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194 Bibliotheken, 25 Leser, 1 Gruppe, 69 Rezensionen

thriller, ethan cross, gefängnis, ich bin der zorn, psychothriller

Ich bin der Zorn

Ethan Cross , Dietmar Schmidt
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 11.11.2016
ISBN 9783404174218
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Ich bin der Zorn“ von Ethan Cross ist der vierte Band einer Serie über die Shepard-Organisation. Die Sheperd Organisation ist eine Geheimorganisation, die sich mit dem Aufspüren und vernichten von Serienkillern befasst.  

In diesem Buch geht es um ein Gefängnis. Foxbury gilt als das Gefängnis der Zukunft und die Häftlinge werden permanent durch die Messungen ihrer Vitalwerte überwacht. Sobald einer der Insassen Ansätze von Gewalt zeigt, bekommt er einen Stromschlag und wird so außer Gefecht gesetzt. Nachdem ein Wärter mehrere Menschen erschossen hat, scheint das Experiment außer Kontrolle zu geraten und Agent Marcus Williams übernimmt mit Hilfe seines Bruders und Serienkiller Francis Ackermann Jr. die Ermittlungen.

Ethan Cross versteht es durch seinen Schreibstil den Leser in den Bann zu ziehen. Immer wieder wechseln die Schauplätze und man möchte einfach wissen, wie es an der anderen Stelle weiterging. Die Charaktere werden detailliert beschrieben und auch die aus den Vorgängerbänden werden nochmal kurz erläutert, so dass man sich alles was gewesen ist schnell wieder in Erinnerung rufen kann, da das Erscheinen des letzten Bandes nun auch schon einige Zeit zurückliegt. 

Neben dem Psychopaten Francis Ackermann, der in diesem Band trotz seiner kranken Vergangenheit und seiner manipulativen Art fast schon sympathisch wirkt, tauchen einige weitere schwer gestörte Charaktere auf, deren Zusammenspiel bis zum Ende unklar bleibt. Durch Decknamen und Auszüge aus dem Tagebuch einer der Protagonisten bleibt die vielschichtige Story durchgehend spannend und nervenaufreibend.   

Der Fall ist spannend geschrieben und ich habe bis zum Ende mitgerätselt, was wie und mit wem zusammenhängt. Dabei war mir unklar wer falsch und wer richtig spielt, wem man trauen kann und wem nicht.

„Ich bin der Zorn“ ist überraschend und actionreich bis zum Ende. Es ist in sich abgeschlossen, aber dennoch bleiben einige Fragen offen, die mich ungeduldig auf den nächsten Band der Serie über die Shepard-Organisation warten lassen.

Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Thriller-Fans mit starken Nerven.

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72 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 33 Rezensionen

australien, dürre, krimi, hitze, thriller

The Dry

Jane Harper , Ulrike Wasel , Klaus Timmermann
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 21.10.2016
ISBN 9783499290268
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„The Dry“ ist der Debütroman der in Melbourne lebenden Journalistin Jane Harper.

Mich hat das Cover direkt angesprochen, da ich es so stimmig zum Titel fand, ein Wassertropfen an einem rostigen Wasserhahn. Außerdem gefielen mir der glänzende Umschlag und die Struktur in der Schrift „The Dry“, dies nicht nur gut aussieht, sondern sich auch noch toll anfühlt.

Weitab von allem werden in der Kleinstadt Kiewarra während einer Dürreperiode der Farmer Luke Hadler und seine Familie tot aufgefunden. Während es anfangs nach einem erweitertem Suizid des Farmers aussieht, kommen bald erste Zweifel und weder Lukes Mutter noch der ermittelnde  Sergeant Raco glauben an diese Version. Sie bitten - Aaron Falk der zur Beerdigung seines Freudes erstmalig nach 20 Jahren nach Kiewarra zurückgekehrt ist und Melbourne als Polizist arbeitet - um Unterstützung. Diesem schlägt noch immer der Haß der Dorfbewohner entgegen, da er wegen eines bis heute unaufgeklärten Mordes an Ellie Kiewarra verlassen hatte.

Der Schreibstil von Jane Harper ist flüssig und durch Rückblenden in die Vergangenheit versteht sie es den Leser zu fesseln. Ihre detaillierten Schilderungen lassen einen die Dürre und die Trockenheit immer wieder spüren. Die Atmosphäre des Dorfes und die Voreingenommenheit der Dorfbewohner kommen gut rüber, so dass man sich immer wieder fragt, welches dunkle Geheimnis sich hinter sich Dorf verbirgt und was sich dort vor 20 Jahren abgespielt hat.

Die verschiedenen Charaktere – zum Teil sympathisch, zum Teil unsympathisch – wirken alle authentisch, allerdings hätte ich mir zu einigen ausführlichere Informationen gewünscht. Die beiden Ermittler Raco und Falk ergeben ein tolles Duo, dessen Zusammenarbeit ausgesprochen gut harmoniert. Während ihrer Ermittlungsarbeiten läßt es sich wunderbar miträtseln wie die Zusammenhänge zwischen dem Geschehen in der Vergangenheit in der Gegenwart sein könnten.

Mein Fazit:

„The Dry“ ist ein fesselnd geschriebenes Buch, das sich durch seinen angenehmen und flüssigen Schreibstil leicht lesen läßt und mit seinem Ende überrascht. Nach diesem spannenden Debütroman werde ich gerne weitere Bücher der Autorin lesen.

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18 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

hörbuch, buch zum film, fantasy

Die Insel der besonderen Kinder

Ransom Riggs , Silvia Kinkel , Simon Jäger
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 14.10.2016
ISBN 9783862315871
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Passend zum Filmstart im Oktober 2016 erschien das Hörbuch „Die Insel der besonderen Kinder" von Ransom Riggs gelesen von Simon Jäger. Die gekürzte Lesung des Fantasy-Abenteuerromans beträgt über sieben Stunden.

Das Cover zeigt die Charaktere der aktuellen Kinoverfilmung und stellt die besonderen Kinder mit ihren Eigenheiten dar.

Jacob bekam als Kind von seinem Großvater Geschichten von besonderen Kindern erzählt. Nach dem Tod des Großvaters begibt Jacob sich auf die Suche nach diesen Kindern und entdeckt mit ihnen eine neue Welt. Damit steckt er bereits mitten in einer fantasievollen Abenteuerstory.

Die Stimme des Sprechers von Simon Jäger gefällt ausgesprochen gut. Sehr ruhig und eingängig liest er die Abenteuer des Jungen Jakob und hat mich dabei gefesselt. Besonders klasse fand ich wie er den einzelnen besonderen Kindern jedem eine eigene Stimme verleiht.
Die Beschreibung der Kinder war doch zum Teil unheimlich, obwohl sie gleichzeitig auch alle etwas Liebenswertes an sich hatten.

Ein Hörbuch für Kinder ist dies keineswegs, da die Schilderungen zum Teil sehr brutal sind, aber auch sehr phantasievoll und stets so detailreich, dass ich mir alles gut vorstellen konnte und sich entsprechende Bilder in meinem Kopf gebildet habe. Der Stoff ist eher für Teenager und Erwachsene geeignet, die gerne Fantasy-Abenteuer mögen. Simon Jäger gelingt es gut die gruselige Grundstimmung zu vermitteln.

Überrascht haben mich die geschichtlichen Hintergründe, die sehr gut rüberkamen und mit denen ich in einem schillernden Fantasy-Abenteuerroman überhaupt nicht gerechnet hatte.

Mein Fazit:
Die Geschichte um die besonderen Kinder war spannend, bunt, fantasievoll und gruselig zugleich. Dadurch hat sie mich gefesselt und die mehr als 7 Stunden Hörvergnügen vergingen wie im Fluge. Liebhabern von Fantasy-Abenteuern kommen hier voll auf ihre Kosten und werden fasziniert sein. Ich vergebe gerne 5 Sterne für eine wundervoll gelesene Geschichte.

