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88 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 10 Rezensionen

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Handlettering Alphabete

Tanja Cappell
Fester Einband: 144 Seiten
Erschienen bei Edition Michael Fischer / EMF Verlag, 17.08.2017
ISBN 9783863557683
Genre: Sachbücher

Rezension:

Ich sah es und wollte es können, das Handlettering. Doch ich bekam gleich zu Anfang einen Dämpfer, denn so leicht, wie es aussah, war es nicht. Doch ich wollte es lernen und so zog dieses Buch bei mir ein. 

 

„Also erstmal alles auf Anfang“

 

Diesmal wollte ich alles richtig machen und erst einmal lernen, was es mit der ganzen Thematik auf sich hatte und erfreute mich daran, wie die Autorin über ihren eigenen Weg bis zur gefeierten Künstlerin berichtete. Ich finde diese Art von Berichten immer sehr spannend, da sie die wirklichen Mutmacher sind. Wie auch im Buch ihrer Kollegin Hannah Rabenstein, gab es neben den sehr persönlichen Einblicken auch Einführungen in das wohl wichtigste Gebiet, nämlich das der Stifte. Da ich mich mit den kleinen feinen Unterschieden von diesen noch nie wirklich auseinandergesetzt hatte, war ich sehr erstaunt, was es bei ihnen eigentlich zu beachten gab. Eine Vorstellung von Favoriten erfolgte kurz darauf. 

 

Gerade für mich als Anfängerin, war es schön zu sehen das dieses Buch tatsächlich für Leute, wie mich gemacht war, denn es wurden erstmal nur sehr einfache Alphabete vorgestellt. Auch für Aufwärmübungen war gesorgt, wobei ich gestehen muss, das ich mich nicht traute diese anzuwenden. Hier hätten mir herunterladbare Vorlagen besser gefallen, da man diese auch immer wieder neu ausdrucken könnte. 

 

Im weiteren Verlauf des Buches nahm dann der Schwierigkeitsgrad immer mehr zu. Brush Lettering, Kalligrafie und das Digital Handlettering erlas ich mir dabei erst einmal, da diese noch zu schwer für mich sind. Allerdings erfreute mich an den Beschreibungen, denn auch hier gab es Einführungen in die Materialien und Alphabete. Spezialisierte Aufwärmübungen fanden auch hier wieder ihren Platz. 


„Nix geht über Beispiele“

 

Wenn mir die Einführung nicht schon Lust auf dieses Gebiet gemacht hätte, dann hätten dies die Projekte am Ende des Buches geschafft, denn die zeigten, wie vielfältig die Anwendung von Handlettering im Alltag wirklich ist. Natürlich beschränkten sich diese erstmal nur auf kleine Sachen, aber hey, ein schön gestaltetes Frühstücksbrettchen kann einen den Montagmorgen schon stark versüßen, besonders wenn man weiß das man es selbst erstellt hat. 

 

Wer jetzt meint es mit trockenen Erklärungen und vielen vielen Buchstaben zu tun zu haben, denn kann ich sagen, das ich selten sooft das Wort „WOW“ verwendet habe. (Ist das überhaupt ein Wort?) Das Buch ist durchweg mit liebevoll ausgewählten Bildern versehen, die von Stiften bis zur Autorin bei der Arbeit alles zeigen. Aber auch die Beschreibungen wurden wunderschön in Szene gesetzt, da man sie meist farblich untermalte. Dadurch wirkte das Buch sehr lebendig und einladend. 

 

„Das Beste kommt zum Schluss“

 

Etwas möchte ich noch erwähnen, die Maxi-Poster. Diese sind übrigens wirklich maxi und haben ausgeklappt eine beachtliche Spannweite. Auf ihnen sind verschiedene Alphabete und Zahlen, die man einfach abpausen kann. Dies ist natürlich nicht der Sinn und Zweck von allem, aber man kann sich schon einmal an schwierigeren Buchstaben versuchen. Allerdings finde ich das Format etwas zu sperrig und in einen Standard-Fotorahmen passt es auch nicht. Das ist wahrscheinlich nörgeln auf höchsten Niveau, aber ich hätte es schöner gefunden, die Alphabete, wie in einem kleinen Heft zu haben. Am Ende zählte für mich aber der Gedanke und für diesen bin ich dann doch sehr dankbar. 

 

Mein Fazit

 

Trotz des Namen Frau Hölle, bewies mir die Künstlerin, das sie ihr Fach nicht nur technisch einwandfrei beherrscht, sondern auch noch ein Feingefühl für diejenigen hat, die sich am Handlettering versuchen wollen. Tolle Beschreibungen, noch tollere Bilder und das Gefühl schon nach den ersten Seiten etwas gelernt zu haben, tragen dazu bei, das ich weiter mit diesem Buch üben werde.

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35 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 19 Rezensionen

china, fahrräder, hand-job, homosexualität, hulijing, hutong, karaokebar, konflikte, korruption, krimi, kultu, kunming, moderne, orange tree, peking

Beijing Baby

Volker Häring
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei CONBOOK, 01.06.2016
ISBN 9783958891005
Genre: Krimi und Thriller

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Frost & Payne - Band 9: Shakespeare im Park

Luzia Pfyl
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 10.08.2017
ISBN 9783958342699
Genre: Science-Fiction

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Mausetot im Mausoleum

Lotte Minck
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droste Verlag, 11.09.2017
ISBN 9783770015610
Genre: Krimi und Thriller

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Ugly – Pretty – Special 1: Ugly – Verlier nicht dein Gesicht

Scott Westerfeld , Gabriele Haefs
Flexibler Einband: 432 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 29.09.2016
ISBN 9783551315878
Genre: Jugendbuch

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Das Leben, das Universum und der ganze Rest

Douglas Adams , Benjamin Schwarz
Flexibler Einband: 224 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 12.10.2009
ISBN 9783453407800
Genre: Science-Fiction

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113 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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Hogwarts-Schulbücher: Quidditch im Wandel der Zeiten

Joanne K. Rowling , Klaus Fritz , J.K. Rowling
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.03.2017
ISBN 9783551556974
Genre: Jugendbuch

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97 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Saphirblau

Kerstin Gier
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Arena, 16.06.2015
ISBN 9783401506012
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Sagen wir es gleich wie es ist, ich hatte ein wenig mehr erwartet. Der erste Band lockte mich in eine Welt voller neuer Dinge, bei denen die Gefühlswelt von Gwendolyn zwar ebenfalls behandelt wurde, aber eben in Maßen. Dieses Maß überschritt der zweite Band so stark, das mir manchmal nichts anderes übrig blieb, als die Augen zu verdrehen. Ich verstehe junge Liebe, immerhin war ich auch einmal ein Teenager, aber das war einfach zu viel. Ich fühlte mich unwohl, zumal der Teil mit den Zeitreisen fast zur Nebensache wurde.

Und so wurde Gwendolyn für mich eine schwierige Person, die zwar stets ein paar kecke Sprüche parat hatte, aber mir immer das Gefühl gab, das alles nicht wirklich ernst zu nehmen. Wäre sie 13 gewesen hätte ich gesagt, ok, sie ist noch jung, aber sie ist 17 und ein wenig mehr Ernsthaftigkeit hätte ihr sichtlich gutgetan. Ok, ab und an, gerade in den Tanzstunden mit Giordano, dem mehr als fragwürdigen Multitalent hust überkam mich dann doch Mitleid, da diese Person Gwendolyn absichtlich bloß stellte.

Gerade die Nebencharaktere wie Gwendolyns Familie waren für mich diesmal viel interessanter, da diese irgendwie einen Hauch Normalität aufkommen ließen. Einen Neuzugang gab es übrigens auch, denn Gideons Bruder war nun von der Partie, doch ich muss sagen, dass ich bisher nicht wirklich viel mit ihm anfangen kann, da er zum einen sympathisch wirkt, zum anderen aber irgendwie auch nicht. Hier ist es Band 3, auf den ich meine gesamte Hoffnung lege, denn ich erwarte eine Menge Erklärungen.

Auch wenn ich meine Probleme mit den Figuren hatte, so war es der Schreibstil der meine Neugier stets wieder entfachte. Besonders die Tatsache, das es in dieser Reihe ja um Zeitreisen geht war für mich ein Grund dran zu bleiben. Wie schon erwähnt wurde mir dieser Aspekt viel zu wenig beleuchtet, auch wenn es regelmäßige Ausflüge in die Vergangenheit gab. Diese waren übrigens wieder sehr spannend, da die zeitlichen Merkmale sehr gut hervorgehoben wurden.
Da dieser Teil den Haufen mit ungelösten Fragen nur noch erhöhte, freue ich mich sehr auf Band 3 und hoffe eine Menge Antworten zu finden.


