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150 Bibliotheken, 15 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

thriller, psychothriller, schweden, stockholm, kindermädchen

Glücksmädchen

Mikaela Bley , Katrin Frey
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 10.02.2017
ISBN 9783548288444
Genre: Krimi und Thriller

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(37)

128 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

thriller, tiefe narbe, strobel, arnostrobe, imkopfdesmörders

Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe

Arno Strobel
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 26.01.2017
ISBN 9783596296163
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Oberkommissar Max Bischoff ist neu bei der Mordkommission in Düsseldorf. Als der stadtbekannte Journalist Harry Passeck im Polizeipräsidium auftaucht, bekommt Max Bischoff, gemeinsam mit seinem Partner Horst Böhmer, den ersten Fall zugeteilt. Passeck hat keine Erinnerungen mehr an die vergangene Nacht, ist aber von oben bis unten mit Blut beschmiert. Er kann den beiden Ermittlern lediglich die Adresse der Wohnung nennen, zu der er ein Informant ihn bestellt hatte. In der Wohnung entdecken die Ermittler ein Schlafzimmer, in dem ebenfalls alles voller Blut ist. Von einer Leiche fehlt allerdings jede Spur. Schon bald stellt sich heraus, dass das Blut von einer Frau stammt, die bereits vor zwei Jahren spurlos verschwand. Hat Passeck die Frau umgebracht und ihre Leiche verschwinden lassen? Kurz darauf wird eine weitere Frauenleiche gefunden. Der Fall wird immer rätselhafter. Max Bischoff und Horst Böhmer scheinen auf der Stelle zu treten, denn nichts ist so, wie es auf Anhieb erscheint.......


"Im Kopf des Mörders - Tiefe Narbe" ist der erste Band einer Thriller-Trilogie um den Oberkommissar Max Bischoff. Auch dieser Strobel startet ohne langatmiges Vorgeplänkel, denn man befindet sich sofort mitten im spannenden Geschehen, da der Prolog einen Einblick in den Kopf Mörders gewährt. Dadurch wird das Interesse vom ersten Moment an geweckt, da man unbedingt erfahren möchte, wer der Mörder ist und was genau ihn antreibt.


Danach lernt man Max Bischoff näher kennen. Der Oberkommissar wirkt sehr sympathisch und auch sein Partner Horst Böhmer hinterlässt einen angenehmen Eindruck. Den beiden Ermittlern schaut man bei ihrer Arbeit gerne über die Schulter und auch die privaten Hintergründe, die man von beiden erfährt, fließen so interessant in die Handlung ein, dass  sie nicht zu sehr vom Fall  ablenken, sondern ein lebendiges Bild der beiden Protagonisten liefern. Die Ermittlungen selbst geben von Anfang an Rätsel auf, sodass man gemeinsam mit Max Bischoff und Horst Böhmer lange Zeit im Dunkeln tappt. Arno Strobel legt auch in diesem Thriller geschickt Spuren aus, denen man nur allzu bereitwillig folgt. Allerdings ist in diesem Fall nichts so, wie es auf Anhieb scheint und deshalb muss man die eigenen Ermittlungen oft über den Haufen werfen und ganz neu ansetzen. Die aufgebaute Spannung wird dadurch durchgehend gehalten und kann sich zum Ende hin sogar noch steigern. Thrillerfans dürften hier voll auf ihre Kosten kommen. Allerdings darf man nicht zu zartbesaitet sein, denn der Mörder geht mit seinen Opfern nicht gerade zimperlich um.


Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und die von Arno Strobel haben mich eigentlich noch nie enttäuscht. So war es auch bei diesem Fall, denn mein Interesse war von Anfang an da, die aufgebaute Spannung wurde durchgehend gehalten und die Charaktere wirkten auf mich so lebendig, dass ich mit ihnen mitfiebern konnte. Deshalb habe ich das Buch auch beinahe in einem Rutsch durchgelesen und freue mich bereits jetzt auf den nächsten Max-Bischoff-Fall. Ich vergebe begeisterte fünf Bewertungssterne und ein klare Leseempfehlung. 

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52 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 23 Rezensionen

krimi, organhandel, flüchtlinge, stockholm, mord

Schlaflied

Cilla Börjlind , Rolf Börjlind , Christel Hildebrandt
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei btb, 20.02.2017
ISBN 9783442757169
Genre: Krimi und Thriller

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(15)

27 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

frankfurt, norman jacobi, frackin, wahlkampf, fortsetzung

Du hast keine Wahl

Frank Uhlmann
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.12.2016
ISBN 9783423216586
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Die "Freien Bürger" scheinen mit Roland Forster den richtigen Kandidaten im Wahlkampf um das Amt des Oberbürgermeisters ins Rennen geschickt zu haben. Der charismatische Politiker kommt bei den Bürgern ausgesprochen gut an. Bei einer Wahlkampfveranstaltung nimmt sein Aufstieg allerdings ein abruptes Ende: Forster wird mir drei Schüssen regelrecht hingerichtet. Am Tatort entdeckt die Polizei eine mit Blut geschriebene Botschaft. Hauptkommissar Bruno Demandt informiert den Polizeireporter Norman Jacobi sofort darüber, denn er hat den Eindruck, dass der Mord an eine Serie erinnert, in der Norman Jacobi und die Historikerin Katharina Beck vor zwei Monaten entscheidend zur Aufklärung beigetragen haben. Normans Ermittlerinstinkte werden sofort geweckt und schon bald macht er erste Entdeckungen. Doch dadurch bringt Norman nicht nur sich selbst, sondern auch Katharina, in größte Gefahr.....


"Du hast keine Wahl" ist nach "Brennen sollst du" der zweite Fall Polizeireporter Norman Jacobi und Historikerin Katharina Beck. Der Einstieg in den aktuellen Fall gelingt auch dann recht mühelos, wenn man den ersten Band nicht gelesen hat. Denn der Autor streut wichtige Hintergrundinformationen aus dem Auftaktband in die Handlung ein. Dabei werden allerdings entscheidende Details verraten, sodass man, wenn man sich nicht die Spannung verderben möchte, die Fälle doch lieber in der empfohlenen Reihenfolge lesen sollte.