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426 Bibliotheken, 26 Leser, 0 Gruppen, 135 Rezensionen

thriller, cody mcfadyen, smoky barrett, die stille vor dem tod, mord

Die Stille vor dem Tod

Cody McFadyen , Axel Merz
Fester Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 26.09.2016
ISBN 9783785725665
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Die Stille vor dem Tod“ ist der 5. Band in der Smoky Barrett-Reihe von Cody McFadyen.

Da mich die vier Vorgängerbände in ihren Bann gezogen hatten, konnte ich es kaum erwarten diesen Thriller in den Händen zu halten. Vielleicht waren meine Erwartungen zu hoch, denn ich wurde leider enttäuscht und für mich konnte dieser Band nicht mit den ersten vieren aus der Reihe mithalten. 

 Zusammen mit ihrem Team wird Smoky Barrett nach Colorado gerufen. Dort wurden in einem Straßenzug zeitgleich drei Familien hingerichtet. In Blut geschrieben hinterlässt der Täter eine Nachricht für Smoky. Die folgenden Ereignisse scheinen sich zu überschlagen und man ist direkt mitten in der Handlung.

 Angenehm und gut in die Story eingearbeitet fand ich das Vorstellen der Hauptcharaktere, da  der letzte Fall von Smoky und ihrem Team ja nun schon einige Zeit zurückliegt.

Wie gewohnt beschreibt der Autor detailliert die verschiedenen Szenarien und Handlungen sehr bildhaft, grausam und blutig. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass McFadyen sich selbst übertreffen wollte und überall noch eine Schippe an Ungeheuerlichkeiten draufgelegt hat. Vieles erschien mir überzogen und zum Teil auch unausgegoren, da es sich rein logisch nicht erklären ließ.  Träume von Smoky und Nebenhandlungen die mit dem eigentlichen Geschehen nichts zu tun hatten, sorgten dafür, dass mein Lesevergnügen deutlich gemindert wurde und ich die Handlung als sehr langatmig empfand. Erst im letzten Drittel nimmt Smoky die Ermittlungen auf und es setzen sich so langsam einige Puzzleteile zusammen.

Mein Fazit:

Ich bin von diesem 5. Smoky Barrett-Fall restlos enttäuscht und mußte mich durch das Buch durchkämpfen, da ich die Handlung als verwirrend, teilweise unlogisch und langatmig empfunden habe. Lesespaß sieht anders aus.

Deswegen kann ich leider auch nur zwei Sterne vergeben. Die zwei Sternchen vergebe ich deshalb, da mich der Einstieg in das Buch gefesselt und mir McFaydens bildhafte Sprache ein bombastisches Kopfkino beschert hat.   

 

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31 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

krimi, cosy, reihe, band , bastei entertainment

Tiefer Grund

Matthew Costello , Neil Richards
E-Buch Text: 302 Seiten
Erschienen bei beTHRILLED by Bastei Entertainment, 14.10.2016
ISBN 9783732531448
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Tiefer Grund“ ist ein weiterer Krimi aus der Cherringham-Reihe der Autoren Matthew Costello und Neil Richards.

Handlung:

In der britischen Kleinstadt Cherringham ertrinkt in der Nacht der Abschlußfeier der High School der beliebte Lehrer Josh Owen. Nachdem sich herausstellt, dass dieser unter Einfluss von Drogen stand, stellt sich die Frage, ob es ein Unfall war, ein Selbstmord oder sogar Mord.  Die neue Direktorin der High School möchte klären, ob es in der Schule ein Drogenproblem gibt und beauftragt dafür Sarah Edwards mit den Ermittlungen. Sarah hat zusammen mit Jack schon mehrfach erfolgreich in schwierigen Fällen ermittelt, ist zu Beginn des Falls aber ersteinmal auf sich gestellt, da Jack in Amerika ist.

 

Charaktere:

Die beiden Protagonisten Jack und Sarah ergänzen sich bei ihren Ermittlungsarbeiten ausgesprochen gut, sind aber kein Paar. Sarah ist eine starke Frau, deren Interesse an dem Fall allein schon deshalb besteht, da ihre beiden Kinder die High School besuchen und sie diese schützen möchte. Die Charaktere wirken authentisch und sympathisch. Die alleinerziehende Sarah hat neben den Ermittlungsarbeiten noch mit den alltäglichen Problemen ihre beiden Teens und ihrem Job zu kämpfen. Auch die übrigen Personen werden detailreich beschrieben, so dass man sie sich gut vorstellen kann.   

 

Schreibstil:

Mit dem Prolog landet man direkt mitten in der Handlung und das Buch beginnt spannend. Die Ermittlungsarbeiten von Sarah und Jack werden ausführlich und interessant in einem angenehmen und flüssigen Schreibstil geschildert. Cherringham ist eine Kleinstadt deren Charme durch Beschreibungen der Landschaft und Gewohnheiten der Einwohner gut vermittelt wird. Dieser Krimi kommt ohne gewaltreiche und blutige Szenen aus und klingt auch nach der Aufklärung des Falls ausgesprochen ruhig und rund mit einem netten Beisammensein aus.

 

Mein Fazit:

„Tiefer Grund“  ist ein richtiger Wohlfühlkrimi, der durch seinen flüssigen Schreibstil und ansprechende Dialoge fesselt. Krimifans, die es spannend mögen aber gerne auf gewaltsame und blutige Szenen verzichten, können hier wunderbar miträtseln.

 

 

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55 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

wikinger, loki, kinderbuch, mythologie, frühmittelalter

Viking Warriors - Der Speer der Götter

Richard Dübell
Fester Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Ravensburger Buchverlag, 24.08.2016
ISBN 9783473401420
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei dem Buch
„Viking Warriors -
Der Speer der Götter”  von
dem Autoren Richard Dübell handelt es sich um ein gut recherchiertes
Jugendbuch, in dem die nordische Mythologie wunderbar in die Handlung eingebaut
wurde.

Viggo lebt
im 21. Jahrhundert bei seinen Pflegeeltern bis der nordische Gott Loki bei ihm
auftaucht und ihm verspricht ihn zu seinen leiblichen Eltern zu bringen. Um zu
ihnen zu gelangen bringt Loki Viggo in das Jahr 999 in die Wikingerzeit. Lokis
Handlung ist aber nicht ganz uneigennützig, er möchte mit Viggos Hilfe den
drohenden Weltuntergang verhindern. Als Sklave auf einem Schiff kämpft sich
Viggo durch diverse Abenteuer bei denen sein Wissen aus dem 21. Jahrhundert als
äußerst hilfreich darstellt.

In kurzen
Kapiteln, plötzlichen Szenenwechseln und einem flüssigen Schreibstil baut der
Autor Spannung auf. Man möchte wissen, wie es in Viggos Abenteuer weitergeht.
Neben der Geschichte um Viggo erfährt der Leser eine Menge interessanter
Fakten. Der historische Hintergrund aus der Wikingerzeit vermittelt einiges an
Wissen aus dieser Zeit, über das damalige Leben und den verschiedenen
Glaubensrichtungen des Christentums und der nordischen Gottheiten. Viggos Reise
ist interessant, spannend und lehrreich. Da das Ende des Buches nicht das Ende
von Viggos Reise ist, bin ich gespannt, wie es für ihn weitergeht und welche
weiteren Abenteuer er noch erleben wird.

Das Cover
des Buches ist mit seiner silbernen Reliefschrift ein echter Blickfang und
vermittelt direkt glaubwürdig den Inhalt. Die stürmische See und das
Wikingerschiff passen perfekt zu dem, was den Leser im Buch erwartet.

  „Viking Warriors - Der Speer der
Götter”  ist ein gut recherchiertes Jugendbuch, das durch seine
spannende Handlung nicht nur Wikingerfans begeistern und fesseln wird.

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251 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 44 Rezensionen

cassandra clare, magisterium, magie, fantasy, chaos

Magisterium - Der Schlüssel aus Bronze

Cassandra Clare , , Holly Black , Anne Brauner
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 14.10.2016
ISBN 9783846600283
Genre: Jugendbuch

Rezension:

„Der Schlüssel aus Bronze“ ist der im Bastei Lübbe Verlag erschiene dritte Band aus der Reihe Magisterium der beiden Autorinnen Cassandra Clare und Holly Black.