Mein Fazit



Meine Hoffnung liegt nun auf „Smaragdgrün“, denn dieser Band fühlte sich wie ein Lückenfüller an. Die Geschichte kam nur wenig voran und meine Begeisterung für Gwendolyn nahm mehr als stark ab. Trotzdem wird mir auch diese Geschichte im Kopf bleiben, da der grandiose Schreibstil der Autorin einfach für ein sehr detailliertes Kopfkino sorgte.

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59 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 46 Rezensionen

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Gestalte dein Journal mit der Bullet-Methode

Jasmin Arensmeier
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei Südwest, 05.03.2018
ISBN 9783517096841
Genre: Sachbücher

Rezension:

Um es gleich vorweg zu sagen, ich bin eine schlechte Planerin. Ich bin eine Chaotin wenn es um Koordination geht und wollte mich deswegen einmal an einem eigenen Bullet Journal versuchen. Hierfür entschied ich mich nicht nur für dieses Buch, sondern auch für weitere Lektüren, um ein möglichst großes Spektrum an Anregungen für mich zu entdecken. Dazu machte ich es mir etwas einfacher und besorgte mir ein bereits vorgedrucktes Journal, in welchem To-do-Listen, Tracker und Datumsangaben bereits integriert waren und nur noch geführt werden mussten. Für Einsteiger übrigens eine Option, die ich sehr empfehlen kann. 

Nun zum Buch. Dieses las ich erstmal in einem Atemzug durch, um eine grobe Übersicht über die Inhalte zu erhalten. Erst beim 2. Anlauf machte ich mir Notizen und erfreute mich, da bereits an den vielen Möglichkeiten die Jasmin Arensmeier mir aufzeigte. Schon die Einleitung in das Gebiet konnte mich packen, da sich die Autorin für eine sehr persönliche Ansprechweise entschieden hatte. Zudem gab mir jedes „du“ noch mehr Hoffnung, ebenfalls mal ein Bullet Journal zu führen, welches mich und meine Persönlichkeit widerspiegeln würde. 

Wo der Inhalt auch stimmte, fehlte mir ein wenig der Hinweis, auf mögliche Notizbücher, die zu empfehlen wären. Auch die Stiftwahl vermisste ich arg. Es wurde zwar die Dicke der Papiere angesprochen, aber genauere Bücher wurden nicht benannt. Ich vermutete hierbei jedoch, dass die Autorin, keine Werbung für andere Produkte machen wollte, weshalb ich mich zu diesem Thema im Internet schlau machte. 

Ansonsten fand ich alles zur Thematik und wurde dabei nicht selten überrascht, da die Möglichkeiten für ein Journal fast ins unendliche gingen. Egal ob Stil oder die Inhalte, für alle Eventualitäten gab es Beispiele und Hinweise, die stets sehr hilfreich waren. Besonders die vielen Bilder konnten, neben den freundlichen Erklärungen, glänzen, da sie ausgefallene Ideen zeigten. Egal ob Tracker, Mondkalender oder einfacher Wochengestaltung, für Inspiration war gesorgt. 

Mein absolutes Highlight war jedoch der letzte Teil des Buches, in welchem es um die Gestaltung des Journals ging. Natürlich wurde auch vorher schon viel zur Gestaltung gesagt und gezeigt, aber hier verbargen sich noch ein paar Schätze, die mich dann endgültig begeistern konnten. Dazu gehörte eine kleine Einführung ins Handlettering, welche Schriftstile, Ornamente usw. zeigten, die man hervorragend im Journal anwenden konnte. Außerdem wurden kleine Bastelideen gezeigt, die kinderleicht nachzumachen wären. 

Trotz des tollen Buches konnte sich bei mir der Gebrauch eines Bullet Journals nicht durchsetzen. Dies liegt allerdings allein an mir, da ich einfach zu vergesslich bin und aufgrund meiner gesundheitlichen Situation einfach keine Routine in mein Leben bekomme. Wer allerdings Lust bekommen hat, sich einmal auf diesem Gebiet zu versuchen, der dürfte mit diesem Buch nichts falsch machen. Auch ohne Anwendung hatte ich interessante und aufschlussreiche Lesestunden und erfreute mich an den tollen Ideen der Autorin. Hut ab dafür. 

Mein Fazit

Bunt, voller Bilder und mit Unmengen an guten Ideen, zeigte dieses Buch, wozu Kreativität so alles möglich sein könnte. Durch die Wahl den Leser mit „du“ anzusprechen bekam ich dazu noch das Gefühl, das die Autorin mich direkt anspreche, was in mir den Wunsch hegte, auch einmal ein so faszinierendes Bullet Journal zu führen, wie mir auf den Bildern gezeigt wurde. Das Buch ermuntert einen somit nicht nur, sondern gibt einen auch das Gefühl, es wirklich schaffen zu können.

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18 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 11 Rezensionen

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MEG

Steve Alten , Bernhard Kleinschmidt
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Heyne, 09.07.2018
ISBN 9783453439016
Genre: Romane

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89 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 18 Rezensionen

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Immer Ärger mit Opa

Brigitte Kanitz
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 08.06.2012
ISBN 9783442378692
Genre: Romane

Rezension:

Dieses kleine süße Buch, schaffte es nun endlich in meine Hände und überraschte dabei mit einer unterhaltsamen, aber auch bewegenden Geschichte. 

 

Aber fangen wir von vorne an. Der Einstieg gelang mühelos, da der Schreibstil, mit seiner leichten Art und Weise, überhaupt nichts anderes zuließ. Ich kam gut hinein und freute mich auf Nele und ihre Familie. Doch die Freude hielt nicht lange, denn irgendwie fühlte ich mich in dieser doch arg chaotischen Familie einfach nicht wohl. Nicht einmal Nele selbst konnte mich von sich überzeugen, da ich einfach keinen Weg zu ihrem schwankenden Charakter fand. Sie war wie ein Hormon-gebeutelter Teenager, der irgendwie noch nicht so ganz im Leben angekommen war. Klar, sie verlor ihren Opa, was psychisch schon echt heftig ist, aber die Heimkehr zu ihrer Familie hätte man auch etwas erwachsener gestalten können. 

 

Auch wenn Nele als Hauptfigur dargestellt wurde, so war es ihr Opa, der den Stein zu alledem erst ins Rollen brachte. Sein Tod sorgte dafür, das endlich einmal die Geheimnisse der Familie ans Tageslicht kommen sollten. Diese Geheimnisse hatten es dann auch wirklich in sich, wobei ich mich bei sowas stets frage, warum es überhaupt verheimlicht wurde. Zumal sie in der Familie, für nichts als Unruhe sorgten. Dies war dann auch einer der Gründe, weshalb mich die Story nicht all zu sehr packte. Ich stellte mir dauernd nur eine Fragewort: „Warum?“ und bekam leider keine ausreichende Antwort.

 

Ja, der Geschichte fehlte etwas der Biss und so war es der humoristische Schreibstil, der mich am Ball hielt. Manche Unterhaltungen waren sehr komisch und ich musste hier und da grinsen. Die Beschreibungen der Umgebung waren zudem sehr gelungen und ich konnte mir klar vorstellen wie Nele´s Familie wohnte.

 

Mein Fazit

 

Für mich versprach das Buch mehr als es halten konnte, denn gerade die Charaktere waren mir zu chaotisch. Ich hätte es ja verstanden, wenn der Opa und Nele die einzigen außergewöhnlichen Persönlichkeiten gewesen wären, aber allen eine Eigenart zu geben, war dann einfach zuviel und unterhielt mich dann auch nicht mehr wirklich. Am Ende war es der leichte und fließende Schreibstil, der dafür sorgte das ich weiter lesen wollte. Denn die Beschreibungen egal ob Landschaft oder Stadt waren interessanter als die Charaktere selbst. Ich bin einfach kein Fan, von Familiengeheimnissen, die schon lange hätten ausgesprochen werden können.

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31 Bibliotheken, 1 Leser, 2 Gruppen, 15 Rezensionen

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Giftflut

Christian v. Ditfurth
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei carl's books, 04.09.2017
ISBN 9783570585658
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Auch wenn ich es nicht unbedingt mit den Thematiken Politik und Wirtschaft habe, begeistern mich die Bücher von Christian v. Difurth jedes Mal aufs Neue. Dies liegt vor allem daran, das im Buch diese Themen sehr anschaulich verarbeitet werden und man einen interessanten Einblick hinter die Kulissen des Staates erhält. Dabei nimmt der Autor auch keine Rücksicht auf Sehenswürdigkeiten oder Errungenschaften die einen jahrelangen Aufbau benötigten und schafft es damit seine Welt sehr realistisch wirken zu lassen. 