Der Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Man kann sich die beschriebenen Szenen und Protagonisten problemlos vorstellen und dadurch ganz in die Handlung eintauchen. Katharina Beck und Norman Jacobi wirken recht sympathisch. Man beobachtet deshalb interessiert, in welche gefährlichen Situationen sie durch ihre eigenmächtigen Ermittlungen geraten. Nachvollziehen kann man ihre Handlungen allerdings nicht immer und deshalb bleibt man immer ein wenig auf Distanz zu den beiden Hauptakteuren. Die Spannung baut sich früh auf und steigert sich zur Mitte hin enorm. Man weiß einfach nicht, was man glauben soll und wem Katharina und Norman eigentlich noch trauen können. Dadurch ist man hin- und hergerissen und möchte unbedingt erfahren, was oder wer hinter dem Ganzen steckt. Leider kann die aufgebaute Spannung nicht durchgehend gehalten werden, sondern flacht zum Ende hin etwas ab. Im großen Finale überschlagen sich die Ereignisse dann allerdings und es gibt jede Menge Action. Leider kommt Kommissar Zufall dann auch ein wenig zu oft zum Einsatz, sodass das Ende einen ziemlich konstruierten Eindruck macht. Dennoch macht der Epilog neugierig auf die Fortsetzung.


Thriller sind ja meine absoluten Favoriten und die Idee, mehrere in sich abgeschlossene Bände, mit einem roten Faden zu verbinden, der sich durch alle Fälle zieht und erst ganz zum Schluss den Zusammenhang erkennen lässt, finde ich ziemlich reizvoll. Deshalb stürzte ich mich auch mit hohen Erwartungen in das Geschehen. Ich habe zwar den ersten Fall nicht gelesen, doch das hat mich nicht einen Moment gestört. Obwohl ich zugeben muss, dass ich, durch die vielen eingestreuten Details des ersten Bandes, nun wohl auch nicht mehr zum ersten Teil greifen werde, da ich die entscheidenden Szenen nun schon kenne. Für mich war die Spannung im aktuellen Fall früh gegeben und ich habe zunächst auch mit den beiden Hauptakteuren mitgefiebert. Doch leider wurde ich nicht richtig warm mit den beiden, da ich manche ihrer Handlungen nicht nachvollziehen konnte. Zum Ende hin flachte die Spannung für mich deutlich ab und einige der Finalszenen waren für meinen Geschmack zu konstruiert und schon fast unglaubwürdig. Dennoch macht mich der Epilog neugierig auf die Fortsetzung, denn ich möchte den roten Faden, der sich durch alle Handlungen zieht, gerne weiterverfolgen. Da mich die Spannung auch über weite Teile in ihren Bann ziehen konnte, vergebe ich auf meiner persönlichen Bewertungsskala dennoch vier von fünf Bewertungssternchen. 

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309 Bibliotheken, 41 Leser, 2 Gruppen, 115 Rezensionen

weltraum, kai meyer, science fiction, hexen, raumschiff

Die Krone der Sterne

Kai Meyer , Jens Maria Weber
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Tor, 26.01.2017
ISBN 9783596035854
Genre: Fantasy

Rezension:


Die Gottkaiserin und ihr Hexenorden herrschen unerbittlich über das galaktische Reich Tiamande. In regelmäßigen Abständen werden junge Mädchen als Bräute für die Gottkaiserin und ihren Orden auserwählt. Umfangreiche Tests haben ergeben, dass auch die junge Adelige Iniza als Braut geeignet ist. Deshalb soll  sie an Bord einer riesigen Raumkathedrale zur Gottkaiserin und ihrem Gefolge reisen. Doch Iniza hat andere Pläne für ihr Leben und deshalb ist sie nicht besonders böse, dass der Kopfgeldjäger Kranit sie im Auftrag eines Barons direkt aus der Raumkathedrale entführt. Gemeinsam mit Inizas Geliebten Glanis wagen sie die riskante Flucht. Nicht ahnend, was diese Flucht auslösen wird. Denn der Hexenorden braucht Iniza unbedingt und wird nicht eher Ruhe geben, bis Iniza sich wieder in den Händen der Gottkaiserin befindet. Und dazu ist jedes Mittel recht.....


Der Einstieg in Kai Meyers Weltraumabenteuer gelingt überraschend mühelos. Ohne langatmiges Vorgeplänkel befindet man sich gleich mitten im Geschehen und verfolgt gebannt die Flucht. Zunächst fällt es zwar nicht ganz leicht, sich die fremden Namen zu merken und den Personen richtig zuzuordnen. Doch das gibt sich nach einer kurzen Eingewöhnungszeit recht schnell.


Bis auf eine Ausnahme, wirken die Personen alle lebendig und interessant. Dadurch kann man mit ihnen mitfiebern und sich ganz auf die spannende Geschichte einlassen. Es fällt nicht immer leicht, die Personen richtig einzuschätzen, da man erst nach und nach mit Hintergrundinformationen versorgt wird. Aber gerade das macht die Zweckgemeinschaft wider Willen, in der sich die Protagonisten auf der Flucht zusammenschließen, so interessant. Man weiß nie, was als nächstes passieren wird und ist hin- und hergerissen, wie man alles und jeden einschätzen soll.


Trotz der fremden Welt, in der man sich ja erst zurechtfinden muss, liest sich die Geschichte fast von selbst. Denn Kai Meyer beschreibt Charaktere und Umgebung so lebendig, dass man sich alles mühelos vorstellen kann. Sciene Fiction, Fantasy, Abenteuer und Magie sorgen für rasante Abwechslung, sodass man das Buch nur ungern aus der Hand legen mag. Langatmige Beschreibungen der fremden Welt braucht man nicht zu befürchten, denn der Autor lässt diese Details gekonnt in die Handlung einfließen, ohne dass der Lesefluss gehemmt wird. Spannende Weltraumschlachten und überraschende Wendungen lassen keine Langeweile aufkommen.


Normalerweise mache ich einen großen Bogen um Bücher, in denen es um Science-Fiction oder Magie geht, da mich diese Geschichten eigentlich nicht in ihren Bann ziehen können. Doch Kai Meyer ist es vom ersten Moment an gelungen, mich mit seiner Space-Fantasy voller Action und Magie zu begeistern. Deshalb bekommt das Buch auf meiner persönlichen Bewertungsskala auch vier von fünf Bewertungssternchen. Das eine ziehe ich ab, da für meinen Geschmack zu viele Fragen offen blieben. Obwohl ich zugeben muss, dass diese losen Handlungsfäden Lust auf die Fortsetzung machen. 

