Anneja

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 3 Rezensionen

roboter, kurzgeschichten, science-fiction, science fiction, asimov

Alle Roboter-Geschichten

Isaac Asimov
Flexibler Einband: 654 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 20.09.2004
ISBN 9783404240821
Genre: Science-Fiction

Rezension:  
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(2.002)

3.316 Bibliotheken, 34 Leser, 16 Gruppen, 164 Rezensionen

vampire, fantasy, house of night, internat, gezeichnet

House of Night - Gezeichnet

P.C. Cast , Kristin Cast , Christine Blum
Flexibler Einband: 462 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 29.12.2010
ISBN 9783404165193
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Ich Rahmen einer Challenge bei Twitter begann ich dieses Buch mit einigen Zweifeln. Gehört hatte ich schon einiges von der Reihe, aber ich wollte mich selbst überzeugen. Und auch wenn ich nicht mehr als Jugendliche gelte, so war doch die Neugier da. 

Nun was soll ich sagen? Die Idee war toll, die Umgebeung im Buch auch, aber der zwanghafte Versuch jugendlich zu klingen, dürfte selbst 14-Jährigen auffallen. Besonders ein Wort hatte es den Autorinnen oder den Übersetzern angetan und das war "süß". Im Buch ist so gut wie alles "süß" und das stört recht schnell. 

Ich werde den Nachfolger trotzdem lesen, da ich einfach wissen möchte wie es weiter geht.

Die Charaktere im Buch sprechen tatsächlich eine jüngere Zielgruppe an, da man Zoey mit ihren 16 Jahren noch ganz gut als Teenager durch gehen lassen konnte, da ihr Verhalten und ihre Meinung dem entsprachen.

Zoey fand ich als Hauptcharakter wirklich sehr gut gewählt. Wäre ich ein Teenager würde ich sie wahrscheinlich als Vorbild sehen, da sie nicht dumm ist und sich auf die Schule konzentriert, dabei aber doch recht beliebt wirkt. Ihre Zeichnung und alles was kurz danach mit ihr geschieht, ist sehr spannend. Ihr Verhältnis zu Familienmitgliedern ist allerdings sehr durchwachsen, da sie eigentlich auf niemanden außer ihre Großmutter bauen kann. 

Zoeys Eltern bzw ihre Mutter und ihr Stiefvater, werden von vorn herein in eine Ecke gedrängt. Denn der Stiefvater hat das Sagen und ihre Mutter hört auf ihn. Dazu schwört sie auf seine Kirchengemeinde, welche wohl auch in späteren Bänden eine Rolle spielen wird. 

Zoey´s Großmutter ist da ganz anders. Sie hat eine Lavendelfarm und befasst sich mit Riten der Cherokee-Indianer, wobei sie Zoey wohl ein paar davon gelehrt hatte. Sie wirkte sehr sanft und gutmütig, ein wenig Strenge hätte ihr jedoch auch gut getan.

Die Schüler im House of Night erschienen nicht all zu anders als auf anderen Schulen. Man bildete Grüppchen und verbrachte fast nur Zeit mit jenen daraus. Um eine Vielzahl an verschiedenen Charakteren in den Gruppen zu haben, schuf man leider auch Personen die nervig waren und nicht so recht ins Buch passen wollten. 

Dies wären zum Beispiel die selbst ernannten Zwillinge. 2 Mädchen welche sich zwar äußerlich nicht ähnlich sahen, wohl aber die meiste Zeit das gleiche dachten. Besonders störend empfand ich es das sie sich stets mit "Zwilling" ansprachen, da dies irgendwie lächerlich wirkte. Aber auch der Versuch homosexuelle Schüler mit in die Geschichte einzubinden, war, meiner Meinung nach, nicht wirklich geglückt. Es wirkte erzwungen und zu sehr mit Klischee behangen. Damien als "Quoten"- Schwulen zu bezeichnen war da nur der Anfang.

Das Buch ist sehr leicht geschrieben und beschreibt Details sehr ausführlich. Wie jedoch schon beschrieben, wirkte es sehr gezwungen jugendlich. Man schüttelte hin und wieder den Kopf, da man gewisse Gedanken oder Handlungen nicht so recht verstehen konnte. Das Gefühl Jugendliche als Hauptprotagonsiten zu haben, ebbte sehr schnell ab.

Die Geschichte an sich wirkte für mich sehr stimmig und da nicht alles verraten wurde, stieg die Neugier auf die weiteren Teile der Reihe um so mehr.

Tatsächlich erlebt man alles durchweg aus der Sicht von Zoey, was auch außer ordentlich gut klappt. Zum Teil war ich froh nur ihr zu folgen, da mich die anderen Teenager schon aus ihrer Sicht sehr stressten.

Einen all zu großen Spannungsbogen gibt es im Buch leider nicht. Es gibt zwar den einen oder anderen Moment in dem man etwas überrascht war, hier konnte man aber vorab ahnen das langsam mal etwas passieren müsste. 

Das wichtigste zum Schluss. Die Darstellung von Vampyren, von ihrer Zeichnung bis hin zum Wandel in einen richtigen Vampyr, sind ausgesprochen gut gelungen. Es machte Spaß mehr über sie zu erfahren, da man das Gefühl hatte ein Teil dieser Welt zu sein. Auch der Verzicht auf die meisten typische Klischee´s ließ das Buch aus der Masse hervor heben. 


Einfach wunderschön. Anders kann man man die Cover von diesem und auch der anderen Bände nur bezeichnen. Ich habe mich bewusst für die Hardcover entschieden und bereue dies keine Sekunde. Alles wirkt sehr hochwertig verarbeitet und gibt einem das Gefühl das man sich hier wirklich Mühe gegeben hat. 

Gerade wenn der Buchumschlag doch einmal kaputt gehen sollte, kann man das Buch zu seiner Reihe stellen ohne das es auffällt. Die Buchrücken weisen den selben farblichen Schriftzug auf und heben sich mit dem Metalliceffekt deutlich hervor.

Das Cover vom ersten Teil der Reihe wirkte auf mich sehr anziehend, düster und mystisch, aber doch sehr anziehend. Auch wenn viel mit schwarz gearbeitet wurde, so hatte man den Titel des Buches und die Namen der Autorinnen, farblich, gekonnt hervor gehoben. 

Definitiv ein Buch für Jugendliche welche die Welt von Vampyren neu erkunden wollen. Details und Beschreibungen sind gut getroffen, die Aussagen der Jugendlichen wirken leider meist deplatziert.

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42 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 9 Rezensionen

liebe, sex, belletristik, weilheim, kleinstadtschlampe

Kleinstadtschlampe

Mirjam Dreer
Flexibler Einband: 192 Seiten
Erschienen bei U-Line UG, 01.09.2009
ISBN 9783866081246
Genre: Romane

Rezension:

Dieses Buch habe ich gefunden, als jemand seine Bücherregale aussortierte und Bücher verschenkte. Und da es einfach einmal anders aussah als das was ich bisher kannte, wurde es für mich interessant.. Natürlich machte mich auch der Titel neugierig, da man von ihm sofort ableiten konnte um was es im Buch ging. Im Rahmen einer SuB-Abbau-Challenge bei Twitter begann ich das Buch endlich.

Leider merkte ich schon nach den ersten Seiten das ich und das Buch nicht unbedingt Freunden werden würden. Außer Mia, der Hauptprotagonistin, sagte mir so gut wie nix im Buch zu. Dazu aber jetzt mehr.

Wer Personen mag deren einziger Zeitvertreib Drogen und Alkohol sind, wird mit dem Buch seine Freude haben. Denn nix anderes tun die Charaktere rum um Mia. 

Mia ist Kellnerin und liebt Sex. Sich selbst Schlampe zu nennen findet sie nicht schlimm, warum auch? Sie hat Spaß an dem was sie tut und bereut auch nix. Genau das machte sie mir auch so sympatisch. Ob man sie als Freundin haben möchte, ist wieder etwas anderes, aber als Romanfigur, fand ich sie sehr realitätsnah. Zwar war mir ihr Umgang mit Drogen und Alkohol zu wider, aber einen Knackpunkte musste ja auch sie haben. Ihr bester Freund Roy, ist das perfekte Gegenstück zu ihr, aber ab und an sehr anstrengend. 

Noah und sein Freundeskreis waren, die für mich, nervigsten und langweiligsten Charaktere seit langem. Man verstand einfach nicht was Mia an ihm fand, da er so eigen war, das man es nicht mehr attraktiv nennen konnte. Seine Freunde waren da nicht anders, denn irgend etwas sinnvolles bekam sie nicht zusammen außer zu trinken und haufenweise Tütchen zu inhalieren. Noah hatte noch einen Bruder, der aber nur sehr selten auftritt, aber noch annähernd die normalste Person im Buch war.

Als Nebenfiguren würde ich z.B. Max nennen, welcher DJ war und Mia den besten Sex aller Zeiten brachte oder Mia´s Freundinnen.

Die Beschreibungen der Personen in Aussehen und Charakter sagten mir einfach nicht zu, weshalb es mir nicht möglich war, Noah, als den Traumtyp zu sehen, für den Mia ihn hielt.


Für den Inhalt und die Umsetzung habe ich eigentlich nur ein Wort, OJE und das ist noch nett. Das Buch erzählt eine Story, die man einfach nicht glauben kann, mit Personen die man nicht kennen möchte und Sachverhalten die einfach vergessen wurden. Ich erwischte mich am Ende sogar dabei wie ich die Zeilen nur überflog um endlich zum Ende zu kommen. 

Einer der Gründe war das Dinge die im Buch kurz einmal beschrieben wurden, plötzlich  verschwanden. Z,B. wird erwähnt das Mia eine Katze hat. Diese scheint aber so belanglos, das Mia tagelang weg bleiben konnte ohne sich um das Tier zu kümmern. Das selbe bei Noah, der ebenfalls eine besitzt und die genauso wenig Zuwendung bekam. Die Verwechslung von Wochentagen war dagegen noch verzeihbar.

Das nächste war die Spannung, die leider nicht existierte da eh immer selbe geschah. Drogen, saufen, Party und wieder von vorne. Dazwischen eine Liebesgeschichte zu erahnen, war sehr schwierig. 

Wie schon oben angedeutet, hatte die Autorin nicht unbedingt einen Gefühl für Details bewiesen. Immer wieder erlebte man Momente, in denen man einfach nur den Kopf schüttelte und zu sah ein paar Zeilen weiter zu kommen. Gerade Mia´s Leben als Kellnerin war doch sehr fragwürdig, da sie wohl im einzigsten Cafe arbeitete das feste Zeiten und dann auch noch am Wochenende geschlossen hatte. Im realen Leben wäre dies nie möglich.

Der im Buch beschriebe Selbstmord einer der Protagonisten, ist so unglaubwürdig, das man das Gefühl bekam, das die Autorin dies nur schrieb um überhaupt etwas spannendes im Buch passieren zu lassen. 

Die Länge des Buches reichte aus um die Geschichte einer Frau zu erzählen, die gerne Spaß mit Männern hat und plötzlich die Liebe fand. Dies zwar auf nicht gerade originelle Weise und auch nicht gerade glaubwürdig, aber immer hin. 

Das Cover ist einfach und hätte für meinen Geschmack etwas professioneller aussehen können. Zudem passt die Frau auf dem Cover nicht ansatzweise zu Mia, da diese dunkle Kleidung bevorzugt. Die Titelschrift fand ich ich ganz ok, war nun aber auch nix außergewöhnliches. 

Das Buch war nicht mein Fall, da die Umsetzung und die schludrigen Details jedes Fünkchen Spannung zerstörten. Wer es aber etwas unkonventioneller mag, hat vielleicht sogar seinen Spaß daran.

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18 Bibliotheken, 0 Leser, 2 Gruppen, 2 Rezensionen

krimi, katzen, mord, inneneinrichtung, jim qwilleran

Die Katze, die in den Ohrensessel biss

Lilian Jackson Braun , Christine Pavesicz ,
Flexibler Einband: 220 Seiten
Erschienen bei Lübbe, 13.05.2008
ISBN 9783404772582
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Lange hat es gedauert, aber nun endlich habe ich meinen 2. Band von Lilian Jackson Braun´Katzenkrimis gelesen. Ich wollte dies schon sehr lange tun, schon aber andere Bücher immer wieder vor, da mir diese Reihe ja nicht weg laufen würde. Nachdem ich diesen Teil gelesen hatte, wollte ich sofort weiter lesen, zügelte mich aber, da ich auch diesmal ein paar andere Bücher vorziehen möchte. Wie ich schon sagte, sie rennen mir nicht weg. 


Ich habe Jim Qwilleran, dessen Name ich immer noch nicht perfekt aussprechen kann, sehr vermisst, noch mehr allerdings Koko. Jim bekam Koko nachdem dessen Herrchen bei einem Mord ums Leben kam und kümmert sich seitdem sehr liebevoll um den etwas eigenwilligen Siamkater. Diesmal erleben zu dürfen wie er seine Katze Yum-Yum bekam, war wieder ein Fest, da auch diese Katze einer Ermordeten gehört hatte.