 

Aber von vorne, denn auch wenn das Buch zu einer Reihe gehört, dürfte man als Leser kaum ein Problem damit haben, bei diesem zu beginnen. Ganz im Gegenteil. Egal ob Haupt- oder Nebenperson, kleinere Beschreibungen finden stets statt und ließen zumindest mich, stets wissen, welche Position jeder Einzelne bestritt. Anspielungen auf die vorherigen Fälle finden nur selten statt und lenken so den Fokus auf den aktuellen Fall. 

 

Dieser hatte es diesmal wirklich in sich, denn die Ereignisse schockierten mich regelrecht und hinterließen nur eine Frage: Ist dies wirklich möglich? Wie bereits in der Kurzbeschreibung erzählt wird, erfolgen im Buch Anschläge. Viele Anschläge um genau zu sein und diese fordern nicht nur Menschenleben, sondern legen alles lahm, denn die Menschen sind in Panik. Diese Angst nutzen ein paar gerissene Personen aus, um den möglichst großen Profit zu erreichen. Genau dies schockierte mich, denn kann man wirklich gewinnen, wenn alles brach liegt? Anscheinend schon und der Weg bis dahin ist spannend und zeigt, wie wenig geschützt wir eigentlich wirklich sind. 

 

Zu Eugen de Bodt und seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf, kann man eigentlich nur das sagen, dass sie ein ausgezeichnetes Team sind. Dabei spielt de Bodt die größte Rolle, denn er hat sich seinen Beruf nur als Reizung für seinen Vater ausgesucht und bezeugt dies auch immer. Trotz des Hasses auf seinen Job, macht er diesen ausgezeichnet, was besonders daran liegt, das er sich über Grenzen hinwegsetzt. Und genau das ist es, was diese Reihe für mich so interessant macht. Denn würde der Herr Kommissar sich an die Regeln und Gesetzte halten, würde er wohl keinen Fall lösen können. Dabei zeigt sich besonders, wie anstrengend unser Rechtsstaat ist, da jeder noch so kleine Schritt beantragt und genehmigt werden muss. Natürlich hält er so nicht nur seine Bürger, sondern auch seine Schützer in Grenzen, aber wann hat sich je ein Krimineller an die Regeln gehalten? 

 

Ein besonderes Highlight des Buches, war übrigens eine Nebengeschichte, die von einem jungen Mann handelte, der seine Freundin rächen wollte. Die Einbindung dieses Nebenzweiges in die Hauptgeschichte gab dem ganzen noch mehr Pfiff, da er unwissentlich dazu beitrug de Bodt´s Fall weiter zu bringen. Dabei war die Geschichte selbst sehr traurig und weckte mein Mitleid, trotz der Gräueltaten, die dieser schließlich beging. 

 

Kommen wir nun mit zum Wichtigsten im Buch, der Schreibweise, denn diese steigerte sich seit dem ersten Band enorm. War sie anfangs noch gezeichnet von kurzen Sätzen, die nur ein holpriges Lesen ermöglichten, arbeitete sie sich zu einem geschmeidigen Umgangston aus, der für ausreichend Neugier, Spannung und Unterhaltung sorgte. Kurz um, ich verschlang das Buch in einem Haps denn selten konnte mich ein Wirtschaftsthriller so begeistern. 

 

Mein Fazit

 

Wenn diese Reihe für eines steht, dann für Realismus. Die Menschen, die Städte und die Taten selbst, fühlen sich unglaublich echt an. Doch was die Geschichte ausmachte, waren, neben de Bodt, die Täter selbst, welche wirklich alle Stränge nutzten, um ihren Plan durchzuziehen. Wer also glaubt eine Lösung zu haben, wird meist schon ein paar Seiten weiter enttäuscht das Handtuch werfen müssen. Dazu schafft es das Buch, politische Themen lesefreundlich zu erklären, so das man mit einigen Ohh und Ahh-Momenten rechnen darf.

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3 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Schlaf endlich ein!

Helen Walsh , Maria Hummitzsch
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Kiepenheuer & Witsch, 19.12.2013
ISBN 9783462045406
Genre: Romane

Rezension:

Ja, ich bin keine Mutter und auch nicht auf dem Weg eine zu werden, trotzdem packte mich die Kurzbeschreibung so sehr, das ich mich entschied das Buch zu lesen. Zudem sprach mich das Cover mit seiner düsteren Erscheinung an. Doch konnte es mich überzeugen? Ich sage mal naja.
Auch wenn mich die Thematik nicht betrifft, hatte ich schon öfter in Serien oder Nachrichten von der Wochenbettdepression gehört und mich auch teilweise mit ihr befasst. Dies war jedoch das erste Mal das ich ein Buch darüber las. Dementsprechend hoch waren anscheinend auch meine Erwartungen, denn ich ging mit meinem gesammelten Wissen an die Geschichte ran und erwartete wohl dementsprechend viel. 
 

Die ersten Seiten waren gelesen und ich fühlte mich wohl. Der Schreibstil war packend und die Welt um Rachel interessant. Trotzdem muss ich sagen, das sich die Autorin mit Rachel und ihrer Familie sehr komplizierte Charaktere erschaffen hat, deren Verhalten nicht vorhersehbar war. Das klingt natürlich gut, passte hier aber einfach nicht. Gerade Rachel wurde im Laufe des Buches immer mehr zum Mysterium, da sie ein Freigeist war und sich ihre Welt so zurecht packte, bis sie ihr gefiel. Man merkt bereits das ich mit der Hauptakteuren ganz schön zu kämpfen hatte und das änderte sich leider bis zum Ende nicht. 
 

Rachel´s Vergangenheit bis zudem Punkt ihrer Schwangerschaft ist sehr eigen und ich glaube kaum, das sich viele in ihr wieder finden werden. Trotzdem freute ich mich für die Sozialarbeiterin, die mit vollem Herz an ihrem Job hang. Als es dann zur Geburt überging, nahm die Geschichte dann leider einen Verlauf an, der sehr übertrieben dargestellt wurde und den ich mir unmöglich vorstellen konnte. Das Buch erklärt in seiner Kurzbeschreibung ja, das Joseph einfach nicht schlafen will und Rachel deswegen kein Auge mehr zubekommt. Komischerweise, wurde dermaßen oft darüber berichtet, wie der kleine Mann glücklich schlief oder einfach nur vor sich her guckte. 
Hier sollte wohl der psychologische Faktor angesprochen, denn Rachel handelte komplett entgegen gesetzt zum Verhalten ihres Sohnes. Wenn er schlief putzte sie die Wohnung oder weckte den kleinen Mann um ihn zu baden. Irgendwie schon sehr widersprüchlich. Zudem weigerte sie sich Hilfe anzunehmen, so sehr sie auch langsam die Nerven verlor. Kein Wunder, das sie müde war. 
 

Der Erlösung erfolgt am Ende, das aber leider viel zu knapp abgehandelt wurde. 
Allgemein gesehen fühlte ich mich im Buch recht unwohl. Der psychologische Faktor war ein einfach nicht richtig greifbar und die Charaktere waren viel zu kompliziert. Dabei soll die Autorin das Buch nach ihren eigenen Erfahrungen geschrieben haben. 
Da kann ich nur hoffen, das sie jetzt ein erfüllendes Familienleben führt.
 

Mein Fazit
 

Ob glaubwürdig oder nicht, empfand ich dieses Buch nicht gerade als Offenbarung wenn es um die Thematik „Wochenbettdepression“ ging. Das Thema wurde viel zu sehr verschachtelt und hatte dazu sehr komplizierte Figuren, die mich teilweise mit Fragezeichen in den Augen sitzen ließen.

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57 Bibliotheken, 0 Leser, 3 Gruppen, 5 Rezensionen

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Big Fish, Film-Tie-In

Daniel Wallace , Margarete Längsfeld (Übers.)
Flexibler Einband: 221 Seiten
Erschienen bei Droemer/Knaur
ISBN 9783426627044
Genre: Fantasy

Rezension:

Durch eine Schenkung in meinem bescheidenen Regal gezogen, begann ich dieses Buch sehr neutral. Ich hatte nur die Kurzbeschreibung gelesen und weder Rezensionen noch den Film gesehen. Leider musste ich aber schnell feststellen, dass die Geschichte nicht so ganz meinem Geschmack entsprach. 

Dies lag vor allem an der Erzählweise der Geschichte, die einfach keinen roten Faden fand und mich in der Zeit hin und her schickte. Ich bin ehrlich, ich wusste am Ende des Buches nicht, was es mir sagen wollte. Ich hatte nichts gelernt, nichts Atemberaubendes erlebt und konnte mich nicht daran erinnern irgendeine Gefühlsregung gezeigt zu haben. Ich habe es einfach gelesen und Ende. 

