Leserpreis 2018

Annalisss Bibliothek

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Black Heart: Ein Märchen von Gut und Böse

Kim Leopold
E-Buch Text: 102 Seiten
Erschienen bei Independently Published, 31.10.2017
ISBN B075Z7W7PV
Genre: Fantasy

Rezension:


Zunächst sei gesagt, es handelt sich bei der Geschichte um die erste von bisher 9 Episoden der Black Heart Reihe. Sie ist also naturgemäß eher kurz und kommt somit recht schnell zum Punkt. Das gefällt mir. Nicht, dass ich etwas gegen längere Einführungen in Geschichten hätten, die müssen dann aber gut sein. Hier nun ist es so, dass man diese erste Episode eigentlich fast als Einführung oder eher Hinführung zu Geschichte und Charakteren verstehen kann. Von diesen wird in 3 verschiedenen Geschichtssträngen erzählt. Wobei zwei davon parallel in der Gegenwart laufen, während der dritte Erzählstrang die Geschichte von Freya in der Vergangenheit erzählt, bisher außer der Namenserwähnung bisher jedoch noch nichts mit der Geschichte in der Gegenwart zu tun zu haben scheint. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Allzu viel erfährt der geneigte Leser auch noch nicht über die Charaktere und die Hintergründe, durch den häufigen Wechsel zwischen den Strängen gewöhnt man sich auch noch nicht so recht an die Figuren. Die Idee abwechselnd aus verschiedenen Figurenperspektiven zu erzählen ist jedoch trotzdem sehr interessant. Da es sich um nicht allzu viele Charaktere handelt, verliert man auch nicht den Überblick. Größtes Manko an der Geschichte ist für mich die Erzählzeit. Ich mag es einfach nicht, wenn Geschichten im Präsens geschrieben sind, das reißt mich aus der Immersion immer wieder heraus. Was schade ist, da ich sonst eigentlich überhaupt nichts zu meckern habe über diesen Auftakt zu einer (hoffentlich) wirklich spannenden Geschichte.

Alles in allem ist es eine gelungene erste Episode, mit wenigen Schwächen. Auch wenn sie hätte für meinen Geschmack ein wenig länger sein dürfen. Ich bin auf jeden fall angefixt und werde weiterlesen. Ich würde (sehr) gute 4,5 Sterne geben. Da hier aber nur ganze Sterne zu vergeben sind, runde ich auf, weil ich glaube, dass die Geschichte viel Potenzial hat und ihre kleinen Schwächen in der Zukunft hoffentlich ausbügelt.

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Crown of Lies

Pepper Winters , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei LYX, 27.07.2018
ISBN 9783736306912
Genre: Liebesromane

Rezension:

Elle hat alles, was man sich nur wünschen kann. Alles außer Freiheit. Und damit hadert sie das gesamte Buch über. Wenn sie mit dem Vater und Bekannten essen geht, wenn sie arbeitet, Abends zu Hause im Bett, einfach immer. Und das nervt auf Dauer, ganz gewaltig sogar. Hatte ich zu Anfang noch Verständnis, dass ihr viel zu früh eine viel zu große Verantwortung aufgebürdet wurde, wenngleich der Vater alles nur aus Liebe zu ihr tut. Eine 16 Jährige sollte nicht auf die Idee kommen, die Schule abzubrechen und meinen einen Multimillionen Konzern zu leiten, niemand tut das. Es ist schlicht unrealistisch und das ist schade, denn die Geschichte hatte sehr erfolgversprechend angefangen.

Der Schreibstil ist im Grunde flüssig und liest sich angenehm, aber so richtig im Fluss bin ich trotzdem nicht geblieben, weil mich Elles kleinmädchenhaftes Gejammer über ihre selbstgewählte Einsamkeit, gepaart mit dem gleichzeitigen Girlboss Getue unglaublich angestrengt hat. Penns übertrieben dominante Art und seine offensichtliche Missachtung von Elles Wünschen taten ihr Übriges.

Die Nebencharaktere waren mir allesamt ein wenig zu flach und eindimensional gestaltet, einzig Salbei, die Katze der die meisten wohl am wenigsten ‚Charakter‘ zutrauen würden, konnte mir immer wieder ein Lächeln entlocken.

Schade eigentlich, diese Geschichte hätte so schön werden können, so ist sie für mich nur eher mittelmäßig und ich spüre leider keinerlei Verlangen Teil 2 zu lesen.

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Save You

Mona Kasten
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei LYX, 25.05.2018
ISBN 9783736306240
Genre: Liebesromane

Rezension:

Da ist er also, der zweite Teil der viel gelobten Save Reihe. Nachdem mich der erste Band mit einem miesen Cliffhanger zurückgelassen hat, folgt nun mehr vom bereits Bewährten: Drama. Natürlich muss man sich bei einem Buch des Genres New Adult eigentlich nicht wundern, geht es doch in der Regel um die äußerst dramatische erste Liebe. Aber ein wenig mehr hätte ich mir dann schon erwartet.
Klar der Schreibstil ist noch immer locker und angenehm zu lesen, dass Kasten eben auf Deutsch schreibt, kommt dem wirklich zu Gute. Viele Wendungen, Witze und Besonderheiten gehen bei der Übersetzung ja leider doch verloren. Die Charaktere haben sich in keinster Weise verändert, sonderlich viel Tiefe ist aber leider auch nicht hinzugekommen. Ganz im Gegenteil, fand ich gerade Rubys und James‘ Entwicklung zu Beginn noch wirklich beeindruckend, fallen sie gerade gegen Ende von Band Zwei leider deutlich ins Klischeehafte ab.
Besonders das Ende war so ein „war ja klar“ Moment für mich, der mir wirklich ALLES verdorben hat. Ich hätte am liebsten ins Buch hineingegriffen, die Charaktere allesamt geschüttelt und angebrüllt, ob sie wirklich so dämlich sind und den Scheiß glauben. Nun gut, ich mag diese Art Drama nicht besonders, dafür kann ja das Buch nichts. Das hat mich trotz allem recht gut unterhalten und war an einem Nachmittag auf der Liege im Garten auch verputzt. Ob ich allerdings Band Drei auch noch lesen möchte, wo ich mir doch schon denken kann, wie die Handlung voranschreiten und ausgehen wird, weiß ich noch nicht. Nunja, wahrscheinlich werde ich ihn doch lesen, weil ich unbeendete Dinge noch mehr hasse, als schlechte Dramen.
Eigentlich würde ich dem Buch gern vier Sterne geben, da es mich in weiten Teilen wunderbar unterhalten hat, aber wegen dem wirklich miesen, fiesen Ende sinds dann doch nur 3. Schade eigentlich.