Wer den Vorgänger des Buches gelesen hat, kennt zumindest die meisten Hauptakteure. Allen voran natürlich Jim Qwilleran, dessen Merkmal sein Schnauzbart ist,der komischerweise überall wieder erkannt wird. Jim ist schwer ein zu schätzen da er sehr eigenwillige Charakterzüge hat. Zum einen empfindet man ihn als liebenswürdig und treue Seele, zum anderen wirkt er sehr abgehoben und teils eingebildet. Teilweise schwanken diese Züge innerhalb von ein paar Zeilen hin und her. Die Damenwelt scheint jedenfalls reges Interesse an ihm zu haben. Dagegen ist er bei der Damenwahl sehr kritisch. Kaum eine scheint auch nur ansatzweise in sein Beuteschema zu passen. Seine liebenswerte Seite zeigt er besonders bei seinem Siamkater Koko, welcher sehr Intelligent scheint. Er verpflegt ihn mit allerlei Delikatessen und spielt Spiele mit ihm, bei dem so mancher Kater keine Reaktion abgeben würde. Die restlichen Personen im Buch wie die Mitarbeiter bei der Zeitschrift "The Daily Fluxion", bei der Jim arbeitet, passen wieder sehr gut in die Geschichte. Auch die Personen rund um das Geschehen was einem in diesem Band erwartet, sind sehr ausgeklügelt. Es macht Spaß über die verschiedenen Personen zu lesen und in diesem Fall mehr über den Tätigkeitsbereich von Innenausstattern zu erfahren.


Wer all zu viel Detailreichtum erwartet, der wird leider herbe enttäuscht. Da das Buch nur 221 Seiten hat und ein kompletter Fall zu klären ist, muss man hin und wieder die Fantasy spielen lassen. Natürlich werden Details über Jim und Koko sehr oft benannt, aber über die der restlichen Personen oder die Räumlichkeiten werden nur sehr selten welche, ausführlich, erklärt. Das liegt wahrscheinlich daran dass das Buch aus einer Reihe stammt und man Orte wie den "Daily Fluxion" auch in zukünftigen Bänden finden wird. Auch wenn es vielleicht an Details fehlt, so hat man trotz der geringen Seitenzahl eine gehörige Menge Spannung. Bis zum Ende konnte ich nicht erahnen wer der Täter war und auch als ich es wusste, war ich sehr überrascht. Gerade als Katzenbesitzerin kann man in diesem Buch oftmals nur Lächeln, da man so manche Situation aus dem eigenen Alltag wieder erkennt. Allgemein beschreibt das Buch die Cleverness von Katzen sehr gut und zeigt hin und wieder wozu diese fähig sind. 


Auch von diesem Buch gibt es mittlerweile verschiedene Cover, da es in unterschiedlichen Verlägen herausgebracht wurde. Die aktuelle Auflage erhält man bei Dotbooks, wo mir das Cover sehr gut gefällt. Ich habe allerdings noch die Ausgabe von Bastei Lübbe, welche nun über 20 Jahre auf dem Katzenbuckel hat. Natürlich sind die neueren Auflagen schöner, aber ich schätze es einfach eine Reihe in einer bestimmten Auflage zu besitzen. Und da ich mit einem Exemplar von Bastei Lübbe begann, werde ich auch die mir noch fehlenden nach diesem Prinzip suchen. Trotz des Alters habe die Cover ihren Charme. Wie immer sieht man oben einen Siamkater und darunter ein Bild das zum Titel des Buches passt. Damals war es anscheinend sehr wichtig besonders die Schrift hervor zu heben, da die Bilder dagegen sehr in den Hintergrund rutschen.


Wer Krimis und Katzen mag sollte in diese Reihe einmal einen Blick werfen. Für zwischendurch die perfekte,leichte Lektüre mit Spannung und Witz.

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1.925 Bibliotheken, 16 Leser, 2 Gruppen, 26 Rezensionen

humor, science fiction, science-fiction, universum, per anhalter durch die galaxis

Per Anhalter durch die Galaxis

Douglas Adams ,
Flexibler Einband: 206 Seiten
Erschienen bei Heyne, W, 12.10.2009
ISBN 9783453407848
Genre: Science-Fiction

Rezension:

Eigentlich braucht es nur 3 Begriffe um dieses Buch zu schreiben. Urkomisch, verrückt und einmalig, beschreiben nur ansatzweise wie sehr mir das Buch gefallen hat. Selten hat man die Möglichkeit ein Buch zu lesen, das sich selbst auf so geringe Weise ernst nimmt. Zum Autor selbst fällt mir auch nur ein Wort ein, BEKLOPPT und das ist keinesfalls als Beleidigung aufzufassen sondern eine wahres Kompliment. 
Arthur Dent ist ein einfacher Mann der in seinem Haus lebt und nichts ahnend morgens aufwacht. Noch ahnt er nicht das dieser Tag sein Leben völlig umdreht. Zuerst soll sein Haus abgerissen werden und dann kommen auch noch Vogonen, die der Menschheit mitteilen das sie die Erde sprengen müssen, da eine Umgehungsstraße gebaut werden soll. Wenn das nicht schon reichen würde, entpuppt sich Arthurs bester Freund Ford auch noch als Außerirdischer von einem anderen Stern. Mit seinem Buch "Per Anhalter durch die Galaxis", nimmt er Arthur mit und rettet ihm so sein Leben. Was dann alles passiert muss man gelesen haben um es zu glauben. Doch "Keine Panik", wie es so schön auf dem Cover von "Per Anhalter durch die Galaxis" steht, denn das Buch gibt die ultimativen Tipps für einen günstigen Trip durch das Weltall. Traut euch an dieses Buch und vergesst dabei eines nicht, ein Handtuch.
Außer Arthur, würde ich niemanden im Buch auch nur ansatzweise als normal bezeichnen und trotzdem habe ich jeden Charakter lieb gewonnen. Angefangen von Marvin, welcher ein manisch-depressiver Roboter ist, bis hin zu den Magratheanern welche seit Millionen von Jahren nur für eine Antwort einer Antwort und die dazu passende Frage leben. Klingt verrückt? Ist es auch und macht dabei ungeheuren Spaß. Arthur wirkt in diesem ganzen Kuddelmuddel aus Verrücktheiten recht normal, aber doch äußerst passend. Denn er passt sich förmlich seinem drumherum an und schafft es dabei nicht in Hysterie oder Panik auszubrechen, was man sonst von jemanden erwarten würde. Marvin dagegen ist ein Miesepeter, wie er im Buche steht und erweckte trotzdem mein Mitleid. Denn für seine Gefühlswelt kann er nix, da er ja so programmiert wurde. Das er sich dann auch noch über glückliche Türen ärgerte, die sich darüber freuten, sich öffnen und schließen zu dürfen, steigerte seinen Unterhaltungswert nur noch mehr.Diese beiden waren meine Lieblinge, aber natürlich gibt es noch viele mehr, die ich euch aber selbst entdecken lassen möchte. Der Schreibstil des Buches war sowohl positiv als auch negativ zu gleich. Zum einen fand ich es wirklich toll, nicht zu wissen was auf den nachfolgenden Seiten noch passieren könnte. Dies steigerte die Spannung und war meist für eine wirklich große Überraschung gut. Zum anderen hatte ich stellenweile wirklich mit dem Verstehen des Inhalts zu kämpfen. Einige Passagen musste ich mehrmals lesen um auch nur ansatzweise einen Bezug dazu zu finden. Dies bezog sich meist auf die Beschreibungen aus "Per Anhalter durch die Galaxis", welche meist sehr ausschweifend waren. Hier hätte ich mir mehr Leichtigkeit gewünscht, da ich eigentlich die gesamte Story verstehen wollte. Dazu kam noch, dass das Buch von unaussprechlichen Wörtern nur so wimmelt. Kaum ein Kapitel beherbergt nicht wenigstens ein Wort das einem Knoten in die Zunge zaubert. Und trotzdem würde ich dieses Buch als überragend bezeichnen. Selten hatte ich ein Buch in den Händen das auch nur ansatzweise Humor und Science Fiction so gut miteinander verband.Die Kapitel unterscheiden sich in ihrer Länge durchweg und auch die Wechsel der Personen erfolgen immer zu. Natürlich erleben wir das meiste aus der Sicht von Arthur, jedoch ist es immer wieder sehr interessant wenn man etwas über eine andere Person oder einen ganzen Stamm erfährt. Mit 208 Seiten ist das Buch auch nicht gerade lang. Da es aber Teil einer 5-teiligen Reihe ist, hat man noch genug Lesestoff um mehr über Arthur, die Erde und das gesamte Weltall zu erfahren.So verrückt das Buch ist, so bunt ist sein Cover. Ich hielt das Buch am Anfang für ein Kinderbuch, da der Comic-artige Stil, für mich, nicht so ganz zu einem Science Fiction-Werk passen wollte. Diese Meinung korrigierte ich nach dem Lesen des Buches, da es dann fast schon zu normal fand. Ich hoffe die weiteren Teile der Reihe auch in diesem Stil zu bekommen, da sie mir als Serie sehr gut gefallen. Allgemein finde ich den Mut des Autors großartig, der sich traute ein Buch mit einem so farbenfrohen Cover zu publizieren. 
Von meiner, am Anfang, beherrschenden Skepsis blieb am Ende nicht mehr viel übrig. Das Buch ist ein Abenteuer, wie ich es noch nie vorher erlesen durfte. Leider ist der Schreibstil stellenweise sehr schwer, weshalb ich einen Punkt abziehen musste.

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Tags: douglas adams, per anhalter durch die galaxis   (2)
 

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241 Bibliotheken, 2 Leser, 4 Gruppen, 13 Rezensionen

vampire, vampir, zirkus, darren shan, spinne

Darren Shan 01 - Der Mitternachtszirkus

Darren Shan
Flexibler Einband: 283 Seiten
Erschienen bei Droemer Knaur, 01.10.2003
ISBN 9783426624319
Genre: Fantasy

Rezension:

Freak-Shows, jeder hat schon mal etwas davon gehört, doch gesehen hat wohl noch niemand je eine. Wie auch. Sie sind verboten. Und trotzdem findet in Darren Shan´s Stadt eine statt und sie verspricht erstaunliches. Eine bärtige Dame, einen Schlangenjungen und den dicksten Mann der Welt. Kein Wunder das Darren mit seinen Freunden sofort hin möchte. Doch da sie nur 2 Tickets ergattern können, können nur 2 die Vorstellung besuchen. Darren und Steven. Was sie dann erleben verändert nicht nur ihr Leben sondern auch das ihrer Familie und Freunde.
Mein erster Gedanke nach dem ich das Buch las war, zum Glück mal keine liebenden Vampire. Sondern Vampire die auf ihre einzig wahre Art dargestellt wurden, nämlich als gefährliche Wesen der Nacht. Aber auch auch die Thematik "Freaks" erweckte in mir die Neugier, da man selten so fasziniert von der Andersartigkeit der Menschen war.Um meine Neugier etwas zu stillen werde ich in absehbarer Zeit mir die restlichen Bücher der Darren Shan-Reihe besorgen, welche noch 11 weitere Teile besitzt.
Das das Buch für Jugendliche geschrieben wurde merkt man sehr schnell. Zwar gibt es im Buch Vampire usw. aber trotzdem wirkt alles sehr naiv. Darren, welcher blaue Harre besitzt, z.B. ist ein großer Fan von Spinnen und traut sich selbst an die größeren ihrer Arten heran. Dies wirkt teilweise so beiläufig, das man es sehr schnell für ganz normal hält. Trotzdem ist Darren als Charakter wirklich toll gelungen und es macht Spaß die Dinge aus seiner Sicht zu erleben. Steven dagegen ist einen von vornherein sehr unsympatisch. Man merkt ihm schnell an das er nicht nur Gutes in sich schlummern hat. Darren´s beide andere Freunde sind dabei kaum der Rede wert, da nur kurz am Anfang auftauchen und selbst da nur durch ihre Schusseligkeit auffallen. Die Eltern von Darren und seine Schwester finde ich sehr gut gelungen. Ihr Leben wirkt so harmonisch, das es schon fast zuviel ist, aber zum Glück nur fast. 
Kommen wir zu den sogenannten Freaks. Deren Beschreibungen waren teilweise so realistisch das ich sie förmlich vor mir sehen konnte. Gerade der Vampir Mr. Crepsley war eine unterhaltsame Figur, die endlich mal Schluss mit Mythen und Legenden machte, die über sie erzählt wurden. Zudem wirkte er mit seinen karottenroten Haar sehr authentisch, da es etwas von seiner Strenge nahm. Die restlichen Personen des "Cirque de Freak", lernt man leider erst in den nachfolgenden Teilen richtig kennen.
Locker leicht und äußerst spannend, trifft es wohl sehr trefflich. Kaum hatte ich die ersten Seiten gelesen schon konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Man erfuhr zwar nur die Informationen die man brauchte um in der Geschichte voran zu kommen, aber dies genügte vollkommen. Details erfuhr man nur über die wirklich wichtigen Sachen. Da das Buch nur 288 Seiten hatte kommt man in der gesamten Story nur ein sehr kurzes Stück voran. Mittlerweile gibt es allerdings Bände in denen 3 Teile zusammengefasst wurden. Einen kleinen Fehler konnte ich jedoch finden, welcher wohl einfach eine kleine Unaufmerksamkeit war. In einer Szene wird ein Darsteller des Zirkus beschrieben, welcher einen weißen Umhang trug, im nächsten Moment hat nur ein Hose an. Dies war war wahrscheinlich nur ein kleines Missgeschick, welches sich im Buch auch nicht wiederholte. Erwähnt haben wollte ich es trotzdem. 
Was Ort und Zeit betrifft so wird man im Umklaren gelassen, was aber in keinster Weise stört. Der Autor machte sich einen Spaß daraus dies nicht zu erwähnen, da es ja eigentlich seine eigene  Geschichte wäre. Ein gelungener Schachzug, wie ich finde.
Das Cover konnte ich erst nicht richtig zu ordnen. Natürlich war mir die Geschichte bekannt und das auf dem Bild ein Pferdekarussell war, kann man erkennen. Aber warum eine Pferdekarussell? Hier hätte ich das alte Theater aus dem Buch gezeigt. Farblich ist es wohl auch das bunteste Buch der Reihe, da seine Nachfolger sehr dunkel gehalten sind. Mittlerweile gibt es natürlich verschiedene Cover und auch einen anderen Verlag welche die Bücher in 3er Bänden herausbringt, da ich allerdings mit diesem Cover begann werde ich diese wohl auch weiter bevorzugen.
Eine Fantasygeschichte für Jugendliche und auch für Erwachsene, die fern ab des Hypes um verliebte Vampire, sich lieber richtigen Vampiren und anderen monströsen Wesen stellen wollen.
 