Dabei hätte die Geschichte so schön sein können, immerhin erzählte sie von einem Mann der alles andere, als gewöhnlich war und dessen Ende nun in Form des Todes nahte. Dass sein Sohn die Heldentaten seines Vaters erzählte war mir noch verständlich, was er allerdings von sich gab weniger. Denn das was der Vater hatte, war mehr als Glück, Schicksal oder Bestimmung, er erlebte Dinge, die weit ab der menschlichen Natur waren. Ich persönlich dachte, das es sich hier um einen ganz normalen Roman handeln würde, musste aber erkennen, dass der Autor seiner Fantasie freien Lauf gelassen hatte und die Geschichte somit unglaubwürdig werden ließ. 

Ok, zumindest die Verbindung zwischen Vater und Sohn, die sehr schwierig war, hatte was, da sich der Sohn einen anderen Vater gewünscht hätte und der Vater gerne mehr für seinen Sohn da gewesen wäre. Schließlich war es nicht mehr änderbar. Warum dies für mich trotzdem nix belehrendes hatte? Wahrscheinlich weil ich mein Kind umsorgt hätte und für es da gewesen wäre und es mir nicht erst gewünscht hätte, wenn der Tod näher kommen würde. 

Müsste ich zudem andere Charaktere aus dem Buch aufzählen, außer Edward und William, dann müsste ich nicht lange nachdenken, da mir einfach keiner einfallen täte. Die Personen waren dermaßen durchsichtig, das mir selbst die Vorstellung der beiden Hauptakteure schwerfallen würde. Das Buch wollte wohl eher mit der Moral als mit dem Charakterdesign punkten.

Kurz um, ich konnte mit der Geschichte nicht viel anfangen und schwanke noch sehr, ob ich den Film überhaupt sehen möchte. Schade eigentlich.

Mein Fazit

Dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen, da der Inhalt einfach zu irritierend war. Der Autor setzte dabei zu sehr auf die Geschichte, als auf glaubhafte Charaktere. Für mich, eindeutig kein „Big Fish“.

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 11 Rezensionen

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Nur dieser eine Tag

Mary Kuniz
Flexibler Einband: 268 Seiten
Erschienen bei Feelings , 01.08.2018
ISBN 9783426216774
Genre: Liebesromane

Rezension:

Die Kurzbeschreibung war gelesen, das Interesse geweckt und schon ging es für mich zu Greta, welche wohl den spannendsten Tag ihres Lebens erleben sollte. 
 

Der Einstieg ins Buch gelang mir spielend, da ich mich sehr schnell ins Greta´s Welt zurechtfand. Sie war ein Workaholic, der alles tat, um auf der Karriereleiter voran zukommen. Als Anwältin ein tolles Zeil, zumal ihr Charakter wie dafür gemacht schien. Sie war kühl, distanziert, keck und stets bestens vorbereitet. Sie in den Boden zu stampfen, ein Ding der Unmöglichkeit. Doch dann trat Krischan in ihr Leben und das auf eine sehr interessante, aber auch etwas unkonventionelle Art und dies war eine Wette. 
 

Aber hier musste ich mich dann stark zusammen reißen, denn die Forderungen dieser Wette, würde wohl im echten Leben keine Person mitmachen. Einen Tag mit einer völlig fremden Person verbringen, dazu die Handys tauschen und ein paar Gegenstände in einem Hotel abgegeben. Hier war mein erster Gedanke, wieso? Hätte es keine andere Möglichkeit gegeben, um diese Wette zum Laufen zu bringen? Hätten Freunde sie nicht verkuppeln können und mit ihnen eine Art Spiel machen können? Oder eine Art Schnitzeljagd im Rahmen einer Partnerwebsite? Ich jedenfalls konnte mich nicht mit Gedanken zufriedengeben, das Greta sich darauf einließ und tatsächlich ihr Handy in Hände eines Fremden gab. Da Krischan sich die Wette ausgedacht hatte, gab es natürlich auch ein paar Regeln, welche allerdings etwas kindisch waren. Man bedanke, das man es hier mit 2 erwachsenen Personen zu tun hatte, von der die eine auch noch Anwältin war. Aber nun gut, ich nahm es am Ende hin und war gespannt auf den weiteren Verlauf der Story. 
 

Hier kam es dann zu einigen überraschenden Momenten, die mich nicht nur verblüfften sondern auch wirklich unterhielten. Die gegenseitig gestellten Aufgaben waren abwechslungsreich und sehr gut durchdacht. Dies war vor allem Krischan zu verdanken, der sehr ökonomisch dachte und z. B. das Wegwerfen von Essen nicht gerade guthieß. Auch sonst war Krischan ein angenehmer Charakter, der in mir Sympathien weckte. Aber auch Gretchen war vom Wesen her eigentlich überhaupt nicht so übel, hätten ihre Antworten nicht meist, mit einer Beschimpfung geendet. Mein großes Problem mit ihr war, die Ansicht, die sie von ihrem Körper hatte, denn sie klang beneidenswert gut und doch schämte sie sich stets ständig. Mal war es ihre kurvigere Figur, mal ihr Busen. Eigentlich schade, denn für mich klang sie so, wie sie war echt toll. Dies konnte auch ihre Vergangenheit nicht ändern, welche im Buch nach und nach erklärt wurde und mir die Tränen in die Augen schießen ließ.
 

Auch wenn ich ein paar Probleme damit hatte, die Story für mich zu akzeptieren, konnte dies nicht darüber hinwegtäuschen, da die Autorin eine wundervolle Schreibweise hatte. Emotionen fühlten sie echt an und wenn einen Punkt gab, der mich unterhielt, gingen die Mundwinkel von ganz alleine nach oben. Ich konnte das Buch nicht weglegen, da ich mir stets sagte, ach komm, die Seite noch, nur um dann noch 10 Seiten zu lesen. Da sie sich bei der Handlung stark auf Greta und Krischan konzentrierte, gingen leider hin und wieder die wundervoll Locations unter, die zwar beschrieben wurden, aber mit ein paar mehr Details, eindeutig noch mehr hergemacht hätten. 
 

Das Ende war dann eine Überraschung, die ich so nicht vermutet hätte. Natürlich positiv und mit so vielen wunderbaren Entscheidungen, das ich sehr glücklich aus dem Buch heraus ging. 
 

Mein Fazit
 

Auch wenn die Geschichte ein wenig an der Herangehensweise haperte, erfreute ich mich an sympathischen Charakteren und einer emotionalen Hintergrundstory. 

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13 Bibliotheken, 3 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Die Gotteswelle

Patrick Hemstreet , Fred Kinzel
Flexibler Einband: 416 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 08.05.2017
ISBN 9783959671071
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:  
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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Frost & Payne - Nummer 23

Luzia Pfyl
E-Buch Text: 115 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 24.05.2017
ISBN 9783958342644
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Viel zulange hat es gedauert, bis ich den 8. Teil der Frost & Payne – Reihe in die Hände genommen hatte, doch jetzt wollte ich es unbedingt wissen.

Wer die Vorgänger übrigens nicht gelesen hat, sollte wirklich beim ersten Teil beginnen, da sich die Geschichte nach und nach aufbaut und man pro Buch wichtige Erkenntnisse erhält, die erst zusammen ein Gesamtes ergeben. Klingt vielleicht kompliziert, ist es aber nicht, denn der Schreibstil ist wirklich sehr leicht und der Eintritt in die Steampunkwelt mehr als einfach. Besonders schön, finde ich hierbei immer wieder das Glossar, welches man am Ende findet und das die wichtigsten Begriffe erklärt.

Endlich ging es wieder in meine heißgeliebte Steampunkwelt.
Nachdem mich der letzte Band in die Vergangenheit von Jackson Payne geschickt hatte, erfreute ich mich diesmal wieder an der Gegenwart. Wobei von freuen nicht die Rede war, da die 2 Hauptcharaktere mehr als nur in Schwierigkeiten waren. 

Doch genau das macht die Reihe aus, sie ist spannend und stets voller unerwarteter Ereignisse und auch wenn ich die vorherigen Bücher in größeren Abständen gelesen hatte, konnte ich mich immer noch an alle Ereignisse der Vorgänger erinnern. Dies war vor allem der Autorin geschuldet, welche es gekonnt schaffte Vergangenheit und Gegenwart miteinander zu verknüpfen und dabei stets einen Blick für Details behielt. 

