eltern. 
Unter anderem lernt man einiges über das Golfen. 


Vorkenntnisse zu den beiden  Vorgängerbüchern sind nicht unbedingt nötig, aber ich werde sie auf alle Fälle lesen.
Das Cover ist bunt und erzählt eher eine Sommergeschichte, aber der Inhalt des Buches passt auch durchaus zu dem Bild.






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102 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 83 Rezensionen

wien, carlotta fiore, krimi, oper, österreich

Die unbekannte Schwester

Theresa Prammer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 07.04.2017
ISBN 9783471351390
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Carlotta Fiore hat ihren ersten Arbeitstag bei der Kripo. Nach der Undercover Arbeit bei den letzten Fällen wurde sie ohne Ausbildung eingestellt. Ihre neuen Kolleginnen machen es ihr daher nicht einfach. Aber sie kennen auch ihre Vorgeschichte nicht.
Ebenfalls seinen ersten Arbeitstag hat Konrad, der länger im Koma lag und immer noch Probleme mit seinem Gedächtnis hat.
Um dem Gezicke im Büro zu entkommen, fahren sie zu einem wahrscheinlichen Selbstmord oder Unfall. Der Journalist Anton Jäger wurde tot aufgefunden. Dort findet Carlotta einen Zettel mit ihrem Namen darauf. Das lässt ihr keine Ruhe und sie versucht zu ermitteln. Obwohl sie inzwischen erfahren hat, dass sie und Konrad nur Vorträge halten sollen und sich nicht im aktiven Polizeidienst befinden. Es folgt ein weiterer Todesfall, ein Mordanschlag auf Konrad und außerdem ist Carlottas „Schwester“ plötzlich verschwunden. Ihr Leben ist wiedermal ein einziges Chaos.

Es ist das dritte Buch von Theresa Prammer um Carlotta. Deren Leben und die tragischen Ereignisse ziehen sich durch alle drei Bücher.
Carlottas Leben basiert auf einer Lüge, die sie immer mit sich herum schleppt, sie muss ständig aufpassen, wem sie was erzählt. Alles dreht sich um ihre berühmte "Mutter", die Opernsängerin Maria Fiore, auch in diesem neuen Fall. Carlotta denkt, dass ihr niemand glauben wird, wenn sie die Wahrheit über ihre „Mutter“ erzählt. In einer Hypnose Sitzung erfährt sie noch mehr tragische Details aus ihrer Kindheit.
Hilfreich ist es, wenn man die Vorgängerbücher auch gelesen hat.
Es ist wieder ein rasanter Krimi, teilweise sehr emotional, was die Hauptakteure betrifft. Man kann die Spannungen, die eigentlich zwischen allen bestehen, fast greifen. Die Aufklärung am Ende kam für mich ziemlich überraschend, damit hätte ich nicht gerechnet.
Also, wieder ein tolles Buch, sehr gut zu lesen. Und auch wieder ein sehr schönes, passendes Cover.

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(28)

32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

krimi, ostfrieslandkrimi, fremder, moa graven, ostfriesland

FREMDER

Moa Graven
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei cri-ki-Verlag, 01.04.2017
ISBN 9783946868026
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Jede Woche merkt Johann Schmees, dass sich nichts ändern wird am Einkaufsverhalten seiner Frau. Es musste immer freitags sein und immer in der Stadt. Neuerdings auch noch für die Schwiegereltern. Sein Leben schien festgefahren. Das denkt auch Talea, Johanns Frau.
Doch auf dem Heimweg liegt ein Müllsack auf der Straße, in dem Leichenteile zu erkennen waren. Johann ruft die Polizei. Nach Aussage des Gerichtsmediziners handelt es sich um Teile von sieben verschiedenen Menschen.
Inzwischen hat der Mörder gemerkt, dass er einen von seinen zehn Säcken verloren hat. Als er die Strecke abfährt, sieht er, dass es zu spät ist und die Polizei den Sack schon gefunden hat.
Jan und Lisa nehmen die Ermittlungen auf.
Auf Anordnung von ganz oben soll Helif Number als Praktikant mit den beiden zusammen arbeiten. Er soll der Presse als gutes Beispiel für die Integration von Flüchtlingen verkauft werden, obwohl das so nicht stimmt. Das zieht Konsequenzen nach sich. Einige Bürger wollen keinen Ausländer bei der Polizei und greifen ihn an, sodass Helif nicht mehr zurückkommt.

Jan und Lisa wohnen als Freunde und Kollegen zusammen in einem Haus.
Da ich die Vorgeschichte nicht kenne, weiß ich auch nicht, wie ihr Verhältnis begonnen hat oder warum sie zusammen wohnen. Aber jeder macht sich so seine Gedanken, keiner spricht sie aus.

Es gibt Kapitel, die aus Sicht des Mörders geschrieben sind und wie groß sein Druck ist, seine viele Arbeit zu schaffen.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gefallen. Mir erschienen nur die Arbeitstage der Ermittler sehr kurz und die Feierabende recht lang.

Zuviel Raum nahmen mir die privaten Gedanken und Grübeleien von Jan und Lisa ein.
Außerdem waren die 163 Seiten zu voll gepackt mit der Ausländerproblematik, mit der Situation der Bauern und ähnlichen politischen Sachverhalten und zu wenig Ermittlungsarbeit zum eigentlichen Fall.

