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266 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

casting, mode, freundschaft, patricia schröder, the perfect

The Perfect

Patricia Schröder
Buch: 416 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, 11.01.2016
ISBN 9783649667834
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Überall in der Stadt hängen Plakate, und niemand scheint mehr über etwas anderes zu reden. Adam C. Oulay sucht für seinen neuen Trendsetter-Laden "Oulays" eine persönliche Assistentin, aber das "Special-Assistant-Training" wird hart - sehr hart. Dies müssen auch die zwei besten Freundinnen Jazz und Leena am eigenen Leib erfahren, denn Leena möchte unbedingt Modedesignerin werden. Jazz kann den ganzen Hype darüber nicht verstehen, aber trotzdem bewirbt sie sich Leena zu liebe auch. Dieses Casting verläuft ganz anders als Jazz gedacht hat, und es kommt zu einem eisernen Konkurrenzkampf ohne jegliche Grenzen...

"The Perfect - Wie weit gehst du für deinen Erfolg?" startete schon mit einem spannenden Prolog. Kaum habe ich angefangen zu lesen, fand ich mich auch schon vertieft in der Glamourwelt wieder, und ich konnte auch nicht mehr aufhören mit dem lesen. Aufgepasst - Spannung pur!!  


~ Glamourwelt ~ myteriöses Casting ~ eiserner Konkurrenzkampf ~  

Die Autorin Patricia Schröder versteht es sehr gut von Anfang an Spannung aufzubauen, und ich musste unbedingt wissen wie es weitergeht, nachdem ich schon die Leseprobe gelesen habe. Als ich dann las wie die Regeln des mysteriösen Adam C. Oulay lauten, war ich ein bisschen schockiert wie viele Mädels diese einfach so akzeptiert haben.

Jazz hat mir als Protagonistin von Anfang an zugesagt, und mit ihr konnte ich mich sehr gut identifizieren. Ihre Gedanken über das ganze Casting und der Verlauf des "Special-Assistant-Trainings" konnte ich ganz gut nachvollziehen, denn hier stellte ich mir oft die selben Fragen: "Wie weit geht ein Mensch für seinen Erfolg?" und "Wem kann man trauen?"... Auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen und wurden gut beschrieben, aber dennoch war Jazz einfach meine Lieblings-Protagonistin.

Patricia Schröder hat die Glamour-/Casting-Welt hervorragend beschrieben meiner Meinung nach. Gerade weil ich kein großer Fan dieser "Welt" bin, konnte sie mich dennoch mit ihrem Buch vollkommen überzeugen darin einzutauchen. Man stelle sich mal vor, so etwas gibt es wirklich ...Gerade weil sehr viele Dinge im Laufe der Geschichte geschehen, versteht Patricia Schröder es sehr gut, immer wieder überraschende Wendungen einfließen zu lassen mit denen ich nicht gerechnet hätte.

"The Perfect - Wie weit gehst du für deinen Erfolg?" zählt auf jeden Fall zu meinen diesjährigen Lese-Highlights. Wer gerne mal in eine mysteriöse Castingwelt abtauchen möchte, mit viel Spannung und überraschenden Wendungen, dem kann ich dieses Buch vollkommen empfehlen !!

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Tags: erbitterter konkurrenzkampf, mysteriös, patricia schröder   (3)
 

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

krimi, sanne aswald, humorvoll, schwarzwald

Tod auf dem Titisee

Sanne Aswald
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 16.07.2015
ISBN 9783954516582
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Clarissa Kleinschmidt ist Sachbuch-Autorin, und nimmt eine über zehn stündige Autofahrt von Hamburg bis zum Titisee in Kauf, um nach einer letzten Auseinandersetzung mit ihrem Ex ihr inneres Gleichgewicht wiederzufinden. Ihre Reise in den Schwarzwald beinhaltet auch die Recherche zu ihrem neuen Sachbuch (Thema Kulinarik und Wellness). Desweiteren spielt sie mit dem Gedanken, ihre Reise für einen dauerhaften Ortswechsel als Start in ein neues Leben zu sehen. Eines Tages entdeckt sie einen toten Mann in einem Boot, und wird somit zu einer der Hauptverdächtigen. Um die Anschuldigungen des Kommissars ins rechte Licht zu rücken, beschließt Clarissa auf eigene Faust zu ermitteln. 