Egal ob Fantasiewelt oder nicht, das London im Buch wirkte dabei wieder sehr realistisch und faszinierte mich mit seinen kleinen Einzelheiten. Die Kluft zwischen Arm und Reich oder der Fortschritt der Technik sind nur einige der vielen Themen, die im Buch einen Platz finden und es lebendig wirken lassen. Dazu kommt, das ich nicht nur zu Frost & Payne, sondern zu allen Charakteren eine emotionale Bindung aufbauen kann. Auch diesmal, wo ich das Leid einer Mutter förmlich spüren konnte, weil sie ihren Sohn vermisste, bei dem sie ganz sicher war, das er nicht freiwillig gegangen wäre. 

An sich war es aber einfach das Gesamtpaket, das mich wieder überzeugte. Liebenswerte Charaktere, Einblicke in verschiedene Gesellschaftsschichten oder das Geheimnis hinter den mechanischen Kindern selbst, ließ mich nicht einmal auf die Idee kommen, das Buch beiseite zu legen. Ok, die Teile haben einzeln immer nur rund 100 Seiten, aber die inhaliere ich und das ausgiebig. 

Ich werde mich demnächst an den 9. Band wagen, wobei mit Band 12 die erste Staffel der Reihe erstmal zu Ende ist. Was mich bis dahin erwartet, werdet ihr früher oder später erfahren. Versprochen. 

Mein Fazit

Mit jedem Teil fügen sich mehr Puzzleteile des großen Ganzen zusammen und ich kann es kaum erwarten wenn es komplett ist. Dabei führte mich dieser Band wieder ein Stück meinem Ziel näher und verpackte die neusten Ereignisse unglaublich spannend. Eindeutig eine meiner beliebtesten Reihen.

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421 Bibliotheken, 5 Leser, 1 Gruppe, 35 Rezensionen

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Muh!

David Safier , , ,
Flexibler Einband: 336 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 01.11.2013
ISBN 9783499256264
Genre: Humor

Rezension:

Wie wohl das Leben einer Kuh aussieht, die noch fröhlich am Gras knabbern darf und die sich maximal vor dem knisternden Zaun oder den kalten Saugern der Melkmaschine fürchten muss? In MUH! erfährt man dies, doch leider auf eine Art und Weise, die mir nicht wirklich zusagte, da es eigentlich alle Tiere sehr dümmlich wirken ließ. 

 

Aber fangen wir von vorne an. Als Erstes lernen wir Lolle und ihre Herde kennen, die auf einem Bauernhof eigentlich ein sehr gutes Leben führen, da der Bauer ihnen eine artgerechte Haltung bietet. Hört sich doch alles nicht so schlecht an, oder? Tja, wären da nicht die Probleme, welche eine Kuh eben hat. Betrug, Neid und der ein oder andere Streit standen auf der Tagesliste und ließen das friedliche Bild einer Kuh-Herde ganz schnell verschwinden. 

 

Die meiste Zeit erlebte ich die Sicht aus Lolle, wobei ich mir eher die Sicht von Radieschen gewünscht hätte, da sie viel unkomplizierter war und zudem einen wirklichen süßen Charakter hatte. Lolle war mir viel zu eigensinnig, zumal ihr Wunsch nach einem glücklichen Leben irgendwie eigenartig wirkte. Wen ich noch kurz erwähnen möchte, ist der Bauer, welcher für mich wohl die bedeutendste Rolle spielte, da er mir wirklich leidtat. Im Buch war der Bauer mit dem Wunsch an den Bauernhof herangegangen, den Kühen einen schönes und ausgeglichenes Leben zu bieten. Dabei entschied er sich gegen Massenhaltung, was ihm aber leider in den Ruin trieb und er so den Hof samt der Kühe verlieren sollte. Schade eigentlich, denn er wollte das, wogegen sie viele gegen entschieden hatten, artgerechte Haltung. 

 

Doch nun zurück zu Lolle, welche nur ein Problem hatte.  Denn was soll man tun, wenn einen der geliebte Stier betrügt und das auch noch ausgerechnet mit der Kuh, welche schon jeden Stier hatte? Man merkte sehr schnell, das die Tiere stark vermenschlicht wurden und man dabei eigentlich kein Klischee ausließ. Anfangs übersah ich dies noch und hoffte, das es im Laufe des Buches besser werden würde. Da ich jedoch nicht wusste, wie diese Verbesserung aussehen sollte, hoffte ich vergeblich, da  der Unterhaltungsfaktor mittlerweile den Keller erreicht hatte. Die Witze waren flach und die Geschichte wurde immer unglaubwürdiger, zumal man mysteriöse Hunde und Kühe einbaute, die mehr verwirrten als das sie einen Zweck erfüllten. 

 

Jetzt habe ich aber genug gewettert, denn das Buch bot zwar eine sehr fragwürdige Story, konnte aber im Schreibstil überzeugen. Die wenigen Passagen in denen ich mich im Buch wohlfühlte, ließen sich sehr geschmeidig und verkomplizierten nichts. Hin und wieder war ich sogar überrascht von der ein oder anderen Wendung, da ich sie einfach nicht kommen sah. Ich hoffe beim nächsten Buch des Autors wieder mehr Lesespaß zu haben, denn dieses konnte mich leider nicht überzeugen.

 

 

Mein Fazit

 

Eine Geschichte aus der Sicht eines Tieres zu schreiben empfinde ich persönlich als schwer, da man bei vielen einfach nicht genau weiß was wirklich in ihnen vorgeht. So auch bei Kühen, weshalb das Buch meine Hoffnungen und Erwartungen nicht erfüllen konnte. Vielleicht wäre es besser geworden, wenn nicht so maßlos übertrieben worden wäre, aber selbst das kann man nicht mehr ändern. Ich hoffe einfach, dass das nächste Buch des Autors mich wieder mehr begeistern kann. 

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Der Fluch des Hauses Foskett

M.R.C. Kasasian , Alexander Weber
Fester Einband: 496 Seiten
Erschienen bei Atlantik Verlag, 16.08.2017
ISBN 9783455000641
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Nach dem gelungenen Einstieg mit „Mord in der Mangle Street“, konnte ich überhaupt nicht anders, als den Nachfolger so bald wie möglich in die Hände zu nehmen. Schön fand ich hier besonders, das ein lesen des Vorgängers nicht zwingend notwendig war. Momente und Personen aus dem vorherigen Band fanden sich nur selten, so dass man die Bände auch als ein eigenständige Geschichten ersehen konnte. Wer allerdings den gesamten Charme von Sidney Grice erleben möchte, der sollte beim ersten Band beginnen. 


Ja, der Charme von Sidney Grice spaltet die Menge, denn die einen hassen ihn und die anderen, tja, bewundern ihn. Vielleicht. Grund dafür ist sein eigenwilliger Charakter, gepaart mit seiner Arroganz, die ihn stets uns ständig dazu veranlasst in einem herablassenden Ton zu sprechen. Warum mir seine Person trotzdem gefällt? Trotz seiner deutlich überwiegend schlechten Eigenschaften, präsentiert er eine Logik, wie sie nur ein Detektiv haben kann. Einzig und allein sein Fall stehen im Vordergrund, weshalb er auf den gesellschaftlichen Grad der Personen nur sehr selten achtet. Hier war es für mich als Leserin immer sehr unterhaltsam, wenn er auch einmal Personen zusammenstauchte, die es gewohnt waren, das die Leute Respekt vor ihnen zeigten. Der Gegenpart zu Sidney war auch diesmal wieder March Middleton, welche die gute Seele im Buch war. Besonders ihre Art, Dinge zutun, für die Frauen in dieser Zeit verpönt wurden, machte sie sympathisch. Leider musste sie in diesem Band sehr viele beleidigende Kommentare für ihr Äußeres über sich ergehen lassen, welche mich stellenweise schon sehr trafen, da ich March stets als hübsche Frau sah, die dazu auch noch das Herz am rechten Fleck hatte, da sie stets Kutscher anfuhr ihre Pferde doch weniger zu schinden. 


Man merkt bereits, das in diesem Buch die Emotionen gerade zu kochten. Nicht nur die Beleidigungen gegenüber March, sondern auch der Fall selbst, sorgten dafür, das man schon einmal überreagieren konnte. Kein Wunder, denn Sidney Grice sollte diesmal Herrschaften beistehen, die einen sehr kuriosen Club gegründet hatten. Dabei half es allerdings kaum, das diese Leute wie die Fliegen wegstarben und Sidney immer mehr zu Witzfigur wurde. Ich selbst, empfand den Fall als sehr gelungen, fand ihn aber etwas irreführend gegenüber dem Buchtitel, welcher zumindest mir prophezeite, das man einen Fluch aufklären wolle. Dieser Aufklärung fand ich leider nicht. Doch das konnte ich verschmerzen, da die außergewöhnlichen Charaktere dieses Clubs einfach zu interessant waren. Ok, es gab auch welche, die mich schockten und deren Nähe ich auf jeden Fall gemieden hätte, aber hier war es das Gesamtpaket, das einfach stimmte.