 

Inhalt:

Während einer Feier im Magisterium, auf der Call und seine Freunde geehrt werden sollen – da sie erfolgreich den Feind des Todes abgewehrt haben - wird Call von einem Chaosbesessenen angegriffen. Eigentlich sollte dieser sicher unter der Schule festsitzen. Schnell wird klar, dass es jemand auf Call abgesehen hat und dieser in Gefahr ist. Gemeinsam versuchen die Freunde herauszufinden wer dahintersteckt und begeben sich dabei in höchste Gefahr.

 

Schreibstil:

Zu Beginn des Buches haben die Autorinnen mehrfach Rückblenden aus den vorangegangenen Bänden  eingebaut, die den Einstieg in die Welt des Magisteriums auch nach einer längeren Lesepause einfach machen. Der Schreibstil ist wie gewohnt locker, flüssig und zugleich spannend. Neben der Spannung, die sich in der Geschichte aufbaut und die mich das Buch nur ungern aus der Hand legen ließ, gibt es immer wieder humorvolle Abschnitte.   

Einzelne Beschreibungen des unterirdischen Magierpräsidiums sind so detailliert, dass der Leser ein klares Bild der Räume und der Besonderheiten dieser eigenen Welt bekommt. Allein das Essen ist sehr gewöhnungsbedürftig. Auch die Magie und die Energie, die notwendig ist um diese zu beschwören und zu nutzen, kann man regelrecht spüren. Dabei kommt es immer wieder zu Überraschungen und dramatischen Wendungen, die keine Unterbrechung beim Lesen zulassen wollen.  

 

Charaktere:

Neben den bekannten Charakteren, kommen auch einige neue hinzu, über deren Motive und wahren Charaktereigenschaften der Leser erst einmal im Unklaren gelassen wird. Die bekannten Protagonisten sind älter geworden. Ihre Entscheidungen erscheinen rationaler als in den Vorgängerbänden und es entstehen erste Beziehungen. Call versteht es durch seine witzigen Sprüche oder auch nur Gedanken, dem Buch die Ernsthaftigkeit, die in dem Teils sehr düsteren Milieu entsteht, zu nehmen. Bis zum Schluss wird nicht klar wem man vertrauen kann und wer hinter den Angriffen steckt.  

 

Fazit:

„Der Schlüssel aus Bronze“ ist eine gelungene Fortsetzung in der es die beiden Autorinnen Cassandra Clare und Holly Black wieder einmal verstehen den Leser mit in die Welt des Magisteriums zu nehmen.  Da das überraschende Ende des Buches gleichzeitig viele Fragen aufwirft, warte ich nun sehnsüchtig auf den vierten Teil der Reihe.

 

 

 

 

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

kinderbuch, familie, chaotisch, bestatter, pannen

Pernilla oder Wie die Beatles meine viel zu große Familie retteten

Silke Schlichtmann , Susanne Göhlich
Fester Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 16.03.2015
ISBN 9783446247475
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Buch „Pernilla oder Wie die Beatles meine viel zu große Familie retteten” von Silke Schlichtmann ist ein tolles Kinderbuch, das sich wunderbar zum Vorlesen oder gemeinsamen Lesen eignet.

 

Die 5—köpfige Familie Petersen erwartet Nachwuchs und die siebenjährige Pernilla befürchtet, dass eine so große Familie nicht mehr eingeladen wird. Da sie Feste liebt, überlegt sie sich gemeinsam mit ihren beiden Brüdern Ole und Lars selbst eine Party zu veranstalten. Mit vielen lustigen und chaotischen Ideen beginnen die Geschwister ihren Plan umzusetzen.

 

Erzählt wird die Geschichte aus Sicht der siebenjährigen Pernilla. Ihre Sicht- und Erzählweise ist einfach drollig und hat mich immer wieder zum Lachen gebracht. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und mitreißend. Sehr gut gefiel mir, dass es immer wieder Erklärungen zu schwierigen Wörtern gab, die so schön in den Kontext eingearbeitet waren, dass sie den kleinen Lesern oder Zuhörern etwas Neues vermitteln ohne den Lesefluss zu unterbrechen.

 

Pernilla ist ein sehr fantasievolles Mädchen, dass immer wieder tolle Einfälle hat, die sie begeistert, optimistisch und fröhlich umsetzt. Das lebhafte und chaotische Familienleben wird wunderbar beschrieben und auch ihre Eltern und Brüder sind durchweg sympathisch. Trotz einiger Auseinandersetzungen und kleineren  Meinungsverschiedenheiten unter den Geschwistern, wirkt die Familie harmonisch, glücklich und warmherzig. Im Ernstfall halten sie zusammen.

 

Das aus 16 Kapiteln bestehende Buch enthält auch einige schwarz-weiß Illustrationen von Susanne Göhlich. Diese niedlichen Bilder passen wunderbar zu dem Gelesenen, lockern das Schriftbild ein wenig auf und machen es auch für Leseanfänger angenehm.

 

Ich habe das Buch gemeinsam mit meinen drei Kindern gelesen und wir hatten eine Menge Spaß an den fantasievollen Ideen von Pernilla und ihren Geschwistern. Gerne werden wir weitere Geschichten um die Familie Petersen lesen, da es ein authentisches Buch über das Chaos einer Großfamilie ist.

 

Mein Fazit:

„Pernilla oder Wie die Beatles meine viel zu große Familie retteten” von Silke Schlichtmann  ist eines der Kinderbücher, die ich gerne weiterempfehle, da es eine Menge Humor für Kinder und Erwachsene enthält und viele Anlässe zum gemeinsamen Lachen gibt.

 

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153 Bibliotheken, 8 Leser, 1 Gruppe, 82 Rezensionen

wiedergeburt, reinkarnation, sharon guskin, familie, noah

Noah will nach Hause

Sharon Guskin , Carina Tessari
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Allegria, 22.09.2016
ISBN 9783793423065
Genre: Romane

Rezension:

Das Cover des Buches „Noah will nach Hause!“ von Sharon Guskin hat mich direkt neugierig gemacht, da ich das hell erleuchtete Haus auf dem blauen Hintergrund so stimmig zum Titel fand.

Vom Inhalt des Buches war ich ein wenig überrascht, da ich das Thema Reinkarnation recht ungewöhnlich fand und mich bisher noch nicht näher damit beschäftigt habe. Neugierig habe ich begonnen zu lesen und wurde nicht enttäuscht.

Zum Inhalt:

Janies Sohn Noah, der aus einem One-Night-Stand hervorgegangen ist, erzählt mit 4 Jahren Dinge und Erlebnisse, die er nicht erlebt haben kann. Verzweifelt sucht Janie Hilfe bei verschiedenen Kinderpsychologen, die ihr alle nicht wirklich weiterhelfen können. Zufällig entdeckt sie im Internet einen Artikel von Professor Jerome Anderson, der sich mit dem Thema Wiedergeburt beschäftigt und nimmt Kontakt zu ihm auf. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach Spuren aus Noahs Vergangenheit.

Die Charaktere:

Sharon Guskin beschreibt ihre Charaktere einfühlsam und authentisch. Ich konnte mit ihnen fühlen und mich gut in ihre Lage versetzen.  Noahs Sehnsucht nach seiner anderen Mama und seine Verzweiflung, gingen mir richtig ans Herz. Auch Janie, die sich nichts mehr wünscht als Noah zu helfen und gleichzeitig so unsicher ist, ob sie mit dem, was sie tut das Richtige veranlasst, konnte ich gut nachvollziehen.  Die Verwirrung, die Skepsis und die Trauer von Noahs gesuchter Mama Denise um ihren verlorenen Sohn ist ergreifend. Man spürt ihre Verzweiflung über die Ungewissheit, die das Verschwinden ihres Sohnes mit sich brachte. Ich konnte mit allen mitfühlen und die Hilflosigkeit ist einfach ergreifend und berührend.  Anfangs schien Professor Anderson oberstes Ziel einen letzten spektakulären Fall für sein Buch zu finden im Vordergrund zu stehen. Er war mir dadurch ein wenig suspekt und ich konnte ihn nur schwer einordnen. Aber auch er wurde im Laufe der Geschichte für mich zugänglicher.  

