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61 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 32 Rezensionen

thriller, psychothriller, stalking, london, verfolgung

Alleine bist du nie

Clare Mackintosh , Sabine Schilasky
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174706
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Alleine bist du nie“ ist nach „Meine Seele so kalt“ der zweite Thriller von der britischen Autorin Clare Mackintosh. 

Zoe Walker – Mutter von zwei fast erwachsenen Kindern, geschieden und nun mit dem 15 Jahre älteren Journalisten Simon Thornton zusammenlebend – arbeitet bei einem Immobilienmakler und führt ein recht durchschnittliches Leben.

Auf dem Weg von ihrer Arbeit nach Hause liest sie in der U-Bahn Zeitung und entdeckt in einer der Kleinanzeigen ihr Bild, mit dem für eine Partnervermittlung geworben wird. Beunruhigt versucht sie Näheres herauszubekommen und stellt fest, dass andere Frauen mit denen zuvor in der gleichen Anzeige geworben wurde, verschiedenen Verbrechen zum Opfer gefallen sind.

Anfangs wird Zoe weder von ihrer Familie noch von der Polizei ernst genommen.

Kelly Swift arbeitet als Ermittlerin an der Aufklärung von Delikten in der U-Bahn und erkennt als erstes die Zusammenhänge zwischen den Angriffen, auf die in der Zeitung abgebildeten Frauen und den Verbrechen. Obwohl es nicht in ihre Zuständigkeit fällt, setzt sie alles dran, um an der Aufklärung der Mordfälle mitarbeiten zu dürfen.

Im ersten Teil des Buches werden nach und nach alle Charaktere eingeführt. Diese werden ausgesprochen detailliert beschreiben, so dass man sie sich gut vorstellen kann, was auch notwendig ist, da die Anzahl der Charaktere recht umfangreich ist. Die Handlung kommt dadurch allerdings ein wenig langsam ins Rollen. Die beiden Protagonistinnen Zoe und Kelly machten auf mich einen sehr sympathischen Eindruck während man sich bei Zoes Lebensgefährten Simon, dem neuen Freund ihrer Tochter, ihrem Chef  und zahlreichen anderen Personen permanent fragt, ob man ihnen wirklich trauen kann. Die Spannung des Buches baut sich eher langsam auf, aber man spürt permanent die latente Gefahr.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und detailreich. Es ist ihr gut gelungen mich mit Zoes Paranoia anzustecken und es gab kaum noch einen Charakter, den ich nicht verdächtigt habe. 

Man konnte beim Lesen merken, dass Clare Mackintosh selbst zwölf Jahre bei der britischen Polizei gearbeitet hat,  was sich in ihrer authentischen Beschreibung der Arbeitsweise der britischen Polizei widerspiegelt. Oft stießen die Ermittler an ihre Grenzen, wurden von Vorschriften gehemmt und die Arbeit war langwierig und anstrengend.

Bis zum Ende habe ich gerätselt, wer hinter der Website steckt, konnte keinen der vielen Verdächtigen wirklich ausschließen und das Buch auch gar nicht mehr aus der Hand legen.  Zum Schluss hat mich die Autorin dann noch einmal richtig überrascht. 

Meiner Meinung nach handelt es sich hier um einen ungewöhnlichen Thriller, der durch die Darstellung der latenten Gefahren, denen man tagtäglich ausgesetzt sein könnte, eine unterschwellige Spannung aufbaut und genau dadurch fesselt. Auch wenn ich zu Beginn des Buches ein wenig gebraucht habe, um hineinzufinden, bietet der Thriller Spannung auf hohem Niveau und ist absolut lesenswert.

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91 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 43 Rezensionen

liebe, kochen, taste of love, restaurant, neuengland

Taste of Love - Geheimzutat Liebe

Poppy J. Anderson
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.01.2017
ISBN 9783404174683
Genre: Liebesromane

Rezension:

Das Buch „Taste of Love: Geheimzutat Liebe“ von Poppy J. Anderson ein gelungener Start in eine Reihe rund um die Liebe zum Kochen.

Das Leben der beiden Protagonisten Brooke Knight und Drew Day könnten kaum unterschiedlicher sein. Drew ist ein bekannter Starkoch, der in seinem Nobelrestaurant ausgefallene Köstlichkeiten zaubert . Er hat Geld und keine enge Bindung zu seiner Familie.  Brooke kocht mit Hingabe traditionelle Gerichte der Küche Neuenglands im Restaurant ihrer Eltern in Maine, um das Überleben des Restaurants zu sichern. Als die Beiden aufeinander treffen fliegen die Fetzen und es sprühen die Funken.  Aber beide haben sie eine Leidenschaft für `s Kochen, die sie verbindet.

Brooke ist ausgesprochen lebhaft, impulsiv und schlagfertig. Es kommt zu vielen amüsanten Dialogen. Brookes quirlige und Drews charmante Art machen die beiden Protagonisten ausgesprochen sympathisch.

Die übrigen Charaktere sind ebenfalls toll beschrieben und auch wenn sie nur am Rande auftauchen, erfährt man immer so viele Details über ihre Eigenarten, dass man sie sich gut vorstellen kann und ein Bild vor Augen hat. Auch die Atmosphäre von Maine mit dem dörflichen Flair wird wunderbar vermittelt.

Die Szenen in der Küche, die Liebe von Brooke und Drew zum Kochen hat die Autorin authentisch beschrieben. Die Beschreibung der Gerichte und deren Zubereitung lassen einem beim Lesen den Duft in die Nase steigen und man bekommt zwangsläufig Appetit.

Der Schreibstil der Autorin ist locker, leicht und flüssig. Die Handlung ist nicht überraschend, sondern eher ziemlich vorhersehbar. Darauf kommt es bei diesem Buch aber auch nicht an. Es sind vielmehr die vielen amüsanten Dialoge aber auch die emotionalen Momente und wunderbaren Szenen rund ums Kochen, die das Buch zu einem Lesegenuss machen und für unterhaltsame Lesestunden sorgen.

Wer leichte Unterhaltung sucht, liegt mit „Taste of Love: Geheimzutat Liebe“ genau richtig. Ich freue mich auf weitere Bände der Reihe, die ich auf jeden Fall lesen muss.

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170 Bibliotheken, 27 Leser, 0 Gruppen, 127 Rezensionen

liebe, rocky mountains, virginia fox, wilderer, independence

Rocky Mountain Lion

Virginia Fox
Flexibler Einband: 332 Seiten
Erschienen bei Dragonbooks, 02.12.2016
ISBN 9783906882048
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch „Rocky Mountain Lion„ der Autorin Virginia Fox ist der 9. Band aus der Rocky Mountain Serie.

In diesem Band sind Quinn und Archer die Hauptpersonen. Quinn ist Ethologin und arbeitet auf der Wildtierstation Lone Wolf Ranch. Leider ist nicht alles so perfekt, wie es sein könnte, da diese von Wilderern bedroht wird. Anfangs ermittelt Archer undercover und Quinn auf eigene Faust, um den Wilderern auf die Spur zu kommen. Als die Lage sich zuspitzt überwinden sie ihr Misstrauen gegeneinander und die Anziehungskraft zwischen den beiden steigt…..

Die beiden Protagonisten Quinn und Archer waren mir von Anfang an sympathisch. Auch die übrigen Charaktere – die Bewohner des kleinen Ortes Independence - die man im Laufe der Handlung kennenlernt, sind liebenswert. Ihr harmonisches Miteinander im Dorf vermittelt wunderbar die gesamte Atmosphäre von Independence. Die Wilderer bilden einen krassen Gegensatz und ihre Grausamkeit hat mich mehrfach entsetzt.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich sehr leicht lesen. Mal ist die Atmosphäre des Dorfes wundervoll beschrieben und ich hatte das Gefühl mittendrin zu sein, mal sind die detailreichen Landschaftsbeschreibungen einfach nur wunderschön zu lesen und mal ist das Buch total spannend gewesen. Das ist eine tolle Mischung die mir viel Spaß macht hat. Neben der Haupthandlung gab es viele kleine Nebengeschichten, die einen guten Einblick in das Leben des Dorfes gegeben haben. Gut gefiel mir auch, dass die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschrieben wurde und man somit einen umfassenden Überblick über die Ereignisse bekam.

