Angela2011

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874 Bibliotheken, 12 Leser, 2 Gruppen, 132 Rezensionen

rache, furien, freundschaft, jugendbuch, liebe

Im Herzen die Rache

Elizabeth Miles , Birgit Salzmann
Fester Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2013
ISBN 9783785573778
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Emily ist heimlich in Zach verliebt, aber dabei gibt es ein Problem. Gabby, Emilys beste Freundin, ist mit ihm zusammen. Anfangs kann sie sich gegen die Gefühle wehren, aber als Gabby verreist, kommt Emily Zach ziemlich schnell nahe und dann folgt auch schon schnell die Ernüchterung.   Chase stammt hingegen aus ärmlichen Verhältnissen, und musste sich die Anerkennung in der Highschool hart erkämpfen. Eines Tages tauchen drei schöne und geheimnisvolle Mädchen in Ascension auf, die eine Autopanne haben und Chase ihnen mit gutem Gewissen hilft. Diese haben nichts gutes im Sinn, denn sie wissen genau, wer böses getan und wer es verdient hat, für seine Taten zu büßen.
Die Autorin Elizabeth Miles hat mit ihrem Debüt "Im Herzen die Rache" einen tollen Auftakt einer Trilogie hingelegt. Das Buch habe ich in zwei Tagen ausgelesen gehabt, und das verdanke ich auch nur dem tollen Schreibstil der Autorin. "Im Herzen die Rache" lässt sich leicht und flüssig sowie packend durchlesen.   Das Cover und die Innengestaltung sowie der Titel des Buches gefallen mir sehr gut. Ein schöner Hingucker im Bücherregal.
Anfangs liest man viel über das Leben der Jugendlichen in Ascension, wobei die Handlung aus der Sicht von Emily und Chase erzählt wird. Sie erzählen über Partys, Beliebtheit, Kleidung, usw.! Als aber dann drei geheimnisvolle Mädchen auftauchen, nimmt die Geschichte rasant Fahrt auf. Mysteriöse, geheimnisvolle und rätselhafte Dinge geschehen, und mit überraschenden Wendungen hielt mich das Buch gefangen bis zum Ende.
Leider wird nicht wirklich viel in dem Buch über die drei mysteriösen Mädchen preisgegeben. Zu ihnen hätte ich mir doch mehr Hintergrundinformationen gewünscht, und ich hoffe sehr im zweiten Band mehr über sie zu erfahren. Im Internet habe ich mich dann ein bisschen über die Erinyen bzw. Furien informiert, und ich bin schon sehr gespannt, wie Elizabeth Miles die Geschichte weiter ausbaut.
Trotz kleiner Schwächen auf die ich nicht näher eingehen möchte (aus Spoilergründen), hat mich der erste Band der "Rache/The Furies"-Trilogie begeistert.
Fazit 4 von 5 Sternen

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Tags: ab 14 jahre, elizabeth miles, jugendbuch, mystery   (4)
 

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(76)

133 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

mobbing, schule, agnes hammer, jugendbuch, mobbin

Ich blogg dich weg!

Agnes Hammer
Flexibler Einband: 160 Seiten
Erschienen bei Loewe, 18.03.2013
ISBN 9783785577066
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Mobbing ist ein Thema was immer aktuell ist und sein wird. Es bedeutet Psychoterror für die Betroffenen, und nimmt in den schlimmsten Fällen nicht immer ein gutes Ende. Die Autorin Agnes Hammer beschreibt in ihrem Buch "Ich blogg dich weg!" das Thema Cybermobbing ausführlich, und welche Folgen und Auswirkungen es haben kann. Gerade bei diesem sensiblen Thema finde ich, hat sie sehr gut recherchiert.

Julie die Hauptprotagonistin der Geschichte, ist ein junges, beliebtes und talentiertes Mädchen, und wird eines Tages zum Cybermobbing-Opfer. Droh-Emails und ein Fake-Profil mit immer mehr Beleidigungen tauchen auf. Jeder scheint etwas gegen sie zu haben und sie machen ihr Angst.