Zum Schreibstil:

Der Schreibstil von Sharon Guskin hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Die Geschichte um Noah ist ergreifend und sie lässt einen die Verzweiflung, die Hoffnung und die Hilflosigkeit der einzelnen Charaktere nachempfinden. Flüssig geschrieben sorgt die Autorin dafür, dass man das Buch gar nicht aus der Hand legen mag, da man einfach wissen möchte, wie es weitergeht.

Neben der Handlung um Noah gibt es immer wieder Auszüge aus dem Buch „Life before Life“.  In diesen wird von Kindern aus dem Asien berichtet, die sich an ein früheres Leben erinnern und die sich nachweislich auch an Einzelheiten erinnern konnten. Ich fand es sehr interessant zu lesen wieviel offener andere Kulturkreise mit dem Thema umgehen.  

Mein Fazit:

„Noah will nach Hause“ ist ein ungewöhnliches Buch, das ein spannendes und interessantes Thema behandelt. Mich hat der Roman gefesselt und ich empfehle ihn gerne weiter.

 

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19 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 16 Rezensionen

kindsmord, vorurteile, krimi, klagenfurt, psychothrille

Tod auf dem Kreuzbergl

Andrea Nagele
Flexibler Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 26.02.2015
ISBN 9783954514854
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem Buch „Tod auf dem Kreuzbergl" hat die Autorin Andrea Nagele einen spannenden und mitreißenden Krimi geschrieben, der unter die Haut geht. Schon der Anblick des Covers sorgt für Gänsehaut   - trist, düster, nebelig – und passt perfekt zum Inhalt des Buches.

Zum Inhalt:

Nach dem Verschwinden eines Mädchens gerät ein gerade aus der Haft entlassener Kindermörder direkt wieder unter Verdacht.   Als auch noch die kleine Maisy verschwindet. Auf der Suche nach ihr, bekommt man tiefe Einblicke  in menschliche Abgründe. Dabei kommen eine Vielzahl von Themen wie Vorurteile, Gewalt in der Ehe, Kindesmissbrauch und Alkoholmissbrauch zur Sprache.

Die Charaktere:

Andrea Nagele beschreibt ihre Charaktere ausgesprochen authentisch und komplex. Ich konnte mir ein gutes Bild von ihnen machen. Zum Teil wirken sie sympathisch,   zum Teil unsympathisch, aber immer glaubwürdig. Dabei fügt sie die einzelnen Personen so geschickt in die Handlung ein, dass sie im Gedächtnis bleiben und ich keine Mühe hatte sie auseinanderzuhalten und zuzuordnen.

Der Schreibstil:

Das Buch besteht aus vielen kurzen Kapiteln. Durch den stetigen Perspektivenwechsel, wird  Spannung erzeugt und man möchte einfach wissen, wie es weitergeht und muß weiterlesen. Der Schreibstil ist flüssig, eingängig und wirkt authentisch.      

 

Mein Fazit:

Ein spannendes Buch, das durch seine allgegenwärtige Thematik unter die Haut geht. Mich hat es von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt. Deswegen vergebe ich gerne 5 Sterne und eine Leseempfehlung an jeden, der gute Nerven hat.

 

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12 Goldene Regeln für Stress-Junkies. Ein Anti-Ratgeber

Doris Kirch
Fester Einband: 152 Seiten
Erschienen bei Mankau Verlag, 10.05.2010
ISBN 9783938396438
Genre: Sachbücher

Rezension:

In dem Buch „12 Goldene Regeln für Stress-Junkies“ von der Autorin Doris Kirch fühlte ich mich regelrecht erwischt.
Immer wieder konnte ich mich und/oder mir bekannte und gestresste Menschen in einzelnen Szenen wiedererkennen.

Es sind die ganz normalen Alltagssituationen, die uns - ohne das zu merken - in Stress versetzen und die, die Autorin unterhaltsam niedergeschrieben hat. Dabei hat sie einen wunderbaren lockeren, flüssigen und amüsanten Schreibstil verwendet. Durch Witz und Übertreibung versteht es die Autorin vorhandene Stressfallen aufzuzeigen, ohne dabei durch trockene Aufzählungen zu langweilen.

Ich hatte gar nicht den Gefühl, dass ich einen Ratgeber lese. Es kam mir vielmehr wie eine angenehme und unterhaltsame Lektüre vor, die mir immer wieder Anlass zum Lachen gegeben hat und aus der ich gleichzeitig eine Menge für mich mitnehmen konnte. Ihre Tipps sind authentisch, hilfreich und lassen sich wirklich umsetzen.

Die gut 150 Seiten des handlichen Ratgebers sind auch für gestresste Menschen leicht und schnell zu lesen. Ich habe ihn schon mehrfach zum Zitieren genutzt und dabei schon einige Situationen durch darauffolgendes Gelächter „entstressen“ können.

Das Cover finde ich sehr gelungen, da es so richtig schön den alltäglichen Wahnsinn darstellt und durch sein dunkles Rot direkt ins Auge springt. Am Beginn der einzelnen Kapitel sind jeweils passende witzige Illustrationen abgebildet, die zum Schmunzeln verleiten und das Buch zu einem stimmiges Gesamtwerk machen.  

Mein Fazit:
Ich kann es die „12 Goldene Regeln für Stress-Junkies“ nur empfehlen, da es ein unterhaltsamer und hilfreicher Ratgeber ist.
Ein geniales Buch, dass jeder einmal gelesen haben sollte.

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34 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

roboter, liebe, hörbuch, hendrik duryn, familie

Der Roboter, der Herzen hören konnte

Deborah Install , Susanne Goga-Klinkenberg , Hendrik Duryn
Audio CD
Erschienen bei Argon, 28.07.2016
ISBN 9783839814963
Genre: Romane

Rezension:

„Der Roboter, der Herzen hören konnte“ von Deborah Install gelesen von Hendrick Duryn ist eine ganz zauberhafte Geschichte über Freundschaft, Liebe, künstliche Intelligenz und auch ein wenig Gesellschaftskritik.

In dem Hörbuch gelingt es Hendrick Duryn auf wundervolle Weise den einzelnen Charakteren durch verschiedenen Stimmlagen ein eigenes Gesicht zu geben und man kann die einzelnen Figuren leicht auseinanderhalten. Seiner angenehmen Sprechstimme konnte ich wunderbar zuhören.

 

Zum Inhalt:

Die Story spielt in der Zukunft. Ben ist arbeitslos und kann keine Emotionen zeigen. Sein Leben ist plan- und ziellos, was letztendlich dazu führt, dass seine Frau Amy ihn verlässt.

Als der kleine defekte Roboter Tang bei Ben auftaucht, ist es Bens Ziel und Wunsch diesen reparieren zu lassen. Gemeinsam mit Tang begibt er sich dafür auf eine Reise, die zu einem ereignisreichem Road Trip voller Abenteuer wird. Die Verbindung zwischen Ben und Tang wird immer enger und der kleine Roboter wächst Ben immer mehr ans Herz.

 

Die Charaktere:

Den kleinen Roboter Tang muß man einfach lieb haben. Er wirkt so süß und zeigt so viele menschliche Züge, dass man sich seinem Charme nicht entziehen kann. Auch die anderen Charaktere sind durchaus interessant und entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter. Insbesondere die  Veränderungen, die Ben durch sein Zusammensein mit Tang durchlebt, machen ihn zu einem sympathischen Protagonisten.

 

Neben der Geschichte um Tang und Ben wird eine Vielzahl von Themen angesprochen, die spannend verpackt sind. Aber es gibt auch eine Menge amüsanter Szenen und solche, die mich tief berührt habe.