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25 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

gefahr, tiere, exmann, junge, castillo

Schrei im Morgengrauen

Linda Castillo , Miriam Höllings
Flexibler Einband
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 10.07.2014
ISBN 9783956490392
Genre: Krimi und Thriller

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 24 Rezensionen

berlin, mord, thriller, thrlle, psychothriller

Kalte Haut

Martin Krist
E-Buch Text: 497 Seiten
Erschienen bei Midnight, 07.01.2015
ISBN 9783958190238
Genre: Krimi und Thriller

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

barclay

Lügennacht

Linwood Barclay , Silvia Visintini
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 01.12.2016
ISBN 9783426518694
Genre: Krimi und Thriller

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17 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

sadismus

Die Farben des Bösen

Anja Berger
Flexibler Einband
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 03.12.2015
ISBN 9783426215548
Genre: Krimi und Thriller

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(92)

198 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

thriller, kate burkholder, amisch, ohio, usa

Grausame Nacht

Linda Castillo , Helga Augustin
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 28.07.2016
ISBN 9783596032631
Genre: Krimi und Thriller

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(63)

83 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 59 Rezensionen

humor, schule, schüler, witzig, lena greiner

Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker

Lena Greiner , Carola Padtberg-Kruse
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 18.11.2016
ISBN 9783548376653
Genre: Humor

Rezension:


Nach "Nenne drei Nadelbäume: Tanne, Fichte, Oberkiefer" ist "Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker" der zweite Band, in dem man in von Lehrern eingeschickten Anekdoten aus dem ganz normalen Schulalltag stöbern kann. Die beiden Spiegel-Online Redakteurinnen Lena Greiner und Carola Padtberg-Kruse haben die eingeschickten Einblicke in verschiedene Fachbereiche eingeteilt.
Zunächst wird man mit einer lockeren und sehr humorvoll geschriebenen Einleitung auf die dann folgenden Geschichten eingestimmt. In den Fachbereichen Englisch, Geschichte, Politik, Biologie, Religion, Erdkunde, Deutsch, Chemie, Physik und Mathe darf man sich auf Blackouts, Schreibfehler, Ausreden oder einfach bloßen Nicht-Wissen freuen. Auch die fehlende Allgemeinbildung, Patzer im Abitur, nervige Eltern oder Einblicke ins geheimnisvolle Lehrerzimmer kommen nicht zu kurz. Hier ist also für jeden Geschmack etwas dabei und da die eigene Schulzeit ja auch schon etwas her sein könnte und man  auch nicht immer alles ganz genau weiß, gibt es außerdem richtige Erklärungen, die dafür sorgen, dass man in jedem Fall den Witz der Sache verstehen kann. Lustige Cartoons lockern das Ganze zusätzlich auf.

Die Abschnitte sind nicht zu lang und lassen sich locker und flott lesen. In den meisten Fällen steht unter der jeweiligen Begebenheit auch noch, in welcher Klasse und welcher Schulform der Lehrer diese Antwort bekommen hat. Bei den jüngeren Grundschulkinder kann man  noch unbefangen lachen, doch bei den höheren Klassen, gerade aus dem Gymnasium, kann einem das Lachen auch schon mal im Halse stecken bleiben. Man muss allerdings oft ganz unverhofft schmunzeln und kann kaum glauben, was für irre Ausreden und Antworten da manchmal auf die Lehrer einprasseln.

Mir haben die Geschichten sehr gut gefallen. Ich konnte dabei oft ganz unverhofft lachen und musste mir die ein oder andere Lachträne aus den Augenwinkeln wischen. Zur kurzweiligen Unterhaltung für zwischendurch ist dieses Buch definitiv bestens geeignet. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala gibt es dafür alle fünf Bewertungssterne und die dringende Empfehlung, sich ruhig selbst ein Bild zu machen!

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(56)

68 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 52 Rezensionen

altötting, krimi, bayern, anton leiss-huber, novizin

Fastenopfer

Anton Leiss-Huber
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 13.01.2017
ISBN 9783548288314
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Kommissar Max Kramer wacht am Aschermittwoch mit einem  beachtlichen Kater auf. Dass er lieber auf das ein oder andere alkoholische Getränk verzichtet hätte, wird ihm klar, als er die  attraktive Staatsanwältin in seinem Bett vorfindet. Max Kramer kann sich noch nicht einmal mehr richtig erinnern, was in der Nacht vorgefallen ist. Bevor er sich genauer mit der Situation auseinandersetzen kann, fordert allerdings ein Einsatz seine Aufmerksamkeit: Rainer Schutt-Novotny, der Verwalter des "Tilly-Benefiziums",  liegt ermordet in der Kapelladministration....

Nach "Gnadenort" ist "Fastenzeit" der zweite Fall für Kommissar Max Kramer und die Nonne Maria Evita. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man sie auch unabhängig voneinander lesen. Der Einstieg in die aktuellen Ermittlungen gelingt auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Fall mühelos.

Anton Leiss-Huber beschreibt Handlungsorte und Protagonisten so lebendig, dass man sofort alles vor Augen hat. Durch den bayrischen Dialekt, der zuweilen von einigen Personen verwendet wird, wirkt der Handlungsort Altötting außerdem sehr authentisch. Auch als Nicht-Bayer kann man den Dialogen folgen und braucht nicht zu befürchten, dass man irgendwie den Anschluss verpasst. Die Charaktere überzeugen durch ihre Eigenarten und einige sind einfach herrlich schräg, sodass man mühelos in den kleinen Ort und die Ermittlungen eintauchen kann. Das Interesse am Mordfall wird von Anfang an geweckt und durchgehend gehalten. Denn gemeinsam mit den Ermittlern tappt man lange Zeit im Dunkeln und ahnt nicht, was hinter dem Mord und den anderen geheimnisvollen Vorgängen stecken könnte. Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz, denn es gibt einige Situationen, in denen man unverhofft schmunzeln muss. Der Schreibstil ist locker und sehr flüssig, sodass sich das Ganze fast von selbst liest. Das klingt schon fast zu schön um wahr zu sein. Doch leider gibt es auch ein kleines Manko, denn richtige Spannung stellt sich leider beim Lesen nicht an. Die Handlung plätschert eher gemächlich, ohne nennenswerte Höhen oder Tiefen, vor sich hin, bleibt dabei aber, zugegebenermaßen immer lesenswert und interessant.

Ich habe mich beim Lesen dieses Krimis gut unterhalten und mich keinen Moment gelangweilt. Zwar habe ich die Spannung schon etwas vermisst, wurde dafür aber mit liebenswert, schrägen Charakteren und einer durchgehend interessanten Handlung entschädigt. Deshalb bekommt das recht dünne Büchlein auf meiner persönlichen Bewertungsskala dennoch vier von fünf Bewertungssternen.