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Silberschwingen - Erbin des Lichts

Emily Bold , Carolin Liepins
Fester Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Planet! in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH, 13.02.2018
ISBN 9783522505772
Genre: Jugendbuch

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670 Bibliotheken, 7 Leser, 0 Gruppen, 180 Rezensionen

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The Ivy Years - Bevor wir fallen

Sarina Bowen , Ralf Schmitz
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei LYX, 29.03.2018
ISBN 9783736304505
Genre: Liebesromane

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1.040 Bibliotheken, 43 Leser, 2 Gruppen, 91 Rezensionen

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Animant Crumbs Staubchronik

Lin Rina
Flexibler Einband: 550 Seiten
Erschienen bei Drachenmond Verlag GmbH , 20.11.2017
ISBN 9783959913911
Genre: Fantasy

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23 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

fantasy

Aberness

Christa Kuczinski
Flexibler Einband: 680 Seiten
Erschienen bei Verlagshaus el Gato, 01.08.2016
ISBN 9783943596991
Genre: Jugendbuch

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43 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 21 Rezensionen

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Der Zauber des Winters

Lillith Korn , Ney Sceatcher , Nicole Obermeier , Kat Rupin
Flexibler Einband: 168 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 20.11.2017
ISBN 9783946955054
Genre: Sonstiges

Rezension:

Die Anthologie "Der Zauber des Winters" bringt Geschichten zusammen, die unterschiedlicher kaum sein könnten. So sehr die eine verzaubert, so sehr regt die andere zum Nachdenken an. Die Mischung ist größtenteils sehr gelungen. Das Thema Winter und Weihnachten zieht sich durch alle Geschichten. Auch ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Leider bringt dies auch mit sich, dass nicht jedem alles gefallen wird. Während ich die Fantasy Märchen wirklich zauberhaft fand, konnte ich dem eher realgeschichtlichen Märchen "Weihnachtswunder am Hindukusch" so gar nichts anfangen und habe es übersprungen.
Die Schreibstile sind so unterschiedlich wie die Geschichten, jedoch durchgehend sehr gut und angenehm zu lesen. Einigen Geschichten merkt man jedoch durchaus an, dass sie kleine Spin-Offs zu anderen Büchern sind. Kennt man diese, hat man sicherlich noch mehr Spaß an den kurzen Weihnachtsgeschichten. Es geht jedoch auch sehr gut ohne Kenntnisse der zugehörigen Bücher.
Alles in allem eine rundum gelungene Anthologie, die jedem Weihnachts- und Winterfan zu empfehlen ist, der einmal für kurze Zeit in andere Welten abtauchen will.

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(285)

620 Bibliotheken, 6 Leser, 0 Gruppen, 136 Rezensionen

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Wie die Stille unter Wasser

Brittainy C. Cherry , Katja Bendels
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.01.2018
ISBN 9783736305502
Genre: Liebesromane

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(66)

217 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 36 Rezensionen

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Play On - Dunkles Spiel

Samantha Young , Nina Bader
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Ullstein Taschenbuch Verlag, 09.02.2018
ISBN 9783548291222
Genre: Erotische Literatur

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74 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 34 Rezensionen

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Eonvár – Zwischen den Welten

Rupin Kat
Flexibler Einband: 344 Seiten
Erschienen bei Zeilengold Verlag, 31.10.2017
ISBN 9783946955047
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Nichts vermag die toughe Elisa zu stoppen. Weder die Hindernisse des Alltags noch das raue Leben in der Großstadt. Plötzlich taucht ihr lange verschollener Jugendfreund Gabriel auf – und mit ihm die Chance, in einer magischen Welt voller Abenteuer zu leben. Elisa steht vor einer schweren Entscheidung. Nur wer sich vollkommen von der irdischen Welt trennt, darf in Eonvár bleiben. Doch ist das Leben als Hexe und ohne Rollstuhl wirklich das, was sie sich wünscht? Kann sie die Menschen, die sie liebt, zurücklassen? Statt eine Wahl zu treffen, beginnt Elisa ein gefährliches Doppelleben zwischen den Welten.

Schreibstil/Charaktere:

Elisas Geschichte ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben, bleibt dabei jedoch immer bei Elisa selbst und gewährt dem Leser Einblicke in ihr Innerstes. Dabei wird ein flotter, klarer Schreibstil verfolgt, der ohne viele Schnörkel auskommt und dennoch sehr fantasievoll gearbeitet ist. Die Geschichte liest sich dadurch wunderbar flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Stolpersteine findet man selten, gelegentlich stutzt man höchstens über einige etwas steif geratene Dialoge, die aber dem Lesespaß keinen Abbruch tun.

Elisa ist sehr klar und detailliert beschrieben, man kann sich wunderbar in sie eindenken, trotz ihrer Sturheit und ihres manchmal zunächst seltsamen Verhaltens. Auch hinter Gabriel steckt mehr, als man zunächst vermuten mag, wenngleich ich trotzdem mit ihm nicht so richtig warm geworden bin, da war mir Elisa mit ihrem Dickschädel schon sehr viel lieber. Leider wirken die anderen Figuren nicht ganz so liebevoll gearbeitet, wie diese Beiden. Viele der Nebencharaktere wirken ein wenig engstirnig und in ihrer Rolle gefangen, stellen häufig Stereotypen dar und bewegen sich aus ihren Rollen nicht so recht heraus.

Story:

Die Geschichte baut sich sehr harmonisch auf, genau wie Elisa wird man langsam an das Vorhandensein von Magie und einer anderen Welt herangeführt. Die Zerrissenheit Elisas wird spürbar. Der Spannungsbogen baut sich rasch auf und schnell zeigt sich, dass nicht alles immer so einseitig gut oder schlecht ist, wie man es denken mag. Gerade zum Ende hin nimmt die Erzählung rasant Fahrt auf und endet in einer Entscheidung, die man eventuell nicht erwartet hätte, die man aber trotz allem nachvollziehen kann. Trotz allem bleiben einige ungeklärte Fragen offen, die es der Fantasie des Lesers überlassen weitergesponnen zu werden.

