Anett_Heinckes Bibliothek

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141 Bibliotheken, 13 Leser, 1 Gruppe, 67 Rezensionen

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Die Schwestern von Mitford Manor – Unter Verdacht

Jessica Fellowes , Andrea Brandl
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Pendo Verlag, 04.09.2018
ISBN 9783866124523
Genre: Romane

Rezension:

Die Schwestern von Mitford Manor von Jessica Fellowes hat 415 ebook-Seiten, die in drei Teile und  79  Kapitel eingeteilt sind. Die Kapitel werden auf den ersten Seiten benannt, darauf folgend ein Bild vom Schloss Mitford Manor. Danach gibt es ein kurzes Interview mit der Autorin mit einem Bild von ihr. Auf Seite 14 beginnt die Geschichte mit dem Prolog.

Florence Shore  wurde erst kürzlich aus dem Militärdienst entlassen und ist mit dem Zug auf dem Weg zu ihrer Freundin Rosa. Dort kommt sie nie an.

Die 19jährige Louisa kommt aus ärmlichen Verhältnissen und ist auf der Flucht vor ihrem Onkel, der dunkle Geschäfte mir ihr vorhat. Sie will in Mitford Manor als Kindermädchen arbeiten. Dort lernt  sie gleich Nancy, eine von mehreren Töchtern des Hauses kennen. Sie freunden sich an und Louisa fühlt sich bald sehr wohl dort.

Als Nancy vom Mord im Zug hörte und sie spannende Geschichten liebt, will sie selbst in diesem Fall ermitteln. In ihrer koketten und vornehmen Art verleitet Nancy die Leute zum Reden und die beiden Mädchen finden so einiges heraus, was Louisa gern an Guy, einem Bahnpolizisten, weitergibt. Diesen hatte sie auf den Weg nach Mitford Manor kennen gelernt.

Guy war dabei, als Florence Shore gefunden wurde und will auch den Mörder finden. Er  hofft, dadurch bei Scotland Yard aufgenommen zu werden. Nebenbei interessiert er sich sehr für Louisa und ist für deren Informationen zum Fall dankbar.

Im Laufe der Zeit gerät der Mord bei den meisten Leuten in Vergessenheit. Aber nicht bei Louisa und Guy. Erst recht nicht, als Nancy einen jungen Mann kennen lernt.

Außerdem gibt es noch Briefe, die Florence drei Jahre vorher aus dem Krieg an jemanden geschrieben hat. Daraus erfährt man, dass sie einige Männer der Gegenwart dort kennen gelernt hat. Nun müssen die Zusammenhänge gefunden werden.

Gegen Ende wird es spannend und rasant. Die Aufklärung ist dann doch eine Überraschung und ließ sich für mich nicht erahnen.

Im Großteil wird die Geschichte und das Leben der Bewohner von Mitford Manor, hauptsächlich von Nancy und Louisa erzählt. Wie sie sich anfreunden, und Nancy Louisa zu manch heiklen Unternehmungen überredet. Und über die erste große Liebe der beiden Mädchen.

Das Buch hat mehrere Handlungsstränge. Es muss der Mord an Florence Nightingale aufgeklärt werden, dann gibt es die Handlungen um Nancy, die endlich erwachsen werden und die Welt entdecken will. Und Louisa’s Geschichte sowie die enger werdende Beziehung zu Guy wird erzählt.

Mir hat das Buch gut gefallen, man konnte sich gut in die Zeit zurückversetzen. Zwischendurch fand ich es zwar etwas langatmiger, aber es erholte sich dann wieder.  

Durch den einfachen Schreibstil ließ es sich gut und zügig lesen. Die unterschiedlichen Charaktere und deren Lebenssituationen sowie auch die Handlungsorte waren bildhaft  beschrieben.

Das Cover hat mir sehr gut gefallen, passend zur damaligen Zeit.

 

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60 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

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Veilchens Show

Joe Fischler
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Haymon Verlag, 06.08.2018
ISBN 9783709979075
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Veilchens Show von Joe Fischler, Haymon Verlag, hat 322 Seiten. Die Kapitel sind mit Wochentagen und Datum überschrieben. Am Ende gibt es eine Beschreibung von Valerie.

 

Manfred Stolwerk ist Fan der Bauerlorette. Als in der aktuellen Folge der Kandidat morgens nicht mehr aufwacht, überredet er Valerie (Veilchen) Mauser, sofort zum Drehort zu fahren. Dort tummeln sich schon bald die Schaulustigen. Aber letztlich wird es als  Selbstmord abgetan und Chef Geyer tobt wegen verschwendeter Ressourcen.

Aber nach einem weiteren sehr üblen Zwischenfall am Set dürfen Veilchen und Stolwerk dann doch ermitteln. Dadurch bekommen sie auch einen Blick hinter die Kulissen und werden von der Bauerlorette Jacki über die Dreharbeiten aufgeklärt. Nach all dem Insiderwissen bricht Stolwerk‘s heile Bauerlorette-Welt zusammen.

 

Zwischendurch gibt es immer wieder „Live-Berichterstattungen“ für die Zuschauer. Durch die Vorfälle steigt die Einschaltquote enorm, was dem Sender natürlich zugute kommt.

Das Ende wird rasant, spannend und unerwartet. Bis dahin hatte ich keine Ahnung, wer der Täter hätte sein können.

 

Ich finde das Buch herrlich. Eine Mischung aus Bauer sucht Frau“ und der „Bachelorette“. Und mit einer gehörigen Portion Humor. Der Schreibstil ist ist sehr gut und das Buch lässt sich flüssig lesen. Auch das Cover passt prima zu den vorherigen Teilen der Serie.

Es ist der 5. Teil um die Ermittler und ein in sich abgeschlossener Fall, sodass Vorkenntnisse nicht unbedingt erforderlich sind. Allerdings haben Valerie und Stolwerk doch schon eine gewisse Vergangenheit und wohl viel durchgemacht.

 

Veilchen, Stolwerk und Veilchen‘s Fast-Schwiegersohn Schmatz sind sehr sympathisch beschrieben. Chef Geyer ist ein immer müder, unbeherrschter Grummelkopf, der recht gemein zum Assistenten Schmatz ist. Aber dieser bekommt gegen Ende noch einen sehr wichtigen Auftrag.

Lustig fand ich auch, dass hauptsächlich die Männer Kenner der Materie sind. Das würde natürlich keiner zugeben.

Bei dem Buch komme ich auf die Idee, genannte Sendungen auch mal zu schauen und würde sie wohl unter einem ganz anderen Blickwinkel betrachten.  

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Ibiza-Jacques und der Tote im Kräutergarten

Thomas Fitzner
E-Buch Text
Erschienen bei Edel Elements, 07.06.2018
ISBN 9783962151942
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Ibiza-Jacques und der Tote im Kräutergarten“ von Thomas Fitzner vom Verlag Edel Elements hat 267 ebook-Seiten, die in 28 Kapitel eingeteilt sind.

Der Schweizer Steuerfahnder Jakob Reinhauser wandert aus und lebt seit vielen Jahren  unter dem Namen Ibiza-Jacques mit seinen drei Töchtern, dem Hahn Landvogt Gessler und einem Esel in einer Finca auf Ibiza. Er ist alleinerziehend und hat es nicht immer leicht, seinen ökologischen Lebensstil zu realisieren.

In Rockstar-Tochter Mia Shortcut‘s Kräutergarten findet der Gärtner eine Leiche. Da Jacques vor einiger Zeit einen Diebstahl aufgeklärt hatte, hat Mia ihn engagiert, um den Fall aufzuklären. Da Mia des Mordes verdächtigt wird und die seriösen Ermittler nicht weiter kommen, soll Jacques jetzt in diesem Umfeld recherchieren. Mit steuerfahnderischem Spürsinn geht der die Sache an. Und mit der Hilfe seiner Töchter, die IT-technisch sehr viel versierter sind als er selbst, findet er auch noch mehr heraus.  

Als er seinem Uralt Hippie-Freund Sigi Mommsen von den gefundenen Symbolen auf dem Grundstück erzählt, macht dieser sich gleich auf dem Weg, um sie selbst zu sehen. Er warnt Jacques vor dem Teufelskult und vor einer großen Gefahr. Hat Mia etwas damit zu tun? War sie mit dem Toten zusammen in solch einer Sekte?

Bei seinen Recherchen begibt sich Jacques auch selbst in Gefahr. Nachdem er sich etwas umgehört hat, schmiedet er zusammen mit der Polizei einen Plan, um den Mörder zu stellen. Durch seinen unkonventionellen Ermittlungsstil und dem Talent, „falsche“ Fragen zu stellen, kann er den Fall lösen.

Am Ende ist alles „Friede und Fladenbrot“. Wobei ich bis dahin keine Ahnung hatte, wer der Mörder sein könnte. Und eigentlich war mir die Person auch sehr sympathisch.

Ich mag Jacques, wie er etwas abgelegen der konsumorientierten Zivilisation seinen Öko-Traum leben will. Was mit seinen drei Töchtern und einem alten Benzin-VW-Bus nicht immer einfach ist. Er kann sich wunderbar gewählt herablassend ausdrücken.