Am Ende des Buches findet man einige Rezepte von denen man gelesen hat und die damit das gesamte Buch stimmig abrunden.

Ich fand die Mischung aus Spannung, humorvollen Dialogen, Romantik und detailreichen Landschaftsbeschreibungen sehr gelungen und hatte mit dem Buch viele schöne Lesestunden.

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61 Bibliotheken, 10 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

thriller, frankreich, afrika, mord, paris

Purpurne Rache

Jean-Christophe Grangé , Ulrike Werner-Richter
Fester Einband: 764 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 11.11.2016
ISBN 9783431039641
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Buch „Purpurne Rache“ von Jean-Christophe Grange ist eine Mischung aus Thriller und Familien-Saga.

In der Bretagne beim Militär kommt ein Pilot ums Leben. Verschiedene Anzeichen weisen darauf hin, dass es sich um einen Mord handelt.  Weitere Morde bieten Grund zu der Annahme, dass diese in Zusammenhang mit dem berüchtigten Killer Homme-Clou  stehen, der im Kongo in den Siebzigerjahren mehrere Menschen auf grausame Weise getötet hat. Gefasst wurde er von Grégoire Morvan dessen Sohn Erwan nun in dem Fall ermittelt. Neben den Ermittlungen erfährt man einiges über die Familie  Morvan, die eine sehr ungewöhnliche und selbstzerstörerische Familie ist.

Insgesamt ist das Buch spannend, aber ich habe mich zu Beginn wirklich schwer getan in die Handlung hineinzukommen. Die vielen fremd klingenden Namen und Orte  erfordern ein wenig Konzentration.

Durch unerwartete Wendungen wird die Spannung wird über 760 aufrechterhalten. Neben dem Kriminalfall fließen mehrere Nebenhandlungen ein, die nichts direkt mit den Morden zu tun haben und lediglich die einzelnen Charaktere ein wenig anschaulicher und greifbarer machen.

Die Familie Morvan ist sehr undurchsichtig und jeder in ihr hat einiges an Problemen zu bewältigen. Die Charaktere werden dabei überzeugend dargestellt und auch die verschiedenen Schauplätze waren so detailreich beschrieben, dass ich sie mir gut vorstellen konnte.

Leider wurden am Ende des Buches nicht alle offenen Fragen beantwortet und bei mir bleiben einige Ungereimtheiten zurück, die eine Fortsetzung erforderlich machen würden.

Mein Fazit:
Das Buch ist ein actionreicher und spannender Thriller mit einer komplexen Handlung,  der einige überraschende Wendungen bietet, so dass ich mich insgesamt gut unterhalten gefühlt habe.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

thriller, organspende, organhandel, guido m. breuer, organmaffia

Das Lazarus-Syndrom

Guido M. Breuer
E-Buch Text: 277 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 09.12.2016
ISBN 9783732527939
Genre: Sonstiges

Rezension:

Mit seinem Buch „Das Lazarus-Syndrom“ ist es dem Autoren Guido M. Breuer gelungen, ein schwieriges und brisantes Thema spannend und unterhaltsam zu verarbeiten. Seitdem der allseits anerkannte Chirurg Johannes Krafft seine Frau und sein ungeborenes Kind bei einem Autounfall verloren hat,  kommt er mit seinem Leben nicht mehr zurecht.
Er trinkt zu viel und arbeitet nur noch als Springer bei Organentnahmen. Dennoch bemerkt er, dass seine Einsätze als Transplantationschirurg immer weiter ansteigen.
Als er dann auch noch einen Kollegen – der in der Transplantationsforschung arbeitet – tot  auffindet, sucht er nach Erklärungen und stellt auf eigene Faust Nachforschungen an.
Dabei verstrickt er sich immer tiefer in das Netz der organisierten und skrupellosen Organmafia bis schließlich sogar sein Leben auf dem Spiel steht
Der Protagonist Joe ist kein Charakter, der einem auf Anhieb sympathisch ist. Im Gegenteil, sein Alkoholkonsum und seine soziale Inkompetenz machen ihn eher unsympathisch. Ohne einen Gewissen Alkoholpegel ist er nicht in der Lage zu arbeiten und das Thema Whisky und Wodka ist durchgehend präsent. Im Verlauf der Handlung lernt man Joe ein wenig besser kennen und kann seine Situation zumindest ansatzweise verstehen. Das Thema Organhandel, die Kriminalität der Beteiligten der Organmafia und die Bredouille, in die die Angehörigen geraten, wenn sie auf ein Spenderorgan für einen geliebten Menschen hoffen, wird gut und nachvollziehbar herausgearbeitet. Ich habe selten einen Thriller mit einem so genialen Schreibstil gelesen. Durch die kurzen Kapitel und Perspektivwechsel konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, da ich immer wissen wollte, wie es weitergeht. Gleichzeitig gibt es viele humorvolle Anekdoten und Wortwechsel, bei denen ich trotz der ernsten Thematik lachen musste. Diese Mischung aus Spannung und Humor haben das Buch zu einem tollem Leseerlebnis gemacht. Deshalb empfehle ich es gerne und vergebe 5 Sterne.

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 49 Rezensionen

humor, liebe, liebeskummer, die netten schlafen allein, steffen weinert

Die Netten schlafen allein

Steffen Weinert
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 25.11.2016
ISBN 9783499272646
Genre: Humor

Rezension:

"Die Netten schlafen allein“ ist ein unterhaltsamer und amüsanter Roman des Autoren Steffen Weinert.
Den Angriff auf die Lachmuskeln kann man schon nach einem Blick auf das Cover vermuten.

Der 33-jährige Erzieher Christoph ist ein netter Kerl, hat aber einfach noch nicht die richtige Frau für das Leben gefunden.
Als ihm bewusst wird, dass er inzwischen der einzige Single in seinem Freundeskreis ist, beginnt seine Suche.
Dabei bekommt er Tipps und Ratschläge von seinem 11-jährigen Nachbarsjungen Emil.
Dieser hat einiges an Flirtübungen und -tricks auf Lager.
Die beiden sind ein tolles Team und Emils Ideen und deren Umsetzung sind witzig bis schräg und auch ein wenig obskur.

Der Protagonist Christoph macht einen ausgesprochen sympathischen Eindruck.
Im Laufe der Geschichte wird er von einem einfach immer viel zu netten Menschen, zu einem mit Selbstbewusstsein,
der weiß was er will
Auch mit den anderen Charakteren des Buches wird man schnell vertraut.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und läßt sich leicht lesen.
Der Humor des Autors, die vielen Fettnäpfe, die bedienten Klischees und schrägen Ideen sorgen für ein amüsantes Leseerlebnis,
auch wenn die Geschichte selbst an vielen Stellen leicht zu durchschauen ist.

Ich fand das Buch ausgesprochen unterhaltsam und empfehle es als amüsante, leichte Lektüre gerne weiter.

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21 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

manche engel sterben früh, neid, kleiner engel, flucht mit dem freund, familie

Manche Engel sterben früh

Margarete van Marvik
Flexibler Einband: 260 Seiten
Erschienen bei epubli, 01.08.2016
ISBN 9783741834097
Genre: Romane

Rezension:

"Manche Engel sterben früh“ ist ein sehr emotionaler und bewegender Roman der Autorin Margarete van Marvik.