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(14)

35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

thriller, ermittlungen, mord, mark sennen, vergewaltigung

Der Frauensammler

Mark Sennen , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.08.2016
ISBN 9783734103131
Genre: Krimi und Thriller

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(176)

539 Bibliotheken, 18 Leser, 1 Gruppe, 117 Rezensionen

fantasy, marie lu, young elites, jugendbuch, verrat

Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche

Marie Lu , Sandra Knuffinke , Jessika Komina
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Loewe, 16.01.2017
ISBN 9783785583531
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Adelina Amouteru hat das Blutfieber überlebt. Doch sie zahlt dafür einen hohen Preis. Denn nun gehört sie zu den sogenannten Malfettos. Sie ist von der Krankheit gezeichnet. Ihr ehemals schwarzes Haar hat sich plötzlich silbern gefärbt und ein Auge musste entfernt werden. Malfettos werden von der Gesellschaft nur geduldet und wie Aussätzige behandelt. Adelinas Vater ist alles andere als begeistert von der entstellten Tochter. Er macht ihr das Leben zur Hölle und versucht die erste Gelegenheit zu ergreifen, sich ihrer zu entledigen. Doch es heißt, dass einige Malfettos starke übernatürliche Kräfte haben. Auch bei Adelina brechen ungeahnt mächtige Fähigkeiten durch, als sie vor dem Vater flieht. Dadurch wird die Elite der Malfettos, die Gemeinschaft der Dolche, auf Adelina aufmerksam....

"Die Gemeinschaft der Dolche" ist der erste Band von Marie Lus neuer Jugendbuch-Trilogie "Young Elites". Die Handlung ist in einer historischen Welt, voller Magie und geheimnisvoller Kräfte angesiedelt. Sie wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Der größte Teil allerdings in der Ich-Form, aus der Sicht der Hauptprotagonistin Adelina.  Man schlüpft also quasi in ihre Haut und entdeckt nach und nach die Geheimnisse dieser unbekannten Welt. Adelina ist keine Hauptprotagonistin, die man sofort uneingeschränkt ins Herz schließt, denn man merkt ihr die Dunkelheit, die sie im Herzen trägt an und spürt ihre innere Zerrissenheit, ihre Wut und ihren Zorn. Adelina handelt oft impulsiv und zwar anders, als man das wohl selbst tun würde. Deshalb ist es nicht immer ganz einfach ihre Handlungen nachzuvollziehen.


Dennoch ist man vom ersten Moment an in der Geschichte gefangen und möchte unbedingt erfahren, was hinter allem steckt, wie es der Gemeinschaft der Dolche ergehen  und wie Adelina sich dort einfügen wird. Marie Lu erzählt in einem atemberaubendem Tempo, sodass man das Buch nur ungern aus der Hand legen mag. Denn die fremde Welt übt eine magische Anziehungskraft aus, der man sich nur schwer entziehen kann. Beim Lesen hat man sofort die entsprechenden Bilder im Kopf und verfolgt gebannt das Geschehen.
Die Geschichte ist durchgehend spannend und keinen Moment vorhersehbar. Selbst zum Ende hin kann Marie Lu noch mit einer Wendung überraschen, die man so nicht erwartet hat und die dafür sorgt, dass man so schnell wie möglich weiterlesen möchte.


Auf meiner persönlichen Bewertungsskala bekommt das Buch deshalb vier von fünf Bewertungssternchen. Schreibstil und Plot konnten mich vollkommen überzeugen, sodass ich es am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte. Das eine Sternchen ziehe ich ab, da ich manchmal Schwierigkeiten hatte, mich auf die Hauptprotagonistin einzulassen. Dennoch freue ich mich bereits jetzt auf die Fortsetzung der Reihe und kann es kaum erwarten, bis es endlich weitergeht.

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10 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

geheimnis, verbrechen, bergdorf, dolomiten, massaker

Der Tod so kalt

Luca D'Andrea , Verena Koskull
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei DVA, 06.03.2017
ISBN 9783421047595
Genre: Krimi und Thriller

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(108)

185 Bibliotheken, 19 Leser, 1 Gruppe, 99 Rezensionen

schweden, krimi, fabian risk, dänemark, happy slapping

Minus 18 Grad

Stefan Ahnhem , Katrin Frey
Flexibler Einband: 560 Seiten
Erschienen bei List Verlag, 02.01.2017
ISBN 9783471351246
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Kommissar Fabian Risk und seine Kollegen bekommen es dieses Mal mit einem sehr rätselhaften Fall zu tun: Ein Auto stürzt ins Hafenbecken und der Fahrer wird später tot geborgen. Da es für den vermeintlichen Unfall jede Menge Zeugen gibt, scheint der Fall klar zu sein. Doch dann stellt der Gerichtsmediziner fest, dass der Fahrer des Wagens bereits seit etwa zwei Monaten tot  und die Leiche zwischenzeitlich eingefroren war. Zunächst glaubt das Team, dass der Gerichtsmediziner sich irrt, denn die Vorstellung, dass eine Leiche am Steuer gesessen haben soll, scheint zu unglaublich. Das Team beginnt zu ermitteln und schon bald finden sie eine heiße Spur.

Währenddessen ist auch die dänische Polizistin Dunja Hougaard nicht untätig. Obwohl sie strafversetzt Streife läuft, kommt sie einer brutalen Mordserie an Obdachlosen auf die Spur. Doch niemand hat Interesse daran, sie bei ihren Ermittlungen zu unterstützen. Im Gegenteil, ihr ehemaliger Chef versucht mit allen Mitteln ihr Steine in den Weg zu legen...

"Minus 18 Grad" ist bereits der dritte Fall für Fabian Risk. Da die Bände in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch problemlos folgen, wenn man noch keinen Teil der Reihe gelesen hat. Da es aber ein paar Rückblicke in die vorherigen Ermittlungen gibt, könnte es sein, dass man sich ein wenig von der Spannung nimmt, wenn man sie nicht in der empfohlenen Reihenfolge "Herzsammler", "Und morgen du" und schließlich "Minus 18 Grad" liest.