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Tags: freaks, vampire, zirkus   (3)
 

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42 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 1 Rezension

jurassic park, dinosaurier, michael crichton, vergessene welt, genmanipulation

Jurassic Park / Vergessene Welt

Michael Crichton ,
Flexibler Einband
Erschienen bei Droemer/Knaur
ISBN 9783426610824
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Im Zuge meiner Buch vs. Film - Aktion habe ich mich nun dem "Jurassic Park" angenommen und bin immer noch, im Gedanken, bei dieser Geschichte. Es gab so vieles das bis ins kleinste Detail erzählt wurde, das man fast meinte, sowas könne auch bald bei uns, in der Realität, erbaut werden.

John Hammond, gelang dies was vieles verwert blieb. Er schaffte es Dinosaurier-DNA zu extrahieren, um diese Wesen wieder auferstehen zu lassen. Leben sollten sie in einem Park, einem Vergnügenspark, in dem Menschen Unmengen von Geld ausgeben sollten um auch nur eines dieser ausgestorbenen Tiere sehen zu können. So der Plan. Um auf Nummer sicher zu gehen beschloss Hammond Wissenschaftler und Mathematiker in den Park zu holen um ihn zu testen. Was dann passiert reicht von erstaunen bis hin zu entsetzen, den es wurde nicht mit einigen Dingen gerechnet, der Geldgier der Menschen und der Cleverness von Dinosauriern.

Da das Buch 2 Romane beinhaltete gab es eine sehr große Anzahl an Charakteren. Zum einem wäre wohl John Hammond zu nennen, welcher der jenige war der den Jurassic Park erschuf. Im Buch erschien er mir leider als sehr unsympatisch da er Fehler gerne bei anderen suchte und sich selbst als sehr erhaben sah. Symaptischer waren mir dagegen Allan Grant und Ellie Sattler, welche beide Paläontologen sind und somit Dinosaurier erforschen und ausgraben. Ian Malcolm dagegen war da wieder etwas schwieriger, da auch er sehr viel von sich hielt und sehr besserwisserisch herüber kam. Gerade sein Wissen rund um die Chaostheorie war zum Teil sehr aufschlussreich teils aber auch sehr hochtrabend. Hammond's Enkel Tim und Lex waren eine gelungene Abwechslung auch wenn Lex wohl die nervigste Person in diesem teil war.

In "Vergessene Welt" gibt es außer Ian Malcolm, komplett neue Charaktere. Man könnte aber sagen das sich das Muster wiederholt, denn auch diesmal gibt es einen vermögenden Mann der alles in die Wege leitet, Wissenschaftler die mit helfen sollen und 2 Kinder. Gerade letztere störten mich wieder sehr, da sie alles nur als Spiel sahen.

An sich waren die Charaktere in beiden Teilen sehr stimmig.

Die Schreibweise sagte mir sehr zu, da sie einfach war, es aber genau an den richtigen Momente schaffte Spannung zu erzeugen. Manchmal wirkten die Gespräche zwar etwas holprig, aber dies war nur an wenigen Stellen sehr zu spüren. Was besonders auffällt ist das Fachwissen im Buch. Egal ob Biologie, Paläntologie oder Mathematik, aus jedem Bereich erfuhr man sehr interessante Dinge, welche zum Teil sehr verblüffend waren. Gerade die Beschreibung wie man an die Dinosaurier-DNA kam, war für mich das absolute Highlight. Man merkte einfach das dieses Buch mit Herzblut geschrieben wurde. Vielen Dank Herr Crichton für dieses außergewöhnliche Werk.

Was soll man sagen? Tja, es war 1999 als das Cover designed wurde. Alles wirkt sehr bunt und auch wenn der T-Rex das Cover ziert, so sah er für mich nicht gerade erschreckend aus. Hier gefallen mir die Cover aus Jahr 2008 um einiges besser.

Wer den Film mag wird das Buch lieben, da es viel mehr bietet. Egal ob Charaktere oder Einblicke in Welt der Dinosaurier, es macht Spaß über alles etwas zu erfahren. Ich bin hellauf begeistert.

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Tags: dinosaurier, jurassic park, michael crichton, vergessene welt   (4)
 

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160 Bibliotheken, 6 Leser, 4 Gruppen, 22 Rezensionen

zombies, jane austen, liebe, stolz und vorurteil, mr. darcy

Stolz und Vorurteil und Zombies

Jane Austen , Seth Grahame-Smith , Carolin Müller
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei Heyne, 03.05.2010
ISBN 9783453533516
Genre: Humor

Rezension:

Dieses Buch als Parodie oder dergleichen zu betiteln, fand ich eigentlich sehr traurig. Ich habe zwar das Original: "Stolz und Vorurteil" weder gelesen noch mir als Film angesehen, doch wollte ich mir seine Horrorvariante, wie ich sie nenne, nicht entgehen lassen. Gerade die doch schwierige Sprache und die Thematik der unerfüllten Liebe schreckten mich etwas ab. Da ich mir aber die Verfilmung des jetzigen Buches ansah wuchs auch der Wunsch es zu lesen. Und hier sind wir nun.
Kaum jemand kennt "Stolz und Vorurteil" nicht, eine Geschichte über die Liebe, die trotz Stolz und Vorurteilen gefunden wird. Doch was ist, wenn wir den Roman um ein paar Zombies bereichern? Richtig, ein großes Maß an Spannung tritt der Geschichte bei, das all die anlockt, die die Liebesgeschichte bisher mieden. So auch mich.

Wie auch im Original, lernen wir die Familie Bennet kennen, welche aus Frau und Herr Bennet und deren 5 reizenden Töchtern bestehen. In dieser Erzählung des Buches sind alle Töchter des Hauses trainierte und kampfbereite Kriegerinnen, dessen Fähigkeiten sie bei der Bekämpfung gegen die Zombies helfen. leider nehmen nur die 2 Ältesten, Jane und Lizzie, dies nur sehr ernst , da die jüngeren Mädchen ehr nach ihrer Mutter kommen und es für wichtig halten einen guten Mann ab zubekommen. gerade deswegen sagte mir Herr Bennet mehr zu als seine Frau, da diese doch sehr störend und nervig war. Neben der Familie Bennett lernen wir noch einige Nebenfiguren aus der näheren Umgebung kennen, wie z.B. Charlotte Lucas, die im späteren Verlauf des Buches einen teils humorvollen und teils erschreckenden Weg gehen muss.

Das Gegenüber bilden hierbei Mr. Darcy, Mr. Bingsley und Mr. Wickham, welche zum Teil sehr schwer einzuschätzen waren. Gerade da die Schreibweise eine leichte Kühlheit mitbrachte, war es schwer einzuschätzen wer die Wahrheit sagte und wer nicht. Besonders unterhaltend fand ich Mr. Collins, der Cousin der Schwestern, da er einfach nur töricht war und mit seinen Schmeicheleien gegenüber Lady Catherine oftmals über das Ziel hinaus schoss.

Lady Catherine selbst, war als Charakter sehr passend im Buch, hatte aber doch etwas an sich, das man sie einfach nicht mochte.

Die Darstellung der Zombies fand ich sehr gelungen, auch wenn ich mir manchmal gewünscht hätte noch mehr von ihnen zu erfahren. Es wurde nicht daran gespart sie zu beschrieben, auch wenn ihre Wunden noch so ekelerregend waren.

Ein großer Faktor der mich bisher davon abhielt sowohl das Original als auch das aktuelle Buch zu lesen, war die Schreibweise. Und genau diese machte mir tatsächlich gehörig zu schaffen. Wer Bücher dieser Art öfters liest wird keine Probleme haben deren Inhalt zu entschlüsseln, doch mir blieben oftmals die Bedeutungen von Sätzen verborgen. Da ich aber wusste auf was ich mich einließ, nahm ich dies nicht als Kritikpunkt wahr, sondern ehr als Herausforderung. Was mich dann aber doch sehr störte, war die sehr in die Länge gezogene Geschichte. Die wiederholte Erwähnung von Einladungen zu Tee, Kartenspielen und dergleichen, ließen die Spannung im Buch sehr schnell verschwinden. Zwar werden regelmäßig Vergleiche mit den Untoten gemacht, aber dies erweckte meist nur kleinere Grinser und verloren auch schnell ihren Reiz. Ich fand es trotzdem interessant wie der Zeitverlauf beschrieben wurde, da Besuche zu dieser Zeit, nicht eben Tage sondern teils Wochen und Monate einnahmen. Eine Vorstellung die heute kaum noch möglich ist.

Dies ist wohl eines der wenigen Buchcover, wo ich sagen muss, das es einfach hässlich ist. Auch wenn das Buch nur als Parodie des Originals beschrieben wird, hätte man sich bei der Gestaltung doch etwas mehr Mühe geben können. Der Hintergrund in weiß und gelb wirkte wie bei einem Lehrbuch und auch das Bild einer Untoten konnte das Gesamtbild nicht wirklich retten.
Hier hätte man viel mehr Möglichkeiten gehabt.

Ein unterhaltsames und so gleich erschreckendes Buch, welches zwar etwas an Spannung vermisste und mir mit seiner Sprache einige Hürden in den Weg legte, aber bis zum Ende mein Interesse erhalten konnte.

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Tags: mr darcy, parodien, stolz und vorurteil, zombies   (4)
 

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124 Bibliotheken, 0 Leser, 1 Gruppe, 61 Rezensionen

schottland, psychothriller, mord, thriller, vermisst

Wenn du mich tötest

Karen Winter
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Droemer Taschenbuch, 01.04.2016
ISBN 9783426305126
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Schottland, ein Land der Ruhe und Besinnung. Diesen Ort für einen Thriller zu wählen, war nicht die schlechteste Idee, hätte man den einen Thriller in den Händen gehabt. Denn das Gefühl, einen leichten Kriminalroman zu lesen, ließ mich bis zum Ende nicht los.
Eine eigene Kurzbeschreibung ist diesmal nicht nötig, da die des Verlages schon sehr aussagekräftig ist, wobei für mich zuviel verraten wird. 

Auch diesmal hatten wir es mit einer guten Anzahl an Personen im Buch zutun, die sich aber doch recht gut auseinander halten ließen. Als Hauptcharaktere, würde ich Julian Tahn, Detectiv Gills und Peter Dunn einstufen, da wir aus deren Leben, besonders aber deren Vergangenheit, am meisten erfuhren. Fangen wir mit Julian Tahn an, welchen ich bis zum Ende nicht genau einordnen konnte. Dies lag wahrscheinlich daran, das man nur nach und nach mehr über Julian und seine Vergangenheit erfuhr, die ihm durch das Verschwinden seiner Frau wieder einholte. Stellenweise verflog sogar die Antipathie gegen ihn und man bekam Mitleid mit dem Mann.Detectiv Gills war da schon sympatischer auch wenn dieser seine Schattenseiten hatte.  Für mich war Peter Dunn ein Charakter der nicht im Buch hätte sein müssen. Peter ist Alkoholiker der ohne Bier und Whiskey kaum den Tag überlebt. Er war zwar ein Zeuge als es um das Verschwinden von Laura Tahn ging, konnte so aber kaum helfen, da er alles mögliche verschwieg.Besonders traurig an all dem war, das ich mich schon kurz nach Beenden des Buches, an keinen Charakter wirklich erinnern konnte oder auch nur ansatzweise erzählen könnte wie jene aussahen. 

Der Schreibstil war klar und verständlich. Dies war es leider auch schon, denn die für einen Psychothriller benötige Spannung fehlte komplett im Buch. Da half auch nicht der regelmäßige Wechsel der Figuren, die meist mehr Fragen auf warfen als das sie beantwortet wurden, nicht. Allgemein störte es ehr dauernd von einer zur anderen Person zu springen. Hier hätte man sich vielleicht auf die Sichtweise von Julian einpegeln müssen. Da sich sehr viele Erlebnisse in der Vergangenheit der Charaktere abspielen, hätte man diese genauer erklären müssen. Stattdessen wurde man meist mit angefangenen Geschichten abgespeist. Ein passendes Beispiel dafür wäre Peter Dunn´s Schwester Mary, welche Selbstmord beging. Es wird zwar angedeutet wieso und weshalb, aber genau erklärt wird nix. Was der Autorin allerdings gelang, war die Beschreibung der Ortschaften in Schottland. Man fühlte teilweise die Seeluft und spürte das grüne Gras unter sich, was dem Buch etwas belebendes gab. Dies wurde zudem sehr lang und ausführlich beschrieben, was bei einem das Gefühl hinterließ, einen Reiseführer zu lesen. Da keine wirkliche Spannung aufkommen wollte und der Nervenkitzel, der einen Psychothriller ausmacht, nicht entstand, hätte ich das Buch ehr als leichten Kriminalroman abgetan. 