Es geht um das Leben und das Schicksal von Ruth.
Das Buch beginnt 1964. Die 21jährige Ruth hält das Tagebuch ihrer Halbschwester Christin in den Händen und fragt sich, ob sie an Christins Tod Schuld ist. Als Ruth sieben Jahre alt ist, kommt ihre Halbschwester Christin zur Welt. Ab diesem Tag ist alles anders. Ihre Mutter und ihr Stiefvater kümmern sich nur noch um Christin. Ruth wird ignoriert und muss ohne elterliche Liebe groß werden.

Durch den flüssigen Schreibstil der Autorin lässt sich das Buch trotz der berührenden Thematik leicht lesen. Die Charaktere sind detailliert beschrieben und sie wirken authentisch, auch wenn man es manchmal gar nicht fassen kann, wozu Menschen - insbesondere Ruths Mutter - fähig sind. Die einzelnen Lebensabschnitte von Ruth und ihre Entwicklung ist nachvollziehbar, man kann mit Ruth fühlen und leidet mit ihr.

Neben Ruth erfahren wir auch einiges in Tagebuchform über ihre Halbschwester Christin. Diese Sichtweise fand ich sehr gelungen und hat mich ebenso wie das Schicksal von Ruth beim Lesen mehrfach schlucken lassen.

Mit „Manche Engel sterben früh“ ist es der Autorin überzeugend gelungen emotionale Themen glaubhaft zu vermitteln. Mich haben die Gefühle, die die Protagonistin durch die ungerechte Behandlung, die Ignoranz und den Liebesentzug ihrer Mutter erfahren musste sehr berührt. Es ist erschütternd zu lesen wie grausam eine Mutter sein kann und wie sie damit das Leben ihres Kindes zerstört.

Ein aufwühlender, lebensnaher, emotionaler und ergreifender Bericht über das Leben eines ungeliebten Kindes. Ein Thema, das nicht übersehen werden darf und dem durch dieses Buch Raum gegeben wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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71 Bibliotheken, 22 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

rom, thriller, serienmörder, italien, krebs

Schattenkiller

Mirko Zilahy , Katharina Schmidt , Barbara Neeb
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 09.12.2016
ISBN 9783404174201
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Der Thriller „Schattenkiller“ ist ein gelungenes Debüt von Mirko Zilahy und spielt im verregneten Rom.

Enrico Mancini ist Experte für Serienmorde, möchte aber aufgrund seiner derzeitigen privaten Lage am liebsten seinen Dienst quittieren. Seit dem Krebstod seiner Frau leidet er an Depressionen und möchte lediglich das Verschwinden des Onkologen, der seine Frau behandelt hat aufklären. Als eine Reihe von brutal zugerichteten Leichen aufgefunden wird, bekommt er vom Polizeipräsidenten den Auftrag zu ermitteln. Widerwillig beginnt er mit seinem Team  nachzuforschen und muss bald feststellen, dass es eine Verbindung zwischen den Mordfällen und dem vermissten Arzt gibt.

Der Profiler Enrico Mancini hat eine Menge Marotten und Macken, die es mir schwer gemacht haben ihn sympathisch zu finden.  Gleichzeitig fand ich diesen sehr eigenwilligen Protagonisten, der einiges durchgemacht hat und seine eigen Ziele verfolgt, sehr interessant. Er wirkte – ebenso wie die übrigen Charaktere – sehr authentisch und ich bin durchaus daran interessiert wie es in seinem Leben weitergeht.

Auch der Täter und seine Lebensumstände werden sehr eingehend und ausführlich beschrieben, so dass man seine Gefühlslage und sein Handeln durchaus nachvollziehen kann. Seine ausgefeilten Pläne, deren Umsetzung und wie sich alles Stück für Stück zusammensetzt, sind spannend und gut veranschaulicht. Auch wenn schon recht früh zu erkennen ist, wer der Täter ist, bleibt es durchaus spannend.

Die Schauplätze werden sehr ausgiebig und detailreich beschrieben. Ich konnte mir die Gegebenheiten gut bildhaft vorstellen und auch die düstere Atmosphäre, die durch den permanenten Regen hervorgerufen wird, konnte ich regelrecht spüren.

Insgesamt ist der Schreibstil flüssig und sehr detailliert.

Mein Fazit:

„Schattenkiller“ ist ein spannender und gruseliger Thriller, der mich beim Lesen gefesselt hat. Leider konnte der Protagonist bei mir bis zum Schluss keine Sympathiepunkte sammeln, was ich ein wenig schade fand. Eine Fortsetzung wurde ich aber auf jeden Fall lesen, um zu erfahren wie es mit Mancini und seinem Team weitergeht.

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20 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

#1001, #dieb, fantasy jugenbuch, fantasy magie diebe, fantasieroman

Der Dieb von Maraka

Richard Marbel
Flexibler Einband: 502 Seiten
Erschienen bei CreateSpace Independent Publishing Platform, 20.03.2016
ISBN 9781530648993
Genre: Fantasy

Rezension:

Schon das Cover des Buches „Der Dieb von Maraka“ von Richard Marbel hat mich und neugierig gemacht.  Insgesamt ist es recht dunkel, aber der Himmel mit den vielen Sternen lässt es nicht düster erscheinen und es passt perfekt zu einem Fantasy-Abenteuer.

Das Buch beginnt aufregend mit einer Verfolgungsjagd in Maraka und man ist direkt mitten in der Geschichte, über die ich hier nicht zuviel verraten möchte.

Die Charaktere sind sehr interessant und vollkommen unterschiedlich. Jede Figur wird detailreich beschrieben und hat etwas Besonderes an sich.

Genauso umfangreich wie die Charaktere werden auch die Handlungsplätze beschrieben und man kann sich alles gut vorstellen. Dadurch kann man beim Lesen direkt mit in die Fantasywelt eintauchen.

Der Schreibstil  von Richard Marbel  ist flüssig und angenehm.   Die Mischung aus Magie, Action, Spannung, Romantik und Fantasy gibt der Geschichte ein zauberhaftes Flair und entführt einen direkt  in die orientalische Welt des Geschehens.   

Mein Fazit:

Ich kann  das Buch jedem Fantasy-Fan, der in eine andere Welt abtauchen möchte nur empfehlen und würde sehr gerne eine Fortsetzung   dieses orientalischen und magischen Abenteuerromans lesen.

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45 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 37 Rezensionen

90er, beziehung, lustig, starke frauen, beste freunde

Beziehungsstatus: kompliziert!

Lina Labert
E-Buch Text: 292 Seiten
Erschienen bei null, 13.09.2016
ISBN B01LWJDDWO
Genre: Romane

Rezension:

Das Buch „Beziehungsstatus: Kompliziert!“ von Lina Labert handelt von den Erlebnissen einer jungen Frau in den neunziger Jahren.

Die Autorin hat ihre Erlebnisse aus dieser Zeit aufgeschrieben und damit ein authentisches, chaotisches, turbulentes und witziges Buch geschaffen, das meine Lachmuskeln so einige Male strapaziert hat.

Die 21-jährige Juliane arbeitet als PTA  und wohnt mit ihrem Freund Diddel  zusammen. Diddel ist arbeitslos und schraubt an Autos mit Vorliebe an seinem eigenen einem – wie sich das für die 90iger gehört - Golf GT herum. Julie ist genervt von Diddel und ihrer Beziehung und beginnt, sich nach anderen Männern umzuschauen.

Der Schreibstil des Buches ist amüsant, flüssig und lässt sich ausgesprochen gut lesen. Die Atmosphäre und das Lebensgefühl der 90iger Jahre wird überzeugend vermittelt und man fühlt sich beim Lesen in ein anderes Jahrzehnt versetzt.  

Obwohl das Buch sehr leichte unterhaltsame Lektüre ist, merkt man, dass bei Julie  eine deutliche Entwicklung stattfindet. Während ich anfangs dachte, dass Julie eine Portion mehr Selbstbewusstsein vertragen könnte und ihrem Diddel endlich einmal eine klare Ansage machen sollte, da er sich unmöglich benimmt und dringend einen Weckruf benötigt, wird Julie im Laufe der Zeit immer bestimmter.