Sobald man die ungewohnten skandinavischen Namen alle richtig auf dem Schirm hat und zuordnen kann, liest sich Stefan Ahnhems neuester Krimi eigentlich wie von selbst. Denn der mysteriöse Fall sorgt dafür, dass das Interesse sofort geweckt wird und man ab der ersten Seite miträtselt, welches Geheimnis denn nun eigentlich hinter dem eingefrorenen Toten stecken könnte. Auch wenn sich das bereits früh herausstellt, lässt die Spannung nicht nach, denn der kaltblütige Drahtzieher hält noch einige Überraschungen bereit und stellt das Team vor große Herausforderungen. Er spielt ein abgebrühtes Katz- und Mausspiel mit den Ermittlern und scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein. Dadurch zieht sich die Spannung durch das gesamte Buch und kann bis zum Schluss gehalten werden.

Dunja Hougaards Ermittlungen in Dänemark sind nicht weniger spannend. Schockiert verfolgt man, was sie bei den Morden an den Obdachlosen ans Tageslicht bringt. Denn offensichtlich handelt es sich um "Happy Slapping", wobei die Obdachlosen hier nicht nur geschlagen und dabei gefilmt, sondern brutal vor laufender Kamera umgebracht werden. Fabian Risk und Dunja Hougaard ermitteln unabhängig voneinander. Es gibt allerdings ein paar kurze Berührungspunkte. Die beiden Fälle sorgen dafür, dass es einige spannende Szenen gibt. Durch den ständigen Wechsel der Perspektiven gerät man förmlich in den Sog der Ermittlungen und möchte unbedingt erfahren, wie alles endet.

Die Charaktere wirken alle sehr lebendig, sodass man sie mühelos vor Augen hat und sich ganz auf die spannende Handlung einlassen kann. Es gibt in diesem Band wieder einige Einblicke in das Privatleben der Ermittler. Diese drängen sich allerdings nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern sorgen für ein stimmiges Gesamtbild.

Mir hat dieser Kriminalroman sehr, sehr gut gefallen. Nachdem ich die Namen und die Personen richtig zuordnen konnte, geriet ich förmlich in den Sog der Handlung und konnte mich kaum noch davon lösen. Beide Ermittlungen konnten mich voll und ganz in ihren Bann ziehen und der Cliffhanger am Ende lässt mich auf eine schnelle Fortsetzung hoffen. Ich vergebe deshalb fünf von fünf Bewertungssternen und ein klare Leseempfehlung!

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(62)

190 Bibliotheken, 12 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

thriller, bobby dees, hoffman, florida, jilliane hoffman

Insomnia

Jilliane Hoffman , Sophie Zeitz , Stefanie Kremer
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Wunderlich, 27.12.2016
ISBN 9783805250719
Genre: Krimi und Thriller

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(166)

323 Bibliotheken, 4 Leser, 4 Gruppen, 33 Rezensionen

salzburg, facebook, thriller, lyrik, krimi

Blinde Vögel

Ursula Poznanski , , ,
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 30.01.2015
ISBN 9783499259807
Genre: Krimi und Thriller

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(136)

339 Bibliotheken, 7 Leser, 2 Gruppen, 81 Rezensionen

thriller, chevy stevens, kanada, vergewaltigung, schwestern

Those Girls – Was dich nicht tötet

Chevy Stevens , Maria Poets
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 23.06.2016
ISBN 9783596034703
Genre: Krimi und Thriller

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(101)

176 Bibliotheken, 6 Leser, 1 Gruppe, 95 Rezensionen

thriller, entführung, psychothriller, trauma, helen callaghan

Dear Amy - Er wird mich töten, wenn Du mich nicht findest

Helen Callaghan , Heike Reissig
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Knaur, 10.01.2017
ISBN 9783426654200
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Margot Lewis arbeitet hauptberuflich als Lehrerin an einer angesehenen Schule. Nebenbei beantwortet sie  in der Kolumne "Dear Amy" Leserbriefe. Eines Tages erhält sie einen Brief, in dem ein Mädchen eindringlich darum bittet, dass Amy sich auf die Suche nach ihr macht, da sie entführt wurde. Das Mädchen, das sich Bethan Avery nennt,  hat offensichtlich Angst, dass der Entführer sie umbringt. Margot wendet sich mit den Briefen an die Polizei. Es stellt sich heraus, dass vor fast zwanzig Jahren tatsächlich ein Mädchen namens Bethan Avery verschwand. Können diese Briefe tatsächlich von Bethan stammen? Gemeinsam mit  Dr. Martin Forrester versucht Margot die geheimnisvolle Briefeschreiberin zu finden. Sie ahnt nicht, was diese Suche auslösen wird.....

Durch einen interessanten Prolog startet der Psychothriller recht vielversprechend. Man beobachtet dort, wie eine junge Schülerin entführt wird und ist deshalb gleich mitten im Geschehen. Der größte der Teil der Handlung wird in der Ich-Form, aus der Sicht der Hauptprotagonistin Margot, geschildert. Es gibt allerdings auch Szenen, in denen die Perspektive zu dem Entführungsopfer, bzw. dem Täter wechselt.

Der Schreibstil ist locker und sehr leicht lesbar. Man kann sich die entsprechenden Szenen mühelos vorstellen und in die Handlung eintauchen. Allerdings fällt es schwer, Sympathien für die Hautprotagonistin Margot zu entwickeln. Sie ist ein schwieriger Charakter und ihre Handlungen sind oft nicht nachvollziehbar. Durch ihre Art weiß man bald nicht mehr, was wahr ist oder nur ihrer Vorstellung entspringt. Denn durch zunehmenden Alkoholkonsum und eigenmächtiges Absetzen verordneter Medikamente, ist sie nur schwer einzuschätzen.

Die Spannung wird auch eher gemächlich aufgebaut. Zunächst weiß man nicht genau, was man vom Ganzen halten soll. Man verfolgt das Geschehen zwar interessiert, hat aber das Gefühl, dass es nicht recht voran geht und dass man auf der Stelle tritt. Dadurch wirken einige Szenen leider etwas zäh. Zum Ende hin überschlagen sich dann die Ereignisse. Es gibt einige Wendungen, die überraschen sollen, für erfahrene Genreleser allerdings durchaus vorhersehbar sind, sodass sich die Verblüffung in Grenzen halten dürfte.

Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen dieses Psychothrillers recht gut unterhalten. Nicht weniger - aber leider auch nicht mehr! Durch den flüssigen Schreibstil konnte ich der Handlung ohne große Schwierigkeiten folgen. Die Spannung hielt sich für meinen Geschmack allerdings zu sehr in Grenzen und die überraschenden Wendungen wirkten auf mich leider zu vorhersehbar. Für die Hauptprotagonistin konnte ich bedauerlicherweise keine Sympathien entwickeln, da sie mir mit fortschreitender Handlung immer mehr auf die Nerven ging. Da der größte Teil der Handlung ja in der Ich-Form, aus der Sicht der Hauptprotagonistin, erzählt wird, habe ich mich dann auch in der Haut, in der ich ja beim Lesen quasi steckte, nicht so ganz wohlgefühlt. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala erhält das Buch deshalb "nur" drei von fünf Bewertungssternchen. 

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556 Bibliotheken, 29 Leser, 1 Gruppe, 97 Rezensionen

dystopie, cecelia ahern, liebe, perfect, fehlerhaft

Perfect – Willst du die perfekte Welt?

Cecelia Ahern , Christine Strüh , Christine Strüh
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei FISCHER FJB, 17.11.2016
ISBN 9783841422361
Genre: Jugendbuch

Rezension:


Celestine hat die ganze Härte des Systems ihrer Welt zu spüren bekommen und wurde im ersten Band für etwas, was sie aus Mitgefühl und Logik getan hat, streng bestraft und gebrandmarkt. Sie gehört nur zu den "Fehlerhaften", muss sich an strenge Regeln halten und wird als Mensch zweiter Klasse behandelt. Doch Celestine glaubt an Gerechtigkeit. Sie flieht und lehnt sich gegen das System auf. Richter Crevan verfolgt sie mit allen Mitteln und veranstaltet eine regelrechte Jagd. Da Celestine seine schlimmste Verfehlung kennt, muss er sie unbedingt finden. Wird es Celestine gelingen, ihm zu entkommen und wird es für sie Gerechtigkeit geben?

"Perfect- Willst du die perfekte Welt?" ist der Abschlussband der zweiteiligen Jugendbuch-Dystopie der bekannten Liebesroman-Autorin Cecelia Ahern. Bei diesem Zweiteiler ist es sicher sinnvoll, die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge, also zuerst den ersten Band "Flawed - Wie perfekt willst du sein?", zu lesen, da die Teile aufeinander aufbauen. Da die Autorin allerdings oft Rückblicke auf die wichtigsten Ereignisse des ersten Teils gewährt, ist es aber bestimmt auch möglich, den zweiten Teil ohne Vorkenntnisse zu lesen.

Auch diese Fortsetzung wird in der Ich-Form, aus der Sicht der Hauptprotagonistin Celestine, erzählt. Man schlüpft also quasi wieder in ihre Haut, teilt ihre Gedanken und Gefühle, und erlebt die Ereignisse hautnah mit. Dieser Teil knüpft beinahe am Ende des ersten Bandes an, sodass es fast nahtlos weitergeht. Richter Crevan versucht Celestine um jeden Preis in seine Gewalt zu bekommen und jagt sie deshalb unerbittlich. Da dies bereits auf den ersten Seiten klar wird, gelingt der erneute Einstieg in das Geschehen relativ mühelos. Da die Autorin immer wieder kleine Erinnerungshilfen in die Geschichte einfließen lässt, hat man die vorangegangenen Ereignisse auch sofort wieder im Gedächtnis.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt flüssig und sehr angenehm lesbar. Man kann sich die beschriebenen Orte und Personen lebhaft vorstellen und ganz in die Handlung eintauchen. Celestine wirkt am Anfang, trotz der verwendeten Ich-Form, noch nicht  ganz greifbar. Doch nach und nach entwickelt sie sich sehr positiv weiter. Diese Entwicklung ist glaubhaft und nachvollziehbar. Auch die anderen Charaktere hat mein beim Lesen vor Augen und kann mit ihnen mitfiebern.  Die Liebe nimmt hier ebenfalls Raum ein, doch dieser Handlungsstrang drängt sich nicht zu sehr in die Vordergrund. In diesem Band gibt es einige spannende Szenen, aber auch welche, in denen es eher ruhig und gemächlich zugeht.  Es gibt vorhersehbare, aber auch überraschende Wendungen, sodass man die Handlung gebannt verfolgt und nicht eher ruhen kann, bis man das Ende kennt.

Obwohl ich das Jugendbuchalter ja schon ein wenig überschritten habe, konnte ich mich auch auf diese Fortsetzung wieder voll und ganz einlassen und mit den Charakteren mitfiebern. Durch die ganzen Wendungen haben ich die Geschichte durchgehend interessiert verfolgt und konnte das Buch zum Ende hin gar nicht mehr aus der Hand legen. Ich vergebe deshalb alle fünf Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung.

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 27 Rezensionen

thriller, mord, psychothriller, stuttgart, buch

Dafür wirst du büßen

Guido Kniesel
Flexibler Einband: 258 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 03.12.2016
ISBN 9781540484017
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Der Unfalltod seiner Frau hat den Horror-Schriftsteller Karl Baumann aus der Bahn geworfen. Er kann sich auch jetzt, fünf Jahre danach, nicht daran erinnern, was damals wirklich geschehen ist. Das Verhältnis zu seinem Sohn Sid ist angespannt und finanziell läuft es auch alles andere als rund. Denn Karl hat seit Jahren keinen Roman mehr beendet und langsam steht ihm das Wasser bis zum Hals. Er beschließt, sich auf ein für ihn vollkommen neues schriftstellerisches Terrain zu begeben und sich an einem erotischen Liebesroman zu versuchen. Er beginnt dafür online in einem Dating-Portal zu recherchieren und trifft sich schließlich mit einer "BellaElisa" im Hotel. Der Abend endet in einem Fiasko und am nächsten Tag wird Karl verhaftet, da seine Verabredung ermordet aufgefunden wurde. Zunächst ist Karl davon überzeugt, dass sich alles schnell aufklären wird. Doch nach und nach geschehen noch weitere merkwürdige Dinge....

"Dafür sollst du büßen" ist ein sogenannter Buch-im-Buch-Thriller. Man beobachtet den Schriftsteller Karl Baumann, der an seiner neuen Romanidee feilt und kann das, was er schreibt, in einem weiteren Handlungsstrang lesen. Dadurch ergeben sich zwei wechselnde Erzählstränge, die aber durch entsprechende Überschriften und ein unterschiedliches Schriftbild klar voneinander abgegrenzt sind. Beide Handlungsstränge werden in der Ich-Form, aus der Sicht der jeweiligen Hauptperson, also dem Schriftsteller Karl oder seiner fiktiven Protagonistin Anna, erzählt. Es gibt in Karls Roman zunächst einige Ähnlichkeiten zwischen Karls realem Leben und dem, was Anna zustößt. Doch schon bald muss Karl feststellen, dass Anna ein Eigenleben entwickelt und sich nicht so leicht lenken lässt.