 

Mein Fazit:

„Der Roboter, der Herzen hören konnte“ ist eine Geschichte mit Hintergrund, die neben einem hohen Unterhaltungswert zum Nachdenken anregt. Von mir gibt es eine klare Empfehlung, da ich die zauberhafte Freundschaft und die vielen Abenteuer, die Ben und Tang gemeinsam erlebt haben, fesselnd und mitreißend fand.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 25 Rezensionen

krimi, grado, adria, regen, italien

Grado im Regen

Andrea Nagele
Flexibler Einband: 240 Seiten
Erschienen bei Emons Verlag, 25.02.2016
ISBN 9783954517855
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover des Buches „Grado im Regen“ von Andrea Nagele passt perfekt zum Titel und dem Inhalt des Buches. Es wirkt trostlos und geheimnisvoll.

 

Inhalt:

Eine verwirrte ältere Dame sieht wie eine Frau im Meer ertrinkt. Ihre Beobachtungen werden von niemanden ernst genommen, nur die Kommissarin Maddelena Degrassi schenkt ihr Glauben und lässt nach der Leiche suchen. Als eine zweite Frau verschwindet vermutet sie einen Zusammenhang. Schnell wird der öffentliche Druck, die Vorkommnisse aufzuklären groß und aus dem ruhigen Grado ein Ort der Angst. Die Ermittlungsarbeiten laufen auf Hochtouren und bei dem Versuch die Geschehnisse so schnell wie möglich zu klären, kommt es immer wieder zu überraschenden Wendungen. Außerdem erfährt der Leser eine Menge über die Charaktere und deren Privatleben und das malerische Grado.

 

Handlungsort:

Andrea Nagele hat mit dem Ort Grado eine tolle Kulisse an der Adria gewählt. Ihre Beschreibung der Schauplätze  ist so wunderbar bildlich, dass man sich alles genau vorstellen kann und die Atmosphäre des Ortes spürt. Damit ist es ihr gut gelungen mich direkt nach Grado zu bringen.

 

Charaktere:

Neben der verwirrten Protagonistin Angelina Maria und der hartnäckigen Kommissarin Maddelena Degrassi gibt es zahlreiche weitere Charaktere, die man im Laufe der Lektüre kennenlernt. Alle haben ihre Eigenheiten, wirken lebendig und authentisch. Der Krimi lebt - neben den spannenden Ermittlungsarbeiten - von den verschiedenen Figuren, die zum Teil sehr sympathisch dargestellt werden und anderen möchte man lieber nicht begegnen. Dabei überraschen die Charaktere immer wieder mit neuen Seiten und jeder für sich ist absolut einzigartig.

 

Schreibstil:

Andrea Nagele versteht es von der ersten Seite an zu fesseln. Der Schreibstil der Autorin lässt sich ausgesprochen gut lesen. Die spannende, komplexe Handlung und die überraschenden Wendungen sind in einem eingängigem Sprachstil gepackt. Immer wieder wird der Leser zum Miträtseln animiert, hat das Gefühl etwas zu wissen und wird dann kommt doch wieder alles ganz anders. Man fühlt mit den Charakteren und die bildhaften Beschreibungen malen einem Bilder vor die Augen.

 

Fazit:

„Grado im Regen“ ist ein ganz besonderer Regionalkrimi, in dem die Autorin es gekonnt versteht die wundervolle Adriakulisse des Ortes zeitweise in einen geheimnisvollen und abschreckenden Ort zu verwandeln. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für jeden Krimifan. Mich hat das Buch bis zur letzten Seite gefesselt und mehrfach überrascht.

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50 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 22 Rezensionen

london, historischer krimi, krimi, roman, suffragetten

Die rubinrote Kammer

Pauline Peters
Flexibler Einband: 528 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 13.05.2016
ISBN 9783404173426
Genre: Historische Romane

Rezension:

Mit dem Roman „Die rubinrote Kammer“ ist der Autorin Pauline Peters eine gute Mischung aus Krimi und historischen Roman gelungen.

Zum Inhalt:

Das Buch beginnt 1907 in London. Die 19-jährige Victoria Bredon ist nach dem Tod ihres Vaters Vollwaise - da ihre Mutter schon vor Jahren gestorben ist - und wohnt mit ihrem Butler Hopkins zusammen. Ihre wohlhabenden adeligen Verwandten stehen ihren Lebenswandel sehr kritisch gegenüber, da sie Anhängerin der Suffragettenbewegung ist. Ihren Lebensunterhalt finanziert sich Victoria durch Fotografien, die sie an eine Zeitung verkauft.

Kurze Zeit nachdem der Staatsanwalt Sir Francis Sunderman   Victoria gegenüber unangenehme Andeutungen über ihren Vater gemacht hat, wird dieser ermordet aufgefunden. Die Polizei vermutet den Mörder in den Kreisen der Suffragetten und auch Victoria wird verdächtigt. Während Victoria mehr über die Andeutungen wissen möchte, die Sir Francis über ihren Vater gemacht hat und deswegen gemeinsam mit Hopkins mit Recherchen zu Sir Francis Ermordung betreibt, kommt es zu weiteren rätselhaften Todesfällen.

Die Charaktere:

Die einzelnen Charaktere werden von Pauline Peters detailreich und lebendig beschrieben. Während Victoria unerschrocken, mutig, frisch und sympathisch wirkt, kann man den Widerwillen, den sie gegen ihre Verwandten spürt durchaus nachvollziehen. Auch Hopkins  ist ein wunderbarer Mensch, der sich um Viktoria kümmert und das Herz am rechten Fleck hat. Seine gemeinsame Ermittlungsarbeit mit Viktoria ist clever und zielgerichtet, es macht einfach Spaß zu lesen, wie die beiden Vorgehen.

Der Schreibstil:

Die Autorin schreibt flüssig und der gesamte Roman lässt sich leicht lesen. Durch ihre ausführlichen Personenbeschreibungen und die bekannten Handlungsorte kann man sich alles gut vorstellen und bekommt ein klares Bild der damaligen Zeit und dem gesamten Geschehen. Historische Details und das Leben in der damaligen Gesellschaft wurden gut recherchiert und in die Geschichte eingebunden. Durch unerwartete Wendungen bleibt es bis zur letzten Seite spannend.

 

Mein Fazit:

Die „Die rubinrote Kammer“ ist ein gelungener Debütroman der Autorin Pauline Peters, der mich ausgesprochen gut unterhalten und gefesselt hat. Ich werde gerne eine Fortsetzung dieses historischen Krimis lesen und vergebe deswegen 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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8 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

Dauernd ist sie beleidigt: Wenn aus Töchtern Frauen werden

Ruth Eder
E-Buch Text: 165 Seiten
Erschienen bei Bastei Entertainment, 23.02.2016
ISBN 9783732519378
Genre: Sonstiges

Rezension:

Ich fand den Ratgeber ausgesprochen gut zu lesen, interessant und hilfreich.

 Er bietet keine Lösungsansätze, zeigt aber, dass jeder Mutter-Tochter-Beziehung einzigartig ist und ihre eigenen Probleme mit sich bringt.

Es wird deutlich, dass es keine Patentrezepte gibt, eine Lösung von beiden Seiten erarbeitet werden muss und ein wichtiger Punkt der gegenseitige Respekt ist.

Die Gespräche und Geschichten der verschiedenen Mutter-Tochter-Beziehungen lassen sich gut lesen, regen zum Nachdenken an und verleiten einen des Öfteren zum Schmunzeln.

Gut gefallen haben mir die Praxistipps am Ende des Buches und ich hoffe, dass ich denke, dass ich mit dem Gedanken an dieses Buch so einige Situationen in Zukunft gelassener sehen kann.

 Der Autorin ist es in ihrem Buch erfolgreich gelungen zu vermitteln, dass es nicht nur die Mütter sind, die mit den Schwierigkeiten kämpfen, sondern auch die Töchter und dass ein wenig Humor von beiden Seiten durchaus hilfreich sein kann.  

