Leserpreis 2018

Annejas Bibliothek

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2 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Handlettering Übungsheft

Katja Haas
Flexibler Einband: 56 Seiten
Erschienen bei Lingen Verlag, 15.08.2017
ISBN 9783943390537
Genre: Sachbücher

Rezension:

Da ich bei der Gestaltung von Sprüchen oder Schriften noch sehr unsicher bin, wollte ich neben dem Hauptbuch, auch das Übungsheft ausprobieren. Dieses hatte zwar locker 30 Seiten weniger, bot mir aber ehrliches gesagt alles, was ich als Anfängerin benötigte. Zudem fand ich es sehr elegant, dass das Heft von einer Art Banderole zusammengehalten wurde, welche man vor Benutzung hinunterschob. 

 

Was mir besonders gut gefiel, war der Aspekt, das ich für das Übungsheft, nicht das Hauptbuch brauchte. Ich konnte es einfach separat nutzen, ohne dass ich das Gefühl irgendetwas zu verpassen oder falsch zu machen. Denn neben einer tollen Einführung, wurden nochmal ein paar Basics beschrieben, die zwar wirklich nur auf das Nötigste beschränkt waren, aber vollkommen reichten. 

 

Dann konnte es losgehen, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Denn trotz der geringen Seitenzahl, finden sich neben vielen Tipps und Hinweisen, auch Seiten zum Aufwärmen und für Dekoelemente. Das Hauptaugenmerk wurde aber auf die Schriften gelegt und diese zu üben, machte verdammt viel Spaß. Dies lag vor allem an der tollen Einweisung, welche ich gerade für Brush-Pens dringend benötigte. Neben Seiten mit Linienraster gibt es aber auch leere Seiten, auf welchen man das gerade Gelernte üben kann. Auf diese traute ich mich ehrlich gesagt noch nicht, aber der Tag wird kommen. Versprochen!

 

Ja, ich bin von diesem Heft begeistert, da es wirklich eine große Vielzahl an Übungsmöglichkeiten bietet. Aber auch das drum herumwirkte auf mich freundlich und einladend. Es ist zwar alles in schwarz/weiß gehalten, aber das tat meiner Freude keinen Abbruch. Der Aufbau des Heftes war dabei, einfach zu gut durchdacht und bot mir mit seinem steigenden Schwierigkeitsgrad, genau die richtigen Übungen. 

 

Wer übrigens wie ich gerne viel und oft übt, wird allerdings merken, dass der Platz sehr schnell abnimmt. Die Lösung ist die Autorenseite von Frau Haas, auf welcher man, verschiedene Linienrastervorlagen herunterladen und ausdrucken kann. Ich finde dies sehr freundlich, denn der Erwerb von Vorlagen kann ansonsten ganz schön ins Geld gehen. Stifte muss man zwar selbst erwerben, aber das wäre auch sonst zu viel des Guten. 

 

 

Mein Fazit

 

Dieses Übungsheft konnte mich sowohl vom Äußeren als auch vom Inneren mehr als überzeugen. Tolle Übungen, interessante und aufschlussreiche Tipps und Tricks und viel Platz für die eigenen Kritzeleien, ja hier wird einen wirklich was geboten.

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14 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Handlettering

Katja Haas
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Lingen Verlag, 15.03.2017
ISBN 9783943390407
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Handlettering ist für mich zu einer Leidenschaft geworden. Ich bin noch weit am Anfang, aber erfreue mich trotz allem schon an kleinen Erfolgen. Dazu trug auch dieses Buch bei, welches mir nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch, eine ganze Menge beibrachte. 

 

 Trotz der geringen Seitenzahl, von gerade einmal 80 Seiten, bot mir der Inhalt genau das was ich brauchte, um in die Materie einzusteigen. Die Unterschiede zwischen den Schreibarten, welche Stifte die Autorin verwendete und natürlich ein paar Alphabete, welche für Anfänger nicht nur machbar sind, sondern auch eine tolle Wirkung haben. Gerade die Informationen über Stifte fand ich mehr spannend, da ich mich noch nie mit so etwas auseinandergesetzt hatte. Ich war baff, welche Möglichkeiten schon einzelne Stifte boten und muss gestehen, dass viele davon mittlerweile auch bei mir eingezogen sind. 

 

Ein weiterer Punkt, der mich positiv überraschte, war die Möglichkeit im Buch zu üben. Es gibt zwar noch ein Übungsheft zum Buch, aber ich fand es trotzdem toll, das schon allein beim Erwerb des Hauptbuches daran gedacht wurde, Übungsfelder einzubauen. Diese bieten übrigens neben den Alphabeten selbst, auch Aufwärmübungen, welche mich erstmal Schwünge üben ließen. Denn auch wenn es in Anleitungen und Videos immer sehr leicht aussieht, ist das richtige führen, gerade bei Brush-Pens doch eine kleine Herausforderung. Ich bin hier immer noch am Üben, denn nicht immer will mir all das Gelingen. Doch am Ende sind es die Möglichkeiten die mich bei der Stange halten. Diese zeigt Frau Haas übrigens an mehreren Beispielen, welche meine Augen zum Glitzern brachten.

 

Dann kommen wir einmal zur Schreibweise. Keine Angst, denn Frau Haas hat einen sehr angenehmen Schreibstil, der dazu auch noch sehr Mut machend ist. Denn was viele oftmals vergessen ist, das auch sie einmal da angefangen hat, wo z.B. ich jetzt stehe, nämlich am Anfang. Sie verband Erklärungen gerne mit eigenen Erfahrungen, weswegen das Buch eine sehr persönliche Note hatte. Ich fühlte mich damit allerdings sehr wohl, denn es zeigt, das man trotz Fehlschlägen, nicht aufhören sollte, sondern weiter machen sollte. Das klingt fast schon therapeutisch und ganz ehrlich? Das war es auch, aber eben auf kreative Art und Weise. Dazu kam, das die Gestaltung der Seiten, zumindest für mich, so angelegt waren, das ich schon vom Hinsehen Lust bekam einen Stift zu nehmen und loszulegen. Alles ist freundlich und bunt gestaltet, ohne das es aufdringlich wirkt. Ich erfreute mich einfach an den Bildern, weswegen ich das Buch auch immer noch so gerne nutze. 

 

Ein kleines Highlight wartet übrigens am Ende, da hier 2 Postkarten zum Ausschneiden bereitstehen. „Loslettern und ab in die Post!“. So steht es bei, doch ich werde diese Karten erst versenden, wenn ich auch wirklich sicher bin mit dem Schreiben. Auf diesen Tag freue ich mich übrigens schon jetzt. 


Mein Fazit

 

Ein tolles Buch für Einsteiger und erfahrene Letterer, denn es bietet eine tolle Einführung, aber auch einfallsreiche Ideen, die selbst Kenner überraschen dürften.

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9 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

Lia Ray Gewissenstransfer

Rose M. Black
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Walch PublishingGroup GbR, 06.06.2018
ISBN 9783981995930
Genre: Krimi und Thriller

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474 Bibliotheken, 2 Leser, 3 Gruppen, 18 Rezensionen

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Skulduggery Pleasant - Die Diablerie bittet zum Sterben

Derek Landy , Ursula Höfker
Flexibler Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Loewe, 09.01.2012
ISBN 9783785574058
Genre: Jugendbuch

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Mein Sketchnotes - Workshop

Sonja Graus
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Lingen Verlag, 15.02.2018
ISBN 9783943390780
Genre: Sachbücher

Rezension:

Sketchnotes, was würde ich nur ohne sie machen? Langweilige Einkaufszettel, Notizen, die man übersieht oder Rezepte, die man stumpf abgeschrieben hat, gehörten zu meinem Alltag. Ok, ab und an gehören sie immer noch dazu, denn ich bin noch Anfängerin. Doch je mehr ich übe, desto mehr Ideen kommen mir und dabei helfen mir auch Bücher wie dieses. 

 

Ich habe schon verschiedene Bücher zu diesem Thema in den Händen gehabt und war erstaunt, das mir dieses trotzdem noch einmal komplett neue Dinge beibrachte, die meine Sketchnotes verbesserten. Denn wie der Titel schon sagt, ist dies wie ein Workshop und diese sind dazu da, nicht alles zu lehren, sondern nur einen gewissen Teil. In den Schritt für Schritt-Anleitungen erhielt ich nicht nur Einweisungen in leichte Zeichnungen wie Gesichtsausdrücke, sondern auch in einfache Gegenstände des Alltags. Das war toll, denn als weniger Zeichen-begabter Mensch, fiel es mir schon schwer einen Regenschirm zu malen. 

 

Vor allem will dieses Buch zeigen, wie vielseitig Sketchnotes sind und das man sie nicht nur klassisch auf Papier, sondern auch am Pc oder auf einem Tablet einsetzen kann. Ebenso zeigt es wie toll sich Pläne oder Präsentationen damit vereinfachen lassen, da statt einem Haufen Text Bilder ersehbar sind, die wir besser verarbeiten können. Hier sind wir dann auch beim Hauptpunkt der Sache angekommen, denn es wird ganz klar gesagt, wieso wir mehr Sketchnotes in unser Leben einbauen sollten. Zur Entlastung. Jeden Tag werden wir mit Texten überflutet, die nur für eines sorgen und das ist Stress. Schon das Planen einer Reise kann ausufern, wenn man schriftlich festhalten möchte, was mit soll. So ging auch ich ran und erfreue mich mittlerweile daran, erstellte Pläne und Listen anzusehen. 