Julie konnte ich als Charakter nicht immer gut leiden. Sie lästert über andere, gibt ihnen blöde Spitznamen, oder schnappt sich von jemandem den sie nicht leiden kann den Freund. So ist es auch auf eine Art kein Wunder das sie mit ihrer Provokation immer mehr Hass, Neid und Beleidigungen erfahren muss. Sicherlich tat sie mir auch leid als Mobbing-Opfer, aber durch ihr provokatives Verhalten hat sie sich schon einige Feinde gemacht.

Das Buch wurde in der Ich-Form geschrieben, und aus verschiedenen Perspektiven in kurzen Kapiteln wird sie erzählt. Somit hat man als Leser auch einen guten Einblick auf die Gefühle und Gedanken von anderen und wichtigen Personen.

Ich finde dennoch, das die Charaktere ein bisschen zu wenig ausgearbeitet wurden, und der Titel des Buches passt meiner Meinung auch nicht wirklich zu der Geschichte, denn es wird hier kein Blog erwähnt. Das Cybermobbing findet per Email oder in einem sozialen Netzwerk statt. Das hat mich doch ein bisschen enttäuscht als Bloggerin.

Die Autorin Agnes Hammer hat hier auch "kein typisches" Mobbing-Opfer erschaffen. Die Sicht und der Abstieg auf eine beliebte und talentierte Jugendliche... So was ist ja nicht so häufig wie bei Jugendlichen, die vielleicht die falschen Klamotten tragen, oder die nicht so toll aussehen.


"Ich blogg dich weg!" ist spannend und für Jugendliche äußerst lehrreich. Es eignet sich auch super als Schullektüre, denn gerade zu diesem Thema gibt es genug Gesprächsstoff und dasThema "Mobbing und Cybermobbing" sollte in jeder Schule behandelt werden.

Fazit 4 von 5 Sternen

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489 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 87 Rezensionen

facebook, liebe, chat, internet, jugendbuch

Im Pyjama um halb vier

Gabriella Engelmann , Jakob M. Leonhardt
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Arena, 29.01.2013
ISBN 9783401067933
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Lulu Rocket macht sich bei Facebook auf die Suche nach Ben, dem besten Freund ihres Schwarms Marco. Allerdings ist er nicht derjenige, den sie sucht. Daraufhin schreiben sich die beiden immer wieder Nachrichten, wobei sich eine intensive Internet-Freundschaft entwickelt, indem sich die beiden Dinge anvertrauen, über die sie sonst nicht mit anderen reden würden. Zudem helfen sie sich gegenseitig die Rätsel des Universums zu lüften - wie man mit Jungs oder Mädchen umgehen sollte, oder auch nicht.
Wie es mit der Online-Freundschaft zwischen zwei Fremden Menschen weitergeht, erfahrt ihr wenn ihr das Buch lest ;-)

Seit ich wusste, dass die Autorin Gabriella Engelmann ein neues Jugendbuch herausbringt, und das zusammen mit Jakob M. Leonhardt, konnte ich den Tag kaum erwarten das Buch endlich lesen zu können, da sie mich schon mit ihren Märchen-Büchern verzaubert hat. Der Tag als das Buch bei mir zuhause ankam, wurde direkt genutzt zum lesen - ob morgens beim frühstücken, oder mittags als ich mit den Kindern auf dem Spielplatz war, und immer wieder zwischendurch beim kochen und Abendessen. Ich war soooo beigeistert, und bin es heute noch.

Lulu und Ben - Ben und Lulu, einfach zauberhaft! Zwei Menschen die sich nicht kennen, sich niemals persönlich gesehen haben, gehen so vertraut miteinander um, dass man sie einfach gern haben muss. Die beiden sind mir richtig ans Herz gewachsen. Sie reden über die Liebe, Freundschaft und auch andere Dinge die ihnen sehr wichtig sind.