 

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53 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

amalfiküste, papst, italien, urlaub, sommer

O sole mio!

Jan Chorin , Johanna Alba , any.way , Barbara Hanke
Flexibler Einband: 368 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 24.06.2016
ISBN 9783499271991
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Mit dem vierten Band „O sole mio!“ ihrer Papst-Krimi-Reihe ist es den Autoren Johanna Alba und Jan Chorin wieder einmal gelungen Spannung und Humor perfekt zu kombinieren.

Schon das bunte Cover mit dem Papst im Liegestuhl am Strand und dem Meer im Hintergrund hat mich schmunzeln lassen und mich neugierig gemacht. Gut gefiel mir auch die Kartenillustration auf der Innenseite des Covers, die den Ort des Geschehens direkt veranschaulicht.

Zum Inhalt:
Nachdem die ersten drei Bände in Rom spielten, ist Papst Petrus dieses Mal inkognito an der Amalfieküste unterwegs.
Dort vertritt er den Dorfpfarrer - seinen Freund Guiseppe – unerwartet eigentlich eine ruhige Auszeit.
Als es zum Tod an dem Hotelbesitzer Raffaele kommt, beginnt Petrus gewohnt clever, scharfsinnig und mit viel Humor zu ermitteln.
War es ein Unfall ? War es Mord ?

Zum Schreibstil:
Das Buch liest sich flüssig und einfach, man fliegt nur so durch die Seiten. Neben dem spannenden Fall, der einen bis zum Ende rätseln läßt, gibt es eine Menge unterhaltsamer und amüsanter Dialoge. Das Flair der Amalfieküste ist durch wundervolle Beschreibungen beim Lesen zu mir rübergeschwappt und auch die kulinarischen Delikatessen haben zum Urlaubsfeeling beigetragen.
Neben dem Papst Petrus treffen sich in diesem Buch einige Figuren der vorherigen Bände wieder.
Aber auch neue sympathische Charaktere kommen hinzu. Durch kleine Details wirken diese lebendig und authentisch.

Mein Fazit:
„O sole mio!“ bietet alles, was man sich für eine gute (Urlaubs-)Lektüre wünscht.
Der lockere amüsante Schreibstil macht einfach Spaß beim Lesen und das überraschende Ende sorgt für Spannung bis zum Schluß.
Ich kann den vierten Band genau die drei vorherigen Papst-Krimis nur empfehlen.

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21 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

sachbuch, internet, darknet, geldautomat, smartphone

Ich glaube, es hackt!

Tobias Schrödel
Flexibler Einband
Erschienen bei Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH, 10.06.2016
ISBN 9783658108571
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Cover und der Klappentext des Buches „Ich glaube, es hackt!“ erschienen mir direkt sehr vielversprechend. Ein Buch, das mir auf anschauliche Weise die Welt der Technik erklärt, das mußte ich lesen.

Der Blick in das Inhaltsverzeichnis machte mir direkt klar, wie umfangreich die Thematik ist. Auf 458 Seiten erklärt der Autor Tobias Schrödel in 17 Kapiteln mit vielen Unterteilungen anschaulich Dinge, die ich schon immer wissen wollte und Vieles, wovon ich noch nicht einmal etwas geahnt hatte.

Der einfache Schreibstil des Autors ist gelungen und macht es auch für Laien durch anschauliche Vergleiche leicht  in die Welt der Technik einzutauchen. Dabei spart er auch nicht mit humorvollen Vergleichen, die Spaß in die trockene Materie bringen.

Sowohl das umfangreiche Inhaltsverzeichnis am Anfang des Buches, sowie das Stichwortverzeichnis am Ende bieten eine gute Möglichkeit gezielt nach Themen und entsprechenden Lösungen zu suchen.

Mein Fazit:

Ich kann das Buch jedem, der mehr rund um seinen PC und die Sicherheit in der Online-Welt lesen möchte, empfehlen. Es ist unterhaltsam geschrieben. Ich hatte beim lesen Spaß und habe einiges gelernt.

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265 Bibliotheken, 9 Leser, 1 Gruppe, 109 Rezensionen

sekte, 1969, mord, kalifornien, roman

The Girls

Emma Cline , Nikolaus Stingl
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Hanser, Carl, 25.07.2016
ISBN 9783446252684
Genre: Romane

Rezension:

Bei dem Buch „The Girls“ von Emma Cline fühlt ich mich schon von dem Cover direkt angesprochen und war gespannt wer sich hinter dem Auge verbringt, das mich direkt anzuschauen schien.

Erzählt wird die Geschichte von Evie Boyd. Dabei wechselt die Autorin zwischen zwei Zeitebenen. Einmal wird das Leben von Evie als 14-jährige 1969 beschrieben und einmal das in der Gegenwart.   In dieser ist Evie arbeitslos und lebt im Haus eines Bekannten. Dort begegnet sie dem Sohn ihres Bekannten und dessen Freundin und erzählt von ihrer Zeit als Jugendliche in der sie sich ungeliebt, unverstanden und unsichtbar fühlte. In dieser Zeit gerät sie an eine Gruppe von Mädchen, die sich „The Girls“ nennt und bei der es sich um eine Sekte handelt. Schnell ist klar, dass Evie in den Fängen der Sekte einiges wiederfahren sein muß. Man wird in den Bann des Buches gezogen und möchte wissen, was in dieser Zeit vorgefallen ist.

Der Autorin gelingt es in ihrem Buch sehr nachvollziehbar und glaubhaft zu vermitteln wie leicht ein junges Mädchen in die Fänge einer Sekte geraten kann. Neben den Rückblicken erfährt man durch die Erzählungen in der Gegenwart, was Evie nach dieser Zeit aus ihrem Leben gemacht hat.

Mir gefiel der flüssige aber durchaus anspruchsvolle Schreibstil von Emma Cline ausgesprochen gut und ich fühlte mich in die Geschichte hineinversetzt. Die einzelnen Charaktere wurden detailliert beschrieben, wirkten keineswegs glatt oder farblos, sondern sehr authentisch.     

Mein Fazit:

Mich hat das Buch gefesselt. Ich fand die Geschichte von Evie nachvollziehbar, erschreckend und lesenswert. Ein schockierender Rückblick um die Zeit um 1969, der Zeit wie wenige Wochen ein Leben verändern können.

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33 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 26 Rezensionen

freundschaft, geisterhund, hund, geist, geister

Pelle von Pimpernell – Der Geisterhund

Claire Barker , Manuela Knetsch , Ross Collins
Fester Einband: 256 Seiten
Erschienen bei Kosmos, 08.06.2016
ISBN 9783440148754
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Buch „Pelle von Pimpernell Der Geisterhund“ der Autorin Claire Barker fiel mir durch seine farbliche Gestaltung direkt ins Auge. Der weiße freundlich aussehende Geisterhund Pelle leuchtend im Vordergrund und macht seinem Dasein als Geisterhund schon auf dem Cover alle Ehre. Das als Schatten dargestellte Haus Sternenblick im Hintergrund wirkt durch die orangen Lichter in den Fenster und die grüne Umschlagsfarbe des Buches direkt richtig gruselig.

Im Buch befinden sich zahlreiche Illustrationen von Ross Collins. Die Schriftgröße, die kurzen Kapitel und die liebevoll gestalteten Bilder machen das Buch perfekt, um es gemeinsam zu lesen oder auch Kindern die weniger gern lesen den Spaß am Lesen zu vermitteln, da es viel zum Schauen gibt und die Atmosphäre des Buchs wird glaubhaft vermittelt.

Zum Inhalt:

Pelle und Winnie gehören einfach zusammen.  Nach Pelles Tod lebt dieser als Geisterhund weiter im Haus Sternenblick und stellt fest, dass er sich bei Winnie nicht bemerkbar machen kann.  Dafür lernt er neue Freunde, die Pimpernell-Geister kennen, die stets bemüht sind den Menschen zu helfen. Als das Haus Sternenblick in Gefahr gerät tun Pelle und seine neuen Freunde alles um der Familie zu helfen.   