Die Autorin hat ihre Protagonisten wunderbar beschrieben. Sie werden durch ihren Schreibstil und ihrer Beschreibungen sehr lebendig. Besonders Clarissa hat mir gefallen, denn mit ihren kleinen Macken hat die Autorin dem Krimi die richtige Portion Humor/Witz verabreicht. Sei es ihren dunkelblauen Mini Pauline zu taufen, oder ihrem Notebook den Namen Hektor zu verpassen ... Sie redet gerne mit sich selbst bzw. ihrem "Stimmchen" im Kopf, und auch mit Gegenständen. Mal gedanklich aber auch mal laut ausgesprochen - ihre witzige Art und das "Stimmchen" im Kopf,  machen aus ihr einen besonderen Charakter wie ich finde. Auch die Kräuterfrau Ellen mit ihrem badischen Dialekt oder Kommissar Hübchen, haben mir in ihren "Rollen" gut gefallen.

 Sanne Aswald machte mich auch sehr neugierig auf die Schwarzwald-Idylle. Eines Tages werde ich hoffentlich einmal dorthin kommen, und das nicht nur wegen der "Schwarzwälder Kirschtorte" ;-)

Die Autorin schaffte es auch, mir als Leser Steine in den Weg zu legen, um den Täter zu finden. 

Die Kapitel enden mit E-Mails, die Clarissa ihrer Freundin Sarah schreibt. Diese beinhalten auch leckere Rezepte zum nachkochen, und das ein oder andere, habe ich mir auch schon mit Post-Its markiert.

Diesen Krimi kann ich jedem empfehlen, der auch mal einen humorvollen Krimi lesen möchte, und sich gerne mal in den Schwarzwald entführen lassen möchte.

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Tags: humorvoll, krimi, sanne aswald, schwarzwald   (4)
 

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nina dulleck, ab 7 jahre, tulipan verlag, kinderbuch, petra postert

Traumfee Lula und der Flüsterzauber

Petra Postert , Nina Dulleck
Fester Einband: 48 Seiten
Erschienen bei TULIPAN VERLAG , 15.07.2013
ISBN 9783864291593
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Printed Words

Traumfee Lula, so groß wie ein halber Bleistift, ist gerade erst geboren und bekommt von der Obertraumfee ihren funkelnden Feenstab überreicht. Als sie ihr neues Zimmer zu sehen bekommt, liegt dort auch schon ihr Feenbuch, in das sie die zugeflüsterten Träume eintragen muss. Prompt bekommt sie auch schon eine Straße zugewiesen, für die sie zuständig sein wird - die Birkenallee. Dort begegnet sie dem Kater Dschango, der sie bittet, den Leuten die in der Birkenallee wohnen nur schöne Träume zu bescheren. Wird Lula es schaffen ihren ersten Auftrag zu erfüllen ohne sich erwischen zu lassen?

Zuerst komme ich mal zu den schönen Illustrationen von Nina Dulleck. Die haben meinem kleinen Bücherwurm und mir sehr gefallen. Wenn er ab und zu auch mal Mädchenbücher liest, sagt er immer das es ihm zu viel Glitzer oder zu kitschig war. Diesmal war dies überhaupt nicht der Fall, denn die Illustrationen von Nina Dulleck kommen ganz ohne Glitter und Glamour aus.

Die Autorin Petra Postert hat mit der kleinen Traumfee Lula eine süße Protagonistin erschaffen. Eine solche Fee habe ich bisher noch nicht gekannt. Lula liebt das Essen und hat zwar Flügel und einen Feenstab, aber sie zieht sich auch gerne mal drei Röcke an. Kunterbunt und einfach zauberhaft präsentiert sich die Geschichte rund um Lula und den Kater Dschango. 

Ich kann dieses Buch an kleine und große Leser gleichermaßen empfehlen. Für die kleineren Leser ist die große Schrift mit einfach Sätzen sehr praktisch. Vorallem die schönen Bilder werden den Kinder gefallen und viel Spaß machen.