 

Natürlich bietet dieses Buch sehr viel Theorie, aber auch ein paar praktische Übungen. Seit Hauptaugenmerk, liegt aber in der Aufklärung der Sache. Was brauche ich für Sketchnotes? Wo kann ich sie am besten einsetzen? Und die wohl wichtigste Frage: Ich soll zeichnen? Ja und nein, denn Sketchnotes haben nichts mit Zeichentalent zu tun, sondern damit, Gegenstände, Emotionen oder Personen möglichst simpel darzustellen. Teilweise genügen Umrisse. Gerade hier bietet das Buch ein paar tolle Übungen, um z.B. Emotionen richtig zu malen oder gar ein Gesicht mit dieser Emotion. 


Ja, ich habe vieles in diesem Buch gelernt und schlage es noch immer gerne auf. Dies liegt vor allem am sympathischen Schreibstil, welches mit „dir“ und „wir“, mich als Leser und Anwender ansprach. Ich fühlte mich wohl und das ist glaube auch die Hauptsache. Auch die Zusammensetzung des Buches ist sehr gelungen und brachte mich mit einfachen Übungen schnell an das gewünschte Ergebnis. Besonders die Anwendungsmöglichkeiten am Ende überraschten mich noch einmal, denn an viele hätte ich im Traum nicht gedacht. 


Mein Fazit

 

Ein tolles Buch, das vor allem Anfänger begeistern dürfte. Aber auch fortgeschritteneren Nutzer bekommen neue Einsichten in dieses interessante Thema und können noch etwas lernen. Denn der Fokus liegt nicht allein bei den Bildern selbst, sondern auch bei ihr unzähligen Anwendungsmöglichkeiten. Ich bin begeistert.

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129 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 72 Rezensionen

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Der Blumensammler

David Whitehouse , Dorothee Merkel
Fester Einband: 346 Seiten
Erschienen bei Tropen, 04.11.2018
ISBN 9783608503739
Genre: Romane

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38 Bibliotheken, 1 Leser, 1 Gruppe, 12 Rezensionen

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Ich und der Weihnachtsmann

Matt Haig , Sophie Zeitz , Chris Mould
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 21.09.2018
ISBN 9783423289658
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Nachdem mich viele Weihnachtsgeschichten mehr als enttäuscht hatten, freute ich mich um so mehr auf dieses Buch. Schon das Cover ließ mein weihnachtliches Herz schneller schlagen, da die Glitzereffekte nicht nur den Buchtitel benetzten, sondern auch auf Schneeflocken zu finden waren, welche dem Ganzen auch noch etwas Winterliches gaben. Auch die Illustrationen sprachen mich an, wirkten sie doch sehr gut durchdacht. Ob mich das Buch auch innerlich so packen konnte? Ich sage mal, na ja. 

 

Vorab möchte ich noch erwähnen, das es sich bei dem Buch um den vorerst letzten Teil einer Reihe handelt. Die Vorgänger beschäftigen sich zum einen mit der Entstehung des Weihnachtsmannes und wie Amelia, welche auch in diesem Buch der Hauptcharakter ist, das erste Mal Weihnachten rettete. Ich merkte meinen Fehler leider zu spät und kann zumindest sagen, dass ich trotz der fehlenden Bände sehr gut im Buch zurechtkam. Dies lag vor allem daran, das die Ereignisse erwähnt und so erklärt wurden, das man einen sehr guten Anschluss an diese Geschichte bekam. 

 

Aber fangen wir von vorne an und das heißt bei Amelia, welche vom Weihnachtsmann gerettet wurde und nun in Wichtelgrund lebt. Ehemals arbeitete sie als Schornsteinfegerin, da ihre Mutter erkrankte und nicht mehr für die Familie sorgen konnte. So kam es auch, das Amelia in ein Arbeitshaus musste, aus welchem nicht nur sie, sondern auch die Köchin Mary gerettet wurde. Hier ist dann auch schon das Problem, denn Amelia und Mary sind Menschen und das scheinen viele Wichtel nicht gerade toll zu finden. 

 

Am Ende handelte das Buch fast grundsätzlich von Misstrauen, Ausgrenzung und dem Verlangen sich beweisen zu „müssen“. Das fand ich sehr schade, denn ein wenig mehr weihnachtliche Stimmung, hätte ich mir schon gewünscht. Hier konnten auch die bekannten Rentiere des Weihnachtsmannes nicht viel ausrichten oder die Nennung der Spielzeugwerkstatt. Immer zu musste sich Amelia verteidigen, was teilweise sogar nervig wurde, da sie stets und ständig die harte Arbeit im Arbeitshaus erwähnte. Ein oder zweimal hätten gereicht, aber gefühlte 10-mal waren dann einfach zuviel. Auch ihre Einlebung in Wichtelgrund war für mich ein Kampf, da der stetige Vergleich zwischen Wichtel und Mensch in eine Art Machtspiel ausuferte. Die Wichtel zeigten, was sie konnten und Amelia kam nicht hinterher. Schlussendes hatte ich nur noch ein deprimiertes Mädchen, das sich sogar in ihr altes Leben zurückwünschte.

 

Verständlich, aus meiner Sicht, denn ich selbst hätte es an diesem Ort auch nicht ausgehalten. Dies lag vor allem an den Wichteln selbst, welche so kleinkariert dachten, dass es manchmal fast an Dummheit grenzte. Eigene Meinungen waren kaum zu finden. Hier waren mir die Elfen eindeutig lieber, da diese wenigstens eigenmächtig dachten. 

 

Wo ich vonseiten des Weihnachtsmannes her, enttäuscht wurde, schaffte sein Gegenstück, der Osterhase, mich komplett zu überzeugen. Denn in dieser Welt war Ostern noch nicht so bekannt wie bei uns. Die Geschichte nahm mit den Hasen einen überraschend guten Weg, welcher damit endetet, das Ostern ins Leben gerufen wurde. Einen Clou, denn ich sehr geschätzt habe, da er gerade Kindern, den Glaube an den Weihnachtsmann und den Osterhasen noch ein Weilchen erhalten sollte. 

 

Schade, dass mich die Geschichte, sonst nicht weiter beeindrucken konnte. Ich hatte wohl einfach zu viel erwartet. Trotzdem waren die Illustrationen im Buch schön anzusehen entschädigten aber nicht für die maue Handlung. 


Mein Fazit

 

Von außen glitzerte es weihnachtlich, doch innen war von diesem Glanz nicht mehr viel zu spüren. Ich  schaffte es einfach nicht Amelia, als Hauptcharakterin anzusehen, weshalb sie für mich eher ein störender Faktor war. Da fand ich die Geschichte vom Weihnachtsmann und dem Osterhasen deutlich spannender, da hier sehr kreativ Ostern erklärt wurde. 

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180 Bibliotheken, 0 Leser, 4 Gruppen, 4 Rezensionen

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Darren Shan 03 - Die dunkle Stadt

Darren Shan
Flexibler Einband: 234 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.10.2003
ISBN 9783426624333
Genre: Fantasy

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 0 Rezensionen

Merks ermittelt in Leipzig

Steffen Mohr
Flexibler Einband: 180 Seiten
Erschienen bei Gmeiner-Verlag, 05.02.2014
ISBN 9783839215081
Genre: Krimi und Thriller

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6 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

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Die spannendsten Weihnachtsgeschichten aus Skandinavien

Henning Mankell , Annamari Arrakoski , Ake Edwardson , Håkan Nesser
Buch: 383 Seiten
Erschienen bei Rowohlt Taschenbuch, 01.11.2007
ISBN 9783499332524
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Gleich zu Anfang möchte ich erwähnen, dass die Wahl des Buchtitels, zumindest bei mir, ein paar falsche Erwartungen aufkeimen ließ. Denn wenn da schon Weihnachtsgeschichten steht, dann erwarte ich diese auch. Doch am Ende hatten nur wenige der Geschichten tatsächlich etwas mit Weihnachten zu tun und hätten eher den Titel „Wintergeschichten“ verdient. 


Trotzdem war ich mit dieser Anthologie verschiedenster Autoren mehr als zufrieden, denn das „spannend“ im Buchtitel wurde eindeutig erfüllt. Morde, Betrügereien und interessante Fälle schmückten dieses Buch und sorgten dafür das ich die Geschichten in einem Rutsch las. Trotzdem war es mich etwas besonderes, denn die Wahl der Autoren war ja auf das Skandinavien begrenzt und aus dieser Ecke der Welt hatte ich bisher so gut wie nichts gelesen. Zwar sagten mir viele der Autoren namentlich etwas, aber eigenständige Bücher schafften es noch nicht in meine Hände. Doch das wird sich wohl in nächster Zeit ändern.


Wie bereits oben erwähnt ist der Ausdruck „Weihnachtsgeschichten“ etwas falsch gewählt worden, da die Geschichten nicht immer direkt an Weihnachten spielen, sondern sich über Dezember verteilen und es bis in den Januar schaffen. Dabei wurden auch selten weihnachtliche Dinge aufgegriffen. Ein Fall hatte z.B. damit zu tun, das eine Frau eine andere töte, wobei das Weihnachtliche daran war, das sie Eiskunstläuferinnen waren. Der Fall war spannend, aber mit Weihnachten hatte dies wirklich wenig zu tun. Auch andere hatten nicht mehr damit zu tun, als das Winter war. 


Zur Schreibweise kann ich nur sagen, das es Autoren gab, deren Schreibstil ich leichter fand und welche, bei denen ich etwas brauchte um hineinzufinden. Hier muss jeder selbst entscheiden, was einem gefällt. Doch das, ist ja gerade das Gute an solchen Büchern. 