Herrlich, wie er sich Gedanken über seine Bekleidung macht, um seine Selbstverwirklichungs-Mode darzustellen. Und dem unnahbare Kollegen Alcasser aus der Detektei ist es sichtlich unangenehm, mit Jacques arbeiten zu müssen und gesehen  zu werden.

Zwischendurch erfährt man auch ein bisschen über seine Frau und was passiert ist.

Sigi Mommsen ist noch einen Zacken schärfer als Jacques. Man hat den Eindruck, dass er ständig bekifft ist, was er vielleicht auch ist. Und seine Ausdrucksweise deutet auch darauf hin. Da muss man manchmal raten, was er eigentlich sagen will.

Auch die Promi-Familie ist nicht so abgehoben und weltfremd, was sich auch am Schluss des Buches zeigt.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, es war eine schöne schräge und spannende Geschichte, mit unterschiedlichen Charakteren, die gut beschrieben waren. Auch etwas Geschichtliches über die Insel und über Rituale und Symbolik konnte man lernen.

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162 Bibliotheken, 3 Leser, 3 Gruppen, 124 Rezensionen

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Der Flüstermann: Thriller

Catherine Shepherd
Buch: 336 Seiten
Erschienen bei Kafel Verlag, 01.07.2018
ISBN 9783944676203
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Flüstermann von Cahterine Shepherd vom Kafel Verlag hat 295 Seiten mit 37 Kapiteln. Es ist der dritte Fall für Laura Kern.

 

Für mich ist es das erste Buch der Autorin, daher kenne ich Laura Kern und die Ermittler noch nicht. Aber das ist auch keine Voraussetzung für dieses Buch.

Der Prolog ist ja schon ganz schlimm, er ist aus Sicht des Opfers geschrieben bis hin zu  dessen Tod.

Im Internet landet ein Video, in dem der grausame Tod einer jungen Frau gefilmt wird. Nun müssen Laura und ihr Kollege Max herausfinden, ob das Video echt ist und dann den Ort des Verbrechens finden. Sie müssen sich beeilen, bevor ihr Chef Beckstein die Ermittlungen einstellt.

Kaum war das erste Opfer aus dem Video gefunden, taucht ein neues Video auf.

Max hat es auch nicht einfach. Erst wird er von einem Wachhund gebissen und dann von einem Verdächtigen niedergestochen. Seinen Platz nimmt daher Taylor ein. Für ihn und Laura ist es nicht so einfach, ihre privaten Gefühle zurück zustellen.

 

Während der Ermittlungen stellt sich auch heraus, dass das erste Opfer, Sandra Kästner, ein nicht so unaufgeregtes Leben führte, wie ihre Mutter den Polizisten erzählt hat. Die Polizisten zieht es daraufhin in einen Swingerclub.

 

Der Schnitt geht zwischendurch immer mal wieder sechs Jahre zurück. Einige Studenten machen Urlaub in Tunesien. Dabei kommt es zu einem verhängnisvollen Unfall. Aber was hat das mit den Morden in der Gegenwart zu tun?

 

Auch aus Sicht der Opfer gibt es kurze Kapitel, in denen deren Todeskampf erzählt wird. Wirklich grausam.

 

Die Ermittler sind mir sehr sympathisch, man erfährt schon ein bisschen über Laura und Max. Auch Tylor erzählt am Ende seine Geschichte.

Der Schreibstil ist sehr gut und man kann das Buch flüssig lesen.

 

Insgesamt ist es eine mitreißende, rasant geschriebene und packende Geschichte, bei der keine Langeweile aufkommt und die Spannung im Laufe des Buches sogar noch steigt.  

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Kalter Zorn (Mendelsohn und Blohm)

Ilja Albrecht
E-Buch Text: 233 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 05.04.2018
ISBN 9783962151041
Genre: Sonstiges

Rezension:

Kalter Zorn von Ilja Albrecht vom Edel Elements Verlag hat 232 Seiten, die in 37 Kapitel unterteilt sind.

 

In Xanten wird eine tote amerikanische Austauschstudentin aufgefunden. Die Ermittler müssen mit dem FBI zusammen arbeiten.

Kiran’s Gefühle sind dabei gespalten, weil er an seine Ausbildungszeit in Quantico denkt. Nach Informationsaustausch mit seinem FBI-Freund Stephen Rollings deutet alles darauf hin, dass der Mörder bereits in den USA zweimal nach dem gleichen Muster getötet hat. Also wird Kiran in die USA geschickt, um dort seine Ermittlungen aufzunehmen. Er scheint erst einmal gut aufgenommen zu werden, trotz der Geschehnisse in der Vergangenheit.

 

Es wird diesseits und jenseits des Ozeans ermittelt, wobei die Gemeinsamkeit der Mädchen im Sportbereich gefunden wird. Außerdem waren die Mädchen wohl nicht die Engel, wofür ihre Eltern sie hielten. Denn sie hatten alle noch ein Hobby mit Gewaltpotenzial.

Nebenbei versucht Kiran mit seinem alten Ausbilder im Reservat seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Danach fühlt er sich befreiter.


Dann gibt es weitere Tote in Deutschland und später noch in Holland.

Und es gibt Kapitel aus Sicht des Täters, aus denen aber nicht seine Identität erkennbar wurde.  

 

Zwischendurch war mir über mehrere Kapitel hinweg die Handlung etwas zu zähflüssig. Die Ermittler sitzen beisammen, theoretisieren, beraten und überlegen unendlich. Auch wenn ein Verdächtiger gefasst wird, erhöht das nicht den Spannungsgrad. Der war nur kurzzeitig vorhanden, als der Täter sich in den Polizeirechner gehackt und mit Alenka gechattet hat.

 

Gegen Ende des Buches wird es wieder spannend. Es gibt endlich eine Spur. Der Täter wird verfolgt und das Ende war unvorhersehbar und sehr gut.

 

Trotz des lahmen Zwischenteils hat mir das Buch recht gut gefallen. Die Geschichte war gut aufgebaut und die Zusammenarbeit mit dem FBI und den holländischen Kollegen war sehr gut und ohne großes Kompetenzgerangel.

Durch den guten Schreibstil war das Buch auch flüssig zu lesen.

Die Ermittler waren ein gutes Team und haben gut zusammen agiert.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 16 Rezensionen

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In tödlicher Gesellschaft

Kristina Herzog
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Piper, 03.07.2018
ISBN 9783492501460
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In tödlicher Gesellschaft von Kristina Herzog vom Piper-Verlag hat 210 Seiten, die in 35 Kapitel aufgeteilt sind.

Schlossherr Felix Graf von Keitenburg ist verschwunden und auch nach einer Woche gibt es keine Hinweise. Seine Tochter Jasmin verlangt nun von der Polizei einen Undercover-Einsatz. Und der Chef kuscht vor ihrer adligen Präsenz. So müssen eben Alexander und Kathleen das übernehmen, ohne dass sie irgendeinen Einwand vorbringen können. Allerdings sind sie auch froh, von ihrem aggressiven Kollegen Lukas weg zu kommen. Aber die Freude währt nicht lange.

Wie Alex und Kathleen sich in Adelskreisen bewegen, ist sehr amüsant. Wobei bisher meist Alex die Ermittlungsarbeit übernimmt. Kathleen bespaßt sich eher mit Linus, einem verarmten Adligen
Aber so langsam gibt es doch einige Hinweise, denen sie in Bezug des verschwundenen Hausherrn nachgehen können.

Dann wird der Graf in seinem Tiroler Landhaus gefunden und Lukas wird als Polizist ins Schloss gerufen, um offiziell die Ermittlungen zu leiten. Mit seinem unmöglichen und ungehobelten Auftreten verschreckt er aber die Leute eher, als dass er etwas von ihnen erfährt.

Die Ermittler haben es auch nicht leicht. Alex wohnt und arbeitet in Berlin und seine schwangere Susa in Heidelberg. Gerade geht es ihr auch sehr schlecht und sie muss ins Krankenhaus. Dann gibt es noch seine Nachbarin, die alte Frau Wolf. Ausgerechnet jetzt muss sie ebenfalls in die Klinik. Und alle hoffen, dass Alex vorbei kommt und sie besucht.

Kathleen ist alleinerziehende Mutter und bei den unregelmäßigen Arbeitszeiten braucht sie immer einen Babysitter für ihren 9jährigen Sohn. Der Undercover-Einsatz macht es nicht besser. Denn er will nicht länger bei seinem Vater bleiben.

Trotzdem geht sie mir mit ihrer Launenhaftigkeit ganz schön auf die Nerven. Man weiß nie, wie sie reagiert.

Aber am Ende haben sich doch alle zusammengerauft und stehen zusammen für hoffentlich neue Fälle bereit.

 

Das Buch hat mir sehr gefallen. Es war spannend, fast unblutig und mit einer guten Portion Humor versehen. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich und sehr gut beschrieben. Die Adligen sind doch ein Völkchen für sich, haben ihre eigenen Regeln und Etikette. Aber letztendlich waren doch alle recht umgänglich.

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32 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 24 Rezensionen

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Der Todesschöpfer

Elias Haller
Flexibler Einband: 380 Seiten
Erschienen bei Edition M, 31.07.2018
ISBN 9782919801008
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Todesschöpfer von Elias Haller, Taschenbuch vom  Edition M Verlag

mit 57 Seiten unterteilt in 74 Kapitel und Epilog ist der zweite Fall für Klara Frost. Da ich den ersten nicht kenne, kann ich nicht beurteilen, wie ihre bisherige Geschichte ist. Aber das Buch kann man auch ohne diese Vorkenntnisse lesen.