Die Protagonisten Lulu (Luca-Luisa Rocket) und Ben (Ben Schumann) haben die beiden Autoren wunderbar realistisch beschrieben. Lulu, 16 Jahre alt, lebt in Hamburg und liebt das Ballett tanzen. Dies ist ihre große Leidenschaft. Sie habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Ihre sympathische und einfühlsame Art hat mir sehr gefallen. Ben, 17 Jahre alt, wohnt in München. Auch er ist mir mit seiner witzigen und symphatischen Art direkt ans Herz gewachsen.

Besonders gut hat mir auch die Innengestaltung des Buches gefallen. Die beiden Protagonisten haben wie fast jeder andere auf Facebook auch ein Profilbild, aber auch die Nebencharaktere, die immer wieder kurz in den Posts der beiden auftauchen. So hat es ein bisschen von der Optik, als wäre man selbst auf Facebook.

Nun komme ich zu dem besonderem Schreibstil des Buches. Das ganze Buch besteht aus Facebook-Nachrichten die sich Lulu und Ben zukommen lassen, und zwischendurch liest man auch den ein oder anderen Post von den beiden. Das hat mir auch sehr gut gefallen, denn es ist einfach mal etwas neues. Besonders weil sich die Zielgruppe jugendlicher Leser sehr damit identifizieren können, und Facebook ja heute auch nicht mehr wegzudenken ist - ob bei Jugendlichen oder Erwachsenen. Gerade deswegen, weil das Buch ja nur aus Facebook-Nachrichten besteht, lernt man die beiden Protagonisten sehr gut kennen.

Hinterher und auch zwischendurch machte ich mir immer wieder Gedanken darüber, das es doch sehr interessant ist zu sehen oder selbst zu erleben, wie viel Zeit man eigentlich im Internet verbringt. Ob bei Facebook, beim bloggen, oder Musik hören.

Genauso haben die beiden Autoren auch einfließen lassen, das Facebook oder das Internet auch Probleme bereithalten kann. Man stellt sich als Leser genauso wie Lulu und Ben einige Fragen. Gibt es meinen Gegenüber wirklich? Oder ist er/sie vielleicht nur ein Fake? Gibt er/sie sich als jemand anderes aus, der er/sie nicht wirklich ist? Darum kann man als Leser die Zweifel die Ben und Lulu haben auch sehr gut nachvollziehen.

"Im Pyjama um halb vier" ist ein wunderbarer Facebook-Roman, bei dem nicht nur jugendliche Leser voll auf ihre Kosten kommen. Ich würde mich sehr auf eine Fortsetzung freuen, und ich hoffe Gabriella Engelmann und Jakob M. Leonhardt erfüllen ihn mir und allen anderen beigeisterten Lesern ♥

Fazit
5 von 5 Sternen

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Ich bin's, Alice!

Penelope Bush , Katrin Weingran
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Boje, 16.03.2012
ISBN 9783414823243
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Im Leben von Alice geht derzeit alles schief was nur schief gehen kann. Sie hat dauernd Streit mit ihrer Mutter, ihr kleiner Bruder Rory nervt, und zudem verpasst sie auch noch die Hochzeit ihres Vaters. Da dies alles anscheinend noch nicht reicht, wird sie von Sasha der Klassenqueen gemobbt. Eines Tages passiert ein "Unfall" und Alice befindet sich in dem Körper ihres 7-jährigen Ichs. Von nun an muss sie sich an Dinge erinnern die ihr mehr oder weniger nicht mehr bewusst waren. Zudem entwickelt sie einen Plan, um ihr Leben zu ändern, und dabei erkennt sie, das man nicht immer den Fehler bei jemand anderem suchen sollte.
Schafft Alice es ihre Zukunft zu ändern und wieder in ihr voriges 14-jähriges Ich zurückzukehren???