Neben kuriosen Stories liefert sich die Protagonistin Wortgefechte, die einem die Lachtränen in die Augen treiben.  

Mein Fazit:

Ich habe das Buch ausgesprochen gerne gelesen und fühlte mich gut unterhalten. Deswegen empfehle ich es auch jedem, der die neunziger Jahre und locker-leichte Unterhaltung mag gerne weiter.

 

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237 Bibliotheken, 10 Leser, 1 Gruppe, 76 Rezensionen

thriller, ethan cross, gefängnis, ich bin der zorn, serienkiller

Ich bin der Zorn

Ethan Cross , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174218
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Ich bin der Zorn“ von Ethan Cross ist der vierte Band einer Serie über die Shepard-Organisation. Die Sheperd Organisation ist eine Geheimorganisation, die sich mit dem Aufspüren und vernichten von Serienkillern befasst.  

In diesem Buch geht es um ein Gefängnis. Foxbury gilt als das Gefängnis der Zukunft und die Häftlinge werden permanent durch die Messungen ihrer Vitalwerte überwacht. Sobald einer der Insassen Ansätze von Gewalt zeigt, bekommt er einen Stromschlag und wird so außer Gefecht gesetzt. Nachdem ein Wärter mehrere Menschen erschossen hat, scheint das Experiment außer Kontrolle zu geraten und Agent Marcus Williams übernimmt mit Hilfe seines Bruders und Serienkiller Francis Ackermann Jr. die Ermittlungen.

Ethan Cross versteht es durch seinen Schreibstil den Leser in den Bann zu ziehen. Immer wieder wechseln die Schauplätze und man möchte einfach wissen, wie es an der anderen Stelle weiterging. Die Charaktere werden detailliert beschrieben und auch die aus den Vorgängerbänden werden nochmal kurz erläutert, so dass man sich alles was gewesen ist schnell wieder in Erinnerung rufen kann, da das Erscheinen des letzten Bandes nun auch schon einige Zeit zurückliegt. 

Neben dem Psychopaten Francis Ackermann, der in diesem Band trotz seiner kranken Vergangenheit und seiner manipulativen Art fast schon sympathisch wirkt, tauchen einige weitere schwer gestörte Charaktere auf, deren Zusammenspiel bis zum Ende unklar bleibt. Durch Decknamen und Auszüge aus dem Tagebuch einer der Protagonisten bleibt die vielschichtige Story durchgehend spannend und nervenaufreibend.   

Der Fall ist spannend geschrieben und ich habe bis zum Ende mitgerätselt, was wie und mit wem zusammenhängt. Dabei war mir unklar wer falsch und wer richtig spielt, wem man trauen kann und wem nicht.

„Ich bin der Zorn“ ist überraschend und actionreich bis zum Ende. Es ist in sich abgeschlossen, aber dennoch bleiben einige Fragen offen, die mich ungeduldig auf den nächsten Band der Serie über die Shepard-Organisation warten lassen.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Thriller-Fans mit starken Nerven.

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89 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 41 Rezensionen

australien, dürre, thriller, krimi, mord

The Dry

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.10.2016
ISBN 9783499290268
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„The Dry“ ist der Debütroman der in Melbourne lebenden Journalistin Jane Harper.

Mich hat das Cover direkt angesprochen, da ich es so stimmig zum Titel fand, ein Wassertropfen an einem rostigen Wasserhahn. Außerdem gefielen mir der glänzende Umschlag und die Struktur in der Schrift „The Dry“, dies nicht nur gut aussieht, sondern sich auch noch toll anfühlt.

Weitab von allem werden in der Kleinstadt Kiewarra während einer Dürreperiode der Farmer Luke Hadler und seine Familie tot aufgefunden. Während es anfangs nach einem erweitertem Suizid des Farmers aussieht, kommen bald erste Zweifel und weder Lukes Mutter noch der ermittelnde  Sergeant Raco glauben an diese Version. Sie bitten - Aaron Falk der zur Beerdigung seines Freudes erstmalig nach 20 Jahren nach Kiewarra zurückgekehrt ist und Melbourne als Polizist arbeitet - um Unterstützung. Diesem schlägt noch immer der Haß der Dorfbewohner entgegen, da er wegen eines bis heute unaufgeklärten Mordes an Ellie Kiewarra verlassen hatte.

Der Schreibstil von Jane Harper ist flüssig und durch Rückblenden in die Vergangenheit versteht sie es den Leser zu fesseln. Ihre detaillierten Schilderungen lassen einen die Dürre und die Trockenheit immer wieder spüren. Die Atmosphäre des Dorfes und die Voreingenommenheit der Dorfbewohner kommen gut rüber, so dass man sich immer wieder fragt, welches dunkle Geheimnis sich hinter sich Dorf verbirgt und was sich dort vor 20 Jahren abgespielt hat.

Die verschiedenen Charaktere – zum Teil sympathisch, zum Teil unsympathisch – wirken alle authentisch, allerdings hätte ich mir zu einigen ausführlichere Informationen gewünscht. Die beiden Ermittler Raco und Falk ergeben ein tolles Duo, dessen Zusammenarbeit ausgesprochen gut harmoniert. Während ihrer Ermittlungsarbeiten läßt es sich wunderbar miträtseln wie die Zusammenhänge zwischen dem Geschehen in der Vergangenheit in der Gegenwart sein könnten.

Mein Fazit:

„The Dry“ ist ein fesselnd geschriebenes Buch, das sich durch seinen angenehmen und flüssigen Schreibstil leicht lesen läßt und mit seinem Ende überrascht. Nach diesem spannenden Debütroman werde ich gerne weitere Bücher der Autorin lesen.

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

hörbuch, buch zum film, fantasy

Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel , Simon Jäger
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 14.10.2016
ISBN 9783862315871
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Passend zum Filmstart im Oktober 2016 erschien das Hörbuch „Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs gelesen von Simon Jäger. Die gekürzte Lesung des Fantasy-Abenteuerromans beträgt über sieben Stunden.

Das Cover zeigt die Charaktere der aktuellen Kinoverfilmung und stellt die besonderen Kinder mit ihren Eigenheiten dar.

Jacob bekam als Kind von seinem Großvater Geschichten von besonderen Kindern erzählt. Nach dem Tod des Großvaters begibt Jacob sich auf die Suche nach diesen Kindern und entdeckt mit ihnen eine neue Welt. Damit steckt er bereits mitten in einer fantasievollen Abenteuerstory.

Die Stimme des Sprechers von Simon Jäger gefällt ausgesprochen gut. Sehr ruhig und eingängig liest er die Abenteuer des Jungen Jakob und hat mich dabei gefesselt. Besonders klasse fand ich wie er den einzelnen besonderen Kindern jedem eine eigene Stimme verleiht.
Die Beschreibung der Kinder war doch zum Teil unheimlich, obwohl sie gleichzeitig auch alle etwas Liebenswertes an sich hatten.

Ein Hörbuch für Kinder ist dies keineswegs, da die Schilderungen zum Teil sehr brutal sind, aber auch sehr phantasievoll und stets so detailreich, dass ich mir alles gut vorstellen konnte und sich entsprechende Bilder in meinem Kopf gebildet habe. Der Stoff ist eher für Teenager und Erwachsene geeignet, die gerne Fantasy-Abenteuer mögen. Simon Jäger gelingt es gut die gruselige Grundstimmung zu vermitteln.

Überrascht haben mich die geschichtlichen Hintergründe, die sehr gut rüberkamen und mit denen ich in einem schillernden Fantasy-Abenteuerroman überhaupt nicht gerechnet hatte.