Meine Meinung:

Trotz ein paar kleiner Schwächen spürt man in jeder Zeile die Liebe und Mühe, welche sich Kat Rupin mit dieser Geschichte gemacht hat. Man wird genau wie Elisa in diese magische Welt von Eonvár hineingezogen und muss sie einfach lieben. Elisa ist eine unglaublich tolle und toughe Heldin, die trotz all ihrer Fehler und Unzulänglichkeiten ihren Weg geht und nur versucht das Richtige zu machen. Einzig Gabriel mochte ich so gar nicht, er war mir irgendwie zu weichgespült, da fand ich Matt schon cooler, am Ende muss aber Elisa mit ihm glücklich werden und nicht ich. Deshalb kann ich darüber hinwegsehen und bin einfach nur verzaubert von dieser wunderschönen Geschichte.

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(228)

438 Bibliotheken, 2 Leser, 2 Gruppen, 162 Rezensionen

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Goddess of Poison - Tödliche Berührung

Melinda Salisbury , A. M. Grünewald
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ars Edition, 19.09.2016
ISBN 9783845815138
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt.

Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat?

Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt …

Schreibstil/Charaktere:

Erzählt wird die Geschichte aus Twyllas Sicht, ihre Gedanken und Gefühle werden dem Leser sehr glaubhaft übermittelt und so leidet man schnell gemeinsam unter ihrer Einsamkeit. Der sehr flüssige Schreibstil macht das Lesen angenehm und hat man einmal begonnen ist man sofort in der Geschichte gefangen. Dies ist auch den wirklich schönen Beschreibungen zu verdanken.

Twylla selbst ist eine wirklich starke Protagonistin, obwohl sie es wirklich nicht leicht hat. Von niemandem berührt werden zu können, auf Befehl über Menschen zu richten und diese zu töten ist wirklich nicht einfach. Ihr ständig wehrender innerer Kampf ist toll beschrieben und auch ihre Entwicklung hat mir wirklich gut gefallen.

Story:

Die Geschichte wird in einem angenehmen Tempo erzählt und so manche Wendung habe ich nicht kommen sehen. Zwar ist die Story an vielen Stellen nicht unbedingt neu, aber sie wirkt deshalb keineswegs ausgelutscht. Zum Ende der Geschichte nimmt die Erzählung immer mehr Fahrt auf, alles passiert gleichzeitig und Twylla ist davon regelrecht überrumpelt. Jedoch empfand ich es als Leser nicht so, dass es mich selbst überrumpelt hat, viel eher hat die Geschichte stringent auf diese Ereignisse hingearbeitet und man hat wunderbar des Überblick behalten.

Meine Meinung:

Das Buch ist ein toller Auftakt dieser Trilogie, zwar gibt es an der einen oder anderen Stelle noch Verbesserungsbedarf, aber die Geschichte konnte mich wunderbar unterhalten. Die Ideen waren einigermaßen innovativ und haben für Abwechslung gesorgt. Ich freue mich bereits Twylla auf ihrem weiteren Weg zu begleiten.

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66 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 40 Rezensionen

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Like You and Me (Upper East Side-Reihe 2)

Kim Nina Ocker
E-Buch Text
Erschienen bei LYX.digital, 04.01.2018
ISBN 9783736307315
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Lexie führt kein leichtes Leben, allein mit dem alkoholkranken Vater in einer kleinen Wohnung in Hell’s Kitchen. Trotzdem möchte sie den Ausbruch schaffen, helfen soll ihr ihr kleiner Modeblog. Dafür jedoch muss sie eine andere sein, eine Person, die keine Gefühle zulässt und sich nur mit den wirklich Einflussreichen umgibt. Diese Fassade beginnt jedoch zu wackeln, als sie Trip trifft, ein heißer Barkeeper aus SoHo und bald wird aus einem unverbindlichen One-Night-Stand mehr. Bleibt nur die Frage, ob Lexie es schafft alles zu vereinen und doch noch ihr Glück zu finden.

Schreibstil/Charaktere:

Ein Großteil der Geschichte ist aus Lexies Sicht, als Ich-Erzähler beschrieben. Dabei erfährt der Leser, wie es tatsächlich in drin aussieht. Gelegentlich wechselt die Sicht auf Trip, auch dann aus dessen Perspektive. Dies geschieht immer dann, wenn Lexies Sicht allein auf die Ereignisse nicht ausreichen würde und gibt einen guten Hintergründigen Einblick.

Der Schreibstil selbst ist als sehr flott und leicht zu lesen zu beschreiben. Die Autorin erlaubt sich keine unnötigen Schachtelsätze, ebenso verzichtet sie auf zu einfache, kurze Sätzchen. Auch die Dialoge wirken stimmig. Über ein gutes Mittelmaß kommt der Erzählstil dennoch nicht hinaus. Dafür fehlt das gewisse Etwas.

Die Charaktere hingegen wirken tatsächlich vielschichtig und besonders Lexie macht eine tolle Entwicklung durch, ohne dabei eine unglaubwürdige 180° Wendung hinzulegen. Viel eher merkt man bei Lesen, dass diese Eigenschaften schon immer in ihr steckten, sie diese lediglich unterdrückt. Dies wird jedoch sehr plausibel begründet. Auch Trip wirkt gut ausgearbeitet und die weitere Einbindung der Charaktere aus Band eins, Lena und Sander, wirkt stimmig, dabei ist besonders zu betonen, dass die keineswegs immer rosige Darstellung der Beziehung sehr viel natürlicher und glaubhafter wirkt, als ein „happily ever after“.

Story:

Die Geschichte selbst mag zwar eine typische Liebesgeschichte mit viel Drama, Verwirrung, finden sie sich, finden sie sich nicht, sein, wird jedoch durch die schlagfertigen Charaktere aufgelockert. Man bekommt als Leser ein Gefühl für die Charaktere und kann sich schnell in die Geschichte hineindenken. Zwar gibt es den einen oder anderen Sprung in der Handlung, diese wirken jedoch immer plausibel und man bekommt nicht das Gefühl etwas von der Handlung verpasst zu haben. Besonders das Ende ist, für einen Liebesroman ein wenig ungewöhnlich, passt jedoch wunderbar zu den Figuren und wirkt keineswegs gezwungen versöhnlich und happy, ganz im Gegenteil, es lässt viel eher sehr viel Raum für eine weitere Entwicklung.

Meine Meinung:

Zwar kenne ich den ersten Band dieser Reihe nicht, hatte jedoch keine Probleme in die Handlung hinein zu finden und mich mit den Protagonisten anzufreunden. Besonders positiv ist hervorzuheben, dass in dieser Geschichte zwar einiges an Drama verbaut ist, dieses jedoch weit glaubhafter wirkt, als in manchen anderen Geschichten dieses Genres. Trotzdem Charaktere, Schreibstil und Story durchaus zu gefallen wissen, kam bei mir nicht das Gefühl des weiterlesen Müssens auf, dieses gewisse Prickeln fehlte, jedoch kann ich nicht festmachen, woran dies lag. Ich kann also nicht voller Überzeugung sagen, dass es ein sehr gutes Buch ist. Es ist auf jeden Fall gut und als Lektüre für zwischen sehr gut geeignet, da es mich jedoch nicht so gefesselt hat, wie ich mir das gewünscht habe, muss man es nicht unbedingt an seinem freien Nachmittag in einem Rutsch durchlesen. Immer mal wieder einige Kapitel reichen durchaus, um die Geschichte zu mögen.