Das Cover fand ich mit seiner Schlichtheit sehr schön. Der Farbübergang von Schwarz zu diesem hellen Türkis, war stimmig und erweckte in mir den Eindruck von Kälte. Gerade die dunkle Gestalt, die wahrscheinlich eine Frau darstellen soll, passte für mich nur teilweise ins Bild, da sie einfach störte. Ein Bild in der nur die Bucht gezeigt wird, hätte ich schöner gefunden. Mit dem Buchtitel kann ich bis jetzt nix anfangen, da er einfach nicht so richtig zum Buch passen will. 

Dieses Buch werde ich wohl sehr schnell wieder vergessen haben, da es meine Erwartungen in keinster weise erfüllte. Statt einem Thriller bekam ich einen Reiseführer, der nur verschwommene Vergangenheitserlebnisse wieder gab und dabei keinerlei Spannung erzeugen konnte. Schade.

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Tags: schottland   (1)
 

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81 Bibliotheken, 2 Leser, 1 Gruppe, 58 Rezensionen

kunst, dominic smith, kunstfälschung, das letzte bild der sara de vos, malerei

Das letzte Bild der Sara de Vos

Dominic Smith , Sabine Roth
Fester Einband: 352 Seiten
Erschienen bei Ullstein Buchverlage, 10.03.2017
ISBN 9783550081873
Genre: Romane

Rezension:

Ich selbst bin kein großer Kunstfan und schmunzle ehr wenn sich Personen für Millionen Bilder in ihre Wohnungen hängen, deren genaue Darstellung sich nur erahnen lässt. Was mich jedoch seither interessiert ist der Umgang mit Fälschungen, egal ob Kleidung, Lebensmittel oder Alltagsgegenstände, es gibt mittlerweile nix was es nicht auch als Fälschung gibt. Im Buch dreht sich alles um Kunstfälschung, was mich zum Teil mehr als verblüffte. Denn wer denkt eine Fälschung wäre leicht anzufertigen, der erlebt hier sein buntes Wunder. Wir erleben die Geschichte in verschiedenen Zeitepochen. Zum einen im 16. Jahrhundert, in dem Sara de Vos lebt und mit ihrem Mann ein Leben lebt, welches nicht gerade vom Glück überstrahlt wird. Zum einen verlieren sie in jungen Jahren ihre einzige Tochter und geraten schließlich in Geldnöte. Dann kommen wir in die 50er Jahre wo wir erleben wie das Gemälde gefälscht wird und schließlich komme wir in das Jahr 2000, in welchen Original und Fälschung wieder aufeinander treffen. Die Charaktere im Buch sind zahlreich, verschieden aber trotzdem sehr gut auseinander zu halten. Am sympatischsten war mir hier Sara de Vos selbst, welche ihr Leben trotz mehrerer Tiefen immer wieder probiert ins Lot zu bringen. Zudem faszinierte mich ihre Ansicht auf die Welt, da sie selbst kleinste Details wahrnahm und diese festhalten wollte. Die Person die mich nach ihr besonders mitreißen konnte, war die Fälscherin Ellie, welche selbst mich für die Kunst des Malens begeistern konnte. Es war ein wahres Erlebnis zu erfahren wie Pigmente gemischt werden um z.B. ein Bild möglichst alt aussehen zu lassen oder wie Schattierungen und bestimmte Farben überhaupt entstehen. Marty de Groot, seine Frau und sein ganzes Umfeld waren auch nicht ohne, waren für mich aber fast ehr nebensächlich, da mich das Thema Fälschung und die Geschichte um Sara de Vos mehr interessierte. Ich empfand das Buch als recht schwere Lektüre und musste teils Seiten erneut lesen um deren Inhalt zu verstehen. Man merkt eben das für Realismus gesorgt wurde und man gerade den frühereren Zeiten gerecht werden wollte. Was das Buch trotzdem vollbrachte, war wahre Hingebung. Gerade auf emotionaler Seite, war man hin und her gerissen. Man fühlte mit jedem Charakter und verstand wieso er so handelt. Das Buch wechselt stets zwischen Jahren, was einen überhaupt nicht verwirrte oder irritierte, sondern man ehr ein Gefühl von Einklang bekam. Ich möchte nicht all zu viel von der Geschichte preisgeben, da es ungeheuer viel Spaß macht sich seine eigenen Gedanken zum Thema Fälschungen und deren Handel zu machen. Das Cover war ein wahres Fühlerlebnis, da man zweierlei Arten von Oberflächen erfühlen konnte. Der obere Teil der Leinentuch oder ähnliches darstellen soll, war rau und fühlte sich sehr realistisch nach Stoff an. Der untere Teil wiederum war bemalte Leinwand und fühlte sich auch so an. Er war glatt und gerade wenn Licht darauf fiel, hatte man für einen kurzen Augenblick das Gefühl als würde man auf ein echtes Gemälde gucken. Auch wenn es vielleicht etwas übertrieben klingt, für mich war dieses Cover einfach ein Traum. Für mich war das Buch ein Einblick in eine Welt, die ich bisher nicht kannte. Eine Welt voller Farben, Schatten und Geheimnisse in jedem Pinselstrich.

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Tags: fälschung, kunst, stillleben   (3)
 

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5 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 4 Rezensionen

bangkok, handlung in bangkok, rhapsody, einsingbach

Bangkok Rhapsody

Thomas Einsingbach
Flexibler Einband: 320 Seiten
Erschienen bei Mitteldeutscher Verlag, 01.09.2016
ISBN 9783954627097
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Bangkok eine Stadt die mich anzog aber gleichzeitig auch abschreckte. Diese Stadt für einen Thriller zu wählen, fand ich sehr interessant. Leider konnte mich "Bangkok Rhapsody" nicht ganz überzeugen. Warum? Das erfahrt ihr gleich.

Als ich die Kurzbeschreibung das erste Mal las, war ich wie gebannt und begann das Buch mit einer gehörigen Menge Neugier. Dies was allerdings so spannend beschrieben wird, entsprach, meiner Meinung nach, nicht dem was ich am Ende zu lesen bekam. Auch gab die Kurzbeschreibung viel zu viel preis. Gerade wer gejagt wird und wieso, hätte man etwas dezenter beschreiben können.

An Charakteren mangelt es im Buch nicht und bei weiten sind mir auch nicht alle Namen im Gedächnis geblieben, da sie meist asiatischer Herkunft waren. Die wohl wichtigsten bleiben aber wohl William LaRouche , Penelope Owens, Lieutenant General Vitikorn und Mazzini selbst. Zwischen diesen Charakteren wechseln wir meist kapitelweise und dürfen dabei hinter die Person schauen. Dies ist sogar sehr interessant, da jeder der vier eine andere Hintergrundgeschichte hat, die auch im Buch ausführlich erzählt wird. Diese möchte ich allerdings nicht preisgeben, da sie für so einige Wendungen im Buch sorgen.
Mit William selbst, von dem wir am meisten erfahren, konnte ich mir bis zum Ende kein richtiges Bild machen. Zu wechselhaft war sein Charakter und seine Stimmung. Hier war mir Penelope um einiges lieber, die im Buch aber irgendwie fehlbesetzt wirkt, da sie viel zu zart ist. Polizeichef Vitikorn war mir nicht gerade sympatisch, aber faszinierte mich trotzdem, da er so verschlagen war. Die Machenschaften dieses Mannes mitzuerleben, waren teils unterhaltsam, teils erschreckend. Kommen wir zum Gejagten, Mazzini, welcher wie das leibhaftige Böse wirken sollte, dies aber nicht ansatzweise tat. Bis zum Ende konnte ich die Beschreibung von ihm und das von mir Erlesene nicht miteinander vereinen.

Wie bereits geschrieben, gibt es noch genug weitere Charaktere deren Aufzählung, allerdings die Länge der Rezension ins Unermessliche ziehen würde.

Nicht die Spannung hielt mich am Buch fest, sondern der wirklich gelungene Schreibstil. Man hat einfach das Gefühl, das sich jemand mit Bangkok und den darum liegenden Ländern beschäftigt und diese Informationen gekonnt in eine Geschichte eingebaut hat. Es machte Spaß Bangkok so kennen zu lernen. Das was allerdings zu einem Thriller gehört ist die Spannung und die fehlte leider durchweg. Der Versuch Umstände zu verschleiern oder den Leser auf eine falsche Spur zu bringen, scheiterte meist daran, das man nicht daran festhielt sondern zu schnell aufgab. Denn wer der wirklich Gejagte ist, bekommt man zu schnell heraus.

Es war ein Fest der Sinne Bangkok zu erleben. Denn im Buch wird die Stadt nicht schön geredet sondern knallhart so dargestellt wie sie wirklich ist. Egal ob Korruption, Prostitution oder politische Machtspiele, wir finden alles im Buch wieder.

Das Ende war mein persönliches Highlight, da hier die langersehnte Spannung und auch der Nervenkitzel geweckt wurde. Da es einen Nachfolger geben soll, beenden wir das Buch mit einem offenen Ende, welches schon verrät das dieser Fall nicht komplett abgeschlossen ist.

Das Cover fand ich mehr als gelungen, auch wenn es sehr dezent gehalten war. Allerdings sind die ausgestanzten Buchstaben des Buchtitels ein optisches Highlight, da sie einen dreidimensionalen Eindruck erweckten. Mit dem Fisch konnte ich leider nicht viel anfangen, da hier ein Grammofon besser gepasst hätte.

"Bangkok Rhapsody" war nicht wirklich schlecht, aber auch nicht kein Highlight. Das Konzept des Buches ist leider zu durchschaubar und nimmt sich so selbst die Spannung aus den Segeln. Mir hätte es zudem mehr Spaß gemacht, wenn man nur die Hintergründe der 4 Hauptfiguren ergründet und erfüllt hätte, als Mazzini zu jagen.

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Tags: bangkok, handlung in bangkok, rhapsody   (3)
 

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2.188 Bibliotheken, 73 Leser, 8 Gruppen, 193 Rezensionen

london, magie, fantasy, krimi, geister

Die Flüsse von London

Ben Aaronovitch , Karlheinz Dürr
Flexibler Einband: 480 Seiten
Erschienen bei dtv Verlagsgesellschaft, 01.01.2012
ISBN 9783423213417
Genre: Fantasy

Rezension:

Bei diesem Buch hatte ich das Gefühl mit zu vielen Erwartungen heran gegangen zu sein. Ich hatte viel gutes über die Serie gelesen und freute mich darauf sie endlich lesen zu können. Die Kurzbeschreibung sagte mir sehr zu und als ich endlich los legte, fiel, innerhalb von ein paar Seiten, meine Euphorie förmlich in den Keller. Ich sagte mir immer wieder "das wird noch", doch nach 260 Seiten gab ich auf. Ich musste mich förmlich zwingen zu lesen, was nicht Sinn der Sache ist.Viele kennen bereits die Geschichte um Peter Grant, da die Serie mittlerweile ihren 6. Band bekommen hat, der dieses Jahr veröffentlicht wurde.Peter Grant ist Constable in London und wird eines Tages zu einem grauenhaften Mord gerufen. Doch anstatt Zeugen findet er einen Geist der ihm vom Tathergang erzählt. Nach diesem Treffen ist nichts mehr so wie es war, den Peter wird dazu auserkoren Zauberlehrling zu werden und das als erster seit 50 Jahren. Ab jetzt muss er nicht nur Zaubersprüche üben, sondern auch Sprachen lernen. Dabei trifft er Wesen die er sich nicht einmal vorstellen konnte. Vorrang haben allerdings die Morde, die immer mehr zu nehmen. Peter´s erster großer Fall.Was sich so spannend anhört, war in der Praxis leider sehr langatmig und absolut uninteressant.Gerade die Charaktere konnten mich nicht überzeugen. Sie waren flach und absolut uninteressant. Wieso und weshalb Peter überhaupt Constable werden wollte blieb mir ein Rätsel, da er statt aufmerksam zu sein lieber seinen Träumereien nachgeht. Lesley, Peter´s Kollegin war für mich fast unsichtbar, da sie irgendwie nicht so richtig in die ganze Geschichte passen wollte. Jedoch zeigte sie mehr Einsatz als Peter, weshalb ich mir ehr gewünscht hätte das man sie zur Zauberschülerin gemacht hätte. Thomas Nightingale war da schon vielversprechender, allerdings wurde ich einfach nicht warm mit ihm. Dies traf eigentlich auf alle Charaktere zu.Wer London kennt wird mit dem Buch seine wahre Freude haben, für alle anderen heißt es Wissen einzusaugen, das man nicht bei sich behalten kann. Denn die Informationen über Flüsse, Stadtteile und Brücken waren ausschweifend und doch einfach zuviel. Ich wusste manchmal überhaupt nicht wo ich mich befand. Hier hätte ich wahrscheinlich immer eine Google Maps Karte neben mir gebraucht.Auch die Schreibweise sprach mich nicht an. Teilweise wurden Sachen bis ins unendliche beschrieben, obwohl es auch einfacher gegangen wäre. Von Spannung und Humor bemerkte ich während der ganzen Geschichte kaum etwas und das obwohl man mich schnell zum Lächeln bekommt.Diese Geschichte mit Harry Potter gleich zu setzen finde ich übrigens sehr gewagt. Selbst wenn Harry Potter Constable geworden wäre, so er hätte er eine bessere Umsetzung verdient.Die Cover der ganzen Serie fand und finde ich noch immer sehr gut erstellt, da aber der Inhalt nicht nach meinem Geschmack war, werde ich es bei diesem Band belassen. Sehr schade.