Auch schriftlich stimmte alles, da der Autor es verstand Andeutungen auf Sherlock Holmes gekonnt im Buch zu verstecken. Wer dessen Fälle kennt, dürfte sich an der ein oder anderen Stelle das Grinsen nicht verkneifen können, da die Kurzbeschreibung der Fälle einfach zu lustig waren. Da ich es hier immer noch mit einem Krimi zutun hatte, konnte ich jedoch beruhigt feststellen, dass auch die Spannung nicht zu kurz kam. Gerade das Ende mit seinen Erklärungen war dann wieder das absolute Highlight das mich mehr als überraschte. Interessante Fakten, gespickt, mit den vernichtenden Beweisen, sorgten für ein paar Ohh und AHH-Momente und sorgten dafür das man Sidney Grice doch irgendwie mögen, musste. Ebenso spannend empfand ich die Erkundung von London, welches spektakulär umschrieben wurde. Viele kleine Details erzeugten ein Bild im Kopf und ließen mich meine beiden Hauptcharaktere durch die Geschichte folgen. 

Mein Fazit


Auch der zweite Band der Reihe konnte mit einer ausgefallenen und tiefgründigen Geschichte punkten, die ein spektakuläres Ende bot. Sidney Grice mag für viele ein ungehobelter und machthungriger Mann sein, aber für mich ist er ein erstklassiger Ermittler. Als Freund scheint er zwar weniger geeignet, aber als Spürnase allemal. Ich freue mich bereits auf den nächsten Band.

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36 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 30 Rezensionen

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Handlettering. Die 33 schönsten Alphabete mit Rahmen, Ornamenten und Bordüren

Norbert Pautner
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Bassermann, 02.10.2017
ISBN 9783809438038
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Handlettering ist für mich vom Trend zum Hobby geworden. Es begeistert mich, da ich so meiner Handschrift einen neuen Stil gegeben habe, der weit ab meiner eigentlichen Sauklaue liegt. Natürlich habe ich noch einiges zu lernen, aber hier ist es die Übung, die den Meister macht. 

Dieses Buch zog bei mir ein, da es ein reines Praxisbuch ist und nur sehr kurz die Feinheiten der Handlettering-Kunst erklärt. Das Hauptaugenmerk lag auf den Alphabeten, welchen es darum ging nicht nur möglichst viele unterschiedliche Buchstaben zu zeigen, sondern sie auch mit den verschiedensten Schreibutensilien zu erstellen. Besonders der Einsatz von Bleistift, Pinsel und Feder waren hier gefragt, wobei die Auswahl es zuließ, das ich erst einmal mit den Materialien arbeiten konnte, die ich zuhause hatte. Kurz um, ich versuchte es zuerst nur mit einem Bleistift und einem Lineal. Wer nicht auf linierten oder karierten Papier arbeiten möchte, für den hat das Buch übrigens eine kleine Überraschung. Auf der Internetseite des Verlages kann man sich Vorlagen herunterladen und ausdrucken, welche einem dabei helfen verschiedene Schreibtypen zu erlernen. Gesagt, getan.

Da dies eines meiner ersten Bücher zum Thema war, machte ich den Fehler und zeichnete wild drauf los. Erst später wurde mir klar, das hier viel mehr Sorgfalt und Planung gefragt war, als ich zu glauben gedachte. Trotzdem gelang mir mit dem Buch bald etwas, was mir noch nie gelang. Ich schaffte ein reines „&“ bzw. „at“. Dieses Zeichen misslang mir stets, weshalb die Freude darüber nur um so größer war. 

Trotzdem würde ich dieses Buch ehr den fortgeschritteneren Letterer empfehlen, da der Schwierigkeitsgrad einfach schon sehr hoch ist. Auch wenn manches sehr einfach aussieht, so hat man ohne den gewohnten Umgang mit geschwungenen Buchstaben oder kursiven Schreibweisen eine Chance auch nur annähernd an die vorgezeigten Beispiele heranzukommen. Wer allerdings diese Übung besitzt, wird mit den Vorlagen und den vielen unterschiedlichen Schriften seine wahre Freude haben, gerade da die zu den Alphabeten gezeigten Beispiele bereits tolle Ideen beinhalten. Wem dies allein nicht reichen sollte, der findet am Ende des Buches noch eine kleine Auswahl an Vignetten, Illustrationen und Bordüren. Ich selbst, probierte mich an einigen aus, ohne sie abzumessen. Dabei kamen zwar nicht gerade Kunstwerke heraus, aber die Erfahrung zeigte mir, wie viel Übung die Erstellung einer Etikette oder einer Bordüre benötigt. Übrigens waren die meisten Extras auf karierten Untergrund gedruckt, so dass die Erstellung der Größe stark vereinfacht wurde. 

Auch beim Schreibstil zeigte sich, dass nicht lange um den heißen Brei herumgeredet wurde, sondern nur die wichtigsten Informationen zum Alphabet erklärt wurden. Diese enthielten meist nur die Größe und welche Merkmale die Schrift ausmachten. Auch wenn dies meist sehr unpersönlich klang und kurz gehalten war, enthielt es genau die Tipps, die man brauchte. 

Mein Fazit

Dieses Buch übte auf mich pure Faszination aus.

Kein Wunder, findet man doch im inneren nicht nur eine breite Auswahl an unterschiedlichen Alphabeten, sondern auch viele Spielereien, wie Bordüren oder Illustrationen, welche jedes Handlettering-Herz höher schlagen lassen. Auch wenn ich es nicht unbedingt Anfängern empfehlen würde, ist es für erfahrene Letterer eine tolle Ideenvorlage.

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34 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 17 Rezensionen

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Der rote Stier

Rex Stout , Conny Lösch , Jürgen Dollase
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 21.04.2018
ISBN 9783608981124
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Irgendwie ziehe ich Bücher mit schrägen Paaren an, denn anders könnte ich den Detektiv und Orchideenzüchter Nero Wolfe und seinen Assistenten Archie Goodwin nicht bezeichnen. Doch gerade ihr miteinander sorgten dafür das ich mich auch zum 3. Mal in ihrer Welt verlor und mit Spannung verfolgte, wie ein Fall gelöst wurde. 

Auch wenn ich das Buch als den 3. Band bezeichne, so ist dieser es nicht. Eigentlich ist er der 6. Band einer 33-bändigen Reihe, wobei die beiden bereits gelesen Bücher des Autors noch ein Stück weiter oben in der Reihe liegen. Hier hätte ich es schön gefunden, wenn man wenigstens mit dem ersten Band begonnen hätte um einen guten Einstieg in die Geschichte zu gewährleisten. Trotzdem schätze ich es, das man diese, doch in die Jahre gekommene, Serie wieder hervorgeholt hat, denn der Charme dermaligen Zeit im Buch ist ergreifend und faszinierend.


Der diesmalige Fall führte mich raus aus New York, wobei dies für Nero Wolfe natürlich eine absolute Ausnahme war, da der äußerst kräftige Detektiv seine eigenen Räume sehr zu schätzen weiß. Doch für eine Orchideenausstellung müht auch er sich aus den eigenen 4 Wänden, da die Präsentation seiner Pflanzen, für ihn eine Sache von Ehre darstellt. Hier begann dann auch die Story, bei welcher mir der Einstieg deutlich besser gelang, als bei „Es klingelt an der Tür“. Der Grund war, das ich im vorherigen Buch gleich am Anfang, mit all zu vielen fremden Personen überschüttet wurde, die ich im späteren Verlauf einfach nicht zuordnen konnte. Daher war diesmal um einiges angenehmer, neue Charaktere kennenzulernen, die auch Nero und Archie noch nicht kannten.

Die Gestaltung dieser war übrigens sehr bildlich, was an den hervorragenden Beschreibungen lag. Ein besonderes Augenmerk möchte ich dabei auf die stets sehr kuriosen Persönlichkeiten legen, die weit ab vom Standard waren und zu überraschen wussten. So auch diesmal. Farmer, die um einen teuren Stier stritten, verfeindete Nachbarn, wobei dies nur von einer Seite ausging und verzwickte Liebschaften sorgten für eine Menge Unterhaltung trotz der Ermittlungen. Diese erwiesen sich auch als sehr lehrreich, da z. B. die Regeln zur Bewertung der Tiere aufgezeigt wurden. 