Kleiner Bücherwurm (8½ Jahre)

Ein Mädchenbuch ohne Glitzerzeug. Das hat mir sehr gut gefallen. Eine tolle Geschichte und schöne Bilder. Ich freue mich auf weitere Bücher mit Lula und dem Kater Dschango.


Fazit

5/5 Sternen

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Tags: ab 7 jahre, kinderbuch, nina dulleck, petra postert, tulipan verlag   (5)
 

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italien, liebe, schüleraustausch, sommer, familie

Ti amo sagt man nicht

Eva Lukas
Fester Einband: 279 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, F, 20.01.2012
ISBN 9783649605867
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
»Wenn man sich küsst, verliebt man sich. Und wenn man sich verliebt, hat man ein Problem. Jedenfalls dann, wenn es der Falsche ist.« Absturz. Ungebremster Aufprall. Totalschaden. So fühlt Julia sich, als Niklas aus heiterem Himmel mit ihr Schluss macht. Für sie steht fest: So schnell wird sie sich nicht noch mal verlieben. Als ihre Mutter aber hinter ihrem Rücken für sie einen Schüleraustausch nach Italien organisiert, trifft sie dort auf den Sunnyboy Marco, der allen Mädchen den Kopf verdreht. Julia verschanzt sich hinter ihren Büchern und lässt Marco eiskalt abblitzen. Doch mit einem Mal überschlagen sich die Ereignisse und Julia muss sich entscheiden: Ist sie bereit, alles für die Liebe zu riskieren? Eine turbulente und warmherzige Geschichte über die erste große Liebe, Freundschaft, das Erwachsenwerden und die Beziehung zu den Menschen, die man liebt.

Meine Meinung
Julias Versetzung ist gefährdet und nur unter einer Bedingung darf sie ein halbes Jahr in Italien verbringen. Sie soll einen Erfahrungsbericht schreiben, der 30 Seiten umfassen und termingerecht abgegeben werden muss, denn nur dann darf sie nach den Sommerferien in die elfte Klasse vorrücken. Dazu hat sie von Frau Sauer ein Merkblatt mit achtzehn Fragen bekommen, die sie beantworten muss. Anfangs sträubt sie sich noch, aber es hilft ja nichts, und so fängt sie dann an, dem Leser ihre Geschichte zu erzählen.

Die Aufmachung des Covers und der Buchrückentext haben mich richtig neugierig auf das Jugendbuch gemacht, so das ich es unbedingt lesen wollte. Die Autorin Eva Lukas hat mich auch nicht enttäuscht, sondern von Anfang an in ihren Bann gezogen mit dieser schönen Lovestory zweier Jugendlicher. Wenn man denkt es handelt sich bei dem Buch um eine kitschige Mädchen-Liebesgeschichte dann täuscht man sich, denn der Autorin ist es sehr gelungen, die Geschichte sehr emotional und gefühlvoll niederzuschreiben.
Gerade durch die achtzehn Fragen, die Julia beantworten muss in ihrem Erfahrungsbericht, lernt man sie und Marco besonders gut kennen, und vorallem wie es in ihrer Gefühlswelt aussieht.

Zitat S. 176:
"Es kommt mir so vor, als ob die ersten zehn Tage in Italien die anstrengendsten meines Lebens sind. Ich kämpfe die ganze Zeit mit den Tränen, weil alles fremd ist - die Sprache, die Stadt, die Menschen."

Die Aufmachung in dem Buch ist auch nochmal richtig schön, denn am Anfang jedes Kapitels findet der Leser die Frage die Julia beantworten muss, und einer verschnörkelten Zeichnung in der rechten oberen Ecke.
Die Autorin Eva Lukas hat ihre Charaktere sehr liebevoll ausgebaut, so das man sie alle sofort ins Herz schließen muss.

Ich fieberte von Anfang bis zum Ende des Buches mit, ob aus Julia und Marco doch noch ein Traumpaar wird, wo doch ein paar Missverständnisse im Raum lagen... Das Buch fesselt den Leser einfach mit, weil es keine normale Teenie-Lovestory ist, sondern sie ist so realistisch, so gefühlvoll, dass man es in einem Rutsch durchlesen muss.