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Tags: brücken, flüsse, london, magie, themse, zauberer   (6)
 

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79 Bibliotheken, 1 Leser, 0 Gruppen, 8 Rezensionen

alzheimer, mord, familie, vermisste person, verlust

Elizabeth wird vermisst

Emma Healey ,
Flexibler Einband: 400 Seiten
Erschienen bei Bastei Lübbe, 08.10.2015
ISBN 9783404172733
Genre: Romane

Rezension:

Ich bin einfach nur überwältigt. Selten hat mich ein Buch so nah an meine emotionalen Grenzen gebracht. Denn um die Thematik in diesem Buch machen sich die wenigsten in meinem Alter Gedanken, Alzheimer. Dabei wissen wir nicht wann es wen trifft, schon allein da die Erkrankung schleichend ist. Das Buch offenbarte mir, zum einen den Blickwinkel einer Betroffenen und zum anderen den der Angehörigen und wie sie es schaffen müssen ein möglichst normales Leben für ihre Lieben zu erschaffen, was nicht immer leicht ist.
Maud ist nicht mehr die Jüngste und leidet an Alzheimer, was sie jedoch nicht so ganz wahr haben möchte. Denn sie hält sich nur für ein bisschen vergesslich. Doch je weiter wir in das Buch kommen um so mehr erleben wir wie vergesslich sie wirklich ist. Denn teilweise vergisst sie innerhalb von Minuten was sie gerade getan hat oder gerade tun wollte. Ihre einzige Hilfe sind da ihre viele Notizen, welche sie mehr verwirren, da sie nie genau weiß wann welche Notiz aktuell war. Schon zu Anfang erfahren wir das Maud eine Freundin hat, Elizabeth, doch als sie zum Haus kommt ist das Haus verlassen und es fehlen Dinge. Für Maud steht sofort fest das Elizabeth etwas geschehen ist und sie setzt sich in den Kopf sie zu finden. Sie hinterfragt stets ihre Tochter Helen, die Polizei oder Presse, die die alte Dame einfach ernst nehmen wollen. Zwischen den Abschnitten aus der Gegenwart gleiten wir immer wieder mal zurück in Maud´s Vergangenheit. Genauer genommen in die Zeit als sie noch ein junges Schulmädchen war und erleben hier nicht nur die Zeit nach dem Krieg sondern auch das Verschwinden ihrer Schwester Sukky, was bis in die Gegenwart nicht aufgeklärt werden konnte. Die Wege überkreuzen sich und sickern immer wieder in Maud´s Gedächnis. Schließlich gibt sie nicht auf, denn Elizabeth wird vermisst und sie muss sie finden.
Noch immer denke ich an Maud, an diese kleine, ältere Dame die unbedingt ihre Freundin finden will. Das ganze Buch über erleben wir ihre Sicht und egal wie oft sie etwas vergisst und anschließend verleugnet, sie war ein Charakter zum lieb haben. Für ihre Tochter Helen, ihre Enkelin Katy sowie ihrem Arzt oder der Polizei hat man einfach Verständnis. Man kann sich vorstellen das das Leben mit Maud nicht mehr das leichteste ist. Gerade Helen wirkte hier sehr authentisch. Sie gibt ihr bestes, doch man merkt ihr an das sie immer mehr die Kraft verliert. Das sie hin und wieder deswegen schlechte Laune hat versteht man vollkommen. Auch der Arzt oder der Polizist der ihre Vermisstenanzeige aufnehmen soll, waren glaubwürdig und sehr gut umgesetzt. Denn was würden sie machen wenn ein und die selbe Person bereits 4 mal da war um eine Vermisstenanzeige aufzugeben, sich aber nicht daran erinnern kann das sie dies bereits mehrfach getan hat. 
Das Thema Alzheimer hat mich bis zu diesem Buch nicht sonderlich interessiert. Ich habe niemanden der daran leidet. Da die Krankheit aber schleichend kommt sollte man bei kleineren Veränderungen einer Person die Ohren spitzen. 
Der Schreibstil war ein Traum für jeden Leser. Er war klar, beschrieb Orte oder Menschen sehr detailtreu und machte neugierig auf jede weitere Seite. Was das Buch jedoch am meisten ausmacht, sind die Emotionen die es weckt. Man bangt mit Maud, hat Angst um sie und wird wütend weil ihr keiner mehr glaubt. Das Buch wird nicht langweilig egal wie oft Maud etwas vergisst, denn die Beschreibungen dazu sind einfach mal nur echt und äußerst ergreifend. Die Autorin schaffte es einen Authentizität in das Buch zu bringen, die mich mehr als nur berührte. Es fühlte sich einfach nur echt an. Auch die Verzweiflung und die Erschöpfung von Helen war deutlich spürbar und ließ die ein oder andere Träne über meine Wange laufen.
Das Cover ist sehr schlicht und einfach gehalten und ist wie einer der Zettel von Maud gestaltet, die sie immer bei sich trägt. Es wirkt leicht zerknittert und ist etwas verschmiert. Der Vogel im Käfig hat eine Bedeutung welche man aus der Geschichte herauslesen kann. Mittlerweile gibt es ein neues Cover für das Buch welches mir aber zu bunt ist.
Für mich war dieses Buch ein absolutes Highlight, welches ich bestimmt wieder lesen werde. Ich bin immer noch erstaunt, wie eine 28-jährige Autorin, eine so authentische Geschichte schreiben konnte, mit einem so sensiblen Thema. Auf weitere Werke von Frau Healey bin ich sehr gespannt. 

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Tags: alzheimer, familie, freundin, liebe, nachkriegszeit, schwester, tochter, vermisste person   (8)
 

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63 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 28 Rezensionen

polen, warschau, staatsanwalt, krimi, familienaufstellung

Warschauer Verstrickungen

Zygmunt Miloszewski , Friedrich Griese
Flexibler Einband: 448 Seiten
Erschienen bei Berlin Verlag Taschenbuch, 13.07.2015
ISBN 9783833310102
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:


Mein erster polnischer Krimi und ich bin mehr als überrascht, denn in Polen scheint so einiges anders zu sein als bei uns. Was wir als, fast schon normal, in Krimis bezeichnen würden, gibt es in unserem Nachbarstaat nicht. Sich da rein zu finden erfordert dabei sehr viel Aufmerksamkeit, denn nicht nur die Gepflogenheiten sind gewöhnungsbedürftig sondern auch die Namen, welche für Laien teils unaussprechlich sind. Gelesen wurde er trotzdem und war am Ende doch recht gut.


Während eines Therapie-Wochenendes wird ein Mann ermordet aufgefunden. Ein Bratspieß wurde ihm direkt ins Auge gerammt. Theodor Szacki, ein Staatsanwalt ,ermittelt. Dabei lernen wir nicht nur etwas über die polnische Kultur sondern auch über eine Therapie kennen, welche sich Familienaufstellung nennt. Die Suche nach dem Täter beginnt und führt Szacki nicht nur zu den Therapieteilnehmern sondern auch in das Netz des polnischen Geheimdienstes. Eine Geschichte voller Emotionen beginnt, in der man niemals weiß wer sein gegenüber wirklich ist.


Die Geschichte spielt im Jahr 2005 und wir erhalten immer zu Kapitelbeginn, Informationen zum aktuellen Tag. Dies sind die aktuellen Geschehnisse in der Welt, der polnischen Regierung und die derzeitigen Wetterverhältnisse. Wer nicht mit der polnischen Kultur aufgewachsen ist oder sich für jene nicht direkt interessiert, wird allerdings leichte Probleme haben, den Verlauf dieser Neuigkeiten zu verstehen.


Ich kenne eigentlich nur Kriminalromane in denen die Polizei die Hauptermittlungen durchführt. In Polen übernehmen dies anscheinend die Staatsanwälte, was erst einmal sehr verwirrt. Dazu kommt das Theodor Szacki, ein für mich sehr schwieriger und nicht immer sympatischer Charakter war. Zum einen wirkt er stark, zum anderen einfach nur schwach. Gespräche mit Verdächtigen oder Zeugen, sind für ihn kein Problem, mit seiner Frau zu reden ein Ding des Unmöglichen, dabei ärgert er sich in einem Atemzug über sämtliche Angewohnheiten von ihr. An sich scheint er aber ein sehr emotionaler Mensch zu sein, der über seine Handlungsschritte gut nachdenkt, eine der wenigen Eigenschaften die mir an ihm gefiel.


Grundsätzlich gibt es keinen Charakter im Buch der auch nur ansatzweise glücklich ist. Jeder ist unzufrieden, rachlüstig oder überfordert. Dies macht das Buch nicht gerade spannender sondern zog es ehr in die Länge. Ich muss leider zu geben, das ich nach einer gewissen Seitenzahl, die Namen nur noch überflog, da es teilweise unmöglich war jene zu lesen oder gar auszusprechen. Dies machte es dann auch schwierig der Geschichte zu folgen, da einen Namen genannt werde, die man auch nach 200 gelesenen Seiten nicht zu ordnen konnte.


Der Schreibstil war sehr angenehm und machte Spaß zu lesen. Leider fehlte es dem Buch hin und wieder an Spannung, was ich den vielen Nebengeschichten zusprechen würde. Der Fall bricht immer aus dem rotem Faden aus und verwirrt dadurch meist. 


Die Nebengeschichten waren einfach zu massig. Egal ob die Therapie, sein Familienleben + Probleme oder der polnische Geheimdienst, etwas weniger hätte dem Buch gut getan, so wirkte es überfüllt.


Etwas, was mich zudem sehr irritierte, war der Umgang mit der Währung Zloty. Im Buch erfährt man immer wieder das Szacki und seine Frau zwar Staatsbedienstete sind, aber dafür nicht gerade gut bezahlt werden. Immer wieder liest man das nicht genug Geld übrig bleibt um mal Essen zu gehen oder ähnliches. Immer wieder fragte ich mich dann wie der Protagonist einen Einkaufskorb mit 2 Zloty Inhalt einfach stehen lassen konnte oder einer Fremden einfach mal 10 Zloty gibt. Ich kenne mich mit der Währung nicht aus und entnahm die Informationen, die das Buch mir gab, wunderte mich aber doch.


An sich war das Buch interessant, da es einfach mal anders war, als das was ich bisher kannte. Leider sagten mir weder der Protagonist, noch sein Umfeld wirklich zu. Mehr über diese Art der Therapie zu erfahren, weckte mein Interesse wurde aber durch den Umstand, das der polnische Geheimdienst mit ins Spiel kam, sehr in den Hintergrund geschoben. Dieser war für mich einfach zuviel, für eine Geschichte.


Traut euch ruhig mal an dieses Buch und bildet euch eure eigene Meinung, auch zum Land selbst. 

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Tags: familienaufstellung, geheimdienst, geld, polen   (4)
 

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25 Bibliotheken, 2 Leser, 0 Gruppen, 17 Rezensionen