Mein Fazit

Dieses Buch bot mir spannende Geschichten, von Autoren, die ich noch nicht alle kannte, aber nun so schätzen gelernt habe. Leider hatten sie nur wenig mit Weihnachten zu tun, was ich sehr schade fand. 

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62 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 47 Rezensionen

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Planetenpolka

Lotte Minck
Flexibler Einband: 304 Seiten
Erschienen bei Droste Verlag, 22.02.2018
ISBN 9783770020171
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Als großer Fan der Loretta Luchs-Reihe, freute ich mich ungemein darauf, das es nun eine Neue geben sollte, in der Stella Albrecht Fälle lösen sollte. Besonders gespannt war ich auf die Art der Falllösung, da Stella als Astrologin arbeitet und somit eigentlich nichts mit Kriminalfällen am Hut hat. Doch im Buch kommt es, wie es kommt und Stella will ihren ersten Fall lösen, da dieser auch ihre Familie mit einbezieht. 

 

Mein persönliches Highlight war übrigens, dass das Cover wieder von Ommo Wille entworfen wurde, welcher auch den Loretta Luchs-Büchern ein originelles Aussehen gab. Einen kleinen aber feinen Unterschied gibt es und das ist die Farbgestaltung des Buchrücken, welcher statt einem gelben, einen grünen Ton trägt. Eine Unterscheidung im Regal ist somit gesichert. 

 

Eine neue Figur, eine neue Weltansicht, genau das ist es, was Stella von Loretta unterscheidet. Während die eine bei einer Sex-Hotline arbeitet, haben wir es bei Stella mit einer Astrologin zu tun. Mein erster Gedanke ging in die Richtungen Glaskugel, Tarotkarten und irgendwelche Pendel. Doch weit gefehlt, denn auch wenn dieses Buch eine Krimödie ist, so zeigt sie ganz klar, was es bei der Astrologie für Unterschiede gibt. Denn neben den tatsächlich oben erwähnten Mitteln, gibt es auch die Option spezielle Horoskope zu erstellen, welche präzise auf den Einzelnen zugeschnitten sind. Hierbei wird geschaut, welche Planeten, wie aufeinander treffen oder wann welcher Planet, in einem bestimmten Lebensabschnitt steht. Dies hat eindeutig wenig damit zu tun, was auf manchen Fernsehsendern angeboten wird und wo auch vorgewarnt wird. 

 

Da die Autorin sehr präzise bei ihrer Themenwahl ist, fand ich es toll zu wissen, von wem sie ihre Informationen bekam. Im hinteren Bereich des Buches, wird die Dame vorgestellt, wobei ich ihren Werdegang sehr spannend fand. Am bewährten Schreibstil der Autorin änderte sich jedoch reichlich wenig und das ist auch gut so. Es wird nicht an Details gespart, aber auch nicht übertrieben, so das man Umgebung, Gegenstände und Personen mit ein wenig Fantasie sehr gut erstellen kann. Das Einzige was mir auffiel, war die weniger unterhaltende Story. Denn wo ich bei Loretta schon mal Tränen lachte, waren hier nur vereinzelt Grinser möglich. Dies lag wahrscheinlich am ernsteren Wesen von Stella und ihrer Umgebung lag. Allerdings hoffe ich, dass sich dieser Punkt in nachfolgenden Büchern noch steigert. 

 

Kommen wir noch zum Fall an sich. Dass man Stella nicht gleich in den gefährlichsten Fall schubsen wollte, verstand ich vollkommen und nahm es so auch hin. Trotzdem bot der eine gute Spannung, welche vor allem daran lag, das man nie so ganz wusste, was als Nächstes passieren würde. Die Überführung des Täters zeigte sich zwar aus meiner Sicht zu früh, aber eine Überraschung war es trotzdem. Von daher war ich als Krimi-Tante gut bedient. Nur auf der Seite der Komödie hätte es ruhig ein wenig mehr sein dürfen. 


Mein Fazit

 

Ein neuer Krimistern steht am Himmel und er heißt Stella Albrecht. Zwar nicht so unterhaltend wie ihre Telefon-Kollegin schaffte sie es besonders mit ihrem Wissen über Astrologie mein Herz zu erobern. Aha-Momente sind garantiert, weswegen ich mich um so mehr auf weitere Bände mit ihr freue.

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4 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 2 Rezensionen

Voodoo Kind

Markus Geier
Flexibler Einband: 176 Seiten
Erschienen bei epubli, 19.02.2018
ISBN 9783746700915
Genre: Romane

Rezension:

Als mich der Autor des Buches fragte, ob ich sein Werk lesen wolle, konnte ich nichts anderes als sofort zuzusagen. Denn nicht nur das Cover gefiel mir, sondern auch die Kurzbeschreibung weckte mein Interesse. 

 

Somit ging ich mit recht viel Spannung an das Buch und wurde gleich einmal aus den Socken gerissen, da die Handlung gleich ziemlich heftig begann. Hier möchte ich erwähnen, dass das Buch am Anfang aufgesplittet ist, damit man Chris und Marc, die Hauptcharaktere des Buches, erst einmal kennenlernen kann. Wobei ein kennenlernen weniger der Fall ist, da es ja hauptsächlich um die Lebensumstände von beiden Jungs geht. Chris muss mit seiner Schwester eine ganze Menge Gewalt aushalten, wohingegen Marc, diese Gewalt selbst in seine Familie bringt.

 

In der Mitte des Buches fügen sich die beiden Geschichten schließlich zusammen und Chris und Marc agieren gemeinsam. Dabei ergänzten sie sich sehr gut, da sie verschiedene Fähigkeiten haben, die sie nun einsetzen müssen. Hierzu gehört auch die Kraft des Voodoo, welche Chris in Form einer Puppe ausübt. Klingt spannend, ist es auch, aber leider mit einem großen „Aber“, denn wie Chris in den Besitz des Voodoo-Buches kam, war mir mehr als suspekt. Ein Buch, das in einem Haus auftaucht, das der Familie schon ewig gehört? Naja, da hätte man sicher noch eine andere Option finden können. Auch ansonsten werden die Handlungen rund um die Religion sehr klischeehaft behandelt und haben mit dem eigentlichen Voodoo recht wenig zu tun. 

 

Auch sonst hätte ich mir mehr Tiefe für die Geschichte gewünscht. Alle Personen und deren Handlungen wurden nur sehr oberflächlich beschrieben, weswegen ich mir nicht einmal Chris und Marc bildlich vorstellen konnte. Auch die Misshandlungen, wirkten mehr wie ein Nebenprodukt, da sie nur sehr lasch abgehandelt wurden. Ich konnte mich z.B. nicht in Marc versetzen und verstehen, warum er seine kleine Schwester so hasst. Ok, ein Baby ist anstrengend und gerade in der Anfangszeit braucht es viel Aufmerksamkeit, aber es deswegen zu töten? Da gehört schon ein wenig mehr dazu, zumal Marc ansonsten sehr normal wirkt. 

 

Ja die Story hatte ihre Schwachstellen, aber besonders enttäuscht war ich von der Grammatik und Rechtschreibung. Kommas fehlten am laufenden Bande, Sätze ergaben manchmal keinen Sinn und Wörter vermissten fast auf jeder Seite mal einen Buchstaben. Dabei wurde ein Familienmitglied sogar dafür gelobt, Korrektur gelesen zu haben. Wie aber konnten dann Schnitzer wie „Klos im Hals“ statt „Kloß im Hals oder „durch Marc und Bein“ statt „Mark und Bein“ entstehen? Zumal diese Floskeln mehrfach verwendet und dabei jedes Mal falsch geschrieben wurden. 

 

Ich habe mich allerdings schon mit dem Autor in Kontakt gesetzt, um ihn darüber zu unterrichten, da sein Buch so, mehr der Unterhaltung diente, als inhaltlich zu packen. Eine Besserung wurde mir versprochen. 


Mein Fazit

 

Für das erste Werk ist das Buch nicht schlecht, aber auch kein Highlight. Der Geschichte fehlte es an Tiefe und die groben Fehler sorgten dafür das ich mich sehr ärgerte. Auch wenn Besserung gelobt wurde, so finde es doch schade, das ein Buch so fehlerhaft auf den Markt geworfen wurde. Trotz allem hoffe ich Band 2 ebenfalls lesen zu können, da ich die Entwicklung des Autors gerne weiter beobachten möchte. 

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 5 Rezensionen

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Frost & Payne - Band 11: Schachmatt

Luzia Pfyl
E-Buch Text: 112 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 16.01.2018
ISBN 9783958342859
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Das Ende der ersten Staffel naht und die Spannung steigt ins Unermessliche. 

 

Band 11 ist zu Ende und ich schloss ihn mit so vielen Gefühlen im Bauch, das ich zuerst überhaupt nicht wusste, wohin ich damit sollte. Denn ganz ehrlich, mich hat selten eine Reihe so sehr gepackt und emotional gefesselt, wie diese. Lydia Frost und Jackson Payne sind mir ans Herz gewachsen, weswegen ich den Verrat, den sie in diesem Teil erleben müssen, mit purer Abscheu erlas. 

 

Die Reihe vollbrachte einen enormen Wachstum, da man nun nicht nur Frost oder Payne´s Leben und Geschichte verfolgte, sondern auch in die Rollen anderer Personen schlüpfte, welche die Story voranbrachten. Cecilia, Payne´s Frau, Dr. Baxter, Dr. Grimm, Helen usw. gehörten nun dazu und schafften es, die eigentlich schon spannende Geschichte nochmals um interessante Persönlichkeiten zu erweitern. Auch diesmal schweifte ich zwischen den verschiedenen Charakteren hin und her und lernte sie dabei besser kennen. Dabei veränderten sich sogar meine Gefühle für 2 Personen. Zum einen wurde mir Cecilia Payne um einiges sympathischer, da sie neben einer Wissenschaftlerin, auch zeigte, dass sie nicht nur eine schick gekleidete Dame ist. Es zeigte sich, das sie von Jackson einiges gelernt hat und kein Problem damit hat, es einzusetzen. 