Die Autorin Penelope Bush zeigt dem Leser die Welt eines 14-jährigen Mädchens, dass anscheinend nicht verstanden werden will mit all ihren Sorgen und Problemen. Als sie aber in ihr 7-jähriges Ich wandert mit dem Wissen und Verstand einer 14-jährigen, ändert sich ihr Verhalten schlagartig. Ihr fällt es zudem auch schwer, eine 7-jährige zu "spielen". Die Entwicklung die Alice in der Geschichte durchmacht hat die Autorin wunderbar dargestellt. Alice sieht die Sicht auf einige Dinge anders wie vorher, und auch ihr Verhalten ändert sich zunehmend. Wie eine junge Erwachsene nimmt sie ihr Leben in die Hand, und das noch nicht mal verkehrt. Es erwartet sie einige kleine und größere Veränderungen, wie z.B. die Auswahl ihrer Freunde.
Was genau euch erwarten wird fragt ihr euch??? Das müsst ihr selbst herausfinden, denn ich kann nur sagen, das diese Geschichte wunderbar geschrieben wurde.

Viele Werte die uns die Autorin in der Geschichte vermittelt, gehören zum Leben einfach dazu, und sie sollten auch immer wichtig sein.

Zum Ende hin hält die Autorin für uns noch einige Überraschungen bereit.

Fazit
4,5 von 5 Sternen

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189 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 9 Rezensionen

thriller, linwood barclay, krimi, verschwinden, sydney

In Todesangst

Linwood Barclay , Nina Pallandt
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.11.2010
ISBN 9783548282718
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Dies ist das erste Buch was ich von Linwood Barclay gelesen habe, und dies wird garantiert auch nicht das letzte sein. „In Todesangst“ regt den Leser zum Nachdenken an, und enthält Dinge und Menschen die nicht so sind, wie sie auf den ersten Blick scheinen mögen. Was mir besonders gut gefallen hat, sind die unerwarteten, überraschenden Wendungen. Linwood Barclay versteht es gekonnt, den Leser mit rätselhaften Zusammenhängen zu versorgen. Vorallem legt er gerne hin und wieder falsche Spuren, um die Story noch spannender und actionreicher zu machen, und das von Anfang an, bis zum Schluss. Ich konnte garnicht genug davon bekommen, und habe das Buch an einem Tag ausgelesen.

Als Leser schließt man schnell einige Personen ins Herz. So ging es mir mit Tim (Sydneys Vater). Wie würden wir uns fühlen, wenn unsere Tochter oder unser Sohn nicht aufzufinden wäre? Was würden wir alles tun um sie/ihn wiederzufinden? Das alles hat Linwood Barclay sehr gekonnt beschrieben. Man erlebt als Leser hautnah mit wie sich Tim gerade fühlt, denn die Story wird aus der Sicht von Tim erzählt, sodass das Buch genau deshalb soviel Spannung bietet. Bei Tims Suche nach Sydney, hat man quasi seine Gefühle vor Augen, wie wenn man sich einen Film anschauen würde. Seine Verzweiflung, seine Angst, seine Hilflosigkeit, sowie auch seine Glücksmomente sieht und spürt man förmlich.

Linwood Barclay hält ein spannendes und ein bis zur letzten Seite hin überraschendes Ende für den Leser bereit, auch wenn dies ein wenig zu schnell und abrupt beendet wurde.
Gerade wegen diesem kleinen Manko, hätte ich mir einen Epilog am Ende des Buches gewünscht, um zu erfahren wie es weitergegangen wäre und damit auch die ein oder andere Frage die man sich stellt beantwortet ist.