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Winterzauber an der Alster

Esther Grace
E-Buch Text: 214 Seiten
Erschienen bei books2read, 15.11.2017
ISBN 9783733710927
Genre: Sonstiges

Rezension:

Inhalt:

Anna hat endlich die Chance auf die große Werbekampange, auf die sie immer hin gearbeitet hat und ausgerechnet ihr Kollege Ben soll mit ihr zusammen arbeiten. Ben, der Annas schlimmster Alptraum aus Unizeiten ist, ihr das Leben zur Hölle gemacht hat... Mit ihm zusammen an der wichtigen Kampagne zu arbeiten wird für sie zur Qual. Auf einer Onlinedating Seite finde sie Ben unter anderem Namen und beschließt ihm all die Gemeinheiten von früher heimzuzahlen. Nicht einmal an sie erinnern kann er sich. Sie beginnt unter falschem Namen mit ihm zu schreiben und merkt bald, dass er so ganz anders schreibt als er sich früher und auch im Büro ihr gegenüber verhält.

Schreibstil/Charaktere:

Die Geschichte wird in auktorialen Stil erzählt und wechselt dabei regelmäßig zwischen Anna, Ben und dessen Bruder Oliver hin und her. Man erhält dabei immer wieder auch Einblicke in deren Gedanken und Gefühlswelt. Beschrieben wird das Ganze mit sehr einfachen, leicht dahinplätschernden Worten. Weder gibt es besonders ausufernde Beschreibungen, noch handelt es sich dabei um einen sonderlich prägnanten Stil. Es werden zwar keine groben Fehler gemacht, aber ein richtiges Einfühlen in die Figuren und deren Geschichte gelingt nicht.

Die Charaktere selbst wirken eher platt, lieblos und werden nur oberflächlich beschrieben. Handlungshintergründe werden allenfalls angedeutet, richtige Charaktere mit Macken sind es leider nicht. Gerade Anna und Ben wirken in ihrer Engstirnigkeit oftmals lächerlich und die angedeuteten Veränderungen der Figuren wirken wenig glaubhalft. Hier hätten die Figuren mehr Zeit gebraucht, etabliert zu werden.

Story:

Genau wie mit den Figuren verhält es sich mit der Story, wenig Inhalt, wenig Fortschritt. Nicht nachvollziehbare Handlungssprünge machen es noch schwerer sich in die Geschichte einzufühlen. Man hat das Gefühl, dass hier eigentlich nichts passiert und dem ist auch so. Außer, dass sich alle permanent verletzen und in Missverständnissen verstricken, sei es durch blöde Zufälle, weil sie den Mund nicht aufkriegen, oder einfach blöd sind.

Meine Meinung:

Das Cover und der Titel haben mir eine süße und kurzweilige Liebesgeschichte versprochen, bekommen habe ich verbitterte und wenig nachvollziehbar handelnde Egomanen. Ich bin mehr als enttäuscht, denn weder das Buch viel mit Winter (ja es ist Winter, es hätte aber genauso gut Sommer sein können, auf die Geschichte hätte das keinen Einfluss) noch Zauber zu tun. Auch die Alster wird nur einmal kurz an Ende erzählt und sonderlich zauberhaft ist die Handlung an dieser Stelle nun wirklich nicht. Der Geschichte und den Figuren hätten ein paar Seiten mehr gut getan, andererseits bin ich froh, dass es nur eine so kurze Geschichte war, so habe ich nicht noch mehr Zeit damit verschwendet. Schade eigentlich, hier wurde unheimlich viel Potenzial verschwendet.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 13 Rezensionen

england, fantasy, grusel, historisch, legenden, liebe, liebesroman, monster, mythen, netgalley, sagen

Houston Hall - Schatten der Vergangenheit: Roman

Mary Cronos
E-Buch Text: 546 Seiten
Erschienen bei Feelings, 02.01.2018
ISBN 9783426445235
Genre: Liebesromane

Rezension:  
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(67)

100 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 59 Rezensionen

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Zwischen uns die Sehnsucht

Tijan , , Nikolas Schmidt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei MIRA Taschenbuch, 02.01.2018
ISBN 9783956497681
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Im ersten Jahr auf dem College will Summer erreichen, wovon sie schon lange träumt: mit ihrem Stiefbruder Kevin zusammen zu sein. Aber ständig funkt ihr Caden Banks dazwischen. Dieser arrogante Verbindungstyp beschimpft sie als leichte Beute und will ihr weismachen, dass ihre Gefühle an Kevin verschwendet sind. Was bildet sich dieses tätowierte Arschloch ein?! Doch je öfter sie mit Caden aneinandergerät, desto mehr genießt sie den Schlagabtausch – und fragt sich, ob es überhaupt noch Kevin ist, den sie wirklich will …

Schreibstil/Charaktere:

Das Buch ist in Ich-Erzähler Manier geschrieben und der Leser begleitet dabei, im Gegensatz zu vielen anderen New Adult Romanen, ausschließlich Summer (eine Ausnahme relativ an Ende gibt es jedoch). Das wirkt erfrischend, da die Handlung nicht ständig zwischen den Protagonisten hin und her springt. Der Schreibstil bleibt dabei klar, flüssig und einfach zu lesen. Gelegentlich fällt eine scheinbar etwas willkürliche Kommasetzung auf.

Die Figuren wirken mit ihren Problemen, Sorgen und Nöten echt, auch die Nebencharaktere, wobei es davon leider so viele gibt, dass man zunächst schnell den Überblick verlieren kann, wer mit wem und warum oder eben nicht. Summer wirkt an manchen Stellen leicht verrückt, was sie jedoch sehr viel sympathischer macht, als wäre sie gänzlich normal und auch Caden wirkt, trotz oder gerade wegen all seiner Probleme ebenso sympathisch wie Summer. Die Entscheidungen, die die Beiden treffen hingegen wirken gelegentlich ein wenig verworren und nicht so richtig nachvollziehbar.