Der Einstieg in beide Geschichten gelingt mühelos und es ist problemlos möglich, die Übersicht über die beiden Handlungsstränge zu behalten und die jeweiligen Protagonisten richtig zuzuordnen. Obwohl beide Erzählungen von Anfang an interessant sind, dauert es leider etwas, bis sich Spannung einstellt. Denn zunächst starten die Handlungen eher gemächlich. Dennoch bleibt man gerne bei der Stange, da man bereits früh eine unterschwellige Bedrohung wahrnimmt und außerdem unbedingt erfahren möchte, wie alles zusammenhängt.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm lesbar. Allerdings darf man sich gerade am Anfang nicht an einer etwas vulgären Wortwahl stören. Diese passt allerdings gut zu den entsprechenden Szenen. Charaktere und Handlungsorte werden detailliert, aber keinesfalls zu ausufernd, beschrieben, sodass man sich mühelos in die Erzählung hineinversetzen und mit den Protagonisten mitfiebern kann. Nach einem eher gemächlichen Anfang, steigert sich die Spannung dann auch stetig, um dann in einem spannenden Finale zu gipfeln. Hier gibt es einige Überraschungen, durch die das Ganze relativ unvorhersehbar wirkt. Es bleiben zwar am Ende einige Fragen offen, doch diese müssen auch nicht zwingend geklärt werden.

Ich habe mich beim Lesen dieses Buch-im-Buch-Thrillers sehr gut unterhalten gefühlt. Beide Geschichten haben von Anfang an mein Interesse geweckt, obwohl ich gestehen muss, dass ich die Spannung zunächst schon etwas vermisst habe. Dennoch habe ich mich keinen Augenblick gelangweilt und bin zum Ende hin regelrecht in den Sog der Handlung geraten. Deshalb bekommt das Buch auf meiner persönlichen Bewertungsskala auch vier von fünf möglichen Sternen und eine klare Leseempfehlung!

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80 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 38 Rezensionen

thriller, london, psychothriller, stalking, verfolgung

Alleine bist du nie

Clare Mackintosh , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174706
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Zoe Walker ist geschieden und alleinerziehende Mutter von zwei mittlerweile fast erwachsenen Kindern. Sie lebt in einem Londoner Vorort und pendelt täglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu ihrem langweiligen Job. Sie macht sich keine Gedanken darüber, was für ein vorhersehbares Leben sie führt. Denn täglich verlässt sie das Haus zu gleichen Zeit, nutzt die gewohnte Bahn und sitzt dort am liebsten in ihrem bevorzugten Abteil. Damit, dass ihr diese vorhersehbare Routine einmal zum Verhängnis werden und dadurch ihr ganzes beschauliches Leben in Gefahr geraten könnte, hat sie nicht einmal ansatzweise gerechnet. Doch das Schicksal nimmt seinen Lauf, als Zoe auf dem Heimweg eine Anzeige in der Zeitung entdeckt, auf der scheinbar für eine Partnervermittlung geworben wird. Die Frau, die auf dem Foto in der Annonce zu sehen ist, ist Zoe selber. Zunächst glaubt sie, dass es sich nur um eine Verwechslung handeln kann, doch dann passieren merkwürdige Dinge und plötzlich fühlt Zoe, dass sie in Gefahr schwebt......

"Alleine bist du nie" wird aus wechselnden Perspektiven erzählt. Das Hauptaugenmerk der Handlung ruht auf der Hauptprotagonistin Zoe. In dieser Perspektive wird die Ich-Form verwendet. Man schlüpft also quasi in Zoes Haut und lernt zunächst ihr Leben, ihre Familie und auch ihre Routine kennen. In einem weiteren Handlungsstrang beobachtet man die Polizistin Kelly Swift und bekommt so einen umfassenderen Überblick über die Gesamthandlung. Außerdem gibt es noch kurze, bedrohliche Einschübe, in denen der Täter seine Gedanken preisgibt.

Der Einstieg in die Handlung verläuft eher gemächlich. Zunächst werden die zahlreichen Charaktere langsam eingeführt. Die Hauptprotagonistin Zoe wirkt sehr sympathisch und deshalb kann man sich gut in ihre Gedanken und Gefühle hineinversetzen. Es gelingt der Autorin hervorragend, Zoes wachsende Angst zu vermitteln. Man kann gut nachvollziehen, dass sie sich verfolgt und beobachtet fühlt. Durch die verwendete Ich-Form kann man allerdings nicht einschätzen, ob Zoe tatsächlich Grund zur Panik hat oder ob sie sich alles nur einbildet. Das sorgt zwar noch nicht für Spannung, aber dennoch macht sich eine bedrohliche Grundstimmung breit, die sich durch das gesamte Buch zieht. Man ist hin- und hergerissen und weiß einfach nicht, was man glauben soll. Genau wie Zoe selbst, sieht man plötzlich überall Verdächtige und kann trotzdem nicht einschätzen, ob an dem Verdacht etwas dran ist und was der vermeintliche Täter denn überhaupt für ein Motiv haben sollte. Auch die Perspektive der Polizistin Kelly Swift ist durchgehend interessant und sorgt dafür, dass man einen etwas neutraleren und umfassenderen Einblick in die Gesamthandlung bekommt.

Gänsehautfeeling, Nervenkitzel und Hochspannung sucht man bei diesem Psychothriller leider über weite Teile vergeblich. Die Handlung ist durchgehend interessant und auch die bedrohliche Atmosphäre stets spürbar. Das sorgt dafür, dass man interessiert bei der Stange bleibt. Im letzten Viertel der Erzählung überschlagen sich dann allerdings die Ereignisse und die lang vermisste Spannung stellt sich endlich ein. Es gibt einige überraschende Wendungen und selbst ganz am Schluss, als man schon denkt, dass nur wirklich alles aufgeklärt sein müsste, gelingt es der Autorin, mit dem Epilog noch einen draufzusetzen.

