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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Kindermund

Stella Duffy , Stefan Haußmann
Flexibler Einband: 223 Seiten
Erschienen bei Argument Verlag mit Ariadne, 01.04.2009
ISBN 9783867541756
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Die Londoner Detektivin Saz Martin hat ihren letzten Fall nur um Haaresbreite überlebt – jetzt hängt sie den Job an den Nagel, um sich ihrer frischgebackenen kleinen Familie zu widmen. Doch da klopft die Vergangenheit an ihre Tür: Jemand, den sie im Leben niemals wiedersehen wollte, fordert ihre Hilfe ein. Und Saz kann nicht ablehnen. Denn an der Tragödie, die vor vielen Jahren geschah, war sie nicht unbeteiligt …

Meine Meinung
Drei Jungen und 2 Mädchen, aus denen besteht in der Schule die Clique von Will Gallaghter. Er ist der Anführer dieser Clique, die nie etwas gutes im Sinn hat. Jeder Schüler, aber auch die Lehrer haben Angst vor Ihnen. Besonders wenn sie Ihnen auf der Straße begegnen, ohne dem "Schutzschild" Schule. Alle wussten was sie taten, aber alle hielten den Mund. Dies fand ich schon sehr schlimm, denn wo gibt es denn so etwas, wenn alle Bescheid wissen, und nichts unternehmen. Gerade alle zusammen hätten die "Macht" gehabt, sie zu stürzen. Es wurde eine abgelegene Ecke in der Schule ausgebaut, für die älteren Schüler, die keine Pausenaufsicht mehr nötig hätten. Diese wären ja alt genug, um sie ihnen anvertrauen zu können. Davon halte ich auch mal garnichts, denn die Schule sollte die Aufsichtspflicht nicht unterschätzen, oder zumindest ab und an mal dort vorbeischauen. Dann wäre vieles nicht passiert. Das wichtigste für die Clique an diesem Ort war folgendes: "Sehen, ohne gesehen zu werden". (Zitat - Seite 12)
Dieses Buch wurde auch in zwei Zeitabschnitten unterteilt, der Vergangenheit und der Gegenwart. Wenn man liest, was die Clique alles getan hat, dann ist man einfach nur erschrocken darüber... Trotzdem musste ich das Buch einfach in einem Ruck durchlesen, denn ich fragte mich, wer wohl hinter der ganzen Sache stecken könnte. Was passieren würde. Was nicht passieren würde. So viel ging mir währenddessen durch den Kopf. Ich konnte nicht verstehen wie grausam man doch sein kann. Zwar sind die einzelnen Mitglieder der Clique irgendwie doch Aussenseiter, die sich einfach nur zusammengefunden haben, aber man muss es doch nicht so hart angehen. Nur ein Gruppenmitglied hatte Angst vor Ihnen und schließ sich deswegen der Clique an, und machte mit was verlangt wurde. Das schließt sie aber nicht meiner Meinung nach aus, das sie deswegen nicht dazugehören würde. Denn sie hat ja auch alles mitgemacht, wenn auch aus Angst, selbst ein Opfer zu werden. Nach etlichen Jahren meldet sich ein Opfer wieder, und dann beginnt die Geschichte nochmals so richtig ihre Spannung aufzubauen. Das Ende des Buches hatte es noch mehr in sich. Die Autorin hat einen jugendlichen Schreibstil benutzt, der meiner Meinung nach zu dem Buch passt, aber wiederrum einiges auch "dezenter" hätte ausdrücken können. Ich war sehr von den Taten der Clique erschrocken, und bin doch irgendwie froh das ich es ausgelesen habe. Erst habe ich es ja abgebrochen, weil mir der Schreibstil erst garnicht gefiel, und doch wollte ich wissen, wie die Sache ausging. Deswegen setze ich mich nochmal dran, und war überrascht über dieses Ende. Mir hat dieses Buch gesagt, das man ruhig den Mund aufmachen sollte, und zu seinen Taten stehen sollte. Auch wenn sie noch so grausam waren. Denn so schließt man doch ein wenig Frieden mit sich selbst.

Fazit
Ein Buch, das nicht einfach ist, aber man gelesen haben muss...

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

second life, facebook, internet, zwillingsschwestern, pferde

Second Face

Carolin Philipps
Flexibler Einband: 139 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter, 01.01.2011
ISBN 9783800056101
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Unzertrennlich sind sie, die Zwillingsschwestern Anne und Marie – bis zwei Jungen in ihr Leben treten und damit eine Spirale der Täuschungen und Konflikte beginnt. Marie flüchtet in ihrem Liebeskummer in die Welt des Second Life, wo sie ein neues virtuelles Leben aufbaut und sich sicher glaubt vor weiteren Enttäuschungen. Erst als jemand bei Facebook gefälschte Nacktfotos von Anne einstellt, kehrt Marie in die reale Welt zurück ...

Meine Meinung

In Second Life, kann man sich eine zweite Leben aufbauen, sich neu erfinden. Man kann das tun, was man schon immer tun wollte. Ich fand das Buch sehr gut, denn man lernt auch dabei, dass das Internet auch gefährlich sein kann, und nicht jeder immer der ist, wofür man ihn hält. Das "Second Life" ist so gut beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst dort zu sein. Die Personen wurden auch sehr gut ausgearbeitet, besonders bei de eineiigen Zwillingen Anne und Marie. So gut, dass man denkt, sie wirklich zu kennen, und wie unterschiedlich Zwillinge sein können, trotz gemeinsamer Interessen. Mit 21 Kapiteln und 140 Seiten, ist es zwar ein schnell durchgelesenes Buch, aber man kann es auch nicht aus der Hand legen, wenn einem mehrere Fragen durch den Kopf schwirren. Man möchte einfach wissen, wer hinter dieser Sache steckt, wobei man es sich auch fast denken konnte, und ob Anne und Marie den Täter entlarven können. Das Ende hat mich aber trotzdem überrascht, und ich hätte auch noch sehr gerne mehr über die Beziehung von Anna und Lirim gelesen. Widerrum hat die Autorin meiner Meinung nach alles richtig gemacht, sodass sich die Geschichte nicht endlos gezogen hat. Man hat alles miterlebt, und man erhielt auch viele Informationen. Vorallem die Insel Ummanz hat es mir damit angetan, so bildhaft wurde sie beschrieben. Eine sehr gut ausgearbeitete Geschichte, in der man dabei lernt, nicht jedem Mensch zu trauen, ob in der realen oder virtuellen Welt.

Fazit
Ein Buch, dass ich sehr gerne gelesen habe, und empfehlen würde...

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

england, deutsch-englisch, urlaub, krimi, love

Ein Date für vier Eine deutsch-englische Lovestory

Ulrike Rylance
Flexibler Einband: 208 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.06.2010
ISBN 9783423782470
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Schlimmer hätte es Marleen nicht treffen können:
Ihre Eltern wollen sie in den Sommerferien nach England schicken - gemeinsam mit ihrer Schwester
soll sie dort die Sprachschule besuchen.
In Torquay angekommen, erkennt Marleen sofort, dass das die schrecklichsten Wochen ihres Lebens werden.
Nicht nur, dass Ella und sie in ein heruntergekommenes Herrenhaus einquatiert werden - es regnet auch noch ohne Unterlass! Doch dann lernen die zwei die beiden Söhne ihrer Gastgeberin Lady White kennen und plötzlich wird klar:
Love is everywhere!
Meine Meinung
Es handelt sich bei dem Buch um eine englisch-deutsche Lovestory.Marleen sollte eigentlich mit ihrer Freundin Tanja und deren Eltern nach Italien fahren. Dort haben sie ein Ferienhaus, indem sie schon letztes Jahr waren. Doch dazu kommt es nicht. Marleen wird wegen ihren schlechten Englischnoten, und ihre große Schwester Ella wegen ihrer Verlobung, für 3 Wochen in einen Sprachurlaub nach England geschickt. Zunächst sind die beiden sehr ärgerlich, und versuchen ihre Eltern noch umzustimmen, doch diese bleiben hartnäckig. Mehr möchte ich auch nicht von diesem Roman erzählen. Mit diesem Roman ist der Autorin Ulrike Rylance, auch wieder ein wunderbares Werk gelungen. Da es sich sehr flüssig lesen lässt, hatte man es sehr schnell ausgelesen. Man hätte es immer weiter lesen können. Sehr bildhaft wurde alles beschrieben, und man fühlt sich so, als wäre man gerade an diesem Ort. Erst leidet man mit den beiden Schwestern, wegen des schlechten Wetters das dort herrscht, und wiederum muss man oft schmunzeln was manchmal von sich gegeben wird von etlichen Personen. Der Roman beinhaltet eigentlich alles, was man so an Jugendromanen kennt. Über die erste Liebe bis hin zum Kummer, Geschwisterrevalität und dem Missverstanden werden von den Eltern, sowie auch ein bisschen Krimi. Die wichtigsten Stellen in dem Roman, wurden ins deutsche übersetzt. So muss man keine Angst haben, irgendetwas zu verpassen oder die Handlung nicht zu verstehen.. Auch wenn sich nach und nach die englischen Passagen steigern, verliert man nicht den Überblick, und die Autorin hat es sehr gut gelöst für Englischmuffel. Das ist auch einer der Dinge die mir am besten gefallen hat, denn so einen Roman habe ich bisher noch nicht gelesen. Auch wenn ich schon aus dem Alter heraus bin, habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Denn es ist echt mal was anderes.