Eine sehr schöne Sommerlektüre, die mich sehr gut unterhalten hat, und von der ich nicht erwartet hätte, das sie sich doch so von anderen Tennie-Lovestorys herabsetzt. Da müsst ihr einfach zugreifen ...

Fazit
5/5 Sternen

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46 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

hausboot, spreewald, freunde, mord, eifersucht

Todesblüten

Ulrike Rylance
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.02.2012
ISBN 9783423782586
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Clara freut sich riesig. Sie darf mit ihrer besten Freundin Mellie alleine Ferien auf einem Hausboot im Spreewald machen. Claras Freude ist schnell getrübt, denn Mellie hat ihren Freund Alex auch eingeladen, und er wiederrum seinen Kumpel David, damit Mellie nicht "alleine" ist. Kaum sind sie auf dem Hausboot angekommen, hält es noch eine weitere Überraschung bereit - kein Kühlschrank und dann noch kein Strom...
Um in das nächstgelegende Dorf zu kommen, muss man mit einem Ruderboot paddeln. Clara entdeckt dann dort einen leblosen Körper der auf dem Wasser treibt, und zwar ist es das Mädchen, das Clara zuvor in Berlin und im Dorf zusammen mit David gesehen hat. Da er alles abzustreiten scheint, ragt sie sich natürlich wer das Mädchen war, und in welcher Verbindung sie zu David stand. Hinzu kommen noch die merkwürdigen Nachbarn, die sie rund um das Hausboot haben. Jeder scheint irgendwie merkwürdig zu sein, oder etwas zu verbergen haben. Dann verschwindet später auch noch Mellie...

Dieser spannungsgeladene Jugendkrimi hat es mal wieder in sich gehabt. Die Autorin Ulrike Rylance beschreibt alleine schon die Atmosphäre rund um den Spreewald so malerisch, das man es förmlich vor sich sehen kann wie es dort aussieht. Das mag ich besonders gern an Büchern, wenn man mittendrin in der Geschichte ist, als wäre man selbst dort. Man würde auch zu gern auf dem Hausboot sein, oder auf den kleinen Kanälen entlang paddeln. Auch die schlechten Dinge an dem Urlaub hat die Autorin nicht ausser Acht gelassen, wie die Mückenplage oder die Verschmutzung des Wassers durch Grünpflanzen, das dadurch zum Baden nicht geeignet ist.

Ulrike Rylance hat die Charaktere wunderbar ausgearbeitet. Vier Jugendliche, die mit ihrem Verhalten und ihrer Redensweise gründlich verschieden sind. Da gibt es zunächst einmal Clara, die eine ruhige, verträumte Art an sich hat, und da die Geschichte in der Ich-Form von ihr erzählt wird, konnte ich mich sehr gut in sie hineinversetzen. Mellie hingegen ist aufgeweckt, aber lässt sich einfach zuviel von ihrem Freund Alex bieten. Der Leser lässt sich da bestimmt gedanklich auf eine Diskussion ein, denn so ging es mir auch. Zu Alex muss man nicht wirklich viel sagen, er ist ein Mensch den man nicht mögen muss, aber eine solche Person muss es ja auch geben. Er hat nichts andere im Kopf ausser Bier zu trinken, mit seinem Handy herumzuspielen oder blöde Sprüche abzulassen. David widerrum ist ein unnahbarer und geheimnissvoller Mensch. Ich wusste anfangs nicht so recht was mit ihm anzufangen. Man blickt nicht so wirklich bei ihm durch. Dann gibt es ja noch die seltsamen Nachbarn der anderen Hausboote...

Die Spannung um den Täter zu finden und zu entlarven, hat die Autorin super aufgebaut. Ich hatte ein paar Personen verdächtigt, aber auf den wahren Täter bin ich erst an einer bestimmten Stelle gekommen.
So macht es doch richtig Spaß zu lesen, wenn man den Täter erst kurz vor Schluss entlarvt.
Den Schreibstil von Ulrike Rylance mag ich sehr gerne, und auch "Todesblüten" hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, sodass ich es an einem Nachmittag durchgelesen habe.