Mein Fazit:
Die Geschichte um die besonderen Kinder war spannend, bunt, fantasievoll und gruselig zugleich. Dadurch hat sie mich gefesselt und die mehr als 7 Stunden Hörvergnügen vergingen wie im Fluge. Liebhabern von Fantasy-Abenteuern kommen hier voll auf ihre Kosten und werden fasziniert sein. Ich vergebe gerne 5 Sterne für eine wundervoll gelesene Geschichte.

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(250)

471 Bibliotheken, 29 Leser, 0 Gruppen, 145 Rezensionen

thriller, cody mcfadyen, smoky barrett, die stille vor dem tod, mord

Die Stille vor dem Tod

Cody McFadyen , Axel Merz
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.09.2016
ISBN 9783785725665
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Die Stille vor dem Tod“ ist der 5. Band in der Smoky Barrett-Reihe von Cody McFadyen.

Da mich die vier Vorgängerbände in ihren Bann gezogen hatten, konnte ich es kaum erwarten diesen Thriller in den Händen zu halten. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, denn ich wurde leider enttäuscht und für mich konnte dieser Band nicht mit den ersten vieren aus der Reihe mithalten. 

 Zusammen mit ihrem Team wird Smoky Barrett nach Colorado gerufen. Dort wurden in einem Straßenzug zeitgleich drei Familien hingerichtet. In Blut geschrieben hinterlässt der Täter eine Nachricht für Smoky. Die folgenden Ereignisse scheinen sich zu überschlagen und man ist direkt mitten in der Handlung.

 Angenehm und gut in die Story eingearbeitet fand ich das Vorstellen der Hauptcharaktere, da  der letzte Fall von Smoky und ihrem Team ja nun schon einige Zeit zurückliegt.

Wie gewohnt beschreibt der Autor detailliert die verschiedenen Szenarien und Handlungen sehr bildhaft, grausam und blutig. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass McFadyen sich selbst übertreffen wollte und überall noch eine Schippe an Ungeheuerlichkeiten draufgelegt hat. Vieles erschien mir überzogen und zum Teil auch unausgegoren, da es sich rein logisch nicht erklären ließ.  Träume von Smoky und Nebenhandlungen die mit dem eigentlichen Geschehen nichts zu tun hatten, sorgten dafür, dass mein Lesevergnügen deutlich gemindert wurde und ich die Handlung als sehr langatmig empfand. Erst im letzten Drittel nimmt Smoky die Ermittlungen auf und es setzen sich so langsam einige Puzzleteile zusammen.

Mein Fazit:

Ich bin von diesem 5. Smoky Barrett-Fall restlos enttäuscht und mußte mich durch das Buch durchkämpfen, da ich die Handlung als verwirrend, teilweise unlogisch und langatmig empfunden habe. Lesespaß sieht anders aus.

Deswegen kann ich leider auch nur zwei Sterne vergeben. Die zwei Sternchen vergebe ich deshalb, da mich der Einstieg in das Buch gefesselt und mir McFaydens bildhafte Sprache ein bombastisches Kopfkino beschert hat.   

 

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33 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

krimi, cosy, reihe, band , bastei entertainment

Tiefer Grund

Matthew Costello , Neil Richards
E-Buch Text: 302 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 14.10.2016
ISBN 9783732531448
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Tiefer Grund“ ist ein weiterer Krimi aus der Cherringham-Reihe der Autoren Matthew Costello und Neil Richards.

Handlung:

In der britischen Kleinstadt Cherringham ertrinkt in der Nacht der Abschlußfeier der High School der beliebte Lehrer Josh Owen. Nachdem sich herausstellt, dass dieser unter Einfluss von Drogen stand, stellt sich die Frage, ob es ein Unfall war, ein Selbstmord oder sogar Mord.  Die neue Direktorin der High School möchte klären, ob es in der Schule ein Drogenproblem gibt und beauftragt dafür Sarah Edwards mit den Ermittlungen. Sarah hat zusammen mit Jack schon mehrfach erfolgreich in schwierigen Fällen ermittelt, ist zu Beginn des Falls aber ersteinmal auf sich gestellt, da Jack in Amerika ist.

 

Charaktere:

Die beiden Protagonisten Jack und Sarah ergänzen sich bei ihren Ermittlungsarbeiten ausgesprochen gut, sind aber kein Paar. Sarah ist eine starke Frau, deren Interesse an dem Fall allein schon deshalb besteht, da ihre beiden Kinder die High School besuchen und sie diese schützen möchte. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch. Die alleinerziehende Sarah hat neben den Ermittlungsarbeiten noch mit den alltäglichen Problemen ihre beiden Teens und ihrem Job zu kämpfen. Auch die übrigen Personen werden detailreich beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann.   

 

Schreibstil:

Mit dem Prolog landet man direkt mitten in der Handlung und das Buch beginnt spannend. Die Ermittlungsarbeiten von Sarah und Jack werden ausführlich und interessant in einem angenehmen und flüssigen Schreibstil geschildert. Cherringham ist eine Kleinstadt deren Charme durch Beschreibungen der Landschaft und Gewohnheiten der Einwohner gut vermittelt wird. Dieser Krimi kommt ohne gewaltreiche und blutige Szenen aus und klingt auch nach der Aufklärung des Falls ausgesprochen ruhig und rund mit einem netten Beisammensein aus.

 

Mein Fazit:

„Tiefer Grund“  ist ein richtiger Wohlfühlkrimi, der durch seinen flüssigen Schreibstil und ansprechende Dialoge fesselt. Krimifans, die es spannend mögen aber gerne auf gewaltsame und blutige Szenen verzichten, können hier wunderbar miträtseln.

 

 

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 29 Rezensionen

wikinger, loki, kinderbuch, mythologie, frühmittelalter

Viking Warriors - Der Speer der Götter

Richard Dübell
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.08.2016
ISBN 9783473401420
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei dem Buch
„Viking Warriors -
Der Speer der Götter”  von
dem Autoren Richard Dübell handelt es sich um ein gut recherchiertes
Jugendbuch, in dem die nordische Mythologie wunderbar in die Handlung eingebaut
wurde.

Viggo lebt
im 21. Jahrhundert bei seinen Pflegeeltern bis der nordische Gott Loki bei ihm
auftaucht und ihm verspricht ihn zu seinen leiblichen Eltern zu bringen. Um zu
ihnen zu gelangen bringt Loki Viggo in das Jahr 999 in die Wikingerzeit. Lokis
Handlung ist aber nicht ganz uneigennützig, er möchte mit Viggos Hilfe den
drohenden Weltuntergang verhindern. Als Sklave auf einem Schiff kämpft sich
Viggo durch diverse Abenteuer bei denen sein Wissen aus dem 21. Jahrhundert als
äußerst hilfreich darstellt.

In kurzen
Kapiteln, plötzlichen Szenenwechseln und einem flüssigen Schreibstil baut der
Autor Spannung auf. Man möchte wissen, wie es in Viggos Abenteuer weitergeht.
Neben der Geschichte um Viggo erfährt der Leser eine Menge interessanter
Fakten. Der historische Hintergrund aus der Wikingerzeit vermittelt einiges an
Wissen aus dieser Zeit, über das damalige Leben und den verschiedenen
Glaubensrichtungen des Christentums und der nordischen Gottheiten. Viggos Reise
ist interessant, spannend und lehrreich. Da das Ende des Buches nicht das Ende
von Viggos Reise ist, bin ich gespannt, wie es für ihn weitergeht und welche
weiteren Abenteuer er noch erleben wird.

Das Cover
des Buches ist mit seiner silbernen Reliefschrift ein echter Blickfang und
vermittelt direkt glaubwürdig den Inhalt. Die stürmische See und das
Wikingerschiff passen perfekt zu dem, was den Leser im Buch erwartet.

  „Viking Warriors - Der Speer der
Götter”  ist ein gut recherchiertes Jugendbuch, das durch seine
spannende Handlung nicht nur Wikingerfans begeistern und fesseln wird.