Insgesamt war der Fall sehr spannend und abwechslungsreich. Das dieser Krimi zu einer anderen Zeit geschrieben wurde, merkt man ihm trotzdem stark an, da z. B. die Meinungen über Frauen noch sehr verhalten waren und die Ermittlung ohne technische Gerätschaften aus kommen musste. Aber genau dies ist es, was ich an solchen Krimis mag. Nichts mit Internetrecherche und Fingerabdruckscanner, nein, hier musste das Duo noch mit dem Kopf ran, was zu weilen erstaunliche Ergebnisse hervorbrachte. Auch ein wenig anders, sind Neros Ermittlungsansätze, welche stark auf den Dickschädel des Detektivs bauen. Dieser setzt nämlich sehr gerne seine Meinung durch, was ihm zu einer doch sehr schwierigen Figur macht. Archie ist dabei genau das Gegenteil, da dieser sehr gewitzt ist und dazu auch noch sehr anziehend auf Frauen wirkt. Als Partner funktionieren jedoch, zumal Archie stets die Laufarbeiten erledigt. 


Der Schreibstil des Buches ist übrigens erstaunlich leicht, was besonders daran liegt, das wir das Buch aus der Sicht von Archie erleben. Dieser hat eine sehr freundliche Art, die es mir leichter machte in Wolfes Welt einzutauchen. Auch der Gebrauch von Fremdworten ist auf das Mindeste reduziert, sodass einem flüssigen Leseverlauf nichts im Wege stand. Mir persönlich gefällt die Reihe sehr, weswegen ich hoffe das noch weitere Neuauflagen der Bücher erfolgen.

Mein Fazit

Auch diesmal konnte Nero Wolfe einen komplizierten Fall lösen und das sehr zu meiner Freude. Ich verlor mich in der spielenden Zeit, welche so nah und doch so fern wirkte und konnte es kaum erwarten, wie der Fall ausgehen würde. Trotzdem sollte man für Nero Wolfe starke Nerven haben, da dieser Detektiv eher für sein Können berühmt ist, als für seinen Charme.

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(1.467)

2.359 Bibliotheken, 16 Leser, 6 Gruppen, 102 Rezensionen

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Evermore - Die Unsterblichen

Alyson Noël ,
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Goldmann, 19.09.2011
ISBN 9783442473793
Genre: Fantasy

Rezension:

Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich nun den ersten Teil der Evermore-Reihe gelesen und ging aus ihm mit gemischten Gefühlen heraus. Dabei war es nicht einmal die Story, sondern die Entscheidungen, welche die Hauptprotagonistin Ever wählte. 


Aber zurück zum Anfang. Wie bereits in der Kurzbeschreibung beschrieben, handelt das Buch von Ever, welche ihre Familie bei einem Autounfall verlor, wobei sie allein überlebte. Als wäre die Tragödie nicht noch schlimm genug, kämpft Ever mit Schuldgefühlen und zieht sich immer mehr zurück. Das Kennenlernen von ihr war für mich trotzdem etwas Positives, da sie charakterlich sehr sympathisch war und dazu auch noch das Glück hatte, von freundlichen Verwandten aufgenommen worden zu sein, die für sie nur das Beste wollen. Dazu wurde sie als sehr hübsch beschrieben, was ihr aber in der derzeitigen Lage nicht wirklich wichtig war.  

In Sachen Freunde griff sie dann allerdings voll daneben, denn Haven und Miles waren für mich 2 Personen, die nur an sich dachten und dabei dermaßen fies werden konnten, das ich ins Buch krauchen wollte, um sie mal ordentlich durchzuschütteln. Gerade Haven war für mich wirklich ein Graus, da sie sehr stimmungsschwankend war und keinerlei Kritik vertragen konnte. Man erfuhr, im Laufe des Buches, warum sie sich so verhielt. Dies empfand ich aber nicht als Rechtfertigung, weswegen sie für mich weiterhin ein nervender Charakter war. Zum Glück lebt das Buch durch Ever, welche seit ihrem Unfall nicht nur Gedanken hören kann, sondern auch weiterhin mit ihrer verstorbenen Schwester Kontakt hält. Diese außergewöhnliche Gabe bedeutet jedoch auch viel Kummer und so erlas wie ich Ever ihr nicht nur half, sondern sie auch stark verletzte. 


Was für mich natürlich wieder schrecklich war, war die übertriebene Darstellung einiger Personen. Ich mag dies nicht und werde es auch nie mögen, da ich bei den vielen Informationen zu einem Charakter einfach abschalte. So war es auch hier. Damen oder auch Haven wurden bis in die Unendlichkeit beschrieben, was mich wirklich sehr störte, da sie sich für mich immer mehr verfremdeten. Am Ende war diese beiden Persönlichkeiten für mich nur noch Namen, da ich es einfach leid war, sie nach den vielen Beschreibungsteilen zusammenzusetzen. 


Die Geschichte an sich wusste jedoch zu überzeugen. Es war eine gute Mischung aus Young-Adult, Fantasy und ein Hauch Mystik, die dazu auch noch gut verständlich war. Der Schreibstil war leicht gehalten, konnte aber nicht nur mit Spannung, sondern auch mit emotionalen Momenten punkten. Der Fantasy-Anteil wurde dabei relativ konstant gehalten, weshalb es hin und wieder etwas langatmig im Buch wurde. Das Damen das große Mysterium im Buch war, zeigte sich mir allerdings nur, durch seine stets nach der gleichen Masche, ablaufenden Anwesenheit. Er tauchte auf, verschwand und hatte jedes Mal eine Entschuldigung dafür parat. Hier war das Ende eine Offenbarung, da man endlich erfuhr, was mit ihm los war.


Das komplette Ende, war für mich dann sehr verwirrend, da ich einfach nicht verstand, wie Evers und Damens Leben miteinander verknüpft war. Auch hier überschlugen sich einfach die Beschreibungen, welche mich leider etwas verdattert zurückließen.


Mein Fazit


Der erste Teil der Reihe hatte seine Hochs und Tiefs, konnte mich am Ende aber soweit überzeugen, das ich mit Freude zum Nachfolger greifen werde.

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81 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 28 Rezensionen

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Die Stadt der Träumenden Bücher - Die Katakomben

Walter Moers , Florian Biege
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Knaus, 09.01.2018
ISBN 9783813505023
Genre: Comics

Rezension:

Nachdem ich euch vor kurzen den ersten Teil der beiden Graphic Novellen von „Die Stadt der Träumenden Bücher“ gezeigt habe, ist heute der zweite Teil dran, welcher mich nicht minder beeindruckte. 

Ich möchte zumindest die warnen, welche das Buch noch nicht gelesen haben, da es diesmal um vieles rauer bzw. brutaler zugeht. Es fließt viel Blut, es gibt grausame Szenen und Tode, die mir die Tränen in die Augen trieben. Kurz um es wird nichts verschönert. Trotzdem hatte das Buch, genau wie sein Vorgänger, diesen Charme, welcher ein dazu verleitete die Seiten genau zu betrachten, um kein Detail aus zu lassen. 

Genau wie Teil 1 bekam das Buch ein Cover welches die Atmosphäre des Buches perfekt einfing. Da das Buch, wie oben bereits beschrieben, diesmal etwas düsterer ist, waren auch die dunklen Farben und die Darstellung der lebenden Bücher, genau das Richtige, da diese schon sehr unheimlich aussahen. 

Die Geschichte begann da, wo sie beim ersten Teil aufgehört hatten. Die ersten Seiten unterhielten mich blendet, da hier noch die Vorstellung der Buchlinge erfolgte, die zudem ihre gesamte Höhle präsentierten. Schon hier überwältigten mich die liebevollen Details, welche ich mir in meinen kühnsten Vorstellungen nicht hätte erdenken können. Ich bekam förmlich Schnappatmung da das was ich sah so unglaublich war. Da ich es nicht so mit dem schätzen habe, stellte ich fest, das ich mir alles viel zu klein vorgestellt hatte. Wer hätte denn auch gedacht, dass das Reich von so kleinen Wesen, so groß sein würde. 

Wurde ich bis jetzt unterhalten, ging es nun etwas ernster zu. Prompt änderten sich die Farben im Buch welche bisher noch sehr hell gehalten waren und nun in ein dunkles blau-grau übergingen. Sagen wir wie es ist, die Bilder bescherten mir einen Gänsehautmoment nach dem Nächsten. 

Auch wenn ich wusste, was auf den nächsten Seiten passieren würde, scheute ich mich doch die Seiten um zu schlagen. Besonders da ich wusste wie detailreich die Bilder waren, graute es mir vor so einigen Momenten. 