rache, mord, zucker, kolumbien, stevia

Blutzucker

Leif Tewes
Flexibler Einband: 250 Seiten
Erschienen bei Größenwahn Verlag, 15.03.2017
ISBN 9783957711328
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Zucker, ein großes Übel in der heutigen Zeit welchem viele verfallen sind. Teilweise wissen wir nicht einmal wo überhaupt Zucker drin ist. Eine Ernährung ohne daher sehr schwer und für viele befremdlich da wir die Süße gewöhnt sind. Und dann sehen wir sie, Joghurts, Desserts oder Getränke und das ohne Zucker und das bei gleichen Geschmack. Einfach toll. Lasst euch, im neuen Thriller von Leif Tewes, hinter die Kulissen eines Weltkonzerns führen und erlebt wie aus normalen Zucker, Blutzucker wird.
Paul ist Lebensmitteltechniker in einem führenden Lebensmittelkonzern, welcher einen Pharmakonzern gekauft hat und sich damit weitere Millionen verdienen will. Wie? Der Konzern, der hauptsächlich Medikamente und Therapien für Diabetes und Krebs anbietet, wird durch "Worldfood" gefördert, in dem sie normale Lebensmittel noch süßer machen. " Wie man im Buch so schön sagt: "Wir züchten uns unsere eigenen Diabetiker". Dafür wird gewaltig getrickst, nur damit weder Lebensmittelkontrolleure noch uns ahnungslosen Kunden dies auffällt. Die Geschichte nimmt seinen Lauf als Paul in den Überresten seiner Freundin und Fast-Ehefrau Nicole steht, die nach einem Attentat verstarb. Doch war dies wirklich Zufall? Und was hat Pauls Chef damit zutun? Weiß er von Paul´s trauriger Vergangenheit? Ein Schlund tut sich auf der den Leser in einen Sog von Wahrheiten zieht, den er so nicht erwartet. Hier müssen Kommissar Berg und sein Team eingreifen und erleben ihren ersten gemeinsamen Fall, welcher sie nicht nur Richtung Schweiz bringt sondern auch nach Kolumbien.Liebe, Rache, Trauer und Gier, ein explosives Gemisch, vereint in einem Buch.
Kommen wir erstmal zu den Charakteren welche ich eigentlich allesamt sehr ansprechend fand. Der ein oder andere, war zwar leicht übertrieben, aber dies konnte man sehr gut verschmerzen. Paul Hartmann, der Lebensmitteltechniker von Worldfood, ist einer der Hauptcharaktere im Buch obwohl dies wohl eigentlich Berg und sein Team sein sollten. Trotzdem war Paul für mich die Leitfigur und dabei sehr sympatisch. Er hat viel durchmachen müssen und wirkte trotzdem sehr stark. Auch im Bezug auf seine Arbeit war er sehr interessant, da er so einiges hinterfragte und niemand war der einfach nur "Ja" sagte. Kommissar Berg hat es faustdick hinter den Ohren, er ist meist sehr schnell aufgebracht und erntet dafür regelmäßig von seinem Freund und Chef, dem Polizeipräsidenten. Landers, Berg´s Kollegin, empfand ich erst als sehr schüchtern und schließlich als sehr willensstarke Person. Der 3. Kollege des Teams war mir dann doch etwas suspekt, da er sich, seit einem Schusswechsel, nicht mehr wirklich in Außeneinsätze traut und lieber die Schreibtischarbeit vorzog. Die Personen rund um den "Worldfood"-Konzern sind zwar gefährlich und grausam aber keineswegs unsympatisch. Sie passen perfekt in das Geschehen und erfüllen vollends ihre Aufgabe, nämlich für Action sorgen.
Die Idee zum Buch gefällt mir sehr gut, da man gleichzeitig einen Thriller liest und doch noch etwas dazu lernt. Ich war teilweise schockiert von der Leichtigkeit wie der, wenn auch fiktive Konzern, die Kundschaft zu Patienten machen wollte. Denn selbst die Stevia-Pflanze, auf die immer mehr Firmen bauen, ist nicht ohne. Ich finde damit hat Herr Tewes eine Thematik sehr gut umgesetzt, das uns alle interessieren sollte. Nämlich, was ist in unserem Essen?
Der Schreibstil gefiel mir sehr gut. Er war leicht aber doch herausfordernd, da manchmal doch ganz genau gelesen musste was einem da gerade erzählt wird. Gerade die Begriffe rund um die Lebensmitteltechnik waren sehr gut recherchiert und ergaben oftmals "Aha"-Effekte. Auch die Spannung im Buch kam nicht zu kurz. Es wird zwar stellenweise blutig, aber man verschont uns mit den Details. Man merkt das es weniger um die kriminalistische Arbeit geht sondern ehr um den Skandal. Das Gelesene in ein Kopfkino umzuwandeln war leicht und machte kaum Schwierigkeiten.
Das Cover zum Buch fand ich fast zu schlicht. Es fällt mit seinem kräftigen Rot schon auf, aber ein paar Spielereien mehr, hätten dem Cover auch nicht geschadet.
Ein leicht verständlicher Thriller mit einem sehr aktuellen Thema. Gut umgesetzt und sehr spannend.

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Tags: diabetis, gier, insulin, liebe, mord, pharmakonzern, rache, zucker   (8)
 

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134 Bibliotheken, 5 Leser, 0 Gruppen, 64 Rezensionen

new york, drogen, restaurant, alkohol, gastronomie

Sweetbitter

Stephanie Danler , Sabine Kray
Fester Einband: 416 Seiten
Erschienen bei Aufbau Verlag, 11.04.2017
ISBN 9783351036720
Genre: Romane

Rezension:

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt als ich es endlich in den Händen hielt, um es zu lesen. Ich hatte vorab sehr viel schlechtes darüber gehört und wollte mich nun vergewissern ob an der Sache etwas dran wäre. Leider traf alles was ich las vollkommen zu, da das Buch nicht ansatzweise der Kurzbeschreibung entspricht. 

Tess, macht sich auf den Weg nach New York, ungeplant, frei und mit viel Hoffnung. Sie möchte unbedingt in einem Restaurant arbeiten und geht daher von Restaurant zu Restaurant. Eines davon hat Interesse an ihr und stellt sie erstmal zur Probe ein. Schon allein da heißt es für sie, viel lernen. Weine, exklusive Speisen und die Hierarchie im Restaurant, es ist nicht leicht, doch dies hat auch keiner gesagt. Nach und nach arbeitet sie sich immer mehr ein, wobei sie einige Tiefschläge erleiden muss. 

Das Buch ist in die 4 Jahreszeiten aufgeteilt und unter jeder durchlesen wir 6 Kapitel. 

Das Cover gefällt mir eigentlich sehr gut. Die Farben harmonieren und auch wenn es sehr schlicht wirkt, fällt es trotzdem auf.

Kommen wir zu den Charakteren, von welchen man nicht so wirklich ein Bild bekommen hat. Gerade Tess, deren Name wir nach etwa der Hälfte des Romanserfahren, bleibt mir als Hauptcharakter trotzdem ein Rätsel. Bruchstückchenweise erfahren wir zwar immer mehr von ihr, aber dies reicht nicht ansatzweise aus um aus ihr eine Person zu machen, die man sich vorstellen kann. Sie blieb mir auch nach beenden des Buches nicht wirklich im Kopf haften, was bei mir selten vorkommt, da ich immer nachträglich über die Personen im Buch nachdenke.

Die anderen Kallner, Barista oder Köche sind ein wildes Durcheinander verschiedenster Charaktere. Teilweise verlor ich die Übersicht über jene, was auch schwieriger machte der Geschichte zu folgen. Wirklich sympatisch war mir aber keiner im Restaurant.

Kommen wir zum großen Knackpunkt der Geschichte, die Monologe. Diesen zu folgen und deren Sinn zu verstehen gestaltete sich nicht immer ganz leicht. Stellenweise gab es Gesprächsfetzen wo man nicht wusste was diese zu bedeuten haben und ob nun eine oder mehrere Personen diese führten. Da an der Geschichte dran zu bleiben und weiterzulesen, erforderte daher manchmal sehr viel Willenskraft. 

Genuss, das ist wohl das Hauptthema des Buches, doch dies wurde leider sehr stark verfehlt. Denn der Hauptgenuss von Tess und ihren Kollegen sind Drogen und Alkohol. Wir erfahren mehr darüber wie sie sich betrunken oder high fühlt, als das wir über die Delikatessen im Restaurant etwas erfahren. Schade dass das Wort "Leckereien" in diesem Sinne mehr für die Drogen benutzt wurde, als für kulinarische Köstlichkeiten. Dieser Umstand nervte zudem sehr schnell, da man so Tess keinesfalls ernst nehmen konnte. 

Eigentlich haben Geschichten, egal wie kurz oder lang sie sind, einen roten Faden dem man sicher durch das Buch folgen kann. Diesen hier zu finden und auch halten zu können erwies sich als äußerst schwierig da man innerhalb kürzester Zeit zwischen den Zeiten herumgeworfen wurde. Wir springen förmlich von einem Erlebnis zum nächsten, wobei man schnell die Übersicht verliert. 

Dieser Umstand führte auch dazu, das man große Leseschwierigkeiten bekam, da Monologe plötzlich endeten obwohl man sie selbst noch überhaupt nicht als abgeschlossen hielt. Auch die Jahreszeiten änderten nicht all zu viel, da außer ein paar Nahrungsmitteln und den Tischgedecken, sich kaum etwas ändert. 

Als absolut unkulinarischer Mensch gab es dann doch zwischendurch kleine Highlights, die mich dann auch sehr interessierten. Der Geschmack von Muscheln, Pilzen oder verschiedenen Weinen wurde teils sehr toll beschrieben. Gerade als Nicht-Weintrinker war es spannend zu erlesen, wie man jene auseinander halten kann und welche Merkmale sie haben. Dies waren dann leider schon die Highlight´s des Buches, denn mehr kann es leider nicht bieten. 

Vom Genuss zum Gaumengraus in nur einem Gang. Das Buch hätte soviel mehr bieten können, bot am Ende aber nur eine zerstückelte und wirre Geschichte, der einzige Leckereien Drogen und sehr viel Alkohol waren. 

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Tags: alkohol, auster, drogen, kellnerin, leckereien, new york, pilze, restaurant, wein   (9)
 

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73 Bibliotheken, 4 Leser, 0 Gruppen, 7 Rezensionen

tierwesen, newt scamander, harry potter, phantastische tierwesen, rowling

Hogwarts-Schulbücher: Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

J.K. Rowling , Klaus Fritz , J.K. Rowling
Fester Einband: 128 Seiten
Erschienen bei Carlsen, 24.03.2017
ISBN 9783551556967
Genre: Fantasy

Rezension:

Natürlich habe ich den Film zum gleichnamigen Buch gesehen und mich schließlich nicht für die Drehbuchausgabe entschieden, sondern für das Lehrbuch aus Hogwarts. 
Zum Inhalt gibt es so einiges zu berichten. Zum einen haben wir ein Vorwort von Albus Dumbledore und auch ein paar Zeilen über Newt Scamander, welcher der fiktive aber eigentliche Autor des Buches ist. Schließlich erlesen wir uns in alphabetischer Reihenfolge die phantastische Tierwelt rund um das Harry Potter - Universum. Dies ist teils sehr interessant und teils auch sehr belustigend, da einige Wesen für Chaos in unserer Welt sorgen ohne das wir direkt ein Zauberwesen damit in Verbindung bringen würden. Die ist natürlich alles nur Fantasie, lässt einen aber häufiger schmunzeln. 
Das Buch gehört Harry Potter selbst und wurde von ihm, Ron und Hermine ordentlich voll gekritzelt. Leider waren die Sprüche meist sehr unlustig und bezogen sich meist auf Hagrid und seinem Umgang mit gefährlichen Tieren. Hier hätte man origineller werden können.
Besonders die Einführung in das Buch gefiel mir ausgesprochen gut, da man einige unbekannte Informationen in Erfahrung bringen kann. Gerade der Unterschied zwischen Tier - und Zauberwesen wird sehr ausführlich erklärt und erzählt dabei eine sehr lustige Geschichte.
Die Aufzählung der Wesen ist spannend und umfassend. Bestimmt hätte man noch viel mehr Tiere in das Buch nehmen können, aber vielleicht erfolgt ja mal ein Nachfolger mit weiteren. Gerade die unbekannteren Wesen hatten es mir angetan, da man sie teilweise auch nicht in den Filmen wieder fand und sich so sein eigenes Bild machen konnte. Lasst euch überraschen von der Vielzahl an Tieren und ihren Eigenarten.
Da dies ein Lehrbuch ist erfolgte natürlich auch eine Klassifizierung der magischen Wesen. Dies wurde vom Zaubereiministerium übernommen und reicht von 1 - 5, wobei 1 gleichzusetzen ist mit langweilig. 
Teilweise wurden Bilder von Wesen mit in das Buch übernommen, was der Vorstellungskraft gehörig auf die Sprünge hilft. Oftmals bleibt es aber dabei das die eigene Fantasie ein Bild erschaffen muss.
Ich fand es sehr spannend etwas über die Zauber- und Tierwesen aus der Harry Potter - Welt zu lesen. Mit seinen 128 Seiten ist es nicht besonders lang und hätte meiner Meinung nach auch noch ein paar Seiten vertragen können. Ansonsten ein sehr interessantes Werk.

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Tags: albus dumbledore, harry potter, newt scamander, tierwesen, zauberwesen   (5)
 

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Auf der Suche nach dir - Stadtrivalen 2

C. Carelly
E-Buch Text
Erschienen bei Bookshouse, 29.03.2017
ISBN 9789963536115
Genre: Fantasy

Rezension:

Nun endlich geht die Geschichte weiter. Nach nun fast einen Jahr dürfen wir endlich wieder an der Seite der Stadtrivalen kämpfen. Dabei erleben wir eine Welt die sich jeder teilweise schon einmal gewünscht hat und doch zu gleich auch fürchtet. Eine Welt aus Anarchie, ohne Grenzen und Gesetze. 
Nach der doch längeren Zeit fiel es mir etwas schwer in das Buch zu kommen, da die Geschichte direkt an seinen Vorgänger anknüpft. Nachdem man sich aber wieder eingelesen hat, kann man der Story sehr gut folgen. 
Wo Lia im ersten Teil noch sehr kindlich wirkte, zeigt sein Nachfolger eine schon sehr viel reifere Persönlichkeit. Den Schmerz um Dorian, der Kampf an Silvester und ihre vielen Opfer, lassen Lia in ein tiefes Loch fallen aus dem sie nur sehr schwer wieder heraus findet. Gerade diesen Teil fand ich sehr interessant und aufbauend, da ich selbst an psychischen Störungen leide. Allgemein muss Lia diesmal sehr viele herbe Rückschläge ertragen, welche mal mehr, mal weniger ins Gewicht fallen. Nachdem allerdings durch ein Experiment, alle Nichtrivalen erstarren, heißt es stark sein. Gerade in dieser schwierigen Zeit, gibt ihr ein unerwartetes Treffen mit einen alten Bekannten die Hoffnung die sie braucht. Zusammen mit den anderen Rivalen kämpft sie um ihre Welt, in der Gangs, die aus Rivalen bestehen, dies verhindern wollen. 
Trotz der großen Anzahl an neuen als auch bekannten Rivalen, konnte man sich die Namen der Personen sehr gut merken. Jeder Charakter zeigte zudem seine guten als auch weniger guten Seiten, weshalb man sich sein eigenes Bild zu jeden bilden konnte. Teilweise regte das Handeln einzelner Personen zum Nachdenken an. Denn wie das Leben in der Anarchie ist stellt sich jeder anders vor.
Das Buch lebt von Fantasie, von der man im Buch eine Menge braucht. Zwar werden viele Ereignisse genaustens beschrieben, ein Bild wollte sich aber nicht immer erstellen, da teilweise einfach zuviel hintereinander geschieht. Gerade die Angriffe der Roumen erfolgten im Akkord und die Kämpfe waren nicht nach zu verfolgen.
Der Schreibstil war wieder sehr angenehm. Wie bereits geschrieben benötigt es ein hohes Maß an Fantasie, wer diese aber besitzt, erlebt ein Feuerwerk an Ideen. Gerade auf der Gefühlsebene hatte ich einige emotionale Momente. Ich fieberte mit, erschrak in Situationen oder wurde wütend. Dies machte das Buch für mich sehr lebendig. Ich fand leider den ein oder anderen Fehler. 
Zu abrupt kam dann leider das Ende, welches wieder offen bleibt, was auf einen weiteren Teil hoffen lässt. Auf ein paar Nachworte der Autorin hätte ich mich gefreut.
Das Design des Covers enttäuschte mich dann doch etwas, da es eigentlich wie sein Vorgänger aussieht. Bei einer Autorin mit einer so großen Fantasie hätte ich mir etwas mehr erhofft.
Auch der 2. Teil der Stadtrivalen weiß zu überzeugen. Es machte mir sehr viel Spaß an der Seite der reiferen, aber auch sympatischeren Lia dieses Abenteuer zu bestreiten. Ich freue mich auf den Nachfolger. 