Fazit
Es ist ein sehr gelungener, humorvoller Roman dem ich jeden empfehlen würde zu lesen, der auch nochmal in die Welt des ersten Verliebtseins eintauchen , und dazu nochmal sein Englisch etwas aufpolieren möchte :-)

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

krimi, villa, jugendbuch, leipzig, claire

Villa des Schweigens

Ulrike Rylance
Flexibler Einband: 239 Seiten
Erschienen bei dtv, 21.01.2011
ISBN 9783423782494
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Ein WG-Zimmer in einer riesigen alten Villa - was für Nina zunächst nach großem Abenteuer und jeder Menge Spaß klingt, wird schon bald zum reinsten Horror. Es verschwinden Dinge aus ihrem Zimmer und sie fühlt sich permanent beobachtet. Spätestens als die Freundin ihres Mitbewohners nach einer Party tot im Flur liegt, weiß Nina, dass sie in allerhöchster Gefahr schwebt...

Meine Meinung
Die 17-Jährige Nina, wohnt zurzeit bei ihrer Tante und ihren Zwillingen in Leipzig. Da es ihr aber zuviel wird, und sie noch einen Ferienjob bei einer Anwaltskanzlei hat, ist sie auf der Suche nach einem Zimmer. Nach mehreren erfolglosen Versuchen ein Zimmer zu bekommen, steht sie aufeinmal vor einer riesigen, alten Villa. Nina kann nicht glauben, dass es hier etwa ein preiswertes Zimmer zu vermieten gibt, und wollte schon wieder umkehren. Dies hätte sie besser auch tun sollen...
Das Cover des Buches ist sehr gut gelungen, es zeigt eine rote alte Türe, und eine Hand die danach greift. Der schwarze Balken, der sich hinter dem Titel verbirgt, zeigt die Spannung die das Buch mit sich trägt. Ich habe dieses Buch innerhalb ein paar Stunden ausgelesen. Die Spannung und das unerwartete Ende, fesselten mich richtig. Man überlegt immer wieder, wer könnte es sein, und man wirft seine Gedanken immer wieder über den Haufen. Jeder ist verdächtigt, da jeder von Ninas Mitbewohnern irgendwie ein Geheimnis hat, und auch seine Macken. Man stellt sich quasi dieselben Fragen, auf die Nina sich eine Antwort erhofft, bei ihren Mitbewohnern. Die Personen sind sehr realistisch beschrieben worden. Das Buch lässt sich leicht flüssig lesen, denn der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Es beinhaltet 27 Kapitel, und es gibt ab und zu einen Gedanken des Täters zu lesen. Wenn man diese liest, kann man sich nie wirklich vorstellen, wer der Täter sein könnte. Der Autorin Ulrike Rylance, ist damit ein sehr spannender Jugendkrimi gelungen, und ich hoffe doch sehr noch mehr davon lesen zu können.

Fazit
Ein spannender Jugendkrimi, der nicht nur was für Jugendliche ist... Sehr empfehlenswert...

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101 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

thriller, highway, australien, mutter, hume

Die Mutter

Brett McBean
Flexibler Einband: 300 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 17.06.2010
ISBN 9783865520937
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Sie steht seit vielen Monaten am Rande des dröhnenden Highways und fährt per Anhalter. Längst hat sie vergessen, wer sie ist, woher sie kam, denn sie lebt nur noch, um den Mörder ihrer Tochter Rebecca zu finden.
Per Handy konnte Rebecca ihr noch einen einzigen Hinweis geben: Auf dem linken Arm trägt der Mann ein Tattoo, auf dem ›Stirb Mutter‹ steht. Jeder der anhält, könnte der Killer sein – oder jemand noch viel Schlimmeres …

Meine Meinung
Rebeccas Mutter hat längst vergessen wer sie ist oder einmal war. Seit dem Tod ihrer Tochter, fährt sie per Anhalter mit, und dies gezielt nur bei Männern. Denn Rebecca, konnte ihr noch einen wichtigen Hinweis geben, und seitdem ist sie auf der Suche nach dem Mörder ihrer Tochter. Sie gibt sich immer wieder neue Namen, und erlebt viele schreckliche Dinge, und tut alles, wirklich alles um den Mörder zu finden.
Dieses Buch hat mich sehr interessiert, mit dieser Inhaltsangabe. Das es aber so hart wird, hätte ich nicht gedacht.
Brett McBeans "Die Mutter" ist ein ultraharter Psycho-Thriller. Man wird praktisch dazu gezwungen immer weiter zu lesen, auch wenn es noch so grauenvoll ist. Dieses Buch ist auf keinen Fall etwas für Leute mit schwachen Nerven, denn ich musste es echt ab und an beiseite legen. Ich war auch einmal am überlegen, es aufzuhören, aber ich habe immer alle Bücher zuende gelesen, und dann wurde daraus eine Lesenacht, denn man möchte ja auch wissen wie die Rache ausgesehen hat. Dies ist der härteste Psycho-Thriller, den ich bis jetzt gelesen habe. Wenn ich an die Männer denke, die sie getroffen hat, schüttelt es mich immer noch. Denn was sie verlangt haben, und was sie für Psychopathen sind größtenteils, ist der reinste Horror. Es gibt zwar auch kleine Abschnitte, indem ihr auch nette Menschen helfen wollen, und da kommt man auch mal kurz selber zur Ruhe.
Das Buch setzt sich auch aus Briefabschnitten der Mutter aus ihrer Vergangenheit zusammen. Es ist in drei Schauplätzen, mit kurzen Kapitelabschnitten unterteilt, in denen man die Menschen kennenlernt, die die Mutter trifft und in jedem Schauplatz ist auch ein Teil eines Briefes enthalten.Es ist auch nicht aus der Sicht der Mutter geschrieben, was ich anfangs dachte als ich die Inhaltsangabe gelesen hatte, sondern aus der Sicht der Personen, die sie auf dem Highway trifft.
Man stellt sich immer wieder die Frage, wie sie das aushalten und ob es noch schlimmer kommen kann...

Fazit
Nichts für schwache Nerven, aber trotzdem empfehlenswert für diejenigen, die harte Psychothriller vertragen können...

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93 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

prag, tschechien, schach, österreich, thriller

Schwarze Dame

Andreas Gruber
Flexibler Einband: 272 Seiten
Erschienen bei Festa Verlag, 01.11.2011
ISBN 9783865520722
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Privatermittler Peter Hogart wird beauftragt, in Prag nach einer Kollegin zu suchen, die in einem Fall von Versicherungsbetrug ermittelte und spurlos verschwand. In der von dunklen Mythen beherrschten Stadt sticht Hogart in ein Wespennest: Binnen Stunden hat er Schläger, Geldeintreiber, einen wahnsinnigen Killer und die gesamte Prager Kripo am Hals. Nur die Privatdetektivin Ivona Markovic - sie untersucht gerade mithilfe eines gefährlichen Unterweltbosses eine Reihe bizarrer Verstümmelungsmorde - scheint auf Hogarts Seite zu stehen. Als beide nur knapp dem Tod entrinnen, wird ihnen klar, dass es eine Verbindung zwischen ihren Fällen gibt...