Die Dialoge wirken sehr natürlich, es sprechen eben alle mit, jemand ruft etwas hinein. Dadurch wirken diese sehr lebendig, aber gleichzeitig auch ein wenig verworren, da in den Dialogen das oft typische, aber störende ‚xy sagt…‘ fehlt. Man muss dann im Text gelegentlich zurückspringen um noch einmal zu rekapitulieren, wer genau am Gespräch beteiligt ist.

Story:

Schon nach den ersten Seiten wird man von der Geschichte mitgerissen und fiebert mit Summer, trotz gelegentlicher Verwirrungen bezüglich Handlung und Dialogen, direkt mit. Die Geschichte lässt sich Zeit die Beziehung zwischen Caden und Summer aufzubauen, aus der lockeren Bekanntschaft wird zunächst lediglich eine Freundschaft, bis mehr zwischen den Beiden passiert vergeht sehr viel Zeit. Doch gerade das ruft ein Prickeln beim Lesen hervor, wie ich es schon lange nicht mehr erlebt habe. Statt die Protagonisten direkt übereinander herfallen zu lassen, wird hier erst einmal eine glaubhafte Beziehung etabliert. Lediglich das Ende, beziehungsweise die Handlungen kurz vor Ende der Geschichte, wirkten auf mich ein wenig befremdlich.

Meine Meinung:

Das Buch mag vielleicht kein literarisches Meisterwerk sein, aber es hat genau das geschafft, was ich mir von dieser Sorte Buch erwarte: es hat mich begeistert und ein erwartungsvolles Prickeln erzeugt. Ich konnte es kaum aus den Händen legen und musste unbedingt weiterlesen. Diese Art der erotischen Spannung hatte ich zuletzt bei den Cat und Bones Romanen von Jeaniene Frost, und diese habe ich schon vor etlichen Jahren gelesen. Sieht man also über die mit unter etwas verworrenen Dialoge und die manchmal seltsamen Handlungsweisen der Figuren hinweg, hat man ein wunderbares, unterhaltsames Buch, welches allein durch die ständige, unterschwellige Spannung zwischen Summer und Caden um ein vielfaches erotischer wirkt, als so manch anderer Roman in dem es direkt zur Sache geht.

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590 Bibliotheken, 16 Leser, 0 Gruppen, 122 Rezensionen

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Der letzte erste Kuss

Bianca Iosivoni
Flexibler Einband: 512 Seiten
Erschienen bei LYX, 26.10.2017
ISBN 9783736304147
Genre: Liebesromane

Rezension:

Klappentext:

Wenn ein einziger Kuss alles verändert ...

Elle und Luke sind beste Freunde - und das ist auch gut so. Zu oft sind sie in der Vergangenheit verletzt worden, als dass sie noch an die große Liebe glauben würden. Doch dann ändert ein leidenschaftlicher Kuss alles. Und auf einmal ist es unmöglich, das heftige Prickeln zwischen ihnen noch länger zu ignorieren. Dabei wissen Elle und Luke, wieviel für sie auf dem Spiel steht. Und sie wissen auch, dass sie ihre Freundschaft mehr denn je brauchen ...

Schreibstil, Charaktere:

Die Geschichte springt, genau wie der erste Teil, beim Erzählen immer zwischen den Hauptfiguren hin und her, oft überschneiden sich dabei Ereignisse zum Teil. Dieses Mal handelt es sich dabei um Elle und Luke, die wir bereits aus dem ersten Teil kennen. Erzählt wird dabei aus der Ich-Perspektive, was durchaus Sinn ergibt, da es hier hauptsächlich um die Beziehung der beiden Protagonisten geht. Diese wird auch mit einem lockeren und sehr angenehm flüssigen Schreibstil erzählt.

Im Gegensatz zum ersten Teil liefern sich die Protagonisten hier keine hitzigen Wortgefechte oder spielen sich alberne Streiche, das passt einfach nicht zu ihrer Persönlichkeit. Trotzdem erfährt der Leser sehr viel über die Beiden, doch auch die bereits bekannten anderen Charaktere haben ihre Auftritte. Leider wirken die Beiden doch ein wenig stereotyper, als noch Emery und Dylan aus Teil eins, was sehr schade ist.

Story:

Leider setzt die Story einfach nur das Gleiche fort, was auch im ersten Band bereits die Handlung bestimmte. Dadurch kommt es zu repetitiven Momenten, hier wäre ein wenig Abwechslung mehr gewesen. Auch wenn die Geschichte nach wie vor schön geschrieben ist, ist sie doch nur erneut das Gleiche wie in Teil eins, nur mit anderen Figuren. Dieses um einander herumschleichen wirkt irgendwann leider nur noch nervig, ein richtiges Prickeln will sich beim lesen nicht einstellen. Und Lukes und Elles familiäre Hintergründe mögen vielleicht traurig, aber bei weitem nicht einzigartig sein. Hier wäre einfach mehr gegangen.

Meine Meinung:

Leider hat sich der fade Beigeschmack aus Teil eins in diesem Band noch verstärkt, oft habe ich das Buch weggelegt und etwas anderes gelesen, da ich mit den Figuren einfach nicht warm wurde. Die Geschichte konnte mich nicht in dem Maße fesseln, wie ich es mir erhofft hatte. Immer wieder habe ich nach ein paar Seiten abgebrochen, weil ich einfach mit Geschichte und Figuren nicht warum wurde. Das finde ich sehr schade, denn Emery und Dylan aus Band eins haben mir unheimlich gut gefallen, Elle und Luke hingegen bleiben hinter meinen Erwartungen zurück. Schlussendlich habe ich die Geschichte nun auf unbestimmte Zeit abgebrochen, ob und wann ich sie beende werde, weiß ich nicht. Was ich jedoch weiß, ist dass ich weiteren Bänden der Reihe wohl eher aus dem Weg gehen werde, da ich bezweifle, dass sie mich noch einmal zu fesseln vermögen. Für sich genommen mag es eine nette Geschichte sein, als zweiter Band einer Reihe hingegen hätte ich mir ein wenig mehr Abwechslung und Innovation erwartet, welche Band eins durchaus vorweisen konnte.