Fazit:
4,5 von 5 Sternen

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78 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

sylt, liebe, freundschaft, buchhandlung, trennung

Inselzauber

Gabriella Engelmann
Flexibler Einband: 377 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.07.2007
ISBN 9783426634370
Genre: Liebesromane

Rezension:

<< Ein Sylter Sommermärchen >>
Der Eindruck, den Lissy und Nele bei ihrer ersten Begegnung voneinander bekommen, ist nicht gerade der beste. Die zwei Frauen haben jedoch mehr gemeinsam, als sie ahnen. Das Leben meint es mit den beiden derzeit nicht besonders gut: Neles Café steht kurz vor dem Konkurs und Lissy wurde von ihrem Freund verlassen und flüchtete deshalb auf die Insel Sylt. Doch bald schon stellen die beiden fest, dass man zusammen stärker ist als allein. Der Inselzauber tut sein Übriges: Auf einmal bekommen Träume Flügel, und auch die Liebe lässt nicht lange aus sich warten ...

Die Autorin Gabriella Engelmann, nimmt den Leser mit auf eine schöne Reise nach Sylt. Man möchte am liebsten auch sofort dort hin, und sich die wunderbare Insel anschauen und dort Urlaub machen.
Sehr begeistert war ich davon, das die Autorin auch die Arbeit einer Buchhändlerin mit in die Geschichte hat einfließen lassen, denn so bekommt man einen wunderbaren Einblick in diesem Beruf.

Gabriella Engelmann hat die Insel Sylt, und besonders die Buchhandlung so real beschrieben, als würde man selbst dort sein, und alles miterleben, was Lissy oder Nele gerade tun.
Ich habe mich als Leser dort direkt "zu hause" gefühlt, so als wäre man selbst in dem "Café Möwennest" oder bei Lissy in der Buchhandlung "Bücherkoje". Das wäre doch für jeden Leser etwas schönes, ein langer Besuch in der Buchhandlung, und danach einen leckeren Kaffee zum Abschluss des Tages trinken ...

Lissy und Nele sowie auch die anderen Charaktere hat man nach und nach ins Herz geschlossen.
Bei Lissy habe ich dies eher getan, denn Nele wirkte am Anfang doch recht zickig.
Ich konnte garnicht glauben das sich Lissy und Nele doch einmal so gut verstehen werden, wo sie doch so unterschiedlich sind, aber ich glaube gerade dies, macht eine wahre Freundschaft aus.
Leon war mir von Anfang an sehr sympathisch, wobei ich mit Marco wiederrum aber nicht richtig warm werden konnte. Warum ,wieso oder weshalb, kann ich leider nicht sagen, so richtig weiß ich das selber nicht, nur das es so ist.

"Inselzauber" habe ich sehr gerne mit viel Begeisterung in einem Zug durchgelesen, da ich ja auch wissen wollte, wie die Geschichte endet. Gabriella Engelmann hat meiner Meinung nach das Buch mit sehr viel Liebe und Gefühl geschrieben, besonders mit ihrem glücklichen Händchen fürs Detail.

Ich kann dieses Buch bedenkenlos jedem Leser empfehlen, denn "Inselzauber" ist nicht nur eine wunderbare Urlaubslektüre, sondern man kann es so wie ich auch in einer kalten Jahreszeit lesen, und sich dabei auf die schöne Insel Sylt hin träumen und verzaubern lassen. Ich freue mich jetzt schon auf den geplanten zweiten Band von "Inselzauber", und kann es kaum erwarten Lissy und Nele "wieder zu treffen".

Fazit
5/5 Sternen

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 6 Rezensionen

schlafmangel, alleinerziehend, postnatale depression, verzweiflung, roman

Ich will Schlafen!

Helen Walsh , Maria Hummitzsch
Fester Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 16.02.2012
ISBN 9783462043808
Genre: Romane

Rezension:

Rachel trifft nach Jahren ihre damalige Jugendliebe wieder und bemerkt nach einiger Zeit das sie schwanger ist. Sie beschließt das Kind zu behalten und alleine großzuziehen. Sie ist Sozialarbeiterin, und hat mit vernachlässigten Jugendlichen zu tun. Wenn sie Mutter wird, möchte sie auf jedenfall alles besser machen. Dies stellt sich aber nicht so einfach heraus, auch wenn sie sich auf ihr Kind gefreut hat. Denn schnell merkt sie, dass es wohl nicht so einfach ist ein Baby zu versorgen.