Meine Meinung
Schwarze Dame von Andreas Gruber hat mir gut gefallen. Der Privatermittler Peter Hogart wird kurz beschrieben, und somit wird man schon ins Geschehen geworfen. Er wird von einer Versicherung engagiert, und nach Prag geschickt, um die vermisste Aussendienstmitarbeiterin Alexandra Schelling zu suchen. Diese wurde ursprünglich nach Prag geschickt, um einen vermeintlichen Versicherungsbetrug aufzuklären, bei dem es um den Verlust einer ganzen Galerie wertvoller Gemälde ging, und ist aber nie zurückgekehrt, und auch die Unterlagen sind spurlos verschwunden.Er muss sie innerhalb von ein paar Tagen finden, ansonsten muss die Versicherung den Schaden in Millionenhöhe zahlen.
Der Thriller beginnt erst langsam und ruhig, aber ab dem zweiten Kapitel, geht es richtig los.
Andreas Gruber beschreibt die Stadt Prag und seine Unterwelt sehr bildhaft, und fesselt einen bis zum Schluss an das Buch. Sein Schreibstil ist flüssig und spannend zu lesen, alles ist meiner Meinung nach durchdacht und man wird immer wieder an der Nase herumgeführt. Wenn man denkt, man hat die Handlung verstanden, ist man da auf dem Holzweg, und das von Anfang bis Ende. Auch wenn der Thriller stellenweise brutal ist, und auch unheimlich, finde ich doch, dass es ein rundum gelungener Thriller geworden ist. Die Personen sind bis ins Detail ausgearbeitet worden.
Bei dem packenden Handlungsverlauf, raubt es einem ab und an den Atem. Genauso wird es auch beschrieben, was in dem Kopf eines Mörders wohl vorgeht, darum kam mir das Buch auch sehr gut recherchiert vor.

Fazit
Dieser Thriller war sehr gut recherchiert und ausgearbeitet, und für mich steht fest, es wird nicht der letzte von Andreas Gruber sein, der seinen Platz in meinem Bücherregal findet.

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274 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 41 Rezensionen

freundschaft, selbstmord, liebe, tod, suizid

Flüsterherz

Debora Zachariasse , Eva Schweikart
Fester Einband: 340 Seiten
Erschienen bei Coppenrath, F, 11.02.2011
ISBN 9783815753019
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Schule, Geigenunterricht, Orchester, Hockey, Hausaufgaben, das ist Annas Alltag. Wie anders das Leben sein kann, erfährt sie erst durch ihre neue Klassenkameradin Tibby. In dem idyllischen Häuschen am Fluss fühlt Anna sich pudelwohl, gerade weil es hier nicht so piekfein ist wie zu Hause, sich die Geschirrstapel türmen dürfen und eine Schar schnurrender Katzen das Haus bevölkert. Gemeinsam erleben die beiden ungleichen Freundinnen dort einen fantastischen Sommer. Doch dann bröckelt die Fassade und Anna muss feststellen, dass Tibby es alles andere als leicht hat. Unter der Last ihrer Sorgen immer bedrückter und launischer, verlangt Tibby ihrer Freundschaft alles ab. Anna bemüht sich darum, Tibby zu helfen, stößt aber immer mehr an ihre Grenzen. Und dann ist da auch noch Easy, in den Anna sich verliebt und mit dem sie immer öfter Zeit verbringt. Wie ernst Tibbys Lage ist, merkt Anna erst, als es fast zu spät ist... (Quelle:Amazon.de)

Meine Meinung
Anna kennt Tiberia, eigentlich Tibby genannt, schon aus Kindertagen, und lernt eine andere Welt kennen, in der es keine Edelstahl-Designer-Küche gibt, oder eine Wäscheleine im Freien anstatt eines Trockners, und in der es keine Regeln gibt. Trotz des anderen Umfeldes, dass bei Tibby herrscht, fühlt sie sich sehr wohl bei ihr zuhause. Denn Tibby bringt Anna vieles bei, wie das kochen oder einiges über Pflanzen, Blumen oder Gemüse. Man merkt schnell, dass beide völlig verschiedene Eigenschaften haben. Anna, ist eine brave Tochter und Einser-Schülerin. Tibby ist eigenwillig, sehr selbstständig, wechselhaft und steckt voller Überraschungen. Tibbys Mutter Sharima, ist Inhaberin des Ladens "Pretty Pearls & More", der so gut wie garnichts einbringt, und hat so gut wie keine Zeit für Tibby. Genauso wie Tibbys Vater Jeff, der auf Tournee mit der Band "MaiZZ" ist. Darum ist Tibby so gut wie immer alleine zuhause, da ihre Mutter von frühmorgens bis spätabends im Laden ist. Tibbys Familie hat ernste Geldsorgen, dass z.b. kein Geld für Schulbücher, Lebensmittel oder gar Taschengeld da ist. Dann fängt Tibby an die Schule zu schwänzen, um am Strand in der Sonne zu liegen, und zieht Anna mit sich. Annas Mutter macht sich Sorgen, ob Tibby einen schlechten Einfluss auf sie einübt. Denn Anna vernachlässigt Freunde, die Schule und alles andere was ihr vorher wichtig war. Sie versucht Tibby zu helfen, wo sie nur kann, doch Tibby nutzt sie nur aus, bis schlimmes geschieht. Mehr möchte ich auch nicht verraten, denn ich finde, man muss das Buch selbst gelesen haben.
Die Autorin Debora Zachariasse, hat dieses Buch in der Ich-Perspektive der "Anna" geschrieben. Mit Rückblicken auf den Sommer der alles veränderte, erzählt uns Anna ihre Geschichte. Was sie erlebt, denkt und fühlt.
Der Roman ist sehr realitätsnah geschrieben worden, als würde man daneben stehen, und alles miterleben. Die Emotionen die dieser Roman verursacht, geben einem ein beklemmendes Gefühl. Man möchte immer wieder eingreifen und helfen, denn es ist einfach sehr traurig, wie Tibby unter all den Geldsorgen, und dem Nicht-Interesse das von ihrer Mutter ausgeht, leidet. Es hat mich sehr beeindruckt, wie Anna sich immer wieder für Tibby eingesetzt, und ihr immer wieder geholfen hat.
Es ist mir schwer gefallen, eine Rezension für dieses Buch zu schreiben, denn es ist ein ernstes Thema was die Autorin Debora Zachariasse dort niedergeschrieben hat. Was sich erst über eine tolle Freundschaft bis hin zu dem ausnutzen liest, ist ja schon nicht schön, aber mit diesem traurigen Ende hätte ich fast nicht gerechnet.
Dann als mir der Gedanke aber mal kam, wollte ich es nicht glauben, denn ich hatte gehofft, dass es doch noch irgendwie eine positive Wendung nimmt.

Fazit
Ein sehr bewegendes Buch. Man kann es auch kaum aus der Hand legen, denn es fesselt einen bis zum Schluss, und Tage danach auch noch.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 2 Rezensionen

brautschuh, charlotte, meister, thriller, vergeblich

Der Schneewittchenmörder

J. T. Ellison
E-Buch Text: 432 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 01.06.2011
ISBN B00525YO9G
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Weiß wie Schnee, rot wie blut, schwarz wie Ebenholz ' zehn Jahre nach seinem letzten Mord geht der Schneewittchenmörder wieder in Nashville um.
Ein Fall, der Lieutenant Taylor Jackson so in Atem hält, dass sie sich kaum um die Vorbereitungen zu ihrer Hochzeit kümmern kann. Und so bemerkt sie auch zu spät, dass die Limousine, die sie zur Kirche bringen soll, den falschen Weg einschlägt. John Baldwin wartet vergeblich vor dem Altar auf seine Braut. Erst denkt er, dass Taylor es sich in letzter Sekunde anders überlegt hat. Bis die Polizei eine verlassene Limousine findet ' und einen weißen Brautschuh am Ufer des eiskalten Cumberland River.