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300 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 53 Rezensionen

cassandra clare, magisterium, magie, band 3, fantasy

Magisterium - Der Schlüssel aus Bronze

Cassandra Clare , Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 285 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783846600283
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Der Schlüssel aus Bronze“ ist der im Bastei Lübbe Verlag erschiene dritte Band aus der Reihe Magisterium der beiden Autorinnen Cassandra Clare und Holly Black.

 

Inhalt:

Während einer Feier im Magisterium, auf der Call und seine Freunde geehrt werden sollen – da sie erfolgreich den Feind des Todes abgewehrt haben - wird Call von einem Chaosbesessenen angegriffen. Eigentlich sollte dieser sicher unter der Schule festsitzen. Schnell wird klar, dass es jemand auf Call abgesehen hat und dieser in Gefahr ist. Gemeinsam versuchen die Freunde herauszufinden wer dahintersteckt und begeben sich dabei in höchste Gefahr.

 

Schreibstil:

Zu Beginn des Buches haben die Autorinnen mehrfach Rückblenden aus den vorangegangenen Bänden  eingebaut, die den Einstieg in die Welt des Magisteriums auch nach einer längeren Lesepause einfach machen. Der Schreibstil ist wie gewohnt locker, flüssig und zugleich spannend. Neben der Spannung, die sich in der Geschichte aufbaut und die mich das Buch nur ungern aus der Hand legen ließ, gibt es immer wieder humorvolle Abschnitte.   

Einzelne Beschreibungen des unterirdischen Magierpräsidiums sind so detailliert, dass der Leser ein klares Bild der Räume und der Besonderheiten dieser eigenen Welt bekommt. Allein das Essen ist sehr gewöhnungsbedürftig. Auch die Magie und die Energie, die notwendig ist um diese zu beschwören und zu nutzen, kann man regelrecht spüren. Dabei kommt es immer wieder zu Überraschungen und dramatischen Wendungen, die keine Unterbrechung beim Lesen zulassen wollen.  

 

Charaktere:

Neben den bekannten Charakteren, kommen auch einige neue hinzu, über deren Motive und wahren Charaktereigenschaften der Leser erst einmal im Unklaren gelassen wird. Die bekannten Protagonisten sind älter geworden. Ihre Entscheidungen erscheinen rationaler als in den Vorgängerbänden und es entstehen erste Beziehungen. Call versteht es durch seine witzigen Sprüche oder auch nur Gedanken, dem Buch die Ernsthaftigkeit, die in dem Teils sehr düsteren Milieu entsteht, zu nehmen. Bis zum Schluss wird nicht klar wem man vertrauen kann und wer hinter den Angriffen steckt.  

 

Fazit:

„Der Schlüssel aus Bronze“ ist eine gelungene Fortsetzung in der es die beiden Autorinnen Cassandra Clare und Holly Black wieder einmal verstehen den Leser mit in die Welt des Magisteriums zu nehmen.  Da das überraschende Ende des Buches gleichzeitig viele Fragen aufwirft, warte ich nun sehnsüchtig auf den vierten Teil der Reihe.

 

 

 

 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

kinderbuch, familie, chaotisch, bestatter, pannen

Pernilla oder Wie die Beatles meine viel zu große Familie retteten

Silke Schlichtmann , Susanne Göhlich
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 16.03.2015
ISBN 9783446247475
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Buch „Pernilla oder Wie die Beatles meine viel zu große Familie retteten” von Silke Schlichtmann ist ein tolles Kinderbuch, das sich wunderbar zum Vorlesen oder gemeinsamen Lesen eignet.

 

Die 5—köpfige Familie Petersen erwartet Nachwuchs und die siebenjährige Pernilla befürchtet, dass eine so große Familie nicht mehr eingeladen wird. Da sie Feste liebt, überlegt sie sich gemeinsam mit ihren beiden Brüdern Ole und Lars selbst eine Party zu veranstalten. Mit vielen lustigen und chaotischen Ideen beginnen die Geschwister ihren Plan umzusetzen.

 

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der siebenjährigen Pernilla. Ihre Sicht- und Erzählweise ist einfach drollig und hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mitreißend. Sehr gut gefiel mir, dass es immer wieder Erklärungen zu schwierigen Wörtern gab, die so schön in den Kontext eingearbeitet waren, dass sie den kleinen Lesern oder Zuhörern etwas Neues vermitteln ohne den Lesefluss zu unterbrechen.

 

Pernilla ist ein sehr fantasievolles Mädchen, dass immer wieder tolle Einfälle hat, die sie begeistert, optimistisch und fröhlich umsetzt. Das lebhafte und chaotische Familienleben wird wunderbar beschrieben und auch ihre Eltern und Brüder sind durchweg sympathisch. Trotz einiger Auseinandersetzungen und kleineren  Meinungsverschiedenheiten unter den Geschwistern, wirkt die Familie harmonisch, glücklich und warmherzig. Im Ernstfall halten sie zusammen.

 

Das aus 16 Kapiteln bestehende Buch enthält auch einige schwarz-weiß Illustrationen von Susanne Göhlich. Diese niedlichen Bilder passen wunderbar zu dem Gelesenen, lockern das Schriftbild ein wenig auf und machen es auch für Leseanfänger angenehm.

 

Ich habe das Buch gemeinsam mit meinen drei Kindern gelesen und wir hatten eine Menge Spaß an den fantasievollen Ideen von Pernilla und ihren Geschwistern. Gerne werden wir weitere Geschichten um die Familie Petersen lesen, da es ein authentisches Buch über das Chaos einer Großfamilie ist.

 

Mein Fazit:

„Pernilla oder Wie die Beatles meine viel zu große Familie retteten” von Silke Schlichtmann  ist eines der Kinderbücher, die ich gerne weiterempfehle, da es eine Menge Humor für Kinder und Erwachsene enthält und viele Anlässe zum gemeinsamen Lachen gibt.

 

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165 Bibliotheken, 4 Leser, 1 Gruppe, 90 Rezensionen

wiedergeburt, reinkarnation, sharon guskin, familie, forschung

Noah will nach Hause

Sharon Guskin , Carina Tessari
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Allegria, 22.09.2016
ISBN 9783793423065
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover des Buches „Noah will nach Hause!“ von Sharon Guskin hat mich direkt neugierig gemacht, da ich das hell erleuchtete Haus auf dem blauen Hintergrund so stimmig zum Titel fand.

Vom Inhalt des Buches war ich ein wenig überrascht, da ich das Thema Reinkarnation recht ungewöhnlich fand und mich bisher noch nicht näher damit beschäftigt habe. Neugierig habe ich begonnen zu lesen und wurde nicht enttäuscht.

Zum Inhalt:

Janies Sohn Noah, der aus einem One-Night-Stand hervorgegangen ist, erzählt mit 4 Jahren Dinge und Erlebnisse, die er nicht erlebt haben kann. Verzweifelt sucht Janie Hilfe bei verschiedenen Kinderpsychologen, die ihr alle nicht wirklich weiterhelfen können. Zufällig entdeckt sie im Internet einen Artikel von Professor Jerome Anderson, der sich mit dem Thema Wiedergeburt beschäftigt und nimmt Kontakt zu ihm auf. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach Spuren aus Noahs Vergangenheit.