 

Die wohl größte Überraschung war Dr. Baxter, welcher mir bisher nur als freundlicher Genosse auffiel und anscheinend alles tat, um dem Team zu helfen. Sein Verhalten in diesem Buch schockierte mich zu tiefst, zumal seine Beweggründe verständlich, aber doch nicht so akzeptabel waren, wie er sie wohl dachte. Traurig und unvorhersehbar, aber an sich eine Wende, die der Geschichte noch einmal ordentlich Pfiff gab. 

 

Wie auch in den Bänden davor war der Schreibstil wieder angenehm und erzeugte eine Spannung, die mich dazu veranlasste, das Buch in einem Ruck durchzulesen. Die Liebe zu Details war wieder stark spürbar und doch so dezent, das ich mich von Informationen nicht erschlagen fühlte. 

 

Ich kann mich nun mit Freude ins Finale stürzen und bin mehr als gespannt, was mich erwartet.


Mein Fazit

 

Band 11 war wie seine Vorgänger packend und voller spannender Begebenheiten. Dazu kommen noch die interessanten Charaktere und schon wollte ich es nicht mehr aus der Hand legen. So macht lesen Spaß.

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122 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 31 Rezensionen

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Weihnachten auf der Lindwurmfeste

Walter Moers , Walter Moers , Lydia Rode
Fester Einband: 112 Seiten
Erschienen bei Penguin, 23.11.2018
ISBN 9783328600718
Genre: Fantasy

Rezension:

Ach wie habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Eine Erzählung darüber wie Weihnachten bzw. Hamoulimepp auf der Lindwurmfeste gefeiert wird und wie der geschätzte Hildegunst es für sich erlebt. Harmonie, ein paar ulkige Rituale und neue Erkenntnisse über das zauberhafte Zamonien, dies waren zumindest meine Hoffnungen an dieses Werk. Was ich bekam, ärgerte mich, denn irgendwie wollte einfach keine Stimmung aufkommen. 

 

Von außen eine Augenweide, konnte ich es kaum erwarten, dieses Buch aufzuschlagen. Ich freute mich auf eine unterhaltsame Geschichte mit Hildegunst und liebevolle Illustrationen. Was es schließlich gab, war ein Brief, welchen Hildegunst an Hachmed Ben Kibitzer, denn mittlerweile ebenso bekannten Eydeeten, schreibt, um ihn über die Ereignisse während der Hamoulimepp-Tage zu berichten. Diese Idee fand ich sogar recht gut, da Lindwürmer ja meist unter sich bleiben. Doch schon auf den ersten Seiten fehlte mir der Charme dieser Welt, denn die Illustrationen von Lydia Roth, passten zwar toll zu Prinzessin Insomnia, aber nicht zu Hildegunst und seinem Umfeld. Hier war zumindest ich, Farbe gewöhnt, weshalb ich mit den pastellfarbenen Figuren meist nicht viel anfangen konnte. 

 

Der Brief an sich war dann schnell gelesen und spaltete mich regelrecht entzwei. Denn zum einen fand ich die Informationen, die ich erhielt, unterhaltsam und spannend, zum anderen, konnte ich einfach nicht einordnen ob Hildegunst das Fest nun wirklich hasst oder es schlecht redet, um zu verbergen, das er es eigentlich mag. Die Festivitäten ähnelten tatsächlich unserem Weihnachten, wobei ich erstaunt feststellen durfte, das Walter Moers auch unangenehme Themen ansprach. Eines davon war die Abholzung von Bäumen, welche nur abgeholzt werden, um nachdem Feste vertrocknet weggeschmissen zu werden. In dem Buch steckt somit auch ein wenig Wahrheit bezüglich unseres Verhaltens zu Weihnachten. Doch möchte ich in einem Buch über Weihnachten darüber belehrt werden, was wir bzw. die Lindwürmer falsch machen? Nicht wirklich. 

 

Dieses Buch schaffte ich innerhalb kürzester Zeit, da der Brief mit gerade einmal 51 Seiten nicht gerade lang ist. Die Gestaltung, dessen fand ich ganz ok, wobei es mir wie gesagt stets an Farbe fehlte, welche nicht nur zu Hildegunst, sondern auch zu Weihnachten gehört. Ab der 71. Seite wird es aber schließlich richtig frech, denn was mich da erwartete konnte ich nur mit der Frage „Das ist nicht euer ernst?“ abtun. Denn anstatt die verbliebenen 40 Seiten zu nutzen, wurden diese zum größten Teil mit Tafeln abgetan, welche nicht nur lieblos wirkten, sondern auch ohne jegliche Beschriftungen und Erklärungen  ausgekommen durften. Was sollte das und besonders was soll ich damit? Einmal kurz durchblättern und das war´s, mehr blieb mir nicht übrig, da man sich an den pastellfarbenen Gegenständen und Figuren ja nun auch nicht wirklich ergötzen konnte. 

 

Die letzten Seiten luden dann dazu ein, in das neue Buch von Walter Moers zu lesen, was ich aus Ärger nicht tat. Schließlich schloss ich das Buch enttäuscht und hatte nur einen Gedanken „Walter Moers, wo ist dein Orm?“, denn hier drin konnte ich es nicht finden. 


Mein Fazit

 

Auch wenn das Buch von außen ein wahrer Augenschmaus ist, so war der Inhalt doch sehr enttäuschend. Ein Brief, der mehr zeigte, wie unschön Weihnachten bzw. Hamoulimepp ist und Illustrationen, die keine weihnachtliche Stimmung aufkommen ließen und sowieso nicht, so recht zu Hildegunst passen wollten. Schade.

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1 Bibliothek, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

Darf ich dich Schatz nennen und so tun als wären wir zusammen?

Andrea Schmid
Flexibler Einband: 80 Seiten
Erschienen bei Windsor Verlag, 09.12.2017
ISBN 9781627845847
Genre: Romane

Rezension:

Als mir die Autorin ihr Buch vorstellte, wusste ich erst nicht, ob ich grinsen oder misstrauisch gucken sollte, als ich den Buchtitel erblickte. Am Ende war es eher ein trauriger Blick, denn hinter dieser einen Frage, steckt eine interessante Geschichte, welche größtenteils auf wahren Begebenheiten beruht. 

 

Kaum aufgeschlagen, war ich auch schon mitten im Geschehen und wusste vor Schnelligkeit überhaupt nicht, wie mir geschah. Dies lag vor allem, an dem mal etwas anderen Schreibstil der Autorin, die nicht nur sehr kurze Sätze verwendest sondern auch die Geschichte auch schnell auf den Punkt bringt. Dies war für mich erst einmal etwas eigenartig, da man es doch anders gewöhnt war. Doch trotz meiner anfänglichen Probleme blieb ich dran und wurde überrascht. Denn auch wenn es kaum den Anschein macht, so erfährt man besonders zwischen den Zeilen einige ganze Menge über die Autorin selbst. 

 

Neugierig ist sie, offen für schwierige Themen, aber auch misstrauisch, denn ihre neue Bekanntschaft ist so heftig anders, dass ich mich manchmal selbst fragte, ob ich den Kontakt stand gehalten hätte. Lennart hat MS, was für Multiple Sklerose steht. Doch es wird noch schlimmer und das Mitleid mit diesem armen Mann, der anscheinend weder Familie noch Freunde hat wuchs von Seite zu Seite. Doch zwischendurch kam auch das Misstrauen durch, welches sich besonders fragte, ob Lennart dies alles nur spielt und vielleicht sogar Geld will, für teurere Behandlungen. Ich legte dieses Misstrauen bis zum Ende nicht ab und muss leider gestehen, das mir Lennart auch sonst sehr unangenehm war. Seine Art machte mir fast Angst, da sie so undurchschaubar war. 

 

Schließlich entscheidet sich die Autorin in ihrer „Ich“-Form für eine Reise zu Lennart, welche aber schließlich ganz anders endete, als man es vermutet hätte. Hier möchte ich auch mit den spoilern aufhören, denn was danach geschieht, muss man einfach selber gelesen haben. 

 

Am Ende kann ich sagen, das dieses kleine, zarte Buch mich manchmal ratlos zurückließ, aber auch zeigte, wie schnell sich unser Leben ändern kann. Zudem lehrt es einen auf sein Herz zu hören und sich selbst trau zu bleiben und das, wenn man etwas für richtig hält, es auch tun sollte. 


Mein Fazit

 

Trotz des etwas anderen Schreibstiles, war es doch eine interessante Erfahrung. Das Buch regt zum Nachdenken an, obwohl man eigentlich alles nur sehr oberflächlich erlebt. Dabei ist das Buch selbst überhaupt nicht oberflächlich, sondern eine Reise, die sich viele, dazu gehöre auch ich, wohl nicht getraut hätten.

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121 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 10 Rezensionen

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Der Knochenjäger

Jeffery Deaver , Hans-Peter Kraft
Flexibler Einband: 576 Seiten
Erschienen bei Blanvalet, 15.12.2014
ISBN 9783734101311
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Es geht doch nichts über einen kriminalistischen Thriller, der mal völlig neue Charaktere an die Oberfläche bringt. So wie hier, denn der erste Teil, der Lincoln Ryhme-Reihe fesselte und schockte mich und ließ mich mit dem Gefühl aus dem Buch, mehr zu wollen. 