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freundschaft, liebe, neid, verrat, freunde

WO IST JAY?

Astrid Korten
E-Buch Text
Erschienen bei Amreko-Literaturverlag, 30.04.2017
ISBN B071RR4X37
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich freute mich sehr als ich erfuhr das ich dieses Buch als Leseexemplar erhalten würde. Die Meinungen waren positiv, das Cover gefiel mir und auch die Kurzbeschreibung wusste zu überzeugen. Ich war gespannt was mich erwartete.
Immer mehr stark zugerichtete Frauen werden in Aachen gefunden. Doch sie haben eines gemeinsam, sie sehen Jay verdammt ähnlich. Zufall oder ein Zeichen? Denn Jay ist verschwunden bzw. gegangen. Doch so richtig wahr möchte das keiner haben. Jeder aus dem Freundeskreis reagiert ähnlich, nur Mia sieht es anders. Sie glaubt nicht das Jay einfach ihre Familie verlassen hätte. Doch was tun? Mia begibt sich auf eine Reise durch ihren Freundeskreis und lernt ihn dadurch besser kennen als sie es je für möglich gehalten hat. 
Die Charaktere im Buch gefielen mir eigentlich sehr gut. Sie waren verschieden wie es in Freundeskreisen eben üblich ist. Denn es gibt immer jemand den man mehr und jemand den man weniger leiden kann. Frau Korten brachte das Thema Freundschaft dabei sehr in die Neuzeit, denn wahre Freundschaft ist heute ein seltenes Gut. Neid, Eifersucht, Gier und Misstrauen sind mittlerweile die Pfeiler von so manchen Freundeskreis, dies zeigt sich hervorragend im Buch.
Mia war an manchen Stellen des Buches eine schwierige Person. Zum einen verstand man sie, das sie ihre Freundin finden möchte, zum anderen schüttelte man den Kopf da sie eindeutig zu weit dafür ging. Stellenweise war sie mir sogar nervig weil sie fast wahnhaft war und man den Namen Jay einfach zu oft gehört hat. 
Das Thema Freundschaft wird in diesem Buch mal von einer ganz anderen Seite gesehen. Es wird nicht die heile Welt gezeigt sondern die tiefen Abgründe dahinter. Man wird förmlich dazu angeregt den eigenen Freundeskreis mal zu hinterleuchten und zu erfahren wie die Leute in Wirklichkeit über einen denken.
Leider hat die Autorin wieder ein paar Probleme mit Zeitangaben und Rechtschreibfehlern. Denn wann Jay nun wirklich verschwand wechselt dauerhaft, was zum Teil auch zur Geschichte gehört, nach kurzer Zeit aber etwas durcheinander gerät. Oftmals hatte ich im Buch das die Schreibweise von Sätzen nicht stimmte, mal wurde etwas doppelt hintereinander geschrieben oder es gab fehlende Buchstaben. Ich bekam gerade zum Ende das Gefühl das hier überhaupt kein Lektorat drüber gesehen hat, da eine so hohe Zahl an Fehlern kaum übersehen werden kann. 
Das nächste was mich sehr ärgerte, war das Cover, das mir von weiten ausgesprochen gut gefiel aber von Nahen zu einem einzigen Pixelhaufen wurde. Teilweise sieht man die Spuren des Druckers. Was mir jedoch am meisten auffiel war das man auf Grund der schlechten Druckqualität nicht mal den Namen des Verlages ordentlich lesen konnte. 
Das Ende kam für mich auch viel abrupt bzw. der Teil an dem es richtig spannend wurde. Gerne hätte ich mehr erfahren. Natürlich macht an sich so mehr Gedanken über das Buch, aber gerade an so manchen Stellen wären mir ein Antworten doch lieber gewesen. Gerade ein Abschnitt wie "ein Jahr danach" hätte mir da sehr gut gefallen.
Die Geschichte ist spannend, das Cover schick und doch haben wir Ecken und Kanten ohne Ende. Ich hätte mir gewünscht das man mit mehr Leidenschaft an das Buch heran geht. Viele Fehler und ein verpixeltes Cover, ich glaube nicht das ein fertiges Buch so etwas haben sollte.

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Tags: freundschaft, kinder, kindheit, liebe, liebeswahn, selbstmord, trennung, vermisst, wahn   (9)
 

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keine regeln mehr, roumen, licht, anarchie, stadtrivalen

Auf der Suche nach dir - Stadtrivalen 2

C. Carelly
Buch: 387 Seiten
Erschienen bei bookshouse, 30.03.2017
ISBN 9789963536085
Genre: Fantasy

Rezension:

Nun endlich geht die Geschichte weiter. Nach nun fast einen Jahr dürfen wir endlich wieder an der Seite der Stadtrivalen kämpfen. Dabei erleben wir eine Welt die sich jeder teilweise schon einmal gewünscht hat und doch zu gleich auch fürchtet. Eine Welt aus Anarchie, ohne Grenzen und Gesetze. 
Nach der doch längeren Zeit fiel es mir etwas schwer in das Buch zu kommen, da die Geschichte direkt an seinen Vorgänger anknüpft. Nachdem man sich aber wieder eingelesen hat, kann man der Story sehr gut folgen. 
Wo Lia im ersten Teil noch sehr kindlich wirkte, zeigt sein Nachfolger eine schon sehr viel reifere Persönlichkeit. Den Schmerz um Dorian, der Kampf an Silvester und ihre vielen Opfer, lassen Lia in ein tiefes Loch fallen aus dem sie nur sehr schwer wieder heraus findet. Gerade diesen Teil fand ich sehr interessant und aufbauend, da ich selbst an psychischen Störungen leide. Allgemein muss Lia diesmal sehr viele herbe Rückschläge ertragen, welche mal mehr, mal weniger ins Gewicht fallen. Nachdem allerdings durch ein Experiment, alle Nichtrivalen erstarren, heißt es stark sein. Gerade in dieser schwierigen Zeit, gibt ihr ein unerwartetes Treffen mit einen alten Bekannten die Hoffnung die sie braucht. Zusammen mit den anderen Rivalen kämpft sie um ihre Welt, in der Gangs, die aus Rivalen bestehen, dies verhindern wollen. 
Trotz der großen Anzahl an neuen als auch bekannten Rivalen, konnte man sich die Namen der Personen sehr gut merken. Jeder Charakter zeigte zudem seine guten als auch weniger guten Seiten, weshalb man sich sein eigenes Bild zu jeden bilden konnte. Teilweise regte das Handeln einzelner Personen zum Nachdenken an. Denn wie das Leben in der Anarchie ist stellt sich jeder anders vor.
Das Buch lebt von Fantasie, von der man im Buch eine Menge braucht. Zwar werden viele Ereignisse genaustens beschrieben, ein Bild wollte sich aber nicht immer erstellen, da teilweise einfach zuviel hintereinander geschieht. Gerade die Angriffe der Roumen erfolgten im Akkord und die Kämpfe waren nicht nach zu verfolgen.
Der Schreibstil war wieder sehr angenehm. Wie bereits geschrieben benötigt es ein hohes Maß an Fantasie, wer diese aber besitzt, erlebt ein Feuerwerk an Ideen. Gerade auf der Gefühlsebene hatte ich einige emotionale Momente. Ich fieberte mit, erschrak in Situationen oder wurde wütend. Dies machte das Buch für mich sehr lebendig. Ich fand leider den ein oder anderen Fehler. 
Zu abrupt kam dann leider das Ende, welches wieder offen bleibt, was auf einen weiteren Teil hoffen lässt. Auf ein paar Nachworte der Autorin hätte ich mich gefreut.
Das Design des Covers enttäuschte mich dann doch etwas, da es eigentlich wie sein Vorgänger aussieht. Bei einer Autorin mit einer so großen Fantasie hätte ich mir etwas mehr erhofft.
Auch der 2. Teil der Stadtrivalen weiß zu überzeugen. Es machte mir sehr viel Spaß an der Seite der reiferen, aber auch sympatischeren Lia dieses Abenteuer zu bestreiten. Ich freue mich auf den Nachfolger. 

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Tags: anarchie, gefahren, keine regeln mehr, licht, roumen, stadtrivalen   (6)
 

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cyberworld, freundschaft, liebe, rache, cyberworld 4.0

CyberWorld 4.0: The Secrets Of Yonderwood

Nadine Erdmann
E-Buch Text: 369 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 20.04.2017
ISBN 9783958342583
Genre: Jugendbuch

Rezension:

Als erstes möchte ich mich ganz herzlich bei der Autorin bedanken, die mir dieses Buch als Rezensionsexemplar überließ. Ich freute mich sehr darüber, da ich die 3 Vorgänger sehr gut fand. Mit hohen Erwartungen kam deswegen leider auch der Tiefe Fall, da mich dieser Teil nicht annähernd so gut unterhalten konnte wie Teil 1-3.
Das mittlerweile eingespielte Team um Jemma, Jamie, Zack, Will, Ned und Charlie darf an der Generalprobe eines neuen Erlebnisparks, der sowohl Live-Action als auch Abenteuer in der CyberWorld bietet, teilnehmen. Als könnte so harmonisch sein wenn sie nicht ausgerechnet alt bekannte und neue Feinde un diesem Park hätten. Diese wollen den 6 das Leben schwer machen und schaffen es das am Ende tatsächlich das ein Leben auf dem Spiel steht.
Die Charaktere haben sich zu den Vorgängern kaum verändert. Nur Charlie und der Vater von Jamie und Jemma sind nun häufiger anzutreffen. Nachdem Charlie mir im Vorgänger wenig zusagte, konnte sie mich mit diesem Teil vollends für sich gewinnen. Weniger ansprechend war dagegen Jamie, der mir in diesem Teil der Serie manchmal gehörig die Leselust verdarb. Er wirkte sehr großspurig und teilweise einfach nur anstrengend. 
In diesem Teil bekommen die 6 neue Feinde, von denen sie nicht einmal wussten das sie sie haben. Dies war für einige Überraschungsmomente gut. 
Kommen wir zudem was mich an diesem Teil störte. Zum einen wäre da der Erlebnispark selbst, von dem ich mir etwas mehr erhofft hatte. Denn das Genre Horror hatte wir in den anderen Büchern bereits, weshalb ich hoffte mal was anderes zu erleben. Vielleicht etwas in Richtung Wilder Westen oder ein Weltraumabenteuer. Zombies und ein verfluchtes Dorf waren da etwas langweilig. 
Der 2. Punkt der mich gehörig störte war das dauerhafte Berühren der Charaktere untereinander. Auf jeder Seite wurde geknufft, gekniffen, gestubst oder auf die Schulter gehauen. Auch das dauerhafte Küssen des Scheitels, des Nackens oder des Hinterkopfes konnte ich nach ein paar Seiten kaum noch ertragen. Man kann ja Nähe ausdrücken, aber in diesem Fall war es einfach zuviel.
Der Schreibstil war wieder sehr gut und äußerst angenehm. Es war wieder ein tolles Erlebnis in die Welt einzutauchen und anhand der Beschreibungen sich ein eigenes Bild der Geschichte zu erstellen. Fehler fand ich eigentlich keine. Gerade das Ende berührte mich dann doch sehr und ließ mir eine Träne über die Wangen rollen, was wieder einmal zeigt das die Autorin hervorragend hervorrufen kann.
Kleiner Spoiler: Eigentlich sollte mit diesem Teil die Serie beendet werden, doch auf Grund des enormen Zuspruchs dürfen wir uns noch über 3 weitere Teile freuen. 
Auch wenn mir dieser Teil einmal nicht so gut gefiel, werde ich der Serie treu bleiben, da ich bisher ein unvergessliches Leseerlebnis damit hatte. Zudem bin ich gespannt wie es weiter geht und was mich noch alles in der CyberWorld erwartet.