 

Der Prolog ist sehr spannend und deutet auf das Ende des Buches hin.

Zu Beginn lernt man eine Menge Leute kennen. Da ist die trinkfeste Detektivin Roswitha Mengel, die seit zwei Jahren den verschwundenen Sohn des ehemaligen Glasfabrikanten Schlotter  finden soll.

Nele Schäfer findet in einem gestohlenen Auto einen Koffer mit Glasbehältern, in denen Fingerknochen eingearbeitet sind. Das verbindet sie mit Geschehnissen aus ihrer Vergangenheit. Außerdem findet die Polizei einen weiteren Behälter im Kofferraum.

Dann gibt es noch die Polizistin Fanny Kowalczyk, für die keiner wirklich Verwendung hat. Sie geht auf eigene Faust einer Vermisstenmeldung nach. Der Glasfabrikant Lambert  vermisst seine Frau.

Und dann ist natürlich Klara in ihrer eigenwilligen Art, mit der auch keiner so richtig klar kommt. Ich finde sie sehr interessant, sie weicht mit ihrem Äußeren und den vielen Tattoos ziemlich vom Standard eines Polizeibeamten ab. Sie soll nun den Fall  der Knochen lösen. Auch das BKA schaltet sich ein und man erfährt, dass einige Dinge dort seit Jahren bekannt waren, die Behörde aber nichts unternommen und sogar noch vertuscht hat.

Zwischendurch gibt es kurze Kapitel mit einem Chat aus dem Darknet.

 

Jeder geht eigenen Hinweisen nach, ohne zu wissen, dass am Ende alles zusammengehört.

Roswitha hat geheimnisvolle Botschaften zum verschwundenen Sohn erhalten und geht ihnen, teils zusammen mit ihrem Neffen Sören, nach. Das bekommt ihr leider gar nicht gut.

Fanny macht Bekanntschaft mit dem Rockmusiker Lenny Kratzer und Klara kommt dem Täter zu nah, was ihr auch nicht gut tut.

Dann verschwindet ein weiteres Mitglied der Lambert-Familie.

Im Laufe des Buches gibt es auch Kapitel aus Sicht des Täters. Dieser ist am Ende doch überraschend.

 

Es ist eine rasante, grausame, perfide und blutige Geschichte, wahnsinnig spannend, mit interessanten und sehr verschiedenen Charakteren.

 

Auch das Cover ist perfekt auf die Geschichte abgestimmt.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 11 Rezensionen

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Schatten über dem Odenwald: Alexandra Königs zweiter Fall

Susanne Roßbach
E-Buch Text: 296 Seiten
Erschienen bei Midnight, 06.08.2018
ISBN 9783958191594
Genre: Sonstiges

Rezension:

„Schatten über dem Odenwald“ von Susanne Roßbach, vom Verlag Midnight by Ullstein, hat 222 Seiten auf meinem Reader, die in 17 Kapitel aufgeteilt sind. Am Ende befindet sich noch eine Leseprobe zu „Der Tote im Odenwald“

Es ist der zweite Fall für die Hobbydetektivin Alexandra König und in der Ich-Form geschrieben.

An einem Tatort war Schmuck verschwunden, obwohl nur die Polizei vor Ort war. Nun sind alle verdächtigt. Zum Glück hat Alex Urlaub und kann an Tom’s Entlastung arbeiten. Aber erst einmal muss Tom zu einem Autounfall.

Hedi und Herbert sind zu Besuch und Alex will einiges mit ihnen unternehmen. Ganz zufällig kommen sie dann an der Unfallstelle vorbei. Und aus einem belauschten Telefonat Tom‘ mit seinem Kollegen geht auch Alex davon aus, dass es sich um einen Mord handelt.

Also geht sie den Spuren nach, die sie erlauscht hatte. Verdächtig kommt ihr der Gebrauchtwarenhändler Zang vor, der seine Wagen manipuliert. Sie bezieht auch Herbert und Hedi mit ein, wobei Letztere immer ängstlich und vorsichtig ist.

Außerdem muss sie noch den Schmuckdieb entlarven und hat Toms Kollegen Rudi in Verdacht. Er ist ein Großmaul und lügt wahrscheinlich, was nicht nur  seine Sportlichkeit betrifft.

Also hat Alex alle Hände damit zu tun, gleich zwei Fälle aufzuklären. Als sie selbst in Gefahr gerät, ist Tom natürlich sauer und spricht nicht mehr mit ihr. Aber Alex macht weiter.

Obwohl sich die Spannung in Grenzen hält, ist es  ein sehr schöner Regionalkrimi, mit einer Portion Humor. Außerdem stand nicht immer die Aufklärung der Fälle im Vordergrund. Man hat auch sehr viel Zwischenmenschliches erfahren und viele Menschen kennen gelernt. Lustig fand ich auch, dass die Autorin ihren eigenen Krimi erwähnt, der in einer Buchhandlung gekauft wird.

Die Charaktere waren gut beschrieben, man konnte sich sehr gut in die Handlung hineinversetzen. Durch den einfachen Schreibstil war das Buch auch zügig zu lesen.

Am Ende war es doch noch recht spannend, herrlich romantisch und herrlich kitschig.

Auch das Cover hat mir sehr gut gefallen.

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26 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

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Der Sandmann

Susann Anders
E-Buch Text
Erschienen bei Edel Elements, 11.05.2018
ISBN 9783962151553
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Sandmann von Susann Anders ist ein historischer Kriminalroman mit 168 Seiten ebook-Seiten und 27 Kapiteln.

Es ist die vielleicht wahre Geschichte des Uhrmachers Adolf Seefeldt, die im Oktober 1934 beginnt.

Lobbes und sein Kollege Totzokes wurden nach Schwerin versetzt. Nun sollen sie die Fälle zweier toter und zweier vermisster Jungen aufklären. Aber es wird schlimmer.

Es ist eine sehr traurige Geschichte, die man sich nicht wirklich vorstellen will. Seefeldt geht sehr raffiniert vor bei seinen Taten. Er ist der Meinung, die Jungen zu lieben und ihnen etwas Gutes zu tun, weil deren Eltern sich nicht um sie kümmern. Es gibt recht anschauliche Beschreibungen der Taten.

Auch die beiden Ermittler sind gut dargestellt. Lobbes rastet schnell mal aus, wenn er nicht weiter kommt und Totzokes ist eher der Ruhepol und versucht gegenzusteuern. Dieser hat allerdings Familie und muss meist pünktlich zu Hause sein, wofür Lobbes wenig Verständnis aufbringen kann.

Die Aufklärung der Fälle dauert sehr lange, es werden Akten ähnlicher Taten angefordert und verglichen. Dabei stößt Lobbes auf viele Gemeinsamkeiten. Jetzt glaubt die Polizei den Täter gefunden zu haben, aber der bringt sich in seiner Zelle um.

Endlich kommt Lobbes doch noch auf die richtige Spur, aber Seelfeldt ist schon wieder weg.

Der ist bei Grete und stellt sich vor, bei ihr sesshaft zu werden.

Der größte Teil der Geschichte dreht sich um Seefeldt’s Leben. Dabei ändern sich die Monate und auch Jahre ständig und man muss schon etwas aufpassen. Aber die Kapitel sind mit Ort, Monat und Jahr überschrieben, wodurch man recht gut folgen kann. Er hatte keine schöne Kindheit, lernt von Klein auf nur Gewalt und keine Liebe kennen. Er heiratet zwar später, aber verlässt seine Frau, als sie schwanger war und lernt seinen Sohn nicht kennen. Er hat schon früh gemerkt, dass er mit Frauen nichts anfangen kann. Wohl fühlt er sich nur in den Wäldern.

Ich habe nebenher im Internet geschaut und es wohl nicht wirklich geklärt, woran die Kinder gestorben sind. Wahrscheinlich war das Schlafmittel einfach zu stark, was Seefeldt den Kindern gegeben hat.

Zusammenfassend ist es eine schlimme Geschichte mit vielen toten kleinen Jungen. Auch wenn die Eltern nicht viel Zeit und meist viele Kinder hatten, haben sie doch getrauert.

Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, das Buch war zügig zu lesen. An die wechselnden Orte und Jahre hatte ich mich schnell gewöhnt.

Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt zur Geschichte. Einerseits wegen des Uhrmachers und andererseits kann man es so interpretieren, dass die Zeit der Kinder abgelaufen ist.