Die Charaktere:

Sharon Guskin beschreibt ihre Charaktere einfühlsam und authentisch. Ich konnte mit ihnen fühlen und mich gut in ihre Lage versetzen.  Noahs Sehnsucht nach seiner anderen Mama und seine Verzweiflung, gingen mir richtig ans Herz. Auch Janie, die sich nichts mehr wünscht als Noah zu helfen und gleichzeitig so unsicher ist, ob sie mit dem, was sie tut das Richtige veranlasst, konnte ich gut nachvollziehen.  Die Verwirrung, die Skepsis und die Trauer von Noahs gesuchter Mama Denise um ihren verlorenen Sohn ist ergreifend. Man spürt ihre Verzweiflung über die Ungewissheit, die das Verschwinden ihres Sohnes mit sich brachte. Ich konnte mit allen mitfühlen und die Hilflosigkeit ist einfach ergreifend und berührend.  Anfangs schien Professor Anderson oberstes Ziel einen letzten spektakulären Fall für sein Buch zu finden im Vordergrund zu stehen. Er war mir dadurch ein wenig suspekt und ich konnte ihn nur schwer einordnen. Aber auch er wurde im Laufe der Geschichte für mich zugänglicher.  

Zum Schreibstil:

Der Schreibstil von Sharon Guskin hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Geschichte um Noah ist ergreifend und sie lässt einen die Verzweiflung, die Hoffnung und die Hilflosigkeit der einzelnen Charaktere nachempfinden. Flüssig geschrieben sorgt die Autorin dafür, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag, da man einfach wissen möchte, wie es weitergeht.

Neben der Handlung um Noah gibt es immer wieder Auszüge aus dem Buch „Life before Life“.  In diesen wird von Kindern aus dem Asien berichtet, die sich an ein früheres Leben erinnern und die sich nachweislich auch an Einzelheiten erinnern konnten. Ich fand es sehr interessant zu lesen wieviel offener andere Kulturkreise mit dem Thema umgehen.  

Mein Fazit:

„Noah will nach Hause“ ist ein ungewöhnliches Buch, das ein spannendes und interessantes Thema behandelt. Mich hat der Roman gefesselt und ich empfehle ihn gerne weiter.

 

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21 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

klagenfurt, vorurteile, krimi, gewalt in der ehe, österreich

Tod auf dem Kreuzbergl

Andrea Nagele
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 26.02.2015
ISBN 9783954514854
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch „Tod auf dem Kreuzbergl" hat die Autorin Andrea Nagele einen spannenden und mitreißenden Krimi geschrieben, der unter die Haut geht. Schon der Anblick des Covers sorgt für Gänsehaut   - trist, düster, nebelig – und passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Zum Inhalt:

Nach dem Verschwinden eines Mädchens gerät ein gerade aus der Haft entlassener Kindermörder direkt wieder unter Verdacht.   Als auch noch die kleine Maisy verschwindet. Auf der Suche nach ihr, bekommt man tiefe Einblicke  in menschliche Abgründe. Dabei kommen eine Vielzahl von Themen wie Vorurteile, Gewalt in der Ehe, Kindesmissbrauch und Alkoholmissbrauch zur Sprache.

Die Charaktere:

Andrea Nagele beschreibt ihre Charaktere ausgesprochen authentisch und komplex. Ich konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen. Zum Teil wirken sie sympathisch,   zum Teil unsympathisch, aber immer glaubwürdig. Dabei fügt sie die einzelnen Personen so geschickt in die Handlung ein, dass sie im Gedächtnis bleiben und ich keine Mühe hatte sie auseinanderzuhalten und zuzuordnen.

Der Schreibstil:

Das Buch besteht aus vielen kurzen Kapiteln. Durch den stetigen Perspektivenwechsel, wird  Spannung erzeugt und man möchte einfach wissen, wie es weitergeht und muß weiterlesen. Der Schreibstil ist flüssig, eingängig und wirkt authentisch.      

 

Mein Fazit:

Ein spannendes Buch, das durch seine allgegenwärtige Thematik unter die Haut geht. Mich hat es von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Deswegen vergebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung an jeden, der gute Nerven hat.

 

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

12 Goldene Regeln für Stress-Junkies. Ein Anti-Ratgeber

Doris Kirch
Fester Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 10.05.2010
ISBN 9783938396438
Genre: Sachbücher

Rezension:

In dem Buch „12 Goldene Regeln für Stress-Junkies“ von der Autorin Doris Kirch fühlte ich mich regelrecht erwischt.
Immer wieder konnte ich mich und/oder mir bekannte und gestresste Menschen in einzelnen Szenen wiedererkennen.

Es sind die ganz normalen Alltagssituationen, die uns - ohne das zu merken - in Stress versetzen und die, die Autorin unterhaltsam niedergeschrieben hat. Dabei hat sie einen wunderbaren lockeren, flüssigen und amüsanten Schreibstil verwendet. Durch Witz und Übertreibung versteht es die Autorin vorhandene Stressfallen aufzuzeigen, ohne dabei durch trockene Aufzählungen zu langweilen.

Ich hatte gar nicht den Gefühl, dass ich einen Ratgeber lese. Es kam mir vielmehr wie eine angenehme und unterhaltsame Lektüre vor, die mir immer wieder Anlass zum Lachen gegeben hat und aus der ich gleichzeitig eine Menge für mich mitnehmen konnte. Ihre Tipps sind authentisch, hilfreich und lassen sich wirklich umsetzen.

Die gut 150 Seiten des handlichen Ratgebers sind auch für gestresste Menschen leicht und schnell zu lesen. Ich habe ihn schon mehrfach zum Zitieren genutzt und dabei schon einige Situationen durch darauffolgendes Gelächter „entstressen“ können.

Das Cover finde ich sehr gelungen, da es so richtig schön den alltäglichen Wahnsinn darstellt und durch sein dunkles Rot direkt ins Auge springt. Am Beginn der einzelnen Kapitel sind jeweils passende witzige Illustrationen abgebildet, die zum Schmunzeln verleiten und das Buch zu einem stimmiges Gesamtwerk machen.  

Mein Fazit:
Ich kann es die „12 Goldene Regeln für Stress-Junkies“ nur empfehlen, da es ein unterhaltsamer und hilfreicher Ratgeber ist.
Ein geniales Buch, dass jeder einmal gelesen haben sollte.

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35 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

roboter, liebe, hörbuch, hendrik duryn, familie

Der Roboter, der Herzen hören konnte

Deborah Install , Susanne Goga-Klinkenberg , Hendrik Duryn
Audio CD
Erschienen bei Argon, 28.07.2016
ISBN 9783839814963
Genre: Romane

Rezension:

„Der Roboter, der Herzen hören konnte“ von Deborah Install gelesen von Hendrick Duryn ist eine ganz zauberhafte Geschichte über Freundschaft, Liebe, künstliche Intelligenz und auch ein wenig Gesellschaftskritik.

In dem Hörbuch gelingt es Hendrick Duryn auf wundervolle Weise den einzelnen Charakteren durch verschiedenen Stimmlagen ein eigenes Gesicht zu geben und man kann die einzelnen Figuren leicht auseinanderhalten. Seiner angenehmen Sprechstimme konnte ich wunderbar zuhören.

 

Zum Inhalt:

Die Story spielt in der Zukunft. Ben ist arbeitslos und kann keine Emotionen zeigen. Sein Leben ist plan- und ziellos, was letztendlich dazu führt, dass seine Frau Amy ihn verlässt.

Als der kleine defekte Roboter Tang bei Ben auftaucht, ist es Bens Ziel und Wunsch diesen reparieren zu lassen. Gemeinsam mit Tang begibt er sich dafür auf eine Reise, die zu einem ereignisreichem Road Trip voller Abenteuer wird. Die Verbindung zwischen Ben und Tang wird immer enger und der kleine Roboter wächst Ben immer mehr ans Herz.

 

Die Charaktere:

Den kleinen Roboter Tang muß man einfach lieb haben. Er wirkt so süß und zeigt so viele menschliche Züge, dass man sich seinem Charme nicht entziehen kann. Auch die anderen Charaktere sind durchaus interessant und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Insbesondere die  Veränderungen, die Ben durch sein Zusammensein mit Tang durchlebt, machen ihn zu einem sympathischen Protagonisten.