 

Auch wenn dies der erste Band sein soll, so fühlte er sich anfangs nicht so an. Ich geriet so schnell in die Geschichte, dass ich meinte, es müsse sich hier um einen Fehler handeln. Aber weit gefehlt, dies ist der erste Band, doch zeigt er das erst so nach und nach. Das lag vor allem daran, das man gleich zu Anfang den Mörder kennenlernen konnte und ihn bei seiner Tat begleiten durfte, die garantiert nicht seine erste war. Auch die anderen Charaktere waren bereits an einem Punkt, den man weit fortgeschritten bezeichnen könnte, da Lincoln durch seine Arbeit als Ermittler in einen Unfall geriet und seitdem querschnittsgelähmt ist und Amelia Sachs, trotz ihrer Jugend, gesundheitlich in eine andere Abteilung versetzt werden soll. Das die Beiden aber schließlich ein gutes Team wurden, erstaunte mich nicht, denn der Weg bis dahin, war spannend aber auch anstrengend. 

 

Warum denn anstrengend? Lincoln Ryhme ist ein Genie, wenn es um Ermittlungen geht und hatte vor seinem Unfall einen sehr bemerkenswerten Ruf. Nun möchte er erneut einen Fall lösen, kann aber aufgrund seiner Behinderung keinen Tatort mehr betreten. Genau hier wird es nämlich anstrengend, da der werte Herr über alles Bescheid wissen wollte und gerade bei Opfern und Toten nicht gerade zimperliche Anweisungen gab. Amelia Sachs war eine dieser Personen, welche diese zu hören bekam und dabei verständlicherweise auch mal etwas schroffer wurde. Ich verstand das vollkommen und hätte in ähnlichen Situationen nicht anders reagiert. Doch so nach und nach pegelten sich die Beiden ein und Amelia lieferte von alleine, hervorragende Arbeit an einem Tatort, wobei Lincoln etwas sanftmütiger wurde. 

 

Neben dem Fall wurde vermehrt über Lincolns Zustand gesprochen und wie er selbst seine Lage sieht. Denn obwohl er hohe Schmerzensgelder bekam, empfindet er sein Leben nicht mehr als lebenswert. Neben dem klugen und harten Mann, zeigt sich hier seine verletzliche Seite, welche einen Sterbebegleiter sucht. Ich fand diese Thematik tief bewegend, aber auch ehrlich. Hier werden sich wahrscheinlich die Meinungen spalten, aber ich fand es traurig, das sein Umfeld seinen Wunsch nicht respektierte. Zumal ganz klar gezeigt wurde, wie aufwendig nicht nur seine Pflege, sondern auch die Instandhaltung seiner unteren Körperregion war.  Ein schwieriges Thema, ich weiß. 

 

Trotzdem war es die Mischung aus den Einsichten in die Welt von Lincoln, Amelia Sache und des Killers, welche das Buch so spannend machten. Denn es bot einen, aus meiner Sicht, sehr heftigen Fall, der mich teilweise wirklich schockierte. Denn es wird nicht an Einzelheiten gespart. Im Gegenteil. Tatorte und Opfer wurden genaustens beschrieben und fühlten sich dadurch nicht nur realistischer, sondern auch noch gruseliger an. Gepaart mit dem stimmigen Schreibstil des Autors hatte ich aber ein unglaublich gutes Buch, dessen Ende Lust auf den nächsten Band machte. 


Mein Fazit

 

Packend, emotional und voller einzigartiger Momente, das war mein erstes Buch von Jeffrey Deaver. Der Auftakt in diese Reihe ist ihm mit originellen Charakteren gelungen, die auch nach dem Zuschlagen des Buches im Gedächtnis bleiben. Ich freue mich bereits jetzt auf den nächsten Band.

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1.890 Bibliotheken, 47 Leser, 5 Gruppen, 276 Rezensionen

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Die letzten Tage von Rabbit Hayes

Anna McPartlin , Sabine Längsfeld
Flexibler Einband: 464 Seiten
Erschienen bei ROWOHLT Taschenbuch, 20.03.2015
ISBN 9783499269226
Genre: Romane

Rezension:

Letzte Station Sterbehospiz, so sollte ein Buch eigentlich beginnen, doch dieses tut es. Mia, welche alle Rabbit nennen, hat den Kampf gegen den Krebs verloren und man darf sie auf ihren letzten 9 Tagen begleiten. Ja, die Thematik ist traurig, aber ich empfand das Buch selbst sehr spannend und unterhaltend, da man erfährt, wie Rabbit ihr Leben bis zu ihrem Tod verlaufen war. Und da gab es einiges zu lachen, denn Rabbit ist nicht auf den Mund gefallen und traut sich stets, ihre Meinung nicht nur zu sagen, sondern auch bei ihr zu bleiben. Gerade ihrer Mutter bereitete dies einiges an Kopfschmerzen, aber sie kam nicht gegen sie an. 

 

Ehrlich gesagt bin ich mit sehr viel Angst an dieses Buch herangegangen, da ich befürchtete es emotional nicht durchzuhalten. Doch schon die ersten Seiten zeigten mir, aber das ich umsonst gebangt hatte, denn der Schreibstil ist leicht und trotz ihres Zustandes, sind Rabbit und ihre Familie eine unterhaltsame Gruppe. Hier war für mich auch der einzige Knackpunkt, denn ich hätte mehr gerne weniger Menschen gewünscht, deren Geschichte erzählt wird. Ich verhaspelte mich ein paar Mal, besonders wenn nur der Name dastand und nicht direkt darauf hingewiesen wurde, in welcher Beziehung Rabbit zu ihm stand. Ich bekam dadurch auch das Gefühl, das man die Geschichte ein wenig mehr in die Länge ziehen wollte.

 

Das Schöne am Buch war, war die Sichtweise, da ich nicht nur Rabbits Leben erlesen konnte, sondern auch das von ihren Eltern, Freunden und Verwandten. Dabei wird jedoch nix verschönert und Auseinandersetzungen, emotionale Ausbrüche & Co. finden ihren Weg in die Geschichte. Rabbit selbst war für mich eine Frau, die mich schwer beeindruckt hat. Ihre Art und Weise genoss ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge, da ich so eine Persönlichkeit gerne als Freundin gehabt hätte. Kein Wunder das sich so viele an ihrem Totenbett einfinden. Es zeigt was wahre Liebe und Freundschaft bedeutet.

 

Neben den traurigen und den unterhaltenden Momenten soll dieses Buch auf jeden Fall auch Hoffnung bringen und ist für Angehörige eine tolle Lektüre. Sie zeigt, wie es weiter gehen kann, dass das Leben nicht aufhört, nur weil jemand bald den Tod findet. Zudem soll es einem klar machen, das Erinnerungen an glückliche Tage immer vorhanden sein werden, denn diese kann einen niemand mehr nehmen. 

 

Die letzten Augenblicke von Rabbit sind dann schließlich doch eine traurige Sache und ich bekam das Gefühl, eine lieb gewonnene Person verloren zu haben. 


Mein Fazit

 

Diese Geschichte bleibt einfach im Gedächtnis. Dafür sorgen nicht nur eine emotionale Geschichte, sondern auch realistische und glaubhafte Persönlichkeiten, die man nur mögen kann. Ein Buch, das wirklich Hoffnung schafft.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Handlettering Projekte – 50 neue Ideen für Feste, Wohndeko und mehr

Tanja Cappell , Markus Hummel , Katja Heil
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Edition Michael Fischer / EMF Verlag, 26.06.2018
ISBN 9783863559700
Genre: Sachbücher

Rezension:

Neben meinen Handlettering-Versuchen, wollte ich nun endlich einmal ein Buch haben, welches konkret Vorschläge macht und mir tolle Ideen zeigt, die ich sich leicht umsetzen lassen. All das, fand ich in diesem Buch, welches mit 50 Ideen mehr als genug Projekte anbot und dabei nicht nur auf dem Papier blieb. 

 

Wer bereits ein Buch von Frau Cappell in den Händen hatte, der weiß, wie viel Liebe in ihnen steckt. Bunte Seiten, viele Bilder und verständliche Anweisungen zeichnen auch dieses Buch aus, weshalb ich, kaum das es aufgeschlagen war, am liebsten alles in Angriff genommen hätte. Doch hier hieß es erst einmal STOP, denn die Wenigsten, so auch ich, haben die Materialien Zuhause, die man für einige Projekte brauchte. Deshalb genoss ich Einführung und schaute mir erst einmal alles ganz genau an. 

 

Neben einem Vorwort bietet das Buch auch noch einmal eine kleine Auffrischung über die Grundlagen des Handletterns. Diese sind informativ, genau wie die darauffolgende Projektanleitung, in welcher die Wichtigsten Basics stehen, die man für die Projekte benötigt. Dazu zählten neben Lineal und Schere, natürlich auch Stifte, Papier und Produkte für das digitale Handlettering. Schließlich ging es in die Kategorien, welche nach Thematik unterteilt waren. Neben Festtagen, gibt es auch Projekte, die den ganz normalen Alltag versüßen können. Wer also nicht erst auf den nächsten Geburtstag warten will, hat hier die Möglichkeit sein Umfeld kreativ aufzuwerten. 