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24 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Rache und roter Schnee

Elias Haller
Flexibler Einband: 396 Seiten
Erschienen bei Edition M, 16.05.2018
ISBN 9782919801060
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Erik Donner fristet sein dienstlichen Dasein immer noch in der Kriminalpolizeilichen Erstkontaktstelle und befördert die Ratsuchenden sehr schnell und unfreundlich vor die Tür. Er will in die Mordkommission zurück.
Nun soll er auch noch den Weihnachtsmarkt bewachen und vor Taschendieben schützen. Ein wahrer Albtraum. Bis der Weihnachtsmann aus seinem Geschenkesack eine Leiche holt. In Donner erwacht der Ermittler, aber leider kommen bald die „ richtigen“ Kommissare und er darf weiter Weihnachtsmarktstreife laufen, zu dessen Leiter er auch noch befördert wird. Nach dem nächsten Leichenfund wird er dieses Amtes wieder enthoben.
Es gibt  Tote, einen Giftanschlag, eine Entführung. Alles sehr rasant und spannend, auch wenn die Ermittlungen erst einmal nicht so richtig in Gange kommen. Aber dann wird der Zusammenhang zwischen den Opfern gefunden und auch, wie die Taten angekündigt wurden. Die Spur führt 30 Jahre zurück und die Ermittlungen führen bald zum Täter, dessen Verhaftung sich als schwierig und nicht ohne weiter Opfer gestaltet. 
Auch gibt es zwischendurch kurze Kapitel aus der Vergangenheit. 
Donner zeigt sich auch in diesem Buch von seiner unverwechselbaren Seite und macht seinem Namen alle Ehre. Mit seiner ruppigen unzufriedenen Art hat er sich immer noch keine Freunde gemacht. Bei den Kollegen ist er immer noch unbeliebt und auf seine Umwelt wirkt er auch nicht besser. Er ist unverschämt den Bürgern gegenüber, auch was die Anreden betrifft. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man so bei der Polizei arbeitet. Nur in Gegenwart seiner Kollegin Annegret Kolka ist er manchmal sprachlos und unbeholfen. Man bekommt einen kleinen Einblick in Donner's Privatleben, nachdem sich Annegret selbst zum Essen bei seinen Eltern eingeladen hat. 
Das Buch ist eine absolut gelungene Fortsetzung und  wieder  rasant und spannend geschrieben. Es ist unbedingt lesens-  und empfehlenswert. Die Örtlichkeiten sind so detailliert beschrieben, dass man fast mit am Ort des Geschehens ist und alles hautnah miterleben kann. 
Das Cover mit dem in Schnee tropfenden Blut vom Skalpell passt prima zum Inhalt. 



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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

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Hügeltreffen - Konrad von Kamms 5. Fall

Antonia Günder-Freytag
Flexibler Einband
Erschienen bei bookshouse, 30.04.2018
ISBN 9789963539369
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Hügeltreffen von Antonia Günder-Freytag habe ich als ebook mit 275 Seiten gelesen. Das Buch ist unterteilt in Kapitel, die mit dem Ort, Datum und dem Namen des Akteurs in diesem Abschnitt überschrieben sind. Dadurch bin ich mit den verschiedenen Handlungen gut zurecht gekommen.  

In Großhadern lebt eine feierlustige Familie. Die Nachbarn sind darüber nicht glücklich. Doch plötzlich werden die beiden Nachbarsfrauen erschossen.
Ilga Richter und Ralf Utzschneider ermitteln in diesem Fall. Dabei lernen sie den Ehemann der toten Maria Klever kennen, der ein sehr arroganter Mensch ist und seine beiden kleinen Söhne sogar bei der Befragung dabei haben möchte. Der Ehmann der anderen Toten ist ehrlich erschüttert. Beide Ehemänner hatten Geldprobleme und würden anständig erben. Aber würden sie deshalb ihre Frauen umbringen?
Utzenschneider ist von Beginn an sehr unkonzentriert und wirkt ungepflegt. Er hat große private Probleme, will aber erst einmal nicht darüber sprechen. Und dann kündigt er. 
Was mit Konrad von Kamm passiert ist, weiß ich nur aus den kurzen Stichpunkten hier im Buch, da ich die Vorgängerbücher nicht kenne. Aber ich denke, das ist auch keine Voraussetzung für dieses Buch. Jedenfalls rappelt er sich nach schwerer Krankheit bzw. Überfällen und Schlaganfällen langsam wieder auf. Er will den Kollegen helfen und bekommt den alten Fall „Hauser“ zur erneuten Überprüfung. Dabei ging es um den Handel, dass derjenige, der Herrn Hauser eine Niere spendet, von ihm adoptiert wird. Er fährt zu Frau Hauser, um sie nochmals zu befragen und ist sehr erstaunt über diese Frau und das Haus. Konrad tut die  Begegnung aber sehr gut. 
Aber was hat das mit dem aktuellen Fall zu tun?
Die Ermittlungen ergeben, dass Dr. Klever im Besitz einer Waffe ist, was er verschwiegen hatte. Außerdem hatte er einige Rechtsstreite laufen. Bei der Befragung der Nachbarn sind diese zwar erschüttert, aber so richtige Trauer kommt nicht auf. Sie genießen erst einmal die Ruhe.
Im Laufe der Ermittlungen gibt es noch einige Überraschungen. Auch privat bei Konrad und Utzenschneider. Und mein Anfangsverdacht hat sich leider bestätigt.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Durch den guten Schreibstil war es zügig zu lesen. Die Charaktere der Protagonisten waren gut dargestellt und vorstellbar. Sehr sympathisch und erfrischend fand ich auch Onkel Franz und Konrad's Mutter. 


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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 12 Rezensionen

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Brandzeichen (Spelzer/Hollmann 4)

H.C. Scherf
E-Buch Text
Erschienen bei null, 25.05.2018
ISBN B07DB41PSB
Genre: Sonstiges

Rezension:

In diesem vierten Teil werden zwei Geschichten erzählt. Zum einen geht es um satanistische und okkultistische Taten und zum anderen um den neuen Pehling, der jetzt an der Adria lebt.

Der Mörder hat sein Opfer am Leben gelassen, aber zu welchem Preis. Maja’s Leben ist vorbei. Nicht einmal Pehling war so grausam. Maja hatte okkulte Zeichen in die Haut gebrannt bekommen. Also ermittelt Spelzer mit seinem Team erst einmal in Kirchenkreisen.

Von Pater Heumann lässt er sich erklären, was es mit den Zeichen auf sich hat. Dieser warnt ihn auch, dass es weitere Opfer geben wird. Der Pater kontaktiert ein ehemaliges Mitglied der Gruppe Jugendlicher, mit denen er damals ein Programm gegen den Okkultismus betreute. Damit begibt er sich in die Hände des Teufels.

Lucia,  die Betreiberin des Bagnos, bietet Elmar Küper einen Job an. Wenn sie wüsste, wen sie sich da ins Haus holt. Dieser denkt schon über seinen nächsten Job nach, als er von der Schutzgelderpressung hört und dass Fiorella bedroht wird. Zu dem schmierigen Commissario Paretti kann sie nicht gehen, weil er auch Schutzgeld kassiert und ihr außerdem ein eindeutiges Angebot gemacht hat. Er ist ein ganz mieser Typ und hat auch in Elmer wieder ein perfektes Erpressungsopfer gefunden, denkt er. Aber der dreht den Spieß um. Allerdings wird Lucia langsam stutzig, weil sich um sie herum einiges verbessert, seit Elmar bei ihr arbeitet.

In Deutschland werden indessen auch noch ein totes Kind und ein Tierkadaver gefunden. Wenn man denkt, es geht nicht schlimmer, kommen doch noch weitere furchtbare Morde hinzu. Als auch noch Sven’s Kollegen Opfer werden, startet er einen Alleingang. Der Täter ist dann zwar schnell ermittelt, aber noch lange nicht gefasst.

Da die Nachrichten über die Morde durch die internationale Presse gehen, erreichen sie auch Elmar an der Adria. In ihm erwacht der unterdrückte Jagdtrieb, obwohl er gerade die Liebe entdeckt hat. Trotz seiner Taten gönne ich ihm das. Dann bekommt er von Sven ein Angebot zur Zusammenarbeit und fährt nach Deutschland. Motivierend für ihn ist auch, dass Karin in Gefahr ist. Am Ende treffen zwei starke und grausame Gegner aufeinander, wobei nur einer gewinnen kann.

Es ist wieder ein wahnsinnig spannendes, grausames und auch trauriges Buch. Man lernt Erschreckendes über Satanismus und Okkultismus. Die Informationen am Ende des Buches finde ich sehr hilfreich und interessant.

Der Schreibstil ist wie auch in den Vorgänger-Büchern rasant und man muss einfach weiterlesen. Auch das Cover ist passend düster.

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

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Der Tod kommt mit dem Wohnmobil

Susanne Hanika
E-Buch Text
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 10.04.2018
ISBN 9783732551293
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Eigentlich will Sofia nur die Angelegenheiten auf ihrem geerbten Campingplatz regeln, um ihn zu verkaufen. Aber schon ein paar Stunden später steckt sie mitten in einer Mordgeschichte. Der Musch  liegt tot in Evelyn‘s Wohnmobil. Als Hauptkommissar Jonas Schneider die Ermittlungen aufnimmt, nimmt sich Evelyn gleich seiner an. Sofia kennt die Camper sowieso nicht und weiß nichts über das Geschäftliche. Bisher hatte ihre verstorbene Großmutter den Platz betrieben. Dafür kennt sich Evelyn dort aus, weiß, wie alles läuft und kennt alle Camper, vor allem die Männer. Sie stiftet Sofia zu allerlei zwielichtigen Sachen an, der nette Kommissar ist davon nicht begeistert. Aber wer sollte den Musch ermorden? Geht es um den beliebten Stellplatz direkt am See?