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Die maskierte Stadt

Genevieve Cogman , Dr. Arno Hoven
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 21.12.2017
ISBN 9783404208883
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Irene, Agentin der unsichtbaren Bibliothek, hat gerade auf einer zwielichtigen Auktion ein seltenes Werk von Bram Stoker gewonnen, als sie und ihr Assistent Kai überfallen werden. Zu spät erkennt Irene, dass es nicht um das Buch, sondern um Kai geht. Er wird mithilfe eines hinterlistigen Tricks entführt. Irene beginnt fieberhaft zu ermitteln. Wer sind die Täter? Wohin haben sie Kai gebracht? Und was wollen sie von ihm? Die Antworten verschlagen selbst Irene die Sprache …

Schreibstil/Charaktere:

Einen solch eloquenten und gut ausbalancierten Schreibstil habe ich lange nicht mehr gelesen, und das ganz ohne dabei überheblich oder gezwungen zu wirken. Die Geschichte liest sich sehr flüssig, trotzdem der Erzählstil der aus einer Zeit zu kommen scheint, in der noch Wert auf einen gehobenen Stil Wert gelegt wurde, ganz sicher nicht jedermanns Geschmack, passt aber wunderbar zu dieser Welt. Zu diesem Eindruck tragen mit Sicherheit die zahlreiche, und dennoch sehr sinnvoll verwendeten Adjektive bei, die die Geschichte lebendig wirken lassen, ohne sie zu überfrachten. Erzählt wird aus der auktorialen Perspektive, der Erzähler folgt dabei jedoch ausschließlich Irene, von anderen Figuren erfährt der lediglich, was auch Irene erfährt.

Die Figuren wirken allesamt sehr gut ausgearbeitet, wenngleich einige Beweggründe der ein oder anderen Figur ein wenig rätselhaft erscheinen mag. Dennoch entsprechen sie keineswegs irgendwelchen Klischees, es sei denn die Figuren wollen es selbst so (im Falle der Elfen ist das häufiger der Fall). Auch Nebenfiguren haben eine glaubhafte Hintergrundgeschichte erhalten, sodass sie nicht nur wie farbloses Beiwerk wirken. Die Dialoge, welche sich zwischen den Figuren entspinnen wirken fast ein wenig intellektuell, ohne dabei aber altklug zu erscheinen.

Story:

Die Geschichte, welche bereits der zweite Band der Reihe ist, wirft den Leser direkt ins Geschehen hinein, ohne ihn dabei zu überrumpeln und hat insgesamt ein sehr angenehm, straffes Tempo. Auch wenn man, wie ich, den ersten Band noch nicht kennen sollte, hat man keinerlei Schwierigkeiten der Handlung zu folgen. Was mit Sicherheit auch an den, der eigentlichen Geschichte vorgelagerten, Informationen über die verschiedenen Wesenheiten liegt. Einzig zum Schluss hätte die Geschichte, welche bis dahin zwar immer den Aspekt unbarmherzig verstreichenden Zeit und dem damit verbunden Druck, aufwies, sich ein wenig mehr Zeit lassen können. Hier wirkt alles ein klein wenig gehetzt, das Ende entschädigt mit einem fiesen Cliffhänger und dem damit verbundenen Wunsch direkt weiterlesen zu wollen.

Meine Meinung:

Bereits im Buchladen hat mich das Cover des ersten Bandes immer wieder angelacht, und auch wenn ich diesen noch nachholen muss, bin ich mehr als begeistert gewesen. Nicht nur ist der Schreibstil wunderbar anders, auch die Geschichte hat mich sofort in ihren Bann gezogen. Die Idee, die Elfen und Drachen Chaos und Ordnung zuzuweisen und sie als Gegenpole darzustellen mag nicht neu sein, ist aber toll umgesetzt. Ein paar Logiklöcher sind mir dennoch aufgefallen, dafür dass Irene die Verwendung der Sprache angeblich so sehr schwächt, setzt sie sie an einigen Stellen erstaunlich häufig und erfolgreich ein, obwohl sie noch einige Momente zuvor fast umgekippt wäre vor Erschöpfung. Dies ist jedoch nur ein kleinerer Kritikpunkt, lässt mich jedoch mit dem Gefühl zurück, dass an der einen oder anderen Stelle stringenter hätte gearbeitet werden können.

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418 Bibliotheken, 14 Leser, 0 Gruppen, 74 Rezensionen

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Die Bibliothek der flüsternden Schatten - Bücherstadt

Akram El-Bahay
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 25.08.2017
ISBN 9783404208838
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Sam mag ein Dieb sein, doch sein würde er lieber jemand anderes. Eine Palastwache, vielleicht sogar eine der persönliches Wachen des weißen Königs von Mythia. Doch statt einer prestigeträchtigen Rolle wird er in der Bibliothek der Schatten als Buchwächter eingeteilt. Schnell bemerkt er, dass an diesem Ort, einer Stadt voller Bücher unter der Stadt, nicht alles mit rechten Dingen zu geht.

Schreibstil/Charaktere:

Die Geschichte ist geprägt von einem jugendlich frischen Schreibstil, der dennoch eine gewisse Eloquenz nicht missen lässt. Erzählt wird dabei aus der Sicht eines auktorialen Erzählers, jedoch zumeist an Sam gebunden. So erfährt man auch immer wieder etwas aus der Gedanken- und Gefühlswelt dessen.

Sam oder Hakim, wie er sich später nennt, ist auch die Hauptperson der Geschichte, man erfährt zunächst nur sporadisch, im Verlaufe der Geschichte doch aber einiges über ihn, seine Vergangenheit und seine Beweggründe. Ähnlich verhält es sich mit den anderen Figuren, so kann es passieren, dass ein zunächst für „gut“ gehaltener Charakter doch nicht so gut ist, wie es zunächst schien und umgekehrt. Ein erzählerischer Kniff der, gemeinsam mit den wirklich tollen Beschreibungen der Bibliothek für eine gewisse Spannung sorgt.

Story:

Die Geschichte nimmt sich zunächst Zeit Sam einzuführen, ihn auf seinem scheinbar unspektakulären Weg in die Bibliothek und seine Aufgabe als Wächter zu begleiten, um dann recht schnell an Fahrt zu gewinnen, weitere Figuren einzuführen und den Leser gelegentlich auch ein wenig verwirrt zurück zu lassen, da allem Anschein nach alle mehr wissen als Sam und der Leser. Ebenso wie die verschlungenen Wege der oberen und unteren Stadt gestaltet sich auch die Geschichte an einiges Stellen. Dies macht es dem Leser an einigen Stellen schwer zu folgen. Trotzdem gestaltet sie sich interessant und durchhalten lohnt sich, denn man wird mit der Beantwortung mehr Fragen belohnt, als man zunächst hatte. Dennoch bleibt genug Raum für eine Fortsetzung, denn nicht alle werden geklärt und es werden noch viele weitere aufgeworfen.