 

Neben der interessanten Projektauswahl waren die Anleitungen ein absolutes Highlight. Schwierigkeitsgrad, verwendete Materialien, eine ansprechende Erklärung, Tipps und Tricks und das alles in einer Art und Weise, das man sofort Lust auf alles bekam. Besonders gefiel mir wieder die Anrede mit „du“, da ich mich so viel mehr angesprochen fühlte, als wenn „sie“ da gestanden hätte. Man bekommt einfach das Gefühl, das man es wirklich schaffen kann und das macht Mut.

 

Natürlich habe ich bereits Projekte ausprobiert und werde es auch weiterhin tun, zeigen möchte ich euch allerdings meinen Versuch das Projekt „Hurra, hurra, Ben ist endlich da!“ nachzugestalten. Es kam natürlich nicht ganz an das Original heran, aber ich war stolz. Zudem kam dieses Geschenk wirklich sehr gut bei der Mutter an, die es gleich allen zeigen musste. 


Als Nächstes möchte ich mich an glatten Oberflächen, wie Glas, Porzellan und Tafeln versuchen. Ich möchte dazu sagen, das ich mich immer noch als Amateurin bezeichnen, muss aber sagen, das die Bücher von Frau Cappell sehr viel Mut machen. Besonders für mich, die oft Probleme mit dem Selbstwertgefühl hat, schaffen sie es, mich teilweise aus tiefen Löcher zu ziehen. Handlettering ist für mich mittlerweile zur Therapie geworden, bei der ich mich entspannt an etwas setzen kann, das keiner Eile bedarf.


Wenn es dann aber doch einmal schnell gehen muss, bietet das Buch 2 große Poster, welche sämtliche Vorlagen beinhalten. Einige davon sind leider etwas zu groß geraten, hilfreich sind sie aber trotzdem. 



Mein Fazit

 

Frau Hölle hat es wieder geschafft, ich bin sprachlos. Ihre Projekte und Ideen zeigten wieder einmal liebevoll, wie viel Kreativität in dieser Frau steckt und wie herzlich sie Leute dazu animieren kann, es ihr nachzutun. Dabei bietet diese Sammlung an Ideen, eine tolle Mischung, in welcher jeder etwas für sich findet. Ich bin begeistert und freue mich auf ein weiteres Arbeiten mit diesem Buch.

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25 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

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Dr. Knox

Peter Spiegelman , Joannis Stefanidis
Flexibler Einband: 496 Seiten
Erschienen bei HarperCollins, 02.07.2018
ISBN 9783959671989
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Sie suchen einen Arzt, dem sie vertrauen können? Dann darf ich Ihnen wärmstens Dr. Knox empfehlen. Wo er sitzt? Na ja, die Gegend ist nicht ganz so toll, aber sein Team und er sind wirklich gut. 

So oder so ähnlich würde ich wohl versuchen, jemanden für die Klinik von Dr. Knox zu begeistern, wobei ich wüsste, das Derjenige sie nicht aufsuchen würde. Dabei hat es Dr. Knox wirklich drauf und hat dabei nur eine wirkliche Schwäche. Seine Gutherzigkeit. Denn entgegen seiner Umgebung ist der gute Doktor die Liebenswürdigkeit in Person und genau das war es auch, was mich störte. 

 

Wir finden uns in L.A. wieder, welches nicht nur nobel sein kann, sondern auch eine Kehrseite hat, in welcher Gewalt, Drogen und Prostitution an der Tagesordnung stehen. Klingt nicht gerade herzlich, aber hier hat Dr. Knox seine Klinik, welche er gerade so mit ach und Krach führt. Seine Kundschaft ist nicht gerade vermögend, aber die Verletzungen um so heftiger. Als eines Tages eine Frau mit Kind in die Klinik kommt, steht der so schon turbulente Alttag des Arztes Kopf, denn die Frau verschwindet und der kleine Junge bleibt zurück. Als gute Seele des Hauses, kann Knox nicht anders als die Mutter zu finden und gerät dabei in mehr als gefährliche Machenschaften und Organisationen.

 

Auch wenn dies alles sehr hart klingt, so ist das Verhalten von Adam Knox alles andere als das. Im Gegenteil er wirkte auf mich viel zu schwach, um zum einen die Klinik zu führen und sich dann auch noch mit dubiosen Größen der Unterwelt einzulassen. Doch genau da zog es einen hin und ich fragte mich stets, wie er das bitte bewerkstelligen soll. Die Antwort kam schnell, denn es sind seine Mitarbeiter, die dem guten Doktor das Leben enorm erleichtern und dafür sorgen, das in der Klinik alles rechtens abläuft. Gerade sein Kumpel Sutter hatte es dabei faustdick hinter Ohren und zeigte einen Charakter, der genau richtig in das Szenario des Buches passte. 

 

Neben finanziellen Problemen in der Gegenwart, darf man ebenfalls erlesen, wie es Adam Knox früher erging und wie es dazu kam, das er der Arzt wurde, der er nun war. Diese Geschichte fand ich um einiges spannender, als die eigentliche Story, da sie nicht nur realistischer wirkte, sondern auch eine Emotionalität an den Tag legte, die ich einfach nicht erwartet hätte. Die Suche nach der Mutter fand ich dabei sehr gut umgesetzt, da gerade die Nebencharaktere unglaublich tolle Persönlichkeiten hatten. Noch immer habe ich den schmierigen Rezeptionist im Kopf, der eine wahre Ekelflut bei mir auslöste. Doch er passte einfach und vervollständigte das Bild eines heruntergekommenen Hotels.

 

Nachdem ich ca. 1/3 des Buches gelesen hatte, merkte, dass es jetzt wirklich richtig losging. Die Spannung nahm enorm zu und auch die Story, wurde nicht nur rasanter, sondern eröffnete ganz neue Einsichten in diese Welt. Das Ende haute mich dann komplett aus den Fugen, da ich es so einfach nicht erwartet hätte. Ok, es fiel für meine Erwartungen einen Hauch zu gut aus, aber hier möchte ich wirklich nicht pingelig sein, denn ich fühlte mich sehr wohl damit. Und so soll es ja schließlich sein. 


Mein Fazit

 

Dr. Knox war ein interessantes Buch, welches nach und nach an Spannung gewann, leider aber auch einen Hauptprotagonist bot, der nicht so ganz in das Szenario passen wollte. Dabei waren Nebenpersonen und Details zu Stadtgebieten oder Gebäuden mehr als passend, nur Adam Knox selbst wollte nicht so recht passen. Ich nahm dies hin und hatte eine Menge Spaß im Buch.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

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Frost & Payne - Band 10: Der graue Baron

Luzia Pfyl
E-Buch Text
Erschienen bei Greenlight Press, 13.11.2017
ISBN 9783958342804
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Der 10. Band liegt hinter mir, was mir klar sagt, das ich nur noch einen Band davon entfernt bin, das große Finale der Reihe erlesen zu können. Neben einem Hauch Traurigkeit, freue ich mich natürlich darauf, was geschehen wird und was schließlich danach kommt. 

 

Doch nun erst einmal zurück zum aktuellen Band. Dieser verlief in sehr viele Richtungen, da ich nicht nur Payne´s Leben weiter verfolgen durfte, sondern auch das vom Erschaffer der mechanischen Kinder. Dieser zeigt sich mir, dem Leser, nun komplett und zeigte die richtige Mischung aus Genie und Wahnsinn, wobei er sehr selbstbewusst daherkommt. Auch einen Blick auf seine Ziele durfte ich erhaschen, die bei mir eine Überraschung auslösten, da ich erwartet habe, er forsche aus anderen Gründen. Auch seinen Gönner darf man nun kennen lernen und der hat es gewaltig hinter den Ohren.

 

Wenn wir schon bei den mechanischen Kindern sind, darf natürlich auch meine geliebte Lydia Frost nicht fehlen. Ihr Wesen veränderte sich seit dem letzten Band enorm, da nun nicht mehr Neugier oder Stolz sie leiten, sondern die pure Angst, denn langsam ahnt sie wer sie wirklich ist und in welcher Gefahr sie sich befindet. 

 

Bei Payne wird es dagegen emotional, denn sein Eheleben steht nicht zum Besten und ist eigentlich auch schon vorbei. Teilweise verstand ich ihn sehr gut und er tat mir leid, anderseits hätte ich mir mehr Kampfwille gewünscht. Da er aber nur das Beste für seine Frau möchte, knickte ich schließlich ein und ließ ihn weiter gewähren. 

 

Auch wenn ich diese Reihe sehr liebe, so vermisse ich doch ein klein wenig das was die eigentlich ausmachen soll, der Steampunk-Teil. Außer den mechanischen Kindern und Flugschiffen, erlebe ich selten noch Elemente die dieses Genre für mich ausmachen. In der ersten Bänden gab es viel mehr Gerätschaften, wie die Motorräder. Diese vermisse ich ein wenig, ansonsten kann ich mich über diese Welt nur sehr wenig beklagen, da sie sich sehr realistisch anfühlt. Die Autorin beschreibt die Welt nicht in allen Einzelheiten, sondern sucht sich gezielt wichtige Dinge aus, die der Fantasie dann freien Lauf lassen.  Auch die Verkörperung von Personen gelang wieder toll, denn nicht nur Frost & Payne können als Charaktere glänzen, sondern auch alle Nebenpersonen, wie Mitglieder von Scotland Yard. 

 

Ich freue mich auf die 2 folgenden Bände.


Mein Fazit

 

Auch wenn mir ein wenig die Steampunk-Elemente fehlten, so konnte mich die weiterführende Geschichte und das viktorianische London, wieder voll und ganz in seinen Bann ziehen. Die Spannung nimmt auf Grund des baldigen Serienfinales enorm zu, weswegen ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Einfach nur toll.