Außerdem scheint Sofia Gefallen an Jonas gefunden zu haben, was sie irritiert, da sie eben noch in der Trennungsphase von ihrem Mann steckt. Und da ist noch ihr alter Jugendfreund Alex, der schon mehr als freundschaftliche Gefühle für sie zu haben scheint. Von ihm erfährt sie, dass der Immobilienmakler Schwarz ihr viel Geld für den Campingplatz bieten wird, weil er einen Golfplatz dort anlegen will. Aber inzwischen liegt Sofia der Campingplatz schon leicht am Herzen und die eigenartigen Dauercamper auch.

Inzwischen hat man herausgefunden, wie Musch gestorben ist. Aber war er wirklich das geplante Opfer? Oder sollte es Evelyn sein? Aber warum? Aber nach der Spurenauswertung weißt immer noch alles auf Evelyn hin. Sofia beschließt, den Campern eine Falle zu stellen.

Sofia und Evelyn sind ein drolliges Gespann. Evelyn hat so eine herzerfrischende direkte Art, ihr kann man einfach nicht böse sein. Und Sofia merkt das auch bald.

Die Dauercamper sind schon ein eigener Haufen, es sind ältere Pärchen mit ihren Marotten und alle auf ihre Art sympathisch. Nicht zu vergessen Muschs‘ Hund Milo, der Sofia als neues Frauchen auserkoren hat. Eigentlich kann sie den Campingplatz gar nicht verkaufen. Was soll aus den Campern und aus Milo werden?

Obwohl man davon ausgehen konnte, dass der Mörder ein Camper ist, war ich am Ende doch überrascht. Damit hätte ich nicht gerechnet und schon gar nicht mit dem Motiv der Tat. Eigentlich sehr traurig.

Es gab zwar einen Mord, was den Tatbestand eines Krimis erfüllt. Aber ansonsten war das Buch locker leicht und lustig geschrieben. Das Lesen hat mir sehr viel Spaß gemacht.

Und das Cover ist herrlich, sieht nach Urlaub, Sonne und Strand aus.

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10 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 8 Rezensionen

blutiges katalonien, monika grasl, mystery thriller

Blutiges Katalonien

Monika Grasl , Mondschein Corona Verlag
Flexibler Einband: 364 Seiten
Erschienen bei epubli, 20.04.2018
ISBN 9783746718149
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

In einer abgelegenen Ecke Kataloniens, im Dörfchen Ascara, werden Nonnen bestialisch umgebracht.

Mit Mano Perez’s beschaulicher Streifenfahrt ist es bald zu Ende, als er zum Kloster San Juan de la Pena kommt und gekreuzigte bzw. gehängte Nonnen vorfindet. So etwas gab es dort noch nie und er ist völlig überfordert.

Kommissar Ramiro Valdés bekommt den Auftrag, mit der Pathologin Glacita Hernandez und seinem Kollegen Santiago Moreno zum Kloster zu fahren und den Fall zu untersuchen. Aber wer bringt fünf Nonnen um und lässt vier am Leben?

Der Ort Ascara hat für Ramiro auch persönlich eine Bedeutung, seine Großeltern wohnen hier. Seine Großmutter ist inzwischen verstorben und das Verhältnis zu seinem Großvater ist nicht gut.  Von ihm hört Ramiro nur Vorwürfe, weil er vor 15 Jahren weggegangen ist und er will ihm bei seinen Ermittlungen nicht helfen.

Auch Santiago fühlt sich nicht wohl mit dem Fall und mit der Kirche im Allgemeinen und will wieder zurück nach Barcelona, wo er sich auch um seine Schwester Catalina kümmert. Allerdings steht er noch am Beginn seiner Karriere und Ramiro lässt ihn nicht weg.

Es stellte sich heraus, dass in dem Orden der Schwestern  nicht alles in Ordnung war, zwei Nonnen wollten wechseln, was von der Oberin abgelehnt wurde. Für die Pilgerreise hatten sie Jose Serrat als Fremdenführer engagiert. Dieser gerät nun natürlich unter Verdacht. Aber warum wollten die Schwestern sich nicht vom einheimischen Pfarrer Don Carlos führen lassen?

Es gibt weitere Morde und Santiago erfährt, dass auf seiner Familie ein Jahrhunderte alter Flucht lastet, von dem nur seine Mutter und seine Schwester Catalina wissen.

Am Ende trägt doch Ramiro’s Vater mit zur Aufklärung der Morde bei.

Schade, dass sich die Ermittler nicht so gut verstehen.  Moreno ist ein aufbrausender, immer missmutig gelaunter Kollege und Ramiro hat ständig Frauengeschichten am Laufen. Auch mit Raquel, der Dorfärztin, lässt er sich ein, was das Arbeitsklima nicht verbessert und im Weiteren auch zu Problemen führt, da er ihr Interna verrät.

Es ist eine mystische Geschichte, die weit in die Vergangenheit reicht und in der Gegenwart immer noch das damalige Unrecht gerächt werden soll.

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34 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

Tod und tiefer Fall

Elias Haller
Flexibler Einband: 348 Seiten
Erschienen bei Edition M, 16.05.2018
ISBN 9782919801046
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das ist wirklich ein grausamer Einstieg in das Buch. Das Geschehen mag man sich gar nicht vorstellen.

Nicht genug, dass sein ehemaliger Partner Jeff zum Mörder wurde, Erik Donner zusehen musste, wie seine Tochter stirbt, seine Frau verschwunden ist und er selbst schwer verletzt und entstellt wurde, meldet sich 3 Jahre später ein Toter bei ihm. Dieser erpresst ebenfalls den Journalisten Hauptstätter, der Donner Nachrichten überbringen soll. Aber Donner glaubt ihm nicht und verdächtigt ihn sogar.

Es geschehen seltsame Dinge um Donner herum, er bekommt über Hauptstätter den Ring seiner Frau, Peter Ambach, ein Kollege, wird ermordet, dessen Frau verschwindet. Und alles hängt mit Donner zusammen. Da er nicht mehr aktiv ermittelt und in ein einsames Büro abgeschoben wurde, beginnt er mit seinen eigenen Nachforschungen. Er bekommt weitere Hinweise und Gegenstände übermittelt und merkt zu spät, dass er in alle Fallen getappt ist, die ihm angeblich Jeff gestellt hat. Es gibt weitere Tote und alles weißt auf Donner als Täter hin. Seine eigenen Kollegen verfolgen ihn.

Allerdings haben sie nicht viel Erfolg. Obwohl Donner einige Male fast eingekreist war, entkommt er, trotz seiner Behinderungen. Das spricht nicht gerade für die Polizei. Außerdem gibt es immer wieder heftiges Kompetenzgerangel und der Umgangston ist dementsprechend rau.

Ich finde es schlimm, dass Donner niemandem vertrauen kann, seine Kollegen können ihn nicht leiden und nennen ihn sogar Monster.

Die Handlungen wechseln zwischen den Geschehnissen um den Fall Jeff und Erik, mit dem alles begann, den dramatischen Ereignissen um Erik’s Frau und Tochter und der Gegenwart.  Ganz kurze Szenen gibt es aus Sicht des Täters.

Insgesamt ist es ein sehr spannendes und rasantes Buch von der ersten bis zur letzten Seite und lässt sich sehr gut lesen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich. Donner ist ein Eigenbrödler, wird von seinen Kollegen möglichst gemieden und meist verachtet. Auch unter denen gibt es immer wieder Streitigkeiten. Es scheint keine gut eingespielte Truppe zu sein, was wohl letztendlich dazu führte, dass es so lange dauerte, den wahren Mörder zu überführen.

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12 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Karma-Chaos auf der Alm

Franka Serino
E-Buch Text: 224 Seiten
Erschienen bei Edel Elements, 11.05.2018
ISBN 9783962151966
Genre: Sonstiges

Rezension:

Der Prolog ist ziemlich traurig. Als die fünfjährige Mailin vom Spielen kam, war ihr geliebtes schwarzes Mondkaninchen weg. Das ist auch so ziemlich das einzig Traurige in diesem Buch.

Wolfi und Lorenz sind unterwegs zu Bekka, um das Kaninchen „Ripper“ für ihre Kaninchendame Arrabiata abzuholen. Ripper bückst aber auf dem Weg über den Friedhof aus.

Hier kommt - 20 Jahre später - auch Mailin vom Prolog wieder ins Spiel, zusammen mit ihrer Freundin Hong, und nun suchen sie zu fünft auf dem Friedhof den Ripper.

Dann kommt auch noch Wolfi’s exzentrische Tante Katharina, die von ihm eine Party für ihren Guru auf einer Alm mit vielen Sonderwünschen organisiert haben will. Auch dieses scheinbar unlösbare Problem gehen die fünf zusammen an. Dabei geht so ziemlich alles schief. Aber es entwickelt sich eine enge Freundschaft zwischen den doch so unterschiedlichen Studenten. Wolfi will eigentlich seine Gesa heiraten, die ein Jahr in Amerika ist. Mailin hat eigentlich genug von deutschen Männern und Hong mag eigentlich Lorenz, ist aber zu schüchtern. Zu viele eigentliche, die auch noch aufgelöst werden müssen.