Meine Meinung
Lieutenant Taylor Jackson, mit ihrem Team, verfolgt die wenigen Spuren des Schneewittchenmörders, der wohl nach jahrelanger Unterbrechung wieder sein Unwesen zu treiben scheint. Unterstützt wird sie von dem FBI-Profiler John Baldwin, der seiner angehenden Ehefrau Taylor Jackson aber beruflich nicht in die Quere kommt, sondern nur dann einschreitet wenn es erforderlich ist. Als eine junge Frau dann spurlos verschwindet, wird ihnen klar, dass sie genau in das Profil des Schneewittchenmörders passt, aber der entscheidene Hinweis will sich einfach nicht finden lassen. Auch wenn es sich hier um einen anderen Täter handeln muss, besteht trotzdem irgendwie eine enge Verbindung zu dem ursprünglichen Serienmörder. John Baldwin arbeitet mit Taylor und ihrem Team Seite an Seite, aber übernimmt niemals die Führung. Das hat mich sehr beeindruckt, denn man kennt es ja häufig nicht so, dass so etwas funktionieren kann. Da beide kurz vor ihrer Hochzeit stehen, bleibt ihnen kaum Zeit sich darauf zu konzentrieren.
Der Buch, ist fesselnd, flüssig, temporeich und mit sehr viel Spannung geschrieben worden, somit wollte ich es sehr ungern zwischendurch aus den Händen legen. Man bleibt sehr lange im Dunkeln darüber, wer sich denn nun hinter dem Täter verbirgt, und ich hatte noch nicht mal eine kleine Idee wer es sein könnte. Dies hat mich dann sehr überrascht, weil man ja immer irgendjemanden verdächtigt, aber hier hatte ich lange Zeit keine Ahnung. Taylor ist eine Person, die es mir besonders angetan hat. Eine Polizistin, die ihren Beruf mit Hingabe nachgeht, und perfekt und selbstbewusst herrüberkommt. John Baldwin hat mir auch sehr gut gefallen. Man lernt es durch das Buch auch mal anders kennen, dass ein Mann einer Frau mal keine Steine in den Weg legt, und die Führung übernehmen möchte. Stattdessen hat er keine Probleme damit ihren Befehlen zu folgen. Das Hauptaugenmerk des Thrillers liegt ja auf der Ermittlungsarbeit, aber J.T. Ellison beschreibt in dem Buch auch die Beziehung näher, zwischen Taylor und Baldwin, indem man Taylor und John auch privat in ihrer Beziehung näher kennenlernt, wobei mir dann aufgefallen ist, dass Taylor Jackson in dem Buch mit dem Vornamen, und John Baldwin immer nur mit dem Nachnamen Baldwin genannt wurden. Wieso dies so gemacht wurde, habe ich nicht ganz verstanden, aber die Autorin hatte wohl ihre Gründe dafür.

Fazit
Von Anfang an ein spannender Thriller, den man nur ungern aus den Händen legen möchte.

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17 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

jugendbuch, familie, arbeitslosigkeit, depressionen, schule

Easy

Christoph Wortberg , Cornelia Niere
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Beltz, J, 28.02.2011
ISBN 9783407742414
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Alles easy? Keinesfalls. Denn ab diesem Morgen ist plötzlich alles anders.
Alex´ Mutter weigert sich aufzustehen. Alex weiß nicht, wo ihm der Kopf steht.
Die Zwillinge haben doch heute ihren ersten Schultag! Mit genialen Ideen und seinem ganz eigenen Humor versucht sich Alex durch die Krise zu tricksen. Doch wie lange kann er die pingelige Frau vom Jugendamt noch hinhalten?
Wann werden die Nachbarn misstrauisch? Und wo zum Teufel steckt eigentlich sein Vater?

Meine Meinung
Als seine Mutter sich eines Tages weigert aufzustehen, weiß Alex nicht wo ihm der Kopf steht. Er muss die sechs-jährigen Zwillinge zur Schule bringen, die ihren ersten Schultag haben, sich selbst ein Attest besorgen und die Frau vom Jugendamt bei Laune halten, die schon vorher aufgetaucht war. Zudem die Haushaltspflichten wie kochen,putzen und einkaufen übernehmen. Das ist ja noch alles machbar, wäre das Konto nicht in den Miesen. Ihm fällt dann nur sein Vater ein, der die Familie vor Jahren im Stich gelassen hat, und macht sich auf die Suche, um ihm die Hölle heiß zu machen. Christoph Wortberg hat meiner Meinung nach ein wunderbares Jugendbuch geschrieben, in das man sich sofort hineinversetzen kann, da es in der Ich-Perspektive von Alex geschrieben wurde. Das Thema um die Depression der Mutter, ist aber nicht das Hauptaugenmerk, denn es wird nur kurz angeschnitten. Man fühlt und leidet mit Alex, der alles versucht um seiner Familie zu helfen, und man merkt sehr schnell, dass er sich einfach zu viel aufbürgt. Das Buch ist stellenweise zum schmunzeln, aber es regt hauptsächlich zum Nachdenken an , denn es macht einen traurig wenn man daran denkt, dass es einigen Jugendlichen bestimmt auch so geht.
Das Buch hat eine große Schrift, und man hat es schnell ausgelesen, aber man denkt im nachhinein viel darüber nach. Ich habe es auch ungern aus der Hand gelegt, weil es spannend geschrieben ist.
Mir geht es stellenweise nach zwei Tagen immer noch nicht aus dem Kopf. Denn einiges was Alex durchmachen muss, ist ziemlich hart, und die Altersbeschränkung mit 13-15 Jahren sollte auch eingehalten werden.

Fazit
Ein bewegendes Jugendbuch was ich jedem empfehlen würde, ich mag es sehr...

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

liebe, freundschaft, familie, schule, steffi

Vollmilchschokolade und Todesrosen

Franziska Dalinger
Flexibler Einband: 222 Seiten
Erschienen bei Neufeld Verlag, 01.09.2013
ISBN 9783862560073
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt
Miriam mag Schokolade, geht in die zehnte Klasse und besucht den Jugendkreis „Life and Hope“. Allerdings mehr aus Pflichtgefühl, schließlich ist ihr Vater der Pastor. Sie liebt Rosen und schreibt heimlich Gedichte. Vor allem aber ist sie glücklich, dass sie nicht mehr „unsichtbar“ ist, seit sie zu Mandys Clique gehört. Hier ist sie Messie, die schlagfertige Schauspielerin mit den schrägen Einfällen.
Aber nicht alles, was in der Clique läuft, passt zu dem, was sie bisher richtig fand. Als sie den sympathischen Daniel trifft, wird ihr das immer klarer. Dann geschehen Dinge, die ihre Welt ganz aus den Fugen geraten lassen. Und was als Scherz begonnen hat, wird zur tödlichen Gefahr.

Meine Meinung
Miriam, die brave Tochter eines Pastors, besucht die zehnte Klasse und den Jugendkreis "Life and Hope". In der Schule verhält sie sich unauffällig, bis sie die neue Mitschülerin Mandy kennenlernt. Von da an, ist nichts mehr wie es war.
Sie gehört nun zu der Clique von Mandy. Aus Miriam wird Messie, die Dinge tut, die ihr auch ein schlechtes Gewissen bereiten. Dinge, die sie als Miriam nie getan hätte. Die Clique erpresst Schüler und einen Französischlehrer, womit Messie noch kein Problem hat, bis ein Freund aus Kindertagen wieder auftaucht. Daniel ist damals mit seiner Familie weggezogen, und mit ihm ging Messie zusammen zu dem Kindergottesdienst. Als Daniel nun auch in den Jugendkreis "Life and Hope" kommt, möchte sie Daniel gefallen, und wird wieder zu Miriam. Daniel versucht herauszufinden, wer Messie wirklich ist, und ihr wird klar, dass sie vieles falsch gemacht hat, denn Daniel würde es sicherlich nicht verstehen was sie getan hat. Miriam lernt Rosa kennen, auch eine unsichtbare wie sie, bevor sie zu Messie wurde. Rosa zeigt Messie einen Blog im Internet, wo es sich um Einträge über Messie handelt. Wer hasst sie so sehr, dass der oder diejenige ihr böses antun möchte? Dann ist auch noch Daniel verschwunden, und es geht um Leben und Tod...
Mehr möchte ich auch dazu nicht verraten, denn es ein ein ausgesprochen packender Roman, mit viel Spannung und Gefühl geschrieben.
Das Buch ist in der Ich-Perspektive der Miriam/Messie geschrieben, indem die Autorin Franziska Dalinger vermittelt, über die Moral des Handelns nachzudenken, und das man seinen eigenen Weg finden muss.
Das Cover des Buches wurde sehr gut ausgewählt, und ich finde es auch sehr schön, dass man bei jedem Kapitel entweder die "Vollmilchschokolade" oder die "Todesrose" als Zeichnung wiederfindet.