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11 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

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Bullet Journal: Das Praxisbuch (mitp Business)

Diana Meier-Soriat
Geheftet: 192 Seiten
Erschienen bei mitp, 05.02.2018
ISBN 9783958457065
Genre: Sachbücher

Rezension:

Das Bullet Journal hat einen enormen Schritt gemacht und ist an Popularität nicht mehr zu überbieten. Kein Wunder, denn die Möglichkeiten des eigenen Planers sind nicht nur vielfältig, sondern auch individuell. Jedem steht es frei, es so zu gestalten, wie er es braucht und wie es ihm gefällt. 

 

Meine Neugier war somit geweckt. Um mich aber mit der Thematik richtig auseinandersetzen zu können, wollte ich mich nicht allein auf Videos und Internetbeiträgen beschränken, sondern wollte ein Buch in den Händen halten, in dem ich die wichtigsten Dinge immer wieder nachschlagen konnte. So fand auch dieses Buch seinen Weg in meine Hand, wofür ich den Verlag ganz herzlich danken möchte.


Schon das Inhaltsverzeichnis zeigte mir das ich mir das richtige Buch ausgesucht hatte, da es nicht wie sein Name nur praktische Dinge lehrte, sondern erst einmal einen Abstecher in die Theorie machte. Gerade für mich war das sehr lehrreich, da ich in Sachen Papierarten oder Stifte nicht die geringste Ahnung hatte. Doch hier wurden sie aufgezeigt und sehr anschaulich erklärt.

 

Dann ging es in die Praxis, in welcher mehrere Möglichkeiten gezeigt wurden das Buch zu gestalten und zu füllen. To-do-Listen, Geburtstagsplaner, Tracker in verschiedensten Ausführungen, aber auch Einführungen in das Handlettering oder Sketchnotes, es wurde an alles gedacht, um einen Anfänger in die Materie einzuführen. Dabei kam ich aus dem Staunen überhaupt nicht mehr heraus, da die vielen liebevoll ausgesuchten Bilder es mir ermöglichten eine Vorstellung von alldem zu bekommen. Besonders die Handhabung von Trackern interessierte mich stark, da ich so etwas noch nie geführt hatte. 

 

Neben alldem  zeigte die Autorin aber auch Möglichkeiten auf, das Journal für bestimmte Zwecke einzusetzen, wie z.B. für Reisen als Travel Journal oder als Tagebuch. Beide Optionen wurden dabei toll erklärt und mit ausreichend Bildmaterial hervorgehoben. 


Neben den vielen hilfreichen Tipps und Tricks war es aber auch die Schreibweise der Autorin, welche mir mit jeder Seite mehr Lust auf das eigene Bullet Journal machte. Besonders die Wahl, den Leser mit „du“ anzusprechen, sorgte bei mir dafür, das ich mich einfach wohlfühlte. Ich bezog dieses „du“ auf mich und fühlte mich stets dadurch bestärkt auch einmal ein von mir gestaltetes Bullet Journal zu besitzen. Auch äußerlich machte das Buch viel her und wirkte für ein Praxisbuch sehr lebendig und einladend. Dabei fielen mir natürlich auch wieder die abgerundeten Ecken auf, welche ich bereits von anderen Büchern aus dem Verlag kenne. Trotz langer Benutzung sind die Rundungen nicht beschädigt oder gar verfärbt, was ich durch ein ständiges aus dem Regal ziehen erwartet hätte. 

 

Trotz allem schaffte ich es nicht zu einem eigenen Bullet Journal, welches jedoch nicht dem Buch zu verantworten war. Die ständige Führung eines Planers liegt mir einfach nicht. Trotzdem schaue ich immer noch gerne in das Buch, da es sowohl für Geburtstage als auch für andere Feiertage tollen bereithält, die auch außerhalb einen Journals bestens verwenden kann. 


Mein Fazit

 

Egal ob Anfänger oder fortgeschrittener Bullet Journal – Führer, dieses Buch besitzt einen Ideenreichtum, der meine Augen zum Glitzern brachte. Tolle Gestaltungsmöglichkeiten, verbunden mit der aufbauenden und freundlichen Erklärweise der Autorin sorgten dafür, das man sofort loslegen wollte, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen. 

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13 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

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Der Kreis der Sechs

Kate White
Flexibler Einband: 446 Seiten
Erschienen bei null, 01.01.2013
ISBN 9783863653088
Genre: Sonstiges

Rezension:

Dieser Thriller wartete schon eine Weile darauf gelesen zu werden. Nun endlich bekam er seine Chance und war vom Ansatz her echt gut, ließ dann aber leider stark nach. 

 

Die Geschichte hinter dem Buch fand ich wirklich clever gemacht, da man die Hauptprotagonistin Phoebe, eigentlich zweimal kennenlernt. Einmal die junge Schülerin, welche unglaublich schreckliche Dinge erlebt hat und einmal die Erwachsene, die es zu Ruhm gebracht hat und nun wegen eines Fehlers die Flucht aus der Öffentlichkeit ergreift. Dabei war sie trotzdem stets sympathisch und es machte mir Spaß sie durch das Buch zu begleiten. Besonders die Beschreibungen um ihre Arbeit an einem College war toll, da man hier viel über journalistisches Grundwissen erfuhr. 

 

Auch die Nebencharaktere glänzten mit tollen Persönlichkeiten, welche dazu einluden, die ein oder andere Person mal eben nicht zu mögen. Jeder erweckte den Eindruck etwas zu verheimlichen, weswegen, die Spannung im Buch immer spürbar war. Zumindest bis zu einem gewissen Punkt. Denn auch für mich war es irgendwann einfach zu viel, jeden zu verdächtigen. Ich wollte Antworten und die bekam ich auf leicht unbefriedigte Art und Weise. 

 

Da das Buch so spannend begann, war es eine regelrechte Enttäuschung, als ich das Ende las. Die Auflösung der Mysterien war einfach zu verworren und ergab für mich nicht wirklich Sinn. Wieso schmeißt bitte jemand die Waffe weg, mit der er mich eben noch bedrohte? Zumal er nicht einmal geschossen hatte. Komisch, aber eine Antwort darauf gab es leider nicht. 

 

Die letzten Seiten waren dann wieder etwas angenehmer, da es nun hieß den großen Scherbenhaufen an Träumen, Wünschen und Gefühlen zusammen zu kehren. Man erlebte dabei eine völlig neue Phoebe, die sich nun lieber damit auseinandersetzen will, was ihr passierte, anstatt in den Leben anderer nach Geheimnissen zu suchen. 

 

Mein Fazit

 

Dieses Buch packte mich und sorgte dafür das ich nach und nach einen echten Verfolgungswahn erlitt. Ich verdächtigte alle und jeden und war am Ende enttäuscht, wer hinter all dem steckte und was es zu bedeuten hatte. Die leichte Schreibweise konnte dies leider auch nicht aufwiegen.

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46 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 6 Rezensionen

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Wicked

Gregory Maguire , Hans-Ulrich Möhring
Flexibler Einband: 533 Seiten
Erschienen bei Klett-Cotta, 10.02.2018
ISBN 9783608962109
Genre: Fantasy

Rezension:

Die magische Welt rund um das Land Oz, konnte mich bisher, wenn auch nur als Film, sehr begeistern. Die liebenswerten Bewohner, die Smaragdstadt und natürlich Dorothy aus Kansas, führten mich in eine unglaubliche Welt, in der natürlich auch das Böse herrschte. Die böse Hexe des Westens war für mich immer ein Mysterium, denn war sie schon immer böse? Warum war sie grün?

 

Alle Antworten bekam ich leider nicht, aber ein paar. Doch konnte das reichen, um mich zu überzeugen? Sagen wir mal, naja, denn die Geschichte nimmt der mir bekannten Story gehörig den Zauber weg, da sich zeigt, das es im Lande Ozeigentlich mehr schlecht als recht zugeht. Armut, Klasseneinteilungen für Bewohner, die TIERE sind und haufenweise Regeln, die der große mächtige Zauberer hervorbringt, boten mir einen Anblick des Grauens. Doch einen besonderen Schock hatten die ersten Seiten des Buches für mich, in welchem Dorothy, der Blechmann, der Löse und die Vogelscheuche darüber diskutierten, wer oder was die böse Hexe des Westens überhaupt sei. Von Misshandlungen bis hin zu der Behauptung sie sei ein Hermaphrodit, wird kaum etwas ausgelassen und ließ mir dementsprechend die Kinnlade runter klappen. 

 

Nach einer kleinen Recherche, durfte ich feststellen, da dieses Buch wegen seiner harten Ausdrücke nicht für Kinder geeignet ist. Dazu kommt, dass das Buch ein regiertes Oz zeigt und dabei nicht verheimlicht, das es auch hier Gesetze, Steuern und Regeln gibt. Da dies Kinder weniger interessieren dürfte, würden sie es wahrscheinlich eh schnell zur Seite legen.

 

Die Hauptgeschichte handelt schließlich von Elphaba, welche bereits als grünhäutiges Mädchen zur Welt kam. Wieso, konnte ich leider nicht herauslesen, wie sie allerdings zu dem wurde, was sie am Ende war, ist eine interessante Geschichte, welche so gesehen mit einem Jugendroman gleichzusetzen ist. Denn Elphaba studiert und wohnt in einer Akademie, in welcher sie wegen ihrer grünen Hautfarbe verspottet und gemieden wird. Trotzdem war sie für mich eine Person, über die ich gerne etwas las, da sie einfach ein herzensguter Mensch war. Sie wollte keine Tiere quälen und setzte sich stets für Menschen in ihrem Umfeld ein.