Auch das schöne Cover des Buches darf man nicht ausser Acht lassen. Die bunten Wasserblüten die darauf zu sehen sind, wurden ja in den Haaren des toten Mädchens gefunden, und tauchen auch so in dem Buch wieder auf. Das Boot das auf dem Wasser liegt und von Bäumen umgeben ist, lässt eine düstere und geheimnisvolle Atmosphäre erahnen. Damit hat der Verlag das Cover für mich perfekt abgestimmt auf die Geschichte. Es passt einfach wunderbar zu dem Jugendkrimi, und es fällt so dem Leser direkt ins Auge.

Da ich ja sowieso sehr gerne Jugendbücher lese, hat mir dieser Jugendkrimi von Ulrike Rylance wieder sehr gut gefallen. Ich bin schon gespannt auf ihre nächsten Bücher, und kann es kaum abwarten...

Fazit
5/5 Sternen

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krimi, mode, modelbusiness, sprado, fashion week

Tod auf der Fashion Week

Hans-Hermann Sprado
Fester Einband: 377 Seiten
Erschienen bei Solibro Verlag, 24.08.2007
ISBN 9783932927393
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Während der New Yorker Fasion Week stürzt das deutsche Topmodel Anna Hansen aus ihrer Wohnung im siebten Stock eines Hauses in Manhattan in den Tod. Ist sie gefallen? Ist sie gesprungen? - Oder wurde sie gestoßen? Ihr Tod und eine Serie mysteriöser Morde an Prominenten der Modebranche rufen den deutschen Reporter Mike Mammen auf den Plan.

Meine Meinung
Das Cover des Buches zeigt eine tote Frau unter dem großen Titel, und das schöne daran finde ich, dass es ein Lesebändchen hat. Mit dem Tod von Anna Hansen, beginnt direkt der Einstieg des Buches, und auch wenn Anna nie lebendig auftritt, lassen ihre Freunde, Bekannte, Familie und Kollegen sie doch lebendig erscheinen durch ihre Erzählungen.
Als sich der Tod des deutschen Topmodels Anna Hansen ereignet, ist es Zufall, dass sich der deutsche Reporter Mike Mammen sich auch in New York befindet. Er begibt sich zum Tatort, und ermittelt dann auf eigene Faust. Um mehr über Anna Hansen´s Vergangenheit zu erfahren, befragt Mike Mammen, Freunde und Kollegen des Topmodels, um an brisante Informationen für eine Serien-Reportage zu kommen. Die Gespräche die Mammen mit den Personen führt, mit denen sie eng befreundet war, oder anderweitig zu tun hatte, bringen immer mehr Geheimnisse und Ungereimtheiten ans Tageslicht. Der Reporter merkt schnell, dass es nicht ganz ungefährlich ist, und das Anna´s Tod nicht der letzte sein wird. Man erfährt in dem Buch sehr viel, wie Anna´s Leben ausgesehen haben mag. Was sie für eine Weisheit gehabt haben muss, in diesem jungen Alter.
Hans-Hermann Sprado hat sehr gut recherchiert, über die Modebranche und Voodoo-Szene.
Ich finde, dass man sich Gedanken über einige Sätze macht, die noch einige Zeit im Kopf herumschwirren.

Fazit
Ein aufschlussreiches, sehr gut recherchiertes Buch über die Modebranche.
Alle, die gerne so gut recherchierte Bücher lesen, dem kann ich es nur empfehlen.

Über den Autor
Hans-Hermann Sprado, 1956 in Bassum geboren, volontierte beim Bremer Weser Kurier und arbeitete als Redakteur bei Bunte und als Chefreporter bei Bild. Er war Chefredakteur des P.M.-Magazin und von Marie Claire; heute ist er Herausgeber der "P.M.-Gruppe". Seine Reisen führten ihn in mehr als 30 Länder. Hans-Hermann Sprado lebt mit seiner Familie in Ebersberg bei München. Sein erster Roman "Risse im Ruhm" (Solibro 2005), wird demnächst für das Fernsehen verfilmt.

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