Fazit
Was aus einem wird, wenn man "nur" dazugehören möchte, bringt dieser Roman sehr genau auf den Punkt.
Ich würde es jedem ans Herz legen es zu lesen, denn es bringt einen echt zum nachdenken... Ein spannender Roman der nichts auslässt, einfach Top.

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

... als hätt der Himmel die Erde still geküsst

Anke Ilmonen , Anke Ilmonen
Fester Einband: 110 Seiten
Erschienen bei Koinonia, R., 01.08.2007
ISBN 9783937896540
Genre: Sachbücher

Rezension:

Inhalt
Eine angeborene Fehlbildung der Wirbelsäule hindert Sara am Laufen, nicht jedoch daran, voller Freude zu leben.
Als Sara fünf Jahre alt ist, wird ihren Eltern eröffnet, dass man eine Zyste am Stammhirn ihrer Tochter entdeckt hat. Ein Jahr später stirbt sie. Angesichts der Aussicht auf diese besondere Reise tröstet Sara ihre Eltern:
>>Ich mache bald einen Purzelbaum um Gott!<<

Meine Meinung
Der Einband des Buches ist mit den Farben zartrosa und grau sehr schön abgestimmt. Er zeigt Sara in einem Meer von Rosen. Das Buch beinhaltet auch noch eine Geschenkarte.
Die Autorin, Anke Ilmonen, erzählt voller Wärme von den leichten und schweren Augenblicken im Leben mit ihrer Tochter Sara, und wie sie Abschied nehmen mussten.

Der Klappentext des Buches hat sich für mich so angehört, als würde es sich um einen Erfahrungsbericht handeln, wie die Familie mit dem Wissen, dass Sara sterben muss umgegangen ist. Darum hat mich das Buch auch so interessiert. In dem zweiten Teil des Buches finden sich mutmachende Informationen über Trauer und darüber, wie man Kinder und Erwachsene hilfreich begleiten kann. Es werden dort die vier Trauerphasen erklärt, und wie bzw. wo man Hilfe finden kann.
Leider hat mich das Buch etwas enttäuscht. Es enthält nur sehr wenig von dem Leben mit Sara, denn zu jedem Kapitel wird nur immer kurz darauf eingegangen. Für mich ist es eher so, dass Sara´s Mutter eher den Glauben an Gott beschrieben hat, weil dies zuviel meiner Meinung nach, in dem Buch vorkommt. Ich fand es aber sehr rührend, wie Sara der Familie in den letzten Monaten die Kraft gab, ihren Tod zu akzeptieren.
Ich möchte dieses Buch auch nicht wirklich kritisieren, aber ich hätte mir mehr von dem Krankheitsverlauf, und dem Zusammenleben mit einer solchen Krankheit, zu lesen gewünscht.
Auch wenn die Bibeltexte gut ausgewählt sind, finde ich schon das es ein bisschen zuviel war.

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7 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

lena klassen, neuanfang, leben, zwei frauen

Caros Lächeln

Lena Klassen
Flexibler Einband: 271 Seiten
Erschienen bei Neufeld Verlag, 01.07.2007
ISBN 9783937896533
Genre: Romane

Rezension:

Achtung: Spoiler im Inhalt

Inhalt
Natascha, Mutter dreier Töchter, wohnt auf dem Bauernhof mit ihren Eltern und ihrem Mann Jost. Sie muss sich um das Haus, den Hof, um Jost und ihre Mädchen und ihre Eltern kümmern. Zudem singt sie noch in einem Chor. Jost ihr Ehemann, ein Softwarespezialist, verdient das Geld in der Stadt, um den Hof am Leben zu erhalten. Selbst dies ist seiner Schwiegermutter Greta ein Dorn im Auge, und er erst recht. Auch alles was Natascha tut, ist wohl nicht gut genug für ihre Mutter Greta. Ihr läuft alles zu schleppend ab, und es dauert zu lange da kaum was geschafft wird, ihrer Meinung nach. Natascha wäre gerne Gärtnerin, Gartenarchitektin oder Krankenschwester geworden, aber da ihre zwei Brüder frühzeitig den Hof verließen, war es ihre Aufgabe sich drum zu kümmern. Wenn es ihr mal alles zuviel wird, denkt sie sich an den "Ort der Stille". Wenn sie an diesem "Ort" ist, denkt sie an garnichts, und weiß das Gott da ist, wo immer sie auch ist. Nataschas größter Wunsch ist es, jemanden zu retten, und dafür würde sie alles geben. Dann gibt es da noch Caro. Sie ist in einer Band und lebt mit ihrem Hund Harald in einer Wohnung. Auch sie mag Musik sehr gerne, und ist Sängerin einer Band. Nils, ihr Freund, ist Reporter einer Zeitung und liebt das "Caro Lächeln". Als aber die zwei tragischen Unfälle passieren, ist nichts mehr wie es war.

Meine Meinung
Dies ist ein sehr bewegendes Buch gewesen. Wenn ich an Natascha denke, was sie alles getan hat, um immer jemanden zu helfen, stimmt es mich wieder traurig. Denn die Autorin Lena Klassen schreibt so wunderschön über jemanden der die Welt retten möchte, und über einen Neuanfang des Lebens. Auch wenn sich Natascha und Caro nie begegnen werden, sind sie doch für immer miteinander verbunden. Dieses Buch fand ich sehr gelungen, auch wenn es mir ein bisschen zuviel über Gott ging. Dies macht aber diesen Roman keinesfalls nieder, denn man versteht es eigentlich erst richtig wenn man es zuende gelesen hat. Der "Ort der Stille", wurde sehr schön beschrieben, genauso wie die Personen in diesem Roman. Man leidet sehr viel mit Natascha und Caro. Beide kann man sehr gut verstehen...

Fazit
Ein gelungener Roman über einen Neuanfang des eigenen Lebens...

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53 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

liebe, sehnsucht, sms, affäre, träume

Zwei im Sinn

Bettina Steinbauer
Fester Einband: 269 Seiten
Erschienen bei Solibro Verlag, 01.09.2008
ISBN 9783932927409
Genre: Romane

Rezension:

Inhalt
Klara Marxen, von Beruf Journalisitin, ist geschieden und hat drei Kinder.
Auf einem Kongress lernt sie den Professor der Pysik, Arthur Eisenberg kennen, verheiratet und Vater von vier Kindern aus 2 verschiedenen Ehen. Von seiner Wortgewandheit und Schlagfertigkeit ist sie beeindruckt, auch wenn er durch seine Art und Weise mit Menschen zu reden und umzugehen, sehr arrogant scheint. Jedoch verspürt Klara den Wunsch, auch wenn er verheiratet ist, mit ihm eine leidenschaftliche Nacht zu verbringen.
Obwohl es nur bei dieser einen Nacht bleiben sollte, bekommt sie plötzlich SMS-Nachrichten von Arthur, während sie mit ihren Kindern im Urlaub ist. Es ist eine Liebe der ungewöhnlichen Art an - mit einem Ende wie es wohl kommen musste...

Meine Meinung
Der Einband des Buches finde ich sehr gut gewählt, denn er verrät meiner Meinung nach schon, dass es sich um kein Happy-End handeln muss.
Es zeigt eine Frau, die einsam eine Straße entlang geht. Das Buch enthält auch auch rosa Lesebändchen, was ein schöner Kontrast zum grau-weißen Einband ist.
Beim Lesen der ersten Seiten bemerkt man sofort, dass dies ein ungewöhnlicher Schreibtstil ist, wenn man so etwas noch nicht gelesen hat. An manchen Stellen etwas schwer verständlich, und ich fragte mich wieso man in der heutigen Zeit solche SMS verschickt. Sie sind so geschrieben, dass es manchmal unrealisitisch wirkt, wie sie kommunizieren in der heutigen Zeit. Wenn man sich aber reingelesen hat, versteht man den Schreibstil der Autorin Bettina Steinbauer aber gut, da das Buch in der Gegenwart spielt. Es ist aus der Ich-Perspektive von Klara geschrieben, und somit kann man sich sehr gut in sie hineinversetzen, als würde man daneben stehen und es miterleben. Denn es stellen sich Fragen in einem selber auf, wie man reagiert, oder ab wann man die Affäre beendet hätte.
Trotzalledem muss ich sagen, dass es eine schwere Lektüre für mich war, denn da habe ich doch bemerkt, dass die Gegenwartsliteratur wohl nichts für mich ist, in diesem Zusammenhang meiner einer solchen Geschichte.