Das Buch strotzt vor immer wieder neuen Ideen in Bezug auf die Party.

Trotz des Chaos gibt es auch nachdenkliche Momente, über Freundschaft, alte und neue Beziehungen. Und zum Schluss retten die Kühe die Partystimmung.

Es ist ein urkomischer veganer Ripper-Roman, der für den Unterhaltungswert volle 5 Punkte kassiert.

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16 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Wenn Hoffnung stirbt (Kripo Bodensee 8)

Janette John
E-Buch Text: 248 Seiten
Erschienen bei null, 10.05.2018
ISBN B07CVMS9JT
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mutter und Tochter Nissen sind am selben Tag umgebracht worden. Aber warum und von wem? Hat das Datum des 14.2. eine Bedeutung? Auf diese und noch viele andere Fragen müssen Nadine Andres  und Daniel Selzer möglichst schnell eine Antwort finden.

Die Morde wurden im Internet damit angekündigt, dass man vergiftete Blumen verschicken würde oder Pralinen und auch immer mit Versen von Hermann Hesse.

Ode und Hübner gehen ins Bordell, um einen Missbrauchsfall aufzuklären. Dabei wollen sie von Lucia jede Kleinigkeit wissen. Sehr sensibel und professionell gehen sie dabei nicht vor und scheinen eher begeistert  zu sein. Als Lucia sich weigert, wird sie mit aufs Revier genommen. Allerdings hat die Polizei von ihr eine gute Beschreibung ihres Vergewaltigers bekommen, was auch mit anderen Zeugenaussagen übereinstimmt.

Auch der behäbige Kollege Hufnagel scheint mir nicht der Eifrigste zu sein.

Zwischendurch gibt es kurze Abschnitte aus Sicht des Täters. Dabei erfährt man, dass er auch einen persönlichen Schicksalsschlag erlitten hat, den er nicht verschmerzen kann.

Charlotte Kaufmann und Maria wohnen in einer Seniorenresidenz am Bodensee und hören von den Morden. Sofort interessiert sich Charlotte dafür, bedient sich alter Kontakte und kann somit ihrem Sohn bei der Polizei wertvolle Hinweise liefern.

Gegen Ende wurde es nochmal spannend. Die Polizei hatte endlich einen Namen und nimmt die Spur auf. Auf den letzten Seiten hatte ich persönlich einen Hänger, weil für mich nicht klar war, ob es wichtig war, was Charlotte zum Schluss noch herausfand. Ich glaube, das war nur noch, um die Handlung abzurunden.

Die Charaktere der Ermittler waren sehr unterschiedlich. Daniel und Nadine waren wohl mal zusammen und wissen wohl beide nicht, ob sie es wieder sein wollen, sodass sie möglichst nicht zusammen ermitteln. Hübner ist ein unsensibler Draufgänger und hat auch private Sorgen. Und der gute Hufnagel, der sich auf die Rente freut, macht auch keinen Schritt zu viel.

Zusammenfassend muss ich sagen, dass es eine recht rasante Geschichte war. Die Morde geschahen hintereinander, sodass die Polizei voll gefordert war. Das Buch ließ sich gut und zügig lesen. Am Schluss weiß man auch, dass das Cover zum Inhalt passt.

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15 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

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Mord in der keltischen Brauerei: Bretonische Ermittlungen (38 rue du Polar)

Alex Nicol
E-Buch Text: 175 Seiten
Erschienen bei Les éditions du 38, 19.04.2018
ISBN 9782374535562
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mord in der keltischen Brauerei“ von Alex Nicol umfasst 157 ebook-Seiten, die in 33 Kapitel unterteilt sind.

Der ehemalige Journalist Gwenn Rosmadec ist freiberuflicher Autobiograf und erhält von Daniel Kerné, dem Besitzer einer Brauerei, den Auftrag, seine Biografie zu schreiben, nachdem dieser sein preisgekröntes Butterbier auf den Markt gebracht hat. Der gebürtige Bretone ist aus Kanada zurückgekehrt und hat überall erzählt, dass er dort eine Goldader entdeckt hat. 
Gwenn nimmt seine Recherchen sehr ernst, er sieht sich in der Firma um und befragt auch die Mitarbeiter. Dabei trifft er u.a. den Schotten Mac Willard, der ebenso wie er, Dudelsack spielt und auch das neue Bier entwickelt hat. Zufällig ist er auch dabei, als in der Chefetage bekannt wird, dass Arsen in einem Bierfass gefunden wurde. Dann gibt es einen Toten.
Gwenn geht bei den Befragungen sehr geschickt vor, er bringt die Leute selbst zum Reden und erfährt, dass nicht alle ehrlich sind und es doch einige Geheimnisse zu geben scheint, über die er mehr wissen will. Auch seine Frau Soazic hilft ihm mit Internetrecherchen und findet Interessantes über Mac Willard heraus. 
Es gibt einen Sohn von Daniel, der aber nach einem Streit wieder nach Kanada zurückgegangen ist, außerdem noch Maelle, seine Adoptivtochter. Auch seine Frau Marie Dominique spielt eine wesentliche Rolle in dieser Geschichte. 
Gwenn erfährt wohl etwas zu viel bei seinen Recherchen und wird in einige Fallen gelockt, die wohl als Warnung gedacht sind. Eine weitere Warnung bekommt er von einem Unbekannten, der es aber gut  mit ihm meint. Die Geschichte geht bis in die Vergangenheit Kerné’s in Kanada zurück. Dort sind Dinge passiert, die ihn jetzt bis in die Bretagne  verfolgen. Es gibt einen weiteren Mord. Irgendwer scheint in der Brauerei aufräumen zu wollen.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist kein reißerischer, blutrünstiger Thriller. Sondern ein gut durchdachter, spannender Krimi mit unvorhersehbaren Wendungen und einem rasanten Ende.

Gwenn und Soazic sind ein sehr sympathisches Paar, was sich auch prima ergänzt. Auch Daniel fand ich nett, manchmal etwas naiv. 
Durch den einfachen Schreibstil ließ sich das Buch gut und zügig lesen. Auch das Cover hat mir sehr gefallen, es lässt aber keine Rückschlüsse auf den Inhalt des Buches zu. 


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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

Totgemacht

K. A. Winter , Mondschein Corona Verlag
Flexibler Einband: 172 Seiten
Erschienen bei epubli, 26.09.2017
ISBN 9783745024555
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit 20 Kapiteln auf 68 Seiten war es ein sehr überschaubares Buch, was sich auch wegen des einfachen Schreibstils zügig lesen ließ. Es ist in der Ich-Form aus Rikkes Sicht geschrieben.

Erzählt wird die traurige Geschichte einer toten Familie.

Kurz vor Weihnachten will Knut Hulgaards nach seinen Goldfischen im Teich schauen und findet dort erst einmal zwei Leichen. Zum Glück ist seine Nachbarin Rikke bei der Polizei. Somit hat sich ihr freier Tag erledigt Und sie übernimmt mit ihrem Kollegen Rasmus den Fall.

Nach Recherchen im Umfeld der Toten gibt es recht schnell auch die Aufklärung des Falles, die überraschend und für mich nicht vorhersehbar war.

Die Sympathien der Kollegen auf dem Revier stellen sich für mich nicht sehr angenehm dar.

Rikke  hatte es auch nicht einfach mit ihren Ehen und steht jetzt mit drei Kindern alleine da, was ziemlich schwierig bei ihrem Beruf ist. Dann muss sie sich auch noch kritisieren lassen, wenn sie fünf Minuten zu spät kommt. Zum Glück hat sie Rasmus, mit dem sie sich sehr gut versteht. Auch der junge, immer gut gelaunte und hoch motivierte Kollege Jonas gefällt mir gut.

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Ich weiß zwar, dass es in Skandinavien üblich ist, sich zu duzen. Aber dass es auch in bestimmten Kreisen und Berufsgruppen so ist, war mir nicht klar und es war für mich teilweise etwas unangemessen. Aber dort ist das anscheinend normal.

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175 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 112 Rezensionen

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Der Alphabetmörder

Lars-Erik Schütz
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783548289304
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Der Alphabetmörder“ von Lars Schütz hat 327 Seiten im ebook-Format, aufgeteilt in Teile A – G und Z in 85 Kapiteln.

Jan und Rabea, die LKA-Profiler, werden in den Westerwald gerufen. Dort werden in einem Wildtiergehege die Leiche „A“ und in der Nähe die Leiche „B“ gefunden. Die Buchstaben wurden dilettantisch in die Haut tätowiert. Hauptkommissar Stüter ist nicht begeistert, „Profiler“ zu bekommen. Aber er hat wohl eher Angst davor, selbst von ihnen analysiert zu werden. Allerdings liegt das schon im Berufsbild von Fallanalytikern.

Der Westerwald ist Jans alte Heimat, aber er scheint nicht gern dorthin zurückzukehren. Dann erfährt er auch noch, dass Anita Ichigawa vom K11 Koblenz sie beide zu dem Fall hinzugezogen hat. Er kennt sie noch aus früheren Zeiten.