Insgesamt gesehen habe ich mich beim Lesen recht gut unterhalten. Das Buch wirkte auf mich durchgehend interessant und die bedrohliche Atmosphäre war für mich allgegenwärtig. Dennoch habe ich über weite Teile Spannung und einen unter die Haut gehenden Nervenkitzel, den ich eigentlich von einem Psychothriller erwarte, vermisst. Das letzte Viertel konnte mich dann aber doch davon überzeugen, dass das Buch vier Bewertungssterne verdient. Denn das Finale war wirklich spannend, sodass ich förmlich an den Seiten geklebt habe und der Wow-Effekt im Epilog hat mich dann dazu veranlasst, dem Buch doch vier von fünf Bewertungssternchen zu geben. 

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

zorn & schröder (ermittlerduo), zorn und schröder, www.die-rezensentin.de, protagonist: team männlich, zeitraum: heute

Zorn - Wie du mir

Stephan Ludwig
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 27.10.2016
ISBN 9783596036080
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Hauptkommissar Claudius Zorn und sein Chef Schröder sind zurück. Dieses Mal haben sie es mit einem besonders verzwickten Fall zu tun, der für Zorn persönlich wird. Gut, dass wenigstens Schröder einen klaren Kopf behält und versucht, die Hintergründe genau zu durchleuchten. Zorn ist nicht nur persönlich involviert, sondern auch mal wieder abgelenkt. Denn die hübsche Staatsanwältin Frieda Borck geht ihm nicht mehr aus dem Kopf....

"Zorn - Wie du mir" ist bereits der sechste Band der Reihe um den eigenwilligen Hauptkommissar Zorn und seinen Vorgesetzten Schröder. Da die Fälle in sich abgeschlossen sind, kann man den aktuellen Ermittlungen auch problemlos folgen, wenn man die anderen Bände nicht gelesen hat. Um der beruflichen und privaten Weiterentwicklung der Charaktere zu folgen, empfiehlt sich allerdings, wie bei jeder anderen Bücherserie auch, die Einhaltung der Reihenfolge.

Die Ermittlungen in diesem Fall starten eher gemächlich, denn zunächst nimmt das Privatleben von Zorn einen ziemlich großen Teil der Handlung ein. Für Fans der Reihe dürfte das aber kein Problem sein, da es dort zu einigen Überraschungen kommt. Außerdem ist es immer wieder ein Genuss, das Geplänkel zwischen Zorn und Schröder zu verfolgen.

Doch auch die Ermittlungen erweisen sich nach einer Weile kniffliger als gedacht. Der Fall ist verzwickt und nicht ganz leicht zu durchschauen. Rückblicke in die Vergangenheit sorgen dafür, dass sich nach und nach ein guter Gesamtüberblick ergibt, sodass sich die Puzzleteilchen langsam an die richtige Stelle rücken lassen. Die Spannung steigert sich stetig, sodass man das Buch zum Ende hin nur schwer aus der Hand legen mag.  Der Schreibstil ist gewohnt locker und leicht zu lesen. Man kann sich die beschriebenen Szenen mühelos vorstellen und ist dadurch mitten im Geschehen.

Ich habe mich beim Lesen sehr gut unterhalten und das Buch deshalb innerhalb kurzer Zeit verschlungen. Zorn und Schröder konnten mich wieder voll und ganz begeistern. Die Wortgefechte der beiden haben mir oft unverhofft ein Lächeln entlockt und der Fall war gut durchdacht und spannend. Da Zorn diese Ermittlungen einiges abverlangt haben, bin ich gespannt, wie es weitergehen wird. Ich vergebe deshalb alle fünf Bewertungssterne und eine klare Leseempfehlung.

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

japan, krimi, ermittlungen, tokio, mord

Blutroter Tod

Tetsuya Honda , Irmengard Gabler
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei FISCHER Taschenbuch, 24.11.2016
ISBN 9783596036660
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Hauptkommissarin Reiko Himekawa gilt als beste Ermittlerin der Tokioter Mordkommission. Deshalb hat sie es auch schon in jungen Jahren zur Teamleiterin gebracht. Sie ist für ihren Mut, ihre Durchsetzungskraft und ihre Intuition bekannt. In einer von Männern geprägten Berufswelt bringt ihr Ruf ihr nicht nur Freunde ein. Reiko Himekawas Team bekommt einen neuen Fall zugeteilt: ein Toter, in dessen Körper unzählige Glassplitter stecken. Reiko ist in ihrem  Element und sieht recht früh erste Zusammenhänge, die sie zu weiteren Leichen führen. Sie ahnt nicht, in welche menschlichen Abgründe sie bei diesen Ermittlungen noch blicken wird....

"Blutroter Tod" ist der erste Band einer Thrillerserie, die in Japan äußerst erfolgreich ist. Im Mittelpunkt steht Reiko Himekawa, Tokios jüngste Ermittlerin in der Mordkommission. Der Handlungsort ist bei diesem Thriller allgegenwärtig, denn japanische Werte und Gepflogenheiten prägen die Handlung.

Der Thriller startet mit einem relativ unspektakulären Leichenfund. Nach und nach werden die Ermittler in die Handlung eingeführt. Da die Namen für den europäischen Leser ungewohnt sind, dauert es eine Weile, bis man die Personen zuordnen und sie untereinander ins richtige Verhältnis setzen kann. Das Personenregister, das sich am Anfang des Buchs befindet, ist deshalb äußerst hilfreich. Detaillierte Beschreibungen der Polizeiarbeit sorgen dafür, dass man zwar die Gepflogenheiten besser einschätzen kann, aber das geht zunächst zu Lasten der Spannung. Denn leider zieht sich der Anfang ein wenig und lässt die Handlung zäh wirken.

Ab etwa der Mitte des Buchs nimmt der Thriller deutlich an Fahrt auf und wird dann auch der Genre-Einordnung gerecht. Neue Spuren und Erkenntnisse sorgen dafür, dass sich die Handlung förmlich überschlägt und dass man dazu angeregt wird, eigene Vermutungen anzustellen und mit den Ermittlern mitzufiebern. Hartgesottene Thrillerfans dürften dann auch auf ihre Kosten kommen, da es stellenweise sehr blutig und actionreich zugeht.

Thriller und Krimis sind ja meine absoluten Favoriten und deshalb habe ich aus diesem Bereich schon unzählige Exemplare gelesen. Bei diesem Exemplar hält sich meine Begeisterung leider etwas in Grenzen, da der Thriller, für meinen Geschmack, eine zu große Anlaufzeit hatte, bevor es endlich spannend wurde. Ab der Mitte hat mich die Handlung dann doch noch gefesselt, doch das war mir dann schon fast zu spät. Deshalb bekommt das Buch auf meiner persönlichen Bewertungsskala auch "nur" drei von fünf Bewertungssternchen.

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