Fazit
Ich würde es trotzdem empfehlen, wenn man auch mal eine ungewöhnliche Art der Liebe erleben möchte.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

krimi, mode, modelbusiness, sprado, fashion week

Tod auf der Fashion Week

Hans-Hermann Sprado
Fester Einband: 377 Seiten
Erschienen bei Solibro Verlag, 24.08.2007
ISBN 9783932927393
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Inhalt
Während der New Yorker Fasion Week stürzt das deutsche Topmodel Anna Hansen aus ihrer Wohnung im siebten Stock eines Hauses in Manhattan in den Tod. Ist sie gefallen? Ist sie gesprungen? - Oder wurde sie gestoßen? Ihr Tod und eine Serie mysteriöser Morde an Prominenten der Modebranche rufen den deutschen Reporter Mike Mammen auf den Plan.

Meine Meinung
Das Cover des Buches zeigt eine tote Frau unter dem großen Titel, und das schöne daran finde ich, dass es ein Lesebändchen hat. Mit dem Tod von Anna Hansen, beginnt direkt der Einstieg des Buches, und auch wenn Anna nie lebendig auftritt, lassen ihre Freunde, Bekannte, Familie und Kollegen sie doch lebendig erscheinen durch ihre Erzählungen.
Als sich der Tod des deutschen Topmodels Anna Hansen ereignet, ist es Zufall, dass sich der deutsche Reporter Mike Mammen sich auch in New York befindet. Er begibt sich zum Tatort, und ermittelt dann auf eigene Faust. Um mehr über Anna Hansen´s Vergangenheit zu erfahren, befragt Mike Mammen, Freunde und Kollegen des Topmodels, um an brisante Informationen für eine Serien-Reportage zu kommen. Die Gespräche die Mammen mit den Personen führt, mit denen sie eng befreundet war, oder anderweitig zu tun hatte, bringen immer mehr Geheimnisse und Ungereimtheiten ans Tageslicht. Der Reporter merkt schnell, dass es nicht ganz ungefährlich ist, und das Anna´s Tod nicht der letzte sein wird. Man erfährt in dem Buch sehr viel, wie Anna´s Leben ausgesehen haben mag. Was sie für eine Weisheit gehabt haben muss, in diesem jungen Alter.
Hans-Hermann Sprado hat sehr gut recherchiert, über die Modebranche und Voodoo-Szene.
Ich finde, dass man sich Gedanken über einige Sätze macht, die noch einige Zeit im Kopf herumschwirren.

Fazit
Ein aufschlussreiches, sehr gut recherchiertes Buch über die Modebranche.
Alle, die gerne so gut recherchierte Bücher lesen, dem kann ich es nur empfehlen.

Über den Autor
Hans-Hermann Sprado, 1956 in Bassum geboren, volontierte beim Bremer Weser Kurier und arbeitete als Redakteur bei Bunte und als Chefreporter bei Bild. Er war Chefredakteur des P.M.-Magazin und von Marie Claire; heute ist er Herausgeber der "P.M.-Gruppe". Seine Reisen führten ihn in mehr als 30 Länder. Hans-Hermann Sprado lebt mit seiner Familie in Ebersberg bei München. Sein erster Roman "Risse im Ruhm" (Solibro 2005), wird demnächst für das Fernsehen verfilmt.

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 7 Rezensionen

frauen, liebe, frauenlektüre, gewinnspiel, leichte lektüre

Fünf-Sterne-Kerle inklusive

Gaby Hauptmann
Flexibler Einband: 316 Seiten
Erschienen bei Piper, 01.03.2007
ISBN 9783492262224
Genre: Liebesromane

Rezension:

Dies ist das erste Buch das ich von Gaby Hauptmann lese, und ich weiß auch nicht, ob weitere Bücher von ihr folgen werden, aber die Geschichte hat mir mal garnicht gefallen. Das Buch ist irgendwie unrealistisch geschrieben. Selbst der schwarze Humor, der auf der Buchrückenseite angepriesen wurde, habe ich nicht wirklich gefunden. Die Charaktere möchten ja gut beschrieben sein so wie sie sind, aber mir haben sie auch nicht gefallen. Entweder waren sie zu arrogant, geldgeil oder sonst was. Mit keinem der Charakter konnte ich mich wirklich anfreunden. Die Idee der Geschichte, und das Lesen des Klappntextes machte mich neugierig darauf, aber nach dem lesen, war ich dennoch schon enttäuscht. Selbst das Ende des Buches ist unrealistisch beschrieben. Ich musste auch ab und an mal nach vorne ins Personen-Register nachschauen, wer denn jetzt nochmal wer war. Irgendwie bin ich ab und zu durcheinander gekommen, und sowas passiert mir so gut wie nie, obwohl dies eine sehr leichte, und keine anspruchsvolle Kost ist. Auch wenn mir das Buch garnicht gefallen hat, habe ich es dennoch zuende gelesen. Es wird sich zeigen, ob ich doch nochmal ein Buch von Gaby Hauptmann lesen werde, denn viele haben ja von ihr geschwärmt die ich kenne, und ich gebe jedem eine 2. Chance :-)

Fazit
1/5 Sternen

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219 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 21 Rezensionen

liebe, humor, frauen, berlin, frauenroman

Höhenrausch

Ildikó von Kürthy , Pepperzak Brand
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 21.07.2006
ISBN 9783805208147
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Betrogen. Verlassen. Über 30. Und das Bindegewebe hat die besten Zeiten hinter sich. Kann es noch schlimmer kommen? Ja. Linda verliebt sich in einen verheirateten Mann. Und das bedeutet: neue Unterwäsche kaufen, Bauch einziehen und niemals fragen, ob er seine Frau verlässt.
Wie lange kann das gut gehen?
Bis einer mehr will. Und dieser eine ist ein ganz anderer. Der taucht unerwartet auf, halb nackt und im ungünstigsten Moment ...

Meine Meinung
Linda, 35 Jahre alt, ist gerade von ihrem Freund verlassen worden. Dann kommt ihr die Idee die Wohnung mit einem Unbekannten zu tauschen. Da Linda und der "unbekannte" gerade eine Trennung hinter sich haben, halten sie es in ihrer Stadt nicht mehr aus, und tauschen für 3 Monate ihre Wohnung. Damit landet sie in Berlin, und er in Hamburg. Währenddessen bleibt sie aber mit dem "Unbekannten" Andreas weiterhin in Emailkontakt. In den Emails tauschen sie sich gegenseitig über Tipps und Empfehlungen ihrer Stadt, und sogar ihrer Freunde aus. Durch einen Fehler einer Dating-Agentur lernt sie Erdal, den schwulen Catering-Unternehmer kennen. Zunächst mögen sie sich überhaupt nicht, aber dann wird er ihr bester Freund. Linda begegnet bald ihrem Nachbar Johann, der aber verheiratet ist, aber trotzalledem eine Affäre mit ihr beginnt. Dann steht eines Tages ihr Ex vor ihrer Tür, und sie muss sich nun für einen von beiden entscheiden...
Mehr möchte ich aber auch nicht verraten, denn auch wenn das Ende nach dem ersten Drittel vorhersehbar war, ist das Buch sehr lesenswert. An manchen Stellen vielleicht zu langezogen, und der Schluß war auch sehr kurz gehalten. Da hätte ich doch lieber mehr von gelesen. Die Autorin hat einen flüssig zu lesenden Schreibstil, sodass man das Buch innerhalb ein paar Stunden ausgelesen hat. Jede Frau die schon einmal verlassen wurde, findet sich doch einen kleinen Teil in dem Buch wieder. Ich habe desöfteren gelacht, über Lindas Denken. Das buch hat mir gut gefallen, und ich freue mich schon auf die weiteren Bücher die ich hier in meinem Regal stehen habe.

Fazit
Ich würde es jederzeit jemanden empfehlen, der gerade Liebeskummer hat zu lesen. Es tröstet ein wenig, und bringt einen wiederrum zum lachen, dass man dabei auf andere Gedanken kommt.

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118 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

mutter, brustkrebs, tod, tochter, krebs

Sehen wir uns morgen?