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Tags: freundschaft, liebe, london, rache, zombies, zusammenhalt   (6)
 

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73 Bibliotheken, 0 Leser, 0 Gruppen, 60 Rezensionen

andreas suchanek, krimi, der graf, greenlight press, mord

Ein MORDs-Team - Der Fall Marietta King 1 - Die vergessenen Akten

Andreas Suchanek , Nicole Böhm , Ute Bareiss
Fester Einband: 356 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 04.01.2016
ISBN 9783958341593
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Ich las viel über die Bücher und freute mich um so mehr, als ich das Buch durch eine Leserunde in die Hände bekam. Leider musste ich schnell feststellen das mir die Geschichte nicht wirklich zusagte. Egal ob Umgebung oder die anwesenden Charaktere, ich bekam einfach keinen Draht zum Buch.
Vor 30 Jahren gab es den Mord an Marietta King und er ist bis heute nicht gelöst. Dabei versuchten ihre alten Freunde dieses Verbrechen auf zu decken, leider ohne Erfolg. Jetzt, in der heutigen Zeit lässt der Mord an dem kleinen Mädchen die Stadt immer noch nicht ruhen. Mason, Randy, Olivia und Danielle nehmen erneut die Spur auf um endlich den Mörder zu finden. Dabei müssen sie schnell feststellen das die leichter gesagt als getan ist, da jeder über das Verbrechen schweigt oder den 4en Steine in den Weg legt.
Kommen wir als erstes zu den Charakteren, die sehr reichlich sind. Zum Glück gibt es nur nähere Beschreibungen zu wirklich bedeutenden Personen im Buch, da man sonst den Überblick noch schneller verloren hätte. Wie bereits geschrieben kann ich mit dem Quartett nicht wirklich viel anfangen. Jeder von ihnen nervte mich schon nach kurzer Zeit, da sie als Bündnis, für mich, nicht wirklich funktionieren. Sie erinnerten mich immer an TKKG, die ich teils auch sehr fragwürdig fand. Jeder hat Vorurteile gegen den anderen was bis zum Ende des Buches anhält. Mason ist ehemaliger Sportler, der durch einen epileptischen Anfall seinen Traum vom Profisportler aufgeben musste. Schade nur das die Krankeheit selbst kaum Beachtung findet und man immer nur von dem einen Anfall hört. Olivia ist die rasende Reporterin in der Gruppe, die bei einer Zeitschrift arbeitet um etwas dazu zu verdienen. Sie stammt aus den ehr ärmeren Vierteln der Stadt, was ok ist wenn nicht dauerhaft im Gespräch wäre. Randy ist das Computer-Genie, welcher sogar Testgeräte von Firmen bekommt um sie auf Herz und Nieren zu prüfen. Ihn konnte ich noch am ehesten von der Gruppe leiden, da er trotzdem recht normal wirkt. Danielle kommt aus guten Elternhaus und muss sich dies auch im Akkord anhören. Dies störte mich als Leser schon sehr da man das Gefühl bekam, das sie einfach in eine Schublade gedrückt werden sollte. 
Auch mit dem fiktiven Ort, Barrington Cove konnte ich nicht viel anfangen, da man ehr das Gefühl hatte das es sich um eine Kleinstadt oder ein Dorf handelt als um eine blühende Stadt. Auch ähnelt sie ehr Gotham City, da hier anscheinend mehr Bösewichte als Gutmenschen leben. Eine Frage stellte ich mich auch öfter, nämlich warum die Reihe in den USA spielt obwohl soviel darauf hindeutet, das es eine deutsche Stadt ist. An jeder Ecke erwarten einen Charaktere mit deutschen Namen oder man entdeckt ein Altersheim mit dem Namen " Zur rüstigen Eiche" , sehr amerikanisch klingt dies nicht. 
Der Schreibstil war teilweise sehr konfus. Man versuchte zwar der Landschaft Leben einzuhauchen, doch ein wirkliches Bild wollte einfach nicht vor den geistigen Auge erscheinen. Auch hätte ich mir gewünscht das man die Charakterwechsel besser kennzeichnet da es in einem Monolog schon mal vorkommen kann das man aus der Sicht von 3 Personen liest ohne wirklich einen Wechsel zu bemerken. 
Teilweise musste ich feststellen das mich die Vergangenheit und die Zeit um 1984 mehr interessierte als die Gegenwart, da mir diese einfach zu verwirrend ist. Ein Jugendbuch mit einem derartigen Grad an Verbrechen und Gewalttaten finde ich sehr zweifelhaft. 
Ein ungelöster Mord gehört für mich nicht in die Hände von 4 Jugendlichen, hier hätte ich mir ehr gewünscht das die Freunde von Marietta King, die Erwachsen sind, dies übernehmen.
Trotz alle dem habe ich mich jetzt dem 2. Teil der Hardcover-Reihe zugewandt und hoffe das dieser einiges besser macht als der Vorgänger.

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Tags: amerika, der graf, epilepsi, gewalt, träume, vergangenheit   (6)
 

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entführung, mord, andreas suchanek, krimi, familie

Ein MORDs-Team - Der Fall Marietta King 2 - Spiel im Schatten

Andreas Suchanek
Fester Einband: 336 Seiten
Erschienen bei Greenlight Press, 01.06.2016
ISBN 9783958341845
Genre: Krimi und Thriller

Rezension:

Die Hoffnung stirbt immer zu letzt. Da mir der Vorgänger nicht all zu sehr gefiel, gab ich seinem Nachfolger wenigstens die Chance mich vielleicht doch zu überzeugen. Daraus wurde leider nix. Ich bekam das Buch als Rezensionsexemplar aus einer Leserunde und wollte es nicht einfach ungelesen liegen lassen nur weil der erste Teil nicht ganz meins war.
Nachdem wir im 1. Buch schon einige Rätsel konnten, geht es im 2. Teil munter so weiter. Die 4 suchen noch immer den Mörder von Marietta King und stoßen dabei sehr oft auf die Untergrundmächte die ihre Stadt regieren.In diesem Teil kommen sie dem Kind von Marietta King auf die Schliche und erfahren wer sie adoptiert hat. Doch dies ist nicht so leicht da im Schulgebäude eine Geiselnahme ist und das gerade am Tag der Gründung der Stadt. Leider endet das Buch kurz bevor wir erfahren ob eine Bombe die Schule zerstört oder ob sie doch noch rechtzeitig entsichert werden kann.
Die Charaktere im Buch werden immer mehr und sind manchmal nicht gleich zu zuordnen. Gerade wenn es um die Organisationen in der Stadt geht, war ich manchmal überfragt und konnte manche Personen nicht sofort zu ordnen. An unterschiedlichen Charakteren mangelt das Buch allerdings nicht, diese wollen sich aber nicht mit der Stadt vereinbaren in der sie leben. Dazu aber gleich noch mehr. Allgemein war der Teil an skrupellosen und gefährlichen Charakteren höher als der von normalen Personen im Buch. 
Die Stadt in der die 4 leben erinnert mich noch immer an Gotham-City aus den Batman-Filmen. Die Stadt, die sich immer noch wie ein Dorf anfühlt, ist überschwemmt von Bösewichten, die hier anscheinend freie Hand haben. Dies wirkt alles dermaßen unrealistisch das sich kein klares Bild, von den Vorgängen ,bilden lassen wollte. Mein Kopf-Kino sprang einfach nicht an.
Auch diesmal ist der Gewaltfaktor wieder sehr hoch und mit der Zeit fragte ich mich ob der Autor seine Figuren gerne leiden sieht. Denn wer lässt es zu das auf 16-Jährige geschossen wird oder sie in regelmäßigen Abständen Krankenhausreif geschlagen werden. Dies dann als Jugendbuch zu verkaufen finde ich nicht gerade passend.
Etwas was mir zwischendurch auffiel war, das manche Sätze oder gar Textabschnitte aus den vorherigen Büchern in jenes übernommen wurden. Dies irritierte mich teils sehr.
Der Schreibstil des Buches ist ok obwohl es wieder sehr störte wenn in einem Textabschnitt 3 Charaktere eingebaut wurden und es keinen Hinweis darauf gab, das man jetzt aus der Sicht von jemand anderes die Geschichte weiterverfolgt. Hier wäre es besser wenn man Zeichen oder gar den Namen der aktiven Person als kleine Überschrift einsetzen würde. Durch die dauerhafte Action im Buch will sich auch keine Spannung aufbauen.
Dies wird wohl mein letzter Teil der Serie sein, den ich gelesen habe, da mir die Serie einfach nicht zusagt. Mir fehlt es einfach an allen, was sehr schade ist, da das Buch eigentlich großes Potenzial hat.

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Tags: entführung, geiselnahme, gewalt, schüsse   (4)
 

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jenny bish, magie, phönix, 13. sternenlich, phönixakademi

Phönixakademie - Das dreizehnte Sternenlicht

I. Reen Bow
E-Buch Text: 63 Seiten
Erschienen bei null, 28.09.2016
ISBN B01M1A0GXU
Genre: Fantasy

Rezension:

Endlich lernen wir Jenny kennen. Wer die Vorgänger alle gelesen hat, wird das ein oder andere Mal über sie gestolpert sein. Nun endlich dürfen wir ihre Geschichte erfahren.
Jenny ist Robin´s Schwester, was eigentlich nicht sein kann und trotzdem stimmt. Sie wurde als Sternenlicht gezüchtet, um die verfluchten Orte auf dem Boden von jenen zu befreien. Jenny erlebt trotz ihrer jungen Jahre so einiges. Da sie etwas besonderes ist wird sie behütet, doch nicht nur das, sie wird auch gemieden und das vor den eigenen Eltern, die teilweise nur verachtende Blicke für das kleine Mädchen haben. Sie selbst kann Ängste oder Probleme in den Köpfen von Menschen erkennen und sieht es als Aufgabe diese von ihnen zu befreien. Doch sie schafft dies nicht ohne andere Areale zu beschädigen und somit den Menschen mehr zu zerstören. Erst nach und nach lernt sie ihre Kräfte zu beherrschen. Dabei hat sie nur ein Ziel. Sie möchte beweisen das sie keine Fehlzüchtung war.
Jenny ist für mich ein faszinierendes Wesen welches so besonders ist das man es nicht genau einschätzen kann. Trotzdem bin gespannt wie es mit ihr weiter geht und was sie noch alles erreichen kann. Dabei ging mir ihre Geschichte sehr ans Herz. 
Sehr interessant fand ich die Absichten der Ärzte und Forscher. Denn von Verzweiflung bis Größenwahn ist alles dabei. Dabei stellt man sich oft die Frage ob einige Sache wirklich neu gezüchtet oder erforscht werden müssen und man der Natur nicht einfach freien Lauf lassen sollte.
Und wieder schaffte es die Autorin mich mit ihrer Geschichte zu fesseln. Selten hatte ich so viel Spaß dabei eine neue Welt zu entdecken und die verschiedensten Charaktere kennen zu lernen. Auch wenn ich es wahrscheinlich schon zum 7. Mal schreibe, so wiederhole ich es doch um so gerne wieder. Die Bücher sind voller Spannung, Ideenreichtum und einer Menge Fantasie. 
Obwohl die Reihe ehr an das jüngere Publikum gerichtet ist, so macht es mir auch als Erwachsene sehr viel Spaß diese Serie weiter zu verfolgen. 

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schwarzer phönix, phönix, akademie, freunde, kurzromanserie

Phönixakademie - Windsegler

I. Reen Bow
E-Buch Text: 106 Seiten
Erschienen bei null, 29.08.2016
ISBN B01L9VPPYE
Genre: Fantasy

Rezension:

Wenn man glaubt kaum noch überrascht zu werden, hat die Autorin immer wieder ein Ass im Ärmel welches sie gekonnt ausspielt. Der 6. Teil der Serie ist voller neuer Wendungen und Informationen die spektakulärer nicht sein können.
In diesem Teil der Serie lernen wir die Windsegler kennen. Einer Gruppe Kinder und Jugendlicher die mit selbstgebauten Flugmaschinen durch die Himmelsstadt Tirias  fliegen. Doch dies ist nicht alles. Sie leben auf einem Schrottplatz und entwerfen dort Gerätschaften um die sich die Leute gerade zu reißen.Einer der Windsegler, Chest, entdeckt bei einem Flug Robin, die mit ihrem Gleiter abgestürzt war. Chest nimmt sie mit zum Schrottplatz. Dort erfährt Robin was es heißt eine Familie zu sein, da sie alle sehr herzlich zu ihr sind. Natürlich erleben wir auch die Sicht von Frederik der sich nun endlich auf die Suche nach Robin machen will. Ob er sie findet?
Wie in fast jeden Teil den ich bisher gelesen habe, gefiel mir die Auswahl der Charaktere sehr gut. Es macht Spaß etwas über die Himmelsstädte zu erfahren und wie es dort teilweise zu geht. Chest und seine Truppe fand ich einfach nur toll, da sie einfach nur die pure Güte ausstrahlen. Natürlich machte es mir auch wieder Spaß etwas über Robin zu lesen, da sie mir doch einer der liebsten Personen im Buch ist.
Mittlerweile habe ich mich an die doch sehr kurzen Geschichten gewöhnt. Die Bücher sind dabei immer noch voller Spannung und halten die Neugier gut auf trab. 
Der Schreibstil hat sich kaum geändert, was auch gut ist, da er so wie er ist einfach hervorragend zur Geschichte passt. Ich bin immer wieder erstaunt über den Ideenreichtum und bin gespannt was mich in weiteren Teilen der Phönixakademie erwartet.
Lernt Chest und seine Truppe kennen und erfreut euch an ihrer Art zu leben.

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Tags: phönixakademie, schwarzer phönix   (2)
 
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