Meine Meinung:

Die Geschichte bildet einen gelungenen Auftakt zu einer Reihe und hinterlässt mich in gespannter Erwartung. Das war jedoch nicht immer so, zwischendurch musste ich das Buch immer wieder zur Seite legen, manches Mal konnte ich irgendwie nicht an die Geschichte, dennoch bin ich immer wieder zurückgekehrt und wollte wissen wie es weiter geht. So verkehrt kann sie also nicht gewesen sein. Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Band und hoffe, dass an einigen Feinheiten noch gearbeitet wird, um der großartigen Welt wirklich zu 100% gerecht zu werden.

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283 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 71 Rezensionen

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True North - Schon immer nur wir

Sarina Bowen , Wanda Martin
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei LYX, 21.07.2017
ISBN 9783736306004
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Jude ist wieder in seiner Heimat, clean, perspektivlos und noch immer verliebt in die eine Frau, der er das Herz gebrochen hat: Sophie. Er müsste sich von ihr fernhalten, hat er sie doch so sehr verletzt. Und auch Sophie sollte es besser wissen, schließlich ist er Schuld am Tod ihres Bruders, aber auch ihre Liebe ist nach all den Jahren noch nicht versiegt. Sie kommen sich erneut näher und fragen sich dabei ob Jude Sophies Leben erneut zerstören wird, oder ob dieses Mal endlich alles gut werden sollte.

Schreibstil, Charaktere:

Auch der zweite Band dieser Reih wird in Form eines Ich-Erzählers immer abwechselnd aus Judes und Sophies Sicht erzählt. Die Geschichte ist erneut flüssig zu lesen und ist man einmal eingetaucht ist es schwer wieder daraus herauszukommen. Dank der regelmäßigen Treffen mit bereits bekannten Figuren aus Band eins fühlt man sich als Leser sofort heimisch. In diesem Band nun kommt einer meiner heimlichen Stars des ersten Band endlich zum Zug, Jude hat mir mit seiner Art bereits da sehr gut gefallen und Sophie ergänzt ihn auf ihre Weise ganz wunderbar. Auch in diesem Buch stechen die sehr gut ausgearbeiteten Nebencharaktere positiv hervor, bleibt zu hoffen, dass das auch weiterhin so bleibt.

Story:

Die Story hat mir in weiten Teilen besser gefallen als in Band eins, weniger und besser ausgearbeitete Sexszenen haben den Fluss nicht mehr so sehr gestört und auch der Rest der Geschichte wirkte besser ausgearbeitet. Dennoch war mir die Geschichte an einigen Stellen noch immer ein wenig zu vorhersehbar, die Wendungen auch hier ein wenig zu vorprogrammiert und allgemein ging es nicht immer so sehr in die Tiefe, wie ich mir das gewünscht hätte. Das Ende jedoch konnte bei mir punkten, es war zwar nicht unbedingt unvorhersehbar, aber durchaus spannend und bei weitem nicht so gepresst, wie es noch bei Griffs und Audreys Geschichte der Fall war.

Meine Meinung:

Endlich mehr über Jude und seine Vergangenheit zu erfahren, darauf habe ich mich bereits von Beginn des ersten Bandes gefreut. Auch die gelegentliche Rückkehr zur Familie Shipley, in Form der Donnerstagsessen, hat mich begeistert. Dennoch ist es noch immer eher leichte Kost. Für einen gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa ist es ein sehr angenehmes Buch. Ich bin durchaus überzeugt und freue mich auf den dritten Band und ein näheres Kennenlernen mit Zach.

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36 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 14 Rezensionen

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Ein Weihnachtsmärchen in Kanada

Lara Hill
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.09.2017
ISBN 9783404175970
Genre: Liebesromane

Rezension:

Inhalt:

Julia tauscht ihr Hamburger Großstadtleben, inklusive reichem beinahe Verlobten, gegen die Kanadische Wildnis und hofft dort neben neuen Erfahrungen als Austauschlehrerin vor allem Ruhe zu finden. Den ebenso attraktiven, wie grummeligen Josh hingegen und die Gefühle, die er in ihr auslöst, hatte sie eigentlich nicht beabsichtigt zu finden.

Figuren/Schreibstil:

Die Figuren wirken zunächst ein wenig stereotyp. Vor allem Lars, Julias reicher, verwöhnter und reichlich versnobter Freund, geht einem reichlich auf die Nerven. Doch besonders Julia, sie zunächst wie das typische Mäuschen wirkt kommt im Laufe der Geschichte vor allem durch ihre Tierliebe und Naturverbundenheit tatsächlich sehr authentisch daher. Leider wirkt auch Josh an vielen Stellen sehr nach Abziehbild des verbitterten, Selbsthass-pflegenden Eigenbrötler, hier wäre mehr gegangen.

Es wird hauptsächlich aus Sicht Julias erzählt, nur sehr selten einmal aus der Sicht von Josh. Dabei ist der Schreibstil grundsätzlich sehr flüssig. Die Naturbeschreibungen Kanadas lassen einen direkt eintauchen und man hat an der ein oder anderen Stelle tatsächlich das Gefühl gemeinsam mit Julia durch die verschneite Landschaft zu fahren. Die Dialoge hingegen wirken größtenteils unnatürlich gestelzt und machen den ansonsten guten Lesefluss oft kaputt.

Story:

Was soll man zu der Story groß sagen, es handelt sich um eine klassische Liebesgeschichte mit der ein oder anderen Wirrung. Die Handlung ist jedoch in weiten Teilen vorhersehbar, auch was die Wendungen betrifft. Zu Beginn lässt sich die Geschichte ausreichend Zeit die Figuren vorzustellen und in die Handlung einzufügen. Nur gegen Ende hin wirkt alles ein wenig überhastet, es scheint, als müsse das Happy End unbedingt jetzt und sofort sein und die zunächst so schönen Beschreibungen bleiben auf der Strecke.

Meine Meinung:

Bei dem Buch handelt es sich um eine schöne, leicht zu lesende Liebesgeschichte für zwischendurch. Man muss nicht viel nachdenken, kann sich einfach treiben lassen. Allzu viel Tiefgang sollte man nicht erwarten, das muss jedoch auch gar nicht sein. Es ist also für jeden, der einfach mal eine nette Lektüre zum abschalten braucht genau das Richtige.

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47 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 39 Rezensionen

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The New Dark - Dunkle Welt (Dark-Times-Trilogie 1)

Lorraine Thomson
E-Buch Text: 272 Seiten
Erschienen bei beBEYOND by Bastei Entertainment, 01.11.2017
ISBN 9783732534135
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Inhalt:

In einer Welt, die in „die Zeit Davor“ und das Jetzt unterteilt ist, lebt Sorrel mit ihrer Mutter und ihren Geschwistern in einem kleinen Dorf. Es ist ein einfaches, aber glückliches Leben und für Sorrel beginnt es noch glücklicher zu werden, als sie erkennt, dass ihre Gefühle für ihren besten Freund David tatsächlich erwidert werden. Umso härter trifft es sie, als Mutanten das Dorf überfallen und plötzlich nichts mehr ist wie es einmal war. Sorrel findet sich auf der Flucht wieder und der verzweifelten Suche nach David, dem sie endlich ihre Liebe gestehen will.