Die Charaktere:

Die Autorin Claire Barker fiel beschreibt die Pimpernell-Geister sehr detailliert und liebevoll. Man bekommt eine gute Vorstellung der einzelnen Lieblinge aber auch Winnie und der Bösewicht Krispin O´Mystery sind toll und überzeugend beschrieben.

Zum Schreibstil:

Der Schreibstil ist flüssig und einfach, perfekt für das empfohlene Alter von  für 9 bis 11 Jahre. Aber die Geschichte ist so nett, lustig und spannend beschrieben, dass man auch als Erwachsener Spaß an Pelle und seinen Freunden haben kann.

Mein Fazit:

„Pelle von Pimpernell“ ist ein wundervolles Kinderbuch, das spannend zu lesen ist, aber auch viele Stellen zum Lachen enthält. Meine Kinder werden gerne weitere Geschichten von Pelle lesen und  freuen sich schon jetzt auf die Fortsetzung.

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85 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 35 Rezensionen

thriller, soziopath, psychiater, lisa scottoline, philadelphia

Niemand sieht mich kommen

Lisa Scottoline , Kathrin Bielfeldt
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Rütten & Loening Berlin, 17.06.2016
ISBN 9783352008849
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Das Cover des Buches „Niemand sieht mich kommen“  von der Autorin Lisa Scott hat mich direkt neugierig gemacht. Passend zum Inhalt, bei dem der Protagonist Chefarzt einer psychiatrischen Klinik ist, wurde ein Tintenkleks durch Blut dargestellt, in dem noch eine Schattengestalt zu erkennen ist.

Inhalt:

Erics – Chefarzt einer psychiatrischen Klinik - Leben scheint aus den Fugen zu geraten. Seine Frau will sich von ihm trennen und ihm die gemeinsame Tochter Hannah entziehen. Eine Patientin bittet ihn sich um ihren Enkel zu kümmern. Dieser ist vernarrt in ein Mädchen, dass kurz darauf tot ist. Gleichzeitig wird Eric sexueller Belästigung einer Studentin vorgeworfen.  

Es werden viele unterschiedliche Themen angesprochen, die größtenteils sehr amerikanisch wirken.

Charaktere:

Die Charaktere werden sehr detailreich beschrieben und wirken authentisch.  Allerdings wirkte der  Chefarzt Dr. Eric Parrish auf mich zeitweise ein wenig zu ruhig. Die anderen Charaktere haben mir gut gefallen, auch hier war alles vom Sympathieträger bis zum Soziopaten dabei.

Schreibstil:

Die Autorin Lisa Scott schreibt flüssig und spannend. Schonungslos werden Abgründe des menschlichen Charakters dargestellt und wecken die Emotionen des Lesers.  Mich hat das Buch gefesselt, auch wenn ich zeitweise das Gefühl hatte, dass sie etwas zuviel an Themen in die Handlung bringen wollte.

Fazit:

Eine spannende Lektüre, die sich leicht lesen läßt, fesselt und von ihren unterschiedlichen Charakteren lebt.

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55 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 29 Rezensionen

ostsee, insel, meer, ostseeinsel, buchhandlung

Septembermeer

Gabriela Jaskulla
Flexibler Einband: 458 Seiten
Erschienen bei Insel Verlag, 13.06.2016
ISBN 9783458361503
Genre: Romane

Rezension:

Der Roman „Septembermeer“ von Gabriela Jaskulla ist ein sehr stimmungsvolles Buch, dass dem Leser auf wunderbare Weise eine Inselatmosphäre vermittelt. Auch das Cover paßt wunderbar zum Buch und ich finde die Farben, der Strand, das Meer sind perfekt gewählt.

 

In dem Roman lernt der Leser eine Menge sehr unterschiedlicher Inselbewohner kennen. Die einzelnen Charaktere sind detailreich beschrieben und bekommt eine gute Vorstellung von ihnen. Während sich das Buch anfangs sehr auf die Eigenheiten der Einheimischen und wundervollen Beschreibungen ihrer Umgebung konzentriert, wird es in der zweiten Hälfte spannend.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und läßt sich gut lesen. Die Sätze sind einfach, aber die Worte scheinen immer sehr überlegt gewählt worden zu sein

 

Mit dem Buch „Septembermeer“ ist es Gabriela Jaskulla gelungen einen Roman zu schreiben, der so ganz anders ist als andere Bücher. Die Atmosphäre der Insel und ihrer Bewohner ist für den Leser zu spüren und beim Lesen hatte ich klare Bilder der Bewohner und ihrer Heimat vor Augen.

Leider bleibt am Ende einiges offen und der Fantasie des Lesers überlassen. Aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung (?) in der die offenen Fragen geklärt werden.

 

Mein Fazit:

„Septembermeer“ ist eine tolle Urlaubslektüre, die durch ihren wundervollen Schreibstil fesselt und verzaubert. 

 

 

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28 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 22 Rezensionen

detektiv, entführung, kinderbuc, tierarzt, kinder

Max und die Wilde Sieben - Die Drachenbande

Lisa-Marie Dickreiter , Winfried Oelsner , Ute Krause
Fester Einband
Erschienen bei Oetinger, 09.05.2016
ISBN 9783789133381
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Buch “Max und die Wilde Sieben. Die Drachenbande“ von Lisa-Marie Dickreiter und Winfried Oelsner ist eine gelungene Detektivgeschichte die für Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren empfohlen wird, sich wunderbar zum gemeinsamen Lesen eignet und dabei auch Erwachsene gut unterhalten kann. 

Es ist der dritte Band aus der Reihe „Max und die wilde 7“, aber dank der eingeschobenen Rückblenden, kann man das Buch problemlos ohne Kenntnisse aus den beiden Vorgängerbüchern lesen.

 Schon das farbenfrohe Cover ist ein echter Eyecatcher und macht neugierig. Zwischen dem Text gibt es viele Schwaz-Weiß-Illustrationen, die das geschriebene wunderbar auflockern. Zusätzliche Spannung wird bei dem Leser durch schwarze Seiten mit weißem Druck erzeugt und insgesamt ergeben die Optik des Buches und die geschriebene Geschichte ein rundes, stimmiges Gesamtwerk.

 Inhalt:

Max wohnt mit seiner Mutter und vielen anderen alten Menschen in einem Altenheim. Als Max Kater Motzkopf entführt wird, stehen einige der alten Herrschaften Max mit Rat und Tat zur Seite. Neben der Suche nach dem Verbrecher erfährt man auch noch einiges aus Max Alltag, seinen Problemen mit seiner Mutter und seinem gemeinen Schulkameraden Ole, gegen den er sich letztendlich erfolgreich zur Wehr setzt.

Schreibstil:

Der Schreibstil der Autoren ist flüssig, locker und lässt sich leicht lesen. Dabei erzeugt er immer wieder große Spannung und wir mussten beim Lesen regelrecht die Luft anhalten.    

Aber es gibt auch der Humor kommt nicht zu kurz und es gibt viele lustige Stellen in dem Buch.

Das liegt teilweise Teil an sehr detaillierten blumigen Beschreibungen, die uns ein schönes Kopfkino beschert haben und auch an Situationen, die einfach lustig waren.

Außerdem werden wichtige Themen wie Tierhaltung, Tiergeschenke und Mobbing in der Schule angesprochen über die sich Kinder ansonsten eher wenig Gedanken machen. Hier dient das Buch als gute Grundlage um ein solches Thema anzusprechen und dies  bezüglich aufkommende Fragen zu klären.

 

Fazit:

Ich habe das Buch „Max und die Wilde Sieben. Die Drachenbande“ gemeinsam mit meinen drei Kindern gelesen und wir haben uns wunderbar unterhalten gefühlt. Sehr gerne werden wir einen weiteren Fall mit Max lesen und können das Buch jedem der spannende Geschichten mag und auch gerne einmal lacht empfehlen.