Es zeigt sich schnell, dass die beiden Toten eine Gemeinsamkeit haben. Bei der Befragung der Familien der Toten stellen sie fest, dass es einen Tatverdächtigen gibt. Francesco Zanetti hat das Buch „Buchstaben des Todes“ geschrieben und wollte es unbedingt veröffentlichen. Aber so einfach ist der Fall dann doch nicht gelöst.

Dann verschwindet Tugba, eine Deutschlehrerin. Damit passt sie auch wieder in das Schema des Täters. Jan lernt Tamara kennen und findet gegenüber von seinem Hotelzimmer das „Z“, was für ihn bedeutet, das letzte Opfer zu sein.

Zwischendurch gibt es kursiv geschriebene Kapitel aus Sicht des gefangen gehaltenen Opfers.

Durch seine diagnostizierte Hypersensibilität leidet Jan besonders an Tatorten, was seinen Beruf nicht einfacher macht. Auch das Wiedersehen mit seiner Schwägerin weckt alte Erinnerungen und Schuldgefühle, womit er nur sehr schwer umgehen kann. Für mich stellt er einen sehr einsamen, zerrissenen und traurigen Menschen dar.

Auch Rabea hat ihr persönliches Päckchen zu tragen, was man aber erst ansatzweise am Ende erfährt.

Stüter ist mir mit seiner teilweise ruppigen und sehr direkten Art ganz sympathisch. Er bringt die Sachen auf den Punkt, ohne großes Herumgerede.

Aus meiner Sicht waren Rabea und Jan in ihrer Funktion als Fallanalytiker nicht hilfreich bei der Aufklärung des Falles. Allerdings war das wohl auch nicht so gedacht.

Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es ist rasant und spannend geschrieben. Auch durch die unterschiedlichen Charaktere der Akteure und nicht vorhersehbare Handlungen bleibt die Spannung immer erhalten. Es ist in vieler Hinsicht eine tragische Geschichte mit unschuldigen Opfern, nicht nur bei den Toten.

Ein sehr gelungener Auftakt der Serie.

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(83)

100 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 76 Rezensionen

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Gleis der Vergeltung

Astrid Korten
Flexibler Einband: 309 Seiten
Erschienen bei Independently published, 20.05.2018
ISBN 9781982949457
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Lynn-Elisabeth von Raaben hat an ihrem Hochzeitstag ihren Verlobten verloren. Ihre Eltern haben einen ausgeprägten Standesdünkel und Benedikt war ihnen als Schwiegersohn nicht willkommen.

Jahre später lernt Lynn Tilda kennen und erfährt Unglaubliches über Benedikts Unfall. Die beiden schmieden einen perfiden Racheplan.

Die alten Schulfreunde Maarten, Hendrik und Annabelle haben ein altes Geheimnis, was immer zum Todestag ihres Freundes hoch kommt. Und Laura bekommt anonyme Drohungen und denkt, dass sie von Maarten kommen. Auch Corinna, Hendricks Frau, fühlt sich unwohl beim Besuch einer Kundin. Dann bekommt auch Annabelle Angst. Alle denken, dass es was mit ihrem Geheimnis zu tun hat.

Zwischendurch gibt es kursiv geschriebene Kapitel über Sie“, die 1965 beginnen. Mir war sehr lange nicht klar, um wen es dabei geht. Erst gegen Ende kommt etwa Licht ins Dunkel.

Es ist erschreckend, wie lieblos Lynn aufgewachsen ist. Man weiß auch hier lange nicht, was passiert ist, z.B. mit Yuri, der ertrunken ist. Sie hat auch fast keinen Kontakt mehr zu ihren anderen Geschwistern. Das liegt zum Teil auch daran, dass ihre Schwester Bernadette das Ebenbild ihrer gehassten Mutter ist.

Ich bin etwas schwer in das Buch eingestiegen. Es gibt Zeitsprünge von 1965 über 2010 zu 2017.

Außerdem unterschiedliche Arten der Überschriften, teils mit Namen und Datum, teils nur mit Namen oder auch anonym mit „Sie“. Auch sind die Abschnitte von Lynn in der Ich-Form geschrieben, die anderen nicht. In  den Lynn-Kapiteln gibt es auch noch Sprünge zurück in ihre Kindheit. Man musste schon etwas aufpassen, gerade am Beginn des Buches. Danach ging es besser.

 

Insgesamt war es aber eine tolle Geschichte voller Leid, Kummer, Missbrauch und Lügen. Lynn ist jahrelang nicht über Benedikts Tod hinweg gekommen. Ihre Mutter ist immer noch furchtbar. Eine innige Beziehung hat sie zu ihrem Vater, der dement ist und in einem Pflegeheim lebt. Auch Maarten, Hendrik und Annabelle haben mit ihren eigenen Dämonen zu kämpfen.

Der Schreibstil war, wenn man sich eingelesen hatte, angenehm und ich kam recht schnell vorwärts.

Die Charaktere waren sehr gut beschrieben, man konnte sich in sie hineinversetzen und auch mit ihnen leiden.

Das Cover versprach schon eine grausame Geschichte, aber es kam doch alles noch schlimmer.

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(10)

14 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

hitorischer roman, judenverfolgung, morde, spannung

Der Teufel von Straßburg

Heidrun Hurst
E-Buch Text: 372 Seiten
Erschienen bei dotbooks Verlag, 28.02.2018
ISBN 9783961481446
Genre: Historische Romane

Rezension:

Der Teufel von Straßburg von Heidrun Hurst hat 284 Seiten, teilt sich in drei Teile und spielt in der Zeit von Oktober 1348 bis Mai 1349.

 

Im Prolog rennt ein verletzter Junge um sein Leben und rettet sich zu den Schwestern von St. Klara, was schon mal sehr traurig ist.  

Straßburg 1348:

Adelheid lebt als Oblatin im Kloster St. Klara, wo sie darauf wartet, ihr Gelübde ablegen zu können.  Schade, dass sie trotz ihrer Jugend den grauen Star hat und schon recht schlecht sieht, dafür sind ihre anderen Sinne stärker ausgeprägt.

Als sie von Gertrudis von einem weiteren toten Jungen hört, der eine Haarsträhnen in seiner Hand hält, überwindet sie sich, den Henkerssohn Martin um Hilfe zu bitten. Dieser hatte sich bei ihrem ersten Treffen Hals über Kopf in sie verliebt, auch wenn er weiß, dass er als Unreiner keine Chancen hat.

Auch Gertrudis hat einen ungeheuerlichen Fund gemacht und spricht mit Adelheid und Martin darüber. Da auch sie heimlich als Hexe bezeichnet wird, ist keiner bereit, den Fund dem Rat zu melden. Also beschließen sie, selbst den Geschehnissen auf die Spur zu kommen und den Mörder zu suchen. Durch einen glücklichen Zufall kann Adelheid für einige Zeit das Kloster verlassen und nimmt sich vor, den Mörder zu finden. Damit begibt sie sich in große Gefahr.

Als es nicht nur Gassenjungen trifft, wird von der Obrigkeit schnell ein Verdächtiger gefunden, der auch unter Folter nicht gesteht, der Täter zu sein. Auch als seine Unschuld durch einen erneuten Mord während seiner Gefangenschaft bewiesen ist, berät der Rat über eine Freilassung. Allerdings sind die Dominikaner in ihrem verbohrten Glauben dagegen und argumentieren mit absurden Gottessprüchen. Übles Gesindel.

 

Die Charaktere von Martin, Adelheid und Gertrudis sind mir sehr sympathisch. Für eine Oblatin ist Adelheid erstaunlich oft vom Kloster weg, schleicht sich nachts allein in den Gassen herum, tut verbotene Dinge und ändert auch ihre Meinung in Bezug auf weltliche Dinge etwas, nachdem Gertrudis ihr eine gehörige Standpauke gehalten hat.

Martin ist mit seinem Dasein als Sohn des Scharfrichters sehr unglücklich, er fühlt sich von allen zurückgestoßen und liebt auch den Beruf nicht.

Und auch Griseldis‘ Ansichten sind nicht ganz so verbohrt, sie hat kein Problem mit Martin, weil sie ja selbst als Kräuterfrau nur ein geringes Ansehen hat, jedenfalls offiziell.

Es ist eine recht traurige Geschichte. Aber wahrscheinlich war so damals Alltag mit Mord, Folter, Hexenjagd, Inquisition.  Moral und Aberglaube spielten eine große Rolle. Viele Menschen galten als unrein, wurden nicht be- und geachtet, obwohl man sie heimlich brauchte.

 

In dem Buch sind viele Geschehnisse verpackt. Zum einen die toten Kinder, Folterungen, Hinrichtungen, die Judenverfolgung und die drohende Pest. Trotzdem wirkt es nicht überladen. Es ist eine runde, grausame und sehr gut erzählte Geschichte mit einem sehr schönen Cover.

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80 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

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Der einsame Bote

Gard Sveen , Günther Frauenlob
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 08.06.2018
ISBN 9783471351505
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch hat 211 Seiten  und ist in  4 Teile gegliedert, die in Kapitel unterteilt sind.

Zu Beginn muss ich anmerken, dass es aus meiner Sicht unerlässlich ist, die beiden Vorgängerbücher gelesen zu haben. Anscheinend beginnt die Handlung dort und dieses Buch ist eine Fortsetzung. Daher fehlen mir einige Zusammenhänge.