 

Ihr kennt doch bestimmt die Hexe, welche von Dorothy´s Haus getötet wurde? Auch diese Dame mit dem Namen Nessarose fand ihren Weg ins Buch. Sie war Elphabas Schwester und hatte wie sie ein klar erkennbares Merkmal.  Mit ihrem mitwirken hatte ich am Ende die Entstehung der beiden bösen Hexen des Landes. Aber auch  der Weg von Glinda, der guten Hexe des Ostens ist ein großer Teil der Geschichte. Für mich war dies wie ein Fest, da ich nun wusste, wie die einzelnen Hexen zueinander standen und was sie miteinander verband. 

 

Meine Beschreibungen klingen wie Belobigungen, doch das sind sie nur teilweise, denn neben der spannenden Story, stand eine unglaubliche schwere Schreibweise, welche selbst kurze Abschnitte enorm in die Länge zog. Ich hatte stellenweise das Gefühl, auf der Stelle zu gehen, da es einfach nicht vorangehen wollte. Auch die sehr detaillierten Beschreibungen machten das Ganze nicht besser, da sie meist zu ausufernd waren und es nicht schafften eine Person oder einen Gegenstand mit wenigen Worten zusammenzufassen. Ich verzweifelte regelrecht an einigen Kapiteln und überlegte mehr als einmal das Buch vorzeitig zu beenden. Doch hier war es die Neugier, die mich hielt und mir schließlich ein spannendes Ende bot.

 

Ein kleines Highlight bot mir allerdings eine Karte am Ende des Buches, welche mir zeigte, wie weitläufig das Land Oz eigentlich ist. Viele Orte tauchen im Buch auf und warten nur darauf entdeckt zu werden, da zumindest ich, viele nicht einmal kannte.

 


Mein Fazit

 

Dieses Buch bot mir eine völlig neue Einsicht in das Land Oz und seine Bewohner. Dabei behaarte der Autor jedoch nicht auf die magische Vorstellung der Filme, sondern gab dem Buch seinen ganz eigenen Charme. Trotzdem hätte ich mir eine etwas leichtere Schreibweise und eine weniger detaillierte Beschreibung gewünscht, da die Kombi aus Beiden, den Lesefluss extrem verlangsamten. Lesespaß hatte ich trotzdem, da die Geschichte um die Hexen von Oz einen nachhaltigen Eindruck bei mir hinterließen.

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Ocean City - Jede Sekunde zählt

R. T. Acron
Fester Einband: 272 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 09.03.2018
ISBN 9783423761994
Genre: Kinderbuch

Rezension:

Das Cover war ja schon hui, aber kann ich das auch vom Inhalt sagen? Sagen wir mal na ja, denn die Geschichte bot einfach zu viel. Dazu aber jetzt mehr. 
 

Kaum im Buch, ist man auch schon mitten im Geschehen und lernt den Hauptcharakter Jackson kennen, während er in eine Kontrolle von sehr „freundlichen“ Wachpersonal hinein stolpert. Doch entgegen seiner Angst wollen die netten Damen und Herren nix von ihm, sondern seinem Freund Crookie. Wieso, weshalb, warum muss man schließlich im Buch erlesen, welcher der erste Teil einer Reihe ist. Doch trotz einführender Kurzbeschreibung wollte der Einstieg in diese Welt nicht so ganz gelingen, da man sein Umfeld nicht so wirklich einordnen konnte. 
 

Erst im Laufe des Buches kamen dann so langsam die Ahhh und Ohh-Momente und man verstand, was so besonders an dieser Stadt war. Leider bekam ich hier das Gefühl, das die Autoren, all ihre guten Ideen in eine Welt setzen wollten, was dazu führte, das ich mich regelrecht überfahren fühlte. Eine schwimmende Stadt ist ja schon eindrucksvoll, zumal ihre Versorgung mich wirklich verblüffte, dann aber noch Zeit als Währung einzusetzen und leichte Hinweise auf die Welt außerhalb dieser Stadt zu bringen, war einfach zu viel. Der Grund dafür war, dass diese Dinge ja erst einmal erklärt werden mussten. Erst dann konnte man sich an das Abenteuer mit Jackson und seinen Freunden stürzen. 
 

Ich unterhielt mich mit einigen Bloggern und musste erfahren, das sie aufgaben, da sie die Geschichte nicht richtig packen konnte. Kein Wunder, denn man wollte eine Geschichte erzählen und die Leser in eine neue Welt führen und das gerade einmal mit 272 Seiten. Nebenbei ist das Buch als Kinderbuch eingestuft, wobei mir Jackson und seine Freunde eher wie junge Teenager vorkamen. 
 

Trotzdem möchte ich hier gerade die Charaktergestaltung sehr loben, da nicht nur Jackson und seine Freunde, sondern auch Erwachsene und allgemein alle Personen, ein sehr realistischen Eindruck machten. Sie hatten Eigenarten, Talente oder Wissen, was sie zu eigenen Persönlichkeiten werden ließ. 
 

Auch wenn meine Rezension bisher sehr negativ klingt, so muss ich doch sagen, dass gerade die letzten Seiten einen bleibenden Eindruck bei mir hinterließen. Doch auch mittendrin, fand ich es toll zu erfahren, wie die Stadt lebt und überleben kann und welche Mittel sie dafür einsetzt. Aber ob dies wirklich etwas für Kinder ist, bezweifle ich hier jedoch stark.
 


Mein Fazit
 

Die Idee zum Buch ist grandios, aber die Umsetzung ist gerade am Anfang zu irritierend. Ob sich zudem Kinder dafür interessieren wie eine schwimmende Stadt überleben kann oder was ihre Zeit wert wäre, ist fraglich, zumal die Kinder im Buch eher wie junge Erwachsene wirken. Für mich als Erwachsene war die Welt sehr interessant und ich kann nur sagen, das es sich lohnt das Buch bis zum Ende zu lesen, da es hier und da noch das ein oder andere spannende Abenteuer zu erleben gibt. 

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Der Detektiv von Paris

Walter Hansen
Fester Einband: 288 Seiten
Erschienen bei Ueberreuter Verlag, 17.08.2018
ISBN 9783764170813
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Bei einer anderen Leserin gesehen, weckte dieses Buch sofort mein Interesse. Daran lag jedoch nicht nur das liebevoll gestaltete Cover, sondern auch die Kurzbeschreibung, welche eine spannende Geschichte mit biografischen Hintergrund versprach. Schon kurz darauf durfte ich das Buch bei mir willkommen heißen, wo ich es dann auch schnell zur Hand nahm. 

 

Das Buch wurde in die Kategorie Jugendbuch gesteckt, was ich nur bedingt verstehen kann. Es handelte zwar anfangs von einem kleinen Jungen, doch im Laufe des Buches wird dieser zu einem gestandenen Mann, was wohl viele Jugendliche weniger interessieren dürfte, zumal er nicht der Böse, sondern der Gute wurde. 

 

Dies jedoch nur so nebenbei denn mir selbst gefiel das Buch richtig gut. Der Schreibstil war leicht, die Charaktere glaubwürdig und mit interessanten Persönlichkeiten versehen und die Welt voller Details die zeigten, in was für einer Zeit diese Geschichte spielte. Das Besondere aber war, das es François Vidocq wirklich einmal gab und man somit neben ein paar schriftstellerischen Freiheiten, wahre biografische Daten zu lesen bekam. Dies wird nochmals spannender, wenn man sich über den werten Herrn informiert und dabei erfährt für welche bekannten Buch-Detektive er das große Vorbild war. Ich möchte hier einmal ein „Holmes“ in die Runde husten. 

 

Neben Spannung und ein paar emotionalen Momenten, war es der Humor des Autors, der mich förmlich an das Buch fesselte. Denn wie schon im Klappentext beschrieben, entkommt Vidocq 25- mal aus dem Gefängnis. Seine Methoden waren dabei sowohl clever als auch gewitzt und sorgten dafür das ich sie mir sehr gerne erlas. Natürlich wurden nicht alle 25 Ausbrüche beschrieben, da es bei dem ein oder anderen bestimmt zu Wiederholungen kam, aber die Beschriebenen waren ein Hochgenuss der Unterhaltung. Doch auch Vidocq selbst stellte sich als sympathischer Charakter heraus, der bewies, das man einen Menschen nicht allein an seiner Herkunft beurteilen sollte. Denn wer arm ist, ist noch lange nicht verdorben. 

 

Am Ende war es für mich ein ganz besonderes Leseerlebnis, da ich nicht nur eine facettenreiche Story erlebte, sondern auch den ein oder anderen AHA-Moment hatte. Dies lag vor allem daran, das man langsam erleben durfte, wie es nicht nur zu einer Revolution unter den Machthabern kam, sondern auch zu einer Umgestaltung im Ermittlungswesen. Hier waren es die Helfer von Vidocq, welche meine Aufmerksamkeit erregten, da sie teilweise aus nicht besseren Verhältnissen wie er stammten, aber für die Chance eine Dankbarkeit an den Tag legten, die man heute verzweifelt sucht. Denn genau wie damals haben sich die Zeiten geändert und es erfordert wieder neue Herangehensweisen, um den Verbrechern das Handwerk zu legen. 

 

Ich spreche wirklich selten Leseempfehlungen aus, aber dieses Buch hat definitiv eine verdient. 

Mein Fazit
Hinter diesem wunderschönem Cover verbirgt sich eine fast schon unglaubliche Geschichte, voller fesselnder Elemente. Ich ging mit einigen Erwartungen an das Buch, hätte aber nicht gedacht, dass es diese bei weiten übertrifft.

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