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96 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

sizilien, krimi, mafia, tante poldi, mord

Tante Poldi und die Früchte des Herrn

Mario Giordano
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ehrenwirth, 13.05.2016
ISBN 9783431039481
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

„Tante Poldi und die Früchte des Herrn“ ist der zweite Fall der Münchnerin Isolde Oberreiter - genannt Poldi - des Schriftsellers Mario Giordano.

 Bereits das farbefrohe Cover, das Tante Poldi auf ihrer geliebten bunten Vespa zeigt, verbreitet gute Laune. Es vermittelt italienischen Flair und verdeutlicht, dass Humor in diesem Buch nicht zu kurz kommen wird.

Zum Inhalt:

Der Hund von Tante Poldis Freundin wurde vergiftet aufgefunden. Das ist ein Fall für Tante Poldi und sie beginnt zu ermitteln. Eine erste Spur bringt sie zu dem Winzer Avola, von dem die Poldi total hingerissen ist. Nach einer heißen Nacht findet sie eine Leiche - die Wahrsagerin Guiliana - auf dem Weingut und ausgerechnet ihre Beziehung Commissario Vito Montana erscheint auf dem Weingut. Auch wenn es Montana nicht paßt, Poldi beginnt zu ermitteln und stellt sich ein eigenes Ermittlerteam zusammen. Wer hat Guiliana warum umgebracht ?

Jedes Kapitel beginnt mit einer kurzen Zusammenfassung dessen, was ausführlich auf den nächsten Seiten folgt. 

Die Schreibweise des Autors ist flüssig und leicht.

Obwohl es um Mordfälle geht, kommt man aus dem Lachen kaum heraus. Dafür sorgt die temperamentvolle Tante Poldi mit ihren urbayrischen Flüchen, ihren wunderbaren Lebensweisheiten, ihrem lockeren Mundwerk und ihre einmaligen Dialoge mit dem Neffen, aus dessen Sichtweise das Buch geschrieben ist.

Die Handlung spielt in Sizilien und neben guter Unterhaltung gibt es einen schönen Einblick in das sizilianische Leben, die Geschichte, die Wasserknappheit und den dortigen Weinanbau. 

Tante Poldi ist eine Frau mit Ecken und Kanten, die trinkt und immer recht hat, aber man kann ihr einfach nichts übel nehmen.

Neben Tante Poldi gibt es in der Geschichte noch eine Menge andere skurrile Gestalten wie den Tod und eine lebendige Alge.  

Aus meiner Sicht waren Tante Poldis Unterhaltungen mit dem Tod ein ganz besonderes Highlight und ich hoffe auf eine Fortsetzung in der die beiden noch einige Male aufeinanderstoßen.  

Der Fall – der aufgrund des Unterhaltungswertes von Tante Poldi schon fast nebensächlich wird - ist bis zum Schluss spannend und undurchsichtig, so dass man bis zum Ende miträtzeln kann.

 Mein Fazit:

„Tante Poldi und die Früchte des Herrn“ von Mario Giordano ist eine absolut geniale Lektüre, die die Lachmuskeln bis zur Schmerzgrenze reizt. Die skurrilen aber authentisch wirkenden Figuren machen das Buch zu einem Lesegenuss. Die ungewöhnlichen Ideen und der rätselhafte Fall haben mich das Buch nicht mehr aus der Hand legen lassen. Ich kann das Buch nur empfehlen.

 

 

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32 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 18 Rezensionen

familie, roman, adoption, lebenstraum, liebe

Dem Himmel entgegen

Katja Maybach
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Knaur Taschenbuch, 02.05.2016
ISBN 9783426517932
Genre: Romane

Rezension:

In dem Roman „Dem Himmel entgegen “ von Katja Maybach geht es um die Liebe, das Leben und die Leidenschaft zum Fliegen. Dabei verwendet die Autorin einen einfühlsamen und spannenden Schreibstil, mit dem sie es versteht den Leser zu fesseln.

 

Zum Inhalt:

Es ist die Geschichte von drei Frauen – Heloise, die Mutter und ihren beiden Töchtern Emmanuele und Isabelle. Emmanuele ist eine erfolgreiche Modedesignerin und Isabelle träumt vom Fliegen und arbeitet als Stewardess.  In Emmanueles Jugendzeit wurde diese ungewollt schwanger und musste ihr Kind zur Adoption freigeben. Die Vergangenheit lässt sie nicht los und sie beginnt Nachforschungen anzustellen.

 

Katja Maybach wechselt in ihrem Roman zwischen den zeitlichen Ebenen der Jahre 1930 und 1960 und im Wechsel berichten Emmanule, Isabelle und Heloise. Da die Kapitel mit der Ortsangabe, der Zeit und damit wer erzählt beginnen, ist es einfach den Überblick zu behalten und gleichzeitig kann man sich gut in die Sichtweise der einzelnen Protagonisten hineinversetzen.  

Durch den Perspektivwechsel fesselt das Buch und die die Geheimnisse, die im Laufe der Geschichte zutage kommen, bauen eine Spannung auf, die dazu führen, dass man weiterlesen muß.   

 

Mein Fazit:

Das Buch „Dem Himmel entgegen“ von Katja Maybach ist ein wundervoll geschriebener Roman, der die Familiengeschichte und die nicht immer glücklichen Liebesgeschichten der drei Protagonistinnen einfühlsam beschreibt. Dabei versteht es die Autorin Spannung aufzubauen und den Leser zu fesseln, da das Schicksal der drei Frauen nicht vorhersehbar ist und den Leser zum Miträtseln einlädt.  Das runde Ende läßt keine Fragen offen und ich empfehle das Buch gerne weiter.

 

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24 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 15 Rezensionen

mexiko, liebe, indios, dschungel, maya

Das sprechende Kreuz

Tereza Vanek
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bookspot Verlag, 12.11.2015
ISBN 9783956690402
Genre: Historische Romane

Rezension:

Das Buch „Das sprechende Kreuz“ von Tereza Vanek ist ein spannender Roman der im 19. Jahrhundert in Mexico spielt.

 Schon das Cover des Buches vermittelt einen guten ersten Eindruck, da die Darstellung und die Farben perfekt zum geschehen des Romans passen.

 Zum Inhalt:

Die Familie Scheider ist aus Österreich ausgewandert und dem Kaiser Maximilian nach Mexiko gefolgt. Dort führen sie – leider nicht sonderlich erfolgreich und seitens der Eltern wenig ambitioniert - einen kleinen Laden in Valladolid mit europäischen Erzeugnissen. Die ältere Tochter Johanna verliebt sich in Carlos - den Sohn eines reichen Kreolen – während ihre jüngere Schwester Kornelia  darauf hofft, nach Österreich zurückzukehren.

Die Liebe von Johanna und Carlos scheint aussichtslos zu sein, da Carlos bereits Henrietta versprochen wurde. Carlos widersetzt sich seinem Vater und verlässt Valladolid. In der Folge sucht ihn Johanna gemeinsam mit ihrer Dienerin Maruch  und kämpft sich durch das Leben. Aber auch Kornelias Leben bleibt nicht ruhig und beschaulich.

 Der Schreibstil von Tereza Vanek ist spannend und authentisch. Man kann mühelos in die – für mich bisher eher fremde – Welt des Romans eintauchen.  Die Kombination aus Fiktion und Historischem finde ich sehr gelungen. Der Buch ist gut recherchiert und die Lebensgewohnheiten und Unterschiede der Einwanderer und der Einheimischen sind realistisch beschrieben.

 Die enorm unterschiedlichen Charaktere sind so detailreich dargestellt, dass man eine gute Vorstellung von ihnen bekommt und dementsprechend Sympathien bzw. Antipathien entwickelt.  

 Mein Fazit:

Das Buch „Das sprechende Kreuz“ von Tereza Vanek ist ein gut recherchierter und spannender Roman, der einen kleinen Einblick in das Leben der Menschen in Mexico im 19. Jahrhundert gibt. Historische Hintergrundinformationen wurden in die Geschichte um Johanna und Kornelia perfekt eingebettet und ich fühlte mich gut unterhalten.

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