Alle gehen davon aus, dass der mehrfache Kindesmörder Jon-Olav Farberg tot ist, obwohl noch kein DNA-Ergebnis seiner Asche vorliegt. Der Fall wird zu den Akten gelegt.

Nur Tommy Bergmann glaubt das nicht. Damals hatte Anders Rask die Morde gestanden und später widerrufen. Nach einem Besuch bei ihm in der Reha  findet Tommy einen Zeitungsartikel, dass in Litauen eine Frauenleiche gefunden wurde und eine extreme Sekte involviert sein soll. Als er noch einmal in Farbergs Haus geht, fühlt er sich beobachtet.

Dann bekommt er Besuch von Morten Høgda, dem Geliebten von Farbergs Komplizin Elisabeth Thorstensen. Er fühlt sich bedroht, bekommt mysteriöse Postkarten.

Seine Kollegin Susanne Bech ist die einzige, die ihm langsam immer mehr glaubt. Da sie aber mit dem Oberstaatsanwalt zusammen lebt, kann sie ihm nicht helfen. Auch sie weiß von einem Fall einer ermordeten Frau in Schweden. Sie ist überzeugt, dass Farberg, wenn er noch lebt, sie - und schlimmer noch - ihre Tochter im Visier hat. Aber offiziell darf sie nicht ermitteln oder Tommy helfen. Im Gegensatz dazu lässt dieser sich krankschreiben, um mehr herauszufinden, obwohl er bereits eine Abmahnung bekommen hat und sein Job als Polizist gefährdet ist. Er fährt nach Litauen, angeblich in offizieller Mission. Der Diplomat, der ihn dort in Empfang nimmt, scheint in Ordnung zu sein. Er langweilt sich in seinem Job und freut sich über etwas Abwechslung.

Die Ermittlungen erstrecken sich über Norwegen, Schweden und Litauen, wobei es immer wieder falsche Spuren gibt. Tommy ist ein Einzelkämpfer und will den Fall alleine lösen. Ein richtiges Team steht somit nicht hinter ihm.  Auch Susanne ermittelt alleine, was sie wieder in große Gefahr bringt.

Es ist für mich recht schwierig gewesen, den Fall zu verfolgen. Es gibt ziemlich viele Namen aus der Vergangenheit, viele Orte und ich habe nicht alle Zusammenhänge so richtig verstanden. Manches kam mir doch etwas verworren vor. Aber das liegt sicher daran, dass ich – wie schon gesagt – das vorherige Buch nicht kenne und mir somit der Anfang des ganzen Falles fehlt.

Eigentlich sind in diesem Fall alles Einzelgänger, es gibt keine gemeinsamen Ermittlungen, alle bringen sich in Gefahr, was speziell am Ende des Buches deutlich wird. So richtig warm geworden bin ich mit dem Buch leider nicht.

Aber das Cover gefällt mir sehr gut, düster und einsam, passend zur Geschichte.

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krimi, spannung

Besessen

Mia Herbst
Flexibler Einband: 254 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.01.2018
ISBN 9783426216576
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Prolog beginnt gleich mit einer Vergewaltigung, wobei man den Namen des Opfers noch nicht erfährt. 
5 Jahre später geht es mit Lena, ihrem Jurastudium und ihren Freundinnen weiter. Sie scheint sich dank langjähriger Therapie von einem schlimmen Ereignis zu erholen und geht sogar auf eine Studentenfete. Zusammen mit ihrer Freundin Julia und Katrin  will sie sich amüsiere. Katrin  sie ist recht unnahbar und abweisend Männern gegenüber, hauptsächlich warnt sie Lena vor Christoph. Nach einem Streit mit Lena verlässt Katrin die Fete und ist danach verschwunden.
Dann wird eine Leiche gefunden und Tobias mit seinem Team nimmt die Ermittlungen auf.
Tobias leitet nebenbei noch einen Selbstverteidigungskurs, an dem Lena auch teilnimmt. Von ihr erfährt er, dass Katrin verschwunden ist. So konnte die Identität der Toten schnell aufgeklärt werden
Lena und ihr Kommilitone Hendrik wollen selbst einige Leute befragen, was Julia überhaupt nicht so toll findet. Es könnte ja der Mörder dabei sein. Und warum bringt Hendrik Lena in Gefahr?
Lena lernt Luisa kennen und bietet ihr ihre Hilfe beim Lernen an. Von ihr erfährt sie auch einige Machenschaften des wissenschaftlichen Mitarbeiters. Die Mädchen beschließen, ihm eine Falle zu stellen.
Dann wird in der Studentenverbindung eine Leiche gefunden. 
Und Lena bekommt anonyme Post  und fühlt sich nun beobachtet.
Es gibt immer wieder kursiv geschriebene Absätze aus Sicht des Stalkers. Er scheint aber sehr geduldig zu sein. Aber wenn er sein Objekt der Begierde mit anderen Männern sieht, wird er wütend und rächt sich.
Die Geschichte geht rasant weiter, wobei mir nicht alle Aktivitäten der Polizei aber auch von Lena schlüssig sind. 
Aber insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ist eine ganz schön kranke Sache, eine Stalker zu habe und über so viele Jahre. Die Beschreibung der Studentenverbindung ist so, wie man sie sich vorstellt, Trinken, Fechten, Frauen. 
Tobias und sein Team waren mir sehr sympathisch. Es ist bestimmt nicht einfach, objektiv zu ermitteln, wenn persönliche Gefühle im Spiel sind. 
Der Schreibstil ist einfach, so dass si h die Geschichte gut und zügig lesen lässt.
Im Nachhinein passt auch das Cover sehr gut zum Inhalt des Buches. 


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80 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 64 Rezensionen

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Das Grab unter Zedern

Remy Eyssen
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 11.05.2018
ISBN 9783548289076
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das  „Grab unter Zedern“ ist das 4. Buch mit Leon Ritter. Es hat 477 Seiten mit 86 Kapiteln.

Es ist zwar nicht unbedingt notwendig, die ersten Teile zu kennen, die Fälle sind in sich abgeschlossen. Aber die persönlichen Dinge um die Hauptakteure ziehen sich durch alle Bücher. Und natürlich lohnt es sich auch, sie zu lesen. Ich kann es nur empfehlen.

 

Mit dem Prolog gab es einen sehr traurigen Einstieg in das Buch, als ein Vater seine Familie erschoss.

In Le Lavandou wird Paul Simon, ein des Kindesmordes Verdächtiger, aus Mangel an Beweisen freigesprochen. Die Polizei wird von höchster Stelle beauftragt, die Fakten nochmals genau zu prüfen, um stichhaltige Beweise zu finden. Es wird eine Bürgerwehr gegen Simon gebildet, um die sich die Polizei kümmern muss, obwohl sie auch von Simons Schuld überzeugt  ist.

Die Tat geschah vor Leons Zeit, deshalb kann er die Sache etwas objektiver betrachten.

Dann wird am Strand ein Toter gefunden. Die Polizei geht von einem Unfall aus und untersucht die Sache nicht weiter. Aber Leon glaubt das nicht und versucht, mehr heraus zu finden.

Inzwischen will Simon auch seine Unschuld am Tod seiner Tochter beweisen und hat auch schon einen Verdacht.

 

Leon ist mit seiner ruhigen und bedächtigen Art ein sehr kompetenter Rechtsmediziner. Es ist bewundernswert, wie er mit der Arroganz des Polizeichefs umgeht und sich nicht provozieren lässt. Dann  bekommt er auch noch von seinem Chef einen neuen Kollegen zugeteilt, von dem Leon befürchtet, dass es sein Nachfolger sein soll. Dr. Bodin lässt sich kaum blicken, verkauft aber Leon’s Untersuchungsergebnisse als seine. Ich halte ihn einfach nur für unfähig, uninteressiert und intrigant.

 

Es ist eine ziemlich dramatische Geschichte um ein vermutlich totes Mädchen, einen freigesprochenen Verdächtigen, einen Täter und der Beeinflussbarkeit der Menschen, die nur glauben, was sie sehen. Außerdem gibt es noch weitere Tote, die auf den ersten Blick gar nichts mit Allem zu tun haben. Der Fall gestaltet sich immer komplizierter, bis gegen Ende sind keine direkten Zusammenhänge zwischen den Opfern zu sehen.

Zwischendurch gibt es Kapitel aus Sicht einer Person, die glaubt, kleine Kinder retten zu müssen, deren Eltern sich immer streiten und sich nicht genug kümmern.

 

Schön finde ich die Beziehung zwischen Leon und Isabelle, auch Lilou geht gut damit um, obwohl sie im pubertären Alter ist.

Polizeichef Zerna ist immer noch so ein arroganter nach oben schleimender Mensch, der Leon nicht leiden kann und ihn gerne vorführt, indem er Leons Arbeit und die Ergebnisse erst einmal ignoriert. Und Masclau ist immer noch ein ungeduldiger, unsensibler Rüpel, der meist zu Zerna hält.

 

Es ist wieder ein sehr lesenswertes Buch mit vielen unterschiedlichen Charakteren und spannender Handung. Es lässt sich gut und flüssig lesen. Auch das Cover ist wie bei den Vorgänger sehr schön mit dem Lavendelfeld im Vordergrund und dem düsteren, unheilvollen Himmel.

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