Trotzdem las ich weiter und erfreute mich immer mehr an den geschriebenen Wörtern, die in feinster Handlettering-Manier zu sehen waren. Es gab einmal einen Schrifttyp für wirklich gesprochene Sätze und für erklärende Zusammenfassungen. Wie im Vorgänger waren beide gut auseinander zu halten, da gesprochene Sätze immer in einer Sprechblase standen. 

Das Ende des Buches ist grausam, aber auch bewegend und bildlich so grandios in Szene gesetzt, das ich wie gebannt an einigen Bildern hängen blieb. Nachdem ich es schließlich zu schlug musste ich mich erst einmal fassen, da ich das Gesehene erst einmal verarbeiten musste. So emotional habe ich bisher selten auf ein Buch reagiert. 

Was euch nach der Geschichte selbst erwarte, haut mich dann wirklich aus den Socken. Denn das „Making of“, zeigte wie die Bilder entstanden und wie aufwendig ihre Bearbeitung war. Hier möchte ich ein „Danke schön“ an all die richten, die für die Erstellung beider Bücher zuständig waren, denn sie haben eine grandiose Arbeit gemacht und meine Vorstellungen sogar noch übertroffen. Ich fühlte mich richtig geehrt diese Werke in den Händen halten zu dürfen und das meine ich mit vollen Ernst. 

 

Mein Fazit
 

Beide Bände sind für mich wahre Kunstwerke, die es schafften eine Geschichte, die so schon beeindruckend war, zu etwas unvergesslichen zu machen. Sowohl die Story, als auch die Bilder habe ich mir mittlerweile öfter angesehen als ich Finger an beiden Händen habe und trotzdem bin ich immer noch fasziniert. Das muss ein Buch erst einmal schaffen.

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Die Stadt der Träumenden Bücher - Buchhaim

Walter Moers , Florian Biege
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Knaus, 06.11.2017
ISBN 9783813505016
Genre: Comics

Rezension:

„Die Stadt der Träumenden Bücher“ war für mich ein Buch, welches ich las und das seitdem nicht mehr vergessen konnte. Wie könnte ich auch, bei all den magischen, fantastischen und atemberaubenden Dingen die darin geschahen. Doch dann entdeckte ich die Graphic Novel zum Buch, welche schon beim Aufschlagen der ersten Seite meinen Herzschlag erhöhen ließ. 

Grund war die liebevolle Aufmachung des Buches, welche den Charme der Geschichte gekonnt in Bilder umgesetzt hatte. Dies zu verdanken ist Florian Biege, welcher mit viel Hingabe, Seite für Seite erstellte und zumindest bei mir, meine Vorstellungen noch übertraf. Seien es die die Details, die jedes Bild schmückten und mich dazu veranlassten, sie ganz genau zu betrachten oder die Farbgebung, die jeden Ort, jeder Person oder jedem noch so kleinen Winkel im richtigen Licht erstrahlen ließen. 

Die Geschichte blieb natürlich selbe, nur das diese eben wie ein Comic dargestellt wurde. Natürlich wurden nicht alle Sätze des Buches eins zu eins übernommen, aber die, die gewählt wurden, ließen die Geschichte trotzdem vollständig wirken, da sie die wichtigsten Punkte ansprachen.

Da „Die Stadt der Träumenden Bücher“ mein erstes Buch des Autors war, sorgten die Beschreibungen von Personen, Wesen und Orten dafür, das ich mir den ein oder anderen sehr gut vorstellen konnte. Dies war allerdings nicht bei allen so, da es ja auch durchaus komplexere Figuren gab, die so unglaublich klangen, das mich meine Vorstellungskraft einfach mal im Stich ließ. Als ich sie dann aber im Buch erblickte, war ich überrascht, wie nah sie doch meinen Vorstellungen entsprachen. Gerade Phistomefel Smeik hatte es mir angetan, weshalb es um so faszinierter war, ihn nun in Bild und Farbe erblicken zu können. 

Dieses Buch führte mich bis in die lederne Grotte der Buchlinge . Doch wer glaubt hier einen einfachen Abschluss der ersten Hälfte des Buches zu erleben, der wird überrascht sein, da sich die Grotte aufklappen lässt und man einen umwerfenden Blick auf die gesamte Grotte erhält. Ihre Beschreibungen im Buch waren ja schon WOW, aber sie zu sehen und jedes Detail zu erkunden, war einfach WOW WOW WOW. Doch auch hier endet das Buch noch nicht. Den Abschluss macht ein umfassendes Glossar, das Orte, Personen usw. wundervoll erklärte und dazu hin und wieder Abbildungen zeigte. Auch hier tat es mir Phistomefel Smeik an, der hier nicht nur ausführlich beschrieben wurde, sondern von dem man auch das Skelett ersehen durfte. Wieso seine Rasse Haifischmade genannt wird, ist dadurch gut ersichtlich. 

Sagen wir es so wie es ist, diese hochwertige Arbeit entlockte mir am Ende sogar ein paar Tränen, da ich einfach zu überwältigt von dem war, was ich gerade erblicken konnte. Dieses Buch und sein Nachfolger, wurden von mir zu Schätzen ernannt, die ich immer hüten werde. Klingt vielleicht albern, aber diese Novellen üben auf mich eine Faszination aus, die ich bisher nur selten bei Büchern hatte.

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Die Wellenläufer

Kai Meyer
Flexibler Einband: 384 Seiten
Erschienen bei Heyne, 01.09.2009
ISBN 9783453533202
Genre: Fantasy

Rezension:

Über Wasser laufen zu können, ist wohl ein Traum den viele Menschen seit Jahrhunderten hegen und pflegen. Jolly und Munk leben diesen Traum und ihre Geschichte fängt mit „Die Wellenläufer“ erst an. 
Diese Reihe stand jetzt etwa ein Jahr in meinem Regal. Nicht das ich sie nicht beachtet hätte, aber erst vor kurzen entschloss ich mich dazu, mir einmal die Kurzbeschreibung des ersten Teils durchzulesen. Diese begeisterte mich dermaßen, das ich das Buch gleich als Nächstes lesen musste.
Kaum waren die ersten Seiten gelesen, war ich schon mitten in der Geschichte und erfreute mich an Piratenschlachten, bekannten Orten wie Tortuga und der Karibik und der nautischen Mythologie. Auch das Kennenlernen mit Jolly verlief sehr harmonisch. Ich mochte ihren Mix aus Kind und der erfahrenen Seefahrerin, da sie dadurch Gefahren sehr gut einschätzen konnte, aber auch den Umgang mit gleichaltrigen problemlos meisterte. Gerade als der Abenteuer-suchende Munk in ihr Leben trat, merkte man schnell das Beide sehr gut zusammen passten. Ihre Unterschiede ergänzten sich und halfen ihnen so den gefährlichen Abenteuern zu trotzen. 
Da dies eine Trilogie ist, erlebte ich die Abenteuer natürlich nur bis zu einem gewissen Punkt. Bis zu diesem wurde mir jedoch sehr ausführlich erklärt, gegen was die beiden Quappen kämpfen müssen. Wenn ich nur daran denke, bekomme ich sofort Lust den nächsten Teil aufzuschlagen. Denn die Spannung, die tolle Story und die glaubhaften Figuren, ließen mich das Buch in einem Ruck durchlesen.
Wo etwas Mystisches und Gefährliches ist, da herrscht auch meist Gewalt. So auch im Buch, denn ich erlebte sehr emotionale Momente, ungewollte Tode und erschreckende Monster die der spannenden und teils unterhaltsamen Geschichte, eine gewisse Ernsthaftigkeit gaben. Hier war ich übrigens auch froh zu lesen, dass das Buch für Kinder ab 12 Jahren geeignet sein sollte und nicht darunter. 
Willkommen in der kinderfreundlicheren Variante von „Fluch der Karibik“. 
Ok, ganz so kinderfreundlich war das Buch nicht, aber doch um einiges gediegener. Dafür sorgte besonders der leichte Schreibstil, der mit einer detailreichen Beschreibung glänzen konnte. Schiffe, Inseln, Städte, alles war so gut beschrieben, das ich mir im Kopf meine eigene kleine Piratenwelt aufbaute. Auch die Darstellung der Monster und Wesen im Buch ließ genug Freiraum für die Fantasie. Zusammengefasst ich fühlte mich beim Lesen richtig wohl und genoss eine spannende Lektüre mit einer außergewöhnlichen Story. 
 

Mein Fazit
 

Auch wenn dies mein erstes Buch vom Autor war, so freue ich mich jetzt schon auf die vielen spannenden Geschichten die mich noch erwarten. Dieses Buch dürfte, egal ob Kind oder Erwachsener, in jedem den inneren Seemann wecken. Traut euch in See zu stechen und startet in ein spannendes Abenteuer mit Jolly und Munk. *Aaarrrrrrr*

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