Alice Kuipers , Anna J Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 232 Seiten
Erschienen bei Fischer Taschenbuch, 07.07.2008
ISBN 9783596852734
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Zunächst komme ich einmal zum Cover.
Es zeigt einen beige/cremefarbigen Kühlschrank vor einer hellblauen Blumentapete. Auf dem Kühlschrank steht ein Glas mit Milch und eine angebrochene Milchflasche.
Auf dem Kühlschrank ist ein Post-It mit dem Titel "Sehen wir uns morgen?" mit rot-gelben Blumenmagneten befestigt. Da mir das Cover und das Lesen des Inhalts auf der Rückseite zugesagt haben, fing ich an es zu lesen.

Ich wunderte mich sehr, das auf jeder linken Seite eine Zeichnung des Kühlschranks mit dessen Inhalt gezeigt wird, und auf jeder rechten Seite die geschlossene Kühlschranktür mit den Nachrichten die Mutter und Tochter ausgetauscht haben. Diese waren aber meist zu kurz, und ich hatte das Buch innerhalb von einer Stunde ausgelesen.

Obwohl es eine sehr schöne Idee mit den Zeichnungen ist, hätte man diese doch nur ab und an mal zeigen, und vorallem eine richtige Geschichte draus machen können. Denn das ist ein großer Minuspunkt für mich, das es sich halt nur um Post-It Nachrichten handelt.
Man muss vieles erahnen, weil ab und an mal zu lesen war, das Mutter und Tochter auh zwischenzeitlich miteinander gesprochen haben.

In dem Buch geht es zur Hälfte erstmal um Einkaufslisten, Schlüssel die verlegt wurden oder sonstigem.
Erst ab der Mitte fängt es an mit der Krankheit der Mutter, und das die Post-Its auch etwas länger werden.

Berührt hat mich dieses Buch jedoch schon etwas, und es wäre viel besser gewesen, wenn man eine richtige Geschichte daraus gemacht hätte, und zwischendurch halt nur die Post-Its, denn man hätte soviel mehr heraus holen können aus dieser Idee.

Durch die Aufmachung des Buches ist es für mich eher eine reine Seitenverschwendung.
Die Grund-Idee der Autorin ist ja gut, aber bei weitem nicht ausreichend, für die größeren Abstände um was es ab und zu geht. Man muss vieles erahnen, was ja nicht so schlimm wäre, bei einer richtigen Geschichte, aber so....

Ich hätte sehr gerne mehr erfahren über Claire und ihre Mutter als die Krankheit auftauchte, über ihre Gedanken und die Hintergründe dazu. Denn bei einem brisanten Thema, sollte man nicht nur etwas "erwähnen" sondern sich auch damit ein bisschen mehr beschäftigen.

Alice Kuipers hatte mit dieser ungewöhnlichen Erzählweise zwar eine tolle Idee, und es ist auch gelungen eine kleine Geschichte zu erzählen, aber dennoch würde ich dieses Buch nicht wirklich empfehlen, höchstens ausleihen. Ich gebe nur 2 Smileys für die Idee der ungewöhnlichen Erzählweise, für das Cover und die Text-Seiten-Gestaltung...

Fazit
2/5 Smileys

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61 Bibliotheken, 2 Leser, 7 Gruppen, 23 Rezensionen

hamburg, tochter, mutter, auszug, studium

Schlaflos in Hamburg

Allyssa Ullrich , Hortense Ullrich ,
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.10.2010
ISBN 9783499215629
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich habe mich bei diesem Buch richtig zusammenreißen müssen, um nicht abends gegen 23 Uhr immer wieder laut zu lachen. In einem Rutsch habe ich es durchgelesen, und bin auch sehr froh, das ich es endlich lesen konnte, des es stand schon lange auf meinem Wunschzettel.

Allyssa möchte nach ihrem Abitur in ihre erste eigene Wohnung ziehen. Die Suche erweist sich aber als nicht so einfach, und auch ihre Mutter Hortense, die ihr ständig im Nacken sitzt mit ihren Ratschlägen, kann einfach nicht loslassen. Als Allyssa dann doch etwas gefunden hat, womit sie zufrieden sein könnte, geht die witzig chaotische Geschichte mit allerlei Durcheinander weiter, denn Allyssa merkt schnell, das der eigene Haushalt auch unangenehme Seiten hat.

Die Geschichte mag ja sehr witzig und amüsant sein, dagegen spricht überhaupt nichts, aber mit Allyssa konnte ich so manches mal nicht warm werden. Sie wirkte manches mal sehr unrealistisch auf mich, wenn sie sich zum Beispiel in Hamburg verfahren oder verlaufen hat. Da konnte ich ihr irgendwie nicht abnehmen, als es hieß, das sie ihre eigene Adresse vergessen hat. Ein gutes Beispiel ist auch noch das kochen und putzen. Beides liegt ihr garnicht, und dementsprechend tut sie auch nichts dagegen. Einen Kühlschrank gibt es ja in ihrer Wohnung, aber sie merkt auch recht schnell, das sie ja nicht mehr zu hause wohnt, und das sich dieser nicht von ganz alleine füllt. Da waren einige Kleinigkeiten, die mich glauben ließen, das Allyssa doch reichlich naiv und teilweise verwöhnt ist.

Dieser Mutter-Tochter Roman ist recht amüsant, und die zwei verschieden farbigen Schriftarten machen es dem Leser leicht zu erkennen, wer gerade dabei ist die Geschichte zu "erzählen".

Man denkt definitiv nochmal an den eigenen Auszug aus dem Elternhaus zurück, und denkt darüber automatisch nach, ob einem etwas bekannt vorkommt wie Hortense oder Allyssa den Auszug erlebt haben. Ging es der eigenen Mutter oder einem selbst genauso? Hat man mache Dinge (wie die beiden es beschrieben haben) genauso gedacht über den jeweils anderen?

Eine locker leichte Lektüre für zwischendurch, die ich jedem empfehlen kann, der gerade am ausziehen oder vor kurzen ausgezogen ist, oder für diejenigen die mal wieder eine lustige und chaotische Geschichte lesen möchten ♥

Fazit
3½ von 5 Sternen

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Tags: ab 16 jahre, allyssa ullrich, hortense ullrich, jugendbuch, roman, rororo   (6)
 

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359 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 39 Rezensionen

liebe, hochzeit, texas, familie, kleinstadt

Der schönste Fehler meines Lebens

Susan Elizabeth Phillips , Elfriede Peschel
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei Blanvalet Verlag, 16.05.2011
ISBN 9783764503970
Genre: Liebesromane

Rezension:

Den Inhalt dieses Buches gibt der Klappentext schon gut vor, und weiteres muss ich dazu auch nicht sagen.
Die Autorin Susan Elizabeth Phillips schreibt ihre Bücher fast immer zum gleichen Thema. Jedoch immer auf eine andere Art, sodass es nicht langweilig wird ihre Bücher zu lesen.

Mit diesem Buch ist der Autorin wieder ein schöner Liebesroman geglückt. Viele ehemalige Hauptpersonen aus anderen Büchern findet man hier wieder, und auch einige ihrer Kinder. Dies hat jedoch ein Problem für mich ergeben, da ich nur ca. 2-3 Bücher vorher von ihr gelesen habe, und nicht mehr genau wusste, wer diese Person gerade ist oder in welchem Verhältnis sie zu einer anderen Person steht. Man braucht leider etwas Zeit, um sich an die vielen Personen zu gewöhnen. Ich finde es ja eine sehr tolle Idee, Personen aus älteren Büchern von ihr wieder aufzunehmen, aber in diesem Buch war es leider etwas zuviel für mich. Daher habe ich etwas Zeit gebraucht um in das Buch hinein zu finden, und die ersten Seiten haben sich etwas gezogen meiner Meinung nach. Wenn man dann den Punkt gefunden hat, wo man als Leser mittendrin ist, und auch weiß wo man dran ist, fliegen die Seiten nur so dahin.

Was mir noch aufgefallen ist, dass Ted (die männliche Hauptperson) einfach viel zu kurz gekommen ist. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin ihm noch mehr Spielraum gegeben hätte, und das man als Leser mehr über die Gefühlswelt von Ted erfahren würde. Denn schließlich ist er ja auch die männliche Hauptperson in dem Buch, und da hätte es ruhig weniger von den früheren Personen sein können. Erst fast gegen Ende des Buches, wird Teds Gefühlswelt angeschnitten.