Helen Walsh schreibt in diesem Roman über eine Mutter, die mit extremen Schlafmangel und einer postnatalen Depression zu kämpfen hat, über die Geburt und die erste Zeit mit einem Baby. Da sie selbst zwei Jahre lang unter vollständiger Schlaflosigkeit litt, entstand so der ergreifende Roman über eine junge und alleinerziehende Mutter, deren Traum vom Kind zum Albtraum wird.

Welche frischgebackene Mutter hat nicht den Wunsch einfach nur schlafen zu wollen? Mir ging es so mit meinen zwei Kindern, und anderen frischgebackenen Müttern bestimmt ebenso. Aus diesem Grund habe ich mich für dieses Buch mit dem Thema "Schlafmangel" bei BdB beworben.

Das Buch hat mich ziemlich aufgewühlt. Zwar findet man ähnliche Dinge in dem Buch über sich selbst wieder, aber wiederrum wurde manches überspannt. Ich finde es zwar gut, dass sich jemand mal getraut hat eine Geburt bis ins Detail zu beschreiben, aber ein paar Dinge waren dennoch etwas übertrieben, wie z.b. das geschriebene über die "ersten" Wehen. Jede Frau erlebt diese anders, das ist klar, aber so wie Helen Walsh schreibt, dass einem die "ersten" Wehen direkt auf den Boden werfen, finde ich schon etwas übertrieben.

Helen Walsh hat der Figur Rachel eine dicke Haut und viel Selbstbewusstsein gegeben. Was ich aber wiederum nicht verstanden habe, wenn sie doch als Mutter alles besser machen wollte, dass sie sich nicht ein bisschen über die Geburt oder die erste Zeit mit einem Baby informiert hat. Ich würde mal behaupten, jede schwangere Frau informiert sich doch durch Bücher, das Internet oder auch durch Freunde die schon Kinder über dieses Ereignis. Rachel hat nichts vorbereitet, geschweige denn Windeln zuhause. Das hat mich ein wenig gestört bei Rachel, wo sie doch eine intelligente und taffe Frau mit viel Selbstbewusstsein ist. Zudem nimmt sie auch keine Hilfe von jemanden an, möchte einfach alles alleine schaffen.

Dann ist dort noch die Sache das Joe "nie" schläft. Rachel kann ja nicht schlafen, weil Joe angeblich nie schläft, aber wieso putzt sie dann die Wohnung anstatt sich auch hinzulegen oder wieso weckt sie ihn zum baden oder wickeln?? Das Baby zu wecken für irgendetwas wäre mir dann nicht im Traum eingefallen für sowas. Zudem würde ich sagen, dass sie dann auch nicht so bei ihrer Arbeit als Sozialarbeiterin über die "unfähigen" Mütter etwas sagen darf. Denn sie selbst rennt weg wenn Joe weint, oder lässt ihn auch mal stundenlang alleine. Zudem fand ich es wiederrum traurig mitzuerleben, wie Rachel den kleinen Joe immer wieder im Stich gelassen hat. Es brodeln soviele Emotionen in einem hoch, dass man am liebsten dazwischengehen würde.

Auch wenn ich zuviel negatives an dem Buch gesehen habe, fand ich es dennoch spannend zu lesen. Die Seiten flogen nur so dahin, und kurz vor Schluss wurde es nochmal so richtig spannend, weil ich erfahren wollte wieso Rachel nicht mehr weiß was sie getan hat damit Joe schläft, und was sie schließlich getan hat.

Fazit
Trotz dieser vielen negativen Dinge, vergebe ich dem Buch aber 3/5 Sternen, weil sich Helen Walsh an so ein Tabu-Thema herangewagt, und ihr Schreibstil mir auch gefallen hat.

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