Schreibstil/Figuren:

Der Schreibstil ist, angepasst an die eher jugendliche Zielgruppe, recht frisch und jung. Die Autorin hält sich nicht mit langen Beschreibungen auf und lässt die Geschichte von einem auktorialen Erzähler, welcher selbst nicht Teil der Geschichte ist, erzählen. Vieles wirkt dabei nebulös, wird nur gestreift und doch trägt das zu Atmosphäre der Geschichte bei. Die immer wieder eingestreuten Anspielungen auf „die Zeit Davor“ lassen einen trotz fehlender exakter Datierung erahnen, dass diese Geschichte weit in der Zukunft spielt. Die Geschichte gönnt sich dabei keine Pause und springt in regelmäßigen Abständen zwischen Sorrel und David hin und her, die einander nicht nur einmal recht nah sind, ohne sich doch zu treffen. Durch diesen Wechsel erfährt man Einiges über die Welt und die darin agierenden Figuren. Diese wirken durchaus gut ausgearbeitet, wenngleich sich die Motivation einiger, vor allem Nebenfiguren, etwas stereotyp anlässt. Hier wären ein wenig differenziertere Handlungsmotive dienlicher gewesen.

Handlung:

Die Geschichte führt in die Handlung hinein und stellt wichtige Figuren zunächst vor, gewinnt dann jedoch mit dem Überfall der Mutanten rasant an Fahrt. Dass in „der Zeit Davor“ etwas Schreckliches zur Spaltung der Menschen in normale Menschen und Mutanten geführt haben muss, klingt nur am Rande an, was genau dies ist und wie viel Zeit vergangen ist erfährt man jedoch nicht. Dies ist für die eigentliche Handlich jedoch auch gar nicht wichtig. Diese entwickelt sich über die parallel erzählten Geschichten von Sorrel und David sehr zügig, weist jedoch an der einen oder anderen Stelle ein paar Fragen auf, so wirkt das Gebahren des Mutantenanführers gegenüber Sorrels kleinem Bruder sehr seltsam, wurden sie doch als durchgehend grausame und blutrünstige Monster dargestellt. Das Ende lässt den Leser recht abrupt im Regen stehen, was jedoch nicht weiter verwundert, da es sich um den Auftakt einer Triologie handelt.

Meine Meinung:

Obwohl ich kein wirklicher Fan von Dystopien bin, konnte man diese Geschichte nach anfänglichen Startschwierigkeiten durchaus in ihren Bann ziehen, durch die vielen offenen Fragen und Lücken ist man begierig weiterzulesen und zu erfahren was es nun mit bestimmten Handlungen oder Andeutungen auf sich hat. Dennoch wirken einige Figuren ein wenig fadenscheinig und die Handlung hätte an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig mehr Ausarbeitung gutgetan. Alles in Allem ist es dennoch ein gelungener Serienauftakt, der Lust auf Mehr macht, sofern man der Thematik offen gegenübersteht.

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233 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 89 Rezensionen

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In der Liebe ist die Hölle los

Benne Schröder
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei LYX, 24.04.2017
ISBN 9783736304499
Genre: Fantasy

Rezension:

Inhalt:

Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief - und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr –

Schreibstil/Charaktere:

Das Buch ist aus der Sicht Cataleas erzählt, also in klassischer Ich-Erzähler Perspektive. Dabei bekommt der Leser die Ansichten und Gefühle von Catalea ungefiltert und teils sehr emotional (wobei hier emotional nicht in Richtung übersensibel emotional, als vielmehr in „flucht und schimpft“ emotional geht) geschildert. Die Geschichte wird dabei flott und mit angenehmer Sprache erzählt. Es gibt keine Stolpersteine oder konstruiert wirkenden Sätze, einzig die teils derbe Sprache muss gefallen.

Auch die Charaktere müssen gefallen, Catalea ist eben die Tochter ihres Vaters, wenngleich sie das gern vergessen würde, und dementsprechend aufbrausend. Trotzdem oder gerade deshalb wirkt sie liebenswert, einfach weil sie so herrlich unperfekt ist und eine echte Entwicklung innerhalb der Geschichte durchmacht. Doch auch die anderen Figuren, allen voran Timur machen einen herrlich unperfekten, charmanten Eindruck. Ja sogar der Teufel persönlich wirkt in seiner abgerissenen Gestalt alles andere als perfekt.

Story:

Die Geschichte an sich ist vom Grundaufbau her nicht neu, über die Tochter des Teufels jedoch habe ich bisher eher wenig gelesen. Ihre Probleme werden glaubhaft dargestellt und so mag man der Geschichte die teils doch etwas vorhersehbare Handlung nachsehen. Actiongeladene Szenen wechseln sich mit ruhigeren romantischen Szenen ab, sodass keine Langeweile beim Lesen aufkommt. An der einen oder anderen Stelle hält die Geschichte sogar ein paar Überraschungen bereit.

Meine Meinung:

Das Buch ist ein guter Auftakt mit Potenzial nach oben, wenngleich es auch für sich gesehen sehr gut funktioniert. Die Schlagabtäusche zwischen Catalea und Timur, sowohl mit Worten, als auch körperlich sind witzig zu lesen und mehr über ‚die Firma‘ zu erfahren hat Spaß gemacht. Dennoch ist bei der Geschichte Luft nach oben, an einigen Stellen wirkte die Geschichte ein wenig unfertig, Figuren nicht zur Gänze ausgearbeitet. Da jedoch mehr geplant ist hoffe ich, dass sich die Geschichte noch steigert und freue mich bald mehr von Catalea zu erfahren.

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Caraval: Es ist nur ein Spiel...

Stephanie Garber
herunterladbare Audio-Datei
Erschienen bei HörbucHHamburg HHV GmbH, 20.03.2017
ISBN B06XGKR4GC
Genre: Jugendbuch

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Das Reich der Sieben Höfe 1 – Dornen und Rosen

Sarah J. Maas , Alexandra Ernst , Carolin Liepins , Ann Vielhaben
Audio CD
Erschienen bei Der Audio Verlag, 10.03.2017
ISBN 9783862319862
Genre: Jugendbuch

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