 

Neben der Geschichte um Tang und Ben wird eine Vielzahl von Themen angesprochen, die spannend verpackt sind. Aber es gibt auch eine Menge amüsanter Szenen und solche, die mich tief berührt habe.

 

Mein Fazit:

„Der Roboter, der Herzen hören konnte“ ist eine Geschichte mit Hintergrund, die neben einem hohen Unterhaltungswert zum Nachdenken anregt. Von mir gibt es eine klare Empfehlung, da ich die zauberhafte Freundschaft und die vielen Abenteuer, die Ben und Tang gemeinsam erlebt haben, fesselnd und mitreißend fand.

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34 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

krimi, grado, adria, regen, italien

Grado im Regen

Andrea Nagele
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 25.02.2016
ISBN 9783954517855
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover des Buches „Grado im Regen“ von Andrea Nagele passt perfekt zum Titel und dem Inhalt des Buches. Es wirkt trostlos und geheimnisvoll.

 

Inhalt:

Eine verwirrte ältere Dame sieht wie eine Frau im Meer ertrinkt. Ihre Beobachtungen werden von niemanden ernst genommen, nur die Kommissarin Maddelena Degrassi schenkt ihr Glauben und lässt nach der Leiche suchen. Als eine zweite Frau verschwindet vermutet sie einen Zusammenhang. Schnell wird der öffentliche Druck, die Vorkommnisse aufzuklären groß und aus dem ruhigen Grado ein Ort der Angst. Die Ermittlungsarbeiten laufen auf Hochtouren und bei dem Versuch die Geschehnisse so schnell wie möglich zu klären, kommt es immer wieder zu überraschenden Wendungen. Außerdem erfährt der Leser eine Menge über die Charaktere und deren Privatleben und das malerische Grado.

 

Handlungsort:

Andrea Nagele hat mit dem Ort Grado eine tolle Kulisse an der Adria gewählt. Ihre Beschreibung der Schauplätze  ist so wunderbar bildlich, dass man sich alles genau vorstellen kann und die Atmosphäre des Ortes spürt. Damit ist es ihr gut gelungen mich direkt nach Grado zu bringen.

 

Charaktere:

Neben der verwirrten Protagonistin Angelina Maria und der hartnäckigen Kommissarin Maddelena Degrassi gibt es zahlreiche weitere Charaktere, die man im Laufe der Lektüre kennenlernt. Alle haben ihre Eigenheiten, wirken lebendig und authentisch. Der Krimi lebt - neben den spannenden Ermittlungsarbeiten - von den verschiedenen Figuren, die zum Teil sehr sympathisch dargestellt werden und anderen möchte man lieber nicht begegnen. Dabei überraschen die Charaktere immer wieder mit neuen Seiten und jeder für sich ist absolut einzigartig.

 

Schreibstil:

Andrea Nagele versteht es von der ersten Seite an zu fesseln. Der Schreibstil der Autorin lässt sich ausgesprochen gut lesen. Die spannende, komplexe Handlung und die überraschenden Wendungen sind in einem eingängigem Sprachstil gepackt. Immer wieder wird der Leser zum Miträtseln animiert, hat das Gefühl etwas zu wissen und wird dann kommt doch wieder alles ganz anders. Man fühlt mit den Charakteren und die bildhaften Beschreibungen malen einem Bilder vor die Augen.

 

Fazit:

„Grado im Regen“ ist ein ganz besonderer Regionalkrimi, in dem die Autorin es gekonnt versteht die wundervolle Adriakulisse des Ortes zeitweise in einen geheimnisvollen und abschreckenden Ort zu verwandeln. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für jeden Krimifan. Mich hat das Buch bis zur letzten Seite gefesselt und mehrfach überrascht.

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54 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 23 Rezensionen

london, historischer krimi, pauline peters, suffragetten, krimi

Die rubinrote Kammer

Pauline Peters
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.05.2016
ISBN 9783404173426
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mit dem Roman „Die rubinrote Kammer“ ist der Autorin Pauline Peters eine gute Mischung aus Krimi und historischen Roman gelungen.

Zum Inhalt:

Das Buch beginnt 1907 in London. Die 19-jährige Victoria Bredon ist nach dem Tod ihres Vaters Vollwaise - da ihre Mutter schon vor Jahren gestorben ist - und wohnt mit ihrem Butler Hopkins zusammen. Ihre wohlhabenden adeligen Verwandten stehen ihren Lebenswandel sehr kritisch gegenüber, da sie Anhängerin der Suffragettenbewegung ist. Ihren Lebensunterhalt finanziert sich Victoria durch Fotografien, die sie an eine Zeitung verkauft.

Kurze Zeit nachdem der Staatsanwalt Sir Francis Sunderman   Victoria gegenüber unangenehme Andeutungen über ihren Vater gemacht hat, wird dieser ermordet aufgefunden. Die Polizei vermutet den Mörder in den Kreisen der Suffragetten und auch Victoria wird verdächtigt. Während Victoria mehr über die Andeutungen wissen möchte, die Sir Francis über ihren Vater gemacht hat und deswegen gemeinsam mit Hopkins mit Recherchen zu Sir Francis Ermordung betreibt, kommt es zu weiteren rätselhaften Todesfällen.

Die Charaktere:

Die einzelnen Charaktere werden von Pauline Peters detailreich und lebendig beschrieben. Während Victoria unerschrocken, mutig, frisch und sympathisch wirkt, kann man den Widerwillen, den sie gegen ihre Verwandten spürt durchaus nachvollziehen. Auch Hopkins  ist ein wunderbarer Mensch, der sich um Viktoria kümmert und das Herz am rechten Fleck hat. Seine gemeinsame Ermittlungsarbeit mit Viktoria ist clever und zielgerichtet, es macht einfach Spaß zu lesen, wie die beiden Vorgehen.

Der Schreibstil:

Die Autorin schreibt flüssig und der gesamte Roman lässt sich leicht lesen. Durch ihre ausführlichen Personenbeschreibungen und die bekannten Handlungsorte kann man sich alles gut vorstellen und bekommt ein klares Bild der damaligen Zeit und dem gesamten Geschehen. Historische Details und das Leben in der damaligen Gesellschaft wurden gut recherchiert und in die Geschichte eingebunden. Durch unerwartete Wendungen bleibt es bis zur letzten Seite spannend.

 

Mein Fazit:

Die „Die rubinrote Kammer“ ist ein gelungener Debütroman der Autorin Pauline Peters, der mich ausgesprochen gut unterhalten und gefesselt hat. Ich werde gerne eine Fortsetzung dieses historischen Krimis lesen und vergebe deswegen 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Dauernd ist sie beleidigt: Wenn aus Töchtern Frauen werden

Ruth Eder
E-Buch Text: 165 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 23.02.2016
ISBN 9783732519378
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich fand den Ratgeber ausgesprochen gut zu lesen, interessant und hilfreich.

 Er bietet keine Lösungsansätze, zeigt aber, dass jeder Mutter-Tochter-Beziehung einzigartig ist und ihre eigenen Probleme mit sich bringt.

Es wird deutlich, dass es keine Patentrezepte gibt, eine Lösung von beiden Seiten erarbeitet werden muss und ein wichtiger Punkt der gegenseitige Respekt ist.

Die Gespräche und Geschichten der verschiedenen Mutter-Tochter-Beziehungen lassen sich gut lesen, regen zum Nachdenken an und verleiten einen des Öfteren zum Schmunzeln.

Gut gefallen haben mir die Praxistipps am Ende des Buches und ich hoffe, dass ich denke, dass ich mit dem Gedanken an dieses Buch so einige Situationen in Zukunft gelassener sehen kann.

 Der Autorin ist es in ihrem Buch erfolgreich gelungen zu vermitteln, dass es nicht nur die Mütter sind, die mit den Schwierigkeiten kämpfen, sondern auch die Töchter und dass ein wenig Humor von beiden Seiten durchaus hilfreich sein kann.  

 

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