Susan Elizabeth Phillips hat hier eine schöne und romantische Liebesgeschichte geschrieben, in der es wieder ein tolles Happy-End geben wird. Ihr locker und leicht zu lesender Schreibstil hat dieses Buch für mich zu einem tollen Lesevergnügen an zwei Nachmittagen gemacht. Mit humorvoll und witzigen Einlagen ist dies ein Buch zum entspannen um mal den Alltagsstress zu vergessen.

Fazit
4/5 Sternen

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(551)

976 Bibliotheken, 11 Leser, 21 Gruppen, 224 Rezensionen

computerspiel, thriller, london, sucht, jugendbuch

Erebos

Ursula Poznanski
Flexibler Einband: 485 Seiten
Erschienen bei Loewe, 19.01.2010
ISBN 9783785569573
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Die Raubkopie eines Spiels namens Erebos, geht an Nicks Schule von Hand zu Hand herum.
Erebos beauftragt die Spieler verschiedene Aufgaben, sogenannte Quests zu erfüllen.
Bei diesen Quests handelt es sich am Anfang noch um Aufgaben, die in der virtuellen Welt
erfüllt werden müssen. Nach und nach werden immer schwierigere Aufgaben von dem Spiel
gestellt, die nicht nur in der virtuellen Welt sondern auch in der Realität ausgeführt
werden müssen. Wenn man dies nicht tut, fliegt man aus dem Spiel heraus.

Es ist ein besonderes Spiel, denn man hat nicht nur die Möglichkeit sich Charaktere aufzubauen und
sich mit anderen auszutauschen, sondern Erebos kennt auch die geheimsten Gedanken der
Spieler. Das Spiel Erebos schafft es Spieler so zu manipulieren, das man alles dafür tun
würde um ja nicht herauszufliegen. Denn die Aufgaben, die in der realen Welt ausgeführt
werden müssen, überprüft Erebos.

Nick, die Hauptperson in dem Buch, verbringt sehr viel Zeit damit,Erebos zu spielen.
Erfahrungen mit seinem Charakter zu sammeln oder Aufgaben zu erfüllen, sowie seine
anderen Mitspieler kennenzulernen gehören dazu. Er vergisst viele alltägliche Dinge dabei, wie zur
Toilette zu gehen, oder zu essen und zu trinken. Ich muss gestehen, mir ging es aber
auch genauso, denn ich habe nachmittags angefangen es zu lesen, und habe es bis in die Nacht
hinein verschlungen. Dabei habe ich auch das Essen und Trinken vergessen. Auch ein Buch
kann süchtig machen :-) So sehr hat die Autorin Ursula Poznanski einen in den Bann
gezogen.

Nick bekommt sehr früh Aufträge, die er in der realen
Welt ausführen muss, aber ihm wird sehr unwohl, als es an der Schule zu schlimmen
Vorfällen kommt. Als er dann selbst einen Auftrag bekommt, den er aber keinesfalls
erfüllen will, macht er sich mit ein paar Freunden heran, das Spiel Erebos und seine
Hintergründe zu erforschen.
Finden Nick und seine Freunde einen Ausweg?

Mit ihrem ersten Jugendbuch, ist der Autorin Ursula Poznanski, die Idee und die Umsetzung
sehr gut gelungen. Alles ist so detailiert beschrieben, das man meint, mitten im Spiel
zu sein, denn es wirkt alles so realistisch. Die Personen, Nick und seine Freunde, hat
sie auch so detailiert beschrieben, und vielseitig gestaltet, dass man sich sehr gut in
sie hineinversetzen konnte. Wenn die Jugendlichen die Realität von der virtuellen Welt
nicht mehr auseinanderhalten können, dies ist auch eins der Dinge, was Erebos zu einem
spannenden und mitreißenden Lesevergnügen macht.

Darum kann man auch sehr gut verstehen, wieso die Jugendlichen das Spiel nicht
mehr loslässt, und uns Leser nicht mit dem lesen des Buches. Jeder hat/hatte ja wohl auch mal eine
Phase, wenn man nach einer Sache süchtig ist/war, wie z.b. einem Spiel, oder dem
Internet, oder auch wie es vielen Lesern so geht, das man halt büchersüchtig ist :-)

Ursula Poznanski hat sich durchaus sehr eingehend mit dem Thema einer Spielewelt, und
einer Sucht auseinandergesetzt. Das sieht man an der detailierten Beschreibung der
Spielewelt mit den unterschiedlichsten Kreaturen wie Dunkelelfen, Werwölfe usw...
Zudem zeigt sie einem die Gefahren einer Sucht, wie man von etwas süchtig werden kann,
und vorallem wie sich dadurch die Persönlichkeit verändert.
Ohne es zu merken kann man den Bezug auf die Realität verlieren, immer mehr abrutschen,
und was die Sucht sonst noch mit einem anstellen kann. Damit spreche ich auch direkt
drauf an, dass sie einen nie vergessen lässt, wie die Jugendlichen beeinflusst werden
können, oder auch wie sich das Klima an der Schule verändert.

Ursula Poznanski versteht es auch sehr gut, die Spannung von Seite zu Seite immer mehr
zu steigern, mit geschickt gestellten Rätseln und immer wieder neuen Wendungen sowie
Überraschungen. Bis zum Schluss tappt man lange im Dunkeln, was das Ziel des Spiels
Erebos eigentlich ist. Dadurch stellt man sich viele Fragen, während man das Buch liest.
Wer hat das Spiel programmiert und warum?
Was ist das Ziel von Erebos?

Dieses Buch ist eine hervorragende Mischung aus Science-Fiction, Thriller und Fantasy.
Jugendliche und Erwachsene fesselt dieses Buch gewiss gleichermaßen.
Ich kann es nur sehr empfehlen, aber passt auf, es ist ein Buch mit einem hohen Sucht-
faktor.

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1.757 Bibliotheken, 11 Leser, 10 Gruppen, 134 Rezensionen

liebe, tod, trauer, briefe, irland

P.S. Ich liebe Dich

Cecelia Ahern , Christine Strüh
Fester Einband: 414 Seiten
Erschienen bei Krüger, Wolfgang, 01.01.2005
ISBN 9783810501400
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt
Holly und Gerry hatten einen einfachen Plan: für den Rest ihres Lebens zusammenzubleiben.
Doch nun ist Gerry tot, ein Gehirntumor.
Und Holly weiß nicht, wie sie alleine weiterleben soll.
Dann entdeckt sie, dass Gerry ihr während seiner letzten Tage Briefe geschrieben hat...

Meine Meinung
Durch eine Bekannte bin ich auf das Buch aufmerksam geworden, und musste es dann sofort haben...
Als ich mit dem lesen der ersten Seiten des Buches angefangen habe, musste ich schon schlucken...

Die Autorin beschreibt die Geschichte mit so viel Gefühl, als wäre man wirklich dabei...
Bei diesem Buch kommen so viele Emotionen hervor, die man selten soviel bei einem Buch hat...

In die Figur Holly kann man sich so gut hineinversetzen, als wäre man es selbst, die einen geliebten Menschen verliert...
Mal ist sie traurig, und auch wütend und enttäuscht...
Dann wiederum muss man lachen und auch weinen...

Die Erinnerungen die sie sich hervorruft, sind auch wunderbar beschrieben...

Man fiebert auch selbst wie Holly den neuen Aufgaben, die Gerry ihr Monat für Monat stellt, entgegen und man fragt sich selbst, was hat Gerry sich für den nächsten Monat einfallen lassen...
Gerry möchte mit den Briefen erreichen, das sie über die Trauer hinwegkommt und sich für ein Leben ohne ihn öffnen muss...

Fazit
Die Autorin Cecelia Ahern hat einen wunderbaren Schreibstil, das man sich sofort in die Geschichte einfinden kann...
Das Buch lässt sich so flüssig lesen, das man es garnicht mehr weglegen möchte...
Eine Geschichte über Trauer, Freude und die ganz große Liebe...
Es vermittelt geradezu, nach schweren Schicksalsschlägen nicht aufzugeben...
Durch dieses Buch werde ich mir nach und nach auch ihre anderen Bücher anschaffen, da sie bei mir schon einen Platz als Lieblingsautorin hat...

Über die Autorin
Cecelia Ahern, geboren 1981 in Dublin, ist die Tochter des früheren irischen Ministerpräsidenten Bertie Ahern...
Ihr erster Roman "P.S. Ich liebe Dich" wurde ein Weltbestseller, und verfilmt in den Hauptrollen mit Hilary Swank und Gerard Butler...

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Tags: cecelia ahern   (1)
 
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