Das Cover ist auch etwas mysteriös mit dem großen Unbekannten und passt zur Geschichte. 

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(72)

86 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 65 Rezensionen

provence, krimi, rache, folter, rechtsmediziner

Gefährlicher Lavendel

Remy Eyssen
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 07.04.2017
ISBN 9783548289069
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Richter Nicolas Lambert ist seit Tagen verschwunden. Ist er mit einer
jungen geliebten durchgebrannt?
Der von Minderwertigkeitskomplexen geplagte Chef der Gendarmerie nationale Zerna blafft seine Untergebenen an, weil die Presse angeblich mehr über den Richter weiß, als die Polizei.
Dann wird eine Leiche gefunden und ohne auf die Ankunft des Gerichtsmediziners zu warten abtransportiert. Leon Ritter, der seit einiger Zeit in Le Lavandou lebt, soll sich um den Toten kümmern. Da erlebt er eine Überraschung. Nicht nur, dass der Tote noch lebt, sondern dass es sich um den vermissten Richter Lambert handelt und er schwer gefoltert wurde. Das wirft natürlich viele Fragen auf und die Medien stürzen sich auf das Ereignis. Doch der Richter stirbt und kann nicht mehr aussagen.
Im Laufe der Geschichte gibt es noch weitere Tote mit ähnlichen Folterspuren. Leon sucht nach Zusammenhängen der Opfer und nach einem Fehlschlag findet er diese auch. Aber die Politiker versuchen, alles zu vertuschen, da die Toten hochrangige Personen des öffentlichen Lebens sind.
Da sich in Le Lavandou ein Unwetter anbahnt und Katastrophenalarm ausgelöst wurde, fahren Leon und Isabelle allein zu einem Verdächtigen, was Leon fast zum Verhängnis wird.

Es ist der dritte "Lavendel-Krimi" von Remy Eyssen um den Rechtsmediziner Leon Ritter, der sein Leben in Frankfurt hinter sich gelassen hat und in die Provence gezogen ist. Dort lebt er mit Isabelle, der stellvertretenden Chefin der Gendarmerie, und deren pubertierenden Tochter zusammen. Die drei sind sehr sympathische Personen.
Dienstlich prallen jedoch sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander, sodass es immer wieder zu unprofessionellen Zusammenstößen kommt und eine gute Zusammenarbeit zwischen und auch innerhalb der Behörden eher nicht stattfindet.

Auch dieser „Lavendel“-Krimi hat mir sehr gut gefallen. Einerseits schildert er das ruhige und idyllische Leben in der Provence, andererseits gibt es auch grausame Morde.
Das schöne Cover täuscht über den Inhalt hinweg. 

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(66)

74 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 63 Rezensionen

toskana, krimi, italien, todsünden, mord

Die Morde von Morcone

Stefan Ulrich
Flexibler Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 12.05.2017
ISBN 9783548289243
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Am Anfang habe ich mich etwas schwer getan wegen der vielen italienischen Begriffe oder Redewendungen, die nicht übersetzt sind. Das hat mir das Lesen ziemlich erschwert. Aber im Laufe des Buches habe ich mich eingelesen und auch die Spannung stieg stetig.

In dem kleinen italienischen Ort Morcone wird die Leiche eines afrikanischen Hermaphroditen in einer alten Klosterruine gefunden, eingeritzt ein Buchstabe auf seiner Brust. Ausgerechnet der Münchener Strafverteidiger Robert Lichtenwald, der sich eine Auszeit nimmt und in einem Rustico in der Maremma sein Leben überdenken will, findet die Leiche. Zusammen mit seinem Vermieter, dem Conte, war er auf einem Spaziergang in der Gegend.

Giadi Bianchi langweilt sich zu Tode. Sie ist eine temperamentvolle Frau und eigentlich Lokalreporterin, hat aber den Zeitungsladen ihrer Eltern übernommen. Nach dem Mord ruft
Matteo Nerozzi, Chefredakteur des Maremmano, sie an, weil er sie als Reporterin braucht. Zuerst lehnt sie ab und bietet stattdessen Robert Nachhilfeunterricht in Italienisch an. Nachdem ihr aber eine Tote praktisch vor die Füße fällt, beginnt sie der Fall doch zu interessieren. Gemeinsam mit Robert beginnt sie zu ermitteln und auch für die Lokalzeitung zu schreiben. Sehr behilflich ist ihr dabei ein guter Kontakt bei der Polizei.
Es gibt weitere Tote mit eingeritzten Buchstaben und Giadi ist es auch, die dem Geheimnis dieser auf die Spur kommt. Dabei begibt sie sich selbst, ihren Sohn und auch Robert in Gefahr.

Das Buch hat mir letztendlich doch sehr gut gefallen, es war spannend, die Personen waren sympathisch. Es gibt Beschreibungen der Landschaft, der Lebens- und Kriminalsituation in der Gegend, die nicht immer so idyllisch ist, wie es scheint. Es werden auch politische Themen angesprochen. Aber alles nicht zu übertrieben, sodass die Geschichte dadurch nicht ständig unterbrochen wurde.

Das Cover ist schön und kaum zu glauben, dass es zu einem Krimi passt.

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